faktenchecker

This tag is associated with 11 posts

Rinderwahnsinn statt Herdenimmunität (Wir haben die Wahl: Einsicht oder Notschlachtung)

egruppe pyramide tim foyle 4

Obwohl wir von der Befreiung vom Wahnsinn noch ein gutes Stück weit entfernt sind und es für den marktkonformen Spikeproteinbürger wohl zuerst noch schlimmer werden muss, bevor es besser werden kann, so darf man vom Ende der Schreckensherrschaft doch zumindest träumen. Und auch wenn vieles, was in der „Welt“ steht, tendenziös ist, so muss man über Berichte von US-Armeereportern über die guten & gernen Bürger Deutschlands nach der Befreiung 1945 doch schmunzeln (siehe Welt). Demnach wunderten sich die Alliierten über die Wut, mit der überall auf „die Nazis“ geschimpft wurde. Niemand sei Teil der Partei gewesen, den Blitzkrieg und den danach folgenden jahrelangen Zermürbungskrieg hätte jemand anders geführt. Es müsse laut Erzählungen der Deutschen wohl „eine fremde Rasse von Eskimos“ gewesen sein, „die vom Nordpol gekommen und irgendwie in Deutschland eingedrungen sind“, so ein US-Major.

Doch zurück in die Gegenwart, in der die Dinge etwas anders gelagert sind. Denn im Unterschied zu damals gibt es heute keine Alliierten, die uns befreien wollen. Es ist vielmehr eine globale Allianz von ungekannter Schlagkraft, die uns nach einem Blitzkrieg eingekesselt hat. In den bereits der neuen Agenda der „Neuen Normalität“ unterworfenen Gebieten, und das ist mit Ausnahme einiger unbedeutender Provinzen nahezu die gesamte Welt, werden nun militärisch bewährte Strategien der Zersetzung und Repression angewendet, um verbliebenen Widerstand gegen das Gute, Gerne & Alternativlose zu brechen. Aktion T4.0 läuft. Diesmal nicht im Namen der Rassenhygiene, sondern nur im Namen der Hygiene, wir sind schließlich im 21. Jahrhundert. Es sind auch keine ethnischen, sondern gesinnungsmäßige Säuberungen, die von den Staatssicherheitsdiensten durchgeführt werden, um die Gesundheit des Volkskörpers zu schützen und alle sechs Monate per Gentech-Impfung Herdenimmunität herzustellen. Logistisch gestützt diesmal nicht nur von klapprigen IBM-Hollerith-Maschinen, sondern von der geballten Künstlichen Intelligenz aus Silicon Valley.

Wie sollen wir aus solcher Lage, gegen die der Kampf des gallischen Dorfes von Asterix gegen die Römer ja geradezu ein Sonntagsspaziergang war, jemals wieder herauskommen?

„Immer dieses Reden, wir müssen endlich etwas tun.“ Wie oft liest man mittlerweile diese Kommentare unter den Interviews und Videos des noch aktiven Widerstands?  Der Wunsch nach Tätigwerden ist natürlich verständlich, doch Reden ist leider das einzige wirkungsvolle Instrument, das wir als Zivilbürger in dieser Situation haben (siehe auch die empfehlenswerte sonntägliche Reihe „Wir müssen reden“ von Mathias Burchardt und Sven Böttcher). Ab dem Moment, wo wir beginnen, Molotowcocktails zu werfen, ist Aus die Maus, sind wir erledigt. Der Konsensmoloch wartet nur darauf, dass wir uns zu solchen Aktionen hinreißen lassen, um dann mit seiner geballten, hochgerüsteten Maschinerie auf uns losschlagen zu können. Also bitte, ruhig Blut bewahren. Auch wenn der Sauerstoff unter der schimmeligen Käseglocke, in der man uns darben lässt, inzwischen zugegeben knapp wird.

Die Dunkelheit kann sich nur lichten, wenn wir Lichter anzünden. Kracher leuchten nur kurz auf, machen ansonsten nur Rauch. Man kann an ihnen auch keine weiteren Flammen entzünden. Eine ruhige Flamme, an der wir eine Lichterkette der Einsicht entzünden könnten, wäre z.B. die jüngste Betrachtung “Unser Psychopathen-Problem“ von Tim Foyle (Autor von “Psychologie des Verschwörungsleugners“). Beide Artikel zählen wohl zu den bemerkenswertesten Analysen inmitten des gordischen Coronaknotens, in dem wir uns immer noch verheddert haben. Besonders der „Psychopathen“-Artikel  hat weiterführendes Potenzial, da er die äußeren uns überkommenden Geschehnisse in Analogie zu Archetypen setzt, die auch in uns selbst gegeneinander kämpfen (siehe auch oben die grafische Visualisierung des hierbei entwickelten Schemas von E-Gruppe Berlin). Zum Verständnis des Schemas ist das Lesen des längeren, aber lohnenden Artikels unumgänglich. Auch wenn man zu Themen wie Psychopathie schon einiges gelesen hat, eröffnen insbesondere die letzten Absätze über die „fliegenden Affen“ – unsere Influencer und ihre im Tiefschlaf befindlichen („woken“) Follower – und die seit jeher unter dem Damoklesschwert von Verfolgung und Abschlachtung ihren Weg durch die Geschichte suchenden „Idealisten“ auch für kritisch vorgebildete Köpfe ganz neue Perspektiven.

