Google

This tag is associated with 7 posts

Big Brothers Großer Bruder

Google macht sich jetzt einfach seinen eigenen Journalismus

Der weltweit größte und mächtigste Datenkonzern holt sich deutsche und ausländische Verlage ins Boot. Sie sollen die Inhalte liefern, die Google in einem neuen Nachrichtenformat präsentieren will. Damit wird der Weg zu einem Supermassenmedium geebnet und unabhängiger Journalismus zu einer noch kleineren Randerscheinung. Die beteiligten Zeitungshäuser freuen sich auf „echten Mehrwert“ und hören schon die Kasse klingeln. Lesern und Zuschauern wird dafür noch mehr Einheitsbrei aufgetischt.

Wer sägt schon am eigenen Ast?

Wenn US-Technologiekonzerne „Rassismus bekämpfen“

Alle sind derzeit ganz laut und öffentlichkeitswirksam gegen Rassismus. Doch scheint die Rassismusdebatte spätestens an der Landesgrenze zu enden. Ab dort beginnt wieder das Geschäft.

Cui bono? Wie Trumps Streit mit Twitter, die Unruhen in den USA und die US-Wahlen zusammenhängen

Der Streit zwischen Trump und Twitter wird immer härter. Nun hat Twitter ein Video gelöscht, dass Trump getwittert hat. Wer sich das Video anschaut, der versteht, worum es in dem Streit anscheinend wirklich geht.

Die großen Internetkonzerne und Trump werden wohl keine Freunde mehr. Die Internetkonzerne gaben von Anfang an recht offen zu verstehen, dass sie Trump nicht mögen. Und das hat Konsequenzen, denn wenn Google zum Beispiel seine Suchfunktion so modifiziert, dass bei einer Suche immer negative Ergebnisse über Trump auftauchen, beeinflusst das die Menschen und damit die Wahlergebnisse.

Was ist eigentlich der Überwachungskapitalismus?

Von der #Digitalisierung wird zwar laufend geredet, mitunter auch von der Übermacht der #SiliconValley-Konzerne, aber was meint das genau? Leben wir jetzt einfach in einer Wirtschaft 4.0 oder braucht es einen anderen Begriff, der zugleich als Analyseinstrument dient? Die US-amerikanische Wirtschaftswissenschaftlerin Shoshana Zuboff hat den Begriff Überwachungskapitalismus geprägt und beschreibt in ihrem Buch detailliert, wie sich das Internet verändert hat und wir alle zu überwachten Subjekten gemacht werden, die den Tech-Unternehmen zuarbeiten. Alles begann mit #Google, doch anfangs, so beschreibt es Zuboff, haben die Gründer der Suchmaschine gar nicht verstanden, wo ihre eigentliche Geldquelle liegt. Inzwischen sind alle Digital-Konzerne (außer Apple) mächtige Akteure des Überwachungskapitalismus.

Die „Neger“ von heute – und ihre Götter

Digital StillCamera

Donnerstag, 17.12.2015. Eifel. Ja – ich habe „Neger“ gesagt. Genau: das haben Sie richtig bemerkt. Eins der bösen, verbotenen, ausgerotteten Wörter. Früher gab´s die mal als revolutionäre Küsse: Negerküsse. Heute sind die verboten. Stellen Sie sich das mal vor, wie emanzipatorisch das damals war: viele Weiße wurden von Negern geküsst – undenkbar in den Südstaaten der USA. Heute ist das verboten. Bevor Sie sich jetzt aufregen: das Wort „Neger“ habe ich nur zitiert: bitte erschlagen Sie also nicht den Autor dieser Zeilen dafür, sondern den, der das Wort ohne Sondergenehmigung gebracht hat (siehe Süddeutsche):

„Der Neger von heute ist nicht mehr nur ein Mensch mit afrikanischen Wurzeln, dessen äußere Erscheinung durch die glühende Sonne, die Farbe seiner Haut geprägt ist. Der Neger von heute ist eine subalterne Kategorie der Menschheit, ein überflüssiger, fast im Übermaß vorhandener Teil, der für das Kapital kaum einen Nutzen darstellt und einem Randgruppendasein und dem Ausschluss aus der Gesellschaft geweiht ist.“

Der Mann, der diese Zeilen schrieb, ist selber Schwarzafrikaner – aber kein Neger. Ich bin ein Neger, stelle für das Kapital keinerlei Nutzen mehr da, führe ein Randgruppendasein und bin dem Ausschluß aus der Gesellschaft geweiht – er nicht. Er hat einen Preis bekommen für die „Kritik der schwarzen Vernunft“, ein kapitalismuskritisches Werk.

Früher – da habe ich häufiger Neger gesagt, das geht heute nicht mehr, man hat mir dieses Wort gestohlen. Ich fand es nicht schlimm: in Mexiko nennt man mich einen „Blanco“ und den Herrn aus Kamerun einen „Negro“: es ist erstmal nur der optische Eindruck der Lichtreflektion unserer Haut – kein Bekenntnis zum Ku Klux Klan … die noch ganz andere, abfällige, diskreditierende Wörter im Arsenal haben, die ich nie gebrauchen würde.

