Herzinfarkte

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Warum eine Impfpflicht nichtig und somit für niemanden verpflichtend wäre (RA Schmitz)

Warum eine Impfpflicht nichtig und somit für niemanden verpflichtend wäre (RA Schmitz)

Warum aus jur. Gründen eine allgemeine/generelle „Impf“-Pflicht nicht möglich ist, vor allem dann, wenn diese „Impfung“ in Wahrheit eine Art „Gentherapie“ ist.

Eine solche „Impf“-Pflicht wäre evident verfassungswidrig und nichtig und somit für niemanden verpflichtend.

Jede Form der (versuchten) Nötigung zu einer solchen Impfung wäre strafbar !

 

I.

Jedwede Form von Impfpflicht verletzt insbesondere die Würde eines Menschen gem. Art. 1 Abs. 1 GG und das Grundrecht auf körperliche Unversehrheit gem. Art. 2 Abs. 2 S. 2 GG.

Gem. Art. 1 Abs. 3 GG und Art. 20 Abs. 3 GG ist alle staatliche Gewalt an die Grundrechte und Recht und Gesetz gebunden, auch wenn sich die Rechtsprechung des BVerfGs offenbar nicht mehr an das GG und die Leitidee einer freiheitlich-demokratischen Grundordnung gebunden fühlt.

Die Menschenwürde aus Art. 1 Abs. 1 S. 1 GG schützt nach ständiger Rechtsprechung des BVerfGs (als es sich noch an das GG gebunden fühlte) gerade davor, dass der Mensch zum Objekt staatlichen Handelns gemacht wird (vgl. u.a. BVerfGE 88, 203, 251 f.).

Es würde einen Menschen aber zu einem solchen Objekt – hier unverantwortlichen – staatlichen Handelns zu machen, wenn ihm durch eine „Impfpflicht“ ein solcher Eingriff in die körperliche Integrität aufgezwungen wird, und das besonders dann, wenn die hohen Risiken der neuartigen genetischen „Impf“-Stoffe, die in Wahrheit keine Impfstoffe sind (dazu nachfolgend mehr), von allem Anfang an, schon vor der (extrem verkürzten und ohne Langzeitstudien etc. erfolgten) Zulassung, bekannt sein mussten und auch bekannt waren und zudem seit der Zulassung durch zahlreiche Fälle schwerer und schwerster Nebenwirkungen bis hin zum Tod bestätigt worden sind.

Quellen hierzu u.a. (bewusst starke Einschränkung, da es hierzu dutzende gute Quellen gibt):

1.

Ein offizielles Dokument von Pfizer mit dem Titel „Cumulative Analysis of Post-Authorization Adverse Event Records Reports“ enthält Daten über unerwünschte Wirkungen des Impfstoffs. Dem Dokument zufolge wurden über einen Zeitraum von 90 Tagen, vom 1. Dezember 2020 bis zum 28. Februar 2021, Zehntausende von unerwünschten Wirkungen des Impfstoffs registriert. 2020 – 28. Februar 2021.

In diesem Zeitraum gab es 1.403 Fälle von kardiovaskulären Problemen, was 3,3 % des Datensatzes entspricht.

Noch beunruhigender ist, dass in dem 90-Tage-Zeitraum auch 1 223 Todesfälle zu verzeichnen waren.

Um es ganz deutlich zu sagen: Wer trotz Kenntnis dieser Daten eine Zulassung eines solchen „Impfstoffs“ beantragt oder gewährt hat, hat gleich mehrere Tatbestände des Völkerstrafrechts verwirklicht.

2.

Zur Impftotenbilanz (Stand 17.7.2021):

www.rubikon.news/artikel/die-impftoten-bilanz

Sehr erhellend sind hierzu auch Hochrechnungen unter Berücksichtigung des gemeinhin bekannten „Underreporting“, siehe hierzu u.a. Beate Bahner, wie vor, Seite 180 ff.

3.

Ständig aktualisierte Medienberichte über Todesfälle und Ausbrüche von Corona im Zusammenhang mit der Covid-Impfung in Deutschland unter:

https://corona-blog.net/tote-im-zusammenhang-mit-der-covid-impfung/

4.

