Lohnspirale

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Ursula von der Leyen verschärft Sanktionen !

Hallo lieber Werner !

Neue Woche und man ist bereits auf 180zig !

Gruß
Frank

Ursula von der Leyen verschärft Sanktionen !

In der Sicherheit ihrer sozialen Hängematte und den wohlbeheizten Büros haben Frau von der Leyen und ihre Beamten die letzte Hemmschwelle des Anstandes und der Menschenwürde gegenüber Hartz 4 Empfängern und Langarbeitslosen abgelegt.
Auf der Suche nach weiteren Kriterien der Zumutbarkeit für Hartz 4 Empfängern und Langarbeitslosen hat das BMAS in einer Antwort auf eine Anfrage klargestellt, dass der genannte Personenkreis auch verpflichtet ist, Vermittlungsangebote als TAGELÖHNER anzunehmen. Wer solche Tätigkeiten ablehnt, muss mit Sanktionen rechnen.
Frau von der Leyen und ihre Beamten setzen somit Betroffene noch weiter unter Druck und führt damit chinesische Verhältnisse in Deutschland ein. Ein gutes Zeichen für Arbeitgeber, um Löhne nach Gutsherrenart festzulegen, die Spirale von Löhnen nach unten wird die Folge sein. Schon jetzt sehe ich wie Agenturen für Tagelöhner, wie Pilze aus den Boden schießen. Menschenhandel wird durch von der Leyen legalisiert, ist ja auch nicht schlimm, gibt es doch in anderen Ländern auch und hat mit Menschenrechten nichts zu tun.

Und wäre das nicht genug der Versklavung, plant man bereits die nächste Sauerei.

Es bestehen Pläne wonach Leistungsbezieher sich täglich beim Amt melden sollen, um eine zielgerichtete und persönlichere Betreuung sicherzustellen. Ich stelle mir gerade vor, wie es aussieht, wenn Millionen Leistungsbezieher täglich vor den Ämtern und Behörden erscheinen, um sich ihre persönliche Betreuung abzuholen. Eigentlich keine schlechte Idee, vielleicht könnte man dann bei dieser Gelegenheit, Protest und Widerstand organisieren, wenn schon mal Alle da sind.

Dieser geistige Dünnschiss hat selbst die sicherstellenden Behördenmitarbeiter auf die Palme gebracht – ist ja auch schon mal was.

Was mich aber richtig aufregt:

Offensichtlich haben Gewerkschaften und Parteien der sozialen Gerechtigkeit kein wirkliches Problem solcher Arbeitsmarktpolitik. Wie ist es sonst zu erklären, dass außer verbalen Empörung nichts dagegen getan wird. Es ist wie immer, außer Sprechblasen und gespielte Kampfansagen wird es so kommen wie beschlossen. Am Ende werden diese Scheinheiligen den Betroffenen ihre Solidarität und ihr Mitgefühl zu Teil kommen lassen, sich auf die Schulter klopfen und dann genauso weiter machen wie immer. Aus Sicht dieser Gutmenschen ist es leicht für soziale Gerechtigkeit einzutreten, wenn man sich keine Sorgen um SEINE EIGENE MACHEN MUSS !

Frank Ullrich
Dresdner Sozialwacht

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