Intelligenz

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Müssen wir Angst vor Robotern haben?

Lutz van der Horst besucht den Digitalgipfel der Bundesregierung und lässt seinen diffusen Ängsten freien Lauf.

Die kontrollierte Obsoleszenz des menschlichen Verstandes

Der Mensch wird immer dümmer.
behauptet der Entwicklungsbiologe Gerald Crabtree von der kalifornischen Stanford University. Als wir Menschen noch in Höhlen hausten, war die Intelligenz überlebenswichtig bei der Nahrungssuche, dem Kennen der Tierwelt und dem Einschätzen von Gefahren. Zudem war der gesunde Menschenverstand (GMV) massgeblich an der Entwicklung von Werkzeugen, sozialer Strukturen und dem Entstehen der menschlichen Zivilisation beteiligt. Heute hingegen wird der menschliche Intellekt nur noch selten als „Überlebenswerkzeug“ eingesetzt. Wir benutzen unsere Intelligenz hauptsächlich für das Zurechtfinden in der technisierten Welt, das Filtern von permanent empfangenen „kauf mich“-Botschaften oder das Agieren/Reagieren im sozialen Umfeld. Diese Verlagerung/Verdummung des GMV passierte nicht von selber, sondern hat Methode.
Der Begriff Obsoleszenz stammt aus dem lateinischen (obsolescere) und bedeutet sich abnutzen, alt werden, aus der Mode kommen, an Ansehen, an Wert verlieren. Als der praktische Erfinder der geplanten Obsoleszenz gilt Alfred P. Sloan, welcher in den 1920er Jahren in seiner Funktion als GM-Präsident (General Motors) annuelle Konfigurationsänderungen und Veränderungen an Automobilen einführte und damit Kunden zum vorzeitigen Neukauf animierte. Ein weiteres Beispiel ist das Phoebuskartell. Dieses legte fest, dass Glühlampen eine Lebensdauer von maximal 1000 Betriebsstunden erreichen dürfen. Die ursprünglichen Glühbirnen hielten enorm lange, die Älteste der Welt beleuchtet seit 1901 nahezu ununterbrochen eine Feuerwache in Livermore (US-Bundesstaat Kalifornien). Eine solche Lebensdauer wäre bei vielen anderen Produkten auch möglich und technisch realisierbar.
Grundsätzlich ist gegen verschiedene Produktqualitäten nichts einzuwenden. Der Hobbybastler kauft sich eher selten eine Bohrmaschine für 500 Euro, sondern eine für die Hälfte des Preises oder noch weniger. Diese Maschine reicht völlig für seine Ansprüche aus und hält auch lange, da er sie nur sporadisch benutzt. Der Profi hingegen muss sich auf sein Werkzeug verlassen können, wenn es täglich im Einsatz ist. Er entscheidet sich daher eher für die teure Variante. In diesem Fall machen verschiedene produzierte Qualitätsstufen Sinn, wenn man beim Einkauf die Art, Dauer und Menge der Maschinenverwendung berücksichtigt und aufgrund dessen die Qualität des Produktes auswählt.

Ressourcenverschleudern für’s Prestige
Was bedeutet dies für die Umwelt. Nehmen wir als Beispiel die Handy’s respektive Smartphones. Jedes Jahr kommen neue Modelle auf den Markt ob man will oder nicht. Die Änderungen zu den Vorgängermodellen sind in der Regel minimal und verdienen das Prädikat „neu“ eigentlich gar nicht. Es sind keine innovativen, neuen Technologien vorhanden, sondern einzig diverse Abmessungen variieren im Millimeterbereich, neue Software ist installiert oder das Design hat sich minimal verändert. An den Grundfunktionen hat sich aber nichts getan. Man kann immer noch „nur“ telefonieren, surfen, terminieren, notieren, fotografieren und Daten austauschen. Das konnte man schon vor fünf Jahren. Aber zwischenzeitlich hat man das Gerät jährlich gewechselt, das Fünffache an Ressourcen verschleudert und genauso viel Müll produziert. Dafür glaubt man eine neue technologische Errungenschaft in den Händen zu halten, dabei kann man immer noch nicht mehr mit dem Teil machen wie vor fünf Jahren. Einzig die Anzahl respektive Verfügbarkeit der sogenannten „Apps“ hat sich vervielfacht und bieten Dienste an, die aus normal denkenden,
erwachsenen Menschen schnell verdaddelte, vorpupertäre Teenager machen, die gerne ihr Selbstwertgefühl und Sozialkompetenz anhand der Anzahl Apps auf ihrem Smartphone definieren.

