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Auf den Hund gekommen – über das Recht und die Pflicht des Hartzbürgers zum Fernsehen

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Mit einiger Verwunderung verfolge ich die hitzige Diskussion rund um den letzten Artikel des Eifelphilosophen (Die leise Hinrichtung der Kikki W.), in dem er ein weiteres Hartzleben in seinem Kampf gegen den eisigen Strom der Alternativlosigkeit schildert.

Es wäre für den Eifelphilosophen ein Leichtes gewesen, eines aus den zigtausenden anderen Hartzschicksalen auszuwählen, in denen es „nur“ um nacktes Überleben, Essen, ein Obdach gegen Regen, Krankheit und die vernichtete Zukunft in diesem Elend aufwachsender Kinder geht. Hat er aber nicht, er hat stattdessen einen gewagten Griff gemacht, der zu einer heftigen Kontroverse führte. Die Proponentin, die hier in einem Leck geschlagenen Kanu im marktkonformen Eiswasser paddelt, sorgte nämlich bei einigen Lesern für besondere Empörung. Schließlich kämpft sie nicht nur um ihr nacktes Überleben, sondern sie erdreistet sich ein Obdach zu fordern, das auch für ihre Hundeschar, der sie sich liebevoll verbunden fühlt, Platz bietet.

Während Hundefreunde hier leichter nachfühlen können und über die Schikanen der Hartzbeamten empört sind, so sorgt es bei Menschen, die Hunden gleichgültig oder gar antipathisch gegenüberstehen, nur für Kopfschütteln, warum die verharzte Dame um die Köter so ein Theater macht und sie nicht einfach beim städtischen Hundezwinger abgibt. Dann würde sie selbst doch schnell ein Hartzloch zugewiesen bekommen und könnte dort, so wie alle anderen Hartzer auch, im Flachbildschirm ihrem geistigen Tod ins Auge schauen.

Beim Lesen des Sachverhalts merke ich, wie auch ich selbst um Objektivität ringen muss. Als passioniertem Entenzüchter ist mir schließlich das Auftauchen eines Hundes in meinem Garten – passiert ab und zu mal – genauso gefürchtet wie einem Besitzer einer Stradivari das Auftauchen eines Hooligans, der mit einem Baseballschläger unbedingt sein geliebtes Instrument zerschlagen will.

Aber anstatt dass wir uns jetzt in einer ausweglosen Diskussion zwischen Hunde-/Enten-Freunden/Feinden in die Wolle bzw. in die Federn kriegen, erscheint mir eine grundsätzlichere Frage sehr viel interessanter: Was gesteht man dem Menschen als Kulturteilhabe und individuelle Lebenssinngestaltung zu und wo beginnt sanktionsfähige Extravaganz?

Darf man einem Menschen, der seit seiner Kindheit sein ganzes Herz ans Klavierspielen gehängt hat, sein teures Klavier wegnehmen, wenn er aufgrund eines unglücklichen Schicksalsschlages geharzt wird? Leicht könnte man das Beharren aufs geliebte Klavier angesichts der härter werdenden existenziellen Bedingungen als obszönen Luxus ansehen. Nimmt doch der sperrige Klimperkasten in einer Zeit akuter Wohnraumnot unnötig Platz weg. Platz, an dem man mindestens drei Migranten in einem Stockbett übereinander schlichten könnte. Migranten, die dort den notwendigen Schlafraum hätten, damit sie tagsüber Leistung bringen und mit ihrer Arbeitskraft und Steuerleistung endlich etwas in die Staatskassa einbringen und zum BIP beitragen könnten. Der Return-of-Merkels-Investment Point rückt sonst immer weiter in die Ferne. Da mit Tier- und Musikfreunden zimperlich umzugehen, das können wir uns doch nicht leisten. Da könnte ja jeder daherkommen und Extrawürste anmelden…

Schnell merkt man, dass es gar nicht so leicht ist, hier einen gültigen judizierbaren Maßstab zu finden. Das Problem ist nur: In einer Gesellschaft, in der der Mensch laut herrschender Lehrmeinung an Schulen und Universitäten weder Seele noch Geist besitzt, sondern nur ein zweibeiniges Tier ohne Federn ist, das unter möglichst billigem Energiesparlampen/LED-Licht möglichst viele Eier für die Bisquitindustrie legen soll, in so einer Gesellschaft wird es nicht allzulange dauern, bis alle Rechte, die nicht auf das bloße Vegetieren – also Essen, Aussscheiden und Schlafen – gerichtet sind, ebenfalls gestrichen sind. Wobei ja sogar diese rein vegetativen Grundbedürfnisse bereits öffentlich zur Disposition gestellt sind („Wer nicht arbeitet, soll auch nicht essen.“)

