Gesellschaft

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MAX OTTE – DIE KRISE HÄLT SICH NICHT AN REGELN + DAS SYSTEM FÄHRT AUF GANZ SCHWIERIGE ZEIT ZU

Was ist los in Amerika? Wie geht es weiter mit der Krise? Was kommt danach? Diese Fragen erörtert Prof Max Otte im Gespräch mit Robert Stein.

In diesem Video bewertet Max Otte die Vorgänge in dieser Woche in den USA. Die Trump-Anhänger, sagt er, sind tief enttäuscht, sie seien aber größtenteils anständige Leute aus der Mittelschicht. Trump hat am Mittwoch Abend in den sozialen Medien nach seiner Rede zu Ruhe und gegen Gewalt aufgerufen, doch Twitter und Facebook haben ihn gelöscht, „damit man die Vorwürfe, er habe seine Anhänger aufgewiegelt, aufrecht erhalten konnte … Ich habe viel mehr Angst vor der Antifa, die Seattle und andere Städte terrorisierte“, erklärt der Fondsmanager und Bestsellerautor in diesem Klartext-Interview. Organisierte Unruhen sieht der Ökonom in den USA nicht. Trump war nach Einschätzung von Max Otte die beste Chance, „die wir haben zwischen uns und diesem Sündenpfuhl Washington“: Trump hat keinen Krieg geführt, er hat die Probleme angesprochen, er musste sich 3 Jahre lang gegen völlig absurde Vorwürfe von russischer Wahleinmischung wehren“.

Hier kommen zwei Videos, die zeigen, wie Polizisten am Capitol Trump-Anhängern Absperrungen öffnen, sie reinlassen und sie – in einem Fall – sogar reinwinken auf das Vorfeld des Parlamentsgebäudes…

Killer robots & ‚edited‘ humans | What’s next for future tech?

Numerous key technologies are set to further disrupt 2021, according to the Center for Innovating the Future which claims new tech is changing the very structure of business, industry, politics and society

Wir machen auf! — So wollen wir leben

Von Sophia-Maria Antonulas, Hermann Ploppa und Anselm Lenz.

In den vergangenen Monaten sind uns viele faszinierende Menschen begegnet. Wir haben sie bei den Spaziergängen mit dem Grundgesetz, konspirativen Treffen, Demonstrationen und Diskussionen kennen und schätzen gelernt. Manche von ihnen gingen früher nie auf Demonstrationen und hatten jede politische Hoffnung schon aufgegeben. Doch das Aussetzen von Grundrechten im Namen von Corona hat sie zusammen und auf die Straße gebracht.

Hier sind ihre Antworten auf die Frage: »Wie willst du leben?«

Friederike Pfeiffer-de Bruin, Geburtshelferin und Menschenrechtlerin: »Wenn die Regierung morgen ihre Fehler zugeben und zurücktreten sollte, dann brauchen wir zuerst ein Jahr der Besinnung und so wenig richtungsweisende Entscheidungen wie möglich, damit wir ins Gespräch kommen. Denn wir müssen wieder üben, miteinander zu reden. Danach machen wir aus den regionalen leeren Orten wieder belebte öffentliche Plätze. Alle können gleichberechtigt mitgestalten und Verantwortung übernehmen. Jede Stimme zählt. Dazu brauchen wir Anleitung und Übung, um zu lernen, wie Partizipation in der Praxis funktioniert. Ich wünsche mir, dass wir schon von Kindesbeinen an politische Bewusstseinsentwicklung erleben. Statt Bevormundung und einer starken öffentlichen Hand braucht es Experimentierfreudigkeit und eine Fehlerkultur, in der wir spielerisch Neues ausprobieren. Schließlich müssen wir die Macht der Konzerne aus dem öffentlichen Leben zurückdrängen, diese Konzernzentrierung beenden. Lasst uns herausfinden, was Menschen tatsächlich brauchen, um gesund und glücklich zu sein.«.

https://www.wiki-tube.de/videos/watch/e3a1f43a-fec7-408d-833d-20c949045207

Uwe Steimle bei Eva Herman

Der rückgraterprobte Schauspieler, Kabarettist und Feingeist spricht Klartext:
– Brillante Einschätzungen zur weltpolitischen Lage
– Hintergründe zur Führung des MDR
– Er fordert als Linker einen konstruktiven Umgang mit der AFD
– Geht deutlich auf die Besatzungsfrage durch die USA ein. Beispiel: Nordstream2
– Corona als Brandbeschleuniger des gescheiterten Kapitalismus

Knallharte Aussagen eines feinfühligen, intelligenten Denkers. Ein konstruktives Gespräch, welches alle Sichtweisen wertschätzt und zur gemeinsamen Diskussion anregt, die realen Probleme zu lösen.

Alter Spalter

Eine gespaltene Gesellschaft wie in den USA soll uns eine Mahnung sein — meint ein Sozialdemokrat, der an der hiesigen Spaltung mitwirkte.

Ein Kommentar von Roberto J. De Lapuente.

Ein altes Sprichwort wirft Sozialdemokraten etwas ganz Böses vor. Das soll hier nicht wiederholt werden. Aber wer sich anhört, was Sozialdemokraten heute sagen und wie sie politisch handeln, könnte auf den Gedanken kommen, das alte Sprichwort vielleicht so neu zu formulieren: „Wer hat uns gespalten? Die Sozialdemokraten, diese Gestalten!“ Doch sie betreiben dabei nur das alte Geschäft der Macht nach dem Prinzip: „Teile und herrsche“.

Was waren das für tolle Tage, als sich die US-Präsidentschaftswahlen schier endlos vor uns ausbreiteten und man fast zu der Ansicht kommen konnte, sie würden nie enden. Selbst der Wahlabend war ja kein Endpunkt und der noch amtierende Präsident gibt immer noch zu Protokoll, das Oval Office nicht räumen zu wollen. Toll waren und sind diese Tage, weil sie uns in Deutschland in Sicherheit wiegen. Denn so irre, wie es über dem großen Teich zugeht, ist es bei uns nicht.

Glaubt man jedenfalls zuweilen. Daher betont man es in Sonntagsreden. Der Zusammenhalt sei so gut wie nie, weiß der Bundespräsident stets zu erklären. In den Vereinigten Staaten könnte man das nicht behaupten. Olaf Scholz, nächster SPD-Kanzlerkandidat ohne Perspektive, legte nach und sagte ebenfalls sein Sprüchlein auf, wonach wir die gespaltene US-Gesellschaft als Mahnung ansehen sollten. Er sollte echt mal unter Parteigenossen nach Spaltpilzen forschen.

Rechtsradikale Hetzer, Verleumder und Denunzianten

Die Suche fiele ihm nicht schwer. Nur einen Tag, bevor Scholzens Ausführungen in der Bild am Sonntag am 08. November publiziert wurden, meldete sich eine der beiden Köpfe des sozialdemokratischen Parteivorsitzes zu Wort: Saskia Esken. Von jener Plattform aus, die auch Donald Trump wie kein anderer zu bedienen weiß, ergoss sich ihre Empörung ins Land…

„Ich hab’s am Mensch“ – HOMO HYGIENICUS als Krankheitsbild

Narrative #24: „Ich hab’s am Mensch“

HOMO HYGIENICUS als Krankheitsbild mit Dr. Matthias Burchardt, Anthropologe und Bildungsphilosoph

Winterschlaf der Menschlichkeit?

I. homo hygienicus – als prototypische Kulturfigur der Krise

– Was macht die Krise aus dem Menschen?
– Tilgung von wesentlichen Elementen der Menschlichkeit
– Formierung des Homo Hygienicus: Schockbilder, Distanzierung, Maskenpflicht, Gruppendruck, Digitalisierung

II. Diagnose: multiples Organversagen aller demokratischen Instanzen

– Coronakrise als Ausdruck einer kulturellen Erosion: Parteien, Medien, Wissenschaft, Bildungswesen, Gewerkschaften, Kirchen

– Gesellschaftliche Spaltung, »Populismus«, »post-faktisch«, Genderismus, Ökologismus, Digitalismus

III. Anamnese: Corona als Symptom einer langen Krankheitsgeschichte

Akteursebene:
Lobbygruppen, NGOs, Machteliten

Strategieebene:
Schockstrategie, Propagandatheorie

Diskursebene:
– Neoliberalismus: Herrschaftsmittel und geistige Firmware
– Postmoderne Philosophie: Verbrannte Erde
– Zerstörung des Menschen
– Zerstörung der Vernunft
– Zerstörung der Freiheit
– Zerstörung der Sprache
– Zerstörung des Verstehens
– Zerstörung der Dialektik (als Streit um die Wahrheit)

IV. Fazit: Hannah Arendt: Totalitarismus als Entwurzelung, Atomisierung und Zerstörung einer gemeinsamen Welt

V. Ausblick: Was tun?
1. Ehrliche, schonungslose Analyse der geistigen Situation
2. Analyse der Machtkonstellationen
3. Rückkehr zu: Wertorientierungen, Realitätsprinzip, menschlicher Gemeinschaft
4. Im Winterschlaf den Frühling der Menschlichkeit träumen!!!

Habt Mut-Was Sie uns auch verschweigen, das schreit hinaus!

Ich hätte da ein Bitte!!!!!
Was keiner wagt, das sollt ihr wagen. Was keiner sagt, das sollt ihr sagen. Was keiner denkt, das wagt zu denken. Was keiner anfängt, das führt aus. Wenn keiner ja sagt, sollt ihr´s sagen,
Wenn keiner nein sagt, sagt doch nein.Wenn alle zweifeln, wagt zu glauben. Wenn alle mittun, steht allein…….

Deutschland – Verrottete Politik -Verrotteter Sozialstaat und Moral

Deutschland verkommt zum „Saustall“. Die Politik und Gesellschaft leidet an Wahrnehmungsstörung, an Realitätsverlust der tatsächlichen Lage von Millionen von Menschen.
Sondergesetze für Arbeitslose, den Rechtstaat eingeschränkt, dass Grundgesetz außer Kraft gesetzt, sichern die Gier und die Profite der Reichen. Rettungsschirme sichern den Reichtum von Bankstern, Wirtschaftslumpen und der Finanzmafia. Politik und Medien werden immer mehr zu Befehlsempfängern der Mächtigen, der nutzlosen, schmarotzenden und leistungslosen der selbsternannten Eliten. Es scheint so als hätte die Gesellschaft sich damit abgefunden und empfindet das alles als ganz normal. Und weil es so stinkt in Deutschland, muss man ab und zu, an die Realitäten erinnern.

Die Minderleister und der Neoliberale Soziale Rassismus

All gegenwärtig kann man es hören, sehen und lesen, wie sich die sogenannten Eliten der Gesellschaft sich abgrenzen vom gemeinen Pöbel, den Minderleistern, den Minderwertigen.
Eliteschulen, Elitekindergärten, Eliteuniversitäten. Und um sicherzustellen, dass Gier, Herzlosigkeit, Macht und sozialer Unverantwortlichkeit, kann sich die Elite, quasi per Inzucht, auf Elitepartnerbörsen verlassen oder zurück greifen.
Die Elite Deutschlands sind Familienclans, oft mit Adelstiteln, die bereits im Kaiserreich protektioniert wurden, mit den Nazis zusammengearbeitet haben und nach der Wende den Osten und heute ganz Deutschland und Europa aufkauftenen. Ihre Strategie ist Egoismus, Vetternwirtschaft, Bestechung, Gier, Lobbyismus, um ihren Glück immer ein wenig nachzuhelfen.
Wer heute noch glaubt, dass es Demokratie und Kapitalismus eine Symbiose eingehen, der scheint doch sehr naiv zu sein.

