Herdenimmunität

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Warum der Papst die totale Herdenimmunität will (Gastbeitrag von Prof. Dr. Hubertus Mynarek)

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Viele Menschen, sogar eine ganze Reihe von Katholiken, sind empört, dass sich der Papst hier so vorbehaltlos in den Dienst des Staates stellt, obwohl doch der staatlich verordnete Impfzwang gegen die Würde des Menschen, nämlich seine individuelle Entscheidungsfreiheit, verstößt.

Dabei tut der Papst damit nur etwas, was die Amtskirche seit 2000 Jahren schon immer getan hat, indem sie sich immer zu den mächtigsten Herrschern ins Bett legte, sie unterstützte und dadurch ihre Existenz und die dauerhafte Schenkung von Privilegien aus der Hand der Mächtigen absicherte.

Das sog. Wunder der Unzerstörbarkeit der Kirche, wie es in zahllosen Predigten immer wieder hervorgehoben wird, hat in Wirklichkeit allein seinen Grund in dieser klebrigen Anschleimerei an die jeweils Herrschenden in Staat und Gesellschaft. Horst Herrmann, der kürzlich verstorbene Ordinarius für Kirchenrecht an der Universität Münster, nach seinem Kirchenaustritt Soziologieprofessor an derselben Universität, gab deshalb einem seiner Bücher zu diesem Thema sogar den Titel „Über das prostitutive Verhältnis zwischen Staat und Kirche“.

Natürlich mussten die Oberhirten der Kirche, d. h. die Bischöfe, Erzbischöfe und Kardinäle unter dem obersten Hirten, dem Papst, sich ebenfalls sofort einschalten, um als gehorsame Sklaven des päpstlichen Diktators ihre Akzeptanz seiner These von der Impfung als Akt der Nächstenliebe zu bekunden. So läuft das in der Kirche: „Roma locuta causa finita“. Wenn Rom, d. h. der Papst, etwas beschlossen hat, dann ist die Sache beschlossen und beendet, auch wenn Nachdenkliche noch eine Menge Zweifel zu vermelden hätten.

Aber damit noch nicht genug! Denn die Bischöfe sind ja wie die meisten Politiker Leute, die keine Ahnung haben, allerdings über eine Menge Mitarbeiter verfügen, die sie beraten, ihre Redetexte schreiben und ihnen schon helfen, um sie von besonders großen Dummheiten abzuhalten. Sie, die Bischöfe, haben zwar ihre Theologie studiert, bei der von den Theologieprofessoren meist streng darauf geachtet wird, alle Ausflüge in außertheologische Wissenschaftsdisziplinen zu vermeiden, so dass sie fast durchgehend auch von der wissenschaftlichen Medizin in ihrem Studium nichts mitbekommen haben. Aber trotzdem verkünden sie in ihrer „Erklärung zur Debatte um eine temporäre Impfpflicht“, zu der sie durch das Wort des Papstes von der „Impfung als einem Akt der Nächstenliebe“ angeregt wurden, im Brustton unfehlbarer Überzeugung: „Ein breiter wissenschaftlicher Konsens bewertet die Schutzimpfung gegen Covid-19 als einen unerlässlichen Beitrag, um Menschen vor schwerer, ja lebensbedrohlicher Erkrankung zu schützen“.

Was ist hier mehr am Werk? Ignoranz oder Unwahrhaftigkeit? Denn den wissenschaftlichen Konsens in Hinsicht auf die Impffrage gibt es ja gerade nicht. Obwohl die staatsabhängigen Medien sich alle Mühe gaben und geben, die negativen schweren Folgen von Corona-Impfungen zu verschweigen, gibt es doch schon zu viele bekanntgewordene Opfer dieser Impfungen, so dass die Behauptung der Bischöfe von einem „wissenschaftlichen Konsens“ eine glatte Lüge ist.

Aber die armen Bischöfe stecken auch in einer Zwangsjacke, ja in einer doppelten Versklavtheit. Einerseits müssen sie treu wiederkäuen, was der Papst sagt. Andererseits müssen sie den staatlichen Vorgaben folgen, weil doch der Staat ihr größter Geldgeber ist, von dessen Wohlwollen sie daher auch abhängig sind. Und so singen sie denn mit „unerschütterlichem Mut“ das Doppel-Lied vom unfehlbaren Papst und dem sich fast ebenso unfehlbar gebärdenden Staat, der ständig neue Vorschriften zur Corona-Krise oder zur Corona-Pandemie nebst immer stärkeren Sanktionen erlässt, aber auch erstaunlich viele von diesen Vorschriften wieder zurücknimmt, weil es sich um Irrtümer oder Fehleinschätzungen gehandelt habe.

Nur den allergrößten Irrtum, nämlich die Überzeugung von der Notwendigkeit, immer neue Impfungen durchführen zu müssen, um das Volk in der Herdenhaltung fixiert halten zu können und damit zur Akzeptanz der Diktatur, sanfter ausgedrückt: der Demokratur, bereiter zu machen, widerrufen die Herren und Damen da oben, die Merkels und Spahns und jetzt die Lauterbachs und Scholzs auf keinen Fall! Sind doch all diese das Grundgesetz beschränkenden, zum großen Teil sogar aufhebenden Corona-Bestimmungen die beste und wirksamste Einübung in den Untertanengeist der Bürger.

Und Papst Franziskus schwingt mit dieser Tendenz der Politiker fröhlich mit. Er, der sich so gern als Menschenfreund, vor allem als Freund aller Flüchtlinge dieser Welt und als Kooperator aller Religionen und Staaten feiern lässt, hat als oberster Hirte der Kirche ganz besonders den Wunsch, die Gläubigen, also seine Schafsherde in Gehorsam und Unterwürfigkeit an der Stange zu halten.

Er spielt zwar überzeugend die Rolle des Gütigen, Duldsamen, Liberalen, alle Menschen Liebenden, aber im Grunde ist es auch ihm genau wie dem Staat ein Anliegen, die totale Herdenimmunität durchzusetzen und damit die Herdenkollektivität einer gesichtslosen Masse zu erreichen, die sich der Herrschaft sowohl der Kirche wie auch des Staates überhaupt nicht mehr zu widersetzen imstande ist.

Jetzt werden manche empört sein über diese Charakterisierung des Papstes Franziskus. Aber alle, die diesen Papst näher kennen, weisen auf die ursprüngliche Kälte, Härte und eine gewisse Steifheit seines Charakters hin. In gewisser Weise gibt das auch Papst Franziskus selbst zu, und zwar bei der eigenen Begründung seines Eintritts in den Jesuitenorden: „Ich trat bei den Jesuiten ein, weil sie eine avantgardistische Kraft der Kirche waren, weil man in der Gesellschaft Jesu eine militärische Sprache benutzte, weil ein Klima des Gehorsams und der Disziplin herrschte“.

„Militär – Gehorsam – Disziplin“ – diese Worte des Papstes beweisen, dass seine Güte, Liebe und Menschenfreundlichkeit nicht so spontan sind, wie sie von einem Großteil der Medien stets dargestellt werden, sondern vielmehr den Prinzipien der Disziplin, des Gehorsams und der militärischen Strenge gegenüber der Kirche untergeordnet bleiben, den Rahmen dieser Prinzipien nie überschreiten.

Selbst ein dezidiert katholisches Blatt, das dazu noch im katholischsten Verlag Deutschlands, im Herder Verlag erscheint, kommt zu dem Schluss: „Franziskus hat sehr wohl einen feinen Instinkt der Machtausübung. Er kennt die Regeln der Diplomatie, aber auch, wie man sie als ‚Waffen‘ für den eigenen Bedarf manchmal überraschend anders anwenden kann.“

Nochmals der Papst selbst bei seinem Rückblick auf das Motiv seines Eintritts in den Jesuitenorden: „An der Gesellschaft Jesu haben mich drei Dinge berührt: der Sendungscharakter, die Gemeinschaft, die Disziplin“ (so Papst Franziskus im Interview mit Antonio Spadaro am 19.08.2013).

Es ist schier unglaublich, was Ignatius von Loyola, der Gründer des Jesuitenordens, und die von ihm gegründete Gesellschaft an Anstrengungen, Opfern, aber auch an Unsummen unmoralischer Handlungsweisen, Methoden, Taktiken und Strategien für die Missionierung, Disziplinierung und Bekehrung der gesamten Menschheit, ihre Einfügung in die katholische Kirche, aufgebracht haben. „Noch war keine solche Gesellschaft in der Weltgeschichte anzutreffen gewesen. Mit größerer Sicherheit des Erfolgs hatte selbst der alte römische Senat nicht Pläne zur Welteroberung entworfen. Mit größerem Verstand war an die Ausführung einer größeren Idee noch nicht gedacht worden. Ewig wird diese Gesellschaft ein Muster aller Gesellschaften sein, die eine organische Sehnsucht nach unendlicher Verbreitung und ewiger Dauer fühlen“, schrieb der Romantiker Novalis (zit. nach R. Fülöp-Miller, Macht und Geheimnis der Jesuiten, Berlin 1929, 5). Selbst der machtversessene Hitler sah in den Jesuiten das Ideal einer disziplinierten Truppe.

