Endvertrottelung

This tag is associated with 6 posts

Die Helden der 80er Jahre – Wo sind sie geblieben?

In einer Zeit, in der andere Superhelden wie Deadpool, Ironman, die X-Men etc. auf der Bühne stehen, ist wenigen aufgefallen, dass die seinerzeitigen Ikonen der 80er Jahre inzwischen ausrangiert wurden. Der Cartoonist und Satiriker Steve Cutts (siehe Galerie) hat sich auf die Suche gemacht, wo diese Ikonen des Zeitgeists heute gelandet sind.

Roger Rabbit etwa hat neben dem leicht adipös gewordenen Barluder Jessica, das seinerzeit Bob Hoskins den Kopf verdreht hat, wenig zu lachen. Auch Garfields Coolness hat ausgedient. Nachdem er das Katzenklo vollgemacht hat, wird er kurzerhand per Gabelstapler mitentsorgt. Nun, war ja auch sehr naiv zu glauben, dass es tatsächlich ewig so weitergehen hätte können mit dem faulen Kater, der außer Lasagne futtern gerade noch soviel Kraft aufbringen konnte, um die Augen offenzuhalten und ab und zu mal einen launigen Spruch abzulassen, der dann für Schenkelklopfen sorgte … Millionen Menschen haben sich diesen Lebensstil damals allerdings abgeschaut und ihn internalisiert.

Sogar der ehemals durchtrainierte, aber inzwischen bespeckte und wohlstandsverwahrloste He-Man – einstmals die von jeder Registrierksse strahlende Ikone der „Masters of the Universe“ – hat seinen Kampf gegen Skeletor und das Böse längst aufgegeben und macht lieber am Pool einen auf Farin Urlaub.

Aber sehen Sie selbst, wie weit es die Vorbilder von uns Kindern der 80er gebracht haben. Wo werden wohl die heutigen Movie-Stars von Quentin Tarantino & Co. in 30 Jahren stehen? – Und wo vor allem die Fans, die heute mit Popcorn vor den Flachbildschirmen sitzen?

Video (c) Steve Cutts

in memoriam Steve Geshwister

 

Video der Woche – Steve Cutts uncut: „Wake up call“

Video (c) Steve Cutts

in memoriam Steve Geshwister

Uns geht’s gut im Schlamerkelland + Gratis-Tip aus Leistungsträgermund für Hartzer: Wie auch Sie es zu Wohlschand bringen können

Zwischen 16 und 20 Prozent der Bevölkerung Deutschlands leben unterhalb der Armutsgrenze (siehe N-TV). In dem Moment, wo Sie diese Zeilen hier jetzt gerade lesen, leidet rund eine Milliarde Menschen an Hunger (siehe wfp), alle fünf Sekunden stirbt ein Kind qualvoll an Unterernährung (siehe We feed the world). Migrationsforscher  erwarten demnächst hundert Millionen Menschen aus Afrika und dem Nahen Osten, die sich auf den Weg nach Mitteleuropa, vorzugsweise ins gelobte Schlamerkelland machen, um nach Jahrzehnten im ausgebeuteten und vergifteten Elend nun auch mal ein Eck von der Wohlschandstorte abzubeißen.

Daheim hält sie nichts mehr – sie verdienen unter sklavenähnlichen Arbeitsbedingungen und kaum Schlaf weniger als 1 Dollar pro Tag – zuwenig zum Leben und zuviel zum Sterben, während hier im Schlamerkelland sich die Tische mit fünfgängigen Menüs, Champagner und Unterhaltungselektronik biegen.

Tja, wie kommt das nur? Reichtumsforscherin Birte Schneider geht dem Rätsel im Auftrag des ZDF auf die Spur und interviewt den Selfmademan Robert Geiss, der seinerzeit mit einer Modekette für Bodybuilder Millionen gescheffelt hat und sich nun die Zeit damit vertreibt, zwischen Saint Tropez und Jamaica hin- und herzujetten.

Und der leistungsträge Herr Geiss ist keineswegs schnöde, er plaudert lachend aus der Schule und gibt freimütig das Geheimnis seines Erfolgs preis. Am Ende des Interviews spendiert er sogar den Harzern und den „Bimbos“ ein paar Tips, wie auch sie zu mehr Wohlschand kommen können:

Ach ja, falls jemand noch Puste hat: Hier auch noch ein paar ernst gemeinte Statements des obigen Herrn Geiss aus seinem echten Alltagsleben. Das RTL-Video hat mir persönlich einige Rätsel gelöst: Ich bin selbst Unternehmer und fragte mich schon länger, warum junge Mitarbeiter keine wirkliche Motivation mehr entwickeln können, sondern den Tag am Schreibtisch bzw. am Flachbildschirm eher lustlos absolvieren. Nun ja, nun kann ich als nicht-fernsehender Mensch dem Ganzen wieder besser nachfühlen: Wenn junge Menschen daheim vor der Glotze auf RTL täglich solche Bilder zu sehen bekommen, wo clevere Kerlchen sich zur Unterbrechung ihrer Montagslangeweile in Saint Tropez als Beilage zu ihrem Hummer zur Abwechslung mal einen Mercedes SL um schlappe 170.000 Kröten genehmigen und voll Schpaß dabei haben, einen „Doughnut“ zu drehen (was das ist, erfährt man im Video) – warum soll man sich dann in seinem Bullshitjob, von dem man sich nach Abzug von Miete und Essen gerade mal das Matschphone und einen Energydrink aus dem Budget-Regal leisten kann,  „einen Haxen ausreißen“?

Nachsatz:

Da wir hier im Nachrichtenspiegel natürlich nicht bloß Trash bringen wollen, sondern schon auch einen gewissen philosophischen Anspruch haben, zum Schluss also auch einige philosophische Gewürzstreusel. Dank dieser Gewürzstreusel kann Ihr Magen die aufgebrühte Pizzapuddingmelange aus den obigen Videos gut verdauen und Ihre Leber erhält die notwendigen Vitamine, um die aufgenommenen Toxine und freien Radikale wieder auszuscheiden.

Besagte Gewürzstreusel wurden in uralt-ehrwürdigen Zeiten von unbekannten Autoren im Industal verfasst, besitzen jedoch eine zeitlose Wahrheit und bringen in kurzer Versform genau das Verhängnis zum Ausdruck, das uns heute allerdings als erstrebenswerter state-of-the-art-lifestyle beigebracht wird:

Wenn ein Mensch materielle Dinge betrachtet, entsteht Bindung an diese.

aus Bindung entsteht Begehren,

aus Begehren entsteht Zorn,

aus Zorn entsteht Verblendung,

aus Verblendung erfolgt Verlust der Erinnerung (an den Sinn des Lebens),

aus dem Verlust der Erinnerung erfolgt Zerstörung des Verstandes/ der Unterscheidungsfähigkeit;

ist der Verstand/ die Unterscheidungsfähigkeit zerstört, dann geht der Mensch zugrunde.

