Flug MH 17

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Wie man einen Weltkrieg baut: hier Bauplan für die Ukraine

eifelphilosoph_200

eifelphilosoph_200Montag, 21.7.2014, Eifel. Sind Sie eigentlich bereit für eine Weltkrieg? Ich meine: haben Sie sich mal Gedanken darüber gemacht, das die grausamen Bilder über verstümmelte, verbrannte und zerfetzte Menschenleiber bald zum Alltag in ihrer kleinen Seitenstraße gehören könnten? Wie – noch keine Vorbereitungen getroffen? Immer noch die Hoffnung, Claus Kleber vom ZDF regelt die internationale Krise im Alleingang? Da muss ich sie enttäuschen – wie es momentan aussieht, regelt  niemand dieses Krise – NIEMAND. Vorbei die Zeiten, wo wir mal eben Egon Bahr vorbeigeschickt haben, der die Sache in fünf Minuten entschärft hatte – heute erkenne ich nur Kräfte, die eins wollen: Krieg in der Ukraine. Und der läuft bereits.

Angefangen hat dieser Krieg  mit einer normalerweise verbotenen Einmischung in die inneren Angelegenheiten anderer Länder, Täter diesmal: die CDU. Die hatte den Herrn Klitschko in die Ukraine geschickt, um dort Opposition zu machen. Würde der Herr Putin jemanden nach Deutschland schicken, um hier Propaganda zu machen, eine Partei aufzubauen, für das Regierungsamt zu kandidieren … wir würden recht zornig und empört reagieren – und zwar zurecht. Das Kulturstudio hat die Aktionen schön zusammengefasst:

Die Bundesregierung will den Box-Champion Witali Klitschko als Präsidentschaftskandidaten in der Ukraine platzieren und ihn in Kiew an die Macht bringen. Dies geht aus Medienberichten hervor. Demnach soll die Popularität des ukrainischen Oppositionspolitikers durch gemeinsame öffentliche Auftritte beispielsweise mit dem deutschen Außenminister gemehrt werden. Auch sei aus PR-Gründen ein Treffen zwischen Klitschko und Bundeskanzlerin Merkel beim nächsten EU-Gipfel Mitte Dezember geplant. Tatsächlich erhalten Klitschko sowie seine Partei UDAR nicht nur massive Aufbauhilfe von der Konrad-Adenauer-Stiftung; UDAR sei 2010 sogar im unmittelbaren Auftrag der CDU-Stiftung gegründet worden, berichtet ein CDU-Politiker.

Ungeheuerlich, oder? Da führt eine deutsche Partei verdeckte Operationen im Ausland durch, die zum Putsch in einem europäischen Land führen. Ich glaube – wir haben noch nicht mal im Geringsten eine Ahnung davon, wie in Europa Politik gestaltet wird. Dabei kennen wir das Prinzip schon aus anderen Ländern: so stürzen Demokraten unerwünschte Regierungen: Opposition aufbauen, Putsch durchführen, Regierung anerkennen – alles im Namen der „Menschenrechte“ … wobei halt per Definition die Untermenschen („der Feind“) nicht eingeschlossen sind.

Am 27.2.2014 brachte Bundeskanzlerin Angela Merkel eine Beistandsverpflichtung gegen die Ukraine ins Spiel: Deutschland würde der Ukraine beistehen, wenn es darum ging, Recht und Freiheit zu schützen (siehe: Nachrichtenspiegel). Wer das für eine überzogene Formulierung hielt, wurde danach eines Besseren belehrt: zwei Monate später waren deutsche Soldaten vor Ort (siehe Nachrichtenspiegel) – wie von Merkel versprochen. Nach diesem Besuch wurde der Kampf der ukrainischen Putscharmee gegen die sogenannten „Separatisten“ immer effektiver, CIA, FBI und 400 Söldner einer Privatfirma wurden aktiv und halfen der Putschregierung aktiv im Kampf gegen den Widerstand aus der Bevölkerung (siehe: Nachrichtenspiegel).

Unangenehm für uns, wenn man das so formuliert – oder? Seltsam – wir machen genau das, was wir Putin vorwerfen. Vielleicht werfen wir ihm die Einmischung in die Ukraine nur vor, weil wir selbst so handeln würden … und auch handeln?