 

POLITIKER – „FEIGHEIT VOR DEM EIGENEN VOLK“

»Die deutschen Politiker sind feige, sie haben Angst vor dem Volk, behauptet Nikolaus Blome in seinem Buch ‚Der kleine Wählerhasser‘.

Was für deutsche Politiker gilt, gilt natürlich auch für Politiker im Allgemeinen, egal in welchem Land sie tätig sind, wenn man sich die Politik bei der Bewältigung von sogenannten Krisen als Beispiel nimmt. Da werden Kriege geführt, die von der Politik verschwiegen werden, als würden diese gar nicht stattfinden, kommt eine Drohne geflogen.

Ach ja Krieg, Mittel zur Durchsetzung wirtschaftlicher Interessen ist für Deutschland kein Tabu mehr, von der Ersatzbank politischen Handels, rauf auf die Schlachtfelder der Welt. Koste was es wolle, ohne Rücksicht auf Verluste, oder wie es der größte Kämpfer der Freiheit sagen würde: „Manchmal muss ein junger Mensch alles geben und wenn es das eigene Leben ist.“ – Sinn von Joachim Gauck, Pfarrer, Eröffnungsredner auf der NATO Sicherheitskonferenz und Deutscher Bundespräsident.

In Ägypten sind bei einem Massenprozess nach Angaben aus Justizkreisen 529 Anhänger des gestürzten islamistischen Präsidenten Mohammed Mursi zum Tode verurteilt worden. Und wer regt sich von den Politikern auf? KEINER! Vielleicht liegt es daran, dass der eine oder andere europäische demokratische Rechtsstaat die Waffen liefert damit das hinrichten  effizient und schnell durchgeführt werden kann?

Da reden Politiker wie toll es um die Werte in der EU bestellt ist, prahlen von Demokratie, Rechtsstaatlichkeit und sehen weg, wenn mitten in Europa ethnische Säuberung stattfinden, zum Beispiel bei Sinti und Roma, Bevölkerungsgruppen werden gejagt, verjagt, vertrieben und werden auch gerne von der Politik als Armutsflüchtlinge und Sozialkassenplünderer bezeichnet.

Da wird gefaselt, dass Krisen (fast) überwunden sind und gleichzeitig sterben mitten in Europa Menschen, vom Kind bis zum Greis, weil Politiker und Finanzmafia ihnen Sparprogramme auferlegt haben, Griechenland lässt grüßen.

Und warum regt sich darüber kein Politiker auf und sagt die Wahrheit? Ganz einfach, weil Wirtschaftslumpen und Großkapital die Spielregeln bestimmen, Politiker sind nur noch die Überbringer von schlechten Nachrichten. Politik hat nur noch die Aufgabe Armut zu vollstrecken und die Gier der Mächtigen sicherzustellen. Man kann zu dem Fazit kommen, Politiker haben schon lange keine Visionen, kein Plan, keine Macht mehr. Hilflosigkeit, keine Ahnung und Unfähigkeit, unfähig tragfähige Entscheidung für die Menschen zu treffen, das ist heute Alltag von politischer Arbeit.

Im Mai findet die Europawahl statt. Da ist noch kein Kreuz auf einen Wahlschein gemacht und in der Wahlurne versenkt worden, da sind die Posten schon verteilt. Der Spitzenkandidat der europäischen Konservativen Jean-Claude Juncker besitzt die Unverschämtheit im deutschen Fernsehen klarzustellen, dass er Präsident der EU-Kommission wird, dass wäre bei einen Wahlsieg so abgesprochen. Also warum noch zu den Europawahl gehen, der Kuchen ist schon aufgeteilt, der Tops schon lange gelutscht, die Posten verramscht. Ja so läuft das heute. Es geht in der Politik und bei den Politikern nur noch um persönlichen Machterhalt und die Absicherung der eigenen Selbstversorgungskultur.

Gerne kritisieren Politiker Wahlen in anderen Ländern als undemokratisch und verfälscht und wie ist das in Deutschland und der EU?? Ich habe jedenfalls noch keinen Politiker erlebt, der offen sagt was er wirklich weiß, (wenn er was weiß) und den Menschen sagt was die Wahrheit ist und was sich für Konsequenzen daraus ergeben. Ich nenne das politische Vetternwirtschaft,  politische Güngelei. Worthülsen wie, die politischen, gesellschaftlichen sowie wirtschaftlichen Probleme seien zu komplex, so dass es der kleine Mann auf der Straße sie nicht mehr nachvollziehen kann und versteht ist eine beliebte Taktik. Politiker nutzen  für diese Taktik gerne, die von ihnen erfundene und benutzte Herrschaftssprache. Die Analyse, wie Politiker über den Pöbel denken ist so eindeutig wie klar: „ SIE HALTEN UNS EINFACH NUR NOCH FÜR BLÖD“!

Die Politik der Gier, Macht, Ausbeutung, betrügerische Sparmaßnahmen werden von den Medien, der Wirtschaft und der Politik als „Alternativlos“ dargestellt, nach dem Motto:

„HALT DU SIE DUMM-ICH HALT SIE ARM“.

Politiker denken offenbar immer noch, dass die schweigende Mehrheit desinteressiert und ahnungslos ist, hat die Politik doch dafür gesorgt, dass der Pöbel sich erst einmal um sein Überleben sorgen muss, als über korrupte, unterwürfige Politiker nachzudenken. Und wenn man ehrlich ist muss man feststellen, scheint bei den meisten Untertanen auch zu funktionieren. Politiker glauben immer noch, dass die Menschen die Wahrheiten gar nicht hören wollen, dass ist nicht nur dumm, sondern auch ein Irrtum. Genauso wie es ein Irrtum ist zu glauben, dass die Menschen Politikverdrossen sind. Die Politiker haben immer noch nicht begriffen, dass das gemeine Stimmvieh schon lange erkannt hat, dass die Politiker schon lange nicht mehr am Steuer des HANDELNS und ENTSCHEIDENS sitzen, Politiker mussten auf der Rückbank der wirklichen Mächtigen Platz nehmen.

Die Aufgabe der Politik besteht nur noch darin, die eigentlichen Ziele, der Mächtigen aus Wirtschaft, Banken, Lobbyisten gegenüber den Menschen zu Verharmlosen und zu Verschleiern. Peinlich wird es, wenn Politiker mal die Wahrheit sagen, wenn auch im nach hinein darauf hoffend, dass es keiner mitbekommen hat.

Angela Merkel ist das auch schon mal passiert als sie die Wahrheit gesagt hat, stellvertretend für ALLE POLITIKER so zu sagen:

„Wir haben wahrlich keinen Rechtsanspruch auf Demokratie und soziale Marktwirtschaft auf alle Ewigkeit. Unsere Werte müssen sich auch im Zeitalter von Globalisierung und Wissensgesellschaft behaupten.“ – Rede zur 60-Jahr Feier der CDU 2005 und Zitat Angela Merkel 2008 

„Man kann sich nicht darauf verlassen, dass das, was vor den Wahlen gesagt wird, auch wirklich nach den Wahlen gilt, und wir müssen damit rechnen, dass das in verschiedenen Weisen sich wiederholen kann.“  Oder wer erinnert sich nicht an Merkels von den Wirtschaftsbossen, Spekulanten, Zocker, Bankern und Lobbyisten umjubelter Feststellung:

“Wir leben ja in einer Demokratie und das ist eine parlamentarische Demokratie und deshalb ist das Budgetrecht ein Kernrecht des Parlaments und insofern werden wir Wege finden, wie die parlamentarische Mitbestimmung so gestaltet wird, dass sie trotzdem auch marktkonform ist.” Diese Aussagen muss man nicht kommentieren.

Thomas Jefferson 1743 – 1826 beschrieb die Gefahr welche von Spekulanten, Zocker, Bankern ausgeht so:

„Ich denke, dass Bank-Institute gefährlicher als stehende Armeen sind…. Wenn die amerikanische Bevölkerung es zulässt, dass private Banken ihre Währung herausgeben…. Dann werden die Banken und Konzerne, die so entstehen werden, das Volk seines gesamten Besitzes berauben, bis eines Tages ihre Kinder obdachlos auf dem Kontinent aufwachen, den ihre Väter einst eroberten!

“ VOLLTREFFER !!!

Demokratie, Rechtstaatlichkeit und soziale Marktwirtschaft dürfte sich erledigt haben, ein Ergebnis der Gier von Wirtschaftsbossen, Spekulanten, Zocker, Bankern und Lobbyisten, mit freundlicher Unterstützung „FEIGER POLITIKER“.

Das kann doch alles gar nicht sein in Deutschland -Oder doch?

VORWORT:

Zitat von Sigmar Gabriel vom 28.01.2014 im Spiegel: „In Belgien hat sich ein Land ohne Regierung fast zwei Jahre lang gut entwickelt. Man kann als Politiker nur froh sein, dass sich das in Deutschland nicht rumgesprochen hat.“

Wenn man sich die täglichen Nachrichten zu Gemüte führt, dann reichen schon oft die Überschriften und man fragt sich, dass kann doch in Deutschland gar nicht sein.

Bundeskanzlerin Angela Merkel zollt Hoeneß Anerkennung: „Die Tatsache, dass Uli Hoeneß das Urteil jetzt so angenommen hat, nötigt mir hohen Respekt ab“, sagte die Bundeskanzlerin, nachdem der wegen Steuerhinterziehung verurteilte Hoeneß der  in einer persönlicher Erklärung mitgeteilt hat, er akzeptiere seine Strafe von drei Jahren und sechs Monaten Haft . Unglaublich, da wird ein Straftäter öffentlich von der Bundeskanzlerin „geadelt“.  Nun gut, Merkel findet so manche Dinge gut, worüber es sich lohnt mal Gedanken zu machen. Als die Bundeskanzlerin nach dem frühen Aufstehen eines Montagmorgen von der Tötung des Qaida-Chef Osama Bin Laden erfuhr, teilte sie mit: „“Ich freue mich darüber, dass es gelungen ist, Bin Laden zu töten. Eine völkerrechtliche Beurteilung des US-Angriffs wollten weder Merkel, noch das Justiz- oder das Außenministerium damals abgeben.

Das kann doch in Deutschland nicht sein!?

 Da genehmigen sich Politiker eine satte Diätenerhöhung und mahnen den Rest der Republik bei Tarifverhandlungen zur Zurückhaltung. Gut von unseren Politikern sind wir ja schon einiges gewohnt, aber wie kann es denn sein, dass Richter an deutschen Bundesgerichten im großen Stil Nebenbeschäftigungen nachgehen und abkassieren, wie die WirtschaftsWoche am 29.03.2014 berichtet. Demnach üben „73 Prozent der Richterinnen und Richter am Bundesgerichtshof Nebentätigkeiten aus, am Bundesverwaltungsgericht sind es 85 Prozent, am Bundesfinanzhof 97 Prozent und am Bundesarbeitsgericht sowie am Bundessozialgericht jeweils 100 Prozent (alle Zahlen für 2012).“

Da darf die Frage erlaubt sein, sind die Damen und Herren Richter noch neutral in der Rechtsprechung?

