Kuba

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Die Weltherrschaft der USA – Methoden, Ziele und Auswirkungen. Über „Amerikanismus“.

Freitag, 4.8.2017. Eifel. Wissen Sie eigentlich, wann die „herrschenden Kreise“ in den USA die Pläne für die Weltherrschaft geschmiedet haben? Wann jene Nation, die in unzähligen Werbefilmen als „Hort der Demokratie, der Freiheit und der Menschlichkeit“ gepriesen wird, beschlossen hat, dass die Welt nur noch einen Herren zu haben hat? Wann beschlossen wurde, dass man nach dem Fällen der Bäume und Indianer und der Eroberung des Westens den unaufhaltsamen Siegeszug des „american way of live“ weltweit ausweiten würde? Ich kann ihnen den genauen Tag auch nicht sagen, aber mir ist bekannt, dass es mit Kuba begann – und dem US-Präsidenten John Quincey Adams … und zwar 1820 (siehe Noam Chomsky, War against People, Piper, 2. Aufl. 2006, Seite 64). Eine Kultur wie eine Mongolenhorde, ausgestattet mit räuberischem Personal aller europäischer Nationen, die zuvor von ihren Herren gelernt hatten, dass die Ausplünderung der Welt, der Schwächeren, der Friedlichen enorme Rendite verspricht und aus jedem Hanswurst einen Millionär machen kann. Sie wissen worauf ich hinaus will? Nach den ersten – vielleicht noch harmlosen – Auswanderern, die in friedlicher Koexistenz mit den Indianern lebten, kamen die Räuber, Gauner, Halsabschneider, die eine schnelle Mark witterten: Land, Fälle, Skalps, Vieh, Gold, später Öl – da gab es reichlich Beute zu machen (siehe hierzu: 500 Nations, Alvin M. Josephy, Weltbild 2007 – am besten mal das ganze Buch über die Geschichte der Indianer und ihre fünfhundert Nationen lesen). Eine gigantische Räuberbande durchzog die Länder, gesteuert von den „reichen Familien“  – zuerst jenen, die noch in den Herrschaftshäusern Europas saßen, dann jenen, die schon mit Geld ins „Reich Gottes auf Erden“ kamen oder eben jene, deren Vorfahren schon reichlich zugegriffen hatten. Und als man die Grenzen des Kontinentes erreicht hatte – die Grenzen des räuberischen Wachstums – was es nur logisch, dass man Flotten baute, damit das Wachstum weiter fortschreiten konnte.

Harte Worte, oder?

Ich weiß, dass ich mir nun harsche Kritik zuziehen werde, höre jetzt schon die bezahlte Meute toben, hier würde Antiamerikanismus gepredigt. Antiamerikanismus – haben  Sie sich über dieses Wort schon mal Gedanken gemacht? Nein? Wieso nicht, Sie hören es doch einmal die Woche – mindestens. Sie wissen auch, was damit gemeint ist: aufrührerische Reden gegen den großen Bruder führen – das ist verpönt. Aber mal was anderes: Antikommunismus kennen Sie auch, ist die Bewegung, die gegen den Kommunismus organisiert. Was aber organisiert der Antiamerikanismus? Was ist – jetzt mal genauer gefragt – Amerikanismus?

Antiamerikanismus kennen wir genau (siehe Spiegel):

„In der Auseinandersetzung mit Russland zeigt sich bei Teilen der deutschen Bevölkerung antiamerikanisches Denken. Das mutet an wie ein pubertärer Komplex.“

Später in dem hämischen Artikel erfahren wir, dass dieser „Komplex“ noch andere Dimensionen hat: Paranoia. Wer die USA kritisiert, muss geisteskrank sein. Und das schreibt ein Mainstreamnobelblatt, ohne zu stammeln oder rot zu werden … da läuft einem ein kalter Schauer über den Rücken.