Zu den strafrechtlichen Aspekten dieser Covid-19-„Impf“-Kampagne siehe u.a.:

www.epochtimes.de/politik/deutschland/vertreter-der-impfgeschaedigten-ist-empoert-staatsanwalt-weist-53-seitige-strafanzeige-zurueck-a3472049.html

Sachbuch „Corona-Impfung“ der Rechtsanwältin Beate Bahner, siehe dort u.a. S. 370 ff.

 Eine Verletzung der Menschenwürde ist nie zu rechtfertigen.

 Jedweder Eingriff in die Würde eines Menschen ist von vornherein verfassungswidrig und illegal.

 

II.

Diese genetischen Impfungen sind keine „Impfung“, sondern die Verabreichung einer genbasierten, experimentellen Substanz!

Siehe hierzu u.a.:

1.

https://multipolar-magazin.de/artikel/faktencheck-impfungen-oder-gentherapie

2.

https://www.basel-express.ch/redaktion/gesellschaft/3083-das-ist-keine-impfung-sondern-eine-prophylaktische-gen-therapie

 

Fazit:

Eine Gentherapie ist gerade keine Impfung im klassischen Sinn, sondern ist und bleibt eine Art „Gentherapie“.

Und eine Gentherapie kann dann nicht verpflichtend angeordnet, wenn der Gesetzgeber sinnverfälschend – und zudem von der Öffentlichkeit lange unbemerkt – schon vor vielen Jahren mit den Begriffen rumgespielt und irreführend eine Gentherapie als „Impfung“ bezeichnet bzw. qualifiziert hat.

Juristen werden sich darüber Gedanken machen müssen, wie diese bewusste Irreführung der Menschen durch den Gesetzgeber selbst (völker-)strafrechtlich zu werten ist.

Es ist evident, dass diese als „Impfkampagne“ verschleierte Gentherapie der Menschen gegen den Nürnberger Kodex verstößt, insbesondere auch unter Berücksichtigung der Unterschlagung der höchst besorgniserregenden Berichte aus aller Welt über die Folgen dieser Massen-„Impfungen“.

III.

Diese genetische „Therapie“ schützt bekanntlich nicht vor einer Infektion vor SARS-Cov-2 und schützt auch nicht davor, das Virus weitergeben zu können.

Diese Tatsache wird durch zahlreiche wissenschaftliche Quellen bestätigt. Das dürfte auch längst allgemein bekannt sein, jedenfalls denen, die noch nicht durch die Dauerpanikmache bei ARD und ZDF und anderen Altmedien total verblödet sind.

Vielmehr besteht Grund zu der Annahme, dass gerade die Geimpften eine Gefahr für die Gesundheit der Ungeimpften darstellen.

Siehe dazu u.a. Beate Bahner, wie vor, S. 230 ff. mit weiterführenden Quellen.

IV.

Diese „Impfstoffe“ sind zudem bekanntlich nur „bedingt“ zugelassen.

Dies wurde zuletzt u.a. in der 81. Sitzung des Corona-Ausschusses erörtert, die immer noch auf der Plattform Odysee abrufbar ist.

Wenn diese Zulassung nur bedingt ist, kann niemand dazu verpflichtet werden, dass er daran teilnimmt.

Die Teilnahme an einer klinischen Studie ist immer freiwillig. Kein Jurist würde das ernsthaft bestreiten.

Dem Probanden bzw. „menschlichen Versuchstier“ steht es frei, an einer derart unverantwortlichen „Studie“ teilzunehmen. Er kann eine solche Studie auch jederzeit abzubrechen.

V.

Jeder Zwang – sei es im Gesundheitswesen, oder sonst in einer Berufsgruppe – ist rechtswidrig und verstößt gegen unsere Grund- u. Freiheitsrechte.

Kein Beamter / Soldat / Richter / Arbeitnehmern verletzt seine Pflichten, wenn er solche „Gentherapien“ ablehnt, insbesondere vor dem Hintergrund der Impftotenstatistik.