Wie wäre es, diesen Vers als Beipackzettel  allen Käufern des oben vorgestellten Mercedes SL 63 AMG mit auf ihre Spritztour zu geben? Oder zeitgemäßer: als NAVI-Insert, das jedesmal gemeinsam mit dem Gurtwarn-Piepser aufleuchtet, wenn sich der Lenker ans Steuer setzt.  -Wo doch heute jedes Lebensrisiko des Menschen versicherungstechnisch deklariert werden muss …

Galgen für die Bundeskanzlerin, dunkeldeutsches Wutbürgertum und seine Befriedung durch pansexuelle Nacktkonzerte

19_roadtohell

“Road to Hell” © Parkwaechter 2015

Während Angela Merkel für ihren freimütigen Lockruf an migrationswillige Menschen jedweder Couleur aus aller Welt ins gelobte Land Deutschland noch vor Kurzem für den Friedensnobelpreis vorgeschlagen und als neue Mutter Theresa gehandelt wurde, so weht ihr nun ein umso schärferer Wind um die Ohren.

Das Oktoberfest ist vorbei, die mit Migranten vollgefüllten Züge, die man in den Wochen des Volksfestes wohlweislich einfach durch München nach Norden durchgewunken hatte, machen nun auch in der Hauptstadt des Bockbiers und der Weißwürste Halt und ergießen die mitgeführte Ladung an neuen Humanressourcen auf den vormals gepflegten Vorstadtrasen. Die Galgenfrist, die den Politikern nach Beendigung des Oktoberfestes gewährt war, indem die hiesige Bevölkerung sich erst einmal wieder aus dem Dussel und der Gehirneintrübung der vergangenen Wochen emporringen musste, ist nun auch vorbei. Ernüchterung kehrt ein, viele Menschen sehen nicht mehr doppelt und verschwommen, sondern klar.

Viele ahnen bereits, dass nicht nur reine Nächstenliebe im Spiel sein kann, wenn eine im Volksmund als „Frau ohne Eigenschaften“ gehandelte Bundeskanzlerin plötzlich Barmherzigkeit beweist – eine Frau, die bisher kein Problem damit hatte, der hemmungslosen Bombardierung und Bedrohnung jener Länder in Irak, Afghanistan, Libyen, Somalia, Syrien, Kosovo etc. zuzustimmen, aus welchen nun die Menschenmassen zu uns strömen. Eine Frau, die auch kein Problem damit hatte, sogar unsere Vertragspartner und europäischen Brüder, die Griechen, eiskalt an die Wand fahren zu lassen, nur weil diese die Zinsforderungen der internationalen Bankkonzerne nicht mehr bedienen konnten.

Während feststand, dass man Griechenland auf keinen Fall erlauben durfte, dass es die paarhundert Millionen Euro, die es für sein weiteres Überleben dringend brauchte, in Infrastruktur, Krankenhäuser und zur Linderung von sozialer Not zu investieren (die Säuglingssterblichkeit in Griechenland ist bereits um 43% gestiegen, die Suizidrate um 27%, vier von zehn Kindern leben in Armut), sondern eisern darauf beharrte, dass dieses Geld von den verzweifelten Griechen fast vollständig zur Zinstilgung an die Banken, also zurück an Deutsche Bank & Co. fließt (Anm.: von 100 Euro Griechenlandhilfe kamen nur 1,80 Euro im echten Leben an, die übrigen 98,2 Euro gingen mit Zinsen an die Großbanken und an andere Kreditinstitute) – nun, im Gegenzug stellt man jetzt allein in Deutschland ein jährliches Budget von zehn Milliarden Euro zur Verfügung, um hier frisch angekommene und großteils wohlgelaunte Migranten zu versorgen. Wie passt das zusammen?

Nicht etwa, dass ich es unangebracht finde, Geld für notleidende Menschen lockerzumachen, diese Forderung liegt mir fern. Ganz im Gegenteil, ich bin der Meinung, dass Deutschland der Welt noch sehr viel mehr schuldet als es jemals in Geld wieder gutmachen kann, da es bisher jede völkerrechtswidrige Militärintervention seiner US Bündnispartner im Nahen und Mittleren Osten sowie in Afrika willfährig unterstützt sowie alle Ressourcenausbeutungen, Machtpolitik, Folterungen, Drohnenmassaker und geheimdienstlichen Regierungssabotagen in den Entwicklungsländern samt Verseuchung weiter Landstriche durch Uranmunition achselzuckend mitgetragen und dadurch unendliches Leid, Krankheit und Tod verursacht hat. Das menschliches Elend, die ökologische Zerstörung und die sozioökonomischen Teufelskreise, die wir damit in Gang gesetzt haben, könnten wir selbst dann nicht mit Geld wiedergutmachen, wenn wir das gesamte in den nächsten 100 Jahren erwirtschaftete Bruttoinlandsprodukt an die Caritas spendeten. Allerdings wäre es angebracht, die Wiedergutmachungszahlungen schon früher zu leisten, und nicht erst, wenn Flüchtlingsströme direkt vor unseren Haustüren angelangt sind. Denn die, die es bis hierher vor unsere Haustür schaffen, sind meistens nicht diejenigen Kranken, Invaliden und Gefolterten, die das größte Elend zu tragen haben – letztere haben meist weder die Kraft noch das Geld, um sich eine ca. 10.000 Euro teure Schleppung ins gelobte Land zu leisten, sondern müssen daheim bei kaputter Gesundheitsversorgung und kaputten Wasserleitungen dahinsiechen – nun sogar ohne die Hilfe der jungen, gutausgebildeten Ärzte und Ingenieure, die sich hier in Europa ein lukrativeres Berufsfeld erhoffen und deren Ankunft die deutschen Medien so feiern.

Scheinbar sind die zehn Milliarden Euro pro Jahr in frisch motivierte Migranten eine lohnende ökonomische Investition. Sonst würden die Industrieverbände den Zustrom nicht so bejubeln. Daimler-Chef Dieter Zetsche sieht in der Zuwanderung sogar „eine Grundlage für das nächste deutsche Wirtschaftswunder“ und kündigte sogleich an, in den Flüchtlingslagern nach Mitarbeitern suchen zu wollen. Auch die Chefs von Porsche, Post und Siemens sehen das ähnlich.

Und mit der neuen Migrantenbevölkerung wird sich in der Tat leicht Wirtschaftswunder machen lassen. Die Migranten kamen mit Konterfeis von Merkel im A3-Format über die Grenzen. Das Bild von Deutschlands „Frau ohne Eigenschaften“ wurde von ihnen wie bei einer katholischen Fronleichnamsprozession beidhändig hochgehaltenen wie die Ikone einer hochverehrten Heiligen.

Kein Wunder, dass sich die Human Resource Manager der Wirtschaft schon die Hände reiben und ihre ökonomischen Messer wetzen. Denn wenn die Menschen der neu eintrudelnden Humanressourcen-Herde so naiv sind, dass sie selbst eine „Frau ohne Eigenschaften“ hochhalten, die bisher nichts anderes getan hat, als eiskalt ökonomische Direktiven zu exekutieren und die damit direkt für das globale Ungleichgewicht und die Zerstörung ihrer Heimatländer verantwortlich ist, nun dann werden sich diese Menschen gewiss auch für alles andere einspannen lassen, was man mit ihnen vorhat und ihnen demnächst als „alternativlos“ erklären wird.