Während sich also bei Fragen nach dem Recht auf Existenz und individuelle Lebenssinngestaltung schnell die Geister scheiden, so ist es aber doch bemerkenswert, dass zumindest hinsichtlich eines Rechts unzweifelhafte Klarheit und eine eindeutige Judikatur herrscht:

dem Recht auf Fernsehen.

Das habe ich von einem Mietskasernenbesitzer aus erster Hand erfahren. Der Mann – nennen wir ihn Meier – ist wohlsituierter und wohlbeleibter Leistungsträger im besten Sinne, der es eigentlich gewohnt ist, dass ihm der staatliche Justiz- und Exekutivapparat bei der Durchsetzung seiner gesetzlich und grundbücherlich verbürgten Eigentumsansprüche jederzeit tatkräftig zur Seite steht.

In einer Zeit, in der Privateigentum (von lat. privare = „erräubern“) als höchstes Gut gilt und dessen Schutz vor Schädigung und unberechtigtem Zugriff Dritter ein Großteil der straf- und zivilrechtlichen Gesetzesparagraphen gewidmet ist, fällt es Herrn Meier in der Regel sehr leicht, zu seinem Recht zu kommen und die mobilen und immobilen privaten Früchte seines Erwerbslebens zu genießen.

Es ist kaum zu glauben, aber in einer Angelegenheit beißt Herr Meier trotzdem auf Granit. Bis heute ist er darüber fassungslos. Also, folgendes trug sich in Meiers Mietskaserne zu:

Der Dachstuhl seines überwiegend von Zweibeinern hartzartiger Spezies bewohnten Altbaus begann zu faulen. Grund dafür war Regenwassereintritt an mehreren Stellen der Dachhaut, an welchen die Mieter in Eigenregie einfach Löcher durchgebohrt hatten, um ihre Fernsehantennen zu befestigen. Herr Meier, selbst Architekt, konnte durch ein Sachverständigengutachten belegen, dass die Art der Dachkonstruktion bzw. Eindeckung des Altbaus keine Durchbrüche erlaubt, die man fachgerecht abdichten kann. Da die Mieter nicht einsichtig waren und auf tadellosen Fernsehempfang beharrten, zog Mietsherr Meier vor Gericht. Lag doch ein klassischer Fall vorsätzlicher Sachbeschädigung vor, der ihm als Eigentümer des Privatguts zum geldwerten Nachteil gereichte.

Das erstinstanzliche Gericht wies die Klage jedoch ab bzw. gab den Mietern in ihrem Anspruch auf ununterbrochenen Fernsehzugang Recht. Der Fall ging durch alle Instanzen, aber auch dort wurde Meier ausnahmslos in die Schranken gewiesen. Der höchstrichterliche Urteilsspruch lautete sinngemäß, dass der tägliche Zugang zum Fernsehprogramm ein unverzichtbares Grundrecht des modernen Bürgers und als solches schützenswert sei.

Als mir Herr Meier dies erzählte, war auch ich baff. Als jemand, der neben seiner technischen Ausbildung auch Jura studiert hat, hätte ich mir das nie vorstellen können: Das Recht des gemeinen Kleinbürgers auf Fernsehkonsum bricht elementarstes Eigentums- und Schadenersatzrecht. Nun ja, man lernt eben nie aus.

Aber was ich Ihnen hier erzähle, ist noch gar nichts. Es kommt noch dicker.

Die Pflicht zum Fernsehen

Aus verlässlicher Quelle, die ich nicht preisgeben darf (ja, nicht nur SPIEGEL-Journalisten haben solche Quellen, auch als Parkwächter hat man so seine Beziehungen), weiß ich, dass heute alle Bürger, die nicht fernsehen, d.h. die keinen offiziellen TV-Anschluss besitzen, von staatlicher Seite speziell überwacht werden. Mit anderen Worten: Wer nicht täglich fernsieht, ist dem System verdächtig.