Hören wie dem Preisträger noch ein wenig zu:

„Derzeit entsteht eine neue conditio humana, eine neue Form der Menschseins. Die Menschheit beginnt, die große Unterteilung in Mensch, Tier und Maschine, die die Moderne und den Humanismus noch so stark geprägt hat, hinter sich zu lassen. Gestern noch machte Rassismus soziale Unterschiede salonfähig und sorgte dafür, dass unerwünschte Personengruppen in einen Rahmen gezwängt wurden, aus dem sie von Rechts wegen oder gar durch Anwendung von Gewalt nicht zu entkommen vermochten. Heute aber entstehen neue Formen von Rassismus, die ohne den Rückgriff auf biologische Gegebenheiten Legitimierung finden.“

Feine Gedanken. Gleich im Anschluss aber macht er eine Kehrtwende, der wir uns erstmal nicht anschließen müssen: Asylkritik ist dann hier das Höchstmaß an neuem Rassismus. Dem kann man kaum folgen: man kann nicht einerseits sagen, dass der neue Rassismus „ohne Rückgriff auf biologische Gegebenheiten“ stattfindet, dann aber diesen Rückgriff indirekt machen. Es kommen keine Blancos nach Europa. Das wäre schöner – man könnte dann den deutschen Negern nicht mehr vorwerfen, sie wären bösartige Rassisten, die täglich Auschwitz neu errichten wollen.

Sowieso so ein Wahn, dem man nur mit mangelhafter historischer Bildung folgen kann: in Konzentrationslagern vernichteten Deutsche Deutsche. Arbeitlose, Roma und Sinti, Kommunisten, Sozialdemokraten, unerwünschte Personen, dessen Häuser, Frauen und Grundstücke das begehrliche Auge des Gauleiters auf sich gezogen hatten. Es ist eine schreckliche Verkürzung, die Vernichtungsorgie der NS-Zeit (die nebenbei auch Millionen von Slawen erfasste und heute in der Diskreditierung des „Russen“ in Film und Fernsehen neu auflebt) nur auf Juden zu beziehen: das war ein Sonderwahn der nationalsozialistischen Religion, die wir bis heute trotz reichlich vorhandener religiöser Symbolik kaum als solche verstanden haben … und deshalb auch nicht effektiv bekämpfen können. Verkürzen wir die Vernichtung auf „Juden“, verniedlichen wir den Nationalsozialismus zur kleinen, sektiererischen Spinnerei, die sich niemals wiederholen kann. „Unwertes Leben“ war der zentrale Vernichtungsgrund – wer als „unwert“ definiert wurde (das betraf auch alle Juden – aber nicht nur), wurde mit einem höchstmöglichen Grad an betriebswirtschaftlicher Effizienz ausgerottet und vernichtet: das gleiche Denken vernichtete die letzten Jahre Millionen von Arbeitsplätzen und schuf Hand in Hand mit dem Jugendwahn neue „Unberührbare“ – altindisches Kastendenken erlebt derzeit eine Wiedergeburt. Sie wissen, welchen Schluß ich daraus ziehen werde – betriebswirtschaftliches Denken fordert letztlich immer die Ausrottung der Kosten auf zwei Beinen: das ist der Holocaust der kommen wird, wenn sich das Denken nicht ändert.

Die Gedanken des „unwerten Lebens“ gibt es schon länger, seit Jahrtausenden. Betriebswirtschaftlich macht er viel Sinn: wo „unwertes Leben“ definiert werden kann, gibt es Sklaven zu ernten. Geschlagen mit einem Gott, der Nächstenliebe fordert, brauchte der westliche Mensch eine Ausrede, seine Selbstbereicherung durch die Arbeit der anderen fortführen zu dürfen: schön also, wenn sie niederer waren, schlechter, weniger menschlich – gar aus „bildungsfernen Schichten“ stammend … so konnte man sie gut mit zwei Scheiben Brot und einem alten Hafersack als Nachtlager ganztägig auf die Felder stellen. Als es noch keine Maschinen gab, musste man Menschen zu Maschinen degradieren.

Seitdem die Büttel der Reichen die Maschinen erfunden haben, ändert sich da was: wieder bauen sich Kapital und ihre mammondienenden Büttel in der Politik ihre Neger, ihre eigene, selbst geschaffene Kaste der Unberührbaren: die „Hartzer“: für den deutschen Mittelstandsbürger eine ebenso abartige Existenzform wie der „Jude“ oder der „Geisteskranke“ für den Nationalsozialismus; Menschen die – historische Bildung vorausgesetzt – in Angst und Schrecken leben müssen: ändert sich auch nur ein wenig der politische Wind, sind neue Lager für unnützes Menschenmaterial möglich (politisch gefordert wurden sie schon) – Stimmung dafür gibt es schon genug. In Wirklichkeit hat unsere Wirtschaft kein Konzept für sie – außer „Druck“, Verachtung, Hohn und Spott … die Vorläufer der Vernichtung. Es würde mich nicht wundern, wenn gerade diese Kreise sehr empfindlich auf die Flüchtlingskrise reagieren: aus ihrer Sicht kommen da sehr reiche Menschen ins Land – junge, gesunde Menschen mit einem hohen Ausbeutungspotential, Menschen, die von der „Wirtschaft“ und der ihr dienenden Politik hochgelobt  und hochwillkommen geheißen werden. Dort, wo man täglich den Stiefel von Staat und Gesellschaft im Genick hat, weiß man, dass diese Entwicklung den Druck des Stiefels noch erhöhen wird.

