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Etwas Seltsames passierte mit der Erdachse…

Unsere Erdachse hat sich vor 84 Millionen Jahren um ganze 12 Grad geneigt und ist danach wieder zurück geflitscht. Wie kam es dazu und was für Auswirkungen hatte das?

0:00 – Intro
0:27 – Allgemeines über die Erdachse
3:03 – Das True-Polar-Wander-Ereignis
8:13 – Outro

 

Quellen:

https://www.nature.com/articles/s4146…

https://interestingengineering.com/ea…

https://www.businessinsider.com/earth…

Die seltsamen Wege der Hochschul-Geschichtsschreibung oder die Frage: Was hat eine Wissenschaft, die zu Themen, die jeden betreffen, schweigt oder nachweislich unzutreffend informiert, noch mit „Wissenschaft“ zu tun?

sphinx-349550_960_720 pixabay

Eine kritische Betrachtung wissenschaftlicher Forschungsergebnisse, zugleich eine Suche nach einem archäologischen Grabungsbericht aus dem Beginn des 20. Jahrhunderts über altsumerische Steinstelen, die die gesamte Geschichte des Lebens und der Menschheit überliefert haben

(Wilfried Schmitz)

Beiträge vieler „alternativer“ Portale und Sachbücher begründen – um es einmal sehr höflich zu formulieren – erhebliche „Zweifel“ daran, dass die sogenannten Leit- und Qualitätsmedien wirklich wahrheitsgemäß über das Geschehen in der Welt informieren und diese Fakten „objektiv“ und „unbefangen“ bewerten wollen.

Und kaum ein Ereignis hat diese Zweifel – weltweit und in kürzester Zeit – so sehr begründen können wie die höchst einseitigen und verfälschenden Mainstream-Berichte über die angeblichen Ursachen, Auswirkungen und Gefahren des SARS-CoV2-Virus, die in fast allen Ländern dieser Erde zu beispiellosen Einschränkungen der Freiheitsrechte geführt haben [1].

Zu dieser Thematik ist viel gesagt und geschrieben worden, so dass sie hier nicht weiter behandelt werden muss. Ein jeder kritische Zeitgeist wird sich hierzu längst sein eigenes Urteil gebildet haben.

Forschen, erkennen, wissen

Aber wie sieht es mit den Verlautbarungen von Vertretern der „Wissenschaften“ bzw. wissenschaftlichen Disziplinen und Institutionen aus?

Der an der Universität Aalen lehrende Professor für Wirtschaftspolitik Christian Kreiß hat – schon Jahre vor der Corona-P(l)andemie – mehrere aufschlussreiche Beiträge über Wissenschaft im Dienst der Konzerne geliefert, über den Wissenschaftsmissbrauch, über gekaufte Wissenschaftler und gekaufte Wissenschaft [2, 3, 4], ebenso Peter C. Gotzsche in seinem mutigen Buch «Tödliche Medizin und organisierte Kriminalität» über die Korrumpierung des Gesundheitswesens durch die Pharmaindustrie [1].

Bevor wir der Frage nachgehen, ob nur oder vorrangig wirtschaftliche Interessen Wissenschaft, Forschung und Hochschulausbildung, einschließlich des Promotionswesens, bestimmen, gestalten oder gar gänzlich vereinnahmen können, soll zunächst noch einmal in Erinnerung gerufen werden, was „Wissenschaft“ dem Begriff nach eigentlich ist. Wikipedia definiert:

„Das Wort Wissenschaft (mittelhochdeutsch wizzen[t]schaft = Wissen, Vorwissen, Genehmigung für lat. scientia) bezeichnet die Gesamtheit des menschlichen Wissens, der Erkenntnisse und der Erfahrungen einer Zeitepoche, welches systematisch erweitert, gesammelt, aufbewahrt, gelehrt und tradiert wird. Die Wissenschaft ist ein System der Erkenntnisse über die wesentlichen Eigenschaften, kausalen Zusammenhänge und Gesetzmäßigkeiten der Natur, Technik, Gesellschaft und des Denkens, das in Form von Begriffen, Kategorien, Maßbestimmungen, Gesetzen, Theorien und Hypothesen fixiert wird….Wissenschaft bezeichnet auch den methodischen Prozess intersubjektiv nachvollziehbaren Forschens und Erkennens in einem bestimmten Bereich, der nach herkömmlichem Verständnis ein begründetes, geordnetes und gesichertes Wissen hervorbringt. Methodisch kennzeichnet die Wissenschaft entsprechend das gesicherte und im Begründungszusammenhang von Sätzen gestellte Wissen, welches kommunizierbar und überprüfbar ist sowie bestimmten wissenschaftlichen Kriterien folgt…

Wissenschaft bezeichnet somit ein zusammenhängendes System von Aussagen, Theorien und Verfahrensweisen, das strengen Prüfungen der Geltung unterzogen wurde und mit dem Anspruch objektiver, überpersönlicher Gültigkeit verbunden ist.“ [5]

Vereinfacht gesagt, ist Wissenschaft das systematische Streben nach neuen Erkenntnissen, die den Menschen dem Verstehen der von ihm wahrgenommenen „Welt“, „Realität“ oder auch „Wahrheit“ näherbringen sollen.

Verwirren, verdunkeln, verdecken

Wer die Disziplin bzw. den Prozess der Geschichtsschreibung einmal philosophisch vertieft hinterfragen möchte, so wie dies Egon Friedell in seiner „Kulturgeschichte des Altertums“ (s. Kapitel:  „Die Historische Urteilskraft“,„Der Autor der Geschichte“, „Der historische Kontakt“ und „Geschichte und Philosophie“) getan hat und dann noch einmal in den ersten 81 Seiten seiner „Kulturgeschichte der Neuzeit“, der wird erkennen, dass sich der Mensch in seinem Bemühen um „historische Wahrheit“ nie von den Einflüssen befreien kann, die ihn und seine Zeit und seinen Raum kulturell geprägt haben.

Solche Prägungen ändern aber nichts daran, dass es einen fundamentalen Unterschied macht, ob der Mensch, der historische Zusammenhänge aufarbeiten und darstellen möchte, seinen freien Willen, den auch die stärkste Prägung nicht suspendieren kann, dahingehend betätigt, dass er entweder von dem edlen Ringen um die Wahrheit oder von der Absicht geleitet wird, diese Zusammenhänge für Andere zu verwirren, zu verdunkeln oder gänzlich zu verdecken.

Eine Geschichts-Wissenschaft, die unseren Erkenntnisgang durch die Geschichte nur durch zusammengedichtete Nebelwände verhindern und in die Irre führt – plastisch formuliert: uns zu diesem Zwecke schlicht für dumm verkaufen würde, im schlimmsten Fall sogar nicht vor Lügen zurückschreckt – könnte also mit wahrer „Wissenschaft“ nur so viel gemein haben wie ein Journalist, der – auf Grund welcher Motive auch immer – bloß Fake News verbreiten und seine Adressaten im gewünschten Sinne manipulieren will.

Sind also wenigstens die historischen Wissenschaften in diesen noch eine „Oase der Glückseligen“, wo die Suche und die Verbreitung der Wahrheit unbestechlich über allen Anfeindungen und unredlichen Versuchen der Einflussnahme entsteht, was auch immer die Quelle und Motivation für solche Einwirkungen auf den „wissenschaftlichen Erkenntnisprozess“ sein mag?

Es wird sich als sehr aufschlussreich erweisen, dieser Frage ein wenig auf den Grund zu gehen. Wir ahnen bereits, dass gemeinhin bekannte Zitate wie: „Die Sieger schreiben die Geschichte“ oder „Geschichte ist die Lüge, auf die man sich geeinigt hat“ (Voltaire) oder „Immer schreibt der Sieger die Geschichte der Besiegten. Dem Erschlagenen entstellt der Schläger die Züge. Aus der Welt geht der Schwächere und zurück bleibt die Lüge.“(Bertold Brecht) wohl nicht nur einer lebensfernen Spekulation entsprungen sein können.

Aus den nachfolgenden Gründen würde ich die Manipulation der Überlieferung von Berichten über historische Ereignisse nicht so sehr von „Sieg“ oder „Niederlage“ oder Fragen der „Macht“ und „Herrschaft“ abhängig machen. Lieber wage ich die Hypothese: „Geschichtsschreibung wird von denen verfälscht, die daran ein Interesse und dazu die Gelegenheit haben bzw. dahingehend einen bestimmenden Einfluss ausüben können.“

I.

Wissenschaftlicher Betrug

Es gibt unzählige Beispiele, die die Annahme rechtfertigen, dass sich Wissenschaftler immer wieder von politischen Interessen vereinnahmen ließen und zur Befriedigung dieser Interessen anerkannte Methoden wissenschaftlichen Arbeitens und Forschens verraten haben.