Indem ich also jetzt diesen Artikel poste, habe ich mich gleichzeitig geoutet. Spätestens jetzt werden die Bürgerüberwachungsbeamten wissen, wer der Parkwaechter ist. Denn in meinem Bezirk bin ich gewiss der einzige Entenzüchter und Maschinenbautechniker ohne Fernsehanschluss. Unter Kombination dieser drei Kriterien zusammen mit meiner IP-Adresse, die auf den Bildschirmen der Überwacher genauso sichtbar ist wie mein Ententeich auf der Google-Maps Satellitenaufnahme, bedarf es in der Zeit von Big Data nicht mehr als zweier Mausklicks, um mich eindeutig zu identifizieren.

Auch wenn einem darüber aus grundrechtlicher Sicht Angst und Bang werden kann, aus rein pragmatischer Sicht kann ich es dem System nicht einmal übel nehmen, dass es mich überwacht. Denn ich kann es nicht leugnen: Als ich selbst die Glotze aus dem Wohnzimmer verbannt habe, machte ich eine erstaunliche Wandlung durch. Nach Absolvierung einer kurzen, bei Süchten eben unvermeidlichen Entzugsphase steigerte sich meine psychische und physische Gesundheit um gefühlte 300 % – einhergehend mit dem unwiderstehlichen Drang, dem zur Normalität erklärten, aber jeder Vernunft und Nachhaltigkeit spottenden Wahnsinn, der sich heute vor uns aufgeplustert hat und uns den gesamten Atem zu nehmen droht, einige Nadelstiche zu verpassen und ihn damit wieder zurechtzuschrumpfen. – Eine solche Ambition könnte man allerdings auch unter den Tatbestand „Geschäftsschädigung“ subsumieren. Überhaupt ist das, was ich hier mit anderen Kollegen tue, etwas höchst Subversives und reiner Sand im Getriebe der derzeit herrschenden Wirtschaftsinteressen:

Ich bilde mir eigenständig Gedanken, bilde daraus eigenständige Empfindungen und führe schließlich eigenständige Handlungen aus.

Mit einem Wort: Ich mache geradewegs das, was von einer gigantischen Maschinerie an Schul-, Universitäts-, Medien- und „Wissenschafts“-Einrichtungen von vornherein verhindert werden soll. Man stelle sich bloß vor, was passierte, wenn auch nur ein einstelliger Prozentsatz der Bevölkerung ebenfalls damit anfangen würde, sich nicht mehr mit toten intellektuellen Floskeln und emotionalen Injektionen abfüttern zu lassen, sondern eigenständig zu denken, zu empfinden und zu wollen – die marktradikale („neoliberale“) Macht- und Meinungsmaschinerie müsste dahinschmelzen wie ein Schneemann im Frühling.

Die Menschen würden schlagartig zur Realität erwachen und damit aufhören, giftige Dinge zu kaufen, die sie nicht brauchen, um Geld, das sie nicht haben, um Menschen zu imponieren, die sie nicht mögen (Zit. Richard David Precht). Die solcherart zu eigenständigem Denken, Fühlen und Wollen erwachten Menschen würden ihre Freunde, Kollegen und Nachbarn „anstecken“ und in kürzester Zeit wären auch diese nicht mehr bereit, einen fremdbestimmten Lebensstil zu führen, der ihnen im Innersten eigentlich sinnlos und zuwider ist.

Niemand würde sich mehr als Profitmaximierungszwerg in eine Wirtschaftskratzlei setzen lassen oder als Werbefritze die wertvollste Zeit seines Lebens vergeuden.

Nein, das darf nicht sein. Aus diesem Grund: Das Recht und die Pflicht zum „Fernsehen“ hat oberste Priorität und wird in den Verfassungsrang erhoben.

Wer sich nicht täglich aus dem „Fernsehen“ die Tageslosung abholt (siehe eine kurze Kompilation solcher Losungen des Moderators Conan O‘Brien: „Gleichschaltung der Medien und Manipulation des fernsehenden Kleinbürgers“), der ist gefährlich und sollte von grauen Männern besachwaltert werden.