Das kann doch in Deutschland nicht sein!?

Banken sollen über eine Milliarde Euro Steuern hinterzogen haben. Der deutsche Fiskus ermittelt laut Presseberichten gegen dutzende Banken und Geldanlagefonds, die den Staat mit dubiosen Aktiengeschäften um einen Milliardenbetrag betrogen haben sollen. Bei den Finanzbehörden sind laut der „Süddeutschen  Zeitung“ vom Samstag mehr als 50 Verfahren anhängig. In mehr als zehn Fällen seien wegen des Verdachts auf besonders schwerwiegende Steuerhinterziehung bereits Staatsanwälte eingeschaltet worden, berichtete die Zeitung nach einer Umfrage bei den Finanzministerien mehrerer Bundesländer. Betroffen seien demnach Geldinstitute wie die Hypo-Vereinsbank und die Landesbank Baden-Württemberg (LBBW). Die HSH Nordbank, die ebenso wie die LBBW dem Staat gehören. Laut der „SZ“ untersuchen die Behörden schon seit längerem Börsengeschäfte, bei denen es bis 2012 aufgrund einer Gesetzeslücke möglich war.

 Das kann doch in Deutschland nicht sein!?

Der Westen meldet: „Arbeitsloser Vater verpasste Termin wegen Notgeburt – Arge Bochum strich Leistungen. Weil der werdende Vater Axel Schmid zu seiner Ehefrau ins Krankenhaus fuhr, konnte der Arbeitslose aus Bochum den Termin bei seinem Vermittler nicht wahrnehmen. Trotz kurzfristiger Absage stellte die Arbeitsagentur die Leistungen vorläufig ein….“

Das kann doch nicht sein in Deutschland!?

Langzeitarbeitslose dürfen im ersten halben Jahr einer neuen Beschäftigung schlechter bezahlt werden. Darüber hat sich Bundesarbeitsministerin Andrea Nahles mit den anderen Ministerien verständigt. Na super, da werden Menschen der Sklaverhalterindustrie  zum Fraß vorgeworfen.

Das kann doch nicht sein in Deutschland!?  

Der Raubzug von Politikern, Banken und Wirtschaft in Deutschland ist seit Jahren normal, so normal ist es eben auch, in Deutschland, dass für einen Teil der Gesellschaft verbriefte Rechte außer Kraft gesetzt worden sind und das diese Verwahrlosung durch die Politik und Wirtschaft fortgeführt wird.

Ach wäre es doch gut, wenn wir Bürgerinnen und Bürgern an das Zitat von Sigmar Gabriel vom 28.01.2014 im Spiegel, sich erinnern würden (zum Beispiel bei den nächsten Wahlen):

„In Belgien hat sich ein Land ohne Regierung fast zwei Jahre lang gut entwickelt. Man kann als Politiker nur froh sein, dass sich das in Deutschland nicht rumgesprochen hat.“

Krieg dem Sozialstaat-Entsorgte Generation-Medien-Wahre Asis

Deutschlands Politik und die hörigen Medien, kümmern sich ja wieder einmal um Gott und die ganze Welt, um die bösen Russen, um die Ukraine und um die Steuersünder, die aber eigentlich als  Straftäter bezeichnet werden müssten. Und natürlich kümmern sich Politiker um sich selbst, oder besser gesagt um ihren Verdienst.

Und in den letzten Tagen wird Front gemacht, gegen den Mindestlohn, der ist zwar beschlossen, aber nun macht man sich Sorgen um die Arbeitsplätze die verloren gehen sollen, wenn der Mindestlohn kommt. Das haben die Wirtschaftslumpen der Politik gesagt und mit Zahlen belegt. So machen es die Wirtschaftslumpen immer und schicken Armeen von Lobbyisten in den Krieg, gegen den Mindestlohn.

Und wenn man mal gerade dabei ist, wird auch gleich weiter Krieg gegen die Alten geführt. Kann ja auch nicht angehen, dass Menschen, die ein Leben lang gearbeitet haben, von ihrer Rente leben können. Eigentlich müssen sich die Politiker und die Wirtschaftslumpen keine Sorgen machen, dass  die Alten nach  45 Arbeitsjahren  in Saus und Braus leben können, denn die Mehrzahl hat außer einem  Sklavenlohn nichts verdient.  Natürlich wissen die das, aber der Krieg gegen den Sozialstaat ist noch nicht gewonnen, sicher ist sicher, dass Feuer darf nicht ausgehen.

Und die Medien sorgen dafür, dass man schön abgelenkt ist und nicht darüber nachdenkt und bemerkt, was sich so in Deutschland, in seiner Stadt  wirklich abspielt. Wenn man die Zeitung aufschlägt, das Radio oder den Fernseher anschaltet wird uns mitgeteilt, wie viel Betrüger, Mörder und sonstige Kriminelle ihr Unwesen getrieben haben, in der Nacht, welche zu kurz gewesen ist und man schlecht geschlafen hat, weil einen die Sorgen des Alltags einen nicht losgelassen haben, als wäre das, das normalste von der Welt.

Man erfährt, dass die vielen Krisen, von denen ich schon am Vortag erfahren habe, noch viel schlimmer sind, als angenommen. Und ich erfahre auch, dass es notwendig ist, noch mehr Geld, in den schon bereits vergoldenden Arsch von Bankern und Manager  zu schieben, denn sonst geht morgen die Welt unter. Und sofort vernehme ich die Stimmen von Hirntoten Politikern, welche das alles als Alternativlos bezeichnen.

Diese Meldungen garantieren Aufmerksamkeit, Einschaltquoten und nicht das ein Mensch den Freitod wählte, weil er die soziale Kälte nicht länger ertrug, oder eine einsamer, verarmter Rentner/in verhungert in seiner Wohnung aufgefunden wurden ist. Passt ja auch nicht zu der Jahrhundertlüge von Politikern und Wirtschaftslumpen, vom Jobwunder Deutschland und Deutschland geht es gut. Der Kapitalismus, kennt keine Menschlichkeit, Werte, Gerechtigkeit. Der Kapitalismus schafft Bedingungen für erschreckende Wertelosigkeit, Unzufriedenheit und Frustration und grenzenlose Gier einiger Weniger. Gier kennt keine kulturellen, gesellschaftlichen oder ökonomischen Grenzen.

Erich Fromm (1900-80) sagte einmal: „Habgier und Frieden schließen einander aus.“

 

 

Deutschland- Der gekaperte Staat- VIER Beispiele!!!

Gekaufte Politik-bestochene Politiker in Deutschland? Deutschland, ein Land der lupenreinen Demokratie, unbestechlich, nie korrupt, alles im Rahmen von Recht und Gesetz?
Ja da kann man doch stolz sein ein Deutscher zu sein, oder? Da können  sich mal die Russen und Ukrainer und der Rest der Welt,  eine Scheibe von unseren Politikern und deutscher Demokratie abschneiden, oder etwa nicht?

 

 

 

 

HARTZ IV – BIS DAS DER TOD UNS SCHEIDET

„Man kann es sehr hart ausdrücken: Das Gesetz, das als Hartz-IV bekannt ist, trägt nicht nur den Namen eines rechtskräftig verurteilen Straftäters, sondern kann auch zum Tode führen.

Wer nicht arbeiten will, soll auch nicht essen, lautet die Quintessenz dieser von der Schröder-Regierung eingeführten sozialpolitischen Umbau-Maßnahme“.  Hartz-IV hat schon auf grausige Weise seine finale Logik beweisen Arbeitszwang und Sanktionen durch Hartz IV Behörden kennt keine Würde und Gnade. Mit Opfern der sozialen Kälte kann man Profite  machen, handelt es sich doch nur um den Wohlstandsmüll, Parasiten der Gesellschaft. Medien in Springerstiefeln und STERNendeutlern  sind FOCUsiert  auf nagte Ärsche und Ditten und all den leistungslosen Eliten, Steuerhinterziehungsopfer.
Sie beschränken sich in ihrer Berichterstattung meistens auf angebliche „Sozialschmarotzer, Bildungsferne Unterschicht die zu faul sind zu arbeiten“.

Die täglichen Hartz IV Verbrechen werden verschwiegen!

 

 

Arbeit im Jahre 2013

Der Deutsche und sein liebstes Kind – die Arbeit.

(mehr …)

Wer zur Bundestagswahl geht, sollte sich fragen: In was für einem Land leben wir eigentlich?

Es ist bald Bundestagswahl und wie immer verspricht man den „Wahl-Vieh“ jedem ALLES und ganz VIEL soziale Sicherheit, nur die FDP nicht, wenigstens die radikal liberalen Lobbyisten stehen für das, wofür sie immer gestanden haben: „Reichtum den Reichen und das konsequent“. Da wäre es doch mal angebracht, dass man sich mal über einiges Gedanken macht und sich daran erinnert, was man von den Politischen Parteien so erwarten kann und welche Interessen sie bisher vertreten hat und politisch zu Diensten war.

Wenn Banken, Großkonzerne und die leistungslose Elite ihr Geld durch Fehlinvestitionen und zocken verlieren, schreien alle: Wo bleibt der Staat?Warum hat der Staat nichts gemacht? Ihr müsst uns retten! Wenn Menschen durch das Versagen und zocken der Banken, Großkonzerne und der leistungslosen Elite hierdurch ihre Arbeit verlieren, wird es still, dann rufen nur noch wenige nach dem Staat, dann zählt man schnell zu den „Versagern“.

Vergessen wird sehr schnell, dass es diese „Versager“ waren, die mit ihrer Hände Arbeit und Ideen die Oberschicht in die Lage versetzten Reichtum anzuhäufen, damit zu zocken. Was übrig bleibt ist, dass die Oberschicht, in Verachtung auf die Unterschicht herabblickt. Moralisches Verhalten kennt die Oberschicht zum großen Teil nicht, denn diesen Luxus, können sich diese Herrschaften nun wirklich nicht leisten.

Menschen, welche unter dem Versagen der Politik der Banken, Großkonzerne und die leistungslose Elite leiden und die Suppe auslöffeln müssen, werden in Deutschland diskriminiert, als wenn sie eine ansteckende Krankheit hätten. So weit ist es in Deutschland schon gekommen. Und ich meine eben nicht nur die Menschen, welche überhaupt keine Arbeit haben, welche von Grundsicherung leben müssen, die Kranken, sondern auch jene Menschen, die tagtäglich einer geregelten Arbeit nachgehen und von dieser Arbeit nicht oder kaum leben können.

Genüsslich schauen sie auf die „Versager“ herab, auf die überhaupt keine Arbeit haben, welche von Grundsicherung leben müssen, die Kranken, denn dann ist ihr ergaunerte Reichtum gleich viel GEILER. Und die Politik ist zum „Freudenhaus“ verkommen, regiert von Geisterfahrern. Banken, Großkonzerne und die leistungslose Elite haben die Gier und Armut bestellt und die Politik hat geliefert, bis heute. Teile der Politik, Eliten und Medien sorgen dafür, Bilder und Einstellungen in der Gesellschaft darzustellen, das nicht die Gier Schuld ist an der Verrohung der Gesellschaft, sondern, es sind die „Arbeitsscheuen mit geringes Bildungsniveau, die Alten, die Kranken, dass nutzlose Humankapital“.