 


Nachsatz: (aus Zeitengründen nur c&p von FB)

Dass wir all diese Archetypen auch in uns tragen, ist auch der Grund, warum so viele vormals kritische Köpfe nun bei der Milleniumsmanipulation („Corona“) versagt haben und sogar zum Angriff auf die Aufklärer übergegangen sind. Sie hatten aufgrund ihrer bisherigen, oft durchaus treffenden Stichelei gegen den Systemmoloch ein schlechtes Gewissen gegenüber diesem Moloch (und seinen unzähligen Followern, d.h. den guten & gernen Mitbürgern). Nun hatten die vormals kritischen Intellektuellen die Chance, diese „Schuld“ gegenüber dem Systemmoloch zu tilgen, indem sie sich als Scheitholzschlichter zur Verbrennung der Widerständler hergeben – natürlich mit guten & gernen Gründen, an denen es in ihren intellektuellen Gehirnen nicht mangelt. Alle haben sie mitgemacht, nicht nur die smarten Schleimer (all die Böhmermänner, Schroeders, Tilos, Walulus und Schlecky Silbersteins), sondern auch diejenigen Köpfe, die wir bislang für brillante intellektuelle Überflieger gehalten haben: all die Schramms, Pispers, die Anstalt-Typen, Harald Welzer, Lesch und Precht sowieso, wobei ich mir nicht sicher bin, ob letzterer überhaupt zu den Intellektuellen und Philosophen zu zählen war oder eher zu den smarten Schleimern. Von der ganzen Promi- und Künstlerbagage will ich jetzt gar nicht reden. Aber sogar scheinbare echte Durchblicker wie Chomsky, Klein und Spitzer – alle haben sie einen Kotau vor dem massenmedialen Konsensmoloch hingelegt. Und wer sich von ihnen nicht aktiv an der Diffamierung und Häme beteiligt hat, hat zumindest die Klappe gehalten, was in solch entscheidender Stunde kaum weniger schwer wiegt.

Dem entgegenzutreten, was sich im letzten Jahr an hanebüchenem, jedem elementaren Menschenverstand spottendem Wahnsinn abgespielt hat, wäre ihre Stunde gewesen. Stattdessen haben sie sich nun unendliche Schuld und Schande aufgeladen.

Aber solch radikales Versagen in entscheidender Stunde ist leider vorprogrammiert, wenn man die Dinge nur intellektuell und nicht existenziell ergründet. Ja, auf intellektueller Ebene mögen all diese Intelligenzler wirklich sehr scharfsinnig und eloquent sein, und man braucht ihnen auch eine gewisse Genialität nicht absprechen, die sie im Gehege ihrer Inselbegabung besitzen. Ja, und sozial sein, also das Gute & Gerne, das  wollen sie schon auch. Das darf man ihnen ruhig abnehmen. Aber letztlich haben sie sich mit Welt und Mensch nur auf einer sehr oberflächlichen Ebene auseinander gesetzt und es gescheut, wirklich tiefer zu dringen. So wie Tim Foyle treffend schreibt: „Es fehlt ihnen an echter Wahrheitsliebe, und so bleiben sie an einem bequemen Rastplatz auf dem Weg dorthin stehen, um diejenigen, die sich weiter vorwagen, zu beschimpfen und zu beleidigen.“   

In Wirklichkeit haben sie sich gegen wirklich Erkenntnis gesträubt wie der Teufel gegen das Weihwasser. Und das schon jahrzehntelang. Sie haben Meisterschaft darin erlangt, sich auf höchstem akademischem Niveau blöd zu stellen, aber das auf dermaßen smarte und ausgebuffte Weise, dass jede Kritik an diesen Edeltrollen abprallt wie eine Entenfeder an einem SUV. Nichts von dem, was die großen Geister unserer Philosophie angemahnt haben und womit uns eigentlich ein klarer, wenngleich unbequemer Weg gewiesen wäre, haben die Intellektuellen aufgegriffen. Auch wenn sie die Namen der großen Philosophen in den Mund genommen haben – in Wirklichkeit war ihnen ihre eigene intellektuelle Eitelkeit der höchste Götze. Und dieser Götze müsste wie ein Schneemann ab dem Moment zu schmelzen beginnen, wo man sich mit den Worten von  Plato, Sokrates, Goethe, Schiller, Novalis & Co. in ihrer lebendigen Tiefe zu beschäftigen beginnt. Doch dann würde für längere Zeit betretenes Schweigen eintreten. Dabei hören sich unsere Intellektuellen aber so gerne selbst reden, vor allem wenn die Kamera dabei ist und die Scheinwerfer der Medien auf sie gerichtet sind. Sie würden dann nicht mehr als Keynote-Speaker bei den DAX-Konzernen herumgereicht werden und an den Cocktail-Parties der Mächtigen Sekt schlürfen können. Sie müssten dann in einer dermaßen heucherlischen Polit-/Medien-/Wirtschaftswelt, wie wir sie heute haben, eher ein Diogenes-Dasein fristen, ganz abseits des Trubels, wo kein massenmedialer Hahn nach ihnen kräht.

Schon alleine bei solcher Vorstellung gefriert den Schroeders und sonstigen Extra3-Typen das Blut in den Adern. Dann lieber bedingungslos vor dem nackten Wahnsinn kapitulieren und sich noch ein paar fette Jahre als Hofnarren bei Pogo dem Clown machen, bevor man dann die Rechnung für sein Schergendasein bekommt und sich im Schwefeltopf Mephistos (von hebr. mephiz = der Verderber und tophel = der Lügner) wiederfindet.

Siehe auch Prof. Kreiß: Das Mephisto-Prinzip – Wie wir zu Lügnern und Verderbern erzogen werden

 

Auf dem Weg zum Wahrheitsministerium – Von Michael Meyen

Den vollständigen Standpunkte-Text (inkl ggf. Quellenhinweisen und Links) finden Sie hier: https://apolut.net/auf-dem-weg-zum-wahrheitsministerium-von-michael-meyen/

Volker Bruch hat mich für die Aktion #allesaufdentisch zum Thema Faktenchecker interviewt und damit in den Redaktionen einen Nerv getroffen. Neben Verbalinjurien und Versuchen, mich über Fake News oder Kontaktschuld als Sprecher zu delegitimieren, gab es inhaltliche Gegenargumente. Ich danke den Herausgebern von Multipolar für das Angebot, hier darauf reagieren und dabei auch die Belege nachreichen zu können, die bei einem kurzen Bildschirmtreffen zwangsläufig unter den Tisch fallen.

