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Nachdenkseiten Podcast – Craig Murray, Booster-Wahn, Junk-Science, Beziehungsnetzwerke, Verfassungsgericht…

Journalist Craig Murray nach vier Monaten aus britischer Haft entlassen | Moritz Müller

Der schottische Journalist, Historiker und Blogger Craig Murray wurde am Dienstag von seiner Familie und zahlreichen Unterstützern und Freunden vor dem Gefängnis Ihrer Majestät in Edinburgh in der (relativen; Stichwort Impfpflicht) Freiheit empfangen.

Deutschland im Booster-Wahn | Jens Berger

27 Millionen Deutsche sollen bis Weihnachten ihre Booster-Impfung bekommen. Dieses Ziel hat die Noch-Kanzlerin Angela Merkel herausgegeben. Noch nicht einmal die Hälfte dieses Ziels wird erreicht, wenn sich die jetzigen Trends fortsetzen. Die Kapazitäten sind erschöpft und eine nur noch absurd zu nennende Kommunikationspolitik sorgt zudem dafür, dass jüngere Menschen, die gar keine Boosterung brauchen, alten Menschen die Termine wegnehmen. Von den Alten und Vulnerablen in den armen Ländern, die noch gar nicht geimpft wurden, spricht ohnehin keiner mehr. Solidarität? Fehlanzeige! Aber das ist nicht der einzige Schwachpunkt des Booster-Wahns. Sehr zur Freude der Aktionäre der Pharmakonzerne werden nämlich immer noch Impfstoffe gespritzt, die für ein Virus entwickelt wurden, das es schon lange nicht mehr gibt. An neuere Mutationen angepasste Impfstoffe sind zwar bereits entwickelt. Aber die werden erst nächstes Jahr, bei der sicher kommenden nächsten Booster-Runde gespritzt. Der Rubel muss schließlich rollen.
[…]
Zitat Prof. Alexander Kekulé (mdr): „Bringt die Booster-Impfung aller Menschen ab 18 was? Da kann ich sagen: Nein, definitiv nicht. Es gibt überhaupt keinen wissenschaftlichen Beleg, nirgendwo, der begründen würde, dass Menschen zwischen 18 und ich sage jetzt mal als Untergrenze 50, wenn man die boostert, dass das irgendwie die Inzidenz drücken würde, da gibt’s kein Beleg für […] Aber ich kann es nur wirklich sagen: das wird nicht funktionieren. Es wird nicht so sein, dass man durch Boostern von Menschen unter 60 irgendwie diese Welle in Griff bekommt, ganz zu schweigen von dem Tempo, was wir hier gerade an den Tag legen. […] Aber meines Erachtens ist es so, dass man bei den Boosterungen wirklich sagen muss, das hat keinen Sinn, wenn jetzt die Arztpraxen verstopft sind mit 35-Jährigen, die man so wuschig gemacht hat, dass sie jetzt panisch in die Arztpraxis laufen und sagen, ich brauche jetzt aber unbedingt meine dritte Impfung. Und am besten noch, bevor die sechs Monate rum sind und stattdessen dann diejenigen, die über 60 sind, oder über 50, wo auch immer Sie die Grenze ansetzen, dann eben noch nicht geboostert wurden.“



Junk-Science mit dem bedingungslosen Grundeinkommen | Jens Berger

122 Deutsche bekommen seit Juni dieses Jahres ein bedingungsloses Grundeinkommen. So heißt es zumindest. Was die glücklichen Gewinner einer als „wissenschaftliches Experiment“ bezeichneten Lotterie bekommen, hat mit dem auch in linken Kreisen beliebten neoliberalen Modell eines Grundeinkommens jedoch so gut wie gar nichts zu tun. Welche wissenschaftlichen Erkenntnisse soll man denn bitteschön sammeln, wenn man sich nur die Schokoladenseiten des Grundeinkommens herauspickt? Verstörend ist, dass dieser Unfug ausgerechnet vom eigentlich doch angesehenen Deutschen Institut für Wirtschaftsforschung (DIW) „wissenschaftlich“ begleitet wird. Und der SPIEGEL macht daraus ein Rührstück. Da kann man wirklich nur noch den Kopf schütteln.