Faulheit als Marketingstrategie
Hier zeigt sich das wahre Ausmass der menschlichen Verblödungstaktik. Der Verbraucher glaubt heute immer noch, wenn auf der Packung „neu“ steht, dass dieses Produkt wirklich neu oder sonst was ist. Wenn dem nicht so wäre, gäbe es keine Werbung mehr. Würde jeder Konsument seinen Einkauf nach ökologischen Kriterien durchführen und den normalen gesunden Menschenverstand bei der Produkteauswahl gebrauchen, wären Marktstrategen und Werbeindustrie machtlos. Aber sie können sich auf eine menschliche Eigenschaft berufen, die ihnen seit je her immer wieder neue Konsumenten zuschanzt – die menschliche Faulheit. Sie ist die ältere Schwester der Bequemlichkeit und begleitet uns seit Menschengedenken durch unser (Konsum)verhalten. Faulheit ist grundsätzlich nützlich. Unsere Urahnen mit Keulen und Lendenschurz wussten schon mit Hilfe von Faulheit ihre überlebenswichtigen, körperlichen Ressourcen zu schützen. Sie wollten sich nicht unnötigerweise vorzeitig, aufgrund sinnloser Aktivitäten zuvor, auf neue Nahrungssuche begeben und somit neuer Gefahren aussetzen. Also blieben sie so gut es ging inaktiv und schonten ihre Kräfte, wenn der Magen voll war. Diese ressourcenschonende Eigenschaft der Faulheit wird in der heutigen industriellen Welt fast vollständig ignoriert. Ergänzend bleibt zu erwähnen, dass physische Untätigkeit nicht gleichbedeutend mit psychischer Inaktivität ist. Ein bekannter Spruch lautet: Faulheit ist die Quelle grossartiger Ideen. Leider wird dies allzu oft übersehen.
Die jüngere Schwester der Faulheit, Namens Bequemlichkeit, verleitet uns manchmal zu sonderbaren Kaufentscheiden. Sehr viele (sinnlose) Produkte zielen darauf ab, uns das Leben einfacher zu machen. Oberflächlich betrachtet mag das stimmen. Schaut man aber den ganzen energietechnischen Aufwand/Prozess eines Produktes an, angefangen bei der Rohstoffförderung, der Herstellung, der Vermarktung und Verteilung, dem Aufwand des Konsumenten das Produkt zu erwerben, das heisst, er musste Arbeitsleistung erbringen um Geld zu verdienen, damit er es sich leisten kann, bis hin zum eventuell benötigten Unterhalt des Artikels, dann schneiden etliche Produkte in der Energiebilanz über Aufwand und Ertrag sehr schlecht ab. Am Ende der Artikellebensdauer wird das (defekte) Produkt weggeschmissen. Dadurch wächst das Müllvolumen und der rohstoffliche Energiewert geht verloren, sofern er nicht einem sinnvollen Recyclingsystem zugeführt wird. Hier kann sich jeder Fragen, ist der energietechnische Aufwand für, zum Beispiel, einen elektrischen Büchsenöffner gerechtfertigt, bei einer Person mit zwei gesunden Händen?
Sollte dieses Gerät als Erleichterung im Leben eines gesunden Menschen angesehen werden, dann ist Leichtgläubigkeit ein ideales Fundament für das Haus der Dekadenz. Als Dach bekommt die Hütte noch ein überbordendes Konstrukt aus Labilität wobei jeder einzelne Dachziegel für mindestens eine erfolgreiche Manipulation der Erzeugnishersteller steht. Es ist erwiesen, dass der Endkonsument über 90% seiner Produkte aufgrund einer Werbe-Botschaft kauft. Sei es Mund-zu-Mund-Propaganda oder die herkömmliche Werbeberieselung. Das gilt auch für Produkte, die schon jahrelang erworben und somit bald als „eigene Entscheidung“ betrachtet werden. Aber das stimmt so nicht. Irgendwann, vor Jahren, vernahm der Konsument eine Botschaft, die ihn zum Kauf animierte oder später animieren wird. Jeder, der zum ersten Mal eine eigene Wohnung bezogen hat und vor dem ersten „Haushaltseinkauf“ stand, orientierte sich an  Produkten, die er bei den Eltern kennen lernte und die nächste Generation orientiert sich an deren Eltern undsoweiter undsoweiter. Willkommen in der Markenbindung für’s Leben.
Bedient wird der „Faulzeit-Konsument“ mit den Grossverteilern und Handelsketten. Dort wird man durch alle Erwerbsmöglichkeiten suggeriert und hat am Ende weniger Geld als gerechnet und mehr Artikel als geplant. Das passiert im “Laden um die Ecke“ nicht oder eher selten. Die Preise sind dort oft höher und die Auswahl kleiner. Dafür stammen die Produkte meist aus der Region, haben dadurch kleine Transportwege, der persönliche Kontakt im Laden ist intensiver und man bekommt viel eher die Möglichkeit für den einen oder anderen „Sonderwunsch“. Zudem wird man nicht permanent dem penetranten Dauerwerbebombardement der Supermärkte ausgesetzt, das ziemlich nerven kann. Die kleinen Läden haben höchstens mal farbige Preisetiketten. Hier kauft man viel bewusster ein und hat schlussendlich, energetisch gesehen, die Umwelt sowie das Portemonnaie mit weniger Rohstoffbedarf belastet. Bewusster Konsum ist Arbeit und erfordert Zeit, aber der Gewinn von Lebensqualität gleicht den Einsatz mehr als aus.