Sicher – hochwillkommen sind Töne der deutschen Bundeskanzlerin wie die in der Bundespressekonferenz (siehe unzensiert.at):

„Wir wenden uns gegen die, die zu Demonstrationen mit ihren Hassgesängen aufrufen – es gibt keine Toleranz gegenüber denen, die die Würde anderer Menschen in Frage stellen“, so äußert sich Merkel ganz am Anfang der Konferenz und fordert die Deutschen ganz explizit dazu auf, „solche Demonstrationen“ nicht zu besuchen, denn bei den Veranstaltern gebe es „zu oft Vorurteile, zu oft Kälte, ja sogar Hass.“ 

Wie schön wäre dass, wenn diese Worte auch für die Kaste der Unberührbaren – die Neger – gelten würde. Kälte – erfahren sie jederzeit von der geballten Allianz aus Millionärspresse, Millionärspolitikern und der Milliardärswirtschaft, Hass erfahren sie im Alltag an vielen Fronten – Schule, Geschäft, Kindergarten, Verein, Nachbarschaft – und Vorurteile sind ihre ständigen Begleiter (man denken nur an die Visualisierung des Arbeitslosen in den Medien: mit Bier und Zigarette im fleckigen Unterhemd vor der Glotze – die Illustrierung unwerten Lebens in Reinkultur). Man stelle sich nur vor, die Wohlsituierten würden in einem Aufstand der Anständigen die Schlangen vor Tafeln und Jobcentern mit Teddybären und lustigen Aufführungen beglücken – ich denke: schnell wird man merken, wie undenkbar solche Forderungen wären und welch´ ein Gefühl des Ekels die Funktionselite der Superreichen dabei empfinden würde.

Wie soll man die Botschaft der Deutschen an ihre Neger verstehen, jene Neger, die man bewusst in die Armut treibt (siehe Süddeutsche), die beständig am Rande der Obdachlosigkeit leben (siehe Neues Deutschland) und auch von politischer Seite keine Hilfe mehr zu erwarten haben (siehe scharflinks)? „Verreckt möglichst preiswert“ – so könnte man das zusammenfassen. KZ-Opfer kennen diesen Wunsch – er wurde auch an sie herangetragen. Der Feldzug gegen die Neger erreicht Jahr für Jahr neue Dimensionen – ohne dass eine Kanzlerin dagegen auf die Barrikaden geht (siehe t-online):

„Die Ausgaben der gesetzlichen Krankenkassen für das Krankengeld sind in den vergangenen zehn Jahren kontinuierlich gestiegen. Der Sachverständigenrat für das Gesundheitswesen will daher die Regelungen zum Krankengeld reformieren. Damit soll möglich werden, dass Arbeitnehmer nur zu 25 oder 50 Prozent krank geschrieben werden.“

Ich hoffe, Sie verstehen, was da auf Sie zukommt? Es ist der gleiche Krieg gegen die Menschen, der seit über hundert Jahren immer heftiger geführt wird, begonnen von einigen Ärzten, die dunkle Träume vom perfekten Menschen mit dunklen Gelüsten um die Ausrottung der Minderleister verbanden. „Die Wirtschaft“ kann keine Menschen gebrauchen, die alt und krank werden, wer alt oder krank wird, braucht für Vorurteile, Hass oder Kälte nicht mehr zu sorgen: eigentlich eine Horrorsituation für eine alternde Gesellschaft – und kein Wunder, dass der preiswerte Massenimport junger, gesunder Arbeitnehmer aus dem Ausland für Ängste sorgt.

Nun – Angela Merkel will natürlich nicht mit gnadenloser Härte gegen jene vorgehen, die die Menschenwürde der Arbeitslosen in den Dreck treten: ihren Schutz genießen nur jene, die hier für wenig Geld arbeiten wollen und ihre Anreise selbst organisieren – diese Sonderform von Rassismus fällt aber kaum jemanden auf. Wir zeigen derzeit lieber andere Qualitäten (siehe Deutschlandradio):

„Wer heute Zweifel äußert, Gesellschaft und Wirtschaft könnten die Flüchtlingsherausforderung mir nichts dir nichts bewältigen, ist im öffentlichen Juste-Milieu sofort rechts. Wer Probleme hat, mit plötzlich hereinbrechender Fremdheit locker umzugehen, ist postwendend Rassist. Wer überzeugt ist, Europa nur mit Grenzschutz und Transitzonen kontrollieren zu können, wird als Unmensch in die Nähe von KZ-Wächtern gerückt.

Deutschland 2015 ist eine Selbstbezichtigungs-Republik, deren mediale und politische Eliten in geradezu neurotischer Eilfertigkeit – übrigens zur Verblüffung vieler Beobachter im Ausland – die heftigsten Geschütze gegen sich richten, die man überhaupt auffahren kann.“

Und so ein Klima einer Diktatur schafft. Was aber nicht wundert: hätten wir noch das Wort Neger, so könnten wir leicht sagen: wo es noch Neger gibt, gibt es auch Diktatur. Überall, wo es ein klar geordnetes „Oben“ und „Unten“ gibt, gibt es auch Diktatur – von „oben“ nach „unten“. Gut – über unten haben wir genug gesprochen, reden wir über oben.

