Impfkampagne

This tag is associated with 6 posts

Basta Berlin (Folge 83) – Verlierer und Gewinner: Kinder, Covid, Biontech

Immer wieder stellt sich die Frage: Wer profitiert von der Corona-Krise? Ganz vorne mit dabei: Biontech und Pfizer. Die Impfstoffhersteller können sich bereits über milliardenschwere Vorbestellungen für 2022 freuen. Das heißt auch: Die Pandemie ist noch lange nicht vorbei. Zu den großen Verlierern gehören dagegen die Kinder – und das ganz massiv.

00:00:00​ Trailer und Intro
00:01:03​ Begrüßung und Themen
00:05:57​ Zuschauerpost
00:18:22​ Impfen international
00:22:46​ Weltenretter Biontech
00:30:20​ Milliarden mit Impfen
00:38:55​ Israels Impfkampagne
00:41:17​ Die Impf-Diskussion
00:46:07​ Lasst die Kinder in Frieden
01:00:21​ Web-Tipp: Pavlik Enemy – „Ende der Pandemie“
01:01:46​ Schreddern: Beipackzettel Schnelltest

Das Damoklesschwert

Rubikon Weltredaktion

Massenimpfkampagnen könnten zu einer katastrophalen Verschärfung der Covid-19-Pandemie führen.

Covid-19-Impfstoffe könnten weniger gut wirken als angenommen. Sie produzieren auch bei einigen Menschen Nebenwirkungen oder verursachen in selteneren Fällen den Tod. Diese Feststellungen sind mittlerweile weithin anerkannt. Es könnte aber schlimmer kommen: Die laufende Impfkampagne könnte die Zahl der Virus-Neuinfektionen mittel- und langfristig dramatisch in die Höhe treiben. Dafür würde ein Effekt sorgen, über den sich unverständlicherweise nur wenige Gedanken machen: die Immunevasion ― ein Vorgang, mit dem Viren dem menschlichen Immunsystem zum Beispiel durch Mutation ausweichen. .

Die Impfkampagne – Follow the Money

Ein Kommentar von Ernst Wolff.

Die Welt erlebt zurzeit die erste globale Impfaktion ihrer Geschichte. Im Gegensatz zu früher werden diesmal Impfstoffe eingesetzt, die innerhalb von kaum mehr als einem Jahr entwickelt wurden und deshalb nicht auf Langzeitnebenwirkungen getestet werden konnten. Es ist daher unmöglich, eine auf Erfahrungswerten basierende Entscheidung für oder gegen eine Impfung zu treffen.

Umso wichtiger ist es, sich darüber klar zu werden, dass es bei der aktuellen Massenimpfung nicht nur um Krankheitsvorbeugung, sondern auch um sehr viel Geld geht. Es empfiehlt sich also, einen Blick auf die materiellen Interessen zu werfen, die die gegenwärtige Kampagne im Hintergrund antreiben.

Beginnen wir mit dem Mainzer Unternehmen Biontech. Es wurde 2008 von dem deutschen Forscherehepaar Sahin-Türeci gegründet und von den Sprüngmann-Brüdern aus Oberbayern finanziert, die zuvor im Pharmagewerbe mit der Firma Hexal zu Milliardären geworden waren. Biontech ist seit Oktober 2019 an der Börse notiert, der Unternehmenswert liegt zurzeit bei ca. 23 Milliarden Dollar. Im September 2019 gesellte sich die Bill-und-Melinda-Gates-Stiftung mit 55 Millionen Dollar zu den Investoren hinzu.

An oder mit der Impfung verstorben?

Jens Berger

NachDenkSeiten-Podcast

Trotz Anlaufschwierigkeiten wurden in Deutschland bereits mehr als fünf Millionen Impfdosen verabreicht. Rund 1,8 Millionen Menschen haben die zweite Dosis erhalten und damit bereits einen Impfschutz. Von Nebenwirkungen und Zwischenfällen hört man jedoch erstaunlich wenig, obgleich die Medien auf regionaler Ebene nahezu täglich davon berichten. Der jüngste Sicherheitsbericht des Paul-Ehrlich-Instituts (PEI) zählt insgesamt 7.690 gemeldete Verdachtsfälle von Nebenwirkungen und Impfkomplikationen, darunter 1.178 schwere Fälle und 223 Todesfälle. Das sei statistisch zu erwarten gewesen, die Menschen starben demnach nicht an, sondern mit der Impfung. Diese Erklärung ist zwar durchaus plausibel, dennoch ist es erstaunlich, wie intransparent derartige Daten in Deutschland gesammelt und veröffentlicht werden. Andere Länder sind da offener.

Die Impfkampagne aus arbeitsrechtlicher Sicht; Interview mit Peter Golüke, Fachanwalt f.Arbeitsrecht

Jens Berger im Interview mit Peter Golüke, Fachanwalt für Arbeitsrecht

Arbeitgeber drohen ihren Mitarbeitern mit Kündigung, wenn sie sich nicht impfen lassen. Markus Söder hat bereits eine Impfpflicht für Mitarbeiter in den Gesundheitsberufen gefordert. Während die epidemiologischen Fragestellungen der Impfkampagne breit öffentlich diskutiert werden, treten die arbeitsrechtlichen Fragen dabei in den Hintergrund und bei den Betroffenen herrscht massive Verunsicherung. Jens Berger hatte die Gelegenheit, Peter Golüke zu diesem Themenkomplex für die NachDenkSeiten zu befragen. Golüke ist Fachanwalt für Arbeitsrecht und hat sich intensiv mit den arbeitsrechtlichen Fragen der Covid-19-Schutzimpfung befasst.