Ein Standpunkt von Michael Meyen.

Erste Vorbemerkung: Das Video hat sein Ziel erreicht. Der Journalismus spricht über die Faktenchecker, auf der großen Bühne. Alle können sehen, hören oder lesen, dass diese Portale ein Problem sind. Ich habe nicht erwartet, dass es Nachdenklichkeit gibt oder gar ein Einsehen, schon gar nicht bei dem Tempo, das die Atemlosigkeit öffentlicher Kommunikation im Plattform-Zeitalter offenbar verlangt. Manche Reaktionen auf die Aktion #allesaufdentisch waren schneller online, als man so viele Videos überhaupt sehen, geschweige denn einordnen und bewerten kann.

Zweite Vorbemerkung: Wer das Prinzip „Faktencheck“ angreift, zielt auf die Ideologie des Journalismus – auf den Glauben, der diesen Berufsstand in seinem Innersten zusammenhält. Objektivität, Neutralität, Autonomie: Diese Trias wurzelt nicht im Journalismus oder gar in der Demokratie, sondern im Kapitalismus und ist nach 1945 von den US-Amerikanern nach Deutschland gebracht worden. Auch vor 1933 konnte man hierzulande mit Zeitungen Geld verdienen, jeder wusste aber, dass die einen für Weimar sind, die anderen für den Kaiser und manche auch für die Weltrevolution. Nicht wenige Verleger haben für solche Ziele draufgezahlt (1).

Nach dem Krieg haben die neuen Herren im Westen ein Ideal gepredigt, das dem Gott des Geldes dient und verschleiert, welchen Einfluss Menschen mit Macht und Besitz auf die Inhalte haben. Kommerzielle Medien streben außerdem nach Publikumsmaximierung. Da stört jedes offene Bekenntnis. Wer „wahre“ Nachrichten verspricht, umarmt nicht nur alle Weltanschauungen, sondern hat einen zweiten, viel größeren Vorteil: Das Publikum merkt nicht, wenn es gelenkt werden soll. Was auf der Titelseite steht oder am Anfang der Tagesschau, muss das Allerwichtigste sein. Wir sind doch objektiv, neutral und unabhängig. Ging also gar nicht anders (2).

Schwierigkeiten mit der „Wahrheit“

Dritte Vorbemerkung: All das sagt nichts gegen gründliche Recherche oder gegen den Wunsch, möglichst viele Stimmen zu hören, bevor eine Geschichte veröffentlicht wird. All das sagt auch nichts gegen interne Kontrollen. Vier Augen sehen mehr als zwei und acht vermutlich (fast) alles. Martin Zeyn warf mir im Bayerischen Rundfunk vor, ich hätte unterschlagen, „dass Magazine wie The New Yorker oder der Spiegel schon lange vor 9/11 Abteilungen hatten, die jeden Artikel auf Faktentreue kontrolliert haben. Nur traten die nie öffentlich in Erscheinung.“ Ich habe das nicht unterschlagen. Es handelt sich schlicht um ein anderes Thema, einerseits. Das gilt auch für die „intensiven Debatten“ (Martin Zeyn), die der Journalismus nach jedem Fehlschlag führt. …

Corona-Imfpung. Ein Faktencheck. Und ein Faktencheck über Faktenchecker.

IMG_20210724_183900

Donnerstag, 7.10.2021. Eifel. Ja, wir leben in wirren Zeiten, oder? Wirklich wirren Zeiten. Damit wir da noch durchblicken, gibt es ja jetzt Faktenchecker, die überall aus dem Boden sprießen, teils vollkommen ohne journalistische Erfahrung – aber egal. Früher nannte man Faktenchecker einfach Journalisten, heute – nun ja: berichten die Journalisten über irgendwas, wenn die Reaktionen der Bevölkerung nicht wie gewünscht sind und die meckern, kommen die Faktenchecker und haut den Meckerern – zum Teil recht brutal, aber noch nur verbal – nochmal so richtig auf´s Maul. So geht Totalitarismus in einer angeblichen Demokratie, könnte man meinen. Aber sicher meinen die Faktenchecker das ja nur gut, handeln so aus purem Idealismus und glühender Liebe zu dem, was man ihnen als Wahrheit verkauft hat. Wahrscheinlich haben die auch alle eine Riesterrente und einen VW mit Schummelsoftware – aber lassen wir das. Frei und unabhängig sind diese hehren Gestalten – jedenfalls behaupten sie das. Nur der Wahrheit verpflichtet, edel, hilfreich und gut.

Nur: das ist eine Lüge. Die sind gar nicht unabhängig. Es gibt eine internationale Allianz der Faktenchecker, das International Fakt Checking Network, gesponstert unter anderem von Bill und Melinda Gates (siehe Norbert Häring). Es gibt aber noch mehr.  Interessiert man sich weiter für das Netzwerk so stößt man auf die Firma Poynter in den USA und findet dort die CoronaVirusFacts Alliance. Die meldet im July 2020, dass sie inzwischen über ein Team von ausgewählten Forschern verfügt, 7900 Faktenchecker in 40 Sprachen, 99 Organisationen und 77 Ländern „zur Verfügung hat“ (siehe: Poynter). Eine bemerkenswerte Streitmacht im Krieg um Meinungen. Ich wollte mir mal ihre Stellenangebote anschauen, aber leider … verstieß ich damit gegen die Sicherheitsbestimmungen. Für den Job eines Auserwählten können sich wohl nur Auserwählte bewerben, oder?