So weit, so gut. Wo ein Wirtschaftswunder in Aussicht steht, da machen wir mit, dachte auch der fernsehende deutsche Bürger. Das wurde ihm ja von klein auf in Schule und Uni als Ideal eingepläut. Das Zustandebringen eines Wirtschaftswunders sei schließlich das Größte, was fernsehende Bürger in ihrem kurzen Leben erreichen können – im löblichsten Falle durch eigene unternehmerische Start-Up Initiative, und wer dazu nicht klug genug ist, eben zumindest als Esel in der neoliberalen Tretmühle einer gut etikettierten Wirtschaftskratzlei. Die fernsehenden deutschen Bürger waren daher über den Migrantenstrom zwar etwas verdutzt, aber anfangs noch guter Dinge und sogar euphorisch.

Im Überschwang der Vorfreude über die neuen Renditemöglichkeiten haben die Wirtschaftslobbyisten bzw. deren hochbezahlte Interessensvertreter leider den Fehler gemacht, dass sie auch sogleich ein paar weitere „alternativlose“ Dinge vom Stapel gelassen haben, die nun auch dem gemeinen deutschen Fernsehbürger blühen. Die ökonomischen Meinungsmacher hatten nämlich den gemeinen deutschen Fernsehbürger immer noch als geduldigen Ochsen in Erinnerung, dem man jedes Joch auferlegen kann und der alles frisst, was man ihm hinhält. Dabei reagiert der gemeine deutsche Fernsehbürger inzwischen höchst allergisch auf „alternativlose“ Tatsachen, die man ihm vorsetzt, da die Nerven dieses Ochsen bereits in vielerlei Hinsicht blank liegen und sich viele Ochsen schon mit drei ihrer vier Füße in latentem Burnout befinden, wie z.B. diese Ärztin hier beschreibt (siehe Standard).

Und während die gemeinen Fernsehbürger normalerweise vor allem, was von streng wissenschaftlicher Autorität verkündet wird, die Hände falten und willfährig befolgen, so scheint momentan der Deckel überzugehen. Denn was den Fernsehbürgern jüngst von einem der Hohepriester unserer Kommerzreligion, dem ifo-Präsidenten Hans-Werner Sinn als „alternativlos“ verkündet wurde, das stieß sogar sehr geduldigen Ochsen sauer auf: Von Absenkung bzw. Abschaffung des bundesweiten Mindestlohns war da die Rede (siehe WirtschaftsWoche) sowie von einer weiteren Anhebung des Rentenantrittsalters. – Sinn: „Wir müssen länger arbeiten und nicht weniger lange. Die Rente mit 67 ist ein Schritt in die richtige Richtung gewesen. Ich würde aber noch weitergehen und das gesetzliche Rentenalter ganz abschaffen“ (siehe FAZ). Den Vogel schoss der scharf rechnende Mann mit dem scharfen Knebelbart aber mit seiner streng wissenschaftlichen und daher unwiderlegbaren Rechnung ab, in welcher er die Anzahl der Migranten, die Deutschland benötige, mit 32 (in Worten: zweiunddreißig) Millionen beziffert (siehe Zeit).

Es begann also in der letzten Woche in der Bevölkerung zu gären. Nicht nur am Stammtisch wurde gemurrt, auch einzelne Landesfürsten wie Horst Seehofer meldeten sich ketzerisch zu Wort und stellten bei weiterer undifferenzierter Zuwanderung ein Zerbrechen der europäischen Sozialsysteme in Aussicht (siehe Spiegel). Das wurde von den mit der Wirtschaft verzahnten Leitmedien natürlich nicht goutiert und Seehofer musste genauso wie Innenminister De Maiziere (siehe Tagesspiegel) kräftig zurückrudern, um nicht von einem veritablen Shitstorm ins dunkeldeutsche Eck der Fortschrittsverweigerer geblasen zu werden. Aber während seine Kollegen im Elfenbeinturm in Berlin sich weiterhin den Luxus erlauben können, den bloßen Direktiven der Wirtschaftsmächte und Leitmedien zu folgen, so kann einem gestandenen bayerischen Landesfürsten ein zu großes Chaos, das er mit seiner Beamtenbelegschaft kaum noch stemmen kann, schnell seine Popularität kosten.

Zu allem Übel kommt es nun innerhalb der Flüchtlingsunterkünfte selbst fast täglich zu Gewaltausschreitungen. Viele der jungen Migranten haben sich erhofft, dass sie, wenn sie es hierhergeschafft haben, gleich ein neues Leben im Sinne von Daimler-Chef Zetsche beginnen können, der sie sofort in seine Werkhallen stellen will. Nun sind da aber diese mühsame Bürokratie und die Gesetze, von denen uns die Wirtschaft immer noch nicht ganz befreit hat, die die arbeitswilligen Migranten davor abhalten, sofort loszulegen und sich die ersehnte eigene Wohnung samt Waschmaschine und Flachbildschirm zu erarbeiten. Außerdem sind da diese mühsamen anderen Migranten anderer Völker, die man überhaupt nicht riechen kann und die einem in der ohnehin schon engen Flüchtlingsunterkunft Platz wegnehmen. Die Deutsche Polizeigewerkschaft berichtet daher von einer Eskalation der Gewalt in Flüchtlingsheimen, die teilweise kaum noch beherrschbar sei. Es komme an vielen Orten „sehr gezielt und gut vorbereitet nahezu täglich zu ethnischen gewaltsamen Auseinandersetzungen“ (siehe Tagesspiegel). Dabei gingen Asylbewerber auch mit selbst gebastelten Waffen aufeinander los (siehe z.B. YouTube).

In vielen großen Städten formieren sich Demonstrationen gegen die Zuwanderungspolitik Merkels. Bei einem Demonstrationszug in Dresden letzten Montag mit offiziell gezählten 9000 Wutbürgern wurde ein für Merkel errichteter Galgen gesichtet (siehe Zeit), der Staatsanwalt ermittelt. Da sieht man eben wieder, in was für einer Zeit der Extreme wir leben. Wie es scheint, kann da jemand, der gerade noch als Mutti der Nation fest im Ledersessel gesessen und als Kandidatin für den Friedensnobelpreis gehandelt wurde, schnell einmal als Delinquentin unterm Schafott enden. Die Mistgabeln, vor denen der US Milliardär Nick Hanauer seine neoliberalen Clubkollegen unlängst gewarnt hatte, sollten sie weiterhin nur ökonomisch/profitorientiert agieren, tauchen also schon am Horizont auf.

Nachdem die Lage nun sowohl in den Flüchtlingslagern als auch auf der „gutbürgerlichen“ Seite  eskaliert und kollektives Wutbürgertum droht, braucht es jetzt wirkungsvolle Maßnahmen zur Befriedung. Da ist guter Rat teuer.

Zwar hat die staatliche Exekutive bereits die entsprechenden technischen Gerätschaften angeschafft, mit der man wütenden Mob notfalls in Sekundenschnelle zum Schweigen bringen kann (hier kommentiert von Georg Schramm), allerdings wäre der Einsatz dieser Waffe sehr schmerzhaft. Da sich Schmerz bekanntlich tief ins Gedächtnis einprägt, wäre daher bei den nächsten Wahlen zu befürchten, dass selbst bisher unbeirrbares Stimmvieh seine Stimme nicht mehr der Räuber-Hotzenplotz-Partei gibt wie gewohnt. Solange noch Demkoratie herrscht, braucht es also eine schmerzärmere Lösung.