Meines Erachtens lässt sich das ganze Ausmaß „wissenschaftlichen Betruges“ gerade dadurch geradezu exemplarisch verdeutlichen, wenn man sich auf die Suchen nach Belegen für die Beantwortung der Frage begibt, ob offensichtliche Falschdarstellungen von Wissenschaftlern existieren, und in den Bereich der „Altertumswissenschaften“ fallen.

Jedem muss klar sein: Die Geschichte des Altertums wird immer hochaktuell bleiben, da sie das kulturelle Erbe der gesamten Menschheit betrifft. Wenn Historiker ausgerechnet an diesen Baum des geistig-kulturellen Erbes der Menschheit die Axt angelegt hätten, dann hätte das fatale Auswirkungen auf die Möglichkeit des Menschen gehabt, sein wahres Selbst und seine Stellung im Kosmos über seine Menschheitsgeschichte selbst definieren zu können.

Ein Mensch, der seine Verbindung zu seinem geistigen Erbe verloren hat, gleich einem Blatt, das seine Verbindungen zu seinem Ast und damit zu dem Baum, der ihn getragen und versorgt hat, verloren hat. Ihm fehlt jeder innere Halt. Jede Strömung kann ihn forttreiben und in die gewünschte Richtung lenken.

Ein paar Beispiele also zur „seriösen“ Hochschul-Altertumswissenschaft?

Wer sich über die so seriös daherkommenden Äußerungen der „Koryphäen“ der Ägyptologie wundern möchte und dabei auch gerne herzhaft lachen möchte, der sollte sich von dem auf Youtube kostenlos abrufbaren Video über die „Pyramiden-Lüge“ [6] unterhalten lassen.

Wenn – von offensichtlich falschen Prämissen ausgehend – „einer der weltweit angesehensten Ägyptologen“, Toby Wilkinson, in seinem Buch „Aufstieg und Fall des alten Ägypten“ beispielsweise gegenüber stringenten mathematischen Annahmen darüber sinniert, wie die Cheops-Pyramide innerhalb von nur 20 Jahren errichtet worden sein kann, dann nehmen Sie ganz einfach das Rechenbeispiel, dass jeder dieser tonnenschweren Steine im Zwei-Minuten-Takt gelegt worden sein müsste. Wilkinson schreibt: „Nach einer einfachen Rechnung hätten die Erbauer bei einem Zehnstundentag das ganze Jahr hindurch alle zwei Minuten einen Steinblock einsetzen müssen, um die Pyramide während der zwei Jahrzehnte von Cheops Regierungszeit (2545 – 2525 v. Chr.) vollenden zu können.“ [7] Weitere Überlegungen dazu, wie ein solches Tempo denn überhaupt möglich gewesen sein soll? Fehlanzeige!

Selbst wenn zaubertrankgestärkte Arbeiter vom Format eines Obelix ein solches Tempo ermöglicht hätten: Selbst mit den größten Kräften hätte wohl kein Sklavenheer in diesem Tempo den Steinen ihre Bauform geben (ein perfekter  Quader ist in der Herstellung doch ein wenig anspruchsvoller als ein Hinkelstein) und diese zur Baustelle schaffen können. Es gibt aber viele ernsthafte Bemühungen, die Rätsel der Vorzeit zu lösen, die von der etablierten Altertumswissenschaft nicht oder nicht angemessen gewürdigt werden, wie nicht nur die unzähligen, der Fachwelt offenbar „lästigen“ Fragen eines Erich von Dänikens, sondern auch TV-Dokumentation „10500 v. Chr. Geheimnisse der Hochkulturen“ belegt [8].

Dass sich die Ägyptologie hinsichtlich der zeitlichen Zuordnung der der Sphinx „auf dünnem Eis“ bewegt, hat Graham Hancock in seinem Werk „Die Magier der Götter“, Seiten 242 – 253, sehr anschaulich nachvollziehbar gemacht und (ebenda, Seite 245 f.) zu dem Resümee veranlasst (Zitat): „So sehen die Dinge sicherlich aus, wenn sie durch das Prisma der „Ägyptologik“ betrachtet werden, jener speziellen Form von Beweisführung mit eingebautem Doppelstandard, wie sie nur von Ägyptologen verwendet wir. Und die funktioniert so: Wenn ein Indiz etablierte Theorien untermauert, dann wird dieses Indiz von der Ägyptologik anerkannt. Wenn ein Indiz jedoch etablierte Theorien unterminiert, dann ist dieses Indiz abzulehnen. Und so verwendet die Ägyptologie keine zeitgenössische, sondern nur völlig nebensächliche Daten, um ihre Behauptung zu untermauern, die Sphinx und ihre megalithischen Tempel seien das Werk von Pharao Chephren aus der 4. Dynastie; und, wie wir gesehen haben, gibt Selim Hassan ja zu, dass „wir keine einzige Inschrift aus der Zeit haben“, die uns über das genaue Alter der Sphinx aufklärt. Somit beruht die Datierung des Monuments in der 4. Dynastie, die Ägyptologen an Universitäten und in den Medien als Tatsache „verkaufen“, allein auf ihrem „Kontext“, also den nahegelegenen Pyramiden und megalithischen Tempeln…“ Diese Feststellung ergänzt er in seinem vorgenannten Buch dann später (S. 414 f.) wie folgt (Zitat): „Die Archäologie ist eine zutiefst konservative Disziplin, und ich habe festgestellt, dass Archäologen, egal, wo sie arbeiten, panische Angst davor haben, irgendetwas infrage zu stellen, was ihre Vorgänger und Fachkollegen bereits als wahr verkündet haben. Denn wenn sie das tun, laufen sie Gefahr, ihre Karriere zu zerstören. Also konzentrieren sie sich – vielleicht zu einem großen Teil unbewusst – auf Indizien und Argumente, die nicht alles über den Haufen werfen. Wohl gibt es Raum genug, um an den Rändern herumzudoktern und gängige Vorstellungen zu verfeinern, doch der Himmel verhüte, dass irgendetwas entdeckt wird, wodurch das aktuelle Paradigma ernsthaft unterminiert werden könnte.“

Ich vermute, dass Bücher wie die von Erich von Däniken deshalb so erfolgreich waren, weil sie sich immer wieder aus diesem von Ägyptologen anerkannten „Kontext“ gelöst und ganz einfach Fragen aufgegriffen haben, die dieser „Kontext“ nicht überzeugend beantworten konnte oder auch nur beantworten wollte.

Die Fragen eines Graham Hancock oder eines Erich von Däniken können sich später – im Lichte neuer Erkenntnisse – als „falsch gestellt“ erweisen und vorübergehend in die Irre führen. Aber solche allzu menschlichen Irrtümer verzeiht der an authentischen – und das heißt: aufrichtigen – Aufklärungsbemühungen interessierte Leser gerne. Denn „Es irrt der Mensch solang er strebt“ (Zitat aus Goethes Faust Teil I). Erwiesene Fälschungen und Manipulationen verzeiht der ausschließlich an der historischen Wahrheit interessierte Leser hingegen nie.

Jürgen Spanuth hat in seinem Buch „Atlantis – Heimat, Reich und Schicksal der Germanen“ sehr starke Indizien dafür geliefert, dass sich das sagenumwobene „Avalon“ (die sagenhafte „Apfelinsel“ der Artussage) bei Helgoland befunden hat. Ein hochspannendes Thema von sicherlich größtem Interesse. Die etablierten Historiker haben Spanuths Erkenntnisse gleichwohl weitestgehend ignoriert.

Somit dürfte kein Kind in seiner Schulzeit jemals von diesen Erkenntnissen gehört haben.

Shlomo Sand, einer der führenden Intellektuellen Israels, hat Israels Gründungsmythos in seinem vielbeachteten Buch «Die Erfindung des jüdischen Volkes» einer profunden kritischen Betrachtung unterzogen und biblische Geschichten wie die Vertreibung der Juden durch die Römer, den Exodus und die Rückkehr nach 2000 Jahren ins Land der Väter als «Erfindungen» bezeichnet.

Damit hat er zugleich aufgezeigt, wie sehr die Interpretation von historischen Ereignissen gerade auch den Zwängen einer politischen Agenda untergeordnet werden kann.

4.

Die Archäologen Israel Finkelstein und Neil A. Silbermann rüttelten in Ihrem Buch «Keine Posaunen vor Jericho» ebenfalls nachdrücklich an einer Reihe von biblischen Wahrheiten wie dem Auszug aus Ägypten, der Einnahme Kanaans, einem Großreich unter König David und den Posaunen, die die Mauern von Jericho zum Einsturz brachten.