Ich halte mich nicht für antiamerikanisch. Ich war ein paar mal dort und fand, dass dort wunderbare Menschen leben – wie überall auf diesem Planeten. Gut – dass die die meisten Massenmörder der zivilisierten Menschheit ihr eigen nennen, hat mich immer etwas irritiert – doch von denen habe ich bewusst keinen kennengelernt. Ich habe viele tolle Erlebnisse mit den einfachen Menschen dort gehabt, die es mir unmöglich machen würden, blinden Amerikanismus zu predigen, auch heute habe ich noch Kontakte in diesem Land, auf die ich nichts kommen lassen möchte. Was haben jene Menschen auf mit ihren Führern zu tun? Sie machen das, was alle Lebewesen machen: erfüllen ihren Auftrag, in dem sie für ihr eigenes Überleben sorgen – und das Überleben der Art. Die Bühne jedoch für das Theaterstück – die Megastädte, die Auto- und Eisenbahnen, die ganze Infrastruktur … für die zeichnen andere verantwortlich. Gilt ja auch für Deutschland: wann hat Sie mal jemand gefragt, ob sie gerne eine Autobahn, eine Eisenbahnlinie oder einen Flughafen neben Ihrem Garten haben wollen? Oder Gift im Essen, Nanoplastik im Wasser, Feinstaub in der Luft? Das … organisieren andere – wie ich entsetzt erfuhr, werden inzwischen sogar Kinderleichen zu Nahrungsmittel verarbeitet … als Geschmacksverstärker (siehe liebeistleben). Gut, so darf man das nicht sehen: aktuell ist der Bürger, der Mensch, das Individuum – genau genommen also: NUR SIE! – für alle Übel der Welt höchstpersönlich selbst verantwortlich, obwohl er nie direkt zu einer der kritischen großen Entscheidungen befragt wurde.

Aber auch das gehört zu dem, was ich jetzt mal … Amerikanismus nenne. Politischen Amerikanismus, denn in der Sprachwissenschaft gibt es den Begriff schon, er bezeichnet die besondere Art des Englischen, die dort gesprochen wird, ebenso wurde der Begriff schon mal in der katholischen Kirche verwendet – um die besondere Situation der katholischen Gläubigen in den protestantisch geprägten USA zu beschreiben.

1898 wurde der weltweite Raubzug der USA fortgesetzt: Kuba, Puerto Rico, die Phillipinen wurden erobert, ebenso wurde Hawai annektiert und als strategisches Ziel China ausgewiesen – und die Oberherrschaft über die Weltmeere geplant (siehe Chomsky, a.a.O.). Ja, Sie lesen richtig: die USA wurden nicht zufällig Weltmacht Nr. 1, die führenden Kreise führten die ersten notwendigen Schritte dazu bereits 1898 – nach langer Planung – aus. Natürlich brauchte man auch Panama, damit die großen – gerade im Bau befindlichen – Flotten zwischen beiden Weltmeeren schnell hin- und hergeschoben werden konnten. Schauen Sie sich mal einfach den Panamakonflikt an – Roosevelts Räuberei an Kolumbien. Wikipedia hat zu ihm eine interessante Formulierung  veröffentlicht (siehe Wikipedia):

„Zwischen 1903 und 1968 galt Panama als eine konstitutionelle Demokratie, die von einer kommerziell orientierten Oligarchie beherrscht wurde“

Irre, oder? Wie kann man sich Demokratie nennen, wenn man von einer kommerziell orientierten Oligarchie beherrscht wird? Nun – das ist halt der american way of life, der große „american dream“ – kurz: Amerikanismus. Wer das Geld hat, hat die Macht – und daran soll nicht gerüttelt werden. Wenn die Schriftstellerin Birgit Vanderbecke gerne wüßte, von wem wir regiert werden (siehe hinter-den-schlagzeilen), so vermag ihr ein Blick auf den „Amerikanismus“ in Panama helfen, eine Antwort zu finden.

Verlassen wir das 19. und 20. Jahrhundert, wagen einen Sprung in die Gegenwart. Wir überspringen einfach mal die beiden Weltkriege, die – ehrlich gesagt – dem Vormarsch der USA sehr dienlich waren. Im 21. Jahrhundert können wir von einer Weltherrschaft des Amerikanismus sprechen, die einhundert Jahre zuvor eingefädelt wurde – während man uns immer beibringt, dass Politik nicht länger als vier Jahre denken und planen kann. Die Methoden der Herrschaft haben sich jedoch weitgehend verändert: es sind nicht mehr die US-Kanonenboote, die für die Öffnung der Häfen sorgen (wie dereinst in Japan), das Modell Panama hatte sich als so erfolgreich gezeigt, dass man es heutzutage weltweit anwendet. Hören wir Noam Chomsky zu – einem Amerikaner, den ich zum Beispiel sehr schätze, weil er die helle Seite der freiheitsliebenden Bevölkerung präsentiert, der sich zu der Schuldenkrise der Welt äußert (siehe Chomsky, a.a.O., Seite 71):