Staatsreligion: Materialismus
Ein weiterer Aspekt der Verstandes-Obseleszenz ist die gesellschaftliche Hörigkeit an Prestige und Materialismus. Wie hoch wird der gesunde Menschenverstand bei einer Person bewertet, wenn diese tage- und nächtelang vor einem Shop ausharrt, um einer der Ersten zu sein, die ein neues Produkt erwerben können. Wie hoch ist die Hörigkeit an Materialismus in dieser Person? Jeder hat seine eigenen Dinge, auf die er „wert“ legt. Diese mal öfters zu hinterfragen, ob sie wirklich für das eigene Wohlbefinden nötig und ökologisch wie ökonomisch überhaupt sinnvoll sind, ist eine erfolgreiche Möglichkeit, die Geldbörse, die Umwelt und zuletzt schliesslich sich selbst zu schonen/schützen.
Die Strategen des freien Handels verfolgen mittlerweile ein neues Ziel. Es dauert den Herstellern zu lange und verhindert Umsatz, wenn ein Konsument Geld spart um sich etwas leisten zu können. Geld sparen bedeutet Zahlungsmittel zu horten, respektive eine gewisse Zeit aus dem Markt zu nehmen. Ein potentieller Kunde der kein Geld ausgibt ist ein schlechter Kunde. Also verbrüderten sich die Hersteller noch enger mit den Geldinstituten mit dem Ziel, den Konsumenten früher als sonst zum Kaufen zu animieren. Dies haben sie erfolgreich durchgesetzt. Jetzt kann man die meisten Artikel sofort haben und bezahlt diese erst später. Zwei Fliegen mit einer Klatsche. Einerseits können die Hersteller momentan mehr Produkte verkaufen, weil sie nicht mehr warten müssen bis der Kunde das Geld zusammen gespart hat und andrerseits begibt sich der Endkonsument in die Abhängigkeit der Banken, indem er sich bei ihnen verschuldet. Als „Verdienst-Sahnehäubchen“ können noch zum Kaufpreis die Zinsen, Ratenzahlungsgebühr, Verwaltungskosten und ähnliche Geldbeschaffungs-massnahmen verrechnet werden. So verteuert sich das Wunschobjekt bis zu 30% des ursprünglichen Preises. Dem Kunden wird aber suggeriert, er kauft z.B. einen Fernseher für 99.99 Euro pro Monat. Dass der Konsument dies bis zu 48 Mal machen muss ist ihm meist nicht richtig bewusst. Zeit kann sich der Mensch nicht vorstellen, höchstens spüren anhand der inneren Uhr. Er kann sie sonst nur messen und berechnen. Daher sind sich die meisten gar nicht bewusst was es heisst, sich für viele Jahre einer oder mehreren Banken auszuliefern. Man sieht nur die 99.99 Euro. Solange alles gut geht und man regelmässig bezahlt hat man seine Ruhe und die Bank kann reale Werte abschöpfen. Zahlt man nicht mehr, werden Konsequenzen möglich, wie sie zur Zeit in Spanien an der Tagesordnung sind – ca. 500 Zwangsräumungen…täglich. Also auch hier stellt sich die Frage, ist es nötig, sich mit
dem neuen Fernseher oder sonst was auf Jahre zu verschulden und somit ein Stück Freiheit abzugeben? Für ein Gerät, das vermutlich nicht mal die 48 Monate durchhält?
Leider hat auch hier die kontrollierte Obsoleszenz des Verstandes schon erschreckende Ausmasse erreicht und es werden mehr Krediteinkäufe getätigt, als sich der Mensch leisten kann. Würde hier der gesunde Menschenverstand gute Arbeit leisten können, wären die Banken sehr schnell, sehr viele „Kunden“ los. Aber die Dauerberieselung trägt Früchte und der Konsument braucht immer weniger seinen Verstand zum Einkaufen. Hier kommt wieder die Faulheit oder Bequemlichkeit ins Spiel. Er lässt sich viele Entscheidungen abnehmen, weil es auf Dauer einfach zu mühsam, schlicht unmöglich ist, sich ständig gegen das Angebotsbombardement zu wehren. Zahlen Sie bar oder mit Kreditkarte?

