Interview

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Interview mit Sachsensumpf-Opfer Mandy Kopp

Was Mandy Kopp als Minderjährige erlebte, kann man sich kaum vorstellen. Gefangengehalten und zur Prostitution zu gezwungen. Heute steht Mandy Kopp selbst vor Gericht wegen Verleumdung. Ihr Vergehen: Sie hatte damalige Täter identifiziert. Darunter Immobilienmakler, Juristen, ja sogar Richter und Anwälte sollen unter den Tätern gewesen sein.

Unglaublich, aber wahr. Die damaligen Opfer werden zu Tätern gemacht, während die wirklichen Täter von höchster Ebene aus geschützt werden.

Weitere Informationen kann man in Compact, Ausgabe 8/2013 nachlesen.

Übrigens, es gibt auf dieser Welt eigentlich nur eine Methode, ausgerechnet von mir mit Printerzeugnissen erwähnt und empfohlen zu werden: Eine freundliche Mail.
Und wenn das Erzeugniss dann auch noch lesbar ist, passiert das hier. So soll das Heft am Kiosk ausehen:

compact_cover

Auf ein Wort Herr Dobrindt !

Am Sonntag den 07.August 2011, wurde im „Zentralorgan von CDU/CSU/FDP“ der Zeitung „WIR VERBLÖDEN EUCH ALLE“, der Zeitung in „Springerstiefeln“ ein Interview mit Ihnen veröffentlicht, was eines Kommentars bedarf.

Bereits die Aufmachung, Sie als Bergsteiger auf „Ihren Hausberg“, soll Stärke und Entschlossenheit ausdrücken, wie es sich für einen Bayer mit politischen weiß blauen Horizont eben so gehört. Mensch, habe ich mir gedacht, der Dobrindt, was für ein Pfundskerl! Und so kernig, wie Sie bildlich dargestellt worden, sind eines mächtigen Politikers würdig. Auch Ihre Antworten, auf die wie immer gut ausgedachten Fragen, der Abteilung Propaganda, oben genannter Zeitung, lassen keinen Zweifel an Entschlossenheit aufkommen. Ganz im Stil eines „kalten Kriegers“ jodeln Sie von den Bayrischen Bergen, Ihre Botschaften an die Untertanen, des von Gnaden Bayern ertragenen Restvolkes Deutschlands. Sie beklagen die „mangelhaften Aufarbeitung der eigenen Vergangenheit aller linken Parteien in Deutschland“ und fordern: „ SPD, Grüne und Linkspartei müssen von uns gezwungen werden, sich ihrer eigenen Vergangenheit zu stellen und insbesondere das Unrecht des Mauerbaus und den SED-Unrechtsstaat ohne jede Relativierung beim Namen zu nennen“. Nun was SPD und Grüne mit dem Mauerbau zu tun haben, erschließt sich bei mir nicht, egal, ALLE  in einen Sack und Knüppel drauf, aus Ihren weiß-blauen Horizont heraus gesehen, trifft es immer den richtigen. Und wenn einer nach der HAU-DRAUF POLITIK noch immer zappelt, um den soll sich dann der „Staatssicherheitsdienst“ (Verfassungsschutz“) kümmern, was in der Geschichte Deutschlands immer so war. Erst verprügeln, dann verbieten und wenn das nicht hilft, sperren wir diese „andersdenkenden Drecksäcke“ ein, ganz demokratisch natürlich. Ja, Herr Dobrindt, wenn die regierenden Parteien schon zu „Blöööd“ sind eine Nazipartei zu verbieten, dann versucht man es, traditionsgemäß, erst einmal mit den SOZIS und anderen politischen möchte gern Parteien. Ihre Botschaft an die, wie Sie scharfsinnig analysierten „aggressiven Wutbürger“ die sich „gern hinter grünen Fahnen“ verstecken um „Staat und Gesellschaft anzugreifen“ dürfte angekommen sein. Und einmal so richtig in Rasche, lassen Sie, den „Club der Euro-Staaten“ vor allem aber den „Griechen oder andere Dolce-Vita-Länder“ wissen, dass die CSU eine „Übernahme von Schulden“ entschieden ablehnen. Blöd nur, Herr Dobrindt, dass Sie und Ihre Partei das gar nicht mehr ablehnen können, weil bereits beschlossen. Haben Sie denn wirklich schon vergessen, dass Ihre Partei, Milliarden schwere Rettungsschirme für den „Club der Euro-Staaten“ bereits zugestimmt hat? Und so schlimm ist das doch gar nicht, denn die Milliarden bekommen doch letztlich Ihre Freunde, die Banker und Bosse, für Politiker wird auch noch was übrig bleiben. Sie fordern „Sanktionen“, mein Gott Dobrindt, die gibt es doch schon lange. Das Volk, umgangssprachlich auch Pöbel oder Pack genannt,“ müssen bereits die Arschbacken zusammen kneifen, so dass auf einer Euromünze die Prägung nicht mehr zu erkennen ist. So gesehen, Herr Dobrindt, ist alles in bester Ordnung. Das was bleibt, sind die „andersdenkenden Drecksäcke“ im eigenen Land, aber darum kümmert sich ja Ihre Partei und der Verfassungsschutz.

Freundlichst

Als Mail an Dobrindt versendet.

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