Israel

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Propaganda Stops Peace But Protesters Stop Pipelines

The New York Times reported, without evidence, last week that anonymous intelligence agents had leaked that Russia was paying Taliban forces bounties to kill US soldiers. The story comes at the right time to stop peace talks and troop withdrawals. Lee tears into this unfounded narrative and reminds us that the US actually used to fund the Taliban. Ghislaine Maxwell was arrested, Dominion and Duke Energy gave up on the Atlantic Coast Pipeline, the Dakota Access Pipeline was shut down by court-order, wildfires rocks Arizona, and more.
Natalie McGill reports on a leak of law enforcement communications that reveals how the FBI and other agencies surveilled activists through social media… and Twitter helped them. This led them to target National Lawyers Guild members, journalists, and medics. Anders Lee sits, socially distanced, with Lee to discuss how New York City has tacitly allowed tenant harassment and eviction in this pandemic, how the fashion industry have screwed garment factory workers by cancelling their orders, and more.

Conspiracy

Vorsicht, enthält Spuren von Verschwörungstheorien

Benjamin Fulford: Wochenbericht vom 17.02.2020

US-Präsidentschaftswahl: Versucht Hillary Clinton es doch noch einmal?

Corona-Virus: Weltweiter Wirtschaftseinbruch unvermeidlich

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Für Israel: US-Bundesstaat Georgia schränkt Redefreiheit ein

Finanzkorruption, Chaos + Kriegsgefahr 2020

The TRUTH About Pete Buttigieg, Leaked Bloomberg Audio, Julian Assange Out Of Solitary

Der Elephant im Raum

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Nicht Trump, sondern Biden, Obama und Kerry haben Dreck am Ukraine – Stecken

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Gruselige Nachrichten aus der Türkei: „heiliger“ Prophet will Lebensraum im Westen?

Gruselige Nachrichten aus der Türkei: "heiliger" Prophet will Lebensraum im Westen?

Donnerstag, 10.4.2014. Eifel. Stellen Sie sich mal vor, der Herr Putin würde von einem Reich träumen, dass bis zum Atlantik reicht. Stellen Sie sich vor, er würde Pläne billigen, getürkte Angriffe auf Russland zu inszenieren, um einen Kriegsgrund zu haben. Stellen Sie sich vor, er würde Giftgasangriffe auf fremde Länder durchführen, um dort politischen Einfluss zu gewinnen. Stellen Sie sich vor, er würde alle Russen in Europa zusammenrufen, damit sie mit ihm an einem neuen, großrussischem Reich arbeiten. Können Sie sich vorstellen, wie die westlichen Medien reagieren würden? Mal ehrlich: die gebärden sich doch jetzt schon so, als würden sie seinen Kopf am liebsten – ohne Rest – an der Siegessäule in Berlin heften. Wenn dann noch deutsche Soldaten von russischen Offizieren tätlich angegriffen würden: der Tastenmob würde vor Wut Schaum vor den Mund bekommen.

All das geschieht – doch es ist nicht Russland, das sich so gebärdet, es ist das Natoland Türkei.

Die Welt berichtete am 1.10.2012 über die „Krönungsrede“ des türkischen Premierministers Erdogan, in der er die Zukunft der Türkei skizzierte – mit einem Beispiel, welches manchen westlichen Politiker ins Grübeln bringen könnte. Nun – außer Gerhard Schröder war ja auch kein westlicher Politiker da, er fand sich in bester Gesellschaft … unter anderem neben islamistischen Terroristenführern. Hören wir, was die Welt zu berichten hat:

Was den Aufbruch der Türkei nach Westen betrifft, dafür verwendete Erdogan in seiner Grundsatzrede ein ganz neues Symbol. Das Endziel des langen Weges, das erst seine Nachfolger erreichen würden, sei „2071“, sagte er an die Adresse der türkischen Jugend.

Dann nämlich jährt sich zum tausendsten Mal die Schlacht von Manzikert, in der die Türken das byzantinische Reich entscheidend schlugen, gen Westen drängten und Anatolien in Besitz nahmen. „Unser Vorbild ist Sultan Arp Arslan“, also der damals gegen die Christen siegreiche Kriegsherr, verkündete Erdogan und erntete begeisterten Applaus von rund 30.000 AKP-Anhängern.

Das Motto des Kongresses sollte „große Türkei, große Macht“ gewesen sein, nebenbei hatte Erdogan – der „größte Führer der Welt“ –  Russland, China und Israel gedroht.

Am 24.3.2010 berichtete die Welt über eine seltsam völkisch anmutendende Konferenz. Erdogan hatte 1500 türkischstämmige Geschäftsleute und Politiker eingeladen, um ihnen eine ganz besondere Botschaft mitzugeben:

Tatsache ist, die meisten Botschaften wussten nichts von der geplanten Veranstaltung, zu der zahlreiche gewählte Abgeordnete ihrer Länder auf Kosten des türkischen Staates geladen waren. Teilnehmer berichteten dem „Spiegel“, dass sie auf dem Treffen von Erdogan aufgefordert wurden, in ihren politischen Aktivitäten nicht die Interessen der Türkei zu vergessen. Ihnen sei gesagt worden, dass Türken in Europa gezielt die Staatsbürgerschaft des Gastlandes erlangen sollten, um so ihren politischen Einfluss in diesem Land zu steigern und ihn im Interesse der Türkei zu nutzen. Ihre türkische Staatsbürgerschaft sollten sie nach Möglichkeit behalten, und auf keinen Fall die Identität der Gastländer übernehmen, denn das wäre Assimilation.

Das Interesse der Medien an dieser Veranstaltung war klein, was nicht sonderlich wundert. Stimmt der Bericht der Welt, handelt es sich hier um eine klassische völkisch-nationale Verschwörung, die aus allen Europäern türkischer Abstammung Agenten des neuen türkischen Großreichs machen möchte. Im Prinzip ein ungeheuerlicher Skandal – und ein unverantwortliches Vorgehen gegenüber den Eingeladenen, die – als Abgeordnete – in ihren Heimatländern den jeweiligen Wählern verpflichtet sind und als Geschäftsleute erst recht auf ihr Ansehen achten müssen.

Nun – da es keine Verschwörungen gibt, hat die westliche Presse in breiter Front darauf verzichtet, diese Verschwörung aufzuklären – wodurch man ein wenig im Unklaren bleibt, welcher europäische Parlamentarier jetzt im Stillen an der Umsetzung der Pläne zu einem neuen großtürkischen Reich westlich von Istanbul arbeitet.

Dabei wird daran weiter fleißig gearbeitet.

Am 14. März berichtete das Deutsch-türkische Journal über die Vorbereitung der türkischen Armee zum Einmarsch in Syrien. Hintergrund der Aktion waren letztlich Sorgen um den Einflussbereich der Türkei im Norden Syriens,

Der Einfluss der Türkei schwindet seit langem auch in der Grenzregion zur Türkei. Die Ausrufung einer kurdischen Provinzregierung in Nordsyrien beweist, wie wenig Kontrolle die türkische Regierung über die in Nordsyrien aktiven Gruppen hat.

Was fehlt, war ein Grund für den Einmarsch. Ein Abhörskandal verschaffte hier Klarheit, siehe Spiegel:

Zu hören sind dabei angeblich Außenminister Ahmet Davutoglu, Geheimdienstchef Hakan Fidan, Unterstaatssekretär Feridun Hadi Sinirlioglu und Vize-Armeechef Yasar Güler. Die Männer suchen in dem Gespräch nach einem Grund für einen Krieg mit Syrien.

Wörtlich sagt ein Mann, angeblich Fidan: „Wenn es nötig ist, kann ich vier Männer nach Syrien schicken und acht Raketen auf die Türkei abfeuern lassen, um einen Kriegsgrund zu schaffen.“

Auch eine Verschwörung. Gut, dass es so etwas nicht gibt.

Es stellt sich auch die Frage, warum der Abhörskandal als „angebliches“ Gespräch bewertet wird. Die Deutsch-türkischen Nachrichten bestätigen die Richtigkeit der Informationen indirekt und vermuten dahinter eine Verschwörung feindlicher Mächte, die den Aufstieg der Türkei zur Großmacht verhindern wollen. In einem weiteren Artikel wird deutlich, wer diese bösen Verschwörer sind:

Kaynak sagt auch, dass US-Präsident Obama und Erdoğan realpolitisch dieselben Ansichten vertreten. Sie seien Kooperations-Partner. Obama sei nicht interessiert an Erdoğans Abgang. Auch Putin stehe in enger Kooperation mit Obama und Erdoğan. Alle seien Gegner einer starken EU. Sie wollen den Europäern kein Mitspracherecht bei der Energiepolitik des Nahen Ostens zugestehen.

Premier Erdoğan müsse sich seitens seiner Gegner auf weitere Attacken einrichten. In einem Juni-Interview mit der Zeitung Yeni Asır sagte Kaynak, dass die Europäer jede Gelegenheit nutzen werden, um Erdoğan in Misskredit zu bringen.

Na ja – das sind halt türkische Nachrichten. Die haben die deutsche Wahrheit, dass es nirgendwo irgendwelche Verschwörungen gibt, noch nicht erkannt. Und gut, dass wir in Europa leben, wo man solche Gruselgeschichten nicht ernst nehmen darf: eine Allianz zwischen Russland, der USA und der Türkei zum Zwecke des Ausschlusses der europäischen Konkurrenz vom Ölmarkt des Nahen Ostens könnte uns enorm beunruhigen.

Gut, dass man uns darüber nicht informiert – wir würden die miserable Behandlung deutscher Soldaten in der Türkei (siehe Spiegel) in einem ganz anderen Licht sehen – und verstehen. Aus der Sicht der Anhänger des größten Führers der Welt sind die deutschen Soldaten (samt dem Rest der europäischen Union) der Feind … wenn auch ein nützlicher. Immerhin schützen sie die Türkei vor syrischen Gegenschlägen, die nach neuen Erkenntnissen wohl jetzt zu erwarten sind, siehe Spiegel:

In einem Beitrag für die „London Review of Books“ behauptet der Journalist, dass der türkische Geheimdienst hinter dem Giftgasangriff auf Vororte von Damaskus am 21. August vergangenen Jahres stecke. Die Regierung von Recep Tayyip Erdogan habe die USA so zu einem Militärschlag gegen das syrische Regime bewegen wollen, schreibt Hersh unter Berufung auf eine Quelle aus dem US-Geheimdienst.

Präsident Barack Obama habe auf den damals geplanten Militärschlag gegen Assad verzichtet, weil die USA von der türkischen Verwicklung erfahren hätten, behauptet Hersh.

Natürlich dementiert jeder alles – welcher Täter würde das nicht tun. Wir machen uns auch keine Gedanken darüber, „welch´ Geistes Kind“ jemand ist, der nach einem Wahlsieg seinen politischen Gegnern droht, sie „bezahlen“ zu lassen und „bis in ihre Höhlen“ zu verfolgen (siehe Spiegel zu Erdogans Reaktion auf seinen Wahlsieg) und die Türkei in einen Polizeistaat verwandelt (siehe Spiegel). Offensichtlich werden die Oppositionspolitiker nicht nur in ihren Höhlen verfolgt, sondern auch im Parlament, wo jetzt der Chef der türkischen Opposition körperlich angegriffen wurde (siehe NTV).

All´ jene Informationen für sich allein genommen, wären harmlos. Doch stellt man sie zusammen, ergibt sich das Bild eines höchst manipulativen Machtapparates innerhalb des türkischen Staates, der gerne alle Länder um sich herum zu seinem eigenen Vorteil gegeneinander ausspielt und auch vor getürkten Angriffen auf das eigene Land oder Giftgasangriffen auf Nachbarländer nicht zurückschreckt.

Der nun auch körperlich geschlagene Führer der stärksten Oppositionspartei hatte der Zeit ein Interview gegeben, das am 28. März 2014 veröffentlicht wurde. Hier äußerst er sich eindeutig zu dem „größten Führer der Welt“:

Er ist ein Diktator. Er unterdrückt die Medien, die Wirtschaft, und die Bürokratie untersteht ihm allein. Er sagt: Ich bin der Staat. Erdoğan tut so, als sei der Gouverneur sein Gouverneur, der Bürgermeister sein Bürgermeister, der Direktor sein Direktor, der Arzt sein Arzt. Alles untersteht ihm, denkt Erdoğan. Deshalb findet er auch, dass er einfach etwa bei einem Fernsehsender anrufen und bestimmen kann, was gesendet wird. Oder dass er beim Justizminister anrufen und anordnen kann, dass dieser und jener Geschäftsmann verurteilt werden muss. Deshalb: Ja, Erdoğan ist der Diktator einer Türkei im 21. Jahrhundert.

Für solche Aussagen bekommt man dann im Parlament schon mal was auf´s Maul.

Und wir Deutsche – wir Europäer?

Ignorieren in breiter Front die Entstehung einer religiösen Bewegung innerhalb der Nato, die sich nicht scheut, das Verteidigungsbündnis in einen Krieg zu stürzen – einen Krieg, für den deutsche Soldaten jetzt schon bereit stehen. Dabei erreicht der großtürkische Kult Dimensionen, die einem Angst und Bange machen sollten.

Hören wir dazu den in Istanbul lebenden Korrespondenten der Frankfurter Rundschau:

Recep Tayyip Erdoğan ist längst mehr als ein charismatischer Politiker oder ein politischer Popstar. Seine Anhänger reagieren auf ihn, als wäre er ein religiöser Führer, bei dem Kritik an seiner Sprache und seinem Tun wie Blasphemie wirken. Es ist keine Ausnahme, wenn eine Studentin in der zentralanatolischen Stadt Kayseri sagt: „Für mich hat Erdoğan immer Recht.“ Der Abgeordnete Fevai Arslan der islamisch-konservativen Regierungspartei AKP verstieg sich sogar zu der Aussage: „Der Ministerpräsident ist wie ein zweiter Prophet.“

Es ist echter Glaube im Spiel, wenn der AKP-Abgeordnete aus Bursa, Hüseyin Şahin, erklärt: „Alleine den Ministerpräsidenten zu berühren, ist ein Gottesdienst.” Oder wenn der ehemalige Europaminister Egemen Bağış äußert: „Der Geburtsort des Ministerpräsidenten ist heilig.”

Da führt ein Abgesandter Gottes das Volk zu größter Macht – ohne Rücksicht auf Verluste. Da kann man schon verstehen, dass massive Korruptionsvorwürfe nur durch die Verschwörung dunkler, internationaler Mächte entstehen können (siehe Spiegel) und man deshalb zurecht hunderte ermittelnder Polizisten entlässt (ebenfalls: Spiegel).

Die deutsche Kanzlerin jedenfalls hat sich schon mal sehr eindeutig positioniert, siehe FAZ:

„Wir stehen fest an ihrer Seite“, sagte sie, „ohne Wenn und Aber“.

Der Treueschwur galt dem Kampf gegen Terroristen. Wer alles dazu gehört? Nun –  auf jeden Fall die Demonstranten vom Gezi-Park (siehe Spiegel) oder auch Journalisten, vor allem ausländische (siehe Spiegel):

Türkische Berichterstatter leiden seit Jahren unter Repressionen. In keinem anderen Land der Welt sitzen mehr Journalisten in Haft als in der Türkei.

Amberin Zaman, die Türkei-Korrespondentin des britischen Magazins „Economist“, klagt, sie habe in ihrer Laufbahn noch nie eine vergleichbare Gewalt gegen Journalisten erlebt.

Die Dimensionen der Entwicklung sind ungeheuerlich – die zögerliche Haltung der Politik ebenfalls. Die hat aber einen guten Grund, siehe Welt:

Im Investorenranking stehen Unternehmen aus der Bundesrepublik an erster Stelle, das deutsche Investitionsvolumen beträgt dort inzwischen 1,3 Milliarden Euro.

Ole von Beust und der Grüne Rezo Schlauch verdienen sehr gut daran, deutsche Investoren für die neue Großtürkei zu begeistern. Da winkt Geld.

Und vielleicht ist das der Grund, warum die deutschen Medien sich vehement auf Putin stürzen: der zahlt zu schlecht.

Vielleicht … zahlt der sogar gar nicht.

PS: da dies ein sensibles Thema ist, nochmal Klartext für den rechten Mob in Deutschland – Türken sind ganz tolle Menschen. Wirklich – war gelegentlich bei denen zu Gast, ärgere mich sehr darüber, dass sie aus dem örtlichen Gymnasium herausgemobbt werden und habe sogar welche in der Verwandtschaft. Wirklich: sie sind Menschen wie Du und ich.  Als erster deutscher Niedriglohnsektor sind sie in den sechziger Jahren ziemlich missbraucht worden – will aber keiner mehr wahr haben, noch will jemand den Preis dafür zahlen. Das ändert jedoch nichts daran, dass einem so langsam dämmern kann, dass in der Türkei scheinbar ein seltsames Ungeheuer sein Haupt erhebt, das wegen seiner Methoden und Absichten meiner Meinung nach viel mehr Aufmerksamkeit verdient als Herr Putin … und zwar bevor es ihnen gelingt, die Nato in einen Krieg zu stürzen.

 

NSU ist toll!

Mittwoch, 19. Juni 2013. Eifel. Und Deutschland. Letzteres ist ein ganz besonderes Land - wir reden allerdings nicht gerne darüber. Ist uns irgendwie ein bischen peinlich. So etwas wie Nationalstolz wollen wir öffentlich gar nicht mehr entwickeln, es sei denn beim Fußball, wo wir regional uralte Stammeskulturen und Hordenstrukturen wiederbelebt haben. Über das Wesen dieses Landes erzählen die deutschen Moore eindrucksvolle Geschichten: sie sind voll mit Leichen von Männern, Frauen und Kindern, gefesselt, erdrosselt, erstochen, manche ohne Kopf - der Deutsche hat sich abreagiert. Tacitus zufolge war dies der Umgang mit Kampfscheuen, Feiglinge und Unzüchtigen - letztere waren wahrscheinlich schwul, auch heute noch ein Riesenproblem in Germanien, vor allem bei den Mitläufern der Stammeskulturen (zu den Germanen siehe: Arnulf Krause, Die Geschichte der Germanen, Seite 128 ff). Feige, schwule, kampfscheue Kinder und Frauen gehören auch einfach hingerichtet - ich glaube, da wird auch heutzutage nicht mehr groß diskutiert.

Mittwoch, 19. Juni 2013. Eifel. Und Deutschland. Letzteres ist ein ganz besonderes Land – wir reden allerdings nicht gerne darüber. Ist uns irgendwie ein bischen peinlich. So etwas wie Nationalstolz wollen wir öffentlich gar nicht mehr entwickeln, es sei denn beim Fußball, wo wir regional uralte Stammeskulturen und Hordenstrukturen wiederbelebt haben. Über das Wesen dieses Landes erzählen die deutschen Moore eindrucksvolle Geschichten: sie sind voll mit Leichen von Männern, Frauen und Kindern, gefesselt, erdrosselt, erstochen, manche ohne Kopf – der Deutsche hat sich abreagiert. Tacitus zufolge war dies der Umgang mit Kampfscheuen, Feiglingen und Unzüchtigen – letztere waren wahrscheinlich schwul, auch heute noch ein Riesenproblem in Germanien, vor allem bei den Mitläufern der Stammeskulturen (zu den Germanen siehe: Arnulf Krause, Die Geschichte der Germanen, Seite 128 ff). Feige, schwule, kampfscheue Kinder und Frauen gehören auch einfach hingerichtet – ich glaube, da wird auch heutzutage nicht mehr groß diskutiert.

Auch im Mittelalter zeigte sich der Deutsche von seiner besten Seite – hier waren die Hexen und Zauberer dran, vor allem aber die Frauen. Es gibt viele Legenden über die Hexenverbrennungen in Deutschland: den Anwälten versprach die Vernichtungsmaschine ein gutes Einkommen, den Ärzten schuf sie Konkurrenz aus dem Weg, manch ein neidischer Nachbar konnte sich so ein zusätzliches Stück Land ergattert und vor allem konnte die eigene Frau die hübsche Nachbarin so bequem entsorgen. Gerne schob man das später der Kirche in die Schuhe, dabei hatte die Kirche schon 500 Jahre zuvor im canon episkopi jeglichen Budenzauber für Einbildung erklärt. So fand der Hexenhammer nie Einlass ins kirchliche oder weltliche Recht, es blieb eine kleine Sarrazinade am Rande, die einem vielfach gescheitertem Mönch ein kleines Einkommen bescherte.  Triebkraft des Hexenwahns war aber – der einfache Deutsche vor Ort, der den ganzen Tag nichts Besseres zu tun hatte, als seine Mitmenschen wegen Hexerei anzuklagen – ohne wirklich zu verstehen, was das eigentlich ist.

Später nun – Hexen und Zauberer waren alle – kamen die Juden dran. Millionen von ihnen. Nach altgermanischer Tradition warf man auch ihnen Zauberwerk vor, ihre Vernichtung wurde aber mit typisch preußischer Effizienz in großen Industrieanlagen vollzogen und nicht auf dem freien Feld.

Wieder später – Juden waren alle – konzentrierte man sich auf langhaarige Studenten, die man leider nicht so in Serie erschießen konnte, wie man gerne wollte – die Siegermächte waren noch sehr präsent in Deutschland.

Langhaarige Studenten waren auch bald alle, deshalb mussten neue Ziele her. Immer noch eingebunden in jene Konventionen, welche die westlichen Siegermächte dem Westen Deutschlands als Grundgesetz übergestülpt hatten, konnten sie nicht ganz so mit ihren neuen Opfern verfahren wie die alten Germanen mit den Schwulen, aber man konnte neue Genozide und Meuchelmorde zumindest schon einmal vorbereiten. Ausländer waren die neuen Opfer. Gerne wollte man sie so richtig schön bei lebendigem Leibe verbrennen – schon immer ein Mordsgaudi für den ganzen Stamm – doch das verbot das Grundgesetz der Siegermächte. Ein paar Versuche in diese Richtung sind jedoch lokal gelungen, das eine oder andere Heim wurde angezündet, auch wurden gerne ganze Familien in ihren Häusern verbrannt – der Deutsche war wieder so richtig in seinem Element.

Aber natürlich ist der Deutsche nicht froh, wenn er nicht auch gleichzeitig ein paar aus seinen eigenen Reihen aussondern kann. Als klar wurde, dass aus der großen nationalen Ausländerhatz nichts wurde (auch weil Türken wehrhafter waren als Juden), wählte man den Arbeitslosen als Unhold aus, der ins Moor gehörte, wo auch schon die anderen Feiglinge, Kampfscheuen und Unzüchtigen waren.

Man dachte nun: das kann doch nicht wahr sein. Dieses Volk, dass in Musik und Philosophie einsame Weltspitze ist, kann doch nicht zum überwiegenden Teil nur aus hirnlosen Barbaren bestehen?

Leider leider leider scheint dies aber doch der Fall zu sein. Hören wir die Erlebnisse einer Frau, die keine Hexe ist, keine Jüdin, keine Ausländerin und keine Arbeitslose, Erlebnisse, die ganz aktuell sind:

Ich selber habe erlebt, wie Menschen um den Wagen herumschleichen und immer auf den Schriftzug zeigen, mit dem Kopf schütteln und davor spucken. War leider nicht schnell genug da, um denen meine Meinung zu geigen. 

Neulich stand ich an einer Ampel und ein kleiner Trupp Männer überquerte die Strasse. Erst mal war es ‚Ohhh, blonde Frauen im alten, goldenen Wagen. Dann auf Höhe der Stossstange fiel der Blick aufs Emblem. Ich war froh, dass es tagsüber war, wir 2 Frauen waren und noch kein Platz für Alkohol gab. So bösen und finster bin ich in meinem ganzen Leben noch nie angeschaut worden. 