Der Jesuit Prof. Alighiero Tondi, ein hervorragender Kenner und Funktionär des Vatikans, berühmt geworden durch seine Flucht vor den klerikalen Mitbrüdern in die damalige DDR, schrieb dann in seinem im Aufbau-Verlag Berlin herausgegebenen Buch „Die Jesuiten“: „Beim Entwurf der Konstitution des Ordens war es das Ziel des Ignatius, dem Vatikan einen klerikalen Organismus zu schaffen, der militärisch aufgebaut und mit einheitlicher Befehlsgewalt, mit blindem, absolutem Gehorsam, mit Wendigkeit in den Bewegungen und starker Schlagkraft ausgestattet ist. Bis zu jener Zeit gab es in der Kirche nichts Derartiges … Deshalb nannte der Gründer diesen Organismus ‚Kompanie Jesu‘. Aber nach der Lehre des Katholizismus heißt Jesus dienen dem Vatikan dienen; der Orden ist also eine Kompanie von Soldaten im Dienste des Vatikans“.

Von den Regeln des Jesuitenordens sagt Tondi: Diese Regeln, die Art, sie zu interpretieren und zu leben, das alles spiegele „energisch diesen Geist wider, dessen wesentliche Merkmale die Ersetzung der natürlichen Persönlichkeit durch die Persönlichkeit eines Exaltierten, die völlige Einseitigkeit sowohl der Bedürfnisse als auch der Bestrebungen der Menschen, die Unbeugsamkeit und Strenge in der Auffassung und im praktischen Leben und der Fanatismus sind“.

Alle Jesuiten werden gedrillt nach der Regel 32 der Konstitutionen des Ordens: „Alle sollen die freie Verfügung über sich selbst und über ihre Angelegenheiten dem Superior in wahrem Gehorsam überlassen, ihm nichts, auch nicht das eigene Gewissen, verborgen halten, ihm nicht widerstreben, nicht widersprechen und keinesfalls ein seiner Ansicht entgegengesetztes Urteil zeigen …“

Noch schlimmer klingt die Regel 36: „Jeder sei überzeugt, dass, wer unter dem Gehorsam lebt, sich von der göttlichen Vorsehung durch die Superioren so führen und leiten lassen muss, als wäre er ein Leichnam, der sich auf jede Weise drehen und wenden lässt; oder der Stab eines Greises, der dem, der ihn in der Hand hält, überall und zu jedem beliebigen Gebrauch dient.“

Wer nach solchen Regeln indoktriniert und manipuliert wird, der kommt aus dieser Zwangsjacke kaum mehr heraus. Tondi hat es am eigenen Leib erlebt. Obwohl er der in aller Öffentlichkeit gefeierte Aussteiger aus dem Jesuitenorden war und in der DDR mit allen möglichen Ehrungen überhäuft wurde, kehrte er ihr plötzlich den Rücken und landete wieder reumütig zu Füßen des „Heiligen Vaters“.

Glaubt irgendjemand, der noch realistisch denken kann, wirklich, dass der Jesuit Bergoglio alias Papst Franziskus nach so vielen Jahren des Studiums und der Dressur durch seine Superioren weniger indoktriniert und jesuitisch geformt ist als der ihm intelligenzmäßig eindeutig überlegene Prof. Tondi?

Überall, in allen Gegenden der Welt, wo auch immer sie wirkte, hatte die Gesellschaft Jesu stets als oberstes Missionsziel nicht nur die Bekehrung der Menschen zur Annahme der christlichen Lehre, sondern auch die Umformung dieser Menschen zu Sklaven Christi, des Papstes als seinem Stellvertreter und zu gefügigen Kindern der Allmutter Kirche.

Als Bergoglio noch nicht Papst Franziskus, sondern Provinzial, d. h. oberster Chef aller Jesuiten in Argentinien war, wurde er von mehr als der Hälfte seiner Ordensbrüder wegen seiner Härte und Sturheit so gehasst, dass ihm dieser Führungsposten von der Amtskirche entzogen wurde. Er hatte dann ein paar Jahre Zeit, in sich zu gehen und eine neue Lebensstrategie für sich selbst zu entwerfen, denn er sah sich plötzlich für Jahre in den Stand eines gewöhnlichen, nichts zu sagen habenden Mönchs versetzt.

In dieser Zeit muss also sein Entschluss gefallen sein, es mit Milde zu versuchen, wo es doch mit seiner Härte den Menschen und Ordensbrüdern gegenüber nicht geklappt hatte.

Aber man sieht: Es geht hier primär nur um eine veränderte Strategie, nicht wirklich um von Herzen kommende Milde, Güte und Liebe. Sonst könnte er ja nicht neuerdings schon wieder das harte Urteil in die Welt setzen, dass „Impfen ein Akt der Nächstenliebe“ sei.

Denn selbst seine gehorsamen Diener, die Bischöfe, geben in ihrer Erklärung zur Debatte um die Impfpflicht wenigstens zu, dass „eine Impfpflicht ein schwerwiegender Eingriff in die körperliche Integrität und Freiheit des einzelnen Menschen ist“, sie fordern deshalb auch den Staat auf, bezeichnen diese Forderung sogar als „dringend geboten“, dass er „situations- oder gesundheitsbedingte Ausnahmen vorzusehen und auch die rechtlichen Konsequenzen in einem angemessenen Rahmen zu halten habe“. Das Ziel des Staates müsse sein, „Gesundheit und Freiheit gleichermaßen zu schützen“.

Die Intelligenz der Bischöfe reicht aber nicht aus, um zu erkennen und zu begründen, dass beides zusammen im totalen Gleichmaß und völliger Ebenbürtigkeit nicht geht, nicht klappen kann. Das absolute Grundrecht des Menschen ist die Bewahrung seiner Würde, und diese hat zur Voraussetzung nicht die Gesundheit (weil sonst jeder Kranke, jeder Behinderte ein Mensch ohne Würde wäre), sondern die Freiheit jedes menschlichen Individuums, sich frei entscheiden zu können.

Damit ist auch klar und deutlich erwiesen, dass der „unfehlbare“ Papst völlig daneben liegt, wenn er die Nächstenliebe als Waffe einsetzt, um die Leute zur Impfung zu zwingen. „Liebe Gläubige, Ihr habt keine Nächstenliebe, wenn Ihr nicht zur Impfung kommt!“ Das muss gerade jener Papst sagen, dessen Härte in diesem Aufsatz bereits aufgedeckt wurde.

Aber man erkenne hier auch, dass die Kirche „Fortschritte“ macht: Während der ein paar Jahrhunderte dauernden Phase des Inquisitionswütens der Kirche benutzte man noch die Folter und den Feuertod, um die Menschen zum Glauben und zur Einhaltung der Tugenden, u. a. auch der Nächstenliebe, zu zwingen.

Und man hat auch in anderer Hinsicht dazugelernt: Egal, wie das mit dem Impfzwang am Ende ausgeht, man wäscht die Hände in Unschuld. Die eigentliche Verantwortung schieben die Bischöfe dem Staat zu. Es liege „letztlich in der Verantwortung der Regierenden zu beurteilen, ob die Voraussetzungen dafür vorliegen und eine temporäre Impfplicht das jetzt angemessene Mittel zum Schutz des Gemeinwohls ist. Zur konkreten Ausgestaltung des Gesetzes können wir kein detailliertes Votum abgeben und werden uns daher am Begutachtungsverfahren nicht beteiligen“.

Und noch ein „Fortschritt“ der Amtskirche ist feststellbar: Hatten der Papst und die Bischöfe damals den ersten Staatsvertrag mit Hitler geschlossen, wodurch dieser in der Politik und Diplomatie erst salonfähig wurde und Staatsverträge auch mit anderen europäischen Ländern abschließen konnte, so können der heutige Papst und seine Bischöfe jetzt „furchtlos“ dagegen anschimpfen, dass jetzt manche „die staatlichen Maßnahmen zur Pandemieeindämmung mit dem nationalistischen Unrechtsregime in Beziehung gebracht haben. Solche beschämenden Verharmlosungen der NS-Verbrechen dürfen nicht geduldet werden“.

Die Erklärung der Bischöfe endet mit dem Aufruf des Apostels Paulus an die Epheser: „Seid demütig, friedfertig und geduldig, ertragt einander in Liebe“. Das ist zwar pathetisch nett und salbungsvoll, jedoch auch nicht weit entfernt von dem eiskalten Willen der den Staat Regierenden, die durchgehende »Herdenimmunität« aller Bürger zu erreichen und sie dadurch zu einer »Herdenkommunität« gleichgeschalteter Idioten zu machen.

