Guido Westerwelle

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Holocaust gedenken? Hartz IV bedenken!

Henner Schmidt, FDP-Fraktionsvize meint:
Hartz-IV-Empfänger sollen Ratten jagen!!

SPD-Arbeitsminister Franz Müntefering meint:
Wer nicht arbeitet, soll auch nicht essen!!

Altkanzler Gerhard Schröder meint:
Es gibt kein Recht auf Faulheit!!

FDP-Chef Guido Westerwelle meint:
Es gibt kein Recht auf staatlich bezahlte Faulheit!!

Michael Glos, CDU Bundesminister für Wirtschaft und Technologie meint:
Arbeitspflicht für alle Arbeitslosen muss eingeführt werden!!

Genozidsforscher Professor Dr. Gunnar Heinsohn, meint:
Man müsse der Unterschicht den Hahn zu drehen, denn nur ein ungeborenes Kind aus diesem Milieu, ist auch ein gutes Kind, denn es schlägt einem schon keinen Baseballschläger den Kopf!!

Grünenpolitikerin Claudia Hämmerling meint:
Hartz IV Empfänger könnten als Hundekotkontrolleure eingesetzt werden!!

Vorstandsmitglied der Bundesbank, Thilo Sarrazin (SPD) meint:
Finanznot wäre angeblich nicht das zentrale Problem bei Hartz IV-Beziehern, sondern ihr übermäßiger TV-Konsum, ihre Wortarmut und Fettleibigkeit.

CDU- Philipp Mißfelder meint:
Kinder von ALG-II-BezieherInnen solle es keine Anhebung des Regelsatzes geben, denn diese Maßnahme würde ja nur zu einer Absatzsteigerung führen bei Alkohol- und Tabakindustrie.

FDP- Dr. Oliver Möllenstädt meint:
Die Empfängerinnen würden das Geld eher in den nächsten Schnapsladen tragen, als es in Vorsorge und selbstbestimmte Familienplanung zu investieren.“

CDU-Vorsitzende Roland Koch meint:
Hartz IV eine „angenehme Variante“ des Lebens und fordert eine Arbeitspflicht für Arbeitslose, zur Not in Billig-Jobs.

Wolfgang Clement SPD vergleicht Hartz IV Empfänger mit Parasiten

Dirk Niebel und der Verlust jeglichen Realitätssinnes…

…wobei: Niebel ist FDP-Spitzenpolitiker, demnach ist das eigentlich nicht verwunderlich.

Niebel, wir erinnern uns, ist der FDP-Fuzzi, der u.a. das Entwicklungshilfeministerium abschaffen wollte, um Steuergelder einzusparen.

Niebel, wir erinnern uns, ist aktuell Entwicklungshilfeminister.

Nun machten die WikiLeaks-Veröffentlichungen ja recht hohe Wellen, erst verspätet, weil eine der Quellen ein junger, aufstrebender FDP-Politiker gewesen war, der geradezu live, in Farbe & 3-D aus den Koalitionsverhandlungen an den US-Botschafter berichtete.

Als Öffentlichkeit und Medien dies dann doch noch bemerkten, fiel der Verdacht naheliegenderweise auf Phillip Rösler und Christian Lindner.

Und noch während der verdacht fiel, ließ uns Niebel wissen:

„Ich halte den Vorwurf für geradezu lächerlich. Ich bestreite, dass es einen Informanten gibt.“

Heute, nachdem sich Helmut Metzner, ehemaliger Büroleiter von Westerwelle als Bauernopfer zur Verfügung gestellt hat, klingt Niebel ganz anders:

Niebel verteidigte das Vorgehen von Helmut Metzner, der die US-Botschaft im Herbst 2009 mit Informationen aus den schwarz-gelben Koalitionsverhandlungen versorgt hatte, als „ganz normales tägliches Geschäft“ in der Politik. „Das war kein Maulwurf“, sagte der frühere FDP-Generalsekretär der „Rhein-Neckar-Zeitung“ (Freitag). (…) Metzner habe nur seine Arbeit getan

Und als ob das nicht schon…nennen wir es dämlich genug wäre, legt Niebel nach, denn er erklärt uns gleich auch noch, warum ein Unschuldiger, der nur seinen Job macht, dafür gefeuert wird:

„Vielleicht wollte man so die Pressekampagne beenden und einen verdienten Mitarbeiter schützen und aus dem Fokus der öffentlichen Berichterstattung herausnehmen“, sagte er. „Schließlich ist er mit solchen Dingen nicht so vertraut wie wir Politiker.“

(Zitatquelle)

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