Einem Clubkameraden haben se angepöbelt, weil sein Hund NSU Biene am Geschirr eingenäht hat. Ein andere wurde wegen einer Kappi aus einem Restaurant geschmissen. 

Letztes Jahr war das internationale NSU Treffen in Neckaraulm. Ein Motorradclub hat auf dem Weg dorthin in einem Hotel übernachtet, Grill und Clubstand aufgebaut. Ende vom Lied war ein riesiges Polizeiaufgebot.

Was war geschehen?

Nun – jahrelang waren – vom Verfassungsschutz erkannt aber unbehelligt – junge Deutsche losgezogen und hatten das Ausländerproblem auf germanische Art erledigt: sie haben sie reihenweise erschossen. Niemand in Deutschland kam auf die Idee, diese Morde in einen Zusammenhang zu bringen. So etwas gilt auch schnell als  „Verschwörungstheorie“ (ein anderes Wort für kriminalistische Arbeit) und „Verschwörungstheorien“ sind in diesem Land extrem verpönt, die Verschwörer bestehen hier mit Nachdruck darauf, ungestört arbeiten zu können.

Natürlich haben diese Deutschen ihre Fans, ganze Unterstützergruppen sogar – mutmaßlich aus Treue der alten germanischen Kameradschaft gegenüber auch bei Polizei und Verfassungsschutz – ABER: diese Fans haben keine Fan-Kappen, keine Annäher, keine eigene Auto- oder Motorradmarke!

Dem Deutschen – so scheint´s – ist dies jedoch egal, er macht weiter wie eh und je, Hauptsache: Menschenjagd und Opfer bringen.

Zwar ist er stolz auf seine Automobilgeschichte, doch wie üblich hat der durchschnittliche Stammestölpel keine Ahnung von der Materie, es wäre ihm wahrscheinlich auch egal. Wer hat schon geprüft, ob Hexen wirklich auf Besen reiten konnten? Ob Juden wirklich Babyfleisch aßen? Ob langhaarige Studenten wirklich alles Kommunisten waren, Ausländer böse Invasoren oder Arbeitslose biertrinkende TV-Dauerglotzer?

Natürlich wird ein IT-Ingenieur, ein Rechtsanwalt, ein Schauspieler oder ein angestellter Lehrer nicht gleich vollkommen asozial, nur weil er gekündigt wurde – aber was interessiert das den Deutschen? Ständig auf der Suche nach neuen Beutetieren streift er durchs Land – und hat endlich wieder eins gefunden:

den NSU-Fahrer.

NSU ist eine 1873 gegründete deutsche Automobil- und Motorradfabrik, die in den fünfziger Jahren sogar der erfolgreichste Motorradhersteller der ganzen Welt war. Sie brachte uns unseren eigenen kleinen Prinzen, in dem wir König sein durften – oder den legendären RO 80 mit Wankelmotor, ein Spitzenprodukt deutscher Ingenieurskunst. Schon ab 1901 produzierte das Unternehmen (das sein Namenskürzel aus „Neckarsulm“ ableitete – siehe Wikipedia) Motorräder.

Es gibt Menschen, die aus reiner Nostalgie („Sozialromantik“ würde man das heute nennen) diese alten Schätzchen pflegen … und auf einmal ganz unvorbereitet auf das wahre Wesen des Deutschen stoßen.

Die oben geschilderten Erlebnisse sind keine Einzelfälle. Die Quelle bleibt wie üblich geheim – immerhin handelt es sich um einen bekennenden NSU-Fan.

Der NDR bestätigt diese Erfahrungen – schlimm, dass sogar die Polizei darauf hereinfällt:

Bei Jens Rüter aus Bad Iburg zum Beispiel stand eines Tages die Polizei vor der Tür, weil er eine NSU-Fahne gehisst hatte. Irgendjemand hatte die Beamten alarmiert. Auch die Fan-Tasse lässt Rüter mittlerweile lieber Zuhause und nimmt sie nicht mit zur Arbeit. Christa Temme aus Hilter trägt ihr T-Shirt zumindest nicht mehr allein in der Öffentlichkeit. Darauf steht „NSU Freunde Bramsche“.

Es bleibt aber nicht nur bei harmlosen Erlebnissen. Hören wir noch mal, was unser Zeuge zu berichten hat:

In Süddeutschland wurde wohl ein Ro auch schon abgefackelt. 
Die Menschen haben Angst vor uns Oldtimerfahren und das nur, weil die Presse das Kürzel so in den Dreck gezogen hat. Audi bat darum, das Thema klein zu halten, das würde sich schon wieder beruhigen. Hat aber selbst bei Audi Tradition alles von NSU verbannt.

Klein halten möchte das auch der NDR. Ist ja keine große Sache in Deutschland, wenn einem das Auto abgefackelt wird, man aus Restaurants fliegt und nur noch mit Angst durch die Straßen gehen kann.

Es ist aber nicht nur ein norddeutsches Problem. Schön wäre es, denn dann könnte man sage: prima, die Fischköppe waren sowieso schon immer etwas seltsam.

Hören wie die Süddeutsche Zeitung dazu:

Mit dem NSU-Wappen versehene schwarze Kappen werden von den Clubmitgliedern nicht mehr getragen. Einer gibt zu: „Ich parke meinen NSU Prinz nicht mehr unbeaufsichtigt auf der Straße.“ Bedrückt registrieren Clubfreunde, dass Nürnberg an städtischen Fahrzeugen das Kfz-Kennzeichen N – SU ändern lässt und Zulassungsstellen die Buchstabenkombination nicht mehr ausgeben.

Ist das nun zu „antideutsch“ gesehen?

Ich fürchte nicht. Als Deutscher, der hier schon über fünfzig Jahre lebt, Land, Sprache und Leute liebt, kann ich keinen anderen kleinen gemeinsamen Nenner finden als: die sind so, die Germanen. Es gibt da wohl irgendeinen genetischen Defekt, gegen den die meisten nicht mehr Kraft ihres Verstandes vorgehen und ihn im Zaum halten können, der den Urdeutschen dazu anhält, dass Andere, das Fremdartige, das „Böse“ zu vernichten, seien es nun friedliebende Hippies, harmlose Juden oder unschuldige Arbeitslose.

Das hört ja auch heute nicht auf: Juden nennt man heute „Zionisten“ und wünscht sich die Auslöschung Israels mit der gleichen unkritischen Begeisterung, wie man früher deren Läden in der Nachbarschaft geplündert hat, gegen Arbeitslose wird mit Begriffen gewettert, die original im „Stürmer“, dem Kampfblatt der NSDAP zu finden sind und das Ausländer trotz Gyros, Kebab und Pizza unser Untergang sind, gilt inzwischen als gesichert.

Das seltsame Benehmen hat auch nichts mit „rechts“ oder „links“ zu tun – der nationalsozialistische Untergrund ist ja wohl eindeutig rechts … es sind also die linken Hexenjäger, die sich hier unkritisch und hemmungslos blöde an Oldtimerfans abarbeiten.

Vielleicht kann mir aber jemand helfen – vielleicht irre ich mich ja und es gibt einen guten Grund, weshalb wir die Firma NSU (und all´ die ähnlichen Autokennzeichen) jetzt völlig aus unserem Leben verbannen müssen … während gleichzeitig allgemeine linke Kritik an Israel völlig unkritisch komplette NPD-Positionen übernimmt (siehe Publikative.org).

Mir fällt nur einer ein: die gute alte germanische Menschenopfertradition, die Rohmaterial braucht.

Wer nun denkt, dass alles sei allenfalls skuril, dem sei gesagt: dieses historische Bild vom Deutschen ist in den Köpfen vieler gebildeter Deutscher und vieler ausländischer Beobachter, die deshalb den massenhaften Zuzug ausländischer Mitmenschen sehr begrüßen und in die Tat umsetzen – in der Hoffnung, so ein neues organisiertes Auferstehen des deutschen Ungeistes feiern zu können.

Vielleicht haben sie ja recht – mir jedenfalls gibt diese NSU-Posse sehr zu denken … wie man sieht.

 


 

 

KenFM: Das Ende der Diplomatie. Der Irankrieg wird vorbereitet.

Es ist Spitzenpolitikern in Washington per Gesetz verboten, eigenmächtig mit dem Iran oder dessen Diplomaten zu sprechen. Dieses „Redeverbot mit dem Feind“ ist einmalig in der Geschichte der USA. Selbst das Sprechen mit Hitler war noch während des 2.Weltkrieges gestattet!
[…]
Welche Konsequenzen hat ein Redeverbot mit dem Feind – und wem nützt dieses Verbot ? Nun, wer nicht mehr redet, WILL Waffen sprechen lassen. Diese Art, Außenpolitik zu betreiben, schadet der USA. Extrem. Aber sie setzt die „Träume“ israelischer Extremisten um, die seit Jahren die israelische Realpolitik bestimmen. Für sie ist der Iran der letzte große Gegenspieler in der Region, der ihre „Eretz Israel“-Obsession nicht verhindern, aber zumindest nachhaltig torpedieren, könnte. Der Iran muss in die Steinzeit zurück gebombt werden, nur so lässt sich das Problem für Netanjahu & Co lösen.

[Video, bitte Beitrag anklicken]

(via)

Deutschland im Krieg – ein Sittengemälde aus dem Jahre 2012

Dienstag, 20.11.2012. Eifel. Nicht mehr lange, dann ist es soweit. Vier Wochen noch, dann ist das Ende der Welt da. Der Mayakalender läuft aus und dann ... erlischt die Dimension Zeit, explodiert der Planet, werden wir alle Engel oder stellen fest: "Oh, wir sind ja gar keine Maya".  Viele wollen aber wohl lieber Maya bleiben, denn am Weltuntergang wird mit Hochdruck gearbeitet - hier in Deutschland, gleich vor Ort. Wir wissen als kleine arme Menschen gar nicht mehr, wovor wir uns zuerst fürchten sollen: vor dem völlig von Plastik verseuchtem Planeten? Den ständig neuen unerklärlichen Rekordunwettern, die Atomkraftwerke und Megastädte zerschmettern? Vor der  langjährigen Wirtschaftskrise, die die europäischen Länder eins nach dem anderen zu Ramsch macht? Die Widergeburt des alten Unmenschengeistes im eigenen Land, der jedermann jederzeit kündigen und mit Entzug der Lebensgrundlage bestrafen kann? Die Vernichtung unserer natürlichen Lebensgrundlage durch eine energieintensive Spaßgesellschaft? Oder - noch schlimmer: vor der erbärmliche Inkompetenz und Führungsschwäche unserer hochbezahlten aber leider völlig uneffektiven "Leistungsträger", die jede Fürsogepflicht des Staates für "Sozialromantik" halten? Wir glauben nicht an den Weltuntergang im nächsten Monat. Ich auch nicht. Ich habe schon die ersten Geschenke für die Kinder gekauft, weitere sind in Planung. Denen noch eine Freude zu bereiten, ohne große Kredite aufzunehmen, kostet viel Arbeit und Mühe, wäre da schon doof, wenn kurz vorher der Vorhang fällt. Andererseits müssen wir sehen, das mit Hochdruck von allen Seiten darauf hingearbeitet wird - da wundert es nicht, das "Gäubige" aller Nationen Zuflucht ins Gebet nehmen, weil sie die Herrschaft des Antichristen deutlich vor Augen sehen.

Dienstag, 20.11.2012. Eifel. Nicht mehr lange, dann ist es soweit. Vier Wochen noch, dann ist das Ende der Welt da. Der Mayakalender läuft aus und dann … erlischt die Dimension Zeit, explodiert der Planet, werden wir alle Engel oder stellen fest: „Oh, wir sind ja gar keine Maya“.  Viele wollen aber wohl lieber Maya bleiben, denn am Weltuntergang wird mit Hochdruck gearbeitet – hier in Deutschland, gleich vor Ort. Wir wissen als kleine arme Menschen gar nicht mehr, wovor wir uns zuerst fürchten sollen: vor dem völlig von Plastik verseuchtem Planeten? Den ständig neuen unerklärlichen Rekordunwettern, die Atomkraftwerke und Megastädte zerschmettern? Vor der  langjährigen Wirtschaftskrise, die die europäischen Länder eins nach dem anderen zu Ramsch macht? Die Widergeburt des alten Unmenschengeistes im eigenen Land, der jedermann jederzeit kündigen und mit Entzug der Lebensgrundlage bestrafen kann? Die Vernichtung unserer natürlichen Lebensgrundlage durch eine energieintensive Spaßgesellschaft? Oder – noch schlimmer: vor der erbärmliche Inkompetenz und Führungsschwäche unserer hochbezahlten aber leider völlig uneffektiven „Leistungsträger“, die jede Fürsogepflicht des Staates für „Sozialromantik“ halten? Wir glauben nicht an den Weltuntergang im nächsten Monat. Ich auch nicht. Ich habe schon die ersten Geschenke für die Kinder gekauft, weitere sind in Planung. Denen noch eine Freude zu bereiten, ohne große Kredite aufzunehmen, kostet viel Arbeit und Mühe, wäre da schon doof, wenn kurz vorher der Vorhang fällt. Andererseits müssen wir sehen, das mit Hochdruck von allen Seiten darauf hingearbeitet wird – da wundert es nicht, das „Gäubige“ aller Nationen Zuflucht ins Gebet nehmen, weil sie die Herrschaft des Antichristen deutlich vor Augen sehen.

Wir befinden uns im Krieg – und gestern habe ich aus einer nicht näher zu bezeichnenden Quelle erfahren, das der Deal mit den Patriotraketen schon lange vorher geplant gewesen sein soll. „Man“ will wieder deutsche Soldaten im Krieg sehen. Nun – ich weiß – das sind Gerüchte. Angeblich sind die Raketen schon längst auf dem Seeweg, völlig am Parlament vorbei, weil es sich um eine „Hilfe zur Landesverteidigung“ handelt, das können Minister selbst entscheiden, so heißt es. Ich hätte dieses Gerücht nicht erwähnt, wenn es nicht eine gewissen Logik gäbe, eine Nachrichtenlogik, die es unterstützt. Man muss nur mal genau hinschauen: es gab gar keine allgemeine Anfrage der Türkei nach Hilfe, noch eine spezielle Anfrage nach Raketen. Wieso auch – die Nato hatte ja den Bündnisfall offiziell ausgeschlossen. Gab ja gar keinen Krieg – wozu also Soldaten entsenden? Und dann – plötzlich und überraschend – waren auf einmal die Raketen im Gespräch, noch BEVOR die Türkei auch nur „Pieps“ gesagt hat.  Die werden der Türkei ja geradezu aufgedrängt. Und was haben wir dann: deutsche Soldaten in der Türkei … jener Türkei, die gerade massiv gegen Israel hetzt, siehe Welt:

Der türkische Ministerpräsident Recep Tayyip Erdogan hat Israel am Montag als „terroristischen Staat“ bezeichnet, dessen Handlungen „Akte des Terrors“ seien. Außerdem schien er anzudeuten, Israel massakriere Zivilisten und Kinder im Gazastreifen, weil sie Muslime seien.

Wenn der jetzt ernst macht und – wie es aktuell üblich ist – den Terror mit Gewalt ausradieren will … dann kämpfen deutsche Soldaten wieder gegen Menschen jüdischen Glaubens.  Und das dies überhaupt möglich ist, scheint das Ergebnis einer langen Planung zu sein, siehe Focus:

Durch die derzeit laufende Bundeswehrreform soll die Zahl der Soldaten, die gleichzeitig in Auslandseinsätze geschickt werden können, von derzeit 7000 auf 10 000 erhöht werden.

Die öffentliche Debatte darüber, das wir eine Kolonialarmee aufstellen, ist an mir persönlich spurlos vorübergegangen. Entweder habe ich etwas schrecklich Wichtiges verschlafen … oder die gab es gar nicht, das wurde einfach über meinen Kopf hinweg beschlossen. Dabei soll ich doch der Souverän sein? Aber … der bin ich ja gar nicht mehr. Das steht wohl auch noch auf der Verpackung,  aber der Inhalt weicht – wie in unserer Kultur umfassen üblich – weit von der Werbung ab. Das war auch so gewollt. Guido Westerwelle hat das mal ausgeführt, siehe NRHZ

„…die eigentliche Frage bei der Debatte ‚schlanker Staat’ [ist] aus meiner Einschätzung viel grundsätzlicher. Es geht nämlich darum, wie wir eine Bewegung in Deutschland stoppen können, wo immer mehr Freiheiten und immer mehr Rechte beim einzelnen Bürger angesiedelt werden, aber immer mehr Pflichten und immer mehr Verantwortung beim Staat.“

Der Bürger an sich als Feind des Staates. Das war der Moment der Machtergreifung, das war der Moment, wo der Staat uns den Krieg erklärt hat … einen Krieg, dem allein letztes Jahr 10 000 Menschen infolge einer Totalsanktionierung zum Opfer gefallen sind, siehe Neues Deutschland. Wie in dem Artikel zu lesen ist, würde das Bundesverfassungsgericht einen solchen Umgang mit Asylbewerbern nicht erlauben. Hier will wohl jemand ganz bewußt neuen Rechtsextremismus auf breiter Front züchten, in dem er den Deutschen im eigenen Land zum rechtslosen Gesellen macht.

Auch unser Bundespräsident marschiert hier mit den Sturmtruppen der Unmenschengarde, siehe Holdger Platta beim Spiegelfechter:

Joachim Gauck hat die Sozialstaatsverpflichtung der Bundesrepublik gegenüber den Hilfsbedürftigen mit den Worten kritisiert: „Diese Reduzierung des Lebensglücks auf Wohlfahrt und Wohlstand halte ich nicht für kindlich, sondern für kindisch“. Die Forderung nach Wohlfahrt aller sei „Reduzierung des Lebensglücks“, sei „kindisch“? Ich meine: mit solcher Eiseskälte spricht kein mitfühlender Mensch, sondern ein Mann, der sich offenkundig eher als Steißtrommler der Nation versteht.

Derselbe Holdger Platta hat dementsprechend auch eine Antwort auf die Stille im Land, siehe scharf-links:

Von körperlich und psychisch kaputtverelendeten Menschen Aufstand zu verlangen; von Menschen, die vormals nie Solidarität und Ich-Stärke trainieren konnten, Bündnisfähigkeit zu erwarten und aufrechten Gang; von Opfern des kapitalistischen Systems Sympathie zu erwarten für eine System-Alternative, bei der die Opferzahl ebenfalls ins Zigmillionenfache geht; von Hartz-IV-Betroffenen revolutionäre Vorgeschichte in den Köpfen zu erwarten, die es niemals außerhalb ihrer Köpfe im Land tatsächlich gab; und Aktivitäten zu verlangen, die unbezahlbar sind für Menschen, die nichtmal mehr wissen, wie sie in der zweiten Monatshälfte das Obst für die Kinder bezahlen sollen: das ist etwa so rational, wie zu erwarten, daß fortan sich die Sonne um die Erde dreht! So realistisch, wie zu verlangen, daß alle Gesetze des Menschen, der Geschichte, der Natur sich verkehren ins Gegenteil!

Das wissen auch die Leistungsträger – will sagen, die Büttel der Putschisten. Die in Deutschland mühsam erworbenen demokratischen Strukturen werden mit groben Schlägen zerstört, das Übel der demokratischen Grundgesinnung eines an sich sehr friedliebenden Volkes wird an der wirtschaftlichen Wurzel zerstört. Wir haben schon längst wieder eine Kultur der Blockwarte und die offene Forderung deutscher Professoren nach einem Genozid an den armen, kranken und sonstigen überflüssigen Menschen dieser Gesellschaft, siehe Holger Platta in der NRHZ:

Heinsohns Vorschlag ist nicht mehr zu übertreffen an Menschenfeindlichkeit. Im Klartext fordert dieser Professor in FAZ und „Welt“ nichts anderes als den geplanten Völkermord, den Genozid an Millionen von Menschen in der Bundesrepublik. Sämtliche Zwangsarbeitslose, sämtliche Aufstocker, sämtliche Armutsrentner sollen Heinsohns Auffassung zufolge noch eine Gnadenfrist von fünf Jahren bekommen, dann sollen sie gefälligst krepieren.

Der merkt der deutsche Arbeitlose langsam, wie man sich ehedem als Jude in Deutschland gefühlt hat.

Die Entwicklung hat System. Man hat sehr viele Menschen mit ins Boot geholt, die gerade ihre Belohnung in Sachwerte umsetzen, siehe Manager-Magazin:

„Bei jeder neuen Hiobsbotschaft zum Euro steht bei uns ein neuer Lkw voller Bargeld vor der Tür“, sagt der Researchleiter des Maklerhauses Engel + Völkers auf einer Podiumsdiskussion zum Thema Immobilienblase. Der Satz sitzt. Selbst die Zuhörer in der letzten Reihe des Saals unweit des Berliner Reichstags ziehen verwundert die Augenbrauen nach oben. „Die Deutschen schwimmen im Geld“, legt Rieckhoff nach, „ganze Wohnblöcke werden aus der Tasche bezahlt“.

Ganz vorne mit dabei: die Helden eines immer schlechter werdenden Gesundheitssystems – die Ärzte. Eigentlich hinsichtlich der Finanzierung den Arbeitslosen gleichgestellt (ja, das zahlt alles der Steuer- und Beitragszahler), werden sie jedoch mit immensen Summen bedacht. Schon im Dritten Reich war die deutsche Ärzteschaft eine sichere Stütze der Macht, dem Euthanasiegedanken sehr zugetan, voller Freude über die unbegrenzten Möglichkeiten, die Konzentrationslagern ihren Experimenten boten. Leider ein vergessenes Kapitel der deutschen Geschichte, die sich vielleicht gerade wiederholt, siehe Thieme:

Laut der Berliner Umfrage weiß kaum ein Medizinstudent, dass sich die deutsche Ärzteschaft weit mehr als die Durchschnittsbevölkerung nationalsozialistisch organisiert hatte.

„Viele deutsche Ärzte haben sich im Ersten Weltkrieg bereits an energisches ,Durchgreifen‘ und Missachtung der Patientenrechte gewöhnt, schon lange vor 1933 den späteren nationalsozialistischen Herrschern bereitwillig, ja begeistert angedient“, schreibt der Arzt und Medizinhistoriker Till Bastian in seinem Buch „Furchtbare Ärzte“.

Auch am Massenmord an behinderten und geisteskranken Männern und Frauen beteiligten sich „ganz normale Ärzte“. Hitler bezweckte damit „das Ausmerzen nutzloser Esser“, die in Irrenhäusern verwahrt für das Reich von „keinem Nutzen“ mehr waren.

Das „Ausmerzen nutzloser Esser“ – heute auch ein Traum „bürgerlicher“ Kreise, der via „Sanktionen“ umgesetzt wird.

Und – nur um der Legende der „armen Ärzte“ vorzubeugen – hier das Ergebnis einer aktuellen Studie, siehe Welt:

Absolute Top-Verdiener sind die Ärzte. Mit einem durchschnittlichen Bruttojahresgehalt von 89.000 Euro stehen berufserfahrene Mediziner an der Spitze des Gehaltsreports.

Und demonstrieren trotzdem mit größtem Eifer für noch viel mehr Geld, das sie dem Steuer- und Beitragszahler aus der Tasche ziehen wollen. Und das bekommen sie auch.

Die Kommission für Verstöße der Psychiatrie gegen die Menschenrechte weist aktuell auf einen ungeheuerlichen Vorgang hin, der die politische Macht der Ärztekaste noch weiter ausbauen soll:

Mit einem unglaublichen Gesetzgebungsverfahren, das in der legislativen Geschichte der Bundesrepublik seines Gleichen sucht, will die Bundesjustizministerin, flankiert von den Justizministern der Länder, die psychiatrische Zwangsbehandlung von Personen, die unter rechtlicher Betreuung stehen, im Betreuungsrecht gesetzlich verankern.

