Gift

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Das Transen-Paar des Verderbens (Wie Angst und Hass gerade unsere Gesellschaft auffressen – und wie man sich vor jenen rettet)

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Vergiftet im Schlaf

Wer im derzeitigen „Wer nicht hüpft, der ist …“ – Rinderwahnsinn nicht mehr weiß, wo Links und Rechts und wo Oben und Unten zu verorten sind, und der daher vielleicht an seiner eigenen Vernunft und psychischen Gesundheit zweifelt, der sei beruhigt: Er kann nichts dafür. Er ist selbst Opfer. Er wurde vergiftet.

Das Gift, das ihm täglich dargereicht wird, besteht aus einer unseligen Mischung zweier hochtoxischer Komponenten, über die man auch als chemischer Laie Bescheid wissen sollte, wenn man in heutiger Zeit, in welcher laut Peter Sloterdijk „der Lügenäther so dicht ist wie zu Zeiten des Kalten Krieges nicht mehr“, überleben will: Angst und Hass. Um sie zu verstehen, muss man wissen, dass die beiden Geschwister sind. Hass ist sogar der regelrechte Zwilling von Angst und diese beiden Gebrüder können sich auch fließend ineinander umwandeln. (Gender-Disclaimer: Ob’s jetzt Gebrüder sind oder Geschwister oder Neutra, lass‘ ich jetzt mal dahingestellt. Bitte mir solche Simplifizierungen also nicht übelzunehmen und mich als transphob abstempeln.)

Derzeit wird über massenmediale Mechanismen in gewaltigem Maße Angst (von lat. angustia – ‚die Enge‘ und angor – ‚das Würgen‘) in die Atmosphäre und damit in die Köpfe und Herzen der Menschen geblasen – auch und gerade durch die scheinbar so souveränen und beruhigenden Hochglanzmoderatoren und TV-Formate, die suggerieren, dass wir alle, die wir Merkel oder Habeck wählen, doch zu den anständigen Bürgern gehören und alles Gute und Gerne auch weiterhin Gut bleibt, notfalls man die faul vermorschte Borke eben mit Beton eingießen muss.

All diese massenmedialen Informationen, die im Wesentlichen nur als Vehikel für tendenziöse Meinungsmache und mit ihrem Wahrheitsgehalt als Zierrat gut verpackte Lügen und Manipulationen dienen (und die umso überzeugender klingen, wenn sie der verkündende Journalist bzw. Talkmaster selbst internalisiert hat und fraglos für das Rechte hält), bewirken in unserem Inneren nichts anderes als gewaltige Gärungen und Kurzschlüsse. Sie sind auch beim besten Willen nicht auf die Reihe zu bringen und aufgrund ihrer Toxizität auch nicht verdaulich. Auf der Ebene ihres Intellekts lassen sich die Menschen mit diesen massenmedialen Inhalten reinlegen, aber unterbewusst spürt jeder Mensch sofort die Wahrheit bzw. dass das alles Lüge bzw. Manipulation ist – und wenn Bewusstes und Unterbewusstes nicht mehr zur Deckung zu bringen sind, sondern sich sogar diametral widersprechen, dann hat der Mensch das Gefühl, dass er demnächst durchdrehen muss. Die Furcht, die all die unwahren und tendenziös verbrämten Inhalte im Menschen auslösen, wandelt sich dann leicht in Hass. Und dann ist natürlich die Gefahr da, dass sich Menschen Ventile für diesen Hass suchen.

Das besonders Perfide: Auch diese Ventile bzw. die Zielobjekte, an denen sich der Hass entladen kann, werden den Menschen von den Leitmedien vorgegeben: Arbeitslose, Russland, Putin, Verschwörungstheoretiker etc. … – momentan gut beobachtbar z.B. an „Impfverweigerern“, auf welche sich in den Foren ja gerade der geballte Wust an Angst und Hass entlädt, da die Zwangsimpfungsgegner durch ihr Beharren auf Selbständigkeit und Mündigkeit des Individuums vermeintlich „den Herdenschutz gefährden“. Und wenn’s um die Herde geht, dann ist bekanntlich Schluss mit Lustig. Eine riesige Industrie giert nach dem Fleisch, der Wolle und den Organen dieser Herde. Ihre Schäfer werden daher nicht tatenlos zusehen, wie sich die Individuen dieser Herde emanzipieren und eigene Wege gehen wollen. Damit die Herde im sicheren Gatter im Zaum gehalten wird, leisten die „streng wissenschaftlichen“ Gatekeeper der herrschenden Lehre (laut Noam Chomsky: „die säkularen Hohepriester der Machtelite“) derzeit einen tadellosen Job.

Von Goebbels lernen heißt siegen lernen

Es ist im Prinzip das Gleiche wie zu Goebbels Zeiten, als das System wirtschaftlich und moralisch eigentlich bankrott war. Dass die Wirtschaft damals nicht komplett eingebrochen ist, konnte man nur verhindern, indem man die Bedrohungs-/Aufrüstungs-/Kriegskarte ausgespielt hat. Auch heute wird diese Pik Ass Karte wieder schamlos ausgespielt, selbst wenn die Mär vom bösen Russen inzwischen kaum noch jemand glaubt.

Auch damals wurde den Bürgern über die massenmedialen Kanäle präsentiert, wer an der ganzen Misere schuld sein soll: die Juden, Sinti und Roma, die „Asozialen“, die „Intellektuellen“, ethnische und religiöse Minderheiten wie die Zeugen Jehovas etc. Blöd dabei war nur: nachdem man all diese Sündenböcke in KZs entsorgt und eingeäschert hatte, hatte sich an der eigentlichen Misere nicht das Geringste geändert, sondern ist der Arschlochfaktor sogar nur noch ins Unendliche gestiegen, bis die ganze Propagandamaschinerie schließlich in einem großen Scherbenhaufen geendet hat.

An sich könnte man diesen Teufelskreis aus Angst und Hass (der wiederum zur Projektion auf an sich harmlose Sündenböcke bzw. Randgruppen führt) jederzeit durchbrechen. Man kann sich sogar mit der Angst anfreunden und ihr einige positive Seiten abgewinnen. Sie macht einen z.B. wach für gewisse Umstände und kann einem dazu verhelfen, Verdrängungen und fatale Irrwege zu vermeiden. Hätte der Bergsteiger beim Besteigen eines vertikalen Felsens nicht auch eine Portion Angst, dann würde er womöglich leichtsinnig seinen Hals riskieren. So würde man auch den scheinbar völlig angstbefreiten und euphorischen Wissenschaftlern, die Mensch und Umwelt durch Hochrisikotechnologien wie Gen-, Bio- und Nanotechnologie gerade neu erschaffen wollen, bei ihrem täglich fortschreitenden Treiben eine gesunde Portion Angst wünschen. Denn sie könnten nicht nur selbst in den Grand Canyon abstürzen, sondern uns alle dorthin mitreißen.

Orwells Hasstage zur Kompensation der Lebenslüge

Und erst wenn man sich seiner Angst bewusst ist, kann man bewusste Schritte zur Überwindung festgefahrener Verhältnisse setzen und neue Wege eröffnen. Solange die Angst jedoch im Unterbewussten bleibt, und man sie sogar mit krampfhaft euphemistischen Bekundungen von Begeisterung und Fortschrittswillen zu kaschieren versucht, ist das Unglück fast schon vorprogrammiert und das Aufwachen aus dem Fortschrittstraum wird umso ernüchternder sein. Denn dort unten im Unterbewussten ist die Angst nicht minder real und wirkt von diesem Keller-Stützpunkt auch ohne Unterlass und mobilisiert gewaltige Kräfte … die sich eben jederzeit in Hass verwandeln können. Inzwischen ist die angestaute Angst so groß geworden, dass sogar das Potential besteht, dass ganze Länder mit Wahnsinn überzogen werden. George Orwell hat uns wie mit vielem anderen davor gewarnt, dass man in Zukunft „Hasstage“ feiern wird, an denen sich der Wust an innerer Frustration und Hass auf Andersdenkende in emotionalen Gemetzeln entladen kann.

Das Fatale in der heutigen Situation ist nur: Indem wir nun schon jahrzehntelang, viele von uns schon von Kindesbeinen an, mit demjenigen konditioniert wurden, was Vaclav Havel ein Leben in der „Lebenslüge“ genannt hat, ist der Anblick der Wahrheit nun umso schmerzvoller. Wir haben mit dem Huldigen dieser Lebenslüge bzw. mit der Illusions- und Entertainmentmaschinerie dieses Systems gewaltig viel Lebenszeit verloren und sind jetzt gewissermaßen in einer Situation wie ein Student, der vor schwierigen Prüfungen steht, in denen er Integral- und Infinitesimalrechnungen lösen soll, aber er nicht einmal die vier Grundrechenarten beherrscht.