Wer gehört nun zu den Finanziers von der Corona Virus Facts Alliance? Unter anderem einer der Kochbrüder über das Charles Koch Institute (siehe Poynter.org). Das Institut ist ein Ableger der Koch-Industries der Brüder David und Charles Koch, über die der Spiegel einst schrieb Der Spiegel:

„Die Milliardärsbrüder Koch finanzieren marktradikale Politiker und den Kampf gegen Gewerkschaften. Ihr Ziel: ein Wildwestkapitalismus.“ 

Kurztitel: Revolution von oben. Sie finanzieren auch Klimawandelleugnung (siehe Wikipedia). Über ihren Kampf gegen Obama schrieb unter anderem der New Yorker: 

„Laut Charles Lewis, dem Gründer der Center for Public Integrity gegen Machtmissbrauch und Korruption, haben die Koch-Brüder einen sehr großen Einfluss auf die Politik. Sie würden weit mehr Geld dafür ausgeben als jeder Andere und hätten ein konsistentes Schema des Gesetzesbruchs, der politischen Manipulation und der Verschleierung.“ (zitiert nach Wikipedia, a.a.O.)

Hervorragende Partner für den Kampf gegen Fakenews, oder? Recherezeit: eine Stunde. Wer Lust, Zeit und Geld hat, kann da noch viel mehr finden.

Poynter hatte übrigens 2014 eine kleine finanzielle Schwäche, musste Mitarbeiter entlassen. Nun jedoch scheint es gut zu laufen.

Was machen Faktenchecker in Deutschland eigentlich so? Nun – Lügen verbreiten. Ja, ich weiß: das sollten sie von ihrem eigenen ethischen Anspruch her gar nicht machen, aber … nun ja, wenn das Geld knapp wird, gibt man sich auch mal für das Schreiben von Unfug her – was Norbert Häring schön beschrieben hat: noch während die Tagesschau über die Erfolge von Vitamin D bei der Bekämpfung von Corona berichtete, wurde ein Faktencheckerartikel eingeblendet, der das Gegenteil behauptete (siehe Norbert Häring). Warum Charles Koch was gegen Vitamin D hat, kann ich nicht sagen.

Die Corona Virus Facts Alliance hat ihre Arbeit übrigens schon im Februar 2020 begonnen. Erst am 28.2.2020 stufte die WHO Corona als internationales Risiko ein, der erste Fall in den USA trat am 23.1.2020 ein, eine Woche später erklärte die WHO Covid-19 zur internationalen Bedrohung – und gleichzeitig hatte diese Virus Facts Allians schon ihr ganze Wissen über Corona parat, um Fake-News zu bekämpfen? Oder wusste Charles Koch schon, was da zu bekämpfen ist?

Kommen wir nun zu unserem eigenen Faktencheck: die Coronaimpfung.

Ein Ergebnis kann man in dem reizenden Bundesland Bremen sehen: das Land hat die höchste Impfquote der Republik – und die höchste Inzidenz (siehe FAZ vom 2.10.2021). Eigentlich ist damit alles gesagt. Eine israelische Studie kam nur auf eine Schutzwirkung von 39 Prozent gegen die aktuelle Deltavariante (siehe Hamburger Morgenpost vom 23.8.) – ein Wunder, dass solche Artikel von erscheinen können – gegen die gewaltige Finanzmacht der Koch-Allianz. Google ist übrigens ebenfalls Finanzier von Poynter (siehe Finanzen.at), auch von Facebook gab es mal Geld (siehe Finanzen.ch) – man könnte fast meinen: die sind überall. Und gerade Facebook ist ja sehr aktiv darin, eine gewünschte Sichtweise zu Covid-19 zu hüten. Aber hierzu später mal mehr.

Das erste Mal in der Geschichte der Bundesrepublik Deutschland stellt sich die Bundesregierung als Marketingagentur und Vertriebspartner von Pharmakonzernen zur Verfügung. Bequemer kann Geld verdienen nicht sein. Natürlich werden Fakenews in Massen verstreut: so berichtete das Handelsblatt, dass man an Impfstoffen kaum verdiene (Handelsblatt vom 3.10.2021), das Redaktionsnetzwerk Deutschland stellt sich auch für Propaganda zur Verfügung und tönt, dass niemand mir Impfstoffen gegen Covied 19 große Profite einfahren kann (RND), die Fakten sprechen jedoch eine andere Sprache: Pfizer erhöht seine Umsatzerwartung beständig – aktuell auf 33 Milliarden allein durch Impfstoffe (von ca. 80 Milliarden Gesamtumsatz, siehe Ärzteblatt), AstraZeneca verdoppelt seinen Nettogewinn im ersten Quartal 2021 (siehe Tagesschau), Johnson und Johnson verdoppelten ihren Gewinn im 2. Quartal 2021 (siehe Handelsblatt). Da steckt schon ganz ordentlich Geld in diesem besonderen Impfgeschäft, das man eben nicht mit anderen Impfungen vergleichen kann. Und wenn das große Geld winkt, bleiben Wahrheit und Sicherheit gerne mal auf der Strecke.

Was bekommt man eigentlich für sein Geld. Nun – der Fall Bremen könnte darauf hindeuten, dass man eigentlich nichts dafür bekommt. „Impfdurchbrüche“ werden öfter gemeldet: 11000 am 14.8 (siehe Tagesschau), 47753 am 24.9 (siehe Tagesschau). Besonders heikel – es gibt auch welche mit Todesfolge … im gleichen Artikel erfahren wir aber noch mehr (siehe Tagesschau):

„Vier Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sind infiziert, haben aber keine Symptome und daher zählt es nicht als Impfdurchbruch.“

Wir können also noch mit sehr viel mehr wirkungslosen Impfungen rechnen … zählen die nur nicht. Das kann nur Poynter durchgesetzt haben. Oder?

