Erklärung der allgemeinen Menschenrechte

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Der Mythos vom Klimawandel als Waffe gegen die Menschenrechte: Deutschland 2017

Freitag, 28.7.2017. Eifel. Wir müssen mal reden. Über´s Wetter. Bitte, laufen Sie nicht gleich weg! Und hören Sie bitte auf, mich mit Dingen zu bewerfen, die seit Wochen in den Biomüll gehören! Ich weiß selbst, wie das Wetter ist. Klimafreundlich bleibe ich ja in meinem Urlaub in der Eifel, fahre kein Auto, fliege nirgendwo hin, rette das Klima persönlich – auch durch Mülltrennung. Ich werde also die kostbarste Zeit des Jahres im bundesdeutschen Dauerregen verbringen anstatt am sonnigen Strand ferner Länder, wo es so wunderbar schön ist.

Sie erwarten jetzt sicher, dass ich eine große Tirade gegen den Klimaschwindel vom Zaun lasse? Nein. Ich bin persönlich bin ziemlich zornig auf das Klima, vernichtete es doch erst kürzlich einen Ort, den ich kannte, seitdem ich im Kinderwagen daran vorbeigeschoben worden bin (siehe Focus):

„Der Sturm an Fronleichnam hat den Hertener Norden mit voller Kraft getroffen und besonders im Stadtteil Westerholt gravierende Schäden verursacht. Allein in der Straße „Zum Bahnhof“ mussten 28 Bäume gefällt werden Die Straße ist voraussichtlich bis Donnerstag komplett gesperrt. Der städtische Friedhof in Westerholt wurde ebenfalls schwer vom Sturm getroffen. Dieser ist voraussichtlich bis einschließlich Mittwoch komplett gesperrt.“

Das war eine wunderschöne Allee, die mich die letzten 50 Jahre begleitet hat, schon damals waren die Bäume sehr groß und alt. Erinnere mich gerne daran, wie ich in ihrem Schatten zum alten Bahnhof gegangen bin, um für mich etwas Welt zu erobern – und kann mich heute noch an den Trost erinnern, den sie spendeten, wenn ich niedergeschlagen heimkehrte.

Nun sind sie fort, und die Erklärung, die ein Wissenschaftler vor Ort abgab (finde sie im Netz nicht), war überzeugend: Stürme dieser Art kommen im Sommer nicht vor, die Bäume sind auf so etwas nicht vorbereitet; der Wind greift von unten oder der Seite in die Blätter und hebt die Bäume regelrecht hoch, so verlieren sie den Halt und kippen um. Wie alt war diese Allee? Hundert Jahre? Zweihundert? Keine Ahnung. Für mich aber ein deutlicher Hinweis darauf, dass das Wetter etwas außer Rand und Band ist. Und außerdem reden ja alle über den Klimawandel – na, jedenfalls fast alle. Al Gore hat für seinen Film darüber ja einen Oskar bekommen – und diesen Film fand ich auch überzeugend: man ist ja so leicht zu beeindrucken – ein paar klug aussehende Menschen (könnten auch Schauspieler sein), ein paar beeindruckende Bilder, etwas gut durchdachter Text und wir fangen an zu glauben, wo wir fragen sollten.

„Sommerstürme“ waren mir bislang nicht bekannt, Herbststürme schon – nur die letzteren kommen, scheints, immer seltener vor, ebenso wie Schnee im Winter. Dafür habe ich persönlich – als Mensch, der ständig draußen lebt – den Eindruck, als würde sich das Sonnenlicht ändern, Rottöne missen lassen, heißer werden … aber was weiß ich schon?

Natürlich gibt es Wissenschaftler, die die Geschichte vom Klimawandel für einen weiteren Fake halten. Am 10.1.2009 strahlte Spiegel-TV eine Sendung mit dem Titel „Der Klimaschwindel“ aus – heute undenkbar. Dort aber konnte man erfahren, dass – zu der Zeit in der ich mich aufmachte, die Welt zu erobern – das selbe Institut, dass aktuell vor der globalen Erwärmung warnt, 1979 vor der globalen Abkühlung warnte. Man könnte den Eindruck bekommen: solange die genug Forschungsgelder bekommen, warnen die vor allem möglichen. Heutzutage darf man darüber ja kaum noch reden, der Glaube an den Klimawandel hat das Christentum ersetzt, anstatt „Liebe Deinen Nächsten wie Dich selbst“ ist „Diszipliniere Deinen Nächsten wie Dich selbst“ zum oberen Glaubensgrundsatz geworden, Millionen Propheten der vorbildlichen deutschen Klimarettungsnation schwärmen täglich aus im Kampf gegen Dieselautos, Fleischesser, Honigliebhaber und Lederschuhträger – wenn es irgendwelchen Hexen zu jagen gibt, wird man in diesem Fall besonders flott, das war schon bei den alten Germanen so. Menschenopfer haben hier Tradition – ich glaube, ich brauche nicht daran zu erinnern, was für eine, oder?

Wir brauchen unseren Mythos vom Klimawandel, sonst könnten wir uns ja gar nicht mehr stolz über unseren Nachbarn erheben, der Fleisch auf Holzkohle grillt ohne rot zu werden.

Gut – zwischendurch gab es ein paar Probleme. 2008 hatte man ja schon darüber nachgedacht, die Luftwaffe einzusetzen, um irgendwelche Gase freizusetzen, die das Sonnenlicht dimmen (siehe Spiegel). Manchmal, wenn ich an den Himmel schaue und die spinnenwebartigen Kreuzmuster sehe, die dort von Flugzeugen hinterlassen werden (bitte nicht gleich meckern: ich beschreibe sie nur und deute sie nicht … so wahnsinnig bin ich da dann doch nicht mehr, will ja nicht auf dem virtuellen Scheiterhaufen der neuen Inqusitoren landen), könnte ich schon auf den Gedanken kommen, dass die – natürlich nur zur Rettung der Welt – einige Pläne gleich in die Tat umgesetzt haben.

Wäre ja auch logisch: von 1998 bis 2012 stockte die globale Erwärmung: wieder einmal schien eine Theorie der so ehrlichen und aufrichtigen Wissenschaftler in die Hose gegangen zu sein, gut, dass die sich aktuell schnell wieder ´rausreden können: für „alles in bester Ordnung“ gibt es halt nicht ganz so viel Forschungsgelder wie für „WIR WERDEN ALLE STERBEN!!!“. Klar, dass man ein wenig an den wissenschaftlichen Methoden zweifelt, doch diese Zweifel werden genial beiseite geräumt (siehe Spiegel):

„Das Stocken des Klimawandels hatte allerdings den Verdacht genährt, Computersimulationen könnten das Klima nur ungenügend vorhersagen. Sie hatten weder vorher noch nach der Erwärmungspause die erstaunliche Klimaschwankung von 1998 bis 2012 berechnen können.

