Europa

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Dirk Pohlmann: Ukraine-Konflikt ist ein Abnutzungskrieg USA gegen Russland und Europa wird zerstört.

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01.08.2022 Sergey Filbert im Gespräch mit Dirk Pohlmann (Chefredakteur Free21, Dokumentarfilmer).
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Fasbenders Woche: Russland wird bleiben

Fasbenders Woche: Trotz der Kriege – Russland bleibt, die russischen Interessen auch | Noch kein Weltkrieg – was geschieht, wenn der russische Staat zusammenbricht? | Intermarium oder Międzymorze – polnische Ambitionen zwischen Ostsee und Schwarzem Meer | Was bleibt, stiften die Dichter – das Europa danach.

Nachrichten AUF1 vom 3. März 2022

Corona und Krieg: Europa wird totalitär umgebaut, wer nicht mitspielt wird verfolgt, bestraft, gejagt. + Österreichs Gesundheitsminister Wolfgang Mückstein tritt zurück + Und: Illegale Migration: Über die Ukraine-Route kommt ein Massenansturm

Tacheles #80

An diesem Freitag kommt Tacheles mit Röper und Stein live um 20.00. Die Themen sind daher eine Überraschung, aber sicher wird es um den Konflikt rund um die Ukraine und den Krieg gehen, der laut US-Präsident Biden am Mittwoch hätte beginnen sollen.

 

 

Links: https://www.anti-spiegel.ru/2022/done… https://www.anti-spiegel.ru/2022/auch… https://www.anti-spiegel.ru/2022/russ… https://www.anti-spiegel.ru/2022/der-… https://www.anti-spiegel.ru/2022/russ… https://www.anti-spiegel.ru/2022/nato… https://www.anti-spiegel.ru/2022/der-… https://www.anti-spiegel.ru/2022/es-g… https://www.anti-spiegel.ru/2022/norw… https://www.anti-spiegel.ru/2022/deut… https://www.anti-spiegel.ru/2022/mora… https://www.anti-spiegel.ru/2022/neue… https://www.anti-spiegel.ru/2022/vor-…

„Europa braucht Russland“ – Punkt.PRERADOVIC mit Prof. Alexander Rahr

Politik und Medien sehen Russland als Aggressor im Ukraine-Konflikt. Aber ist Putin wirklich kriegsgeil? Nein, sagt der Russland-Experte Prof. Alexander Rahr. Putin verlange angesichts der zahlreichen Nato-Militärbasen unweit der russischen Grenze zu Recht Sicherheitsgarantien. Ohne weitere Nato-Osterweiterung sei der Konflikt befriedet. Außerdem solle sich Europa auf eigene Interessen besinnen und sich von den USA emanzipieren. Auch im Streit um russisches Gas. „Europa braucht Russland“.

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Fasbenders Woche: Impfen als Opferakt

Fasbenders Woche: Zwischen Brüssel und Belarus – Polen im Zweifrontenkrieg | Freiheitsfeind Corona – Impfen als Opferakt im Kampf gegen den Höllengott | Emissionssenkungen bringen es nicht: Klimapolitik auf dem Holzweg | USA und Russland: Reparaturen am europäischen Sicherheitssystem

[sic!] Europa: Freiheit oder Impfpflicht! – Killez More

„Vorwärts Immer Rückwärts Nimmer!“ schallt es aus dem Gesundheitsministerium & von den Cov-Impfexperten. Während Länder überall in Europa die Maßnahmen aufheben und FreedomDays feiern, beschreitet unsere Regierung einen Sonderweg…

Dass wir damit mittlerweile schlechter fahren, als der (gescheiterte) schwedische Sonderweg der Freiheit, scheint auf taube Pharma-Ohren zu stoßen.

Freiheit oder Impfpflicht? Ein kleiner europäischer Rundumblick.

Da wir weder GEZ noch Stiftungsgelder von Philanthropen bekommen, unterstützt uns: https://www.truthrap.de/

Wie lange bräuchte Putin, um Europa zu besetzen? How long would it take Putin to occupy Europe?

Europa im Lockdown – Die große Doku

Ein Film von Daniel Seidel

Europa im Lockdown. Ist das Corona-Virus weiterhin eine Gefahr für die Gesundheitssysteme der verschiedenen Nationen? Oder sind es die Maßnahmen, welche den Menschen die Luft zum Leben abschnüren? Wie ist die Stimmungslage bei unseren Nachbarn? In dieser Doku machen wir uns im Januar 2021 auf den Weg. Quer durch Europa. Wir berichten aus 10 verschiedenen europäischen Ländern. Wir befragen die Menschen über ihre Meinungen, ihre Ängste und ihre Sorgen. Junker Jahnel, der neue Reporter für eingeschenkt.tv, nimmt Dich mit auf eine Reise quer über unseren Kontinent. Ein zweiwöchiger, 5.300km langer Roadtrip, der seinesgleichen sucht. Spannnende Reportagen und aufschlussreiche Interviews. Serviert mit einer gesunden Portion Humor.

Home Office #94

Knockdown total

Knockdown durch Flockdown in Leipzig. Diese Woche bleibt uns gar nichts anderes übrig als Home Office. Wir blicken auf die Geschehnisse in der Welt und erfahren alles über Roberts neue Tasse.

Wütender Widerstand gegen Nord Stream 2

Wolfgang Bittner

Manuela Schwesig darf die US-Sanktionen in der Tagesschau nicht kritisieren. Von Wolfgang Bittner. – Dieser Beitrag zeigt, wie ernst es um vernünftige Beziehungen mit Russland steht. Eine Phalanx von Einflusspersonen der USA versucht unentwegt und auf verschiedenen Wegen, das Projekt Nord Stream 2 zu stoppen. Für mich ist noch nicht ausgemacht, wie dieser Machtkampf ausgehen wird. Albrecht Müller.
[…]
Der Schriftsteller und Publizist Dr. jur. Wolfgang Bittner lebt in Göttingen. 2019 ist von ihm das Sachbuch „Der neue West-Ost-Konflikt – Inszenierung einer Krise“ erschienen. Im Februar erscheint im Verlag zeitgeist das Buch „Deutschland – verraten und verkauft. Hintergründe und Analysen“.