Da wir der Wahrheit bisher weitgehend den Zugang zu unserem Inneren verwehrt haben, ist der Druck, den diese verdrängte – ebenfalls nicht nur außen, sondern in uns selbst bzw.  unserem Unbewussten lebende –Wahrheit ausübt, nun umso größer. Die Angst vor der Wahrheit hat sich bei vielen sogar schon in Hass auf die Wahrheit gewandelt, sodass sie mit aller Verve gerade diejenigen hasserfüllt attackieren, die es wagen, auf irgendeinem Gebiet des Lebens eine Wahrheit anzusprechen und damit die Lüge zu demaskieren. Ganze Bewegungen und politische Parteien formieren sich, um krampfhaft den Deckel am Topf der Lebenslüge zu halten, obwohl dieser bereits überquabbelt – so wie die mittlerweile schon über 10.000 Mitglieder zählende radikalnihilistisch-szientistisch-transatlantische Gwup-/Psiram-/Skeptikerbewegung, die nun auch über einen politischen Arm in Form der Partei „Die Humanisten“ verfügt und bei der jüngsten EU-Wahl immerhin 62.600 Stimmen und damit im ersten Anlauf stattliche 0,2% der gesamten Wählerstimmen einfahren konnte. Um ein Haar wären die Freunde Monsantos und transhumanistischen Science Busters („Wir wollen mit neuen Technologien den Weg zum Körper 2.0 ebnen“) damit im Europaparlament gelandet und hätten uns von dort aus den totalen Scihad zu erklären können – medial wirksam ins Fußvolk breitgetreten durch ihren hauseigenen „Humanistischen Pressedienst / hpd“ bis in die Leitmedien, mit deren Redaktionen die Gwupper bestens vernetzt sind.

Das Gegengift: Mut zur Wahrheit

Der Autor Dirk C. Fleck kommt daher nicht von ungefähr dazu, dass er meint, die Wahrheit sei dem durchschnittlichen Bürger heute gar nicht mehr zumutbar. Fleck spricht dabei allerdings von der Masse bzw. der Majorität. Diese sollte im derzeitigen Unwetter nicht unser Maßstab sein. Denn es hat in der gesamten Geschichte der Menschheit noch nie einen Fortschritt gegeben, wenn man sich an der Masse orientiert hat. Fortschritt ist immer nur vom einzelnen Individuum ausgegangen bzw. von kleinen Gruppen, die sich aus solchen freien Individuen, die über den Tellerrand hinauszublicken wagten, zusammengefunden haben, und zwar ganz ohne Zwang, sondern nur einem humanen Ideal verpflichtet.

In welche Richtung die Masse marschiert, darf uns in der jetzigen Situation also nicht groß bekümmern oder frustrieren, so tragisch es auch sein mag. Umso wichtiger ist es auch heute, dass sich möglichst viele Individuen – auf ihre jeweils individuelle Art, die man niemals für allgemeinverbindlich erklären darf – zu mehr Wahrheit oder etwas bescheidener ausgedrückt: zu mehr Mut zur Wahrheit durchringen. Denn ganz Unrecht hat Dirk Fleck nicht: Die Wahrheit ist gewaltig – auch die Wahrheit über die Verhältnisse des eigenen Inneren, in dem ebenfalls respektable und gut gemästete Feinde namens Gier, Eitelkeit, Unehrlichkeit, Ignoranz etc. lauern – und man braucht durchaus starke Sicherungen, um den Strom dieser äußeren und inneren Realitäten aushalten zu können. Wenn wir uns in den Strom der Wahrheit allerdings nicht einklinken, dann wird er sich andere Wege suchen – als Kriechstrom unerwartete Wege gehen und gewaltige Kurzschlüsse verursachen. Die Blackouts, die nach diesen Kurzschlüssen eintreten werden, wieder zu erhellen, würde tausendmal anstrengender sein als die vermeintliche Anstrengung, uns aus dem heuchlerischen System des „Manufacturing Consent“ aufzurichten und mit der Wahrheit zu konfrontieren, die wir derzeit noch scheuen wie die Teufel das Weihwasser.

Wer sich allerdings mit der Wahrheit konfrontiert und sich ihr täglich ein Stück weit mehr annähert (und mit „Wahrheit“ ist hier nicht nur das Anschauen der globalen Schrecknisse und Machenschaften der Tagespolitik gemeint, sondern auf der anderen Hand auch das Vertiefen in positive Ideale über Sinn und mögliche Ziele des menschlichen Daseins, wie sie uns die europäische Geistesgeschichte ja ebenfalls in reichlichem Überfluss zur Hand gibt – man muss bloß zugreifen), auf den hat das vorgenannte Transen-Paar des Verderbens keinen Zugriff mehr. Er wird dadurch nicht nur weitgehend immun gegen die Giftwirkung der medialen Lügenschwaden, die heute die Atmosphäre durchziehen, er wird auch fähig zu einer wirklich revolutionären, da individuell gegründeten Haltung mit sehr weitreichender Wirkung. Wenn er selbst Zeuge von Lüge, Rufmord oder Korruption wird, dann wird er das Spiel nicht mitspielen, sondern Rückgrat behalten. Er wird dann die Kraft zur Verfügung haben, im Sinne von Lothar Zanetti nicht mitzulachen, wenn alle lachen, nicht mitzuspotten, wenn alle spotten und zu denken, was keiner wagt zu denken:

Was keiner wagt, das sollt ihr wagen.
Was keiner sagt, das sagt heraus.
Was keiner denkt, das wagt zu denken.
Was keiner anfängt, das führt aus.

Wenn keiner ja sagt, sollt ihr´s sagen.
Wenn keiner nein sagt, sagt doch nein.
Wenn alle zweifeln, wagt zu glauben.
Wenn alle mittun, steht allein.

Wo alle loben, habt Bedenken.
Wo alle spotten, spottet nicht.
Wo alle geizen, wagt zu schenken.
Wo alles dunkel ist, macht Licht.

 

Foto: pw/nachrichtenpiegel.de

Heimatflug der transatlantisch-außerirdischen Maasmännchen


Fotocollage: Rubikon-Magazin für die kritische Masse / CC 4.0

„Das Quecksilber fällt, die Zeichen stehen auf Sturm,
Nur blödes Kichern und Keifen vom Kommandoturm
Und ein dumpfes Mahlen grollt aus der Maschine.
Und Rollen und Stampfen und schwere See,
Die Bordkapelle spielt „Humbatäterä“,
Und ein irres Lachen dringt aus der Latrine.
Die Ladung ist faul, die Papiere fingiert,
Die Lenzpumpen leck und die Schotten blockiert,
Die Luken weit offen und alle Alarmglocken läuten.“
(Reinhard Mey, Das Narrenschiff)

Obwohl bereits alle Alarmglocken läuten und uns täglich mehrere Eimer kaltes Wasser über unsere wohlstandsverwöhnten Köpfe geschüttet werden, folgen wir weiterhin unbeirrt dem Blinde-Kuh-Spiel der Kanzlerin, lassen uns Schlaftabletten verpassen und die Augen verbinden … legen dann wie Schlafwandler die Hände auf die Schultern unserer Vordermänner/-frauen und trotten gemeinsam wie in einer Polonaise-Schlange hintereinander her – angeführt von einer offensichtlich suizidalen Rautenkönigin, die uns über die Atlantikbrücke auf einen Marsch ohne Wiederkehr Richtung Grand Canyon schickt. Der Weg in den Grand Canyon wird auf Anordnung der EU-Kommission gerade panzertauglich ausgebaut (siehe Spiegel), die Rutsche in den Abgrund verbal eingeseift (siehe „Zwei Minuten vor Mitternacht … Men in Black, eine durchgeknallte Bundeswehr-Chefin und die Friedenstauben-Verschwörung“).

