Fukushima

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Nachrichten am Donnerstag – 2012.03.29

Über das „Atomdorf“ Japans:

Das Netzwerk, erklärte Kan, operiert nicht nur landesweit operiert, sondern ist auch international gut vernetzt und läuft unter dem kuscheligen Namen „Atomdorf“. Es ist derzeit jedoch in der Defensive, sucht die Deckung und hofft, alles werde für es irgendwie wieder gut.
[Ebenso] vor dreißig Jahren gab es eine grosse Windkraftanlage auf einer Insel, die zum Verwaltungsgebiet von Tokyo gehört. Tepco, der Stromgigant, dem auch das Atomkraftwerk Fukushima Nr. 1 gehört, kaufte die Anlage, stellte dort einige Versuche an und stellte diese dann ein mit der Begründung, Windenergie rentiere sich nicht.

Wir werden alle sterben. Alle? Nein, die hier nicht:

A mountain looming over a French commune with a population of just 200 is being touted as a modern Noah’s Ark when doomsday arrives – supposedly less than nine months from now.
A rapidly increasing stream of New Age believers – or esoterics, as locals call them – have descended in their camper van-loads on the usually picturesque and tranquil Pyrenean village of Bugarach. They believe that when apocalypse strikes on 21 December this year, the aliens waiting in their spacecraft inside Pic de Bugarach will save all the humans near by and beam them off to the next age.
(Oh, gibts ja doch in Deutsch)

Wie man 100 Millionen Euro verbrennt:

Nach fünf Jahren Forschung und 100 Millionen Euro investierten Steuergeldern endete in der vergangenen Woche das Forschungsprojekt „Theseus“. Es hatte das Ziel, „den Zugang zu Informationen zu vereinfachen, Daten zu neuem Wissen zu vernetzen und die Grundlage für die Entwicklung neuer Dienstleistungen im Internet zu schaffen“.

 Das würde mich nicht wundern:

Die italienische Zeitung Il Foglioberichtet, dass Mohammed Merah eine Schützling des französischen Geheimdienstes war.

Der französische Staatsbürger algerischer Abstammung Merah, der angeblich den Medien erzählt haben soll, dass er von Al Kaida inspiriert worden sei, wurde am 22. März während eines Polizeieinsatzes getötet worden, nachdem er mehrere Morde begangen hatte; die Morde sind als Terroraktionen charaktersisert worden.

Wird mal Zeit für eine Beinahekatastrophe:

Das Kernkraftwerk in Brokdorf (Schleswig-Holstein) wurde wegen beschädigter Teile vom Netz genommen. Bei einer Inspektion am Mittwoch wurden an Brennelementen, die sich im Abklingbecken befanden, gebrochene Haltefedern gefunden. Das teilte der Betreiber E.on mit. Die Federn sollen die Brennelemente beim Betrieb der Anlage fixieren.
(Im Entenhaus gibts noch eine andere)

Oder eine richtige Katastrophe in Brunsbüttel. Ratet mal, wer für das aufräumen bezahlen wird…

Brisanz erhält der Fall, weil es nicht möglich ist, den Zustand der radioaktiven Müllhalden zu untersuchen. Nach Betreiberangaben ist die Strahlung zu hoch, um Mitarbeiter in die Betonbunker zu lassen, sogar Kameras funktionieren deshalb nicht. Die Strahlung soll 500 Millisievert pro Stunde betragen, erlaubt ist pro Arbeiter bloß eine Belastung von 20 Millisievert pro Jahr. Der Greenpeaceexperte sprach von einer Radioaktivität »wie in Fukushima«.

Erwischt:

Spionage-Eklat: Kanadier soll Moskau riesige Menge von Geheimdaten übergeben haben

Wir erinnern uns an das zuckerhaltige Süßgetränk mit zermanschten Nieren von abgetriebenen Babys? Nun, hier sind die Christen:

Since we broke the news last March about the use of aborted fetal cell lines by Senomyx to test its food and beverage flavor enhancers, the public has responded with greater outrage and disgust than we have seen in more than a decade of our work – that is – exposing the truth about the exploitation of our unborn by these companies for profit!

Atlantis… ok:

Alexander Romanow hat im Rahmen eines Interviews gemeinsam mit Benjamin Fulford und Chodoin Daikaku angekündigt, dass die Gnostische Illuminati Gruppe (Gnostic Illuminati) Beweise zu der Existenz von Atlantis vor 14.000 Jahren der Weltöffentlichkeit präsentieren will.

Vor ca. 12.900 Jahren (wir bewegen uns zeitlich in 6 Zyklen zu á 4.300 Jahren) soll Atlantis durch eine globale Flutkatastrophe vernichtet worden sein. Platon schrieb darüber und die Geschichte von Noahs Arche deckt diese Theorie. Damals existierte bereits eine hoch-technologisch entwickelte Zivilisation mit freier Energie und die Menschheit war voller Weisheit und Spiritualität, Telekinese, Levitation, Manifestation.

Verschwörungstheorien:

Es heißt: Geschichte wiederholt sich nicht. Doch es gibt offensichtlich Ausnahmen. Wie die der NRW-SPD und ihr florierendes, illegales Parteispenden-System, das ihr bei der vorhergehenden Landtagswahl den Wahlsieg ermöglichte.

„Wir sind“ ist hoffentlich noch nicht geschützt:

Autsch, jetzt muss ich aber aufpassen, dass ich nicht abgemahnt werde.
„Wir sind das Volk“ ist MARKENNAME geworden. Der ehemalige Leipziger OBM Tiefensee hatte sich die Rechte dieser „Marke“ gesichert. Wusste ich überhaupt noch nicht. Der Rechteanteil von Tiefensee wird jetzt von der Stadt Leipzig übernommen.

Nochmal Piratenbashing. Diesmal zum Thema „Nachhaltigkeit“. Die machen es einem aber auch zu leicht:

Nein, meine Herren Nerz und Westermayer, niemand bräuchte zu verzichten und am Existenzminimum zu knabbern, wenn massiv und gezielt alles auf Nachhaltigkeit getrimmt würde. Wir leben nicht „über unser Verhältnisse“, wir leben in einem wirtschaftlichen Zusammenhang, der uns keine Wahl lässt ausser die Regeln der Nachhaltigkeit nicht zu beachten. Denn es sind nicht wir, die Nachhaltigkeit einführen können, das muss schon der politische Konsens sein, der das tut. Aber im Kapitalismus gibt es eben keinen politischen Konsens, im Kapitalismus befiehlt das Kapital und wir folgen.

Und weils so schön ist, gleich nochmal:

Die „Sozialpiraten“, eine Arbeitsgruppe der Piratenpartei, fordert ein bedingungsloses Grundeinkommen (BGE) für jeden Bürger. Das hört sich auf den ersten Blick erst einmal gut an. Aber: 440 Euro monatlich soll laut des Modells der Piratenpartei jeder vom Staat erhalten. Unterm Strich würde bedürftigen Menschen demnach weniger bleiben als bei Hartz IV, kritisierte Ronald Blaschke, Sprecher des „Netzwerks Grundeinkommen“.

Das ist mal wieder eine schöne phantasievolle Verschwörungstheorie:

Vergessen Sie auch nicht, was Rik und andere Forscher über Prinz William und seine Rolle im “New Age” nach 2012 zu sagen haben. Prinz Williams Geburtstag ist am 21. Juni (Sommersonnenwende), er repräsentiert symbolisch den “Sonnenkönig”. Am 21. Juni wird er dreissig Jahre alt. Nach der Überlieferung war der Messias dreissig Jahre alt, als er seine Predigtamt startete. Sogar König David war dreissig Jahre alt, als seine Regierungszeit anfing.

Das kurze Gedicht “And did those feet in ancient time” von William Blake deutet auf die Legende hin, welche England und Israel verbinden. Das Gedicht ist inspiriert von der zweifelhaften Geschichte, dass der junge Jesus in Begleitung seines Onkels Joseph von Arimathea in die Gegend reiste, die heute England genannt wird und Glastonbury besuchte. Dies soll während Jesus’ “verlorener Jahre” stattgefunden haben. Die Legende ist mit einer Idee aus dem Buch der Offenbarung (3:12 und 21:2) verknüpft, in dem einen zweites Kommen beschrieben wird, an dem Jesus das Neue Jerusalem errichtet……..
[Meine Lieblingsvertonung des Gedichts findet sich unten…]

Und dann hier weiterlesen…

Duckhome: Aufgelesen und kommentiert 2012-03-28

Bewegte Bilder:

Made in Germany:

Die oben angesprochene Vertonung von William Blakes Gedicht:

Und das ist ziemlich abgefahren – und in Englisch:

es geht noch weiter:

FNORD

Mittwochsnachrichten – 2012.03.28

Man könnte sich mal Gedanken darüber machen, warum die solche Meldungen überhaupt veröffentlichen:

Der Stand des Kühlwassers des Druck behälters in Reaktor 2 des havarierten Atomkraftwerks Fukushima ist deutlich niedriger als bislang angenommen. Wie die Betreibergesellschaft, die Tokyo Electric Power (Tepco), in Tokio mitteilte, stehe das Wasser in dem Behälter nur 60 Zentimeter hoch.

Die Piraten haben mal wieder ein Naziproblem

Und das sagt der Vorsitzende des Landesverbands Bayern darüber:

Aber vielleicht findet sich ja irgendwo in den Tiefen des Webs auch ein Tweet mit einem entschuldigenden “Sry Boris…”, vielleicht ja sogar einer mit einem freundlichen “Viel Erfolg und schon mal danke für Deinen Einsatz…” Wie gesagt, vielleicht.

Sicherheitshalber mache ich das mal und sage: Boris, danke für dein Engagement und viel Erfolg bei der Leitung der Landesgeschäftsstelle!

 Der 7. Sinn soll wieder gesendet werden. Sagt Ramsauer. Warum? Wahrscheinlich hat er das Video ganz unten gesehen.

Im Bundesverkehrsministerium überlegt man deshalb, an den Westdeutschen Rundfunk heranzutreten und ihn dazu zu überreden, die Sendung Der 7. Sinn wieder ins Programm zu nehmen. Dieser von 1966 bis 2005 produzierte Klassiker klärte Autofahrer über Verkehrsregeln und –risiken auf. Dabei erfand man eine ganz eigene Schnitt- und Bildsprache, um Gefahren eindringlich darzustellen.

Hier versucht jemand, Herrn Hubbard und seine ursprüngliche Lehre schönzureden:

Von Beginn an wurde schlecht über Scientology berichtet und oft sah sich die Gemeinschaft krassen Medienlügen ausgesetzt, wobei es heute lange nicht mehr so schlimm ist wie in den Anfangsjahren! Am 4.Dezember 1972 verschwand LRH für 10 Monate. Als er zurückkehrte war er ein völlig anderer Mensch geworden. So hatte er in den Jahren zuvor unzählige öffentliche Auftritte und Lesungen gemacht, seit seinem sonderbarem Verschwinden zeigte er sich nicht mehr in der Öffentlichkeit. Dafür begann er aber führende Scientology-Stellen neu zu besetzen. Was steckte hinter seinem Verschwinden?

Herr Gaertner benötigt Beruhigungsmittel. Kann ich verstehen:

Manchmal denke ich mir beim Lesen der Wirtschaftsmeldungen, ich habe etwas starkes geraucht. Und dann sage ich mir, dann würde ich micht nicht so darüber aufregen. So ein Augenblick war heute wieder.

Ich würde gerne mal die Realität besuchen, in der so was funktioniert:

Mario Monti, einst renommierter Wirtschaftsprofessor, ist kein draufgängerischer Neo-Liberaler. Der frühere EU-Kommissar gilt als liberaler Pragmatiker. Sein Grundsatz: Der Markt muss spielen. Zu viele Regulierungen behindern die Entwicklung.

 Hungernde Menschen bringen mehr Mädchen als Jungen zur Welt:

In Hungerphasen bringen Frauen häufiger Mädchen zur Welt. Das bestätigt eine Studie, die in den „Proceedings B“ der britischen Royal Society erschienen ist. Die amerikanischen Forscher hatten die Daten der Neugeborenen analysiert, die während und nach der großen Hungersnot in China zwischen 1959 und 1961 zur Welt kamen. Vorherige Studien zu den Auswirkungen anderer Hungersnöte hatten ein ähnliches Ergebnis geliefert: In mageren Jahren werden mehr Mädchen geboren. Warum dies so ist, wissen die Forscher nicht genau. Es gibt die Theorie, dass weibliche Ungeborene „anspruchsloser“ sind.

Wobei die hier wohl nichts dagegen haben:

Er muss reich, großzügig und zahlungswillig sein: Der sogenannte Sugar-Daddy. Und davon gibt es besonders viele in Kalifornien. Im Schnitt ist den Sugar-Daddys ihre Lebensabschnitts-Gefährtin 4357 Dollar im Monat wert.

Viele kommentierte Nachrichten. Ein Beispiel:

Bundesfinanzminister Schäuble (CDU) gibt Steuer auf Finanzgeschäfte endgültig auf
Während jeder kleine Handwerker auf seine Tätigkeiten 19 Prozent Umsatzsteuer draufschlagen muss, bleibt das ruinöse Finanzgezocke weiterhin gänzlich steuerfrei. Was aber keine Überraschung ist. Schliesslich sitzen CDU/CSU/SPD/FDP/GRÜNE tief im Enddarm der Finanzindustrie und würden viel Geld verlieren, wenn sie ein Gesetz durchsetzen würden, welches die Boni von Ackermann und seinen Komplizen reduzieren könnte.

Ebenso wenig überraschend, dass die SPD sich damit einverstanden zeigt, dass es keine Finanztransaktionssteuer geben wird. Entgegen allem Getöse, dass die SPD dem „Fiskalpakt“ nur dann zustimmen wird, wenn es auch diese Finanzsteuer gibt, fällt sie nun (wie gewohnt) um und wird natürlich trotzdem zustimmen. Denn wer möchte sich schon Parteispenden und Belohnungspöstchen entziehen?

Die beste Demokratie, die man sich kaufen kann. Sowas wählt man doch gerne.

 Wir haben noch nicht genügend Arbeitslose bzw. verdienen unsere Arbeitnehmer noch zu viel, da holen wir uns noch schnell ein paar Fachkräfte für Billig-Löhne:

Die Fraktionen von Union und FDP einigten sich darauf, dass Ausländer künftig zuziehen dürfen, wenn sie im neuen Job mehr als 44.800 Euro jährlich verdienen. Bislang galt eine Schwelle von 66.000 Euro.

Für Berufe mit vielen offenen Stellen – dazu zählen vor allem Ingenieure – soll die Verdienstschwelle bei nur 34.200 Euro liegen. Das teilten die Innenexperten von Union und FDP, Reinhard Grindel (CDU) und Hartfrid Wolff (FDP), mit.

Bewegte Bilder:

Auch wenn es ein „Christ“ gemacht hat ist es ein gutes Video über RFID Chips:

Der 7. Sinn – Die Frau am Steuer:
Man beachte den Focus der Kamera direkt nach dem letzten Satz. „Dieses Zeichen wird verstanden“.

