Geldsystem

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Digitales Zentralbankgeld – der Weg in ein neues Geldzeitalter

Ein Kommentar von Ernst Wolff

Während ein Großteil der Weltbevölkerung noch immer wie gebannt auf die Ausbreitung des Corona-Virus starrt, läuft im Hintergrund ein für die Zukunft der sieben Milliarden Menschen auf unserem Planeten viel bedeutenderer Prozess, nämlich die Vorbereitung der Einführung digitaler Zentralbankwährungen.

Hier der Hintergrund:

Die großen Zentralbanken der Welt haben das globale Finanzsystem in diesem Jahr ein weiteres Mal vor dem Zusammenbruch gerettet, damit aber einen historischen Wendepunkt erreicht. Sie verfügen im Kampf gegen den Kollaps nämlich nur über zwei Waffen: Geldschöpfung und Zinssenkungen. Da die Zinsen im Rahmen der diesjährigen Rettung weltweit bei null angekommen sind und Negativzinsen das Bankensystem von innen her zerstören würden, heißt das: Den Zentralbanken steht in Zukunft nur noch ein Mittel, nämlich die Geldschöpfung, zur Verfügung…

Digitales Zentralbankgeld – der Weg in ein neues Geldzeitalter

Ein Kommentar von Ernst Wolff

Während ein Großteil der Weltbevölkerung noch immer wie gebannt auf die Ausbreitung des Corona-Virus starrt, läuft im Hintergrund ein für die Zukunft der sieben Milliarden Menschen auf unserem Planeten viel bedeutenderer Prozess, nämlich die Vorbereitung der Einführung digitaler Zentralbankwährungen.

Hier der Hintergrund:

Die großen Zentralbanken der Welt haben das globale Finanzsystem in diesem Jahr ein weiteres Mal vor dem Zusammenbruch gerettet, damit aber einen historischen Wendepunkt erreicht. Sie verfügen im Kampf gegen den Kollaps nämlich nur über zwei Waffen: Geldschöpfung und Zinssenkungen. Da die Zinsen im Rahmen der diesjährigen Rettung weltweit bei null angekommen sind und Negativzinsen das Bankensystem von innen her zerstören würden, heißt das: Den Zentralbanken steht in Zukunft nur noch ein Mittel, nämlich die Geldschöpfung, zur Verfügung…

Ernst Wolff – Eine wichtige Botschaft + „Unser Geld bekommt ein VERFALLSDATUM“

Am 4. Dezember 2020 starteten wir (acTVism Munich) unsere Crowdfunding-Kampagne mit dem Ziel, unseren unabhängigen und gemeinnützigen Journalismus für das Jahr 2021 fortzusetzen.

Wir (Kettner-Edelmetalle (Gold & Silber)) sprechen mit Ernst Wolff über die aktuelle Situation unserer Finanzsysteme.

WOLFF OF WALL STREET: AGENDA 2021 – EIN NEUES GELDSYSTEM + WIR BEFINDEN UNS IM DRITTEN, BIOLOGISCH, DIGITALEN WELTKRIEG

Wir haben heute den 3. Dezember 2020, und auch wenn bis zum Jahresende noch vier Wochen verbleiben, können wir jetzt schon sagen: 2020 wird in die Geschichte eingehen – und zwar als das Jahr, in dem das Ende des bestehenden Geldsystems besiegelt, der Übergang in ein neues eingeleitet und diese Transformation zur größten Vermögensumverteilung in der Geschichte der Menschheit benutzt wurde.

Hier noch einmal der Hintergrund:

Das globale Finanzsystem ist 2007/08 kollabiert und konnte nur durch das Eingreifen von Regierungen gerettet werden. Weil deren finanzielle Mittel schon bald nicht mehr ausreichten, griffen anschließend die Zentralbanken mit sogenanntem „billigem Geld“ ein. Das heißt: Sie schufen immer größere Summen aus dem Nichts und vergaben sie zu immer niedrigeren Zinsen.