„Das Geld wurde nicht von Campesinos, Fabrikarbeitern oder Slumbewohnern geliehen. Die Bevölkerungsmehrheit hatte wenig von den Anleihen, sondern oftmals unter den Folgen zu leiden. Aber der herrschenden Ideologie gemäß muss sie die Last der Rückzahlungen tragen, während die Risiken durch Stützungskäufe des Weltwährungsfonds (die an Kreditgeber und Investoren, nicht an die Länder gehen) und andere Maßnahmen auf die Steuerzahler im Westen übertragen werden. Kürzlich vergebene Kredite des IWF halten sich an diese Norm, weil „private Kreditoren die IWF-Gelder in die eigenen Tasche steckten, während die Schuldnerländer die Schulden der Privatwirtschaft im Endeffekt nationalisiert haben“. Durch solche Maßnahmen werden die Banken, die faule Kredite gewähren, ebenso geschützt wie die Eliten in Wirtschaft und Militär, die sich selbst bereicherten, während sie den Reichtum außer Landes schafften und die Ressourcen ihres Heimatlandes in Besitz nahmen.“

Erkennen Sie sich schon wieder? Ja, Sie sind der Campesino, Fabrikarbeiter oder Slumbewohner – und ihre Kinder und Enkel werden deren Lebensumständen immer näher kommen. Das ist der geniale Trick der Welteroberer: wozu Blut riskieren, wenn man auch anders zum Ziel kommen kann? Einfach den Regierungen Geld schenken – wofür die dann US-Waffen kaufen, Konzerne beauftragen oder hemmungslos Waren konsumieren – und dann die Zinsen und Rückzahlungen von den Bürgern leisten lassen, also: Amerikanismus verbreiten. Raten Sie mal, wer die massiv gestiegenen Diäten bezahlt, während die Mittelschicht – allen Unkenrufen zum Trotz – immer weiter schrumpft (siehe Zeit)? 1995 lag das Durchschnittseinkommen bei 2470 Euro, 2016 sind es 3898 Euro (Männer, Vollzeit, siehe Statista), also 1428 Euro mehr. Die Diäten eines Bundestagsabgeordneten lagen – ohne die zusätzlichen Pauschalen – 1995 bei … irrsinnigen … 5300 Euro, 2016 bei 9327 Euro (siehe Flegel): das sind 4000 Euro mehr. Fast das dreifache der Steigerungen – und mehr als das dreifache, wenn man die Löhne aller Arbeitnehmer einbezieht, denn dann kommen wir 2014 auf einen Medianlohn von 2990 Euro …. während ein Abgeordneter zu dem bestbezahlten obersten Prozent des Landes gehört (siehe Spiegel).

Für wen macht der wohl noch Politik? Erst recht, wenn man überlegt, dass nach Erkenntnissen jede Form von Macht auch die Ehrlichsten dazu verführt, sich zu bereichern (siehe Standard).

Ein riesengroßer Raubzug, den Chomsky an mehreren Beispielen belegt, die besagen, dass die Summe der außer Landes geschafften Werte in aller Regel der kompletten Staatsverschuldung entspricht. Allein die Summe der aus Deutschland abgezogenen Gelder in der Schweiz beträgt 400 Milliarden Euro (siehe Tagesspiegel): verstehen Sie langsam, warum Sie immer mehr arbeiten müssen, immer weniger Kaufkraft zugestanden bekommen aber andere immer reicher werden – ohne große Anstrengungen? Ja: das ist Amerikanismus. Das ist „Amerikas Strategie der Vorherrschaft“ (siehe Zbigniew Brzezinski, Kopp Verlag, 4. Auflage 2017), der Kampf um die eurasische Weltinsel, der gerade mit den Konfliktfeldern Ukraine, Nordkorea und Irak/Syrien in eine neue Phase des heißen Krieges eintritt, um dem Amerikanismus neue Plündergebiete zu besorgen. Diese Plündergebiete brauchen auch wir Deutschen – ohne das Lithium aus Bolivien sind unsere Träume vom Elektroauto schnell ausgeträumt (siehe Welt).

