International Fakt Checking Network

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Corona-Imfpung. Ein Faktencheck. Und ein Faktencheck über Faktenchecker.

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Donnerstag, 7.10.2021. Eifel. Ja, wir leben in wirren Zeiten, oder? Wirklich wirren Zeiten. Damit wir da noch durchblicken, gibt es ja jetzt Faktenchecker, die überall aus dem Boden sprießen, teils vollkommen ohne journalistische Erfahrung – aber egal. Früher nannte man Faktenchecker einfach Journalisten, heute – nun ja: berichten die Journalisten über irgendwas, wenn die Reaktionen der Bevölkerung nicht wie gewünscht sind und die meckern, kommen die Faktenchecker und haut den Meckerern – zum Teil recht brutal, aber noch nur verbal – nochmal so richtig auf´s Maul. So geht Totalitarismus in einer angeblichen Demokratie, könnte man meinen. Aber sicher meinen die Faktenchecker das ja nur gut, handeln so aus purem Idealismus und glühender Liebe zu dem, was man ihnen als Wahrheit verkauft hat. Wahrscheinlich haben die auch alle eine Riesterrente und einen VW mit Schummelsoftware – aber lassen wir das. Frei und unabhängig sind diese hehren Gestalten – jedenfalls behaupten sie das. Nur der Wahrheit verpflichtet, edel, hilfreich und gut.

Nur: das ist eine Lüge. Die sind gar nicht unabhängig. Es gibt eine internationale Allianz der Faktenchecker, das International Fakt Checking Network, gesponstert unter anderem von Bill und Melinda Gates (siehe Norbert Häring). Es gibt aber noch mehr.  Interessiert man sich weiter für das Netzwerk so stößt man auf die Firma Poynter in den USA und findet dort die CoronaVirusFacts Alliance. Die meldet im July 2020, dass sie inzwischen über ein Team von ausgewählten Forschern verfügt, 7900 Faktenchecker in 40 Sprachen, 99 Organisationen und 77 Ländern „zur Verfügung hat“ (siehe: Poynter). Eine bemerkenswerte Streitmacht im Krieg um Meinungen. Ich wollte mir mal ihre Stellenangebote anschauen, aber leider … verstieß ich damit gegen die Sicherheitsbestimmungen. Für den Job eines Auserwählten können sich wohl nur Auserwählte bewerben, oder?

Wer gehört nun zu den Finanziers von der Corona Virus Facts Alliance? Unter anderem einer der Kochbrüder über das Charles Koch Institute (siehe Poynter.org). Das Institut ist ein Ableger der Koch-Industries der Brüder David und Charles Koch, über die der Spiegel einst schrieb Der Spiegel:

„Die Milliardärsbrüder Koch finanzieren marktradikale Politiker und den Kampf gegen Gewerkschaften. Ihr Ziel: ein Wildwestkapitalismus.“ 

Kurztitel: Revolution von oben. Sie finanzieren auch Klimawandelleugnung (siehe Wikipedia). Über ihren Kampf gegen Obama schrieb unter anderem der New Yorker: 

„Laut Charles Lewis, dem Gründer der Center for Public Integrity gegen Machtmissbrauch und Korruption, haben die Koch-Brüder einen sehr großen Einfluss auf die Politik. Sie würden weit mehr Geld dafür ausgeben als jeder Andere und hätten ein konsistentes Schema des Gesetzesbruchs, der politischen Manipulation und der Verschleierung.“ (zitiert nach Wikipedia, a.a.O.)

Hervorragende Partner für den Kampf gegen Fakenews, oder? Recherezeit: eine Stunde. Wer Lust, Zeit und Geld hat, kann da noch viel mehr finden.

Poynter hatte übrigens 2014 eine kleine finanzielle Schwäche, musste Mitarbeiter entlassen. Nun jedoch scheint es gut zu laufen.

