False Flag

This tag is associated with 8 posts

Fall Nawalny: „Putins Gift, Putins Anschlag“

Tobias Riegel

Die Berichterstattung zum Fall Nawalny ist extrem unseriös: Unschuldsvermutung? Logik? Gesunder Menschenverstand? All das erscheint überflüssig, wenn es um Meinungsmache gegen die russische Regierung geht. Die Berichte ergehen sich in abwegigen Spekulationen, sie sind teils gefährlich und kriegstreiberisch.

Titelbild: Dolgikh Pavel / Shutterstock

„Reichstagssturm“ False Flag? „Staatlich inszenierte Nummer mit V-Leuten“

Demokratie unter Beschuss? Ja, aber nicht durch den sogenannten „Sturm auf den Reichstag“. Thomas Wüppesahl, Bundessprecher der BAG Kritische Polizisten (Hamburger Signal) e.V. sieht klare Anzeichen einer False Flag- Aktion. Er vermutet eine kritische Masse an V-Leuten der Sicherheitsbehörden auf den Reichstagstreppen.

MARKmobil Aktuell – Getürkte Realität

Deutschland und das Mega-Demo-Wochenende. Überall wird demonstriert. Wird es brennen? Oder gar schlimmer?

In dieser Folge von MARKmobil betrachtet unser Reporter Mark Hegewald über die unglaublichen Unterschiede in der heutigen Demo-Kultur zwischen Ost- und Westeuropa. Manchmal sind sie so krass, dass es nur eine Erklärung geben kann: der einen Seite wird eine getürkte Realität vorgespielt. Welche der beiden Seite mag das wohl sein?

Mark liefert einen aktuellen Überblick über das „Black lives matter“-Wochenende und verrät unter anderem auch, wo die Opposition zur Neuen Weltordnung (NWO) zu finden ist – und was sie fordert.

Vom Jäger zum Gejagten

Die linksextreme Antifa soll zur Terror-Organisation erklärt werden. Das hat US-Präsident Trump angekündigt. Bei den schweren Unruhen in den Vereinigten Staaten wird immer offensichtlicher, dass die ursprünglich friedlichen Proteste gezielt zur Eskalation gebracht werden. Und zwar systematisch.

Der amerikanische Justizminister Barr sieht „linksextremistische Gruppen mit Antifa-Taktik“ hinter den zum Teil unglaublich brutalen Ausschreitungen. Auch etwa die Hälfte der Internetkommentare zeigt mit dem Finger auf die Antifa.

Bereits vor einem halben Jahr hatte Trump die nun bevorstehende Terror-Einstufung angekündigt. Unser Reporter Mark Hegewald liefert eine detailgenaue Analyse zu den wirklichen Vorgängen auf den Straßen Nordamerikas und stößt dabei auf merkwürdige Indizien. Zudem wirft er eine spannende Frage auf: Was geschieht jetzt mit der deutschen Antifa?

Charlie Hebdo, Pegida und der leise Zerfall der Demokratie

Digital StillCamera

Donnerstag, 8.1.2015. Eifel. Wie fängt man an, von einem Ende zu schreiben? Vom Ende einer Idee, die 3000 Jahre alt ist – damals aber nur für „Vollbürger“ gelten sollte. Einer Idee, die in den letzten zwei- dreihundert Jahren kurz aufblühte und jetzt langsam stirbt. Einer Idee, die zu einer Revolution wurde, und dem Staat Grenzen aufzeigte: Freiheit, Gleichheit, Brüderlichkeit sollten fortan herrschen, Werte, die der Menschheit den Frieden bringen sollten, den sie so sehr ersehnte. Leistungskult, Promikult und Bürgerlichkeit – so werden die Werte heute gelebt, was an sich schon reicht, um nervös zu werden und sich wieder in einem Sklavenhalterstaat zu fühlen – eine anarchistische Gruppe hat mit einer Guerilla-Aktion aktuell gegen den Wahn unserer sinnlosen Bullshitjobs mit einer Plakataktion in der Londoner U-Bahn für Begeisterung gesorgt (siehe Storyfilter), einer Aktion, die selbst schon revolutionär ist.

Ach ja – Anarchisten. Sie sind sehr verpönt bei rechts und links, weil sie eine eindeutige Antwort auf die Frage haben, wer eigentlich das Land regieren soll: entweder alle – oder keiner. Von Regierungen halten sie nicht viel, weil sie der Ansicht sind, dass jede Form von Herrschaft dem Menschen nicht angemessen ist – und er auch erwachsen genug ist, sie nicht zu brauchen. Anarchisten werden deshalb meistens überall verboten und sind bei allen verpönt, geht es doch ALLEN politischen Parteien nur darum, an die Fleischtröge des Parlaments zu kommen, welche die Anarchisten gerne unter das Volk aufteilen wollen. Gut, das behaupten auch die Kommunisten, aber wie die Geschichte zeigt, war dies nur ein Werbegag: sobald man die Macht hat, landen die Gewinne beim großen Vorsitzenden.

Wissen Sie übrigens, wo Anarchisten heute noch geduldet werden, ja, sich kleine Lebensräume erschaffen haben? In den USA. Ihre Ideen haben viele der Gemeindeverfassungen geprägt und sind auch heute noch der Hauptgrund, warum Amerikaner so sehr an dem Recht hängen, selber Waffen zu tragen – dadurch gibt man das Recht auf Ausübung von Gewalt zum Schutze der eigenen Person nicht völlig in die Hände des Staates und behält sich auch vor (in guter, alter, amerikanischer Tradition, wie der englische König erfahren musste), diese Waffen notfalls gegen den Staat selbst einzusetzen … jenes Recht wird seltsamerweise in Europa nicht gegönnt, obwohl kurioserweise gerade wir Deutschen zu den größten Waffenproduzenten der Welt gehören.

Eine Partei, die – ohne sich dessen überhaupt bewusst zu sein – Grundwerte des Anarchismus predigt? Die FDP. Ja – FREIHEIT ist ein zentraler Wert des Anarchismus, Freiheit von jeder Art von Herrschaft. Leider findet man in der Partei keine konsequente Umsetzung dieses Wertes, eben so wenig wie man in der katholischen Kirche noch die Umsetzung urchristlicher Werte wiederfindet.

Das Satiremagazin Charlie Hebdo entstammt aus einer solchen Tradition, weshalb es – bzw. sein Vorgänger Hara Kiri – in den sechziger Jahren verboten war. Kein Politiker mag Anarchisten, sie wollen genau jene Macht abschaffen, die er mit jeder Faser seines Seins erlangen will, um fortan ein Leben auf Kosten der Allgemeinheit zu führen und jener Allgemeinheit seine Willen per Gesetz aufzuzwingen.

Aktuell ist dieses Satiremagazin in den Schlagzeilen: ein Überfallkommando hat einen Massenmord in den Redaktionsstuben ausgelöst, was viele Mächtige insgeheim freuen wird, ist doch die Satire der letzte Rückzugsort herrschaftsfreien Denkens, wie es in Deutschland Volker Pispers vorbildlich praktiziert.

Wer waren die Täter? Scheinbar arabisch stämmige Männer, wie ich heute lese. Einer der Täter, die gestern noch als hochprofessionelles Killerkommando geschildert wurden, hatte seinen Ausweis im Fluchtwagen liegen gelassen (siehe Spiegel). Erinnert Sie das an was? Ja – auch bei den Anschlägen von nine-eleven überstand ein Ausweis jenen Glutball, der ein Hochhaus zum Einstürzen brachte – und fiel direkt vor die Füße von Ermittlungsbeamten. Immer diese Araber. Immer ein wenig dümmlich in der Ausführung ihrer Attentate, das passt zum Bild des wahnsinnigen Untermenschen, das gerne über diesen Kulturkreis verbreitet wird.