Das Versagen bleibe eine Herausforderung, es sei jedoch kein Grund, an den Klimamodellen zu zweifeln, schreiben die Forscher um Iselin Medhaug von ETH Zürich nun in „Nature“. Die Simulationen seien nur für längere Zeiträume geeignet.“

Auch überzeugend: wie zielstrebig „die Wissenschaft“ ausschwärmte, um gezielt und voller Plan die Ursache zu ergründen:

„Klimaforscher liefen zur Höchstform auf, sie erarbeiteten mehr als hundert Erklärungsversuche: Vulkanausbrüche, Ozeanströmungen, Winde, die obere Atmosphäre, Abgase, die Sonne und viele andere Effekte wurden als Gründe für dem überraschenden Witterungsverlauf ins Spiel gebracht.“

In meinen Augen eine wenig überzeugende, kopflose Bande ohne Plan und Verstand, die alles auffuhren, um eine renditeträchtige Theorie zu retten. Wer mehr als hundert verschiedene Erklärungsversuche liefert, sagt vor allem eins ganz deutlich: „ich habe keine Ahnung, was da gerade passiert“.

Sicher, die Modelle sind geschaffen und finanziert worden, um langfristige Klimaveränderungen zu beschreiben … aber soll ich wirklich kritiklos glauben, dass eine Wissenschaft, die mir noch nicht mal genau vorhersagen kann, wie das Wetter morgen wird, das Wetter in dreißig Jahren prima berechnen kann? Und das gerade nach den Erfahrungen dieses Sommers, wo die Vorhersagen in der Eifel völlig daneben lagen?

2007 durften die Skeptiker noch offen Kritik äußern, ganze Spielfilme über „Climagate“ landeten zur besten Sendezeit in den Abendnachrichten – mit zum Teil brisanten Theorien (siehe FAZ)

„Durkin steigert sich zu der These, Margaret Thatcher habe die Erderwärmung von Wissenschaftlern erfinden lassen, damit sie mittels Kernkraft den Kohlegewerkschaften den Garaus machen konnte.“

Kann das sein, dass Wissenschaft missbraucht wird, um politische Ziele durchzusetzen? Nun: warum nicht? „Sachzwang“ ist für wahlabhängige Politiker immer noch der bequemste Weg, ihren Willen durchzusetzen – und Wissenschaftler finden sich für alles und jeden: drei Forscher = fünf Thesen, um es kurz zu machen.

Können Sie sich noch an „Climagate“ erinnern? Das Watergate der Wissenschaft? Wahrscheinlich nicht, Klimawandel ist Kult, ist Religion geworden … menschengemachter Klimawandel, wohlgemerkt. Wichtig, darauf ein Auge zu haben. Fand in der Berichterstattung dazu einen schönen Satz (siehe Spiegel):

„Bei dem Versuch, den Ansprüchen der Politik gerecht zu werden, habe man zu viel Wert auf Konsens gelegt, räumt inzwischen auch Max-Planck-Forscher Martin Claußen ein.“

Das ist wohl der „breite wissenschaftliche Konsens“, auf den sich das Umweltbundesamt immer noch beruft (siehe Umweltbundesamt)

Das geht auch noch deutlicher (Spiegel, s.o.)

„Selbst Wissenschaftlern geht es nicht immer nur um die reine Wahrheit, wissen Soziologen: Die öffentliche Debatte diene meist „nur vordergründig der Aufklärung“, erläutert Weingart. Vielmehr gehe es darum, „Konflikte durch allgemeine soziale Zustimmung zu entscheiden und abzuschließen.“ Dafür sei es hilfreich, eindeutige Ergebnisse zu präsentieren.“

Da geht es … um Zaubertricks. Die funktionieren am besten, wenn vorne ein älterer Herr mit Frack und Zylinder steht und Klima-Kaninchen aus dem Hut zaubert.

Es geht ja gar nicht darum, ob es irgendeinen Klimawandel gibt oder nicht: es geht primär darum zu beweisen, dass die Menschheit den Klimawandel verursacht hat – also dass Sie Schuld sind. Teile der Industrie – in Deutschland zu Beispiel die Atomindustrie – mischen da heftig mit, während die Braunkohleindustrie vehement dagegenhält; Atomkraft präsentiert sich immer gerne als klimarettende Alternative. Und dann gibt es noch die großen Unbekannten, die mitmischen  – wie die Sonne (siehe n-tv):

Der Einfluss der Sonnenstrahlung auf das Klima der Erde ist in der Tat ein Faktor, der in der Wissenschaft derzeit noch diskutiert wird und in seiner Wirkung noch nicht eingeschätzt werden kann.

Bitte Fragen Sie jetzt nicht danach, wie man Klimamodelle entwerfen kann, die ohne den unbekannten Einfluss der Sonne funktionieren: für ein wenig Bargeld ist alles möglich.

Hören Sie zum Beispiel mal diesem Herren aufmerksam zu (siehe Weltenwetter):

„In der Kreidezeit, die vor 145 Millionen Jahren begann und vor 65 Millionen Jahren endete, erlebten die Dinosaurier ihre Blütezeit. In den Tropen erreichten die Durchschnittstemperaturen 38 ° C und am Nordpol immerhin noch 10 ° C. Immergrüne Nadelwälder (und z.T. auch Laubwälder) bedeckten die Polarregionen. Am Rande der Arktis, im heutigen Kanada wuchsen sogar Palmen. Im Winter fiel zwar gelegentlich auch einmal Schnee, aber Meereis konnte sich nicht bilden. Auch an Land wurde es in der Arktis spätestens im Frühling so warm, daß der Schnee komplett wegschmolz. Nur am Südpol, wo sich auch damals in der Kreidezeit schon die Antarktis befand, war es kalt genug, daß sich auf dem Festland noch Eis bilden konnte. Der Meeresspiegel war mindestens 4o m höher als heute!“

Erstaunlich, oder? Doch es kommt noch mehr:

„Zwar war die Konzentration des Treibhausgases Kohlendioxid (CO2) damals mindestens 4-mal so hoch wie heute, doch trotzdem reicht das nicht aus, um die enorme Erwärmung in der Kreidezeit mit Hilfe von Klimamodellen zu erklären. Der Treibhauseffekt des CO2 ist einfach zu gering.“

Gut, andere meinen, es wäre doch das Treibhausgas gewesen … nur gab es damals noch keine Menschen – und es war über 8 Grad wärmer als heute (siehe Spekrum). Da sollten wir doch die zwei Grad mehr, die uns schlimmstenfalls drohen, locker aushalten können. Etwas mutig, angesichts solcher Fakten mit Bestimmtheit sagen zu können, dass der Mensch für den Klimawandel verantwortlich ist. Zumindest … sollte man doch darüber diskutieren dürfen. Immerhin haben wir ja schon reichlich Pannen der Wissenschaft erlebt, die letzte ganz dicke Panne war ja das „Waldsterben“. Können Sie sich noch daran erinnern? Kommen Sie, wir lauschen noch ein wenig den Stimmen der Zeit (siehe Spiegel):

„Die ersten großen Wälder werden schon in den nächsten fünf Jahren sterben. Sie sind nicht mehr zu retten.“ So hat es Ulrich, damals Professor für forstliche Bodenkunde und Waldernährung in Göttingen, im Jahr 1981 vorhergesagt – und die Luftverschmutzung dafür verantwortlich gemacht. Seine Prognose versetzte die Nation in Panik. „Saurer Regen über Deutschland. Der Wald stirbt“, titelte der SPIEGEL. „Über allen Wipfeln ist Gift“, schrieb der „Stern“. Und die „Zeit“ kommentierte: „Am Ausmaß des Waldsterbens könnte heute nicht einmal der ungläubige Thomas zweifeln.“

Heute weiß man: Waldsterben war ein Fake. Und gerade deshalb sollte man jeder neuen apokalyptischen Sau, die durchs Dorf getrieben wird, ebenfalls misstrauen. Aber was geschieht? Trotz begründeter Zweifel … wie dem zeitweise  Ausbleiben der globalen Erwärmung …  wird weiter in das Horn geblasen.