Dabei wird sich schon bald herausstellen, dass es gerade andersrum ist: Bürger, die sich täglich mit Fernsehen abfüllen lassen, sind das denkbar größte Risiko für Demokratie und Rechtsstaat. Menschen, die nicht fernsehen und sich einen gesunden Geist erhalten, wird man hingegen eine jährliche Prämie geben. Genauso wie man Landwirten die „Grünbrachen-Prämie“ gezahlt hat – als Gegenleistung dafür, dass sie einen Teil ihrer Agrarflächen nicht mit Pestiziden und chemischem Treibdünger auszehren, sondern ihm die Möglichkeit zu Regeneration und Artenvielfalt geben.

HURRA DEUTSCHLAND! Elitenterror, Todesurteile und Flüchtlingswahn beim lichterdeutschen Ausbeutungsmeister

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Montag, 28.9.2015. Eifel. Nein, was für ein Herbst. Kundige Seherinnen und Seher haben den Untergang des Abendlandes für September vorhergesagt – und ich muss sagen: sie lagen gut im Trend. Ich selbst muss mich entschuldigen, sowohl bei einem alten, längst verstorbenen Freund als auch bei jenen politischen Visionisten, die vorhergesagt  haben, dass Millionen von Flüchtlingen Europa überschwemmen werden. Ja, mein alter Freund André, der Harfner, Mitglied des britischen Ordens der Barden und Druiden, warnte schon im Jahre 2000 vor muslimischen Angriff aus den finsteren Wüsten – ich hielt das alles für Quatsch. Wie sollen die denn hier hinkommen? Ich hielt das für ausgemachten, ausländerfeindlichen Blödsinn … doch jetzt kommen sie in Massen, ganz plötzlich, ohne das jemand aus den hochbezahlten Kreisen der Elite diese Entwicklung vorausgesagt hätte. Nicht jene, die unsere Hilfe am dringensten bräuchten, sondern jene, die selbst am Besten für sich sorgen können: die jungen, gut ausgebildeten syrischen Männer, alles Ärzte und Ingenieure – bis auf diejenigen, die im Namen einer terroristischen Vereinigung einen heiligen Krieg nach Europa bringen … die Gerüchte, dass immer mehr Kämpfer der IS nach Deutschland eindringen, machen immer mehr die Runde (siehe epochtimes).

Wir wollen uns jetzt aber nicht groß über das Flüchtlingsthema auslassen, also: jedenfalls kann und darf ich das nicht. Ich habe Kinder – und einer aktuellen Warnung der Welt (siehe Welt) zufolge riskiere ich mit zu kritischen Äußerungen zum aktuellen Flüchtlingswahn den Entzug meiner Kinder durch die alte Nazibehörde „Jugendamt“. Ja, dass ist Meinungsfreiheit in Deutschland, jenem Land, dass manchen Demonstranten staatliche Zuschüsse zu Demonstrationen „gegen rechts“ gewährt (siehe parlok.thüringen) und die Definition von „rechts“ immer weiter ausweitet. Es kann jeden treffen, jederzeit kann die soziale Hinrichtung stattfinden – so, als hätten wir aus der Nazizeit nie etwas gelernt: nur sind es jetzt „Linke“ (also: Pseudolinke, genauer gesagt) wie Jutta Ditfurth oder die armselige „Aluhut-für-Ken“-Diffarmierungstruppe, die mit Nazimethoden Meinungen verfolgen wollen.

Damit wir uns richtig verstehen: Faschismus ist keine Meinung, sondern ein Verbrechen. Nein, darüber diskutiere ich auch gar nicht. Aber: wer heute als Nazi beschimpft wird, war vor fünfzehn Jahren noch voll auf der Mainstreamlinie der CDU, als man noch offen „gegen Ausländer unterschreiben“ durfte (gemeint ist die Unterschriftenaktion der CDU/CSU von 1999 gegen die Änderung des Staatsbürgerschaftsrechts). „Nazi“ wird zu einem Totschlagargument … wie der Begriff „Jude“ oder „Kommunist“ in den Jahren von 1933-1945. Das hat mit dem politischen Diskurs einer offenen Gesellschaft wenig zu tun – und ebensowenig mit der Meinungsfreiheit einer demokratischen Nation. Nehmen wir die Wahndebatte des Jahres 2015 ernst, dann sind Helmut Schmidt, Helmut Kohl und Angela Merkel Nazis – sie alle hatten sich mal negativ über weitere Zuwanderungen geäußert – einmal davon abgesehen, dass die ganze  CDU/CSU als Nazipartei zu deklarieren wäre.