Kaum war der Anschlag ausgeführt, meldete sich der deutsche Innenminister Friedrich zu Wort und forderte die Löschung von Videos aus you tube, die die Ermordung eines auf dem Boden liegenden Polizisten zeigten (siehe Heise). Mehrere Videos sind entfernt worden, wie heute zu merken ist – was mich neugierig gemacht hatte. Was war zu sehen?

Das Killerkommando – angeblich bestehend aus drei militärischen Laien, von denen einer laut Angaben von Spiegel-online schon mal im Gefängnis saß, weil er in den Dschihad ziehen wollte – wird auf der Flucht von einem Polizeiwagen gestoppt. Obwohl sie nach einem Massenmord auf der Flucht sind – als unprofessionelle Killer vermutlich nervlich sehr angeschlagen – und obwohl sie wissen dass mit jeder Sekunde tausend mehr Menschen nach ihnen Ausschau halten werden, das mit jeder Sekunde mehr Straßen gesperrt werden, gehen sie zu zweit an mehreren Autos vorbei, um einen auf dem Boden liegenden Polizisten zu erschießen – eine Tat, die sie als wahre Bestien dar stehen läßt.

Wundert es da, dass heute schon von „Operationen unter falscher Flagge“ gesprochen wird, die zur weiteren Dämonisierung einer Weltreligion animieren sollen? Woher haben diese Killer die Nerven, sich mitten auf der Flucht noch Zeit zu nehmen, um noch mal richtig einen drauf zu setzen? Verfolgt von einer ganzen Stadt? Wundert es da, dass man die Videos sperren lassen möchte? Wer Glück hat, findet noch einen Ausschnitt, auf dem man sieht, wie sie relativ ruhig wieder zu ihrem Auto zurückkehren. Wie Profikiller, die wissen, dass ihre Flucht sicher ist.

Nun – wollen wir den Bürger nicht noch weiter verunsichern, wollen wir heute mal keine Theorien darüber aufstellen, wer denn von einem solchen Anschlag im Prinzig den meisten „Profit“ hat – in Deutschland wissen wir es eh´ schon: Pediga, jene Bürgerbewegung, die auf breiter Front vom „Establishment“ bekämpft wird, sogar der Kölner Dom macht die Lichter aus, wenn die Dämonen von Pediga zum Marsch blasen, auch Kanzlerin und Bundespräsident reihen sich nahtlos ein in den Kampf gegen eine Bewegung, deren Organsiatoren gelegentlich für den Springer-Verlag gearbeitet haben.

Was nicht gefragt wird: ist denn nun die breite Front jener Menschen, die gegen die Gegner der Islamisierung des Abendlandes sind, für die Islamisierung des Abendlandes?

Bevor wir nun weiter spitzfindig herumraten, wollen wir uns an ein paar Grundregeln der Demokratie erinnern, die man wohl auf rechter und linker Seite vergessen hat. Hier darf jeder eine Meinung haben. Bundespräsident und Bundeskanzlerin haben dafür zu sorgen, dass dies so bleibt: sie sind Verwaltungsangestellte, keine Monarchen. Jeder darf für so gut wie alles demonstrieren – und wenn Menschen Angst vor „Überfremdung“ haben, dann dürfen sie dies kund tun. Wenn es eine Supermacht gibt, die den Islam als große Bedrohung der Menschheit erachtet und ihn weltweit (mit aktiver Unterstützung der Bundeswehr) mit brutaler Waffengewalt bekämpft, dann darf man nicht jenen Deutschen die Schuld für ihre Ängste zuschieben, die auf die Nachrichten nur REAGIEREN – und sie nicht erfinden.

Anders als zu der NS-Zeit, als der „Stürmer“ wilde Geschichten von kannibalischen, kindermordenden Juden unters Volk streute, die nichts andere wollten, als deutsche Frauen und deutsche Kinder zu vergewaltigen (erinnert ein wenig an die Katholikenhatz der Gegenwart, die aus fast jedem Priester einen Kinderschänder machen möchte und dabei völlig vergisst, dass die meiste sexuelle Gewalt gegen Kinder von Familien ausgeht – nicht von Priestern; auf Antifamilientiraden wartet man jedoch vergebens) sind es heute die breite Front der „seriösen“ Medien, die Gräuelgeschichten über „Islamisten“ verbreiten, wobei der Begriff „Islamist“ eine interessante Nutzung über sich ergehen lassen muss: gemeint sind im Prinzip wohl alle Muslime, die ihre religiöse Überzeugung ernst nehmen.

Wissen Sie, woher ich diese Idee habe? Unter anderem von Jan Fleischhauer, der vor den Anschlägen auf Charlie Hebdo durchaus schlüssige und brisante Gedanken zur Islamophobie der Gegenwart formulierte (siehe Spiegel):

Was macht am Alltags-Islam also solche Angst? Die Provokation liegt nicht in der Verschleierung oder der Polygamie, die vielen als Symbole der fremden Religion gelten: Als Provokation reicht der Glaube an sich. In einer Gesellschaft, in der schon das sonntägliche Kirchengeläut als Störung empfunden wird, muss eine Versammlung von Menschen, für die Gott nicht Chiffre, sondern lebendige Realität ist, Beklemmung auslösen. Jede Glaubensrichtung, die sich zu markant äußert, taugt heute zum Skandal; da macht der Katholizismus keine Ausnahme, wie die hysterische Beschäftigung mit dem Opus Dei zeigt. Erst wenn sich eine Religion wie der Protestantismus so weit säkularisiert hat, dass sie nahezu unsichtbar geworden ist, gilt sie als gesellschaftlich verträglich.

Hier spricht ein bekennender „Rechter“ – und Schlussfolgerungen zu seinen Beobachtungen reichen viel tiefer, als es den meisten lieb sein wird.

Bleiben wir jedoch erstmal beim Islam, der von der Bundeswehr im Ausland mit Gewalt bekämpft wird, aber in Deutschland von Medien und Regierung besonderen Schutz erfährt – „Islamisten töten“ scheint nur im Ausland „gut“ zu sein.

In einer freien Gesellschaft – und erst recht in einer freien Marktwirtschaft – gelten Angebot und Nachfrage. Sollte der Islam – als Religion – den europäischen Bürgern ein Angebot machen, dass sie überzeugender finden als das Angebot, dass herrschende Religionen ihnen machen, so ist das völlig in Ordnung. Deshalb haben wir Religionsfreiheit als Grundrecht, „gegen den Islam“ zu marschieren ist in etwas so demokratisch, wie gegen Juden, Anarchisten oder Gebrauchtwagenhändler zu demonstrieren. Erzielt der Islam in Europa deutliche Stimmengewinne, so zeigt dies nicht, dass er böse ist, sondern nur, dass wir mit unserer praktisch atheistischen Kultur Schwächen haben – Schwächen, die die oben erwähnten Anarchisten den Pendlern in der U-Bahn so deutlich aufgezeigt haben, dass sie dafür gefeiert wurden.

Unsere Kultur vermittelt keinen Sinn, gibt keinen Halt, macht nicht glücklich. Hier wäre der richtige Ansatz für eine Auseinandersetzung mit dem Islam. Wer sich noch auf Seiten des Islam befindet – jedenfalls aus dieser Sicht?

