Herbert Schulte

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Auch nach der Landung der Maasmännchen gibt es in Dunkeldeutschlands Justiz immer noch Dinge, bei denen einem der Mund offen bleiben kann

kustraub pixabay sculpture-2412475_960_720

[A.d.R./pw: Wer meint, dass ihn Kunstraub und Justizwillkür nicht tangieren, der irrt leider. So wie unter Missbrauch und Duldung der Justiz derzeit das lukrative Tafelsilber abgeschöpft wird, so wird auch dem Kleinbürger demnächst sein Häuschen, sein SUV und sein Erspartes abgenommen werden. Denn wenn die Kühe geschlachtet sind, dann frisst der Teufel in der Not bekanntlich auch Fliegen …   – wenn wir jetzt nicht wach werden und den Sumpf der Justizwillkür trockenlegen.]


 

Was in der Gegenwart (!) so alles möglich ist: Schlimmstes Justizunrecht und Kunstraub mit den Methoden von Göring & Co.

Seitdem die Welt von dem traurigen Schicksal des Herrn Gustl Mollath erfahren hat,

siehe u.a.:

http://www.gustl-for-help.de

oder auch:

https://www.bayern.landtag.de/parlament/gremien/untersuchungsausschuesse/untersuchungsausschuss-fall-mollath/

wird niemand mehr ernsthaft in Frage stellen können, dass in gewissen mächtigen Kreisen als „störend“ empfundene Personen offensichtlich mit Mitteln des „Rechts“ systematisch zerstört werden können.

Dazu braucht es im Grunde nur eine unheilige Allianz von berufsmäßigen Landrichtern (die Schöffen leisten da wenig Widerstand), Staatsanwaltschaft und Gefälligkeitsgutachtern, und dann kann – dieser Eindruck muss sich aufdrängen – jede Tat so aufgebauscht und jeder Tatverdächtige relativ einfach als so „gemeingefährlich“ gebrandmarkt werden, dass der Weg in den Maßregelvollzug bzw. den „Psychiatrieknast“ mit „Open End“ hinsichtlich der Verweildauer dort sehr schnell gepflastert werden kann.

Wer sich über – um es einmal sehr höflich zu formulieren – sehr „bemerkenswerte“ Details dieser Rechtssache Mollath informiert hat, den wird es wohl auch nicht wundern, dass einzelne Verantwortliche der Justiz offensichtlich auch schon in anderen Fällen schweres Unrecht begangen haben.

Wäre es denkbar, unschuldige Personen zu kriminalisieren, damit man ihnen das gesamte Vermögen, insbesondere Kulturschätze von kulturell – und wohl auch materiell – unermesslichem Wert abnehmen kann? Kulturschätze, die nicht nur das höchste Interesse der gesamten Kunstwelt, sondern aller Menschen auf der Welt finden würden?

So wird  sich wohl jeder auch nur entfernt Kunstinteressierte ggf. schon gefragt haben, wie Wolfgang Amadeus Mozart und seine Schwester Maria Anna Walburga Ignatia Mozart (genannt „Nannerl“) in ihrer Jugend wirklich ausgesehen haben und ob es möglicherweise noch ein Gemälde von Jan Vermeer gibt, das noch nicht in einer großen Kunstgalerie hängt?

Für sehr Viele ist Mozart eines der größten Genies der Musikgeschichte. Sein Jugendbild ist in Schultes Buch auf Seite 69 zu bewundern. Ein Bild des der Weltöffentlichkeit bislang unbekannten Gemäldes, das nach der Überzeugung des Autors Jan Vermeer zuzuschreiben ist, findet sich dort auf Seite 317.

Kultureller Wert? Unschätzbar.

Materieller Wert? Bekommt man ein Gemälde von Jan Vermeer wohl unter 100 Millionen Euro?

Wer den Kunstmarkt ein wenig kennt, wird spontan äußern: Sicherlich nicht.