Zum Glück schreitet unsere streng wissenschaftliche Forschung voran und liefert uns am laufenden Band technische Neuerungen und Erkenntnisse, die dem Fortschritt die Bahn durch die Wildnis ebnen und irgendwann für allgemeinen Wohlschand und Tod-Sicherheit sorgen werden. In einer Radioreportage eines staatlichen Rundfunksenders wurde etwa vor Kurzem eine umwälzende wissenschaftliche Erkenntnis verlautbart, deren Folgen noch gar nicht absehbar sind:

Man hat Schimpansen und Pavianhorden intensiv studiert und ist draufgekommen, dass diese ihre Gewaltkonflikte – auch dort gibt es Kämpfe zwischen einzelnen Affenvölkern – viel intelligenter lösen als wir Menschen. Sie lassen die Kämpfe einfach in Massensex münden, wo die verfeindeten Paviane einander ihre Weibchen zur Verfügung stellen, um diese in Serie begatten zu lassen. Schon nach kurzer Zeit des orgiastischen Gemetzels ist die Kraft zum Kämpfen verpufft und die Paviane haben keine Lust mehr, sich gegenseitig zu erschlagen.

In dieser Radiosendung wurde auch Hörern die Gelegenheit gegeben, ihre Meinung zu diesem Thema zu sagen und diese Meinung war unisono – helle Begeisterung: „Ja, die Paviane und die Schimpansen sind uns da wirklich voraus, da könnten sogar wir Menschen etwas davon lernen.“

Und während Merkel und Hollande im EU Parlament noch wie versteinert vor den Vorwürfen der Opposition sitzen, Europa mit ihrer Migrationspolitik in den Untergang zu reiten (siehe YouTube), so kommt die Rettung wiedereinmal aus der Unterhaltungsindustrie. US-Popstar Miley Cyrus wird diese bahnbrechende Erkenntnis aus der Pavianforschung nun demnächst in die Praxis umsetzen (siehe ORF-Pressemitteilung). Gemeinsam mit der Rock-Band The Flaming Lips plant Cyrus ein Nacktkonzert, bei dem sowohl die Künstler als auch das Publikum die Kleidung ablegen, bevor sie sich zu Zigtausenden vor der Bühne drängen und aneinander reiben. Außerdem werde bei dem Konzert eine Milch-ähnliche Flüssigkeit „überall hingespritzt“.

Ende August bezeichnete Miley Cyrus sich als „pansexuell“ – womit sie aussagen will, dass sie sich mit allem und jedem sexuell vereinigen will, egal welchen Geschlechts, welcher Hautfarbe und welchen Charakters.

Wer von den Migranten und den Wutbürgern würde ein Gratis-Konzertticket in eine solche Nacktkonzerthalle ausschlagen? Ist doch besser, als Galgen für Merkel zu basteln oder sich in den Asylheimen zu prügeln. Auch den Moslemfrauen würde es aus pansexueller Sicht gewiss gut tun, sich einmal aus ihren schwarzen Burkas auszuwickeln und ihre Haut ein bisschen dem Neonlicht, Rockklängen und „milchähnlicher“ Flüssigkeit auszusetzen.

Es werden sich also wohl schon demnächst alle Probleme, die uns derzeit noch abgründig und bedrohlich vorkommen, in Wonne auflösen. Wir brauchen bloß das Nacktkonzert als Kulturinstitution zu etablieren. Bleibt nur zu hoffen, dass die Security-Leute, die den Konzertbesuchern an der Eingangstür die Unterhosen abnehmen, nicht den gleichen Fehler machen wie der Papst und den sch(p)aßsuchenden Menschen auch die Kondome verbieten. Sonst könnte im Nachhinein der administrative Aufwand für Vaterschaftsermittlungen und DNA-Analysen ins Unermessliche steigen.

Andererseits, so wäre wenigstens das demografische Problem gelöst, dass die zukunftsskeptischen Deutschen nicht mehr gewillt sind, ausreichend Nachwuchs in die Welt setzen – denn die derzeitigen 1,4 Kinder pro Paar sind nach Ansicht unserer wissenschaftlichen Experten eindeutig zu wenig, um den wirtschaftlichen Wohlschand und die Renten zu sichern.

Nachssatz (Ironie off):

Auch wenn das Nacktkonzert nun nicht sogleich das Oktoberfest ablösen wird. Aber die von US Popsternchen Miley Cyrus propagierte „Pansexualität“ zieht bereits weiteste Kreise und ist durchaus ernst zu nehmen.

Denn ein Großteil der Menschen schafft es noch nicht, das umzusetzen, was als Forderung der Zeit heute eigentlich vor uns stünde:

Etwas Empathie und Brüderlichkeit zu entwickeln. – Mit den Millionen und Milliarden Menschen, die auf der anderen Seite des Globus (oft genug auch Menschen in unserer unmittelbaren Nachbarschaft) in unsäglichem Elend und Verzweiflung leben.

Unsere Schulbildung, Medien, Arbeits- und Unterhaltungswelt appellieren geradewegs an das Gegenteil: Die Ausbildung des krassesten Egoismus und Narzissmus wird als erstrebenswertes Lebensideal und als Normalität angepriesen.

Das innere Motiv, das scheinbarem Wahnsinn wie der Pansexualität (die sich mittlerweile, wie wir berichteten, auch auf den Missbrauch von Tieren erstreckt), Nacktkonzerten oder den bereits ganz real zur urbanen Normalität gewordenen Swingerclubs zugrunde liegt, ist eines, das durchaus gute Urgründe hat – nur versuchen es die Menschen auf einer vollkommen verkehrten und daher pervertierten Ebene zu leben.

Sie wollen sich endlich mit ihren Mitmenschen und der gesamten Umwelt vereint fühlen. Dort wo das möglich wäre – auf der seelischen Ebene -, schaffen sie es aber nicht, da ihnen in Schule, Erziehung und Medien vielfach nicht die Grundlagen dazu vermittelt wurden und stattdessen ihr individuelles menschliches Potenzial zugeschottert und zugeteert wurde. Sie versuchen daher das ersehnte Einswerden mit einem möglichst großen Umkreis ihrer Umwelt auf der körperlichen bzw. sexuellen Ebene zu vollbringen – was zunächst sehr freiheitlich klingt, aber per se zum Scheitern verurteilt ist und nach kurzem Strohfeuer letztlich nur Frustration, Scherbenhaufen (und jede Menge Scherbenkinder) zurücklässt.

Sören Kierkegaard hat hierzu die Parabel der frierenden Stachelschweine gegeben, die sich ständig zusammendrängen, um sich etwas zu wärmen, aber sofort wieder auseinanderstieben müssen, sobald sie sich mit ihren stacheligen Körpern aneinanderquetschen.

