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Deutschland 2012: reale Arbeitslosigkeit 28,5%, inhumaner als die Mafia aber voller Hoffnung auf Renditen für Psychopathen

Sonntag, 5.2.2012. Eifel. Ich respektiere ja die alte Mafia. Ich mag sie nicht - natürlich nicht - weil sie eine kriminelle Vereinigung ist, ihre Vermögen durch mehrfache regelmässige Gesetzesbrüche aufhäuft, vor Gewalt, Erpressung, Mord und Raub nicht zurückschrecken, was mit den Werten einer friedlichen Zivilgesellschaft nicht in Einklang zu bringen ist, aber ich respektiere die "alten Familien", weil sie Werte haben. Werte, die die Mafia den westlichen Finanzspekulationsnationen (ich schätze mal, so wird man uns nennen, wenn alle gemerkt haben, das der Begriff "Industrienationen" nicht mehr angemessen ist) bzw. "Zockernationen" voraus hat: Gewalt gegen Frauen und Kinder steht bei der Mafia nicht auf dem Programm, das ist absolut Tabu und kann ganz schnell zu hässlichen Szenen von weiterer Gewalt führen. Die rot-grüne Bundesregierung war da schon anders drauf: rücksichtslos hat sie versucht, ihren Haushalt auf Kosten von Frauen und Kindern zu sanieren - Hartz IV trifft doch in erster Linie Alte, Kranke,  Behinderte und ihre Kinder - sowie hunderttausende von alleinerziehenden Müttern. Da zeigt der moderne rot-grüne Politiker, das er vor Gewalt gegen Frauen und Kindern nicht zurückschreckt - oft genug mussten wir uns anhören, das die Arbeitslosen genügend "Druck" brauchen. Den gleichen "Druck" hat man ebenfalls auf ihre Kinder ausgeübt - ohne die geringsten Skrupel setzt man dies bis heute fort - und das ist noch nicht alles.

Sonntag, 5.2.2012. Eifel. Ich respektiere ja die alte Mafia. Ich mag sie nicht – natürlich nicht – weil sie eine kriminelle Vereinigung ist, ihre Vermögen durch mehrfache regelmässige Gesetzesbrüche aufhäuft, vor Gewalt, Erpressung, Mord und Raub nicht zurückschrecken, was mit den Werten einer friedlichen Zivilgesellschaft nicht in Einklang zu bringen ist, aber ich respektiere die „alten Familien“, weil sie Werte haben. Werte, die die Mafia den westlichen Finanzspekulationsnationen (ich schätze mal, so wird man uns nennen, wenn alle gemerkt haben, das der Begriff „Industrienationen“ nicht mehr angemessen ist) bzw. „Zockernationen“ voraus hat: Gewalt gegen Frauen und Kinder steht bei der Mafia nicht auf dem Programm, das ist absolut Tabu und kann ganz schnell zu hässlichen Szenen von weiterer Gewalt führen. Die rot-grüne Bundesregierung war da schon anders drauf: rücksichtslos hat sie versucht, ihren Haushalt auf Kosten von Frauen und Kindern zu sanieren – Hartz IV trifft doch in erster Linie Alte, Kranke,  Behinderte und ihre Kinder – sowie hunderttausende von alleinerziehenden Müttern. Da zeigt der moderne rot-grüne Politiker, das er vor Gewalt gegen Frauen und Kindern nicht zurückschreckt – oft genug mussten wir uns anhören, das die Arbeitslosen genügend „Druck“ brauchen. Den gleichen „Druck“ hat man ebenfalls auf ihre Kinder ausgeübt – ohne die geringsten Skrupel setzt man dies bis heute fort – und das ist noch nicht alles.

Schauen wir uns in Europa einmal um: was ist die grassierende Rekordarbeitslosigkeit in Europa eigentlich anderes als Gewalt gegen eine junge Generation, die zugunsten der hemmungslosen Raffgier von Bankern und Politikern auf ihre Zukunft verzichten müssen? Konkret nimmt das ja immer perversere Formen an: der erste Konzern fängt jetzt an, den Mietsklaven ganz offiziell als Hauptbeschäftigungsmodell der Zukunft einzuführen, siehe Spiegel:

Der massive Stellenabbau beim IT-Konzern IBM ist offenbar Teil eines radikal neuen Job-Konzepts. Nach Informationen des SPIEGEL soll das Unternehmen künftig nur noch eine kleine Kernbelegschaft haben – die meisten Aufgaben würden dann externe Kräfte erledigen, die von Fall zu Fall eingekauft werden.