Der Kunstsammler Herbert Schulte aus Mainz war angesichts derart lukrativer Besitzungen allem Anschein nach ein Opfer derart perfider Machenschaften, und er hat – Jahre nach unschuldiger Verbüßung seiner Haftstrafe und einer bundesweit medial gesteuerten Rufmordkampagne – offensichtlich die Kraft gefunden, seine Erfahrungen in seinem jüngst erschienen Buch „Schrottmetall – Über Giacometti und andere Verbrechen“ aufzuarbeiten und öffentlich zu machen.

Berichte wie den in Spiegel Online, siehe:

http://www.spiegel.de/spiegel/print/d-78522339.html

gab es seinerzeit massenhaft, sowohl in regionalen als auch in überregionalen Zeitschriften.

Das ZDF produzierte hierzu sogar die Dokumentation: „Terra X – F wie Fälschung“, siehe:

https://www.presseportal.de/pm/7840/2674498

Wer so in Grund und Boden gestampft wird, der findet kein Publikum, aber auch keinen Weg mehr, auf ein strafrechtliches Wiederaufnahmeverfahren auch nur noch hoffen zu dürfen.

Wer kennt dieses Buch dieses Buch des Herrn Schulte? Wohl (noch) niemand!

Wer sollte dieses Buch kennen?

Wohl jeder, der sich noch der Vorstellung hingeben kann, dass in diesem Land alles rechtsstaatlich zugeht und eine regelrechte Kunstraubmafia äußerst unheilige Allianzen mit einem Landeskriminalamt, einem Landgericht und einer Staatsanwaltschaft eingehen kann.

Wer also einmal im Detail erfahren will, wie man unschuldige Menschen – eben jenen Herrn Schulte, seine Frau und seinen vormaligen Geschäftspartner – jahrelang verfolgen und willkürlich kriminalisieren kann, um sie auf diesem Wege im Wege der justiziellen „Sicherstellung“ ihrer gesamten Kunstsammlung berauben zu können, damit diese Kunst dann über einen bundesweit bekannten Auktionator in Stuttgart zu Schleuderpreisen an „Kunstliebhaber“ = dunkle Hintermänner weitergeleitet werden kann, der sollte dieses Buch von Herbert Schulte lesen.

Wer dieses Buch gelesen hat, der kann sich fragen, ob das nur eine unglaubliche Fiktion eines armen Verrückten oder doch vielmehr die äußerst detaillierte Aufarbeitung eines unfassbaren Justizverbrechens handelt.

Ich habe mich für die 2. Variante entschieden.

Dieser Fall muss öffentlich aufgearbeitet werden.

Was kann der Einzelne, wenn er von diesen Tatsachen erfahren hat, dagegen bzw. für diese Justizopfer im Umkreis des Herrn Schulte tun?

Nun, was haben die Unterstützer des Herrn Mollath denn seinerzeit getan, um öffentliche Aufmerksamkeit zu erzeugen?

Möglich wären:

Petitionen an den Landtag von Baden-Württemberg,
Eingaben an das Justizministerium von Baden-Württemberg bzw. an den Ministerpräsidenten dieses Bundeslandes,
Kontaktaufnahme mit dem Herrn Schute, um gemeinsam Wege zur Unterstützung zu diskutieren,
das Sammeln von Spenden um ein strafrechtliches Wiederaufnahmeverfahren zu finanzieren,
Mitteilungen an unabhängige Web-Portale, die bereit sind, sich dieser Sache anzunehmen,
Erstattung von Strafanzeigen gegen alle beteiligten Personen (die werden in dem Buch ausführlich gewürdigt) an den Generalbundesanwalt (wegen Bildung einer kriminellen Vereinigung in der Stuttgarter Justiz),

und sicherlich Vieles mehr.

Im Interesse der Gerechtigkeit: Viel Erfolg !!!

 


Foto: Pixabay/ CC0

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