FNORD

Montagsnachrichten vom Wochenende – 2012.03.26

Kurze Wahlanalyse von Herrn Weiss:

CDU: Weniger als 22% der Wahlberechtigten. Die Union ist bereits seit vielen Wahlen unter 25% der Wahlberechtigten.
SPD: 19,2% der Wahlberechtigten. Die Sozialdemoktraten sind dauerhaft im Ghetto unter 20%.
FDP: 0,75%; Spricht für sich
Linke: 10,2 % der Wahlberechtigten – und das ist noch das beste Flächenland im Westen. Muss man sich da nicht fragen, was man falsch macht?
Grüne: 3,1% der Wahlberechtigten. Das wird wohl vor allem eine Antwort auf den Betrug am Wähler in Baden-Württemberg sein. Viele schauen nach Stuttgart.
Piraten: 4,7% der Wahlberechtigten. Stolzes Ergebnis für ein Flächenland. Aber wird man hier auch so untätig bleiben wie die Berliner?

Vielleicht sollte er mal bedenken, daß vielleicht gerade der Sozialstaat das einzige ist, was zwischen Ihm, den Reichen™ und ihren Handlangern auf der einen Seite und der Menge mit Fackeln und Mistgabeln auf der anderen Seite steht.

Draghi äußerte sich in einem umfassenden Interview in der Frankfurter EZB-Zentrale auch zu der Frage, wie die Eurozone ihren Wohlstand langfristig sichern könne. Die Krise habe gezeigt, dass das vielgepriesene europäische Sozialstaatsmodell ausgedient habe.

Ob da die Angst mitspielt, die Generäle würden vielleicht nicht auf die eigene Bevölkerung schießen lassen, wenn es soweit ist?

Mit dem ‚Dresdner Erlass‘ macht de Maizière den Generalinspekteur zum obersten Vorgesetzten aller Soldaten mit entsprechender Weisungsbefugnis und beruft ihn auch formal in die Leitung des Ministeriums.
Gefunden auf einer Seite, die ich beim besten Willen nicht verlinken kann.

Warum haben die Linken den Gauck nicht nominiert. Der wäre niemals gewählt worden. So wie es hier der Abschaffung der Praxisgebühr geht, die ja auch die SPD will (angeblich):

Es hätte so schön sein können: Außer der Union stimmen alle Bundestagsparteien für die Abschaffung der Praxisgebühr, die seit 2004 alle ärgert und gegen die sich in den letzten Tagen außer der CDU und der CSU – man könnte sie als die Eltern dieses ungeliebten Kindes bezeichnen – nahezu alle Parteien ausgesprochen haben. Sofort und vollkommen unbürokratisch – die LINKE hatte einen entsprechenden Antrag vorbereitet.

Beunruhigend:

Wann wurde uns jemals die Wahrheit über die lebenslange fortlaufende Strahlenvergiftung gesagt, der wir alle bisher ausgesetzt waren? Dadurch sind wir alle seit dem Manhattan Projekt, über den Zeitraum von Jahrzehnten, ungefragt und uninformiert in ein gigantisches Laborexperiment hineingezwungen worden. Niemals gab es dazu irgendwelche ernst zu nehmenden ethischen Überlegungen oder Schutzmaßnahmen, die der Rede wert waren. Stattdessen waren es Profitgier und geheime Agenden, die diese Entwicklung zielstrebig vorantrieben.

Eine Phantasievolle Mischung von Verschwörungstheorien und Wahrheiten:

Wenn also mal wieder Terroristen oder Nazis in der Bundesrepublik morden, stecken Angela Merkel und Co. dahinter, wenn in Frankreich Juden erschossen werden oder Einwanderer zu Terroristen gemacht werden kann man dies Nicolas Sarkozy verdanken. Wenn in Polen Flugzeuge mit Politikern bzw. hohen Militärs auf mysteriöse Art und Weise abstürzen, steckt natürlich ebenso die Politik selbst dahinter. Hier ist genau wie in Frankreich oder Deutschland Wirtschaft, Politik, Medien und Showbiz alles eins- mitgliederstarke Mafia- Familien die schon seit Jahrhunderten ihre Mitmenschen nur betrügen und berauben. Und wenn in der ganzen Welt jetzt die großen Medien fast gleichzeitig verkünden, dass Aspirin Tabletten bei der Heilung von Krebs helfen, muss doch zwangsläufig auch jeder Idiot verstehen, dass auch hinter solchen Lügen diese Mafia steht. Und wer noch nicht weiss, dass auch Krebs als Volkskrankheit eine Verschwörung ist, wovon hauptsächlich die Pharma- Industrie und Ärzte profitieren, der sollte zumindest einmal nachschauen wem denn eigentlich die hier schleichgeworbene Aspirin gehört. Wer dies herausbekommt landet dann automatisch wieder bei den og. Clans. Es ist ein immerwährender Kreislauf den der Mensch lernen muss zu verstehen, wenn er nicht sich und sein Gehirn schon längst aufgegeben hat.

Warum sollte es bei Al-Jazeera anders laufen als bei den Deutschen Medien:

Am 13. März berichtete ich über den Exodus von Journalisten aus Al-Jazeera wegen der einseitigen Berichterstat- tung des Senders. Jetzt hat einer dieser Journalisten in einem Interview mit Real News Network erzählt, warum er seinen Rücktritt nahm. Ali Hashem sagte, wenige Wochen nach Beginn der Demonstrationen in Syrien vor einem Jahr, ging er mit seinem Kamerateam an die Syrisch-Libanesische Grenze und filmte wie schwer bewaffnete Gruppen sich versammelten und dann über die Grenze gingen. Sie trugen Kalaschinkows, Granaten und Panzerfäuste mit sich und waren bereit die syrische Armee zu bekämpfen. Das zeigt, der gewaltsame Regimewechsel in Syrien war lange geplant.

Ein Versuch, die gedankliche Aktivität der Menschheit mit den aktivitäten der Sonne zu korrelieren:

Unser Planet, alle Organismen, der Mensch und unsere DNA sind von der Sonne und der Erde abhängig, denn alles ist Teil eines kosmischen und natürlichen Wechselspiels. Oben sehen wir eine interessante Grafik zu dem Aufstieg und Fall von Zivilisationen, in Verbindung zu der Sonnenaktivität – hohe Aktivität = hoher Entwicklungsgrad. Pflanzen binden Carbon-14 durch Photosynthese, es entsteht durch kosmische Einstrahlung in unserer Atmosphäre und kann in Fossilien nachgewiesen werden.
Es ist eine klare Verbindung zu erkennen, vor allem was die Einwirkung auf die Ionosphäre angeht, durch die Schumann-Resonanz, auf unseren Körper (wir bestehen aus 50 Mrd. Partikeln, mit einer Ladung von 1.07 Volt) und unser erwachendes Bewusstsein. Alles ist elektromagnetische Schwingung und Vibration!

Karl Weiss nimmt Herrn Prantel auseinander:

Wiederum ist es Heribert Prantl, der hartleibigste Verteidiger des Kapitalismus, der einen Kommentar in „sueddeutsche.de“ schreibt, in dem die Dinge verdreht werden, soweit es nur geht. Er schreibt: „[Die Innenminister] mussten dann ein Jahrzehnt später erfahren, wie eine rechtsextremistische Bande trotz all dieser angeblich unverzichtbaren V-Leute mordend durchs Land ziehen konnte.“ Nein, Herr Prantl, die Innenminister wussten das längst – oder hätten es wissen müssen, wenn sie denn nicht absichtlich weggehört haben. Der massenmörderische NSU wurde die ganze Zeit von V-Leuten des Verfassungs“schutz“ beobachtet und sogar abgeschirmt, damit sie weitermorden konnten. Als die Polizistin ermordet wurde, waren Verfassung“schützer“ am Tatort. Ein US-Agent hat darüber eine interne Notiz geschrieben, die an die Öffentlichkeit kam.

Fefe über zwei Märchen:

Der irre Einzeltäter aus Frankreich hatte doch keine Kontakte zu oder gar Ausbild von Al Kaida. Der wurde übrigens neben den zwei tödlichen Schusswunden von über 20 anderen Kugeln getroffen.

Oh und weil die ganzen debilen Internetausdrucker alle schon wieder von der Vorratsdatenspeicherung halluzinieren, sei auf das Detail verwiesen, dass sie ihn ohne die Vorratsdatenspeicherung identifiziert haben.

 Photoshopdisaster hat ein paar nette Bilder zur Wahl in Amerika:

With the presidential race heating up we thought we’d give you a quick update as to where the candidates currently stand.

Wieso diese Firma noch existiert und die Veranwortlichen noch immer frei herumlaufen zeigt mal wieder die Macht des Geldes:

Monsanto. Haben wir diesen Namen nicht schon mal gehört? Ja, weißt du noch, wer Agent Orange produziert hat? Erinnern Sie sich an die Schöpfer von DDT? Wer hat noch gleich Aspartam erfunden?

Wenn wir sind, was wir essen, dann haben wir auch das Recht, die Antworten auf diese Fragen zu erfahren. Und es gibt mehr Fragen: warum sind Krebserkrankungen des Verdauungstraktes exponentiell steigend? Lassen Sie uns mit Monsantos wunderbarem Herbizid Roundup beginnen.

 

Der Newsticker Nummer 286:

++++ Abgebrüht: Serienmörder kocht seine Opfer ++++

Und über Amsterdam fliegen UFOs:

According to eyewitness testimonial,“on our way from Amsterdam, Netherlands to Dallas on March 17, 2012 on KLM flight, we caught an UFO right after departure. I filmed it with my iPhone but first noticed the UFO one day later when I played the video at home.“

 

Bewegte Bilder:

Hihi, Kuwait spielt versehentlich die Nationalhymne aus den Borat-Film:

Über Energie-Infrastruktur und Wasserstoff:

 FNORD

Nachrichten am Dienstag

Heute mal ohne Ufo’s.

Griechenland Pleite? Nee, kann gar nicht sein:

Damit ist faktisch der längst überfällige Staatsbankrott Griechenlands vollzogen. Griechenland verabschiedet sich vom Euro und nimmt als Neustartgeschenk noch 130 Milliarden mit auf den Weg. Pustekuchen, nichts davon, jetzt ist laut den Eurokraten die Krise beendet, ab sofort geht’s aufwärts mit dem lebenden Leichnam, mit dem Zombie. Griechenland wird seine Staatsschulden wundersam auf lächerlich geringe 160 Prozent des BIP senken können, in 8 Jahren gar auf winzige 120 Prozent. Investoren werden Schlange stehen, die Arbeitslosigkeit wird schlagartig sinken, Rezession wird aus dem griechischen Wortschatz gestrichen. Empfänger von Sozialleistungen wie Rentner werden sich mit Oliven vollstopfen und Retsina übers Haupt giessen, die Steuerämter werden mit der noch effizienteren Einnahme von Abgaben gar nicht nachkommen, die Wirtschaft wird schlagartig chinesische Wachstumszahlen produzieren statt minus 7,5 Prozent.

WTF?

Die EZB war den Geschäftsbanken gegenüber bisher sehr entgegen kommend. […]
Außerdem wurde jede Anhebung [der Zinsen] im Vorhinein durch bestimmte Codewörter angekündigt, so dass die Banken sich darauf einstellen konnten. Es war fast schon Geldpolitik auf Ansage, niemals wurden die Institute überrascht.

Über den kommenden dritten Weltkrieg:

Was, wenn Meinungsforscher Bürgern der Vereinigten Staaten und der Europäischen Union die folgende Frage stellen: “Was ist wichtiger, Islamisten die Freiheit zu geben, ein säkulares Regime in Syrien zu stürzen oder einen dritten Weltkrieg zu vermeiden?”
Ich wette, die Mehrheit wäre für die Vermeidung des 3. Weltkrieges. Natürlich, die Frage wird nie so gefasst werden. Das wäre eine “realistische” Frage und wir im Westen, von den Höhen unserer moralischen Überlegenheit haben keine Zeit für vulgären “Realismus” in der Außenpolitik (ausgenommen der exzentrische Ron Paul, der Rufer in der Wüste der republikanischen Vorwahlen).

Trau keinem Sachverständigen. Erst recht nicht, wenn er im Auftrage von Politikern lügt sachverständigt:

Wie die Stuttgarter grünen Abgeordneten Brigitte Lösch, Muhterem Aras und Nikolaus Tschenk mitteilten, sind sie von WikiReal auf einen Fehler in der Software „Railsys“ der Firma RMcon aufmerksam gemacht worden, die für den Stresstest von Stuttgart 21 verwendet wurde. Der Fehler bezieht sich auf den Zeitpunkt der Signalstellung bei der Ausfahrt aus dem Bahnhof und wirkt sich insbesondere bei verspäteten Zügen aus. Die Folgewirkung ist eine Kapazitätssteigerung des Tiefbahnhofs in der Simulation. Aus Sicht der drei Stuttgarter Abgeordneten handelt es sich damit um eine berechtigte fachliche Frage, deren Auswirkungen aber derzeit nicht abgeschätzt werden können.
(Erinnert mich an die unappetitliche South Park Folge mit Apple.)

Und hier latscht Herr Kauder mal wieder in ein Fettnäpfchen:

Siegfried Kauder hatte die allerbesten Absichten. Als CDU-Rechtsexperte spezialisiert auf Internet-Unrecht aller Art, wollte der CDU-Bundestagsabgeordnete auf seiner zuletzt recht bekanntgewordenen Homepage einfach nur mal zeigen, wie schwer das Leben und Wirken eines gewählten Abgeordneten im Normalfall ist. Zu diesem Zweck zeigte der erfahrene Politiker im Internet, dem nach einer Analyse von BKA-Chef Ziercke „größten Tatort der Welt“, zahlreiche Bilder von Minderjährigen, die ihn während seiner aufreibenden Tätigkeit im deutschen Bundestag besucht hatten, um sich ein Bild zu machen über den „Ablauf der parlamentarischen Arbeit in Berlin“.

Nochmal über die Wahl in Russland, diesmal von Webster Tarpley:

Russia Today: Dies war bis jetzt Russlands transparente Präsidentschaftswahl. Glauben Sie, dass der Westen diese Ansicht teilen wird, sobald die offiziellen Ergebnisse verkündet sein werden?

Webster Tarpley: Nun, unglücklicherweise sind die Eliten hier in Washington darüber vor Wut kurz vor einem Herzinfarkt. Das ist nicht das Ergebnis, das sie sich gewünscht haben. Ich bin nicht sicher, was Sie sich wünschten, aber sicherlich nicht dies.

Hier lobt jemand Herrn Monti aus Italien. Nicht wegen seiner Arbeit sondern wegen seiner Schlagfertigkeit…

Kürzlich erregte „La Padania“ sogar ein bisschen Aufsehen. Die Zeitung schrieb auf der Frontseite, Mario Monti besitze eine Villa in Silvaplana im Engadin. Die Botschaft war klar: Im eigenen Land geht man gegen Steuerflüchtlinge vor, und der Herr Ministerpräsident wäscht sein Geld in der sauberen Schweiz. Einige andere Medien übernahmen diese Neuigkeit.

Der Ministerpräsident reagierte mit professoralem Sarkasmus. Auf die wenigen Leser der Bossi-Zeitung anspielend sagte Monti, er wende sich an „die eventuellen Leser der Zeitung La Padania“ („agli eventuali lettori della Padania“). „Eventuelle Leser“. Zynischer geht es nicht. Mit sanftem Spott fügt er bei: „Eine Behauptung im Artikel ist korrekt“. Was bedeutet, dass alle andern falsch sind.