Der Papst selbst, oberster Hüter der Kultur des ehedem christlichen Abendlandes (und eigentlich der Mann, dessen „Job“ es wäre, im Streit der Religionen  um die Vorherschaft seine Sache so gut an den Mann zu bringen, dass seine „Mitbewerber“ in Europa chancenlos bleiben). Wird wenig beachtet – und ohne die „Zeit“ wüssten wir wahrscheinlich gar nichts davon (siehe Zeit):

Die führenden Volkswirtschaften in der Welt sanierten ihre Bilanzen mit der Produktion und dem Verkauf von Waffen. Sie opferten den Menschen dem Idol des Geldes. „Wenn man Fotos von unterernährten Kindern aus verschiedenen Teilen der Welt sieht, kratzt man sich am Kopf. Das versteht man nicht“, sagte der Papst. „Das Wirtschaftssystem sollte im Dienst des Menschen stehen. Aber wir haben das Geld in den Mittelpunkt gerückt, das Geld als Gott.“

Demokraten müssten den Islam innerhalb ihrer Reihen dulden, sofern er mit seiner eigenen Gesetzgebung nicht die Gesetzgebung der Demokratie überschreiben möchte. Köpfe abschlagen, Hände abhacken, Frauen verkaufen – geht hier nicht, egal, im Namen welcher Religion man solche Gräuel begehen möchte. Genauso muss man dulden, dass es Menschen gibt, die auf die mediale Darstellung des Moslems (schlägt Köpfe ab, hackt Hände ab, verkauft Frauen) mit großer Abneigung und Angst reagiert – obwohl die meisten Teilnehmer von Pegida in Dresden nie einen Moslem gesehen haben, noch mit einem gesprochen hätten.

Für wen wird also der Islam gefährlich? Oder Pegida?

Für unsere neue, eigentliche, wirkliche, wirksame und täglich praktizierte Religion – so oder so. Verteidiger eines christlichen Abendlandes (vermute, die wenigsten haben eine Ahnung davon, dass dies hemmungslose Sozialromantik bedeutet -und die Verdreifachung des Hartz IV-Regelsatzes) stören den neuen, verführerischen, allmächtigen Gott genauso wie JEDE Form ernsthafter Religiösität … und hier müssen sich gerade die Kirchen den Vorwurf gefallen lassen, dass sie im Staatsauftrag vor allem dies bewirken: jede Ernsthaftigkeit von Religion in ihren eigenen Reihen zu bekämpfen.

Warum diese Sicht wahrhaftiger sein soll als jene, die von der Religion des Geldes verbreitet wird?

Nun – sehen Sie irgendeine Form von breiten Widerstand gegen die Bombadierung von unschuldigen Männern, Frauen und Kindern durch die „westliche Allianz“ im Ausland? Macht da ein Dom die Lichter für aus?

Nur da, wo der eigene Geld-Gott ernsthaft angegriffen wird, regt sich enormer Widerstand. Darf ich daran erinnern, wer diese Religion öffentlich predigt? (siehe FAZ):

Der Vorstandschef der Investmentbank Goldman Sachs, Lloyd Blankfein, hat ein ganz eigenes Bild von Gott. Riesige Bonuszahlungen und große Profite in der Krise – für die Gesellschaft sei das alles unproblematisch, sagte er. Und die Banker, vor allem die von Goldman, würden in Wahrheit Göttliches tun.

Wir haben jetzt einen großen Bogen gespannt – von Anarchisten der sechziger Jahre bis zu einem Anschlag in Frankreich auf die Erben jener Anarchisten im Jahre 2015. Das verlangt viel ab. Und ich muss den Bogen noch ein wenig weiter spannen, um jenes Bild zeichnen zu können, in dem wir uns aktuell bewegen. Ein Beitrag im „Zeit“-Blog aus dem Jahre 2010 liefert hier ein Puzzle-Stück, dass einen unheimlichen Ausblick bietet (siehe Zeit):

Die renommierte “Washington Post” zitierte unlängst den Boss des amerikanischen Geheimdienstes CIA, Hayden, mit den Worten, dass Deutschland spätestens im Jahre 2020 nicht mehr regierbar sei. Der Werteverfall, die Islamisierung, die Massenarbeitslosigkeit und der fehlende Integrationswille einiger Zuwanderer, die sich “rechtsfreie ethnisch weitgehend homogene Räume” selbst mit Waffengewalt erkämpfen würden, sowie viele andere deutsche Probleme werden sich nach dieser Studie in einem Bürgerkrieg entladen.

Der Autor erwähnt eine Kleinigkeit am Rande, die 2015 (nach dem „Fuck the EU“ einer US-Repräsentantin im Rahmen des Konfliktes in der Ukraine) eigentlich Allgemeinwissen sein sollte:

Vor all diesen Hintergründen dürfen wir natürlich nicht vergessen, dass es auch in den USA ein breites Klientel dafür gibt, das sich eigentlich gegen ein zu starkes Europa gewandt hat, ohne es laut auszusprechen. Speziell für dieses Klientel kommt die Uneinigkeit Europas und das Setzen nationaler Prioritäten der europäischen Staaten gerade recht, während sich die Europäische Union dadurch selbst ausbremst und gefährdet.

Worte, bei denen man sich fragt, ob es 2015 überhaupt noch erlaubt ist, sie laut auszusprechen. Wissen Sie eigentlich, welche Konzerne am meisten für Lobbyarbeit in Brüssel ausgeben? Drei US-Konzerne: Microsoft, Phillip Morris und Exxon Mobile (siehe Lobbycontrol) – ohne das sich irgendjemand darüber aufregt, dass Nicht-Eu-Firmen massiv in die Gestaltung der Politik der EU eingreifen – geschweige denn, dass jemand als Protest dagegen den Dom in Köln verdunkelt.

Verstehen Sie nun, warum ein Jan Fleischhauer der Meinung ist, dass echte Religiösität (bzw. die faktische und theoretische Nichtanerkennung des Geld-Gottes) uns am meisten beunruhigt?

Und verstehen Sie jetzt, was die aktuellen „False-Flag“-Beschwörer motiviert, besonders gründlich hinzuschauen?

Die können sich halt noch daran erinnern, dass alle deutschen Medien in breiter Front die „Iraker klauen Babys aus kuweitischen Brutkästen“-Geschichte verteilt  haben – ebenso wie die Geschichte über die Massenvernichtungswaffen im Irak. Sie erinnern sich daran, dass die Hauptfinanziers des „Islamischen Staates“ die Freunde der US-Konzerne und der US-Oberschicht sind, ebenso erinnern sie sich daran, dass die „Taliban“ einst als Waffe der CIA gegen sowjetische Truppen in Afghanistan gefördert wurden.

Ist es vor diesem Bild wirklich verwunderlich, dass man skeptisch auf neue, „amtliche“ Versionen eines grauenvollen Attentats reagiert, das vor allem eins bewirken wird: die Kluft in Europa zu vergrößern. Pegida kann nun mit ungeahntem Auftrieb rechnen, „der Islam“ hat bewiesen, wie abgrundtief boshaft er ist – dank eines vergessenen Personalausweises.

Was jetzt zu tun ist, fragen Sie?

Aufgeben – wäre eine Alternative.

Die Zahl der lebendigen Demokraten scheint immer weiter abzunehmen, die Zahl der Idioten steigt an.

Auch wenn es jetzt „Pediga“-freundliche Leser stört: in einer Demokratie darf sich NIEMAND gegen die Ausübung einer Religion wenden, noch sollte sich der Staat in den Wettstreit der Religionen einmischen. Wir demonstrieren auch nicht für „Omo“ gegen „Dash“ (falls es diese Waschmittel meiner Jugend heute überhaupt noch gibt).

Auch wenn es „Pegida“-feindliche Leser stört: in einer Demokratie darf NIEMAND an der Äußerung seiner Ängste gehindert werden – auch dann nicht, wenn Linke ihn für rechts halten.

Und was ist jetzt mit Charlie Hebdo?

Es ist vollkommen unwesentlich, ob wir es hier mit einem Terrorkommando (arabischer?) Söldner des CIA zu tun haben oder mit frustrierten Jugendlichen, die – wie z.B. beim Massaker in Erfurt – ihren Frust mit Waffengewalt an ihrer Umwelt auslassen, dieser Anschlag trifft – viel besser, als es viele andere Ziele könnten – ins Herz des freien, aufgeklärten, intelligenten europäischen Menschen.