Während unten der Neger wiederkehrt – nicht als Wort, sondern als rassistisch definierte Kaste der Unberührbaren – kehren oben die Götter wieder – und planen schon jetzt ihre eigenen Welt, ihr „Asgard“, ihren „Olymp“, ihr „Himmelreich“ (siehe trendsderzukunft):

„Wissenschaftler und Designer möchten zusammen mit dem Seasteading Institute eine schwimmende Insel errichten, die sich komplett selbst mit Energie versorgt und auch politisch unabhängig vom Festland ist. Bis 2020 sollen bereits hunderte Menschen auf der modernen  Insel-Stadt leben.“

Schauen Sie sich die Inseln ruhig an: schwimmende kleine Paradiese. Die Halbgötterkaste der Superreichen und ihre willfährige (aber geist- und seelenlose) Funktionselite arbeiten mit Hochdruck an der Flucht vor den Menschen und ihrem Alltag. Anstatt dass man mit Hochdruck an der Entwicklung einer planetaren Zivilgesellschaft arbeitet, die als einzige in der Lage wäre, hochkomplexe Erscheinungen wie die Flüchtlingskrise international friedlich zu lösen, arbeitet man gezielt an der Errichtung einer Superkaste, die weit außerhalb der politischen Welt und der menschlichen Gesellschaft residiert und vor allem eins garantiert: Steuerfreiheit. Die Träume dieser Kaste erreichen höchste Höhen nationalsozialistischen Herrenmenschendenkens – jenes Denkens, das den Neger dringend braucht, um die eigene Überlegenheit definieren und demonstrieren zu können: „Transhumanismus“ ist  hier das Stichwort – die Erschaffung einer Menschenkaste, die alles Menschliche weit hinter sich läßt – sogar den Tod (siehe FAZ):

„Das Potential zur Befreiung von gegenwärtigen Beschränkungen der Menschen sehen Transhumanisten in der Verbindung verschiedener Forschungsfelder – Medizin, Genetik, Biochemie, Nanotechnologie und Informatik, die in ihren Augen durch die Entwicklung von Computern ohnehin zusammenwachsen. Kurzweil legt den Fokus auf die Digitalisierung des Körpers, die ermöglichen würde, den Menschen oder einzelne seiner Teile künstlich nachzubilden.“

Auch der Tod wird besiegt: nach dem Moment der „Singularität“ können menschliche und künstliche Intelligenz verschmelzen, die neuen Götter laden ihr Bewusstsein komplett in einem Computer hoch und werden so unsterblich.

„Es werden keine Roboter entstehen, die den Menschen überlegen sind, sondern die Menschen selbst werden sich durch die Maschinen zu einer höheren, intelligenteren, unsterblichen Spezies entwickeln.“

Erste politische, „transhumanistische“ Parteien bilden sich gerade weltweit, um den Rückzug der höheren, intelligenteren, unsterblichen Superkaste auf ihre Paradiese zu decken. Und jenseits jeder humanen Propaganda wird auch Klartext gesprochen:

„Ein Transhumanist muss die Sorge um seine eigene Existenz über alles andere stellen. Die neue Cyborg-Vision hat jeden Wunsch nach Kollektivität und Herrschaftskritik verloren. Dafür passt sie gut in eine Gesellschaft, in der jene Technologien gefördert werden, die erstens zahlungskräftige Interessenten finden – Kurzweil vertreibt neben seiner Tätigkeit bei Google etwa schon parallel diverse teure Anti-Aging-Mittel über seinen Online-Shop – und zweitens der allgemeinen Direktive der Effizienz- und Leistungsoptimierung entsprechen.“

Das ist das Kernwort: „zahlungskräftig“. Der neue Supermensch wird nicht billig, seine Erschaffung wird zentral gesteuert. Schauen Sie doch selbst mal vorbei bei der Singularity University, wo die Führungskräfte der westlichen Welt gegen viel Geld für eine neue Welt ausgebildet werden: nichts davon ist geheim (siehe Singularity). Hauptakteure sind Google und Microsoft. Der „Spiegel“ berichtet voller Stolz darüber, dass er mal Eintritt hatte in die Welt der Superforschung (siehe Spiegel), wo „Google die Menschheit umprogrammiert„.

Zu diesen Experimenten gibt es auch klare Meinungen:

„“Die Singularity bezeichnet keine großartige Vision für die Gesellschaft vergleichbar den Ideen Lenins oder Milton Friedmans“, sagte der britische Journalist Andrew Orlowski, der sich intensiv mit Techno-Utopien beschäftigt hat. „Da wird ein Rettungsboot für reiche Leute gebaut, damit sie das sinkende Schiff verlassen können.““ (Aus: Krysmanski; 0.1%, Das Imperium der Milliardäre, Westend, 2. Auflage 2013, Seite 244).

Da sind wie wieder beim Neger – und auf der Baumwollplantage im Süden der USA. Mit Hochdruck (und Geldern aus der EU, siehe nochmal FAZ) wird an dem (schwimmenden) Herrenhaus für die Meister und ihre Sklaventreiber gearbeitet: die Ratten planen, das sinkende Schiff zu verlassen. Alles, was dieser Bewegung nützt, wird gefördert, alles was sie stört, bekämpft.

Die Zerrütung der demokratischen Zivilgesellschaft ist das oberste Ziel, die Errichtung einer gottgleichen, allmächtigen, übermenschlichen Herrscherkaste ebenso – und schaut man durch diese Brille, versteht man viele augenscheinlich paradoxe Entwicklungen der Gesellschaft besser: auf einmal werden sie plausibel.