Was machen Faktenchecker in Deutschland eigentlich so? Nun – Lügen verbreiten. Ja, ich weiß: das sollten sie von ihrem eigenen ethischen Anspruch her gar nicht machen, aber … nun ja, wenn das Geld knapp wird, gibt man sich auch mal für das Schreiben von Unfug her – was Norbert Häring schön beschrieben hat: noch während die Tagesschau über die Erfolge von Vitamin D bei der Bekämpfung von Corona berichtete, wurde ein Faktencheckerartikel eingeblendet, der das Gegenteil behauptete (siehe Norbert Häring). Warum Charles Koch was gegen Vitamin D hat, kann ich nicht sagen.

Die Corona Virus Facts Alliance hat ihre Arbeit übrigens schon im Februar 2020 begonnen. Erst am 28.2.2020 stufte die WHO Corona als internationales Risiko ein, der erste Fall in den USA trat am 23.1.2020 ein, eine Woche später erklärte die WHO Covid-19 zur internationalen Bedrohung – und gleichzeitig hatte diese Virus Facts Allians schon ihr ganze Wissen über Corona parat, um Fake-News zu bekämpfen? Oder wusste Charles Koch schon, was da zu bekämpfen ist?

Kommen wir nun zu unserem eigenen Faktencheck: die Coronaimpfung.

Ein Ergebnis kann man in dem reizenden Bundesland Bremen sehen: das Land hat die höchste Impfquote der Republik – und die höchste Inzidenz (siehe FAZ vom 2.10.2021). Eigentlich ist damit alles gesagt. Eine israelische Studie kam nur auf eine Schutzwirkung von 39 Prozent gegen die aktuelle Deltavariante (siehe Hamburger Morgenpost vom 23.8.) – ein Wunder, dass solche Artikel von erscheinen können – gegen die gewaltige Finanzmacht der Koch-Allianz. Google ist übrigens ebenfalls Finanzier von Poynter (siehe Finanzen.at), auch von Facebook gab es mal Geld (siehe Finanzen.ch) – man könnte fast meinen: die sind überall. Und gerade Facebook ist ja sehr aktiv darin, eine gewünschte Sichtweise zu Covid-19 zu hüten. Aber hierzu später mal mehr.

Das erste Mal in der Geschichte der Bundesrepublik Deutschland stellt sich die Bundesregierung als Marketingagentur und Vertriebspartner von Pharmakonzernen zur Verfügung. Bequemer kann Geld verdienen nicht sein. Natürlich werden Fakenews in Massen verstreut: so berichtete das Handelsblatt, dass man an Impfstoffen kaum verdiene (Handelsblatt vom 3.10.2021), das Redaktionsnetzwerk Deutschland stellt sich auch für Propaganda zur Verfügung und tönt, dass niemand mir Impfstoffen gegen Covied 19 große Profite einfahren kann (RND), die Fakten sprechen jedoch eine andere Sprache: Pfizer erhöht seine Umsatzerwartung beständig – aktuell auf 33 Milliarden allein durch Impfstoffe (von ca. 80 Milliarden Gesamtumsatz, siehe Ärzteblatt), AstraZeneca verdoppelt seinen Nettogewinn im ersten Quartal 2021 (siehe Tagesschau), Johnson und Johnson verdoppelten ihren Gewinn im 2. Quartal 2021 (siehe Handelsblatt). Da steckt schon ganz ordentlich Geld in diesem besonderen Impfgeschäft, das man eben nicht mit anderen Impfungen vergleichen kann. Und wenn das große Geld winkt, bleiben Wahrheit und Sicherheit gerne mal auf der Strecke.

Was bekommt man eigentlich für sein Geld. Nun – der Fall Bremen könnte darauf hindeuten, dass man eigentlich nichts dafür bekommt. „Impfdurchbrüche“ werden öfter gemeldet: 11000 am 14.8 (siehe Tagesschau), 47753 am 24.9 (siehe Tagesschau). Besonders heikel – es gibt auch welche mit Todesfolge … im gleichen Artikel erfahren wir aber noch mehr (siehe Tagesschau):

„Vier Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sind infiziert, haben aber keine Symptome und daher zählt es nicht als Impfdurchbruch.“

Wir können also noch mit sehr viel mehr wirkungslosen Impfungen rechnen … zählen die nur nicht. Das kann nur Poynter durchgesetzt haben. Oder?