Ernst Wolff hat diese Stimme, die bewegt, tief und bestimmend trägt er sein Spezialgebiet Geld vor. Man kann nicht anders als beeindruckt zuhören.
Seine Thesen für die Zukunft sind düster und er bringt sie mit der Klarheit eines Scharfrichters auf den Punkt.
Man könnte Ihm vorwerfen er macht den Menschen Angst, aber ist es nicht wichtig für eine Gesellschaft das sie weiss, was auf sie zukommt, wenn sie sich nicht endlich emanzipiert und demokratisiert?

Und ist das Neu? Nö:

Warum gehen die Lämmer schweigend zur Schlachtbank?

Ein Standpunkt von Christian Kreiß.

Die Quote der Intensivbettenbelegung in Deutschland ist seit Anfang August sehr konstant bei etwa 75 Prozent. Die Quote der freien Betten liegt fast durchgehend bei 25 Prozent. Bezieht man die Notfallreserve an freien Intensivbetten ein, liegt der Anteil an freien, zur Verfügung stehenden Intensivbetten seit Monaten zwischen 45 und 50 Prozent, also beinahe jedes zweite Bett ist frei.1 Die freien Kapazitäten sind sehr groß, es gibt seit Monaten keinerlei Anzeichen für einen generellen Engpass in deutschen Kliniken oder für die Gefahr einer unzureichenden Behandlungsmöglichkeit.

Trotzdem wurde Ende Oktober in Deutschland der zweite Lockdown ausgerufen. Bereits der erste Lockdown hat uns eine Jahrhundertrezession beschert. Jetzt durchleiden wir erneut massive Unterbeschäftigung, Millionen von arbeitslosen Künstlern und Kulturschaffenden, Gastronomie- und Hotelzwangsschließungen, Reiseverbote und Maskenzwang selbst für Grundschüler am Platz, obwohl kleine Kinder sich weder nennenswert infizieren noch zum Infektionsgeschehen irgendetwas beitragen.2 Maskenzwang für Grundschüler bringt keinerlei Nutzen, aber massiven Schaden für unsere jüngsten Schulkinder.

Was sie alles über den digitalen Euro wissen sollten, um sich davor zu fürchten

Ein Standpunkt von Norbert Häring.

Kaum ein Dokument ist mir so oft zugeschickt worden, wie die jüngsten Überlegungen der Europäischen Zentralbank (EZB) zu einem digitalen Euro. Es besteht offenkundig großer Bedarf an Einschätzungen, ob ein digitaler Euro etwas Gutes oder etwas Schlechtes wäre. Unter anderem Vertreter der Monetative und der Linken drängen die EZB dazu. Das halte ich für einen schweren Fehler.

Am 2. Oktober hat die EZB per Pressemitteilung verkündet, ihre Arbeit an einem digitalen Euro intensivieren zu wollen. Begründet wird das mit drei möglichen Szenarien: (i) einem kräftigen Rückgang der Bargeldnutzung, (ii) der Ausgabe eines “globalen privaten Zahlungsmittels, das regulatorische Sorgen und Risiken für die Finanzstabilität und den Konsumentenschutz mit sich bringt”, und (iii) der breiten Nutzung einer von fremden Notenbanken herausgegebenen digitalen Zentralbankwährung.

Der große Reset – Tunnelblick #5

Führt Corona zum „großen Reset“? Wätzold Plaum und „Detailverliebt“ diskutieren.

Narrative #23 – mit Ernst Wolff, Finanz- und Geldsystemexperte

DAS GEHEIMNIS VON OZ

Plant Trump die Entmachtung der Kabale und Abschaffung der Schuldensklaverei?

Achtung, Verschwörungstheorien

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Die Große Geldflut: Wie Reiche immer reicher werden

Seit Jahren drücken die Notenbanken dieser Welt die Zinsen, um verschuldete Staaten zu stabilisieren, Banken zu retten und Wachstum anzukurbeln. Eine noch nie dagewesene Geldflut führt zu neuen Blasen. Beispiel Immobilien: Nicht nur in deutschen Großstädten explodieren die Preise. In London kostet ein Einzimmerapartment leicht mehr als eine Million Euro. Und immer mehr Geld wandert weg von der realen Wirtschaft in den spekulativen Bereich. Im globalen Casino finden hochkomplexe Finanzwetten statt. Zocken ohne jede Kontrolle.