Für jene, die nicht auf die schwimmenden Inseln warten wollen, gibt es jetzt schon geheime Festungen in der Tschechei (siehe Forbes), wo man sicher ist vor dem „Pack“, bis nach zehn Jahren alles vorbei ist:

„The below-ground Bunker of The Oppidum will be the area in which inhabitants can be isolated and protected from the threat of war, disease, natural disasters, or personal threats ranging from terrorists to zombies.“

Zombies … ist hier ein Codewort  Der Spiegel erläutert es Ihnen (siehe Spiegel):

Interessant ist die überraschend konservative, der linksliberal-gegenkulturell geprägten Zombie-Genese der Siebziger entgegenlaufende Soziologie in „Fear“: Woher die Seuche kommt, weiß niemand, aber hier beginnt sie im Milieu der Prekarisierten, der Afroamerikaner und Latinos, der Drogensüchtigen und Obdachlosen, nicht inmitten eines der Dekadenz und des Konsumismus verschriebenen Bürgertums. Die im Titel beschworene „Fear“ ist hier vor allem die Angst des Mittelstands vor dem Grauen aus dem Getto.

So … wird man auf die Zukunft vorbereitet. Auf das Ende der jetzigen Welt.

Der Grund für die hochneurotische Hysterie von Medien und Politik ist da auch zu suchen: die Angst vor dem Negeraufstand … der Zombieapokalypse, die ausbricht, bevor man selbst den Bunker erreicht hat.

Noch sind die Inseln für alle nicht fertig. Ein paar Jahre muss man die prekarisierte Herde noch im Zaum halten.

Pressefreiheit oder Qualitätsmedien? Über die Kriegstrompeten des Neofeudalismus.

Dienstag, 19.6.2012. Eifel. Manchmal stolpert man über Nachrichten, die keine sind, unbedeutend erscheinen ... und sich dann aber bei genauerem Hinsehen geradezu als Sensation entpuppen. Eine dieser Nachrichten habe ich aus dem Handelsblatt. Eigentlich geht es da um die reichste Frau der Welt - ihr Geld, ihre Geschichte, ihre Kinder und ihre Geschäfte. Sowas liest man eigentlich nicht ... es sei denn, man stolpert beim darübergucken über ein paar kleine Wörter, die es gar nicht geben dürfte. Ich zitiere mal:

Dienstag, 19.6.2012. Eifel. Manchmal stolpert man über Nachrichten, die keine sind, unbedeutend erscheinen … und sich dann aber bei genauerem Hinsehen geradezu als Sensation entpuppen. Eine dieser Nachrichten habe ich aus dem Handelsblatt. Eigentlich geht es da um die reichste Frau der Welt – ihr Geld, ihre Geschichte, ihre Kinder und ihre Geschäfte. Sowas liest man eigentlich nicht … es sei denn, man stolpert beim darübergucken über ein paar kleine Wörter, die es gar nicht geben dürfte. Ich zitiere mal:

Rinehart ist besessen von der Idee, alles und jeden kontrollieren zu können. Letzte Woche hat sie für ein paar hundert Millionen Dollar ihren Anteil am Medienunternehmen Fairfax von 13 auf 18,67 Prozent erhöht. Ein paar Dollar mehr, und sie muss offiziell eine Übernahme lancieren.

Der Grund für ihr Interesse an Fairfax: der Herausgeber von Qualitätszeitungen wie „Sydney Morning Herald“, „Australian Financial Review“ und „The Age“ sei ihr zu „links“, wie ein Beobachter zu berichten weiß.

Hieß es nicht immer, wir hätten eine freie Presse, Meinungsfreiheit und seien deshalb so fürchterlich demokratisch? Und das hier eine Multimilliardärin einfach mal eine Zeitung kauft mit der direkten Absicht, die Kontrolle über Meinungsbildung zu übernehmen, ist nur eine Erwähnung am Rande wert? Wenn Kommunisten in Köln morgen RTL besetzen würden (was man leicht legitimieren könnte, liegt doch das Programm eindeutig zwischen Körperverletzung, Volksverhetzung und Förderung von Bildungsferne … über deren Vorhandensein man sich anschließend dann wieder fürchterlich erregt), dann hätten wir alle Medien voll mit dicken fetten Schlagzeilen, weil es ein nicht tolerierbarer Akt gegen die Meinungsfreiheit wäre und uns endlich klar macht, was „die für welche sind“.

Nichts in der Hinsicht ertönt jedoch, wenn eine Milliardärin so etwas unternimmt. 80% der australischen Presse werden schon von einem einzigen Konzern kontrolliert … und das scheint keins der legitimierten staatlichen Wachorgane zu stören. Wie auch … toleriert werden ja auch ganz andere Aktionen, nochmal Handelsblatt:

2010 war sie laut Kommentatoren gemeinsam mit anderen Bergbauunternehmern an einer Schmierkampagne gegen den damaligen Premierminister Kevin Rudd beteiligt. Der hatte sich erdreistet, die historisch hohen Gewinne der Rohstoffindustrie leicht höher besteuern zu wollen. Die Laborpartei gab dem Druck nach, setzte Rudd ab und machte Julia Gillard zur Regierungschefin.

Darf das noch wahr sein? Sowas geht, ohne vom Geheimdienst sofort erschossen zu werden? In jedem James-Bond-Film wäre das Grund genug, den Kampfhund ihrer Majestät von der Leine zu lassen. Man kann doch nicht einfach Politiker kaufen! Wo kämen wir denn da hin? So etwas darf sich kein Staat gefallen lassen!