Noch deutlicher formuliert: Niemand ist verpflichtet, mit seinem Leben und seiner Gesundheit russisches Roulette zu spielen.

Wer das anders sieht, der sollte sich einmal selbst fragen, wie er sich die Anmaßung erlauben kann, über das Leben und die Gesundheit seiner Mitmenschen bestimmen zu können. Hält er sich etwa für Gott? Hat er Rechte am Leben und am Körper seiner Mitmenschen?

Wer jede Aufklärung und Information ablehnt und bereit ist, mit seinem Leben grundlos russisches Roulette zu spielen, weil er gar nicht mehr weiß, was ein menschenwürdiges, selbst bestimmtes Leben eigentlich ist, der mag dies tun. Aber er muss seine Mitmenschen in Ruhe lassen. Die müssen ihn schließlich auch behandeln und beerdigen, wenn er irgendwann in die Statistik der Impfopfer eingehen sollte.

VI.

Es gibt in vielen Bereichen des Berufslebens auch noch spezifische Einwendungsmöglichkeiten, z.B. nach § 17 a des Soldatengesetzes:

  • 17a des Soldatengesetz (SG) schreibt den Soldaten die Pflicht zur Gesunderhaltung vor.

Dort heißt es u.a.:

(1) Der Soldat hat alles in seinen Kräften Stehende zu tun, um seine Gesundheit zu erhalten oder wiederherzustellen. Er darf seine Gesundheit nicht vorsätzlich oder grob fahrlässig beeinträchtigen.

(2) Der Soldat muss ärztliche Maßnahmen gegen seinen Willen nur dann dulden, wenn sie

1.

der Verhütung oder Bekämpfung übertragbarer Krankheiten dienen oder

2.

der Feststellung seiner Dienst- oder Verwendungsfähigkeit dienen.

(3) …

(4) Lehnt der Soldat eine zumutbare ärztliche Maßnahme ab und wird dadurch seine Dienst- oder Erwerbsfähigkeit beeinträchtigt, kann ihm die Versorgung insoweit versagt werden. Nicht zumutbar ist eine ärztliche Maßnahme, die mit einer erheblichen Gefahr für Leben oder Gesundheit verbunden ist.

Ein Soldat würde m.E. also zumindest grob fahrlässig i.S. des § 17 a Abs. 1 SG handeln, wenn er seine Gesundheit und sogar sein Leben mit einer experimentellen Gentherapie gefährden würde, die ausweislich amtlicher Melderegister (wie z.B. der EMA) schon unzählige schwere Nebenwirkungen erfasst hat.

Zudem sind die Voraussetzungen des § 17 a Abs. 2 Nr. 1 SG nicht erfüllt, da diese Gentherapie nachweislich gerade nicht (!) geeignet ist, „zur Verhütung oder Bekämpfung“ übertragbarer Krankheiten beizutragen.

Aus den o.g. Gründen ist eine solche „ärztliche Maßnahme“ in Gestalt einer Gentherapie zudem auch eindeutig „unzumutbar“, i.S. des § 17 a Abs. 4 SG, da sie mit erheblichen Gefahren für Leben und (!) Gesundheit verbunden ist.

VII.

Ohne angemessene Aufklärung muss sich ohnehin kein Mensch „impfen“ bzw. gentechnisch „modifizieren“ lassen, das ergibt sich nicht nur aus dem Nürnberger Kodex, sondern auch aus dem nationalen Recht (vgl. u.a. § 630 e BGB, siehe hierzu auch Beate Bahner, ebenda, S. 36 ff., u.a. mit Verweis auf Rechtsprechung des BGH).

Eine „Impfpflicht“ ist somit selbst dann irrelevant, wenn der Gesetzgeber sich erdreisten würde, eine derart unverantwortliche Gentherapie so anzuordnen.

Eine solche Anmaßung könnte er sich nur solange erlauben, wie er die Menschen über die wahre Natur dieser „Impfungen“ und über ihre – längst feststehenden – extrem hohen Risiken im Unklaren lassen würde.

Aber keine Lüge kann auf Dauer bestehen.