Diese abscheuliche Propaganda verfehlte und verfehlt ihre Wirkung in der Bevölkerung bis heute nicht.

Die Mehrheit der Deutschen hat die gefestigte Meinung, dass zum Beispiel Hartz IV-Empfänger nur ein geringes Bildungsniveau aufweisen, schlecht qualifiziert und Arbeitsscheu sind – zu faul sind sich zu bewerben. Um das „nutzlose Humankapital“ klein zu halten, bedienen sich Wichtigtuer, sogenannter Experten, Lobbyisten und so mancher Vertreter der politischen Klasse und Medien, der diskriminierten Geschmacklosigkeiten und das seit Jahren.

Und anscheinend hat sich eine breite Masse der Bevölkerung daran gewöhnt, egal welche Geschmacklosigkeit, Wichtigtuer, Experten, Lobbyisten und Politiker von sich geben und von Medien veröffentlich werden, dass meiste dieses geistiges Dünnschisses wird eh schnell vergessen.

Wer erinnert sich den heute noch, an die einstweilige Verfügung des Landgerichtes Köln, der Westdeutschen Lotterie GmbH in Münster (Westlotto) zu untersagen, Hartz-IV-Empfängern „die Teilnahme an öffentlichen Glücksspielen (…) zu ermöglichen“. Dazu zählte auch das Lotto-Spiel?!

Wer erinnerte sich heute noch an den Gipfel der Geschmacklosigkeit, als die Armutsbehörden eine schwangere Frau mit 100 % sanktionierte?!

Wer erinnert sich noch an den Gipfel der Geschmacklosigkeit, als ein Wirtschaftswissenschaftler der Uni Bayreuth, in einem Interview mit einem Radiosender forderte, den Organhandel zur Finanzierung des Lebensminimums freizugeben?!

Wer erinnert sich noch an den 30-jährige Fabian Rappel aus Aichach und all die ANDEREN, welche die soziale Kälte, die diskriminierten Geschmacklosigkeiten von Armutsbehörden, die politischen und medialen Verleumdungen nicht länger aushielten und ihren Leben ein Ende setzten?!

Wen interessiert es, wenn die „ALTEN“, die das Land aufgebaut haben, heute dank sozialdemokratischer und christlicher Politik in Armut leben müssen, im Ausland „entsorgt“ werden, wenn sie der Pflege bedürfen?!

Wer will schon wissen, wie viele, von Armut Betroffene, von Behörden dazu gezwungen wurden, ihre Wohnung zu verlassen und auf der Straße leben müssen?! Alltag ist, dass von Armut betroffene alte Menschen, Hartz-IV-Empfänger und Migranten bei der Vergabe von Wohnungen massiv diskriminiert werden.

ABER WER WILL ALL DAS HEUTE SCHON WISSEN – WEN INTERESSIERT DAS SCHON?

Es wird auch nicht besser, wenn man über den Tellerrand deutscher Politik hinausschaut. Gut die meisten haben mit sich zu tun, ich meine den Alltag zu bewältigen, da bleibt wenig Zeit und oft fehlt die Kraft, sich um Andere zu kümmern und sich Sorgen zu machen.

Ist schon jemanden aufgefallen, dass die „Unabhängige Presse“ über die sozialen katastrophalen Zustände in Europa kaum noch berichtet. Im Gegenteil, man hört nur noch Erfolge, aus Griechenland, Spanien und anderen Ländern in Europa. Da beruft man sich gerne auf Merkel und wenn Merkel sagt, Europa ist auf einen guten Weg, dann ist das so, basta.  Die Erfolge deutscher Europapolitik sind im Ergebnis sichtbar. Jugend ohne Hoffnung, Arbeitslosigkeit kennt nur eine Richtung, nach OBEN, Kinder werden in Heimen abgegeben, weil die Eltern sie nicht mehr versorgen können, immer mehr Menschen verlieren ihre Wohnung, wenn das mal keine erfolgreiche Politik ist, was denn sonst? Und wo ist eigentlich die Finanzkrise geblieben?

Was soll man von deutschen Politikern halten wenn sie feststellen, was denn los wäre, wenn man in Deutschland solche Sparpakete auflegen würde, die man Griechenland, Spanien und anderen europäischen Staaten auferlegt hat. Wie zynisch kann man eigentlich sein?

Nur mal zur Erinnerung, auf Merkel ist verlass, denn was sie sagt meint Merkel auch so. Rede zur 60-Jahr-Feier der CDU am 16. Juni 2005 „Wir haben wahrlich keinen Rechtsanspruch auf Demokratie und soziale Marktwirtschaft auf alle Ewigkeit. Unsere Werte müssen sich auch im Zeitalter von Globalisierung und Wissensgesellschaft behaupten.“

2008 „Man kann sich nicht darauf verlassen, daß das, was vor den Wahlen gesagt wird, auch wirklich nach den Wahlen gilt, und wir müssen damit rechnen, daß das in verschiedenen Weisen sich wiederholen kann.“

September 2010 „Man könne in Europa nicht zusammenarbeiten, wenn die Politik danach ausgerichtet werde, wie viele Menschen gerade auf der Straße stehen.“

Ja wer zur Bundestagswahl geht, sollte sich fragen: In was für einem Land leben wir eigentlich? Wer regiert uns eigentlich?

Was kümmert mich das Leid der Anderen – Oder das „Leck mich am Arsch Prinzip“

Oft kann man den Eindruck gewinnen, dass viele Menschen in unserer Gesellschaft nur noch nach dem Motto leben, kenne ich nicht, interessiert mich nicht, mir doch egal, was kümmert mich das Leid der Anderen. Eigentlich ein „normales“ menschliches Verhalten. Ich glaube jeder von uns war mal in einer solchen persönlichen Situation wo er gedacht hat, lass mich bloß in Ruhe und mit den Worten LMA seiner Befindlichkeit, Ausdruck verlieh. Auch eine Form von Ehrlichkeit, wenn man so will, für die man gelegentlich „Verständnis“ haben kann und auch sollte. Wenn man aber den Eindruck gewinnt, dass die Entscheidungsträger von Gesellschaft, Wirtschaft und Politik, handeln nur noch fern der jeder Realität, in den was die Menschen bewegt und was ihr tägliches Leben ausmacht, dann kann man das nicht einfach so hinnehmen und akzeptieren. Ein gutes Beispiel ist der „Armuts- und Reichtumsbericht“, oder besser gesagt der „Reichtumsbericht“, denn die Armut findet ja so in den Bericht nur noch in reingewaschener  Form vor, getreu nach dem Motte, alles nicht so schlimm. Nun, man muss der Bundesregierung zu Gute halten, dass es überhaupt einen sogenannten „Armuts- und Reichtumsbericht“  gibt. Im Bundesland Sachsen ist man da schon ein Schritt weiter. Ein Bericht, der Dresdner Morgenpost vom 10.03.2013, war zu lesen „Landesregierung kneift seit Jahren – Ärger um den Armutsbericht – Den kann es hier nicht geben“. Und eigentlich hat es auch noch nie einen gegeben, denn in Sachsen heißt das „Lebenslagen“ – Sozialbericht und wurde für die Jahre 2006/07 letztmalig erstellt. Bericht über „Lebenslagen“ klingt auch besser als „Armutsbericht“. Das wiederum wird von Brigitta  Müller-Brandeck (Vize-Chefin des Paritätischen Sachsen) wie folgt kommentiert:

Zitat: „ Hier wird das Thema Armut einfach totgeschwiegen oder bestenfalls als Randerscheinung bewertet“ und der Oberkirchenrat Christian Schönfeld (Chef der Diakonie Sachsen) stellt fest: „Das ist eine nicht zu akzeptierende Nachlässigkeit“.  Und was sagt das zuständige Sozialministerium dazu? Zitat: „Eine Sprecherin des Sozialministeriums erklärte hierzu auf Anfrage, dass im Moment kein neuer Sozial-Bericht in Arbeit sei. Das Ministerium konzentriere sich gegenwärtig auf punktuelle Untersuchungen von Lebenslagen (….).“ Nun man muss der CDU/FDP Regierung in Sachsen zu Gute halten, dass der Begriff Armut, im Koalitionsvertrag, auch nicht vorkommt. Lebenslagen kommt da besser, was für ein schöner Begriff, damit ist klar, Armut gibt es gar nicht. Der Volksmund würde solche Politik möglicherweise wie folgt beurteilen, „Was kümmert mich das Leid der Anderen – Oder das „Leck mich am Arsch Prinzip“.

Und noch ein aktuelles Beispiel für die „interessiert mich nicht, mir doch egal Politik“, ist das Scheitern der Tarifverhandlungen mit dem Arbeitgebern des öffentlichen Dienstes und den Lehrern, oder besser gesagt deren Gewerkschaft. Nein ich meine nicht das Scheitern an sich, sondern die Äußerungen, des Verhandlungsführer der Länder, Sachsen-Anhalts Finanzminister Jens Bullerjahn (SPD) zur Streikankündigung der Lehrergewerkschaft. Bullerjahn (SPD) „Das beeindruckt mich nicht. Ich wusste, dass das kommen wird – egal was ich tue“, und mit Streiks „müsse man leben“.

Sehr geehrter Herr Bullerjahn!

Liebe Gewerkschaftsfunktionäre, liebe Lehrerinnen und Lehrer!!

So einfach ist das nicht, egal ob die Forderungen von Lehrerinnen und Lehrern berechtigt sind oder nicht. Denn sollten die Lehrer ihre Drohungen war machen und über mehrere Tage streiken, sind die Kinder, die ersten und die einzige Verlierer. Jeder Stundenausfall verhindert ob Leistungsschwachen Schüler sich verbessern können und am Ende möglicherweise genau das darüber entscheidet, ob Kinder versetzt werden oder nicht. Derjenige, der Geld, über das Bildungsrecht der Kinder stellt, den kann man nur ein Zeugnis ausstellen, Note 6, sitzengeblieben! Für so eine „interessiert mich nicht, mir doch egal Politik“ sollten sich ALLE Beteiligten, bei den Eltern und Kindern entschuldigen.

Und so gibt es noch vieles zu schreiben über das, „was kümmert mich das Leid der Anderen – Oder das „Leck mich am Arsch Prinzip“ in der Gesellschaft, Wirtschaft und Politik. Ich könnte noch darüber schreiben, dass es im Ermessen eines Sachbearbeiters liegt, einen Menschen bis zum Verlust seiner Existenz zu sanktionieren, einfach so, täglich geschieht das in Deutschland. Ich könnte noch über die hunderttausenden Menschen schreiben, welcher der Strom abgeschaltet wird, weil sie ihn nicht mehr bezahlen können, oder über die Menschen, welche trotz Arbeit, von dieser nicht leben können. Ganz zu schweigen von den Alten, von Kranken, welche nur noch als Kostenfaktor von der Gesellschaft wahrgenommen und so behandelt werden. Aber das dürfte den meisten Lesern bekannt sein. Was mich nachdenklich macht ist die Tatsache, dass es noch viele Menschen gibt, welche die Verrohung der Gesellschaft, einfach egal ist und nicht interessiert, ja ganz einfach am Arsch vorbei geht. Aber vielleicht regt mein Beitrag dazu an, mal darüber nachzudenken und dagegen was zu unternehmen. Im September wäre eine gute Gelegenheit dazu.