Aber das … stößt in der Presse, die wir gerade haben, niemandem groß auf, man erwähnt es nebenbei, als lustige Anekdote. Als Leitartikel wäre es wohl auch undenkbar.

Das erinnert mich an einen Kommentar hier bei uns, der meinte, er müsse sich schämen, wenn er vor Arbeitskollegen erzählt, was er in Blogs gelesen hat. Wann wird sich wohl das Wissen durchsetzen, das man in den „etablierten“ Medien nur die Meinungen hört, für die sehr sehr reiche Menschen sehr gut bezahlt haben?

Ich wage auch gar nicht, noch einen Schritt weiterzugehen und zu fragen, wer wohl alles dafür bezahlt hat, das Gerhard Schröder Kanzler wurde …

Ein paar Namen kenne ich schon.  Verrate ich aber nicht …. lest doch erst mal in „Qualitätsmedien“ nach, die ihren Titel nicht für die Qualität ihrer Berichte erhalten sondern für die Qualität der Bezahlung der Artikel.

Überhaupt … höre ich da, so etwas wäre in Deutschland undenkbar? Wir zensieren nicht, weil wir eine Demokratie sind?

Nun – jedenfalls nennen wir uns eine Demokratie. Im Kapitalismus hat sich der Konsument daran gewöhnt, das nicht alles Gold ist was glänzt – und meistens ist nicht drin, was draufsteht.  Das gilt auch für die Staatsform, die sich der Kapitalismus gerade hält, weil er hier am besten Schmieren kann (weshalb das Thema mit den James-Bondfilmen auch nur funktioniert, weil die Queen einfach unbestechlich ist. Königinnen kann man nicht kaufen – bürgerlichen Pöbel schon).

Wir werden uns aber wohl umbenennen müssen, wenn man sieht, was Google so über Deutschland denkt, siehe Telepolis:

Allerdings scheint man in Deutschland rigoroser zu sein. Während es in den USA bei den 92 Anweisungen um insgesamt 757 Inhalte ging, wollten die deutschen Behörden gleich in 127 Anweisungen 2.405 Inhalte entfernt wissen, Google spurte in 86 Prozent der Fälle. Deutschland liegt hier mit deutlichem Abstand an der Spitze der aufgeführten Staaten. Die Zensur richtet sich vor allem gegen die Internetsuche. 

Gut, man liest bei Telepolis auch darüber, das es „böse“ Sachen sind, vor denen unsere Regierung uns schützen will. Gewalt, Pornographie oder „Nazi-Andenken“.

Pornographie als Bestandteil der Werbewelt, Gewalt als Mittel der Auseinandersetzung mit politisch andersdenkenden Bahnhofs- und Atomkraftgegnern oder Nazi-Andenken in Form von Münteferingsprüchen („Wer nicht arbeitet, soll auch nicht essen“) werden bei uns nicht zensiert, wenn sie in der alltäglichen Realität vorkommen – nur im Internet sind sie gefährlich für unsere Jugend.

Was aber wirklich gefährlich ist, beschreibt eine Googlemitarbeiterin hier zitiert im ZDNet:

Als besonders beunruhigend sieht Google die anhaltende Tendenz zu politischer Zensur. Die Hoffnung, es handle sich dabei um eine vorübergehende Abweichung, habe sich nicht erfüllt, schreibt Google-Mitarbeiterin Dorothy Chou in einem Blogeintrag. „Es ist nicht nur deshalb alarmierend, weil die freie Meinungsäußerung in Gefahr ist, sondern weil einige dieser Forderungen aus Ländern kommen, die man nicht vermuten würde – westlichen Demokratien, die üblicherweise nicht mit Zensur in Zusammenhang gebracht werden.“

Deutschland liegt hier – nach den USA – auf Platz 2.

Ist doch aber auch logisch, oder?

Wenn Milliardäre sich auch Politiker kaufen können (oder sie mit umfangreichen Kampagnen steuern), dann werden die irgendwann die Zensur der Konzerne auch als Akt der Regierung durchsetzen. In Deutschland sind wir soweit, da können wir uns noch soviel schwarz-rot-goldene Farbe ins Gesicht schmieren.

Wie viele reiche Menschen haben in Deutschland eigentlich Zeitungen gekauft? Wie viele unabhängige „Blätter“ gibt es überhaupt noch? Was ist ein „Blatt“ überhaupt noch wert, wenn man schon zweimal wöchentlich Zeitungen umsonst bekommt, die einzig von der Wirtschaft bezahlt werden (und wer hat da noch Lust auf noch mehr Altpapier, für das man dann noch bezahlen soll?)

Die Antworten darauf werden wir nicht bekommen – jedenfalls nicht von den „Qualitätsmedien“  Denen fällt noch nicht mal auf, wenn „Anarchisten“ einen Staatstreich in Australien durchführen oder „das Böse“ offen auf der Weltbühne agiert.

Man gewöhnt sich halt dran – ist im eigenen Hause ja genauso.