5.

Besonders erschütternd dürften gerade für bibelgläubige Christen die wissenschaftlichen Erkenntnisse von J.G.T. Joan sein, die sie in ihrer Roman-Trilogie «Das Geheimnis des wahren Evangeliums» veröffentlicht hat. Ihrer Ansicht nach ist (auch) das gesamte Neue Testament letztlich nur eine teuflisch-geniale Fälschung auf der Basis älterer authentischer religiöser Texte, die ab ca. 70 n.Chr. betrieben worden ist. Diese Fälschung hätte – so J.G.T. Joan – das Ziel verfolgt, die wahre christliche Botschaft dahingehend zu manipulieren, dass sie für das Römische Imperium nicht nur keine Gefahr mehr darstellt, sondern die Grundlagen der römischen Macht (Geldwährung, Unterordnung unter die weltliche Macht etc.) sogar bestätigen und festigen würde.

J.G.T. Joan kann in der Tat zahlreiche schlüssige Argumente dafür liefern, dass das Neue Testament das strategisch veränderte Plagiat eines Evangeliums ist, das die Katholische Kirche als Fälschung bezeichnet: Das Friedensevangelium der Essener [9]. Auf der Basis zahlreicher historischer Quellen und Textanalysen liefert sie konkrete Anhaltspunkte für die Authentizität des Evangeliums der Essener, das Motiv zu seiner Verfälschung und die äußert raffinierte und arglistige Strategie, mit der diese Verfälschung umgesetzt worden ist. Band 1 dieser Trilogie soll alsbald in einer umfassend überarbeiteten neuen Auflage erscheinen.

6.

Antike Quellen beweisen eindeutig, dass in der Antike nicht nur Phänomene wie die Lichtgeschwindigkeit eindeutig bestimmt werden konnten, sondern dass zahlreiche antike Wissenschaften nicht nur dem heutigen Stand der Wissenschaft entsprachen, sondern teilweise bereits weit darüber hinausgewiesen haben. Autoren wie H.H. Rhyner und Armin Risi haben dafür zahlreiche beeindruckende Beispiele geliefert. [10, 11].

6.

Man sehe, höre und staune: Sogar eine ZDF-Produktion „Die Suche nach dem Paradies“ [12] lässt (ab ca. Minute 30) erahnen, welche kirchlichen Einflüsse vor mehr als 100 Jahren zu „bittersten Enttäuschungen“ und einem Verlust der wissenschaftlichen Reputation führen konnten, wenn ein Wissenschaftler wie Friedrich Delitzsch [13], seine neueste Erkenntnisse über altsumerische Texte in seinen Vorträgen über «BABEL UND BIBEL» veröffentlichte [14] und damit einen mit großer Leidenschaft ausgetragenen «Babel-Bibel-Streit» auslöste [15].

Aber auch die vielen Anfeindungen, die der Babel-Bibel-Streit ihrem Urheber Friedrich Delitzsch eingebracht haben, haben nichts daran geändert, dass die Authentizität der «heiligen Schriften» auch weiterhin immer wieder von kritischen Zeitgeistern auf den Prüfstand gestellt worden ist, insbesondere auch von Kirchenkritikern wie Karlheinz Deschner, u.a. Autor des zehn bändigen Werks «Die Kriminalgeschichte des Christentums». In seinem Buch «Der gefälschte Glaube – Eine kritische Betrachtung kirchlicher Lehren und ihrer historischen Hintergründe» zieht Deschner das Fazit: «Dass aber ein ganzes Buch, das aufgrund seiner ganzen Geschichte, seines ganzen Charakters, seiner Entstehung, Überlieferung und der Fülle seiner Ungereimtheiten unglaubhaft ist wie die wenigsten, gleichwohl den größten Glauben hervorgerufen hat, grenzt schon ans Wunderbare, ja ist wohl das einzige Wunder dabei.»[16]

II.

Damit kommen wir zum Kernanliegen dieses Beitrags.

Denn es gibt auch noch weitere, zumindest vergleichbar dramatische Beispiele dafür, wie die Manipulation von historischen Texten – durch wen und auf wessen Geheiß auch immer – im Laufe der Jahrtausende immer wieder dazu geführt hat, das letztlich der gesamten Menschheit Antworten auf die grundsätzlichsten Fragen ihrer Existenz vorenthalten wurden, insbesondere auf Fragen wie: „Woher kommt das Leben? Wie kam das Leben auf die Erde?“ Und: „Was ist die (wahre) Geschichte der Menschheit?“

Wer sich auf diese Fragen keine Antworten geben kann, der findet nicht zu seiner wahren Geschichte, die letztlich sein Selbstverständnis als Mensch und seine feste Verankerung in der menschlichen Kultur begründen.

Die Wissenschaften haben immense Summen verlangt, um Antworten auf die Frage nach dem Woher des Lebens zu geben. Sie suchen in den Weiten des Universums oder auch im Gestein der Erde, gerade so, als könnte die Antwort nur mit den aufwendigsten Forschungen gefunden werden. Ich erlaube mir aber die Frage: Halten Sie es für möglich, dass Hinterlassenschaften menschlicher Kultur existieren, die vielleicht sehr konkrete Antworten geben und die jedem Menschen ohne jeden besonderen Aufwand zugänglich gemacht werden könnten?

Könnte es einfacher als gedacht sein, auf diese fundamentalen Fragen des Menschseins eine Antwort zu finden? Tatsächlich gibt es literarische Quellen, die sich auf archäologische Grabungen zur sumerischen Kultur im heutigen Irak in den ersten Jahrzehnten des 20. Jahrhunderts beziehen. Der Inhalt der Geschichte, der in den Berichten zu diesen Grabungen wiedergegeben wurde, ist, wie ich denke, weitaus bedeutsamer als das Gilgamesch-Epos.

Wer kennt diesen Mythos?

Im Laufe eines Lebens hört, liest und sieht ein Mensch vieles. Manches, auch manche Quelle einer Erinnerung gerät wieder in Vergessenheit. Mir geht es so mit dem folgenden Bericht, dessen Herkunft ich gerne rekonstruieren würde. Zu Beginn des 20. Jahrhunderts, wenn ich mich recht entsinne, fand man bei Grabungen im heutigen Irak zwei große, tonnenschwere Steinstelen, die ein König – von seinen weisen Ratgebern entsprechend beraten – mit einem Text versehen ließ, der im Stil eines Tatsachenberichts verfasst worden ist. Die Auswahl derart schwerer Steine sollte offensichtlich gewährleisten, dass diese „Geschichte“ der Nachwelt nicht verloren geht.

Und ich betone nachdrücklich, dass diese Überlieferung nichts mit den – wie ich meine – nur Verwirrung stiftenden Werken eines Zecharia Sitchin oder dem gemeinhin bekannten „Enuma Elisch“ (eingedeutschte Schreibweise) zu tun hat.

Der hier gesuchte altsumerische Text ist, wie schon das Adjektiv «altsumerisch» verdeutlicht, wesentlich älter als der babylonische Schöpfungsmythos „Enuma Elisch“.

Dies kann die Annahme rechtfertigen, dass das „Enuma Elisch“ – seinem Inhalte nach – nur die (schon in babylonischer Zeit erfolgte) Verfälschung eines viel älteren Originals sei. Wenn dem so wäre, stellt sich die Frage nach dem Motiv für diese Fälschung. Nahe liegt die Absicht, die folgenden Generationen der damals bekannten Völker, genau genommen aber die gesamte Menschheit, von ihren wahren kulturellen Wurzeln abzuschneiden.

Hier nun die altsumerische Überlieferung, wie sie mir ihrem Inhalte nach in Erinnerung geblieben ist:

Gott AN reist auf seinem Planeten Nibiru durch die unendlichen Weiten des Universums bis an den Rand des Universums, wo er auf einen Planeten trifft, auf dem der Schöpfer dieses Universums lebt, gemeinsam mit seiner Frau, der «Göttlichen Mutter», der Schöpferin des Universums, und seinem Sohn.
Dieser Schöpfer des Universums hat gemeinsam mit seiner Frau den „Keim des Lebens“ entwickelt. Dieser Keim des Lebens, so wird berichtet, habe sich unter den widrigen Bedingungen am Rande des Universums nicht vorteilhaft entwickeln können, so dass eine erste Schöpfung auf einem Planeten am Rande des Universums schließlich untergegangen sei. Dieses Projekt wäre absehbar ohnehin gescheitert, war aber hoffnungslos verloren, als der Sohn des Schöpferpaares, der zum Verwalter dieses ersten Projekts bestimmt worden war, den Keim des Lebens zur Entfaltung zu bringen, einen entscheidenden Fehler gemacht hatte. Darauf wurde dieses Schöpfungsprojekt beendet.