Was wir auf jeden Fall bekommen, sind Nebenwirkungen. Die Impfungen sind eben nicht so gut verträglich, wie Facebook und die WHO in ihren Hinweisen täglich mehrfach verbreiten – es gibt auch Tote. Womöglich ist das Risiko für Kinder bei Covid-19 sogar geringer als bei Impfungen (siehe Berliner Zeitung) – das wird man erst in einiger Zeit genau bemessen können. Was man jetzt schon sagen kann:

AstraZeneca macht Thrombosen. Dies kann man ihrem eigenen „Rote-Hand-Brief“ entnehmen (siehe akdae). Rote-Hand-Briefe muss die Pharmaindustrie immer ´rausschicken, wenn sie mal richtig dicken Mist gemacht hat. Darf ich  zitieren?

„Eine Kombination von Thrombose und Thrombozytopenie, in einigen Fällen einhergehend mit
Blutungen, wurde sehr selten nach einer Impfung mit Vaxzevria beobachtet. Dies schließt schwere
Fälle ein, die als venöse Thrombose in Erscheinung treten, einschließlich des Auftretens in
ungewöhnlichen Bereichen, wie zum Beispiel zerebrale Sinusvenenthrombose, Venenthrombose im
Splanchnikusgebiet sowie arterielle Thrombose, bei gleichzeitiger Thrombozytopenie. Einige Fälle
hatten einen tödlichen Ausgang. Die meisten dieser Fälle traten innerhalb der ersten vierzehn Tage
nach der Impfung und meistens bei Frauen unter 60 Jahren auf“

Könnte also sein, dass man nach der Impfung nicht mehr lebendig ist. Ist sehr selten, d.h. einer von 10 000 könnte es kriegen. Impft man damit 80 Millionen, wären es schon 8000 schwere Fälle, mit denen man rechnen darf. Viel, oder? Aber wenn man den Gewinn damit verdoppeln kann – na ja: einfach mal Faktenchecker fragen, die kriegen ja vom Gewinn auch was ab.

Pfizer … ebenfalls ein Rote-Hand-Brief  vom 19.7.2021 (siehe akdae). Noch ein Zitat? Bitte schön:

„Fälle von Myokarditis und Perikarditis wurden sehr selten nach einer Impfung mit den COVID19 mRNA
Impfstoffen Comirnaty und Spikevax berichtet.“

Auch: sehr selten. Definition laut Beipackzettel (siehe BASG)? Interessant. Ich zitiere:

„Nicht bekannt (Häufigkeit auf Grundlage der verfügbaren Daten nicht abschätzbar)

„Entzündung des Herzmuskels (Myokarditis) oder Entzündung des Herzbeutels (Perikarditis), die zu Atemnot, Herzklopfen oder Schmerzen in der Brust führen können

Cool, oder? Nebenbei erfährt man, dass es auch zu massiven Schwellungen in Gliedmaßen und Gesicht kommen kann – aber wie oft, kann keiner sagen.

Ersparen wir uns einfach mal das Prozedere bei Johnson und Johnson – das kann jeder mal selber machen. Bleiben wir bei Pfizer und der gelegentlich vorkommenden Entzündung des Herzmuskels. Ich kann Pfizer da helfen: es sind 2,4 auf 100 000 Fälle (siehe: Deutsche Herzstifung). Auf Deutschland umgerechnet, wären es nur 800. Und – das kriegen wir ja auch mit: Herzmuskelentzündung ist ja ziemlich harmlos. Klingt schnell wieder ab. Hört man ja überall, wo Faktenchecker aktiv sind.

Da gibt es nur ein Problem: die Langzeitbeobachtung. Die fehlt ja noch. Die Impfstoffe haben nur eine Notfallzulassung – und würde die Regierung (wieviel Geld kriegen die eigentlich vom Kuchen ab?) die Notlage nicht per Dekret immer weiter verlängern, könnte man die Impfungen gar nicht weiter fortsetzen. Kardiologen haben da eine andere Prognose – sie haben eine durch Viren ausgelöste Myokarditis länger untersucht – die 10-Jahrenssterblichkeit ist hoch (siehe Kardiologie.org). Wir werden also erst viel später erfahren, wie viel Opfer die Impfung gefordert hat.

Oder sehen wir das schon jetzt – und schauen nur nicht hin?

Mehrere Nachrichtenportale bringen Meldungen über eine seltsame Entwicklung – darunter die renommierte Times. Das ist die Rede von einem „mysteriösen“ Anstieg von Herzinfarkten (siehe Times). Die Impfquote in Großbritannien beträgt 67 Prozent. Diesen Ansteig von Infarkten kennen wir auch aus Deutschland (siehe swr). Wenn man einerseits Stoffe spritzt, die das Herz angreifen oder Arterien verstopfen können, und man andererseits mehr Herztote hat, finde ich das persönlich erstmal nichts mysteriös – sondern besorgniserregend.

Wie ist eigentlich die Wirkung der Impfung – die für Einzelne tödlich verlaufen kann?

Nun – eher bescheiden, wie eine neue Studie aus Israel zeigt (siehe Medrvix.org). Bezüglich messbarer Antikörper unterlagen die Geimpften deutlich den Genesenen – nach sechs Monaten. Lediglich am Anfang schafft es die Impfung, Wirkung zu entfalten: eine super Aussicht für die Rendite.