Doch nicht nur das: trotz der unsicheren Ausgangslage steigern sich die Klimaretter in immer neue … und gruselige … Hysterien. Das Wissenschaftsmagazin Leonardo prescht derzeit mit der mutigen Legende los, dass man da ein „ganz heißes Eisen“ anpackt, weil es da „offenbar ein großes Tabu“ gibt: alles, was wir gegen den Klimawandel unternehmen, ist nämlich völlig sinnlos – nicht die Diskussion um Abgaswerte, nicht der Einkauf im Bioladen oder das fein säuberliche Trennen von Müll helfen uns, die Welt zu retten, nicht die vegane Ernährung, nicht das Strom sparen oder der Verzicht auf Autofahren oder die Abkehr vom geliebten SUV und der Verzicht auf alle Flugreisen retten die Erde vor dem Klimakollaps sondern: das KIND ist der Feind, vor allem das Kind in Europa, weil es ja einen viel höheren Konsum hat als das Kind in Kenia (siehe ardmediathek).

Quintessenz: damit „wir“ wieder ein menschenwertes Leben auf diesem Planeten leben können, müssen … unsere Kinder weg. Gut – konkrete Vorschläge, wie man sich des Ballasts schnellstmöglichst entledigen kann, gibt es nicht, erstmal kommt nur der Ruf „nach einer Debatte“. Und immerhin: für jedes eliminierte Kind kann man 10-20 Jahre länger Autofahren – einfach mal nachrechnen. Über das „Tabu“ muss mal geredet werden. Offenbar kennen die beiden Damen, die in der Sendung so glücklich plaudern, die Hintergründe des „Tabus“ nicht, kommen aus einer Zeit, wo man sich nicht mehr daran erinnert, was geschieht, wenn man aus Menschen „Schädlinge“ macht, die man selbstverständlich für „höhere Werte“ (wie das eigene Autofahren) entsorgen darf: es ist die allgemeine Erklärung der Menschenrechte, die … wirklich nicht überall Freunde hat:

„Natürlich gab es einige, die die Menschenrechtserklärung verachtungsvoll fallen ließen. Der sowjetische Deligierte Andrej Wischinski, dessen eigene Vergangenheit uns hier nicht beschäftigen muss, hielt sie, mit oft zitierten Worten, für eine „Sammlung frommer Sprüche“, während Reagans UN-Botschafterin Jeane Kirkpatrick die sozioökonomischen und kulturellen Rechte der Deklaration als „einen Brief an den Weihnachtsmann“ lächerlich machte und hinzufügte: „Weder Natur, noch Erfahrung oder Wahrscheinlichkeit ist von Einfluß auf diese Liste von „Leistungsansprüchen“ , die keine Grenzen kennen, es sei denn den Geist und die Gelüste der Autoren. Einige Jahre später hielt UN-Botschafter Morris Abram solche Ideen für „kaum mehr als einen leeren Topf“ in den vage Hoffnungen und unausgereifte Erwartungen fließen“; sie seien „gefährlich aufrührerisch“, wo nicht gar „absurd“.“ (siehe Noam Chomsky, Profit over People, War against People, Piper, 2. Auflage 2006, Seite 88-89, Erstauflage 1999)

Jetzt verstehen Sie vielleicht, warum ich dem Mythos vom menschengemachten Klimawandel so skeptisch gegenüberstehe: es geht in der Tat um Menschenleben. Und ich halte ihn erstmal für einen Mythos – weil ich die Beweise nicht als hinreichend erachten kann … und angesichts der neuen Aspekte, die jetzt in die Debatte einfließen sollen, werde ich diesem Mythos aus rein praktischen Gründen doppelt so skeptisch gegenüber sein – womöglich endet er wie der Mythos vom Waldsterben, sofern er nicht mit politischer Gewalt am Leben gehalten wird.

Viel schlimmer für das Schicksal der Menschheit als die Folgen des Klimawandels (selbst wenn er von Menschen – d.h. konkret von Wissenschaft, Technik und Wirtschaft samt Politik … was auch gerne verschwiegen wird – gemacht wurde) sind die Folgen der Vernichtung der Erklärung der allgemeinen Menschenrechte, die extra dafür geschaffen wurden, die industrielle Massenvernichtung von Menschen für alle Ewigkeiten zu verhindern.

Und das hier was geschehen muss – mit diesen „Menschen“ – das bemerken ja aktuell ganz andere (siehe Focus):

„Diese Zahl ist besorgniserregend. Das Wachstum der Sozialausgaben übertrifft das deutsche Wirtschaftswachstum. Im Jahr 2016 beliefen sich die Kosten auf 918 Milliarden Euro – ein Plus von knapp vier Prozent. Die Schwelle von einer Billion Euro rückt bereits in Reichweite.“

Sicher nur zufällig tauchte diese Zahl auch schon mal auf (siehe mitwelt):

„Eine Billion Euro würde es kosten, die globale Wirtschaft klimafreundlich umzubauen, hat die internationale Consulting-Firma PricewaterhouseCoopers im Jahr 2006 berechnet.“

Wäre es nicht wunderbar, wann man mit den Horrorsummen der deutschen Sozialausgaben die Welt retten würde? Als besondere Belastung wird ja – neben der Rente – auch das Kindergeld erwähnt.

Und das aktuelle Wetter – wegen dem wir so stinksauer sind? Nicht der Rede wert (siehe Zeit):

„Selbst wenn man bis zum Beginn der Industrialisierung zurückschaut – also dem Beginn der menschengemachten Kohlendioxid-Emissionen, die nachweislich einen Treibhauseffekt haben – zeigen die Messdaten keinen Trend zu mehr Starkregen, wie auch Andreas Becker bestätigt, er ist beim DWD für die Niederschlagsüberwachung zuständig.“

Was der Autor natürlich im nächsten Satz wieder relativiert … wer möchte schon am Pranger der Klimahysteriker stehen, die ihren eigenen Lebensfrust so gerne am Mitmenschen auslassen … jenen Mitmenschen, die noch Kinder kriegen.

Und das der Treibhauseffekt bei den Dinosauriern wesentlich größer war – kann nur an deren Abgasen gelegen haben.

Und deshalb wurden die ja auch komplett ausgelöscht, wie die Natur das gerne sieht – jene Natur, die … wie oben zitiert … nichts mit Menschenrechten am Hut hat.

Und ich … warte jetzt auf die nächste Studie im „Wissensmagazin Leonardo“, die ausrechnet, wieviel CO2 durch das deutsche Sozialbudget produziert wird.