Dieser Schöpfergott reist sodann in seinem goldenen Körper als Satellit des Planeten Nibiru und AN durch das Universum, bis er auf das System trifft, in dem sich die (noch ungeordneten) Planeten unseres Sonnensystems befinden. Der Name des Vorgängerplaneten der Erde ist „Tiamat“. Der Schöpfergott opfert seinen Goldkörper, indem er diesen mit dem Planeten Tiamat kollidieren lässt. Durch die Wucht des Aufpralls wird ein Teil Tiamats abgespalten, der dadurch zum Trabanten (Mond) des neuen Planeten Erde wird. Ein anderer Teil dieser abgespaltenen Masse formiert sich später zum Ring des Planeten Saturn.

Gott AN ordnet das Sonnensystem, so dass die Planeten ihre heute bekannten Bahnen annehmen. Dadurch entsteht – im Sonnensystem – die Zeit, und in der Folgezeit entwickelt sich in auf der neuen Erde der Keim des Lebens mitsamt seiner Flora und Fauna.

Vor einigen Millionen Jahren beginnen dann die Söhne des AN – unter der Führung von Enlil und Enki – mit der Suche nach Gold auf dem Planeten Erde. Die Söhne des AN machten aber viel Lärm auf der Erde, so dass es zu Konflikten mit der Mutter Erde kam. Mutter Erde erschuf dann – von einem der Götter unterstützt – die die Dinosaurier, die nicht so leicht zu töten waren und die dem lärmenden Treiben der Götter auf der Erde ein Ende setzen sollten. Für die Götter ist die weitere Förderung des Goldes aber von allerhöchstem Interesse, so dass sie sich dazu entschließen die die Dinosaurier ausrotteten, und dies bewirken sie dadurch, dass sie einen Kometen auf die Erde lenken.

Sodann konnten die Götter die Förderung des Goldes wieder aufnehmen. Zunächst war diese Arbeit nicht so beschwerlich, da das Gold auf der Erdoberfläche und im Wasser leicht abgebaut werden konnte. Dann wurde die Arbeit aber immer mühevoller, weil das Gold schließlich nur noch in tieferen Erdschichten zu finden war.

Deshalb kam es zu Unmut unter den Göttern. Sie rebellierten schließlich, weil sie als Götter nicht die Körper für eine körperlich derart beschwerende Arbeit hatten. In dieser Situation entschloss sich der Gott Enki – gegen den Willen von AN und Enlil – den Menschen zu erschaffen, damit dieser die schwere Arbeit der Götter auf sich nehmen würde. Hierzu benutzte er die DNA seiner Schwerster Ninhursag, mit der er die DNA von Affen veränderte. Das war vor ca. 200.000 Jahren.

Fortan regierten die Götter die Menschen. Dies änderte sich erst als die Menschen ihr Schicksal selbst bestimmen wollten. Die Götter zogen sich zurück und hinterließen der Menschheit eine Kraft, das «Königtum», das auf ewig mit einer bestimmten Blutlinie verbunden wurde und hier auf Erden die Aufrechterhaltung einer Ordnung unter den Menschen gewährleisten sollte.

Das ist der wesentliche Inhalt dieser Geschichte. Es ist im Grunde unfassbar, dass nicht jeder Mensch auf diesem Planeten von dieser hoch spannenden Überlieferung aus sumerischer Zeit weiß.

Ich hoffe auf diesem Weg jemanden zu finden, der mir mitteilen und nachweisen kann, in welchen Büchern diese Geschichte – in deutscher Sprache – wiedergegeben wird.

Ziel dieses Bemühens ist es nicht nur für die Altertumswissenschaften zu interessieren, sondern auch ein wenig mehr Licht in die Frühgeschichte der Menschheit zu bringen.

 

Wilfried Schmitz, Rechtsanwalt

Kontaktdaten unter: https://www.rechtsanwalt-wilfried-schmitz.de/kontakt

 

Widmung

 Dieser Text ist meinem Freund und Mentor Werner gewidmet, der mich nicht nur auf das außergewöhnliche geistige Erbe der Sumer, sondern auch auf eine historisch ungemein bedeutsame Insel in der Nordsee aufmerksam gemacht hat.

 Literatur

[1] siehe hierzu nur: «Virus-Wahn» von Dr. med. Köhnlein et al., «Falsche Pandemien» von Dr. Wolfgang Wodarg, «Tödliche Medizin und organisierte Kriminalität» von Peter C. Gotzsche, «Die Schock-Strategie» von Naomi Klein,

[2] https://www.heise.de/tp/features/Missbrauchte-Wissenschaft-3373644.html

[3] https://www.sueddeutsche.de/wissen/forschungspolitik-die-gekaufte-wissenschaft-1.3875533

[4] youtube.com/watch?v=cyNQ08WomZ4

[5] https://de.wikipedia.org/wiki/Wissenschaft

[6] https://www.youtube.com/watch?v=Batr_H28rEo&t=131s

[7] Wilkinson, T.: „Aufstieg und Fall des alten Ägypten“, München 2015, S.96

[8] Diese höchst sehenswerte Doku war jahrelang kostenlos auf YouTube abrufbar, ist dort aber aktuell nicht mehr auffindbar. Die Inhalte dieser Doku sind aber auch in dem Buch «Spiegel des Himmels – das Vermächtnis der Götter» von Graham Hancock und Santha Falia.

[9] Das Friedensevangelium der Essener, das von Dr. Edmond Bordeaux Székely in der Geheimbibliothek des Vatikans entdeckt, übersetzt und in mehreren Büchern veröffentlicht worden ist, siehe: Schriften der Essener / Das Friedens-Evangelium der Essener: Schriften der Essener – Buch 1, ISBN-10: 3890601278, ISBN-13: 978-3890601274.

[10] Risi: A.: Der multidimensionale Kosmos. Gott und die Götter: Das Mysterienwissen der vedischen Hochkultur. Rheinau 2017

[11] Rhyners, H,. H.: Das Neue Ayurveda Praxis Handbuch. Kl. Königsförde/Krummwisch 2004

[12] https://www.zdf.de/dokumentation/dokumentation-sonstige/die-suche-nach-dem-paradies-100.html

[13] https://de.wikipedia.org/wiki/Friedrich_Delitzsch

[14] „Babel und Bibel“-Vorträge von Friedrich Delitzsch, herausgegeben vom Verlag Edition Geheimes Wissen, ISBN 978-3-903241-32-9

[15] https://de.wikipedia.org/wiki/Babel-Bibel-Streit

[16] ebenda, Seite 31

Foto: Pixabay/CC0 

The Shock Doctrine

The Shock Doctrine is Canadian author and social activist Naomi Klein’s companion piece to her popular 2007 book of the same name. In short, the shock doctrine is a theory for explaining the way that force, stealth and crisis are used in implementing neoliberal economic policies such as privatization, deregulation and cuts to social services.

The shock doctrine suggests that in periods of chaos often following wars, coups, natural disasters and economic panics, pro-corporate reformers aggressively push through unpopular “free market” measures. Klein posits that followers of Milton Friedman and other market fundamentalists have been perfecting this very strategy: waiting for a major crisis, then selling off pieces of the state to private players while citizens were still reeling from the shock, then quickly making the „reforms“ permanent.

The video was converted from the PAL DVD upscaled from 576i to 720p. This film is Copyright 2009 Shock Films Ltd.

ARABIC subtitles included. وشملت الترجمات العربية

Narrative #37 – Dirk Pohlmann

Stream startet ca. 21:28

Autor, Filmemacher und Wikihausen Mitstreiter Dirk Pohlmann im Diskurs mit Robert Cibis darüber, wie die etablierten Medien dafür benutzt werden – und sich benutzen lassen – die öffentliche Meinung zu manipulieren.

Rohrkrepierer: Bidens und Blinkens unprovozierte Angriffe gegen Russland und China gehen daneben

Wer im Glashaus sitzt, sollte nicht mit Steinen werfen. Indem die Biden-Administration Moral und Charakter des russischen Präsidenten und Chinas Menschenrechtsbilanz angriff, öffnete sie die Tür für eine kritische Auseinandersetzung mit der eigenen schwierigen Geschichte der USA.