Phase 1 – Abnabelung vom System

Die Welt wird immer absurder, was hier auf nachrichtenspiegel.de wunderbar dokumentiert wird. Aufgrund der überwältigenden Informationsflut von Unstimmigkeiten, auf dieser eigentlich sehr schönen, einzigartigen Kugel im schwarzen Vakuum des Raumes, macht sich gerne ein Gefühl der Ohnmacht und Hilflosigkeit bei den Betroffenen breit. Bei mir ist es jedenfalls so. In Gesprächen mit Freunden/Bekannten erfahre ich, dass es ihnen ähnlich geht. Darum sind kreative Lösungen gefragt. In vielen Bloggs und sonstigen Webseiten veröffentlichen Leute ihre guten Ideen. Diese dann im Web zu finden, gestaltet sich  dann als eher schwierig. Eigentlich sollte es eine zentrale „Lösungsbibliothek“ geben. Jeder kann dort seine Lösungsmöglichkeit zu einem gesellschaftlichen Phänomen, oder auch persönliche, hinterlegen. Viele kluge Köpfe haben gute Ideen und andere, welche Optionen suchen, können so von den kreativen Gedanken profitieren. Je grösser die Auswahl ist, umso höher ist die Wahrscheinlichkeit, etwas Passendes für sich zu finden. Dies so als grundlegender Gedanke.

 

Phasen

In der ersten Phase stehen Veränderungen an, die den momentanen Status Quo einer Person nicht oder wenig tangieren. Sinn und Zweck von den verschiedenen Phasen ist die Tatsache, dass Veränderungen am besten gelingen, wenn sie mit Leichtigkeit in das bestehende Leben integriert werden können. Daher ist Phase 1 recht einfach umzusetzen. Nachdem der erste Schritt/Phase getan wurde, hat man sich schon an kleine Veränderungen im Alltag gewöhnt und die grösseren Schritte von Phase 2 können angegangen werden. Der letzte Abschnitt, Phase 3, bewirkt grosse Umstellungen. Aber aufgrund der Erfahrungen beim Durchleben der ersten zwei Abschnitte und damit erworbenen „Durchhaltevermögens“, stellt der letzte Schritt der Abnabelung nur eine logische Fortsetzung der vorangegangenen Phasen dar. Am Ende erreicht man eine Lebensqualität und finanzielle Unabhängigkeit, die gesellschaftlich, wirtschaftlich, sozial und kulturell verträglich ist.

 

Geld

Unser Finanzsystem hat einzig den Grund, jeden unter- und mittelständischen Menschen finanziell abhängig zu machen. Das heisst, sobald man einen Kredit von einer Bank bezieht, begibt man sich in die Abhängigkeit der Bank – finanziell, vertraglich, körperlich und geistig. Es spielt dabei keine Rolle ob es eine Hypothek, Kredit, Kreditkartenbelastungen oder Leasing ist. Aufgrund des Kreditvertrages müssen Sie arbeiten gehen (körperlich) um die Raten und Zinsen zahlen zu können (Vertrag). Wie oft denkt ein Kreditnehmer an seine Verpflichtung, vor allem wenn es mal finanziell eng wird(geistig)? Oder wenn er Ferien nötig hätte aufgrund seiner körperlichen und geistigen Verausgabung, sich aber wegen der Bankverpflichtung keine leisten kann (körperlich und geistig). Um diese Abhängigkeit noch näher zu erklären, habe ich hier ein Link zu einem kleinen Film:

Möglichkeiten

–          Beenden von Krediten/keine Neuen eröffnen

–          So oft als möglich Bargeld benutzen

–          Tauschgeschäfte suchen/kreieren

Personen, die eine oder mehrere Hypotheken laufen haben, ist das Beenden dergleichen nicht so einfach möglich. In der Schweiz wurde das Steuergesetz so gestaltet, dass jeder „Hüslibauer“ bis ans Lebensende verschuldet ist. Ansonsten könnte er sich ein Haus gar nicht leisten. Die Meisten jedenfalls nicht. Jeder muss  den Eigenmietwert seines Hauses versteuern. Also lässt man die Hypothek so hoch, dass die Zinsschuld den Eigenmietwert übertrifft. Zinsschulden kann man vom Vermögen abziehen. So manövriert der Staat mit seinen Steuergesetzen die Immobilienbesitzer in die Abhängigkeit der Banken. Genau betrachtet, gehört praktisch jedes Haus in der Schweiz einer Bank. Lebenslang!

 

Banken

Mittlerweile ist das Ansehen der Banken in die Jahre gekommen und die einst als schön wahrgenommene Fassade bröckelt zusehends ab. Ihr Geld ist nicht so sicher, wie es Ihnen die Banken versprechen. Tausende von Sparern haben das schon schmerzlich erfahren müssen. Man sollte sich bewusst sein: Ausnahmslos alle Banken sind privater Natur. Sogar die Staatsbanken, die heissen nur so. Die Verknüpfung der Banken untereinander ist derart gross, dass man eigentlich nur von einer „Weltbank“ spricht und alle anderen „Filialen“ in den einzelnen Ländern sind. Wer dies nicht glaubt, kann sich den Film „Goldschmied Fabian – Geld, Banken- und Zinssystem erklärt“ ansehen:

Wenn nun eine Bank Konkurs macht und politisch uninteressant ist, verlieren auch sämtliche Sparer ihr Geld. Das Gleiche ist es, wenn Sie ein neues Auto bestellen, Lieferzeit vier Wochen, bezahlen und nach zwei Wochen meldet die beauftragte Firma Konkurs an. Ihr Geld sehen Sie in der Regel nie wieder. Hier schützt der Staat die Konkursmacher mit einer Forderungspriorität der Gläubiger. Sie als Kunde stehen ziemlich weit hinten. Dasselbe ist es bei den Banken. Keine Bank bürgt für Ihr eingezahltes Geld zu 100 Prozent, obwohl sie damit wirbt. Sie kann es nicht einmal, wie die Erfahrung gezeigt hat. Würden nur zehn Prozent der Kontoinhaber ihr Geld abheben, käme(n) die Bank(en) in ordentliche Schwierigkeiten. Vom Gesetzt her muss sie nur zehn Prozent des eingezahlten Betrages zurückstellen. Mit dem Rest kann sie machen, was sie will.

Da die meisten Banken seltsamerweise mit Geld nicht umgehen können, bleibt eigentlich nur ein Weg. Heben Sie ihr Geld ab und bringen Sie es in Sicherheit. Der Tresor eines Notars ist immer noch billiger als der Verlust des Ersparten. Oder verstecken es zu Hause. Verzichten Sie auf die Zinsen. Ihr Wohlstand wird dadurch nicht verringert. Hier offenbart sich noch ein weiteres Problem. Bei manchen Menschen könnte man das abgehobene Geld in Kubikmeter zählen, selbst wenn man die grössten Banknoten nimmt. Es gäbe hier eine einfache Faustregel als Lösung. Jeder Mensch sollte nur soviel Geld besitzen, wie er körperlich tragen kann. Dies hätte mehrere positive Wirkungen. Einerseits würden die Leute viel mehr auf ihre Fitness und Gesundheit achten, damit sie möglichst viel Geldscheine tragen können und andrerseits hätte jeder Erdenbürger plötzlich genug ,um für sich ein Leben lang ausgesorgt zu haben. Aber dies nur so am Rande.

Wenn Sie Wertpapiere haben, sind Sie auf Gedeih und Verderb den Banken ausgeliefert. Die Wenigsten tätigen die Börsengeschäfte selber. Also vertrauen die Meisten auf ihren Anlageberater und vergessen dabei, dass er nur das Beste für sich will und nicht für den Kunden. Man kann dieses Verhalten den Bankmenschen nicht einmal vorwerfen. Es ist ein natürliches Verhalten: Aus meiner Tätigkeit möchte ich den grösstmöglichen Ertrag bekommen. Das war bei den Neandertalern so und ist bei jedem heute auch so. Also stufen Sie ihre Risikobereitschaft ein, einem wildfremden Menschen ihr Vermögen anzuvertrauen und bekommen dafür ein Blatt Papier in die Hände gedrückt, dass einen materiellen Gegenwert gegen Null besitzt. Zudem unterschreibt für die Bank ein Anlageberater, der Angestellter ist und nicht einmal finanziell fähig wäre und sein muss, eventuellen Schaden mit seinem eigenen Vermögen oder dem der Bank abzudecken. In der Regel verstehen und bekommen Sie als Kunde keine zehn Prozent von den Informationen, die Sie eigentlich verstehen und bekommen müssten. Es wird Ihnen niemand sagen können, wo ihr Geld genau liegt, wie es genau verwendet wird und ob es überhaupt noch da ist. Sie haben nur einen Zettel der belegt, dass Sie Geld eingezahlt haben. Der Rest ist Fiktion. Das kann jeder Börsencrash bestätigen. Wenn Sie zu den glücklichen gehören, die einen Gewinn mit Wertpapieren erzielt haben, dann haben Sie aus meiner Sicht nur Glück gehabt. Es fragt sich, wie lange dieses Glück anhält. Auch hier bezeugen diverse Börsenabstürze diese Fiktion des schnellen Geldes mit „Nichtstun“. Machen Sie ihre Papiere zu Bargeld oder Gold. Das sind die sichersten Anlagen, auch in Krisenzeiten.

 

 

Versicherungen

Diese Institutionen arbeiten mit dem Angst und Glauben-Prinzip. Angst daher, weil der Versicherer viele Szenarien beschreiben kann, welche die finanzielle und gesundheitliche Situation des Versicherten übersteigen respektive überfordern würde. Der Glaube basiert auf dem suggerierten Glaubenssatz „ich bin ja versichert, mir kann nichts passieren“. Zum Teil stimmt er auch. Bei einer richtig gewählten Versicherungspolice ist der finanzielle Schaden abgewendet. Hier stimmt der Satz „mir kann nichts passieren“, jedoch nur aus finanzieller Sicht. Vor einem Schadensereignis kann einen keine Versicherung beschützen. Ich vermute im Unterbewusstsein und Verständnis des Versicherten bezieht sich der Satz/die Versicherungspolice auch auf das unerwartete, negative Ereignis mit seinen körperlichen Konsequenzen. Einige Aussagen von Auto-Vollkasko-Versicherten lauten „ich kann fahren wie ich will; bin ja Vollkasko versichert“. Wenn dann ein Unfall durch Eigenverschuldung passiert, sind die Betroffenen überrascht, dass sie trotz Vollkasko einen Unfall bauten.