Man kauft sich einfach mit Krediten bei dem oberen Prozent ein, Kredite, die dann die unteren 99 Prozent bezahlen können – und übt so quasi kostenfrei Weltherrschaft aus. Die Abgeordneten kriegen unanständig hohe Diäten, die Konzernmanager Traumgehälter der Großfürstenklasse, die Aktionäre Renditen, die kaum mit der realen Marktlage in Einklang zu bringen sind – und bezahlt wird das aus den Kürzungen in der Sozialgesetzgebung. Darum arbeiten wir mehr und mehr, während unsere Schulen, Straßen und Krankenhäuser zerfallen. Amerikanismus halt. Und wer den beschreibt … bekommt dicken Ärger. Ist paranoid.

Ob das auch wohl die Griechen so sehen, die nach der gleichen Methode „behandelt“ wurden, deren Oberschicht ebenfalls gigantische Geldmengen ins Ausland schaffte, was der Bürger mit Rentenkürzungen bezahlten musste – und jetzt mit der Verramschung seiner lebensnotwendigen Grundversorgung, des … Wassers (siehe taz). Wer übrigens an weiteren Details interessiert ist, wie Außendienstmitarbeiter des Amerikanismus Regierungen auf Kurs bringen, der sei an das Werk „Bekenntnisse eines economic hit man“ verwiesen, dem wir ein paar Innenansichten des Amerikanismus verdanken (siehe Spiegel):

„Sein erklärtes Ziel: „Mit viel Geld Regierungen von Dritte-Welt-Ländern in ein Netzwerk aus US-Interessen hineinzuziehen und sie in eine finanzielle Abhängigkeit zu befördern, die sie für die USA wirtschaftlich und politisch steuerbar macht.“ Kurz: Volkswirtschaften zu ruinieren.“

Studieren Sie die hier genannten Quellen ruhig sorgfältig, ich erarbeite sie mir nicht umsonst. Ist ja auch alles bekannt, schon seit Jahren, seit Jahrzehnten. Wir wissen auch, wo das enden wird: in einer neuen Orgie des globalen Rassismus, die wir schon in jetzt erkennen können: hochedle Leistungsträger gegen nichtsnutzige Schmarotzer und Parasiten – das ist seit 2005 die Parole im einst so demokratischen Deutschland. Der Staat bürgt mit gigantischen Beträgen (Beispiel: Bankenrettung – um nur eins zu nennen) dafür, dass sich die großen Konzerne den so hoch gepriesenen „Gesetzen des Marktes“ nicht mehr stellen müssen – sondern ganz sicher immer vom Staat gerettet werden, während der Arbeitslose eine besondere Verfolgung zu befürchten hat. Merkt man doch an der aktuellen Dieselaffäre … die nun mit einer „Software“ gelöst wird (siehe ntv). Warum nicht gleich mit einer neuen Wagenfarbe? Ist wahrscheinlich teurer als die Software.

Amerikanismus live. Mitten in Deutschland. Erkennen viele, nur nennen sie es nicht so (siehe Zeit):

„Man muss sich noch einmal an den Ausgang der Geschichte erinnern, um die ganze Ungeheuerlichkeit dieses Verhaltens zu begreifen: Da täuscht eine Industrie nicht nur ihre Kunden, indem sie ihnen Autos verkauft, die nicht leisten, was die Werbung verspricht. Sie mutet wider besseres Wissen vielen Millionen Menschen zu, gefährlich schlechte Luft zu atmen und macht damit Rekordgewinne. Und jetzt erlaubt ihr die Bundesregierung auch noch, den Schaden nicht mal ganz zu reparieren, sondern lässt sie mit völlig unzureichenden Maßnahmen davonkommen.“

Der kleine Gangster kriegt Gefängnis, der große einen Gipfel. Wieder einmal wurde uns gezeigt, wer hier das Sagen hat. Und wer zahlen darf (siehe Spiegel):