Obwohl der Weg über die Atlantikbrücke ein breiter ist – er gilt nicht nur als alternativlos, sondern auch als deppensicher, man kann ihn sogar smartphonewischend mit zum Boden gesenkten Blick dahinschlendern – so ist trotzdem bereits eine unerwartet große Anzahl an Menschen nach links oder rechts abgedriftet und von der Brücke gestürzt – später wird sich herausstellen, dass die allwissende Cloud unsere Virtual Reality-Brille einfach mit falschen GPS-Daten versorgt hat. Die Spiegelbildbürger, die dieser Virtual Reality-Brille wie blind vertraut haben, sind von den transatlantischen Fluten für immer verschlungen worden. Während die Spitzen des Polonaise-Trecks – die Rautenkönigin und ihre transatlantischen Offiziere – bereits über die Brücke übergesetzt haben, mit ihren „verlässlichen Freunden“ am virtuellen Lagerfeuer sitzen und über die Herde schäkern, die sie gerade mit verbundenen Augen in ein Industrie 4.0-Katzenfutterwerk zur Endverwertung bzw. in die digitale Transformation lotsen, so passiert mit der über die Brücke marschierenden Herde allerdings etwas Unerwartetes:

Das GPS-Signal des transatlantischen Satellitennetzwerks ist nun vollends ausgefallen, die mitten auf der Atlantikbrücke befindlichen Bürger kämpfen mit ihrem Navigationssystem und wissen nicht mehr, wo links und rechts, vorne und hinten ist. Sie merken, dass sie keinen Boden mehr unter ihren Füßen haben und schon mit dem nächsten unvorsichtigen Schritt auf Nimmerwiedersehen von der Brücke stürzen könnten. Immer mehr Bürger reißen sich daher ihre Virtual Reality-Brille vom Kopf und schmeißen sie ins Meer. Sie sehen nun nicht mehr Tagesschau, sondern die Realität. Empörte Schreie werden laut, da nun für jedermann ersichtlich ist, wohin die Polonaise der Kanzlerin führt: Der gähnende Abgrund des Grand Canyon ist bereits in Sichtweite. „Verdammt noch mal, wir wollten doch gut und gerne leben und nicht als Faschiertes im Katzenfutter landen!“, tönt es von allen Seiten.

Da sich am Horizont gerade ein mächtiger transatlantischer Sturm zusammenbraut, der alle Bürger von der Brücke zu fegen droht, ist guter Rat nun teuer. Ein junger Startup-Unternehmer aus Bochum hat schließlich die rettende Idee: Er holt sein Smartphone aus der Tasche und ordert bei Elon Musk eine Space-X Rakete. Ursprünglich für eine Mission zum Mars gedacht, wird die Rakete kurzerhand für einen Flug zum Mond umprogrammiert. Die weiteren Aufgaben sind schnell verteilt: Ein Wildhüter fängt die außer Rand und Band geratenen Groko-Alphatiere mit einem Netz ein und übergibt sie an einige DHL-Paketboten des Trecks. Die chronisch unterbezahlten, aber in diesem Fall hochmotivierten Jungs machen sich fachkundig ans Werk und schnüren die Rautenkönigin samt ihren von der Leyne gelassenen Maasmännchen zu einem kompakten Paket, frankiert mit einem One-Way-Ticket zum Mond. Mit ohrenbetäubendem Getöse wird die Space-X Rakete schließlich gezündet.

Kaum hat die Rakete mit ihrer verstrahlten Fracht den Orbit verlassen, beginnt auf der Erde die seit Jahren verdunkelte Sonne wieder zu scheinen, auch die kollektive Depression löst sich auf wie die Abgaswolke eines softwaremanipulierten  VW-Motors im frischen Wind. Die Menschen müssen nun nicht mehr in den Abgrund schauen, sondern machen mitten auf der Brücke kehrt und wenden sich wieder einer hoffnungsvollen, durch Menschlichkeit und Gemeinwohl geprägten Zukunft hin.

Kopfschüttelnd rätselt man, wie man es nur so weit kommen lassen konnte und um Haaresbreite freiwillig ins offene Messer gelaufen wäre. Aber wie auch immer – Ende gut, alles gut. Wenn die Menschen abends mit ihren Kindern den Mond betrachten, dann reden sie über das Mondkalb, das sich dort oben befindet, fortan nicht mehr im Singular, sondern im Plural.


Bild: Jacques Prilleau /pixabay CC0

 


Lesetip:

Zur obigen Fotocollage von „Rubikon-Magazin für die kritische Masse“ findet sich ein weiterführender Link zu einer Reportage von Frieder Wagner über das wohl größte Kriegsverbrechen unserer Zeit:  Uranmunition – „Ein Menschheitsverbrechen“ – ein Thema, über das unsere DIN-ISO zertifizierten Leitmedien weiterhin eisern schweigen.

Auf Rubikon siehe auch: „Die geplante Zerschlagung Syriens“ und „Der provozierte Krieg“-„Der völkerrechtswidrige Angriff auf Syrien ist als Kriegserklärung an Russland zu verstehen“

Auf der unabhängigen Plattform „Swiss Propaganda Research“ finden sich weitere lesenswerte Analysen über das mediale und geostrategische Netz von Angela Merkels „verlässlichen Freunden“:

Über transatlantische Geopolitik und die Rolle des US Präsidenten

Über das globale Spinnennetz des CFR

„Der Propaganda-Multiplikator“ – Drei globale Nachrichtenagenturen als Zapfsäulen für die nationalen Massenmedien

Medien-Navigator

siehe auch:
John Perkins – Bekenntnisse eines Wirtschaftskillers (Kurzfassung via Youtube)

Der A234-Airbus im Kamikaze-Sturzflug und das nukleare Vabanque-Spiel der transatlantischen Maasmännchen

Boris „Nowitschok“ Johnson, Kapitän des derzeit im Bermudadreieck verschollenen Airbus A234
(Foto: flickr/by-nc-nd2.0/“2013“deleted)

Putin war’s. Wer denn sonst. Nun leider doch nicht.

In der Affäre rund um den Giftanschlag von Salisbury (siehe „Reiner Wahnsinn, verdünnt mit einem Schuss Essig“) rudert das britische Außenministerium inzwischen zurück. Der offizielle Tweet vom 22. März, wonach Analysen ergeben hätten, dass das tödliche Gift A234-„Nowitschok“ in Russland hergestellt worden sei, wurde mittlerweile gelöscht (Quelle: Spiegel). Entgegen den vorschnellen Bekundungen der Regierung verlautbarte der Chef des britischen Militärlabors Porton Down, Gary Aitkenhead, am Dienstag auf Sky News, dass keinerlei Beweise für eine Schuld Russlands vorliegen und die Herkunft des Giftes unbekannt sei (siehe Focus).

Dass sich die Skripal-Nummer nun als Rohrkrepierer erwiesen hat, hindert die westliche Wertegemeinschaft allerdings nicht daran, an ihrer Eskalationsstrategie gegenüber Russland festzuhalten (siehe Telepolis: „Die Eskalationsstrategie des Westens“ und Regierungspressekonferenz via RT Deutsch).

Der Kapitän des A234-Airbus, Boris „Nowitschok“ Johnson, hat das blutige Steak nun etwa nicht abbestellt, als sich herausgestellt hat, dass es den Keim des Rinderwahnsinns enthält und damit zu einer globalen Pandemie führen könnte – die Haubenköche des Vier-Sterne-Offizierscasinos in Porton Down, in dem er den Vorsitz führt, werden es schon hinbekommen, das verdorbene Fleisch zu würzen und zu braten, sodass man es den DIN-ISO-zertifizierten Qualitätsmedien erneut zum Fraß vorwerfen kann.

Auch die Stewardess des transatlantischen Kamikazefliegers, Theresa May, die im Zuge der Skripal-Affäre Russland implizit mit einem nuklearen Vergeltungsschlag gedroht hat, will ihren Passagieren weiterhin einen Bloody Mary servieren, obwohl mittlerweile jeder weiß, dass dieser übel nach Gärgas riechende Drink nicht nur mit Salmonellen verseucht, sondern auch mit psychedelischen Drogen aus dem Labor von Porton Down versetzt ist. Im Schulterschluss mit anderen willfährigen europäischen SpitzenpolitikerInnen ist man in der Downing Street offensichtlich wild entschlossen, down the drail zu gehen und die Eskalationsstrategie der transatlantischen Falken fortzusetzen (falls mancher Leser noch nicht ganz im Bilde sein sollte, hier in Kurzform die Vision dieser Falken für das zukünftige Europa: Chicago Council on Global Affairs / Youtube).

Moderate Terroristen und eine suizidale Bundeskanzlerin

Aber wer bekümmert sich in postfaktischen Zeiten schon noch um Fakten und enthüllte Wahrheiten? Genauso wie in Syrien nach der – nicht zuletzt durch die Unterstützung der russischen Luftstreitkräfte ermöglichten – Niederschlagung der IS-Terroristen eigentlich schon längst wieder Frieden herrschen könnte, so will die westliche Wertegemeinschaft – in einem jüngst geleakten Dokument  als „Small American Group on Syria“ (USA, Großbritannien, Frankreich, Saudi-Arabien und Jordanien) bezeichnet – dort trotzdem „ihren Sieg einfahren“ und an der geplanten Zerschlagung und Aufteilung Syriens unter besagter Wertegemeinschaft festhalten. Es lohnt, sich den Inhalt dieses Dokumentes einmal in einer ruhigen Stunde, wenn der Blutdruck nicht allzu hoch ist, zu Gemüte zu führen: Die alternative Nachrichtenplattform Rubikon und Daniele Ganser waren zunächst die einzigen, die dieses brisante Protokoll zu veröffentlichen wagten. Alle anderen Journalisten in der stolzen Landschaft der deutschen „Qualitätsmedien“ guckten betreten zur Seite – obwohl das aus Washington stammende, vom britischen Diplomaten Benjamin Norman verfasste Protokoll zur Erhellung des gegenwärtigen Weltgeschehens dienen würde und eine erschöpfende Erklärung des nicht zur Ruhe kommen wollenden Brandherdes im Nahen Osten böte.