Soziale Obsoleszenz
Der Mensch ist von Natur aus ein mitfühlendes, sensibles Wesen. Aber in der suggestiven Medienwelt wird oft das Gegenteil gezeigt. Jeden Abend werden Menschen in gewaltverherrlichenden Szenen dargestellt. Dies wird gesellschaftlich als „Unterhaltung“ angesehen. Auch wenn im Fernsehen alles (meistens) gestellt ist, so ist die Symbolik des Tötens gleichbedeutend mit dem echten Töten. Das Gehirn kann nach 12 Minuten nicht mehr unterscheiden, ob eine Szene echt oder gestellt war. Nur der Verstand kann dies noch. Also ist die synaptische Verbindung einer „Tötungserinnerung“ vorhanden und wird, zum Glück in den meisten Fällen, vom Verstand verwaltet. Wenn viele solcher Verbindungen, aufgrund regelmässigen Gewaltkonsums, entstanden sind, färbt das automatisch auf die Persönlichkeit ab und man sieht die Gewalt immer mehr als „normal“ an. Wenn der GMV sozial verträglich arbeitet, wird der Gewaltkonsum nicht lebensbestimmend oder bedrohlich für das Umfeld. Doch leider hört man immer wieder von tragischen Ereignissen, bei denen der GMV scheinbar nicht mehr „normal“ funktioniert. Bei einem Mörder muss im Vorfeld seiner Tat die persönliche Hemmschwelle für Gewalt entsprechend heruntergesetzt worden sein. Wann, wo und wie lässt sich meist nur mit intensiver Persönlichkeitsarbeit ermitteln.
Das Phänomen der gesellschaftlichen Verrohung entstand nicht einfach so. Viele Staaten hatten seit Generationen keinen Krieg im eigenen Land. Die ältere, kriegserfahrene Generation stirbt langsam aus, was einen hohen Verlust an sozialer Kompetenz und Erfahrung darstellt. Ein Kriegsveteran wird eher kein Computerspiel benutzen, bei dem er in fast fotorealistischer Umgebung, an identischen Schauplätzen seiner Einsätze die Grausamkeiten eines Krieges nachspielen kann. Auch andere Menschen, die Gewalt persönlich in irgendeiner Form erlebt haben werden kaum etwas Mediales konsumieren, welches sie an das Erlebte erinnert. Die jungen Generationen haben keinen Krieg erlebt und kennen diesen höchstens virtuell aus Nachrichten und Computerspielen. Es ist also kein echter Realitätsbezug/Erfahrung vorhanden, der den Gewaltkonsumenten schützen könnte. So „amüsiert“ er sich in virtuellen Kriegsschauplätzen oder sonstige Metzeleien und hat immer weniger moralische Bedenken in seinem Tun.
Die Gewaltpropagierung durch die Medien hat die Konsumenten schon entsprechend dorthin manipuliert, wo sie sie haben wollen. Das Ausweiden eines Menschen wird mit einer Packung Popcorn genossen und beim Anblick nackter Brüste schickt man die Kinder auf’s Zimmer.
Wenn ein Geschlechtsteil auf der Mattscheibe zu erkennen ist, schlagen die Wogen hoch und alle Welt ist entrüstet. Haben diese Menschen vergessen, dass gewisse Körperteile dazu da sind, freudige Gefühle zu empfinden und Leben zu schaffen. Man spricht nicht umsonst von fast einem göttlichen Akt. Das ist die eigentliche Natur des Menschen. Nicht das Töten.
Das Verwenden von Gewalt zum Erreichen seiner Ziele ist wieder gesellschaftsfähig geworden. Dies wird politisch schon lange praktiziert und im Sport symbolisch wie auch tätlich eingesetzt. Man schaue sich Boxen, Fussball, Eishockey usw. an. Würden die Massenmedien nur auf das Positive der Menschen reagieren, wäre die gesellschaftliche Hemmschwelle für den „legitimen“ Einsatz von Gewalt deutlich höher. Kein Staatsmann könnte noch einen Krieg anzetteln – keiner ginge hin. Aber auch hier trägt die Dauerberieselung von Gewalt Früchte und der Einzelne verliert immer mehr die Anteilnahme und Mitgefühl zu seinen Mitmenschen. Die Kriegs- und Gewaltbereitschaft steigt, was den Verteidigungsministern viele neue Rekruten verspricht. Zudem schürt das permanente Ausstrahlen von Gewalt die Angst. Unsichere Menschen sind leichter manipulierbar. Profiteure der „Bevölkerungsangst“ sind die Versicherungen, Banken, Rüstungs- und Sicherheitsindustrie, Politiker mit ihren Wahlversprechungen und schlussendlich die staatlichen Gewaltorgane wie Militär, Polizei und Geheimdienste. Man sieht, dass die Gewaltverherrlichung in den Medien durchaus Ziele verfolgt, wie Macht- und Konsumsteuerung, und deshalb nicht dem Zufall überlassen wird.
Wie weit die soziale Obsoleszenz bei einem fortgeschritten ist, kann jeder ganz einfach selbst überprüfen: Wann haben Sie zum letzten Mal aus reiner Selbstlosigkeit etwas Gutes getan?