Christliche Kannibalen

Eine “imitierte Eucharistiefeier” lässt die Religionspolizei des Vatikans auf den Plan treten, die bereits intensiv die Verdächtigen verhört hat.Man muss hier wissen, dass das Verabreichen einer Oblate unter den Bedingungen einer katholischen “Messe” zur “Transsubstantiation” führt, die Oblate sich also in Fleisch verwandelt. Fleisch von der Leich des Heilands. Auch der Wein wird zu Blut, aber das darf nur der Schamane trinken, der die Zauberformel spricht.

Wenn nun also Unbefugte das Ritual vollziehen, kann Schlimmes passieren: Das Fleisch kann erheblichen Qualitätsverlust erleiden, das Blut womöglich den falschen Gerinnungsfaktor haben oder sogar erhöhte Hämatokritwerte aufweisen. Leistungssportler etwa bringen sich damit in Teufels Küche. Und eben auch die Teilnehmer am illegalen kannibalischen Zeremoniell. Wer nämlich spirituelles Gammelfleisch sich verschafft und im Umlauf bringt oder gar vorsätzlich verköstigt, wird im günstigsten Fall mit einigen tausend Jahren Fegefeuer bestraft. Dies gilt allerdings nur in Verbindung mit der Todsünde einträglicher Zinsgeschäfte.

Ein Buch über Manipulation:

Wären Sie bereit, einem Videospiele-Hersteller „eine nicht übertragbare Option auf Ihre unsterbliche Seele“ zu gewähren? Nein? 88 Prozent der US-Kunden waren es. Und das liegt freilich nicht daran, dass man jenseits des großen Teichs mit seiner Seele allzu bereitwillig um sich wirft. Die Leute haben beim Einkaufen schlichtweg nicht aufgepasst – vom Lesen der Nutzungsbedingungen ganz zu schweigen.

Ferngesteuertes Töten:

Der Widerwille normaler Männer gegen das Töten kann überwunden werden durch intensives Training, direkte Befehle von Offizieren, weitreichende Waffen (wie Raketen, Drohnen etc.) und Propaganda, die die Sache des Soldaten glorifiziert und den Feind enthumanisiert. „Mit der entsprechenden Konditionierung und unter den entsprechenden Umständen sieht es so aus, dass fast jeder töten kann und töten wird,” schreibt Grossman. Viele Soldaten, die Feinde in der Schlacht töten, freuen sich anfänglich, sagt Grossman, aber später fühlen sie oft tiefgehenden Ekel und Reue, was sich in posttraumatisches Stressleiden und andere Krankheiten umwandeln kann. Grossman glaubt, dass in Wirklichkeit die Probleme vieler Kriegsveteranen der Beweis sind für einen „starken angeborenen Widerstand des Menschen gegen das Töten seiner eigenen Art.”

Für alle Spinner, die ihre Krankenversicherung verlassen weil die jetzt homöopathische Behandlungen zahlt:

Zusammenfassend könne gesagt werden, „dass die Beschwerdesymptomatik der Patienten unter der homöopathischen Behandlung wesentlich verbessert wurde, verbunden mit einer deutlichen Reduktion der Einnahme konventioneller Medikamente.“ Der gemessene Real-Life Effect weise demnach auf „die Möglichkeit einer therapeutischen Bereicherung und finanziellen Entlastung des Gesundheitssystems hin, ohne allerdings Aussagen über die Wirksamkeit der homöopathischen Behandlung per se zuzulassen.“

Das liest sich so, als wenn „das Volk“ nicht über jeden Kram abstimmen sollte:

Am Abstimmungssonntag ist die Buchpreisbindung in der Schweiz endgültig gefallen. Die Vorteile werden geringer als erwartet sein, die Nachteile wiegen dagegen schwer.

 

Bewegte Bilder:

10 Minuten über die momentane Lage in Fukushima:

Nachrichten vorm Wochenende

Wenig, weil viel anderes zu tun…

Da weiss man, was von der Aussagen zur Fukushima-Katastrophe „Kann hier nicht passieren. In Deutschland gibt es keine Tsunamis.“ zu halten ist (das verlinkte PDF unbedingt lesen):

Kurz vor dem Jahrestag der multiplen Reaktorkatastrophe in der japanischen Küstenstadt Fukushima hat die deutsche Sektion der IPPNW, der [ http://www.ippnw.de/ Internationalen Ärztinnen und Ärzte zur Verhütung eines Atomkriegs], eine lesenswerte Studie vorgelegt. Detailliert wird darin zusammengetragen, was über die Ursachen und das Ausmaß der Schäden bekannt ist.

 Das tät mir stinken:

Einen folgenreichen Unfall hat ein Streifenwagen auf der A 5 bei Darmstadt verursacht. Das Polizeiauto war am Montag (05.03.12) auf einen mit Dixi-Toiletten beladenen Lastwagen aufgefahren.

Über Occupy:

Im Gegensatz zu seinen britischen und amerikanischen Pendants ist Occupy-Germany noch nicht aus seinen Winterschlaf erwacht. Während in den letzten Wochen Camps der Bankenkritiker in London, Washington und auch Spanien mit zum Teil derber Polizeigewalt geräumt wurden, schlagen sich die deutschen Aktivisten mit gänzlich anderen Problemen herum.

Abgesehen vom medialen Abgesang – viele Beobachter haben im Sinne Joachim Gaucks den Bankenprotesten schon eine kurze Lebensdauer und ihr abebben attestiert – ist derweil in den Netzdebatten der deutschen Occupy-Aktivisten ein Kampf um die Deutungshoheit innerhalb der Bewegung entbrannt. Angesichts der Heterogenität der Aktivisten ist ein solches Phänomen kaum verwunderlich, und nicht zuletzt die taz warnte im Oktober des vergangenen Jahres unter der Überschrift „Die dunkle Seite des Bankenprotests“ vor einer „Unterwanderung“ der Occupy-Bewegung durch die obskure US-Vereinigung namens Zeitgeist-Bewegung.

Zum Thema Frauenquote:

Fällt bald auch die letzte Bastion männlicher Dominanz? Anlässlich des Weltfrauentages fordern mehrere feministische Gruppen die Einführung einer Frauenquote für Strafgefangene. Mit ihrer Hilfe soll die Zahl weiblicher Häftlinge bis 2022 schrittweise von 5,7 Prozent auf über 30 Prozent gesteigert werden.

Ein paar Militärangehörige gegen den Iran-Krieg:

Am gleichen Tag an dem Obama sich mit Netanyahu im Weissen Haus traf (Samstag), erschien in der Washington Post ein ganzseitiges Inserat, in dem ehemalige ranghohe US-Militärs und Geheimdienstexperten sich gegen den Irankrieg aussprechen.

Herr Präsident, sagen Sie Nein zum Krieg der Wahl gegen den Iran!

 Einmal abstimmen bitte:

Am 5. März 2012 veröffentlichte ein User auf der Webseite Direkt zur Kanzlerin eine provokante Anfrage: „Warum stecken wir Milliarden von Steuergeldern in kommerzielle Projekte der Energiewirtschaft, wenn wir doch die Technologie für eine saubere und kostenlose Energieproduktion bereits besitzen?“

Bewegte und unbewegte Bilder:

Die Bananenrepublik:

Ziemlich irrelevant, aber ich finds interessant. Ein Bericht über Area 51. In Ausländisch:

FNORD

Nachrichten vorm Wochenende

So richtig viel gabs leider nicht…

 Dem kann man nichts mehr hinzufügen und sollte täglich in der Tagesschau vorgelesen werden:

Hätte die EZB dieses Geld (529,irgendwas Milliarden zu 1% Zinsen für Banken, Rb) den Nationalstaaten direkt für genau das eine Prozent oder sogar drei Prozent geliehen, wäre die Eurokrise erledigt. So gab es wieder nur Subventionen für das Großkapital. Warum demonstriert eigentlich niemand gegen die EZB und ihre Machenschaften? Es ist doch kaum vorstellbar dass da nicht Bestechungsgeld fließt. Solche irrsinnigen Entscheidungen sind sonst einfach nicht zu erklären.

Da können die Deutschen noch was lernen:

Hundert aufgebrachte Franzosen haben in der Stadt Bayonne im Baskenland der französischen Präsidenten Nicolas Sarkozy in arge Bedrängnis gebracht. Sie buhten ihn aus und riefen wütende Parolen. Schließlich drückte die Menschenmenge immer stärker gegen den Tross von Sarkozy, sodass dem Präsidenten keine andere Wahl mehr blieb als in einer Bar Schutz zu suchen.

 

 Wir werden alle sterben (Wenn wir zuviel ungesundes und schädliches Gemüse essen. Fast- und Mikrowellen- Food ist da sicherer). Komisch, ich dachte, jetzt kommt die Eichhörnchengrippe:

Ehec – dieses Kürzel hielt im vergangenen Jahr die Bundesbürger in Atem. Vor allem im Norden Deutschlands verbreitete sich der aggressive Darmkeim damals rasch. Bundesweit erkrankten 3800 Menschen, 53 starben. Nun sind in Hamburg innerhalb kurzer Zeit erneut fünf Infektionen mit dem Erreger aufgetreten, für ein Kind endete die Erkrankung tödlich. Droht eine neue Ehec-Welle?

Die Bilderberger haben es eilig. Sagt Herr Flegelskamp (passt im Groben und Ganzen übrigens auch zu Fulfords Aussagen):

Ich glaube allerdings nicht, dass bei den Bilderbergern ausgekungelt wird, was zu geschehen hat. Dafür sind die Treffen zu kurz. Wenn also die Besucher der Bilderbergveranstaltungen berichten, dass dort lediglich über das Geschehen in der Welt debattiert wird, glaube ich das. Na ja, fast, denn es dürften einseitige Debatten sein. Aus meiner Sicht sind die Bilderbergtreffen Veranstaltungen, die eher mit einem Befehlsempfang zu vergleichen sind. Dort bekommen Teile der Besucher gesagt, welche Schritte sie als nächstes einleiten sollen, welche Politiker sie pushen sollen, damit sie in führende Ämter gelangen und wie die Berichterstattung in den Medien aufgebaut werden soll, damit der dumme Pöbel nicht begreift, dass man ihn am Nasenring zur Schlachtbank führt. Die Debatten, wie man weiter vorgehen will, werden wohl in anderen Organisationen geführt, wie dem Council on Foreign Relations, dem European Council on Foreign Relations, der Deutschen Gesellschaft für Auswärtige Politik, dem Royal Institute of International Affairs, der Trilaterale Kommission, die Atlantikbrücke, dem Aspen-Institut und vermutlich einigen anderen (z. B. der INSM und der Bertelsmannstiftung), denn dort sind sie vereinigt, ein paar der Superreichen und ihre Handlanger aus den Bereichen der Wissenschaft, des Finanzwesens, der Politik und der Banken. Dass die noch verbliebenen Feudal-Herrscher sich damit verbrüderten, lässt den Schluss zu, dass sie ihre alte vergangene „Herrlichkeit“ zurück haben wollen.

Am Sonntag, den 11.02 schon was vor?

Am Sonntag, den 11. März 2012, ein Jahr nach Beginn der atomaren Katastrophe in Fukushima, wird es sechs große Demos und Aktionen in verschiedenen Städten und an Atomstandorten geben.
Wenn ja, wenigstens unterschreiben:
Als Privatperson unterschreiben

Als Organisation unterstützen

Big Brother is watching you

Bei den Beratungen über eine Neufassung des europäischen Datenschutzrechts machen die USA ein Mitspracherecht geltend. Im Anschluss an Gespräche mit der EU-Kommission in Brüssel sagte der Chefjurist im US-Wirtschaftsministerium, Cameron F. Kerry, am Mittwoch in Berlin, seine Regierung betrachte sich in diesem Prozess als berechtigten Interessenvertreter.

Das Rechtsgutachten der EU-Juristen zu ACTA (das, was wir nicht lesen sollen weil es die Unterzeichnung verhindern könnte). In zwei Fremdsprachen gleichzeitig (Englisch und Juristisch). Und nein, ich habs mir nicht angetan.

In einer gemeinsamen Rechtsmeinung stellen die EU-Juristen fest, dass es „keine rechtliche Voraussetzung gebe, dass ein internationales Abkommen kompatibel zu rechtlichen Beschlüssen von EU-Institutionen sein müsse. Ein von der Union unterzeichnetes internationales Abkommen kann tatsächlich zu Änderungen im Sekundärrecht führen.“ (Frage 2, c), Legal Opinion Seite 15)

Ist das ein neues Geschäftsmodell? Wo hat der Kunde denn 14,4% Zinsen bekommen? Bestimmt nicht auf seinem Girokonto.

Der frisch gebackene Millionär konnte sich jedoch nur wenige Stunden an dem Geldsegen erfreuen: Die Online-Bank forderte ihr Geld nach einem halben Tag zurück. Dem Kunden sei nur „aufgrund eines technischen Fehlers fälschlicherweise ein deutlich zu hoher Betrag als verfügbarer Betrag angezeigt“ worden, sagte ein Banksprecher am Donnerstag. Zusätzlich verlangte das Geldinstitut noch 14,4 Prozent Zinsen. Diese 12 000 Euro Aufschlag, den die Online-Bank von seinem Konto einbehielt, will der Hesse jetzt zurück. Über seine Klage verhandelt am 3. Mai das Landgericht Itzehoe.

Mach den Schäuble:

Ob wohl so auch die Rettungspakete ausgewürfelt werden?

Christoph Hörstel am 11.9.11 in Karlsruhe:

„Neues“ von der Wissensmanufaktur (was für ein fürchterliches Vorschaubild):

FNORD

Meine Fu-Kuh

Und so hört sich das an, wenn der hohe Norden dem Rest von Deutschland zeigt, wie man ein Karnevalslied singt:

(mehr …)

Amerikas (kleines) Fukushima – 1959

SSFL_SRE_Facility_1958

Nein, nicht Three Mile Island. Das war später.
Schon in 1959 gab es einen nuklearen Unfall mit einem experimentellen Natrium Reaktor in der Boeing-Rocketdyne Fabrik in Kalifornien.

Dies wurde erst 2006 bekannt, da damals selbst die Atomic Energy Commission offiziell verlautbaren ließ, daß nur ein Brennstab leicht beschädigt wäre und keine Radioaktivität ausgetreten sein soll. In Wirklichkeit waren 13 von 43 Brennstäbe geschmolzen. Und die haben damals den Reaktor in einer einfachen Fabrikhalle ohne besonderen Schutz gebaut. Daß hierbei auch noch jede Menge Chemikalien und Schwermetalle freigesetzt wurden, verwundert dann auch nicht weiter. Und das es nicht freiwillig zugegeben wurde erst recht nicht.

Und nun wundern sich alle, warum man den Beteuerungen der amerikanischen Behörden, daß beim überfluteten Atomkraftwerk in Nebraska keine Gefahr für die Bevölkerung besteht, keinen Glauben mehr schenken kann.

Ich mag nicht wissen wollen, was sonst noch alles vertuscht wurde bzw. wird.

Ach ja, Boeing sagt dazu:
“The 1959 Sodium Reactor Experiment (SRE) incident was not a ‘meltdown.’ Measurements and data taken at the time determined that releases were contained and controlled in accordance with regulatory guidelines. The SRE facility has since been properly decommissioned and cleaned up and has not adversely impacted the surrounding communities.”

Na dann ist ja alles Gut.