Und mit an sich guten Motiven die falsche Ebene zu erwischen kann im Leben etwas durchaus Fatales sein. Wenn ich z.B. das gute Motiv habe, meiner Familie ein Brathähnchen zu backen (Vegetarier mögen schon dieses Motiv weniger gut finden, ich weiß), – wenn ich nun ebendieses Brathähnchen anstatt in die Ebene des Backrohrs eine Etage tiefer direkt in den Feuerraum mit den Kohlen stecke, dann wird das dort verschmorte Brathähnchen nicht einmal mehr unsere Katze fressen. Genauso sind Misserfolg und Frustration die Folge, wenn man im Leben die Ebenen verwechselt. Macht man es hingegen wie die alten griechischen Philosophen und unterscheidet klar zwischen den Ebenen 1. des Körperlichen, 2. des Seelischen (Persönliches, Subjektives, Beziehungen) und 3. des Geistigen (Überpersönliches, Objektives, philosophische Gedanken), dann kommt man ganz gut durchs Leben und erspart sich fatalen Schiffbruch.

Auch die heutige Sucht nach Konsum und „Events“ führt zu solcher Frustration. Man will sich auf die Dinge und Wesen der Umwelt ausdehnen und damit innerlich reicher werden – und das ist auch ein guter, gesunder innerer Drang jedes Menschen. Nur, indem man seinem Körper möglichst viele Dinge einzuverleiben versucht, hat man die falsche Ebene für diesen Drang gewählt. Außer Arteriosklerose und Adipositas wird nicht viel dabei herauskommen, denn über die körperliche Ebene kann man sich nicht auf die Umwelt ausdehnen, das geht nur seelisch und geistig. Genauso wie beim Versuch, sich pansexuell mit allen Mitmenschen zu vereinigen, letzlich außer HIV, Syphilis und kaputter Familie nichts herauskommen wird.

In Wirklichkeit beruht die heute schon zur Volkskrankheit gewordene Schlaflosigkeit genau darauf: Man kann nicht mehr ruhigen Gewissens einschlafen, weil die Ebenen des Lebens großteils durcheinandergeraten sind und man einem sinnentleerten, eigentlich fremdbestimmten Lebensstil huldigt, der dem gesunden Menschsein und dem eigenen inneren Anliegen diametral widerspricht. Viele schlaflose Menschen machen die Erfahrung, dass sie augenblicklich wieder einschlafen können, sobald sie ihr Leben neu ausrichten und wieder etwas Sinnvolles tun. – Und mit Sinnvollem Tun muss jetzt nicht gleich der Wechsel des scheinbar sinnlosen Arbeitsplatzes gemeint sein. Nein, alleine schon in der Art, wie man seinen Kollegen und Mitmenschen begegnet, kann man etwas Erfreuliches, Hoffnungsvolles und somit Sinnvolles transportieren. Sogar in der respektvollen Art, wie man einen Gegenstand, ein Haustier, ein Lebensmittel etc. angreift, kann man eine sinnvolle Empfindung und damit Zufriedenheit und wirkliches, nachhaltiges Glücksgefühl schaffen.

Was viele nicht wissen: Das von der Unterhaltungsindustrie propagierte emotionale Hochpeitschen ist das Gegenteil von einer wirklichen, sinnvollen inneren EMPFINDUNG. Empfindung ist natürlich sehr viel leiser und unaufdringlicher als EMOTION. Auch muss man, wenn man eine wirkliche Empfindung entwickeln will, zunächst einen konkreten, z.B. einem guten Philosophen entlehnten Gedanken voranstellen. Das ist vielen zu mühsam, ich weiß, denn im Unterschied dazu gibt es Emotion sofort, wenn man auf einen bestimmten Knopf drückt. Emotion ist schon im Körper als Programm abgespeichert, man muss nur auf altbekannte Knöpfe drücken, dann spult sich ganz von selbst ein bestimmtes Rauchfeuerwerk ab, man fühlt sich für einen kurzen Moment scheinbar nicht mehr vom grauen Alltag umhüllt, sondern aus dem Trott gerissen und ekstatisch. Das ist leider trügerisch, denn nach dem Ausleben exzessiver, blinder Emotion fällt man auf eine depressivere Stufe zurück als man vorher war. Und als Mensch Kraft verliert. Was zur Folge hat, dass man beim nächsten Mal die „Dosis“ steigern muss. Obwohl die Emotionen also scheinbar sensationell sind, fühlt sich der Mensch, der ihnen blind frönt, mit der Zeit immer hohler, oberflächlicher und kränker. Der russische Autor Sergej Minaev hat dies in seinem Kultroman „Duchless-Seelenkalt“ anhand der US-russischen Partylöwen-Szene sehr trefflich beschrieben.

Hingegen wird man durch das bewusste Herankultivieren von (gedankengeführten) Empfindungen innerlich immer reicher, man kommt mit sich und der Umwelt auf einer viel tieferen Ebene in Einklang und wird ein zufriedener Mensch – was eines der bestgehütetsten Geheimnisse unserer Zeit ist, wäre diese Erkenntnis doch das Ende unseres neoliberalen Konsumsystems.

Das heißt nun nicht, dass man sich sogleich jeder Emotion entledigen müsse. Nein, gewisse Emotionen hat der Einzelne heute vielleicht sogar nötig, um eine menschlich weitgehend entfremdete, technokratische Umwelt überhaupt ertragen zu können. Sich ab und zu eine kultivierte – und die Betonung liegt auf kultiviert – Emotion einzuräumen, ist also durchaus etwas Normales. Aber wer in seinem Leben wirklich zufrieden sein will, der kann daran arbeiten, seine persönliche Waage immer mehr in Richtung Empfindung ausschlagen zu lassen und immer weniger in Richtung Emotion. Der Weg dazu lautet: Philo-Sophie (wörtlich: Liebe-zur-Weisheit). – Wenn ihn viele Menschen gehen, wird sich der derzeit herrschende Neoliberalismus/Mammonismus auflösen wie eine giftige Abgaswolke eines softwaremanipulierten VW-Motors im Wind.

In diesem Sinne der unverbindliche Rat des Parkwaechters: Wenn Sie demnächst per Postwurfsendung ein Gratisticket der CDU für ein Nacktkonzert bekommen – werfen Sie es in den Müll. Und machen Sie stattdessen einen Waldspaziergang.

 

Eine würdige Bundeshymne für unser Zeitalter des akademisch akkreditierten Wahn-Sinns

Österreich hat gerade eine hitzige Diskussion hinter sich, ob die Bundeshymne überhaupt noch zeitgemäß sei oder man sie nicht besser ändern sollte.

Wahrlich keine leichte, und vor allem keine sehr appetitliche Aufgabe, einer der jetzigen Zeit entsprechenden Bundeshymne passende Worte zu leihen – einer Zeit, die man in späteren Zeitaltern vermutlich einmal als Epoche des akademisch akkreditierten Wahn-Sinns, als „Zeitalter der mammonistischen Endvertrottelung“ oder so ähnlich bezeichnen wird.

Da Österreich zufolge eines seiner bekanntesten Kabarettisten, Helmut Qualtinger „ein Labyrinth ist, in dem sich jeder auskennt“, ist bei der im Parlament und über alle Medienkanäle ausgetragenen Diskussion natürlich nichts herausgekommen.

Die Deutschen täten sich da wesentlich leichter. Einer ihrer altgedientesten Künstler und Liedermacher, Reinhard Mey, hat bereits eine perfekte, auf den aktuellen Zeitgeist und die soziopolitische Großwetterlage maßgeschneiderte Bundeshymne aufs Papier gebracht.