Während in Deutschland zunehmend mehr von Arbeitslosigkeit gefährdete Arbeitsvermittler der Jobcenter versuchen, Arbeitslosen die keiner mehr will Arbeit zu vermitteln, die keiner hat, zerstören die Konzerne zunehmen jenes Beschäftigungsmodell, auf dem unser ganzer Staat beruht: den sozialversicherungspflichtigen Vollzeitarbeitsplatz, den Krankenkassen, Rentenkassen und der Staat selbst zum reibungslosen Funktionieren alternativlos brauchen.

Das als brutalen, terroristischen Angriffskrieg gegen die deutsche Volkswirtschaft zu werten, traut sich noch keiner – dabei sind die Folgen katastrophal:

IBM ist mit seinem Arbeitsmodell konsequenter Vorreiter einer Entwicklung, die sich in Deutschland bereits seit längerem abzeichnet. Nach bisher unveröffentlichten Zahlen des Instituts für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB) sank die Zahl der unbefristeten Vollzeitjobs von 1999 bis 2009 um 18,5 Prozent. Mittlerweile sind nur noch etwas über die Hälfte alle Arbeitnehmer so beschäftigt. Zugleich stieg die Zahl der atypischen Erwerbsformen – etwaLeiharbeit oder Solo-Selbständigkeit – um fast 79 Prozent an.

Von 1999 bis 2009 hatten wir also einen realen Anstieg der Arbeitslosigkeit von 18,5 % – wenn wir den sozialversicherungspflichtigen Vollertragsarbeitsplatz als Grundlage nehmen. Ja – Vollertragsarbeitslplatz anstatt Vollzeitarbeitsplatz. In einer Welt, wo wir unser eigenen Äcker für Autobahnen und Supermarktparkplätze abgeben mussten, brauchen wir Geld, um überhaupt etwas zu essen zu haben: es ist also sehr wichtig das ARBEIT auch GELD bringt und nicht nur BESCHÄFTIGUNG ist.

Beschäftigen … können wir uns nämlich gut selber. Zum Beispiel mit der Frage: wenn der Anstieg der Arbeitslosigkeit 18,5 % betrug und die Arbeitslosenquote 1999 bei zehn Prozent lag: wieso haben wir jetzt keine Arbeitslosenquote von 28,5 %?

Wieviele wären das denn überhaupt?

Im Dezember 2011 hatten wir – offiziell – 2,34 Millionen Arbeitslose und 40,13 Millionen Erwerbstätige. Macht: 42,47 arbeitsfähige Menschen. Hiervon die 28,5 Prozent genommen haben wir … 12 Millionen Arbeitslose. Seltsam – hierauf bin ich schon mal durch andere Perspektiven gekommen. Scheint also zu stimmen. Nimmt man also die grassierende Massenarbeitslosigkeit von 12 Millionen Menschen (oder 28,5 %) als reale Grundlage, dann versteht man auch, wieso die Staatsverschuldung nicht gebremst worden ist.

Schauen wir uns doch mal den Haushalt 2005 an. Die Agenda 2010 kam, wirtschaftliche und staatliche Gewalt gegen Frauen und Kinder wurde gesellschaftsfähig, weil wir einfach kein Geld mehr hatten. Das war nämlich auf den Konten der Großbanken, gehörte nur jemand anders, der besser zocken konnte als jene Menschen, die den ganzen Tag damit beschäftigt waren, den Laden am Laufen zu halten. Wir waren gezwungen, zu sparen. Es gab Hartz IV, alte, kranke und behinderte Menschen, die früher beim Sozialamt waren, weil sie nicht mehr arbeiten konnten, mussten auf einmal per Definition wieder arbeiten gehen – obwohl sie durch Hartz IV weder jung noch gesund wurden.