Hinweise

  1. ) Die „Erklärung der katholischen Bischöfe zur Debatte um eine temporäre Impfpflicht“ zit. in: Kirche In, Nr. 1, 36. Jg., 7.1.2022, 16 f.
  2. ) H. Mynarek, Papst Franziskus. Die kritische Biographie, Tectum Verlag Marburg 2015 (der Verlag ist jetzt eine Filiale des Nomos-Verlags, Baden-Baden).
  3. ) H. Mynarek, Papst-Entzauberung, BoD-Verlag, Norderstedt 2007.
  4. ) H. Mynarek, Die Neue Inquisition, NIBE Verlag, Alsdorf 2018.
  5. ) Aufsatz zum Thema „Vom Corona-Virus zur Diktatur“ auf Mynareks Homepage: www.mynarek.de

 


Zum Autor:

Der Philosoph und Theologe Hubertus Mynarek gilt als einer der prominentesten Kirchenkritiker unserer Zeit. Er war Dekan der Katholisch-Theologischen Fakultät der Universität Wien und der erste Universitätsprofessor der Theologie im deutschsprachigen Raum, der aus Gewissensgründen aus der katholischen Kirche ausgetreten ist. In einem Offenen Brief an Papst Paul VI. prangerte er dessen Herrschsucht und die Machtstrukturen der kirchlichen Hierarchie an. Eines seiner Hauptwerke ist „Herren und Knechte der Kirche“. Mynarek ist Vertreter eines ökologischen Humanismus, den er u.a. in seinen Büchern „Ökologische Religion“ und „Die Kunst zu sein“ darlegt. Vita siehe mynarek.de.


 

Herdenimmunität gegen das Denken

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[Unveröffentlichte Verse von Markus Mynarek, mit freundlicher Genehmigung des Autors]

Herdenimmunität gegen das Denken

Bezeichnend ist der Ausdruck Herde,
den fast jeder Mund jetzt spricht,
denn die Herrschenden der Erde
lieben meist das Denken nicht.

Denn immun gegen das Denken
soll jetzt jeder möglichst sein,
denn die Herde soll man lenken,
sie von Denken zu befrei’n.

Drum spricht man ja von Früh bis Spät,
die Denkenden zu hassen,
ganz sinnlos von Herdenimmunität,
denn man wünscht sich nur hirnlose Massen.

So kann sich die heilige Demokratie
die furchtbarsten Fehler erlauben
und muss sich hinterfragen nie.
Man hat ja an den Staat zu glauben.

***

Die lächerliche Impfkampagne

Wir stell’n die blödsten Regeln auf,
die Menschen je erdachten
und nehmen dabei gern in Kauf,
dass uns die Denkenden verachten.

Die Meute soll uns folgen immer
und soll Respekt uns zollen
und soll beklagen mit Gewimmer,
dass Manche uns nicht folgen wollen.

Es ist nicht leicht zu überseh’n,
dass schlecht unsre Impfstoffe sind,
doch soll man lieber dran zugrundegeh’n,
als dass an Freiheit man hinzugewinnt.

Um Gesundheitsschutz kann es nicht geh’n,
wie Astrazeneca bewiesen.
Man muss für’s System nur zu lügen versteh’n.
Schon werden sogar Gifte angepriesen.

***

Die prostituierte Presse

Einst sollte die Presse kontrollieren die Macht
und der Staatsmänner mächtige Hand.
Nun ist sie hysterisch zu hetzen bedacht
gegen die Machtlosen im eigenen Land.

 


Zu dieser Kolumne:
(edit: pw)

Wer nicht genügend Galgenhumor besitzt, der könnte sich ja in der Tat die Haare raufen über die Produkte derjenigen deutschen Presse, die laut Friedensnobelpreisträger Michail Gorbatschow „die bösartigste überhaupt“ ist (Quelle: DiePresse). Auch nach Einschätzung von Peter Sloterdijk ist heute „der Lügenäther so dicht wie seit den Tagen des Kalten Kriegs nicht mehr“, dem Journalismus attestiert er „Verwahrlosung“ und „zügellose Parteinahme“. Sloterdijk: „Die angestellten Meinungsäußerer werden für Sich-Gehen-Lassen bezahlt, und sie nehmen den Job an.“

Einer, der sich mit der Verwahrlosung derjenigen Zunft, die man noch vor wenigen Jahrzehnten als „Vierte Macht im Staate“ bezeichnet hat, nicht widerspruchslos abfinden möchte, ist der Philosoph und Literaturwissenschaftler Markus Mynarek. In seinen Büchern und Gedichten nimmt er den poetischen Kampf mit manch widerspenstigem Sofamonster und Schreibtischtäter auf. Mit besonderer Vorliebe blickt der Autor dabei in den Relotius-Narrenspiegel als repräsentatives Beispiel dafür, wohin es der deutsche Qualitätsjournalismus heute gebracht hat. Aus diesem Köcher werden wir mit freundlicher Genehmigung des Autors in loser Folge einige Streiflichter veröffentlichen bzw. einige Pfeile in Sloterdijks „Lügenäther“ hinausschießen.

Über kollektive Umerziehung, Denkverbote und Heuchelei bzw. den realen Zustand des „besten Deutschland, das wir jemals hatten“ (Frank-Walter Steinmeier) siehe auch Markus Mynareks Buch „Die versklavte Nation“.

Foto: Pixabay/CC0

Corona und der Zorn der Geimpften: Bürgerkrieg in Deutschland

Corona und der Zorn der Geimpften: Bürgerkrieg in Deutschland

Montag, 29.11.2021. Eifel. Noch kann ich schreiben. Noch. Noch kann ich als jemand, der früher als das RKI wegen Corona besorgt war, meine Meinung veröffentlichen. Früher als das RKI? Nun ja – die waren am 28.2.2020 noch der Meinung, dass das Corona-Risiko „gering bis mäßig“ wäre (siehe RBB), zwei Wochen später legte ein Totallockdown das Land lahm. Warum war ich besorgt? Die offen einsehbaren Studien aus China legten Daten vor, die recht kritische Eckpunkte hatten. Wir sind halt als planetare Zivilgesellschaft auf Grund unseres Reisewahns, der in Deutschland besonders ausgeprägt ist, besonders verletztlich gegen häßliche Infektionskrankheiten: die sind kaum einzudämmen und verbreiten sich in Windeseile: ich finde, da ist Vorsicht ein guter Ratgeber. Läßt man jedoch die gleiche Vorsicht bei nicht ausgiebig getesteten Impfstoffen walten, ist man heute Staatsfeind Nummer eins. Darum schreibe ich heute, dass ich noch schreiben kann.

Alles sagen kann man nicht mehr. Immer mehr Mitbürger werden beim Facebook-Konzern gesperrt, weil sie den offiziellen Impfwahn nicht mittragen können – aus verschiedenen Gründen. Die Politik macht aus ihnen gleich alles „Querdenker“, rechtsradikale, esoterische Hippienazis (ohne auch nur im mindesten zu merken, dass „Hippies“ und „Nazis“ gar keine gemeinsame Schnittmenge haben) – aber egal. 90 Tage wurde jetzt eine Freundin gesperrt, nur weil sie auf Widersprüchlichkeiten im Corona-Staatsdogma hinwies. Eigentlich eine gute Sache, dieses Facebook: eine gute Plattform, um eine internationale planetare Zivilgesellschaft wachsen zu lassen – aber eben auch ein Raum, wo Informationen jenseits von Staatsdogma und Millionärspresse ausgetauscht werden können – und das ist jetzt eben verboten. Staatsdogma und das Verfolgen der Millionärsinteressen sind Primat bei Facebook geworden, wer nicht strammsteht, wenn Wieler und Spahn kommandieren, ein Staatsfeind – und die Systempresse verfolgt ihn gnadenlos (siehe zum Beispiel den Fall des Fußballers Kimmich).

Aber es kommt noch mehr. Unter Führung des ehemaligen Nachrichtenmagazins „Der Spiegel“ soll der Volkszorn entfacht werden, soll der Mob durch die Straßen toben. So jedenfalls verstehe ich die Einlassungen des Nikolas Blohme (einst bei der hoch angesehenen qualitativ ausgezeichneten Bildzeitung ansässig, die schon immer gerne mal Hass und Hetze Platz gab) in einem Artikel (siehe Spiegel) mit dem Titel:“2g: geimpft und gelackmeiert“. Darf ich mal zitieren? Bitte: „Wehe, wenn die Geimpften jetzt zornig werden. “ Der Typ führt sich schon auf wie ein General der Geimpften, sieht sich geistig wohl schon an der Spitze der Massen (bzw. wohl eher ganz weit hinten, wo einem nichts passieren kann) beim Kreuzzug gegen die unmoralischen, ungebildeten, asozialen Impfdienstverweigerer, die unverschämterweise von verfassungsmäßig garantierten Rechten Gebrauch machen, die ihnen der Nürnberger Kodex zusichert – jener Kodex, der extra geschaffen wurde, um medizinische Experimente an Bürgern unmöglich zu machen.

Was erwartet der denn eigentlich von dem „Zorn der Geimpften“, deren Wut gerade wächst (siehe Zeit)? Dass die marodierend durch die Straßen ziehen, in die Häuser einbrechen, Impfausweise kontrollieren und alle diejenigen, die keine haben, totschlagen, an Straßenlaternen aufhängen oder bei lebendigem Leibe verbrennen? Ja, sowas macht ein blindwütiger Mob, hat der schon immer gemacht – weshalb wir sowas nie anstacheln sollten … es sei denn, man gehört zu jenen Menschenfressern, die selbst sowas gerne machen würden, um ihr Ego mal so richtig aufzupolieren, aber dafür halt zu feige sind. Und was denkt sich der Spiegel eigentlich dabei, sowas zu veröffentlichen?