Gleichzeitig spaltet das billige Geld die Bürger immer mehr in arm und reich. Bei uns und weltweit.
Was läuft schief? Mit der Liberalisierung der Finanzmärkte entkoppelten sich Geldgeschäfte und Realwirtschaft. Heute benötigen nicht nur Banken immer neues, billiges Geld sondern auch Staaten, um ihre Schuldenberge im Griff zu halten. Ein Schneeballsystem. Geld ist die Droge, die alles am laufen hält. Und: viel mehr, als nur ein Tauschmittel, wie uns die Wirtschaftswissenschaftler Glauben machen wollen.

Hayek und die Entnationalisierung des Geldes

Nicht erst mit dem Aufkommen von #Kryptowährungen wie #Bitcoin oder Ethereum wird darüber nachgedacht, ob es auch Geld ohne Staaten geben sollte. Das Währungsmonopol des Staates ist zwar schon Jahrtausende alt, dennoch dachte der Ökonom Friedrich August von #Hayek in den 1970er-Jahren über eine „Entnationalisierung des Geldes“ nach – so auch der Titel seiner bis heute immer wieder diskutierten Schrift.
Wäre ein Wettbewerb zwischen verschiedenen Währungen vielleicht eine sinnvolle Alternative? Sollten auch private Banken eigenes Geld emittieren können? Hayek und seine Epigonen greifen dabei die #Zentralbanken und die demokratischen Regierungen radikal an, der Vorwurf lautet: Die Geldmenge werde, um in der Gunst des Wählers stehen zu können, immer weiter erhöht und damit eine Inflation immer wahrscheinlicher.
Mit einer Entnationalisierung des Geldes könne diese als unverantwortlich empfundene Geldpolitik verhindert werden, der Bürger soll selbst entscheiden, welches Geld er verwenden will. Und Hayek mutmaßt: Der Bürger wird sich stets für gutes, das heißt, stabiles Geld entscheiden und somit der lockeren Geldpolitik ein Ende bereiten. Hochproblematisch ist jedoch nicht nur die Umsetzung des Konzepts, sondern auch das Demokratieverständnis hinter einem solch marktradikalen Ansatz.

Das nächste Geld – Christoph Pfluger – KemFM

Geld ist Macht.

Diese Macht kann kann nur ausüben, wer über drei Fähigkeiten verfügt. Er muss Geld aus dem Nichts schaffen können, um es Dritten dann gegen mehr Geld zu verleihen. Er muss dafür sorgen, dass dieses Geld mit Zinsen zurückbezahlt werden muss, so dass die verleihenden Privatbanken und ihre Besitzer immer reicher werden. Und er muss dafür sorgen, dass dieses Betrugssystem den Massen unbekannt bleibt. Nur so können etwa 0,000001% der Vermögenden den großen Rest der über 99,999999% für sich schuften lassen.

Moderne Sklaverei getarnt mit dem Begriff „Finanzdienstleistung“.

„Würden die Menschen verstehen, wie unser Geldsystem funktioniert, hätten wir eine Revolution – und zwar noch vor morgen Früh.“
– Henry Ford.

Revolutionen haben viele Namen. Werden sie von den Eliten eingefädelt, nennen sie sich aktuell Demokratieexport und kommen nicht ohne Bombenteppiche aus. Krieg und unser exponentiell wachsendes Geldsystem bedingen einander. Um immer höhere Zinsen und Zinseszinsen bedienen zu können, reicht es ab Punkt X nicht mehr, die Löhne zu Senken, die Preise zu erhöhen oder immer mehr Jobs von Maschinen erledigen zu lassen, während das Heer der Arbeitslosen wächst. Dann muss man an die Rohstoffe, die benötigt werden, um überhaupt zu produzieren, immer billiger heran. Raub ist die Folge, getarnt als „Peacekeeping Operation“.

Unser Geld ist eine gigantische Fehlkonstruktion. Diese gilt es zu enttarnen und zu benennen, auf das dann ein neues, das nächste Geld kreiert werden kann. Geld, das den Menschen nützt und ohne Krieg auskommt, und das nicht permanente Umverteilung von unten nach ganz oben organisiert.