Darf ich mal kurz aufs Impfen generell zu sprechen kommen? Ich habe da interessante Fakten zum Thema Grippe gefunden. Beim Bundesministerim für Bildung und Forschung fand ich einen Artikel – allerdings von 2015 – darüber, warum Grippeimpfungen bei älteren Menschen oft gar nicht wirkt (siehe BmBF). Doch nicht nur das: es gab auch mal eine Impfung, die hatte eine negative Wirkung (siehe Pharmazeutische Zeitung):

„Für die einzelnen Influenza-A-Virusstämme berechnete das RKI die Effektivität getrennt. Gegen eine Influenza-A(H1N1)-Infektion schützte die Impfung mit einer Effektivität von 61 Prozent recht gut. Dagegen bestand gegen eine Infektion mit Influenza-A(H3N2) gar kein Schutz. Die Effektivität fiel mit -28 Prozent sogar negativ aus, was ein tendenziell höheres Erkrankungsrisiko für Geimpfte vermuten lässt.“

Das betraf die Grippesaison 2018/2019. So sehr kann die Pharmaindustrie danebenhauen.

Wie weit hat die jetzt danebengehauen?

Um uns der Frage als offene, demokratische Zivilgesellschaft widmen zu können, müssen wir zuerst einmal die Propagandapostillen der Koch-Industries als solche entlarven: die „Faktenchecker“, die überall wie Pilze aus dem Boden schießen, weil es Poynter nun scheinbar nicht mehr an Geld mangelt.

Natürlich kann es sein, dass diese Impfstoffe sich trotzdem als supergut und supersicher erweisen.

Nur – wenn die so sicher sind: warum übernimmt dann keiner die volle Haftung für sie? Weder Regierung, noch Arzt, noch Firma haften derzeit – mal von einer möglichen billigen Grundrente für Behinderte abgesehen?

Und wieso werden eigentlich – zwei Jahre nach Beginn der Pandemie – keine der guten, alten, bewährten Totimpfstoffe (oder Lebendimpfstoffe) entwickelt, sondern nur dieser moderne Kram, der einem zurecht unheimlich sein kann?

Und wieso darf man dann – wenn alles so harmlos und sauber ist – darüber nicht öffentich debattieren, ohne das ein Battalion Faktenchecker sofort mit alle Kanonen auf einen schießt, als wäre man Staatsfeind Nr. 1 ?

Soweit mein persönlicher Faktencheck zum Thema Coronaimpfung, angestellt zum Zwecke der persönlichen Impfentscheidung, die erstmal negativ bleibt – wie ich finde, aus gutem Grund. Die Leistungsfähigkeit meines Immunssystems schätze ich als vergleichsweise sehr gut ein – was meine persönliche Nutzen-Risiko-Einschätzung zuungunsten der Impfung ausfallen läßt – obwohl ich Impfungen anderer Art eher positiv gegenüberstehe.


ARVAY erwidert Prof. KEKULÉ und „Faktenchecks“ | infektionsverstärkende Antikörper etc.

Biologe Clemens Arvay antwortet auf die Kritik von Virologe Alexander Kekulé im MDR-Podcast und einen älteren „Faktencheck“. Es geht in erster Linie um infektionsverstärkende Antikörper. Das originale Video von Clemens Arvay, das im MDR-Podcast „Kekulés Corona-Kompass“ thematisiert wurde, finden Sie unter https://www.youtube.com/watch?v=aZz0u… — Fußnoten — 1) Das durch Herrn Kekulè im MDR kommentierte Video: https://www.youtube.com/watch?v=aZz0u… 2) MDR „Kekulès Corona-Kompass Spezial“, Folge 212: https://www.mdr.de/nachrichten/podcas… (relevant ab Zeitmarke 17:15) 3) Arvays älteres Video zur „Reprogrammierung“ des Immunsystems: https://www.youtube.com/watch?v=kQ_NA… 4) Studie zur „Reprogrammierung“ des Immunsystems (Preprint): https://www.medrxiv.org/content/10.11… 5) Aussage Prof. Kekulé zur Studie über „Reprogrammierung“: „Es ist wohl so, dass durch die Impfung Abwehrmechanismen gegen bestimmte Viren und Bakterien gebremst werden. Das heißt, ich impfe gegen Sars-Cov-2 und es gibt eine Aktivierung der Antwort auf das neue Virus. Parallel aber wird die Antwort auf andere Viren gebremst. Gegen diese anderen Viren ist man dann weniger gut immun.“ Arvay hatte zuvor nichts anderes gesagt als das (wenn auch differenzierter, FN 3). Der gegen Kekulé gerichtete Faktencheck: https://www.swr.de/wissen/corona-bion… 6) Doktorat Biologie, Nachweise / Rezeption: – Instituts für Biologie Uni Graz: https://6d0f65ae-3ec3-4e35-a70f-38403… – Niederösterreichische Nachrichten: https://www.noen.at/baden/baden-biolo… – Frankfurter Rundschau: https://www.fr.de/wissen/clemens-avra… – Bericht über das Doktorat beim Forum Wissenschaft & Umwelt: https://fwu.at/biodiversitaet-und-ges… 7) Studie aus Massachusetts, 74% der Infizierten geimpft, Virenlast wie bei Ungeimpften: https://www.cdc.gov/mmwr/volumes/70/w… 8) Ähnliche Studie aus Wisconsin (Preprint), siehe: https://www.medrxiv.org/content/10.11… 9) Eine der Quellen zu den Angaben aus Israels Intensivstationen Mitte August: https://www.zdf.de/nachrichten/panora… 10) Studie aus Vietnam (Preprint), signifikante Virenlast bei geimpften Infizierten mit Delta. PRÄZISION der Angaben aus dem Video: Die Virenlast bei Impfdurchbrüchen mit Delta war 251 mal höher als bei Infizierten mit der originalen WUHAN-Variante. ACHTUNG! Dies ist kein direkter Vergleich zwischen Geimpften und Ungeimpften bei Delta. Es geht primär um den Vergleich zwischen den Delta-Durchbrüchen und der „original“ Infektion: https://papers.ssrn.com/sol3/papers.c… 11) Studie infektionsverstärkende Antikörper, Journal of Infection, erschien als Pre-Proof, siehe „Article Info“: https://papers.ssrn.com/sol3/papers.c… Bitte weiter zu Fußnote 12. 12) Pre-Proofs laut Verlag bereits erfolgreiche Peer-Review-Begutachtung: https://service.elsevier.com/app/answ… 13) „Pandemie der Ungeimpften“ z.B. in https://www.derstandard.at/story/2000… und https://kurier.at/politik/inland/wir-… und https://www.zeit.de/news/2021-08/27/g… etc. 14) Arvay Video zum „Schutz der anderen“ durch die Impfung und zum moralischen Argument: https://www.youtube.com/watch?v=x2vbT…