(wer jetzt noch eine Verbindung zu den ominösen Georgia Guidestones herstellen möchte, dem „amerikanischen Stonehenge„, der darf das gerne tun. Dort forderten Unbekannte, die Weltbevölkerung „unter 500 Millionen zu halten“ … und ich frage mich, ob die unbekannten aber trotzdem existierenden Schöpfer der Steine nicht gerade die ersten Schritte dazu unternehmen, eine „allgemeine soziale Zustimmung zu erzeugen“)

Erziehungsprobleme – über echtes und falsches Leben. Gedanken eines Vaters im Neoliberalismus

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Mittwoch, 1.6.2016. Eifel. Haben Sie Kinder? Hoffentlich nicht. Nicht, dass wir nicht welche gebrauchen könnten – im Gegenteil: wenn die Jugend bald nur noch 15 Prozent der Wählerschaft ausmacht, aber 50 Prozent der Wähler über 50 sind, dann haben wir in der Vergangenheit etwas grundlegendes falsch gemacht … zum Beispiel zu sehr nur auf uns geschaut, nur an uns selbst gedacht, nur mit uns selbst beschäftigt, aber alles abgegriffen, was nur irgendwie in Reichweite kam: Urlaub, Geld, Autos, Technikschrott, Grundstücke. Das geht nur wirklich richtig gut, wenn man auf Kinder verzichtet: die sind teuer an Zeit  und Geld (bis zu 260 000 Euro bis zum 18. Lebensjahr) gehen teils tierisch auf die Nerven und müssen lange Zeit immer jemanden um sich haben.

Ja: denken Sie nur an Urlaub. Da schleppen Sie die blöden Blagen mit, zahlen doppelt – wofür? Das die am Strand nur nerven, Durst haben, Hunger kriegen, aufs Klo müssen – was auch alles extra kostet, ohne dass es irgendeinen messbaren Nutzen gibt. Oder „wohnen“: mit Kindern geben Sie gleich wesentlich mehr aus, weil Sie ja mehr Räume brauchen … bzw. es dauert länger, bis Sie das notwendige Kleingeld für ihre Ego-Festung der Einsamkeit zusammenhaben, d.h. Sie müssen länger doofer Mieter bleiben. Außerdem sind sie völlig unflexibel (nähern sich selbst also dem Status: „unwertes Leben“), wenn die erstmal in der Schule sind: Umzüge können die gar nicht gut verkraften.

Ach ja: Schule. Egal was Sie im Leben geleistet haben: dort sind sie wieder ein kleiner Junge, der von der Lehrerin gemaßregelt wird, weil ihr Kind nicht der gewünschten Norm entspricht, ihr Kind also nicht erzogen wurde, um das verzögerngslose Ablaufen der Unterrichtsdurchführung nicht zu stören. Egal wie ihr Kind darauf ist – es wird irgendwie stören. Ich hatte mal eins, das war nach Aussage des Kinderarztes und Kinderpsychologen seinen Klassenkameraden um ein Jahr voraus: sozial, vom Wissensstand und intellektuell: was meinen Sie, was der gestört hat! War nicht Norm, passt nicht ´rein. Denken Sie nur daran: Sie müssen jederzeit frei und flexibel sein, wenn ihr Kind von der Schule nach Hause kommt und Ihnen eine Liste vor die Nase hält, was (und von welcher Firma) Frau Lehrerin alles gerne bis Morgen eingekauft hätte. Wenn Sie Pech haben, erzählt ihr Kind Ihnen das erst am frühen Abend, dann müssen Sie aber losrennen, sonst bekommen Sie einen schriftlichen Vermerk, dass das Kind wegen Materialmängeln nicht ausreichend am Unterricht teilgenommen hat. Ja, SIE bekommen den Vermerk, nicht das Kind. Der ist neutral formuliert, aber SIE gehen einkaufen – nicht das Kind. Außerdem haben sie 24 Stunden am Tag 7 Tage die Woche Bereitschaftsdienst, falls der Junior mal krank wird.

Es ist aber nicht nur Schule. Mehr und mehr wird „außerschulisches Engagement“ abgefragt. Sicher, wir in unserer Kindheit konnten die Frage noch leicht beantworten, da reichte ein einziges Wort: „spielen“. Vor allem viele Rollenspiele wie „Cowboy und Indianer“, um sich selbst einmal in verschiedenen Rollen zu sehen, Roboter, König und Widerstandskämpfer gingen auch. Heute erzeugt das Wort „spielen“ nur noch neoliberales Naserümpfen. Zwar ist jedes Kinderzimmer heutzutage ein kleines Kaufland, ausgestattet mit edelsten Waren, die bis unter die Decke gestapelt sind (so etwas gibt es heute an Stelle von „Liebe“ – über die es auch nur noch neoliberales Naserümpfen gibt, weil „Liebe“ = „Sex“ ist … weshalb es wohl soviel Kindesmissbrauch gibt, weil viele das einfach nicht mehr auseinanderhalten können), aber gespielt werden soll nur nach Vorlagen und Instruktion durch den Hersteller.

Der typische Plan für einen Achtjährigen sieht wie folgt aus: Montags: Break Dance, Dienstag: Ergotherapie, Mittwoch: Musikunterricht, Donnerstag: Fussball, Freitags: Karate. Am Wochenende: Spiele mit der Fussballmannschaft. Im Laufe der Jahre kann der Musikunterricht gegen eine eigene Band getauscht werden, das unsinnige Tanzen gegen Arbeit in der eigenen Schülerfirma, am Sonntag jedoch sollte man dann als Ausgleich bei der Flüchtlingsbetreuung helfen (mindestens) oder im Altenheim leichte Pflegetätigkeiten gratis übernehmen. Dazu zählen selbstverständlich erste zusätzliche Sprachnachweise in Französisch, Spanisch und Mandarin, erworben an der Volkshochschule, wo man – alternativ – selber Kurse gibt und ältere Erwachsene im Umgang mit dem PC schult.

Sie müssen einem Kind schon ganz schön Gewalt antun, um es in solch gewünschten Formen zu pressen – aber wenn Sie das getan haben, dann haben Sie selbst weniger Probleme, weil Sie alles getan haben, was man von Ihnen verlangt hat … und das ist sehr viel, immerhin müssen Sie Ihren Verstand ausschalten und alle elterlichen Gefühle im Keim ersticken, um ihrem eigenen Kind so etwas anzutun, das allein mit „spielen“ und „rumhängen“ schon vollauf beschäftigt wäre und diese Freiheit zur Charakterbildung dringend braucht.

„Alle Räder müssen rollen für den Sieg“ – den Endsieg das Kapitalismus in neoliberaler US-Ausprägung – und das heißt für Sie: Sie müssen maximal rennen, jeden Tag, jede Stunde, jede Minute, jede Sekunde, völlig ohne Rücksicht auf sich selbst, ihre Gesundheit, ihren Lebenssinn, ihre Ziele – und vor allem: fernab jeglicher rationaler Lebensplanung, die weiß, dass das Alter der Maximalleistung mit absoluter Sicherheit Grenzen setzen wird, die – wenn sie überschritten werden – zu ernsthaften Krankheiten führen können. Aber so haben Sie ja auch gelernt, Verstand und Gewissen auszuschalten. Gewissen?

Ich möchte Ihnen da mal einen Witz erzählen, passen Sie auf, der kommt gut (siehe Amnesty):

Alle Menschen sind frei und gleich an Würde und Rechten geboren. Sie sind mit Vernunft und Gewissen begabt und sollen einander im Geist der Brüderlichkeit begegnen.

