Disclosure

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UFO

UFO

Sonntag, 12.1.2014. Eifel. Kürzlich meldet der Spiegel ein UFO über Bremen. Ein … „vermeintliches“ Ufo. Viele Leser regten sich darüber auf: entweder ist ein Flugobjekt unbekannt oder nicht – das Wort „vermeintlich“ ist hier völlig sinnlos. Warum so ein Kasperletanz um ein Ereignis über Bremen, das eigentlich keine Meldung wert gewesen wäre? Nun – das Thema UFO ist ein politisches Tabuthema – und wir werden noch sehen, warum.

Wir nennen uns selbst eine freie, offene, demokratische Gesellschaft – aber das es mitten unter uns Tabuthemen gibt, erkennen wir kaum. Wo es aber gedankliche Tabus gibt, gibt es keine Freiheit. Wo politische Kräfte ein Thema tabuisieren, liegt der Verdacht nahe, dass noch weitere Themen tabuisiert werden – noch weiter Anschauungsformen von Wirklichkeit bewußt von politischen Kräften gestaltet werden. Gibt es jene Kreise – wovon wir ausgehen müssen, wenn es nur ein nachgewiesenes Tabu gibt – ist unsere freiheitlich-demokratische Grundordnung extrem in Gefahr: wer weiß was die noch so alles gestalten – Arbeitslosenzahlen, Wirtschaftsaufschwung, Geschichte … da wäre vieles denkbar.

Gibt es das überhaupt – unbekannte Flugobjekte im Lauftraum?

Nun – über Bremen könnte schon eins geflogen sein. Der Spiegel veröffentlichte ein Interview, in dem die DFS-Sprecherin Kristina Kelek eine bemerkensferte Feststellung machte: die möglicherweise außerirdische Herkunft des Objektes könne nicht ausgeschlossen werden.

SPIEGEL ONLINE: Apropos außergewöhnlich. Können Sie einen außerterrestrischen Besuch ausschließen?

Kelek: Wir können weder etwas ein- noch ausschließen.

Eine bemerkenswerte Aussage. Mutig, die Sprecherin, so offen gegen ein Tabu zu verstoßen – aber auch einfach ehrlich und wissenschaftlich korrekt: alles andere wäre plumpe Dogmatik. Der Spiegel-Autor war da schon sensibilisierter … wenn über UFO´s gesprochen wird, gehört ein „vermeintlich“ dazu, UFO´s gehören zu den peinlichen Themen, die einem die Karriere versauen können.

Das bemerkte auch Professor Mack, ein Psychiater der Elite-Uni Harvard. Der Focus hatte ihn 1995 mal interviewt. Eigentlich eine sensationelle Geschichte, die in den Schulunterricht gehört: da geht ein renommierter Psychiatrieprofessor hin und untersucht Fälle der Entführungen durch Außerirdische, die er für völlig verrückt hält. Am Ende der kritischen Untersuchungen an über 100 Patienten kommt er zu dem Schluß: die Patienten sind geistig gesund, die Erlebnisse traumatisch und real:

Denn die Palette ihrer Symptome und die Intensität ihrer Gefühle machen mich glauben, daß ihnen wirklich etwas zugestoßen ist. Daß da draußen etwas Gewaltiges passiert. Es ist keine Phantasie, kein Traum, keine Psychose.

Meine Patienten sind nicht gern UFO-Opfer, sie haben auch nichts davon, sich solche Geschichten auszudenken.

Er kommt sogar auf ein besonderes Ziel dieser Entführungen:

Was den Hintergrund betrifft: Ich glaube, wir wissen nicht, worum es geht. Es scheint aber, daß eine Bewußtseinsevolution angestrebt ist. Alle Phänomene weisen auf einen kosmischen Prozeß hin, auf ein Programm der Kontinuität des menschlichen Lebens für den Fall der ökologischen oder militärischen Zerstörung der Erde.