Angesichts der bekannten Tatsache, das die Jobcenter zunehmend Arbeitslose in eigener Regie als „geisteskrank“ deklarieren, eröffnen sich hier interessante Verdienstmöglichkeiten für Ärzte und Pharmaindustrie. Hätte unser Gesellschaftssystem den Aufkleber „Drittes Reich“, so würden wir inzwischen alle Amok laufen – jedenfalls alle diejenigen, die nicht mit riesigen Bargeldhaufen um sich werfen, um die Mietpreise in Deutschland in unbezahlbare Höhen zu treiben. Da wir aber den Aufkleber „demokratischer Sozialstaat“ haben, schlucken wir das in aller Ruhe – obwohl unser Präsident und unser Aussenminister in aller Deutlichkeit gesagt haben, was sie von diesem Aufkleber halten.

Dabei werden auch die reicheren Schichten der Gesellschaft nur noch von Angst getrieben. Anders als jene, die schon am 15. des Monats nicht mehr wissen, wie sie die Ernährung ihrer Kinder bis zum Monatsende sicherstellen sollen, haben sie noch Zeit, Nachrichten zu lesen und zu verstehen: die gigantische japanische Volkswirtschaft stand dicht vor der Insolvenz, siehe Spiegel:

Die drittgrößte Volkswirtschaft der Welt ist das am höchsten verschuldete Industrieland. Die Staatsverschuldung beträgt laut Internationalem Währungsfonds mittlerweile 230 Prozent der Wirtschaftsleistung.

Wenn das etwas geschieht, bricht unser kindisches Schuldnerkartenhaus weltweit zusammen. Da fühlt es sich schon gut an, einige Immobilien auf Kosten des Steuerzahlers auf die eigene Seite gebracht zu haben. Wir wissen alle, das die weltweite Finanzmacht nicht mehr zu kontrollieren ist. Mindestens 25 % aller Finanztransaktionen in Höhe von 67 000 Milliarden Dollar werden von ständig mächtiger werdenden Schattenbanken vorgenommen (siehe Spiegel). Von dem Geld könnte man 214 mal den deutschen Bundeshaushalt finanzieren –  und mutmaßlich somit sämtliche Staatshaushalte der Erde.  Aber diese Kapital wird nicht für die Menschen eingesetzt – sondern gegen sie.  Und wer das tut, darf mit Millionen rechnen, siehe Spiegel:

Der Ex-Chef der HSH Nordbank, Dirk Jens Nonnenmacher, darf seine umstrittene Millionenabfindung wohl behalten – selbst wenn er wegen Untreue oder Bilanzfälschung verurteilt würde.

Da wurden ja nur Milliarden und Abermilliarden von Steuergeldern versenkt – wen interessiert das schon. Die Bewegung, die immer mehr Rechte für den Bürger forderte, wurde ja erfolgreich gestoppt. Das hatte für Deutschland auf in anderer Hinsicht erstaunliche Konsequenzen, siehe Wikipedia:

In politischer Verantwortung des damaligen sächsischen Innenministers Thomas de Maizière wurde auf der Grundlage des Prüfberichtes vom 12. August 2005 trotz eines „Bezugs zur freiheitlichen-demokratischen Grundordnung in allen Fallkomplexen“ die Beobachtung der organisierten Kriminalität durch den sächsischen Verfassungsschutz zwar fortgesetzt, aber weder strafrechtliche Ermittlungen durch die Staatsanwaltschaft veranlasst noch das Parlament informiert. Aus dem Prüfbericht soll hervorgehen, dass der sächsische Verfassungsschutz bereits im zweiten Quartal 2005 von sexuellem Missbrauch von Kindern durch namentlich bekannte Leipziger Staatsanwälte und Richter Kenntnis hatte.

2007 gelangten die Akten des sächsischen Verfassungsschutzes zum Sachsensumpf an die Presse. Darin tauchten auch die Namen Niemeyer und Röger als mögliche Kunden des Kinderbordells auf. Die Staatsanwaltschaft begann wegen Strafvereitelung gegen Niemeyer zu ermitteln. Im Prozess von 2008 erklärten zwei der ehemaligen Zwangsprostituierten, dass es sich bei den hochrangigen Leipziger Juristen um ehemalige Freier im Jasmin handelte. Der verurteilte Zuhälter Martin Kugler sagte aus, dass seine Anwältin sich mit dem Gericht auf eine milde Strafe geeinigt habe, sofern Kugler keine „schmutzige Wäsche“ wasche. Diese Behauptung widerrief Kugler später jedoch. Die Staatsanwaltschaft hielt die Aussagen der Frauen für unglaubwürdig und stellte die Ermittlungen gegen die Juristen ein; beide erhielten Schmerzensgeld vom Freistaat Sachsen. Die ermittelnden Beamten wurden versetzt, das Kommissariat K26 aufgelöst. Außerdem wurden mehrere Verfahren gegen Georg Wehling, den ehemaligen Leiter von K26, eingeleitet. Er ist immer noch (oder wieder) vom Dienst beurlaubt.

Gegen die ermittelnden Journalisten wurde erfolgreich ein Strafverfahren durchgeführt (siehe TAZ), ebenso gegen die Zeugen (siehe Spiegel), in dem Zusammenhang engagierte Politiker werden staatsanwaltlich verfolgt (siehe Mafialand.de).

Das es in Deutschland eigentlich keine minderjährigen Zwangsprostituierten geben dürfte, fällt dabei fast völlig unter den Tisch. Wir sind ja geneigt, auch trotzdem noch an den deutschen Rechtsstaat zu glauben (und wer glaubt schon dem Verfassungsschutz, der hier im „Sachsensumpf“ einen direkten Angriff auf die freiheitlich-demokratische Grundordnung sah). Wenn wir aber lesen müssen, das es ähnliche Vorfälle auch in Hannover gab (siehe Zeit), können einem schon Zweifel kommen.

In wie weit die organisierte Kriminalität Einfluss auf Justiz, Politik und Polizei in Deutschland hat, werden wir wohl nie erfahren.

Und die Gegenmächte gegen dieses Spiel – die „Opposition“?

Beteiligt sich am Kampf Staat gegen Bürger nach besten Kräften, siehe Spiegel:

Grüne, SPD und Linke wettern unisono gegen Minijobs – doch in ihren Abgeordneten und Wahlkreisbüros haben sie selbst Hunderte geringfügig entlohnte Beschäftigte angestellt. Wie aus einer internen Statistik der Mitarbeiterkommission des Bundestags hervorgeht, lassen die Parlamentarier der drei Oppositionsparteien 273 Minijobber für sich schuften.

Merkt man jetzt langsam, warum immer mehr Menschen ihr Heil im Gebet suchen? Hier wird aus der Not eine Tugend gemacht – alle uns bekannten weltlichen Gewalten werden GEGEN den Bürger eingesetzt. Das wurde öffentlich von Guido Westerwelle bekannt gegeben und letztlich von einer breiten Mehrheit von Politikern durchgesetzt.

Darf ich hier vielleicht auch nochmal den Focus zitieren – wahrlich kein Mitglied der „linken Kampfpresse“? Vor einem Jahr wurde auch hier ein „Sumpf der Macht“ beschrieben, ein hannoveraner Sumpf, in dem sich viele bekannte Namen tummeln: Karsten Maschmeyer, Gerhard Schröder, Christian Wulff, die Hells Angels, Jürgen Großmann von der RWE, Bert Rürup, Sigmar Gabriel, Phillip Rösler, Ursula von der Leyen und weitere Größen aus dem „Show-Business“ und der Medizin.

Als Portugal sich in vergleichbarer Lage befand, gab es die Nelkenrevolution. Der Sumpf der Kinderschänder scheint daraus gelernt und die Machtergreifung im größten europäischen Industrieland gründlicher angelegt zu haben.

Laut Angaben der größten sächsischen Zeitung, der „Freien Presse“ hatte ein Dresdener Anwalt Strafanzeige gegen unseren jetzigen Verteidigungsminister erstattet. Dort liest sich der Fall noch ungeheuerlicher:

Bisher geheimen Aufzeichnungen des Verfassungsschutzes zufolge sollen Politiker sowie hohe Justiz- und Polizeibeamte über Jahre in einen Skandal um Rotlichtkontakte, Amtsmissbrauch, Bestechlichkeit, Mord und Kinderprostitution verstrickt gewesen sein. De Maizière hat eingeräumt, in seiner Zeit als Landesinnenminister von 2004 bis 2005 von Ermittlungsergebnissen des Verfassungsschutzes gewusst, diese aber nicht weitergeleitet zu haben, „weil die Erkenntnisdichte zu gering“ gewesen sei.

Ein Leser des „Westens“ fordert ebenfalls eine Strafanzeige, angeregt durch einen Artikel über das offensive Verhalten unseres Verteidigungsministers hinsichtlich der türkisch-syrischen Krise. Dort erhalten wir auch einen Ausblick auf die Dimensionen, die dieser Vorst0ß ganz schnell entfalten könnte:

Kujat, der auch Vorsitzender des Nato-Militärausschusses war, betonte aber zugleich, dass der Bündnisfall nach Artikel 5 des Nato-Vertrages vom Nato-Rat bisher nicht festgestellt worden sei. Und selbst dann gebe es für die Bündnispartner „keine Automatik“. „Das Ganze birgt ein enormes Eskalations-Risiko.“ Die Gründe dafür seien die enge Verbindung von Syrien zum Iran, der israelisch-palästinensische Konflikt und der letztlich unkalkulierbare Fortgang des arabischen Frühlings.

„Ein enormes Eskalationsrisiko“ … billigend in Kauf genommen von jenen, die derzeit auch die bedrohliche Entwicklung im Sachsensumpf ignoriert haben. Und man muss  sehr vorsichtig sein, wenn man diese Zeilen schreibt. Immerhin forderte unser Verteidigungsminister schon 2009 eine strengere Kontrolle des Internet (siehe Wikipedia) – und das Schicksal von Zeugen, Journalisten, Polizisten und Politikern im Sachsensumpf mag zeigen, wie der deutsche Sumpf der Macht mit seinen Gegnern umgeht.

Vielleicht brauchen wir auch erstmal wieder einen heißen Krieg, um den Krieg gegen den aufmüpfigen Bürger ebenfalls eskalieren zu lassen. Gut – das ist jetzt schon ein sehr düsteres Sittengemälde unserer bundesdeutschen Gegenwart. Warum aber nur finde ich beständig genug Farben dafür … und nicht nur für Deutschland?

Zum Abschluss des Gemäldes noch ein Bericht aus dem Spiegel – bevor das wieder untergeht.

Flammendes Inferno in Dubai: Ein 34-geschossiges Wohnhaus brannte stundenlang lichterloh. Das Feuer loderte von der Straße bis zum Dach – Hunderte Menschen mussten in Sicherheit gebracht werden.

Nur 34 Stockwerke hoch, brennt licherloh … aber stürzt nicht zusammen. Am 11.9.2001 soll das in New York anders gewesen sein, bei einem viel kleinerem Brand – bei einem Ereignis, das im Prinzip jene Bewegung gegen den Bürger international in Bewegung gebracht hat.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Mehrere Nachrichten – 2012.04.26

Heute mal wieder gesammelt in einem Artikel.

Jochen Hoff über die „Low Pay Comission“:

Aber oh Freude. Nun soll es wenigstens einen Mindestlohn geben der nicht von der Politik sondern von einer Expertenkommission aus Arbeitgeber- und Arbeitnehmervertretern im Rahmen einer „Low Pay Commission“ bestimmt werden soll. Manche entlarven Namen mehr als sie sollen. Low Pay bedeutet nichts anderes als geringe Bezahlung. Es wird also einen Arbeitskreis aus Arbeitgebern und DGB Gewerkschaften geben, der sicherstellt, dass die Menschen nicht von ihrem Lohn leben können.
Bei den Arbeitgebern ist die Interessenlage ja klar. Sie sind Ausbeuter. Bei den DGB Gewerkschaftlern auch. Sie sind willige Helfer der Ausbeuter die nur daran denken ihre Funktionärspöstchen und die vollen Streikkassen zu behalten und immer wieder gerne die Interessen der Arbeitnehmer verraten. Seit mehr als 10 Jahren sinken die Reallöhne und die DGB Gewerkschaften nennen das was sie tun immer noch Gewerkschaftsarbeit und nicht Verarschung wie es eigentlich heißen müsste. Nun wird es also keinen Mindestlohn geben der den Menschen Luft zum Atmen lässt, sondern weiterhin viel Arbeit ohne davon leben zu können. Ursula von der Leyen, die Kaltherzige, hat wieder einmal gewonnen.

Das ist natürlich nur eine Verschwörungstheorie:

Banker-Elite übernimmt die westliche Welt durch Goldman Sachs
Immer mehr taucht über die Rolle der rücksichtslosen Betrügerbank, Goldman Sachs, als das Hauptwerkzeug der Bankster-Elite für eine gnadenlose feindliche Übernahme einer luziferischen Weltregierung auf. Das geschieht nach Zentralbanken-Praxis durch die Schaffung von souveränen Schulden, die nie zurückgezahlt werden können. Dabei geraten Staaten immer tiefer in den Schulden-Morast – und die Bankster, die auch die USA und die EU übernommen haben, können dann die Nationalstaaten durch die Ernennung ihrer Agenten als Verwalter der Staaten/der EZB/FED liquidieren.

Das hier ist hoffentlich kein Märchen:

Die Wissenschaftler an der Universität Tel-Aviv haben einen Impfstoff, der dem menschlichen Organismus hilft, die Krebszellen zu erkennen und danach sie zu zerstören, entwickelt.

US-Staatsanleihen und Goldzertifikate scheinen nicht so die sichere Geldanlage zu sein. Sobald man genug zusammen hat werden sie beschlagnahmt:

Diese Schuldtitel der USA in Höhe von 1,5 Milliarden Dollar Nennwert sind auf einer Basis ausgegeben worden, als die Unze Gold etwa 20 Dollar kostete. Die 1,5 Milliarden Dollar Nennwert entsprechen also 75 Millionen Unzen Gold. Das sind nach heutigem Wert (1243.75 Euro/Unze oder 1641.80 Dollar/Unze) ca. 123 Milliarden Dollar!

Zusätzlich komme noch 1000 Tonnen Gold dazu, die heute bei 53 Milliarden Dollar liegen.

Mit den unten im Artikel genannten Zahlen wird wohl versucht, die Wichtigkeit der Angelegenheit herunterzuspielen. Diese Schuldtitel sind Goldbonds! Sie können nicht durch Inflation des Dollars an Wert verlieren, da ein Wertverlust des Dollars gegenüber Gold durch eine entsprechend erhöhte Dollarsumme zum Ausdruck kommt. Deshalb handelt es sich bei dieser Beschlagnahme aktuell um insgesamt 176 Milliarden Dollar!

Über Beleidigungen, Meinungsäußerungen und Tatsachenbehauptungen:

Wie eilfertig Gerichte mitunter die Ehre von Polizeibeamten schützen, zeigt ein aktueller Fall des Bundesverfassungsgerichts. Um einen gekränkten Beamten Genugtuung zu verschaffen, waren sich ein Amts- und ein Landgericht nicht zu schade, die Meinungsäußerung eines unzufriedenen Bürgers in eine Tatsachenbehauptung umzudeuten – um ihn dann wegen übler Nachrede verurteilen zu können.

 Die Türkei ärgert Israel:

Die Türkei hat die Teilnahme Israels an einem NATO-Gipfel in Chicago im kommenden Mai verhindert. Als Grund nannte sie die Weigerung Israels, sich für die blutige Erstürmung der “Mavi Marama” im Mai 2010 zu entschuldigen und Schadenersatz an die Hinterbliebenen der bei dem Vorfall Getöteten zu zahlen.

 Es gibt keine menschengemachte Klimaerwärmung…:

Die gesamte Erde hat sich im Mittelalter erwärmt, und zwar ohne menschliche CO2-Emissionen. Beweise fanden sich in einem seltenen Mineral, das globale Temperaturen speichert. Die Erwärmung war global und NICHT auf Europa beschränkt. Aktuelle Theorien zu Gründen und Auswirkungen der globalen Erwärmung sind durch eine neue Studie infrage gestellt worden, die zeigt, dass sich im Mittelalter der gesamte Planet erwärmt hat. Danach kühlte er sich auf natürliche Weise ab, so dass es sogar zu einer »Kleinen Eiszeit« gekommen war.

…oder doch?

Klimagas aus der Arktis?
Wissenschaftler finden Anzeichen für eine Methan-Quelle im arktischen Ozean, die Eisdecke wird unterdessen immer fragiler.

2019 soll das Bargeld abgeschafft werden:

In Griechenland sind mittlerweile Bargeschäfte ab 1.500,00 EUR verboten. Die Italiener müssen sich mit 1.000,00 EUR Bares begnügen. Spanien will nun nachziehen und nur bis 2.500,00 EUR Taschengeld erlauben, aber das ist noch gar nichts gegen Schweden, denn die wollen als Vorreiter das Bargeld als Erster ganz abschaffen.

Wie immer: Aufgelesen und kommentiert. Das Beispiel:

Berliner Sozialgericht: Auch neue Hartz-IV-Sätze verfassungswidrig.

Mehr als ein Jahr nach den schwarz/gelben Schiebereien beim „neuen“ Regelsatz bemerkt auch das Berliner Sozialgericht, dass dieser Regelsatz weiterhin fröhlich gegen das Verfassungsurteil verstösst. Na das sind mir ja wahre Blitzmerker. Dabei konnte man das sogar schon nachvollziehen, bevor CDU/CSU und FDP mit ihrer „Berechnung“ überhaupt in den Bundesrat marschierten, um sich dort den Segen der SPD abzuholen.
Aus dem Berechnungskorb kurzerhand diverse Posten (Bustickets, Blumen, usw.) rauszustreichen, oder auch Alkohol gegen billigeres Mineralwasser auszutauschen, war damals schon als verfassungswidrige Willkür bekannt. Denn wenn die unteren 15 Prozent in Deutschland eben derartiges einkaufen, dann ist genau diese Summe der zugrunde liegende Einkaufsbedarf – Punkt.
Noch dazu flog ja auch auf, dass man Bevölkerungsgruppen mit in den beobachteten Warenkorb steckte, die selber von Hartz4 oder sogar Bafög abhängig waren. Diese Betroffenen konnten dann ja auch nie mehr als rund 300 Euro ausgeben – womit der Warenkorb mit 300 Euro auch (vermeintlich) den Bedarf abdeckte. Dadurch entstand exakt der Zirkelschluss, welchen das BVerfG explizit verboten hatte.
Aber immerhin: Das Berliner Sozialgericht hat die Frage nach der Verfassungsmässigkeit des aktuellen Regelsatzes gleich mal in Karlsruhe zur Prüfung vorgelegt. Kann sich ja jetzt nur noch um Jahre handeln, bis sich das BVerfG mit diesem Papier beschäftigt. Und inzwischen sind ja auch genug ehemalige CDU/CSU/SPD/FDP-Politiker zu Verfassungsrichtern ernannt worden, um weiterhin auf den Schwächsten herumzutrampeln.

 Naja hat was ganz interessantes gefunden. Natürlich nur eine Verschwörungstheorie (bitte gehen Sie weiter, hier gibt es nichts zu sehen)…

Dieses Bild [von Breivik] ist von einem Hubschrauber aufgenommen worden, obwohl die Verfügbarkeit eines Helikopters von der Sicherheitspolizei bestritten wurde.

Multimedia:

Eine japanische Prinzessin über die dunkle  Zeit ab dem 22.12.12. Gefunden auf einer Webseite, die ich nicht verlinken kann und die alle heimlich besuchen…

Und ein Anonymus hat uns noch was zu sagen:

Christoph Hörstel über Syrien

Immer wenn der Westen irgendetwas behauptet gegen ein Land, das Öl oder Gas hat, dann kann man davon ausgehen, daß das Gegenteil korrekt ist.

[Video, bitte Beitrag anklicken]

Nachrichten am Dienstag

Über die Jagd auf die bösen Rocker:

Pünktlich zum Beginn der Bikersaison wurden am 14. März 2012 in Nordrhein-Westfalen mehrere Clubheime der Bandidos sowie Hells Angels mittels mehrerer SEK-Hundertschaften gestürmt bzw. durchsucht. Man wollte wohl gleich zu Beginn der neuen Saison ein Kräftemessen veranstalten und einmal mehr verdeutlichen, dass Rocker auf deutschen Straßen nichts verloren haben. Menschen, welche durch Lederkutte samt eigenem Symbol Einigkeit verkörpern, wurden unlängst im angeblich demokratischen System zum Feindbild deklariert.

Die „Tiereinschläferer“von Peta sind auf die Schnapsidee gekommen, Jägermeister in Waldmeister umzubenennen. Na ja, wenn es keine dringenderen Probleme beim Tierschutz gibt. Auch Waldmeister wird schrecklich schmecken und nach einem fetten Hirsch- oder Wildschweinbraten die letzte Rettung für den Magen sein.

Die Tierrechtsorganisation PETA Deutschland e.V. hat den niedersächsischen Spirituosenhersteller Mast-Jägermeister SE darum gebeten, die Bezeichnung für sein Hauptprodukt „Jägermeister“ aus Image- und Tierschutzgründen in „Waldmeister“ umzubenennen.

Die Hellseher von Al-Jazeera:

Die Übersetzung der Meldung lautet: „Die Syrische Revolutions Generalkomission: Eine gigantische Explosion hat das Aljadidel Gebiet in der Stadt Aleppo getroffen.“
Dieser Screen-Shot [siehe Artikel] wurde 1 Stunde nach dem Ereignis gemacht, aber es steht „16 hours ago“ also vor 16 Stunden ist es passiert. Al-Jazeera war dem Ereignis 15 Stunden voraus. Wie ist das möglich? Wurden sie von den Tätern zu früh informiert?

Neues von den ehemaligen Rauschgiftkriegern:

Das Auftreten von Israels Premierminister Netanjahu, Außenminister Lieberman und Verteidigungsminister Barak hat auf der jüngsten Konferenz von AIPAC (American Israel Public Affairs Committee) in Washington keinen Zweifel daran gelassen, wie gefährlich nahe sich die Welt am Ausbruch eines globalen thermonuklearen Krieges befindet. Nimmt man die Ankündigungen hinzu, daß Israel über sein Vorgehen gegen das angebliche iranische Atomwaffenprogramm unabhängig von den USA entscheiden wird, Obamas Erklärung, die USA würden nicht zögern, Gewalt einzusetzen, und Forderungen Israels, von den USA bunkerbrechende Bomben und Tankflugzeuge zu kaufen, wird klar: Der Druck für eine militärische Intervention gegen den Iran hat fast den Siedepunkt erreicht.

 Fair Trade? Hergestellt ohne Kinderarbeit? Das kann weder die EU noch die CDU gutheißen:

Kinderarbeit mache Produkte billiger, und das sei ja der „entscheidende Wettbewerbsvorteil“, dozierte der CDU-Mann. Eine Verpflichtung, solche Zustände durch faire Beschaffung zu ändern, sehe er nicht: „So weit kann Bundestreue nicht reichen.“

Und mal wieder was über Gauck:

Vor den heiligen Hallen sehr viele Menschen. Davor! Menschen, wie du und ich. Sie jubeln. Sie haben ihren Gauck. Plakate: Endlich einer von uns.
Von welchen UNS?
Er will uns aktivieren, soll er gesagt haben. Wozu? Dass wir unsere Armut ertragen? Dass wir die Bevormundung einer Leyenspielerin z.B. ertragen?