Die Beziehungsnetze von Hofreiter und Özdemir erklären den Sieg Özdemirs

Hans Bleibinhaus, gelegentlicher Autor der NachDenkSeiten und langjähriger Freund, hat etwas Einfaches gemacht, um zu erklären, warum nicht der Fachmann Hofreiter, sondern der landwirtschafts- und fachfremde Özdemir Landwirtschaftsminister werden soll. Bleibinhaus: Ich habe mal die Beziehungsnetze von Hofreiter und Özdemir aus ihren Biografien extrahiert. Siehe unten. – Wenn man bei Özdemir die einzelnen Institutionen googelt und auf die jeweiligen Vorstände, Ziele und Finanzen schaut, kann man erkennen, wieviel CIA- und USA-Frömmigkeit in ihm steckt. Bei Hofreiter erkennt man, warum er nicht auf die Bauern losgelassen werden darf. Bei Annalena Baerbock ergibt sich ein ähnliches Bild wie bei Ö. Hinzu kommt bei ihr noch die transatlantische Vasallenwürde des Neoliberalismus “Young Global Leader”. – So viel von mir zur Fortschrittsampel.
[…]
Cem Özdemirs Netzwerk:
German Marshall Fund of the US (Transatlantic Fellow)
American Jewish Committee in Berlin (Beiratsmitglied, AJC Ramer Award 2018)
European Council on Foreign Relations (Gründungsmitglied)
Stiftung Neue Verantwortung (Präsidiumsmitglied)
Progressives Zentrum (Mitglied im Council of Friends)
Hrant Dink Stiftung (Beiratsmitglied)
Deutsch-Türkisches Forum Stuttgart (Kuratoriumsmitglied)
Theodor-Heuss-Stiftung (Kuratoriumsmitglied)
Deutschlandstiftung Integration (Kuratoriumsmitglied)
FC Play Fair !
Deutscher Brauer Bund (Botschafter des Bieres 2014/2015)
Zentralverband des Deutschen Bäckerhandwerks (Botschafter des Deutschen Brotes 2017)
„OSKAR-Sorgentelefon“ des Bundesverbandes Kinderhospiz (Schirmherr)
AKTIONfahrRAD (Schirmherr)

Verfassungsgericht: Rückenwind für autoritäre Politik | Tobias Riegel

Die aktuellen Entscheidungen des Bundesverfassungsgerichts, nach denen Kontakt- und Ausgangsbeschränkungen sowie Schulschließungen verfassungskonform waren, können die rechtlichen Bedenken gegen die Corona-Politik nicht zerstreuen. Stattdessen haben sie zusätzliche Zweifel an der Integrität des Gerichts geweckt. Medien und Politik fühlen sich nun von dem Urteil beflügelt und zu weiteren autoritären Maßnahmen berufen. Viele Bürger fühlen sich im Stich gelassen.

Medien und 2G: Die Claqueure der Ausgrenzung | Tobias Riegel

Viele Medien feiern die gerade beschlossenen Corona-Maßnahmen in einer so distanzlosen Form, dass es peinlich berührt. Manche Redakteure loben die neuen Regeln, nicht obwohl, sondern gerade weil durch sie Millionen von Bürgern unter Druck gesetzt und ausgegrenzt werden sollen. Statt einer kritischen Begleitung wird eine fast schon blinde Gefolgschaft zu einer riskanten Politik praktiziert.



Wir sind die Niedersachsen – seekrank und planlos | Jens Berger

Obwohl Niedersachsen so gut wie kaum ein anderes Bundesland durch die Pandemie gekommen ist, prescht die Landesregierung in Hannover derzeit mit einer chaotischen Corona-Regelung nach der anderen vor. Der neueste Geniestreich: Im Land mit den bundesweit niedrigsten Inzidenzen gilt seit letzter Woche flächendeckend 2G-Plus für „Ungeboosterte“. Wer doppelt geimpft ist, darf nur dann ein Restaurant, einen Friseursalon oder eine Kultureinrichtung betreten, wenn er sich gegen das Virus testen lässt – ein Prozedere, das in den meisten Fällen ohne immense Warteschlangen und kilometerweite Umwege gar nicht möglich ist. Somit gibt es in Niedersachsen faktisch einen Lockdown auch für Geimpfte. Die Anreize, die mit dieser Regelung gesetzt werden, sind fatal und in jeglicher Sichtweise kontraproduktiv.