Was für eine Sensation: während wir noch darüber debattieren, ob es im ganzen Universum außer uns Menschen überhaupt noch intelligentes Leben gibt, hat er Beweise dafür in der Hand, dass außerirdische Wissenschaftler schon längst Genmaterial sammeln, um die Erde wieder zu rekultivieren, wenn wir mit ihr fertig sind: der Gentresor der Superreichen in der Arktis verfolgt ein ähnliches Ziel.

Neun Jahre nach diesem Interview starb John E. Mack an den Folgen eines Autounfalls, die Ergebnisse seiner Arbeit versickern im Bereich der profitorientierten „Esoterik“ und verschwinden langsam aus dem Bewußtsein … die Erde wird wieder zur Scheibe, an deren Rändern man schnell herunterfallen kann … oder einen tödlichen Autounfall hat, der weitere unbequeme Arbeit unmöglich macht.

Kehren wir zurück nach Deutschland: auch hier gibt es Wissenschaftler, die nüchtern und sachlich an den beobachtbaren Phänomenen arbeiten. Angesichts der UFO-Welle über Belgien (die ich damals als neuer Grenzbewohner live miterleben durfte: alles geschah in enger Nachbarschaft der Eifel) war ich auf ihn gestoßen und fand seinen Ansatz sehr raffiniert: bei der Analyse der Sichtungen konzentrierte er sich nicht auf die Objekte, sondern auf beobachtete Interaktionen der Objekte mit ihrer Umwelt. Das war ein neuer Ansatz – aber wissenschaftlich interessant: wenn die Objekte echt sind, dann wird man das daran erkennen, dass sie Einfluß auf ihre Umwelt haben.

Inzwischen arbeitet eine ganze Gruppe von Naturwissenschaftlern auf dem Gebiet, organisiert in den Arbeitsgruppen von MUFON-CES. Sie leisten nicht nur empirische Arbeit und Feldforschung, sondern auch theoretische Arbeit:

Das UFO-Phänomen konfrontiert nicht nur die Zeugen sondern die gesamte Wissenschaft mit einer unbekannten Realität. Gegenstand der Arbeit ist die Auseinandersetzung mit Antrieb und Transit von UFOs sowie den Bewusstseinszuständen, in denen sich Menschen während des UFO-Kontakts befinden. Wegweisend ist dabei die einheitliche Feldtheorie Burkhard Heims.

Ein Punkt, der von zentraler Bedeutung ist und mich selbst sehr beeindruckte: die Art der Interaktionen jener Objekte mit der Umwelt belegen die Theorien der einheitlichen Feldtheorie des Burkhard Heims, deren Relevanz auch durch andere Wissenschaftler zunehmen bestätigt wird … obwohl der Mann selbst wegen seiner verschrobenen, wenig auf Reputation bedachten Art wenig Beachtung fand.

Ludwiger ist es auch, der in einem Artikel bei Grenzwissenschaften.de die politische Dimension der UFO´s herausstellt:

Die Anerkennung ihrer Existenz würde eine dreifache Gefahr für die Regierungsmacht nach sich ziehen, eine physikalische, eine ontologische und eine metaphysische. (Wendt & Duvall 2008) Weil der Staat seine Bürger beruhigen muss, wurde in den USA die einzig rationale Antwort auf die Sichtungsberichte gegeben, nämlich sie zu ignorieren.

Sie zu ignorieren fällt auch der Wissenschaft leicht, die in den letzten Jahrzehnten eine sehr merkwürdige Ausrichtung genommen hat:

In der globalen Wissenschaftsdefinition gilt der (Einstein zugeschriebene) Grundsatz: „Es ist die Theorie, die bestimmt, was wir beobachten.“ Wir wollen es das Einsteinsche Wissenschafts-Konzept nennen. Dieses Konzept wird von allen Wissenschaftlern geteilt. Die wissenschaftliche Methode ist der einzige zielführende Weg, Fakten festzustellen und deren Eigenschaften schließlich in das gesamte Theoriegebäude einzuordnen.