Dort hat man sich längst damit abgefunden, das Qualität halt teuer ist … und ein Qualitätmedium deshalb erst dann eins wird, wenn man jemanden gefunden hat, der viele Milliarden in das Unternehmen steckt und dafür nur ganz kleine, unbedeutende Gegenleistungen möchte … wie die Einführung eines neuen, monetären Feudalismus zum Beispiel. Aber …. wen würde das noch stören: „Geld regiert die Welt“ ist schon lange kein Spruch mehr, der vor Korruption warnen soll, sondern eine bittere Tatsache, der sich alle ABER AUCH WIRKLICH ALLE schon längst unterworfen haben … weshalb wir keine Probleme damit haben, solche strunzdämlichen Sprüche zu akzeptieren, die besagen, das „Firmen richtig gutes Geld“ zahlen. Man meint: viel Geld … und akzeptiert, das „viel Geld“ „gut“ ist, weshalb die Herrschaft des Finanzadels als Herrschaft des Guten über das Böse vorbehaltlos akzeptiert wird.

Und darum fällt den Journalisten des Handelsblattes auch nicht auf, was sie dort eigentlich berichten.

Mir schon.

Und ebenso fällt mir auf, das die „Qualitätsmedien“ den goldenen Kriegstrompeten alter Diktatoren gleichen. Sie sind teuer, machen viel Krach, stören beim Nachdenken und halten den Pöbel beim Gleichschritt in Reih´ und Glied.

Mir sind da die leisen freien „Blog“flöten lieber.

Kein Wunder – habe ja auch selber einen.

Ein PS noch: wer glaubt, das es wirklich „gutes Geld“ gibt, der darf mir gerne alles „böse“ Geld schicken, das ihm unter die Finger kommt. Ich nehme ihm diese Last schweren Herzens ab – sie wird sehr leicht sein.
Und ein PS zwo: „viel“ ist nicht automatisch „gut“ – man denke nur an Regen, Steuern oder Parkgebühren.  Deshalb liest man so selten von „richtig guten Steuern“ oder „richtig guten Parkgebühren“ … und von dem „richtig guten Regen“ haben wir doch so langsam alle die Nase voll, oder?

 

 

Dies und das – gesammelt und hiermit gezeigt am 29.05.2012

Fangen wir am besten mit Google an. Die haben im letzten Jahr 1,2 Millionen Suchergebnisse zensiert. Und weil sie nette Menschen sind die Offenheit vorleben, verraten sie uns auch, welche Seiten das waren:

We believe that openness is crucial for the future of the Internet. When something gets in the way of the free flow of information, we believe there should be transparency around what that block might be.
Der Text ist aus der Ankündigung hier

Die Chinesen schlagen zurück. Einstweilen mit einem Menschenrechtsreport über die USA (gefunden bei Fefe):

The State Department of the United States released its Country Reports on Human Rights Practices for 2011 on May 24, 2012. As in previous years, the reports are full of over-critical remarks on the human rights situation in nearly 200 countries and regions as well as distortions and accusations concerning the human rights cause in China. However, the United States turned a blind eye to its own woeful human rights situation and kept silent about it. The Human Rights Record of the United States in 2011 is hereby prepared to reveal the true human rights situation of the United States to people across the world and urge the United States to face up to its own doings.

Herr Kompa stört es, daß der Piratenchef mit einem ehemaligen Massenmörder redet (mich übrigens auch):

Und vielleicht war es sogar ein genialer PR-Coup, sich ausgerechnet als Vorsitzender einer hinterzimmerphoben Partei vom wohl begabtesten Strippenzieher der Welt zum Tête-à-tête in das abgeschottete Axel Springer-Hochaus einladen zu lassen. Möglicherweise bestand ja tatsächlich eine Chance, den ultrakonservativen Mr. CIA, der das eigene Parlament täuschte und selbst befreundete Journalisten und Mitarbeiter abhören ließ, für Bradley Mannings Schicksal zu begeistern. Und Flüge nach Europa haben wenigstens den pädagogischen Effekt, dass man Kissinger am Flughafen die Weichteile drückt.

Hinterzimmerphobe Partei, das gefällt mir. Das Pispers Video am Ende des Artikels ist fast schon Pflicht.

Die Nachrichtenagentur QPress berichtet über einen anderen amerikanischen Mörder:

Der neue „Herr der Dinge“ oder vielleicht doch besser der Herr des Todes heißt John Brennan und ist damit der unangefochtene „Death-Czar“, der das Privileg genießt in Obamas Namen entscheiden zu dürfen wer leben darf und wer sterben muss. Er muss auch nicht selbst Hand anlegen (nur mit dem Stift zur Unterschrift), für den Rest hat er seine Jungs und sollte mal die Liste zu elend lang werden kann er auch dies noch auf die Putzfrau oder den Azubi delegieren. John Brennan hat 30 Jahre Geheimdiensterfahrung auf dem Buckel und ist mit diesem Hintergrund natürlich ein fürstlicher Großinquisitor, der auch unter Bush schon tolle Dienste leistete.

Herr Flegel über Organspenden:

Grundsätzlich ist meine Einstellung zur Organspende negativ. Ich weiß, in den Augen vieler Menschen ist das ein Zeichen negativen Verhaltens und wird mir sicher keine Freunde machen. Aber der Tod ist ein Teil des Lebens und das Einzige, was im Leben wirklich sicher ist. Ich werde auch jetzt bei entsprechenden Schreiben der Krankenkasse eine Organentnahme kategorisch verweigern, ebenso aber auch eine Organspende, wenn ich gesundheitlich in eine entsprechende Situation komme.

