Inzidenzwerte

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Chaos mit Ansage: Merkels angebliche Öffnungsstrategie

Hurra, es gibt endlich eine Öffnungsperspektive. Zumindest gibt es nun jede Menge verwirrende Regeln, nach denen einzelne Bereiche je nach Inzidenzwert geöffnet oder auch wieder geschlossen werden. Dies soll abgesichert werden durch eine umfassende Teststrategie – die es allerdings immer noch nicht gibt. Und ausgerechnet das Pannen-Duo Spahn und Scheuer sollen die Taskforce Teststrategie leiten – na, da kann ja nichts mehr schiefgehen… Droht uns nach dem Impfstoffdesaster ein Schnelltestdesaster? Warum wird nicht schon längst mehr und systematisch getestet um herauszufinden, wo Infektionen überhaupt übertragen werden? Die Hersteller haben genügend solche Tests auf Lager, sie müssten von der Bundesregierung nur in ausreichenden Mengen gekauft und sinnvoll eingesetzt werden. Das kostet natürlich Geld. Der Lockdown kostet zwar Monat für Monat sehr viel mehr Geld – aber diese Kosten trägt ja nicht das Kanzleramt. Mein Video der Woche zur Frage, was ein Inzidenzwert überhaupt aussagt und warum es unsinnig ist, sich allein daran zu orientieren. Darüber, wie unterschiedlich sich Infektionen in einzelnen Altersgruppen übertragen haben, über den Zick-Zack-Kurs der Kanzlerin und das Problem, dass hierzulande offenbar elementare Verwaltungsaufgaben nicht mehr bewältigt werden.

Bilder: jumpstory.com
Grafik: Prof. Matthias Schrappe

Epidemiologe Dr. Friedrich Pürner: „Klärt die Leute gut auf, die ihr impft“

Dr. Friedrich Pürner war Leiter des Gesundheitsamtes in Aichach-Friedberg. Nachdem er sich zu einigen Punkten der Coronapolitik kritisch geäußert hatte, folgte ein unfreiwilliger beruflicher Wechsel. Der Mediziner sprach mit RT DE über aktuelle Fragen rund um Corona.

Wir sind enttäuscht

Albrecht Müller und Jens Berger

NachDenkSeiten-Podcast

Die Beschlüsse von gestern zeigen: die politisch Entscheidenden im Bundeskanzleramt und in den Landesregierungen nehmen die menschlichen und sozialen und wirtschaftlichen Folgen ihrer Lockdown-Entscheidungen immer noch nicht ernst. Nach wie vor sind die willkürlichen Inzidenzwerte ihre einzige Zielgröße. Anstatt die Risikogruppen gezielt zu schützen, wird lieber das ganze Land stillgelegt – und das für mindestens vier weitere Wochen. Massive soziale, psychische, ökonomische und auch gesundheitliche Kollateralschäden werden dabei billigend in Kauf genommen. Dabei fällt auf, dass Politik und Medien ein Verhältnis unerträglicher Kumpanei eingegangen sind. Die gestrigen Beschlüsse werden nicht kritisch hinterfragt, es werden, vermutlich im Blick auf die kommenden Bundestagswahlen, Politikerinnen und Politiker von CDU und CSU hofiert.

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