Ja, richtig: das ist das Pippi-Langstrumpf-Modell: „ich mach´ mir die Welt, wie sie mir gefällt“. Das gibt es auch in der Psychologie: nachdem man festgestellt hat, dass das menschliche Bewußtsein (also, das was wir „ich“ nennen) nur sozusagen die Spitze des Eisberges darstellt, die den gesamten Menschen mit all seinen seelischen Regungen ausmacht und 90 % davon im Raum des „Unbewußten“ anzusiedeln sind, hat man aufgehört, sich mit dem Unbewußten zu beschäftigen: seitdem besteht der Eisberg nur noch aus der Spitze. So was kriegen die ohne Alkohol nicht hin, soviel ist sicher. Allerdings darf die Manipulationswissenschaft die Erkenntnisse zur Steuerung der Wählermassen weiterhin nutzen.

Doch dem Bereich der Magie wollen wir uns ein andermal zuwenden, bleiben wir bei den Außerirdischen.

Neben Mack und Ludwiger gibt es noch einen dritten Ansatz, sich gegen das verordnete Tabu zu wehren: Dr. Stephen M. Greer sammel in den USA Zeugen für das Disclosure-Projekt:

The Disclosure Project is a research project working to fully disclose the facts about UFOs, extraterrestrial intelligence, and classified advanced energy and propulsion systems. We have over 500 government, military, and intelligence community witnesses testifying to their direct, personal, first hand experience with UFOs, ETs, ET technology, and the cover-up that keeps this information secret.

Auch ein interessanter Ansatz: er sammelt nur Zeugen, die wirklich etwas risikieren: Menschen aus der Regierung, dem Militär, den Nachrichtendiensten. Jeder der dort aussagt, riskiert, wegen Geheimnisverrat für immer aus dem bekannten Universum zu verschwinden.

Auf you tube findet sich noch ihre Pressekonferenz:

On Wednesday, May 9th, 2001, over twenty military, intelligence, government, corporate and scientific witnesses came forward at the National Press Club in Washington, DC to establish the reality of UFOs or extraterrestrial vehicles, extraterrestrial life forms, and resulting advanced energy and propulsion technologies. The weight of this first-hand testimony, along with supporting government documentation and other evidence, will establish without any doubt the reality of these phenomena.

Man erfährt dort, dass die Regierung der Vereinigten Staaten knapp sechzig verschiedene außerirdische Zivilisationen kennt. Wer jetzt sagt, das der 11.9.2001 nur dazu diente, diese entlarvende Bewegung völlig aus dem Blickwinkel der Öffentlichkeit zu drängen, geht ziemlich weit in seinen Theorien. Aus den zwanzig Zeugen sind inzwischen über 500 geworden … alles Menschen, die viel risikieren, wenn sie öffentliche Aussagen zu dem Thema machen.

Nun – Menschen stellen sich viele Fragen, wenn sie solchen Fakten gegenüber stehen … vor allem haben sie panische Angst davor, mit der öffentlich verbreiteten Mehrheitsmeinung in Konflikt zu kommen – hier wirkt besonders in Deutschland noch die NS-Zeit nach, wo auch nur die kleinste Abweichung vom Kurs der Partei zu Folter, Qual und Lagerhaltung führen konnte.

Vor allem stellt sich natürlich die Frage: warum landen die nicht einfach mal offiziell in Berlin und stellen sich ordentlich der Kanzlerin vor?

Vielleicht sollten wir für einen kleinen Moment mal innehalten und uns ein paar weiter Fakten vor Augen führen: auch wenn viele atheistische Naturwissenschaftler immer noch die katholische Doktrin der Einzigartigkeit des Menschen im gesamten Univerum predigen, zeigen uns doch neuere Forschungen, dass das Leben immer einen Weg findet – sogar in Gegenden, in denen unsere Wissenschaftler jegliches Leben per Theorie für immer und ewig ausgeschlossen hielten (siehe: Extremophile).

Denken wir uns ein Universum, in der das Leben sich entwickelt, wo immer es gerade auch nur irgendwie möglich ist. In diesem Universum kommt die Erde mit ihren gerade mal 4 Milliarden Jahren ziemlich neu auf die Bühne. Unsere Wissenschaftler haben ausgerechnet (mit Theorien, die haarsträubender sind als nahezu jede Theorie zu nine-eleven … trotzdem glauben wir sie, weil sie besser verkauft werden): das das Universum 13,80 Milliarden Jahre alt ist.