Wenn man(n)/frau rücksichtsvoll und umsichtig fährt, reduziert sich die Eigenverschuldung praktisch gegen null. Wenn dennoch ein Unfall passiert, ist in der Regel der Andere Schuld und die Versicherung des Verursachers kommt für den Schaden auf. Also macht dann eine Vollkaskoversicherung keinen Sinn mehr. Die Restrisiken wie Diebstahl, Einbruch, Steinschlag usw. zu versichern, sind nur bei einem Neuwagen im ersten Jahr sinnvoll. Wie viele Leute kennen Sie, die Opfer eines solchen Ereignisses wurden? Wie oft waren Sie selber Opfer? Und hätten Sie, angenommen Sie würden keine Voll- oder Teilkasko besitzen, den entstandenen Schaden mit dem Geld das sonst die Versicherung bekommen würde, die Wiederherstellungskosten des Fahrzeugs selber berappen können? Die meisten können dies mit „ja“ beantworten. Also, wie viel Kasko brauchen Sie?
Wenn Sie ihren Fahrstil auf Eigenverantwortung einstellen, sparen Sie Geld für die Police, schonen das Fahrzeug und die Umwelt, die Reifen halten länger, der Spritverbrauch geht zurück und Sie sind entspannter bei der Ankunft. Das heisst nicht, dass Sie jetzt nur noch im Schritttempo umhertuckern sollen, fahren Sie weiterhin zügig aber dies umsichtig und verantwortungsvoll. Sie sparen mindestens 1000 Franken pro Jahr bei durchschnittlich 10‘000 km/Jahr. Ich praktiziere diese Fahrweise ohne Kasko seit über zehn Jahren und bin bis jetzt sehr gut damit „gefahren“.

Leasing und Vollkaskoversicherung sind wahre Goldesel. Die Leasingkosten berechnen sich aufgrund des maximalen Einkaufwertes – keine Rabatte oder Prozente beim Kauf. Und etwas wird dabei gerne verdrängt. Das Fahrzeug gehört nie dem Käufer/Leasingnehmer. Er hat nur die Erlaubnis es zu benutzen. Die Leasingraten nicht bezahlen und der fahrbare Untersatz ist schnell weg und auch das bisher bezahlte Geld. Selbst wenn das Fahrzeug schon zum grössten Teil abbezahlt ist. Oder anders gesagt, wenn Sie ein neues Auto für 20‘000 Franken mit einem Kredit kaufen oder leasen, gehört es immer noch zu 100% der Bank auch wenn Sie bereits 19‘999 Franken abbezahlt haben. Die Bank holt sich nicht die abgetretene Fussmatte und beziffert sie mit dem fehlenden Franken, nein, sie holt den ganzen Wagen und ihre 19‘999 Franken sind futsch. Als Draufgabe durften Sie noch während der ganzen Abzahlungszeit noch den Geschäftspartner der Bank, nämlich die Versicherung mächtig finanziell unterstützen. Die meisten hätten die Versicherung nie gebraucht, weil sie mit einem Neuwagen tendenziell vorsichtiger fahren. Ich rede hier von den vernünftig fahrenden 90% des Strassenverkehrs.

Wenn Sie dieses Banken- und Versicherungssponsoring beenden möchten, bleibt eigentlich nur ein Weg. Sie geben den Leasingwagen zurück und/oder beenden den Leasingvertrag. Wenn der Wagen zwischen 500 und 1000 Franken Leasing pro Monat gekostet hat, ist in einem halben Jahr soviel Geld gespart für eine gebrauchte Schüssel. Oder verkaufen den mit Kredit erworbenen Wagen. Mit dem erhaltenen Geld können Sie die Restschuld begleichen und ein günstigeres Modell oder eine Occasion erwerben. Nur wäre da ein Problem denkt sich sicher der pflichtbewusste Kreditnehmer, ich darf kein Auto verkaufen, das nicht zu 100% mir gehört. Diese Klausel hat nur den Zweck, den Kreditnehmer solange wie möglich an die Bank zu binden. Wen kümmert es, wenn Sie das Auto vorher verkaufen, die Restschuld der Bank zahlen und somit wieder ein Stück Freiheit gewinnen? Niemanden! Die Bank hat ihr Geld wieder, basta! Verpflichtung erfüllt! Die Geldverleiher werden Sie zwar als Leibeigenen vermissen und immer wieder versuchen Sie erneut in die Abhängigkeit zu manövrieren, aber schlussendlich kann Sie nichts machen, was Sie nicht wollen.

Weitere Möglichkeiten beim Sparen von Versicherungen sind Sachwertpolicen. Vielen Menschen glauben, bei einem Verlust eines Sachwertes werde dieser von der Versicherung ersetzt. Wird er auch. Aber meistens nur der aktuelle Zeitwert. Beim Abschluss einer Police wird der Wert des/der Objekte(s) mit dem aktuellen Kaufpreis, in der Regel der Neupreis, festgelegt. Das heisst im Klartext, man zahlt die Versicherungsprämie in der entsprechenden Höhe des Kaufpreises mehrere Jahre lang. Der Wert des Objektes sinkt hingegen in dieser Zeit. Nach zehn Jahren ist eine teure Stereoanlage fast nichts mehr wert aber die Prämie ist immer noch so hoch als wäre die Anlage neuwertig. Die wenigsten Versicherungen passen die Prämien dem aktuellen Wert an. Sollte dann noch nach zehn Jahren die ehemals teuer erworbene Stereoanlage gestohlen werden, bekommt man nur den aktuellen Zeitwert vergütet. Obwohl Sie immer den versicherten Neuwert der Sache als Prämie bezahlt haben, bekommen Sie nur einen Bruchteil erstattet. Ausgenommen sind Dinge, die an Wert gewinnen wie Kunstobjekte, Raritäten und dergleichen. In diesem Fall passt sich die Versicherung nicht automatisch dem Zeitwert an. Bei Verlust des Objektes erhalten Sie den abgemachten Wert der Sache bei Vertragsabschluss, auch wenn er mittlerweile das Doppelte kostet. In diesem Fall wird der Zeitwert von der Versicherung nicht berücksichtigt.
Prüfen und/oder ändern Sie ihre Sachwertversicherungen und Sie werden auch hier Einiges einsparen können ohne den Lebensstandard zu ändern.

 

Krankenkassen

Die Prämien steigen Jahr für Jahr und die Politik schützt diese Entwicklung. Da man diesbezüglich von „Oben“ keine Hilfe erwarten kann, bleibt nur der Weg eine Eigeninitiative zu ergreifen. Ein gutes Mittel ist hier die Tatsache, dass Versicherungen sehr versicherungsfreudig sind. Nützen wir das doch einmal zu unseren Gunsten.

Ein elementarer Wert bei der Berechnung der Kassenprämie in der Schweiz ist die Höhe der Franchise, respektive des Selbstbehaltes. Setzt man diesen von 500 Franken auf 2500 Franken pro Jahr, reduziert sich die Prämie um fast die Hälfte. Wenn Sie dann die monatlich eingesparte Prämie mal zwölf rechnen, können Sie bei Bedarf den hohen Selbstbehalt meistens selbst decken. Aber eingespartes Geld möchte man ja zur Verfügung haben und nicht zur Seite legen müssen. Also nützen Sie die Versicherungsfreudigkeit diverser Anbieter. Versichern Sie den Selbsthalt. Ich selber bin mit meiner Franchise auf 2500 Franken und habe diese versichern lassen mit einer Prämie von 9 Franken im Monat. Egal mit welcher Zahl Sie hochrechnen, die Einsparungen sind enorm und der Lebensstandard wird wieder nicht beeinträchtigt.

 

Sie selbst

Die oben beschriebenen Möglichkeiten betreffen ihr Umfeld. Als letzten Punkt für die erste Phase gilt es noch die eigene Gedankenwelt mit ihren Normen und Werten zu überprüfen. Wie gestalten Sie ihr Leben und was ist wichtig für Sie. Wenn Sie ihr bisheriges Leben betrachten, können Sie dann lächeln? Möchten Sie lächeln können? Diese Fragen können eine Veränderung bewirken, welche das eigene Agieren und Reagieren im täglichen Leben positiv beeinflussen. Auch hier kann man seine Lebensgewohnheiten und Vermögen beibehalten. Es gilt einzig ein paar neue Lebensgewohnheiten in die Bisherigen zu integrieren. Hier ein paar Beispiele:

Schalten Sie im Haushalt alle elektronischen Geräte ganz aus, die Sie nicht gerade benutzen. Den Kühlschrank und Ähnliches benutzen Sie weiterhin – im Sommer. Im Winter können sie ihn ganz ausschalten. 3 – 4 Monate lang kommen die Lebensmittel auf den Balkon oder so ähnlich. In Wärmephasen kann man ihn ruhig benutzen.

Waschen Sie ihre Kleidung nur im Sparprogramm bei tiefen Temperaturen. Bei normal verschmutzter Wäsche reicht dies völlig. Ausserdem kann man gewisse Kleidungsstücke auch mehrmals tragen, bevor sie in der Waschmaschine landen.

Achten Sie beim Einkauf auf die Verpackung. Auf Aluminium und Plastik als Verpackungsmaterial wenn möglich verzichten. Alles in Glas Abgepackte ist in Ordnung, auch energietechnisch gesehen.

Herkunftsland der Ware berücksichtigen. Alles was weiter als 1000 Kilometer hergebracht werden muss, ist ökologischer Blödsinn.

Ferien in fernen Ländern kann man machen, muss man aber nicht. Auch hier kann der 1000 Kilometerradius angewandt werden. Er ist ökologisch und ökonomisch sinnvoll und bringt dem Feriengast sowie dem Anbieter der Region enorme Vorteile.

Bauen Sie die menschliche Eigenschaft „Bescheidenheit“ so oft wie möglich in den täglichen Ablauf ein.

Es gibt noch viele solcher Möglichkeiten, die nur entdeckt werden können. Betrachten Sie ihr alltägliches Leben. Machen Sie es sich bewusst. Sie werden sicherlich Einiges entdecken, das sinnvoll ist beibehalten zu werden und Anderes welches einfach verändert werden kann. Schlussendlich soll eine Veränderung eine positive Bereicherung in ihrer Gedanken- und Erlebenswelt sein, sowie einen wirtschaftlichen Nutzen bringen.

 

Schlusswort zu Phase 1

Wenn Sie alle oben beschriebenen Möglichkeiten voll ausschöpfen, haben Sie zusätzlich tausende von Franken oder Euro im Jahr zum Ausgeben. Oder Sie gewinnen Freizeit im entsprechenden Gegenwert. Ihr Status in der Gesellschaft oder ihr Vermögen bleiben unverändert. Es wird vielleicht nicht mehr so stark wachsen oder sogar stagnieren, aus zeitlichen Gründen. Stagnation wird heute aber weitgehend als negativ betrachtet. Ich finde den Erhalt eines Wertes über einen längeren Zeitraum ebenso lobenswert, wie das Erzielen eines ehrlichen Gewinns. Denn der Erhalt eines Vermögens bedingt ja mindestens ein Plus in der Höhe der betrieblichen Kosten. Also ist Stagnation ein Erfolg. Beim Integrieren von neuen Gedankenmustern die ökologisch wie ökonomisch wertvoll sind, stellt sich schnell eine tiefe, anhaltende Zufriedenheit und Ruhe ein. Geniessen Sie diese Momente, wenn sie Ihnen bewusst werden. Sie sind eine der Quellen für ein glückliches Leben.