Newsletter [KW1]: Deutsche Sorgen um die US-Demokratie | Planungschaos bei der Impfkampagne

Was ist denn neulich bloß mit der Demokratie schiefgegangen? Seit einiger Zeit soll sie andauernd bedroht, beschädigt und bekämpft werden. Ihre Feinde lauern hinter jeder Ecke und jedem Tweet, Instagram- oder Facebook-Post. Das wußte Stalin schon: der Klassenkampf spitzt sich zu im Zuge des Aufbaus des Sozialismus. Und nun haben die demokratiefeindlichen Elemente auf dem Kapitol in Washington offen zugeschlagen.
Verstörende Bilder seien es gewesen, die die Kanzlerin wütend und traurig machten. Bilder, über die sich die Feinde der Demokratie freuen würden, weiß ihr Außenminister. Ein Ergebnis von Lügen, Hass und Hetze – so der Bundespräsident. Trump sei der Brandstifter gegen die Institutionen der US-Demokratie und als solchen möchte ihn kein geringerer als Norbert Röttgen klar benennen.
Die Bundesregierung und die deutsche Politklasse sind um den Stand der Demokratie beim Hegemon schwer besorgt. Etwas ist faul im Königreiche USA, der leuchtenden Stadt auf dem Hügel. Eine geordnete Macht des Volkes kann so nicht funktionieren, wenn das Volk einfach – über alle Sicherheitsbarrieren hinweg – in den Amtssitz seiner Vertreter stürmt, um ihnen seine Meinung über den Wahlausgang herunterzugeigen.
Es kann auch nicht das Volk sein, diese einige wenige Tausende Spinner, Rechtsradikale und Trumpisten, die einer wahren Demokratie nur Sand im Getriebe sind. Zugegeben, diese marginalen Spezis haben eine Basis von über 70 Millionen. So viele US-Bürger haben Trump gewählt.
Respekt vor dem Wahlergebnis fordern heute die gleichen sprechenden Köpfe, die das Wahlergebnis 2016 eine russische Spezialoperation und ein Komplott gegen die US-Demokratie nannten und 4 Jahre dem Verschwörungsmythos einer ‚Russian Collusion‘ nachhingen.
Was in Belgrad 2000, Tiflis 2003, Kiew 2004 und 2014, Hong Kong, Caracas, Minsk oder Bischkek geradezu ein demokratisches Fanal, manifestierte Volkswillensbekundung sein sollte, ist in Washington ein Angriff auf dieselbe. Was einem seine Demokratie-Bewegung, ist dem anderen gewalttätiger Mob. Bei aller äußerlichen Ähnlichkeit. Drüben gefeierter arabischer Frühling, hüben bespuckter amerikanischer Winter. Oder kommt nun der Bumerang der Farbrevolution dem Werfer auf den Kopf zurückgeflogen?
Er sollte das Licht am Ende des Tunnels sein, der Corona-Impfstoff. Er ist nun da, sogar zweifach mittlerweile. Aber der Tunnel will nicht enden. Das Unwort Lockdown bleibt weiterhin unser treuer Begleiter. Und die neue Fristsetzung, der 31. Januar, erscheint ebenso aufs Geratewohl wie ein Bewegungs-Radius von 15 Kilometern, eine Anzahl von 5 Personen oder eine Ladenfläche von 800 Quadratmetern. Das Virus entscheidet offenbar selbst, wie es sich verbreitet und weigert sich bislang, seine Verbreitung an die verordneten Maßnahmen zu koppeln.
Gesundheitsminister Spahn, der laut Umfragen auf der Beliebtheitsskala Kanzlerin Merkel überholt hat, verspricht ein Impfangebot für alle Bürger bereits ab April, nicht erst im Sommer. Parallel wehrt sich der nun meist beliebte Politiker gegen die scharfe Kritik an der Organisation der Impfkampagne. Ein Planungschaos werfen ihm nun auch die Groko-Partner Sozialdemokraten vor, von der Opposition ganz zu schweigen, die – Zitat, von einer einzigen Katastrophe spricht. Die Vorwürfe füllen vier Seiten aus und umfassen 24 Fragen. Zusammengestellt zu einem Katalog, den Olaf Scholz Jens Spahn persönlich überreicht hat. Dieser sei ein Frontalangriff auf die Regierungschefin und ihren Minister und käme einem Untersuchungsausschuss gleich, soll dem Krawall-Blatt Bild ein anonymer hochrangiger CDUler verraten haben. Bezeichnend, dass in diesen Kreisen Untersuchungsausschuss ein Schimpfwort ist.
Möglicherweise bekommt es der Bundesgesundheitsminister demnächst mit einem neuen Gesprächspartner zu tun: seinem russischen Amtskollegen. Wie spannend auch für die Russen die immer noch offene Frage nach einem gegenseitigen Abgleich der Nawalny-Proben bleibt, soll es diesmal um etwas anderes gehen. Nämlich um eine Impfstoff-Kooperation. Diese haben Kanzlerin Merkel und Präsident Putin in einem Telefonat am Dienstag besprochen. Die Bundeskanzlerin sei für eine Zusammenarbeit bei der Vakzin-Produktion offen, sagte die Regierungssprecherin dazu. Für eine Herstellung des russischen Impfstoffs Sputnik V fehle allerdings die Voraussetzung: er soll von der EU-Arzneimittel-Agentur zugelassen werden. Und die EMA, so heisst die Behörde, hat bislang behauptet, sie hätte nicht ausreichend Testdaten dafür.

Die letzten 100 Artikel