Ägypten

Teil 1: Chakras, Schöpfungsmythen, Weltbild, Reliefs, Statuen, Abu Simbel

Beginn: Erläuterungen und Danksagung

Teil 2: Philae Isis-Tempel, Kom Ombo-Tempel, Edfu-Tempel, Franz Bardon, Hatschepsut-Tempel, Tal der Könige, Memnon Kolosse

Teil 3: Medinet Habu-Tempel, Luxor Amun-Tempel, Karnak Amun-Re-Tempel

Teil 4: Dendera Hathor-Tempel, Abydos Osiris-Tempel, Achmim

Teil 5: Tel el Armana, Echnaton, Nofretete, Langschädel, Tutanchaton

Teil 6: Memphis, Hawara Labyrinth, Serapeum, Materialeffekte

Teil 7: Pyramiden, Pyramideneffekte, Saqqara, Sahure Pyramide, Dahschur Knick-Pyramide & Rote Pyramide

Teil 8: Vergleich Plateaus, Gizeh-Plateau, Osiris-Schacht, Chefren-Taltempel

Teil 9: Mykerinos-Pyramide, Chefren-Pyramide

Teil 10: Cheops-Pyramide, Energielieferant Pyramide, Pyramidenbau, Hohlräume

Teil 11: Geopolymer, Edward Leedskalnin, Steinbearbeitung durch Schall, Baka-Pyramide, Schieferscheibe, Unvollendeter Obelisk, Sarkopharg-Relief, Unvollendeter Sarkopharg, Sarkopharge, Große Ohren, Ohren auf Höhe der Augen, Mischwesen, Sphinx

Teil 12: Djed-Pfeiler, Was-Zepter, Ankh, Große tragen Kleine, Riesen auf Reliefs, Gesicht in der Schrift, Menschenrassen, Keine Gussformen, Objekte, Kulturvergleich,

Das AMAZONAS-GEBIET Birgt Einen Grossen KOSMOS In Sich

Das Wissen, das die alten Zivilisationen über den Kosmos hatten, war wirklich erstaunlich.Aber die neueste Entdeckung, die dank der Lidar-Technologie gemacht wurde, ist wirklich beeindruckend. Eine Gruppe von Archäologen hat mithilfe von Laserscannern, die an Hubschraubern angebracht sind, den Amazonas-Regenwald, insbesondere Teile des brasilianischen Bundesstaates Acre, überflogen und untersucht und konnten so eine Reihe alter Dörfer wiederentdecken.

Chinas Abstieg

Um Chinas gegenwärtigen Weg zur Weltmacht zu begreifen, müssen wir uns mit der chinesischen Geschichte befassen. Keineswegs ist es bloße Rhetorik, wenn Präsident Xi Jinping immer wieder auf die lange Tradition seines Landes verweist, denn vor dem 19. Jahrhundert war China tatsächlich ein Weltreich und genau daran will man nun anknüpfen, und damit auch alte Wunden endlich heilen können. Denn Chinas Aufstieg ist nur durch den Abstieg zu verstehen, bei dem die Briten eine entscheidende, unrühmliche Rolle gespielt haben: China war Ende des 18. Jahrhunderts #Exportweltmeister, die Welt gierte geradezu nach Porzellan, Seide und Tee, hingegen importieren wollten die Chinesen von europäischen Nationen nichts. Interessiert war die Quing-Dynastie nur an Silber. Die Briten begannen deshalb im 19. Jahrhundert heimlich eine Ware nach China zu importieren, von der die Chinesen süchtig werden sollten: Opium. Es folgten bald darauf zwei #Opiumkriege, mit katastrophalen Verlusten für China. Der Abstieg war besiegelt – und noch lange nicht beendet. In der Mitte des 20. Jahrhunderts war die Wirtschaftsleistung drastisch gesunken, da plante #Mao den sogenannten Großen Sprung nach vorn, der jedoch Millionen Menschenleben kosten sollte. In der neuen Folge von „Wohlstand für Alle“ erklären Ole Nymoen und Wolfgang M. Schmitt den wirtschaftlichen Abstieg des einstigen Weltreichs.

Die wahre Querfront

Ein Standpunkt von Michael Ewert.

Der Vorwurf einer Querfront ist allgegenwärtig. Ebenso häufig wird er zurückgewiesen. Zu Recht? Das ist die Frage, denn bei näherem Hinsehen kann man zu dem Ergebnis kommen: Ja, wir haben eine Querfront, und sie ist tatsächlich eine Gefahr für die Demokratie. Sie zu bekämpfen bedarf es all unserer Anstrengung. Allerdings sind es andere Kräfte als die sonst in diesem Zusammenhang genannten, die eine Front gegen unsere Grundrechte bilden. Wer dem Missbrauch des Begriffs „Querfront“ entgegentreten will, muss sich erst einmal dessen historische Ursprünge anschauen.

Als erstes sollten wir klarstellen, worüber wir reden. Historisch gesehen verweist die aktuelle Diskussion auf Überlegungen des Reichskanzlers General Kurt von Schleicher aus dem Jahr 1932, mangels Unterstützung im Parlament ein Spektrum gesellschaftlicher Gruppierungen zu bündeln. Ausgangspunkt war nicht die Idee eines Bündnisses von ganz links bis ganz rechts, sondern die realistische Einschätzung von Etiketten, denen in der Praxis keine Bedeutung zukam.

Die Geschichte wird von den Siegern geschrieben.

„Nur wer die Vergangenheit kennt, hat eine Zukunft.“ – Wilhelm von Humboldt (1767 – 1835)

Wer gewinnt, hat Recht. So die verkürzte Formel der bekannten Redewendung „Die Geschichte wird von den Siegern geschrieben.“ Doch wer sind eigentlich diese Sieger? Sind es jene, die offiziell in den Geschichtsbüchern stehen? Oder sind es diejenigen, die heute noch über verschiedene Staaten bestimmen, Sanktionen verhängen und die Welt unter sich aufteilen?

Laut Schulbuch ist bekannt: Der zweite Weltkrieg begann mit dem Angriffskrieg gegen Polen. Er endete mit der Befreiung durch die Alliierten und vor allem durch die Invasion der amerikanischen Streitkräfte.

 

Laut Schulbuch ist bekannt: Der zweite Weltkrieg begann mit dem Angriffskrieg gegen Polen. Er endete mit der Befreiung durch die Alliierten und vor allem durch die Invasion der amerikanischen Streitkräfte.

Diese sehr verkürzte Zusammenfassung ist jedoch nicht die vollständige Wahrheit. Denn dank der Öffnung diverser Archive und der Recherche vieler Historiker, stellen sich neue Fragen. Die Fragen nach Hitlers ausländischen Geldquellen und nach den Gründen für das doch „sehr späte“ Eintreten der Vereinigten Staaten in den Krieg sind Fakten, die auf den Tisch gehören.

Am Tisch der 22. Ausgabe von „Positionen – Politik verstehen“ sitzen mit Alexander Sosnowski, Wolfgang Effenberger, Thorsten Schulte und Hermann Ploppa vom Journalisten bis zum Politologen wissenschaftlich forschende Menschen am Tisch, die zum Thema kein Blatt vor den Mund nehmen.

Die Wahrheit ist vor allem bei historischen Zäsuren eine Frage der Perspektive. Öffnen wir uns den unterschiedlichen Ansichten, den Interpretationen der neu gefundenen Fakten und lassen wir es zu, dass unser gefestigtes Weltbild von Zeit zu Zeit etwas wackeln darf. Es ist nicht immer alles richtig, was ins Narrativ der Siegermächte passt – vor allem aber ist es nicht falsch, neue Erkenntnisse und Zusammenhänge ernst zu nehmen.

Probieren wir gemeinsam doch mal ganz was Neues: Lernen wir aus der Geschichte!

Im Studio diskutieren:

– Wolfgang Effenberger (Politologe und Sachbuchautor)
– Prof. Dr. Alexander Sosnowski (Journalist und Experte im Bereich der Sicherheitspolitik)
– Thorsten Schulte (Buchautor und “Der Silberjunge”)
– Hermann Ploppa (Politikwissenschaftler und Publizist)

Die Sendung wurde am 17.01.2020 in Berlin aufgenommen.

Inhaltsübersicht:

0:02:08 Alexander Sosnowski über Versailles

0:02:39 Hermann Ploppa über “neue” Feindbilder

0:05:41 Thorsten Schulte – 120 Jahre Lügen und Täuschung

0:12:14 Wolfgang Effenberger – Politologe und Sachbuchautor

0:17:51 Machterhalt und Kriegsprovokationen zu Beginn des 20. Jahrhunderts

0:22:15 Deutschlands Alleinschuld am 1. Weltkrieg und solide geplante Kriege

0:34:15 Eine andere Wahrheit aus russischer Perspektive

0:45:20 Eine Zeitungsanzeige für den Frieden

0:54:00 Die NATO – ein Defensivbündnis?