Wir wissen noch nicht mal genau, wer diese Ungeimpften eigentlich sind (siehe taz), aber das sie böse sind, gemein, hinterhältig, Mörder gar – das wissen wir genau. Sogar die Tagesschau versprüht hemmungslos Hass gegen Ungeimpfte (siehe RT). Gab auch schon eine Strafanzeige aus den Reihen der AfD, die sich so prima als die letzten Retter der Demokratie profilieren können – wer hätte das gedacht (siehe Stimmung). Natürlich werden Ungeimpfte auch – sachlich falsch – in die Nähe der AfD gerückt … ungeachtet der einfach zu erkennenden Tatsache, dass wenn alle Ungeimpften AfD gewählt hätten, die jetzt ganz anders im Bundestag dastehen würde (siehe Freitag). Aber so einen Schwachsinn muss man in diesen Tagen erdulden.

Es sind aber nicht nur die Lohnschreiber der Millionäre, die den Bürgerkrieg herbeireden – auch ihre Kritiker stellen öffentlich die Frage: Wie lange bleibt es noch friedlich (siehe Achgut), es scheint, dass alle Schreiberlinge des Landes sich vereint haben, um die Menschen gegeneinander zu hetzen, bis Blut fließt. Gut nur, dass die Menschen mehrheitlich anders drauf sind. Aber es wird ja auch daran gearbeitetn, die Sitution weiter zu forcieren (siehe ZDF):

„Für Impfverweigerer seien ein Bußgeld oder gesetzliche Regelungen zum Verlust des Krankenversicherungsschutzes denkbar, sagte der Bielefelder Rechtsprofessor Franz C. Mayer dem RND. Auch Ministerpräsident Kretschmann hält ein Bußgeld für möglich. Niemand werde im Gefängnis landen oder von der Polizei zum Impfen abgeholt.“

Kein Krankenversicherungsschutz. Wie wäre es, wir entziehen denen auch wie den sanktionierten Langzeitarbeitslosen alles Geld, auch das für Wohnung und Heizung? Beschlagnahmen ihr Vermögen? Und sichern ihr Überleben dann in Lagern, wo sie vor dem Zorn der Geimpften geschützt sind, so Lager, wo sie sich mal so richtig darauf konzentrieren können, warum sie solche Volksschädlinge geworden sind? Ach, was schreibe ich denn wieder: je näher wir dem alten NS-Staat kommen, um so mehr jammern ja die neuen Täter, dass Gleichsetzungen mit der gegenwärtigen Lage ja antisemitisch sind: was zwar jeder Logik entbehrt, man aber einfach mal so sagen kann – Generation Doof wird es einem schon abnehmen. Aber vielleicht sollte man doch mal nachschauen, was den Nazi historisch so ausmacht? Gerade für so junge Hüpfer wie Frau Frühauf könnte das ja mal lehrreich sein. Hier also mal: wie wird man ein Nazi:

„Alle fremdenfeindlichen Bewegungen der extremen Rechten haben unabhngig von ihren geografischen oder historischen Ursprüngen eines gemeinsam: Sie suchen sich Sündenböcke. Sie setzen sich über die analytische Vernunft hinweg und machen den „Anderen“, den „Fremden“ für alle Störungen, Traumata und Ängste, die in der Gesellschaft entstehen, verantwortlich“ (Jean Ziegler, Ändere die Welt – Warum wir die kannibalische Weltordnung stürzen müssen, Penguin Verlag 2015, Seite 173.

Ja, das Land, dass so gerne gegen Rechts aufsteht, wird gerade ein rechtsextremes Land. Eines von der übelsten Sorte. Noch nicht so wie Deutschland 1942 – aber so wie Deutschland 1932. Ein menschenfeindliches, häßliches, die Gesellschaft zersetzendes Gedankengift macht sich breit, von dem wir dachten, es wäre für immer fort. War es aber nie, es hat nur auf einen günstigen Moment gewartet.

Vielleicht sollten wir jetzt mal kurz wieder einen Blick auf die aktuelle Faktenlage werfen? Um auf dem Boden zu bleiben und uns vom Angsttornado der Regierung nicht irre machen zu lassen?

Im Jahr 2020 – dem großen Jahr der schlimmen Pandemie, die vielen Menschen das Leben gekostet hat, gab es … eine Untersterblichkeit. Ja – es sind weniger Menschen gestorben als in den Jahren zuvor – obwohl wir da alle ungeimpft waren: 2,4 Prozent weniger (siehe Berliner Zeitung). Erklärung dafür? Keine. Außer die, dass es weniger Verkehrstote gegeben hat. 322 weniger als 2019 (siehe Berliner Zeitung). Ja ich weiß, es wird langsam albern.

Und die Impfung? Ein Wort macht die Runde: Impfdurchbrüche. Besser gesagt: Impfversagen. Aber so reden wir nicht mehr im neuen, rechtsextremen Deutschland. Wir sagen Impfdurchbrüche, das hört sich hart an, nach heftigem Kampf, nach Stalingrad und den Durchbrüchen deutscher Panzerarmeen bei Kursk. Und die sind mehr als bedenklich (siehe Zeit):

„Besonders bei den Alten, also der gefährdetsten Gruppe, lässt ein Wert aufhorchen. 60,9 Prozent aller gemeldeten Covid-Fälle in der Altersgruppe 60 Plus geht auf vollständig Geimpfte zurück, es handelt sich also um ebensolche Impfdurchbrüche. Der Wert ist in den vergangenen Wochen gestiegen.“

Wenn über 60 Prozent keine Wirkung haben, dann … hat die Impfung keine Wirkung. Man könnte mit Plazebos bessere Wirkungen erzielen (siehe z.B. Spektrum). Das da die Geimpften langsam zornig werden, ist sogar verständlich. Dass verantwortungslose Fanatiker da den Zorn auf die Ungeimpften umleiten wollen, ebenso.

Ist man sich übrigens im Klaren darüber, dass man nebenbei eine große Gruppe von Menschen in Abseits stellt, die sich gar nicht impfen lassen dürfen? Davon gibt es überraschend viel – auch wenn noch keine konkreten Zahlen vorliegen (siehe Wiwo). Und die sind auf einmal allen egal? Der ganze Minderheitenschutz, der Grundlage des demokratischen Selbstverständnisses ist: auf einmal völlig egal? Wen nimmt der Mob sich denn dann nach den Ungeimpften vor? Sexuell andersartige? Raucher? Dieselfahrer? Dicke? Frauen, die gerne klimaschädigende Kinder bekommen? Oder Frauen, die lieber keine Kinder bekommen? Oder alte weiße Männer … wie die, die gerade fragen, ob der Druck auf Ungeimpfte wirklich ausreichend ist (siehe FAZ).

Es gibt übrigens noch eine sehr große Gruppe, über die bislang gar nicht gesprochen wurde: die, die natürlicherweise immun gegen Corona sind (siehe t-online oder faktastisch). Eine erste Studie, durchgeführt an Klinkpersonal, zeigte: es gibt einige Menschen, die gar nicht von Corona berührt werden. Die marschieren durch Wolken von Viren – und lachen nur darüber. Bleiben einfach gesund. Und denen wollen wir jetzt eine Zwangsimpfung verabreichen? Mit potentiell tödlichem Risiko? Ja, geht´s noch? Gesunde umbringen, um seinen eigenen Impfwahn zu befriedigen? Und keiner merkt, dass das ziemlich schräg ist?

Irre.

Echt irre.

Darf man mal schauen, wie viele Menschen in Deutschland sich infiziert haben? Über fünf Millionen von 80 – nach vier Wellen. 100 000 Tote – von denen noch nicht klar ist, ob sie an Corona oder mit Corona verstorben sind – aber das stört die Propaganda ja auch nicht mehr, Hauptsache, man hat eine große Zahl, die Angst macht. In dem Zeitraum haben Herz-Kreislauf-Erkrankungen und Krebserkrankungen eine Million Todesopfer gefordert – ohne großen Aufschrei. Wie viel Immune gibt es denn dann in Deutschland? Womöglich … 70 Millionen? Wäre es nicht mal sinnvoll zu schauen, wie viele überhaupt Beute des Virus werden können, bevor man alle einem Impfrisiko aussetzt? Wie gerade bemerkt: die alten, die die Impfung schützen sollte, kann sie gar nicht schützen – da versagt sie. Die Jungen haben nur selten ein Problem damit. Die Immunen gar keins.

60 Prozent Impfquote brauchen wir, um Herdenimmunität zu erreichen, hies es noch vor genau einem Jahr (siehe Ärzteblatt). Ein Jahr später haben wir 70 Prozent – und eine mehr als doppelt so hohe Infektionsquote als im Höhepunkt der Pandemie 2020 … also: jener Pandemie, die die Sterblichkeit um 2,4 Prozent gesenkt hat. Und jetzt sind die Ungeimpften daran schuld – zu denen wir vor einem Jahr noch alle gehörten?

Wie blöd muss man eigentlich sein, um sowas zu glauben? Oder ist man gar nicht blöd, sondern gehorcht nur dem Zeitgeist? Die Schweizer sehen vielleicht deutlicher, was in Deutschland gerade los ist, wie sich das Land verändert: „Befehl und Gehorsam“ sind zurückgekehrt (siehe NZZ) – und wie nennt man nochmal ein politisches System, in dem Befehl und Gehorsam die höchsten Tugenden sind? Ja – das ist das gleiche System wie das mit den Sündenböcken. Ein extrem Rechtes.