Obwohl besagte Leitmedien ansonsten jede hanebüchene Information, die von einer der drei globalen transatlantischen Presseagenturen AP, AFP und Reuters ausgegeben wird (siehe swprs.org), umgehend mit Millionenauflage weitermultiplizieren, so herrscht unter den Qualitätsjournalisten über dieses diplomatische Protokoll absolute Funkstille. Aber kann man es den Journalisten überhaupt verübeln, dass sie ein Dokument nicht anfassen wollen, welches das Weltbild, dem sie huldigen, vollkommen auf den Kopf stellen würde? Wie sollen sie sich solcherart kopfstehend dann abends vorm 4K-Ultra-HD-extended-Smart-TV ihr gewohntes Bier schmecken lassen?

Wer sich das Protokoll durchliest, der braucht sich jedenfalls nicht mehr darüber zu wundern, warum den in der Wüste marodierenden IS-Barbaren und Al Nusra-Kopfabschneidern partout nicht der Sprit und die Waffen ausgehen wollen, obwohl diese Tagediebe ja gar keiner anständigen Arbeit nachgehen und gemäß dem unbarmherzigen Gesetz der marktkonformen Schwerkraft eigentlich innerhalb Tagesfrist dort landen müssten, wo mittellose Arbeitslose üblicherweise eben sogar in marktkonformen Demokratien landen (im Straßengraben)?

Pardon, ich weiß, ich bin aus hoffentlich verständlichen Gründen heute leider einfach etwas zu hitzig und affektiert und halte mich daher nicht an die von unseren DIN-ISO-zertifizierten  Leitmedien vorgegebene Terminologie. – Also: Wenn ich von IS-Barbaren, Terroristen und Kopfabschneidern spreche, die gegen Assad kämpfen, dann meine ich natürlich: moderate Rebellen.

Show must go on

Sollen die geostrategischen Milliardeninvestitionen der PNAC („Project for a New American Century“)-Brüder und CFR-Freunde so kurz vorm Endsieg etwa umsonst gewesen sein? Da dieser Endsieg bereits in Griffweite ist und auch nach Ansicht der exekutiven Streitkräfte bzw. führender NATO-Generäle ein Armageddon gegen Russland zwar etwas länger dauern und ein bisschen mehr kosten würde als erwartet (Quelle: New Eastern Outlook: „The Day of the Generals winning Armageddon“), ist Zaudern nun fehl am Platz. Vielmehr gilt es, den Highway to Hell durch Europa zügig auszubauen. Die EU-Kommission hat auch bereits einen entsprechenden Plan zur militärischen Ertüchtigung von Straßen und Brücken vorgelegt, sodass Panzer, Truppen und Munition zügiger an die russische Front rollen können (Quelle: Spiegel).

Würden wir uns noch in den 1980er Jahren befinden, dann könnte man sagen, dass das derzeit beobachtbare Gebahren unserer SpitzenpolitikerInnen eben einfach nur Dummdreistigkeit ist. Das ist es heute jedoch definitiv nicht mehr. Im Gegensatz zu vor noch wenigen Jahren sind die Motive der ehrenwerten Gesellschaft der transatlantischen Wertegemeinschaft heute für jedermann offenkundig. Pogo der Clown hat sich bereits demaskiert und grinst uns mit blutverschmiertem Mund unverhohlen an. Wer sich ihm trotzdem noch servil andient und ihm ein weißes Taschentuch zum Abwischen seines Mundes reicht, den wird die Geschichte der Mittäterschaft des Verbrechens gegen die Menschheit und des Genozids schuldig sprechen.

Was unsere SpitzenpolitikerInnen derzeit abliefern, ist also nicht Dummdreistigkeit, sondern ein hochkrimineller und brandgefährlicher Akt. Indem sie sich als willfährige Handlanger einer menschenverachtenden und aller rechtsstaatlichen und demokratischen Grundprinzipien spottenden Agenda verdingen, die sogar in der ansonsten streng NATO-konformen Schreibstube des Spiegel als „schockierend“ und „bizarr“ bezeichnet wird, riskieren sie mittlerweile sogar achselzuckend den nuklearen Holocaust.

Mir egal …

Sollte dieser Holocaust eintreten – und nach Ansicht des Bulletin of the Atomic Scientists stehen wir gerade so knapp davor wie seit dem Kalten Krieg nicht mehr (Quelle: Spiegel) – dann wird Angela Merkel vermutlich dasselbe Statement abgeben wie schon zur Migrationskrise („Ist mir egal, ob ich schuld am Zustrom der Flüchtlinge bin. Nun sind sie halt da.“ /Quelle: Wikipedia). Die schon jetzt jenseitig agierende Kanzlerin wird dann memmelnd aus dem Jenseits verlauten lassen: „Ist mir egal, ob auf der Erde jetzt nuklearer Winter ist, jetzt ist er nunmal da.“


Bild: Jacques Prilleau

In der wunderbaren Welt der Schwerkraft der schnöden Angela – eben wieder einfach alternativlos. Was ihre Vorgänger wie Willy Brandt gemacht haben: Regie ergreifen und politische Realitäten GESTALTEN, anstatt sich willfährig treiben zu lassen – in der alternativlosen Welt der von Peter Sloterdijk als „Hohlraumfigur“ bezeichneten Kanzlerin eine schier unvorstellbare und anmaßende Vorstellung. Sich aus der knienden Dackelposition erheben, die zur Raute gefalteten Hände lösen und seine beiden Hände zu dem zu gebrauchen, wozu man bei der Angelobung zum höchsten Regierungsamt des Staates einen Eid geschworen hat („alles zu tun, um Schaden vom Deutschen Volk abzuwenden“) … Mammamia, da beginnen der Kanzlerin, die ansonsten immer breit wie eine Sumoringerin auf der Matte steht, ja augenblicklich die Knie zu zittern – dann erhält die gute Dame beim abendlichen Cocktaildinner im direkt neben ihrer Berliner Wohnadresse ansässigen Atlantikbrücke-Verein am Kupfergraben womöglich nicht mehr das wohlwollende Schulterklopfen derjenigen grauen Eminenzen, die sie uns gegenüber immer kryptisch als ihre „verlässlichen Freunde“ bezeichnet (Anm.: Falls jemand noch nicht ganz im Bilde über Angela Merkels verlässliche Freunde sein sollte: Der Journalist Peter Frey hat über diese ehrenwerten Herren ein kompaktes historisches Psychogramm erstellt – siehe Rubikon: „Paranoia, Wahn und der Dritte Weltkrieg“).

Wieder einmal verlieren wir jedenfalls wertvolle Zeit und Ressourcen, die wir bräuchten, um die drängenden sozialen, ökologischen, finanztechnischen und systemischen Probleme zu bearbeiten, die heranrollende Digitalisierungswelle zu bewältigen etc. Stattdessen haben wir nun alle Hände voll zu tun, um eine offensichtlich außer Rand und Band geratene Regierung im Zaum zu halten und ihr zumindest ihre schlimmsten Marotten auszutreiben. Vielleicht liegt des Rätsels Lösung für das sinnlose Konfliktschüren gegen Russland aber auch geradewegs darin begründet: Dass unsere Politiker damit einen Vorwand suchen, um sich mit all diesen Zeitfragen, die heute anstünden – und zu deren Lösung wir ihnen mit unserem Steueraufkommen auch ein nicht unbescheidenes Salär zugestehen – nicht konfrontieren zu müssen. Da heute ein „Weiter so“ nicht mehr möglich ist, würde dies ein fundamentales Umdenken erfordern. Das Fatale ist nun, dass der Mensch vielfach dazu neigt, künstlich einen Konflikt zu produzieren, um nicht umdenken zu müssen – und damit womöglich eine Katastrophe herbeiführt.

Gegengift

Angesichts der akuten Intoxikation auf der politischen Bühne, die auch uns Zuseher jederzeit umhauen könnte, gibt es zum Glück auch einige Ampullen Gegengift, die in die übel dampfende Politmelange hineingeworfen wurden – natürlich nicht ohne einen heftigen Shitstorm von solchen Mitbürgern zu provozieren, die Kriegstreiberei und Völkerrechtsbrüche achselzuckend hinnehmen, aber politische Korrektheit über alles halten.