Wie die transatlantische Ideologie die Zukunft und Sicherheit Europas gefährdet

In einem aktuellen Thesenpapier plädieren Vertreter transatlantischer Positionen für eine „neue Übereinkunft zwischen Deutschland und Amerika“: Die europäischen NATO-Staaten, allen voran Deutschland, sollen ihre Verteidigungsfähigkeit erheblich erhöhen, damit sich die USA stärker dem indo-pazifischen Raum widmen können.

Fasbenders Jahresrückblick: Ohne Feuerwerk in die Zwanziger Jahre

Rückblick und Ausblick an der Schwelle zum neuen Jahrzehnt: Corona als Einstimmung auf Blut, Schweiß und Tränen. Angela Merkel, die Idealbesetzung einer Wohlfühlkanzlerin. Außenpolitik: Sie hat es vergeigt. Zum Regenbogen gehört auch blutrot. Russland unter Druck.

Willy Wimmer im Gespräch mit Albrecht Müller: Konfrontation mit Russland statt gemeins. Sicherheit?

Von dem Ziel der gemeinsamen Sicherheit in Europa unter Einbeziehung von Russland hin zu neuerlicher Konfrontation und Feindbildaufbau gegen Russland

Wie konnte es soweit kommen?
Was könnte uns in Europa durch verantwortungslose Außenpolitik bevorstehen?
Wie dramatisch ist die Kriegsgefahr?
Ist es nötig und vorstellbar, dass sich die Europäer von der Vorherrschaft der USA befreien?
Was können wir tun, um aus diesem gefährlichen Dilemma herauszukommen, Konfrontation abzubauen und hin zu positivem Wandel zu kommen?

Notre Dame im Geier Sturzflug – Europas Weltkulturerbe brennt!

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Notre-Dame (pixabay/CC0)

Macron wird erleichtert sein – er braucht die angekündigte Rede an die Gelbwesten nun nicht zu halten, sondern kann sich Wichtigerem widmen. Und kurz vor der Europawahl darf der Ex-Banker nun auch politisches Kleingeld machen: Nachdem er die sozialen und rechtsstaatlichen Verhältnisse zuschandegeritten hat und die französische Hauptstadt in Rauch und Chaos zu versinken droht, kann er sich jetzt als strahlender Wiedererbauer des Pariser Wahrzeichens präsentieren: 360 Mio. Euro wurden bereits in der Nacht nach dem Brand für den Wiederaufbau der Kathedrale bereitgestellt, frei nach dem Motto der Dame im Hosenanzug, mit der er in letzter Zeit Hand in Hand als Retter durch Europa tourt: „Wir schaffen das!“

Nicht nur unter Kulturfreunden herrscht derzeit auf der ganzen Welt Bestürzung. Über 800 Jahre hat die gotische Kathedrale Notre-Dame im Herzen von Paris den wechselvollen Ereignissen der Geschichte standgehalten. Das UNESCO-Weltkulturerbe gilt nicht nur als architektonisches Meisterwerk, sondern beherbergt auch Kunst- und Kulturschätze von unschätzbarem Wert wie etwa die Dornenkrone, die Jesus Christus bei seiner Kreuzigung getragen haben soll. Eines der wertvollsten Kulturdenkmäler Europas ist nun also einem Brand zum Opfer gefallen, der sich innerhalb kürzester Zeit auf 1.000 Quadratmeter ausgeweitet und den 93 Meter hohen Kathedralenturm zum Einsturz gebracht hat. Wie konnte es im Zentrum von Paris in solch kurzer Zeit zu einer solch verheerenden Feuersbrunst kommen? Noch dazu, wo rund um das Bauwerk nun schon seit Jahren eine lückenlose Überwachung herrscht.

Wie auch immer. Ich habe jedenfalls schon letzten Sommer – noch vor den Gelbwesten-Protesten-, als ich neben der Kathedrale an der Ile de la Cite in einem Cafe gesessen bin, das Gefühl gehabt, dass irgendetwas Brandgefährliches in der Luft liegt. Die unbeschwerte Pariser Atmosphäre von früher war dahin. Rund um Notre-Dame und rund um die Uhr patroullierten Einsatzmannschaften in schwerer schwarzer Montur mit geschulterten Maschinengewehren – zu Fuß, zu Pferd und in Einsatzwägen. Beim Versuch, diese gespenstische Szenerie mit dem Fotoapparat einzufangen, wurde ich sofort hart abgestraft: Mit dem Zeigefinger eines schwarzen Lederhandschuhs, der mir fast ins Auge fuhr, wurde mir in aggressivem Ton erklärt, dass es STRENGSTENS verboten sei, von Exekutivbeamten Fotos zu machen.

Die Kontrolle dieser Order funktionierte wirklich erstaunlich perfekt, obwohl sich vor dem Eingangsportal von Notre-Dame gefühlte tausende Touristen tummelten, die sich in der Formation einer mehrfach nach vorne und wieder nach hinten über den Platz aufgerollten Schlange zum Eintritt angestellt hatten. Die Exekutivbeamten hatten die Touristen aber tatsächlich so im Blick, dass sie innerhalb von Sekundenfrist (kein Witz) sofort anfuhren und einen zurechtwiesen, wenn man einen Fotoapparat auf sie nur in Anschlag brachte. Nach dem zweiten Versuch gab ich es dann auf, da mir der erhitzte Polizist mit Arrestierhaft oder etwas ähnlichem drohte. Wollte da nicht dagegenhalten, dass ich eigentlich der Parkwächter bin …

(parkwaechter/nachrichtenspiegel.de)

