Klaus Schwab

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EXPLAINING THE GREAT RESET TO CONSPIRACY BEGINNERS

HighWire goes to a place we’ve never gone before. Is there something more behind the global coronavirus response? Why are so many leaders using the same language when talk…

SEAN CONNERY IST TOT – DR. NO LEBT!

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Zu Lebzeiten hat er sie jedesmal souverän durchkreuzt: die Versuche des irren Dr.No, die menschliche Kultur mit seinen Todesgloben aus dem Weltall zu vernichten und dann im Zuge eines „Great Reset“ eine neue Menschheit gemäß seinem kranken, technizistischen Gehirn zu züchten.

Jetzt sind wir selbst dran. 007 kann uns nicht mehr beistehen, seit gestern weilt er im Jenseits. Indes sich der digital remasterte Dr.No wieder aus der Gruft erhebt und den Nackten Wahnsinn zur Neuen Normalität erklären möchte.

Klaus Schwab, der Zeremonienmeister des World Economic Forum und Autor des Buches „Covid 19 – The Great Reset“, der im Übrigen auch dem Steuerungs-Komitee der Bilderberger angehört (lt. Jean Ziegler eine „für die Demokratie tödliche und für die ärmsten Menschen der Welt mörderische Einrichtung“), will die Gunst der Stunde diesmal nutzen. „The pandemic represents a rare but narrow window of opportunity to reflect, reimagine, and reset our world“.

Was Dr. No 4.0, den uns der „Spiegel“ als netten Onkel von nebenan verkauft, will? Paula P‘Cay hat es uns dankenswerterweise übersetzt. Here we go:

Foto Jean Connery: Stuart Crawford, CC BY-SA 3.0 / Wikimedia Commons

Dringend gebraucht: Ein weiterer Lockdown

Ein Kommentar von Ernst Wolff.

Die meisten Menschen glauben immer noch, dass es in der Corona-Krise um Gesundheitsfragen geht und ein Großteil von ihnen hofft darauf, dass der Alptraum der vergangenen Monate bald vorbei ist. Um es kurz zu machen: Ihr Glaube trügt und sie hoffen vergebens.

Weder ist die von der WHO ausgerufene Pandemie so bedrohlich wie sie vielfach dargestellt wird, noch ist den Politikern die Gesundheit von uns allen plötzlich so wichtig, dass sie ihr alles andere unterordnen. Tatsächlich wird die Pandemie dazu benutzt, um eine Agenda zu verwirklichen, die ohne sie wohl kaum durchzusetzen wäre.

Wer meint, das höre sich nach Verschwörungstheorie an, der sollte einen Blick in das im Juli erschienene Buch „Covid 19 – The Great Reset“ werfen. Autor ist der Gründer des World Economic Forum, Klaus Schwab, der seit 1971 in jedem Januar die globale Elite im Schweizer Skiort Davos versammelt. In seinem Buch heißt es unter anderem: „Viele von uns fragen sich, wann wir wieder zur Normalität zurückkehren werden. Die kurze Antwort lautet: nie.“ Und weiter: „Die Welt, wie wir sie in den ersten Monaten von 2020 kannten, gibt es nicht mehr. Sie hat sich im Kontext der Pandemie aufgelöst.“.

WEF 2014 – die Heuschreckenplage

Was für ein schöner Tag. Die Sonne scheint, der Himmel ist blau und es summt und brummt über mir, als würde der Frühling Einzug halten. Keine Panik, es ist immer noch Winter und die Sonne liefert sich momentan ein thermisches Duell mit der kalten Biese. Das Summen und Brummen kommt nicht von Insekten sondern von den vielen Flugvehikeln, die manchmal im Minutentakt über mich hinwegziehen. Es ist WEF. Alles, was sich für wichtig, reich und unentbehrlich hält, lässt sich nach Davos chauffieren. Viele zu Luft. Dafür werden wieder Überwachungskameras abgestellt, damit viele unerkannt dorthin kommen, dem Schweizer Steuerzahler, ohne zu fragen, ca. 25 Millionen abgeknöpft um den Wahnsinn zu bezahlen und neu gilt für dieses Jahr ein Flugverbot für Modellflieger, Drohnen und dergleichen. Aha. Gilt das auch für Vögel? Vielleicht kreist über den Dächern von Davos bereits eine Krähe mit Sprengstoffgürtel. Neben dem grossen Sicherheitspersonalaufwand wird vermutlich zusätzlich der örtliche Jagdverein aufgeboten.