Mehr Info hier:

A Nuclear Incident “Worse Than Three Mile Island,” Covered Up For Forty Five Years

und (aktueller) hier:

News Blackout of flooded Fort Calhoun Nuclear Plant

 

© vom Bild der Fabrik: Public Domain, hergestellt 1958, bereitgestellt vom Department of Energy, USA.

Land unter um das AKW in Nebraska

Tja, hoffentlich haben die da Unterwasser-Notstrom-Dieselaggregate:

http://www.omaha.com/article/20110626/NEWS01/110629782#flood-wall-fails-at-fort-calhoun

 
Hier mit Kommentar:

 
Gefunden bei Politaia. Dort geschieht das Lesen auf eigene Gefahr.

Neue Rekord-Strahlung in Fukushima

Reaktor 1 streut nun Radioaktivität nach allen Seiten 

Von Karl Weiss

Die stückchenweise Wahrheit, die uns die Tepco über die Reaktoren in Fukushima zukommen lässt, wurde durch ein neues Detail bereichert: In Block 1 ist die Radioaktivität nun so hoch, dass ein Arbeiter dort nach vier Minuten bereits die Jahresdosis abbekommen hätte.

Ein Roboter hat diese hohe Dosisleistung gemessen: 4000 MilliSievert pro Stunde oder 4 Sievert pro Stunde. Das ist weit über jener Schwelle, die schon nach wenigen Minuten Krebs erzeugen kann, als Jahresdosis ist das also völlig inakzeptabel, aber wir sind nun ja schon gewohnt: Die Atom-Mafia weiss nicht, was Krebs ist. („Krebs? Was ist das?“)

Eine so hohe akute Strahlung ist der klare Beweis: Der ganze Reaktor ist bereits geschmolzen, der Sicherheitsbehälter durchlöchert und der Betonmantel ebenso:

Der geschmolzene Kern ist bereits ausserhalb des eigentlichen Reaktormantels und verbreitet sich in Form von Wasserdampf (es wird ja immer noch versucht mit Wasser zu kühlen und damit steigt immer viel Wasserdampf aus dem Reaktor ins Freie), vom Wind bewegten Teilchen und vom Wasser ausgewaschenen Teilchen, die mit dem Wasser in den Untergrund sickern und von da wahrscheinlich ins Meer gelangen.

Die gesamte Menge Radioaktivität, die dort vorhanden ist, wird an die Umwelt abgegeben. Das ist deutlich mehr als bei einer Atombombenexplosion von einer Bombe der Hiroshima-Grösse.

Das ist auch deutlich weit mehr als bei der Tchernobyl-Katastrophe, denn dort wurde ja im Einsatz von Zehntausenden von Helfern ein riesiger Betonmantel über das ganze Atomkraftwerk gebaut.

In Fukushima ist das mit dem Betonmantel nicht anwendbar, denn man hat es ja unmittelbar ans Meer gebaut. Hier müsste zusätzlich eine Betonmauer von einigen Hundert Metern Tiefe zwischen Reaktor und Meer geschaffen werden, um das Absickern in die Tiefe und anschliessende seitwärts Sickern ins Meer zu verhindern.

Auch in diesem Fall zeigt sich wieder: Man hat vorher nicht durchgedacht, was man im Falle eines Gau oder Super-Gau machen würde, sonst wäre ein Atomkraftwerk unmittelbar am Meer schon ausgeschlossen worden.

Voraussehende Vorsichtsmassnahmen, wie sie bei jedem anderen Gebäude Selbstverständlichkeit wären, werden bei Atomkraftwerken nicht vorgesehen. In jedem modernen höheren Gebäude werden z. B. brandgesicherte Treppenhäuser mit Eisentüren eingebaut, um eine Katastrophe im Falle eines Brandes zu verhindern und Fluchtwege offen zu halten, aber vergleichbare Massnahmen bei einem Atomkraftwerk zur Verminderung der Folgen bei einem Gau oder Supergau gibt es nicht!

Man baut Atomkraftwerke (und das gilt nicht nur für Fukushima, sondern auch für alle anderen Atomkraftwerke), ohne auch nur die mindesten Massnahmen gegen das Auftreten eines Gaus oder Super-Gaus vorzusehen und sieht ebenso keine Sicherheitsmassnahmen für den Fall eines solchen Unfalls vor.

Man kann also nicht mehr davon ausgehen, dass es sich um Fehler oder Irrtümer handelt. Es ist ein Terroranschlag gegen viele Menschen!

Dazu kommt jetzt auch noch: Tepco gibt zu, dass in den Resten der Atomkraftwerke Fukushima in offenen Becken riesige mengen stark radioaktiv verstrahlten Wassers (um die 100 000 Tonnen) gelagert sind. In der bald einsetzenden jährlichen Regenperiode befürchtet man, würden sie überlaufen.

Und nun ist auch noch das passiert, woran vorher niemand gedacht hatte, nämlich der Super-Gau in vier direkt nebeneinander liegenden Atomkraftwerken, die zusammen den Haupt-Komplex von Fukushima ausmachen. Das gleiche, was jetzt in Reaktor 1 passiert ist – das Abgeben der gesamten Radioaktivität an die Umwelt – wird auch in Nr. 2, Nr. 3 und Nr. 4 passieren (oder läuft schon ab).

Im Fall von Nr.3, der mit plutoniumhaltigen Brennstäben ausgerüstet war, wird zusätzlich noch eine kaum enden wollende Lawine von Plutonium freigesetzt! Plutonium ist nicht nur zusätzlich zur Radioaktivität extrem giftig, es hat auch eine Halbwertszeit von Zehntausenden von Jahren. Man wird als o in der Umgebung von Fukushima noch erhöhte Radioaktivitität im Jahre 21 000 messen können!

Das sind also vier Mal weit mehr Freisetzungen von radioaktiven Teilchen als in Tchernobyl plus die ganze Plutonium-Last, eine Katastrophe ungeahnten Ausmasses!

Selbst die Umweltschützer (wie der Bürger-Journalist), die bereits vor Jahrzehnten vor den möglichen Folgen von Unfällen in Atomkraftwerken gewarnt hatten, konnten sich nicht in den schlimmsten Alb-Träumen eine solche Extrem-Katastrophe vorstellen.

All dies wird nun von den Medien weitgehend unberücksichtigt gelassen. Zwar werden noch von Zeit zu Zeit kleine unverdauliche Happen von Informationen über Fukushima abgegeben, aber der Zusammenhang wird nirgendwo hergestellt.

Denn sonst würden sich noch mehr Menschen für das sofortige Abschalten aller Atomreaktoren einsetzen und sich nicht mit der Stillegung einiger und dem Weiterfunktionieren vieler anderer für Jahrzehnte zufrieden geben.

Die Atomreaktoren sind Terror gegen die Menschheit! Weg mit den Terroristen! Weg mit dem Kapitalismus!

Wir wollen leben! Wir wollen keinen quälenden Krebstod!

Hier Links zu den anderen Artikeln im Blog von Herrn Weiss im Zusammenhang mit dem Super-Gau von Fukushima

– Nur ein bisschen harmlose Radioaktivität?

– Radioaktivitätswerte dürfen nicht mehr veröffentlicht werden.

– Super-Gau Japan 3

– Fukushima – Es wird immer gruseliger

– Radioaktivität? – Alles unschädlich

– Was war der Auslöser des Fukushima-Super-Gaus?

– Strahlende Teilchen in Kanadas Trinkwasser – Fukushima 7

– Fukushima – Kernschmelze im Reaktor 4

– Fukushima – Düster, düsterer

– Streit um die Fukushima-Artikel dieses Blogs

– Nach Fukushima nun Kashiwasaki – Kariwa?

– Fukushima – Die Atom-Mafia

– Atomreaktor: 50 Jahre Abklingzeit

– Der Deutsche Atom-Gau

– Fukushima: Nuklear-Explosion?

– Fukushima: Vor einem neuen Ausbruch?

– Fukushima: Jetzt scheint es passiert zu sein

– Fukushima: Mein Gott, Walter

– Fukushima: Bei weitem das grösste Atomunglück aller Zeiten

– Fukushima: Jetzt hat es auch die ‚Süddeutsche‘ bemerkt

– Die japanische Tragödie

Wiederum Mit Dank an Herrn Weiss

Eine kleine Video Rundschau über aktuelle und ältere Verschwörungstheorien

von denen sich mit Sicherheit einige als Wahr herausstellen werden…

Die Mondverschwörung (Trailer). Wirklich nur Satire?:

Die Verschiebung der Erdachse:

Ein Professor der WU in Wien zum Ende des Geldes, wie wir es kennen:

Wetterkriege mit Haarp:

Eine nukleare Explorion in Fukushima:

Eine Zusammenfassung einiger populärer, meist älterer Verschwörungstheorien:

Hitlers Auferstehung: ein Lob auf den Supergau der Moderne!

7,8 Millionen Deutsche leiden jährlich an Depressionen. 2,5 Millionen Deutsche sind ständig besoffen ... vornehm: "leiden unter einer Alkoholkrankheit". 10 Millionen Deutsche sind behindert.  67 % der Deutschen haben Rückenschmerzen, manche haben schwer zu tragen, anderen wurde das Rückgrat gebrochen. Nun kriegen knapp sieben Millionen Menschen Hartz IV, drei Millionen Menschen sind arbeitslos, zwanzig Millionen sind Rentner.

7,8 Millionen Deutsche leiden jährlich an Depressionen. 2,5 Millionen Deutsche sind ständig besoffen … vornehm: „leiden unter einer Alkoholkrankheit„. 10 Millionen Deutsche sind behindert.  67 % der Deutschen haben Rückenschmerzen, manche haben schwer zu tragen, anderen wurde das Rückgrat gebrochen. Nun kriegen knapp sieben Millionen Menschen Hartz IV, drei Millionen Menschen sind arbeitslos, zwanzig Millionen sind Rentner.

Es gibt natürlich den depressiven Renter mit Rückenschmerzen und Behinderungen, der sein Leid nur betrunken erträgt … doch das dürfte nicht der Regelfall sein. Wie es aussieht, ist dieses Land bzw. sein Volk ziemlich krank.

Grund, ein Lob auf unsere Kultur auszusprechen. Zum Beispiel auf unsere Wirtschaft. Aufgabe der Wirtschaft war ursprünglich, für Wohlstand im Volk zu sorgen. Jedenfalls ist das die Aufgabe der demokratischen Volkswirtschaft. Unsere Realwirtschaft macht was anderes: sie läßt gerne auf Kosten der Steuerzahler für sich arbeiten, siehe Telepolis:

Denn es ist dramatisch, dass angesichts der Wirtschaftsentwicklung die Zahl derer, die zusätzlich zu ihrem Lohn auch noch auf staatliche Zusatzleistungen (Hartz IV) angewiesen sind, erneut deutlich gestiegen ist. Die gesamte Zahl der „Aufstocker“ lag im Durchschnitt bei 1,383 Millionen. Das sind 4,4% mehr als 2009, Anhand der Zahl erhält man eine Ahnung, woher das Wachstum eben auch kommt. Die Bundesagentur für Arbeit (BA) zeigt auf, dass sich damit eine fatale Tendenz verstetigt, denn im Vergleich zu 2007 ist die Zahl der öffentlich subventionierten Jobs sogar schon um 13,5% gewachsen.

So kann jeder reich werden, der keinen Anstand hat und sich mit der Ethik eines asozialen Schmarotzers durchs Leben schlägt. Macht man das gut, hat man enorme Chancen, Mitglied der Schröder/Maschmeyer/Wulff-Gang zu werden. Dort mag man erfolgreiche Menschen und schaut nicht so genau hin, womit die ihr Geld eigentlich gemacht haben.

Am Reichsten wird man ja durch reine Geldgeschäfte. Das ist viel spannender als das lästige kaufen und verkaufen im Alltag. Reine Geldgeschäfte zum Beispiel mit … Griechenland. Die hatten ja jahrelang günstigste Kredite erhalten, die sich die Banken jetzt vom Steuerzahler zurückholen. Die geforderten Sparprogramme erstickten die Wirtschaft, was zu noch mehr Sparprogrammen und noch weniger Luft führte.  Das Volk jedoch flüchtete sich nicht in Depressionen, Alkohol und Rückenschmerzen (die deutsche „Innere Emigration“)  sondern ging auf die Straße, wo überraschend kräftig ausgeteilt wird, siehe junge Welt:

»Selten habe ich derartig brutale Schläge gesehen«, erklärte der den 30jährigen Giannis K. behandelnde Neurochirurg Panos Papanikolaou gegenüber der griechischen Presse. Der Arzt betonte, daß die kleinste Verzögerung bei der Einlieferung des Verletzten ins Krankenhaus zum Tode des jungen Mannes geführt hätte. Nach Berichten von Demonstranten und Journalisten hatten Polizeibeamte ihre Schlagstöcke umgedreht und mit den aus ummantelten Metallkernen bestehenden Griffen wahllos auf Demonstranten eingeschlagen.

Griechenland ist eigentlich das wahre Mutterland der europäischen Demokratie. Die griechische Philosophie ist kulturbegründend für das ganze europäische Abendland, voller Stolz halten wir die grieschischen Denker im internationalen Kulturkampf stolz vor uns her … doch ihre Urenkel liefern wir Anlageberatern zum Fraß aus und zeigen zwischendurch ganz offen, was wir in Europa von Demokratie halten, womit wir uns von der Wirtschaft ab- und der Politik zuwenden.

Auch hier ein volles Lob – zum Beispiel für EU-Parlamentarier, an ihrer Spitze Jorgo Chatzimarkakis. In der Welt fordert er ganz offen die Errichtung einer Diktatur in Griechenland – und keinen interessierts. 200 EU-Beamte sollen den „dummen und korrupten“ Griechen zeigen wo es langgeht. Das EU-Beamte selbst diese „griechischen“ Qualitäten offen präsentieren, scheint dem Beutegriechen der FDP entgangen zu sein. Das ist schon reichsdeutsches Denken, das Gauleiter über besetzte Gebiete herrschen lassen möchte. Und wo bleibt der Aufschrei der empörten Demokraten?

Nun, die Demokraten, die Geld haben, freuen sich über die Entwicklung. Der Massenverkauf griechischer Inseln an private Käufer wird vom IWF aktuell gefordert, siehe FTD: damit können sich jene, die sich ihre riskanten Kredite vom Steuerzahler bezahlen ließen, mit den Gewinnen das geplünderte Land selbst kaufen: ein Supergeschäft vollkommen ohne Risiko … wenn die Politik mitspielt.

Und die Politik spielt mit. Sie wird ja immerhin gut dafür bezahlt. Diäten, Pöstchen und Einladungen zu kostspieligen Events fliessen reichlich – letztlich allerdings alles aus dem Steuerzahlersäckel bezahlt, das auf immer raffinierteren Wegen geplündert wird … und in  immer größerem Umfang.

Damit das nicht passiert, haben wir ja die Presse, die „Vierte Macht“. Sie versorgt uns regelmäßig mit wichtigen Nachrichten, zum Beispiel der Spiegel. Westerwelle klatscht für Rössler, der brav die Blumen hält, Osama bin Laden soll Pornos geguckt haben und die Polen demonstrieren ihre Vorstellungen von einem vereinten Europa:

An Feinden herrscht bei Polens berüchtigten Hooligans kein Mangel. Polizisten und Politiker, die ungeliebten Deutschen und die verhassten Juden, die Fans der gegnerischen Mannschaft und vermeintliche Versager in den eigenen Reihen – sie alle werden regelmäßig zur Zielscheibe von Hassgesängen und Prügelattacken.