Jedenfalls kommt mir jetzt beim Anblick der Brandruine von Notre-Dame wieder ein Song von ‚Geier Sturzflug‘ aus den 80ern in den Sinn, der mir schon damals als Knirps trotz seines mitreißenden Rhythmus irgendwie Gänsehaut am Rücken erzeugt hat: „Besuchen Sie Europa – solange es noch steht.“

Nachsatz:
In postfaktischen Zeiten weiß man in einer marktkonformen Demokratie ja nie, woran man wirklich ist. Oft ist das, was von einer mittlerweile perfektionierten Maschinerie des manufacturing consent nach außen hin verkündet wird, das regelrechte Gegenteil von derjenigen Intention, die wirklich hinter den Kulissen herrscht. Vielleicht sind auch die Beteuerungen von Macron und unseren sonstigen Europapolitikern ja nur Makulatur. Die geben sich nun also bestürzt und beteuern, alles tun zu wollen, um dieses europäische Kulturerbe und christliche Wahrzeichen wiederaufzubauen.    

Wenn ihnen der Erhalt dieses Kulturerbes wirklich ein Anliegen wäre, dann müssten sie aber anders damit verfahren als sie es realiter tun. Schon seit Jahren wird in Frankreich in großskaligem Maßstab ein Abriss der historischen Kulturlandschaft vorangetrieben. Über 2800 sakrale Bauwerke sollen in Frankreich demnächst verschwinden (Quelle: katholisches.info) – viele gotische und romanische Kirchen, die von ihrer architektonischen Imposanz durchaus an Notre Dame erinnern, wurden bereits dem Erdboden gleichgemacht. Siehe z.B. den Abriss der Saint-Jacques d’Abbeville / Somme in untigem Video. Auf dem vormals sakralen Boden werden stattdessen Parkplätze und Einkaufszentren erbaut.  

Beatrice de Andia, Gründerin des Dokumentationszentrums für religiöses Kulturerbe, kommentiert das, was derzeit in Frankreich geschieht: „Zum ersten Mal zerstören wir Kultstätten ohne erkennbaren Grund, um Platz zu schaffen für Parkplätze, Restaurants, Boutiquen, Plätze oder Wohnungen. Die Botschaft der Abrisse ist klar: das Religiöse, das Heilige, das Kulturerbe, das, was ‚keinen Gewinn‘ bringt, muss weichen.“ „Die Menschen spüren, dass mehr als nur einige Mauern eingerissen werden. Sie spüren eine grundlegende Veränderung ihrer Umgebung, ihrer Kultur und damit ihres eigenen Seins“, schreibt der Gemeinderat Claude Villot.

Europas historisch gewachsene Kuturlandschaft ist anscheinend nicht mehr kompatibel mit der digital transformierten, gechippten und zwangsgeimpften 5G-Uber-Instagram-Smart City-Realität, die sich die Architekten des neoliberalen Fortschritts für unsere Zukunft – natürlich ganz ohne vorherige demokratische Abstimmung – ausgedacht haben.

Was also tun, um in Dantes Eishölle – pardon: im kommenden streng wissenschaftlich-technokratischen Paradies natürlich – trotz aller äußerer Verödung als Mensch bestehen zu können? Nun, nachdem uns die kulturellen Wahrzeichen und Kathedralen im Äußeren jetzt also geraubt werden, bleibt uns eben nichts anderes übrig als sie im Inneren neu zu errichten. Als ich das letzte Mal in Chartres zu Besuch war, hat mir ein Geschäftskollege ein bemerkenswertes Zitat mit auf den Weg gegeben. Es stammt von einem offensichtlich philosophischen Bankdirektor (ja, es gibt auf dieser Welt wirklich nichts, was es nicht gibt), dessen Namen ich mir nicht gemerkt habe. Jedenfalls habe dieser Bankdirektor gemeint, dass die seinerzeit von den – schon zu Lebzeiten durch ein Komplott von Staat und Kirche vernichteten – Tempelrittern europaweit inaugurierte Kathedralenbaukust äußerlich vorbei sei. Wir bräuchten Kathedralen aber auch heute noch, sogar viel dringender als früher, damit sich der Mensch an einem von der schnöden Alltagsrealität erhabenen Ort erholen und neue Kräfte schöpfen könne. Die heutigen Kathedralen müssten allerdings vom Menschen innerlich errichtet werden – und das könne jeder auf seine individuelle Weise tun. Mir gefällt dieser Gedanke des Bankdirektors. Denn das Gute dabei ist: Auf dieses Innere haben keine Politiker, Terroristen und Geheimdienste, keine Macrons, Merkels, Junckers oder sonstige Plagen und Feuersbrünste einen Zugriff.


zum Weiterlesen (Anleitung zum Kathedralenbau):

Endzeit-Poesie 4.0: Warum überhaupt noch denken? (Ein Survival-Kit für die Apokalypse)

Endzeit-Poesie 4.0: „Wer vom Ziel nicht weiß …“ – Über Sinn und Unsinn des Lebens

 

Europa, ein Kampf um die Mitte.

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Bilder : pixabay.com CCO und wieder pixabay.comCCO

 

Wer die kürzlichen Diskussionen Orbans mit der EVP (Europäische Volkspartei) z.B. wegen der Plakate Junkers mit George Soros, mitverfolgt hat, dem können viele Gedanken kommen. Haben Sie schon einmal in einem Tal gelebt, wo Sie der einzige sind, der nicht katholisch ist? Der frei denken möchte und das auch für die Seinen ermöglichen möchte? Wo sogar noch nach Ende von WW2 100 ungarische Juden ermordet wurden. Es gab da eine Gedenkfeier, doch die alten schon tot geglaubten zeigten sich auch dort in all ihrer Falschheit. Wir saßen nach der Gedenkfeier noch lange mit den Klezmer Sängern zusammen und unterhielten uns. Doch was uns aus manchen Menschen des Tales für eine Bösartigkeit entgegenkam, das war beachtlich. Wir, meine Familie veränderten den Standort, weil wir uns dort nicht wohl fühlten und krank geworden waren. Wir zogen in eine Gegend, wo es z.B. eine Stadt gibt, wo es farbige Menschen aller Art gibt und wir nicht die einzigen waren, die anders waren.