Medien machen Minister | Albrecht Müller

Karl Lauterbach, der jetzt Minister werden soll, ist von einer großen Vereinigung von Medien hochgespielt worden. Sozusagen am laufenden Band. Gestern Abend mal wieder bei Anne Will, vorher gefühlte tausende Mal in anderen Medien, ganz oft mit der falschen Behauptung, er sei der Gesundheitsexperte der SPD, und oft voller Gelaber, manchmal wirr, immer aber voller Panik. Medienschaffende wollten ihn und haben sich zusammengetan, dieses Ziel zu erreichen. Dabei wurde auch offen propagiert, dass er doch als Gesundheitsminister ausersehen sei. So zum Beispiel in der schon beschriebenen Propagandasendung der Tagesthemen vom 26. November 2021 tagesthemen | ARD Mediathek , wo Lauterbach wieder einmal präsentiert und nach dem Ministeramt gefragt wurde.

Impf-Druck: Jetzt auch auf die Kinder | Tobias Riegel

Ein Corona-Impfstoff für Kinder ab fünf Jahren wird in den nächsten Tagen erwartet – und noch vor einer eventuellen STIKO-Empfehlung wird er massiv angepriesen, obwohl Kinder so gut wie nie ersthaft an Corona erkranken. Manche Akteure fordern nun „mobile Impfteams“ in Schulen oder gar eine Impfpflicht für Kinder. Doch auch ohne offizielle Pflicht: Ist eine Impfung bei Kindern und Jugendlichen erlaubt, auch wenn die Eltern nicht zugestimmt haben?

Kaitag am Freitag #269 – 22.10.2021

Bundestagswahl 2021 – Kommentare von Joppa, Hellmeyer, Hörstel, Kahler, Janich, Fasbender und Rahr

Kommentar: Nach der Wahl sind wir auch nicht schlauer

Welche Lehren können aus der Bundestagswahl 2021 gezogen werden? Es sind nicht viele. Mal wieder lagen Umfragen daneben, mal wieder läuft alles auf endlose Sondierungs- und Koalitionsgespräche hinaus. Und dann? Tja dann bleibt der zuvor medial forcierte Richtungswechsel vermutlich dennoch aus.

Ein Kommentar von SNA News Politikchef Marcel Joppa.

Chefanalyst zu politischer Zukunft Deutschlands: „Aufgabe ist es, zu gestalten, nicht zu verwalten“

Was bedeuten die Ergebnisse der Bundestagswahl für die Altparteien? Welche Koalition ist am wahrscheinlichsten, und was bedeutet das Wahlergebnis für die politische Landschaft und die politische Zukunft Deutschlands? Darüber sprachen wir mit dem Chefanalysten Folker Hellmeyer.

Gefühle und Marketing wichtiger als Inhalte
Die schwachen Wahlergebnisse der beiden großen Volksparteien seien vor allem ein Indikator dafür, dass zum einen andere Lösungsansätze erwartet werden, zum anderen aber auch ein neuer politischer Stil. „Wir sehen, dass altbackene Politik, die in Hinterzimmern gemacht wird, nicht mehr so en vogue ist, also es geht einmal um den Stil, aber es geht auch um die Inhalte“, so Hellmeyer. Dies spiegelt sich auch in der Beliebtheit der Kandidaten wider. Obwohl Armin Laschet kompetent und geeignet für das Kanzleramt sei, entspreche sein Persönlichkeitsprofil nicht wirklich den Erwartungen gerade der jüngeren Generation. „Da ist eher ein Typ Habeck gefragt, der vielleicht gar nicht die Tiefenschärfe hat, aber der bezüglich der Themen, die er anspricht, auch in seiner saloppen Art, einfach besser rüberkommt“, meint Hellmeyer. „Das ist ein Risiko übrigens der Demokratie: dass häufig nicht der Kontext, nicht der Inhalt am Ende bei Wahlen eine Bewertung erfährt, […] sondern die Form des Marketings und des Verkaufs von Ideen.“ Dass Gefühle Rationalität dominieren sei einem Staatswesen nicht immer unbedingt zuträglich, so Hellmeyer weiter.