Wer eine schöne Zusammenfassung der Studien über die erschreckende Wirkungslosigkeit der Impfung lesen möchte, ist beim Netzwerk der kritischen Richter und Staatsanwälte gut aufgehoben – und kann auch gleich wissen, warum eine Impfpflicht nur gemeingefährlicher Blödsinn ist (siehe Netzwerkkrista). Aber ob solche kritischen Stimmen noch eine Chance haben, sich gegen den religiösen Wahn durchzusetzen? Ich hoffe das sehr – denn sonst wird es den Krisengewinnlern in diesem Lande noch gelingen, die Menschen in bürgerkriegsähnliche Zustände zu treiben … und ein ganz neues Deutschland zu errichten: eins, in dem der Regierung wieder bedingungslos gehorcht wird.

Und man rate mal, wem das alles super gefallen würde.


 

 

Rinderwahnsinn statt Herdenimmunität (Wir haben die Wahl: Einsicht oder Notschlachtung)

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Obwohl wir von der Befreiung vom Wahnsinn noch ein gutes Stück weit entfernt sind und es für den marktkonformen Spikeproteinbürger wohl zuerst noch schlimmer werden muss, bevor es besser werden kann, so darf man vom Ende der Schreckensherrschaft doch zumindest träumen. Und auch wenn vieles, was in der „Welt“ steht, tendenziös ist, so muss man über Berichte von US-Armeereportern über die guten & gernen Bürger Deutschlands nach der Befreiung 1945 doch schmunzeln (siehe Welt). Demnach wunderten sich die Alliierten über die Wut, mit der überall auf „die Nazis“ geschimpft wurde. Niemand sei Teil der Partei gewesen, den Blitzkrieg und den danach folgenden jahrelangen Zermürbungskrieg hätte jemand anders geführt. Es müsse laut Erzählungen der Deutschen wohl „eine fremde Rasse von Eskimos“ gewesen sein, „die vom Nordpol gekommen und irgendwie in Deutschland eingedrungen sind“, so ein US-Major.

Doch zurück in die Gegenwart, in der die Dinge etwas anders gelagert sind. Denn im Unterschied zu damals gibt es heute keine Alliierten, die uns befreien wollen. Es ist vielmehr eine globale Allianz von ungekannter Schlagkraft, die uns nach einem Blitzkrieg eingekesselt hat. In den bereits der neuen Agenda der „Neuen Normalität“ unterworfenen Gebieten, und das ist mit Ausnahme einiger unbedeutender Provinzen nahezu die gesamte Welt, werden nun militärisch bewährte Strategien der Zersetzung und Repression angewendet, um verbliebenen Widerstand gegen das Gute, Gerne & Alternativlose zu brechen. Aktion T4.0 läuft. Diesmal nicht im Namen der Rassenhygiene, sondern nur im Namen der Hygiene, wir sind schließlich im 21. Jahrhundert. Es sind auch keine ethnischen, sondern gesinnungsmäßige Säuberungen, die von den Staatssicherheitsdiensten durchgeführt werden, um die Gesundheit des Volkskörpers zu schützen und alle sechs Monate per Gentech-Impfung Herdenimmunität herzustellen. Logistisch gestützt diesmal nicht nur von klapprigen IBM-Hollerith-Maschinen, sondern von der geballten Künstlichen Intelligenz aus Silicon Valley.

Wie sollen wir aus solcher Lage, gegen die der Kampf des gallischen Dorfes von Asterix gegen die Römer ja geradezu ein Sonntagsspaziergang war, jemals wieder herauskommen?

„Immer dieses Reden, wir müssen endlich etwas tun.“ Wie oft liest man mittlerweile diese Kommentare unter den Interviews und Videos des noch aktiven Widerstands?  Der Wunsch nach Tätigwerden ist natürlich verständlich, doch Reden ist leider das einzige wirkungsvolle Instrument, das wir als Zivilbürger in dieser Situation haben (siehe auch die empfehlenswerte sonntägliche Reihe „Wir müssen reden“ von Mathias Burchardt und Sven Böttcher). Ab dem Moment, wo wir beginnen, Molotowcocktails zu werfen, ist Aus die Maus, sind wir erledigt. Der Konsensmoloch wartet nur darauf, dass wir uns zu solchen Aktionen hinreißen lassen, um dann mit seiner geballten, hochgerüsteten Maschinerie auf uns losschlagen zu können. Also bitte, ruhig Blut bewahren. Auch wenn der Sauerstoff unter der schimmeligen Käseglocke, in der man uns darben lässt, inzwischen zugegeben knapp wird.

Die Dunkelheit kann sich nur lichten, wenn wir Lichter anzünden. Kracher leuchten nur kurz auf, machen ansonsten nur Rauch. Man kann an ihnen auch keine weiteren Flammen entzünden. Eine ruhige Flamme, an der wir eine Lichterkette der Einsicht entzünden könnten, wäre z.B. die jüngste Betrachtung “Unser Psychopathen-Problem“ von Tim Foyle (Autor von “Psychologie des Verschwörungsleugners“). Beide Artikel zählen wohl zu den bemerkenswertesten Analysen inmitten des gordischen Coronaknotens, in dem wir uns immer noch verheddert haben. Besonders der „Psychopathen“-Artikel  hat weiterführendes Potenzial, da er die äußeren uns überkommenden Geschehnisse in Analogie zu Archetypen setzt, die auch in uns selbst gegeneinander kämpfen (siehe auch oben die grafische Visualisierung des hierbei entwickelten Schemas von E-Gruppe Berlin). Zum Verständnis des Schemas ist das Lesen des längeren, aber lohnenden Artikels unumgänglich. Auch wenn man zu Themen wie Psychopathie schon einiges gelesen hat, eröffnen insbesondere die letzten Absätze über die „fliegenden Affen“ – unsere Influencer und ihre im Tiefschlaf befindlichen („woken“) Follower – und die seit jeher unter dem Damoklesschwert von Verfolgung und Abschlachtung ihren Weg durch die Geschichte suchenden „Idealisten“ auch für kritisch vorgebildete Köpfe ganz neue Perspektiven.

 


Nachsatz: (aus Zeitengründen nur c&p von FB)

Dass wir all diese Archetypen auch in uns tragen, ist auch der Grund, warum so viele vormals kritische Köpfe nun bei der Milleniumsmanipulation („Corona“) versagt haben und sogar zum Angriff auf die Aufklärer übergegangen sind. Sie hatten aufgrund ihrer bisherigen, oft durchaus treffenden Stichelei gegen den Systemmoloch ein schlechtes Gewissen gegenüber diesem Moloch (und seinen unzähligen Followern, d.h. den guten & gernen Mitbürgern). Nun hatten die vormals kritischen Intellektuellen die Chance, diese „Schuld“ gegenüber dem Systemmoloch zu tilgen, indem sie sich als Scheitholzschlichter zur Verbrennung der Widerständler hergeben – natürlich mit guten & gernen Gründen, an denen es in ihren intellektuellen Gehirnen nicht mangelt. Alle haben sie mitgemacht, nicht nur die smarten Schleimer (all die Böhmermänner, Schroeders, Tilos, Walulus und Schlecky Silbersteins), sondern auch diejenigen Köpfe, die wir bislang für brillante intellektuelle Überflieger gehalten haben: all die Schramms, Pispers, die Anstalt-Typen, Harald Welzer, Lesch und Precht sowieso, wobei ich mir nicht sicher bin, ob letzterer überhaupt zu den Intellektuellen und Philosophen zu zählen war oder eher zu den smarten Schleimern. Von der ganzen Promi- und Künstlerbagage will ich jetzt gar nicht reden. Aber sogar scheinbare echte Durchblicker wie Chomsky, Klein und Spitzer – alle haben sie einen Kotau vor dem massenmedialen Konsensmoloch hingelegt. Und wer sich von ihnen nicht aktiv an der Diffamierung und Häme beteiligt hat, hat zumindest die Klappe gehalten, was in solch entscheidender Stunde kaum weniger schwer wiegt.

Dem entgegenzutreten, was sich im letzten Jahr an hanebüchenem, jedem elementaren Menschenverstand spottendem Wahnsinn abgespielt hat, wäre ihre Stunde gewesen. Stattdessen haben sie sich nun unendliche Schuld und Schande aufgeladen.