Wenn der Mob, nur auf Grund einer religiösen Zugehörigkeit, Pogrome seit Jahrhunderten anrichtete, in allen Städten und Ländern Europas, vielleicht Georgien ausgenommen, dann kann man Gedanken verstehen, dass durch eine Multikulturalität, eine Vielfalt eine Belebung alter verkrusteter Strukturen entstehen kann. Gerade Ungarn war in der Donau-Monarchie der Teil, wo es schon viel länger Synagogen, Protestanten und Logen geben durfte. Protestanten und Juden waren seit Kaiser Joseph des II erst 1781 im österreichischen Teil der Monarchie erlaubt, (Quelle: wikisource.org). Die Logen waren offiziell bis Ende der Monarchie 1918, im österreichischen Teil verboten. Können Sie also verstehen, warum jemand der aus einer verfolgten Minderheit entstammt, Migration unterstützen möchte? (Quelle: faz.net).

Was ist also mit den Ungarn geschehen, dass Sie so jemandem wie Orban gewählt haben. Zwischen 1918 bis jetzt gibt es ja doch 100 Jahre, haben sich die Ungarn aus einem Volk der Toleranz in ein faschistoides Land verwandelt? Es gab im 20 Jahrhundert in Europa ein offizielles Monster, das hieß Adolf Hitler mit der Idee des Nationalsozialismus. Doch es gab deren leider doch zwei. Hitler der Wahnsinnige, Drogen abhängige und Josef Stalin, der Deportationen im gesamten Sowjetimperium schonungslos durchführen ließ. (Quellen: https://giam.zrc-sazu.si/sites/default/files/gs_clanki/GS_2401_139-152.pdf liest sich auf den ersten Blick recht brauchbar, nzz.ch/vom-kaukasus-nach-kasachstan). Wenn also den Ungarn die Folgen einer unbeschreiblich grausamen Politik Stalins gezeigt haben, dass gemachte Völkerwanderungen durchaus nicht den geringsten Grundwerten einer Menschlichkeit entsprechen müssen, so trifft das bei uns, die wir keine Ahnung haben, wie grausam Stalin war, auf Unverständnis. Wobei die Einführung des Kommunismus in Russland auch nicht zimperlich war. (Quelle: https://www.srf.ch/kultur/gesellschaft-religion/wochenende-gesellschaft/100-jahre-russische-revolution-als-lenin-seine-machtgier-ueber-das-volkswohl-stellte). Wenn es also jetzt Kräfte gibt, die meinen, dass es besser ist, noch vor der Oktober-Revolution anzufangen und die gute alte Zeit wieder herzustellen, vor allem nach Wirtschaftsglobalisierung mit Globalisierungsverlierern und einer EU, die sich gemeinsam mit Tante Angela, der Einführung des Wirtschaftsliberalismus und der West-Ost-Konfrontation verschrieben hat, die keine Sozialagenda, keine Transaktionssteuer für die Superreichen einführt, dann wird die Beurteilung der Situation relativ schwierig.

Auf der einen Seite die Multikulti-Kräfte, die durch gelegte Revolutionen (Quelle: sueddeutsche.de) Diktatoren in Nordafrika beseitigen wollen und hier die Flüchtlinge ansiedeln, auf der anderen Seite Nationale Kräfte die offiziell von Steve Bannon unterstützt werden. (Quelle: handelsblatt.com). Dass auch die Parteien der EVP von Soros unterstützt werden, das stand kürzlich in einer Ausgabe der Presse.at. Ich habe aber nur 1 Woche die Presse gelesen, und nicht den online Zugang, um Ihnen den Link zu zeigen. Wenn ich ihn hätte, so könnten Sie leider das Original aber genauso wenig lesen, da Sie den Zugang für Abonnenten ja nicht haben. Europa also Spielfeld transatlantischer Interessen und Akteure? Nationale Kräfte können die EU wieder zerlegen, was die EU schwächt. Und Kräfte, die wie unser Eifelphilosoph so treffend einmal gesagt hat, die Asylgesetze zu Einwanderungsgesetzen umfunktionieren und sehr vehement wirtschaftsliberale Strukturen Europa aufzwingen, die schaden ebenso Europa.

Wenn Nationale und Soziale Kräfte gemeinsame Sache machen, so wird das der Nationalsozialismus? Diesen Wahnsinn hatten wir also schon.

Hat der US Milliardär denn nur gute Pläne, oder ist Kritik an ihm berechtigt? https://www.nachrichtenspiegel.de/2018/09/05/der-heilige-spekulant-wird-oft-verkannt/

Wenn in einem anderen, sehr gut recherchierten Artikel des Nachrichtenspiegels, manche Hobbys, der Eliten analysiert werden, dann dürfen wir nachdenken. (Quelle: nachrichtenspiegel.de). Ronald Bernard, der Ex Banker berichtet über die Luziferisten, als die größte Gruppe, der die Welt lenkenden Banker, die wohl das genaue Gegenteil eines Christlich-Jüdischen Wertesystems haben. Doch sagt er keine Namen. Sind viele Pläne, die jetzt erlebt werden können, von guten oder von chaotischen Kräften geleitet? Ich sehe das Chaos immer größer werden. Ist Kritik an diesen Strukturen verwerflich?

Wollen Sie aber auf der anderen Seite die gute alte Zeit zurück, wo die Frau hinter dem Herd ihren Arbeitsplatz hat, die Menschen vor allem Knechte und Mägde waren und die Freiheit nur für die Herren, den Adel und das Bürgertum zu denken war? Wollen Sie mit Hilfe der Nationalisten und der Kirche die „Gute Alte Zeit“ wieder einführen?

