Giftanschlag

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Es war kein Mordanschlag von Putin

Alexei Nawalny – Gast der Bundeskanzlerin

Ein Standpunkt von Karl Bernd Esser.

Als man den russischen Oppositionsführer Alexei Nawalny mit einem Privatjet nach Deutschland holte und daraufhin das ZDF ihn als Kanzlerin-Gast präsentierte (1), war man sich in deutschen Medien und der Politik schon sicher, der russische Präsident Putin hat Nawalny vergiften lassen. So wird es bleiben, etwas anderes war und ist auch nicht aus dem Westen und aus Deutschland zu erwarten.

Die deutschen Mainstream-Medien überbieten sich mit haltlosen Anschuldigungen gegen Russland. Ohne einen richtigen Beweis vorzulegen, werden diese Vorwürfe von Deutschland in die Welt posaunt. Alleinherrscher Putin soll angeordnet haben, Kremlkritiker Alexei Nawalny, mit dem Nervengift Nowitschok zu vergiften.

Fall Nawalny: „Putins Gift, Putins Anschlag“

Tobias Riegel

Die Berichterstattung zum Fall Nawalny ist extrem unseriös: Unschuldsvermutung? Logik? Gesunder Menschenverstand? All das erscheint überflüssig, wenn es um Meinungsmache gegen die russische Regierung geht. Die Berichte ergehen sich in abwegigen Spekulationen, sie sind teils gefährlich und kriegstreiberisch.

Titelbild: Dolgikh Pavel / Shutterstock

Nawalny & Nowitschok: Warum Putin es wohl nicht war – aber wer dann?

Lassen wir auch die andere Seite zu Wort kommen;

Im deutschen Mainstream und russischen Staatsmedien finden im Bezug auf die Täterschaft bei der Vergiftung des russischen Oppositionspolitikers Nawalny fast nur zwei Theorien eine Rolle: Eine Aktion des russischen Staates auf Weisung Putins oder eine False-Flag-Aktion westlicher Geheindienste.

Russische Experten abseits von der Regierung haben meist eine andere, dritte Meinung, für die es auch gewichtige Gründe gibt. Denn Nawalny hatte schon Feinde unter den Mächtigen Russlands – aber Putin oder dem Kreml ganz oben diente der Anschlag zu diesem Zeitpunkt in keiner Weise. Auch die Verwendung von Nowitschok – in den Augen der Gläubigen an eine Urheberschaft im Kreml ein gewichtiges Argument für ihre These – ändert daran nichts. Ein Bericht von russland.TV mit vielen Meinungen unabhängiger Experten aus Moskau.

Große Gefühle für Nawalny – eisige Kälte für Assange

Große Gefühle für Nawalny – eisige Kälte für Assange

Tobias Riegel

Die Aufmerksamkeit für den russischen Politiker Alexej Nawalny ist beachtlich. Gesundheitlich soll ihm hier alles Gute gewünscht werden. Aber im Vergleich zur kalten Missachtung von Julian Assange erscheint der Aufruhr um Nawalny als eine politisch motivierte Farce. Der Fall ist Anlass für massive antirussische Meinungsmache – die Rolle des Moralapostels erscheint bei vielen westlichen Journalisten grotesk.

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