Nach Ankunft werden die Gäste in die inneren Festungsanlagen der Speerzone Davos gebracht, wo sie sich zuerst mal stärken können bis der Bauchnabel glänzt. Anschliessend verteilt man sich in die, für Aussenstehende uneinsichtige Räumlichkeiten und geniesst die diversen, gemütlichen Konversationen über weltvernichtende Mechanismen. Wer Unterhaltung der besonderen Art wünscht, kann sich unter eine Gruppe Flüchtlinge mischen und eine gespielte Schikane nach der anderen geniessen. Das Ganze soll das Leid von syrischen Flüchtlingen aufzeigen. Grundsätzlich eine gute Idee, nur die Leute, welche so ein Kriegsschauspiel wirklich erleben sollten, lehnen dankend ab. Bei einigen anderen hinterlässt das Erfahrene einen bleibenden Eindruck.

Das Motto des diesjährigen WEF’s ist „die Neugestaltung der Welt“. Was wollen die neu gestalten? Sie sollen zuerst mal das ganze Chaos, das sie fabriziert haben in Ordnung bringen. Wir haben schon genug „Weltverbesserer“. Brüssel deformiert Europa, Japan verstrahlt den asiatischen Raum und die Amerikaner zerbomben den Rest der Welt. Was wollen die in Davos noch rumgestalten? Wenn sie was finden, wo noch geschraubt werden kann wird, wie immer, der einfache Bürger wieder zur Kasse gebeten. Bezahlen tun die nix. Wir dürfen ihre Hirngespinnste finanzieren und müssen noch froh sein, wenn wir lebend aus der Sache rauskommen. Dass bei den gedanklichen Perversionen in Davos nichts Menschenwürdiges entspringt liegt auf der Hand. Wie sollen die Reichsten der Welt glaubhaft über die ungerechte Verteilung debattieren können? Das ist so absurd, als wenn ich mir mit vollem Bauch ein Hungergefühl vorstellen will.

Wenn man’s genau nimmt, sind wir eigentlich selber schuld. Unsere Hörigkeit von irgendwelchen Zahlen auf irgendwelchem Papier macht es denen so einfach. Da häufen die Wohlhabenden immer mehr Reichtum an und wir sind so naiv, denen ihr virtuelles Vermögen noch zu legitimieren. Man sollte sich vor Augen halten, dass die ganze Welt einen Wert von 60 Billionen erwirtschaftet. Der Handel bewegt sich um die 600 Billionen. Schon da müsste jedem auffallen, wie die Rechnung nicht aufgehen kann. Wenn der Mensch „nur“ 60 Billionen erarbeitet, dann kann der Handel nicht um das zehnfache höher sein. 540 Billionen sind also rein erfunden und erlogen und wir glauben denen das auch noch. Wenn nur einer von den Top-Heuschrecken „sein Geld“ bar von der Bank oder den Banken abheben wollte, würde keines der Geldhäuser den Betrag decken können, respektive die ganze Finanzblase finge an zu kollabieren. Also lassen sie’s lieber irgendwo virtuell für sich „arbeiten“ und geben immer nur so viel aus, dass es die Banken auch decken können. Apropos arbeiten. Hat schon jemand Geld arbeiten gesehen? Richtig arbeiten? Einen Realwert erwirtschaften? Die Vermehrung des Geldes durch Verzinsung ist auch so ein Aberglaube. Die Zinsen werden, aufgrund einer mathematischen Formel, dazu gerechnet – nicht dazu erarbeitet. Der Sinn dieser Wörter „rechnen“ und „arbeiten“ erschliesst sich aus dem korrekten Verständnis. Etwas das rechnet, kann keinen reellen Wert erzielen. Arbeit hingegen schon, vorausgesetzt man beschäftigt sich mit realen Dingen. Wenn ich den ganzen Tag unter einem Apfelbaum sitze und rechne wie viele Äpfel ich ernten könnte, habe ich am Abend einen Riesenhunger und keinen Apfel in der Hand. Wenn ich hingegen den ganzen Tag arbeite und die Früchte ernte, kann ich am Abend meinen Hunger stillen. Was hat das Ganze mit dem WEF zu tun?