Es liegt mir fern, die in der ersten Phase genannten Möglichkeiten als die ultimativen Lösungen darzustellen. Wie gesagt, es sind Möglichkeiten. Jeder kann das für sich nehmen/umsetzen, was für ihn realisierbar ist. Vor allem bin ich überzeugt, dass es noch unzählige Ergänzungen gibt. Jeder hat da so seine Erfahrung, wie er sich mit seinen verschiedensten Künsten durch den Alltag bewegt. Teilen sie dieses wertvolle Gedankengut mit ihren Mitmenschen, im Web und persönlich. So können wir uns entwickeln.

Phase 2 folgt

Weltuntergang

Weltuntergang

Freitag, 21.12.2012. Eifel. Heute ist ja Weltuntergang. Mal wieder. Stört mich nicht besonders, ich habe schon einige überlebt – unter anderem meinen eigenen.  Der war im Oktober 2004. Ich denke ungern an die Zeit zurück, an jenen Moment, wo meine (Ex-)Frau mich mit aufgeschnittenen Pulsadern zum Frühstück empfing. Das erste mal seit dreißig Jahren standen mir Tränen in den Augen – und der Schock endete nicht, sondern wurde immer schlimmer, als ich ihre Tagebücher las und sah, wieviel Hass und Verachtung sich dort konzentrierte – gegen Gott und die Welt und vor allem gegen mich, der sich wenige Tag zuvor noch äußerst lobend über seine Familie geäußert hatte.  Acht Monate lang habe ich dann versucht, die wirtschaftlichen Folgen ihres Wahns in den Griff zu bekommen … sie hatte ein Jahr keine Rechnung bezahlt, nicht eine einzige, das Konto war maximal überzogen (was bei unserem Dispo sehr viel war), die Kinder völlig durch den Wind, weil sie ähnliche suizidale Aktionen schon Jahre zuvor mitbekommen hatten. Tag für Tag erfuhr ich mehr, das mein Leben auf einer Lüge aufgebaut war und ich selbst wohl ein ziemlich tumber Klotz gewesen sein muss, um davon nichts mitzubekommen. Mehr und mehr kamen Freunde, Verwandte und Bekannte auf mich zu und erzählten ihre Beobachtungen wie die, das sie sich nur dann um die Kinder und den Haushalt gekümmert hatte, wenn ich da war … was selten genug war, denn immerhin war ich unterwegs, um meinen Rücken zu ruinieren (was ich damals aber noch nicht wusste). Ansonsten sah der Alltag der Kinder so aus, das sich Muttern ins Wohnzimmer zurückzog und den Kindern strikt verbot, sie zu stören. So lernten die kochen, Wunden versorgen, Hausaufgaben mit den Jüngeren zu machen, Kleinkinder wickeln … und mir wurde das als „Erziehung zur Selbstständigkeit“ verkauft. Ich sah nur, wie sehr die Kinder sich gefreut haben, wenn ich nach Hause kam und wähnte mich sehr glücklich. Im August 2005 gab dann mein Rücken nach, innerhalb einer Sekunde lag ich auf dem Boden und konnte mich nicht mehr rühren.

Ich könnte noch viel darüber erzählen (auch über meinen Anteil an dem Desaster, den es unzweifelhaft auch gibt), aber ich dachte nur: ich erzähle mal diese sehr persönliche und rein subjektive Geschichte eines Weltuntergangs. Nein, ich brauche kein Mitleid, noch brauche ich Hilfe, noch bin ich über Gebühr unglücklich: im Rahmen der vielfältigen gerichtlichen Auseinandersetzungen wurde meine Person psychologisch gründlich durchleuchtet, ich gelte (trotz der Tränen) als emotional sehr stabil sowie als Mensch mit einer „extremen sozialen Einstellung“ … was sich heutzutage schon wie ein Warnsignal anhört, dem bald die Zwangseinweisung folgt.

Heute kommen auch die Kinderärzte zu mir und erzählen – welch Hohn – das sie selbst schon daran gedacht hatten, die Kinder von der Mutter fort zu holen, Lehrer hatten mehrfach das Jugendamt informiert, aber man sah ja auch den „stabilen“ gut situierten und äußerst streitbaren Vater, der bei allen einen verantwortungsbewussten Eindruck hinterließ. So endete nicht nur alles, was ich in zwanzig Jahren an materiellem Reichtum aufgebaut hatte, so endete nicht nur die Karriere eines Arbeiterkindes, das in Sphären unterwegs war, die solchen Kindern auf ewig verborgen bleiben sollten (weil man dort schnell erkennt, das Reichtum mit Arbeit wirklich nichts zu tun hat – aber schnell zu der bösen Erkenntnis  führt, das man mit Arbeit nie reich wird) – es endete auch der Glauben an mich selbst.

Meine Ex-Frau hat sehr auf den heutigen Tag hingelebt und wird morgen wahrscheinlich ziemlich dumm dreinschauen, wenn sich alles weiterdreht. Mir ist der Tag ziemlich egal (so wie auch die anderen Weltuntergänge) weil meine Welt schon lange untergegangen ist und ich – so kann man es sagen – mehrere Tode durchlebt habe. Ich habe aus meinem Versagen die Konsequenz gezogen, das ich mich völlig aus dem Leben zurückgezogen habe – oder in mich selbst zurückgezogen hatte. Da allerdings fand ich einen ziemlichen Reichtum, Glück, Zufriedenheit, Geborgenheit und das sichere Wissen, das dieser Raum unzerstörbar ist und auch den biologischen Tod locker überstehen kann – so kraftvoll ist dieses Sein. Und die ehelichen Szenen einer hysterisch keifenden Frau, die sich bei mir lauthals darüber beschwert, das Gott sie hasst (und ich deshalb ein Arschloch bin), vermisse ich nicht wirklich.

Vom Mayakalender habe ich das erste Mal im Juni 1995 erfahren. „Der letzte Akt der Dunkelmächte“, geschrieben von einem österreichischen Wanderprediger, der geldlos durch die Republik reiste und seine Broschüren, Bücher und Analysen verschenkte: selten erlebt man in diesen Zeiten das „Muster“ eines echten Propheten … bzw. jemanden, der so auftritt, wie man sich die biblischen Propheten vorstellen kann. Seine rhetorische Begabung, sein verkäuferisches Geschick war (unabhängig von seiner „Ware“ die er unablässig verkauft hat), so genial, das ich mit Mitarbeitern zu Schulungszwecken in seine Seminare gegangen bin: es galt, freies Sprechen, Argumentation und Präsentation bei einem Meister zu lernen, dessen Ware – wie unsere – aus Mythen, Spekulationen und subjektiv gefärbten Interpretationen von Daten bestand (ja, das ist unser Gesundheitswesen – deshalb ist es so teuer und uneffektiv).

1998 wurde ihm dann bei einem Vortrag in Köln die entscheidende Frage gestellt: allen Analysen des Kalenders zum Trotz – mit welchen sichtbaren Anzeichen haben wir nach seiner Meinung zu rechnen, die den bevorstehenden Umbau der Welt (und darum ging es ihm – um den Umbau der Welt der „Dunkelmächte“ hin zu einer normalen, menschenfreundlichen, friedlichen, lebenswerten Welt – nicht um Weltuntergang) erkennbar machen.

Nach einigem Zögern (konkrete Prophezeiungen können für Propheten schnell sehr peinlich werden) traute er sich zu sagen, das er ganz konkret mit einer Zunahme an Naturkatastrophen rechnet.

Diese Prophezeiung traf vollständig ein …. und setzt sich fort. 2012 gab es eine Jahrhundertdürre in den USA, viele Felder sind tot, viele Herden verdurstet – die Medien haben dieses Thema nur am Rande gestreift, weil man Panik vermeiden wollte. Der Jahresrückblick bei Yahoo (politisch sicher unverdächtig) meint dazu:

Tausende Getreidefelder vertrockneten, die Ernten von Mais und Soja fielen um bis zu 17 Prozent schwächer aus: Preise für Soja stiegen um 30 Prozent, für Mais um 50 Prozent. 28 der 50 Bundesstaaten waren von der Dürreperiode betroffen. Auch Indien  machte die Hitze zu Schaffen. Weil es in der Monsunzeit 20 Prozent weniger regnete, fiel ein großer Teil der Ernte aus.

Was hatten wir in Europa?

Mit minus 36,5 Grad wurde in der tschechischen Ortschaft Kvilda ein Rekordtief gemessen, ein elf Kilometer langer Abschnitt der Donau war zugefroren, und selbst am italienischen Gardasee waren es 25 Grad unter Null. Ende Januar und Anfang Februar hatte eine eisige Kältewelle mit tiefem Frost und Schneefall vor allem Osteuropa und den Balkan im Griff.

Mehr als 600 Menschen starben an Erfrierungen. Allein in der Ukraine wurden 135 Kältetote gezählt, in Rumänien versorgten Soldaten abgeschnittene Ortschaften über eine Luftbrücke.

Die Versicherungswirtschaft gab meinem kleinen Wanderpropheten recht, siehe (politisch auch unverdächtig) Wirtschaftslexikon24:

Die Gefährdung durch Naturkatastrophen und ihre Auswirkungen auf Mensch und Gesellschaft sind im Wachsen begriffen. Ca. 600.000 Tote waren in den letzten zehn Jahren weltweit zu beklagen, die jährliche Anzahl ist steigend (IFRC 2000). Es ist sowohl eine starke Zunahme der Anzahl von Naturkatastrophen sowie der versicherten und volkswirtschaftlichen Schäden zu verzeichnen. Im Vergleich der 90er Jahre mit den 60er Jahren ergibt sich für Naturkatastrophen-Ereignisse eine Zunahme um 220% und fürvolkswirtschaftliche Schäden um 760%. Die versicherten Schäden stiegen im gleichen Zeitraum um 1510% an (Münchener Rückversicherung 2000).

Die Natur ist außer Rand und Band … man will uns das aber nicht in aller Deutlichkeit sagen, Menschen, die diese Erscheinungen ernst nehmen, werden leicht in die Sphäre der Spinner und Phantasten verortet, so wie im aktuellen Kommentar von Jan Fleischhauer im Spiegel:

Das Problem aller chiliastischen Bewegungen ist die Terminierung des erwarteten Weltendes, wie man bei den Maya-Deutern sehen kann, das gilt auch für den Ökologismus. In den frühen siebziger Jahren wurde das Weltende auf die Jahrtausendwende gelegt: Im Jahr 2000 sollten alle Ressourcen verbraucht, alle Bäume gestorben und die Welt dafür restlos überbevölkert sein. Im Augenblick ist das Weltende von den Hohepriestern der Ökobewegung für das Jahr 2060 angekündigt, wenn die Klimakatastrophe das Leben auf unserem Planeten endgültig in eine Hölle auf Erden verwandelt hat.

Der grüne Adventismus hat also noch etwas Zeit bis zur Stunde der Wahrheit.

Gut versorgt mit Anteilsscheinen der Industrieproduktion (sprich: Geld) lässt sich leicht über alles spotten, was den geordneten Luxuskonsum stören könnte: ich persönlich kenne diese Verdrängungsmechanismen aus meiner persönlichen Geschichte – also aus eigener Erfahrung. Man steht nur dann etwas dämlich da, wenn am Ende der Verdrängung die Wahrheit ans Licht bricht – mit aller vorstellbaren Gewalt.