Für uns als Demokraten ist es wichtig, sich 2015 nicht davon abbringen zu lassen, Grundwerte der Demokratie zu verteidigen: das Recht auf Meinungsfreiheit – und das GLEICHWERTIGE Recht auf Religionsfreiheit.

Wir riskieren allerdings, dann zwischen alle Fronten zu geraten – weil die Macht des neuen Gottes schier unendlich ist. Wir sollten uns aber zuerst klar darüber werden, wo überall Fronten aufgebaut werden, die vor allem eins gemeinsam haben: die völlige Vernichtung der Demokratie, die Zersplitterung der Bevölkerung in kleine, kontrollierbare, sich ständig gegenseitig auch mit tödlicher Gewalt bekämpfende Teile.

Der Kampf, den Demokraten (und Menschenfreunde aller Art) 2015 zu kämpfen haben, wird jedoch nicht einfach sein: nichts anders als ein Gott ist unser Feind, ein neuer Herr der Welt, der alle Menschlichkeit zugunsten der Rendite vernichtet. Wie sehr er im Vormarsch ist, sieht man daran, dass zur Verkündigung von Hartz IV kein Dom das Licht gelöscht hat – obwohl es ein heftiger Schlag gegen zentrale Werte des christlichen Abendlandes war, ein harter Streich gegen … nie Nächstenliebe, die uns eigentlich so auszeichnen sollte und die nebenbei auch ein passender Wert für eine lebendige Demokratie wäre.

http://www.spiegel.de/kultur/gesellschaft/charlie-hebdo-in-paris-nachruf-auf-die-getoeteten-karikaturisten-a-1011827.html

PS 1: den oben im Zitat erwähnten Artikel in der Washington Post habe ich nicht finden können, möglicherweise war jener hier gemeint:

http://www.washingtonpost.com/wp-dyn/content/article/2008/04/30/AR2008043003258.html?nav=rss_world

PS 2: lesenwert der Spiegel-Artikel über die ermordeten, „links-liberalen“ Zeichner – er zeigt, wie viele Feinde die sich noch gemacht haben:

http://www.spiegel.de/kultur/gesellschaft/charlie-hebdo-in-paris-nachruf-auf-die-getoeteten-karikaturisten-a-1011827.html

PS 3: zwei Videos, die ich benutzt habe, um mir mein Bild vom Tathergang zu machen – die Leute wirken auf mich nicht wie untrainierte Jugendliche, erst recht ihre sich gegenseitig absichernde Teamarbeit verblüfft mich. Vielleicht – irre ich aber hier.

 

 

 

Vier Jahre Bloggerei – Wirkungen und Nebenwirkungen: über Kommunismus, Kapitalismus, Materialismus, Christus sowie die utopische Demokratie und ihre Feinde

Vier Jahre Bloggerei - Wirkungen und Nebenwirkungen: über Kommunismus, Kapitalismus, Materialismus, Christus sowie die utopische Demokratie und ihre Feinde

Mittwoch, 20.2.2012. Eifel. Gestern war Jahrestag. Am 19.2.2009 habe ich meinen ersten Blogbeitrag geschrieben. Schuld daran waren – mein Rücken (der morgens keine Bewegung toleriert), der rheinische Karneval (die meinen Kindern ein paar freie Tage bescherte, die sie bei ihrer Mutter verbringen durften) und ein Mensch mit dem Nickname „Grilleau“, der jetzt hier als Autor mitschreibt. Er hatte mich sozusagen „entdeckt“, als ich gelegentlich in Foren etwas zu der Bedeutung von Hartz IV schrieb – und warum es ein Ungeheuer ist. Dieser „Grilleau“ hatte auch einen „Blog“ und meinte: das sei total einfach. Am 19.2.2009 habe ich das dann bei Blog.de ausprobiert – und aus lauter Einfallslosigkeit den Nickname „Eifelphilosoph“ erfunden. War ja nötig, so ein Nickname – den hatten ja alle. Obwohl der Jahrestag gestern war, hatte ich gestern aber einfach keine Lust zum Schreiben – das geschieht heute. Es geht um Wirkungen und Nebenwirkungen der Bloggerei hinsichtlich einiger politischer Themen – bzw. um die Ummodulierung der politischen Überzeugungen durch nähere Betrachtung der politischen Wirklichkeit … beispielsweise dadurch, das man sich Gedanken über einen Fahrraddynamo macht.

Sie kennen einen Fahrraddynamo? Das ist ein kleines Gerät aus Materie, das Strom für die Fahrradlampe liefert. Nebenbei ist er ein Modell für das menschliche Bewußtsein – so stellt sich der wissenschaftliche Materialismus die Funktionsweise des menschlichen Geistes vor: es läuft Strom durchs Gehirn und dadurch erhalten wir die Illusion, wir hätten Bewußtsein. Hat jeder sicher schon oft gehört,diese Geschichte – noch öfter wird mit dem Bild gearbeitet. Das dieser Mythos ins Leben gerufen wurde, war ein politischer Akt der Bewußtseinsbildung. Es geschah ganz gezielt, um die Menschheit auf Konsum zu trimmen – doch davon später. Bleiben wir erstmal dabei, warum es ein Mythos ist, eine Legende, oder besser: ein Märchen.

Wie oft ist es Ihnen eigentlich passiert, das Ihr Fahrradlicht Ihnen den Befehl gegeben hat, umzukehren? Oder links abzubiegen, obwohl sie nach rechts wollten? Gar nicht natürlich, werden Sie sagen und sich über die dämliche Frage ärgern. Dann – bitte schön – noch eine dämliche Frage: wie oft ist es Ihnen geschehen, das Ihr Körper aufgestanden ist, zum Kühlschrank ging, sich was zu Essen holte während sie eigentlich das Fußballspiel weiter anschauen wollten? Ebenfalls: noch nie. Aber die Geschichte vom menschlichen Bewußtsein, das nur eine Funktion des Körpers, des Gehirns ist: die schlucken Sie einfach so, oder? Ohne konkrete Befehle durch den Geist macht so ein Körper nicht viel. Von allein – würde er nur dumm herumliegen und vergammeln. Im Koma hat er sogar einen funktionierenden Dynamo – nur liefert der keinen Strom mehr. Ich weiß – das ist jetzt eine einfache Geschichte mit einfachen Bildern … aber so lernen unsere Kinder die Welt kennen, in der wir ihnen zumuten zu leben. „Es gibt nur dieses eine Leben und sein Sinn ist: soviel zu kaufen wir nur irgendwie geht“. Darum brauchen wir so viele große Einfamilienhäuser – im Laufe der Jahre sammelt sich einiges an. Und da wir der festen Überzeugung sind, das wir nur Biomaschinen sind, die wegen ein bischen Strom im Gehirn die Illusion des Denkens aufgebaut haben, folgen wir den Befehlen widerstandslos: immerhin sind „wir“ nur eine Illusion. Das ist die große Gegenströmung zur Aufklärung: während uns hier noch ein Descartes klar vor Augen führte, das er ist, weil er denkt („cogito ergo sum“), hat man uns davon überzeugt, das nicht die Außenwelt eine große Illusion ist – nein, wir selbst sind die Illusion.

Und das glauben wir. Das Milliarden von menschlichen Körpern nur aufgrund einer Illusion bewegt werden, verwundert uns weniger. Das diese Illusionen Staaten bilden, Gesetze erschaffen, Opern schreiben, Gedichte verfassen und sich selbst außerordentlich bewußt sind, fällt uns auch nicht sonderlich auf. Wieso auch: es geht hier nicht um Wissenschaft, es geht um Dogma: und wer richtig viele Millliarden zu Forschungszwecken abräumen will, der muss sich erstmal diesem Dogma unterwerfen.