Aber solch radikales Versagen in entscheidender Stunde ist leider vorprogrammiert, wenn man die Dinge nur intellektuell und nicht existenziell ergründet. Ja, auf intellektueller Ebene mögen all diese Intelligenzler wirklich sehr scharfsinnig und eloquent sein, und man braucht ihnen auch eine gewisse Genialität nicht absprechen, die sie im Gehege ihrer Inselbegabung besitzen. Ja, und sozial sein, also das Gute & Gerne, das  wollen sie schon auch. Das darf man ihnen ruhig abnehmen. Aber letztlich haben sie sich mit Welt und Mensch nur auf einer sehr oberflächlichen Ebene auseinander gesetzt und es gescheut, wirklich tiefer zu dringen. So wie Tim Foyle treffend schreibt: „Es fehlt ihnen an echter Wahrheitsliebe, und so bleiben sie an einem bequemen Rastplatz auf dem Weg dorthin stehen, um diejenigen, die sich weiter vorwagen, zu beschimpfen und zu beleidigen.“   

In Wirklichkeit haben sie sich gegen wirklich Erkenntnis gesträubt wie der Teufel gegen das Weihwasser. Und das schon jahrzehntelang. Sie haben Meisterschaft darin erlangt, sich auf höchstem akademischem Niveau blöd zu stellen, aber das auf dermaßen smarte und ausgebuffte Weise, dass jede Kritik an diesen Edeltrollen abprallt wie eine Entenfeder an einem SUV. Nichts von dem, was die großen Geister unserer Philosophie angemahnt haben und womit uns eigentlich ein klarer, wenngleich unbequemer Weg gewiesen wäre, haben die Intellektuellen aufgegriffen. Auch wenn sie die Namen der großen Philosophen in den Mund genommen haben – in Wirklichkeit war ihnen ihre eigene intellektuelle Eitelkeit der höchste Götze. Und dieser Götze müsste wie ein Schneemann ab dem Moment zu schmelzen beginnen, wo man sich mit den Worten von  Plato, Sokrates, Goethe, Schiller, Novalis & Co. in ihrer lebendigen Tiefe zu beschäftigen beginnt. Doch dann würde für längere Zeit betretenes Schweigen eintreten. Dabei hören sich unsere Intellektuellen aber so gerne selbst reden, vor allem wenn die Kamera dabei ist und die Scheinwerfer der Medien auf sie gerichtet sind. Sie würden dann nicht mehr als Keynote-Speaker bei den DAX-Konzernen herumgereicht werden und an den Cocktail-Parties der Mächtigen Sekt schlürfen können. Sie müssten dann in einer dermaßen heucherlischen Polit-/Medien-/Wirtschaftswelt, wie wir sie heute haben, eher ein Diogenes-Dasein fristen, ganz abseits des Trubels, wo kein massenmedialer Hahn nach ihnen kräht.

Schon alleine bei solcher Vorstellung gefriert den Schroeders und sonstigen Extra3-Typen das Blut in den Adern. Dann lieber bedingungslos vor dem nackten Wahnsinn kapitulieren und sich noch ein paar fette Jahre als Hofnarren bei Pogo dem Clown machen, bevor man dann die Rechnung für sein Schergendasein bekommt und sich im Schwefeltopf Mephistos (von hebr. mephiz = der Verderber und tophel = der Lügner) wiederfindet.

Siehe auch Prof. Kreiß: Das Mephisto-Prinzip – Wie wir zu Lügnern und Verderbern erzogen werden

 

Corona-Maßnahmen beenden oder Ungeimpfte Wegsperren? – „Hü und Hott“ in der Bundesregierung

Der Bericht von Boris Reitschuster von der aktuellen Bundespressekonferenz.

Die gesamte Pressekonferenz:

https://youtu.be/X5_vHOI3DWE

Diese Entdeckung muss um die Welt gehen! – Sucharit Bhakdi und Karina Reiss

Bereits 25 Stunden nach seinem Erscheinen bei YouTube gelöscht.

Merkill yourself – Der guten & gernen Tragödie letzter Akt

Schwab World Economy Foolin EGruppe

(Artikel von C.J. Hopkins vom 20.06.2021 / CC BY 4.0, übersetzt mit Deepl Trans, Original: https://consentfactory.org/2021/06/20/manufacturing-new-normal-reality)
Grafik: E-Gruppe Berlin

Das ultimative Ziel eines jeden totalitären Systems ist es, die vollständige Kontrolle über die Gesellschaft und jedes Individuum in ihr zu erlangen, um ideologische Einheitlichkeit zu erreichen und jede Abweichung davon zu eliminieren. Dieses Ziel kann natürlich nie erreicht werden, aber es ist die Daseinsberechtigung aller totalitären Systeme, unabhängig davon, welche Formen sie annehmen und welche Ideologien sie vertreten. Man kann den Totalitarismus in von Hugo Boss entworfene Nazi-Uniformen, Mao-Anzüge oder medizinisch aussehende Gesichtsmasken kleiden, sein Kernwunsch bleibt derselbe: die Welt nach seinem paranoiden Bild umzugestalten … die Realität durch seine eigene „Realität“ zu ersetzen.

Wir befinden uns gerade mitten in diesem Prozess, weshalb sich alles so verrückt anfühlt. Die globalen kapitalistischen herrschenden Klassen sind dabei, eine neue offizielle Ideologie zu implementieren, mit anderen Worten, eine neue „Realität“. Das ist es, was eine offizielle Ideologie ist. Es ist mehr als nur ein Satz von Überzeugungen. Jeder kann alle Überzeugungen haben, die er will. Ihre persönlichen Überzeugungen sind nicht die „Realität“. Um Ihre Überzeugungen zur „Realität“ zu machen, müssen Sie die Macht haben, sie der Gesellschaft aufzuzwingen. Sie brauchen die Macht der Polizei, des Militärs, der Medien, der wissenschaftlichen „Experten“, der Wissenschaft, der Kulturindustrie, der gesamten Ideologie-Produktionsmaschine.

Es gibt nichts Subtiles an diesem Prozess. Eine „Realität“ außer Betrieb zu setzen und durch eine andere zu ersetzen, ist ein brutales Geschäft. Gesellschaften gewöhnen sich an ihre „Realitäten“. Wir geben sie nicht bereitwillig oder leichtfertig auf. Normalerweise braucht es eine Krise, einen Krieg, einen Ausnahmezustand oder … eine tödliche globale Pandemie, um uns dazu zu bringen.

Beim Übergang von der alten „Realität“ zur neuen „Realität“ wird die Gesellschaft auseinandergerissen. Die alte „Realität“ wird demontiert und die neue hat noch nicht ihren Platz eingenommen. Es fühlt sich wie Wahnsinn an, und in gewisser Weise ist es das auch. Eine Zeit lang ist die Gesellschaft in zwei Teile gespalten, da die beiden „Realitäten“ um die Vorherrschaft kämpfen. Da die „Realität“ das ist, was sie ist (d.h. monolithisch), ist dies ein Kampf auf Leben und Tod. Am Ende kann sich nur eine „Realität“ durchsetzen.

Dies ist die entscheidende Phase für die totalitäre Bewegung. Sie muss die alte „Realität“ negieren, um die neue zu implementieren, und das kann sie nicht mit Vernunft und Fakten tun, also muss sie es mit Angst und roher Gewalt tun. Sie muss die Mehrheit der Gesellschaft in einen Zustand geistloser Massenhysterie versetzen, der gegen diejenigen gerichtet werden kann, die sich der neuen „Realität“ widersetzen. Es geht nicht darum, die Menschen zu überreden oder zu überzeugen, die neue „Realität“ zu akzeptieren. Es ist eher so, wie man eine Viehherde antreibt. Man erschreckt sie genug, um sie in Bewegung zu setzen, und dann lenkt man sie dorthin, wo man sie haben will. Die Rinder wissen oder verstehen nicht, wohin sie gehen. Sie reagieren einfach auf einen physischen Reiz. Fakten und Vernunft haben damit nichts zu tun.

Und das ist es, was so unglaublich frustrierend für diejenigen von uns war, die sich der Einführung der „Neuen Normalität“ widersetzen, egal ob es darum geht, die offizielle Covid-19-Erzählung zu entlarven, oder „Russiagate“, oder den „Sturm auf das US-Kapitol“, oder irgendein anderes Element der neuen offiziellen Ideologie. (Und, ja, es ist alles eine Ideologie, nicht „Kommunismus“ oder „Faschismus“ oder irgendeine andere Nostalgie, sondern die Ideologie des Systems, das uns tatsächlich regiert, der supranationale globale Kapitalismus. Wir leben in dem ersten wirklich global-hegemonialen ideologischen System in der Geschichte der Menschheit. Das waren wir in den letzten 30 Jahren. Wenn Sie empfindlich auf den Begriff „globaler Kapitalismus“ reagieren, nennen Sie ihn ruhig „Globalismus“ oder „Vetternwirtschaft“ oder „Korporatismus“ oder wie auch immer Sie es nennen wollen. Wie auch immer Sie es nennen, es wurde das konkurrenzlose global-hegemoniale ideologische System, als die Sowjetunion in den 1990er Jahren zusammenbrach. Ja, es gibt interne Widerstände, aber es hat keine externen Gegner, so dass die Entwicklung hin zu einer offeneren totalitären Struktur logisch und völlig vorhersehbar ist).

Wie auch immer, was so unglaublich frustrierend war, ist, dass viele von uns unter der Illusion operiert haben, dass wir in einem rationalen Argument über Fakten (z.B. die Fakten von Russiagate, Literal-Hitler[Trump-]gate, 9/11, Saddams Massenvernichtungswaffen, Douma, der 6. Januar „Aufstand“, die offizielle Covid-Erzählung, usw.) Das ist überhaupt nicht, was geschieht. Fakten bedeuten den Anhängern von totalitären Systemen absolut nichts.