Über Meinungsfreiheit und das Verdrehen von Worten:

Der Antisemitismus-Vorwurf leitet sich von einem einzigen Satz aus Jebsens Mail ab, den Broder seinem Blogartikel wohlweislich als Titel voranstellt:

„ich weis wer den holocaust als PR erfunden hat.“

Wikipedia-bashing? Klar:

Zum Mitschreiben: Die Wikipedia wird ausschließlich in den USA gehostet. Zum Betrieb der Wikipedia ist keine Spende an den deutschen Wikimedia-Verein erforderlich. Wikimedia e.V. bestreitet auch, inhaltlich für die Wikipedia verantwortlich zu sein oder hierauf Einfluss nehmen zu können. (Die Tatsache, dass sich der Verein aus der Wikipedia-Elite rekrutiert, die sehr wohl alle denkbaren Zugriffsrechte hat, soll hierbei nicht weiter irritieren …)

Seltsame Quelle, aber interessanter Text:

Der frühere hochrangige Gangster Tony Gambino redete eine Stunde lang [im Radio] offen und beschuldigte oberste vatikanische und amerikanische Regierungs-beamte der Mittäterschaft an Verbrechen, Verrat und Attentaten, die sie zusammen begangen hätten. Sie würden mit den Gambinos und den anderen Mafiafamilien zusammen arbeiten wie eine „enge und glückliche Familie“.

Nette Häuser, hätt ich gern eins:

Sie sind keine gewöhnlichen Häuser. Sie sehen anders aus, sie funktionieren anders, sind autark und nachhaltig. Im US-amerikanischen Taos, New Mexico entstanden die ersten, heute werden sie weltweit gebaut. Ihr Erfinder und Entwickler Michael Reynolds nennt sie “Earthships”- Erdschiffe. Das Besondere: Die Gebäude bestehen zu einem großen Teil aus Abfall.

Das kommt nah an das Experiment heran, bei dem man eine Pflanze mit „normalem“ Wasser und eine gleiche mit Wasser, daß in einer Mikrowelle erhitzt wurde, gießt:

1. Füllen Sie gekochten Reis in zwei separate Gläser.
2. Beschriften Sie ein Glas mit einem positiven Satz, z. B. “Du lieber Reis”.
3. Beschriften Sie das zweite Glas mit einem negativen Satz, z. B. “Du blöder Reis”.
4. Stellen Sie die beiden Gläser in die Küche in einem Abstand von mindestens 30 Zentimeter.
5. Sagen Sie zu den Gläsern ein- oder mehrmals täglich die Worte, welche auf ihnen geschrieben stehen. Klingt verrückt, aber machen Sie es einfach. Versuchen Sie, die Worte mit einem entsprechenden Gefühl der Liebe bzw. des Hasses auszusprechen. Der Rest erklärt sich in den Videos (englisch).

Na also, endlich mal wieder UFOs:

Seit 1997 untersucht in Chile das „Komitee zur Untersuchung von anomalen Luftphänomenen“ (CEFAA) der chilenischen Luftaufsicht (DGAC) Erscheinungen im Luftraum über dem südamerikanischen Land, die weitläufig als UFOs bezeichnet werden (…wir berichteten, s. Links). Auf dem „International UFO Congress 2012“ (IUFOC) in Fountain Hills, Arizona, hat der ehemalige General der chilenischen Luftwaffe (FACH) und CEFAA-Direktor Ricardo Bermúdez neue Fälle vorgestellt, die von seiner Behörde untersucht wurden.

Der Postillion Newsticker vom Montag…

Und weitere Nachrichten hier.  Ein Auzug:

Verzweiflungstat: Viele Griechen stecken sich mit HIV an
„Die Zahl der HIV-Infektionen sei in Griechenland sprunghaft angestiegen“, schreibt die Augsburger Allgemeine. Begründung: „Mit dieser HIV-Infektion wollen die betroffenen Griechen offenbar mehr Sozialhilfe vom Staat kassieren. HIV-Positive erhalten in Griechenland zusätzlich zu ihren Medikamenten lebenslang 700 Euro im Monat. Das sei wesentlich mehr als die Unterstützung für Arbeitslose, die auch nur ein Jahr gewährt werde. Danach gibt es keine Hilfe vom Staat mehr.“

Wie wir sehen, ist die „Sparpolitik“ von Angela Merkel (von SPD und GRÜNE unterstützt) sogar in doppelter Hinsicht ein Erfolg. Die Leute verarmen nicht nur aufgrund der (politisch gewollten) Zerschlagung ihres Lebensunterhaltes, sondern sie krepieren sogar noch vorzeitig.

Das ist nachhaltige Politik aus einem Guss. Sowas wählt man doch gerne

Bewegte Bilder:

Über die Illusion Geld:


(gefunden in der Akademia Integra)

Aus der beliebten Rubrik „Wir werden alle sterben“: Wenn das Ding hochgeht gehört die Eurokrise wohl eher zu den kleineren Problemen…

Ist das Glaubhaft? Solange es bei youtube (also beim CIA) rumliegt, imho eher nicht…

FNORD

Gabriels Verstoß gegen die Gesinnungsrichtlinien

aus le Bohémien:

Politisch korrekte Apartheid

Oder Gabriels Verstoß gegen die Gesinnungsrichtlinien

Von Sebastian Müller

Es ist schon ein bemerkenswerter Vorfall in der Bundesrepublik Deutschland. Ein Spitzenpolitiker hat Israel als ein Apartheidsregime bezeichnet. Man bedenke: Im gleichen Land, also jenem, dass sich eines beispiellosen Verbrechens an den europäischen Juden schuldig gemacht hat, ist seitdem die (bedingungslose) Solidarität mit Israel Staatsräson, die auch vor der Freiheit des Wortes nicht halt macht.

Freilich wird die Solidarität in Wort und Tat von Lobbygruppen mit institutionellem Charakter überwacht. Zu nennen wäre hier vor allem der Zentralrat der Juden, eine inoffizielle Außenstelle Israels in Deutschland, die nicht weniger als die Richtlinien und Regeln der Nahost-Debatte festlegt. Und wenn der ZdJ in Deutschland das Bannwort „Antisemitismus“ gebraucht, ist es um Karriere und Integrität der betreffonen Person meist geschehen.

Doch zurück zum oben genannten Casus Belli. Die umstrittene Äußerung war eine Reaktion von keinem Geringeren als dem SPD-Vorsitzenden Sigmar Gabriel auf die Eindrücke seines Besuches in Hebron. Die dortige Situation, wo die Besatzung Israels – nicht zuletzt aufgrund der Gegenwart jüdischer Siedler – besonders deutlich spürbar ist, muss für Gabriel derart bedrückend gewesen sein, dass er sich zu einem solch politisch brisanten Manöver hinreissen ließ. Noch vor einigen Jahren hätte solch eine Bemerkung zu einem politischen Supergau geführt. 2002 wurde der FDP-Politiker Jürgen Möllemann mit Antisemitismus-Vorwürfen und letztendlich einem Parteiausschlussverfahren konfrontiert, weil er Israel des „Staatsterrorimus“ bezichtigte und scharfe Kritik an Ariel Scharon äußerte. Möllemann war politisch diskreditiert. Und wie bei Möllemann rollt auch jetzt eine Welle der Entrüstung auf Gabriel zu.

Wörtlich sagte Gabriel vorige Woche auf seiner Facebook-Seite: „Ich war gerade in Hebron. Das ist für Palästinenser ein rechtsfreier Raum. Das ist ein Apartheid-Regime, für das es keinerlei Rechtfertigung gibt.

Wir sind Zeugen eines Tabubruchs. Die zentrale Frage ist nur, ob dieser Tabubruch nach Jahrzehnten des schwelenden Nahostkonflikts nicht längst angebracht war. So banal diese Aussage für einen unbefangenen Beobachter in Hebron auch sein dürfte, muss man diese Feststellung noch einmal für den deutschsprachigen Raum betonen: Nüchtern betrachtet ist der Vergleich Israels mit einem Apartheidsregime, etwa mit dem Südafrikas vor Nelson Mandela, gar nicht einmal so falsch – und hat ganz sicher nichts mit Antisemitismus zu tun.

Solange die Palästinenser keinen eigenen, souveränen und völkerrechtlich anerkannten Staat besitzen, sondern mit der Willkür der israelischen Besatzung leben müssen, befinden sie sich tatsächlich in einem rechtsfreien Raum. Da eine Zwei-Staaten-Lösung in weiter Ferne liegt, und de facto große Teile palästinensischen Gebietes unter der Kontrolle Israels mit all ihren ausgrenzenden Bedingungen stehen, lässt sich eben dieser status quo als Apartheid definieren.

Entsprechend schildert dies – als einer von Wenigen – Werner Pirker in der Jungen Welt: „Und wer dort nicht auf Schritt und Tritt ein Apartheid-Regime wahrnimmt, muß blind und taub sein. Hier lebt eine kleine jüdische Minderheit in absoluter Feindschaft mit der arabischen Mehrheit. Auf Hügeln über arabischen Siedlungen wohnend, übt sie im Zusammenwirken mit der Armee ihre Vorherrschaft aus. Kaum ein Haus, auf dem nicht die Parole »Tod den Arabern!« zu lesen wäre. Viele Straßen dürfen nur von Juden befahren werden, was zur Folge hat, daß Palästinenser ihre Autos oft mehrere Kilometer von ihren Wohnorten entfernt abstellen müssen.

Dass ein solch völkerrechtlich und humanitär völlig inakzeptabler Zustand, – der so auch in anderen besetzten Zonen des Westjordanlandes herrscht -, mit der entsprechenden Begrifflichkeit kritisiert werden darf, sollte eigentlich auf der Hand liegen. Insofern ist nicht der sogenannte „Fauxpas“ Gabriels der eigentliche Skandal, sondern die Versuche, Gabriel mundtot zu machen. Gabriels Äußerungen zu skandalisieren, bedeutet im Umkehrschluss nichts anderes, als einen Verstoß gegen diverse UN-Resolutionen und nicht zuletzt einen Straftatbestand zu legitimieren.

Daran ändert auch die wütende Reaktion des Vizepräsidenten des Jüdischen Weltkongresses, Maram Stern, wenig bis gar nichts. Stern bezeichnete Gabriels Aussage im Focus als eine „unfaire Verleumdung Israels“: „Die Spuren der rund 300 Raketen, die palästinensische Extremisten in den vergangenen Tagen auf Israel abgefeuert haben, sind noch nicht verraucht, da schlägt mit Sigmar Gabriel eine diplomatische Granate ein, die der Kategorie „friendly fire“ zugeordnet werden muss (…).

Der Verweis auf die – sicher anzuprangernde – Gewalt der Hamas ist jedoch in diesem Fall ein Ablenkungsmanöver, das weder als Rechtfertigung der israelischen Siedlungs- und Landraubpolitik, noch der alltäglichen menschenunwürdigen Behandlung der palästinensischen Zivilbevölkerung dienen kann. Allerdings zeigt Sterns Verwendung des Wortes „friendly fire“ einmal mehr, dass es hier keineswegs um eine offene Debatte im Nahostkonflikt geht, sondern lediglich um die Aufrechterhaltung der Gesinnungsdisziplin innerhalb der proisraelischen Phalanx. Insofern ist die Empörung Sterns nicht mehr als Heuchelei.

Fakt ist, dass – und darauf verwies Stern ironischer Weise selbst – das Phänomen der Apartheid als Straftatbestand und Verbrechen gegen die Menschlichket ins internationale Recht aufgenommen wurde. Stern postuliert natürlich, dass diese Bezeichnung in Bezug auf Israel unangebracht sei und beruft sich dabei auf den aus Südafrika stammenden Völkerrechtsjuristen und ehemaligen UN-Sondergesandten Richard Goldstone. Dieser bezeichnete jüngst die Verwendung des Begriffs Apartheid in Bezug auf Israel als unfaire Verleumdung mit dem Ziel, die Friedensgespräche zu verhindern.

Doch Stern als auch der proisraelische Jude Goldstone vergessen bei ihrer Absolution Israels, dass das systematische Verhindern von Friedensgesprächen, die mehr als eine Farce sein sollen, Teil der Regierungspolitik Netanjahus und Liebermann ist. Ein Frieden im Heiligen Land würde die systematische israelische Siedlungs- und Expansionspolitik torpedieren. Genauso hat die Missachtung unzähliger UN-Resolutionen – in diesem Kontext insbesondere die Resolutionen 452, 468, 469, 605, 607, 608, 636 und 641 – seitens Israel System. Zehn weitere Sanktionen, darunter die erste Verurteilung des Siedlungsbaues seit 1979, wurden seitdem durch ein Veto der USA verhindert.

Insofern verdeutlicht die „Argumentation“ Sterns lediglich die im politischen Mainstream anerkannten Gesinnungsrichtlinien, die zwischen einer politisch korrekten Apartheidspolitik (Israel) – als „Sicherheitspolitik“ umgedeutet – und einer zu verurteilenden Apartheid (Südafrika) unterscheidet, obwohl es sich tatsächlich in beiden Ländern um die gleichen Merkmale der Entrechtlichung einer Mehrheit durch eine an der Macht sitzende Minderheit handelt.

Gabriel hätte also Chuzpe bewiesen, wenn er zu seiner Äußerung weiter gestanden hätte, anstatt – wie in den letzten Tagen geschehen – zurück zu rudern um vermeintliche Schadensbegrenzung zu betreiben. So will sich der Gescholtene – man ahnt es bereits – mit dem Präsidenten des Zentralrates der Juden in Deutschland, Dieter Graumann, treffen, um „entstandene Mißverständnisse auszuräumen“.

Nachrichten am Mittwoch

Die Jungs von der Wallstreet haben den Hals immer noch nicht voll:

Dreieinhalb Jahre nach Ausbruch der Finanzkrise raffen die Verantwortlichen für den Zusammenbruch immer noch Milliarden Dollar an sich. Gleichzeitig profitieren sie von Rettungsprogrammen der Regierung und können sich einer de facto Amnestie für ihre Verbrechen erfreuen.

Die vierzig bestverdienenden Hedge Fond Manager sackten letztes Jahr zusammen über dreizehn Milliarden Dollar ein, wobei die zehn Meistverdienenden im Durchschnitt jeder mehr als 200 Millionen erhielten. Das ergibt sich aus einem Bericht im Forbes Magazin der vergangenen Woche.

Impressionen aus dem französischen Wahlkampf:

Schneller noch und lauter als Präsident Sarkozy – und das will bekanntlich etwas heissen – empörte sich die Welt des französischen Fussballs über den Vorschlag Hollandes. Da ging ein regelrechtes Aufheulen durch die Reihen von Frankreichs hoch bezahlten Kickern, selbstsicheren Vereinsbossen, angestaubten Verbandsfunktionären und dubiosen Managern und Spielervermittlern. Frankreichs Fussball werde in die 2. Liga absteigen, die Profivereine würden das nicht überleben, es sei das Ende des französischen Spitzensports schlechthin , dröhnte es von allen Seiten.

Dabei brachten die meisten Ballzauberer , wie üblich , auch bei dieser Gelegenheit kaum ein vernünftiges Wort über die Lippen, schauten mit hohlem Blick und den Stöpseln im Ohr nur verständnislos – Patriotismus, Solidarität in Krisenzeiten, was geht mich das an, wovon redet dieser Herr Hollande , dieser Holländer da eigentlich , ja wer ist er ? Ein Franck Ribery verdient im Monat 883.000 Euro – na und ? Wagt es etwa wirklich ein Politiker der Republik, sich mit König Fussball anzulegen?

Demnächst werden wohl auch die Fußballer mit ihren Euros auch nicht mehr so viel anfangen können:

Seit Hitlers Ermächtigungsgesetz wurde keine antidemokratische Unternehmung so kaltblütig durchgesetzt wie jetzt Merkels ESM-Plan, der die vollständige gegenseitige Schuldenübernahme aller Euro-Staaten und damit auch das Eintreten der stärkeren Staaten in Europa, wie z.B. Deutschland, für alle Bankschulden aller europäischen Banken bedeutet. Das wird als „alternativlos“ bezeichnet. Die Banken übernehmen nun auch offiziell diktatorisch die Regierungsgewalt in Europa!

Über Solidarität und Gewerkschaften:

Die Arbeitnehmer im Öffentlichen Dienst verlangen 6,5% mehr Lohn. Die Arbeitgeber hüllen sich in schweigen.
Wie berichtet wird, kommen sehr viele der Arbeitnehmer des Öffentlichen Dienstes mit ihrem Geld nicht mehr über die Runden. Nicht, weil sie im Champagner baden und Belugakaviar mampfen, nein, weil sie seit vielen Jahren schon Lohnverzicht üben mussten. Übrigens nicht als einzige in dieser versumpften Republik.
Was macht Ver.di ist hier die Frage. Gibt die Gewerkschaft wieder klein bei? Oder übt sie sich endlich mal damit, wirklicher Interessenvertreter der Arbeitnehmer zu sein?
Das Ziel der Arbeitgeber ist klar. Sie schweigen. Sie wollen, dass die Bevölkerung sich über die Beschäftigten des Öffentlichen Dienstes aufregt. Sie wollen den heiligen Volkszorn über die so dicken und fetten Angestellten des Öffentliche Dienstes, die den ganzen Tag nichts machen, sondern nur auf ihren Bürostühlchen schlafen, heraufbeschwören. Und ich denke, sie werden es auch schaffen.

Was mir sonst noch fehlt ist ein Haushaltsgerät, daß die Geldscheine desinfiziert. Wäre bestimmt eine Geschäftsidee:

Die ewige Leier von der Hygiene hat einen neuen Höhepunkt erreicht, oder sollte ich besser sagen Tiefpunkt? SAGROTAN No-Touch! Unsere lieben zerbrechlichen Kinderlein können ENDLICH, ohne den grausigen und bakterienverseuchten Seifenspender anzufassen, eine desinfizierende Seife verwenden! Liebe Eltern, kaufen Sie unbedingt dieses Produkt. Ihre Kinder werden an Pest und Cholera leiden, wenn Sie es nicht tun, und zwar wöchentlich – zwei mal!

Aber wenigstens bleibt die Nato in Afghanistan um die Drogenversorgung sicherzustellen:

„Wenn die Afghanen einen solchen Wunsch aussprechen, bleiben wir hier über 2014 hinaus“, sagte Allen während eines Besuchs in der südlichen Provinz Helmand nach Angaben afghanischer Medien.

Ein Artikel von Wladimir Putin über die russische Aussenpolitik:

Ich denke nach wie vor, dass die Sicherheit aller Länder der Welt unteilbar und hypertrophe Gewaltanwendung unzulässig ist und dass die grundlegenden Völkerrechtsnormen von allen strikt befolgt werden sollten. Eine Vernachlässigung dieser Prinzipien führt zu einer Destabilisierung der internationalen Beziehungen.
Durch eben dieses Prisma betrachten wir einige Aspekte des Verhaltens der USA und der Nato, die der heutigen Entwicklungslogik widersprechen und sich auf Stereotype aus dem Blockdenken stützen. Alle verstehen, was ich damit meine: die Nato-Erweiterung, die die Errichtung von neuen Objekten der Militärinfrastruktur einschließt, und die von den USA inspirierten Pläne der Allianz zur Aufstellung der europäischen Raketenabwehr.

Bloß nicht zu Dritt vor dem Reichstag posieren:

Drei Jungs Anfang 20 mit Reiseführern und Ringelschals. Bis dahin ein ganz normaler Touristenbesuch. Für die drei endet er mit einem Strafverfahren. Ort ihres Unheils ist der Platz der Republik: Vor dem Reichstagsgebäude fotografieren die Freunde einander.

Ui, Obama hat keine Lust auf Krieg?

Es war das siebte Zusammentreffen von Israels Premierminister Benjamin Netanjahu mit US-Präsident Barack Obama, das für Montag mit großer Spannung erwartet wurde. In Washington sollte die Entscheidung darüber fallen, ob es zu einem Militärschlag gegen das iranische Atomprogramm kommt.

Doch von Erfolg gekrönt scheint die Begegnung für Netanjahu nicht gewesen zu sein. War es doch sein erklärtes Ziel, den USA damit zu drohen, Iran im Alleingang anzugreifen, falls sie nicht zu einem gemeinsamen Militärschlag bereit seien.

Hielten die Arier sich nicht vor vielen Jahren für das auserwählte Volk oder werfe ich da was durcheinander?

Die Meinungsforscher lassen die Katze aus dem Sack. Um einen Slogan von 1990 zu umschreiben –Israel ist nicht das, was man dachte. Nicht was die Welt dachte, nicht was die Israelis selbst glauben zu denken. Israels Gesellschaft ist nicht säkular, sie ist nicht liberal und ist nicht aufgeklärt. Wäre es ihr erlaubt, frei zu antworten, ist es zweifelhaft, ob 80 Prozent der Iraner sagen würden, dass sie an Gott glauben; es ist zweifelhaft, dass es noch eine andere freie Nation auf dem Planeten gibt – außer den US-Amerikanern, die dieselben Ergebnisse liefern würde. Aber sicher gibt es keine andere Nation auf dem Planeten, die sich so sicher in ihrer arroganten Sicherheit ist: Dass sie aus allen anderen Völker auserwählt und über alle anderen erhoben wurde.

Möglicherweise ein Eigentor:

“Gewerbliche Anbieter im Netz, wie Suchmaschinenbetreiber und News-Aggregatoren,
sollen künftig für die Verbreitung von Presseerzeugnissen (wie Zeitungsartikel) im Internet
ein Entgelt an die Verlage zahlen“.

Das bietet reichlich Raum für Spekulationen, zumal die Schwammigkeit dieser Formulierung nicht einmal ahnen lässt, was später Gesetzestext werden soll. Es sei denn, dies soll ernsthaft die Vorlage dazu sein. Was, so ist die zentrale Frage, bedeutet das “wie” in dem Text und was “gewerblich”? Dies ist bereits von vielen Kritikern erläutert worden. Sind etwa Seiten “gewerblich”, die ab und an Werbung beinhalten? Solche, die Zählpixel der VG Wort enthalten? Die mit einem flattr-Button? Diejenigen von Freiberuflern? Das müsste geklärt werden, es sei denn es handelt sich um eine Arbeitsbeschaffungsmaßnahme für Juristen.

Und diejenigen, die nichts von dieser Zwangsabgabe haben, werden schon mal auf neue Aufgaben vorbereitet:

„Heute wenden wir uns mit einer ungewöhnlichen Bitte an Sie“, heißt es in einem Schreiben an die Mitarbeiter, das über das elektronische schwarze Brett des Unternehmens verbreitet wurde. „Wir bitten Sie, auf freiwilliger Basis und zeitlich befristet im Notfall als Zusteller einzuspringen.“ Und das höchstens einmal pro Jahr und dann längstens für zwei Wochen.

Und die haben was davon:

Der Medienkonzern Axel Springer („Bild“, „Die Welt“) profitiert weiter von einem stark wachsenden Geschäft im Internet und im Ausland.

In beiden Sparten legte das im MDAX notierte Unternehmen 2011 nach eigenen Angaben deutlich zu. Mit den Zeitungen und Zeitschriften im Inland setzte Springer vor allem wegen rückläufiger Werbeeinnahmen weniger um – und auch der operative Gewinn sank in diesen Geschäftsfeldern. Allerdings sind beide Segmente nach wie vor hoch profitabel

Ehrendenkmal für Wulff gefordert:

Wie erst jetzt bekannt wurde, soll Christian Wulff nach seinem Rücktritt vom Bundespräsidentenamt nicht nur einen Ehrensold, ein eigenes Büro, Mitarbeiter, ein Fahrzeug mit Chauffeur und ein viertes Lied beim Zapfenstreich erhalten. Wulff besteht außerdem darauf, dass ihm zu Ehren eine gigantische Pyramide im Zentrum Berlins errichtet wird.