Ampelkoalition laut Hellmeyer die wahrscheinlichste Lösung
Der Vorteil der Ampelkoalition sei, dass es sich um eine Gewinnerkoalition handele: Alle drei Parteien hätten bei der Wahl hinzugewonnen. Zugleich hätten Grüne und Liberale deutlich mehr Einfluss, da sie die „Königsmacher“ seien. Aus diesem Grund wäre es auch sinnvoll und notwendig, dass sich Grüne und FDP bereits vorab zu Sondierungsgesprächen träfen, um ihre Kompatibilität zu prüfen und Lösungsansätze in den strittigen Punkten zu suchen. Eine neuerliche Große Koalition sieht Hellmeyer nicht. Die CDU sollte sich nun in der Opposition neu orientieren.
Für die Zukunft Deutschlands sei vor allem wichtig, dass das Land pragmatisch regiert wird. Wann immer Deutschland pragmatisch geführt wurde, sei es immer sehr erfolgreich gewesen. „Wenn Deutschland ideologisch geführt wurde, da können wir auch in das letzte Jahrhundert zurückschauen, dann war es immer ein Drama und ein Unglück, nicht nur für Deutschland, sondern zum Teil auch für den Rest der Welt“, mahnt Hellmeyer. Zudem sei wichtig, dass Deutschland wieder gestaltet werde, und nicht, wie in der jüngeren Vergangenheit, nur verwaltet.

WA56 Wahl: Analyse, Fälschung und Aussichten – Christoph Hörstel 2021-9-27

Wahl in unserem System bedeutet grundsätzlich Fälschung, schon wegen der ständigen Indoktrinierung wehrloser Bürger durch Kartellmedien. 2021 gab es auch handfeste Verfälschung des Wählerwillens, sicherlich bei Basis-Partei, AfD und anderen.



BK46 Riesenschwindel um „Pandemie der Ungeimpften“: Dr. Barbara Kahler 2021-9-24

Riesenzahlenschwindel um die frei erfundene und erlogene „Pandemie der Ungeimpften“. Die Bundesregierung folgt einer versteckten Betrugspolitik.



Wahl 21: Stabile 89% für die SED



Thomas Fasbender zur Bundestagswahl: „Abbröckeln der Stimmen für Altparteien war absehbar“

Auf die Frage, warum die Union – und deren Kanzlerkandidat Armin Laschet – ein historisch schlechtes Ergebnis eingefahren hat, sagte Fasbender:

„Ich kann mir nicht vorstellen, dass die beiden Kanzlerkandidaten von ihrem Anspruch abrücken werden, nicht zuletzt sind beide auch Kandidaten für realistische Koalitionen, und ich gehe davon aus, dass beide nun in die Verhandlungen gehen werden.“

Fasbender geht davon aus, dass es personelle Veränderungen bei der Union geben wird – vermutlich aber erst nach positiven Koalitionsverhandlungen. Fall die Union in die Opposition gehen muss, legt sich Fasbender fest:

„Dann wird es ein Tal der Tränen geben.“

Die Zeit der großen Volksparteien ist nun auch in Deutschland vorbei:

„Das Abbröckeln der Stimmen hat sich schon jahrzehntelang angekündigt. Die Zersplitterung der Bevölkerung ist sehr groß und macht die Koalitionsbildung nicht einfach.“

CDU und SPD stehen für ein „Weiter so“, neue Einflüsse erhofft sich Fasbender eher von FDP und Grünen. Er schließt aber auch eine Große Koalition nicht aus.



nterview mit Alexander Rahr zur Bundestagswahl: „Die Parteien stehen für nichts“

Am Tag nach der Bundestagswahl sprach RT DE mit dem Politikwissenschaftler Alexander Rahr über die Ergebnisse. Er sieht Olaf Scholz und die SPD als die Gewinner der Wahl. Dennoch seien auch die Unionsparteien nicht aus dem Rennen um die Kanzlerschaft. Grüne und FDP zeigen einen ausgeprägten Willen zur Macht.

Thema: Zensur in Deutschland. | Presseklub N° 12 der Wochenzeitung Demokratischer Widerstand

mit
Ken Jebsen, Journalist und Publizist des konzern- und regierungsunabhängigen Portals KenFM.de
und
Anselm Lenz, Chefredakteur der konzern- und regierungsunabhängigen Wochenzeitung Demokratischer Widerstand (DW)

zum Thema »Zensur in Deutschland«.

JAN JOSEF LIEFERS VON ALLESDICHTMACHEN.DE + Ein Kommentar von Ivan Rodionov + Das Ende des Schweigens + Weitere…

Jan Josef Liefers

Ivan Rodionov

Wie vermessen muss man sein, um zu glauben, Satire darf alles? Das darf sie natürlich, solange man unter „alles“ Erdogan, Putin oder Kim Yong Un versteht. Reicht das denn nicht? Die Macher von „Hashtag Alles dichtmachen“ haben diese Freiheit komplett falsch interpretiert und übel missbraucht. Sie hätten die Covid-Opfer verhöhnt und die Intensivärzte und Pflegekräfte beleidigt, heißt es. Und bei all dem Beifall von der falschen Seite – den rechten, den Corona-Leugnern, der AfD – muss das Ding einen doppelten Boden haben. Eine dunkle Interessenverstrickung. Vielleicht einen verdächtigen Sponsor?