CONNECTING THE DOTS: FACT CHECKERS, FUNDING & MICROCHIPS

Die amerikanische Kolonie – US-Firmen entscheiden in Deutschland, was die Wahrheit ist

Dass Deutschland nichts weiter ist, als eine US-Kolonie, ist für viele eine provokante These. Aber wenn man sich anschaut, wer in Deutschland die Deutungshoheit über Wahrheit und Unwahrheit hat, dann wird es schwer, der These zu widersprechen.

Man stelle sich einmal vor, chinesische Firmen würden in Deutschland bestimmen, was wahr ist und was unwahr und würden das auch deutlich sichtbar kennzeichnen. Das ist unvorstellbar? Grotest? Deutschland würde sich so etwas unter keinen Umständen bieten lassen und alle nur erdenklichen Maßnahmen dagegen ergreifen?

Faktenferne Faktenchecker

Facebook sitzt wegen ungerechtfertigter Zensur und betrügerischer Verunglimpfung auf der Anklagebank.
Ein Standpunkt von Torsten Engelbrecht.

„Ich nehme eine McCarthy-artige Stimmung im Land wahr und im Zuge der Cancel Culture sehe ich auch die Freiheit des Denkens und der Forschung im Allgemeinen in Gefahr. Mir gruselt es.“ Dies schrieb Dieter Nuhr kürzlich in einem Facebook-Post (1). Dass der Kabarettist seinen Unmut allerdings gerade auf Facebook zum Besten gab, entbehrt nicht der Ironie. Denn das übermächtige Soziale Netzwerk selbst verfolgt mit Vehemenz die Strategie, Kritik an mächtigen Instanzen als Ketzerei zu verfolgen und Andersdenkende mundtot zu machen. Der von Robert F. Kennedy Jr. gegründeten Organisation Children‘s Health Defense reicht es jetzt. Sie fühlt sich so stark von Facebooks Zensurpraktiken beeinträchtigt, dass sie nun Klage eingereicht hat. Im Visier hat der Neffe des ehemaligen US-Präsidenten auch die so genannten „Fact-Checker“ wie PolitiFact, auf die sich der von Mark Zuckerberg gegründete Internetgigant beruft. Bei diesen kann von solidem Fact-Checking keine Rede sein.

Die von Robert F. Kennedy Jr. gegründete Organisation Children‘s Health Defense hat vergangene Woche vor dem Bundesgericht in San Francisco eine Klage eingereicht (2). Die Beklagten sind keine geringeren als der Social-Media-Gigant Facebook, dessen Gründer Mark Zuckerberg und drei so genannte „Fact Check“. Der Vorwurf: Facebook habe faktisch solide recherchierte Posts zum Thema Gesundheit zensiert und auf betrügerische Weise Children’s Health Defense diffamiert und falsch wiedergegeben.

Robert F. Kennedy Jr.: „Facebook zensiert und diffamiert“

Gemäß der Klageschrift von Children’s Health Defense ist Facebook engstens mit der Pharmaindustrie sowie den von Big Pharma praktisch beherrschten Gesundheitsbehörden verbandelt. Zudem hätte der Konzern wirtschaftliche Interessen in den Bereichen Telekommunikation und 5G, dem Mobilfunkstandard der fünften Generation (3).

Wie die Organisation Children‘s Health Defense auf ihrer Website schreibt, zensiere Facebook die Seite Children’s Health Defense. Wie dies aussieht ist auf dem unten eingefügten Screenshot zu sehen, auf dem ein Facebook-Posts von Children‘s Health Defense als „Teilweise falsche Information“ zensiert und geblockt wird. Die Basis dieser Zensur bildete unter anderem eine Analyse von PolitiFact. Wie erbärmlich dieser vermeintliche „Fact-Checker“ vorgeht, darauf gehe ich später auch noch detailliert ein. Das Ziel hinter dieser Zensurpraxis sei, so Children‘s Health Defense, Facebook von sachlichen Informationen über Impfstoffe, 5G und Gesundheitsbehörden zu „säubern“.

Neben Robert F. Kennedy Jr. selbst vertreten die Rechtsanwälte Roger Teich und Mary Holland Children‘s Health Defense in dem Rechtsstreit.