Das ist Artikel 1 der Erklärung der Allgemeinen Menschenrechte. Hatte man unter dem Eindruck von Auschwitz und Dachau, Coventry, Dresden und Hiroshima formuliert, als klar war, dass Kräfte in der Welt unterwegs waren, die größte Abscheulichkeiten gegen die Zivilbevölkerung eines Landes (auch die eigene) unternehmen konnten und auch noch Spaß daran hatten.

Hören Sie sich mal den Unsinn an, den die verzapft haben:

„diese Allgemeine Erklärung der Menschenrechte als das von allen Völkern und Nationen zu erreichende gemeinsame Ideal, damit jeder einzelne und alle Organe der Gesellschaft sich diese Erklärung stets gegenwärtig halten und sich bemühen, durch Unterricht und Erziehung die Achtung vor diesen Rechten und Freiheiten zu fördern und durch fortschreitende nationale und internationale Maßnahmen ihre allgemeine und tatsächliche Anerkennung und Einhaltung durch die Bevölkerung der Mitgliedstaaten selbst wie auch durch die Bevölkerung der ihrer Hoheitsgewalt unterstehenden Gebiete zu gewährleisten.“

Die Achtung vor Rechten und Freiheiten durch Unterricht und Erziehung fördern – ich höre, Sie lachen immer noch.

„da die Völker der Vereinten Nationen in der Charta ihren Glauben an die grundlegenden Menschenrechte, an die Würde und den Wert der menschlichen Person und an die Gleichberechtigung von Mann und Frau erneut bekräftigt und beschlossen haben, den sozialen Forschritt und bessere Lebensbedingungen in größerer Freiheit zu fördern,“

Sozialen Fortschritt fördern … wann haben Sie dies das letzte Mal als Forderung einer politischen Partei gehört? Und „größere Freiheit“ – das war das letzte Mal Willy Brandt (SPD – auch wenn es heute überraschen mag), als er „mehr Demokratie wagen wollte“. Der „Wert der menschlichen Person“ ist heute wenigstens messbar – anhand der Rendite, die er Kapitaleignern eine Zeit lang bringt, bis ihn jährlich wachsene Leistungsnormen und sein Makel des „Alterns“ todsicher zum Jobcenter befördert, wo er auf seine weitere Restverwertung wartet.

Es kommt aber noch besser, keine Sorge, hier ist Artikel 7:

„Alle Menschen sind vor dem Gesetz gleich und haben ohne Unterschied Anspruch auf gleichen Schutz durch das Gesetz. Alle haben Anspruch auf gleichen Schutz gegen jede Diskriminierung, die gegen diese Erklärung verstößt, und gegen jede Aufhetzung zu einer derartigen Diskriminierung.“

Das dürfte neu für alle Hartz IV- Empfänger in Deutschland sein, die seit elf Jahren einer beispiellosen Diskriminierung ausgesetzt sind, die den Vätern der Erklärung der Allgemeinen Menschenrechte einen eiskalten Schauer über den Rücken laufen lassen dürfte – erinnert die Sprache der Sozialdemokraten doch sehr an die Formulierungen der NSDAP zu diesem Thema. Auf einmal gab es wieder unwertes Leben, sozialen Rückschritt, schlechtere Lebensbedingungen PER GESETZ.

Oder Artikel 12:

„Niemand darf willkürlichen Eingriffen in sein Privatleben, seine Familie, seine Wohnung und seinen Schriftverkehr oder Beeinträchtigungen seiner Ehre und seines Rufes ausgesetzt werden. Jeder hat Anspruch auf rechtlichen Schutz gegen solche Eingriffe oder Beeinträchtigungen.“

Jeder – außer der Arbeitslose. Da bestimmt das Amt (oder der Ministerpräsident) die Art der Frisur, die Länge der Fingernägel, da kommt der Ermittlungsdienst des Arbeitsamtes, kontrolliert die Wohnung – von Ehre und Ruf ganz zu schweigen, denn vor dem Arbeitsamt bzw. den Handlangern der Arbeitslosenindustrie sind alle gleich … als Penner, Versager, Schmarotzer.

Ja – der geht er hin, der oben zitierte Geist der Brüderlichkeit. Leben Sie mal brüderlich in Verdrängungsmärkten – der Kapitalismus wird Ihnen schon zeigen, wo der Hammer hängt. Das durfte ich selber mal erleben, bei der internationalen Jahrestagung der Essex Pharma GmbH (in den USA: Schering Plough) in Orlando, USA. 5000 Mitarbeiter wurden dort versammelt, um sich die Hasspredigten des Managements anzuhören – das Hassobjekt war „der Konkurrent“, den es vom Markt zu vertilgen galt. Für uns gemäßigte Deutsche, die zuvor noch gelernt hatten, dass „Konkurrent“ schon ein zu scharfes Wort sei und man lieber „Mitbewerber“ sagen sollte, eine gewaltige Herausforderung – die  mit vielen Sachgeschenken und einer gewaltigen Show mit internationalen Stars unterfüttert wurde.

Man hätte sofort die Polizei holen sollen – wegen Aufhetzung zur Diskriminierung – aber keiner wusste noch, was in dieser Erklärung der Allgemeinen Menschenrechte stand … und was das bedeutete. Und ich selbst hatte die Nummer der Polizei nicht – noch hätte ich darauf gehofft, dass sie im Sinne der UN eingegriffen hätte.

Aber ich schweife schon wieder ab – es sollte ja um Erziehungsfragen gehen: und da brauche ich Ihre Hilfe.

Ich habe nämlich noch so ein „Gewissen“ – wie es laut Artikel 1 alle Menschen haben sollten. Es ist auch staatlich geprüft. Ja: früher mussten Wehrdientsverweigerer noch beweisen, dass sie ein Gewissen haben – den meisten war es damals (1978) schon abtrainiert worden. Ich jedoch – hatte eins, brauchte also keinen Wehrdienst wie die anderen gewissenlosen Gesellen leisten (dafür Zivildienst im offenen Strafvollzug, wo mehr Menschen gewaltsam zu Tode kamen als in der Bundeswehr) – wie sollte das auch gehen: sich auf dem Schlachtfeld im Geiste der Brüderlichkeit begegnen. Da wäre ja der schönste, wichtigste und dringlichste Krieg gleich zuende! Nun – das war ja damals auch Absicht … heute sehen wir das etwas anders.

Dieses „Gewissen“ schlug dann auch zu, als ich mich im Schuldienst versuchte: was dort gefordert war, war kein Lehrer, der Kinder zum Denken anregt, ihnen das Phänomen „Gewissen“ erläutert und ihnen die Kunde von ihrer Freiheit bringt, kein Fachwissenschaftler, der die Stimme der Philosophie im Schulgebäude war (das war sogar extrem verpönt), sondern ein Vollzugsbeamter, der die fortlaufende Selektion durchführt – was allem widersprach, was man im Studium der Pädagogik gelernt hatte. Viele Geisteswissenschaftler revoltierten, wenn sie keinen Platz für die innere Emigration fanden. Aber immerhin wurde ja der Verkauf des Gewissens gut bezahlt: man konnte sich Videorekorder, Camcorder, Fernurlaube und Cabrios leisten. Und private Computer: damals ein absolutes Novum. Und auch wenn es jetzt stutzig macht: Pharmaindustrie – angeblich die härteste Branche in Deutschland – forderte das Gewissen nie so heraus wie Schuldienst … was ich aus Zeitgründen später näher erläutern muss. Nur soviel sei gesagt: die sind ehrlicher.