Im aktuellen Flüchtlingswahn wird vieles vergessen und verdrängt, was uns normalerweise bewegen dürfte – aber „die Elite“ hat sich aktuell anders entschieden und diktiert uns nun eine neue Meinung – diese Entwicklung ist eher besorgniserregend als die paar Krakeeler aus dem rechtesten Spektrum der Politik. „Pack“ nennt ein übergewichtiger Vizekanzler die Kritiker seiner Asylpolitik, „Dunkeldeutschland“ nennt der Präsident diesen Landes ganze Landstriche, die es verpasst haben, ihre Asylkritiker von sich aus mundtot zu machen – und niemanden regt es auf. Die „Elite“ gibt den Ton an, befiehlt eine 180-Grad-Wendung und alle haben zu gehorchen: der Präsident Lichterdeutschlands (wie man das westliche Gegenteil wohl nennen muss), selbst – wie die amtierende Bundeskanzlerin dunkeldeutscher Abstammung – tritt alle Regeln einer pluralistischen Demokratie mir Füßen … vielleicht ist noch zu viel dunkeldeutsches in ihm.

Vergessen wird, dass die „Asylkritiker“ noch letztes Jahr zur Angst erzogen wurden, also im Prinzip nur ein Produkt der Medienelite sind. Denken Sie nur an die Neujahrsansprache der Bundeskanzlerin (hat mal wieder keiner gehört, oder?): dort war die IS noch eine große Gefahr für unsere Werte (siehe Huffingtonpost) (und ich fürchtete schon, wir müssten wieder unsere Freiheit im Ausland mit Waffengewalt verteidigen – wie in Afghanistan, wo wir ja auch zum Schutz der Frauen mit Waffengewalt angriffen). Wer nun als braver Bürger auf seine Kanzlerin gehört und Angst vor einsickernden IS-Kampfverbänden hat, die das Kalifat auf Braunschweig ausdehnen wollen, wird heute als „Nazi“ beschimpft. Wissen Sie, was ich letztens in der Wirtschaftswoche las? Richtig „faschistischen Dreck“, möchte man meinen (siehe Wirtschaftswoche):

„Nüchterne Zahlen aber lassen eine Zukunft erkennen, die es verbietet, beschönigend das „Bunte“ und „Kulturbereichernde“ zu beschwören. Migranten sind keine besseren Menschen, sie bringen ihre Konflikte mit. Aus Afrika und dem Nahen Osten kommen überdies vor allem junge Männer, darunter in der Mehrzahl Muslime, deren Integration an Sprache und Ausbildung scheitern dürfte. Das begünstigt die Entstehung ethnisch und kulturell abgegrenzter No-go-Areas, in denen das Gewaltmonopol des Staates nicht gilt.“

Ja, es gibt das kulturbereichernde Element. Und es gibt Migranten, deren Meinung zu Juden, Frauen und Bürgerrechten finstersten faschistoiden Dunkelwelten entspricht. Hören wir weiter Wiwo:

„Die Lage verbessert sich übrigens nicht gerade dadurch, dass die vielen jungen Männer im Zweifelsfall keine Frau finden. Das ist seit Menschengedenken die denkbar ungünstigste Basis für ein friedliches Zusammenleben. Man nehme das islamistische Frauenbild hinzu und man ahnt, dass sich Jahrzehnte des Kampfs um Gleichberechtigung der Frauen als vergebens erweisen könnten.“

So etwas gilt für jedes Land, überall … also auch für das durch die USA so definierte „böse“ Deutschland. Im Extremfall kommen Millionen Kulturbarbaren mit Eroberungsgelüsten nach Deutschland (so jedenfalls wurde mir „der Moslem“ von den deutschen Medien in den letzten Jahren vorgestellt)  die laut politischem Neusprech jetzt alles Ärzte sind. Ja – das war der triumphale Moment in einem Kommentar von Hans-Ulrich Jörges (voll auf der aktuellen Kanzlerlinie, leider gab es den Artikel nur in der Printversion), als er mit dem Satz endete, dass bald die (mutmaßlich ausländerfeindlichen) Hartz-IV-Bezieher zu einem syrischen Arzt gehen müssten. Aber selbst wenn eine Million Ärzte kämen: deren Gehälter könnten wir gar nicht bezahlen, da wäre Hartz IV wirklich ein Segen. Ob Angela Merkel wohl das Problem der Frauenlosigkeit auch thematisieren wird? Die Ministerin von Nordrhein-Westfalen wollte Hartz IV-Abhängige gewaltsam in die Asylbetreuung abkommandieren – vielleicht wird ja auch bald die Zwangsehe für Hartz-IV-Abhängige Pflicht?