Sie können den New Normals die Fakten zeigen, so viel Sie wollen. Sie können ihnen die gefälschten Fotos von toten Menschen auf den Straßen in China im März 2020 zeigen. Sie können ihnen die gefälschten prognostizierten Todesraten zeigen. Sie können erklären, wie die gefälschten PCR-Tests funktionieren, wie gesunde Menschen als medizinische „Fälle“ eingestuft wurden. Sie können ihnen all die Studien über die Unwirksamkeit von Masken zeigen. Sie können ihnen die gefälschten „Hospitalisierungs“- und „Todes“-Zahlen erklären, ihnen Artikel über die ungenutzten „Notfallkrankenhäuser“ schicken, die unauffälligen alters- und bevölkerungsbereinigten Todesraten, die Überlebensraten für Menschen unter 70 Jahren anführen, die Gefahren und Sinnlosigkeit des „Impfens“ von Kindern. Nichts davon wird auch nur den geringsten Unterschied machen.

Oder, wenn Sie das Covid-19-Narrativ geschluckt haben, aber nicht vollständig Ihre kritischen Fähigkeiten aufgegeben haben, können Sie tun, was Glenn Greenwald vor kurzem getan hat. Sie können aufzeigen, wie die Konzernmedien absichtlich gelogen haben, immer und immer wieder, um eine Massenhysterie über „inländischen [staats-delegitimierenden] Terrorismus“ zu schüren. Sie können den Leuten Videos von den „gewalttätigen inländischen Terroristen“ zeigen, die ruhig in das Capitol-Gebäude im Gänsemarsch gehen, wie eine High-School-Tour-Gruppe, nachdem sie von Mitgliedern der Capitol Security eingelassen wurden. Sie können den berüchtigten „Feuerlöschermord“ von Brian Sicknik entlarven, der nie wirklich stattgefunden hat. Sie können darauf hinweisen, dass der Glaube, dass ein paar hundert unbewaffnete Menschen, die im Kapitol herumlaufen, als „Aufstand“ oder „versuchter Staatsstreich“ oder „inländischer Terrorismus“ zu qualifizieren sind, bis zu dem Punkt, buchstäblich verrückt zu sein, wahnhaft ist. Das wird auch nicht den geringsten Unterschied machen.

Ich könnte so weitermachen, und ich bin sicher, dass ich das auch tun werde, wenn die „New Normal“-Ideologie im Laufe der nächsten Jahre zu unserer neuen „Realität“ wird. Worauf ich im Moment hinaus will, ist … das ist kein Argument. Die global-kapitalistischen herrschenden Klassen, die Regierungsführer, die Konzernmedien und die von ihnen instrumentalisierten New Normal-Massen debattieren nicht mit uns. Sie kennen die Fakten. Sie wissen, dass die Fakten ihren Erzählungen widersprechen. Es interessiert sie nicht. Das müssen sie auch nicht. Denn hier geht es nicht um Fakten. Es geht um Macht.

Ich sage nicht, dass Fakten unwichtig sind. Natürlich sind sie wichtig. Sie sind wichtig für uns. Ich sage nur, wir sollten erkennen, worum es hier geht. Es geht nicht um eine Debatte oder die Suche nach der Wahrheit. Die New Normals demontieren eine „Realität“ und ersetzen sie durch eine neue „Realität“. (Ja, ich weiß, dass die Realität in einem fundamentalen ontologischen Sinn existiert, aber das ist nicht die „Realität“, von der ich hier spreche, also schicken Sie mir bitte keine wütenden E-Mails, in denen Sie gegen Foucault und die Postmoderne wettern.)

Der Druck, sich der neuen „Realität“ anzupassen, ist schon jetzt groß und wird sich noch verstärken, wenn Impfpässe, öffentliches Maskentragen, periodische Abriegelungen usw. zur Normalität werden. Diejenigen, die sich nicht anpassen, werden systematisch verteufelt, gesellschaftlich und/oder beruflich geächtet, ausgegrenzt und anderweitig bestraft. Unsere Meinungen werden zensiert werden. Wir werden „gecancelt“, aus den sozialen Medien entfernt, dämonisiert und anderweitig zum Schweigen gebracht. Unsere Ansichten werden als „potentiell schädlich“ bezeichnet. Wir werden beschuldigt, „Fehlinformationen“ zu verbreiten, „rechtsextrem“ zu sein, „Rassisten“, „Antisemiten“, „Verschwörungstheoretiker“, „Impfgegner“, „anti-global-kapitalistische gewalttätige inländische Terroristen“ oder einfach nur „sexuelle Belästiger“, oder was auch immer sie glauben, dass es uns am meisten schaden wird.

Dies wird sowohl im öffentlichen als auch im persönlichen Bereich geschehen. Nicht nur Regierungen, die Medien und Unternehmen, sondern auch Ihre Kollegen, Freunde und Familie werden dies tun. Fremde in Geschäften und Restaurants werden dies tun. Die meisten von ihnen werden es nicht bewusst tun. Sie werden es tun, weil Ihre Nonkonformität eine existenzielle Bedrohung für sie darstellt … eine Negation ihrer neuen „Realität“ und eine Erinnerung an die Realität, die sie aufgegeben haben, um ein „normaler“ Mensch zu bleiben und die oben beschriebenen Bestrafungen zu vermeiden.

Das ist natürlich nichts Neues. Es ist die Art und Weise, wie „Realität“ hergestellt wird, nicht nur in totalitären Systemen, sondern in jedem organisierten sozialen System. Die Machthaber instrumentalisieren die Massen, um die Konformität mit ihrer offiziellen Ideologie zu erzwingen. Der Totalitarismus ist nur seine extremste und gefährlichste Form von Paranoia und Fanatismus.

Also, sicher, posten Sie weiter und teilen Sie die Fakten, vorausgesetzt, Sie können sie an der Zensur vorbei bringen, aber machen wir uns nichts vor, womit wir es zu tun haben. Wir werden die New Normals nicht mit Fakten aufwecken. Wenn wir das könnten, hätten wir es bereits getan. Das ist keine zivilisierte Debatte über Fakten. Das ist ein Kampf. Handeln Sie entsprechend.

CJ Hopkins
20. Juni 2021

 

 

Die Popel-Epidemiologie

Ein Standpunkt von Wolfgang Wodarg.

Früher betrachtete man sie als gesund und ließ sie in Ruhe: Kinder, die keine Symptome zeigten, deren Nase höchstens ein bisschen lief, gehörten zum Alltag an Schulen. Heute ist jeder ein potenzieller Überträger einer Tod bringenden Krankheit. Man heilt keine Krankheiten, sondern fahndet nach verborgenen Infektionen und treibt so die Fallzahlen nach oben, hält das Land dauerhaft in Angst. Das brüsk in ein kindliches Nasenloch gerammte Wattestäbchen ist zum Symbolgegenstand unserer Zeit geworden.

Dr. Wolfgang Wodarg, dessen neues Buch „Falsche Pandemien. Argumente gegen die Herrschaft der Angst“ in diesen Tagen im Rubikon-Verlag erscheint, ist ein erfahrener und unerschrockener Wissenschaftsrebell der ersten Stunde. Viel angefeindet, blieb er seinen einmal für richtig erkannten Thesen treu und spezifiziert sie nun in den Tagen von Massen-Zwangstests und aufdringlichen Impfkampagnen. Er dekonstruiert die irreführenden Zahlenspiele der Angstmacher und zeigt, welche Gefahr von den — speziell für Kinder — völlig unnötigen Impfungen für die Gesundheit ausgehen.

Der schwedische Gesundheitsdienst hat am 29. April 2021 nach erneuten ausführlichen Konsultationen mit den zuständigen Fachgesellschaften bestätigt:

„Die PCR-Technologie, die in Tests zum Nachweis von Viren verwendet wird, kann nicht zwischen Viren, die in der Lage sind, Zellen zu infizieren, und Viren, die vom Immunsystem inaktiviert wurden, unterscheiden, und daher können diese Tests nicht verwendet werden, um festzustellen, ob jemand infektiös ist oder nicht.“

Die Schweden setzen zur Infektionskontrolle vor allem auf klinische Parameter und entscheiden danach über entsprechende Beratung für Infektiöse und deren Umgebung (1). Tests bei Gesunden oder Symptomlosen gelten in Schweden als unsinnig, so wie bis vor eineinhalb Jahren in Deutschland und anderen Teilen der Welt ja auch.

Der deutschen Bevölkerung werden jetzt andere Regeln auferlegt. Sie werden den Menschen nicht von Fachgesellschaften, sondern von der Politik zugemutet. Dabei umgehen Bundesregierung und Länderchefs sogar die Möglichkeit, ihre eigenen hochqualifizierten wissenschaftlichen Nutzenbewerter einzuschalten (2).

Erstaunlicherweise hat man bei uns heutzutage etwas eigentlich Selbstverständliches aus den Augen verloren:

Wer zum Beispiel als Kind, Jugendlicher oder als Lehrkraft zum Unterricht geht, der ist normalerweise nicht krank. Deshalb werden mit den Testorgien in deutschen Ländern grundsätzlich normal leistungsfähige Lehrkräfte und vor allem Kinder untersucht, denen höchstens mal die Nase läuft.