Sah ja auch düster aus: 1,52 Billionen Euro Schulden hatten wir, der Steinbrück war ausser sich vor Entsetzen.

Staatsverschuldung 2011? 2,07 Billionen – ein Anstieg von 33%. Solche Daten passen zu einem Volk, das sich eine grassierende Arbeits- bzw. Ertragslosigkeit leistet und Zocker tausendfach höher entlohnt als Arbeiter. Dort, wo das Hauptstandbein der Finanzierung zunehmend vernichtet wird (der sozialversicherungspflichtige Vollzeitarbeitsplatz), muss man sich nicht wundern, das Kürzungen im Sozialbereich kein Wachstum bringen, sondern nur zusätzlich auch noch den Einzelhandel vernichten. Alan Posener nimmt in der Welt eine interessante Position zu dem drastischen Sparwillen deutscher Politiker ein (der – wie schon erwähnt – auch Gewalt gegen Frauen und Kinder bedeutet):

Nachdem Angela Merkel mit der Abschaltung aller Atomkraftwerke die inzwischen im bequemen Hier und Jetzt angekommenen Grünen links überholt hat, führt sie nun mit ihrem europäischen Spardiktat die grüne Ideologie vom „Ende des Wachstums“ in die Haushaltspolitik ein. Aus einer Krise, die vor allem eine Krise der Produktivität ist, soll Europa nicht herauswachsen, sondern unter deutscher Aufsicht herausgespart werden.

Das ist etwa so sinnvoll wie die Rettung der Erde durch Fortschrittsverzicht. Im Gefolge der Kanzlerin krächzt ein Chor endzeitseliger Kommentatoren die alte Kantate vom Konsumverzicht, früher zur Beschwichtigung der Erdgöttin Gaia, jetzt zur Beschwichtigung des Finanzmarktgottes Gaga.

Schön zu sehen, das immer mehr Menschen den religiösen Charakter unserer Wirtschaftsordnung erkennen – immerhin haben wir diesem religiösen Element, diesem „Finanzmarktgott Gaga“, ja auch die Alternativlosigkeit in der Politik zu verdanken: zu Gott gibt es halt nur das Böse als Alternative … und wer will das schon.

Schön auch, das wir mal zwischendurch etwas über unsere reale Wirtschaftssituation erfahren:

Dass Europa, immer noch die größte Volkswirtschaft dieser Erde, „über seinen Verhältnissen lebt“, wenn es seinen Bürgern eine Grundsicherung verspricht, die übrigens auch überall eine Sicherung gegen den politischen Radikalismus ist, für den Europa im vergangenen Jahrhundert so anfällig war und immer noch ist, das darf man getrost als Mythos der neuen Endzeitpropheten abtun.

Wer ist eigentlich Alan Posener? Wikipedia klärt auf:

Väterlicherseits aus einer liberalen deutsch-jüdischen, mütterlicherseits aus einer englisch-schottischen Familie stammend, wuchs er in England, Malaysia und Deutschland auf. Posener studierte Germanistik undAnglistik an der FU Berlin und der Ruhr-Universität Bochum. Dabei war er als Kader des Kommunistischen Studentenverbands und der maoistischen KPD-AO aktiv. Nach dem Staatsexamen arbeitete Posener alsStudienrat am Kant-Gymnasium (Berlin) und an der Martin-Buber-Gesamtschule in Berlin-Spandau. Er verließ den Schuldienst, wie er sagt, aus „Langeweile“.

Ein Ex-Kommunist warnt 2012 in einem konservativen Blatt vor der christdemokratischen Kanzlerin: die Lage muss wirklich sehr ernst seien. Kein Wunder: wo die Mafia humaner ist als die Bundesregierung, haben wir ein moralisches Niveau erreicht, das kaum noch unterboten werden kann.

Konzerne … freuen sich über eine solche Entwicklung. Ist die Moral am Boden, darf man sogar Frauen und Kinder ausplündern (oder sogar vergasen), dann lassen sich Superrenditen einfahren,  Quandt, Oekter und die IG-Farben-Sprösslinge Bayer oder BASF haben es vorgemacht: wenn wieder einmal die Losung ausgegeben wird: „Psychopathen aller Länder vereinigt euch„, dann werden sich die internationalen Konzerne wieder sofort umorientieren … immerhin sind sie selbst auch Kinder psychopathischen Geistes und nicht abgeneigt, auch an Arbeitssklaven, medizinischen Horrorexperimenten oder Lampenschirmen aus Menschenhaut gut zu verdienen.