Und wehe denen, wenn der Tag kommt, dass die Mehrheit der Menschen aus ihrem massenmedial inszenierten Dauerschock-Dauergehirnwäsche-Tiefschlaf-Zustand erwacht.

Soweit in aller Kürze und Eile einige wesentliche Argumente zusammengefasst, da so viele Menschen mittlerweile in Sorge sind, dass eine allgemeine Impfpflicht kommen und ihr Leben zerstören könnte.

 

7.12.2021

Wilfried Schmitz,
Rechtsanwalt

Unabhängiges Organ der Rechtspflege,
Als Mensch und Anwalt der Würde des Menschen, der Wahrheit, der freiheitlich-demokratischen Ordnung und dem Schutz des Lebens verpflichtet.

Foto: Justitia/Pixabay/CC0

Miriam Hope – Jetzt hagelt es Absagen & schallende Ohrfeigen! Immer mehr Herzinfarkte!

Terror in Deutschland: Sommerzeit und … „Wissenschaft“

Terror in Deutschland: Sommerzeit und ... "Wissenschaft"

Sonntag, 30.3.2014. Eifel. Da hatte ich letztlich doch eine interessante Begegnung: ein Informatiker wollte die Philosophie abschaffen. Ich hatte kurz überlegt, zur Ehrenrettung der Philosophie einen Text dagegen zu schreiben, es dann aber verworfen: vieles in seinen Texten sprach dafür, dass eine Diagnose der Grund seiner Meinung war, irgendetwas psychisches tobt sich da aus, produziert ein Denken mit Brüchen und Sprüngen, die jenseits der Tolerierbarkeit liegen und einen Dialog unmöglich machen. Kein Wunder: der Mann ist auch ein ausgeprägter Frauenhasser.

Naturwissenschaftler halt, wie ich sie während des Studiums zu Hunderten kennen gelernt hatte – als Pächter einer Studentenkneipe macht man so seine Beobachtungen: Leute dieser Fachrichtung haben halt einen Hang zu sozialem Fehlverhalten (bzw. einen Mangel an Sozialkompetenz), was ihnen gerade bei Frauen keine großen Sympathien einbringt. Deshalb – nebenbei bemerkt – ist „Star Trek“ ja auch ihr Lieblingsuniversum, da sind soziale Beziehungen weniger kompliziert, da können sie mithalten: alle haben eine Uniform, jeder einen klar definierten Standpunkt in der Hierarchie, über allem thront der weise und gerechte „Käpt´n“  und man fliegt abgeschottet in seinem eigenen Mikrouniversum durch die fremdartige Galaxis, die man sich mit Schilden, Torpedos und Strahlwaffen vom Hals hält.

Das Paradies der Naturwissenschaftler.

Ja – es ist etwas in Vergessenheit geraten, warum wir „Geisteswissenschaften“ überhaupt entworfen haben. Wir sind nun einige Jahrzehnte lang der (für Politiker sehr bequemen) Hoffnung gefolgt, die Stromklempner würden uns ins heilige Paradies führen: wir haben uns schrecklich geirrt. Ja – wie schön wäre es, wenn sie aus ihren Irrtümern lernen würden – aber die aus mangelndem Selbstbewusstein und mangelner Sozialkompetenz resultierende Arroganz verbietet dies: sie tragen stets gern und oft ein „päpstliches“ Selbstbewusstsein vor sich her, geprägt von dem Anspruch auf eigene Unfehlbarkeit. Treten dann doch mal Fehler auf, wird – ganz nach altkatholischer Art – schnell zum Dogma gegriffen.

Geisteswissenschaften haben im Prinzip nur einen einzigen Grund: den Menschen vor sich selbst zu schützen – und den Krieg ein für alle mal vom Antlitz der Erde zu tilgen.

Naturwissenschaften verdienen allerdings sehr gut an dem Krieg, weshalb sie immer neue, immer tödlichere Massenvernichtungsmittel entwerfen, um menschliches Leben ein für alle mal vom Antlitz der Erde zu fegen: das große Thermonukleare „Ballerspiel“ am Ende der Zivilisation wäre ohne ihre ständige Mitarbeit ja auch gar nicht denkbar.