Ja – hier kommen wir zu einem Thema, dass direkt mit dem Flüchtlingswahn zu tun hat, direkt mit dem Wahn, dass Deutschland Millionen von „guten“ Flüchtlingen mit Edelberufen braucht, um sich gegen das dunkeldeutsche Pack wehren zu können. Wenn der Pfarrer der Nachbargemeinde mit Flüchtlingskindern eine Wanderung durch die Natur macht, finde ich das toll, es ist ein schönes Moment einer Willkommenskultur die wir für Asylbewerber brauchen – ich frage mich nur gleichzeitig, warum der nicht mal Wanderungen mit den unterernährten und ausgestoßenen Kindern von Langzeitarbeitslosen macht.

Nun – die Antwort darauf ist einfach: die Elite, die jetzt eine Einwanderungskultur beschwört, hatte auch die Kaste der Parias geschaffen – und dies wird in Deutschland von einer breiten Elitenschicht akzeptiert. Denen steht Aufgrund ihre globalistischen Ausrichtung der syrische Arzt näher als der Kind der „Natives“, ja, er freut sich sogar darüber, wenn es den europäischen Natives demnächst so ergeht wir ihren Brüdern aus den USA. Es ist etwas wahr geworden, was früher nur ein Witz war: die Elite besorgt sich ein neues Volk, das alte war ihnen zu dämlich und unbequem. Daher stammt der mediale Druck, der es nicht erlaubt, Fragen zu stellen dabei wären ein paar Fragen langsam mal notwendig.

Wieso stammen die meisten Tweets, die Flüchtlinge nach Deutschland locken (Tweets, gegen die das Auswärtige Amt eine „Gegenoffensive“ startet, siehe Spiegel) aus England, den USA und Australien wie bei Voltairenet zu lesen ist (siehe Voltairenet.org):

„Wie man sieht, kommen nur 6,4 Prozent aller Tweets mit #RefugeesWelcome + Germany aus Deutschland selbst. Fast die Hälfte von ihnen stammt aus Großbritannien, den USA und Australien!“

Kann es sein, dass wir hier die ersten Arbeitsergebnisse einer britischen „Social-Media-Brigade“ vorliegen haben, die im Januar diesen Jahres ihre Arbeit aufgenommen hat (siehe Spiegel)?

Wieso reden wir sowenig über die Ursachen der Flüchtlingsströme, die scheinbar spontan über Mitteleuropa hereinbrechen – einmal abgesehen von gelegentlichen Ausnahmen wie dieser hier (siehe Tagesschau):

„Wir treffen den Islamwissenschaftler und Nahost-Experten Michael  Lüders in Berlin. Der fanatische Islam, der Terror, die brutale Gewalt des IS: Das ganze Desaster wäre nicht in der Welt ohne die fatalen Interventionen des Westens innerhalb der letzten 60 Jahre, sagt Lüders: „Wenn man sich die Verhältnisse in der Region, im Nahen und Mittleren Osten anschaut, Stichwort: Entstehung der Taliban, Stichwort: Entstehung des Islamischen Staates, von Al Quaida. Die Spuren führen immer in Richtung Washington, in Richtung amerikanischer Politik.““

Wer sind die „mysteriösen Aufwiegler“ mit gefälschten Pässen aus Unternehmerkreisen, die Flüchtlinge zu gewalttätigen Aktionen animieren wollen (siehe Welt)?

Nun – weitere Fragen wollen wir mal lieber nicht stellen: inzwischen gilt in Deutschland jede Form an Elitenkritik als „Böse“ (= Nazi), sogar Kapitalismuskritik steht in Verdacht, ausschließlich der militante Arm der NPD zu sein – und außerdem möchte ich ja meine Kinder nicht in Gefahr bringen.

