Große Kaputtung

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Kaugummi am Weg der Großen Kaputtung bzw. des Great Reset

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Eigentlich sei die aktuelle Diskussionsunkultur nur das Ergebnis einer Angst vor der Freiheit, meint Milosz Matuschek in einer jüngsten Betrachtung. Obwohl größtenteils im Unterbewussten und daher unsichtbar, muss diese Angst gigantisch sein. Denn anders ist es nicht erklärbar, dass große Menschenmassen nun die Option Söder, also Skalpierung und Untergang wählen.

Um das aufschäumende Meer an Argwohn, Zynismus und Hass zu verstehen, das wir derzeit mit „Cancel Culture“ zu umschreiben versuchen, muss man verstehen, dass Hass der Zwillingsbruder von Angst ist und sich diese beiden Brüder jederzeit ineinander umwandeln können (siehe  „Das Transen-Paar des Verderbens“). Wenn einem also im Supermarkt oder in den Dünen des Internet ein hasserfüllter Mensch anfährt, dann kann man sich vor Augen halten, dass es nur eine tiefsitzende Angst ist, die diesem Menschen als Stachel im Fleisch sitzt und ihn antreibt. Dieses Potential der Angst wird durch eine beispiellose medial-politische Kampagne im globalen Maßstab getriggert und instrumentalisiert (die Strategiepapiere der Regierungen zum systematischen Erzeugen der Angst sind hinreichend bekannt und brauche ich hier nicht nochmals zu verlinken).

Das Ziel des ganzen Treibens liegt inzwischen offen am Tisch, man braucht keine Verschwörungstheorien mehr, um es sich zusammenzureimen: Der „Great Reset“ – eine neue, digital observierte und gemaßregelte Welt nach den Vorstellungen der Lobbyvereinigung der größten Konzerne der Welt, dem World Economic Forum. Um diese von vornherein zum Scheitern verurteilte bzw. in eine absehbare Katastrophe mündende Utopie zu verhindern, bleibt uns nur noch ein kleines Zeitfenster. Denn es werden derzeit alle Hebel in Bewegung gesetzt, die die Megamaschine noch hergibt. Doch diese Hebel wären nicht ausreichend. Man braucht viele kleine Zahnräder, um die Faschiermaschine des Great Reset bzw. der Großen Kaputtung ihr Werk verrichten zu lassen.

Eine der obersten Prioritäten in der derzeitigen, noch nicht vollständig entschiedenen Phase des Reset: Abweichler und Aufklärer zum Schweigen bringen. Denn kein Bürger, der darüber aufgeklärt wird, welches Schicksal auf ihn und seine Kinder in dieser Maschinerie wartet und dass das strahlende 5G-gechippte Paradies eher Dantes Eishölle gleicht, würde bei diesem Wahnsinn eine Minute länger mitmachen. Die Inquisitoren und ihre Exekutivkräfte alleine wären zu schwach, das doch bereits beträchtliche Widerstandspotential in der Bevölkerung zu unterdrücken. Wie schon im Mittelalter bei den Hexenverfolgungen spannt man daher man zur Durchsetzung seiner Säuberungs-Agenda auch heute das gemeine Volk ein, lädt es zum Denunzieren, Verhöhnen und Verfolgen derjenigen ein, die von der herrschenden Lehre zu Ketzern, Ungläubigen und Sektierern erklärt wurden.

Es wird nun viel davon abhängen, ob wir dieses Spiel durchschauen oder ob sich wieder ein angst- und hasserfüllter Lynchmob zusammenrottet, der einer eigentlich bereits dekadenten und sturmreifen Kirche bzw. deren drittmittelfinanzierter Nachfolgeorganisation namens „Wissenschaft“ beim Scheitholzschlichten hilft.

Die Losung zum Zusammenrotten wurde bereits ausgegeben: „Unite Behind the Science!“ Vor allem minderjährige Rekruten strömen in Massen herbei und nehmen virtuelle Gewehre und Mistgabeln in die Hand, um dem streng wissenschaftlichen Fortschritt den Weg freizuräumen.

Die einzige offene Frage ist nun: Wieviele werden sich dem Marsch der Lemminge in den Grand Canyon anschließen und wieviele werden den mühsamen Weg uphill wählen? Der Weg nach unten in den Canyon ist flankiert von bunten Kaugummiautomaten und Softdrinkschenken, man kann vollen Rückenwind genießen. Der Weg nach oben ins Gebirge ist hingegen schmal und steinig. Regen und eisiger Wind wehen einem entgegen und wer diese Wanderung wagen will, sollte sich nicht nur warm anziehen, sondern muss sich die Butterbrote zur Wegzehrung selbst streichen und in den Ranzen einpacken, denn niemand wird einem unterwegs etwas servieren.

Wer zuletzt lacht … und wer seine Augen zum Weinen benutzen muss – wird sich zeigen. Womöglich schon früher als erwartet.

Foto: Pixabay/CC0

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