Das Ende des Schweigens

Chapeau! Wie kaum anders zu erwarten, haben sie damit in ein Wespennest gestochen. Die Lockdown-Fraktion in den Medien schäumt vor Wut und sparte bereits wenige Stunden nach Veröffentlichung der Clips nicht mit Nazi-Vergleichen und Schlägen tief unter der Gürtellinie. „Saublöde Populisten“ seien diese „Schwurbler“, die „Wirres raunen“, „Unrat verbreiten“ und „rechtsradikale Propaganda verbreiten“. Frei nach Lenin – sag mir, wer Dich kritisiert, und ich sage Dir, was Du richtig gemacht hast“

Markus Fiedler

Da stellen sich jetzt ein paar Schauspieler nach einem Jahr gegen die Kanzlerin und gegen die Corona-Politik. Und wer sagt was dazu?
Natürlich auch der Sebastian Leber, der Reichstags – Propaganda – Praktikant.

Das und noch vieles mehr!

Die „Alternativen Nachrichten

Eigentümlich Frei

Basta Berlin – Wir müssen reden…

Um 18 Uhr geht es wieder los: Wir senden LIVE und Sie können uns in Echtzeit Ihre Fragen, Anregungen und Kritik senden. Auch widmen wir uns heute neuen Details zu Michael Ballweg und seinem Treffen mit dem „König von Deutschland“. Wir freuen uns auf Sie! Basta Berlin – Heute geht es um Ihr Feedback…

Internet-Trolle

Wer kennt sie nicht? Die immer-alles-besser-wisser? Die immer-und-überall-denunzierer? Die „das-stimmt-aber-nicht“-Schreiber? Im Internet gibt es sie zuhauf. Theoretisch ist das ja auch gut so, denn so können wir über verschiedene Meinungen diskutieren und von anderen lernen.

Leider gibt es aber auch folgendes: Die EU, Israel & die USA haben Firmen mit professionellen Bloggern gegründet, welche sich als ganz normale Bürger bei Facebook, Twitter & co. anmelden, nur um dann Diskussionen über das bestehende System zu stören und zu beenden.

Wir müssen uns dagegen wehren, sonst sind sinnvolle Diskussionen nicht mehr möglich. Wer also im Netz diskutiert und angegriffen wird, sollte sich fragen wer da gerade stört und diesen Menschen einfach ausblenden. Es bringt nichts wenn wir mit Geheimorganisationen reden die nur den Zweck haben uns zu spalten.

Diese Leute benutzen gerne das Wort „Verschwörungstheorie“. Wisst ihr eigentlich, das das Wort „Verschwörungstheoretiker“ vom CIA erfunden und über die Medien verbreitet wurde? Warum? Damit wir nicht mehr selbständig denken und uns voneinander entfernen. Damit eine Gruppe als irre bezeichnet wird und die andere Gruppe glaubt sie habe recht.

Lasst euch nicht spalten, das machen die Kirche, die Medien und die Politik schon zu genüge. Es ist wichtig zu erkennen wer ein Troll ist und wer nicht. Viele wollen auch einfach nur nicht ihre Matrix aufgeben und fangen an zu stänkern. DAS finde ich noch ok, schließlich ist die Realität nicht leicht zu verdauen.

Wer aber das Wort „Verschwörungstheorie“ in den Mund nimmt, hat entweder wirklich keine Ahnung oder wird von anderer Stelle gut bezahlt. Sie wollen Angst  verbreiten. Angst davor, das man irgendetwas ins Netz stellt. Freunde berichten mir das sie Angst vor der Überwachung haben und deswegen nichts im Internet veröffentlichen.

Dabei ist das Internet im Moment noch unsere große Chance uns zu vernetzen und wissen auszutauschen. Im Bundestag wird schon diskutiert wie man das „Biest“ Internet zähmen kann. Das Internet lässt sich aber nicht zähmen.

Hier hat sich eine Eigendynamik entwickelt sodas das Ganze nur noch durch Trolle oder Zensur gestört werden kann.