Oder wollen Sie alle Revolutionen zwischen Venezuela über Algerien, Lybien, Ägypten, Syrien bis zur Ukraine mental unterstützen, ertragen und in einen immer größer werdenden Konflikt mit Russland geraten? Wo jetzt schon in Polen riesige Mengen an gepanzerten Fahrzeugen stehen? Der Ukraine Konflikt, oder Iran, oder der Chinesische Inselstreit eine Atomare Konfrontation ungeahnten Ausmaßes provozieren kann?

Wo ist die Mitte zwischen diesen Gedankenmonstern oben am Bild?

Vielleicht liegt eine Zukunft bei Martin Sonneborn, dem fraktionslosen EU Deligierten, der zeigt, dass der Humor die Waffe des kleinen Mannes ist?

In Italien, das der Mainstream uns als wirtschaftliche Katastrophe darstellen möchte, hat die 5 Sterne Bewegung von Peppe Grillo, nicht nur einen Teil der Regierung, sondern auch die Bürgemeisterin von Rom gestellt.

Humor hat eine Zukunft, nicht nur in Italien, sondern auch für die EU.(Quelle: https://martinsonneborn.de/).

Europa, wohin gehst Du?

34 friedrich pixabay

Sie fahren mit dem Bus! Links von Ihnen greift jemand ins Lenkrad. Ist es Soros? (siehe profil) Und dann möchte noch jemand anderer das Lenkrad nach rechts drehen (siehe welt.de). Das ist Bannon, der Ex Berater von Donald Trump. Links von Ihnen ist ein steiler Abhang. Rechts neben Ihnen ist eine steile Bergwand. Egal ob sie links oder rechts fahren, sie fahren in die Katastrophe. Entweder kollert der Bus den Abhang hinunter, oder sie fahren den Bus, mit allen Fahrgästen rechts gegen die Felswand. Sie können nur geradeaus fahren. Die Scheiben sind schmutzig. Die Geheimdienste haben die Sicht sehr unklar gemacht. Die Straßeninfos und der Navigator sind vom CFR (Council on Foreign Relations / siehe swprs.org), dem mächtigen Thinktank unseres großen Bruders programmiert. So, dass das Fahren an sich bereits schwierig ist.

Doch ist Hoffnung in Sicht: Es ist das selbstfahrende Auto in Planung (Quelle: derstandard.at/Triumph-der-Technik-Das-selbstfahrende-Auto-und-seine-Tote?). Durch dessen noch größere Gefahr, wo sie nicht einmal mehr eingreifen können kommen sie letztlich auf die rettende Idee: Da steigen wir lieber aus, lassen den Bus auf einer günstigen Stelle stehen und gehen zu Fuß!

Früher vor ca. 100 Jahren waren die Menschen manchmal auch hoch zu Ross, bevor man sie aus dem Sattel gehoben hat, oder gestoßen hat? Wurden damals nicht fast alle aristokratischen Herrscher abgesetzt? Doch waren deren technische Möglichkeiten und deren Wahnsinn doch noch ungleich kleiner als die derzeitigen Möglichkeiten durch die Technik? Es ist schön, dass man den Wahnsinn des technisch Möglichen noch vor dessen Einsatz kritisieren darf, z.B. bei der atomaren Hochrüstung (siehe: derstandard: „Darf man den technischen Fortschritt kritisieren?“):

>>Vor fast einem Jahr bei einem Vortrag des Physikers Werner Gruber [A.d.V.: ein bekannter Apologet der Gwup/Skeptikerbewegung] über Künstliche Intelligenz: Er schwärmt von Naturwissenschaften und Technik, wird auch nicht müde, deren Überlegenheit über Geisteswissenschaften und Philosophie zu betonen. Dann jedoch erklärt er plötzlich, möglicherweise sei das Ende der Menschheit gekommen. Ein Krieg mit den Robotern sei vielleicht unvermeidbar, wenn diese einmal intelligent genug seien. Binnen kurzem malt er, und das nicht etwa ironisch, ein Bild der Zukunft, das düsterer nicht sein könnte und an „Matrix“ oder den „Terminator“ erinnert. Leider weist ihn niemand aus dem irritierten Publikum darauf hin, wie seltsam diese Doppelbotschaft seines Vortrags ist. Zuerst erklärt er einem, wie super Wissenschaft und Technik seien. Dann erklärt er, zu welchem Desaster sie führen werden. Die „Schizophrenie“ der Technikfetischisten Werner Grubers doppelbödige Aussagen sind charakteristisch für die eigentümliche „Schizophrenie“ – behaupte ich einmal – vieler von der Technik Begeisterten. Sie wissen einerseits genau, was auf dem Planeten läuft. Die Zerstörung der Natur. Das Plastik im Meer. Die Bedrohung des Klimas. Die Bedrohung der Artenvielfalt. Die atomare Bedrohung. Keiner von ihnen kommt aber auf die Idee, dann vielleicht auch mal jene Technik in Frage zu stellen, die das alles anrichtet. Im Gegenteil: Diese Technikbegeisterten, das weiß ich aus eigener Erfahrung, werden jeden schlechtmachen, der es wagt, die Auswirkungen moderner Technik zu kritisieren. Eine solche verblendete Haltung nenne ich „Technikfetischismus“.<<

Wer erlebt hat, wie schön das Fahren mit dem Drahtesel oder das Wandern ist, der weiß, warum so viele große Denker heute von der Entschleunigung reden. Denken darf man alles: Ein ICE, wo die Fahrgäste ihre Klapp-E-Bikes mitnehmen können? Wo die Fahrgäste durch entsprechende Kleidung geschützt, auch keine Angst vor Regen haben müssten?  Viel weniger Landschaftsverschwendung durch den Verkehr. Dadurch Platz für Wald und für Erholungsraum für die Menschen und Kinder. Ein Kindle, an Stelle von 10m Bücherregalen? Dieser Fortschritt wäre im Verkehr, durch die entsprechende Technik ganz leicht möglich.