In der Vorstellung der meisten Menschen erfolgt die Organentnahme, wenn man tot ist. Doch das ist falsch. Man ist nach ärztlicher Diagnostik erst hirntot. Ein Hirntoter lebt, zeigt aber nach offizieller Darstellung keine messbaren Hirnströme mehr. Dieser Kunstbegriff des Hirntodes wurde erst erfunden, als die erste erfolgreiche Transplantation erfolgreich durchgeführt worden war. Organverpflanzungen können nicht von Toten erfolgen, sondern nur von Lebenden. Folglich ist ein Hirntoter nicht wirklich tot, auch wenn sein Leben nur noch durch Maschinen aufrecht erhalten wird. Doch das wird auch mit anderen Patienten gemacht, die keineswegs als hirntot diagnostiziert werden, sondern als komatös. Es gibt einzelne Fälle, in denen als hirntot bezeichnete Kinder plötzlich wieder zum Leben erwachten.

Herr Weiss auch:

Anlässslich der Verabschiedung des neuen Organspende-Gesetzes ist es wichtig, sich diesen Fall aus England anzusehen, in dem ein Student als „hirntot“ erklärt wurde, der heute an der Universität studiert. Die Kriterien für diese Fälle sind im Gesetz nicht explizit geregelt. Zwar erklären die Mediziner in Deutschland, was hier „üblich“ sei, aber eine letzte Gewissheit hat niemand, weil das Gesetz, schnell gestrickt, offene Seiten hat.

Hier wird mal wieder kräftig gelogen:

BILD DES ANGEBLICHEN SYRIEN MASSAKER’S IST EIN FAKE!

Hier auch:

Bundesinnenminister Friedrich hat heute den Verfassungsschutzbericht 2010 vorgestellt. Die Zahl der „Straftaten mit extremistischem Hintergrund aus dem Bereich ‚Politisch motivierte Kriminalität – links'“ ist demnach von 4.734 im Jahr 2009 auf 3.747 im vergangenen Jahr gesunken (ein Minus von 20,8%), die der „Straftaten mit extremistischem Hintergrund aus dem Bereich ‚Politisch motivierte Kriminalität – rechts'“ von 18.750 auf 15.905 (minus 15,2%).

Mal schauen, ob das lange eine Satire bleibt:

Berlin, Saarbrücken (dpo) – Dass Oskar Lafontaine nicht durchsetzen konnte, ohne eine Kampfkandidatur gegen Dietmar Bartsch Parteivorsitzender der Linken zu werden, hat Konsequenzen. Wie der Postillon exklusiv erfahren hat, will der umtriebige Saarländer gemeinsam mit Sahra Wagenknecht nun eine neue Partei gründen, die sich politisch links von der Linken positioniert.

 In Amerika werden Kannibalen erschossen:

Ein Polizist des amerikanischen Bundesstaates Florida hat einen Mann erschossen, als dieser einen bestialischen Kannibalismus-Akt verübte. Der Täter nagte am Gesicht eines lebenden Menschen.

Planetengroße Ufos, die die Nasa seid langer Zeit versteckt bzw. zensiert?

Überraschende Wende: Das mysteriöse Objekt, bei dem Enthusiasten ein Alien-Raumschiff wittern, ist einem Zeitungsbericht zufolge von einer weiteren Raumsonde gefilmt worden. Die Nasa soll die Bilder wegen Geheimhaltung eilig gelöscht haben.

Ihr habt Kinder um 8 Jahre? Dann lest mal, was Amazon für diese Altersgruppe bereit hält:

Produktinformation:
Vom Hersteller empfohlenes Alter: Ab 8 Jahren:

Das Last Minute Love Kit hat die Größe einer Energydrinkdose, einen Aufreissdeckel und ist durch die Kunststoffkappe wiederverschließbar! Sie enthält alles was Du für eine erotische Stunde brauchst: 2 Kondome aus Naturkautschuklatex, 1 Packung Engergie-Stoß Getränkepulver, 1 Sachet Gleitgel, 1 erotische Nascherei und 1 sexy Tanga. Last Minute Kit – die schnelle Nummer aus der Dose

Energie-Stoß Getränkepulver… [sic]

Aber ein paar der Dinge in diesem „Set“ sind vielleicht nicht falsch. Falls die Herren, die bisher an kleine Mädchen Gebärmutterhalskrebsimpfungen verkaufen vielleicht doch Recht haben und nicht nur einen größeren Kundenstamm im Sinn haben (Vorsicht, Link geht zur Bild):

Prof. Klußmann: „Studien zeigen, dass das Risiko mit der Anzahl der Sexualpartner steigt. Vermutlich auch durch verändertes Sexualverhalten mit besonderer Bedeutung oraler Praktiken.“ Die Erkrankten werden auch immer jünger.
Als Schutz empfiehlt der Professor allgemeine Impfungen gegen HPV. Diese sind bisher nur bei Mädchen Standard. Wegen des Gebärmutterhalskrebses.

Und wenns gesundheitlich unbedenktlich bleibt aber trotzdem schief geht, hat man auch noch den Spott (Jeder hat ein Recht darauf, verarscht zu werden – Serdar Somuncu):

Der Party-Gag für Schwangere ab dem 8 Monat…

Ok, ich befürchte, daß ist ernst gemeint.

Multimedia:

Ein paar nette Bilder von seltsamen Dingen:


Gefunden bei Herrn Thiel – Lasarus.org

 

FNORD

Die letzten 100 Artikel