Nun, letztere Nachricht war etwas versteckter. Judenfeindlichkeit in Polen war auch nach dem zweiten Weltkrieg ein großes Thema, passte aber nicht in die aktuellen Anweisungen der Mediendirigenten, ebensowenig wie die Deutschenfeindlichkeit. Im friedlichen, vereinten Europa der offenen Grenzen mag man andere Nachrichten, jedenfalls solange, bis die ersten Länder anfangen, ihre Grenzen wieder dicht zu machen.

Dänemark ist ja akut dabei, aber Italien macht das in einem noch viel größeren Umfang, wie die Basler Zeitung berichtet:

Tunesien kauft Italien vier Fregatten ab. Die Schiffe sollen entlang der tunesischen Küste patrouillieren und den Strom illegaler Einwanderer aus dem Land unterbinden.

Wir verkaufen den neuen arabischen Demokratien, für die unsere Jagdbomberpiloten gerade ihr Leben (und das tausender Zivilisten) gefähren, Kriegsschiffe, mit denen sie für uns ihre eigenen Bürger versenken sollen. Solche Nachrichten hört man im Euroraum nicht gern … aber in der Schweiz freut man sich darüber.

Wir selbst … erfahren weniger darüber. Unsere Medien sind systemkonform, wer wissen will, was sich hinter der für die Demokratiefassade notwendige Medienschminke verbirgt, muss sich ordentlich anstrengen, viel Zeit investieren und ein hohes Bildungsniveau haben. Dann kann man sehen, das die Allianz von Mafia und Rechtsradikalen nicht nur die Hoheit über polnische Stadien erlangt hat, in finnischen Parlamenten Triumphe feiert oder die dänischen Grenzen für Normalbürger dichtmacht, sondern europaweit eine neue Bewegung darstellt, die an das Deutschland der dreissiger Jahre erinnert.

Hitler würde sich freuen. 66 Jahre nach seinem Tod feiert sein Geist fröhliche Auferstehung in polnischen Fußballstadien, dänischen Zollstellen oder auf tunesischen Fregatten italienischer Herkunft, während die „Generation Doof“ in Deutschland ihn für den ersten deutschen Bundeskanzler hält.

Wie gut, das das deutsche Volk so im Eimer ist. Mit diesen kaputten Typen kann man wenigstens die Widerauferstehung der Waffen-SS verhindern – aber vielleicht ist das der Grund für den beständig gepredigten Mythos vom „Fachkräftemangel“. Aktuell fordert BA-Chef Weise (nebenbei wie Bundespräsident Wulff Aktivist der US-Amerikanischen „Pro Christ“-Bewegung“ die zum Teil ultrarechten Tendenzen hat) in der Zeit die Einwanderung von zwei Millionen Ausländern, während die Dänen und die Italiener gerade das mit Gewalt verhindern wollen.

Und wie gehen die Medien mit dem Supergau der Moderne um? Wie mit dem Supergau in Fukushima: sie verschweigen es, bringen nur Teilwahrheiten oder platte Lügen. Supergau in Fukushima? Noch nie gehört? Da ist alles unter Kontrolle? Wer diese offiziellen Propagandalügen weiterhin glauben möchte, um weder Weihnachstmann noch Osterhase aus seinem Weltbild verbannen zu müssen, der sollte nicht bei Telepolis vorbeischauen:

Beschrieben wird von japanischen Medien wie dem Fernsehsender NHK ein Super-Gau, ohne das Kind allerdings beim Namen zu nennen. Denn berichtet wird von der Tatsache, dass, anders als bisher berichtet, der Großteil der Brennstäbe in Reaktor 1 geschmolzen und auf den Boden gefallen sei.

Dann werden die sich wohl doch so langsam zum Erdboden durchfressen, während täglich Tonnen von radioaktiv verseuchtem Wasser produziert werden im verzweifelten Versuch, die Glutmasse zu löschen. Aber nach offiziellen Angaben beträgt die Temperatur der Stäbe ja auch nur hundert Grad, gerade genug zum Eier kochen, siehe ebenfalls Telepolis:

Die Brennstäbe würden weit aus dem Kühlwasser herausragen, nach den Meldungen ganz, unerklärlich ist, warum die Temperatur im Druckkessel gleichwohl mit 100-120 Grad relativ gering sei, wenn denn die Zahlen stimmen. Erklärungen dafür gibt es bei Tepco nicht.

Erklärungen gibt es auch für die anderen Erscheinungen in den Nachrichten nicht. Wozu auch, Hauptsache, man hat was berichtet, ohne einen Rüffel von Chefredakteur, vom Anzeigenkunden oder einer der staatstragenden Parteien erhalten zu haben.

Aber eins scheint sicher: der neue Führer der vereinten europäischen Rechtsradikalen wird nicht Adolf Hitler heißen. Es sei denn … man erweckt in digital zum Leben. Soll ja möglich sein.

 

 

 

 

Der deutsche Atom-Gau

25-jahre-tchernobyl-1986

Schachtanlage Asse läuft voll

Von Karl Weiss

Während wir alle gebannt nach Japan zum Super-Gau von Fukushima gucken, hat sich heimlich, still und leise ein deutscher Gau direkt unter unseren Füssen herangeschlichen. Im unterirdischen Lager „für leicht- und mittelschwer strahlende“ Atom-Abfälle in der Schachtanlage Asse wurden hohe und höchste Strahlungswerte gemessen.

Das angeblich wasserdichte Ex-Bergwerk wurde von einem unterirdischen Wasserlauf „gefunden“ und läuft jetzt voll. Dabei laugt es wasserlösliche Teile des Atom-Mülls aus den Fässern mit dem Müll, die natürlich verrosten und allen Inhalt der Allgemeinheit zur Verfügung stellen.

Und die wasserlöslichen Anteile des Atommülls sind eben gerade jene, die besonders tükisch sind, vor allem Strontium 90 und Cäsium 137.

Die „Welt“ meldete am 24. April 2011, dass vor der Kammer 12 Höchstwerte von Cäsium 137 gemessen wurden, die selbst an Orten, wo Atombomben explodierten, noch nicht vorkamen: Das Wasser enthielt 266 000 Bequerel pro Liter Cäsium 137!

Das wäre nicht möglich, wenn dort, wie eigentlich vorgesehen, nur schwach und mittel strahlender Müll abgelagert wurde. In Wirklichkeit, das wird jetzt immer deutlicher, hat man Asse zum Teil als (nicht genehmigtes) Endlager für hoch radioaktives Material wie Brennstäbe und ähnliches genutzt.

Nur ein Beispiel (aus einem Artikel hierzu, http://politikprofiler.blogspot.com/2011/04/ist-die-asse-das-deutsche-fukushima-700.html , in diesem Artikel auch weiterführende Links):

„ … in einer Liste vom 18. Januar 1977 ist vermerkt, dass 49 Atommüllfässern eine Strahlung von 550 bis 700 Sievert pro Stunde an der Außenseite aufweisen [Das ist mehr als im Inneren der Atomkraftwerke in Fukushima.].

Der Begleitschein gibt lediglich Auskunft darüber, dass es sich um ein- betonierten Schrott aus dem Kernforschungszentrum in Karlsruhe handelt. In den Jahren um 1977 arbeiten Forscher an einem Pilotprojekt zur Wiederaufbereitung von Brennstäben. Vielleicht galten zur damaligen Zeit Brennelemente noch als Atomschrott, wenn sie aus einer Forschungsanlage stammten? Heute will das Keiner mehr wissen und die Papiere geben keine Auskunft darüber.“

Hier noch einmal einiges Grundlegende zu Asse und Cäsium 137:

„In einem Schreiben des Bundesamtes für Strahlenschutz an das Bundesumweltministerium wird betont, bereits vor 13 Jahren – und damals war Frau Merkel dort Ministerin – wurde das Ministerium über die mögliche Gefahr einer Verstrahlung des Trinkwassers durch das Atommülllager Asse informiert.
Was Frau Merkel daraufhin unternahm, war – nichts. Sie vertraute einfach darauf, dass sich Probleme selbst erledigen. Sie saß das Problem nach dem Vorbild von Kohl aus. Nur, was bei politischen Problemen manchmal funktioniert – man ignoriert sie einfach und sie werden mit der Zeit vergessen – ist bei wirklich realen Problemen eben nicht so. Sie hätte damals umfassende Untersuchungen über die Gefahren anstellen lassen müssen und dann entsprechende Maßnahmen in Gang setzen.

Sie war aber so damit beschäftigt, CDU-Vorsitzende und dann später Bundeskanzlerin zu werden, dass sie dafür keine Zeit fand. Das werden nun weite Teile der bundesdeutschen Bevölkerung büßen müssen. Auch das typisch für unsere Politiker-Brut. Ihre Fehler büßen immer wir.

Das Atommülllager Asse wurde nämlich völlig unsachgemäß mit immer neuem Atommüll vollgestopft, obwohl dafür überhaupt keine Genehmigung vorlagt. Die Betreibergesellschaft hielt sich nicht an vereinbarte Regeln, bestreitet heute, dass es solche Regeln überhaupt gab, was alles nur noch schlimmer macht.“

Zitat aus: „Die zweite Leiche in Frau Merkels Keller“ ( http://karlweiss.twoday.net/stories/5949444/ )

„Die Grundidee war und ist: Man könne die strahlenden Atom-Abfälle in tiefen aufgelassenen Bergwerken einlagern. Dort würden sie für alle Zeiten sicher lagern und man könne das Problem vergessen. Dumm nur, dass die Geologen (die nicht gekauft waren) sofort widersprachen: Sie sagten: Der gesamte Untergrund auf der Erde ist von Wasseradern durchzogen, die zusätzlich noch andauernd (manchmal alle zehn Jahre, manchmal alle 100 Jahre, manchmal nach Hunderten von Jahren) Weg und Richtung des Flusses ändern. Und fast all dies Wasser kommt irgendwann an irgendeiner Stelle wieder an die Oberfläche – und zwar im Einzelfall unvorhersehbar. Der Untergrund arbeite, er sei nicht auf Dauer stabil. Wo es grosse Kavernen gibt, werden diese irgendwann vom „Bergdruck“ geschlossen und alles, was darin ist, zermalmt. Eingelagerte Behälter würden dann die radioaktiven Stoffe freigeben und das Wasser würde sie aus den Höhlungen laugen und an irgendwelchen Stellen an die Oberfläche bringen.“

„Nur um dem Nichtfachmann eine Idee zu geben: Wenn dieses Wasser mit Cäsium-137 an irgendeiner Stelle einen Trinkwasserbrunnen oder ein Grundwasser verunreinigt, aus dem Trinkwasser gewonnen wird, dann werden Hunderte, vielleicht Tausende, vielleicht Zehntausende, im schlimmsten Fall Hunderttausende Menschen mit geringenMengen des hochradioaktiven Isotops verstrahlt. Dessen Salze sind wasserlöslich und unser Körper baut sie, als wären es Kalium-Atome, in den eigenen Körper ein (Kalium ist eines der lebenswichtigen Spurenmetalle). Dort können dann selbst winzigste Mengen, 10, 20 oder 30 Milligramm (tausendstel Gramm) ihre Langzeitwirkung durch Strahlung entfalten.

Die mit geringen Mengen von Caesium 137 verstrahlten aus der Nähe von Hiroshima und Nagasaki haben zum Teil die fürchterlichsten Schicksale von allen gehabt. Entsetzliche Schmerzen – Gliedmassen faulen ab, müssen amputiert werden, Organe entfernt. Krebs! Mehrere Krebse entwickeln sich zur gleichen Zeit. Wer das überlebt, ist noch schlimmer dran. Es gibt Fälle, wo Menschen 15 Jahre lang entsetzlich litten, bevor der Tod sie erlöste.

Wer mit Cäsium 137 verstrahlt wird, speziell mit kleinen Mengen, so dass er nicht schnell stirbt, wird die Gefolterten von Abu Ghraib und von Guantanamo beneiden.“

Zitat aus: „Jetzt offiziell: Atomkraftwerke: Unberechenbares Risiko“ ( http://karlweiss.twoday.net/stories/5181793/ )

„Dass dort Decken einstürzen, sagt nämlich, das ganze ehemalige Bergwerk wird unter dem Druck des umliegenden „Gebirges“ zermalmt. Außerdem wissen wir auch bereits, dass das angeblich von allen Wasserquellen isolierte Salz-Bergwerk bereits massiv von Wasser geflutet wird (im September 2008 waren es 12 000 Liter pro Tag, inzwischen schon deutlich mehr, wahrscheinlich schon über 20 000 Liter pro Tag). Das Zusammenwirken dieser beiden Fakten ist eine Katastrophe. Das Wasser wird bald Zig und dann mehrere Hundert Meter hoch im Bergwerk stehen und alle Abschottungen werden vom Bergdruck zerstört worden sein. Das bedeutet, das Wasser wird Zugang zu den hochradioaktiven Abfällen haben und wird dort wasserlösliche Salze von Caesium-137 herauslösen [ Diese Voraussage von damals ist jetzt eingetroffen.] und mit sich führen (dazu auch feine Schwebeteilchen anderer, nicht wasserlöslicher strahlender Substanzen).

Der hohe Wasserdruck wird in den unteren Teilen des Bergwerks zu irgendeinem Zeitpunkt zum Ausbruch des Wassers führen: Das Wasser wird durch Felsspalten sickern und wird außerhalb des Bergwerks den Weg nach oben finden. Und nach oben heißt: Es wird irgendwann in einem Grundwasserstrom anlangen. Und das heißt Caesium-137 im Grundwasser!“

Zitat aus: „Ob die Decke über Ihnen einstürzt?“ ( http://karlweiss.twoday.net/stories/5990650/ )

Es ist seit Jahren bekannt: In der Asse wurde auch hochradioaktiver Müll eingelagert. Das für wasserdicht gehaltene Bergwerk ist nicht mehr wasserdicht. Das Wasser steht jetzt schon hoch im Bergwerk. Viele der Betonabsperrungen von gefüllten Kammern sind bereits zerstört. Es hätte bereits vor 15 Jahren alles aus der Asse herausgeholt werden müssen, um eine Verstrahlung von Grundwasser sicher zu verhindern. Doch die Politik verlängerte statt dessen die Laufzeiten der Atommeiler, deren Müll keinen Platz hat, wo er sicher abgelagert werden kann.


Wenn der erste Grundwasserstrom in Deutschland Cäsium 137 führt, wird man sagen, wie jetzt in Japan, die Strahlung sei so gering, dass keine Gefahr bestünde.

Und dann kommen die vielen Fälle von Kindern mit Krebs, vor allem Leukämie. Und die Politikerbrut wird weiterhin sagen, es sei nicht bewiesen, dass Radioaktivität aus der Asse die Ursache ist.

Und die Familien werden an den Gräbern ihrer Kinder stehen und weinen.

Der deutsche Atom-Gau!

Mit Dank an Karl Weiss, in dessen Artikel mehr Bilder zu sehen sind.