Diese Kinder gehören — besonders im Winter — auch in den Klassenräumen schon immer dazu. Sie durchleben schon immer ohne ernste Probleme die ersten Kontakte mit zahlreichen Atemwegsviren, tauschen diese untereinander aus und werden dadurch für viele Jahre gegen sie immun. Wenn sie nach Hause kommen, lassen sie regelmäßig auch ihre Familie an diesem Immuntraining teilnehmen. Obwohl es sich dabei um Influenza-, Parainfluenza-, Rhino-, Adeno-, RS-, Metapneumo- und eben auch Coronaviren handelt, führt das nur in sehr seltenen Fällen zu stärkeren Symptomen, sondern eher zu Husten, Schnupfen, Heiserkeit. Die allermeisten merken von ihren Viruskontakten jedoch gar nichts.

Aus diesen unterschiedlich intensiven, aber regelmäßigen natürlichen Begegnungen resultiert eine zelluläre, langanhaltende Herdenimmunität gegen alles, was so ähnlich aussieht wie die kontaktierten Viren (Kreuzimmunität) (3). In einer Übersichtsarbeit aus dem berühmten La Jolla Institute (4) in San Diego werden 1.434 unterschiedliche Epitope (molekulare Merkmale) bei SARS-CoV-2-Viren aufgeführt, die gegebenenfalls von unseren T-Zellen erkannt werden und eine Abwehrreaktion auslösen. Also auch die immer wieder neuen Mutanten haben keine Chance.

Es war und ist unstrittig, dass junge wie ältere Menschen beim Auftreten von Symptomen sich erst einmal auskurieren sollten, bevor sie wieder unter Leute gehen. In früheren Jahren wurde aber kaum einmal ein Kind nur wegen laufender Nase oder etwas Husten nach Hause geschickt. Es waren natürlich schon immer diese kleinen munteren „Superspreader“, welche die Viren allen anderen zugänglich gemacht haben und auch zu Hause bei Eltern und Großeltern für Viren-Updates sorgten. Die derzeitigen popeligen Präventionsmaßnahmen wären vor zwei Jahren wohl noch als Zumutung vom Schulhof gejagt worden. Und das wäre auch weiterhin berechtigt.

Nun sind aber die Menschen in vielen Ländern durch Regierungen, Medien und andere Profiteure der Angst — anders als in Schweden — immer noch darauf konditioniert, nicht Kranke, sondern positive Testergebnisse als Zeichen einer Bedrohung wahrzunehmen.

Wer die Freiheiten der Menschen durch Bangemachen einschränken möchte, der braucht also gar keine Kranken. Es reicht aus, genügend viele Tests dort zu machen, wo vermutlich viele positive Ergebnisse zu erwarten sind.

Derzeit sind die Labore in Deutschland mit wöchentlich über 1 Million PCR-Tests bereits stark belastet. Hinzu kommen die Antigen-Selbsttests. Die Deutsche Gesellschaft für Kinder- und Jugendmedizin e.V. warnte in ihrer Stellungnahme vom 26. März 2021 (5) vor einer wöchentlich zu erwartenden halben Million falsch positiver Tests:…

Sucharid Bhagti im Interview mit Boris Reitschuster

Nur dank einer Einstweiligen Verfügung des Landgerichts Berlin können Sie dieses Interview jetzt wieder sehen. Youtube hatte es nach wenigen Minuten zensiert. Nachdem es bereits beim ersten Hochladen nach 120.000 Aufrufen in anderthalb Tagen gelöscht wurde. Auch meine Sperrung wegen des Videos war laut Landgericht Berlin rechtswidrig. So erfreulich die Gerichtsentscheidung ist – so bitter, dass sie nötig war.

www.reitschuster.de

Covid, Merkel und wir?

Brücke, Wald, Fantasie, Bäume, Licht, Nebel, Mystische

Brücke, Wald, Fantasie, Bäume, Licht, Nebel, Mystische

Bild: pixabay.com/CCO

 

Es wäre relativ einfach festzustellen, wie hoch die Herdenimmunität eines Landes ist, nämlich nicht durch Antikörper-Bestimmungen, sondern durch Bestimmung der T-Zell Immunität.  In Zürich wurde durch eine Studie festgestellt, dass die T-Zell-Immunität das Entscheidende ist.  Die Seite, die diese beiden Informationen zeigt, die ist überhaupt sehr informativ. Es ist dies die Seite eines bekannten betagten Journalisten, Dr.Mayer, der auch bei Respekt plus in einem Video seine eigenen Erfahrungen diesbezüglich veröffentlicht hat. Bitte stoßen Sie sich nicht daran, dass die Kritik an Bundeskanzlerin Dr.Merkel immer heftiger wird. Die Situation ist wirtschaftlich sehr prekär und man kann eigentlich nicht verstehen, warum man, an Stelle die Bürger eines Landes auf deren wichtige T-Zell Immunität zu prüfen, was man ja kann, jetzt einen weiteren Lockdown ansteuert. Es könnte sein, dass wir so, wie man es uns vor nun bald einem Jahr gesagt hat, die Bevölkerung eigentlich schon eine Herdenimmunität hat, die man nur messen müsste, um die Menschen aus der Angst zu führen. Natürlich kann sich ein Hartz 4 Empfänger schwer die 150 bis 160 € leisten, die das kostet.

 

Die Impfung ist kein Ausweg, denn eine neue Mutation des Virus wird nur zu 10% z.B. durch die Biontech Impfung verhindert. So ein berühmter Kollege, da er seine Informationen intern weiter geleitet hat, so möchte ich seinen Namen nicht veröffentlichen. Hier sind seine wertvollen Ausführungen:

Liebe KollegInnen,

das Thema Impfstoffwirksamkeit ist für Investoren interessant, daher kümmert sich auch die Financial Times (vom 2.2.) darum:

 

„Antibodies extracted from the blood of people who had received the BioNTech/Pfizer vaccine were only one-tenth as effective at neutralising the virus that had the E484K mutation“

 

10% Effektivität….! Jetzt werden sie bald alle wieder von vorne anfangen müssen.

 

https://www.ft.com/content/595e4958-55e7-45ae-87ed-faa7f08c1c98?accessToken=zwAAAXf9jNwHkc9ZXklYVedFrtOH7fqn8IwcmAE.MEQCIGiGndgn887j5aNz2dqPIIn-W1uG5pVBPlezImjrB_5nAiB5YN1LofXNyBXvuJQTL_IO5llH3G9B8M6q1fwpGAowdg&segmentId=595e4958-55e7-45ae-87ed-faa7f08c1c98

 

Was mich noch interessiert, vielleicht weiß dazu jemand mehr:

Führt ein Impfstoff, der eine so schmale Antigen-basis hat wie die SARS-CoV2-Impfstoffe (Spike-Protein), schneller zu Mutationen als die natürliche Immunität – die ja breiter aufgestellt ist, wie Streeck bei Lanz ausgebreitet hat (https://www.merkur.de/politik/markus-lanz-streeck-virologe-zdf-corona-lockdown-hypothese-rostock-claus-madsen-90191422.amp.html)?

Es gibt da die „Hypothese nicht perfekter Impfstoffe“: „Wenn Impfstoffe … eine gewisse Erregerübertragung zulassen, könnten sie ökologische Bedingungen schaffen, die die Entstehung und Ausbreitung gefährlicher Stämme (‚hot strains‘) ermöglichen“ (Read 27.1.2015https://journals.plos.org/plosbiology/article?id=10.1371/journal.pbio.1002198).

 

Wieler hat das auch angedeutet: „Je mehr wir impfen, desto mehr Varianten werden auftreten“ (WELT 29.1.2021https://www.welt.de/politik/deutschland/article225259255/Corona-Immer-mehr-Faelle-und-Ausbrueche-RKI-in-Sorge-wegen-Mutation.html).

Wir können also nur versuchen aus der Angst heraus zu kommen, das Immunsystem zu stärken und selbst an Stelle des äußeren Rests einen inneren Reset, der uns stärkt und kräftigt durchführen, was zugegeben sehr schwierig ist, aber was sehr nötig ist. Das zweite Video, das mit einem empathischen und spirituellen Meister durchgeführt worden ist , Heinz Grill, das zeigt uns eben diese Möglichkeit eine innere Änderung, die uns im Gegensatz zur 4.Industriellen Revolution, kräftigt und uns in die Lage versetzen könnte, den derzeit geschehenden sehr problematischen äußeren Wandel zu überwinden!

 

 

Mit Spahn und Bhagdi um die Welt: Proteste, Strafen, Herdenimmunität

Basta Berlin

Was passiert, wenn die Regierung realisiert, dass Panikmache und Corona-Maßnahmen falsch und unbegründet waren? Dann brauchen Merkel und Spahn eine Exit-Strategie. Geheime Dokumente könnten nun belegen, wie dieser Pandemie-Ausstieg aussehen wird. Währenddessen zeigt sich in Schweden, was Prof. Bhagdi schon lange vermutet hat: Die Herdenimmunität.

Prof Knut Wittkowski und Prof Haditsch ein aktueller Podcast und Video, da Youtube das Video von Prof. Wittkowski soeben entfernt hatte, Er hat recht: Wir müssen unsere Demokratie mehr schützen!!!

Leider wurde ein aktuelles Video von Prof. Knut Wittkowski, in dem er zu den Angriffen der Mainstreammedien Stellung nimmt soeben von youtube entfernt

allerdings gibt es einen Podcast, der befindet sich oben im Video von Prof Hraditsch:

https://www.youtube.com/watch?v=oYVdWw2FNGY

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