So hat z.B. der Linke Bundestagsabgeordnete Dr. Diether Dehm Außenminister Heiko Maas in Hinblick auf seine Anti-Russland-Agitation ganz unverblümt als „NATO-Strichjungen, der meint, jede Rechtmäßigkeit und das Grundgesetz mit Füßen treten zu müssen“ bezeichnet (Quelle: Stern). Dehm fügte während seiner Rede auf der Berliner Osterdemo hinzu, es sei „wirklich erbärmlich, dass ein früherer Justizminister und Jurist den Rechtsgrundsatz ‚in dubio pro reo‘ (im Zweifel für den Angeklagten) umdreht und von Russland Beweise verlangt, unschuldig zu sein“.

Dehm musste sich daraufhin jedoch anschnallen. Aus den Lagern der selbsternannten Gedankenpolizisten von Jutta Ditfurth & Co./ der Intelligenzia 4.0 / der bored students violence / den Transhumanisten / den Smartphoneonanisten / den Teletubbie-Nerds / Sheldon Coopers Cumpels / der Antifa / Rattifa und den ganz besonders hellen „Brights“/GWUPs/Skeptikern brach ein empörter Shitstorm los: „Strichjunge“, das sei ja eindeutig ein homophobes Wort, außerdem wären Strichjungen schon unter den Nazis verfolgt worden … und außerdem … und überhaupt …!!

Dass es für Dehm wohl am wenigsten die Strichjungen waren, die er mit seiner Aussage ankreiden wollte, will auch sein Parteikollege und Berliner Vizebürgermeister Klaus Lederer nicht wahrhaben, der der Öffentlichkeit erst vor kurzem offenbart hat, wes Geistes Kind er ist, indem er Meinungsfreiheit unterdrücken und eine Journalistenpreisverleihung an Ken Jebsen sabotieren wollte. Mit einem empörten Tweet versucht Lederer dem sich schnell in den Medien verbreitenden Dehm-Zitat den Wind aus den Segeln zu nehmen. Auch Lederers Berliner Kollege Oliver Nöll übt sich im vorsätzlichen Missverstehen und hat sogar einen Antrag auf Parteiausschluss Dehms gestellt (womit das Thema „Linkspartei“ dann ja wohl endgültig abgehakt wäre – bleibt also nur zu hoffen, dass der linke Bundesvorstand die pseudolinken Saboteure, die Dehm nun in den Rücken fallen, schleunigst in die Schranken weist, bevor die Partei ihre Glaubwürdigkeit vollends desavouiert).

Diether Dehm reagierte prompt: „Gern entschuldige ich mich bei jeder Sexarbeiterin und jedem Sexarbeiter, die alle eine edlere Motivation haben als willfährige NATO-Politiker.“ In einem Interview mit der FAZ meint Dehm: Sicher, ich hätte besser Nato-Strichmännchen sagen sollen, damit sich niemand sonst diskriminiert fühlt. Aber eine politdiplomatische, unauffälligere Wortwahl versinkt meist im Mainstreambrei. Das halte ich für genauso unangemessen, wie ich es einst für falsch gehalten hatte, auf Straßenblockaden gegen Atomraketen zu verzichten oder auf anderen zivilen Ungehorsam.“  Die Vorverurteilung Russlands beziehungsweise Putins an dem Mordanschlag sowie die Diplomatenausweisung seien für Dehm weiterhin vollkommen untolerierbar und „lebensgefährlich für den Frieden“.

Auch der Jurist Dr. Alexander Unzicker bezeichnet das Verhalten unserer Volksvertreter gegenüber Russland schlichtweg als „politischen Durchknall“ und als „pathologisch“ (siehe heise.de).

Strichmännchen mit maßloser Eitelkeit und zu kleinem Anzug

Nach all den politischen Ereignissen der letzten Wochen, über die man angesichts ihrer naiven Skurrilität ja eigentlich lachen könnte, wenn sie denn nicht unser aller Leben bedrohen würden, dann müsste Boris „Nowitschok“ Johnson samt seinen transatlantischen Pappkameraden noch heute Nacht umgehend abdanken und sich in Grund und Boden schämen. Ebenso müsste Angela Merkels Flachmannschaft, die nach dem Ausscheiden von Sigmar Gabriel als Außenminister nun offensichtlich die letzten Reste an Besonnenheit eingebüßt hat und mit Heiko Mass sowie einer von der Leine gelassenen Bundeswehr-Chefin, die unbedingt „Putin weh tun“ will, scheinbar vollkommen verbiestert ist, sich in der Tagesschau öffentlich entschuldigen: Dafür, dass sie in einem Anflug von willfährig-suizidaler Umnachtung unser aller Leben aufs Spiel gesetzt haben, nur um das Schulterklopfen einiger moralisch verwahrloster Gestalten zu erhalten, die sie irrtümlich für ihre „verlässlichen Freunde“ gehalten haben. Mit gesenktem Blick müssten sie uns, die wir ihnen unser Vertrauen geschenkt haben, darum bitten, dass wir ihnen nicht wegen Hochverrats die deutsche Staatsbürgerschaft entziehen und sie nicht nach Paraguay auswandern müssen. Der Generalbundesanwalt müsste ihnen das weitere Rühren der Kriegstrommel unter Androhung einer lebenslangen Seehofer’schen Gefährderhaft strikt untersagen.

Da Rücktritte bei Politikern heute allerdings vollkommen aus der Mode gekommen sind (inzwischen haben sie gelernt, dass man Skandale einfach aussitzen muss), so darf sich die Merkel-Regierung jedoch nicht darüber beschweren, wenn es ab jetzt umso mehr Frontaltritte auf sie hagelt. So wie das auch der Künstler Florian Kirner umgehend nach Angelobung „dieser verfluchten Merkel-Regierung“ verspricht: „Als guter Demokrat gelobe ich, diese neue Regierung Merkel von Tag 1 an mit beißender Kritik und fundamentaler Gegnerschaft zu … begleiten. Ich betrachte es sogar als meine Pflicht als Staatsbürger, einer Regierung, die keinerlei Anstalten machen wird, drohenden Gefahren existenzieller Dimension von uns abzuwenden, von vornherein meiner erbitterten Gegnerschaft zu versichern.“ (Quelle: Rubikon)

Auch der ehemalige Spiegel-Kolumnist Henryk Broder spart nicht an Tritten gegen die rücktrittsresistenten Strichmännchen der Merkel-Regierung. Den neu als Außenminister eingesetzten Heiko Maas charakterisiert er wie folgt:


Heiko Maas (Foto: EU2016 SK/CC0)

Er ist die Dekonstruktion des Deutschen … Eine maßlose schmalbrüstige Eitelkeit strahlt Maas aus. Und das ist auch schon alles.

Maas war schon als Justizminister die totale Fehlbesetzung, eigentlich ein gescheiterter Jurist mit einem schlechten Examen, den wahrscheinlich keine Staatsanwaltschaft und auch keine freie Anwaltskanzlei als Partner aufgenommen hätte. So jemand ist Justizminister geworden, hat sich durch sehr viele völlig unqualifizierte Bemerkungen einen Namen gemacht und nun wird er Außenminister … Und ohne ein großer Patriot oder Nationalist zu sein: ich möchte von Heiko Maas nicht im Ausland vertreten werden. Heiko Maas ist einfach eine Katastrophe in jeder Beziehung.

Grauenhaft … Dieses verdruckste, verschüchterte Auftreten, der Anzug zwei Nummern zu klein, aber immer chic auf Taille geschnitten. Und dann diese Phrasenhaftigkeit seiner Äußerungen. Es gibt von ihm keinen einzigen zitierfähigen Satz mit einem originellen Gedanken. Und dieser Mann wird jetzt Außenminister! Scham und Schande über Deutschland.“ (Quelle: Achgut via Youtube)

 

***

Ergänzung:

Es sei an dieser Stelle nochmals auf den soeben eingebrachten Klageschriftsatz von Rechtsanwalt Schmitz hingewiesen, in welchem Strafanzeige gegen Bundeskanzlerin Merkel und Bundesaußenminister Maas erstattet wird – u.a. wegen Volksverhetzung, Aufstachelung zur Aggression, übler Nachrede und Verleumdung.  Am Ende des lesenswerten Klageschriftsatzes erinnert der Anwalt die staatliche Hoheit an ein offensichtlich schon in Vergessenheit geratenes Dokument:

Klageschriftsatz von RA Schmitz im Volltext:

2.4.18 Fax.an.Generalbundesanwalt

Auf der Website des Anwalts finden sich in der Rubrik „Aktuelles“ auch lesenswerte Interviews zu weiteren aktuellen Initiativen (darunter auch eine Klage samt Petition zur Aufarbeitung der völkerrechtswidrigen Beteilung der Bundeswehr im Balkankrieg/Serbien und die Verweigerung von Rundfunkgebühren für öffentlich-rechtliche Medien, die schon seit geraumer Zeit ihren Auftrag nicht mehr erfüllen und durch ihre einseitige Berichterstattung z.B. über die Syrien-, Ukraine- und NATO/Russland-Krise nicht nur eine Beleidigung des gesunden Menschenverstands darstellen, sondern mittlerweile als regelrecht bellizistische Akteure einzustufen sind).