Was wir auf jeden Fall bekommen, sind Nebenwirkungen. Die Impfungen sind eben nicht so gut verträglich, wie Facebook und die WHO in ihren Hinweisen täglich mehrfach verbreiten – es gibt auch Tote. Womöglich ist das Risiko für Kinder bei Covid-19 sogar geringer als bei Impfungen (siehe Berliner Zeitung) – das wird man erst in einiger Zeit genau bemessen können. Was man jetzt schon sagen kann:

AstraZeneca macht Thrombosen. Dies kann man ihrem eigenen „Rote-Hand-Brief“ entnehmen (siehe akdae). Rote-Hand-Briefe muss die Pharmaindustrie immer ´rausschicken, wenn sie mal richtig dicken Mist gemacht hat. Darf ich  zitieren?

„Eine Kombination von Thrombose und Thrombozytopenie, in einigen Fällen einhergehend mit
Blutungen, wurde sehr selten nach einer Impfung mit Vaxzevria beobachtet. Dies schließt schwere
Fälle ein, die als venöse Thrombose in Erscheinung treten, einschließlich des Auftretens in
ungewöhnlichen Bereichen, wie zum Beispiel zerebrale Sinusvenenthrombose, Venenthrombose im
Splanchnikusgebiet sowie arterielle Thrombose, bei gleichzeitiger Thrombozytopenie. Einige Fälle
hatten einen tödlichen Ausgang. Die meisten dieser Fälle traten innerhalb der ersten vierzehn Tage
nach der Impfung und meistens bei Frauen unter 60 Jahren auf“

Könnte also sein, dass man nach der Impfung nicht mehr lebendig ist. Ist sehr selten, d.h. einer von 10 000 könnte es kriegen. Impft man damit 80 Millionen, wären es schon 8000 schwere Fälle, mit denen man rechnen darf. Viel, oder? Aber wenn man den Gewinn damit verdoppeln kann – na ja: einfach mal Faktenchecker fragen, die kriegen ja vom Gewinn auch was ab.

Pfizer … ebenfalls ein Rote-Hand-Brief  vom 19.7.2021 (siehe akdae). Noch ein Zitat? Bitte schön:

„Fälle von Myokarditis und Perikarditis wurden sehr selten nach einer Impfung mit den COVID19 mRNA
Impfstoffen Comirnaty und Spikevax berichtet.“

Auch: sehr selten. Definition laut Beipackzettel (siehe BASG)? Interessant. Ich zitiere:

„Nicht bekannt (Häufigkeit auf Grundlage der verfügbaren Daten nicht abschätzbar)

„Entzündung des Herzmuskels (Myokarditis) oder Entzündung des Herzbeutels (Perikarditis), die zu Atemnot, Herzklopfen oder Schmerzen in der Brust führen können

Cool, oder? Nebenbei erfährt man, dass es auch zu massiven Schwellungen in Gliedmaßen und Gesicht kommen kann – aber wie oft, kann keiner sagen.

Ersparen wir uns einfach mal das Prozedere bei Johnson und Johnson – das kann jeder mal selber machen. Bleiben wir bei Pfizer und der gelegentlich vorkommenden Entzündung des Herzmuskels. Ich kann Pfizer da helfen: es sind 2,4 auf 100 000 Fälle (siehe: Deutsche Herzstifung). Auf Deutschland umgerechnet, wären es nur 800. Und – das kriegen wir ja auch mit: Herzmuskelentzündung ist ja ziemlich harmlos. Klingt schnell wieder ab. Hört man ja überall, wo Faktenchecker aktiv sind.

Da gibt es nur ein Problem: die Langzeitbeobachtung. Die fehlt ja noch. Die Impfstoffe haben nur eine Notfallzulassung – und würde die Regierung (wieviel Geld kriegen die eigentlich vom Kuchen ab?) die Notlage nicht per Dekret immer weiter verlängern, könnte man die Impfungen gar nicht weiter fortsetzen. Kardiologen haben da eine andere Prognose – sie haben eine durch Viren ausgelöste Myokarditis länger untersucht – die 10-Jahrenssterblichkeit ist hoch (siehe Kardiologie.org). Wir werden also erst viel später erfahren, wie viel Opfer die Impfung gefordert hat.