Ein viel zu unpolitisches Thema, denken Sie?

Nein, es ist ein ganz zentrales politisches Thema. Eigentlich das zentralste Thema, das wir haben. Frank Schirrmacher weist in seinem Buch „Ego“ aktuell auf die deformierende Kraft von Weltbildern hin, die im Sinne der Konsumförderung und der Kommunismusbekämpfung entworfen worden sind, obwohl sie der menschlichen Realität nur in wenigen Ausnahmefällen entsprechen. Da wir es hier aber mit hochintelligenten Menschen zu tun haben, die zentral Werte in die menschliche Gesellschaft eingeben und sie mit Hilfe vieler Werbemilliarden durchdrücken, lassen sich ihre Gedankenzüge nicht in wenigen Worten darstellen: ein Grund, warum meine kleinen Aufsätze immer länger werden – es dauert halt länger, Lügengespinste zu entknoten als sie in die Welt zu setzen.

In erster Linie gilt dieses kleine Dynamobild des menschlichen Bewußtseins nämlich nur … der Vernichtung der Kirche. Nach der französischen Revolution hatte der Adel sich ins Kapital geflüchtet (wo er heute noch wohnt und seine gesellschaftsdeformierenden Aktivitäten entfaltet), war aber dort vom Kommunismus aufgespürt worden – aufgespürt und wieder verjagt. Für die Strategen des Kapitals bahnte sich eine Riesengefahr an, denn anders als ihre Büttel (Arbeiter und Angestellte) lasen sie die Bücher, über die sie sprachen. Sie sahen sich einer enorm gefährlichen Allianz der Zukunft gegenüber, die ihnen ein für alle mal den Garaus machen würde und eine Zukunft versprach, die keinen Krieg mehr kannte, keine Not und keine Unterdrückung durch dogmatische Lehrsätze.

Wer die Botschaft Christi nicht aus den Erläuterungen des Pfarrers und der Kirche empfängt, sondern im altgriechischen und aramäischen Original liest, merkt, das dieser Mann konsequent antikapitalistisch dachte. Die Gütergemeinschaften der Urgemeinde und die Darstellung des „Mammon“ als Feind der Welt beschrieben eine Welt, in der sich auch die Kommunisten hätten wohlfühlen können – und die Demokraten erst recht. Ihnen wäre schnell klar geworden (allein schon durch die Lektüre der griechischen Philosophie) das Demokratie ohne wirtschaftliche Gleichheit der Teilnehmer nicht funktionieren kann: wenn ein Geldsack hundert Leiharbeiter für ihre Stimmabgabe mit Brot bezahlt, ist das keine Demokratie mehr. Das sehen wir ja auch heute: die Bürger wählen ihre Arbeitgeber (Staat, Gewerkschaft, Unternehmen) bzw. die Parteien, die für die Arbeitgeber die Demokratie aushöhlen.  Es galt also aus der Sicht das Kapitals, eine ganz große Allianz zu verhindern, die den Menschen wirklich das Paradies auf Erden hätte bringen können.

Was wäre, wenn der Kommunismus gesagt hätte: wir wollen nur, was des Kaisers ist, aber nicht, was Gottes ist? Er hätte die Unterstützung von Milliarden Christen gehabt – und die angenehme Diskussionsbasis, das ein Sohn Gottes die Abkehr vom Kapitalismus absegnet.

Darum mussten beide Bewegungen aufeinander losgejagt werden – und zwar schnell. Das ging ganz diskret mit etwas Geld hier, ein paar Worten da und noch mehr Geld dahinter. Gleichfalls musste die Demokratie gegen beide eingenommen werden, bevor die Demokraten merkten, das am Ende der Entwicklung der Demokratie eine Gesellschaft von Gleichen auftaucht, sie sich praktisch in nichts von einer kommunistischen oder christlichen Gesellschaft unterscheidet – und alle drei haben für die Herrschaft des Mammon keine Sympathie übrig. Alle drei stellen den Menschen in den Mittelpunkt ihrer Überzeugung … und nicht den virtuellen Kapitalgewinn.

Eine wunderschöne Methode dazu, war, sich die „Wissenschaft“ zu vereinnahmen. Die chronisch sozial bzw. finanziell schwachen Wissenschaftler nahmen immer gerne Geld an – so konnte man leicht jene herausfiltern und zu Ehren führen, die einem passten. Da kam ein Darwin gerade gelegen. Seine Theorie von der historischen  Entwicklung des Dynamos (um bei dem Bild zu bleiben) erschütterte die ganze Welt – dabei berührte sie nicht im Mindesten die Tatsache, das der Körper vom Geist gesteuert wird – und nie von sich selber. Doch diesen Umstand lies man gerne unter den Tisch fallen: man hatte ja eine enorm scharfe Klinge gegen dumme Landpfarrer in der Hand. Nebenbei ergaben sich aus den sozialen Implikationen enorme Möglichkeiten für reiche Menschen: sie wurden zu den besseren Menschen, den „Auserwählten“, von der „Natur“ (einem funktionalem Ersatzwort für den alten „Gott“) dazu bestimmt, über die minderwertigen Armen zu herrschen: der Sozialdarwinismus bestimmt heute noch die politischen Wirklichkeiten in Deutschland, man schaue sich nur das Schulwesen oder die Behandlung von Armen und Arbeitslosen an.

Leicht konnte man so die Kirche an die armen Kommunisten verfüttern, immer wieder den Pfarrer als Feind der Menschheit anführen (ein Platz, den zuvor die Hexe innehatte) und so die Demokraten mit ins Boot holen, die wussten, das Religionsfreiheit eine der vier Säulen der freien Gesellschaft war – eine Freiheit, die vor Dogmatismus jeglicher Art schützen sollte.

Ein zentrales Mittel dazu war … die Lehre von der Nichtexistenz des menschlichen Geistes, die Lehre von dem Gehirn als Dynamo und des Geistes, des menschlichen Selbstes als völlig untergeordneter Funktion des Materie, denn: ist der Geist, das menschliche Bewußtsein, nur eine Illusion, ein Trugschluß, eine Gaukelei elektrischer Ströme in der Gestalt gewordenen Ursuppe, dann – kommt nach dem Tode auch nichts. Der Dynamo kommt zur Ruhe – das Licht geht aus und Schluss.

Kommt aber nach dem Tode nichts, dann ist die Kirche (die dasselbe behauptet, was ihre Kritiker nur nicht merken) eine große Lügnerin, einfach nicht erwachsen, im Mittelalter verbleibend und schlichtweg mit dem modernen Leben nicht mehr zu vereinbaren … einem modernen Leben, das uns unbegrenzte Konsummöglichkeiten gibt, die wir gefälligst – ohne jede Rücksicht auf die ökologischen Folgen (die von religiösen Menschen so geliebte und geachtete „Schöpfung“ –  zu nutzen haben, um den Nutzen des Kapitals zu mehren. Hat Kirche (und Religion insgesamt) aber nur Lügen zu bieten und Darwin Recht, dann steht dem alten kapitalistischem Paradies nichts mehr im Wege: der reichste Mann wird Kaiser, die weniger reichen werden Grafen, Fürsten und Barone, die mit Mithilfe vieler Ritter und Büttel über das Volk herrschen – abgesichert durch den Darwinismus des großen Meisters.

Das „Dritte Reich“ in Deutschland 1933 – 1945 ist in diesem Sinne der Testlauf einer Gesellschaft geworden, die sich ganz von den alten Vorstellungen der „Sozialromantik“ gelöst hat – und auch heute gilt es als allgemein schick und „in“, urchristliche Überzeugungen der Nächstenliebe als Sozialromantik auf den Scheiterhaufen der Geschichte zu verbannen, auf dem man auch schon die Vorstellungen des Kommunismus und die einer wahren Demokratie verbrannt hat.