Wie schön wäre es, miteinander zu reden, anstelle sich in West und Ost hochzurüsten?  Gespräche anstelle eines Atomkrieges zwischen westlichem Militärbündnis und Russland-China-Iran? Wie viel Hirnschmalz wäre auf einmal für die wirklichen Probleme der Menschheit da, wenn nicht so viele Menschen in der Rüstung forschen würden? (siehe focus.de). Bis 2014 war Flaute in der Branche, jetzt nehmen die Gedanken an die Vernichtung anderer wieder deutlich zu. Wollen wir das?  Wie befreiend und schön wäre es die Gedanken darauf zu verwenden, dass alle genug zu essen haben? Es ist genug für uns die ganze Welt da! (Quelle: kontext.wfp.org/  und orf.at). Nicht die Waffenschmieden sind unseres Glückes Schmied! Wir sind unseres Glückes Schmied! Nutzen wir unsere Möglichkeiten dafür ausreichend?


Bild: Caspar David Friedrich -„Wanderer über dem Nebelmeer“ / PD / wikimedia

Die Schöne und das Biest – Theater der Welt


Bild:PD/Wikimedia commons

Was wird gespielt: Die Schöne und das Biest. Dieses Theater, es besteht aus Parterre und Logen. Doch diese Logen haben verschiedene Namen. Die besten sind nach fremden Ländern benannt. In diesen Logen sitzen meist die Regisseure, oder auch manche Menschen, die sich dafür halten. In dieser Regie wird nicht nur die Schöne und das Biest aufgeführt, nein es kommen auch Inhalte des Märchens von Gebrüder Grimm, nämlich Schneeweißchen und Rosenrot und viele andere teilweise bekannte Inhalte vor.

Und da kommt es auch schon, das Biest, das aussieht wie ein russischer Bär. Die Zwerge hatten versucht, ihm seine Schätze zu stehlen, doch er war stärker und hatte das teilweise verhindert und damit erreicht, dass sein Reich nicht ganz verarmt. Deshalb wurde er in das Biest verwandelt. An seinen majestätischen Bewegungen kann man aber durchaus erkennen, dass er ein verzauberter Prinz ist. Eine weitere wichtige Figur ist ein schmutzig gelber Engel, der eher auch einer Ente ähnlich sieht, doch hat die Regie sicher einen Engel damit darstellen wollen. Die Ente behauptet von sich, dass sie die mächtigste Frau der Welt ist und Mitteleuropa regiert, doch wird er über verschiedene Seilzüge von allen Seiten her manövriert, so dass ein Bewegungsmuster sehr ähnlich einer Marionette entsteht. Sie spricht immer wieder: „Uns geht es gut.“ Doch stehlen ihre schmutzig gelben Engelscharen immer wieder das Brot und das Geld der auf der Bühne vorhandenen Bettler und Armen und geben es den Fürsten.

Auch spricht der gelbbraune Engel vom  Frieden und veranlasst im Hintergrund immer größere Rüstungsgeschäfte. Das ist im Theater an Raketen, Kriegsschiffen und Panzerattrappen sichtbar, die dann auch im Hintergrund verkauft werden. Eine weitere wichtige Figur ist Donald Duck, der auf einer Drohne immer wieder durch das Bühnenbild gondelt und mit Schrotflinte, Baseballschlägern und Lysoform Spray auf Jagd gegen Pädophile und merkwürdige Kreaturen geht, die für den Zuschauer wie Mitteldinge zwischen Schildkröten und Robotern aussehen (Quelle: epochtimes). Donald Duck wird verfolgt von vielen solchen Robotern und sonstigen merkwürdigen Gestalten, die versuchen seiner habhaft zu werden, ja ihn umzubringen. Die verbreiten ganz absonderliche, aber auch oft wahre Geschichten über ihn.

Man sieht auch immer wieder diese großen Schildkröten, die sich so wie Roboter bewegen, die den Menschen einflüstern: „Es gibt zu viele Menschen auf der Welt. Ihr müsst einen großen Weltkrieg machen, ihr müsst erreichen, dass die Menschen die Sonne nicht mehr sehen!“ Auch flüstern sie ihnen ein: „Ihr müsst die Genetik der Pflanzen ändern und Ihr braucht unbedingt Atomwaffen und Atomkraft.“ Allerdings dürften die Schauspieler die Roboterschildkröten nicht bemerken. Sie sind aber auch nicht soweit abgestumpft, dass sie gar nichts mehr spüren. Denn auf der Bühne rufen immer wieder Menschen: „Es ist zu heiß.“ Das ist nachvollziehbar, denn die Menschen auf der Bühne schwitzen tatsächlich. Dann fliegen wieder Flugzeuge, die große Kondensstreifen erzeugen, die dann zu Wolken werden. Dann gibt es noch Rhinozerosse, die immer wieder grunzen: „Wir brauchen Wirtschaftswachstum, mehr Wirtschaftswachstum.“ – Wodurch es ja bekanntlich immer heißer wird. Vor allem, wenn auch hier im Theaterstück Flugzeuge und riesige Transportschiffe unter „Naturschutz“ gestellt worden sind, dann wird es besonders heiß. Wenn künstliche Wolken die Sonne verdecken, so wie dies im Spiegel neuerdings vorgeschlagen wird, dann wird es wieder kälter. Doch sind die auf der Bühne sichtbaren Menschen so wie gelähmt, durch die Traurigkeit, weil sie keine Sonne mehr sehen. Das wollen diese Roboterschildkröten ja erreichen. Das Ziel dieser Roboter-Schildkröten ist es, sich auf erschöpfte, ziellose Menschen hinten drauf zu setzen und diese Menschen einfach immer mehr auszusaugen.