Nun zu meinem Problem – einem Problem, an dem ich arbeite, seit ich schulpflichtige Kinder habe: wie kriege ich meine Kinder in die Gesellschaft gepresst, ohne sie zu vernichten? Sie können sich vorstellen, dass ich oft genug versagt habe, naiv und einfältig auf die Einhaltung der Allgemeinen Menschenrechte im Schulwesen gepocht habe, ohne verstehen zu wollen, dass diese Erklärung in Deutschland kaum noch das Papier wert ist, auf das man sie dereinst gedruckt hat.

Glauben Sie nicht? Ok – noch ein Artikel, diesmal Nr. 22:

„Jeder hat als Mitglied der Gesellschaft das Recht auf soziale Sicherheit und Anspruch darauf, durch innerstaatliche Maßnahmen und internationale Zusammenarbeit sowie unter Berücksichtigung der Organisation und der Mittel jedes Staates in den Genuß der wirtschaftlichen, sozialen und kulturellen Rechte zu gelangen, die für seine Würde und die freie Entwicklung seiner Persönlichkeit unentbehrlich sind.“

Ich kann da auch  noch deutlicher werden, siehe Artikel 23:

Jeder hat das Recht auf Arbeit, auf freie Berufswahl, auf gerechte und befriedigende Arbeitsbedingungen sowie auf Schutz vor Arbeitslosigkeit. Jeder, ohne Unterschied, hat das Recht auf gleichen Lohn für gleiche Arbeit. Jeder, der arbeitet, hat das Recht auf gerechte und befriedigende Entlohnung, die ihm und seiner Familie eine der menschlichen Würde entsprechende Existenz sichert, gegebenenfalls ergänzt durch andere soziale Schutzmaßnahmen.

Wie erkläre ich meinen Kindern „Ein-Euro-Jobs“, Leiharbeit und Niedriglohnsektor? Wie erkläre ich Ihnen, dass Kleidung, Haarschnitt, Körpergeruch, die Länge der Fingernägel strengen Normen unterliegen, die – wenn sie nicht eingehalten werden – zur „Vogelfreiheit“ führen, mögliche Obdachlosigkeit inklusive? Wie mache ich Ihnen klar, dass ultimatives Dauergrinsen Pflicht ist in der Dienstleistungsgesellschaft, die in die allertiefsten Freiheiten des Menschseins eingreift – die Freiheit, zu Bullshitjobs auch Bullshitgesichter zu zeigen. Wie „Schutz vor Arbeitslosigkeit“ aussehen könnte – das kann wohl gar niemand mehr beantworten.

Man wird gezwungen, eine Lüge zu  leben, seine Gefühle zu vergewaltigen bzw. tief in sich zu vergraben: die freie Entfaltung der Persönlichkeit erlischt durch die Unterschrift unter einen Arbeitsvertrag – oder, alternativ: zu einer Eingliederungsvereinbarung, die auch „gepflegtes Äußeres“ verlangen darf … also völlige Unterwerfung fordert, eine Konformität, die an den SS-Staat gemahnt. „Freie Entwicklung der Persönlichkeit“ – ist allenfalls noch im Rentenalter möglich (was uns vom NS-Staat unterscheidet).

Wissen Sie, was ich tun müßte? Ich müßte meinen Kindern Waffen in die Hand geben, ihnen klar machen, dass sie um ihre Zukunft, um die Erklärung der Allgemeinen Menschenrechte wieder kämpfen müssen … doch ich wüßte noch nicht mal, auf wen sie schießen sollten: der Feudalismus ist wieder da, aber diesmal so gut versteckt, dass er nur aus Unschuldigen besteht. Schuldig sind nur die, die sich als „Verschwörungstheoretiker“ auf die Suche nach den Verantwortlichen machen. Außerdem – haben meine Kinder ein Gewissen … und Eltern, die ihre Gewissensentscheidungen respektieren, die könnten also gar nicht mit der Waffe umgehen – geschweige denn, das Kunststück der Bundeswehr vollbringen, Menschen im Geiste der Brüderlichkeit zu erschießen.

Gleicher Lohn für gleiche Arbeit. Gerechte Entlohnung, die auch noch „befriedigend“ sein soll.  Eine würdevolle Existenz, Schutz vor Arbeitslosigkeit – das hört sich ja an, als hätten Linke die UN besetzt … dabei saßen da Konservative – auch Diktatoren, Könige und Kaiser … aber halt mit realer Kriegserfahrung im Hintergrund, der mal wieder gemachten Erfahrung, dass Kriege an der Front keine Sieger kennen – und zunehmend auch daheim nicht mehr. Wenn wir aber diese Konsensnorm, die am 10.12.1948 ohne Gegenstimmen angenommen wurden, als „links“ empfinden (was zweifellos 2016 die Mehrheit der Deutschen tun würde, weil sie unterschwellig dazu erzogen wurden und zu schwach zur Gegenwehr waren), dann zeigt das, wie „ultrarechts“ wir in der Realität geworden sind … ganz ganz ganz weit weg vom „links-grün-versifften Gutmenschentum“, das gewisse orientierungslose Parteien und künstlich erzeugte politische Pseudoströmungen aktuell anklagen.

Ich schweife schon wieder ab, dabei wollte ich Sie doch gezielt mit meinen Problemen belästigen.

Meine Kinder stellen Fragen. Sie kommen nun in ein Alter, wo die Gesellschaft von ihnen erwartet, ihre Arbeitskraft in den Dienst der Kapitaleigner zu stellen und denen ihren Zins zu erwirtschaften, auf Grund dessen sie ihr arbeitsloses Luxusleben führen können und ihren Aufsehern für einen Tag Arbeit im Monat 50 Millionen Euro für fünf Jahre Dienst zahlen können (siehe Finanzen.net). Mein Job wäre nun, meine Kinder zur Erreichung maximaler Verwertbarkeit anzuhalten, zur Arbeit zu zwingen – jener Arbeit, die (Überraschung!) auch im privaten, häuslichen Bereich gegen die Erklärung der Allgemeinen Menschenrechte verstößt (was jetzt viele, die emsig an der „Arbeitserziehung“ ihrer Kinder feilen, verunsichern sollte).

Doch da – kriege ich Ärger mit meinem Gewissen. Da kommt sogar der Wunsch auf, dass Blauhelme nach Deutschland verlegt werden sollten, um die Durchsetzung der allgemeinen Menschenrechte im Arbeitsleben zu garantieren. Doch wenn ich das meinen Kindern sage … werden die im Arbeitsleben nur anecken. Ich habe denen sowieso schon zuviel Zeit zum spielen und herumhängen gelassen … weshalb man mich wohl mal übel zur Verantwortung ziehen wird. Gut, dass ich das erst jetzt offenbare: das Jugendamt hätte einschreiten müssen, die Verwertbarkeit des staatseigenen Menschenmaterials war in Gefahr.