Meiner Meinung nach gibt es noch viel zu wenige Leute die sich überhaupt mit Geopolitik beschäftigen. Und dann noch diese bezahlten Trolle. Lasst euch nicht spalten. Haltet zusammen und tauscht euch weiter aus. Und werdet um Gottes willen aktiv (wer kann). Viele meiner Freunde sind schon aktiv. Das macht mir Mut.

Das rockt.

Der Breidi

Hasserfüllte Poster und ahnungslose Journalisten? Eine Replik

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Als Nachschlag zum Umgangston in Onlinemedien passend zum letzten Eifelphilosoph-Artikel:

Im Netz stehen wir vor einer wichtigen Frage: Wie sollen wir mit all dem Hass umgehen, der tagtäglich in Zeitungsforen veröffentlicht wird? Ganz offensichtlich läuft in vielen Onlineforen etwas falsch, denn statt einer sachlichen Debatte findet man dort menschenfeindliche Untergriffe. Beleg dafür ist zum Beispiel die aktuelle Asyldebatte. Es ist erschütternd, wieviel Wut und wie wenig Empathie dort nachzulesen ist. Drei Beispiele:

– Posting von diePresse.com

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– Posting von Heute.at (bezieht sich auf 

target=“_blank“>dieses Video):

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– Posting von derStandard.at (bezieht sich ebenfalls auf das Video)

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Diese drei Kommentare sind gar nicht ungewöhnlich, sie repräsentieren die Tonalität vieler Onlineforen. Zu diesem Thema trat die Schriftstellerin Julya Rabinowich eine Debatte im Standardlos, auch ich kommentierte dieses Thema vergangene Woche im Falter. Eine Kernthese meines Kommentars: Die Aggression in den Onlineforen ist gefährlich, sie verseucht das gesamte Klima, verunmöglicht eine sachliche Debatte. Hier gibt es keinen fairen, argumentativen Schlagabtausch, diese hasserfüllten Postings sind eine “blinde Katharsis”, ein “Ausleben unangenehmer Bedürfnisse ohne jeglichen persönlichen Erkenntnisgewinn”, wie auch schon der Psychologe John Suler festhielt. 

Hass ist eine Emotion, die sogar von radikalen Gruppierungen gezielt eingesetzt wird. Oder wie es der Soziologe Hinrich Rosenbrock ausdrückt: „Menschen, die hassen, haben keinerlei Empathie gegenüber den Gehassten; damit verlieren sie auch einen Großteil ihrer Hemmungen. Hass drückt eine starke Feindschaft aus, also eine Abgrenzung und damit in der Regel eine Zuschreibung ‘wir’ gegen ‘die’. Es bildet sich eine kollektive Identität heraus.“ Gerade in Wahlkampfzeiten kann man beobachten, wie extrem es in einigen Onlineforen zugeht. Ich behaupte, dass solche Hasspostings in der Tat für die öffentliche Debatte – und damit auch für unsere Demokratie – gefährlich sind. Das alles ist hier nachzulesen.

Ein Kollege im Standard hat den Kommentar anscheinend missverstanden. Michael Vosatkaempfindet die Debatte anscheinend als hochnäsig, spricht von journalistischen Eitelkeiten. Auch stellt er generell infrage, dass es überhaupt ein Problem in der Onlinedebatte gibt. So schreibt er:

„Es ist falsch, so zu tun, als ob die Flegel in der Mehrheit oder auch nur eine relevante Größe wären. Wer dies behauptet, hat sich mit der Dynamik eines Onlineforums nicht auseinandergesetzt.“

Dies ist atemberaubender Unsinn. Gäbe es keinerlei Probleme mit diesen „Flegeln“, dann würde der Standard wohl kaum dazu eine Debatte führen und etliche Kommentare zu diesem Thema veröffentlichen. Man merkt, dieses Thema polarisiert und viele Menschen sind beunruhigt, mit welcher Aggression und fehlender Empathie online diskutiert wird. Robert Misik hat das in seinem Videoblog sehr schön zusammengefasst: „In manchen Foren wird (…) intelligent und vernünftig diskutiert und diese Debatten liefern dann auch einen Mehrwert, zum Beispiel zu dem Artikel, an dem sie sich entzünden. Aber in sehr vielen hat einfach der Irrsinn die Macht übernommen.“

Es geht in dieser Debatte nicht um „Online“ gegen „Print“ oder um „alte“ gegen „junge“ Journalisten. Diese Trennlinien machen immer weniger Sinn in einer Welt, in der online und offline verschmelzen. Ich selbst bin Printredakteurin, aber auch auf Twitter viel unterwegs, dieser Text erscheint in meinem Blog. Mir geht es um Journalismus, nicht um Etiketten.