Andere Zivilisationen wären uns also um Millionen von Jahren voraus – und wenn wir mal das katholisch-atheistische Weltbild (seltsam, wie einig die da sind, oder?) von der Einzigartigkeit des Menschen für einen Moment beiseite lassen können wir damit rechnen, dass es Millionen dieser Zivilisationen gibt: darauf deuten die Ergebnisse des Disclosure-Projektes hin. Wir sind wahrscheinlich nur ein ziemlich unbedeutender, langweiliger Planet fernab der Handelsrouten, was bei uns aufschlägt, sind verirrte Urlauber, Tramper, Unfallopfer, gelegentlich mal ein Forscher, der ein spezifische Interesse an z.B. Rindern hat … aber mehr ist da nicht zu erwarten.

Der Präsident der USA hat auch keine Vertretung in jedem Kannibalenstamm Neu-Guineas … und hier stoßen wir auf einen Aspekt, der so gut wie gar nicht bedacht wird, wenn wir über die Möglichkeit von UFOs reden: wie würden wir eigentlich als Zivilisation in den Augen kosmischer Besucher dastehen? Unsere Wirtschaftsform ist asozial und kannibalistisch, unser Umgang mit unsere Heimat – dem Planeten Erde – selbstmörderisch, unsere Ausstattung mit nuklearen, biologischen und chemischen Waffen angsterregend, unsere Freude am Hass besorgniserregend.

Welche Millionen Jahre alte Kultur würde sich schon dazu herablassen, hier zu erscheinen, um die Legende unserer ungeheuren Wichtigkeit zu pflegen? Haben Sie schon einmal daran gedacht, sich dem Maulwurf in Ihrem Vorgarten mit Visitenkarte und Gastgeschenk vorzustellen – oder im nächsten Ameisenhaufen eine diplomatische Vertretung aufzubauen?

Wahrscheinlich kreisen automatische Sonden um das Sonnensystem, die vor einem Besuch auf dem Planeten Erde warnen – so wie wir Reisewarnungen ausgeben. Entwickelt sich nämlich Vernunft so weiter, wie Kant es analysiert hat, haben die Zivilisationen dort draußen eine millionen Jahre lange Evolution der Vernunft durchlaufen – und sind so friedlich wie Christus, Buddha und Baldur zusammen.

Auf der Erde landet man nur, wenn man einen Unfall hat … oder gezielt einige Spezies vor der unausweichlichen Auslöschung allen Lebens auf dem Planeten zu bewahren. Wahrscheinlich haben diese Wissenschaftler das Schicksal von Planeten, die von bösen Geistern wie dem Kapitalismus, dem Faschismus oder der banalen Egomanie befallen sind, schon millionenfach erlebt, man macht dann seinen Job routiniert wie ein Tierfänger.

Ja – am Ende der Entwicklung der menschlichen Vernunft sowie der Demokratie wird die gesamte Gesellschaft christlich, perfekt demokratisch oder … kommunistisch – die Unterschiede liegen hier nur um Wort, nicht im Inhalt. Das gefällt vielen in den USA schon vom Prinzip her nicht.

Wir müssen uns ein außerordentlich hohes, moralisches Niveau bei diesen Wesen denken und fein ausgewogene, äußerst gerechte Prinzipien im Miteinander – während unser Miteinander dem Zustand in einem Käfig mit ausgehungerten Ratten gleicht: wer würde da schon freiwillig hineingehen?

Kurz gesagt: aus der Sicht der Galaxis ist unser Planet klein, unbedeutend, vergiftet und von einem äußerst bösen Geist beherrscht, der alles Denken durchdringt – nur selten wird ein paar Studenten gestattet, das Treiben vor Ort live zu studieren – als abschreckendes Beispiel für die Entartung einer Zivilisation.

Wären wir eine Gemeinschaft von Musikern, Gärtnern, Dichtern und Denkern: schon längst hätten wir das zivilisatorische Niveau erreicht, um offen die in Gemeinschaft der Intelligenz gebärenden Planeten aufgenommen zu werden.