Diese erschöpften Menschen sind ihre Nahrung. Aber es kann auch vorkommen, dass sich die ausgesaugten Menschen nicht mehr gegen die Roboter wehren. Wenn diese Menschen, die von allem Blut ausgesaugt sind, sich ganz diesen Robotern hingeben, dann geschieht etwas Eigenartiges: Dann werden die Menschen wieder stark, denn die Roboter haben ihnen eine Infusionslösung eingeflößt, die sie wieder stark macht, aber die Roboter als ihre Chefs anerkennen lässt. Und diese, von allen Idealen befreiten Menschen, die nur noch Werkzeug der Roboter sind, die fühlen sich so stark, dass sie wieder über viele andere Menschen Herrschaft haben. Die gründen dann blutrünstige Kulte.
Viele lieben doch ihr Bier,
wenige werden zum Vampir.

Da können wir so dankbar sein, dass es die herkömmlichen friedlichen Religionen gibt. Da fällt mir ein Witz ein: Es kam einmal ein Priester in die Wüste. Auf einmal war er von lauter gierigen Löwen umgeben. Er schickte ein Stoßgebet in den Himmel: “Oh Herr! Lass diese wilden Tiere doch genauso sanft und friedlich werden wie wir!“ Er machte die Augen auf und die Löwen knieten und  beteten: „Oh Herr sei unser Gast und segne, was Du uns bescheret hast!“ Dabei richteten die Löwen voller Dank und Hunger die Augen auf den Priester. Der Mund wird ihnen schon ganz wässrig, wenn sie an den wohlgenährten guten Happen denken!

Es gibt aber auch immer wieder verantwortungsvolle starke Menschen, die Herrschaft über viele haben, auch die werden immer wieder von Robotern befallen, doch die können sich wehren. Man sieht auch immer wieder sehr tiefe, weise Menschen, doch die werden auf der Bühne von den meisten Menschen einfach übersehen. Es gibt zwar einige, die hören den „Weisen“ zu. Diese  sind dann aber auch anders, kräftiger und mutiger. Was das für eine Geschichte mit diesen automatisierten Schildkröten wohl ist? Sind die aus einem technischen Labor ausgekommen und wollen jetzt die Herrschaft über die Menschen? Es waren ja doch auch immer wieder Viren ausgekommen (siehe ORF), die dann die Menschheit drangsalierten? Oder kommt eine solche Bedrohung der Menschheit periodisch alle 666 Jahre, wie manch altehrwürdige Logen munkeln? Oder haben sich die intelligenten Roboterschildkröten deshalb so erfolgreich zusammengetan, damit sie nicht zu gentechnisch veränderter Schildkrötensuppe und zu Schildpatt werden, obwohl sie ja unter Naturschutz stehen? Da saugen sie lieber die Menschen aus und wollen diese vorher vernichten? Vor allem wenn sie unsichtbar sind, haben sie einen großen Startvorteil.

Man wird diesbezüglich diesem merkwürdigen Theaterstück  einfach nicht klug. In einer Zwischenpause wurde der Vorhang in Form einer spiegelnden Leinwand heruntergelassen. Da konnte sich das Publikum in einen magischem Spiegel sehen. Eigentlich jeder hatte eine Roboterschildkröte auf dem Rücken, aber auch einen Engel. Wie groß meine Schildkröte war? Das würden Sie gerne wissen, doch das verrate ich Ihnen nicht. Der philosophisch interessierte Leser wird jetzt Engel und Roboter-Schildkröten als Gedankengebilde entgegengesetzter moralischer Wertigkeit erkennen?

Die wichtigste Figur des Theaterstücks sieht man erst später: Die schöne Europa. Sie soll das russische Biest befreien, doch ist sie in Handschellen. Das war von diesen Roboterschildkröten so eingefädelt worden. Vielleicht ist sie sogar gefoltert worden? Sie hat auf den Armen so eigenartige Striemen. Immer wieder fliegen auch wunderschöne Engel durch das Bühnenbild, die den Menschen helfen wollen. Doch die Roboterschildkröten bekämpfen diese Engel. Wie soll denn die gefesselte schöne Europa das Biest befreien, wenn die Roboterschildkröten sie ja durchaus in einen brutalen tödlichen Kampf gegen das Biest verwickeln wollen? Es flüstern Donald Duck und das Biest sich immer wieder insgeheim etwas zu, dann wird die Situation wieder ruhiger. Doch kurz darauf kommen wieder die Schildkröten, dann wird die Stimmung wieder dramatisch. Sowohl Publikum, als auch Statisten scheinen sich nicht involvieren zu wollen. Dieses Theater ist nämlich ein interaktives Theater, wo auch das Publikum einbezogen wird. Das heißt, es kann Ihnen dann, beim Nachhausegehen durchaus die Geldbörse und die Dokumente fehlen.

Die Schöne Europa und das Biest sprechen zwar immer wieder miteinander, doch immer wieder stören sie die Schildkröten dabei. Donald Duck erwischt immer wieder einmal eine und macht sie unschädlich, doch gibt es deren doch zu viele. Das Biest darf im Reich der Prinzessin Europa auch nicht aktiv werden. Gelegentlich kommt zwar ein Prinz, der überall Küsschen verteilt, der heißt deshalb auch der Küsserkönig, doch wird der auch so wie das gelbbraune Engelchen so wie eine Marionette herumgeführt. – Auf einmal: Ein lauter Knall. Manche Zuschauer fallen direkt von  den Sitzbänken. Der Igel hat wieder einen seiner Raketentests durchführen lassen. Da rufen Zuschauer ins Theater: „Ja, tut doch etwas!“, doch die müssen dann das Theater verlassen. In diesem Theaterstück wird die Aktivität des Publikums eben auf das „Bestohlen Werden“ reduziert.