„Das deutsche Auto ist systemrelevant. Was anderswo die Banken waren, könnten hierzulande die PS-Konzerne werden – too big to fail. Sollten sie in existenzielle Schwierigkeiten geraten, dürfte ihnen der Staat zu Hilfe eilen, wie bereits das Gezerre um Opel 2009 angedeutet hat.“

Wie Chomsky schrieb, was der Panamakrieg lehrte: Amerikanismus ist eine Demokratie, die von einer wirtschaftlichen Oligarchie auf Kosten der Bevölkerungsmehrheit fürstlich durchgefüttert wird – und das gerne weltweit, auch in den letzten Flecken der Erde. Schauen Sie sich mal die Liste der Dienstwagen der Ministerien an (siehe Deutsche Umwelthilfe): der dreckigste Diesel Deutschland (siehe Duh) befördert die meisten Minister, in der Aufstellung der dreckigsten Diesel wird er noch nicht mal erwähnt (siehe Duh), toppt der doch den Spitzenreiter fast um das Dreifache.

Und: lassen die Minister ihre Autos jetzt stehen? Wahrscheinlich sind sie damit stolz zum Dieselgipfel gebraust – und brausen auch weiterhin damit herum.

Ach ja: Rassismus. für den brauchen wir auch ein neues Wort.

Der alte wurde wie folgt beschrieben:

„Die Art (gedeutet als durch Geburt erworbene und vom „Blut“ erhaltene Rasse) ist für den Wert des Menschen ausschlaggebend. „Hohe Art“ (Rasse) wird durch niedrige Art (Rasse) herabgezogen (verunreinigt, gemindert), was für die „höchste Art“ (Rasse) immer nur abträglich sein kann“ (siehe: Friedrich Wilhelm Haack, Europas neue Religionen, Sekten, Gurus, Satanskult, Bertelsmann 1991, Seite 108)

Ersetzen Sie Blut, Art, Rasse durch …. Kontostand (ja, das wird nicht einfach zu formulieren, aber: Sie schaffen das). Und nennen Sie diese Form von Rassismus Amerikanismus – dann können Sie sich selbst ausrechnen, wie die Zukunft ihrer Kinder aussieht und warum die Gegenwart immer unerträglicher wird – trotz Demokratie. Geplant seit 200 Jahren, organisiert von 200 Familien (siehe Berliner Zeitung):

„Die USA wird von 200 Familien regiert und zu denen wollen wir gute Kontakte haben“, sagt der Vorstands-Chef der Atlantik-Brücke, Arndt Oetker. Um Probleme effizient zu lösen, ist es eben hilfreicher, wenn sich die Entscheidungsträger persönlich kennen.“

Und wir Bürger selbst? Nun – beweisen eins ums andere Mal, dass wir ganz feine Menschen sind (siehe Herzsfelder Zeitung):

„Nach drei Tagen mit 11 000 zahlenden Besuchern plus deren Kindern, die freien Eintritt haben, sagt Polizeioberkommissar Oliver Vogt, der seit Dienstag die Einsatzleitung beim Burg Herzberg Festival hatte, am Samstagabend: „Wir hatten bisher nicht eine einzige Strafanzeige, keine Diebstähle, Schlägereien oder Hinweise auf Belästigungen“

Und auch die Polizei zeigt ihr Gesicht als … Freund und Helfer.

„Dieses Lob an die Besucher, die vom Schlamm-Fest bis zum Tanz im Sonnenschein alle Festival-Wetter im Zeitraffer erleben durften, bekam die Polizei aber auch zahlreich von den Hippies zurück. Überall ein Dankeschön fürs Mit-Anpacken, wenn mal ein Wagen im Schlamm steckenblieb (was hundertfach vorkam)“

Eine kurze Notiz zum größten Hippiefestival in Deutschland. In Wacken – wo heftig gehardrockt wird – soll es ähnlich gewesen sein, hörte ich.

Das sind wir, wenn wir außerhalb des Amerikanismus leben.

Während unsere reiche Regierung die Ausweitung des Amerikanismus plant – wie jüngst beim G 20 Gipfel (siehe Spiegel):

„Erklärtes Ziel demnach: „Die Rahmenbedingungen für nationale und internationale Investoren sollen verbessert und der Zugang zu Krediten (……) erleichtert werden.“ Die afrikanischen Partner sollen im Gegenzug erneuerbare Energien fördern und den Finanzsektor reformieren.“

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