0:58:59 Rüstungsausgaben und Migrationspolitik

1:10:56 Rapallo – der Versuch, ohne Krieg auszukommen

1:27:32 Hitler, ein nützlicher Idiot gegen Russland?

1:38:44 Wie Medien historische Ereignisse darstellen

1:48:25 Simulierte Demokratie

2:05:12 Die Zukunft auf dem eurasischen Kontinent

2:14:39 Machtinteressen, das aktuelle Geldsystem

2:25:05 Das Recht auf private Geldschöpfung

2:32:56 Stetes Ziel: russisches Territorium einnehmen

2:41:43 Den “Griff nach Eurasien” abwehren

2:48:10 Mit selbstbestimmten Bürgern einen möglichen neuen Krieg abwenden

3:01:15 Ein Appell an aktive Bürger

Wie funktioniert die Luxusindustrie?

Die Ungleichheit wächst – das ist nicht für alle eine Horrormeldung. Vor allem die Luxusindustrie kann sich freuen, dass es immer mehr Superreiche gibt, die kaum noch wissen, wie sie ihr Geld ausgeben können. Deshalb erleben #Luxuskonzerne wie Kering oder LVMH aus Frankreich seit mehr als einem Jahrzehnt einen enormen #Boom, der selbst in der aktuellen Krise höchsten einen kleinen Dämpfer bekommen könnte.
Welche Strategien verfolgt der Luxussektor, was macht ihn so erfolgreich? Wie schafft man Kaufanreize bei Menschen, die eigentlich alles haben? Wenn es um Konsumkritik von rechts oder links geht, hört man häufig, die Konsumindustrie vereinheitliche die Welt, überall breiten sich die Filialen von Konzernen aus, ein Produkt gleiche dem anderen etc.
Doch stimmt das wirklich? Die Luxusartikel, haben die Soziologen Luc Boltanski und Arnaud Esquerre in ihrer opulenten Studie „Bereicherungsökonomie“ nachgewiesen, setzen auf Differenz, dabei wird noch etwas anderes ausgebeutet als Arbeitskraft und Ressourcen: nämlich die Vergangenheit.

Das Drama von Dresden

13. Februar 1945. Dresden, eine der schönsten Städte der Welt, sieht hilflos ihrer völligen Zerstörung ins Auge. Eine Nacht und einen Tag lang wirft die britische Royal Air Force zahllose Bomben ab und verursacht ein Flammeninferno, das die gesamte Stadt in Schutt und Asche legt. Mindestens 25.000 Menschen sterben. Für diese Dokumentation sind Überlebende zusammengekommen, die sich über ihre Erinnerungen an den Angriff austauschen. (Quelle: ZDF-History)

Dieses bewegende Zeitdokument spricht für sich. Wir sollten Millionen von Kerzen anzünden, dass so was nie mehr geschieht.

Sommerloch – Zeit über vergangene Zeiten zu berichten Teil 2 Juristen

Vorwort: Sendung Panorama 26.07.2012

Thema:Nazi-Mord: Justiz wacht nach 68 Jahren auf von Robert Bongen & Ralf Hoogestraat

Quelle Anfang: ARD Sendung Panorama

„Geh mal eben pissen!, sollen sie zu ihm gesagt haben – um ihn dann auf freiem Feld hinterrücks zu erschießen. Der Fall der Tötung des festgenommenen holländischen Widerstandskämpfers Aldert Klaas Dijkema ist bis heute nicht aufgeklärt. Zwei Mitglieder des Sicherheitsdienstes (SD) sollen ihn im September 1944 in einer Nacht- und Nebel-Aktion im niederländischen Appingedam umgebracht haben. Nach dem Krieg wurden sie von einem holländischen Sondergerichtshof wegen Mordes an Dijkema verurteilt. Einer von ihnen jedoch in Abwesenheit: Siert B. war bereits untergetaucht. Jahrzehntelang lebte er unbehelligt im sauerländischen Breckerfeld. Mitte der siebziger Jahre wurde er dort entdeckt. Die Staatsanwaltschaft Dortmund, die sich schwerpunktmäßig mit NS-Verbrechen befasst, nahm Ermittlungen gegen ihn auf – um sie dann im Fall Dijkema bald schon wieder einzustellen, „unter Verneinung mordqualifizierender Merkmale“……

„Kein Einzelfall: Jahrzehntelang bewertete die deutsche Justiz Erschießungen von Widerstandskämpfern wie im Fall „Dijkema“ nicht als Mord, also als Tötung aus Heimtücke, sondern maximal als Totschlag – und Totschlag verjährt. Die Folge: Viele Täter wurden nicht mehr zur Rechenschaft gezogen…..“ (Vorwort Ende, Quelle: ARD Sendung Panorama)

Ja man mag es kaum glauben, Nazi-Mörder leben noch heute „unbehelligt in Deutschland offenbar mit Wissen der Justiz.“ Wie war das doch damals? Am Ende des zweiten Weltkrieges versprach die Regierung, dass ALLE Kriegsverbrecher zur Verantwortung gezogen würden.

Doch nichts von all den Ankündigungen und Versprechen ist Wirklichkeit geworden. Eigentlich nur logisch, denn welche Richter sollten denn Recht sprechen und für Gerechtigkeit im Namen des Volkes urteilen.

Es könnte wohl daran gelegen haben! Freispruch in Eigener Sache!

Einen Gruß an den Verfassungsschutz !

Sommerloch – Zeit über vergangene Zeiten zu berichten Teil 1 Journalisten

Kaum ist es Sommer, da setzen sich die Deutschen ins Auto, ins Flugzeug oder in die Bahn.

Das Motto, bloß weg aus Deutschland, weg von den schlechten Aussichten und Nachrichten, welche uns Tag täglich über die Medien vermittelt werden. Ja, nur weg aus Deutschland, ist die Devise, jedenfalls für die, welche sich das noch leisten können. Hartz IV Empfänger dürfen ja bekanntlich nicht einfach mal so verreisen, selbst wenn sie es wollten und könnten.

Denn Hartz IV Empfänger müssen bei den Armutsbehörden um Erlaubnis fragen und sich abmelden, dank der Agenda 2010. Und damit den Daheimgebliebenen nicht so Langweilig wird, haben sich die Fernsehmedien, wie jedes Jahr, ihre Programme ausgerichtet. Die bekommen doch so wie so nicht mit, dass man nur Wiederholungen sendet, denn die Unterschicht ist eh schon am „Morgen volltrunken, wie tausend Russen“. Und für die Daheimgebliebenen, welche sich keinen Urlaub leisten können, obwohl sie Vollzeit arbeiten gehen und nicht am Morgen bereits volltrunken sind, also die gehobene Unterschicht, die können sich zum Beispiel Dokumentationen über den 11.September, den Untergang der DDR, oder den Untergang des Dritten Reiches, wie jeden Sommer ansehen.

Besonders Dokumentationen über Nazis ist heute aktueller den je. Da wird berichtet, was für Arschlöcher sie waren (und heute noch sind). Vor allem wird aber immer wieder hinterfragt, wie konnte es nur dazu kommen, wer hat sich schuldig gemacht, wer trägt Verantwortung. Gut wäre es aber mal zu hinterfragen, welche Rolle die Medien im Dritten Reich gespielt haben und vor allem, nach dessen Untergang. Hier der Versuch einer (nicht vollständigen) Antwort. Leider sind solche Dokumentationen eher selten zu sehen, oder vielleicht nicht erwünscht.

Die Geschichte der Atomenergie in Deutschland

Das ist auch nicht zu fassen. Beim weiterklicken in der Zeit gefunden:

Deutschlands Stromkonzerne wollten ursprünglich gar keine Atomenergie. Doch die Politik drängte – und zahlte alles

Der damalige Energieberater des Rheinisch-Westfälischen Elektrizitätswerkes (RWE) in Essen, Otto Löbl, beschreibt 1960 die Skepsis der Branche: »Alles war hoffnungsfroh gestimmt, das Atomzeitalter war angebrochen, die Zukunft hatte begonnen. Nur eine Gruppe machte Vorbehalte. Es waren dies die großen Stromversorgungsunternehmen, darunter das größte von ihnen, das RWE. Sie wollten an das goldene Zeitalter nicht recht glauben.« RWE-Vorstandsmitglied Heinrich Schöller nimmt sich sogar die Freiheit, bei einer Besprechung im Wirtschaftsministerium die Beseitigung des Atommülls zu problematisieren. Seine Mahnung aus dem Jahr 1957 erweist sich heute als visionär. Schöller glaubt, die Entsorgung der radioaktiven Abfälle könnte am Ende so kostspielig sein wie die gesamte atomare Stromerzeugung.

