Glenn Greenwald

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Die digitalen Supermächte

Ein Standpunkt von Glenn Greenwald.

Technologiegiganten blasen zum Angiff auf die Meinungfreiheit und den unabhängigen Journalismus — die liberalen Kräfte applaudieren.

Niemand ist offenbar so groß, dass er sich nicht auch von „Kleinen“ bedroht fühlen kann. Drei Silicon-Valley-Monopolisten zerstörten den Emporkömmling Parler, um ein Exempel zu statuieren. Apple, Google und Amazon begründeten ihre arrogante Machtdemonstration damit, dass Parler gegen bestimmte Vorgaben und Wertevorstellungen verstoßen hätte. Dieselben Werte wurden allerdings von den drei Genannten selbst in weitaus höherem Maße verletzt. Nach „gefährlichen Inhalten“ oder extremistischem Gedankengut muss man auf diesen drei Plattformen nämlich nicht lange suchen. Mit einer gehörigen Dosis Doppelmoral ist nun die Jagd auf abweichende Meinungen eröffnet — und auf Plattformen, die diesen Raum geben. Begleitet wird das Ganze vom tosenden Beifall vieler sich als liberal und demokratisch verstehender Zeitgenossen. Diese üben allenfalls eine Feigenblatt-Kritik an der Monopolmacht der großen Tech-Konzerne und bejubeln ansonsten die Zensurorgien an ihren Gegnern. Schließlich trifft es ja nicht sie selber, und der Gedanke, dass sie selbst einmal in diese Grube fallen könnten, scheint ihnen gar nicht erst zu kommen. Eine unheilvolle Entwicklung nimmt ihren Lauf.

Seit Jahren hören Kritiker der Zensurpraxis des Silicon Valley den selben Refrain: Technologieplattformen wie Facebook, Google und Twitter sind private Unternehmen und können selbst entscheiden, wen sie hosten oder wen sie sperren. Gefällt Ihnen nicht, was sie tun, ist es keine Lösung, sich zu beschweren oder sie zu regulieren. Erstellen Sie doch stattdessen eine eigene Social-Media-Plattform, die so funktioniert, wie Sie es gerne haben möchten…

Glenn Greenwald verlässt The Intercept: „CIA und Deep State sind die Helden der ‚liberalen Linken’“

Tobias Riegel

NachDenkSeiten-Podcast

Wegen Zensur zugunsten Joe Bidens verlässt US-Journalist Greenwald das „eigene“ Medium. Seine Begründung ist beunruhigend und sie sollte auch in Deutschland Gehör finden: Wenn es nur gegen den richtigen Gegner geht, dann werden auch von „Linken“ sehr fragwürdige Allianzen eingegangen.

Prognosendebakel bei US-Wahl | Greenwald verlässt Intercept | Grüne Verbotspartei

In Zeiten wie diesen ist nichts mehr sicher. Es ist nicht sicher, wer Präsident der USA wird, es ist nicht sicher, welche Verbote sich die Grünen noch so einfallen lassen, und es ist nicht sicher, was passiert, wenn man die E-Mails von Hunter Biden veröffentlichen will.

Sicher ist nur eines: 451° ist für euch da und verteilt direkt mal den Fahrplan für das korrekte Einhalten der Corona-Regeln. Dabei erwarten wir von allen Zuschauern, dass sie gut aufpassen. Es sind so viele Zahlen und Daten, dass einem schon mal richtig schwindelig werden kann. Wann darf ich jetzt wohin? Und wenn ja, wie viele? Und wenn nein, was kostet es? Verwirrend! Aber niemand sagte, dass Sicherheit ein einfaches Thema sei.

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