Nun – spätestens seit dem Zeitpunkt ist für uns Deutsche der Moment gekommen, wo wir den Nachrichten sehr skeptisch gegenüber werden müssen. Wie auch schon zu Zeiten der Weltwirtschaftskrise ist mit direkter Einmischung der Kanzlerin in der Berichterstattung zu rechnen – immerhin geht es hier um die Pläne der CDU für die Ukraine, die wirtschaftsfreundliche Partei hat mit Hilfe von Wladimir Klitschko einen Milliardär an die Regierung gebracht … einen jener Menschen, gegen die die ursprüngliche „Maidan-Bewegung“ angetreten ist.

Der Milliardär reagiert auch wie geplant: er ruft um Hilfe (siehe N24)

Kurz vor dem EU-Gipfel hat der ukrainische Präsident Petro Poroschenko wegen der Kämpfe im Osten seines Landes Europa zu einem harten Kurs gegen Russland aufgefordert. Die Europäische Union solle überzeugend zeigen, dass sie die Ukraine unterstütze, sagte Poroschenko in einem Gespräch mit EU-Ratspräsident Herman Van Rompuy nach Angaben des Präsidialamtes in Kiew vom Mittwoch.

Jetzt  muss Merkel liefern … und sie ist auch bereit dazu. Jedenfalls berichtet die Welt darüber

Nach dem Abschuss des Passagierflugzeugs über der Ostukraine hat die Union einen UN-Blauhelmeinsatz für die Region vorgeschlagen. „Wir brauchen jetzt schnellstmöglich einen international überwachten Waffenstillstand“, sagte Unionsfraktionsvize Andreas Schockenhoff der „Rheinischen Post“.“Wir sind jetzt in einer Phase, in der wir über einen Blauhelmeinsatz unter dem Dach der Vereinten Nationen mit einem entsprechenden Mandat nachdenken müssen.“ Eine Beteiligung der Bundeswehr in der Ukraine schloss der CDU-Außenexperte nicht aus. „Wenn eine solche Mission zustande kommen sollte, würde auch Deutschland gefragt sein“, sagte er.

Da sind sie, die deutschen Soldaten – wieder mal in Russland, wie schon so oft. Wer noch unangenehm auffällt: die Grünen. Hören wir die Stimme der Friedensbewegung zum Ukraine-Konflikt:

Grünen-Chef Cem Özdemir forderte nach dem mutmaßlichen Abschuss des malaysischen Passagierflugs MH17 harte Sanktionen gegen Russland. . „Die Forderung nach einem Blauhelmeinsatz setzt das Einverständnis Russlands im Sicherheitsrat voraus“, sagte der Grünen-Politiker. „Putin könnte und würde die Bedingungen diktieren. Der Nutzen wäre gleich null.“ Wer ein Ende des Blutvergießens wolle, müsse „endlich mit dem Wattebäuschchen-Weitwurf-Wettbewerb in Brüssel, Paris und Berlin aufhören und wirksame Sanktionen gegen Putin verhängen“.

Dem wäre wohl am Liebsten, wir würden sofort zurückschießen. Kein Wunder – die Grünen stehen ja auch unter einem ganz besonderen Einfluss: in Baden-Würtemberg sponsert eine Waffenfirma eine rot-grüne Party (siehe Focus). Der Regierungssprecher sieht keinen Grund für eine Rechtfertigung … das Essen war wohl vorzüglich.

Ebenso vorzüglich sind wohl die Nachrichten eines internationalen Mediennetzwerkes gegen russische Progaganda, mit dem das ZDF eng zusammenarbeitet (siehe Freitag) und uns Bürger so alle gezielt zu Putin-Hassern erziehen will. Diese Erziehung ist wohl sehr erfolgreich gewesen … schaut man sich an, wie angeblich seriöse deutsche Leitmedien mit Kritikern der antirussischen Propaganda vorgehen (siehe Zeit):

Elsässers Einfluss auf die deutsche Öffentlichkeit mag gering sein. Doch er ist ein besonders krasses Beispiel dafür, wie offizielle und inoffizielle russische Stellen es vermögen, öffentliche Figuren in Deutschland und anderen europäischen Ländern so zu instrumentalisieren, dass sie die Interpretationsmuster des Kreml weiterverbreiten. Es gibt viele, die das in Deutschland tun – angefangen von Unternehmern, deren Firmen in Russland engagiert sind, über Politiker und ehemalige Politiker bis hin zu „Russland-Experten“, die in Talkshows Verständnis für Putins Politik äußern. 