 

Das Wort zum Alltag Nr.7: Duisburg lebensgefährlich verseucht

Nachrichten sind toll – wenn man Zeit hat. Kaum etwas ist geistig zu anregend, wie die Versuche der Schreibknechte, die Realität schön zu schreiben. Da schickte mir doch ein sehr geschätzter Kollege einen Link aus der Welt, in dem es um Gemüseanbau ging. Gemüseanbau in Duisburg ist jetzt strafbar – bis zu 50 000 Euro kann das kosten. Das wird viele Kinder und Jugendliche freuen, verringert es doch die Chance, dass sie weiter mit Kohl und Spinat drangsaliert werden. Der normale Leser wird da aus Zeitmangel nur die Überschrift lesen und dann weiter zum Bus eilen: ist ja nichts schlimmes passiert.

Leider ist doch schlimmes passiert – aber das erfährt man nur, wenn man sich für Strafzahlungen an private Gemüsebauern interessiert.

Duisburg ist komplett verseucht. In 50 Prozent der besiedelten Fläche und 70 Prozent der Gesamtfläche ist die Schadstoffkonzentration so hoch, dass Kleinkinder extrem gefährdet sind.

Kann es also sein, dass die hohe Rate an Hartz IV-Empfängern in Duisburg einfach darin begründet ist, dass sie von den Abfällen der „Wirtschaft“ völlig verseucht worden sind? Wenn über die Hälfte der Stadtfläche verseucht ist … muss dann die Überschrift nicht sicherheitshalber heißen: Duisburg total verseucht?

Die Industrie dort hat Riesengewinne eingefahren. Wieviel Euro davon werden eigentlich aufgewendet, um die Menschen in Duisburg vor dem Gift-Terror der Altlasten der Wirtschaft zu schützen? Schätze mal: kein einziger. Was in mir den Gedanken aufkommen läßt, dass das vielleicht das einzige Geheimnis des Reichtums ist: man lässt andere für sich zahlen – und zwar im ganz großen Stil. Gewinne verlieren, Verluste ans Volk auslagern: so kann man nur megareich werden.

Schon versteht man, warum die Knechte sich auf das Gemüse und den Kleinbauern stürzen: mit der Überschrift „Leistungsträger verseuchen Duisburg“ wäre man nicht weit gekommen.

Oder auch: Rendite killt Kinder.

Den Inhalt des Artikels müsste man für die Überschrift gar nicht mal ändern – aber er würde nicht nur von Freunden der Kleingärtner wahrgenommen werden.

Monsanto

Monsanto ist ein US Amerikanischer Agrar- und Chemiekonzern welcher seit Jahrzehnten die Erde mit Chemie und genmanipuliertem Saatgut angreift. Dies wird in vielen Fachkreisen tatsächlich als kriegerischer Angriff auf die gesamte Menschheit verstanden.

(mehr …)

Vitamine, Stanine, Fette, Weichmacher: Ein Rundumschlag

:-/

Ein Roundhouse Kick von Frau Kopfstaendler. Im Gegensatz zu Herrn Norris, der früher mal gerne die sogenannten Roundhouse Kicks verteilt hat und kürzlich alle mystischen Kräfte verloren hat, kann Sie es noch  (jaa, hat eigentlich nix mit dem Artikel zu tun – wollte nur drauf hinweisen. Legenden vergehen…).

http://www.europnews.org/2013-07-02-geheime-tatsachen-meiden-sie-maisol-rapsol-und-sojabohnenol.html

Dankeschön an einen Bloggerfreund, der mir heute diesen Link schickte.

Maisöl, Rapsöl, Sojabohnenöl: Dieses sind die denaturierten Fette, die die Gesundheit der Menschen wegen ihrer Billigkeit und Giftigkeit und der Art ihrer Herstellung bedrohen.

Das einzige Fett, das Fettleibigkeit bekämpft, ist in den Omega-3-Fettsäuren enthalten. Nüsse, fetthaltige Meerestiere, Avocados sind empfehlenswert.

Omega 6 erhalten wir mit jedem der herkömmlichen Fertig-Nahrungsmittel und mit Sonnenblumenölen. Dadurch sind die Relationen zwischen Omega 6 zu Omega 3 nicht mehr gesund, denn bewusst nehmen die wenigsten Mensch Omega-3-Fette zu sich. Auf 2 Teile Omega 6 sollte man mindestens 1 Teil Omega 3 anstreben.

Die schlimmsten Fettsäuren sind die Transfette in der Margarine z. B. oder durch Überhitzung, auch der guten Fette – sie töten billig, langsam aber sicher. Hände weg, wenn auf den Etiketten von Keksen, Fetten, Fertigprodukten der Hinweis steht: hydrogenisiert oder teilweise hydrogenisiert oder teilweise gehärtet.

http://www.hek.de/gesund-fit/ernaehrung/bausteine-der-ernaehrung/richtige-wahl-bei-fetten-und-oelen.html

http://www.zentrum-der-gesundheit.de/ia-cholesterin-herzkrankheit.html

Frisches Olivenöl und frische Butter wirken im Fettstoffwechsel neutral. Man darf sie getrost essen. Wer auf Kalorien achten will, sollte aber wissen, dass Butter natürlich kalorienreich ist. Überhitzen darf man weder frische Butter noch Olivenöl, weil dann die unerwünschten Transfettsäuren entstehen. Da nimmt man zum Kochen und Braten lieber Butterschmalz oder reines kaltgepresstes Kokosöl. Kokosöl ist klarflüssig ab 23° Celsius, darunter ist es fest und weiß. Es ist sehr gesund, wenn es nicht industriell gehärtet ist. (Palmin ist ein Kunstprodukt und darum ungesund).

Halbfett-Butter ist keine Alternative. Sie ist, wie auch sämtliche anderen Halbfette, ein großes NO-NO-NO ! Sie ist durch den Herstellungsprozess und ihre Grundstoffe schon wieder so denaturiert, dass man sie lieber gleich in den Mülleimer schmeißen sollte.

Maisöl, Rapsöl/Canola, Sojaöl sind nicht für den menschlichen Verzehr gedacht, weil sie erst industriell aufwendig aufbereitet werden müssen, um die darin enthaltenen Giftstoffe möglichst zu entfernen.

Das ist eine schreckliche Panscherei. Danach werden Aromen und Stabilisatoren zugesetzt, um die ranzigen Düfte zu unterdrücken. Manchmal auch ein wenig Vitamin E, um weiteres Ranzigwerden zu unterbinden.

Man soll alle Sojaprodukte vermeiden. Die Sojabohnen müssen erst ca. 40 Minuten lang gekocht werden, damit sie die Menschen nicht sofort tötet. Sie ist von Natur aus giftig. Aber in denaturiertem Zustand gleicht sie einer Leiche – ohne Spuren lebender Vitamine, Enzyme oder anderer erwünschter Eigenschaften.

Auch Sojasprossen müssen abgekocht und das Kochwasser muss abgeschüttet werden. Milchersatz als Baby-Nahrung durch Sojamilch ist ein langsamer Tötungsprozess. Ich weiß wirklich nicht, wie Mediziner auf die Idee kommen, dass dieses Kunstprodukt, das überhaupt nicht in der Natur vorkommt, ein gesunder Ersatz für Muttermilch sein kann.

Dann lieber Rohmilch von einer Bio-Kuh (A-Milch von Demeter zum Beispiel) als 2/3-Milch einsetzen mit nicht genmodifiziertem Maismehl und etwas naturreinem Zitronensaft. Das sind alles Naturprodukte.
2 Teile Milch und 1 Teil Wasser!