Und nun die Wettervorhersage…
Das moralische Hochdruckgebiet der menschlichen Gesellschaft verlagert sich langsam und macht einem grossen obsoleten Tief Platz, dass vermutlich in der nächsten Zeit wetterbestimmend sein wird. Dies kann zu lokalen Entladungen führen in Form von sintflutartigen Wutausbrüchen des Volkes, welche die betroffenen Behörden in den Regionen schnell an ihre Leistungskapazität bringen werden. Die Bevölkerung ist aufgerufen Ruhe zu bewahren und mit Hilfe des GMV wieder Ordnung und Normalität in den betroffenen Gebieten herzustellen. Alle Nichtbetroffenen werden gebeten sich solidarisch zu zeigen, indem sie ihren Mitmenschen Güte und Mitgefühl schenken. Mit diesen Massnahmen sollte die obsolete Schlechtwetterfront nur geringe gesellschaftliche Schäden anrichten können. Zusätzlich ist jeder Einzelne für eine zukünftige Sturmfront besser gewappnet.

Mit Dank an Zigorio.

Ufos, Kornkreise, Viehverstümmelungen, Stuttgart und die Religion des „naturwissenschaftlichen Materialismus“ bei Lovecraft

Ufo´s gibt es nicht, was wissen wir. Wenn jemand seine politische, wirtschaftliche oder gesellschaftliche Karriere gern beenden möchte oder gleich von Anfang an drauf verzichten möchte, eine zu haben, dann bekennt er sich dazu, das er „an Ufos glaubt“.  An „Ufos“ muß man „glauben“ oder nicht. Der Glaube ist frei und deshalb glauben auch manche Menschen an Bielefeld. Ist ja auch in Ordnung.

Was macht man aber mit einer Meldung wie dieser bei „Yahoo“:

In China musste ein großer Flughafen schließen, da am Himmel ein Ufo-ähnliches Objekt gesichtet wurde. Mehrere Flüge wurden umgeleitet, um einen Zusammenprall mit dem unbekannten Flugobjekt zu vermeiden. Es ist bereits der dritte vermeintliche Ufo-Fall in diesem Jahr – und alle spielten sich in China ab.

Ich hatte mal – es ist viele Jahre her, mehr als sechs (solange schaue ich kein Fernsehen mehr) – einen Bericht über einen Herrn Namens „Werner Walter“ gesehen, der betrieb in einer kleinen Wohnung eine UFO-Meldestelle und hatte sich als Hobby gemacht, für alle „Ufos“ eine natürliche Erklärung zu finden. Wetterballons, militärische Testflüge, Einbildung – so in etwa. Welch´ ein Unfug, dachte ich damals. Mit der gleichen wissenschaftlichen Rechtfertigung könnte man Bielefeld wegerklären – was ja dann auch prompt jemand gemacht hat. Benutzt man menschliche Logik als Machtinstrument, können die Ergebnisse verheerend sein.

Was macht Cenap: ersetzt in der Regel einen Begriff durch einen anderen. „Ufo“ durch „Wetterballon“. Ein Wechsel der Etiketten. Was geschieht dadurch? Das herrschende Weltbild wird nicht mehr in Frage gestellt. Wir sehen also:  Ufos sind hochpolitisch, nicht nur, weil man wegen Einbildungen Flughäfen schließen muß, weil die Wetterballons seit mindestens sechzig Jahren Flugmanöver hinlegen, die auch die „militärischen Testobjekte“ sechzig Jahre später nicht schaffen. Ein UFO ist in erster Linie … ein unbekanntes fliegendes Objekt. Mehr nicht. Sogar die Naturwissenschaft kennt viele davon, kann sie jedoch nicht fassen.

Das herrschende Weltbild ist – seit erst einhundertfünfzig Jahren, eine erstaunlich kurze Zeit – das Weltbild des „naturwissenschaftlichen Materialismus“.  Es ist eine exakte Kopie des katholische Weltbildes, arbeitet mit ähnlichen und zum Teil deckungsgleichen Methoden und hat auch weitreichend die gleichen Dogmen wie die Kirche: Der Mensch ist die Krone der Schöpfung im Universum, so sein Credo. Ausser ihm hat es nichts zu geben.

Der Unterschied liegt im Ursprung: dort, wo die Kirche eine intelligente,  liebende, kreative Kraft vermutet (bzw. von ihrer Existenz weiß) vermutet das naturwissenschaftliche Dogma eine dumme, gleichgültige, chaotische Ursuppe: die von Howard Phillip Lovecraft beschworenen Höllengötter werden existent – die Attribute wählte er für Azathot. Bei ihm ist es ein Dämonensultan, bei den Naturwissenschaften ein „Nichts“. Dem würde auch Lovecraft zustimmen.