Sie sind in diesem Job sehr erfolgreich, dass darf man nicht vergessen. Die NASA hat jetzt herausgefunden, dass unsere Zivilisation am Ende ist: fleissig daran mitgewirkt haben unsere „Wissenschaftler“, siehe N 24:

Das Modell „Menschheit“ hat ausgedient, jetzt ist es amtlich. Unvermeidlich sei der Untergang unserer Zivilisation, egal welchen Weg wir beschreiten, so sagt es eine von der NASA veröffentlichte Studie voraus.

Die Studie befasst sich ebenfalls mit dem Argument, der technologische Fortschritt könnte diese Probleme durch gesteigerte Ressourcen-Effizienz lösen. Dem halten die Forscher entgegen: „Technologischer Fortschritt kann die Effizienz in der Ressourcen-Nutzung steigern. Aber er steigert ebenfalls die Ressourcennutzung durch diejenigen, die Kapital besitzen und erhöht damit wieder den Verbrauch von Ressourcen durch diese Elite. Wenn die Politik nicht einschreitet, kompensiert das die Einsparung an Ressourcen durch den technologischen Fortschritt.“

Die Politik jetzt – erhofft sich alles von den dienstbaren kleinen Geistern mit dem Rechenschieber. Immerhin behaupten die, sie könnten alles „ausrechnen“ und wären so dem „Geschwafel“ der Geisteswissenschaften weit überlegen. Ein Beispiel ihrer großartigen Rechenkünste erleben wir jetzt gerade heute wieder: die Sommerzeit.

Einst wurde sie gepriesen als Rettung vor dem Energiemangel, volltönend marschierten gut geschmierte Wissenschaftler durch die Medien und predigten das große Heilsversprechen: die Sommerzeit würde für alle die Rettung bringen.

In Wahrheit – wurde sie teurer, siehe Spiegel:

Matthew Kotchen und Laura Grant hatten im US-Staat Indiana über drei Jahre hinweg die Stromzählerstände von mehr als sieben Millionen Privathaushalten ausgewertet. Der Energieverbrauch der Haushalte in Indiana sank demnach nicht, er stieg vielmehr mit der Zeitumstellung um ein bis vier Prozent an.

Wie kann man sich nur so verrechnen? Nun – wahrscheinlich gar nicht. Aber „rechnen“ ist eine Unterfunktion von „denken“. Es kann aber „denken“ nicht ersetzen … obwohl viele Naturwissenschaftler der Versuchung nicht widerstehen können, sich als eine Art Priester einer neuen Weltreligion zu sehen, in der „rechnen“ „denken“ ersetzt.

Der Mensch selbst kommt besser mit denken als mit rechnen zurecht, braucht dafür auch weniger Dogmen – von denen die Wissenschaft inzwischen voll ist, ohne eine Vielzahl willkürlicher Setzungen würden ihre Theorien noch nicht mal mehr im Ansatz plausibel sein. Er versteht sich auch als Teil eines Systems Natur anstatt als unabhängiger Herrscher über dieses System – so wie es die Philosophie schon vor 3000 Jahren lehrte. Deshalb kommt dem Philosophen schnell in den Sinn, dass die innere Uhr des Menschen durch den Sonnenstand geregelt wird (siehe Spiegel) – und nicht durch den Zeigerstand einer kleinen Rechenmaschine, die der Menschheit erst seit kurzem ihren Willen aufzwingt.

Wissen.de, – Website des Jahres 2012 – gibt uns ein Beispiel für Dogmen: ohne jeden Beleg wird einfach mal behauptet, 70 % der Bundesbürger seien für die Sommerzeit, die somit zum Triumphzug der Wissenschaft wird – „nein, wie toll wir doch mal wieder waren“.