Das ist im Übrigen auch der Grund, weshalb ich nach vier Jahren bloggen (und intensivem Studium der Massenmedien) die Kunde von Deutschlands nicht vorhandener Souveränität begrüße: durch die mediale Hetzjagd auf Arbeitslose hat dieses Land bewiesen, das es noch lange nicht reif ist, ein selbständiges, nicht überwachtes Leben zu führen – der alte Geist ist immer noch (oder wieder) sehr lebendig in diesem Land. Nur gut, das wir sehr eingebunden sind in die Strukturen der Siegermächte – ich möchte nicht wissen, was hier schon wieder los wäre, wenn man die Deutschen wieder ganz allein werkeln lassen würde.

Wahrscheinlich würden wir schon wieder unnützes Leben vergasen, Leben, das seinen Konsumdienst noch nicht mal auf minimalem Niveau nachkommen kann.

Eine weitere Nebenwirkung von vier Jahren konzentriertem Studium der gesellschaftlichen Realität und ihrer schriftlichen Beschreibung ist, das ich „Verschwörungstheorien“ eine gewisse höhere Wahrscheinlichkeit an „Wahrheit“ zugestehe als den amtlichen Verschwörungstheorien (die offiziell „Wahrheit“ genannt werden und nicht diskutabel sind).  Der desaströse Gang der modernen Geschichte – erst recht nach dem zweiten Weltkrieg – lässt sich einfach mit deutlich weniger Hypthesen erklären, wenn ich nur eine einzige hinzufüge: die Existenz einer Kraft/Macht/Gesellschaft/Organisation/Gruppe, die gezielt Kapital in destabilisierende Operationen steckt. Streiche ich diese Hypothese, so bekomme ich um die politische Wirklichkeit umfassend zu beschreiben, die Notwendigkeit, noch wesentlich mehr Hypothesen aufzustellen, um den „Zufall“ als beständig passend auftauchende Ursache zu untermauern. Zufällig zerstörten Terroristen mit CIA-Kontakten das World Trade Center, zufällig setzen informierte Kreise an der Börse auf diese Ereignis und zufällig konnte so das zuvor angedachte Projekt zum neuen amerikanischen Jahrhundert ins Leben gerufen werden, das so schön zu den Bestrebungen passt, nach dem Ende des Kommunismus in Europa die dort wuchernden Demokratien so sehr zu beschneiden, das sie marktkonform werden, sprich: das Diktat der Herren des Geldes aktzeptieren und nicht darüber reden.

Zuviel Verschwörungstheorie? Nun – oft genug wird die Theorie zur Wahrheit, ein Paradebeispiel findet man bei Wikipedia:

Bei der Untersuchung der Aktivitäten der P2 wurde 1981 bekannt, dass unter maßgeblicher Beteiligung von Licio Gelli ein konspiratives Netzwerk aus Führungspersonen der Polizei, des Militärs, der Wirtschaft, der Politik, der Mafia und von Geheimdiensten geschaffen worden war. Es bestand ein ernster Verdacht, dass der Geheimbund Pläne für einenStaatsstreich entwickelt hatte und mit Terroranschlägen in den 1970er Jahren in Zusammenhang stand, was sich teilweise später bestätigte.

In seinem Roman „Die Macht und die Herrlichkeit“ beschreibt Malachi Martin die Aktivitäten der P2 aus der Sicht des Vatikans. Der Nachfolger von P2 war P3 (2010 aufgelöst) aus dem jetzt P4 wurde. Nur von  P1 (den „Schlußstein“, wie ihn Martin in seinen Büchern  nannte) erfahren wir (noch) nichts – dafür aber über andere noch nicht aufgearbeitete Zusammenhänge:

Das Schwurgericht von Bologna stellte in einem Strafverfahren fest, dass die Loge P2 Kriminelle angestiftet, bewaffnet und finanziert habe, um mit Mitteln der Subversion und des Terrorismus im Rahmen einer „Strategie der Spannung“ die Vorbedingungen für einen Staatsstreich zu schaffen. Einige der mutmaßlichen P2-Mitglieder sollen direkt oder indirekt an den zahlreichen Attentaten, Putschversuchen oder terroristischen Aktionen der 1960er und 1970er Jahre beteiligt gewesen sein.

Eine wichtige, bis heute nur teilweise aufgeklärte Rolle spielte dabei die von der CIA und der NATO aufgebaute Untergrundorganisation Gladio, eine sogenannte Stay-behind-Organisation.Durch die Fälschung von Beweisen wurde dafür gesorgt, dass die Verbrechen linksextremen Terroristen zugeordnet wurden. Beispielsweise war die linksextreme Terrorgruppe Rote Brigaden, das italienische Pendant zur deutschen Rote Armee Fraktion, teilweise von Gladio-Mitgliedern unterwandert, die sich unter anderem aus militärischen Spezialeinheiten, Geheimdienstkreisen und Rechtsextremisten rekrutierten. Mehrere Terroranschläge, etwa auf den Hauptbahnhof von Bologna am 2. August 1980 mit 85 Toten, wurden ursprünglich den Roten Brigaden zugeschrieben. Aber in Gerichtsverfahren wurde die Urheberschaft von Rechtsextremisten erwiesen, die mit Gladio in Verbindung standen.

Erinnert etwas an die Geschehnisse vom 11.9.2001, oder? Und war einfach nur ganz normale Politik in einem zivilisierten europäischem Land – ohne das die Bundesregierung auch nur die geringsten Konsequenzen aus dieser Affaire gezogen hat.

Diese zentrale Hypothese lautet: es gibt Menschen mit unglaublich viel Geld, die gerne wollen, das das so bleibt – und sich mit großem Engagement dafür einsetzen, das sich 1789 nicht wiederholt, weil ausgeräumte Banktresore ganz schlecht für die Gewinne aus Zinsen uns Zinseszinsen sind – und diese Zinsen waren schon dem antikirchlichem Revoluzzer Lenin sehr wichtig, siehe Wikipedia:

1891 verurteilte Lenin die Hilfsaktionen der gebildeten Schicht anlässlich der Hungersnot in der Provinz Samara, in der er als Anwalt tätig war. Er wertete die Hungersnot als Schritt in Richtung Sozialismus, da sie den Glauben an Gott und den Zaren zerstöre. Vom Pächter seines eigenen Landgutes forderte er die volle vereinbarte Summe, der wiederum die Bauern trotz der Hungersnot voll zahlen ließ.

So präsentiert sich ein echter „heiliger“ Kommunist: er lässt Menschen verhungern, um den Glauben an Gott zu zerstören. Dafür wird man auf ewig einbalsamiert. Das es in dem Moment der Wille Lenins ist und nicht der Wille eines Gottes, der die Menschen hungern lässt, fällt schon gar nicht mehr auf. „Wer meinem Dogma nicht folgt, soll sterben“ – so der geheime Leitsatz, mit dem Christen und Demokraten dann nicht mehr viel anfangen können – weshalb sie Schutzschild des Kapitals werden. Man merkt: man hatte genau den richtigen nach Russland geschickt (vielleicht sogar mit viel Geld, was allerdings vom linken Lager bestritten wird, siehe WSWS).

So wurde – das ist ja historisch bekannt – aus einer Bewegung gegen Armut, Hunger, Not und Ausbeutung eine Diktatur … die Diktatur des Proletariats, die letztlich eine Diktatur von Gutsbesitzern wie Lenin wurde.

Der normale Arbeiter und Bauer war viel zu sehr damit beschäftigt, Pfarrer im Namen Darwins zu jagen. Als er merkte, das die nicht die Elite der alten Unterdrücker darstellten, waren die neuen schon da – mit Hilfe der alten Soldaten.