Das Netz wird immer wichtiger. Also wird auch immer wichtiger, dass dort nicht nur die Rüpel und Schreihälse das Sagen habe

Im jüngsten Kommentar des Standard werden Robert Misik und ich als Printjournalisten angesprochen, sowie Armin Wolf als bekannter TV-Moderator und es heißt:  ”in ihren Medien fehlt der direkte Kontakt mit den Konsumenten der medialen Produkte.” Das ist eine verkürzte Darstellung, denn gerade Misik, Wolf und ich sind zum Beispiel drei Journalisten, die extremen Kontakt zum Publikum suchen und auch gerne auf Twitter diskutieren. Wir tun das, würde ich meinen, weil uns der digitale Austausch ein Anliegen ist.

Das Netz wird immer wichtiger. Also wird auch immer wichtiger, dass dort nicht nur die Rüpel und Schreihälse das Sagen haben, die Demagogen und Spin-Doktoren. Viele User wundern sich doch selbst, was in den Foren abgeht (speziell zu Wahlkampfzeiten). Gerade jene Poster, die eloquente, clevere oder sogar lustige Kommentare werden viel zu wenig gehört. Und das Problem ist nicht die Anonymität, sondern fehlende Sorgfalt.

ruepel

Ein grobes Missverständnis ist nämlich, dass aggressive Meinungen unbedingt auf der Webseite sichtbar sein müssten und dass jedes niedergeschriebene Ressentiment eine unverzichtbare Kritik sei. Das stimmt nicht. Medien haben sehr wohl das Recht, die Debatte auf ihrer Seite zu moderieren und Rüpel auszuschließen. Wem das nicht gefällt, der kann an etlichen anderen Orten posten oder sogar sein eigenes Onlinemedium starten. Die Meinungsfreiheit wird nicht gefährdet, wenn man gegen jene vorgeht, die andere beleidigen oder sogar bedrohen.

Der zweite Schritt ist dann, für ein positives Klima zu sorgen. In meinem erscheinenden Buch liefere ich einige Beispiele, wie man mehr Respekt in der Onlinedebatte herstellen kann. Das simpelste Beispiel: Journalisten müssen den Leser und Usern auch Wertschätzung zeigen. Es macht einen riesigen Unterschied, wenn diese das Gefühl haben, sie werden ernstgenommen. Dazu das Zitat eines Zeit.de-Redakteurs: „Sobald irgendein Mitglied der Redaktion, sei es auch nur ein Moderator, einen Kommentar verfasst, beruhigt sich jede Debatte. Zumindest ein Stück weit, zumindest eine Zeit lang. Ich glaube, es liegt daran, dass die Leser erst einmal vor diese Wand gestellt sind. Die Seite wirkt irgendwie kalt, unmenschlich, das ist ein Produkt. Das lese ich und dann fange ich darüber an, zu zetern. Sobald da aber ein Mensch ist, der sagt, dass er sich Gedanken dazu gemacht hat, gehe ich ganz anders damit um.“

Es gibt kein Naturgesetz, dass Onlineforen so aussehen müssen, wie sie es heute tun. Im Gegenteil, immer mehr Medien versuchen, die Debatte freundlicher zu gestalten. Der Standard hat zum Beispiel einen eigenen Community-Manager engagiert und arbeitet an einem neuen Kommentar-System, worauf ich extrem gespannt bin.

Deswegen ist es falsch, den Status quo der Onlineforen zu verteidigen. Es ist auch verkürzt, Kritik als journalistische Überheblichkeit oder Internetfeindlichkeit abzutun. Im Gegenteil: Gerade wenn man das Internet mag, wenn man dort mit anderen diskutieren will, sollte man dafür eintreten, dass dort mit Respekt und nicht mit Ressentiments argumentiert wird.

 

Die obigen Screenshots stammen aus den jeweiligen Foren von diePresse.com, Heute.at und derStandard.at. 