Wie könnte dieses „Nächste Geld“ funktionieren? Welche Hindernisse müssen beseitigt werden, um es einzuführen? Wer soll dieses Geld erschaffen, und wer kontrolliert es in der Zukunft?

KenFM traf Christoph Pfluger in Zürich. Der Schweizer Journalist und Verleger ist Autor des Buches „Das nächste Geld“ und hat sich jahrelang mit der Materie beschäftigt. Wir können sein Buch wärmstens empfehlen, denn es räumt mit zahllosen Mythen über unser Geld und unser Finanzsystem auf. Vor allem aber zeigt es einen Ausweg aus der globalen Krise, die genau genommen eine Geldkrise ist. Und das ganze in einer Sprache, die jeder versteht!

Auch wer sich bisher nur wenig mit dem Thema beschäftigt hat, kommt daher am Ende des Buches zu der Erkenntnis, dass ein neues, faires Geld schnell umgesetzt werden kann!

WIR, die 99%, müssen es nur wollen. Dazu aber müssen wir das aktuelle Geld und seinen zerstörerischen Mechanismus erst einmal erkennen. Bildung ist der Schlüssel. Nutze ihn.

Die wundersame Geldvermehrung

Meine Oma hat schon früher gesagt: wer den Hafer verdient, der kriegt ihn nicht – so auch Egon Kreutzer nicht. Denn ihm ist im Jahr 2000 erstmals aufgefallen, dass mit unserem Geldsystem etwas nicht stimmt. Viele Schläge hat er einstecken müssen, gar als Antisemit hat man ihn beschimpft, weil er herausfand, dass Privatbanken Geld verleihen, welches sie eigentlich gar nicht haben – oder besser ausgedrückt, sie schöpfen Geld, aus dem Nichts. Nicht nur dies, sie verkaufen dieses Geld und belasten damit die Wirtschaft und die Staaten. Da es kein Geld netto gibt, und alles Geld nur über Kredite entstehen kann – zumindest in diesem Geldsystem, es also nicht über Arbeit entsteht, wie so manch einer meint, muss sich zwangsläufig immer einer aufs Neue verschulden, damit der Reichtum auf der anderen Seite wachsen kann. Nur, was ist, wenn sich keiner mehr verschulden kann? Aber hier lest selber, wie er seinem Zorn darüber freien Lauf lässt. http://www.egon-w-kreutzer.de/002/tk150604.html

220 Billionen $ warten auf ihre Verzinsung

Für diesen Kapitalismus, den Neoliberale seit über 40 Jahren verbrochen haben, gibt es keine Lösung mehr – die gibt es nicht. Wenn zurzeit 220 Billionen an US-Dollar $ an Finanzvermögen in der Zirkulation sind und das Sozialprodukt – also was Menschen und das weltweit real erwirtschaftet haben – bei 65 Billionen $ liegt und allein die Ansprüche, die die Reichen und Vermögenden aus den 220 Billionen $ daraus ziehen, in Form von Zinsen, Mieten, Pachten und Profite – das bedeutet das Ende. Der Kapitalismus erstickt letztendlich an seiner eigenen Logik der Profitmaximierung, die da lautet – um jeden Preis.

Keine Partei der Welt kann innerhalb dieser kapitalistischen Gesetzmäßigkeiten etwas ändern – weil das Kapital sich nämlich auf keinen Ort beschränken lässt – es kennt keine Grenzen. Denn das Kapital hat die Investitionsmacht – die entscheiden wann, wie, wo und wer …

Nur wenn wir es durch internationale Solidarität schaffen, dieses Kapital in Schranken zu weisen – wäre noch Hoffnung, um zumindest den Absturz nicht ganz so hart werden zu lassen. Selbst wenn letzteres gelänge, steht immer noch das Geldsystem, welches per schöpferischem Akt von Privatbanken an Staaten, Unternehmen sowie Privathaushalte verliehen wird – systemimmanent dagegen – also hoffnungslos. Wer hier glaubt mit Wahlen etwas verändern zu können – hat den Schuss immer noch nicht gehört. Und all diejenigen, die den „Linken“ in den letzten 20 Jahren in ertragreiche Positionen mit ihrer Stimme geholfen haben, werden bitterbös enttäuscht – die beiden Systeme sind exponentiell und das so lange, bis der letzte Tropfen Blut vergossen ist.