Nach diesem Soja-Ausflug zurück zu den Fetten:

„Fats that heal, Fats that kill“ ist die berühmte Fettbibel von Udo Erasmus, der auch die deutsche Fettforscherin Dr. Johanna Budwig in ihren jahrzehntealten Forschungsarbeiten bestätigt.

http://www.dr-johanna-budwig.de/startseite.html

Dr. Budwig hatte Recht, auch wenn sie für ihre Ausführungen niemals einen Literaturpreis erhalten würde. Ihre Rezepte sind interessant, weil sie Krebsverhütung anstrebte und auch ihre Erfolge demonstrierte. Sie war sehr stolz darauf, als Bill Clintons „Leibarzt“ sie besuchte und um ihren Rat bat hinsichtlich der Behandlung des Präsidenten.

Übrigens erzählte die Budwig auch etwas von Elektronenwolken am Ende der Fettmoleküle. Ich habe das aus ihren Erklärungen nicht ganz verstanden. Udo Erasmus zeigt das in den chemischen Strukturformeln sehr genau auf und dann versteht man es auch leichter, warum bestimmte Moleküle mit ihren Elektronenwolken Umweltgiften entgegenwirken können.

Allerdings sollten diese Elektronenwolken mehr für die Gesunderhaltung des Körpers gegen Bakterien, Viren, Pilze etc. verfügbar sein, als eine verseuchte Umwelt zu „neutralisieren“.

Die Elektronenwolken sind verfügbare Antioxidantien, die Umweltgifte in der Nahrung und auch in Kunststoffen (Bisphenol A in Babyflaschen, Kunstfasern der Petrochemie und in Kleiderstoffen) neutralisieren.

Naturfasern berauben den Körper nicht der Antioxidantien, darum sollte man sie der Kunststoffkleidung vorziehen.

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http://www.nzz.ch/aktuell/schweiz/weichmacher-bisphenol-a-verbot-ablehnung-bundesrat-1.18104771

Hier geht die Schweiz zögerlicher mit den Weichmachern um und lässt sie weiterhin zu. Vielleicht auch aus Rücksicht auf die heimische chemische Industrie?

Der folgende Artikel wiederum ist differenzierter. In dem wird auch dargestellt, dass die chemische Industrie nicht bestreitet, dass östrogen-imitierende Kunststoffe unerwünschten Einfluss auf die schwindende Männlichkeit entfalten oder erhöhte Krebsraten bewirken.

http://www.bild-der-wissenschaft.de/bdw/bdwlive/heftarchiv/index2.php?object_id=10092090

Auch in den USA ist Bisphenol A in Babyflaschen verboten worden.

http://usatoday30.usatoday.com/money/industries/food/story/2012-07-17/BPA-ban-baby-bottles-sippy-cups/56280074/1

Weichmacher in Babyflaschen sind in der EU verboten worden. Man kommt nicht mehr an der Tatsache vorbei, dass diese Kunststoffe im Körper wie Östrogene wirken und zu einer Verweiblichung bei Männern führen.

Vor ca. 30 Jahren war Tim Searchinger einer der engagierten Umweltverteidiger, der zur Bewahrung der Wetlands in Florida aufrief. Die von unnatürlicher Belastung durch petrochemische Produkte verursachten Schäden führten durch den östrogenartigen Einfluss auf die Fauna in Florida zu Verstümmelungen und Verkleinerungen männlicher Reproduktionsorgane bei den Alligatoren.

Habe ich das nicht hübsch umständlich ausgedrückt? – Vielleicht wird es mit folgendem Satz verständlicher:
Wie wird sich wohl unsere Männerwelt fühlen, wenn die Anzahl ihrer Spermien oder ihre Phalli sich bis zum Verschwinden verkleinern? :-/ Jetzt hat’s jedermann begriffen, nicht wahr?

Der Mensch muss schon bei den umweltbelastenden Industrien beginnen, insbesondere auch in den Nahrungsmittelindustrien, Agrarindustrien, Düngemittelchemie, Petrochemie, Strahlungsindustrien (Telefon- und andere Funknetze, Kernkraftwerke, HAARP, Wohnen in der Nähe von Starkstromleitungen, usw.)

Zum Thema Herzkrankheiten:

Die Einnahme gesunder Fette ist lebensnotwendig. Die Eskimos, deren Nahrung zum größten Teil aus dem Fett von Meeressäugern oder fetten Fischen besteht, hatten so gut wie keine Herzkrankheiten. Übrigens sind genügend C-Vitamine in diesem Blubber gebunden, so dass sie im hohen Norden keinen Vitamin-C-Mangel erleiden. Die Fischöle enthalten genug Vitamin D 3 und Vitamin A.

Ein Inuk ist also gut versorgt mit dem Verzehr von dem Fett der Meeressäuger bzw. der fetten Fische.

Erst als die Inuit vermehrt Getreide, Zucker und auch Früchte und Gemüse zu sich nahmen, weil die Verkehrswege inzwischen erschlossen waren, näherten sich ihre Herz- und Kreislauferkrankungen den Zahlen in den Industrieländern an. Die Inuit gaben nämlich ihren Verzehr an tierischen Fetten, die sie bislang so gesund erhalten hatten, nach und nach auf.

(Blubber ist gesund. Nur ist dieses Nahrungsmittel der Eskimos heutzutage durch die Verschmutzung der Ozeane zum Verzehr weniger geeignet. Man benutzt es jetzt mehr industriell).

http://education.nationalgeographic.com/education/encyclopedia/blubber/?ar_a=1

———————-

http://de.wikipedia.org/wiki/Dean_Ornish

Die Fetttheorien von Dean Ornish werden mehr und mehr angezweifelt. An den genannten Studien gibt es einiges auszusetzen: Die grundsätzliche Verteufelung von Cholesterin ist Unfug. Hohe Cholesterinwerte sind nicht die Ursache, sondern ein Symptom einer zugrunde liegenden Erkrankung. Ein Vitamin C-Mangel! Der Mensch hat einfach nicht genug Vitamin C in der Nahrung, weil sein Körper es nicht selber produzieren kann. Der Mensch und das Meerschweinchen haben irgendwann diese Fähigkeit in der Evolution verloren, vermutlich durch einen erworbenen Gendefekt.

Die Blutbahnen werden rasch brüchig, weil es an Vitamin C fehlt. Zur Reparatur dieser Bruchstellen stellt die Leber vermehrt Cholesterin her. Also her mit dem C-Vitamin in hohen Dosen, damit die Leber das gar nicht erst tun muss, am besten, bevor überhaupt ein brüchiges Blutgefäß entsteht.

Das LDL hat lebenswichtige Funktionen im Körper zu erfüllen. Es erhält die Hormonproduktion und die Erzeugung von Antikörpern aufrecht. Unser Gehirn besteht aus etwa 60 Wasser und etwa 40 % Fett incl. LDL (Gehirnschmalz ;) und weiteren Fetten. Es also einfach zu senken, ist nicht die Antwort – schon gar nicht mit Hilfe von Statinen, deren muskelzersetzende Nebenwirkung (besonders am Herzmuskel) nicht erwünscht ist.

http://www.nutri-facts.org/ger/coenzym-q10/coenzym-q10/auf-einen-blick/

Wenn man die Zerstörung von CoEnzym-Q10 durch Statine abfangen möchte, sind mindestens zusätzlich 300 mg CoEnzym-Q10 als Nahrungsmittelergänzung notwendig. In Deutschland werden die 30 mg-Tabletten Q10 empfohlen. In den USA klotzt man da mehr in den Vorsorgestudien.

Sicherheit

Bisher sind keine signifikanten Nebenwirkungen einer Coenzym-Q10-Zufuhr von bis zu 1.200 mg/Tag bekannt.

Man nennt dieses Co-Enzym auch Ubichinon-10:
http://de.wikipedia.org/wiki/Ubichinon-10

Der junge Mensch sollte noch genügend Q10 produzieren können, doch hat er vermutlich noch keine Statine nötig. – Der alternde Metabolismus büßt diese Fähigkeit zur Eigenproduktion von Q10 ein.

Darüber hinaus benötigt der alternde Organismus hohe Dosen von Vitamin D 3. Weitaus mehr, als die Dottores uns weismachen wollen. Man weiß hiervon seit ca. 15 Jahren aus der NASA-Forschung.

Die Normalbereiche des Vitamin D 3 der sonnenarmen Gegenden – dazu gehört Deutschland – sind zu niedrig angesetzt. Die Referenzbereiche der Labortests berücksichtigen dies leider nicht. Sie werden aus den Durchschnittswerten der anderen „sonnenarmen“ Patienten berechnet.

Als in den 1930er Jahren gehäuft Höhensonnen des UV-B-Spektrums von den Ärzten gegen Rachitis eingesetzt wurden, gab es als guten Nebeneffekt kaum noch Erkältungskrankheiten oder andere Entzündungen. Das war natürlich nicht so gut für das Einkommen der Pharmazeuten und Ärzte. Darum suchte man das Vitamin D 3, das durch UV B-Strahlung hergestellt werden kann, wieder zu limitieren.