Alles was dort gemacht wird ist nichts anderes, als den ganzen Tag unter dem Apfelbaum zu sitzen, schauen wie die Früchte am Baum verfaulen und sich dafür Importierte aus Neuseeland servieren lassen. Dieser ökologische Blödsinn wird bewacht von uniformierten Hirnlosen, die bei ihrer Arbeit rege Gebrauch von der indoktrinierten Hirnabstinenz machen. Das Gleiche Verhalten kommt von den WEF-Gegnern. Aufgrund ihrer unkontrollierten und gewaltbereiten Erscheinung, rechtfertigt der Sicherheitsapparat seinen überdimensionierten Personalaufwand. Wenn sich kein Mensch um die Krawattenträger kümmern würde, wäre der Event nicht eine Schlagzeile wert. Hat der WEF überhaupt jemals etwas gemacht, dass eine Erwähnung in den Medien rechtfertigte? Das Einzige, was die Meinungsmacher berichten können ist die Gästeliste, welcher Aufwand betrieben wird und wer sich gerne selber reden hört. Handfeste Beschlüsse, Veränderungen sowie Verträge bleiben der Öffentlichkeit vorbehalten. Kein Wunder. Würden die besprochene Themen publik werden, könnte das Volk erkennen, wie gegen sie und nicht für sie gehandelt wird. Die einzigen Nutzniesser sind die Lieferanten von Dienstleistungen. Das fängt beim Limousinen Service an und hört beim Escort Dienst auf. Der Rest hat zu schweigen und zu zahlen.

Im Vorfeld des WEF’s äusserte Klaus Schwab, Gründer und Organisator, seinen Unmut gegenüber diversen Anfeindungen. Er erwog, das WEF in Zukunft an einem anderen Ort durchführen zu lassen. Endlich ein vernünftiger Vorschlag. Er erspart dem Schweizer Volk 25 Millionen Franken und der Politik das Ansehen einer Kapitalhure. Ausserdem könnten sich einheimische Davoser über sinkende Preise freuen. Also Herr Schwab, packen sie ihre Visitenkarten und Krawatten ein und bugsieren die kapitalistischen Schmarotzer irgendwohin, wo’s niemanden interessiert. Dort können alle „Weltneugestalter“ ihrer Selbstbeweihräucherung huldigen und sich gegenseitig mit virtuellem Reichtum mästen. Grönland wär‘ nicht schlecht. Sollten Sie bereit sein, den ganzen Aufwand selber zu bezahlen oder einen Eintritt verlangen von mindestens Fr. 10’000 pro Person und die Einnahmen vollumfänglich sozialen Einrichtungen zur Verfügung zu stellen, dürfen Sie bleiben. Eine unabhängige Berichterstattung ist ebenso wünschenswert. So wie sich der WEF bis jetzt darstellt ist er nichts anderes als ein Parasit der sozialen Volksgesundheit. Wäre schön, wenn er sich zur Vitaminspritze verwandeln könnte. Sie wären überrascht, welch positiven Einfluss dies auf das Weltgeschehen hätte.

Fragt sich, ob die Gäste das wollen.