Was mein Wanderprediger 1995 noch prophezeite? Eine Zunahme des Irrsinns in Politik, Gesellschaft und Wirtschaft. Im Jahr 2012 angekommen, kann ich ihm nicht widersprechen, einfach mal ein paar aktuelle Daten anschauen, zum Beispiel im Handelsblatt:

Weihnachten, das Fest der Nächstenliebe, ist nicht mehr fern. Die Europäische Union heimst den Friedensnobelpreis ein. 2012 – ganz im Zeichen der Versöhnung? Mitnichten. Noch nie schwelten in den Ländern der Welt so viele gewaltsame Konflikte wie in diesem Jahr. Zu diesem Ergebnis kommt das Heidelberger Institut für Internationale Konfliktforschung (HIK) in einer ersten Einschätzung.

Und dem „Big-Bang“, dem großen Knall, dem von vielen pseudochristlichen Strömungen in den USA herbeigesehntem endzeitlichen Kampf zwischen den apokalyptischen Mächten Gog und Magog (USA versus Russland/China … weshalb „die Russen“ auch trotz Systemkollaps und exzessiv angewandtem Kapitalismusdienst nicht aus dem Feindschema entlassen werden) nähern wir uns täglich mehr – bei völliger Abschaffung der „friedensfördernden und vertrauensbildenden Maßnahmen“, die noch in den achtziger Jahren die Politik bestimmten, um Schlimmeres zu verhindern.

Wir verdienen gut daran (ebenfalls Handelsblatt):

Eine neue Studie zeigt: Der deutschen Sicherheits- und Verteidigungsindustrie geht es deutlich besser als anderen Wirtschaftszweigen. Beim Wachstum ist sie sogar doppelt so stark.

Es wird gerüstet, bis es kracht und auch die letzten menschlichen Hemmungen – Gewalt gegen Kinder – verschwinden, siehe Spiegel:

Der Bericht einer amerikanischen Militärzeitung sorgt für Aufsehen. Demnach halten US-Soldaten in Afghanistan nach Kindern mit „potentiell feindlichen Absichten“ Ausschau. Ein US-Jurist nennt die Strategie „zutiefst verstörend“.

Doch nicht nur Natur und Politik spielen derzeit verrückt, auch die Gesellschaften degenerieren zusehends … und damit meine ich nicht nur die beständige Zunahme an Zivilisationskrankheiten, die zeigen, das wir mit der von uns selbst geschaffenen Umwelt überhaupt nicht mehr zurechtkommen, siehe Welt:

Zu erklären sind die Folgen des Lebensstils auch durch evolutionsmedizinische Überlegungen, berichten Sagner und Schulz: Unsere genetische Ausstattung sei auf einen Überfluss an Nahrung und sehr eingeschränkte Bewegung nun einmal nicht ausgerichtet, sondern auf den Überlebenskampf der Jäger und Sammler. Die Folge: bei Bewegungsmangel und falscher Ernährung reagiere der Körper mit Fehlfunktionen.

Doch nicht nur Naturkatastrophen, Kriege, Umweltzerstörungen und eine krank machende Zivilisation läuten unser Ende ein – wir selbst sind es, die … zumindest für Europa … einen definitiven Endpunkt gesetzt haben, siehe Thomas Straubhaar in der Welt:

Viel wichtiger ist, dass die Geburtenentwicklung mehr über den Gemütszustand einer Gesellschaft aussagt als alle ökonomischen Indikatoren. Die Individualisierung der Gesellschaft sowie die Mobilitäts- und Flexibilitätsanforderungen eines beschleunigten wirtschaftlichen Strukturwandels führen dazu, dass langfristige Bindungen in den Hintergrund treten. Dazu gehört auch eine Ablehnung, Verantwortung zu übernehmen für Familienangehörige.

„Kinderlosigkeit ist das wahre Problem Europas“ … es gibt einfach keine Menschen mehr, die in Zukunft die Schulden bezahlen können, die unsere „Leistungsträger“ jetzt aufhäufen. Die Dominanz betriebswirtschaftlicher Philosophien über den Staat und die Gesellschaft führt dazu, das Staat und Gesellschaft (bis hinunter zu „Ehe“ und „Familie“) nicht mehr funktionieren können, die Gestaltungsformen der Gesellschaft zerbrechen an den Anforderungen einer sich selbst ständig weiter verstümmelnden Wirtschaft, die Philosophie der Konsummaximierung der letzten Jahrzehnte (double income, no child) fordert ihren Preis: die gesamte Zerrüttung elementarer Lebens- und Verantwortungsgemeinschaften.

Das eine solche Kultur eine verantwortungslose „Sozialgesetzgebung“ a´la Hartz IV produziert, die mit massenhaften Enteignungen, permanenten Entwürdigungen und in aller Öffentlichkeit praktizierter psychischer sowie physischer Vernichtung der Betroffenen einhergeht, sollte an dieser Stelle nicht verwundern.

Was real und konkret auf uns zukommt, kann man gerade aktuell in Griechenland studieren, jenem Land, das als erstes europäisches Land den Folgen jener groß angelegten Strafexpedition der Kapitalmärkte zum Opfer fiel, die zuvor weltweit schon andere Volkswirtschaften systematisch vernichtet hatte und sich jetzt auf den ganz großen Kuchen Europa stürzt … den aussterbenden Völkern diesseits des Atlantik.

Die Zeit widmet den Erscheinungen in Griechenland ein paar erschütternde Zeilen:

Georg Pieper machte sich keine Illusion, als er nach Athen fuhr. Aber was der Traumatherapeut dort sah, hat die schlimmsten Befürchtungen übertroffen: Die griechische Gesellschaft explodiert unter dem Druck der Krise.

Nur die Wahrheit erfahren wir nicht, nicht über Griechenland, nicht über Deutschland, nicht über Europa. Offenbar wagt es niemand, sie uns zu sagen. Pieper nennt das, was da gerade vor unser aller Augen geschieht, eine „gigantische Verdrängungsleistung“. Besonders der Abwehrmechanismus der Politiker funktioniere hervorragend.

Diese Mechanismen funktionieren ausserordentlich gut – das weiß ich … wie geschildert … aus eigener Erfahrung.

Georg Pieper beschreibt eindrücklich Szenen einer sterbenden Gesellschaft, die trotz unserer Rettungsmilliarden immer weiter in Richtung Barbarei treibt: schwangere Frauen finden keine Kliniken, in denen sie entbunden werden können, Rentner bekommen keine Medikamente, die EU selbst warnt vor den erschreckenden hygienischen Bedingungen in griechischen Krankenhäusern und der Mittelstand streitet sich mit den wilden Tieren um Nahrungsmittelreste im Müll.

Und es kommt noch schlimmer:

„Der Mensch“, sagt Pieper, „wird in solchen dramatischen Situationen, wie wir sie gerade in Griechenland beobachten, zu einer Art Raubtier. Er sieht nur noch sich selbst und sein eigenes Überleben.“ Die schiere Notwendigkeit treibt ihn in die Unvernunft, und diese Unvernunft bedeutet im schlimmsten Fall Kriminalität. An die Stelle der Solidarität tritt Egoismus.

Nach seiner Meinung steht Griechenland kurz vor einem Bürgerkrieg … jenem Krieg, der auch uns bevorsteht, wenn „die Märkte“ sich bis zu uns durchgefressen haben. Vor der Erkenntnis, das uns das gleiche Schicksal bevorsteht, weil die Märkte auch (oder: gerade) vor Deutschland nicht halt machen, schützt uns nur noch die Verdrängung.

Das Erwachen wird fürchterlich sein.

Auch das … kenne ich aus eigener Erfahrung.

Und was bleibt von den Maya?

Sie haben ihren eigenen Untergang korrekt vorhergesagt – und die Rückkehr der Götter: das wird nur auch von den Apokalyptikern gerne verdrängt, siehe Ludwiger/LaRue 2004:

Mexiko hat seit 1991 mit die höchste UFO-Aktivität der ganzen Erde. Am 11. Juli 1991 begann in Mexiko eine einzigartige UFO-Welle. Die Mexikaner machten sich mit ihren Camcordern bereit, die Geburt einer „Tigersonne“ zu filmen, ein Sonnenfinsternisereignis, das laut Kodex Dresdensis über die Aufzeichnungen der alten Maya-Kultur ein neues Zeitalter einleiten würde. Die UFO-Welle, die an diesem Tag begann, dauerte drei Jahre. Teilweise wurde ein und das selbe Objekt von sechs und mehr Kameras aus verschiedenen Stadtteilen gefilmt. Auf manchen Aufnahmen sind ganze UFO-Formationen zu sehen, die Militärparaden störten, Versteck spielten oder sich einfach ihren Beobachtern präsentierten. Vielen Mexikanern wurde es ein leichtes Hobby, UFOs zu filmen. 300 Konfrontationen von zivilen und Militärpiloten im mexikanischen Luftraum sind in dem Buch „Los Ovnis y Aviation Mexicana“ von Salazar and Guzman (2001) dokumentiert.

Die Dokumentation gab es auch als Video von Zweistausendeins: Besucher am Himmel. Ich habe es ein paar mal gesehen … und mich gewundert, das diese Erscheinungen (die in meinen Augen eher immateriellen Charakter hatten … also nur aus Licht und Bewegung bestanden) nicht zu einem Umdenken und ernsteren Untersuchungen geführt haben.

Ich weiß nun nicht, was diese Erscheinungen eingeläutet haben – aber ich weiß, welches Zeitalter „die Märkte“ einläuten wollen, deren beständig neue Triumphe die natürlichen, biologischen, medizinischen, gesellschaftlichen, politischen und ursprünglich menschlichen Grundlagen einer zivilisierten Gesellschaft tagtäglich weiter zerrütten: ein Zeitalter nie dagewesener Barbarei, das im deutschen „Dritten Reich“ ein Vorbeben hatte … das wir leider auch verdrängt haben.

Und als Verdrängungsprofi möchte ich  mir erlauben, vor diesem Kurs und seinen Folgen zu warnen – und mit den primitiven Methoden und Denkstrukturen der Betriebswirtschaft werden wir diesen Prozess auch nicht aufhalten können.

Eher im Gegenteil – denn wir opfern sogar heute in Deutschland schon wieder real Menschen (wie die Mayas, Inkas und Atzteken), weil die betriebswirtschaftliche Logik es zu will – und das, obwohl der Mensch als solcher die Anforderungen, die diese Wirtschaft an ihn stellt, im Leben nie erfüllen kann.

Es steht schon schlimm, wenn man mit einem Auge auf Ufo-Legenden und Göttermythen schielen muss, um noch Hoffnung für die Menschheit zu finden … und ich denke, für viele Menschen wird es schlimm werden, wenn sie merken, das das Ende des Leidens nicht durch einen großen Schlag von Außen kommen wird und wir auf keine einzige Art und Weise aus jenem Elend gerettet werden, das wir selbst als Menschheit verursacht haben … es sei denn, wir retten uns einfach mal selbst.

Die Kraft dazu haben wir allemal – und sogar die allumfassende, alle und jeden korrumpierende Präsenz des alten, widergöttlichen Prinzips Mammon, des goldenen Kalbes und schlimmsten aller Widersacher jeglicher Form von Moral, Ethik und selbstverständlicher Mitmenschlichkeit kann dies nicht verhindern.

Auch das weiß ich aus eigener Erfahrung.

 

 

 

 

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