Identitätspolitik

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Identitätspolitik tötet das Kino

er Weltkonzern Amazon will die Regeln Hollywoods neu definieren. Die neuen Richtlinien des Tochterunternehmens Amazon Studios verpflichten im Namen von „Diversität, Gerechtigkeit und Inklusion“ Filmemacher, künftig Schauspieler so zu besetzen, dass „deren Geschlecht, Geschlechtsidentität, Nationalität, Ethnizität, sexuelle Orientierung und Behinderung“ mit den Figuren, die sie im Film verkörpern, übereinstimmt. Ein Schwuler darf also nur noch von einem schwulen Schauspieler, ein Italiener nur noch von einem Italiener gespielt werden. Dabei ist es doch eigentlich die Kunst des Schauspiels, fremde Charaktere zu verkörpern. Die meisten großen Filme der Vergangenheit hätte es mit diesen Richtlinien nie gegeben, die größten Schauspieler wären wohl heute Kellner oder Taxifahrer, da sie kein Engagement bekommen hätten. Und selbst für die Minderheiten, für die man sich angeblich einsetzen will, bringen solche Richtlinien mehr Nach- als Vorteile. Es wäre besser, Amazon würde sich mal um die Rechte seiner Mitarbeiter einsetzen, als das Medium Film mit dem woken Zeitgeist kaputtzumachen.

Von Jens Berger.

Fasbenders Jahresrückblick: Ohne Feuerwerk in die Zwanziger Jahre

Rückblick und Ausblick an der Schwelle zum neuen Jahrzehnt: Corona als Einstimmung auf Blut, Schweiß und Tränen. Angela Merkel, die Idealbesetzung einer Wohlfühlkanzlerin. Außenpolitik: Sie hat es vergeigt. Zum Regenbogen gehört auch blutrot. Russland unter Druck.

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