Das als Folge der Ablösung von JHWH durch AZATOTH die Welt vernichtet wird – Umweltzerstörung, Massenvernichtung und die Ausbreitung menschenfeindlichen Wahns – wäre ihm auch klar: immerhin hat er seine Götter ja erfunden und Auschwitz vorausgesagt: als logische Folge von Entwicklungen im Reich der Ideen.

Lovecraft war sehr belesen, seine „Geistergeschichten“ hat er teilweise als Verhöhnung traditioneller Geschichten geschrieben, andererseits … gibt es heute Menschen, die Bücher schreiben, mit deren Hilfe Azatoth beschworen werden kann. Man sieht: dem Wahnsinn ist mitlerweile wirklich keine Grenze mehr gesetzt.

Kehren wir zurück zu den UFOs, die in anderen Zusammenhängen als Legionen eines der Lovecraft´schen Teufel erwähnt werden. Ihre Existenz ist nur deshalb so bemerkenswert, wenn … ja wenn wir davon ausgehen, das der Mensch die Krone der Schöpfung im Universum und die Naturwissenschaft sein Gott ist. Dann stören diese kleinen Lichtlein. Gerade unsere Eitelkeit hält uns davon ab, eine plausible Erklärung für ihre vornehme Reserviertheit zu finden: wir sind ihnen zu unwichtig.

Sie sind wie Naturforscher, die auf einer Insel voller brutaler Kannibalen treffen: man landet lieber abseits, nimmt ein paar Gewebeproben und macht sich davon.

Seit einem Jahr werden die Viehweiden einer Farmerfamilie im Hall County im US-Bundesstaat Georgia von bizarren Vorfällen heimgesucht. Schon 20 Kühe wurden auf bislang unerklärliche Weise verstümmelt, ohne das an den Tatorten Spuren oder sonstige Hinweise auf die Täter gefunden werden konnten. Auch die Wunden selbst stellen sowohl die Farmer als auch die Behörden vor ein Rätsel.

Die ersten Fälle von Viehverstümmelungen, sogenannter „Animal Mutilations“, die sich deutlich von perfiden menschlichen Angriffen auf Pferde und Vieh unterscheiden, wurden in den 1960er Jahren in den USA entdeckt. Seither hat sich das Phänomen weltweit verbreitet und wird seither in zunehmendem Maße beobachtet und dokumentiert. Bislang wurden weltweit bereits Zehntausende der bizarren Vorfälle registriert.

Ich wußte gar nicht, das es die heute noch gibt. Häßliche Sachen, diese Viehverstümmelungen … erst recht, wenn das Vieh ein Mensch ist – was bislang erst einmal aufgetreten ist. Einmal ist keinmal.

Viehverstümmelungen wurden auch beobachtet, zum Beispiel in England:

Farmer in der Umgebung von Shrewsbury in der englischen Grafschaft Shropshire sind über eine Zunahme mysteriöser Viehverstümmelungen beunruhigt. Untersucher wollen die Ereignisse nun sogar mit eigenen Augen beobachtet haben und machen kugelförmige „UFOs“ für die bizarren Tode der Schafe verantwortlich.

Laut dem Bericht der „Sun“ beobachteten die APFU-Forscher leuchtende Lichtkugeln, welche die Tiere laserartig attackierten: „Die bei diesen Angriffen angewandte Technologie war wirklich erschreckend und war ganz bestimmt nicht von dieser Welt“, so Hoyle. „Für kurze Zeit sah das ganze wie eine Schlacht aus Star Wars aus.“

Alles Spinner, nicht wahr? Weiß man ja. Diese Kugeln kennt man übrigens von den Kornkreisen in England.  In einem älteren Film über dieses Phänomen tauchen sie auch auf. Sie widersprechen den klassischen UFO-Mythen, denn sie sind augenscheinlich sehr klein – kleiner als ein Fußball, würde ich sagen. Da passen noch nicht mal die „kleinen grauen Männchen“ hinein. Da Kornkreise von Menschen gemacht werden, glaube ich, wenn man ähnliche Strukturen ohne Licht in einer Nacht zustande bringt wie die hier.  Ich selbst würde mit Licht und Zeichenbrett länger als eine Nacht brauchen um so etwas zu entwickeln – das dann noch fehlerfrei auf Korn übertragen – ohne Licht – würde mir schwerfallen. Man braucht diese Kreise ja auch nicht zu erklären. Wozu auch? Es sei denn … man ist Naturwissenschaftler und hat den Anspruch: „Ich weiß alles, ich bin wie Gott“. Dann stören UFOs und Kornkreise gewaltig, allein schon die Möglichkeit, das man nicht alles weiß, stellt den göttlichen Anspruch des naturwissenschaftlichen Materialismus in Frage.