Andererseits – liebe ich meine Kinder, sehe, dass sie ganz wertvolle Menschen sind, wehrhaft, aber von friedlicher Natur, fleißig in jenen Gebieten, die sie sich selbst frei gewählt haben, begabt mit einem Gewissen, das sie schon in jungen Jahren nicht an einem Bettler vorbeigehen ließ, ohne dass sie ihm ihr knappes Taschengeld schenkten, um seine Armut zu lindern.

Aufrichtigerweise müßte ich Krieg predigen – Krieg gegen „den Markt“, der die Menschenrechte pervertiert, die Menschenwürde vernichtet, die Brüderlichkeit als Sozialromantik verbrämt und zum Wirtschaftskrieg aller gegen alle aufstachelt … aber mit diesem Ansinnen bekäme ich wohl nur einen festen Platz in der Psychatrie.

Wie also mache ich meinen Kindern klar, dass sie – ihr Geist, ihre Seele, ihr Körper – Waren sind, die sie ab jetzt zu verkaufen haben? Dass sie keine Würde mehr haben, weder Vernunft noch Gewissen besitzen sollen sondern … zu funktionieren haben, damit andere einen Stundenlohn von 100 000 Euro beziehen können. Und wenn sie nicht funktionieren – drohen Hausbesuche, Freiheitseinschränkungen und absolute Minimierung jeglichen sozialen Fortschritts bis hin zur Totalsanktion, die den Hungertod Realität werden läßt – jenseits des wohlfeilen postdemokratischen Wortgeklingels.

Haben Sie da vielleicht Antworten für mich?

Als Gewissensträger komme ich da arg ins Schleudern.

Sie nicht?

Neoliberaler Zotenkönig wird Volksheld wegen Volksverhetzung: Bundesrepublik verwahrlost zusehends

eifelphilosoph_200

eifelphilosoph_200Mittwoch, 29.10.2014. Eifel. Na, da ist ja jetzt mal eine Aufregung im Land. Endlich endlich hat der verblödete Mob etwas gefunden, an dem er sich abarbeiten kann: den Moslem. Juden waren alle, arbeitslos war man selber: wie dankbar wird doch dieses neue Ziel aufgenommen, dass die deutsche Volksgemeinschaft endlich wieder vereint – wie damals, wie früher, als noch alles heil und gut war – so heil und gut, dass auch alle dauernd vor Begeisterung „Heil“ riefen. Alles war Heil, weil man endlich einen Bösen gefunden hatte, der an allem Schuld war: gerade in Deutschland ein gefundenes Fressen für alle.

Warum die Aufregung? Nun – ein Satiriker hat endlich mal die Wahrheit gesagt – und wurde dafür angezeigt. Was für ein Skandal! Ich habe da auch eine Reihe schöne Zitate gefunden, wegen denen ich den Mann auch angezeigt hätte:

„Gerechtigkeit wird ja bei uns häufig falsch verstanden. Viele Leute glauben ja, Gerechtigkeit ist, wenn die anderen auf keinen Fall mehr haben als ich. Und das ist ja erstmal so nicht richtig. Aber da sind eigentlich auch Besitzende und Nicht-Besitzende völlig gleich ignorant. Die Besitzenden sagen: muß man den immer alles auf einmal wollen? Wohnen und essen? Wobei die Nicht-Besitzenden manchmal gar nicht mehr merken, daß ihr gesamtes Leben von der Gemeinschaft bezahlt wird – und daß das ja auch ein schöner Vorgang ist; und in der Geschichte auch relativ einzigartig. Und das ist ja auch toll.
Wir haben in sofern einen gesunden Ausgleich: Alle sind beleidigt.“

Ja – so nebenbei alle Nichtmillionäre mal als Sozialschmarotzer dargestellt: man versteht, warum die Banken nur noch Kunden mit Barvermögen über 100 000 Euro wollen – die neoliberale Satire marschiert stramm vorne weg. Aber Satire darf ja alles.

Mehr nuhrselige Hetzreden gibt es bei der Neoliberalyse, sogar als ganzes Buch. Ja – manche Leute gebrauchen ihren Kopf noch häufiger als ihr Maul. Wird seltener – aber Hauptsache, es ist lustig.

Natürlich muss Satire alles dürfen müssen – auch wenn sie im Gleichschritt mit dem „Stürmer“marschiert. Merkt man heute mangels Geschichtsunterricht auch gar nicht mehr. Auch damals konnte man super Zoten über Juden reißen – gibt es heute noch als Judenwitze. Funktionieren genau wie Moslemwitze, haben auch oft den gleichen Inhalt und immer die gleiche entmenschlichende Zielrichtung. Ist aber auch kein Problem: Wenn man Zotenkönig von Deutschland werden will, darf man sich von sozialen und humanen Regungen nicht beeinflussen lassen – der Mob kauft nur Karten, wenn die Schwarte kracht und man grölen kann.

Geht man zu den Leuten mit mehr Hirn als Honoraren, wird es ja auch gleich wieder bedenklicher und weniger lustig (siehe Hamburger Abendblatt):

Nach den Worten des Direktors des Osnabrücker Instituts für Islamische Theologie, Bülent Ucar, arbeitet Nuhr mit Verallgemeinerungen und bedient Vorurteile gegen den Islam. Das falle zwar unter die Meinungs- und Kunstfreiheit. „Geschmacklose Zoten auf Kosten einer religiösen Gemeinschaft sind jedoch nicht mutig oder kritisch, sondern wohlfeil.“

Als ob der sich nur über Religion lustig machen würde. Schwiegermutters Liebling hat noch ganz andere lustige Pläne, die der „Westen“ mal für uns veröffentlicht hat:

„Es gibt zu viele Menschen auf der Welt. Ein paar müssen einfach weg. Wer, darüber gibt es von Kontinent zu Kontinent unterschiedliche Meinungen. Obwohl… im Moment könnte man sich vermutlich auf die Griechen einigen.“

Ha, was haben wir gelacht! Adolf Hitler hat auch solche Späße gemacht – was war das lustig!

Gut – aber jetzt geht es gegen Muslime. Das die nun wirklich ultraböse sind, ist ja der ganz neue Hit der westlichen Welt. Ja was denn … es gibt zu viele Menschen auf der Welt, ein paar müssen weg – einigen wir uns auf Moslems! Die wohnen in Ländern mit kleineren Streitkräften, haben kaum Luftwaffe, sind durch Streubomben leicht zu erledigen – nur noch ein paar kleine Zoten und alle klatschen dann auch, wenn es den Mustafa zerfetzt und den Omar verkohlt.

Was meint der Meister selbst dazu? Gegenüber der Augsburger Allgemeinen hat er sich mal geäußert:

Zum „Hassprediger“-Vorwurf von Salafistenseite meinte er: „Das ist so, als würden die Nazis für Meinungsfreiheit eintreten.“

Ja – das tun die Nazis übrigens auch – mit den gleichen Argumenten, mit denen Herr Nuhr seine Ausführungen verteidigt.

Nuhr hat kein Verständnis für die Zurückhaltung seiner Kollegen und dafür, „dass die bei uns lange erkämpfte Meinungsfreiheit nicht mehr ernst genommen wird, wenn sich jemand beleidigt zeigt“.