Keine Partei hat auf ihrer Agenda das Geldsystem auch nicht die Agenda die der „Linken“ – aber auch wirklich keine.

Um sich diese gigantische Menge an Geld einmal vorzustellen hier ein kleines Video dazu – und für die Besserwisser sei gesagt – die meinen in diesem Video würde man das mit amerikanischen „Billionen“ verwechseln, NEIN tut es nicht, denn es sind ihre „Trillion“, also unsere Billionen.

Nachtrag: Das Video wurde von YouTube entfernt, es machte einem deutlich, was 1 Billion $ überhaupt bedeutet – leider ist dieses Video nicht mehr zu finden. So geschieht das übrigens dauernd.

Hier eine neues Video dazu:

Das Diktat des Geldes

Die einzige Kraft, so dachte ich – zumindest vor ein paar Jahren noch, wäre die der Partei “Die Linke“. Herauskristallisierend jedoch ist, dass es der Partei nicht darum geht, das Geldsystem mit seiner innewohnenden Exponentialfunktion grundsätzlich auf den Prüfstand zu stellen und die damit einhergehende absolut zwingende Systemfrage stellt, um letztendlich tatsächlich wirkungsweisende Veränderungen herbeizuführen – denn wie kann es sein, dass sich ein Großteil eben dieser Grundsatzfrage verschließt? Und nicht nur verschließt, sondern Geldsystemkritiker, wie ich einer bin, eine fanatische Gemeingefährlichkeit attestiert wird? Weil ich nicht erkennen würde, dass nicht etwa das privatisierte Geldsystem, also die Finanzkapitalisten und die Hochfinanz, die das Geld per schöpferischem Akt, also aus dem „NICHTS“ erzeugen, als Hauptverantwortliche für all die Verwerfungen die uns zyklisch mit Leid und Elend uns heimsuchen, auszumachen sein, denn vielmehr seien diese selber Opfer des kapitalistischen Systems und seiner Zwänge der Kapitalverwertung – sonder die Schuld wäre bei den Ausbeutern der Fabrikbesitzer zu suchen – somit sei meine These eine verkürzte Kapitalismuskritik mit antisemitischen Untertönen.

Wegen dieser meiner Ansicht, zu allererst am Geldsystem anzusetzen, und erst danach andere Regularien einzuflechten, die eine humane Arbeitswelt ermöglichen – unter anderem auch der Vorschlag eines „Bedingungslosen Grundeinkommen“ – hat man mich eben dieses Fanatismus der alleinigen Wahrheit predigend beschuldigt und kurzerhand in linken Kreisen gesperrt.

Apologeten Ditfurth, tun dies auf gleiche Art und Weise, da werden Geldsystemkritiker in die „NeuerchteEsoterischeVerschwörungsecke“ verortet. Mich hat man dann letztendlich in ein Märchenbuch geschrieben, geschrieben auch deswegen – weil ich auch noch von einer zinsfreien Zeit die es im Mittelalter gab – bekannt mit der Begrifflichkeit „Goldenes Mittelalter“ berichtete, in dem über 300 Jahre Wohlstand und Wachstum ohne Arbeitsdruck und Geldsorgen herrschte. Um 1450, als das Zinsgeld wieder eingeführt wurde, beginnt das sog. „Finstere Mittelalter“ … Professor Dr. Dr. Berger vertritt dieselben historischen und gesicherten Ansichten – wie ich, bezüglich des zinsfreien „Goldenen Mittelalters, hier zu finden: https://www.youtube.com/watch?v=nLoE3_ZQXBw natürlich konterkariert das so manch einem seine Argumentationskette – deswegen muss es ein in einem Märchenbuch festgeschrieben werden.

Die Wurzel des Übels liegt nach meinem Dafürhalten generell im momentanen Geldsystem und dem unkritischen Glauben an die Fehlerlosigkeit des Zinses. Dieser macht aber die Reichen reicher und die Armen ärmer, weil er nicht nur als direkter Kreditzins gezahlt wird, sondern als Kostenfaktor in allen Preisen steckt.