Wulffs Anwalt bestätigte diese Nachricht gegenüber dem Postillon: „Was dem ägyptischen Pharao etwa zur Zeit des Alten Reichs zugestanden hat, steht selbstverständlich auch Christian Wulff zu – unabhängig davon, dass er nur anderthalb Jahre im Amt war“, heißt es in einem Schreiben der Kanzlei.

Was nicht sein kann, daß nicht sein darf (auch wenn beides das Grauen™ ist):

Trotz des leichten Vorsprungs sagte Forsa-Chef Manfred Güllner, es gäbe keine Sehnsucht nach einer rot-grünen Regierung: „Die meisten Bürger sehen das nicht als Alternative. Wenn sich die SPD wie zuletzt bei der Gauck-Nominierung zu sehr mit den Grünen verbündet, werden eher letztere stabilisiert.“ Viele Deutsche würden sich angesichts der großen Probleme des Landes eher eine Große Koalition wünschen.

Ein Interview mit einem ehemaligen Pharmamanager:

Das, was heutzutage Medizin genannt wird, ist einzig und alleine ein Business, das mit Menschlichkeit und dem Hippokratischen Eid nichts mehr zu tun hat. Und diese Art von Business ist wie eine Krankheit, die von den USA aus alle anderen Länder der Welt angesteckt hat. Sie missbrauchen Frauen, Kinder und arme Menschen als Versuchskaninchen, einzig und alleine zu einem Zweck: Profit. Viele tausend Menschen sterben täglich an den Nebenwirkungen der Medikamente.

Wofür wir die Pharmaunternehmen brauchen:

Smajdor sagt [über die künstliche Gebärmutter, Rb], nur so würde es die wahre Gleichberechtigung zwischen Mann und Frau geben, denn weder Männer noch Frauen würden dann durch das Kinderkriegen in ihrem Leben eingeschränkt und die Last der Fortpflanzung der menschlichen Spezies würde nicht mehr auf ihnen liegen. Sie sagt weiter, in einer wirklichen liberalen Gesellschaft darf die Schwangerschaft und die Geburt eines Kindes nicht mehr toleriert werden.

Bewegte Bilder:

Für alle Schadenfreudigen (besonders nett bei 1:55 – das war bestimmt Absicht):
FNORD

Warum wir ohne Herrschaftswissen die Welt nicht mehr verstehen und von Affen regiert werden

Warum wir ohne Herrschaftswissen die Welt nicht mehr verstehen und von Affen regiert werden

Samstag, 3.3.2012. Ganz schlechte Nachrichten erreichen uns heute: der Warp-Antrieb funktioniert nicht – bzw. wenn er funktionieren würde, dann würde er sein Ziel vernichten – oder das ganze Universum. Ganz so sicher ist man sich dabei wohl noch nicht. Nun, man würde ihn wie die Atombombe trotzdem ausprobieren, wenn man könnte, da bin ich mit sicher. Bei der wusste man ja auch nicht, ob man nur Nagasaki oder nicht auch die gesamte Atmosphäre oder den Rest der Welt per Atombrand vernichten würde. War ja noch alles ganz neu für die Wissenschaft. Angesichts der Tatsache, das wir hier nicht wegkommen, wäre man nun gut beraten, wenn man einfach mal das aktuelle Raumschiff namens „Erde“ und seine Mannschaft etwas pfleglicher behandeln würde, noch bevor sämtliche Eisvorräte geschmolzen sind, grausige Tornados nicht nur in den USA ganze Städte auslöschen, neue schockierende Erdbebenrekorde  die Grenzen menschlichen Wissens (und unsere Städte) sprengen oder unsere kapitalistische Kultur uns alle zu Müllmenschen macht wie Indonesiens „Recycling“-Pioniere. Warum man das nicht tut, hat seinen Grund … den erfahren wir aber nicht. Und hier fängt es an, richtig unheimlich zu werden: wir kommen in den düsteren Bereich des Herrschaftswissens, den es in Demokratien gar nicht geben dürfte. Trotzdem ist er da, siehe FAZ:

Die Regierung rückt nicht mit der ganzen Wahrheit heraus. Und das ist gut so – im Angesicht von Bedrohungen wie dem Terror und der Eurokrise. Der Innenminister darf nicht alles sagen, was er über drohende Gefahren weiß, schon weil er dann zugeben müsste, dass er vieles nicht weiß. Und der Finanzminister sagt schon viel, wenn er sagt, dass er nicht sagt, ob sich bald der nächste EU-Staat retten lassen muss. Der Feind hört mit, ob im Terrorlager oder an der Börse.

Das las man dort 2010 in einem Loblied über die gerechtfertigte Existenz von Herrschaftswissen. Es wurde sogar unterstellt, der Bürger mag das sehr gerne, weil er ja selber gar nicht mitregieren wolle sondern „denen da oben“ voll und ganz vertraut.

Ich weiß nun nicht, welche Art von Herrschaftswissen Angela Merkel bei ihrer Arktisreise vermittelt bekommen hat – angeblich hat sie die schmelzenden Gletscher ja selbst gesehen. Nur hat sie wohl nicht verstanden, was sie da sieht, denn einfachste Maßnahmen zum Klimaschutz blieben aus: Verbot der SUV´s auf deutschen Straßen, Verbot von Inlandsflügen, Sonntagsfahrverbot für alle (der Schmidt hat doch gezeigt, das das geht), Reduzierung des Fernreisewahns, Förderung der lokalen Wirtschaft gegenüber der emissionsintensiven Konzernwirtschaft – dem normalen Bürger kommen ja endlos Gedanken, wie man die Welt retten kann. Das keine der sofort wirkenden Massnahmen beschlossen wird, kann doch nur eins zeigen: der Klimawandel ist ein Witz – oder mal wieder eine clevere Geschäftsidee, mit der man Steuergelder abgreifen und noch mehr Steuergelder auferlegen kann. Jenseits des „Business“ jedoch – ist der Klimawandel allen völlig egal.

Nehmen wir ein anderes Beispiel – die nicht enden wollende Wirtschaftskrise. Aktuell sind ja zur Rettung der Weltwirtschaft die Griechen – trotz umfangreicher Hilfspakete – auf das allerunterste Niveau herabgestuft worden, was – nach der Logik der Preistreiber – bedeutet, das die Kredite für Griechenland wieder teurer werden. In den letzten beiden Jahren hat die EZB den privaten Banken ÜBER EINE BILLION EURO geliehen – Tendenz steigend. Steuergeld für Spekulanten, sozusagen. Die geben das den Griechen, Italienern, Spaniern und Portugiesen wieder – dank Rating mit satten Gewinnen.

Der normale Bürger würde sagen: geben wir doch den Griechen, Italienern, Spaniern und Portugiesen diese Kredite einfach direkt: die haben dann den unglaubliche niedrigen Zinssatz von einem Prozent (anstatt bis zu 25%), können ihr Volk weiter ernähren, haben keine Rekordarbeitslosigkeit mehr und werden auch die Zinsen zahlen können, ohne ihre Wirtschaften ruinieren zu müssen. Warum Merkel nun meint, erstmal die Spekulanten reich machen zu müssen, bevor den europäischen Brüdern und Schwestern in Zeiten schlimmster Not geholfen wird, erschließt sich uns vor Ort erstmal nicht. Aber vielleicht haben wir es auch hier nur mit einer cleveren Geschäftsidee zu tun.

Doch verlassen wir einfach mal den Bereich Klima und Geld – wenden wir uns dem heikelsten Thema der politischen Welt zu: der Machtpolitik. Nehmen wir beispielsweise mal Libyen – also den Rest davon, der noch steht. Da waren wir ja als Nato angetreten, Frieden, Wohlstand und Gerechtigkeit zu bringen im Namen der Allgemeinen Menschenrechte. Die zählen zwar in den Natostaaten selbst immer weniger, aber zumindest verkaufen wir das immer noch, weil es eine gute Ausrede ist, in fremden Ländern Bomben werfen oder Leute ermorden zu dürfen. Was haben wir dort nun bekommen, als Dank für unser Engagement: eine Regierung, die die Allgemeinen Menschenrechte mit Füssen tritt: mit Folter, willkürlichen Verhaftungen und tagelanger öffentlicher Zur-Schau-Stellung von Regimegegnern. Warum werden die jetzt nicht schnellstens weggebombt – wo das doch gerade aktueller Standard ist?

Noch ein Beispiel: Israel. Hier hat Wikileaks nun Herrschaftswissen veröffentlicht, das unser Weltbild wieder einmal auf den Kopf stellt, siehe Welt:

Unabhängig davon hat sich das Verhältnis der Türkei zu Israel verschlechtert, weil Israel im Jahr 2010 brutal gegen die „Hilfsflotte“ der „Mavi Marmara“vorging und seither eine Entschuldigung dafür verweigert.

Das wussten wir ja. Was wir nicht wussten – das war … wie Israel schon verzweifelt ausrief … ein lang geplanter Coup, ein strategischer Schachzug, um sich zur islamischen Führungsnation aufzuschwingen:

Und jetzt die beiden Sätze, die alles ändern. Sie stehen in einer von Wikileaksveröffentlichten internen E-Mail der US-Sicherheitsfirma Stratfor. Deren Chef, George Friedman, traf im Februar 2010 offenbar mit dem einstigen US-Außenminister Henry Kissinger zusammen, nachdem dieser kurz davor dentürkischen Ministerpräsidenten Recep Tayyip Erdogan getroffen hatte. Friedman verfasste für sein engeres Team eine Zusammenfassung der aus dem Gespräch gewonnenen Erkenntnisse.

Darin steht, in einer E-Mail vom 20. Februar 2010: „Erdogan hat ihm (Kissinger, die Red.) klargemacht, dass er plant, irgendwann mit Israel zu brechen und sich zur islamischen Welt zu orientieren. Er hat vor, deren Führer zu werden.“ Mehr nicht, aber diese beiden Sätze haben es in sich. Erdogan plante, mit Israel zu brechen?

Im Rahmen dieser Wikileaksoffenbarung erfahren wir auch etwas über uns … etwas, das uns helfen kann, zu verstehen, warum Politik und Vernunft sich immer weiter voneinander entfernen:

In Deutschland, so heißt es da in Bezug auf die Wirtschaftskrise und deren politische Folgen, „trifft eigentlich nur die Deutsche Bank Entscheidungen“

Aha – damit wird alles klar. Die Parallelewelt der Banken braucht keine Umwelt – ausser als Möglichkeit, billiges EZB-Geld für hohe Zinsen weiter zu verkaufen. Sie findet Konflikte aller Art ebenfalls sehr gewinnträchtig – und Bomben, die in Massen produziert werden, müssen irgendwann auch geschmissen werden. Aus dieser Weltsicht wird allerdings die aktuelle Organspendedebatte unheimlich – erst recht, wenn man merkt, wie auf einmal „in aller Stille“ an dem Gesetz herumgeschraubt wird: hier entsteht ein Hochpreismarkt, der für Banken höchst interessant ist. Bedenkt man den ethischen Standard, den Politik, Banken und Wirtschaft in den letzten zehn Jahren gelebt haben, dann sind  schlimmsten Horrorphantasien keine Grenzen mehr gesetzt.

Gut, das wir da Abhilfe schaffen können, um die Mannschaft des Planeten Erde und das gesamte Raumschiff vor weiterem Chaos und weiterer Zerstörung zu retten. Der Spiegel verrät, wie:

Teamwork  macht stark – und unterscheidet Menschen von Tieren, wie ein Experiment jetzt auf eindrucksvolle Art gezeigt hat. Kinder haben dank Kooperation knifflige Aufgaben wesentlich effektiver gelöst als Affen, denen vor allem ihr Egoismus im Weg stand.

Teamwork – das ist das ganz normale menschliche Verhalten, wenn keine Affen an der Regierung sind. Hat man aber den Fehler gemacht, Menschen in Machtpositionen zu dulden, die den Weg vom Baum herab in die Chefetage gemacht haben ohne den mühsamen Weg menschlicher Sozialisation zu gehen, dann hat man ein Problem: die Affen missbrauchen ihr Herrschaftswissen, wo immer sie nur können – Klimakatastrophe, hungernde Griechen, Folter in Libyen, Beschiss in Billionenhöhe  – all das stört sie nicht, solange sie selbst nur „ganz oben“ sitzen. Und da sie für immer und ewig die Spitze des Baumes bilden wollen, möchten sie auch gern ihre verschlissenen Organe durch unsere ersetzen.

Und hier haben wir jetzt auch jenes Herrschaftswissen gefunden, das wir brauchen, um die Welt zu verstehen: an den Spitzen jeglicher Machtpyramiden finden sich grundsätzlich egoistische Affen und produzieren Probleme, die der soziale Mensch nie hätte. Zur Lösung dieser Probleme jedoch kann der gemeine Affe nicht viel beitragen – auch wenn man ihm noch soviel schmelzende Gletscher zeigt.

Der kapiert doch gar nicht, was er da sieht.

Für ihn gilt nur: Hauptsache, er sitzt ganz oben auf dem Baum.

Ob das jetzt wirklich auch für Angela Merkel persönlich gilt, kann ich nicht sagen. Dafür kenne ich sie zu wenig.

Aber ich kann sagen, das wir weltweit eigentlich gar keine Probleme hätten, wenn es diese Affen nicht gäbe, die den ganzen lieben langen Tag nichts anderes tun, als in Wirtschaft, Wissenschaft, Gesellschaft und Politik Gebilde in Baumstruktur zu errichten, die es ihnen ermöglichen, ganz oben zu sitzen.

Sitzen sie erstmal dort … ist ihnen der Rest – Klima, Wirtschaft, Menschenrechte – völlig egal.

 

PS: und nicht vergessen – am 4.Juli ist der erste nationale Kaufnixtag … jener Tag, an dem wir den Affen einmal zeigen können, was geschehen würde, wenn wir zusammen im Team mit der Säge spielen: Teamarbeit ist ja das Erfolgsrezept der Gattung Mensch.

 

 

 

 

Nachrichten und solche Dinge am Donnerstag

ehrensold

Als wenn wir das nicht schön längst gewusst hätten:

Die Wissenschaftler wollten mit einigen Versuchen herausfinden, ob die Angehörigen der oberen oder der unteren sozialen Schichten eher betrügen oder Gesetze brechen. Menschen mit geringerem Einkommen und geringer Ausbildung leben unter größerer Unsicherheit, Bedrohung und Ressourcenknappheit, so eine Hypothese, und könnten daher eher zu unmoralischem Handeln neigen. Andererseits ist bekannt, dass Menschen aus den höheren bzw. reicheren Schichten weniger emphatisch und altruistisch, dafür aber gieriger, durchsetzungsfreudiger und egoistischer sind, weil sie durch ihren Wohlstand unabhängiger von den Mitmenschen sind und eher zum selbstzentrierten Denken und Handeln neigen.

Meine Meinung dazu erfüllt wahrscheinlich gleich mehrere justiziable Umstände, darum kommentarlos aus einem Kommentar:

Taz: Die Bundespräsidialamt hat den Rücktritt Wulffs vom Amt des
Bundespräsidenten geprüft. Wulff soll den Ehrensold von knapp 200.000
Euro jährlich nun bekommen.

Wikipedia:  Lothar Hagebölling (* 10. Oktober 1952 in Coesfeld,
Münsterland) ist ein deutscher politischer Beamter. Er ist seit Juli
2010 Chef des Bundespräsidialamts und war zuvor Staatssekretär und
Chef der Staatskanzlei des Landes Niedersachsen.

Am 5. Juli 2010 wurde er von Christian Wulff zum Chef des
Bundespräsidialamtes ernannt. Hagebölling ist damit protokollarisch
der ranghöchste beamtete Staatssekretär.

Schlamperei!!

Ganz im Gegenteil: Auf gerademal 0.000034 Prozent aller gesendeten elektronischen Nachrichten werfen Fahnder hierzulande vor der Zustellung beim Empfänger noch einmal einen prüfenden Blick. Sagenhafte 99.999966 Prozent aller Emails werden weder beim BKA noch bei den Landeskriminalämtern, aber auch nicht beim Zentralregister für Datensicherheit und dem Bundesblogampelamt (BBAA) im mecklenburgischen Warin noch einmal auf Zulässigkeit kontrolliert.

Ekelerregend!

Ich kann es einfach nicht mehr hören und sehen. Diese Leidensmienen der sogenannten Leistungsträger, besser gesagt: NICHTLEISTUNGSTRÄGER. Ihre erzieherische Sprache, wenn sie von uns sprechen. Sie wissen alles besser, können alles besser und suhlen sich in ihren Lügen und ihrer Betrügerei und sind eigentlich nur Nullen! Nullen, die so tun, als ob sie Leistungen erbrächten, die so tun, als ob sie etwas wüssten, Bildung hätten, Bildung anwenden könnten. Dabei sind sie nur kleine doofe Marionetten in den Händen einer Oberschicht, die den Hals nicht voll bekommt.

Letzte Tage gabs hier einen Link zu einer „Stellungnahme“ von David Fulford. Und nun wirds komisch:

Laut Fox News wurde Geithner letzte Woche festgenommen und dann entlassen.

Wenn man sich das böse Wort „Illuminaten“ wegdenkt, eine ganz erhellende Zusammenstellung (Teil 1).
Und hier Teil 2.

Wer sind nun die Mitglieder der führenden Illuminaten-Familien und wer sind ihre Verbündeten? Es ist für einen Nachforscher auf dem Gebiet des Satanismus und der Weltverschwörung in der Tat ein sehr schwieriges Unterfangen, die verschiedenen mächtigen Familien ausfindig zu machen, die zu den Illuminanten gehören.

 Daß Israel den USA die Aussenpolitik vorschreibt, wissen wir ja inzwischen. Hier ist ein besonders krasses Beispiel:

Es bedeutet, dass weder der US-Präsident noch der US-Außenminister oder sonst irgendeinem Offiziellen der USA (inkl. allen Diplomaten) der Kontakt zu iranischen Offiziellen erlaubt ist. Diese Erlaubnis müssten sie sich erst über die Ausschüsse des Kongresses holen. Der wichtigste dabei ist der Ausschuss der Senats der Vereinigten Staaten zur Außenpolitik, dessen Vorsitzinder John F. Kerry ist. Kerry ist „zufällig“ ebenfalls Mitglied der AIPAC, sowie viele andere führende Mitglieder des Ausschusses. Er steht daher komplett unter der Fuchtel der AIPAC. Nimmt jedoch einer der US-Diplomaten ohne Zustimmung der Ausschüsse Kontakt zu den Iranern auf, so stellt dies „eine außerordentliche Bedrohung für die Nationale Sicherheit der USA dar“ – so der Gesetzestext.

Sollte Monsanto doch mal für ihre Umweltzerstörungen zahlen müssen?

In einem großen Sieg für die öffentliche Gesundheit, der hoffentlich auch andere Länder dazu bringt, aktiv zu werden, hat ein französisches Gericht heute entschieden, dass GMO-Kulturpflanzen Monster MONSANTO schuldig befunden wurde, einen französischen Bauern chemisch vergiftet zu haben. Der Getreideanbauer Paul François sagt, dass er neurologische Probleme wie Gedächtnisverlust und Kopfschmerzen bekam, als er 2004 dem Unkrautvernichtungsmittel Lasso von Monsanto ausgesetzt wurde. Der monumentale Fall ebnet den Weg für rechtliche Maßnahmen gegen Monsantos Roundup und andere schädliche Herbizide und Pestizide von anderen Herstellern.

Die hedonistische Internationale veranstaltet den dritten Weltkongress:

Die Hedonistische Internationale versteht sich nicht als Organisation, sondern als Idee, mit der Menschen experimentieren und Politik machen können. Ein Manifest, das in mehr als 15 Sprachen übersetzt ist, bildet dabei den Handlungsrahmen. Wer sich mit dem Manifest identifiziert und mehr darüber verbreiten und/oder erfahren möchte, ist herzlich eingeladen, sich am 3. Weltkongress der Hedonistischen Internationale zu beteiligen!

Macht mit!

Damit der Kongress eine spannende, bunte, anregende, freudvolle Veranstaltung wird, braucht er eure Kreativität und Energie. Je mehr Menschen sich an seiner Vorbereitung beteiligen, desto vielfältiger werden die Themen und Aktionen sein, die uns am ersten Juniwochenende erwarten!

Das habt ihr bestimmt schon alle mitbekommen…

Rechnen ist sein Job. Damit jedoch hatte Bundesfinanzminister Wolfgang Schäuble (CDU) sicher nicht gerechnet: Während der Bundestag über neue Milliardenhilfen für Griechenland debattierte, fing ihn eine Kamera beim Sudoku-Spielen ein. Die Bilder liefen in der ARD-Tagesschau – nach Intervention des Bundestags sind sie mittlerweile aus dem Sender-Archiv gelöscht.

Die ARD will wissen, was ihr von Wulffs „Ehrensold“ haltet.

Bisher sind stabile 90% dagegen. Los, da geht noch was…

Der Screenshot von heute Morgen (0:01 Uhr):

Rechteverweser ääh – verwerter versuchen, Vogelgezwitscher als „geistiges Eigentum zu deklarieren und dafür Tantiemen zu kassieren. Ich sollte mir mal schnell die Sprache an sich als mein geistiges Eigentum eintragen lassen, das wär mal ein Geschäft…

Rumblefish Inc.ist eine einschlägig bekannte Rechteinhaberfirma, der bereits seit längerem wird, dass sie unberechtigt Geld einnimmt, indem sie bei YouTube Monopolrechte auf fremde Videos beansprucht. Bislang ging es bei diesen Fällen vor allem um Hintergrundmusik, die Public Domain war. Nun machte ein YouTube-Nutzer mit dem Pseudonym „Eeplox“ öffentlich, dass Rumblefish auch nicht davor zurückschreckt, ein „geistiges Eigentumsrecht“ auf Tierlaute zu beanspruchen.

 

Bewegtes:

Entartete Kunst oder eine gelungene Provokation?

 

Leben auf dem Mars? Egal, die geniale Musik ist mir gestern den ganzen Tag nicht aus dem Kopf gegangen. Wen das Thema nicht interessiert, der schaltet einfach den Monitor ab:

FNORD

Über den Irak Krieg

[Video, bitte Beitrag anklicken]

Inszenierte Politik – die Vernichtung deutscher Spareinlagen und des Staates Israel?

Inszenierte Politik - die Vernichtung deutscher Spareinlagen und des Staates Israel?

Dienstag, 13. September 2011. Alles geht seinen gewohnten Gang. Der Bürger ist angehalten, am Arbeitsplatz seine volle Leistung zu bringen und den Anweisungen der Leitmedien Folge zu leisten, Anweisungen, die 2008 dazu geführt hatten, das man die Bankenkrise nicht ganz so ernst nahm, wie man sie hätte nehmen sollen. Voller Glück und Freude lauschte damals der Bürger den Garantien von Merkel und Steinbrück, die die Sicherheit privater Spareinlagen in Höhe von 568 Milliarden Euro garantiertien, eine Garantie, die 2010 noch einmal erneuert und auf 1 Billion Euro heraufgeschraubt wurde … was nicht alle Bürger überzeugte:

Sparer sind gut beraten, die Geschehnisse aufmerksam und kritisch zu beobachten. Sicher ist in diesen Zeiten nichts. Ein gutes Beispiel dafür sind Irland und Griechenland. Genau wie die Bundesregierung gaben beide Länder im Oktober 2008 Staatsgarantien für Spareinlagen aus. Was diese heute wert sind, ist hinlänglich bekannt: Nun muss die Euro-Zone in letzter Instanz für die Guthaben bürgen, weil ohne Hilfe aus dem Ausland der Staatsbankrott und der Zusammenbruch des Bankensystems kaum noch abzuwenden gewesen wären. Bis zu welchen Punkt dieses Vorgehen noch funktioniert, ist unklar.