Das alles funktioniert, weil wir diese Geschichte mit dem Dynamo glauben. Ja: glauben – wir sind hier mitten im religiösen Bereich. Darum ist „Nahtodesforschung“ auch ein heiß umkämpftes Feld und wird mit allen unfairen Mitteln so sehr in die Nähe der „Esoterik“ gerückt … dabei ist die Tatsache der menschlichen Sterblichkeit wahrlich kein Wissen, das nur einer kleinen Gruppe von Menschen als geheimes Wissen zukommt – eigentlich wissen wir alle, das wir sterben, nur – wie es so schön heißt – wir glauben nicht daran.

Vielleicht … glauben wir ja auch zurecht nicht daran, weil wir ein instinktives Wissen davon haben, das unser Bewußtsein nicht ein bedingter Reflex elektrischer Ströme im Gehirn ist. Würden wir so etwas glauben – welch´ göttliches Bewußtsein müsste dann erstmal ein Blitz haben, bei der Leistung, die der bringt.

Das sind so ein paar zentrale Gedanken, die die letzten vier Jahre mit sich gebracht haben: der Versuch, gesellschaftliche Erscheinungsformen in ihrer historischen Entwicklung zu begreifen und zu verstehen, führt zu absonderlichen Annahmen, die ich vor vier Jahren weit von mir gewiesen hätte – aber damals hatte ich auch noch eine gewisse Symphatie für die Vorstellung des Gehirns als Dynamo.

Heute sitze ich hier und weiß: mein Körper käme nie auf die Idee, hier zusammenhängende Sätze in die Tastatur einzugeben, wenn ich ihm  nicht den Befehl dazu geben würde.  Er würde sich lieber hinlegen – schon seit Stunden.

Geht aber nicht, weil es gilt, sich gegen den Orkan an Unsinn durchzusetzen, der seit Jahrzehnten durch die Medien fegt – was übrigens nicht nur die Idee des Frank Schirrmachers ist, sondern zuvor schon von den Autoren des Films „Corporation“ erwähnt wurde.

Eine letzte Nebenwirkung der Bloggerei ist, das ich den Papstrücktritt wahrscheinlich als einziger denkender Mensch in Deutschland als Katastrophe besonderen Ausmaßes empfinde: er beweist (im Detail aus innerkatholischer Perspektive nachzulesen bei Malachi Martin – Der letzte Papst), das die Agenten der Sozialdarwinisten eine weitere Bastion im Kampf um die Weltherrschaft erobert und somit den Vatikan völlig unter ihre Kontrolle gebracht haben – nach der Verweltlichung des Protestantismus, der Dämonisierung des Judentums und der offenen Kriegserklärung an den Islam fällt somit die letzte Feste, die dem Vormarsch der „EGO ist das Größe“-Philosophie Einhalt hätte gebieten können – oder, anders gesagt, zeigt es, das P2 (bzw. „P1“, die noch unbekannte Urzelle) immer noch weiter arbeitet.

Kein Wunder, das der Papst in seinen Abtrittsreden immer wieder vor der Macht des Teufels gewarnt hat – die internationale Verschwörerbande stellt aus kirchlicher Sicht in der Tat so etwas wie die fünfte Kollonne Satans dar, während wir dazu verdonnert werden, sie als „Leistungsträger“ anzuhimmeln.

Deshalb wird – wie gelegentlich erwähnt – Hitler unsere Zukunft werden. Das Dritte Reich ist ein Musterland des Sozialdarwinismus, und sofern wir den Menschen als Tier ohne Seele definieren, als einfache Biomasse, die ausschließlich nach ihrer wirtschaftlichen Leistungsfähigkeit beurteilt wird und auch mit absoluter Sicherheit den Tod des Körpers nicht übersteht, brauchen wir uns auch keine Gedanken mehr über die Ethik zu machen: wer nicht arbeitet, der soll auch nicht essen – wer seine Pacht nicht zahlen kann, muss eben verhungern. Natur ist halt hart und hart ist alternativlos, weil es außer Natur nichts gibt.

Gleichzeitig wissen wir aber auch, wie wir uns gegen diese Invasion unmenschlicher Gedanken wehren können: einfach das Verbindende in dem Anderen sehen – nicht das Trennende. Auch wenn die Kirche Fehler macht (wie jeder andere Institution – siehe Staat, Partei, Firma, Verein – auch), steht sie doch ursprünglich für die Bekämpfung der Armut ein – im Sinne der Theologie der Befreiung sogar für das Paradies im  hier und jetzt. Auch wenn die Demokratie momentan käuflich und ungerecht erscheint, so hat sie doch ein utopisches Endziel, in dem die einzelnen Subjekte auch gleiche wirtschaftliche Macht haben müssen – und auch wenn der Kommunismus mit Terror und Diktatur gearbeitet hat, so unterscheidet sich sein Traum von der Zukunft nicht von dem, was sich Christen und Demokraten erhoffen: eine gerechte Welt ohne Not, Leid, Zwang und Unterdrückung, eine Welt, in der auch ein Roosevelt gedacht hat, als er die vier Freiheiten formuliert hat, die Grundlage für die Erklärung der allgemeinen Menschenrechte war.

Das wäre auch ein schönes politisches Ziel: die Partei der menschlichen Einheit – tolerant, demokratisch, kommunistisch und ausgesprochen sozialromantisch.

Nun – die Theorie des menschlichen Dynamos wird bald fallen. Sie ist eigentlich gemäß der Ergebnisse der Nahtodesforschung schon jetzt völlig unhaltbar, aber noch bezahlt P1 Unsummen, das Wissen um die Unsterblichkeit des menschlichen Bewußtseins zu unterdrücken.

Wahrscheinlich wird deshalb die Legende von der marktkonformen Demokratie samt der großen transatlantischen Freihandelszone aktuell so stark gefördert: wenn das Dritte Reich wieder alle politische Macht innehat (dann noch transatlantisch), ist es wieder egal, was die Leute denken.

Hautsache, sie gehorchen.

Das tun sie schon heute, in der Hoffnung, das nach dem Tode das Bewußtsein (samt dem Wissen um die eigene totale Erbärmlichkeit) völlig erlischt.

Tut es aber nicht – weil das Gehirn doch kein Dynamo ist.

PS: das waren jetzt wieder 3309 Worte. Mehrere Buchseiten. Zeit, auch mal den wichtigsten Menschen des Nachrichtenspiegels zu danken: den Lesern. Ohne Sie würde es keine Freude machen, diesen Ort am Leben zu erhalten – und das Sie in der Tat Lebenszeit und Gedankenkraft aufbringen, sich durch diese für moderne Zeiten viel zu langen Texte zu arbeiten, bringt Ihnen meine höchste Bewunderung ein … und führt mich zu der Hoffnung, das es vielleicht doch Alternativen zum Vierten Reich der marktkonformen Demokratie gibt. Deshalb werde ich meinen Dynamo auch dazu zwingen, noch weiterhin Fronarbeit zu leisten: vielleicht können wir ja diesmal das Ruder noch herumreißen.


 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Schlagzeilen anderer Leute – um den 2012.05.09

Herr Flegel nochmmal über die Wahl in Schleswig Holstein

Beide Tabellen zeigen das gleich Szenario, lediglich wurden als Berechnungsbasis für die zweite Tabelle die Wahlberechtigten genommen, damit mal einen Eindruck bekommt, welche Auswirkungen Nichtwähler mit ihrer Wahlverweigerung provozieren. Natürlich hätten die etablierten Parteien mehr Stimmen bekommen, wenn wählen Pflicht wäre, aber da ich davon ausgehe, dass ein erheblicher Teil derer, die nicht zur Wahl gegangen sind, Leute sind, die auf diese Weise ihren Protest zum Ausdruck bringen wollen, hätten die Piraten und vermutlich auch die Linke mehr Stimmen der Nichtwähler bekommen, als die etablierten Parteien.