Das wird schon mal sortiert – wer nach Kriegsausbruch zur Gefahr für die Wehrfähigkeit des Landes werden könnte. Waren wir nicht die Demokratie, die ausgewogen Bericht erstattet und Meinungsfreiheit schätzt? Ich sagte ja: wir haben in Wirklichkeit keine Ahnung, was politisch um uns herum vor sich geht – und wozu das politsche Establishment in der Lage ist, siehe Merkur-Online:

Der mysteriöse Mord an einem ehemaligen hohen US-Regierungsbeamten stellt die Polizei vor Rätsel. Wie amerikanische Medien am Montag berichteten, fanden Arbeiter die Leiche von John Wheeler am Silvesterabend auf einer Mülldeponie in Wilmington (US-Bundesstaat Delaware), als sie Unrat aus ihrem Transporter abluden. Die Ermittler gehen davon aus, dass der 66- Jährige, der einst für Ronald Reagan, George Bush senior und George W. Bush arbeitete, ermordet und im Müll entsorgt wurde.

Was ich mich frage: in einer Welt, in der die CDU die Regierung eines europäischen Landes destabilisiert … muss man da damit rechnen, dass man auf einer Mülldeponie landet, wenn man den Befehlsgebern nicht zu willen ist?

Achten Sie mal bitte auf die Nachrichten, die von der ukrainischen Regierung verbreitet werden, siehe Spiegel vom 14.7.:

Das Transportflugzeug sei von einer Rakete getroffen worden, die „wahrscheinlich“ von russischem Territorium aus abgeschossen worden sei, teilte das Verteidigungsministerium auf der Internetseite des Präsidialamtes mit.

Haben Sie wohl überlesen, oder? Diese Botschaft bezichtigt Russland eines Angriffskrieges gegen die Ukraine – das ist ein sehr ernster Vorwurf … und eine Sichtweise, die uns via ZDF ungefiltert als Wahrheit serviert wird … wie die Ergebnisse zu „Deutschlands Besten“ (siehe zu diesen Manipulationen Yahoo.de/nachrichten) . Und wie dieser Krieg zu sehen ist (und uns via ZDF dargebracht wird) erklärt uns der ukrainische Ministerpräsident Janzenjuk persönlich in der FAZ:

In meinem Land gibt es keinen Bürgerkrieg.

Ich habe das schon vor ein paar Monaten gesagt. Die Ukraine steht in einem Krieg, der von Russland unterstützt und möglich gemacht worden ist. Das ist die richtige Definition.

Also wird die Sicht des Westens durch einen Putschisten aus der Ukraine bestimmt, der nie demokratisch legitimiert wurde, aber die politischen Leitlinien für Europa herausgibt? Er sagt aber noch viel interessantere Dinge:

Als Ministerpräsident muss ich starke Beweise haben. Was ich aber sicher sagen kann, ist dies: Das Flugzeug wurde über einem Gebiet abgeschossen, das völlig von den Rebellen kontrolliert wird. Zweitens: Sämtliche Boden-Luft-Raketen der Ukraine sind anderswo stationiert. Wir sind bereit, hier Beweise und Standorte offenzulegen. Das ist über Satellit leicht zu prüfen. Auf dieser Welt kann man nichts verstecken. Drittens: Wir haben während unserer gesamten „Antiterroristischen Operation“ nie Raketen benutzt. Viertens: Diese Boden-Luft-Systeme kommen aus russischer Herstellung. Fünftens: Wir wissen, dass diese Systeme nicht von betrunkenen Gorillas bedient werden können. Hier ist sehr professionelles Personal nötig, um Ziele zu finden, und die Rakete abzufeuern. Möglicherweise könnten Leute dieser Art aus Russland gekommen sein.