Die Spareinlagen sind so sicher wie die Rente … die nach jüngsten Gerüchten allerdings immer später ausbezahlte werden soll … möglicherweise bald erst ab 80? Das jedenfalls wäre zu vermuten, wenn man der Zeit Glauben schenkt:

Schulden-GAU und Rezession drohen. Die Welt muss sich auf den Ernstfall vorbereiten.

Natürlich bleiben wir ruhig, weil wir ja die Garantie von Merkel und Steinbrück haben – und das Team wird uns ja wohl in Zukunft noch ein paar Jahre lang begleiten und kann beweisen, was ihre Garantie wert ist, denn immerhin wartet auf uns eine dunkle Zukunft, wie die Welt andeutet:

Griechenland-Krise ist schlimmer als Lehman-Pleite

Man kann auch einen kleinen Ausblick auf die Qualität der Zukunft erhaschen – z.B. im Manager Magazin:

Das Spiel wird schmutzig heißt es dort mit Blick auf die Eurokrise – inklusive der Chance auf einen „merklichen Anstieg“ der Inflation, die die Spareinlagen dann zwar noch immer „sicher“ erscheinen lässt … aber bei 5000000000 Euro für ein Brötchen ist das eine Garantie, die auch leicht zu erfüllen ist.

Man merkt auf einmal: Geld ist an sich kein Reichtum noch Wohlstand.

Man versteht auf einmal, warum die Menschenrechtskommision der UNO nervös wird:

Stattdessen erlebe die Welt, wie durch die Krise in Europa, den USA und anderswo die Sozialausgaben drastisch gekürzt werden. Viele Maßnahmen kämen nur unter dem Druck des Marktes zustande. Doch wer sich von den Märkten zu sehr treiben lasse, setze die wirtschaftlichen, sozialen und kulturellen Rechte aufs Spiel.

Wer nun meint, das sei nun schon schlimm, der sollte sich jetzt erstmal setzen: es kommt nämlich noch besser.  Die Nachrichtenlage verwundert angesichts der Tatsache, das ja gerade Frau Merkel die Presse 2008 angewiesen hatte, zurückhaltend über die Finanzkrise zu schreiben, siehe Freitag:

Ein paar Monate zuvor, am 8. Oktober 2008, hatte es ein sonderbares Treffen gegeben, das in diesem Zusammenhang Erwähnung finden soll.

An einer Stelle liest man in dürren Worten, worum es an diesem Abend im Kanzleramt ging: Merkel bat die Journalisten, zurückhaltend über die Krise zu berichten und keine Panik zu schüren.

Sie haben sich daran gehalten, die Chefredakteure. Noch im Februar 2009, vier Monate später, wunderte sich die taz über die Medien: „Sie halten die Bürger bei Laune, auf dass diese stillhalten. Wie viel Geld bereits in die Banken gepumpt wurde, wie viele Milliarden Bürgschaftszusagen vergeben wurden (und wie viele Hartz-IV-Monats“löhne“ das sind), das steht auch nicht in der Zeitung.

Aber wie böse und vernichtend sich der deutsche Arbeitslose auf das Schicksal der ganzen Welt wenn nicht gar des ganzen Universums auswirken würde, wenn nicht die mutige ARGE ihn selbstlos und aufopferungsvoll  in seine Schranken weisen würde, das haben wir fast täglich lesen dürfen.

Wie macht man so eine Politik?

Das erfährt man beim ZDF. Ist ja auch im Prinzip kein Geheimnis … nur im Detail bleibt es verborgen:

Ob Glücksspiel-Staatsvertrag, Gesundheitsreform oder Mehrwertsteuer – bei nahezu allem sind Lobbyisten mit am Werk. Es geht um Macht und Einfluss, um Wirtschaftsinteressen und viel Geld. Mehr als 5000 Lobbyisten tummeln sich rund ums Kanzleramt in Berlin.

5000 Lobbyisten mit sehr viel Geld? Da brauche ich den Film gar nicht mehr ansehen um mir vorstellen zu können, wie viel Einfluss die auf die Politik haben, da frage ich mich doch höchstens, ob es überhaupt Entscheidungen gibt, die unbeeinflusst blieben. Soll ich denn wirklich noch an irgendeine Form von „Zufall“ glauben, der sich in der Weltpolitik offenbart, wo doch ganze Divisionen von Lobbyisten weltweit mit Geldköfferchen Politik machen – wie aktuell laut Süddeutscher Zeitung in Frankreich zu erleben ist:

Die Enthüllungen platzen mitten in den französischen Präsidentschaftswahlkampf: Ein ehemaliger Sarkozy-Berater behauptet, dass Frankreichs Spitzenpolitiker jahrelang Geldgeschenke aus Afrika erhalten haben sollen – er belastet insbesondere Sarkozys Erzfeind Villepin schwer. Handelt es sich um eine gezielte Kampagne?

Werden wir die Antwort je erfahren? Nein, denn wir leben in mitten einer Flut von Informationen aber in einer totalen Ebbe von Wahrheit … und müssen mit dem bösen Verdacht leben, das es sogar in deutschen Gefängnissen zu politischen Morden gekommen ist:

Ein neues Buch über »die Todesnacht in Stammheim« widerlegt die staatsoffizielle Darstellung, wonach die führenden RAF-Gefangenen Andreas Baader, Gudrun Ensslin und Jan-Carl Raspe in der Nacht zum 18. Oktober 1977 in der JVA Stuttgart-Stammheim Selbstmord („verübt haben sollen“ …)

Was das für die Sicherheit in unserem Land bedeutet, brauche ich wohl nicht weiter auszuführen. Unser Leben ist so sicher wie die Rente, die Spareinlagen, unsere Atomkraftwerke oder unser Informationsdefizit.

Man könnte jetzt natürlich ins Fragen und Grübeln kommen. Haben die Geldgeschenke für die französische Regierung vielleicht mit den Beobachtungen zu tun, die Walter E.Fauntroy in Libyen gemacht hat? Er beschreibt Szenarien, die uns nur verstören können:

In an interview with The Afro in early September, Fauntroy claimed to have witnessed Danish and French special forces soldiers on the ground in Libya, beheading and maiming civilians and rebels alike and placing responsibility for the violence on the Libyans. He also said he believed „more than 90 percent of the Libyan people love [Muammar] Gaddafi„, the Libyan strongman opposed by the rebel movement. He defended Gaddafi and condemned his opponents, including NATO, saying, „We believe the true mission of the attacks on Gaddafi is to prevent all efforts by African leaders to stop the recolonization of Africa.“ The Afro noted that it was unable to confirm any aspects of Fauntroy’s story, and there has been no independent corroboration of his claims.

Dänische und Französische Eliteeinheiten enthaupten und verstümmeln Zivilisten und Rebellen in Libyen … um das den Libyern in die Schuhe zu schieben – oder Gaddafi?

Seltsam, aber … solche Gerüchte gab es auch im Jugoslawienkrieg. Inzwischen sind es aber nicht mehr nur Gerüchte, mehr und mehr erhärtet sich der Verdacht, das der ganze Krieg inszeniert wurde:

Während in den internationalen Medien zur Untermalung der These vom »Ausbruch ethnischen Hasses« bei der Berichterstattung über das Kriegsgeschehen oft das Bild von »Nachbarn« gezeichnet wurde, die brandschatzend und mordend »übereinander herfielen«, zeigt eine genauere Untersuchung etwas ganz anderes.9 Der Balkanexperte Norbert Mappes-Niediek stellt z. B. fest, dass in Augenzeugenberichten aus der Anfangszeit des Bosnienkrieges kein einziger »Nachbarschaftstäter« auftaucht. Viel öfter lassen sich Hinweise darauf finden, dass sich in dieser Zeit Nachbarn unterschiedlicher Ethnizität gemeinsam vor gewaltsamen Überfällen geschützt haben.10 Die Gewalt wurde meist von außen in die Dörfer und Städte mit einer gemischten Bevölkerungsstruktur hinein getragen, nicht alleine, aber maßgeblich, durch die paramilitärischen Gruppen. Nach Angaben einer UN-Expertenkommission operierten 1994 auf dem Gebiet des ehemaligen Jugoslawiens 83 paramilitärische Gruppen mit einer Gesamtstärke von 36.000 bis 66.000 Kämpfern.

Bis zu 66000 Kämpfer paramilitärischer Gruppen. Das sind drei komplette Divisionen. Wird schwer, den Frieden der Menschen untereinander zu bewahren, wenn die auf die Bürger losgehen.

Zuerst habe ich die Gerüchte im ZDF vernommen – ein spanischer Journalist wollte einen Bericht über den künstlich inszenierten Bürgerkrieg schreiben, doch dann verschwand er spurlos. Heute, viele Jahre später, bestätigt sich sein Verdacht, das die Greuel inszeniert waren:

Der Krieg mutete über weite Strecken an wie die terroristische Diktatur einer bewaffneten Minderheit über eine unterworfene Bevölkerung, die zur Positionierung entlang »ethnischer Linien« gezwungen wurde. Das verbreitete Muster der »ethnischen Säuberungen« verlief dabei in drei Phasen. Zunächst wurde eine Ortschaft – oft unter dem Schutz regulärer Armeeeinheiten – von Paramilitärs umstellt und die Bevölkerung einer oder mehrerer ethnischer Gruppen zum Verlassen aufgefordert. Anschließend wurde der Ort militärisch eingenommen und eventueller Widerstand gebrochen. Dabei kam es zu systematischem Terror gegenüber den »feindlichen« ethnischen Gruppen. In einer dritten Phase wurden die Häuser der Vertriebenen geplündert. Der Terror richtete sich aber nicht nur gegen die anderen Ethnien, er richtete sich vor allem auch gegen die Mitglieder der eigenen Bevölkerungsgruppe, die sich schützend vor die Verfolgten der anderen Gruppe stellten und die als »Verräter« gebrandmarkt wurden.

So bastelt man sich einen Bürgerkrieg – und auf einmal gewinnen die wundersamen Aussagen des Herrn Fauntroy an Glaubwürdigkeit … nur – wir wollen es ja gar nicht wissen. Wir müssten uns dann nämlich mit der anstehenden Vernichtung Israels auseinandersetzen und uns fragen, wer denn dafür bezahlt hat. Wie es aussieht, geht hier eine weitere gezielte Destabilisierungskampagne der Kriegstreiber vonstatten – siehe NZZ:

Der israelische Militäreinsatz gegen eine Gaza-Hilfsflotte im vergangenen Jahr, bei dem neun türkische Aktivisten ums Leben kamen, sei ein «Kriegsgrund» gewesen, erklärte er am Montag vor seiner Abreise in die ägyptische Hauptstadt Kairo.

Die Seeblockade Israels war rechtens, sagt die UNO, das ändert jedoch nichts daran, das man weiterhin den Kriegskurs fährt. „Israel“ ist halt so böse wie „Serbien“ oder „Libyen“.

Israel ist zunehmend isoliert auf der politischen Weltbühne, da sich neben der Türkei auch Ägypten als Verbündeter zurückzieht. Nach dem Sturz des langjährigen Machthabers Mubarak im Februar wird dessen israelfreundlicher Kurs nicht weiter verfolgt. 

Wo das enden wird, ist ziemlich klar: neue israelisch-arabische Kriege stehen vor der Tür, doch die Medien verhalten sich sehr ruhig. Das wird viele freuen: endlich wird dieses ungeheuerliche „zionistische“ Regime untergehen, hundertausende Palästinenser, Araber und Juden werden unter Panzerketten zermalmt, von Bomben zerrissen, von Kugeln zerfetzt und letztlich wohl auch in atomaren Pilzen verglühen, denn die Juden werden der Vernichtung ihrer Lebensgrundlage kaum tatenlos zusehen … und auch viele deutsche „Linke“ werden da wohl jubelnd vor dem Fernseher tanzen, wenn das schlimmste Übel der Welt endlich seine gerechte Strafe erhält.

Wer wohl für diese Entwicklung Koffer mit Geld getragen hat um sie zu inszenieren?

Und wer hat für die Umstände bezahlt, die die Vernichtung der deutschen Spareinlagen möglich macht? Wer bezahlte für die Deregulierung der Finanzmärkte, für die Vergabe von Krediten an Pleiteländer, für das Anwerben von 66 000 Söldnern im Serbienkrieg, für die Vernichtung des Libyschen Staates? Wer bezahlt die Lobbyisten?

Wir werden es erfahren – wenn sie erreicht haben, was sie wollten.

Vorher jedoch dürfen wir nicht wagen, darüber nachzudenken: es lauert der Bann „Verschwörungstheorie“.

Seltsamerweise ist Verschwörung an sich nicht verpönt … nur sich Gedanken darüber zu machen.

Wie das „schmutzige Spiel“ für uns Bürger enden kann, zeigt eine kleine Bestialität aus England, von der der Spiegel berichtet:

Sie hausten in Pferdeanhängern, Hundezwingern und alten Wohnwagen, bekamen kein Geld und nur wenig zu essen: 24 Männer sind auf einem Campingplatz in England wie Sklaven gehalten worden.

So sieht eine Zukunft ohne Menschenrechte aus – das sollte man sich ruhig mal vor Augen halten. Und die Vergangenheit Jugoslawiens könnte durchaus unsere Zukunft sein – bedenkt man, das Merkel unlängst den Frieden in Europa von dem Schicksal des Euros abhängig gemacht hat.

 

 

 

 

 

Nine Eleven – 11.9.2001 war eine Verschwörung … 80 Millionen Tote weltweit auch.

Heute ist ja neunter Jahrestag.  Ich habe den 11.9.2001 - wie die meisten älteren Menschen unter uns - noch in guter Erinnerung.  Auf dem Weg zu einer Messe saß ich pausierend bei meiner Mutter, die direkt im Wege war. Eine Freundin von ihr rief an, war ganz aufgeregt, weil sich überall in Amerika Flugzeuge vom Himmel auf Häuser stürzten, ganz New York stehe schon in Flammen. 

Auf der Messe selbst gab es zwar wie üblich einen Großbildschirm, aber niemand interessierte sich sonderlich für das Ereignis, das unsere Geschäftsfelder nicht betraf. Es gab keine Gespräche darüber, die Stimmung war gut und ungetrübt - nur meine nicht. 

Gleich danach kamen unheimliche Gerüchte auf: die US-Regierung sollte es gewesen sein.

Heute ist ja neunter Jahrestag.  Ich habe den 11.9.2001 – wie die meisten älteren Menschen unter uns – noch in guter Erinnerung.  Auf dem Weg zu einer Messe saß ich pausierend bei meiner Mutter, die direkt im Wege war. Eine Freundin von ihr rief an, war ganz aufgeregt, weil sich überall in Amerika Flugzeuge vom Himmel auf Häuser stürzten, ganz New York stehe schon in Flammen.

Auf der Messe selbst gab es zwar wie üblich einen Großbildschirm, aber niemand interessierte sich sonderlich für das Ereignis, das unsere Geschäftsfelder nicht betraf. Es gab keine Gespräche darüber, die Stimmung war gut und ungetrübt – nur meine nicht.

Gleich danach kamen unheimliche Gerüchte auf: die US-Regierung sollte es gewesen sein.  Eine Vermutung, die nicht aus der Luft gegriffen ist. Der „militärisch-industrielle Komplex“, vor dem der US-Präsident Eisenhower warnte, hatte schon einige Häßlichkeiten in die  Welt gesetzt – Morde, Umstürze, Folter, Drogenhandel: bei dem Ruf muß man sich nicht wundern, wenn man zuerst nach den „üblichen Verdächtigen“ Ausschau hält. Immerhin: an jenem Tag waren 37000 Menschen gestorben. 3000 infolge der Anschläge, 34000 infolge der Weltwirtschaftsordnung an Hunger.  Die 3000 zusätzlichen Tote – das war klar – ließen sich hervorragend instrumentalisieren, es war genau jenes Ereignis, auf das die Bewegung für ein neues amerikanisches Jahrhundert gewahrtet hatte und es kam zu einem äußerst günstigen Zeitpunkt.  Die 34000 anderen, die jeden Tag sterben, damit wir Schnitzel auf dem Teller haben, waren jedermann egal … wie auch die dreitausend in den Türmen. Gegen so etwas ist man heutzutage abgehärtet.

Neben diesen Theorien gab es auch andere, die letztlich zu Kriegen geführt haben,  weil die Theorienbilder viel mehr Macht hatten und auf faire ausgewogene Urteilsbildung schon mal verzichteten. Man wollte einfach mal irgendjemanden für das Geschehnis erschießen und die Regierung Bush hatte da schon jemanden im Auge. Einige sogar. Erst mußten die Afghanen dran glauben, die neuen Machthaber waren zwar durch US-Hilfe an die Macht gekommen, aber der Opiumanbau war unter ihnen fast völlig zum Erliegen gekommen, außerdem hatten sie die Straßen sicherer gemacht – das störte wohl irgendwie.  Dann gab es da noch diesen Saddam Hussein, der immer unbequemer wurde: den konnte man leicht nebenbei mitentsorgen. Er hatte zwar überhaupt nichts mit den Taliban zu tun und erst recht nichts mit dem Anschlag in New York – aber in dem allgemeinen Trubel fiel das gar nicht auf. Eventuell – so die damals gängige Verschwörungstheorie – hatte er Massenvernichtungswaffen mit denen er zur Weltherrschaft streben wollte. Stimmte nicht – aber egal.

Nun – wenn diese Verschwörungstheorie nicht stimmt, dann stimmte ja die andere vielleicht auch nicht: Osama und die neunzehn Räuber.  Es gilt ja: wer einmal lügt, dem glaubt man nicht – zurecht, wenn er daraus einen klar erkennbaren Vorteil zieht.  Und es gab ja schon mal einen ganz spektakulären Fall, in dem Jahrzehntelang eine offizielle Verschwörungstheorie Unmut erzeugte und jetzt so langsam still und heimlich in sich zusammensackt: der Kennedymord und die Einzeltätertheorie:

Washington – Ballistische Untersuchungen unter Rückgriff auf moderne Methoden der Statistik und der chemischen Analyse zeigten, dass Lee Harvey Oswald damals nicht der einzige Schütze gewesen sei, heißt es in der jüngsten Ausgabe des Fachblatts „Annals of Applied Statistics“. Die seinerzeit von den Experten angeführten Belege, wonach die Möglichkeit eines zweiten Mörders ausscheide, hielten den Tatsachen nicht stand, schreibt der Ex-FBI-Agent William Tobin, der die Arbeit gemeinsam mit dem Statistik-Professor Cliff Spiegelman und dem Chemiker William James von der Texas A&M University vorgelegt hat.

Quelle: Spiegel-online

Ich persönlich erwarte Aufgrund der Lügentradition der US-Regierung nichts anderes bei der Nine-Eleven-Verschwörungstheorie.  Als politischer Mensch halte ich es sowieso mit Managergrundsätzen: „Even the worsest case“ – bei Problemfällen nicht positiv denken sondern immer das Schlimmste annehmen, um gegen alle Eventualitäten gewappnet zu sein.

Seltsamerweise ist dieser Grundsatz, der in allen angelsächsischen Konzernen tagtäglich gelebt wird, in der Theorienbildung der politischen Kaste kaum zu finden … und das kommt uns gerade mal wieder sehr teuer zu stehen:

Die marode Immobilienbank Hypo Real Estate (HRE) benötigt weitere Staatshilfen in Millardenhöhe. Im Gespräch sollen offenbar Garantien von bis zu 40 Milliarden Euro sein. Das Institut leide unter massiven Liquiditätsproblemen, so Regierungskreise. Im schlimmsten Fall könne die Bank noch in diesem Monat zahlungsunfähig sein.

Quelle: Handelsblatt

Das ist per Einmalzahlung mehr, als alle Hartz-IV-Abhängigen und ihre Kinder in einem Jahr verbrauchen. Wofür genau geben wir das nochmal aus? Ach ja, richtig: dafür, das die Reichen noch reicher werden und durch die Krise keine Verluste einfahren. Sehr sozial gedacht. Leider … haben wir das Geld dafür nicht.

Seit dem 11.9.2001 sind zwischen hundertausend und einer Million Iraker gefallen – die Quellen variieren da stark. Zustätzlich starben viertausend US-Soldaten. Außerdem starben noch tausende in Afghanistan … da zählt aber kaum noch jemand mit.

Die Zahl der Hungertoten für den Zeitraum liegt bei mindestens ACHTZIG MILLIONEN! Die sind auch nicht „selbst schuld“ oder „faul“, die sind einfach in die Monokulturen der Kolonialherren hineingeboren worden, mit denen man ihre Eltern sitzen gelassen hat. Interessiert aber keinen.

Die Zahl der hungernden Menschen ist in den letzten Jahren deutlich gestiegen, steigt jedoch langsamer als die Bevölkerung an: 1990 waren es etwa 822 Millionen, im Jahr 2008 etwa 963 Millionen Menschen.[1] Am 19. Juni 2009 berichtete die BBC, dass nun offiziell eine Milliarde Menschen hungern.[2] Das ist etwa jeder siebente Mensch auf der Erde. Jedes Jahr sterben etwa 8,8 Millionen Menschen, hauptsächlich Kinder, an Hunger, was einem Todesfall alle 3 Sekunden entspricht (Stand 2007).[3]

Quelle: Wikipedia

Nach anderen Quellen sind es sogar ZWEIHUNDERTVIERZIG MILLIONEN TOTE.

Quelle: ORF

Wieder haben wir eine klar erkennbare Verschwörung, deren Hintermänner leicht zu finden sind …. oder glaubt jemand, das es Zufall ist, das dreitausend Tote die Welt verändern während achtzig Millionen Tote (mit wachsender Tendenz)  niemanden interessieren?

Wenn ich mir über unnatürliche Tode aufrege und sie verhindern möchte, dann … fange ich doch da an, wo die Vielen sterben und arbeite mich zu den geringeren Übeln Schritt für Schritt durch. Tue ich das nicht … dann habe ich andere Pläne und Absichten. Die Planer dieser Absichten sind dann … Verschwörer.

Hätten wir die dreitausend Toten einfach ignoriert, so getan, als wären es Verkehrstote und hätten das Geld der Kriege in die Bekämpfung des Hungers gesteckt … wir hätten dem Terror weltweit den Boden unter den Füßen weggezogen und achtzig Millionen Menschen das Leben gerettet. Achtzig Millionen tote Menschen: das ist ein kompletter dritter Weltkrieg.  Und eine Milliarde wartet noch auf den Tod.

Aber wir – d.h. – unsere Medien – haben sich abgesprochen, diese Toten zu ignorieren. Stattdessen haben wir die Armut, die zu diesen Toten führt als Hartz IV nach Deutschland importiert – auch so eine Verschwörung.  Das sind keine Naturkatastrophen, dahinter stecken Menschen, die zielorientiert denken, planen und handeln. Dabei gehen sie auch über Leichen. Über die der anderen, selbstverständlich.

Vielleicht war auch nine-eleven von ihnen geplant. Vielleicht waren es Netzwerke von Bush und dem Hause Saud in Saudi-Arabien, das in letzter Zeit steigende Probleme bekam. Vielleicht war es wirklich der Millionärssohn Bin Laden. Letztlich ist es völlig egal, wer von diesen Verrückten es war. Letztlich werden wir die Wahrheit (wie beim Kennedymord) nie mit absoluter Sicherheit erfahren, weil die Vertuschungskompetenz einer der möglichen Täter so groß ist, das immer Restzweifel bleiben (und angesichts der belegten Historie dieses möglichen Täters auch zurecht bleiben).