Mit vielen Dank an Ingrid Brodnig, aus ihrer Internetseite Brodnigs Blog, das Vorschaubild wurde photographiert von  Heribert Corn.
Veröffentlicht unter CC BY-NC-ND 3.0

Ganz viele kommentierte Nachrichten

Hier ein Beispiel:

Ministerin Schröder (CDU) meldet kritische Twitterer ans BKA
Erst lässt sich die Tante quasi von ihren untergebenen Ministeriums-Mitarbeitern ein Buch schreiben, um es dann unter eigenem Namen zu verkaufen – und als sich zu ihrem Buchvorstellungs-Termin dann auf Twitter hämische Kommentare häufen, schwärzt Ministerin Schröder diese beim BKA (!!) an. Und falls ihr jetzt denkt: Naja, zugunsten der Sicherheit muss man ja schliesslich auch was tun – nun denn, hier mal die Sache, vor der Ministerin Schröder so grosse Angst hatte (Zitat): „Da hab ich mir schon gedacht, dass das welche sein werden, die auch ein bisschen reinrufen.“

Seht ihr, alles ganz normal. Da würde ich auch das BKA informieren

Niemand anderes verkörpert die Sachkompetenz und Souveränität der CDU besser, als Kristina Schröder. Einen von der eigenen Partei zugearbeiteten „Doktor“ als Titel, Befürworterin von Internetzensur, bereits gut im abschmierenden Filz schwimmend, als allererste Amtshandlung einen Millionenflop „Aussteigerprogramm Links“ aufgelegt (inklusive eigener Hotline für ganz eilige Fälle  ), Steuergeld zugunsten von Sauffahrten der eigenen CDU-Jugend umgeleitet, zwischendurch immer mal gerne für Hetze gegen Erwerbslose zu haben, dafür aber „zum Ausgleich“ in ihrem Ministerjob völlig überfordert (Elterngeld- und Betreuungsgeld-Debatte, nach wie vor fehlender Kita-Ausbau, usw.), nach Kräften beim Vertuschen der katholischen Kindermissbräuche mitgeholfen, sowie Breivik-Fans unterstützt und Rechtsextremismus subventioniert

Kurzum: Das sind die Sympathieträger der CDU, die der Pöbel so gerne wählt.

 

Mehr…

erinnern wir uns noch!? demokratische diskussionskultur à la stern und ard

anne_will

zensur. ein böses wort. wenn irgendwem irgendwas nicht passt… wird gerne die zensurkeule aus dem sack geholt. manchmal zu unrecht… manchmal zu recht… wie in diesem beispiel aus dem februar:

huch, anne… angst bekommen vor so´n bischen flashmob??

anne_will

hier mal ein wirklicher beweis für die macht von blogs, dem internet und dem einen oder anderen flashmob. ursache für diese meldung im anne will (nun doch nicht) blog, war wohl die flashmobinitiative zum bge…

[vsw id=“28KlfuwkQxc“ source=“youtube“ width=“425″ height=“344″ autoplay=“no“]

natürlich nicht so gut wie leberhorsts beleidigter bundespräsidentenfallrückzieher, doch eine schöne gelegenheit, das wahre gesicht öffentlich-rechtlicher sende“anstalten vorzuführen. naaja, so ist das leben.und es ist schon gut so – so bleiben die feindbilder wenigstens klar. und nachvollziehbar. und man kann auch mal die zensurkeule ziehen – wie auch in diesem fall… eine echte

sternstunde der diskussionskultur… bescherte uns der stern im juni. er zeigte  nicht nur, wie die gruner & jahr presse versucht, die stimmung im lande zu gunsten bestimmter kreise zu manipulieren:vertrauen_in_deutsche_politiker_wächst_stern_de

nein, es konnte durchaus der eindruck entstehen, das die behauptungen, die sternchen dort aufstellt, schlichtweg nicht so repräsentativ zu sein scheinen, wie behauptet…

unsachlicher_beitrag_im_stern

trotz des ernstes der situation, nehmen es dennoch einige kommentatoren mit humor:unsachlicher_beitrag_1

und der stern schließlich verdeutlicht, wie mit einer demokratisch geführten, nicht ausfällig werdenden, aber sich in eine falsche richtung bewegenden diskussion umzugehen ist.
stern_admins_schließen

nordkorea lässt grüßen! sind wohl auch schwer zu finden für so eine grütze. gut. dann…  sind die diskussionsgegner halt unsachlich.


in diesem sinnefrohes zensiert werden noch
wünscht uns allen

dreckscheuder

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