Fukushima liegt in Deutschland 750 Meter unter der Erde

Natürlich völlig ungefährlich:

Fukushima schlimmer als Tschernobyl – Aktuelle Meldungen zur Atomkatastrophe

Fukushima ist gefährlicher als Tschernobyl
Sebastian Pflugbeil (Gesellschaft für Strahlenschutz) hält Fukushima für viel gefährlicher als Tschernobyl. In Tschernobyl war die Bevölkerungsdichte gering. Ganz anders in Japan. Er fordert eine umfangreiche Evakuierung. Die Radioaktivität wurde mit dem Kühlwassers in Meer geleitet.

Ein Sarkophag ist in Fukushima momentan noch nicht möglich. Erstens durch die hohe Strahlenbelastung und zweitens durch die erhöhte Explosionsgefahr. Experten zufolge, leiden etwa 600.000 Millionen Europäer unter den Auswirkungen der Strahlung. Bis zum Jahr 2056 werden etwa 240.000 neue Krebsfälle in Europa erwartet. Mehr unter www.cecu.de

 

Gespenstisches reales Horrorvideo: Reporter fährt durch Evakuierungszone um AKW Fukushima
Vermummter Reporter fährt mit Kollegen durch Evakuierungszone um AKW. Geigerzähler auf Armaturenbrett. Gähnende Leere, wo früher Menschen und Verkehr waren. Szenen wie in einem utopischen Horrorfilm. Verlassene herrenlose Haustiere. Atemberaubende Stille. Nur der Geigerzähler im Auto knattert, rattert, rasselt, tickt und knistert. Und schlägt Alarm. Immer lauter. Immer schriller.
Wann sieht es bei Stuttgart, Mannheim, Karlsruhe so aus?
Quelle: Analyse + Aktion

 

Wie Fukushima zu Tschernobyl wurde
Vertuschen, vortäuschen, verschweigen: Das Versagen der japanischen Atomkraftwerkbetreiber und der Behörden wird mit jedem Tag offenkundiger.
Weiterlesen auf Tagesanzeiger

Bis zu 630.000 Terabecquerel an Strahlung
Die japanische Regierung hat Fukushima in die höchste Gefahrenstufe wie Tschernobyl eingestuft
Allmählich scheint man in Japan entweder die Dimension der Atomkatastrophe in Fukushima zu realisieren oder bereit zu sein, das Ausmaß zuzugeben, nachdem die Hoffnungen, die Sache doch noch in den Griff zu bekommen, nicht mehr aufrechtzuerhalten sind. Während man zuvor von bis zu 10.000 Terabecquerel pro Stunde sprach, wurden die von den Reaktoren 1, 2 und 3 ausgehende Strahlung nun auf zwischen 370.000 bis 630.000 Terabecquerel angegeben.
Weiterlesen auf heise.de

Strontium – Leukämieauslöser – in Boden und Pflanzen bei AKW Fukushima entdeckt
Slight amounts of strontium, a heavy radioactive metal that could lead to leukemia, have been detected in soil and plants near the crippled Fukushima Daiichi nuclear plant, Japan’s science and technology ministry said on Tuesday.
Japan has already detected radioactive elements including iodine, cesium and plutonium, in areas near the plant operated by Tokyo Electric Power after reactors there were crippled due to a loss of power that disabled cooling functions.
Quelle: Yahoo (Reuters)

Außerhalb Evakuierungszone Fukushima Radioaktivität VIERMAL höher als innerhalb der Evakuierungszone von Tschernobyl
Japan lässt Menschen ausserhalb seiner Evakuierungszone in bis zu VIERMAL HÖHERER Radioaktivität vegetieren als die wahrlich nicht besonders zimperliche Sowjetunion Menschen bei Atomkraftwerkskatastrophe Tschernobyl zumutete. Die Sowjetunion evakuierte bei viermal niedrigeren Verstrahlungsdosen als sie die Regierung Japans Menschen zumutet. Der Reis, der dort gepflanzt wird, ist verseucht für die nächsten Jahrzehnte.
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Japan /Fukushima meldet schwere Schäden und keine Meldung in den Medien
Die Werte für Jod 131 und Cäsium steigen in Deutschland an, obwohl wir über 9000 km von Fukushima entfernt sind. Ein Teil wurde bereits vom Regen aus der Luft gewaschen und gelangt in den Boden und in unser Trinkwasser. Es ist deshalb nur nicht mehr in der Luftmenge messbar. Es verschwindet aber nicht. Die Grenzwerte werden nicht überschritten, aber das ist die Variable in diesem Spiel. Wir verlassen uns weiterhin auf eine Wissenschaft, die vor 4 Wochen noch daran glaubte, dass Siedewasserreaktoren wie in Fukushima keine Kernschmelz erleben können. Das Risiko sei nahezu NULL. NULL erleben wir gerade in Fukushima.
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Nach satten vier Wochen stuft Japan Atomruine Fukushima auf die höchste Gefahrenstufe herauf
Japan gibt jetzt, nach satten vier Wochen, zu, dass das AKW Fukushima die höchste Gefährdungsstufe hat. Nach vier Wochen gibt Japan endlich zu, dass Fukushima die gleiche Gefahrenlage hat wie Tschernobyl, wobei der Unterschied ist: Tschernobyl hatte nur einen Reaktor, Fukushima hat vier plus vier „Abkling“becken. Die Regierung Japans ist mental retardiert oder sie steckt mit der Atommafia unter einer Decke. Ich nehme an es ist beides der Fall. Was Japan widerfährt interessiert mich immer weniger weil ein Volk, das derlei Verarschung sich gefallen lässt – andauernde Desinformation und Verniedlichung der Tatsachen – sich selber sein eigenes trübes Schicksal schmiedet.
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Fukushima – Was kommt nach Stufe 7?
Fukushima ist zu einem radioaktiven Vulkan geworden. Experten rechnen damit, dass es noch 10 Jahre dauern wird, bis das AKW abgebaut werden kann. Das sind Hoffnungsmeldungen. Tschernobyl steht heute noch und strahlt.

Der Sarkophag sollte längst erneuert werden. Zwar wurde in Japan nicht die Menge an Radioaktivität in große Höhen transportiert wie durch Tschernobyl, dafür ist aber das Meer sehr hoch radioaktiv belastet. Wir dürfen nicht glauben, dass in Deutschland eine bessere Informationspolitik herrschen würde, wenn es bei zu so einer Nuklearkatatstrophe kommt.

Auch wir werden nicht umfassend über jeden Störfall der Stufe 0 bis 3 informiert. Der plötzliche Sinneswandel des öffentlichen Bekenntnis zu Stufe 7 ist höchst wahrscheinlich Greenpeace zu verdenken, denn seit einigen Tagen werden über diese Organisation Strahlenmessergebnisse veröffentlicht.

Quelle und mehr: Polit-Profiler

 

Fukushima – Fuc* You Shima
Die Menschheit wird von einer dunklen Energie in Schach gehalten, und die meisten Menschen dienen unwissentlich einer Maschinerie, die zur Zerstörung der Welt anstiftet. Auch die Reaktorkatastrophe in Fukushima ist auf deren Einfluss zurückzuführen. Dr. Richard Sauder berichtet in diesem exklusiven Artikel über seine schamanistische Vision vor dem Unglück und seine visionären Einsichten.
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Südkorea schliesst Schulen wegen der Strahlung
Weil sie das am nächsten liegende Nachbarland zu Japan sind, machen sich die Südkoreaner grosse Sorgen wegen der Radioaktivität. Deshalb wurden einige Schulen geschlossen, weil es in weiten Teilen des Landes regnet und man den radioaktiven Niederschlag fürchtet. Andere Schulen wurden aufgefordert, ihre Aktivitäten im Freien einzuschränken, damit die Kinder nicht mit den tödlichen Partikeln in Kontakt kommen oder einatmen.
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Radioaktivität im Meerwasser vor Fukushima noch höher
Der Betreiber des Atomkraftwerks, Tepco, teilte nach Angaben des Fernsehsenders NHK mit, am Donnerstag seien nördlich von Fukushima Eins in Meerwasserproben 110 Becquerel des radioaktives Jods-131 pro Kubikzentimeter festgestellt worden. Diese Zahl liege 2800mal höher als der Grenzwert. Am selben Ort seien am Dienstag das 600fache und am Mittwoch das 1000fache des Grenzwertes registriert worden. Die Atomsicherheitsbehörde Nisa wies Tepco an, seine Kontrollen zu verstärken, um eine mögliche Belastung des Pazifiks abzuklären.
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Radioaktive Strahlung so hoch, dass Messgeräte nutzlos
In Atomruinie Fukushima ist die radioaktive Strahlung dermaßen hoch, dass Meßgeräte versagen, weil der Bereich, auf den sie ausgelegt sind, überschritten ist. Das berichtet ein Überwacher der Radioaktivität. Er sagt Arbeiter dort seien Radioaktivität ausgesetzt, die so hoch ist, dass sie wegen dieser Höhe unmessbar ist. Also als wenn man mit einer Briefwaage das Gewicht eines Lastwagens messen wollte.
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Japan: Monitor enthüllt Lügen von Tepco & Co. zum neuen Beben
Erstmals geben Dokumente der französisch-deutschen Atomfirma AREVA Einblick, was im havarierten Kernkraftwerk Fukushima wirklich passiert ist. AREVA ist einer der drei Hauptgeschäftspartner der japanischen Betreiberfirma TEPCO. Nach diesem Bericht geht die Hauptgefahr von den Abklingbecken aus, in denen hunderte Tonnen von abgebrannten Brennstäben gelagert sind.

Mindestens zwei dieser Lager sind explodiert. Als Folge kann sich radioaktives Plutonium, Cäsium und Strontium ungehindert verbreiten. Wurde dieser Gefahr durch die Atomkonzerne bewusst unterschätzt? Zu viel, zu lang: Experten kritisieren die Praxis, abgebrannte Brennstäbe in Abklingbecken aufzubewahren — aus Kostengründen. Quelle und weiteres: http://www.wdr.de/tv/monitor/

 

Deutsches Atomkraftwerk Biblis: Stromausfall, Notstrom mit Dieselgeneratoren
Neue Panne im hessischen AKW: 50 Minuten lang musste das Kraftwerk den Angaben zufolge auf die Notversorgung aus den Dieselaggregaten ausweichen. Bei den Grünen weckt der Vorfall Erinnerungen an Japan.
Weiterlesen auf Frankfurter Rundschau

EU legt strengere Grenzwerte für Lebensmittel aus Japan fest
Nach heftiger Kritik von Verbraucherschützern haben sich Europäische Kommission und EU-Mitgliedsstaaten auf strengere Grenzwerte für die radioaktive Belastung von Lebens- und Futtermitteln aus Japan geeinigt. Wie die Kommission in Brüssel am Freitag mitteilte, entsprechen die Strahlungswerte den strengeren japanischen Normen. Das bedeutet nach Angaben des Bundesverbraucherministeriums, dass die Grenzwerte für Jod, Cäsium und Plutonium deutlich abgesenkt werden.
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US-Luftwaffe übt Luftkämpfe über AKW Grafenrheinfeld
Nur wenige Flugsekunden von Kernkraftwerken entfernt, trainieren deutsche und amerikanische Kampfjets den Abwurf von Übungsbomben und Luftkämpfe. Schon lange versetzen die riskanten Manöver die Anwohner in Schrecken. Offiziell sind die modernen Atommeiler gegen Abstürze von Kampfflugzeugen geschützt. Doch die Katastrophe von Fukushima bringt alte Gewissheiten ins Wanken.

Die Reaktorsicherheitskommission hat nun den Auftrag, von Neuem zu prüfen, welche Folgen der Absturz eines Militärflugzeuges tatsächlich haben könnte, doch währenddessen jagen die Militärjets weiter im Tiefflug an Kernkraftwerken vorbei. Die Luftwaffe beteuert, dass die Kampfpiloten im Tiefflug einen Mindestabstand von 1,5 Kilometern von jedem Kernkraftwerk einhalten müssten. Kritiker halten dies angesichts der Fluggeschwindigkeiten von 200 Metern pro Sekunde und mehr für unzureichend.

 

Atomkraft: Risiken schon im Normalbetrieb
Die atomkritische Ärzteorganisation IPPNW warnt vor Gesundheitsgefahren beim Brennelementwechsel in Atomkraftwerken. Am Wochenende ging das Atomkraftwerk Grafenrheinfeld zum Brennelementwechsel und zur jährlichen Anlagenrevision vom Netz. Bei einem Brennelementwechsel wird der Deckel des Reaktordruckgefäßes geöffnet. Dabei entweichen neben radioaktivem Kohlenstoff weitere radioaktive Stoffe wie Tritium, Jod 131, Caesium 137, radioaktive Edelgase sowie das schwer zu messende Strontium 90 und Spuren von Plutonium 239.
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Mit Dank an:

Gesundheitsapostel
Gesundheitliche Aufklärung

Originalartikel

Fukushima, der Krebs und anderes Teufelszeug in Deutschland

Will man die Katastrophen der Gegenwart verstehen, so hat man ein Problem: man findet keine Schuldigen. Früher war das einfacher: da hatte jeder seine Uniform und man wusste, auf wen man zu schießen hatte, um seine eigenen Interessen zu wahren. Heute sehen alle gleich aus, keiner trägt Verantwortung ... und trotzdem verschlimmert sich die gesellschaftliche Lage von Tag zu Tag. Der menschliche Körper hat ähnliche Probleme, wenn er Krebs hat. Krebs ist ja eine moderne Krankheit. Soll früher komplett unbekannt gewesen sein. Sie ist auch unheimlich und stellt Ärzte vor unlösbare Probleme: man kann kaum etwas abschneiden, weil der Krebs quasi überall ist ... oder nirgends.

Will man die Katastrophen der Gegenwart verstehen, so hat man ein Problem: man findet keine Schuldigen. Früher war das einfacher: da hatte jeder seine Uniform und man wusste, auf wen man zu schießen hatte, um seine eigenen Interessen zu wahren. Heute sehen alle gleich aus, keiner trägt Verantwortung … und trotzdem verschlimmert sich die gesellschaftliche Lage von Tag zu Tag. Der menschliche Körper hat ähnliche Probleme, wenn er Krebs hat. Krebs ist ja eine moderne Krankheit. Soll früher komplett unbekannt gewesen sein. Sie ist auch unheimlich und stellt Ärzte vor unlösbare Probleme: man kann kaum etwas abschneiden, weil der Krebs quasi überall ist … oder nirgends.

Krebs und Zivilisation sind untrennbar miteinander verbunden – auch gesellschaftlich, siehe Ippnw:

Von der Tschernobylkatastrophe vor 25 Jahren sind über 600 Millionen Menschen in ganz Europa gesundheitlich betroffen. Das geht aus einer aktualisierten Studie der IPPNW Deutschland und der Gesellschaft für Strahlenschutz zu den gesundheitlichen Folgen von Tschernobyl hervor. Die Autoren werteten wissenschaftliche Untersuchungen aus der ganzen Welt aus.

Die Studie belegt eine um 15,8 Prozent erhöhte Säuglingssterblichkeit in Skandinavien. In Deutschland stieg die Zahl der Trisomie 21-Fälle signifikant an. In Süddeutschland häufte sich ein bei Kindern sehr seltener Tumor, das Neuroblastom. Untersuchungen stellen einen Zusammenhang zwischen Tschernobyl und einer starken Zunahme von Diabetes Typ I bei Kindern und Jugendlichen her. Das Tschernobylministerium der Ukraine publizierte, dass 1996 nur noch 18 Prozent der evakuierten Bevölkerung gesund war. Besonders erschreckend: Von den Kindern, die nicht selbst vom Tschernobyl-Fallout betroffen waren, deren Eltern aber erhöhter Radioaktivität ausgesetzt wurden, sank in der Ukraine der Anteil der Gesunden von 81 Prozent im Jahr 1987 auf 30 Prozent im Jahr 1996.