Letztlich können wir auch sagen: ohne die Gelder der Saudis und Bush´s  wäre auch der Nahostkonflikt nicht vorhanden. Aber um ihn am Leben zu erhalten, geben beide Seiten immer gerne Geld – Saudi Arabien hat Israel bis heute nicht anerkannt, beide Länder befinden sich heute noch im aktiven Kriegszustand:

An den militärischen Handlungen der Arabisch-Israelischen Kriege nahm das Königreich nicht teil; es unterstützte aber die gemeinsame Sache der Araber durch massive finanzielle Hilfe an die Palästinenser-Organisationen sowie durch zeitweilige Reduzierung der Erdöllieferungen in die westliche Welt unter König Faisal. Siehe: Ölkrise.

Saudi-Arabien befindet sich seit 1948 (Palästinakrieg) mit Israel offiziell im Kriegszustand, der Staat Israel wird weiterhin nicht anerkannt, politische Kontakte beider Länder gibt es nicht.[24]

Aber Atombomben finanzieren … da ist man schnell dabei:

Hilfsgelder fließen auch in die pakistanische Rüstungsindustrie (en:Pakistani Arms Industry), weitgehend gesichert ist eine Beteiligung von Saudi-Arabien, das das pakistanische Atom-Programm „zu einem nicht unerheblichen Teil finanziert hat“, inoffiziell wird von 50 % gesprochen.[31]

Quelle: Wikipedia

Was die achtzig Millionen Toten angeht sind wir übrigens alle Komplizen. Alle die hier mitlesen, mitschreiben oder überhaupt lesen und schreiben können. Unfreiwillige Komplizen – aber wir machen alle mit … je gebildeter wir sind umso bewußter und entschiedener sind wir an diesem täglichen  Massenmord beteiligt.

Und da soll man die Betroffenheit wirklich ernst nehmen, wenn da mal neun Türken von Israelis erschossen werden, vier Israelis von der Hamas erschossen oder fünfzig Palästinenser von Bomben ausradiert werden? Da wundert man sich wirklich, das mich die Betroffenheitsarien die regelmäßig von allen Seiten kommen nur noch anwiedern?

Um achtzig Millionen Tote (oder die dreifache Menge) zu verdrängen muß man sich sehr anstrengen.

Wer wirklich ernsthaft Betroffenheit bekunden will, sollte da anfangen. Alles andere ist verlogenes Theater … und wiederum Teil einer Verschwörung, seine Partikularinteressen vor die Rettung von Menschenleben zu stellen.

Hungertod ist langsam.

Hungertod ist qualvolle Folter.

Hungertod ist völlig unnötig.

Allein die Kosten für den Irakkrieg hätten ausgereicht, den Hunger für immer und ewig zu verbannen.

Nine-eleven hat dem Kampf gegen diesen Hunger sehr geschadet. Es verstopft alle Nachrichtenkanäle (wie andere dieser medial aufgeblasenen Ereignisse auch), hält die Leute auf Trab (Verschwörer und Gegenverschwörer) und tut das Seine dazu, das auch heute wieder zwischen 25000 und 100000 Menschen qualvoll sterben werden … darunter mindestens 13000 Kinder.

Das heisst: Ein Kind, das an Hunger stirbt, wird ermordet. Punkt. Schluss.

Quelle: Jean Ziegler im Tagesanzeiger

Dreizehntausend Kindermorde nur heute, wohlgemerkt. Und morgen geht das wieder von Vorne los.

Massenmord vor aller Augen. Alle schauen zu, alle machen mit – oder haben Wichtigeres zu tun.  Zum Beispiel heute an dreitausend Tote denken, die alle zu den Nutznießern des täglichen Massenmordes gehörten … unabhängig davon, wer ihre eigene  Ermordung nun beschlossen und/oder geduldet und/oder finanziert hatte.

Ob es nun von Pakistan finanzierte saudi-arabische Muslime waren, die zehn Jahre lang diesen Anschlag geplant haben oder die Kosmokraten der Korporatokratie … ist eigentlich egal. Beide Seiten hätten ihr Geld besser (und überzeugender) zur Verhinderung der alltäglichen Massenmorde an unschuldigen Kindern eingesetzt – oder sollten es jetzt tun anstatt Selbstmordattentäter auszubilden und Rachebombardements durchzuführen.  Das sie es nicht tun, macht aus ihnen nur … Feinde der Menschheit.

Und was sich die Feinde der Menschheit untereinander antun, muß einen eigentlich nicht interessieren, noch muß man sich da einmischen. Eher braucht die Welt Engagement gegen den Massenmord und für mehr Menschlichkeit – danach kann man sich den unbedeutenden Kleinigkeiten zuwenden um die wir jetzt so ein großartiges Geschrei machen.

Aber wahrscheinlich ist es ja gerade dieses Geschrei, das absichtlich so laut gestellt wird, damit der Massenmord ungestört weiterlaufen kann … oder?

Die USA – um die es ja bei dem heutigen Gedenktag geht -haben ihre Hungertoten übrigends ganz elegant entsorgt:

In den USA hungerten im Jahr 2005 10,8 Millionen US-Bürger. Insgesamt waren es gar 35 Millionen, also jeder achte US-Amerikaner, die „Schwierigkeiten hatten, sich zu ernähren“. Offiziell gibt es jedoch keine „Hungernden“, da die US-Regierung seit dem November 2006 stattdessen von Menschen mit „sehr geringer Nahrungssicherheit“ spricht.[5]

Und da es speziell heute um New York geht:

Die Hilfsorganisation New York Food Bank gab im Juni 2008 bekannt, dass drei Millionen New Yorker, also mehr als jeder dritte, nicht genug Geld für Lebensmittel haben.

Quelle: Wikipedia

„Israel erschießt schwangere Frau!“ – über Gollwitz und die Organisationsform von Menschenfressern

Manche Dinge ändern sich wohl nie. Zum Beispiel der Nahe Osten. Da gibt es jetzt wieder Friedensverhandlungen. Da gab es schon in meiner Kindheit in den sechziger Jahren. Fünfzig Jahre verhandeln die schon über Frieden, doch irgendwie wird daraus nichts. Aus der jetzigen Verhandlung zwischen Israel und den Palästinensern wird wohl auch nichts:

Feuerüberfall der Hamas: Ein Terroranschlag überschattet die geplanten Friedensverhandlung zwischen Israelis und Palästinensern.

Nach Angaben der Rettungskräfte handelt es sich bei den Opfern um zwei Frauen und zwei Männer. Einem Armeevertreter zufolge war eine der Frauen schwanger.

Der militärische Arm der radikal-islamischen Hamas-Bewegung hat sich am Dienstagabend zu dem tödlichen Anschlag im Westjordanland bekannt. In einer Stellungnahme der Kassam-Brigaden, die an Journalisten im Gazastreifen geschickt wurde, hieß es, die militante Organisation stehe hinter dem Feuerüberfall.

Quelle: Welt

Es hat mich ein Gerücht erreicht, wonach in den Schulen unter Hamas-Einfluß Schüler zum Hass gegen Israel aufgestachelt werden, angeblich gibt es dort Landkarten, auf denen das Land nicht verzeichnet ist.  Sind wahrscheinlich nur böse Gerüchte des Imperiums.  So etwas würde mir aber erklären, wieso es dort nach sechzig Jahren immer noch diesen Hass gibt, der sogar vor schwangeren Frauen nicht halt macht.  Normalerweise … hätten die Generationen, die dort jetzt leben, eine sehr gute Chance, Frieden zu schließen – wenn nicht irgendjemand den Hass immer wieder neu schüren würde.  Manchmal sind es auch die Israelis selbst. Jeder Psychologe, jeder Richter oder Erzieher würde verstehen, warum.  Es wäre leicht, das zu vermitteln – auch den Palästinensern, die selber auch Frieden wollen.

Moshe und Hassen Arm in Arm, vereint in einem friedlichen Palästina? Das darf nicht sein. Wo sollen wir denn dann die schönen Leichenbilder für das Internet herbekommen und wohin sollen wir dann mit unserem ganz frischen Antisemitismus, den wir jetzt einfach mal in Antizionismus umgetauft haben, damit es nicht so aussieht, als wären wir auf die Parolen des Führers hereingefallen. Unser Antisemitismus ist viel aufgeklärter als der von Hitler – und viel viel gerechter.

So erklärt sich dann auch, das auf die Schlagzeile: Hamas erschießt schwangere Frau! niemand von den angeblich ach so großen Menschenfreunden reagieren würde. Darum habe ich mal eine andere gewählt, wir sind ja im Medienzeitalter, wo man erstmal Aufmerksamkeit braucht um durch das Getöse zu dringen.

Nirgends zeigt sich die Verlogenheit der modernen Linken besser als dort, da kommt noch nicht mal der Porsche-Ernst mit. Es ist gut zu sehen, das es noch ein paar Linke gibt, die ihren Kopf nicht nur zum Haare schneiden herhalten:

Eines Tages wird man sich fragen, wann das eigentlich angefangen hat, dieses Bündnis von Linken und Islamisten, von Linken und Jihadisten. Vielleicht ist schon jetzt der Zeitpunkt, da diese Frage gestellt werden muss, denn ein entscheidender Schritt zu solcherart rot-grüner Koalition ist inzwischen vollzogen: Die »Mavi-Marmara-Linke« ist nicht mehr die Linke, die sie vorher war. Die Solidarisierung mit der Gaza-Flottille im Mai war eine Zäsur wie vielleicht vorher nur Gollwitz.

Gollwitz ist ein kleines Städtchen in Brandenburg, dessen Einwohner sich 1997 in einer ebenso rassistischen wie antisemitischen Aufwallung gegen die Eröffnung eines Heims für jüdische Aussiedler wehrten und dabei von Teilen der Linken, der »Gollwitz-Linken«, verteidigt wurden: Die »Ossis« seien die eigentlichen Opfer des sozialen Kahlschlags seit der Wiedervereinigung und man müsse daher Verständnis für ihre Reaktion aufbringen.

Mich hat die Einseitigkeit der Beurteilung des  Marmara-Mavi-Vorfalls ebenfalls erschüttert … bzw. angewiedert. Man kann inzwischen die Uhr danach stelle, das Geschrei kommt püntlich, es ist undifferenziert, unausgeglichen und voller Hass.  Eine ähnliche Falle wie die Aktivisten an Bord der Marmara-Mavi wurde den UN-Friedenstruppen in Ruanda gestellt – mehrfach. Diese Form der Konfliktprovokation ist gang und gebe bei den Menschenfressern und altbekannt.  Ziemlich blöde, wenn man darauf hereinfällt, aber offenbar hat Israel mit friedlichen Linken aus Europa gerechnet und hatte deshalb spasseshalber Paint-Ball-Waffen dabei. Das es eine Falle war … damit hätte man wohl nicht gerechnet. Man wird in Zukunft schlauer sein, hoffe ich.

Wäre Israel (oder der „Zionismus“) so böse, wie ihn die Linken gerne darstellen, hätte es die Flotte versenkt.  Und wenn ich Soldaten angreife, die nicht nur mit Paintballpistolen ausgerüstet sind sondern auch scharfe Waffen dabei haben, muß ich mich nicht wundern, wenn ich nachher neun Kugeln im Kopf habe. Bei „Automatikfeuer“ passiert das schon mal, ohne das eine besondere Absicht dahintersteckt.

Ich bin dem Autor von „Jungle World“ sehr dankbar, das er mir einen gewissen Aufschluß darüber gibt, welchen geistigen Welten diese seltsame Allianzen gegen Israel entspringen … auch wenn man wieder merkt, das „Generation Doof“ Politik macht. Ist halt immer peinlich.

War so etwas früher nur von irrlichternden Gestalten wie Jürgen Elsässer, von agressiven Antizionisten wie der »Antiimperialistischen Koordination« aus Wien oder in der nationalbolschewistischen jungen Welt zu lesen, sehen inzwischen immer mehr Linke – und nicht nur in Deutschland – Hizbollah und Hamas als Teil einer antiimperialistischen und antikolonialen Linken.

Quelle: Jungle World

Manche brauchen die Welt als Scheibe, weil sie gedanklich nicht mehr fassen können. Manche können nur in schwarz-weiß denken, nur in „gut“ und „böse“, und da Israel eben „böse“ ist (denn da wohnen die Juden und das die böse sind wußte man schon immer) muß die Hamas eben gut sein.

Ich weiß nicht, gegen welche Wand man gelaufen sein muß, um eine solch einfache Welt zu brauchen, aber ich weiß, das die Hamas finanziert wird:

US-Terrorfahnder schlagen Alarm. Saudi-Arabien gehört nach ihren Erkenntnissen zu den größten Geldgebern des Terrors gegen Israel. Ein bei einer Razzia in Gaza gefundenes Protokoll soll belegen, dass die palästinensische Extremistenorganisation Hamas aus dem Königreich finanziert wird.

Quelle: Spiegel-online

Nachdem das unterbunden wurde, sucht sich das Geld andere Wege:

Seitdem die Finanzierung der palästinensischen Regierung durch den Westen eingestellt wurde – arabische Banken zahlen, wegen der Boykottdrohung der USA, der Hamas kein Geld aus -, bemüht sich die Hamas verstärkt, Bargeld ins Land zu bringen. So wurde am 19. Mai 2006 Sami Abu Zuhri, Sprecher der Hamas, am Grenzübergang des Gazastreifens zu Ägypten festgehalten, er hatte 900.000 Euro in bar bei sich. Wenige Tage zuvor wurde Außenminister Mahmud Asahar aus Kuwait eine halbe Million Euro gestohlen. Die EU hatte die Kontrolle der Grenzen des Gazastreifens gegen Waffenschmuggel und unerwünschten Personen übernommen, eine Bedingung des israelischen Staates für den Abzug aus dem autonomen Gebiet. Infolge des Grenzzwischenfalles wurden Truppenbewegungen der Qassam-Brigaden, einem militanten Flügel der Hamas, am Grenzübergang beobachtet.

Quelle: Gaza-Konflikt

Es sind die Scheichs, die den Terror finanzieren. Und die Geheimdienste, möglicherweise sogar Israel selbst:

Rabin verstand Israels verdeckte Unterstützung der Hamas als „fatalen Fehler“ und arbeitete vor seiner Ermordung darauf hin, dem ein Ende zu set zen. Er schloss 400 seiner Funktionäre vom Dienst aus und ließ 4000 von ihnen in den Monaten vor seinem Tod einsperren. Die Hamas antwortete, indem sie eine der-Feind-meines-Feindes-ist-mein-Freund-Haltung einnahm und nun der israelischen Oppositionspartei Treue gelobte, der Likud.

Quelle: Zeitenschriften

Spätestens jetzt dürfte es der „Generation Doof“ endgültig zuviel werden. Israel baut die Hamas auf, um die PLO zu diskreditieren und dann ermorden sie noch ihren eigenen Ministerpräsidenten? Die können ja nur böse sein. Schade nur, das es „Israel“ gar nicht gibt. Es gibt nur die Menschen, die dort wohnen. Und das sind nicht alles Heilige. Nur scheint mir der Gesellschaftsvertrag Israels aktzeptabler zu sein als der Gesellschaftsvertrag der Hamasfreunde:

Saudi-Arabien steht nach wie vor erst am Anfang der Rezeption der Menschenrechte. Nach saudischer Vorstellung gewährleistet die Umsetzung der im Koran überlieferten göttlichen Ordnung die beste Verwirklichung der Menschenrechte. Das Strafrecht folgt daher der Scharia. Todes- und Körperstrafen werden verhängt und vollstreckt. Die Versammlungs- und Vereinigungsfreiheit sind stark eingeschränkt. Parteien sind verboten. Politische Aktivisten und Menschenrechtler werden drangsaliert, inhaftiert oder gehen ins Ausland. Die öffentliche Ausübung nichtislamischer Religionen ist streng untersagt – es gibt keine Kirchen. Frauen haben keine Rechtspersönlichkeit. Meinungs- und Pressefreiheit sind nur eingeschränkt gegeben. Die kontroverse Diskussion gesellschaftlicher Missstände oder von Defiziten der Regierung ist möglich, doch besteht strenge Zensur in Bezug auf öffentliche Moral, Religion und alle Fragen, die das Königshaus direkt betreffen.

Quelle: Auswärtiges Amt

Die Menschenrechtslage in Syrien ist weiterhin unbefriedigend. Der 1963 verhängte Ausnahmezustand und umfassende Kontrolle durch die Sicherheitsdienste bestehen fort. Es kommt weiter zu willkürlichen Verhaftungen und Verurteilungen. Auch Fälle von Folter kommen weiterhin vor. Problematisch bleibt darüber hinaus die Lage staatenloser Kurden.In Syrien aktive lokale Menschenrechtsorganisationen arbeiten ohne staatliche Genehmigung, ihre Existenz wird jedoch im Grundsatz toleriert. Viele Menschenrechtsverteidiger unterliegen einer Ausreisesperre oder sind inhaftiert. Meinungsfreiheit ist in Syrien trotz einer vorsichtigen Öffnung der Medienlandschaft in Syrien nicht gegeben.

Die von der syrischen Regierung in ihrem Dritten Bericht an den Menschenrechtsausschuss der Vereinten Nationen im Oktober 2004 angekündigte Einrichtung einer unabhängigen nationalen Menschenrechtskommission wurde nicht umgesetzt.

Quelle: Auswärtiges Amt

Bei den neuen Förderern sieht es auch nicht besser aus, hier aus einem Brief von Amnesty International an den iranischen Botschafter:

nach der umstrittenen Wiederwahl von Präsident Mahmoud Ahmadinedschad am 12. Juni 2009 haben Hunderttausende Iranerinnen und Iraner an landesweiten Kundgebungen und Demonstrationen teilgenommen. Iranische Behörden haben eingeräumt, dass seitdem mehr als 5.000 Iranerinnen und Iraner festgenommen wurden, darunter Studenten, Medienschaffende, Menschenrechtsverteidiger/innen und politische Oppositionelle. Viele der Gefangenen wurden in Haft gefoltert, um Geständnisse von ihnen zu erzwingen. Besonders erschütternd sind die Berichte über Vergewaltigung und sexuelle Übergriffe gegen inhaftierte Männer und Frauen. Eine unbekannte Zahl von Gefangenen sind in Haft gestorben – wahrscheinlich an den Folgen von Folter und extrem schlechten Haftbedingungen. In drei Fällen haben die iranischen Behörden selbst bestätigt, dass Gefangene in dem Haftzentrum Kahrizak starben.

Quelle: Amnesty International

Dagegen steht Israel ganz gut da:

Die israelische Gesellschaft ist eine der freizügigsten Gesellschaften der Welt. Von einer Gesamtbevölkerung von fast 7 Millionen sind etwa 1,4 Millionen – das sind 20 Prozent – Nicht-Juden (1.140.600 Muslime, 146.000 Christen und 115.000 Drusen und 275.100 andere). Die Araber in Israel besitzen das Wahlrecht; Israel ist eines der wenigen Länder im Nahen und Mittleren Osten, in denen auch arabische Frauen wählen dürfen. (…) Knessetsitze, verschiedene Regierungsämter, darunter der Posten des Generalkonsuls in Atlanta, Richterposten des Hohen Gerichts und Ministerämter waren und sind mit israelischen Arabern besetzt. (…) Das Arabische ist wie das Hebräische offizielle Landessprache in Israel. Über 300000 arabische Kinder besuchen israelische Schulen. Zur Zeit der Staatsgründung gab es in Israel nur eine einzige arabische höhere Schule im Land, heute gibt es hunderte arabische Schulen.

„Eine Demokratie wird nicht daran gemessen, wie ihre Soldaten – junge Männer und Frauen – unter extremer Anspannung reagieren. Eine Demokratie wird danach beurteilt, wie ihre Gerichtsbarkeit handelt, wie es in der leidenschaftlosen Nüchternheit der richterlichen Amtszimmer zugeht. Der israelische Oberste Gerichtshof und andere Gerichte haben sich in dieser Hinsicht als untadelig erwiesen. Zum ersten Mal in der Geschichte des Nahen und Mittleren Ostens gibt es eine unabhängige Rechtsinstanz, die bereit ist, die Klagen von Arabern anzuhören – und diese Instanz ist der Oberste Gerichtshof Israels.“ (Alan Dershowitz in der Rede auf der AIPAC Policy-Konferenz, 23. Mai 1989)

Quelle: Berger-Odenthal

Dem letzten Zitat kann ich nur zustimmen. Wenn ich ein Land beurteile (was ich selten tue), dann schaue ich mir zuerstmal den Gerichtshof an, überlege mir dann, wie es als kleiner Mann wäre, dort zu leben. In Saudi-Arabien und Syrien wäre mir sehr unwohl – wie auch in Kuweit, obwohl ich nicht schwul bin:

Der kuwaitische Islamist Sa’d al-‚Inzi weiß, wie mit Lesben und Schwule umzugehen sei: Die Todesstrafe ist viel zu gut für sie. Sie sollten laut islamischen Recht von einem hohen Gebäude geworfen werden. Besser sei aber, die an einem öffentlichen Platz zu foltern…Einen Text dazu gibt es auch HIER.

Quelle und weiterführende Links bei:  Marco Scheuder

Bei allem Respekt für die islamische Religion muß ich schon sagen, das die Erklärung der Allgemeinen Menschenrechte mir lieber ist als die Herrschaft von Geistlichen über den Staat. Aber letzteres … würde auch für Katholiken gelten.  Wieviele Scheuklappen muß ich eigentlich anlegen, um diese winzigkleine Weltsicht zu erreichen, in dem eine Hamas gegen das „Imperium“ kämpft? Hamas wird von dem Imperium finanziert, ohne Imperium keine Hamas. Und zu dem Imperium gehören nicht nur die USA und die „Zionisten“, sondern auch … Saudi Arabien, Syrien, Kuweit.

Somit muß man sehen, was Kritik an Israel anrichtet:

Man unterstützt die Feinde der allgemeinen Menschenrechte im In- und Ausland – aber das ist ja auch nur logisch:

Die Hamas sieht in den Juden die Verantwortlichen für die Französische Revolution,

Quelle: Wikipedia

Klar, das die arabischen Monarchien das nicht gerne sehen, nachher kommen die eigenen Bürger auch noch auf seltsame Gedanken.

Es ist eine seltsame, unheimliche Front die sich dort weltweit gegen Israel aufbaut. Aber sie baut sich nicht nur gegen Israel auf.  „Allgemeine Menschenrechte“ stehen weltweit nicht gerade hoch im Kurs. Leider.  Die mysteriöse Heiligkeit Saudi-Arabiens in diesem Prozeß entspricht verblüffenderweise sehr der Unantastbarkeit Israels – würde Israel nur die Hälfte der Menschenrechtsverletzungen begehen, die in Saudi-Arabien Alltag sind … die Deutsche Linke würde Juden auf offener Straße verbrennen. Weil sie es – wie immer – verdient haben.

Na ja, nicht alle, aber die Allianz der Blödiane, die für die saudi-arabische Monarchie, die den syrischen Sozialismus und für die Interessen des militärisch-industriellen Komplexes in den USA marschieren, solange es nur gegen die Juden geht.  Petra Pau scheint dies als eine der wenigen Linken verstanden zu haben:

Gregor Gysi ließ die Staatsräson Staatsräson sein und verurteilte ausschließlich den Einsatz des israelischen Militärs als »verbrecherisch«. Petra Pau, Vizepräsidentin des Bundestags und Mitglied des Fraktionsvorstands der »Linken«, distanzierte sich in einem Brief an die Jüdische Gemeinde Bremen als einzige hochrangige »Linke«-Politikerin eindeutig von der Gaza-Boat-Aktion.