Dabei hatten wir doch dereinst ZWEI Wissenschaften geschaffen (nun, eigentlich drei, aber der Theologie möchte ich hier keinen Sonderstatus einräumen). NATUR-Wissenschaften auf der einen Seite, GEISTES-Wissenschaften auf der anderen Seite. Geisteswissenschaften generel scheinen heute aber auch immer mehr den „Spinnerbonus“ zu bekommen, dabei geht es da um uns selbst. Das einzige Objekt dieser Welt das wir von „innen“ kennen sind Menschen und deren Erfahrungen unterscheiden sich sehr von der Realität der Naturwissenschaften.

Menschen sind nicht ewig. Sie kommen von irgendwo her (aus dem Reich der brodelnden Ursuppe) und gehen irgendwo hin (… Ursuppe). Zwischendurch müssen sie schlafen, vor allem ihr Gehirn muß abschalten. Sie müssen Träumen, sonst werden sie wahnsinnig. Auch während des Lebens müssen sie in einen Bereich, der außerhalb naturwissenschaftlicher Beweisführung existiert, gehen sie dort nicht hin, werden sie krank und sterben. Das sind die Realitäten, mit denen Menschen leben.  Kommt die Naturwissenschaft an und bringt uns ihr Dogma bei von „ZEIT“, die einem „Strahl“ gleichen soll, so muß der Mensch sagen: noch nie hatte er eine andere Realität als das „JETZT“ erlebt. Es gibt kein „VORJETZT“ oder kein „NACHJETZT“, es gibt nur ein „JETZT“, das sich verändern läßt. Was wirklich beobachtbar ist, ist ein Zustand der dem eines Fernsehzuschauers gleicht: obwohl die Bilder von unendlichen Weiten und phantastischen Reisen zeugen, sitzt der TV-Konsument doch völlig ungerüht auf seinem Sofa. So sitzen wir in unseren „JETZT“ und das Leben rauscht an uns vorbei. Es wirkt sehr echt und lebendig … aber „Fernsehen“ wird es wohl auch bald werden. Gestern war ich mal eingeladen zu einer dieser Technikmessen, es gab Schampus, Häppchen, viele Leute … und das sichere Wissen, das das Ende von Videowelten eine komplette Simulation der Wirklichkeit sein wird, die vom Subjekt in nichts mehr von der Wirklichkeit unterschieden werden kann, wenn man erstmal in sie eingetaucht ist: darauf arbeitet man mit großer Kraft hin.

Ich schätze mal … so gut 98% aller Menschen sind sich dieser Tatsachen bewußt – also, aller Menschen, die je gelebt haben. Wohin man auch geht, wann man auch Eintritt in die Ideengeschichte der Geisteswelten: die Theorie der „Anderwelt“ ist stets präsent, jener Welt, die unsichtbar neben der unseren existiert, die wir aber auf jeden Fall vor der Geburt, nach dem Tod und im Traum tangieren … oder in der Meditation, in Traumreisen und Visionen.

In dem Film wären Naturwissenschaftler diejenigen Menschen, die völlig am Sinn des Hologramms vorbei die Erscheinungen analysieren, während das eigentliche Leben selbst an ihnen vorbeizieht. Sie würden Menschen gleichen, die im Kino die Beschaffenheit von Sitz und Leinwand analysieren, aber den Film verpassen.

In diesem Film war der Papst jetzt letztlich in England und kaum war er wieder fort, geschah laut Spiegel etwas seltsames:

Sie himmeln die Sonne an und beschwören Geister, die aus Flüssen aufsteigen: Druiden glauben an Naturgötter. In Großbritannien dürfen sie ihr Heidentum jetzt offiziell als Religion leben – mit allen Steuervorteilen.

Sie mögen seltsam wirken, aber Recht haben sie doch:

Das Druidentum spreche Menschen an, die sich von monotheistischen Religionen abwendeten, aber trotzdem Sehnsucht nach einem spirituellen Aspekt in ihrem Leben hätten, erklärt Adrian Rooke, Druide und Rechtsberater. Die alte Tradition „erhebt die Seele“. Angesichts der zunehmenden Knappheit von Ressourcen werde es immer wichtiger, dass die Menschen eine Beziehung mit der Natur gestalten könnten.

Von diesen Menschen gibt es immer mehr, auch in Deutschland. Ich kenne einige von ihnen – und einige wenige nehme ich sogar sehr ernst. Ihre Lebensphilosophie ist nützlicher als die des naturwissenschaftlichen Materialismus, würde eine ausgewogenere Existenz im Gleichgewicht mit der Umwelt schaffen – also ist sie besser weil überlebenstauglicher als die Philosophie des naturwissenschaftlichen Materialismus.