Da die deutsche Bundesregierung ja kein Problem damit hat, dem Oligarchen Poroschenko Milliardensubventionen zufließen zu lassen, damit der dann mit diesem Geld in der Hosentasche in diesem Supermarkt hier einkaufen gehen und den eigentlich nicht mehr finanzierbaren Bürgerkrieg gegen die eigenen Leute im Osten seines Landes am Dampfen halten kann – na da wären das doch Peanuts, wenn man Reinhard Mey ein paar Tantiemen zahlt und sich zumindest eine neue, zeitgemäße Bundeshymne leistet.

Man stelle sich die andächtigen Gesichter und die hoch schlagenden Herzen unserer Fußballesterer-Nationalgarde vor, und auch die stolz erhobenen Brüste unserer Murkselpolitiker auf den Ehrentribünen der Stadien, wenn sie vor Anpfiff des Spieles mit zur Raute gefalteten Händen in Reih‘ und Glied stehen und dann eine solche Bundeshymne durch die Lautsprecher tönt:

   „Das Narrenschiff“ (von Reinhard Mey)

Das Quecksilber fällt, die Zeichen stehen auf Sturm,
Nur blödes Kichern und Keifen vom Kommandoturm
Und ein dumpfes Mahlen grollt aus der Maschine.
Und rollen und Stampfen und schwere See,
Die Bordkapelle spielt „Humbatäterä“,
Und ein irres Lachen dringt aus der Latrine.
Die Ladung ist faul, die Papiere fingiert,
Die Lenzpumpen leck und die Schotten blockiert,
Die Luken weit offen und alle Alarmglocken läuten.
Die Seen schlagen mannshoch in den Laderaum
Und Elmsfeuer züngeln vom Ladebaum,
Doch keiner an Bord vermag die Zeichen zu deuten!

Der Steuermann lügt, der Kapitän ist betrunken
Und der Maschinist in dumpfe Lethargie versunken,
Die Mannschaft lauter meineidige Halunken,
Der Funker zu feig‘ um SOS zu funken.
Klabautermann führt das Narrenschiff
Volle Fahrt voraus und Kurs auf‘s Riff.

Am Horizont wetterleuchten die Zeichen der Zeit:
Niedertracht und Raffsucht und Eitelkeit.
Auf der Brücke tummeln sich Tölpel und Einfaltspinsel.
Im Trüben fischt der scharfgezahnte Hai,
Bringt seinen Fang ins Trockne, an der Steuer vorbei,
Auf die Sandbank, bei der wohlbekannten Schatzinsel.
Die andern Geldwäscher und Zuhälter, die warten schon,
Bordellkönig, Spielautomatenbaron,
Im hellen Licht, niemand muß sich im Dunkeln rumdrücken
In der Bananenrepublik, wo selbst der Präsident
Die Scham verloren hat und keine Skrupel kennt,
Sich mit dem Steuerdieb im Gefolge zu schmücken.

Der Steuermann lügt, der Kapitän ist betrunken
Und der Maschinist in dumpfe Lethargie versunken,
Die Mannschaft lauter meineidige Halunken,
Der Funker zu feig‘ um SOS zu funken.
Klabautermann führt das Narrenschiff
Volle Fahrt voraus und Kurs auf‘s Riff.

Man hat sich glatt gemacht, man hat sich arrangiert.
All die hohen Ideale sind havariert,
Und der große Rebell, der nicht müd‘ wurde zu streiten,
Mutiert zu einem servilen, gift‘gen Gnom
Und singt lammfromm vor dem schlimmen alten Mann in Rom
Seine Lieder, fürwahr: Es ändern sich die Zeiten!
Einst junge Wilde sind gefügig, fromm und zahm,
Gekauft, narkotisiert und flügellahm,
Tauschen Samtpfötchen für die einst so scharfen Klauen.
Und eitle Greise präsentier‘n sich keck
Mit immer viel zu jungen Frauen auf dem Oberdeck,
Die ihre schlaffen Glieder wärmen und ihnen das Essen vorkauen.

Der Steuermann lügt, der Kapitän ist betrunken
Und der Maschinist in dumpfe Lethargie versunken,
Die Mannschaft lauter meineidige Halunken,
Der Funker zu feig‘ um SOS zu funken.
Klabautermann führt das Narrenschiff
Volle Fahrt voraus und Kurs auf‘s Riff.

Sie rüsten gegen den Feind, doch der Feind ist längst hier.
Er hat die Hand an deiner Gurgel, er steht hinter dir.
Im Schutz der Paragraphen mischt er die gezinkten Karten.
Jeder kann es sehen, aber alle sehen weg,
Und der Dunkelmann kommt aus seinem Versteck
Und dealt unter aller Augen vor dem Kindergarten.
Der Ausguck ruft vom höchsten Mast: Endzeit in Sicht!
Doch sie sind wie versteinert und sie hören ihn nicht.
Sie zieh‘n wie Lemminge in willenlosen Horden.
Es ist, als hätten alle den Verstand verlor‘n,
Sich zum Niedergang und zum Verfall verschwor‘n,
Und ein Irrlicht ist ihr Leuchtfeuer geworden.

Der Steuermann lügt, der Kapitän ist betrunken
Und der Maschinist in dumpfe Lethargie versunken,
Die Mannschaft lauter meineidige Halunken,
Der Funker zu feig‘ um SOS zu funken.
Klabautermann führt das Narrenschiff
Volle Fahrt voraus und Kurs auf‘s Riff…

(Quelle: http://www.reinhard-mey.de/start/texte/alben/das-narrenschiff)

***

Hier auch das Live-Musikvideo:

Adler oder Axolotl

AxolotlBE

Axolotl, Foto: Th1098 CC BY SA 3.0 Quellenlink

Kennen Sie schon den Axolotl? Das ist ein molchartiger Lurch, beheimatet in lichtarmen, unterirdischen Grotten nahe Mexico. Er weist die Besonderheit auf, dass er nie richtig erwachsen wird, sondern sein ganzes Leben lang in einem Zwischenzustand bleibt. Er erreicht zwar die Geschlechtsreife, aber behält seinen Larvenzustand bei. Das Tier ist hochflexibel und anpassungsfähig, abgebissene Körperteile, sogar Herz und Gehirn, wachsen in kurzer Zeit wieder nach. Lt. Enzyklopädie ernähren sich Axolotl als „Lauerjäger“.

Von Novalis wissen wir, dass alles in der Natur Sichtbare „nur ein Gleichnis ist“ – für etwas, was mit dem seelischen Dasein des Menschen zu tun hat (Tip aus der Angewandten Eifelphilosophie: mit diesem Motto im Sinn die Natur zu durchwandern, ist übrigens ein ganz anderes Erlebnis, als wenn man bloß glotzend durch die Gegend stelzt).

Viele dieser Natur-Gleichnisse sind uns vertraut und umgangssprachlich verankert: die Rose steht z.B. für Liebe, der Fuchs für Schlauheit, das Lamm für Sanftmut, der Hund für Treue, der Wolf für Gefräßigkeit, die Schlange für Unehrlichkeit, der Löwe für Mut etc. Und wenn wir genau hinschauen, können wir all diese Eigenschaften bzw. das gesamte Tierreich zumindest als latente Eigenschaften auch in unserer eigenen inneren Landschaft entdecken.