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aCAMPada – Alex 11 … Widerstand gegen den geplanten Rentnergenozid – und den drohenden Weltuntergang

Es ist in diesen Zeiten leicht, Gruselgeschichten zu schreiben, die wirklich Angst machen. Während man früher Monster, Geister und Dämonen herbeizitieren musste, reicht heute ein Blick in die Pläne der Regierenden - wie hier in der Presseerklärung der Hartz IV-Plattform vom 5. Oktober 2011 (für die ich leider keinen Link habe - ihr müsst mir hier mal vertrauen, das ich das nicht selbst gebaut habe

Es ist in diesen Zeiten leicht, Gruselgeschichten zu schreiben, die wirklich Angst machen. Während man früher Monster, Geister und Dämonen herbeizitieren musste, reicht heute ein Blick in die Pläne der Regierenden – wie hier in der Presseerklärung der Hartz IV-Plattform vom 5. Oktober 2011 (für die ich leider keinen Link habe – ihr müsst mir hier mal vertrauen, das ich das nicht selbst gebaut habe):

Jetzt kamen die Elder Statesmen auf den Plan. Im Namen beider stellte 

Henzler eine „Systemveränderung“ des Sozialstaates vor. Wenn so einer
das – in seinen Kreisen eher geschmähte – Wort „Systemveränderung“ in
den Mund nimmt, spätestens dann sollte man genau hinhören, um nicht
später sagen zu müssen, man habe nichts gewusst. Auch dem McKinsey-Mann
schwebt ein Drei-Säulen-Modell vor. Das erinnert fatal daran, dass seine
Unternehmensberatung maßgeblich an dem Hartz IV-Modell mit
Sanktions-Druck auf Existenzverlust beteiligt war, ebenso dem System der
„Tafeln“ – und vermutlich auch an dem Diskriminierungs-Vorhaben für
Kinder armer Eltern, genannt Bildungspaket. Henzlers angebliche Rettung
des Sozialstaats besteht aus:

1.Sozialem Pflichtjahr zwischen 16 und 21 Jahren.
2.Anhebung des Renteneintrittsalters.
3.Zeitkonto anlegen, auf dem zwischen 60 und 75 Jahren mittels
„ehrenamtlicher“ Arbeit was für die Pflege angespart werden kann. Ist
das Konto aufgebraucht – ist Sense!

Ruhe-Stand war gestern: In Muttis Euro-Banken-Rettungs-Land wird malocht
bis dass der Tod uns scheidet.

Über die systemverändernde Arbeit von Unternehmensberatungen wird selten geschrieben – wie generell über alle Themen, die wirklich machtrelevant sind. Wir dürfen über das Sexleben unserer Politiker reden, über das Parlamentstheater der Systembüttel (womit ich hier ausdrücklich … nicht den Menschen meine, sondern die ressourcenvertilgende Rolle, die er im System einnimmt), wo ausgeklüngelt wird, wer mit welchen Argumenten und welchen Methoden in welchen Koalitionen die nächsten Kürzungen an Lebensqualität zugunsten der Bankenrendite vornehmen wird oder darüber, welcher Fussballverein den besten Trainer hat, aber wer in diesem Land reale Macht auf welche Art und Weise ausübt – das ist tabu. Erst recht wird nicht darüber gesprochen oder geschrieben, das „wir“ bis ins hohe Alter hinein arbeiten müssen um einen Gegenwert für die leistungslosen Einkommen von Investmentbankern, Politikern, Konzernvorständen und Unternehmensberatern zu erwirtschaften.

Als jemand, der in diesem Millieu zu Hause war, kann ich euch versichern: „Tagungen“ und „Meetings“ sind KEINE ARBEIT, in warmen und trockenen, zur Not klimatisierten Räumen auf weichen Polstern sitzend Kaffee zu trinken, Kekse zu essen, Vorträgen zu lauschen und diplomatisch zu plaudern ist eher erholsam als anstregend. Man behauptet aber gerne, das das sehr schwer wäre und locker 10000 – 1000000 Euro im Monat wert ist – es gibt halt immer irgendwo Menschen mit viel Phantasie und enormer krimineller Energie.

Die Konsequenzen aus der Gier für die, die wirklich arbeiten sind klar – und äußerst grausam: während andere zufrieden Kekse kauen, malochen sie sich zu Tode. Für Berufspolitiker kaum vorstellbar: sie halten die Kaffeekränzchen, die sie für Arbeit halten, locker bis 90 durch. Das sollte doch für LKW-Fahrer, Altenpfleger und Baurabeiter auch möglich sein – immerhin ist deren Job nur halb so anstrengend wie ihr eigener … aus ihrer Sicht.

Wir marschieren offenen Auges in einen Rentnergenozid, an den nur die nicht glauben, die das DRITTE REICH völlig aus ihrem Gedächtnis gestrichen haben oder es für einen einmaligen UNFALL in der Geschichte halten, der sich nie wiederholen kann – anstatt für die vernünftige, rationale und deshalb alternativlose Abwicklung eines Gedankengutes, das im Kern asozial und deshalb kriminell ist. Faschismus ist keine Meinung und kein Unfall, sondern ein rationales, bewußt begangenes Verbrechen, das sich jederzeit und überall wiederholen kann – und unter gewissen gesellschaftlichen Prämissen alternativlos ist.

Widerstand gegen dieses System, das sich langsam aber sicher wieder alternativlos ausbreitet, formiert sich weltweit. Es ist eine technische Errungenschaft, die der Masse Macht gibt: das Internet. Früher waren es Schusswaffen, die es jedem Bürger möglich machten, die technische Überlegenheit der gepanzerten Ritter auszugleichen, dann kam der Buchdruck, der es möglich machte, Gedanken zu vervielfältigen – und nun ist es ein fast zufällig entstandenes Netzwerk, das Bewußtseinsbildung, Meinungsaustausch und Information weltweit auf ein kulturell nie dagewesenes Niveau hebt.

Wo man früher mit schwarzen, roten und bunten Fahnen auf den Straßen gestanden hatte, kann man heute auf einem virtuellen Platz stehen und ganz neue Formen des Miteinanders erleben, eines Miteinanders, das in der Aktion „aCAMPada Berlin“ (aktuell „Alex 11“ genannt) einen bemerkenswerten Kumulationspunkt findet. Wer nun wirklich ein Interesse hat, der Systemveränderung entgegen zu wirken, dem sei der Weg nach Berlin gewiesen. Nirgends sonst macht es soviel Sinn, den Protest auf auf die Straße zu tragen – und selten findet man soviel Weisheit in einer Bewegung, die keine anderen Antworten hat als den Wunsch, sich gemeinsam eine neue Zukunft zu erträumen, weil die alte Welt, das alte System direkt wieder alternativlos in die Massenvernichtung führen wird.

Was leider viel zu viele Bürger noch nicht verstehen: in dem alten System gibt es viel Geld für Bankenrettung (aktuell macht die Kanzlerin ihre Börse ja wieder ganz weit auf), es gibt Geld für Staatsdiener (damit die noch eine Weile ruhig bleiben, bis sie merken, das sie so unkündbar sind wie griechische Beamte) und noch viel mehr Geld für Banken, das die dann via „Beraterverträge“ an die Unternehmensberatungen ausschütten, die seit zwanzig Jahren unser System hemmungslos umbauen … aber es gibt immer weniger Geld für Bürger. Schon jetzt lebt JEDER FÜNFTE RENTNER unter dem Sozialhilfeniveau … und bei Frauen sieht es noch düsterer aus, siehe N-TV. Diese Bewegung in die Zukunft verlängert – mit den Plänen der Unternehmensberater im Hinterkopf – finden wir uns wieder in Organisationsformen, die die Massenvernichtung von Menschen aus Kostengründen (gestützt durch den ideologischen Unterbau der „Parasitenvernichtung“, der in unserem Land ja aktuell schon gepflegt wird) nicht nur denkbar sondern sogar wahrscheinlich werden lassen.

Hier ist es eine große Leistung, sich erstmal hinzusetzen und zu sagen: Nein, da gehe ich nicht mit – auch wenn der Weg alternativlos ist und viele Systembüttel daran gut verdienen und die Botschaft der Alternativlosigkeit gerne weitertragen. Wege zu finden aus einem alternativlosen Kurs eines Millionenvolkes ist schwer – und scheint im ersten Moment unmöglich. „Grüne“ und „Linke“ sind wie „SPD“ und (ja, die waren mal Bürgerrechtspartei:) „FDP“ gnadenlos daran gescheitert, sogar Kirchen haben da grandios versagt (auch wenn ich momentan die Hoffnung hege, das Katholiken verstanden haben, das jetzt die Zeit der Entscheidung gekommen ist, wo sie sehen, das sie entweder das übergewichtige weltvernichtende System weiter füttern … ober aber ihre Religion einfach mal ernst nehmen).