Sie hätten auch keine Probleme damit, Naturwissenschaft und Mystik zu vereinen. Den Menschen würde das helfen, denn dann würden die Forschungen über den „Urzeit-Code“ nicht mehr verboten werden:

Der Pharmakonzern patentierte das revolutionäre Verfahren – und unterband die Forschung. Warum? Weil »Urgetreide« aus dem Elektrofeld im Gegensatz zu modernen Saatgut-Züchtungen kaum Pestizide benötigt – also Pflanzenschutzmittel, wie sie Ciba damals vorrangig vertrieb. Die Elektrofeld-Technologie ist die ökologische Alternative zum umstrittenen Gentech-Saatgut. Im Grossversuch soll sie nun Bauern in Afrika kostenlos zur Verfügung gestellt werden.

Und vielleicht … würden „die“ dann ja auch mal landen. Na ja, landen tun sie ja schon, aber sie wollen sich nicht mit uns unterhalten. Vielleicht weil … wir (hier laut grenzwissenschaft.aktuell nicht die intelligenteste Lebensform auf diesem Planeten sind, sondern nur die wahnsinnigste:

Begegnen sich zwei unterschiedliche Delfinarten, so bemühen sich die Tiere darum, eine gemeinsame Sprache zu finden. Diese erstaunliche Beobachtung haben Wissenschaftler aktuell vor der Küste Costa Rica gemacht.

Vor dreissig Jahren habe ich während des Philosophiestudiums die ersten Arbeiten über die Intelligenz von Delfinen gelesen. Aus philosophischer Sicht sind diese Tiere dem Menschen gleichzusetzen – in allen Bereichen. Seit der Antike helfen Delfine havarierten Seefahrern und bezeugen so ihre artenübergreifendes Sozialverhalten – und wie gehen wir mit ihnen um? Laut Welt so:

Ungeachtet von Protesten internationaler Umweltschutzorganisationen machen japanische Fischer mit Billigung der Regierung derzeit Jagd auf Tausende von Delfinen. Bei der alljährlichen Treibjagd würden im Schnitt 16.000 bis 17.000 Tiere gefangen, teilte Hideki Moronuki, Sprecher der Fischereibehörde in Tokio, mit. Umweltschützer sprechen dagegen von über 20.000 getöteten Delfinen.

Teile der getöteten Delfine sollen zu Haustierfutter und Düngemittel verarbeitet werden.

Also … die „Krone der Schöpfung“ würde anders mit ihren Mitgeschöpfen umgehen. Und das die Ufonauten lieber mit Delfinen anstatt mit Politikern reden, würde mich nicht wundern. Delfine sind nette Leute, wie es scheint. Politiker … na ja.

Warum ich dies schreibe?

Weil sich in Stuttgart Menschen zur Rettung von Bäumen in Lebensgefahr gebracht haben. Ok, sie wußten vielleicht nicht, das sie sich in Lebensgefahr bringen und waren selbst erstaunt ob der Wucht, mit der sie der Schlag getroffen hat, aber: sie kamen wieder, mehr als je zuvor. Zur Rettung von … Bäumen.

Offensichtlich gibt es zwei Arten von Menschen. Von der einen kann ich nur sagen: sie ist beängstigend. Die andere aber … macht Hoffnung.

Ob die Rituale der Druiden allerdings etwas mit den Ritualen im Bohemian Grove zu tun haben, die der Ex-Kanzler Helmut Schmidt als die besten druidischen Rituale bezeichnete, die er je erlebt hat, kann ich nicht sagen. Ich schätze mal: das scheinen da wohl andere Druiden zu sein. Ganz andere, denn ihr Eulensymbol steht für die kinderfressende Lillith (weshalb es nicht verwunderlich ist, das man hier ein symbolisches Menschen/Kinderopfer bringt) , welche von den Anbetern des Lovecraftmythos mit einer jener chaotischen Kräfte in Verbindung gebracht wird, die (einige wenige) freimaurerische Kabbalisten als Qlipoth bezeichnen würden … das Gegenteil des Baumes des Lebens.

Und als eifrige Diener und Schützer des Lebens kann man die Kosmokraten vom Bohemian Grove wohl wahrlich nicht bezeichnen.  Atombomben … sind halt nicht lustig. Aber dort, im Grove, schließt sich halt politisch der Kreis, der vor 150 Jahren als isolationistische „Naturwissenschaft“ ganz harmos begonnen hat, sich aber nie von seiner antigöttlichen Komponente befreien konnte, so wie die Freimaurer nie ihren Kampf gegen die Kirche aufgegeben haben.

Aber solche „geisteswissenschaftlichen“ Realitäten werden öffentlich nicht gerne diskutiert. Diese Sphäre ist den Mächtigen vorbehalten, für das Volk gibt es: Ursuppe mit Delfinfleisch. Mir dünkt, wenn wir nicht aufpassen, ist auch bald ein Rentner drin.

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