Oder sehen wir das schon jetzt – und schauen nur nicht hin?

Mehrere Nachrichtenportale bringen Meldungen über eine seltsame Entwicklung – darunter die renommierte Times. Das ist die Rede von einem „mysteriösen“ Anstieg von Herzinfarkten (siehe Times). Die Impfquote in Großbritannien beträgt 67 Prozent. Diesen Ansteig von Infarkten kennen wir auch aus Deutschland (siehe swr). Wenn man einerseits Stoffe spritzt, die das Herz angreifen oder Arterien verstopfen können, und man andererseits mehr Herztote hat, finde ich das persönlich erstmal nichts mysteriös – sondern besorgniserregend.

Wie ist eigentlich die Wirkung der Impfung – die für Einzelne tödlich verlaufen kann?

Nun – eher bescheiden, wie eine neue Studie aus Israel zeigt (siehe Medrvix.org). Bezüglich messbarer Antikörper unterlagen die Geimpften deutlich den Genesenen – nach sechs Monaten. Lediglich am Anfang schafft es die Impfung, Wirkung zu entfalten: eine super Aussicht für die Rendite.

Darf ich mal kurz aufs Impfen generell zu sprechen kommen? Ich habe da interessante Fakten zum Thema Grippe gefunden. Beim Bundesministerim für Bildung und Forschung fand ich einen Artikel – allerdings von 2015 – darüber, warum Grippeimpfungen bei älteren Menschen oft gar nicht wirkt (siehe BmBF). Doch nicht nur das: es gab auch mal eine Impfung, die hatte eine negative Wirkung (siehe Pharmazeutische Zeitung):

„Für die einzelnen Influenza-A-Virusstämme berechnete das RKI die Effektivität getrennt. Gegen eine Influenza-A(H1N1)-Infektion schützte die Impfung mit einer Effektivität von 61 Prozent recht gut. Dagegen bestand gegen eine Infektion mit Influenza-A(H3N2) gar kein Schutz. Die Effektivität fiel mit -28 Prozent sogar negativ aus, was ein tendenziell höheres Erkrankungsrisiko für Geimpfte vermuten lässt.“

Das betraf die Grippesaison 2018/2019. So sehr kann die Pharmaindustrie danebenhauen.

Wie weit hat die jetzt danebengehauen?

Um uns der Frage als offene, demokratische Zivilgesellschaft widmen zu können, müssen wir zuerst einmal die Propagandapostillen der Koch-Industries als solche entlarven: die „Faktenchecker“, die überall wie Pilze aus dem Boden schießen, weil es Poynter nun scheinbar nicht mehr an Geld mangelt.

Natürlich kann es sein, dass diese Impfstoffe sich trotzdem als supergut und supersicher erweisen.

Nur – wenn die so sicher sind: warum übernimmt dann keiner die volle Haftung für sie? Weder Regierung, noch Arzt, noch Firma haften derzeit – mal von einer möglichen billigen Grundrente für Behinderte abgesehen?

Und wieso werden eigentlich – zwei Jahre nach Beginn der Pandemie – keine der guten, alten, bewährten Totimpfstoffe (oder Lebendimpfstoffe) entwickelt, sondern nur dieser moderne Kram, der einem zurecht unheimlich sein kann?

Und wieso darf man dann – wenn alles so harmlos und sauber ist – darüber nicht öffentich debattieren, ohne das ein Battalion Faktenchecker sofort mit alle Kanonen auf einen schießt, als wäre man Staatsfeind Nr. 1 ?

Soweit mein persönlicher Faktencheck zum Thema Coronaimpfung, angestellt zum Zwecke der persönlichen Impfentscheidung, die erstmal negativ bleibt – wie ich finde, aus gutem Grund. Die Leistungsfähigkeit meines Immunssystems schätze ich als vergleichsweise sehr gut ein – was meine persönliche Nutzen-Risiko-Einschätzung zuungunsten der Impfung ausfallen läßt – obwohl ich Impfungen anderer Art eher positiv gegenüberstehe.


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