Ein einziger Gau mit 600 Millionen Opfern. Das dürfte Regierung, Wissenschaft und Industrie schon lange bekannt gewesen sein. Dabei ist „Tschernobyl“ noch lange nicht vorbei, wie die Welt heute erwähnt:

Der Sarkophag in Tschernobyl schützt die Welt vor Strahlen aus dem 1986 explodierten Reaktor. Doch die Radioaktivität zersetzt den Beton, warnt der Ex-Direktor des AKW.

Wir hätten also auch ohne Fukushima eine strahlende Zukunft vor uns. Das ist so das Problem mit den atomaren Spielzeugen: Metallklumpen von 2700 Grad lassen sich schlecht beherrschen – auch nicht durch gezielte Pressearbeit. So erfahren wir durch Monitor von der größten nuklearen Katastrophe der Neuzeit, gegen die namhafte Unternehmensberater und PR-Agenturen seit Wochen erfolgreich ankämpfen:

Aber von der eigentlichen Bedrohung redet TEPCO nicht. Und die liegt besonders in Block 4. Nicht der Reaktorkern ist hier das Problem, der war nämlich zur Zeit der Katastrophe ausgelagert im Abklingbecken. Davon geht die Hauptgefahr aus: Denn das Becken ist voll noch mit anderen, abgebrannten Brennelementen, zusammen 1.331 Stück. Abgebrannt, das klingt harmlos, bedeutet aber, dass sich im Brennelement besonders viel hochradioaktives Plutonium und Cäsium befindet. Und das Abklingbecken wurde bei einer Explosion massiv beschädigt. Ohne Kühlung schmelzen die Brennstäbe und die radioaktiven Spaltprodukte werden freigesetzt. So sieht normalerweise ein Abklingbecken aus. Die heißen Brennstäbe lagern zum Abkühlen dicht an dicht, mindestens 5 Meter tief unter Wasser. Mit einem großen Kran werden die Brennstäbe hin und her transportiert. Und so sieht das Abklingbecken von Block 4 jetzt aus. Der grüne Kran ist ins Becken gefallen, überall Trümmer, es qualmt. Die Kernschmelze unter freiem Himmel hat längst begonnen, erklärt Arnold Gundersen. Der Atomingenieur hat über Jahrzehnte in leitender Position in der Nuklearindustrie gearbeitet.

Wir können davon ausgehen, das sich die Fukushimastrahlung  schon längst zur Tschernobylstrahlung dazugesellt hat. Für eine Reise nach Deutschland braucht sie nur zwei Wochen wie Luise Wagner in Suite101 schreibt:

Die radioaktiven Substanzen, die aus der Reaktorruine Fukushima in Japan nach dem Erdbeben am 11. März 2011 entwichen waren, haben sich in der nördlichen Hemisphäre innerhalb eines Zeitraumes von zwei Wochen verteilt. Das veröffentlichte die Vorbereitungskommission zum Vertrag über ein umfassendes Verbot von Nuklearversuchen (Comprehensive Nuclear-Test-Ban Treaty Organization CTBTO) in einer entsprechendenPressemitteilung gestern in Wien .

Wir haben also in Fukushima eine Kernschmelze unter freiem Himmel, deren Strahlung uns seit drei Wochen auf den Kopf fällt. Hätten Sie´s gewußt? Will man so etwas wissen? Eigentlich doch nur, wenn man auch was dagegen tun kann. Können wir aber nicht, weil die Gesellschaft genauso vom Krebs zerfressen worden ist wie die Körper der nuklear verseuchten Rettungskräfte. Auch hier haben wir degenerierte Zellen, die sich wild vermehren, dem Körper in Massen Lebensenergie entziehen und ihn letztlich umbringen. Wir nennen sie „Reiche“, „Manager“, „Leistungselite“ und beten sie an, dabei sind sie es, die uns die Katastrophen eingebrockt haben – aus Kostengründen. Deshalb lagern (siehe Monitorbericht) auch in Deutschland die Brennstäbe kostengünstig in Abklingbecken anstatt relativ  sicher verwahrt zu werden (wobei „Sicherheit“ und „Kernspaltung“ zwei Begriffe sind, die oft zusammen genannt werden aber eigentlich nichts miteinander zu tun haben).

„Kostengünstig“ führt flächendeckend dazu, das die Krebszellen sich mit Lebenskraft vollsaugen, die dem Rest des Körpers entzogen wird. Das ist schädlich, selbst wenn diese Elemente Solarzellen auf dem Dach und Kraftwärmeanlagen im Keller haben.

Man kann über diese gesellschaftlichen Geschwüre und ihre Machenschaften auch ganz offen reden, siehe Spiegel:

Fleiß hin, Talent her – wichtige Entscheidungen der Wirtschaft werden in Geheimzirkeln getroffen. Ausländische Elitehochschulen sehen ihre Seilschaften als Aushängeschilder. Dagegen scheuen Deutschlands Topmanager die Öffentlichkeit und kungeln meist im Dunkeln, sagt der Elitenforscher Michael Hartmann.

Dort werden die Entscheidungen getroffen, die als „Hartz IV“, als „Leiharbeit“ oder „Rente mit 67“ dem gesunden Volkskörper die Lebenskraft aussaugen um sie in aller Öffentlichkeit sinn- und nutzlos auf den Kayman-Inseln zu verstecken. Auch das geschieht ganz öffentlich, wie Attac herausfand:

Attac hat eine Liste von Tochtergesellschaften, Zweckgesellschaften und assoziierten Unternehmen deutscher Banken in Steueroasen veröffentlicht. Die Ergebnisse der Attac-Recherche sind frappierend: So unterhält die Deutsche Bank in Georgetown auf den Cayman-Inseln, wo fast 10.000 Hedgefonds ihre Adresse haben, mehr Niederlassungen und Zweckgesellschaften als am Konzernsitz Frankfurt am Main. Im Steuerparadies Delaware in den USA ist die Deutsche Bank an mehr Unternehmen beteiligt, als in allen deutschen Städten zusammen. Insgesamt hat die Deutsche Bank mehr als die Hälfte (51,35 Prozent) ihrer Tochter- und Zweckgesellschaften sowie assoziierten Unternehmen in Steueroasen angesiedelt. Damit belegt sie den Spitzenplatz – gefolgt von der mittlerweile ebenfalls zur Deutschen Bank gehörenden Postbank (28,27 Prozent) und der Commerzbank (23,43 Prozent).

Da landet dann das ganze Geld, das man aus der Volkswirtschaft mit allen möglichen Methoden herausgesaugt hat – gerne auch unter dem Deckmäntelchen der Gesundheitsvorsorge. Und wenn man dann mal erwischt wird … kein Problem. An Geld herrscht ja kein Mangel, siehe Handelsblatt:

Um Korruptionsvorwürfe zu entkräften zahlt Johnson & Johnson rund 78 Millionen Dollar.

Mitarbeiter des US-Konsumgüter- und Pharmakonzerns sollen Ärzte oder Krankenhaus-Manager in Griechenland, Polen und Rumänien bestochen haben, damit diese Produkte von Johnson & Johnson verwenden. Überdies soll Geld an irakische Regierungsmitglieder geflossen sein, um an Aufträge aus dem Öl-für-Lebensmittel-Programm der Vereinten Nationen zu kommen.

Bei einem Gewinn von 15760 Millionen Dollar in 2009 (siehe Aktienanalyse), erzielt durch Korruption und überhöhte Preise auf Kosten auch des deutschen Beitragszahlers lassen sich solche Strafzahlungen aus der Portokasse bewältigen, zumal die Wachstumsaussichten (wie bei Krebs) phantastisch sind, siehe Krankenkassenratgeber:

Im Jahr 2009 sind die Gesundheitsausgaben in Deutschland wieder kräftig angestiegen. Gegenüber dem Jahr 2008 erhöhten sich die Ausgaben im Gesundheitssektor um 5,2 Prozent auf 278,3 Milliarden Euro. Das teilte das Statistische Bundesamt in Wiesbaden mit.

Besorgniserregend ist, dass sich der Anstieg im Vergleich zum Durchschnittswert vergangener Jahre fast verdoppelte. Jeder Bundesbürger hatte statistisch geehen 3400 Euro an Gesundheitsausgaben zu leisten. Der Anteil der Gesundheitskosten am Bruttoinlandsprodukt stieg von 10,7 Prozent im Jahr 2008 auf 11,6 Prozent in 2009.

Das können wir uns nicht mehr lange leisten … erst recht nicht, wenn die Deutsche Bank den Abkassierern im Gesundheitswesen hilft, ihr Geld im Ausland in Sicherheit zu bringen. Doch nicht nur das Gesundheitswesen ist Teil des Krebsnetzwerkes, das die Volkswirtschaft zerfrisst. Auch die EU hat sich inzwischen zu einem profitablen Umverteilungsmotor entwickelt, der Geld in großen Mengen vom Volk hin zu den Netzwerkprofiteuren schafft, was selbst den oft unsinnigen Vordenkern des Neoliberalismus Sorgen bereitet, siehe DiePresse:

Hans-Werner Sinn, der nicht gerade öffentlichkeitsscheue Chef des Münchner Ifo-Instituts, schlägt in einem Interview Alarm: „Es reicht jetzt. Damit übernehmen wir uns. Das schaffen selbst wir nicht. Italien hat so viele Schulden wie Deutschland.“ Sein schlichtes Kalkül: „Je mehr Geld fließt, desto länger leben die überschuldeten Länder über ihre Verhältnisse, desto mehr ist verloren.“ Bald gebe es beim Aufkauf von Schulden „kein Halten mehr“, die Summen „werden laufend erhöht“. Die Politiker setzten „mit dieser Politik unsere Rente aufs Spiel“. Und: „Am Ende sind auch wir pleite.“

Am Ende werden wir sowieso Pleite sein. Machen wir uns doch nichts vor: vor der Altersarmut schützt uns doch eigentlich nur noch … der frühe Krebstod. 3400 Euro pro Kopf geben wir aus für ein Gesundheitssystem, das beständig mehr Kranke produziert. 2580 Euro geben wir aus für kleine Kinder von Langzeitarbeitslosen. Brauchen die eine Sonderernährung, bekommen sie sie nicht, weil sie nicht arbeitsfähig sind, werden daraufhin durch Mangelernährung krank und blähen den Kostenapparat des Gesundheitswesens erst recht auf.

Wir verstehen aber nun, wie ein Wolfgang Clement so vehement von „Parasiten“ schwadronieren konnte. Das es solche Parasiten in diesem Lande gibt, ist klar. Sie sind aber wohl nicht im Bereich jener zu suchen, die nur einen Bruchteil von dem verbrauchen, was das Krankheitssystem in Deutschland verschlingt. Insofern ist Fukushima Sinnbild auch für den Krebs in Deutschland. Es macht uns mal wieder darauf aufmerksam, das eine der Haupttodesursachen künstlich produziert wird, siehe Medizinauskunft:

Die Frage hat ihre Bedeutung: Hat es Krebs schon immer gegeben oder stellt diese Krankheit eine moderene Zivilisationskrankheit dar? Forscher behaupten nun, dass Krebs eine moderne Krankheit ist, die vor allem auf Umwelteinflüsse wie Verschmutzung, Ernährung und Lebensstil zurück zu führen sei. Sie suchten bis zurück in die Antike nach Hinweisen auf Krebs. Dabei stellten die Wissenschaftler fest, dass die Krankheit früher extrem selten war und erst seit 300 Jahren zur heute zweithäufigsten Todesursache in Industrieländern aufstieg.

Es macht uns aber auch darauf aufmerksam, das es auch politisch eine Wurzel dieser Krankheit gibt: Netzwerke von asozialen Egomanen, die sich die Lebenskraft der Gemeinschaft mit aller Gewalt aneignen wollen – ohne Rücksicht auf Verluste. Ihre Werkzeuge? Konzerne wie Tepco, die uns jetzt aus Kostengründen den größten Nuklearunfall der Menschheit geschenkt haben. Ihre politische Ideologie? „Alles für mich, nichts für andere!“. So sammeln diese Nutzwerke den menschlichen Abschaum, tarnen sich mit Anzug und Krawatte und zerstören nachhaltig weltweit alle funktionierenden Volkswirtschaften.

In den USA standen sie gerade dicht davor, den Wirtskörper völlig vernichtet zu haben. Der hat jetzt noch eine Gnadenfrist bekommen. In Portugal, Irland, Griechenland war man ebenfalls fast erfolgreich.

Gäbe es nun eine Therapie?

Kaum. Krebs ist nicht heilbar – wenn er zu spät erkannt wurde. Irgendwann ist der Volkskörper voller Metastasen, die ganz schnell jede Aktion der Immunabwehr unterlaufen. Ist im Prinzip wie 33-45 in Deutschland. Allerdings trugen dort die Parasiten Uniform.

Gerne hätte ich nun auch einen Artikel der FTD zitiert, der von Indiens Aufstand gegen die Superreichen berichtet – damit man sieht, das wir in Deutschland nicht allein mit dem Problem sind. Leider ist dieser Artikel nicht mehr auffindbar, nur noch Reste liegen im Netz herum:

Das Parlament und das Volk haben ernste Fragen an die Superreichen des Landes. Wie kann es sein, dass ihre Unternehmen Indien um Milliarden geprellt haben?

Unser Parlament hat dazu keine Fragen. Sie verdienen mit an der kostengünstigen Verstrahlung des Volkes. Ob sie deshalb aus der Sicht der Kirche eher satanischen Bereichen zugeordnet werden müssen, wird die Kirche selbst entscheiden müssen. Zur radioaktiven Verseuchung gibt es laut Stern schon mal eine klare Meinung:

Der Erzbischof von München und Freising, Reinhard Kardinal Marx, hat die Atomenergie als „Teufelszeug“ bezeichnet.

Radioaktivität? – Alles unschädlich!

Genau wie vorhergesagt

Von Karl Weiss

Die Verharmlosungskampagne hat begonnen. Wir werden von allen Seiten mit „Fachmeinungen“ unter Beschuss genommen, die uns erklären, die Radioaktivität, die sich ausgehend von Fukushima über die ganze Welt verbreitet, sei „gering“, „harmlos“, „nicht gesundheitsschädlich“ usw. usf.

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Ethikkommission: Merkel, Töpfer und die Halbwertszeit des Vergessens

Ein Kommentar von Hartz4-Plattform Sprecherin Brigitte Vallenthin ehemals BBU-Vorstandsmitglied für Mütter nach Tschernobyl

Tiefer in die Mottenkiste der Atom-Schönredner hätte die Bundeskanzlerin nicht greifen können, als sie Klaus Töpfer zum Vorsitzenden ihrer so
genannten Ethikkommission benannte. Zugegeben, Angela Merkel hat das Licht der Bundesrepublik erst im vierten Jahr nach dem
Tschernobyl-SuperGAU erblickt. Deshalb hatte sie das PR-Supertalent Töpfer zu der Zeit nicht unmittelbar miterleben können, als
„Unbedenklichkeit“ eigentlich zum Wort des Jahres hätte werden müssen. Irgendeiner muss es ihr aber verraten haben: der ist erste Wahl, wenn es
um die Vernebelung der Bevölkerung in angeblich unbedenkliche Fukushima-Wolken geht. Immerhin: der Mann hat einschlägige Erfahrung – er hat bereits vor knapp 25 Jahren einen entsprechenden Testlauf erfolgreich absolviert.