Man wird ja wohl nochmal sagen dürfen, dass … ja, nicht der reiche Jude die Welt regiert, aber dass der primitive Moslem bombadiert gehört.

Ja – die Meinungsfreiheit. Sie hat in der Tat Grenzen. Geht aber nicht ums „beleidigt sein“ – so was kann nur ein Schelm denken. Aber das ist er ja auch: ein Schelm.Die Grenzen der Meinungsfreiheit sind klar beschrieben, sie liegen hier (siehe Gesetze im Internet):

Wer in einer Weise, die geeignet ist, den öffentlichen Frieden zu stören,
gegen eine nationale, rassische, religiöse oder durch ihre ethnische Herkunft bestimmte Gruppe, gegen Teile der Bevölkerung oder gegen einen Einzelnen wegen seiner Zugehörigkeit zu einer vorbezeichneten Gruppe oder zu einem Teil der Bevölkerung zum Hass aufstachelt, zu Gewalt- oder Willkürmaßnahmen auffordert oder
2. die Menschenwürde anderer dadurch angreift, dass er eine vorbezeichnete Gruppe, Teile der Bevölkerung oder einen Einzelnen wegen seiner Zugehörigkeit zu einer vorbezeichneten Gruppe oder zu einem Teil der Bevölkerung beschimpft, böswillig verächtlich macht oder verleumdet,wird mit Freiheitsstrafe von drei Monaten bis zu fünf Jahren bestraft.

Warum das schlimm ist, allgemein gegen eine Gruppe vorzugehen statt nur gegen die kriminellen Elemente in ihr?

Die Antwort ist leicht gegeben. Und nur gut, dass wir sie schon haben, dass könnte eine Wiederholung verhindern.

Sie lautet: Auschwitz.

Es gibt auch ganze wissenschaftliche Analysen darüber: Die Arbeit über gruppenbezogene Menschenfeindlichkeit, die nicht umsonst den Islam ausdrücklich nennt:

In einer neueren Analyse haben wir zwei weitere Merkmale zur Bestimmung des GMF-Syndroms geprüft und nachgewiesen. Erstens gehen wir davon aus, dass die zum Teil sehr unterschiedlichen Elemente des Syndroms – wie zum Beispiel die Abwertung von Behinderten und die Islamfeindlichkeit – dieselben Ursachen haben können. Wir zeigen, dass zum Beispiel das individuelle Gefühl, es ginge »den Deutschen im Vergleich zu ›Ausländern‹ schlechter«, die Abwertung aller Gruppen, die im Syndrom angesprochen sind (z. B. Behinderte, Juden, Moslems oder Obdachlose), bestimmt.

Macht der eigentlich auch Witze über Behinderte? Die Obdachlosen hat er ja schon im Visier – siehe oben.

Wir wissen ja jetzt dank dem Herrn Nuhr, dass alle Salafisten Nazis sind. Ja – hat der ganz geschicket eingestreut: Aufklärungsunterricht der ganz besonderen Art. Man merkt: der ist intelligent. Das war Dr. Mengele auch.

Warum gehe ich hier so hart ins Gericht? Verteidige einen Paragraphen, der die Meinungsfreiheit angreift? (Ja, § 130 ist vielen überzeugten Deutschen ein Dorn im Auge, verhindert er doch, dass man so richtig auf die Kacke hauen kann).

Nun – ich habe meinen Geschichtsunterricht nicht durch Herrn Nuhr erhalten, ich kann mich noch daran erinnern, dass es mal Menschen gab, die in der Tat aus den Schrecken des zweiten Weltkrieges gelernt haben. Ja – das kann man: lernen. Ist nicht so lustig wie Zoten kloppen – aber das Leben ist halt nicht nur ganzjähriger Karneval, auch wenn viele sich das kaum noch vorstellen können.

Ich war mal bei der UN, in New York. Dort wird ein ganz besonderes Dokument aufbewahrt: Die Erklärung der allgemeinen Menschenrechte. Ich zitiere mal daraus – 50 Millionen Menschen haben ihr Leben für diese Erkenntnisse gegeben:

Alle Menschen sind frei und gleich an Würde und Rechten geboren. Sie sind mit Vernunft und Gewissen begabt und sollen einander im Geiste der Brüderlichkeit begegnen.

Ja – so schafft man Frieden. Man begegnet sich einander im Geiste der Brüderlichkeit. Wer das nicht schafft … gehört zu den Menschenfeinden, auch wenn er sich selber rationaler Atheist nennt.

Jeder hat Anspruch auf alle in dieser Erklärung verkündeten Rechte und Freiheiten, ohne irgendeinen Unterschied, etwa nach Rasse, Hautfarbe, Geschlecht, Sprache, Religion,politischer oder sonstiger Anschauung, nationaler oder sozialer Herkunft, Vermögen Geburt oder sonstigem Stand.

Ist auch neu für den Herrn Nuhr: nicht nur die Moslems, auch die Armen haben Rechte. Ja, die, deren „gesamtes Leben von der Gemeinschaft bezahlt wird“. Und auch der Moslem hat die gleichen Rechte. Christen auch. Den Mythos vom intellektuell überlegenen Atheisten begegnet man in der Tat nur in bildungsfernen Schichten, wo grundlegende Erwägungen von Wahrheitstheorien nie wahr genommen worden sind. Wozu auch? Was ist schon schlimm daran, wenn man die Welt einfach mal wieder nach eigenem Gutdünken zur Scheibe erklärt: wir haben ja Meinungsfreiheit.

Ja, einen habe ich da noch. Den haben sich die Nationen dieser Welt auch auf die Fahnen geschrieben:

Jeder hat das Recht auf Gedanken-, Gewissens- und Religionsfreiheit; dieses Recht schließt die Freiheit ein, seine Religion oder seine Weltanschauung zu wechseln, sowie die Freiheit, seine Religion oder seine Weltanschauung allein oder in Gemeinschaft mit anderen, öffentlich oder privat durch Lehre, Ausübung, Gottesdienst und Kulthandlungen zu bekennen …. unabhängig davon, ob Hintern in die Höhe ragen oder nicht.

Ja – und wer den Menschen dieses Recht aberkennt – ob direkt durch Postulierung des Ausschließlichkeitsanspruchs atheistischer Weltanschauungen oder indirekt durch Beschimpfung, Verächtlichmachung oder Verleumdung ihrer jeweiligen Ausprägungen – der ist ein Menschenfeind.

Erst wenn man wieder vor Leichenbergen steht (wobei manchen skrupellosen, abgebrühten Gauklern wahrscheinlich auch dazu eine Zote einfallen wird: „Jetzt gibt´s wieder Platz für Griechen“, oder „wir haben ihnen nur in ihren Himmel geholfen“), wird man sich wieder erinnern, warum man sich nach dem letzten Weltkrieg diese seltsamen Rechte gegeben hat … und wie nützlich gewisse religiöse Rahmen für diese Rechte waren.

Aber bis dahin: ein „Sieg Heil“ der Lustigkeit!

Möge jeder eine Gruppe finden, über die er selbst sich gottgleich erheben kann.

Macht Nuhr eigentlich auch Witze über Dicke, Brillenträger, Schwule und Hauptschüler?

Wäre dasselbe Niveau …

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