Was zum Teufel bedeutet uns aber dieser Axolotl?

Nun, der Axolotl ist nichts weniger als DER Prototyp für den zukünftigen Menschen schlechthin, der nun in den Jahren nach der Milleniumswende auf Hochdampf gezüchtet wird. Das Humankapital, das derzeit vom Förderband läuft, nachdem es in der Fertigungsstraße von Schule, Uni und Medien geformt, genormt, gefärbt, geschweißt, elektronisch verkabelt, geteert und gefedert wurde, entspricht im Wesentlichen dem Axolotl:

Einem hochflexiblen, schmiegsam in trüben Gewässern dahingrundelnden Lurch mit weichem Rückgrat und eher unglücklichem Gesichtsausdruck, der niemals seine Reife erreicht, sondern bis an sein Lebensende infantil bleibt und am Konsumschnuller nuckelt. Der blind jeden Dreck schluckt und jedem Rattenköder nachschwimmt, den man ihm hinhält.

Neil Postman hat diesen infantilen, im Polit- und Tagesgeschehen bereits omnipräsenten Typus als „adult-child“ bezeichnet. Auch Götz Eisenberg sieht zwischen heutigen Säuglingen und Greisen nur noch graduelle Unterschiede:

„Die Konsumgesellschaft bringt einen gefräßigen, ungeduldigen, auf seinen Spaß bedachten ewigen Säugling hervor, der sich genüsslich die Flasche geben lässt und für den die kleinste Verzichtsleistung zur Quelle eines tiefen Unbehagens oder einer immensen Wut werden kann.“

Man darf sich also freuen auf die Zustände, die demnächst auf unseren Straßen herrschen werden, wenn die Konsumwaren, auf welche die Teletubbies schon ab Kindergartenalter täglich medial programmiert werden, nicht mehr gratis und im derzeitigen Überfluss vorhanden sind, sondern zur Mangelware werden. Wenn sie losziehen um sich zu holen, was sie haben wollen.

Habe vor kurzem ein Interview mit einem Sozialarbeiter einer Berliner Jugendeinrichtung gelesen. Neben der Aussage, dass über 40% der Kinder in Berlin von Harz IV abhängig sind, ein Großteil der Kinder emotional verwahrlost und vollkommen wertbefreit ist, dafür aber im Schlaf die Texte der Pornorapper auswendig aufsagen kann, hat mich vor allem die Aussage eines Konzernchefs nachdenklich gemacht, der die Jugendeinrichtung sponsert. Als ihn der Sozialarbeiter gefragt hat, warum er denn freiwillig so viel Geld in die Einrichtung steckt, hat der Konzernchef ganz pragmatisch geantwortet: Weil er keine Lust habe, dass er in 10 Jahren sein Haus mit Stacheldraht einzäunen muss.

Zurück zum Axolotl. Er hat zwei Knopfaugen, aber diese sind eigentlich nur zur Verzierung da. Sie können nur grob zwischen Hell und Dunkel unterscheiden, aber sind vollkommen unfähig zu einer differenzierten Betrachtung.

Ebenso besitzt der vom Förderband gelaufene Konsumbürger vielfach kein wirkliches Unterscheidungsvermögen mehr, sondern folgt ausschließlich seinen in Sympathie und Antipathie eingeteilten Instinkten und Bedürfnissen.

Etwas Sympathisches taucht auf: „Will habähn!“

Etwas Unsympathisches/Herausforderndes taucht auf: „Bääh, weg damit!“

Ganz einfach nach dem Like-/Dislike System auf Facebook und YouTube. – Brauchbar oder Unbrauchbar. Fressen oder Verschrotten. Da gibt’s keine Abstufung dazwischen. So wie in der römischen Arena: Daumen rauf oder runter heißt Leben oder Tod.

Dass im schwammigen Körper des Axolotl-Bürgers ein streng „wissenschaftlich“ tickender Intellekt gezüchtet wurde, ist nur ein scheinbarer Widerspruch zur vorbezeichneten Infantilität/Amoralität. Wie die tägliche Realität zeigt, bildet der szientistische Intellekt nicht das geringste Hindernis für ebendiese Infantilität/Amoralität.

Im Gegenteil, das szientistisch geprägte Weltbild fördert sogar geradewegs die maßlose Infantilisierung und moralische Destruktion des Menschen. Denn wenn lt. wissenschaftlichem Credo Mensch und Umwelt nur geistlose Kohlenstoffzusammenballungen und grausame Produkte des Zufalls sind, dann ist ja alles Wurst und bar jeder Moral und Verantwortung. Wer in diesem amoralischen Wurstsalat nicht wie ein egomanischer Reißwolf agiert und nach den Prinzipien von Profit und Sch(p)aßmaximierung wirtschaftet, der ist ja in Konsequenz der szientistischen Logik dumm.

Jede Anwandlung von menschlicher Reife oder Erwachsenwerden würde da einen Strich durch diese szientistische Schlussrechnung machen und außerdem den Konsum reduzieren. Denn ein reifer, glücklicher Mensch, der den Sinnzusammenhang des Lebens und die geistige Existenz des Menschseins auch nur geringfügig ahnt, der reduziert unnötigen Konsum drastisch und nimmt so dem wuchernden Kommerz den Wind aus dem Segeln. Auch würde er fortan nach moralischen und humanen Kriterien leben und wirtschaften.

Und das darf auf keinen Fall Platz greifen, sonst misslingt der bereits in Reichweite befindliche Endsieg des Mammon womöglich doch noch. Das wäre Sand im Getriebe der mörderischen Humanressourcen-Faschiermaschine und gewährte nicht genügend Cash-Flow.

Also lautet die Devise: Voll einheizen den Heizkessel unserer Schulen, Universitäten und Medien mit „Wissenschaftlichkeits-“ und UNTERhaltungs-Kohle! Damit die Hammerwerke der Ausbildungsmaschine den jungen Menschen, der die Gesenkschmiede der Fertigungsstraße durchläuft, restlos in die Zweidimensionalität platt hämmern.

Den letzten Schliff erhalten die vom Förderband gelaufenen Axolotln dann in der Job-Rotation der Konzerne, wie es die Filmemacherin Carmen Loosmann in ihrer Doku „Work Hard,Play Hard“ recht anschaulich ins Bild gebracht hat: https://www.youtube.com/watch?v=TE0JKY5w9rM

(Warnung: Lt. Filmkritik der Frankfurter Rundschau erfasst einen beim Ansehen dieser Doku „zugleich Kälte und Angst.“)

Mit einem Wort also: Die Zukunft gehört dem Axolotl. Er wird das bisherige Wappentier, den Adler -symbolisierend den souveränen Staat aus freien, visionären demokratischen Bürgern-, demnächst ablösen. Eigentlich müsste jetzt schon ein stilisierter Axolotl auf dem Hintergrund der gerahmten Nationalfarben in allen Schulen, Universitäten und Amtsstuben prangen.