Das das System alternativlos ist, weil wir alle Teil von ihm geworden sind, ist die erste wichtige Erkenntnis der Bewegung von Alex11:

Freie Meinungsbildung müssen wir neu erlernen, weil wir alle massiv geprägt sind vom spalterischen Konkurrenzverhalten unserer Gesellschaft.

Es zeugt davon, das man sich der historischen Herausforderung bewusst stellt – und deshalb Zukunft hat, weil man eine neue Kultur lebt, radikale Lösungen anstrebt, die sich nicht in lauten Worten und harten Taten gegen „den Staat“ erschöpfen sondern in der viel härteren (aber auch beglückenderen) Arbeit des Aufbaus einer neuen Kultur.

Das ist – nicht mehr oder weniger als ein großer historischer/kulturhistorischer Schritt, der selber für die Menschheit als solche noch „viel alternativloser“ ist als die alternativlose Rettung der Pleitebanken.

Es liegt viel Weisheit in der Erkenntnis, das die große Herausforderung des 21. Jahrhunderts völlig urdemokratischer Natur sein wird, das nirgendwo neue Führer aufstehen werden, die das Volk in eine goldene Zukunft führen werden (obwohl das ja so schön bequem wäre – und eine tolle Show fürs TV), sondern das man gemeinsam an einer neuen Kultur arbeiten muss, weil die alte Kultur, das alte System ein sterbendes, kannibalistisches System ist, das mehrere Erden bräuchte, um seine Gier zu befriedigen.

Da wir nur eine haben, ist das Ende jetzt schon vorprogrammiert … und vor dem Ende, dem totalen Kollaps aller sozialen, politischen und natürlichen Systeme wird das System noch einige unglaubliche Gräuel produzieren, die wir am Beispiel des DRITTEN REICHES schon mal detalliert studieren können – wenn wir wollen. Das VIERTE REICH wird dann aber nochmal die Grausamkeiten potenzieren.

Insofern ist aCAMPada Berlin – bis jetzt – ein kulturhistorischer Impuls, der jenem gleichkommt, der durch Jesus Christus (oder Gautama Buddha – neben vielen vielen anderen) vor 200o Jahren gesetzt wurde – ohne, das wir da jetzt neue Töchter und Söhne Gottes beschwören wollen. Hier besteht die Chance, das eine Bewegung wächst, die in der Tat die ausweglose Alternativlosigkeit des sich selbst vernichtenden Altsystems durchbrechen kann, weil sie in der Lage ist, all jene abgespaltenen Elemente, die bislang gegeneinander kämpfen, zusammenzufügen.

Das die Polizei vor Ort ihre Arbeit macht, sollte niemanden beunruhigen – einerseits machen sie einen sinnvollen Job in einer Gemeinschaft, andererseits hat das kannibalistische Altsystem für sie bald auch kein Geld mehr, wie der Spiegel berichtet:

Benzin ist rationiert, Außenstellen werden geschlossen – bei der Bundespolizei regiert der Sparhammer. Ein bitterböser Brief eines Beamten zeigt, wie dramatisch die Situation ist: Im Ernstfall solle man ein Auto ausschneiden und aufstellen, im Kreis herumlaufen und „Tatütata“ rufen.

Ich möchte gerne energisch dafür plädieren, die Bewegung von aCAMPada Berlin/Alex 11 sehr ernst zu nehmen – und die einmalige Chance zu sehen, die sich dort bietet. Wer noch Zweifel hat, das es sich lohnt, einfach mal NEIN zu sagen, der mache sich klar, das ab 2030 das „sozialverträgliche Frühableben“ der „Parasiten“ alternativloser Standard sein wird – und ab 2100 die Erde nur noch ein zubetonierter Staubklumpen im All – allerdings mir enormen virtuellen Werten an Euro, Dollar und Renminbi auf den dysfunktionalen Festplatten der Systemrechner.

Es wird in Deutschland schwerer sein den Widerstand zu organisieren als anderswo, weil wir hier an der Vernichtung der europäischen Sozialsysteme erstmal gut verdienen – und somit eine hohe Dichte an Systembütteln haben. Zudem sind wir die ausführende Zentralmacht des Bankenclans in Europa, weshalb man hier mit besonders viel Gegenwind zu rechnen hat.

Andererseits – tun wir ja nur und gerade unsere Pflicht, siehe Wikipedia:

Das in Art. 20 Abs. 4 GG gewährte Recht zum Widerstand ist Bestandteil der freiheitlichen demokratischen Grundordnung der Bundesrepublik Deutschland und gilt als grundrechtsgleiches Recht.[1] Dieses Recht – 1968 im Zuge der Notstands-Gesetzgebung eingefügt – lautet in seinem Verfassungstext:

„Gegen jeden, der es unternimmt, diese Ordnung zu beseitigen, haben alle Deutschen das Recht zum Widerstand, wenn andere Abhilfe nicht möglich ist.“

Voraussetzung ist, dass ein staatliches Organ oder auch ein Privater es unternimmt, die in Art. 20 Abs. 1 bis 3 GG verankerte verfassungsrechtliche Ordnung zu beseitigen, soweit diese Ordnung gemäß Art. 79Abs. 3 GG unabänderlich ist.[2] Nach dieser Bestimmung ist eine Änderung des GG, durch welche die Gliederung des Bundes in Länder, die grundsätzliche Mitwirkung der Länder bei der Gesetzgebung oder die in den Art. 1 und Art. 20 GG niedergelegten Grundsätze berührt werden, unzulässig. Dazu gehören die Grundelemente der freiheitlichen demokratischen Grundordnung wie insbesondere der Katalog der Menschen- und Grundrechte (vor allem der Menschenwürde und damit eng verbunden die persönlichen Freiheitsrechte sowie das Gleichheitsprinzip), das Rechtsstaatsprinzip, das Demokratieprinzip, die Volkssouveränität, dieGewaltenteilung, die Verfassungs- und Gesetzesbindung von LegislativeExekutive und Judikative, das Republikprinzip und das Sozialstaatsprinzip

Das Urteil darüber, in wie weit die „Verhartzung“ arbeitsloser Mitbürger, die gezielte Vernichtung ihrer Lebensgrundlage und Zukunft, ihre Entrechtung und Sanktionierung bis hin zum möglichen (und auch schon mal eingetretenen) Hungertod die Menschenwürde und die damit verbundenen persönlichen Freiheitsrechte und das Gleichheitsprinzip verletzen, möchte ich den Betroffenen lieber selber überlassen. Ich denke – es wird eindeutig sein.

Bevor wir uns aber wieder alle gegenseitig erschiessen, sollten wir den historischen Kulturimpuls des Miteinanders aufnehmen.

Wäre doch mal eine sinnvolle Alternative in einer sonst so alternativlosen Welt, oder?

Erst recht, wenn man gewahr wird, das man eigentlich und im Prinzip – nicht nur gegen die Massenvernichtung „unwerten Lebens“ auftritt, sondern gegen den drohenden alternativlosen Weltuntergang selbst … der durch den Widerstand eine gesunde, kreative, lebensbejahende Alternative bekommt, an dessen praktischer Ausgestaltung jenseits aller planbaren Utopien diesmal jeder selbst mitarbeiten darf – und muss, auch wenn es sehr unbequem wird.

 

 

 

 

 

 

UND DIE GESCHICHTE WIEDERHOLT SICH DOCH

Kaum ein Tag, wo nicht in den letzten Wochen, Geschichtsaufarbeitung in den Medien betrieben wird. Doch wenn man sich die Mühe macht, nicht nur den Mauerbau und den Fall der Mauer Aufmerksamkeit zu schenken, dann wird man feststellen, dass sich die Geschichte in Deutschland und in der der Welt wiederholt. Die Gier der Mächtigen nach Macht und immer mehr Geld und die sich daraus zwangsläufig ergebenen Probleme.

Hier ein Versuch der Darstellung geschichtlicher Übereinstimmungen vor 1945 bis 2011.

Die Orion Verschwörung

„More than fifty years of misinformation and manipulation in the shadow of the media have divided and impoverished public opinion, so as to control it all the better.

This film is neither a work of fiction, nor a documentary.

Forget the words „esoteric“ or „fantastic“, here we’re speaking about REALITY…“



 

Die Geschichte der USA und des Terrorismus

Volker Pispers gibt Geschichtsunterricht. Mit englischen Untertiteln.

„Last part of Volker Pispers‘ program „Bis neulich“ (2004), dealing with American foreign policy, 9/11 and the war on terror in general.“

 

 

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