Im Rahmen eines Artikels über den „kollektiven Jetlag im Namen der EU“ werden bei den Münchner Medizinjournalisten andere Daten genannt:

Wissen die Bürger die eine Zusatzstunde Tageslichtfreizeit zu schätzen, die ihnen die Sommerzeit beschert? Offensichtlich nicht; in einer repräsentativen Umfrage unter 503 Bundesbürgern im Alter von über 14 Jahren, die das Meinungsforschungsinstitut Emnid im Auftrag von „Bild am Sonntag“ im März 2009 durchgeführt hat, plädierten 55 Prozent für ein Ende der Zeitumstellung. 41 Prozent waren für weiter so, der Rest unentschlossen. Im Jahr davor hatten sich in einer ähnlichen Umfrage des gleichen Auftraggebers sogar 62 Prozent für eine Abschaffung der Zeitumstellung ausgesprochen.

Es wird uns aber nicht nur mit staatlicher Macht ein kollektiver Jetlag verpasst, der uns tagelang die Schlafbilanz verhagelt, weil sich unsere innere Uhr nicht nach den Rechenschiebern der Wissenschaft richtet. Dieser brutale Eingriff in die Privatsphäre aller Menschen (der vor allem Eltern kleiner Kinder zu schaffen macht, die die Welt überhaupt nicht mehr verstehen: draußen ist noch hell und sie sollen trotzdem schlafen gehen) hat – wie bei „Wissenschaft“ nur allzu oft – tödliche Folgen für die Menschen.

Der Netdoktor berichtet über eine Studie der DAK, wonach die Anzahl der Herzinfarkte in Folge der Zeitumstellung signifankt um 25 % steigt. Denken wir ein wenig weiter. Die Mortalität von Herzinfarkten liegt bei 30 Prozent … d.h. von den 25 %, die den Sommerzeitinfarkt bekommen, sterben über 8 %. Was macht das in Zahlen? 8 % bei vermutlich 50 000 Todesfällen in diesem Jahr sind … 4000 Tote. Macht in 25 Jahren … 100 000 Menschen, die wegen der „Wissenschaft“ gestorben sind …bzw. wegen der von ihnen so propagierten „Sommerzeit“.

Wenn sich in der Gesellschaft zunehmend eine gewisse (und auch von dem oben erwähnten Herren laut kritisierte) „Wissenschaftsfeindlichkeit“ breit macht, so hat das einen guten Grund: Leichenberge, produziert durch Rechenfehler.

Es ist ein tödlicher Terror, der seit hundertfünfzig Jahren über die Menschheit ausgebreitet wird, ein Terror, der uns in unserem Lebensalltag zu Maschinen degradiert, die zu funktionieren haben, der unsere Luft und unsere Nahrung mit tödlichsten Giften verseucht, die es ohne „Wissenschaft“ nie gegeben hätte, unseren Alltag mit stromfressenden Maschinen zustopft, ohne deren Dienste wir dank industriekonformer Käfighaltung in Großstädten allerdings auch nicht mehr überleben könnten und unsere Mutterböden zubetoniert, um Platz für Einfamilienhäuser, Autobahnen und Einkaufszentren zu schaffen … obwohl gleichzeitig lamentiert wird, dass wir die Menschheit nicht mehr ernähren können.

Obwohl wir es wissen, machen wir jedes Jahr weiter. Die Menschen werden immer kränker – trotz bester Versorgung mit Wasser und Nahrung und vor allem: immer unglücklicher. „Sommerzeit“ trägt dazu bei. Und die haben wir dank „Wissenschaft“. Die haben das damals alles perfekt ausgerechnet.

War halt nur falsch.

Und tödlich.

Zur Verantwortung gezogen wird – natürlich – mal wieder keiner. „Verantwortung“ ist ein geisteswissenschaftliches Prinzip aus dem Bereich der Moralphilosophie. Das ist nichts für Menschen mit Rechenschiebern, dafür reichen ihre gedanklichen Kapazitäten auch nicht aus. Ebenso wenig verstehen sie menschliche Grundwerte wie Sicherheit, Wohlstand, Gerechtigkeit, Frieden und Freiheit.

Und genau darum stehen wir – trotz Aufklärung und Demokratie – im Jahre 2014 wieder am Rande mehrerer großer Kriege (Ukraine, Syrien, China – um nur ein paar zu nennen) – und haben völlig vergessen, wie hilfreich das „Geschwafel“ der Diplomaten einst war – oder wie schön das Leben ohne Sommerzeit.

 

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