 

World Economic Forum (WEF) 2013 – die „guten“ Bilderberger

Seit 1970 kommen jedes Jahr im Januar Tausende von Politikern und Wirtschaftsvertretern nach Davos und geben sich dort ein Stelldichein. Dieses Jahr glänzt die Teilnehmerliste mit Namen wie Merkel, Monti, Medwedew, Cameron, Draghi und so weiter. Des Weiteren findet man auf der Liste acht nicht namentlich genannte EU-Kommissare. Warum verschweigen die ihre Namen?  Als optische Erhellung zwischen den finsteren Gestalten erscheint auch Charlize Theron am diesjährigen WEF. Sie bekommt den Preis «Crystal Award» für ihr humanitäres Engagement in Afrika. Insgesamt hat Klaus Schwab, Gründer und Organisator des World Economic Forums 2500 Gäste geladen. Davon sind allein 1600 Wirtschaftsvertreter. Aus noch nicht bekannten Gründen haben mehrere der grössten Wirtschaftsmächte, darunter die USA und China,  nur die 2. Wahl ihrer Polit-Prominenz nach Davos geschickt. John McCain wird noch am ehesten erkannt werden. Südamerika wird von drei Staatsmännern repräsentiert. Dafür ist die politische Elite aus Afrika zahlreich anwesend. Der König von Jordanien, Jacob Zuma (Präsident Südafrika), Goodluck Jonathan (Präsident Nigeria) sowie die Staats- und Regierungschefs von Äthiopien, Zimbabwe und sechs weitere Präsidenten afrikanischer Länder. Zuletzt dürfen auch 40 Chefs von Zivilorganisationen, etwa von Amnesty International, Greenpeace, Transparency International, sowie zahlreiche Gewerkschaftsführer den roten Teppich benutzen. Zu guter Letzt kommt der schweizerische Bundesrat fast vollzählig an das Forum (6 von 7 Bundesräten). In den vergangenen Jahren begnügten sich die Eidgenossen mit zwei bis drei Landesvertretern. Dieses Jahr scheinen sie eine wichtige Mission zu haben.

Im Gegensatz zu den Bilderberger-Treffen dürfen in Davos die Medienvertreter ihre Arbeit verrichten und werden nur selten daran gehindert – solange sie keine kritischen Fragen stellen. Dafür sorgen über 3300 schweizerische Armeeangehörige, 1300 WEF-Sicherheitskräfte, hunderte von Polizisten aus allen Kantonen, 2 Kampfjets der Schweizer Luftwaffe und 18 Kilometer Stacheldrahtzaun halten übereifrige Reporter und Kritiker vom eigentlichen Geschehen ab. Die Armee geht davon aus, dass der WEF-Einsatz mit Kosten von rund 28 Millionen Franken zu Buche schlägt und sich im „normalen“ Rahmen bewegt. Bezahlt wird der Sicherheitswahn vom Schweizer Volk, das sich nicht mal gross darüber beschwert.  Die Reichsten treffen sich zu einer Plauderrunde und die Ärmsten dürfen für ihre Sicherheit zahlen. Um dieser Absurdität die Krone aufzusetzen, hat der Flughafen Kloten (ZRH) am 22.1. viele Flughafenkameras ausgeschaltet. So können 120 Privatjets unbehelligt ihre Fracht abliefern. Der Airport rechnet mit über 1000 zusätzliche Flugbewegungen während den WEF-Tagen.

Das diesjährige WEF steht unter dem Motto «widerstandsfähige Dynamik». Es werden die Staatsverschuldungen und das Auseinanderdriften der Einkommensschere diskutiert. Gemäss einer WEF-Studie stellten diese zwei Punkte die grössten globalen Risiken dar. Dicht gefolgt von der Trinkwasserknappheit und dem Klimawandel. Eigentlich sollte es umgekehrt sein.

«Die nationale Widerstandsfähigkeit gegenüber globalen Risiken muss Priorität erhalten, damit kritische Systeme auch im Falle einer massiven Störung funktionsfähig bleiben», sagte der geschäftsführende WEF-Direktor und Herausgeber der Studie, Lee Howell.

Ob bei dem zahmen Bilderberg-Treffen in Davos Nägel mit Köpfen gemacht werden bleibt, wie immer,  fraglich. Viele der Teilnehmer betrachten das Symposium als „Anbandelungs-Plattform“ für geschäftliche Beziehungen. Da schiebt man weltpolitische und ökologische Probleme besser in den Hintergrund. Ausserdem möchte man sich nicht die Festlaune verderben und am letzten Tag beim traditionellen Skirennen viel Spass haben.

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