Verschwörungen zwischen Theorie und Praxis

Mit dem Abklingen des Virus namens „SARS-CoV-2“ und den Lockerungsübungen des „Corona-Kabaretts“ geht auch die Zeit der Proteste zu Ende, die sich gegen das „Corona-Regime“ gerichtet haben. Unabhängig von der Einschätzung, wie real oder übertrieben die Gefahr durch das Virus war, ist die Befürchtung nicht von der Hand zu weisen, dass unter der Flagge des „Gesundheitsschutzes“ Grund- und Menschenrechte einschließlich sozialer Rechte dauerhaft außer Kraft gesetzt oder eingeschränkt werden können. Es wäre naiv anzunehmen, dass die Herrschenden in ihren „Maßnahmen“ nicht auch den Aspekt des „Gehorsams-Experiment“ mitgedacht hätten, woraus der „Kollateralnutzen“ in Richtung eines reaktionären Staatsumbaus zu.

Dazu passt unter anderem:

Newsletter [KW22]: Bedauern als Waffe | Minneapolis und Twitter | „Faktenchecker“ von Correctiv

Trotz mehr als Hunderttausend Corona-Toten in den USA richtet sich der Fokus des nationalen Interesses auf das Feindbild Russland. Der scheidende US-Botschafter Grenell maßregelt gar den deutschen Außenminister, nicht genug gegen Russland getan zu haben. Und während Twitter sowie die Ereignisse in Minneapolis Trump vor große Herausforderungen stellen, muss Correctiv eine juristische Niederlage hinnehmen.

UNITE BEHIND THE SCIENCE! (UNITE BEHIND THE ECONOMY, UNITE BEHIND THE POWER!)

Über das Grüne Gemetzel

Michael Moore hat einen neuen Dokumentarfilm erstellt, der auf Youtube einen Monat lang gratis zum Downloaden war. Offiziell hat die Frist vorgestern geendet, der Film ist jedoch noch auf Moores Kanal verfügbar. Wer wenig Zeit hat, mag sich eventuell nur einen zweiminütigen Cocktail aus Yacht Lifestyle, schallendem Milliardärslachen und streng wissenschaftlichem Kahlfraß („UNITE BEHIND THE SCIENCE!“) zu Gemüte führen und z.B. direkt zu Minute 1:21:10 des Videos springen.

Die Weltwoche fasst den Inhalt des Films «Planet of the Humans» zusammen:

„Unbequeme Wahrheiten. Für einmal richtet Regisseur Michael Moore seine Kamera auf die grünen Lebenslügen der eigenen Klientel. Das Schweigen der Kritisierten spricht Bände.

Die unerbittliche Kamera richtet sich diesmal auf die «heilige Kuh» seiner eigenen Klientel: die vermeintlich grüne Energie. Der Regisseur und Koproduzent Jeff Gibbs, ein Umweltaktivist der ersten Stunde, begibt sich auf eine Erkundungstour durch die Welt der alternativen Energieträger. Und er stellt dabei fest: Ob Solarpanels, Windmühlen, Batterien oder Biotreibstoffe – was unter dem Label «grün» vermarktet wird, verursacht kaum weniger Umweltschäden als konventionelle Energieträger.

Das Fazit nach einer Stunde und vierzig Minuten erscheint deprimierend. Es liegt nicht an der Technologie, sondern an der Natur. Erstens sind Sonne und Wind für die Stromproduktion denkbar ungeeignet, weil sie selten dann anfallen, wenn man sie braucht. Zweitens steht der Verschleiss an Ressourcen in einem krassen Missverhältnis zum kläglichen Ertrag, was insbesondere auch für Biotreibstoffe gilt. Das ist zwar alles längst bekannt. Doch Moore und Gibbs gelingt es, diese irritierende Erkenntnis am konkreten Beispiel bildhaft aufzuzeigen.

Der grüne Zauber vermittelt den Menschen die Illusion, den Planeten zu retten. In Wahrheit, so die Message des Films, geht es einzig um die Rettung eines verschwenderischen Lifestyles. Der «Green New Deal» ist eine linke Lebenslüge – ein milliardenschweres, mit Subventionen aller Art gedoptes und verlogenes Business, an dem sich knallharte Geschäftemacher, von Elon Musk über Al Gore («An Inconvenient Truth») bis Richard Branson, eine goldene Nase verdienen.“

Obwohl das in der Filmkritik erwähnte Schweigen der Kritisierten „Bände spricht“, so ereifern sich in den sozialen Medien umso mehr die Technik- und Fortschrittsgläubigen, die es nicht zulassen wollen, in ihrer soeben erst neu gefundenen Religion desillusioniert zu werden. Von einer gigantischen globalen PR-Agenda samt angehängter Influenzer-Maschinerie rund um Mailab, Greta, Rezo & Co. auf das Credo “UNITE BEHIND THE SCIENCE!” eingeschworen, will sich eine Millionenschaft an Followern und Freunden Sheldon Coopers ihren Glauben an Wissenschaft und Technik nicht nehmen lassen. Aus allen Rohren wird daher gerade „debunked“ und „faktengecheckt“, dass sich die Balken biegen. Denn wie uns schon Christian Morgenstern erklärt hat, kann schließlich nicht sein, was nicht sein darf. Correctiv-, Gwup-, Skeptiker- und Mimikama-artige „Faktenchecker“ verbreiten auf Hochtouren Gegendarstellungen wie hyperventilierende Tintenfische. Die digitale Tinte, die diese Fische versprühen, geht dennoch ins Leere. Denn jeder, der Augen hat zu sehen, kann die Wahrheit sehen, auch wenn sie schmerzt.

So wie z.B. Michael Moore das von ihm ins Bild gebrachte grüne Gemetzel kommentiert: „The Union of Concerned Scientists has become the union of concerned salesmen …”. Doch möge sich jeder selbst eine Meinung bilden.

[25.05.2020 Video gelöscht, noch verfügbar als Re-Upload hier:]

 

 

Über Wikipedia, Mimikama, Thiomersal und sonstige Schadstoffquellen

Business as usual in Pig Data times … unterhaltsam reflektiert von Markus Fiedler

Die letzten 100 Artikel