Auch das Parlament sollte seine heuchlerische Haltung aufgeben und nicht mehr unter dem stählernen Bundesadler tagen. Die Regierung soll sich endlich zum alternativlosen Modell des fortschritts-/frackinggläubigen Kommerzbürgers bekennen: zum Axolotl. Gerüchten zufolge wurde bereits einer örtlichen Schlosserei der Auftrag erteilt, einen großen Lurch aus poliertem Chromstahl zu schweißen und am Plenum des Bundestags zu installieren. Der stolze Stahladler aus anno dazumal wird abmontiert und in einem Requisitenraum im Keller kopfüber an die Wand gehängt.

Dorthin wird man in der Zukunft dann Kinder von Schulexkursionen führen und ihnen zeigen, wie naiv die Menschen in den Zeiten waren, als sie noch Visionen einer freien und menschenwürdigen Gesellschaft hatten und sich daher einen Adler als Sinnbild wählten. Man wird Altbundeskanzler Schmidt zitieren, der auf die Frage der Jugend, ob seine Partei denn keine Visionen habe, ebenso wie sein österreichischer Amtskollege Vranitzky schon seinerzeit den Zug der Zeit erfasst und geantwortet hat: „Visionen? Wer Visionen hat, braucht einen Arzt!“

Man wird ihn in einer Bildergalerie neben Schröder, Merkel und anderen Murkseln als Geburtshelfer des Axolotl-Bürgers bzw. der Axolotl-Republik würdigen – einer Gesellschaft, deren äußeres Erscheinungsbild im Wesentlichen dem entsprechen wird, was die Star-Trek Autoren bereits als Borg-Kubus skizziert haben: ein komplett durchtechnisiertes, spinnenartig vernetztes und bürgerüberwachtes Panoptikum, das endlich von allen lästigen menschlichen Attributen und Gutmenschen-Phantasien befreit ist.

Zurück aber aus dieser dystopischen Zukunft in die Gegenwart. Zum Glück ist noch nicht aller Tage Abend. Obwohl der Wahnsinn bereits mit voller Wucht auf uns zurollt und wir die Schienen schon vibrieren hören, haben wir immer noch die Wahl und könnten die Richtung unserer Reise ändern (auch wenn das Zeitfenster dafür bereits knapp wird). Zwei Wege stehen uns offen:

Wir können uns für den Weg des Axolotl entscheiden. Dazu müssten wir genau gar nix tun, sondern einfach den zur Normalität erklärten Wahnsinn so weiterlaufen lassen, wie er derzeit eben läuft. Die Füße auf den Tisch schlagen und weiter in den Flachbildschirm glotzen. Wir bräuchten uns nur passiv treiben lassen, hätten dabei den vollen Rückenwind des Zeitgeists und durchaus einigen Sch(p)aß an der rasanten UNTERhaltungs-Geisterbahnfahrt.

Wenn wir dann am Ende der lustigen Rutschpartie im Hafen von Triest aus dem Mündungsrohr des Kanals gespuckt werden und in einer schwabbeligen Industriemüllbrühe unser Dasein fristen müssen, nimmt der Spaß zwar ein abruptes Ende, aber was soll’s. Wenn die amtierenden Hohepriester unseres Zeitalters (die Szientisten) Recht behalten, und alles Wurst ist, dann ist auch das Wurst und die Menschheitsevolution ist eben gescheitert. So what.

Oder wir können den Weg des Adlers wählen. – Ist anfangs allerdings extrem mühsam, fliegen zu lernen. Vor allem, weil uns durch szientistisch-visionslose Erziehung, Schule und Uni die Flügel gehörig gestutzt wurden und uns beigebracht wurde, dass wir nur Batteriehühner sind, die DIN-genormte Eier für die Bisquit-Industrie erzeugen sollen. Wir hätten auf dem Weg nach oben Richtung Sonne starken Gegenwind, das Wetter ist momentan ziemlich miserabel und wir müssten ständig aufpassen, da oben in den Lüften nicht mit herumschwirrenden Kampfjets, Drohnen und Hedgefonds-Heuschreckenschwärmen zu kollidieren. Auch rauben die von der Presse und den Rundfunkstationen in den Äther geblasenen, dickschwarzen Lügenwolken fast jede Sicht.

Der Weg zum Axolotl ist also eindeutig der Bequemere. Zumindest am Anfang. Mit zunehmender Wegstrecke (abwärts) wird dieser Weg halt immer elender.

Und vice versa. Der Weg zum Adler ist der Beschwerlichere. Zumindest am Anfang. Mit zunehmender Wegstrecke (aufwärts) wird dieser Weg aber immer lohnender und freudiger. Wir werden auf dem Weg nach oben Federn lassen und ordentlich schwitzen, Blitzgewitter werden uns durchbeuteln. Aber irgendwann werden wir die Wolken durchstoßen und wieder sonnendurchflutete Gefilde erreichen.

Ob wir Adler oder lieber Kriechlurch werden wollen, ist letztlich keine kollektive Entscheidung, sondern eine höchst individuelle. Es werden daher in Zukunft vermutlich beide Spezies unseren Globus bevölkern. Da der Mensch über einen freien Willen verfügt, kann man die Entscheidung, wozu man sich entwickeln will, auch niemandem vorschreiben, selbst wenn man noch so viele gute Gründe dafür oder dagegen hat. Wenn sich wache Köpfe wie Georg Schramm hier fast die Seele aus dem Leibe schreien, weil wir unsere Kinder gerade im großen Stil absaufen lassen bzw. zu Lurchen erziehen, dann ist das gut gemeint, aber vergeblich. Jeder Mensch muss bzw. darf alleine entscheiden, welcher Weg der für ihn angemessene ist:

Der Weg abwärts, der anfangs leicht (und gesellig) ist, dann aber immer elender (und einsam) wird.

Oder der Weg aufwärts, der anfangs sehr beschwerlich (und einsam) ist, dann aber immer leichter (und geselliger) wird.

Welche Entscheidung die richtige ist, weiß man leider oft erst im Nachhinein. So wie bei der Show „Eins, Zwei oder Drei“ von Michael Schanze. – Kennt die eigentlich noch jemand?

Blöde Frage für alle Kinder der 80er Jahre, klar kennen wir alle die Schanze-Show. Für die Youngsters unter uns kurz zum Ablauf des Spiels: Eine Wissensfrage wird gestellt. Um zu antworten, müssen sich die Kandidaten auf das richtige Symbolfeld stellen (für unsere Fragestellung heute wäre das also: Adler oder Axolotl). Um den Mitspielern durch das Positionieren aber nicht frühzeitig die eigene Entscheidung zu verraten, wechseln die Kandidaten so lange zwischen den bunt blinkenden Feldern hin und her, bis der Moderator „1, 2 oder 3, letzte Chance… vorbei!“ ruft. Erst beim Vorbei ist die Antwort endgültig, danach ist kein Wechsel mehr möglich. Mit den Worten „Ob ihr wirklich richtig steht, seht ihr wenn das Licht angeht“ wird das richtige Antwortfeld mit einem Feuerwerk erleuchtet und die Lösung verraten. Das falsche Antwortfeld bleibt dunkel, und alle, die darauf stehen, haben verloren.

Die letzten 100 Artikel