Quelle: jungleworld

Der Krieg gegen die Unmenschlichkeit ist nichts für Dummköpfe, nichts für Leute, die nur darauf warten, irgendwo „dagegen“ sein zu können – vor allem aber „gegen Juden“.

Als Freund von Freiheit, Gleichheit, Brüderlichkeit muß man heutzutage auf der Hut vor Linken sein…..und erst recht auf der Hut vor Fallen der Lumpen. Man muß lernen, anders zu denken, weil die Organisationsform von Menschenfressern komplizierter ist als in Märchen über Orks und Elben.

Vielleicht hilft ein Blick nach Mexiko, wo die Menschenfresser gerade den Staat ausradieren:

Die Kartelle agieren heute immer stärker in transnational orientierten und operierenden Netzwerken. Die territoriale Verankerung weicht einem landes- und grenzüberschreitenden Floaten.

Schon der Begriff Kartell sei heutzutage zu monolithisch, meint Howard Campbell, Professor für Anthropolohie an der Harvard University. Es handele sich eher um temporäre, wandelbare Bündnisse verschiedener Akteure, die jeweils ihre Auftraggeber, Financiers, Zulieferer und vor allem tausende von Helfershelfer haben. Dies sind kurzfristig angeheuerte Zuarbeiter, die nicht mehr notwendig organische Verbindungen oder gar Loyalitäten zum Kartell pflegen.

Auch beim Mordgeschäft wird immer mehr Outsourcing betrieben. Damit werden entweder dezentrale paramilitärische Banden beauftragt, die dann als eine Art Söldnerarmee fungieren, oder auch lokale Banden. An die sechshundert solcher Gangs oder „Pandillas“ soll es im ganzen Lande geben, allein in Juárez mehrere hundert. Die – durch besonders blutige Mordtaten – bekanntesten sind die Aztecas oder auch Artistas Asesinos, die Killer-Künstler.

Quelle: Taz

Im Übrigen erstrecken sich die Geschäftsbereiche der Kartelle längst schon nicht mehr auf den Drogenhandel allein: Neben jeder Art von Schmuggel und allerlei Rotlichtgeschäften fließen ein Großteil der Dollars per Geldwäsche in legale Wirtschaft – und Finanzmärkte. Die Bekämpfung der Drogenkartelle durch das Militär wird da nicht viel bewirken.

Quelle: Taz

Es sind äußerst intelligente, flexible und schnelle Strukturen, die dort arbeiten.  Man kann sie nicht an Ländern festmachen … und bald sicher auch nicht mehr an Organisationen. Mit einfachen Weltbildern steht man solchen Strukturen hilflos gegenüber, denn die Frage: Wohin soll ich jetzt meine Bomben schmeißen, gegen wen soll ich jetzt konkret marschieren? Wo wohnt jetzt das Böse? läßt sich nicht wie im Märchen beantworten: In Mordor!

Diese äußerst effektiven Organisationsformen erinnern an Krebs und Metastasen. Für Körper und Staaten tödlich.  Hoffentlich merken manche Linken noch, das sie mit Kritik gegen Israel George W. Bush direkt unterstützen – ist aber wahrscheinlich zu hoch für sie.   Das Israel die Hamas finanziert (eine Aussage, die im Übrigen falsch ist, wenn sie so getroffen wird – aber auch das ist ja Absicht), ist ja auch schon für viele zu hoch.

Der Krebs finanziert die Hamas, stützt den saudischen König, fördert Extremisten, macht Haliburton und die Mafia gleichermaßen reich, während er die demokratischen Gesellschaften durch Formen inneren Terrors wie Hartz IV oder Börsenmanipulationen zerfrisst.

Und weil ich annehme, das ich in dieser Hinsicht richtig liege, mißtraue ich auch der Linken zutiefst bei der Überwindung der Agenda 2010 und wundere mich nicht über Erscheinungen wie jene in Berlin, wo die Linke feucht-fröhlich regiert wie alle anderen auch und man eigentlich keinen Unterschied zur CDU-Regierung sieht.

Wer gegen Israel ist, der findet auch Hartz IV … gar nicht mal so schlecht. Im Grundsatz und im Kern, mal so generell gesehen. Auf jeden Fall wird man ihn nicht unter den leidenschaftlichen Gegnern jener Reform sein, die uns die Menschenfresser via Atlantikbrücke geschickt haben, aber vielleicht im Kreise jener Schreihälse, die einfach nur mehr Geld für mehr und bessere Schnitzel wollen.

Weltweit kann man eigentlich auch die Kritik von Menschenrechtlern übertragen an der Begrifflichkeit „Krieg“ generell:

„Krieg“ sei das falsche Wort, monieren Menschenrechtler zu Recht. Das würde klare Lager und Frontverläufe implizieren. Zutreffender ist wohl, von Ausnahmezustand zu sprechen, von einem – wenn auch nicht deklarierten – Notstand. Und von einem neuen Typus von Terror.

Quelle: Taz

Ich denke, das man hier die Quelle suchen kann, die nach dem Zusammenbruch der Sowjetunion zu jener Flut von neuen Kriegen, Konflikten und Terror geführt hat.

Und je mehr das Geschäft sich diversifiziert, je mehr Gewalt auch „outgesourct“ wird, umso weniger wird man es aufhalten können oder auch nur die Drahtzieher finden.  Das Überleben der offenen Gesellschaft wird davon abhängen, das wir schneller, intelligenter und raffinierter sind als unser Feinde.

Mit naivem Geschrei treiben wir uns selbst nur in den Untergang … auch wenn ich es verständlich finde, das man endlich all dem Leid ein endgültiges Ende zufügen möchte. Doch das … ist leider nicht so einfach.

Antisemitismus – wie stark ist er wirklich?

Antisemitismus ist einfach nur doof

Antisemitismus ist einfach nur doof

Es ist angebracht und notwendig, sich mit der Geschichte Israels gut auseinanderzusetzen – wir Deutsche sind daran nicht ganz unbeteiligt und haben ursächlich dafür gesorgt, dass es überhaupt soweit kommen konnte.

Wie in Israel selbst bereits zwar leise, aber bestimmt festgestellt, besitzt der Staat Israel keine historischen Wurzeln. In der letzten Phase, in welcher die Region noch mehrheitlich von jüdischen Stämmen bewohnt wurde, zerrissen sich die Stämme untereinander selbst und sind von anderen Mächten beherrscht, verwaltet und teilweise davongejagt worden. Diese Phase ist nun fast zweitausend Jahre her und in diesen zweitausend Jahren waren es vornehmlich die Araber, die in der Gegend lebten.

Aber heute existiert Israel eben.

Hätte es den deutschen Nationalsozialismus nicht gegeben, wo würde dieser Staat bis heute nicht existieren. Nüchtern betrachtet wäre die jüdische Religion noch heute das, was sie in den letzten Jahrtausenden war: eine Kultur und Religion, die sich mehr oder weniger gut in ihr jeweiliges Umfeld eingefügt hatte.

Dieser politische Homunkulus an der Levante war vom Tage der Gründung an ein Fremdkörper, der die altgewohnten Wanderungsströme, Besitzverhältnisse, kulturellen Bräuche ausgehebelt und hunderttausende von Menschen entwurzelt hat. Die Geschichte Israels fußt nicht in der Antike, sondern seit seiner Gründung auf Verbrechen. Ben Gurion hatte die Gründungsurkunde noch nicht verlesen, da hatte es bereits zahlreiche Feuerüberfälle auf Araber gegeben, die ihr Eigentum nicht widerstandslos abgegeben hatten. Jüdische Terrororganisationen wüteten bereits, und selbst die ehemalige Besatzungsmacht Großbritannien hatte Anschläge gegen sich hinzunehmen.

Seitdem hat der Landraub und die massive Manipulation der weltöffentlichen Meinung nicht mehr abgerissen. Zahlreiche Massaker mit tausenden von Toten sollten die Eigentümer des Landes völlig demoralisieren und dies scheint beinahe gelungen zu sein. Im Gegensatz zur Regelung der UN für dieses Gebiet werden noch heute Gebiete von Israel beansprucht, besiedelt und mit Waffengewalt verteidigt, die dem Land überhaupt nicht gehören und ihm auch nicht zugesprochen worden sind. Israel bricht ganz offen viele Chartas der UN und findet in der westlichen Presse und bei diesen Regierungen nur selten ein halblautes Wort der Kritik dafür. Allein beim Massaker im Gaza-Streifen wurden absichtsvoll Zivilisten im Innern der Städte mit chemischen Massenvernichtungswaffen hingerichtet; auch gezielte Bombardements auf Krankenhäuser und Schulen fanden seitens der westlichen Regierungen nur selten milde, kritisierende Kommentare.

Das ist die Situation.

Muslimen angesichts dieses, jetzt sechzig Jahre währenden Unrechts und täglicher Verbrechen gegen die Menschlichkeit Antisemitismus vorwerfen zu wollen, ist in vieler Hinsicht grotesk, immerhin sind Muslime selbst „Semiten“. Im Gegensatz zu immer, immer wieder wiederholten Behauptungen existiert von weltweit 1,3 Milliarden Muslimen nur ein verschwindend geringer Teil an vernagelten Extremisten, die angesichts der „Geschichte“ Israels allerdings tatsächlich Juden und das Judentum als Verursacher ausmachen und dies mit Blut rächen wollen. Insgesamt dürfte es sich nur um wenige hunderttausend handeln. Je „fundamentalistischer“ ein Muslim ist, desto geringer ist sein Hass auf Juden.

Der im Westen (gerade und verstärkt von Israel!) bemerkte „Antisemitismus“ existiert – keine Frage! Immerhin äußert er sich in Besudelungen von Friedhöfen, Bedrohung von jüdischen Gemeindemitgliedern und Schändungen von Synagogen; das sind die typischen, feigen Akte von Kranken. Muslime haben nahezu die gleichen Probleme in Europa. Wer jedoch genau hinschaut erkennt sehr schnell, dass die Zahl dieser Übergriffe im Vergleich zu Übergriffen gegen andere Ethnien (!) nicht signifikant wächst. Israel selbst hat einige solcher Übergriffe selbst zu verantworten; vielfach sucht sich die Wut von Bürgern angesichts solcher Massaker wie die von Gaza 2009 und Libanon 2006 irgendein Ventil da die Reaktion der eigenen Regierung wegen der politischen Kadavergehorsamkeit den USA gegenüber einfach ausbleibt. Die Leute suchen eine Möglichkeit zu zeigen, dass die rassistische Botschaft Israels sehr wohl verstanden wird und so sind viele der gegen Juden und jüdische Einrichtungen gerichtete Schläge natürlich nicht „antisemitisch“, sondern einfach nur Ausdruck von hilfloser Wut. Ich behaupte, dass man in vielen Städten Deutschlands nur Figuren für Israel würde aufstellen müssen um dann schnell zu bemerken, dass diese besudelt und angegriffen werden anstelle von Synagogen und/oder jüdischen Friedhöfen! Es käme auf einen Versuch an.

Israel hat all die Jahre den Blick auf „Antisemitismus“ fixiert und deshalb Klage geführt; dies war Teil einer wahrscheinlich hochkomplexen, psychologischen Kriegsführung zur Manipulation der öffentlichen Meinung im Westen. Richtete sich irgendjemand gegen Israel, so sollte dies sofort mit „Antisemitismus“ assoziiert werden – eine Rechnung, die nicht mehr aufgeht. Die Menschen werden wacher, aufmerksamer und so „registriert“ Israel natürlich auch eine angeblich wachsende Zahl von „Antisemiten“. Der Umstand, dass es sich dabei um unzulässige Kritik an Israels (nicht jüdischer!) Politik dreht, wird ganz bewusst ausgeblendet, verschwiegen, ignoriert und bei Bedarf dementiert.

Wir erkennen das an folgendem Beispiel: es ist ein boden- und substanzloses Gerücht, das man Israel nicht öffentlich kritisieren dürfe. Wer dies nämlich doch tut stellt sofort fest, dass gar nichts passiert. Überhaupt nichts. Niente. Nada. Rien. Nothing.

Die Existenz einer antiisraelischen Haltung halte ich für absolut gerechtfertigt und sogar notwendig – gerade, um Antisemiten jeden Boden zu entziehen wird es  Zeit, Israel mit global geltenden Maßstäben zu behandeln und schnellstmöglich abzuurteilen bzw. scharf bis schärfstens zu maßregeln. Die israelische Wirtschaft muss sofort mit Embargos paralysiert werden, bis Israel sich in seine Grenzen zurückzieht, Ost-Jerusalem sowie das Westjordanland und die Blockade des Gaza-Streifens (zur See und zu Land) vollständig aufgibt.

Die von Israel tagtäglich in die genannte Region hineingetragene Aggressivität und Willkür muss als solche bezeichnet, erkannt und beklagt werden; es gehören Maßnahmen dagegen ergriffen.

Wir haben in Deutschland eine kleine, aber leider recht aktive, rechtsradikale Szene. Der darin enthaltene Antisemitismus hat weder Einfluss noch Macht, er wird von einigen gebildeteren (oder schlicht nur gerisseneren) „Führern“ mit den israelischen Verbrechen genährt und geschürt. Die Masse dieser Antisemiten gehört zur teilweise extrem bildungsfernen Schicht und rekrutiert sich aus eher dummen, tumben aber hochaggressiven Mitläufern, die sonst kaum Optionen haben sich zu artikulieren. Davon hat jedes Land auf der Welt in jeder Einfärbung immer ein paar. Im Optimalfall verhält sich eine solche Schicht ruhig oder ist ruhigzustellen.

Der Konflikt, der von Israel jeden Tag aufs Neue geschürt und immer wieder neu in Szene gesetzt wird, steht beispielhaft für die Versuche des Westens, auf dem Reißbrett in ihnen unbekannten Regionen Staatspolitik zu machen – was bisher noch immer schiefgegangen ist, was sich in diesen Tagen in Afghanistan wieder bestätigt. Israel steht für Kuwait, für Nicaragua, für den Irak und für viele, viele andere Länder, die durch die massive Einflussnahme des Westens zugrundegegangen sind.

Selbstverständlich befinden sich die Palästinenser zu Recht in einer tatsächlichen Verteidigungsposition, ein sehr einfaches und schnelles Nachdenken führt immer zu diesem Schluss. Selbst, wenn die palästinensische Autonomiebehörde unter ihrem Präsidenten Mahmoud Abbas zu dem Schluss würde kommen können, dass der Status Quo von heute noch ein erstrebenswertes und von der UN gewolltes Palästina böte, so wäre die Lage morgen bereits wieder eine andere, da der Siedlungsbau von Israel auch weiterhin ungebremst nach vorne getrieben wird. 

Wir haben es hier mit einer ganz besonders (!) aggressiven Landnahme „aus niederen Gründen“, mit zahllosen Verstößen gegen UN-Beschlüsse und mit zahllosen Verstößen gegen Menschen- und Völkerrechte zu tun. Kritik dagegen kann nie „Antisemitismus“ sein.

Die deutsche Regierung hat in der Vergangenheit bereits sehr deutlich gemacht dass sie bereit dazu ist, die deutsche Öffentlichkeit bewusst und gzielt hinsichtlich der israelischen Interessen zu belügen. Infolgedessen sind die „Erkenntnisse“ deutscher Sicherheitsbehörden hinsichtlich vermuteten „Antisemitismus“ in Deutschland stark zu bezweifeln. Und wie gezeigt, entbehrt der weitaus größte Teil aller Antisemitismus-Vorwürfen von vornherein jedweder Grundlage. Die Gedankenverbindung „Israelkritik = Antisemitismus“ ist eine der ersten Glanznummern aus den Labors der psychologischen Kriegsführung. Diese Assoziation ist gewollt und gezielt herbeigeführt. Nach dem gleichen Muster hat man unlängst die Gedankenverbindung „Muslim = Islamist“ programmiert.  Und diese Assoziation funktioniert immerhin so gut, dass Bürger, Politiker und Journalisten vielfach zwischen den Begriffen „Muslim“ und „Islamist“ mittlerweile gar nicht mehr unterscheiden können. Heute werden bereits Muslime ohne jeden falschen Gedanken und völlig arglos als „Islamist“ bezeichnet so wie kleine Kinder bedenkenlos „Neger“ zu Schwarzen sagen.

Da wir uns auf unsere Regierung nicht verlassen können, müssen wir als Bürger Deutschlands eben selbst genauer hinsehen und müssen staatlicherseits verordneten Synonymen und Assoziationen vom Grundsatz her bereits massiv misstrauen. Wie Vorhersagen, markige Willenserklärungen und verwischte Situationsdarstellungen der Regierung nach Innen eingesetzt werden, so werden wir auch im Äußeren auf gleiche Weise um die Wahrheit betrogen. Wir müssen selbst hinsehen und das Verbrechen eines Landes nennen, was ein Verbrechen ist.

Israel gehört angeklagt wie das damalige Nazideutschland allgemein verurteilt und dann auch notwendiger- und richtigerweise militärisch zum Preis von weiteren Millionen Toten niedergeworfen worden ist. Man muss sehr vorsichtig sein mit dem, was man „Antisemitismus“ nennt! Offiziellen Einschätzungen ist definitiv kein Glauben zu schenken!

© 2010 Echsenwut.

Faschist Netanjahu lügt weiter

gaza ambulances

Aber im Grunde war nichts anderes zu erwarten.

Bereits bei den Massakern in 2006 im Libanon und 2009 in Gaza vernichtete Israel mit großtechnischem Waffeneinsatz breitflächig Menschenleben und stellte entgegen aller neutral und unabhängig erhobenen Untersuchungsergebnisse den Einsatz verbotener bzw. geächteteter Massenvernichtungswaffen in Abrede. International erhob sich daraufhin keine Empörung, das allgemeine Totschweigen dieser Verbrechen ermutigte Israel zum weiteren Völkermord. Auf entsprechende Nachfragen gaben Regierungsvertreter einsilbig zur Antwort, dass man von der Nutzung solcher Waffensysteme keine Ahnung habe – was nachweislich gelogen ist. Es liegen mehr als ausreichend Beweise für den Einsatz von Chemie und nuklear verstrahltem Gefechtsmaterial vor, übrigens alles „made in USA“.

Netanjahu hat beste Hoffnungen, durch seine recht bizarren Aussagen auch den völkerrechtswidrigen Feuer- und Vernichtungsüberfall auf die Gaza-Flotille die Weltöffentlichkeit zu beruhigen. Wir werden feststellen, dass Berlin zum Beispiel großen Abstand davon nehmen wird, Kritik an Israel zu üben; Deutschland hat sich schließlich auch nach den vorgenannten, israelischen Massakern an der Zivilbevölkerung des Gaza-Streifens und des Libanons absolut zurückgehalten. Im Gegenteil: Angela Merkel ließ sich aufgrund einer israelischen Lüge zu der harschen, öffentlichen Verurteilung der Hamas hinreißen, angeblich habe die Hamas den Waffenstillstand im Gaza-Streifen gebrochen. Wie zweifelsfrei nachgewiesen, hatte Israel durch zahlreiche Feuerüberfälle diesen Waffenstillstand von sich aus kurz vorher bereits mehrfach gebrochen.

Netanjahuns Bewertung des israelischen (!) Untersuchungsergebnisses des blutigen Feuerüberfalles auf die Flotte beweist sowohl seinen als auch den Faschismus seines Landes.

(Quelle: tagesschau.de)

Die israelischen Soldaten hätten während des Einsatzes außergewöhnlichen Mut bewiesen, betonte Netanjahu. Sie seien gezwungen gewesen, sich angesichts „echter Gefahr“ gegen die Aktivisten zu verteidigen.

Nachweislich war das Schiff nebst jedes Gastes und jedes Besatzungsmitgliedes vollkommen unbewaffnet, das ist von fast allen Beteiligten zweifelsfrei ausgesagt worden. Infolgedessen hatte zu keinem Zeitpunkt „echte Gefahr“ bestanden. Obduktionen haben zudem ergeben, dass zahlreiche Todesopfer gezielte und teilweise mehrfache Kopfschüsse aufweisen – das ist nicht das Werk eines panischen und in Not geschehenen Herumballerns. Außerdem befanden sich die israelischen Soldaten in der Position eines Angreifers, sie haben das Schiff in Internationalen Gewässern bewaffnet geentert, was dem Grunde nach ein Akt der Piraterie ist. Die Besatzung befand sich zu Recht in der Position des Verteidigers – und hätte bei dem Feuerüberfall nach internationalem Recht selbstverständlich zurückfeuern dürfen.

Zur israelischen Seeblockade des Gazastreifens sagte er, die dort herrschende Hamas sei eine Terrororganisation, die mit ihren Handlungen gegen das israelische Gesetz verstoße.

Die Hamas ist zunächst nach internationalem Verständnis die im Gaza-Streifen von der Bevölkerung demokratisch und frei gewählte Volksvertretung; ihr bewaffneter Arm ist nicht für jeden gewalttätigen Übergriff auf Israelis verantwortlich. Im Gegenteil: der „Goldstone-Bericht“ der UN legt zweifelsfrei dar, dass die Hamas Ende 2008 während des Waffenstillstandes zahlreiche, versuchte Raketenanschläge auf Israel verhindert und die Attentäter verhaftet hatte. Mit dem gleichen Recht könnte Hamas Netanjahus Partei als „Terrororganisation“ diskreditieren und ablehnen.

Sie habe das Gebiet in eine „terroristische Enklave“ verwandelt.

Dieser Satz ist nicht nur unwahr, er stellt den Gipfel jeder Zynik dar. Die andauernde Blockade hat aus dem Gaza-Streifen eine Landschaft des Hungers, der Unfreiheit und der Verzweiflung gemacht. Die permanenten, täglichen Übergriffe der Israelis auf Palästinenser produzieren täglich mehr Not – und auch Wut.

Die derzeitige Regierung in Israel gemahnt uns an die Frühzeit des Nationalsozialismus und die gezielten Falschinformationen bzw. Lügen des Regimes unter Netanjahu müssten uns eigentlich aufrütteln. War auch die eigentliche Wortwahl eines Göbbels eine andere, so gleicht Netanjahus Intention „eins zu eins“ der seines kreischendes, berliner Vorbildes mit dem Klumpfuß. Die Nazis haben eine sehr zielgerichtete Völkernvernichtung geplant und großtechnisch ungeniert in Szene gesetzt, während sie mit Halb- und Fehlinformationen Unsicherheit in die Phalanx ihrer Gegner streute. Aller Offensichtlichkeit zum Trotz handelte die Weltöffentlichkeit erst konzertiert und entschieden, als bereits viele Millionen Tote zu beklagen waren.

Israels Kurs ist der gleiche wie der der Nazis; es geht um die schiere Vernichtung Palästinas und der Palästinenser, um deren Boden und Eigentum und den seltsamen, ebenso kranken wie bizarren  „Anspruch“, den ultraorthodoxe Juden auf fremdes, ihnen nicht zugehörigen Landes erheben.

Selbstverständlich wird die jetzt folgende, unabhängige Untersuchungskommission zum Feuerüberfall auf die Gaza-Flotte zu ganz anderen Schlüssen gelangen als die israelische. Aber Netanjahu wird mit seinen Verbündeten und (fragwürdigen) „Freunden“ wie Deutschland vermutlich erfolgreich auf die Karte setzen, dass die Weltöffentlichkeit seine Aufmerksamkeit auch diesmal wieder ganz anderen Dingen zuwendet und somit auf eine nachhaltige und folgenreiche (!) Nachforschung gegen Israel verzichtet.

Wie üblich.

© 2010 Echsenwut.

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