Die Warnung vor UV B ist korrekt, wenn man die Strahlen im Übermaß einsetzt. Da gibt es ganz schreckliche Sonnenbrände. Die Haut muss vorsichtig an die Sonne gewöhnt werden. In freier Natur geht das am besten, wenn man den ganzen Körper nach ca. 5 – 10 Minuten Anfangsdosis mit leichter Kleidung abschirmt. Sonnenhut nicht vergessen. Man will sich ja nicht gleich am ersten Ferientag bettreif verbrennen. Die Dosis kann täglich ein bisschen gesteigert werden. Nach und nach gewöhnt sich der Körper ans Sonnenlicht.

http://www.uni-kiel.de/med-klimatologie/uvinfo.html

(An dieser Stelle jedoch auch eine Warnung vor den UV-A-Lampen im Bräunungsstudio. Die UV A-Wellen dringen tief in das Gewebe ein. Man „verbrennt“ innerlich, was ebenfalls sehr gefährlich ist.)

Es wird vor der natürlichen Sonneneinstrahlung gewarnt, und es werden chemische Sonnenblocker für die Haut empfohlen. Dabei ist eine langsame Gewöhnung an die Sonne durchaus empfehlenswert. Der wahre Sonnenschutz wird erst durch die natürliche Bräunung erreicht.

Diese Lichtschwiele (so nennt man die einsetzende Bräunung) schützt mindestens 100fach mehr als der höchste chemische Sonnenschutzfaktor, der dann auch noch durch die Haut in das Körperinnere eindringt. Was die Chemie da bewirkt? Aber das wollen wir doch nicht im Ernst wissen, oder?

P. S. Zurück zu den Statinen, deren Wirksamkeit umstritten, deren Nebenwirkungen aber bekannt sind: Menschen, die hohe Dosen von Vitamin D 3 einnehmen, sowie viel Vitamin C (bis zu 16 Gramm am Tag wie Linus Pauling) und dazu auch noch Q10 rechtzeitig ihren Nahrungsergänzungsmitteln beifügen, sollten eigentlich niemals Statine benötigen.

http://www.biomedizin-blog.de/de/neue-warnungen-vor-den-verheerenden-nebenwirkungen-der-statine-wp261-62.html

http://www.second-opinions.co.uk/mythos-cholesterin-4.html

In einem Artikel von Tilman Neudecker in1973 wurde übrigens auch auf hohe Vitamin-C-Dosen hingewiesen:
http://www.zeit.de/1973/24/schuetzenhilfe-fuer-linus-pauling

Zitat aus der Zeit:
Freilich wäre es naiv, diese überraschenden Befunde aus Tierexperimenten vorbehaltlos auf den Menschen zu übertragen. Doch selbst bei vorsichtiger Extrapolation der gefundenen Meßdaten – der Tagesbedarf eines 30 Kilogramm schweren Kindes läge dann bei 1500 Milligramm verglichen mit 40 Milligramm als gegenwärtiger Standarddosis in den USA – erscheinen die augenblicklich geltenden Normen des menschlichen Vitaminbedarfs zumindest einer kritischen Überprüfung wert. Und dies nicht unter dem Aspekt der Verhinderung jener typischen Vitamin-Mangelkrankheiten, die zumindest in den Industrieländern kaum noch eine Rolle spielen, als vielmehr im Hinblick auf eine optimale Förderung des Allgemeinzustandes. Zitatende.

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Wir sind dieser Betrachtung zur besten Vitamin-Versorgung leider erst ein kleines Stück näher gekommen. Die Pharmaindustrie ist nicht daran interessiert, und die Politiker kümmert es nicht.

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Dies ist wieder ein langer Eintrag geworden. Aber unser Metabolismus ist sehr kompliziert aufgebaut. Eines greift ins Andere, und immer ergeben sich neue Fragen. Tut mir leid, wenn ich Sie langweile.

Mit Dank an Frau Kopfständler. Einige der Links stammen ursprünglich von dieser Seite hier.

Die Grüne Zerstörung der Nahrungsmittel

Tomaten

 

Als im Jahr 2000 die Grünen in die Regierung kamen war die Freude allerseits groß. Endlich ein Wandel in der Politik dachte damals viele. Es dauerte jedoch nicht lange bis sich Paulus zum Saulus wandelte. Schockiert mussten die Wähler miterleben wie aus einer Friedenspartei eine Kriegspartei, aus einer Umweltschutz Partei eine Umwelt zerstörende Partei wurde und zu guter Letzt für die Abschaffung der Grundrechte für sozial schwache Menschen eintrat.
Einschließlich einer willkürlichen Absenkung des täglichen Bedarfs an Nahrung.

Womit wir beim Thema Nahrungsmittel – Biosiegel und Frau Künast wären.

Ihres Zeichen Verbraucherschutzministerin (kein Scherz) 2001 hat in ihrer Zeit als Ministerin nur eine  bemerkenswerte und beachtenswerte Leistung vollbracht.
Die Zerstörung einer bis dato makellosen Sparte – die Naturkostbranche.
Diese wurde mit sinnfreien Schlagwörtern wie Öko oder Bio (mit Siegel) belegt und durch das Biosiegel konnte die konventionelle Lebensmittelindustrie in diesen bis dahin geschützten Bereich eindringen.

Die Erfolge konnten sich sehen lassen:
–    der Verlust von tausenden von Arbeitsplätzen
–    der Untergang und Konkurs von hundertern Einzelhandelsgeschäften
–    der Verlust von hoch motivierten und erfahrenen Kundenberatern
–    die Zerstörung eines hohen Lebensmittelniveaus

Naturkost bedeutet(e) möglichst unverarbeitete, nicht denaturierte Nahrung. Also möglichst rein, kurze Verarbeitungswege und keine Chemie. Um möglichst viele der lebenswichtigen Inhaltsstoffe zu erhalten die dem Mensch ein gesundes Überleben garantieren.

Also im krassen Gegensatz zu dem was heutzutage als Nahrung angeboten wird, von der Mensch wie Tier nur satt und krank werden. Die Entstehung von Zivilisationskrankheiten hat nämlich nichts mit Zivilisation zu tun, sondern etwas mit einer Nahrung die diese Bezeichnung nicht verdient, eher als chemischer im Reagenzglas erzeugter Abfall zu bewerten ist.
Dazu ein Beispiel:
Bei Aspartam, einem Süßungsmittel was in tausenden von verschiedenen Lebensmitteln enthalten ist, hat jüngst die Mailänder Universität wieder einmal festgestellt das dieser Stoff  krebserregend ist. Insbesondere sind Lunge und Leber betroffen.
Richtig…. wieder einmal. Es ist tatsächlich nicht das erste Mal das Aspartam für Krebs verantwortlich gemacht wird.
Statt nun dieses Teufelszeug, was in den 70er Jahren als biochemisches Kampfmittel im Gespräch war,  zu verbieten und zu ächten passiert folgendes:

Stevia rebaudiana das Honigblatt wurde 2000 in Deutschland  als Lebensmittel verboten weil es eventuell vielleicht Hodenkrebs verursachen könnte.
Nun könnte man meinen das die Japaner vom Aussterben bedroht wären, denn in Japan ist Aspartam aus oben genannten Gründen verboten. Stattdessen wird eben genau dieses Honigblatt verwendet. 1000-mal süßer als Zucker, 0 Kalorien, keine Nebenwirkungen.
Nun zeigen die Statistiken dass es in Japan deutlich weniger Krebsfälle gibt wie in der westlichen Zivilisation. Verwirrung total und nur ein Beispiel von Vielen.

Nun wird dieses deutsche Bio Siegel mit dem EU Bio Siegel erweitert.
Was bedeutet das?
Die Grenzwerte werden höher gesetzt und es weiterhin Stoffe zugelassen die nichts in der Nahrungsmittelkette zu suchen haben, einschließlich gentechnisch verändertet Produkte.
Letzter werden faktisch zu dauerhaften Inhaltsstoffen erklärt. Das hat wahrlich nichts mehr mit Bio im Sinne von biologisch zu tun. Der Unterschied zwischen Bio und Nicht Bio verschwimmt immer mehr. Die Grenzen werden unschärfer, so lange bis alles Bio ist.

Und warum?
Damit Lebensmittel-, Pharmakonzerne und die (nicht so wirklich ehrlichen) Bio Verbände wieder ein bisschen mehr Geld verdienen können.  Und wie man am oben genannten Beispiel sehen kann, verdienen auch Ärzte, Krankenhäuser und Beerdigungsinstitute ganz gut daran.
Der Mensch als wirtschaftlich lukratives Endlager.

Volker Beringer

Bild © Rhyan Menne

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