Darf man mal drauf hinweisen, dass das Thema „Asyl“ im Prinzip erstmal gar nichts damit zu tun hat. dass jetzt eine Million syrischer Ärzte in Deutschland Praxen eröffnen wollen (vorausgesetzt, dass ihre Ausbildung auch nur annähernd dazu ausreicht)? Asyl – erhalten politisch verfolgte Menschen, solange die Verfolgung anhält … doch gehandhabt wird es, als ob wir jetzt Einwanderungsland Nummer eins in der Welt werden (siehe Stern) bzw. schon sind, weil wir die Hauptverantwortung für die Kriegsfolgen der Nato übernehmen müssen …. und dabei unter Umständen einen schweren Verfassungsbruch begehen, ohne mit der Wimper zu zucken, denn: Asyl gilt für politisch Verfolgte (wovon es in der Welt genug gibt) nicht für geldgeile Ärzte, deren „Reinerträge“ in Deutschland vn 2007 bis 2011 um bis zu 35 % stiegen (siehe Zeit).

Wo bleibt eigentlich das Gestöhne „Der Wirtschaft“ über die hemmungslose „Sozialromantik“, die seit vielen Jahren angeblich unser Überleben massiv in Gefahr brachte und jetzt durch die „Willkommenskultur“ ganz ungewohnte Blüten treibt? Immerhin: der „Staat“ musste sich gegen die Horden von „Sozialschmarotzern“ mit großer Gewalt zur Wehr setzen: es hätte unser aller Ende bedeutet, wenn wir diesen „Parasiten“ nicht Einhalt geboten hätte. 7000 Todesurteile verhängen wir pro Monat, um das „Pack“ im Zaum zu halten. Todesurteile? Ja – ich plädiere hier für eine den Fakten entsprechende Sprachregelung. Schauen Sie sich doch mal an, was in diesem Land mit Armen geschieht (siehe jungewelt):

„Ein vergessener Termin, zu wenige Bewerbungen, ein abgelehntes »Angebot«: Jährlich verhängen Jobcenter über eine Million Sanktionen gegen Hartz-IV-Bezieher. Jeden Monat setzen sie rund 7.000 Menschen auf null. Das heißt: Obwohl bedürftig, erhalten Betroffene weder Bargeld noch Miete und Krankenversicherung. Sie können zwar Lebensmittelgutscheine im Höchstwert von 196 Euro pro Monat beantragen. Gewähren müssen Jobcenter diese aber nicht. Die Folge in jedem Fall: Miete, Strom, Fahrgeld, Hygieneartikel fallen ersatzlos weg.“

Keine Miete, keine Heizung, je nach Gutdünken auch kein Essen: das ist mit Überleben kaum vereinbar – und deshalb ein Todesurteil, das dann durch die Natur selbst vollstreckt werden soll. Kein Wunder, dass Millionen von Deutschen (auch mit „Migrationshintergrund“ – ein diskriminierendes Wort, mit dem man die letzten Jahre noch gut Bekanntschaft machen konnte) lieber in versteckter Armut leben als sich der Willkür dieser Exekutionsbehörde auszuliefen (siehe Tagesspiegel)

Kein Thema für die Lichterdeutschen, die vor allem eins wollen: Teil der Elite werden, Teil der neuen Herrenmenschenkultur, die sich durch den Besitz von Geld auszeichnet … weshalb wir auch lieber diejenigen Flüchtlinge aufnehmen, die reich und stark genug sind, bis nach Deutschland zu kommen anstatt diejenigen, die unsere Hilfe dringend brauchen, aber die Reise nie lebend überstehen würden. Kein Lichterdeutscher macht sich groß Gedanken über die Kultur des Todes, die sich in der deutschen Sozialpolitik ausbreitet, kein Lichterdeutscher macht sich Gedanken darüber, dass er sein Geld mit der Arbeit für verbrecherische Organisationen verdient.