Tja – das abgeschossene Flugzeug. So ein Ereignis war von „alternativen Medien“ vorausgesagt worden. Ich kann sie hier nicht zitieren, weil ich keine Verschwörungstheorien verbreiten möchte – wir sind ein Nachdenkmagazin und kein Propagandaverteiler.

Achten Sie mal genau darauf, was Jazenjuk über die Täter sagt: er hält die Rebellen für unschuldig, weil in der Tat das BUK-System äußerst kompliziert zu bedienen ist (siehe auch Stuttgarter Zeitung) – und  nur mit einem erbeuteten Raketenwagen allein kann man keine Rakete abschießen. Selbst wenn man ein komplettes System mit Kommando-und Startwagen und Raketenträgern erbeutet hätte: die US-Satelliten hätten den Standort schnell ermitteln und der Luftwaffe der Ukraine via CIA den Standort mitteilen können. Außerdem fehlt – wie Jazenjuk selbst zugibt – das Fachpersonal.

Normalerweise stellt sich die Frage: wer hätte denn etwas von dem Abschuss – den die Rebellen nicht hätten bewerkstelligen können, vor allem dann nicht, wenn sie nur einen Raketenwagen ohne Leitsystem erbeutet haben.

Die Tagesschau erklärt uns deshalb auch, wer die wahren Täter waren:

Der ukrainische Präsident Petro Poroschenko schloss nicht aus, dass die Passagiermaschine abgeschossen wurde. Sein Büro verbreitete eine Stellungnahme, die vom „dritten tragischen Fall in den vergangenen Tagen“ sprach, nachdem zuvor bereits ein Kampfjet und eine Transportmaschine des ukrainischen Militärs „von russischem Staatsgebiet aus“ abgeschossen worden seien.

Der Russe war es! DER RUSSE! Die Reaktion in den Medien ist auch dementsprechend: Putin wird offen und offiziell der Schutz der Menschenrechte entzogen, siehe Spiegel:

„Die Europäische Union, die an Frieden und Ruhe gewöhnt ist, zeigt weder Entschlossenheit noch das Bewusstsein einer wachsenden Gefahr. Wieder einmal glaubt man daran, die Bestie durch Streicheleinheiten zähmen zu können.“

Ja – Putin ist kein Mensch mehr, er ist eine Bestie. Neben der Stimme aus Polen ist auch die Stimme aus den USA zu vernehmen:

„Bevor über den Flugzeugabsturz diskutiert oder debattiert wird, muss eines klargestellt werden: Der Flugzeugabsturz ist das Ergebnis der russischen Invasion in die Ukraine – eine Mission, die einzig mit dem Ziel verfolgt wurde, politisches und militärisches Chaos anzurichten. Ohne dieses Chaos wäre die Rakete auf das Flugzeug niemals abgeschossen worden.“

Eine Bestie ist auferstanden! Sie überfällt harmlose Nachbarländer um politisches und militärisches Chaos anzurichten! Das ruft nach mehr als Wattebällchen – das ruft nach KRIEG. Ein niederländisches Blatt wird da deutlich:

Man fragt sich, was noch passieren muss, bevor unsere Regierung sagt: Das lassen wir uns nicht gefallen! Die Niederlande sollten sehr wohl mit der Faust auf den Tisch hauen – gegen alle betroffenen Parteien, insbesondere Russland.“ Und weiter heißt es in dem Artikel: „(…) unsere Regierung muss der Welt zumindest zeigen, dass wir außerordentlich wütend sind. Schließlich ist hier die Rede von einer Terroraktion, von einem Kriegsverbrechen, von Massenmord!“

Und das alles nur …. weil die CDU den Klitschko nach Kiew geschickt hat.

Am 21.7.2014 stehen die Zeichen auf Krieg – auf Weltkrieg. Wie nützlich, dass diese abgeschossene Maschine jetzt ordentlich die Stimmung anheizt. Welch´ Zufall, dass diese Maschine (Flugplan hier bei Flightaware) gerade an diesem Tag ihren Kurs geändert hat. Zudem …. gab es auch andere „Zufälligkeiten“ (siehe DWN):

Das russische Verteidigungsministerium hat nach einem Bericht der staatlichen Nachrichtenagentur RIA zum Zeitpunkt des Absturzes Radar-Aktivitäten einer ukrainischen Raketen-Stellung registriert. Dabei habe es sich um ein Raketensystem vom Typ Buk gehandelt, das zur Abwehr von Kampfflugzeugen, Hubschraubern und Marschflugkörpern dient.