Fast ein viertel Jahrhundert ist es her, da hatte ich persönlich das „Vergnügen“, den Schönredner in Sachen „friedliche“ Nutzung der Atomenergie, Klaus Töpfer, damals Bundesumweltminister, hautnah zu erleben. Im hessischen Hungen war er auf PR-Tour mit hochradioaktiv strahlenden „Molkezügen“, unzähligen Eisenbahnwaggons randvoll mit Molkepulver von kontaminierter Milch – dem lange nach dem SuperGAU nicht mehr zu verleugnenden „Rest“-Risiko, das um’s Verrecken niemand haben wollte. Alleine dem Umstand, dass es damals noch nicht das Internet gab, kann es Klaus Töpfer verdanken, dass die später Geborenen oder die, die damals noch nicht erwachsen waren und vielleicht auch die, für die der Tschernobyl-Schock im Unterschied zu heute noch nicht groß genug war – dass all die Menschen selbst im weltumspannenden Informationsnetzt fast gar nichts über den damaligen Eifer zur Verdummung des heute quasi als deutscher Umwelt-Papst gefeierten erfahren.

Grund genug, mich an meine damaligen Erfahrungen als Vorstandsmitglied des Bundesverbandes Bürgerinitiativen Umweltschutz (BBU) – zu der Zeit „die“ Dachorganisation der Umwelt-Verbände und Bürgerinitiativen zu erinnern. Mein Arbeitsschwerpunkt – als selbst betroffene Mutter – war die Interessenvertretung der Initiativen der Mütter nach Tschernobyl. Nahezu wortgleich hörten wir 1986/87 zunächst die Beschwichtigungs-Propaganda – irgendwann zaghafte Eingeständnisse – immer wieder: „außer Kontrolle“ nur weit weg, „aber nicht bei uns“ – allmählich sickerte durch, dass Strahlenbelastung auch bei uns angekommen ist – erst wurde sie „unbedenklich“ genannt, später ganz vorsichtig zugegeben, dass der Regen nach Tschernobyl auch für uns und unsere lebensmittelproduzierenden landwirtschaftlichen Flächen ein „gewisses“ Problem sei – schließlich: die Warnung vor Wild, Waldpilzen – die sind heute noch radioaktiv belastet und werden es noch Jahrtausende bleiben. Irgendwann wurde Tschernobyl aufgegeben und bleibt unbewohnbar für undenkbare Zeit. Und das wahre ausmaß der unzählbaren Gesundheits- und Todesopfer durch menschliche Hybris und Geldgier werden in Statistiken vertuscht.

Und heute? Was wird aus Fukushima, was aus Tokio? Am liebsten würde ich den Menschen zurufen: Nehmt eure Familien, nehmt eure Kinder und rettet euch noch rechtzeitig in den hoffentlich weniger belasteten Süden.

Unterdessen warnt bereits der Präsident der 1990 gegründeten „Gesellschaft für Strahlenschutz“ vor dem „schleichenden SuperGAU“. In einer Pressemeldung vom 23. März der nicht im Verdacht übereilter Horrormeldungen stehenden internationalen Fachgesellschaft heißt es:

– die bereits jetzt messbare „Ausdehnung dieser Zone in Japan ist vergleichbar mit der Sperrzone westlich von Tschernobyl“und weiter:

– „Wir haben es jetzt mit dem SuperGAU zu tun. Die Vergleiche mit Tschernobyl werden ernst.

– Weitere Evakuierungsmaßnahmen sind dringend erforderlich. Es wird vor weiterer Bagatellisierung der Kontamination des Meeres gewarnt.“

Dabei haben wir es – im Unterschied zu Tschernobyl – jetzt vermutlich erst mit Vorahnungen auf die endgültige Katastrophe zu tun. Denn das gegenüber Tschernobyl deutlich höher belastete Strahlenmaterial ist ja offensichtlich noch nicht einmal gänzlich ausgetreten. Darüber hinaus stehen in Japan sechs Reaktoren vermutlich vor der vollständigen Strahlenfreisetzung und nicht „nur“ einer wie in der Ukraine.

Zurück zu Merkels Rettungsanker Töpfer: Der hat es zwar nicht in Hungen, schließlich aber doch in Lingen geschafft, das Ionen-Austauschverfahren zur so genannten Dekontamination von tonnenweise Strahlen-Molkepulver durchzusetzen und Bundesregierung sowie Atomwirtschaft das leidige Problem verstrahlter Lebensmittel vom Tisch zu schaffen. Das später für angeblich unbedenklich erklärte Molkepulver ist wahrscheinlich den Tieren ins Futter und uns ins Essen gemischt worden. Die Radioaktivität sei ausgewaschen worden, hieß es. Wohin dann aber die Spül-Reste gelangt sind, das hat der Radioaktivitäts-Reinwäscher niemals verraten. Ist es Soweit ich weiß, bleibt alles, was wir an „Mist“ produzieren in unserem geschlossenen System der Erde. Nichts und niemand kann uns von den Exkrementen unseres Wachtums-Wahns befreien. Denn eine Klo-Spülung ins Weltall gibt es nicht.

Literatur-Tipp: „Die Wolke“, Gudrun Pausewang, 1987, Ravensburger Buchverlag

Brigitte Vallenthin
Hartz4-Plattform

Fukushima, Wirtschaftskrise, Angriffskriege: GAU-Leiter im Einsatz

Seit einiger Zeit denke ich darüber nach, eine Pressemitteilung zu schreiben, in der vor einer Geburt eines neuen Faschismus in Deutschland gewarnt wird.  Ich würde diese - auf Englisch verfasste - Denkschrift gerne in divers amerikanische Medien, Organisationen und Verbände schicken, weil ich dort gemerkt habe, das man - zum Beispiel im Falle "Olaf Henkel" - wesentlich sensibler mit neuen Erscheinungsformen alter Werte umgeht als in unserem Land. Vielleicht würde ich ich Albrecht Müllers Nachdenkseiten zitieren:

Seit einiger Zeit denke ich darüber nach, eine Pressemitteilung zu schreiben, in der vor einer Geburt eines neuen Faschismus in Deutschland gewarnt wird.  Ich würde diese – auf Englisch verfasste – Denkschrift gerne in divers amerikanische Medien, Organisationen und Verbände schicken, weil ich dort gemerkt habe, das man – zum Beispiel im Falle „Olaf Henkel“ – wesentlich sensibler mit neuen Erscheinungsformen alter Werte umgeht als in unserem Land. Vielleicht würde ich ich Albrecht Müllers Nachdenkseiten zitieren:

So wird sich die verfassungstreue Mehrheit unseres Volkes als politisch heimatlos empfinden. „Verfassungstreu“ nenne ich sie, weil als solcher nicht gelten kann, wer die Verpflichtung zur Sozialstaatlichkeit unseres Gemeinwesens wegkippt.

Solche Sätze zu finden ist bitter, bitter, weil sie wahr wirken. Die Agenda 2010 habe ich als den ersten großen antidemokratischen GAU der Nachkriegsgeschichte erlebt und wundere mich bis heute, das die damit durchgekommen sind. Ich weiß im Übrigen auch, das die Sozialleistungen in den USA geringer sind als hier … dafür ist das Volk als solches viel sensibler im Umgang mit Bürgerrechten.  Hausarrest, Reiseverbot, Essensentzug für „Parasiten“ – ich denke schon, das man auf der anderen Seite des Atlantiks Menschen finden würde, die sich darüber erschrecken würden, was in Deutschland wieder möglich ist … wenn sie es wüßten.

Das gehört aber eigentlich schon zum nächsten GAU – dem Nachrichten-GAU. Der aktuellen Printausgabe des Spiegels habe ich einem Bericht über die Auseinandersetzungen der St.Petersburg Times mit der Scientologysekte entnommen, das „investigativer Journalismus“ eine aussterbende Art in den USA darstellt.  Vor dem Hintergrund wundert mich die aktuelle Nachrichtenlage nicht mehr. Alle schreiben voneinander ab, was die verschiedenen Pressereferenten ihnen übrig lassen: der Supergau der Informationsgesellschaft. Ganz viele Worte strömen durch den Äther … und nur noch ganz wenig Inhalt. Und der ist oft noch gelogen, wie die Information über die Nichtbeteiligung Deutschlands an dem aktuellen Lybienkrieg, wie man z.B. bei N-tv findet:

Nach einem Bericht des „Focus“ übernehmen hochrangige Bundeswehroffiziere zentrale Aufgaben bei der Kontrolle der Flugverbotszone über Libyen. Im zuständigen NATO-Hauptquartier im türkischen Izmir arbeiteten etliche deutsche Luftwaffenoffiziere im NATO-Führungsstab, schreibt das Magazin. Sie müssten dort bleiben, weil andernfalls die Arbeitsabläufe nicht mehr gesichert wären.

Somit reduziert sich das „Wir machen nicht mit“ auf ein „Wir schiessen momentan nicht mit„. Da ist doch die Aufregung der Verbündeten kaum noch verständlich? Aber manche Leute können halt die Chance auf ein großes Drama nie ungenutzt verstreichen lassen. Spannend auch, das der Spiegel in seiner aktuellen Ausgabe in einem anderen Artikel über den Libyeneinsatz keine großartig demokratisch ausgerichteten Kräfte in der Oppositionsarmee ausmachen kann, auf deutsche Verhältnisse umgerechnet unterstützt dort die Nato den Putsch von Brüderle und Westerwelle gegen Merkel. Soviel noch zum Nachrichtengau … und zum politischen Supergau des neuen Angriffskrieges der Nato.

Natürlich hatten wir auch einen Wirtschafts-GAU, den wir aber infolge des Nachrichten-GAU schon fast wieder vergessen hatten: Weltwirtschaftskrise war angesagt, der Steuerzahler wurde zur Kasse gebeten und nun wird – siehe manager-magazin – die Beute verteilt:

Die deutschen Topkonzerne beteiligen ihre Anleger am Aufschwung: Für das Jahr 2010 wollen sie insgesamt 25,6 Milliarden Euro an Dividenden ausschütten. 23 der 30 Dax-Konzerne steigern in diesem Jahr ihre Dividende, zum Teil um ein Vielfaches.

Ein Vielfachgau,  möchte man sagen: für die Wirtschaft, den Steuerzahler, den Staat, den Bürger. Denn der steht auf der Straße, siehe Süddeutsche Zeitung:

Jung, oftmals gut ausgebildet und voller Tatendrang: Junge Erwachsene zwischen 25 und 29 bringen die wichtigen Voraussetzungen mit – und sind doch die Problemfälle auf dem deutschen Arbeitsmarkt.

Man weiß nun nicht mehr: ist das nun noch Nachrichten-GAU oder schon Wirtschafts-GAU – die Grenzen verschwinden zusehends….und über die Probleme, die mit den Begriffen „Griechenland“, „Irland“, „Portugal“, „Spanien“, „Euro“ und „Rating“ zusammenhängen möchte ich jetzt gar nicht erst reden, dafür lieber über den nächsten Gau: den nuklearen Supergau in Japan, der infolge des Nachrichtengaus allerdings ziemlich undurchsichtig bleibt, siehe Welt:

Der Kampf gegen den Super-GAU in der Atomruine von Fukushima bleibt dramatisch. Japans Ministerpräsident Naoto Kan bezeichnete die Entwicklung am Dienstag als „unvorhersehbar“. Die Einsatzkräfte versuchen unter kaum erträglichen Bedingungen, das AKW zu kühlen. Nach Experten-Einschätzung kann es Monate dauern, bis eine Kernschmelze endgültig abgewendet ist. „Ich kann noch nicht abschätzen, wie lange diese Situation dauern wird, aber zuerst müssen wir sicherstellen, dass wir das Kraftwerk unter Kontrolle bekommen“, sagte ein Sprecher des AKW-Betreibers Tepco.

„Super-GAU“ hört sich angesichts der Vorstellung einer „Atomruine“ überzeugend an, das man eine Ruine wieder unter Kontrolle bekommen möchte, ist verständlich … aber hört sich wenig vertrauenserweckend an, erst recht nicht, wenn die Welt die Pläne im Detail verkündet:

Die japanische Regierung erwägt einem Medienbericht zufolge, drei beschädigte Reaktoren des Atomkraftwerks Fukushima 1 mit Planen abdecken zu lassen, um die radioaktive Strahlung zu vermindern. Außerdem sei vorgesehen, einen Tanker einzusetzen, um radioaktiv verseuchtes Wasser abzusaugen. Das berichtete die Zeitung „Asahi Shimbun“ unter Berufung auf Regierungskreise.

Erkennbar ist, das erste Fakten geschaffen werden, siehe Welt:

Hafenbetreiber und Reedereien in Europa bereiten sich auf das Einlaufen radioaktiv kontaminierter Schiffe aus Japan vor. Nach Informationen der „Financial Times Deutschland“ erarbeitet die Hamburger Hafenbehörde derzeit gemeinsam mit Zoll und Innenbehörde einen Notfallplan, wie mit verseuchten Frachtern umzugehen ist.

Welche Maßnahmen diskutiert werden, ist im Detail noch offen, sicher scheint, das Torpedos, Seeminen und Lenkraketen (siehe Lybien) dabei ins Gespräch kommen werden. Oder man erhöht einfach die zulässigen Grenzwerte wie bei Gemüse, das geht auch.

Was ich mich nun frage, ist: sollten wir nicht einfach korrekte Berufsbezeichnungen einführen, die darauf hinweisen, welchen Status die beteiligten Verantwortlichen haben? Demokratie-GAU, Nachrichten-GAU, Wirtschafts-GAU, Technologie-GAU … sollte man nicht wieder den altbekannten Titel „GAU-LEITER“ anstelle des anonymen und neutralen „Leistungsträgers“ einsetzen? GAU-Leiter Politik, GAU-Leiter-Wirtschaft, GAU-Leiter Medien … für uns in Deutschland wäre das doch nichts Neues, wir würden das schon kennen. Dann würde man im Lande auch plötzlich – welch´ überraschender Zufall – die verfassungstreuen von den verfassungsfeindlichen Elementen besser abgrenzen können.

Immerhin: unsere Kinder reagieren schon auf die GAU-Leiterwelt, sogar im wirtschaftlich starken Bayern, siehe heilpraxis-net:

Nach Angaben des Berufsverband der Kinder- und Jugendärzte (BVKJ) zeigt bereits jedes fünfte Kind in bayrischen Kindertagesstätten Verhaltensauffälligkeiten. Betroffen sind hiervon vor allem Kinder im Alter zwischen vier und fünf Jahren. Seelische Leiden sind auch bei Grundschülern verstärkt zu beobachten.

Da sollte man doch mal ehrlich sein und sagen, was Sache ist. Wolfgang Clement hat doch nicht umsonst offiziell Mitbürger als „Parasiten“ bezeichnet, sowas fällt doch nicht vom Himmel. „Der GAU-Leiter ist wieder da“ – und die Kinder merken es. Wo der Führer regiert, ist´s vorbei mit der glücklichen Kindheit.  Aber welcher Führer hinter all den vielen GAU-Leitern steckt … ich denke, die Frage würde jetzt zu weit führen.

 



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