Verbrecherische Organisationen? Ja – wir sind die Weltmeister in punkto unternehmerischer Ausbeutung (siehe euraktiv)

„In kaum einem Land der Welt sitzen so viele Unternehmen, denen eine Beteiligung an schweren Menschenrechtsverletzungen angelastet wird, wie in Deutschland. Das ergeben aktuelle Erhebungen der Universität Maastricht.“

Hätte man das ernst genommen: man hätte sich über den aktuellen VW-Skandal nicht gewundert. Skandal? Ja – die Elite berichtet über eines der größten Verbrechen deutscher Unternehmen in Kategorien, als hätte ein Popsternchen mal seine Unterhose vergessen, dabei handelt es sich um einen bewussten, gezielten und von langer Hand geplanten Akt gegen den Staat, gegen 11 Millionen Kunden und gegen die Umwelt, ein Verbrechen, dass wieder einmal beweist, dass „die Wirtschaft“ Staatsfeind Nummer 1 ist und mit einem ungeheuren Ausmaß an krimineller Energie Gesetzgeber und Kunden betrügt. Ein solcher Konzern braucht keine neue Spitze, ein solcher Konzern gehört umgehend enteignet und zerschlagen … sonst lernt er nur, dass er das nächste Mal gewitzter vorgehen muss -und gewitzter vorgehen wird. Doch was geschieht mit den Hauptverantwortlichen, die 16 Millionen Euro im Jahr als Gehalt bezogen? Sie haben von nichts gewusst und bekommen nach ihrem Rücktritt nochmal 28,6 Millionen (siehe Focus) – dabei wurden sie extra dafür bezahlt, alles zu wissen.

An diesem Betrug des größten Autokonzerns der Welt haben aber auch hunderttausende von „Leistungsträgern“ gut verdient, Gestalten, die sich jetzt beim Flüchtlingswahn groß hervortun, weil es so schön vom wirklichen Sein ablenkt, diesem Betrug verdanken wir unsere Rekordexporte, mit denen wir immer hausieren gehen. Und der schon zuvor vorbestrafte Personalchef dieses Verbrecherkonzerns hat uns einen „Sozialstaat“ beschert, der – ohne dass auch nur ein berühmter Schauspieler dagegen aufbegehren würde – auch den Tod der Kinder der Sanktionierten billigend in Kauf nimmt.

Das ist Lichterdeutschland: außen hui, innen pfui.

Und wehe einer weist auf die Diskrepanz zwischen der jubelnden Begeisterung für vermeintlich syrische Ärzte und der Verachtung gegenüber deutschen Armen hin … ein solcher wird als Nazi sofort aus dem gesunden deutschen lichterdeutschen Volkskörper ausgeschlossen … was zeigt, dass wir aus dem Horror des Dritten Reiches gar nichts gelernt haben.

Ach, was soll man dazu noch sagen?

Nun – was angeordnet ist, was alle sagen …. oder wenigstens sagen sollen: HURRA DEUTSCHLAND!

Wir sind wieder wer.

Und soweit sind wir wieder.

 

 

 

 

 

 

Typisch Deutsch?

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Es gibt Momente im Leben, da schäme ich mich dafür, Deutscher zu sein. Da möchte ich mit diesem „Volk“ am liebsten nichts, aber auch gar nichts mehr zu tun haben. Weil der typische Deutsche ein hirn- und vernunftloses Herdentier ist, das jedem Spinner nachrennt, wenn der ihm nur laut genug das Blaue vom Himmel runter verspricht. In derartigen Momenten setzt der Verstand aus, regieren nur noch Triebe und Gruppendruck. Da wird eine möglichst wehrlose Minderheit zum Abreagieren gebraucht. Das war vor gut siebzig Jahren im Dritten Reich so (die Juden); das setzte sich bei den Studentenunruhen fort (die ungewaschenen Langhaarigen); das ist heute immer noch so (die Sozialschmarotzer). Glaubt ihr nicht? Hier mal eine aktuelle Gegenüberstellung.

Die graue Theorie:
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Das Aussprechen der traurigen Wahrheit:
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Die Gehirnwäsche gleichgeschalteter Hetzmedien:
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Ich finde das, was hier z. Zt. bzg. Arbeitslosen-Bashing abgeht, nur noch zum Kotzen! Verdammt nochmal, das ist doch UNSER Land und nicht das von ein paar hoffnungslos überbezahlten Wohlstandszecken und Empfängern leistungsloser Grundeinkommen in Regierungsämtern und Vorstandsetagen! Und auch nicht das von deren schleimenden Schmierfinken! Macht sich das eigentlich keiner klar? Oder glauben mittlerweile alle schon den Gehirnwäschern? Im letztgenannten Fall muss ich allerdings sagen, dass wir diese Regierung wirklich verdient haben … Traurig, traurig!

 

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