Darum ist es auch kein Wunder, das Konzerne (wie jetzt IBM) gezielt daran arbeiten, die wirtschaftliche Grundlage des Staates zu vernichten – und so nebenbei den Psychopathen im Land enormen Auftrieb geben – Psychopathen, die kein Problem damit haben, im Namen der Finanzmärkte Schulkinder in Griechenland hungern oder in Spanien frieren zu lassen … und beständig noch mehr Leid einfordern, um ihre perversen Gelüste zu befriedigen. So zerschlagen sie die Sicherung gegen den politischen Radikalismus … der ihnen letztlich nochmal zusätrliche Renditen bescheren wird.

Toll oder? Das hat schon System. Kein Wunder, das Kommunisten und Konservative gleichermassen erschrocken sind. Jeder geistig im Normbereich funktionstüchtige Mensch wird über die Entwicklung erschrocken sein, denn man weiß, was renditeorientierte Psychopathen machen, wenn sie merken, das hungernde und frierende Kinder immer noch mehr kosten als tote Kinder.

Wer mit Lebensmitteln spekuliert und so tödliche Aufstände in Nordafrika und Hungertote im Süden provoziert, der vergast auch kleine Kinder.

Und wer das Schonvermögen verstorbener Arbeitsloser einkassiert, ist nicht besser als der, der sich jüdisches Vermögen durch die Zwangsarisierung angeeignet hat:

Erben des Hartz IV Beziehers müssen das vom Jobcenter gezahlte ALG 2 zurückzahlen, soweit es innerhalb der letzten 10 Jahre gezahlt wurde und 1.700 Euro überstiegen hat. Nicht zurückzuzahlen sind Einstiegsgeld und befristeter Zuschlag. Die Haftung des Erben ist auf den Wert des Nachlasses beschränkt. Von dem ererbten Vermögen kann der Erbe zuvor die Schulden und die Kosten einer angemessenen Beerdigung abziehen.

Wir sollten in Zukunft wieder die gute alte Gewissensprüfung einlegen: wer keins hat, bekommt Hartz IV und wird ausgesondert. Das wird Völkerwanderungen in den Vorstandsetagen von Politik und Wirtschaft geben … und der Menschheit Hoffnung auf ein Leben in Frieden und Wohlstand, die der Handel automatisch wieder bringen wird, wenn die Psychopathen inhaftiert sind. Anders wird man sie angesichts ihres Leistungsprofils nicht bremsen können:

Sie begehren nicht nur Besitz und Macht, sondern haben eine besondere Freude daran, den Besitz von Anderen in Beschlag zu nehmen. Was sie stehlen, erschwindeln und erzwingen können, sind Früchte, die viel süßer sind als diejenigen, die sie durch ehrliche Arbeit erlangen.

Und nachdem sie einmal eine Quelle bestmöglich ausgepresst haben, wenden sie sich jemand anderem zu, den sie ausnutzen, ausbluten und danach wegwerfen können; ihr Vergnügen am Unglück Anderer ist unstillbar. Leute werden als Mittel zum Zweck verwendet; diese haben sich unterzuordnen und müssen erniedrigt werden, damit der Antisoziale sich bestätigen kann…

Hier haben wir dann wohl den wahren Antrieb zur Agenda 2010, zu Hartz IV und … zur Freude an faschistischen Systemen.

Und jetzt können wir auch einschätzen, wie ernst die Lage wirklich ist.

Die Losung „Psychpathen aller Länder vereinigt euch“ ist schon längst wieder ausgegeben – und der Zeitpunkt ihrer Machtergreifung liegt viele Jahre hinter uns.

Jeden Tag verhungern weltweit 18000 Kinder unter fünf Jahren im Namen der Rendite – und diese Entwicklung hat jetzt in Europa Fuß gefasst.

Hoffentlich kann die Ethik der Mafia sie hier ausbremsen.

 

 

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