Da beginne ich mit dem Handy das Theaterstück aufzunehmen um dann später darüber zu schreiben. Auf einmal klopft es an der Logen-Tür und eine wunderschöne Dame kommt in Handschellen in die Loge. Merkwürdig, war es doch nicht meine Loge, sondern erst das nächste Gebäude, an dem die Nummer 66 prangt, um zu zeigen, dass dort ein Bordell wäre? Sind Etablissement und Establishment etwa doch so nahe beisammen?? Zuerst dachte ich eben, entweder werde ich auf besondere Art abgeführt oder zum Schweigen gebracht, doch dann erkannte ich, dass es die Hauptdarstellerin des Stückes, Europa selbst war, die zu mir gekommen ist. Sie fragte mich, ob ich mit ihr auf die Bühne kommen möchte, um dort mitzuhelfen, die Verhältnisse wieder zu ordnen. Sie fragte mich, sie fragt auch Dich, ob wir dabei sind, freie, tatkräftige, liebevolle, weisheitsvolle  Menschen zu werden, die bereit sind, sie und das Biest befreien zu helfen? Sie fragt uns alle, ob wir dazu bereit wären. Damit wieder gerechte Verhältnisse in Europa entstehen und das Positive entsteht kann, was nötig ist.

Scheideweg

Es ist in Worten nicht mehr zu beschreiben, wie Europa und allen voran Deutschland zerstört wird. Mir fallen jedenfalls keine straffreien Begriffe mehr ein. Einzig was ich noch spüre bei dem ganzen Desaster ist zuerst Wut und dann eine grosse Traurigkeit. Es tut weh wie Jahrhunderte an Erfahrung, Bildung, Kultur und menschliches Miteinander aufgrund krimineller Machenschaften seitens der Politik und Wirtschaft Stück um Stück demontiert wird. Und es geht weiter. Ich habe den Glauben an eine Wandlung zum Guten oder sonst ein Wunder verloren. Da nützen auch die vielen Optimisten, wahren Muslime, ehrbare Ausländer und staatsloyale Einheimische nichts mehr. Der Zug ist abgefahren. Das trojanische Pferd platziert. Mir bleibt nur noch zu entscheiden, bleibe ich hier und schaue mir den ganzen Untergang der zentraleuropäischen Kultur aus der ersten Reihe an, packe ich meine sieben Sachen und suche mir ein schönes Plätzchen weit weg von Europa oder mache ich gleich ganz Schluss da, egal wo ich hingehe, mich überall ein anderes Desaster erwartet. Entweder verstrahlte Erde, Wasser und Luft oder schleichende Verseuchung durch Glyphosat, Frack-Fluid oder einfach nur durch inhaltslose, krankmachende Nahrungsmittel.

Wir können wirklich Stolz sein auf unsere Fähigkeit, jegliches langfristiges und nachhaltiges Agieren komplett aus unseren Hirnen verbannt zu haben. Die paar Oekos, welche sich ihre Umweltverträglichkeit mit kiloweise Tofu erkaufen, sind genauso erbärmlich wie diejenigen, die den ganzen Mist produzieren und dafür über Leichen gehen. Ich hab‘ so die Schnauze voll.

Täglich muss ich meinen inneren Moralapostel zurechtrücken, damit ich nicht selber auf die Pauschalisierung gegen Unschuldige reinfalle. Und der ganze Scheiss braucht verbraucht wahnsinnig viel Energie, menschliche Energie. Wenn ich heute einen Tag durchlebe und laufend mit Meldungen, Bildern und Geräuschen von Brutalität, Erniedrigung, Tot, Misshandlung und so weiter bombardiert werde, bin ich am Abend entweder Traurig, demoralisiert oder stinksauer. Kommt ganz drauf an, welche mediale Würzmischung menschlicher Perversionen meine Gedankengänge erreichen und vor allem in welcher Zusammensetzung, respektive Konzentration.

Meine Leistungsfähigkeit zum Aufrechterhalten eines gesunden Menschenverstandes kommt jedenfalls in letzter Zeit immer öfter an seine Grenzen. Und daher, aus reinem Selbstschutz mache ich mir Gedanken, wo ich meine Zukunft sehe, in einem kriegerischen Umfeld, an einem verseuchten Sandstrand oder im Himmel. Ich habe, ehrlich gesagt, keine Lust meine Hirnwindungen mit traumatischen Kriegserlebnissen zu füttern. Ich habe den Tsunami in Asien erlebt, ich war damals Tauchlehrer in Khao Lak, und nage noch heute an den Erlebnissen. Von daher habe ich keine Lust, mehr desgleichen zu erleben. Egal wie Menschen zu Tode kommen oder traumatisiert werden, das zu sehen, zu spüren und leider auch zu riechen ist etwas vom Schlimmsten, was einem Menschen widerfahren kann. Auch diese Tatsache ist wenig ermutigend wenn man bedenkt, wie viele traumatisierte Menschen in dieser Zeit auf der Welt Leben und es werden täglich mehr. So viele Sozialarbeiter hat vermutlich nicht mal unsere Galaxis.

Einzig die Fähigkeit des Menschen bleibt, sich aus dem Chaos erstärkt zu erheben und alles wieder aufzubauen, was er in seiner Dummheit zerstört hat. Aber auch hier bekommt die Hoffnung einen Dämpfer. Der Mensch steht zwar wieder auf, aber er macht die gleichen Fehler immer wieder, solange bis keiner mehr übrig bleibt, seine Dummheit genetisch zu verschleudern. Erst dann wird Ruhe herrschen.

Es wird heute wirklich immer schwieriger einen Weg zu finden, der mir einen Glauben und Hoffnung lässt. Das Einzige was mich noch aufrecht gehen lässt ist die Ueberzeugung, dass ich meinen gesunden Menschverstand,, mein Gerechtigkeitsempfinden und mein Mitgefühl bis jetzt bewahren konnte. Und ich hoffe, dass viele andere das auch noch können.

Ich denke, wir alle stehen am Scheideweg der menschlichen Zivilisation. Bin gespannt wo sich die Menschen wieder mit einem Lächeln begegnen können…hier, am Sandstrand oder im Himmel.

 

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