Kannibalismus in Asien

Tausende Kapseln aus pulverisiertem Fleisch von Babys und Föten hat Südkoreas Zoll beschlagnahmt. In den vergangenen zehn Monaten seien mehr als 17.000 dieser Kapseln beim Versuch, sie aus China nach Südkorea zu schmuggeln, entdeckt worden, teilte die Behörde mit.

Hoffentlich nicht Allianz versichert.
Und da die Tagesschau das in einer Woche löschen muß, schnell anschauen:

Die Hilfsorganisation Oxfam hat den weltgrößten Versicherer Allianz massiv für die Spekulation mit Nahrungsmittelrohstoffen kritisiert: Die Allianz spekuliere wie kein anderer deutscher Finanzkonzern mit Agrar-Rohstoffen. Eine Studie der Organisation zeige, dass deutsche Finanzkonzerne ein Sechstel des weltweit geschätzten Anlagevolumens in Nahrungsrohstoffen von insgesamt 68,8 Milliarden Euro hielten. Die Allianz nehme dabei den Spitzenplatz ein.

Die Süddeutsche hat auch was darüber, das wird länger lesbar sein:

Geht es nach der Entwicklungshilfeorganisation Oxfam, wird es für den Allianz-Vorstand an diesem Mittwoch ungemütlich. Bei der Hauptversammlung in München werden kritische Aktionäre beantragen, den Vorstand nicht zu entlasten. Der Grund: Das Unternehmen spekuliere mit Nahrungsmitteln – und zwar wie kein zweiter deutscher Konzern.

Und wenn nicht mit Nahrungsmitteln spekuliert wird, dann werden sie mit Gentechnik ungenießbar gemacht:

Vorgestern stellte der Landwirt Gottfried Glöckner, gestützt von drei Organisationen, Strafanzeige bei den Staatsanwaltschaften Frankfurt, Hanau und Basel gegen den Agro-Multi Syngenta. Es geht um Prozessbetrug, Sachbeschädigung und den Verstoß gegen das Gentechnikgesetz.

Aus dem nicht vorhandenen Piratenprogramm:

Auf ihrer Wirtschaftskonferenz in Hamm haben die Piraten noch einmal ihre ablehnende Position zum „Europäischen Stabilitätsmechanismus“ (ESM) bekräftigt und führen dafür rechtsstaatliche Bedenken, aber auch finanzpolitische Gründe an. „Die Organe des ESM genießen eine unbegrenzte Immunität vor der Gerichtsbarkeit und vor Maßnahmen der Exekutive, wodurch der ESM unbeschränkt über Recht und Gesetz gestellt wird“, erklärt Listenkandidat Dr. Joachim Paul. „Finanzpolitisch werden die Milliardenrisiken hochverzinslicher Anleihen auf die Steuerzahler verlagert – ein Rettungsschirm für professionelle Renditejäger also.“ Die NRW-Piraten hatten bereits auf ihrem Landesparteitag […]

Gut zu wissen, hoffentlich spricht sich das rum. Jede Stimme, die die nicht bekommen, zählt:

„Die Wahlergebnisse sind alarmierende Signale dafür, dass der erfolgreiche Kurs der Konsolidierung zunehmend in Frage gestellt wird“, sagte Röttgen gestern bei der Vorstellung seines „Sofortprogramms“ für die Wochen nach einem möglichen Wahlsieg. „Die Abstimmung in NRW ist deshalb auch eine Abstimmung über die Bundes- und Europapolitik von Frau Merkel“, so Röttgen.

Surprise, surprise. Ich warte heute noch auf einen Anschlag, der wirklich von echten Terroristen begangen wird:

Al-Kaida ist auf einen Geheimdienstagenten hereingefallen. Der geplante Anschlag wurde einem Freiwilligen übertragen, der nie die Absicht hatte, das Attentat wirklich zu begehen. Nachdem er die Bombe aus dem Jemen geschmuggelt hatte, übergab er sie pflichtschuldig der CIA.

Und die kriegen atomwaffenfähige U-Boote?

Ein ranghoher israelischer Militäroffizier hat die Hisbollah gewarnt, bei einem Angriff Israels auf den Iran, nicht militärisch zu reagieren, sonst wird der Libanon von der Landkarte getilgt. Der Offizier machte diese Äusserung gegenüber dem britischen Telegraph und sagte, der Krieg würde so gewaltig sein, es wird Jahrzehnte dauern, um alle zerstörten Städte und Dörfer wieder aufzubauen.

Der Hintergrund über Propaganda:

Am Sonntag, dem 6. Mai, gab es in Moskau erneut Protest gegen Putin, gegen seine für den 7. Mai geplante Amtseinführung als Präsident des Landes. AFP und mit ihr viele andere Nachrichtenagenturen und deutsche Medien berichteten so über die Geschehnisse:
„Einen Tag vor der Amtseinführung des designierten russischen Präsidenten Wladimir Putin ist die Polizei gewaltsam gegen Tausende Demonstranten vorgegangen. Nach eigenen Angaben führte die Polizei gestern in Moskau mehr als 400 Demonstranten ab,[…]

Eifelvulkane brauchen Unterstützung

Die Besonderheit dieses Eifellandes mit seinen Vulkanen wird durch Begriffe wie „Gesundheitslandschaft Vulkaneifel“, „Geopark“, „Deutsche Vulkanstraße“ und letztlich mit der Gründung des „Naturpark Vulkaneifel“ zunehmend ins öffentliche Bewusstsein gerückt. Ganz im Widerspruch hierzu stehen nun neueste Planungen: Die Abbauflächen sollen in einem neuen regionalen Raumordnungsplan nach dem Willen des Landesamtes für Geologie und Bergbau (Bergamt) von ca. 400 ha auf mehr als 2.000 ha ausgedehnt werden!
Dabei ist die Vulkaneifel schon genug durch die Abbauindustrie zerstört worden. Bei einer Verwirklichung dieser Pläne wären zahlreiche weitere Vulkanberge, -kuppen und Hänge von der Zerstörung bedroht. Die einzigartige Landschaft der Vulkaneifel würde ihr charakteristisches Gesicht und damit auch ihre Attraktivität unwiderruflich verlieren.

 Herr Gaertner über Chinas Wirtschaft und über amtliche Statistiken:

[…] Vielleicht bekommt das in diesen Tagen nicht mehr Aufmerksamkeit, weil die Arbeitsspeicher von Nano-Trader-Computern noch kein Mandarin können. Oder weil bei den chinesischen Statistiken sowieso keiner durchblickt. Oder ?
Dabei ist das so einfach. Man muss nur die Webseite des nationalen Statistikbüros in Peking anklicken, das uns die immer noch satte Wachstumszahl von 8,1% für das erste Quartal servierte. Dort finden sich reihenweise Charts (die ich hier zum Teil wiedergebe), die uns geradezu schreiend auffordern, diesen Unsinn nicht zu glauben.

 

Verschwörungstheorien und solche, die es noch werden wollen:

Frankreich: Ein neuer Bilderberger am Ruder

Hollande ist ein weiteres Produkt des Establishments und Anhänger des Europäischen Kriminellen-Superstaates. Er unterstützte den Maastrich-Vertrag von 1992, der die Einführung des Euro vorsah und der selbst wiederum auf dem Bilderberger-Plan von 1955 basiert. Hollande unterstützte auch die sogenannte europäische Verfassung im Referendum von 2005, obwohl die meisten seiner sozialistischen Verbündeten dagegen waren.

Multimedia:

Mit Essen spiel man nicht:

Ein möglicher Kreationist über die Erde und daß die zeitliche Dimension der bisherigen Geschichte nicht stimmen kann:

Kommt es zum Krieg gegen den Iran? Christoph R. Hörstel im Interview

[Video, bitte Beitrag anklicken]

 

Die letzten 100 Artikel