Kassenbeiträge

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In Deutschland bekommen Sozialhilfeempfänger eine Art elektronisches Überwachungssystem ein so genannter digitaler Schrittzähler verpasst in England ein Fitnessprogramm

Jeder fünfte Hartz IV-Empfänger hat gesundheitliche Einschränkungen, die sich direkt auf die Vermittlung auswirken“, zitiert Miriam Dreschel, Mitarbeiterin in der Pressestelle der Bundesagentur für Arbeit, aus einem Interview von Heinrich Alt, Vorstandsmitglied der Bundesagentur für Arbeit. Und weil die Vermittler wissen, dass die Langzeitarbeitslosigkeit unter anderem wegen fehlender Bewegung krank mache, gehöre der Gesundheitsgedanke fest zur Beratungs- und Vermittlungsarbeit der Jobcenter.

In England geht man da schon etwas drastischer vor, denn dort werden fettleibige Sozialhilfeempfänger zum Trainieren in Fitnessstudios verpflichtet, wenn sie dem nicht nachkommen, werden ihre Bezüge gekürzt. Dies wird natürlich strengstens überwacht es werden in der Tat keine Kosten und Mühen gescheut, damit kein Müßiggänger entkommt.

Aber keine Angst ihr die noch in Lohn und Brot steht, um Euch wird man sich auch noch kümmern, denn zu wenig Sport belastet nicht nur euer Herz-Kreislauf-System, sondern vor allem die Produktivität und Leistungsbereitschaft, die ihr an eurem Arbeitsplatz an den Tag legt. Ein Arbeitgeber bezahlt schließlich für eine Leistung, somit hat er auch das Recht einen guten Gesundheitszustand von seinen Mitarbeitern einzufordern. Sie kaufen bestimmt auch keine faulen Tomaten bei Aldi, Lidl & Co. Sie zahlen für eine Ware und haben auch ein Recht auf eine gute Qualität warum sollte das bei dem Arbeitgeber anders sein?

AntiRaucher-Kampagne wird auch noch mehr ausgeweitet werden müssen denn es kann nicht sein, dass nur Transfer-Leistungsempfänger zu Rauchentwöhnungskursen unter Sanktionen geschickt werden. Gerade das Leistungspotenzial der Arbeitnehmer wird durch die ständige Schadstoffzufuhr durch die Zigaretten erheblich beeinträchtigt und verursacht immense Kosten, dem entgegengehalten werden muss. Wir stehen vor einer großen Herausforderung – die Globalisierung – da braucht man einen gesunden Volkskörper, auf den sich die Wirtschaft- und Industrie im Kampf auf den Weltmärkten behaupten kann.

Da unser Gesundheitssystem zu explodieren droht, liegt es nahe, dass die Krankenkassen auch auf diesen Zug springen und einen Gesundheitspass einführen, der Sie dazu verdonnert fünfmal am Tag Sport zu treiben. Nicht nur das, wer Chips statt Blattsalat in sich hineinstopft, dem kommt dies in Zukunft teuer zu stehen, denn auch die Ernährung wird man im Zuge dieser Kostenexplosion im Gesundheitswesen auf schärfste überwachen müssen. Ein Mensch, der sich nicht um seinen gesundheitlichen Zustand kümmert, kann von der Solidargemeinschaft nicht erwarten, dass dieses asoziale Verhalten unterstützt wird, denn schließlich sind es die verantwortungsbewussten Leistungsträger, die dieses System am Leben halten und gerade diese Leistungsträger gehören entlastet und nicht mit zusätzlichen Kassenbeiträgen belastet.

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Grilleau

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