Die Ukraine hat Telefonate veröffentlicht, die belegen sollen, dass Rebellen Flug MH17 abgeschossen haben. Es ist unklar, ob die Aufzeichnungen authentisch sind (mehr dazu hier).

Eine von den Russen im Umlauf gebrachte Erklärung des Abschusses ist, dass die Ukraine eigentlich ein Flugzeug mit Putin an Bord abschießen wollte. Die russische Regierungsmaschine sieht der MH17 täuschend ähnlich.

Genial – oder? Wenn man Putin glauben machen könnte, er wäre fast selbst Opfer geworden, während man in der ganzen übrigen Welt erzählt, Putin sei die Bestie, die es zu vernichten gilt.

Die Stimme Russlands liefert ein Detail, das wir für unseren Bauplan noch brauchen:

Der US-Kongress hat seinerseits den Gesetzentwurf über die Verhinderung von Russlands Aggression verabschiedet, wonach die Ukraine den Status eines Verbündeten der USA ohne Nato-Mitgliedschaft erhalten hat.

 

Das wäre in der Tat tödlich. Gibt es dieses Gesetz wirklich – dann ist der Weltkrieg sicher.

Nun – auch SPD und CDU sind sich einig darüber, dass Putin schuldig ist (siehe Spiegel): wahrscheinlich hat Putin Merkel gedroht, dass sie auf einer Müllhalde landen wird, wenn sie den Klitschko nicht in die Ukraine schickt.

Wonach noch niemand gefragt hat: die Rolle von CIA, FBI und 400 Söldnern eines privaten Konzerns – also jener Leute, die für Grüne und Linke in Stuttgart so schön gekocht haben. Wäre es undenkbar, dass ein Waffenfabrikant – oder ein Konsortium von Fabrikaten – ein paar Söldner in das Chaos der Ukraine schicken, um eine Privatmaschine abzuschießen? Sicher gibt es dort genug Einfluss, um auch mal den Kurs einer malayischen Maschine zu ändern: dafür hat man ja seine Netzwerke.

Nur mal so ein Gedanke.

Was wir auf jeden Fall festhalten müssen, ist: wir befinden uns weiter auf Kriegskurs …. und „zufällig“ geschehen viele Ereignisse, die diesen Kurs beflügeln, inklusive des Opfers von 300 unschuldigen Menschen, die jetzt in der Tat wirklich und echt tot sind. Ein Klacks gegen die Milliarden, die sterben werden, wenn wir den grassierenden Wahn nicht stoppen.

Jeder Krieg – JEDER – geschieht nicht „einfach so“ – er ist IMMER ein Ergebnis von PLANUNG und ENTSCHEIDUNG. Wir sollten genau hinschauen, wer hier was plant, wer was entscheidet, wer wen wie und wann beeinflusst – inklusive uns selber.

Momentan marschieren wir stramm auf einen neuen großen Krieg im 21. Jahrhundert hin – und da hilft uns auch der Weltmeistertitel nicht weiter.

Hoffentlich merken wir das nicht zu spät. Russland ist zwar ein kleines Land mit nur 140 Millionen Einwohnern (verglichen mit der über eine Milliarde Menschen, die in westlichen Bündnissen organisiert sind, als ziemlich schwach), aber es ist ein Land mit einer nuklearen Kapazität. Mich erinnert Russland an Israel – auch dort ein kleines Land, dass sich nur noch mit der Androhung absoluter Vernichtung gegen seine Angreifer schützen kann.

Welche Idiot plant also aus welchen Gründen eine kriegerische Auseinandersetzung mit einer kleinen, schwachen nuklearen Weltmacht?

Unangenehme Frage, oder?

Trauen Sie sich überhaupt noch, hier eine möglicherweise wehrkraftzersetzende Antwort zu geben?

Oder glauben Sie lieber weiter, dass internationale Politik ausgewürfelt wird – wie Lottozahlen?

PS: nein, ich werde nicht von Putin bezahlt – und auch von keinem anderen. In Wirklichkeit werde ich gar nicht bezahlt. 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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