Heute befinden sich etwa zwischen 30 und 70 % Zinsen in jedem Produkt, welches der Endkunde, ohne dass er es bemerkt, zahlt – ganz abgesehen von der immensen Zinslast, die im Steueranteil verborgen ist. Ich sag es noch einmal, die Wurzel allen Übels ist das hiesige Geldsystem – und wer das verneint, will im Grunde genommen keine Veränderung – denn es wird bleiben, wie es ist. Ob die Systeme Kommunismus, Sozialismus, Diktatur oder sonst wie heißen mögen – es ist und bleibt, wie es ist, das Geldschöpfmonopol ist wie ein gigantischer Staubsauger, der den kompletten Bodensatz aufsaugt, auf dem letztendlich nichts mehr wachsen und gedeihen kann – wie nur Leid und Elend. Alle Neoliberale ist es nämlich scheißegal, unter welchen Rahmenbedingungen weiter Politik betrieben wird – Hauptsache das Geldsystem bleibt in privaten Händen.

… der Knackpunkt ist aber, dass das Geld zwar aus dem Nichts kommt, dennoch aber mit Werten hinterlegt wird, eben mit den Sicherheiten. Und wenn der Kreditnehmer nicht mehr zahlen kann, sagt die Bank nicht etwa: „na, dann machen wir den Buchungssatz eben wieder rückgängig“, nein: die Bank greift dann auf die Sicherheiten zu, die ihr zugeschrieben werden, weil sie Geld verliehen hatte, dass sie eigentlich gar nicht hatte (also keine Spargelder anderer Kunden, für die die Bank eine Sorgfaltspflicht hätte).

Wird der Kredit allerdings bedient, dann erhält die Bank über Jahre Zinsen, nur dafür, dass sie eine kurze Buchung und etwas Kreditprüfung ausführte. Und das mit den Zinsen muss man dann gesamtsystemisch sehen, das Geld dafür ist ja jedes Jahr aufs Neue erst mal nicht da. Sollen die Kreditketten nicht reißen, muss sich irgendwer immer weiter verschulden, damit neues Geld in den Kreislauf kommt – ergibt den wirtschaftlichen Mindestwachstumszwang in Höhe der aufsummierten Zinsen, und dieser Betrag bringt der Allgemeinheit jedes Mal wenig, der landet nur bei den Vermögenden, nur wenn das Wirtschaftswachstum größer ist, als die Gesamtzinsbelastung p.a., dann wächst dabei der Wohlstand im Lande insgesamt.

Leider kann eine Wirtschaft langfristig bestenfalls in etwa linear wachsen, die Kurve der Vermögen/Schulden verläuft exponentiell, erst langsam, irgendwann fast senkrecht nach oben – Anfang der 1990er durchbrach die Vermögens/Schulden-Kurve die lineare Wachstumskurve, seither wachsen nur noch die Vermögen/Schulden, während die Mittelschicht ausdünnt etc etc … – das ist die reine mathematische Geldwesenproblematik heute. Das ist die übermächtige Basis, die alle Linken ihren Überlegungen zugrunde legen sollten, denn erst, wenn man da was dran anders regelt, können die linken Ziele irgendwann man wirklich immer mehr verwirklicht werden. Einstein hatte den Knackpunkt schon begriffen.

Das absurde Geldsystem – Interview mit Prof. Dr. Franz Hörmann

Ja ja, ich weiß, Alpenparlament. Nazis, Esoteriker, Scientologen, germanische Mediziner…
Ändert aber nichts an dem interessanten und nachdenkenswerten Interview.
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Der Weltgeldbetrug oder wie enteigne ich die Weltbevölkerung

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Das verzinste Geldsystem ist die Ursache der Umverteilung von arm auf reich

Der neueste Vortrag von Andreas Popp vom 10.09.2011 an der Uni Mannheim
Dauer: 91 Minuten

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Wenn jemand viel Geld verdient ohne zu arbeiten, dann arbeiten irgendwo anders viele Leute ohne dafür entlohnt zu werden.

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