Wie sind aber leider nur eine Bande von Arschlöchern, die verlangen, dass sich das ganze Universum vor ihnen verneigt.

„Seid nett zueinander, dann klappt das auch mit den Außerirdischen“ … so könnte der Werbespruch fürs TV sein. Aber auch ohne UFO könnte man sich mal daran machen, anders miteinander umzugehen … und so nebenbei würdig zu werden, von weit überlegenen Zivilisationen als akzeptable Lebensform anerkannt zu werden.

Nichtsnutze, die nur sich selbst und ihren Planeten ruinieren, hat das Universum schon genug erlebt – und solche asozialen Schmarotzer haben keinen Platz in der fein gesponnen, friedlichen Kultur des Universums, die peinlich genau darauf achtet, dass keine intergalaktischen Massentransportmittel in die Hände von Raubwesen gelangen, die mit deren Hilfe nur ihren asozialen Wahn ins Universum tragen würden.

Und – mal ehrlich: noch nicht mal wir würden zulassen, dass die Kannibalen aus Westafrika Atombomben und Düsenjäger in Betrieb nehmen. Wir erlauben das noch nicht mal entwickelten Ländern – aus gutem Grund.

 

 

 

 

 

Die Wahrheit, das Ufo und die CIA: wie Politik gemacht wird.

Montag, 26.11.2012. Eifel. Wir haben ja gerade eine Hochzeit für Philosophen. Nein, keine Heirat, eine Hoch-Zeit. Ideales Klima für Denker, Weltverbesserer und Utopisten. Das passiert in der Geschichte nur ganz selten, denn wenn alles in Ordnung ist, braucht uns keine Sau. So jedenfalls hatte man es mir während des Studiums eingebläut, mich gewarnt, diesen Schritt zu gehen, weil er das Gelübde ewiger Armut mit sich brachte und zu nichts nütze sei. Nun hat aber Philosophie mit Vernunft wenig zu tun - auch wenn wir die Grenzen der Vernunft jederzeit detalliert herunterbeten können. Der Begriff Philosophie beschreibt ein Liebesverhältnis zur Wahrheit, kein Vernunftverhältnis - und von der Liebe wissen wir, das sie völlig unvernünftig sein kann ... mein Konto kann davon ein Lied singen. Unser Verhältnis zur Wahrheit ist ein leidenschaftliches Liebesverhältnis - und dieser Liebe widmen wir uns mit Inbrunst, ohne Rücksicht auf die Konsequenzen - und ecken da normalerweise sehr an. "Normalerweise" ist hier eine Einschränkung, denn: wer heute Philosophie studiert, wird feststellen, das an den Universitäten fast ausschließlich verbeamtete Philosophiehistoriker sitzen, die gerne reisen, gute Weine schätzen und Philosophenbiografien samt einschlägiger Zitate auf jeder Familien- oder Betriebsfeier fehlerfrei referieren können, sich dafür aber - mit Rücksicht auf die Pensionen - aus dem politischen Geschäft heraushalten.  Dabei ist die Vergewaltigung der Wahrheit durch jene, die sie nicht lieben, sondern nur ge- und verbrauchen wollen unser zentrales Problem. Nehmen wir mal ein Beispiel, das völlig an den Haaren herbeigezogen ist, aber zeigt, wie tief die Manipulation durch das CIA IN UNS ALLEN SITZT - ohne das wir es merken: die Ufos.

Montag, 26.11.2012. Eifel. Wir haben ja gerade eine Hochzeit für Philosophen. Nein, keine Heirat, eine Hoch-Zeit. Ideales Klima für Denker, Weltverbesserer und Utopisten. Das passiert in der Geschichte nur ganz selten, denn wenn alles in Ordnung ist, braucht uns keine Sau. So jedenfalls hatte man es mir während des Studiums eingebläut, mich gewarnt, diesen Schritt zu gehen, weil er das Gelübde ewiger Armut mit sich brachte und zu nichts nütze sei. Nun hat aber Philosophie mit Vernunft wenig zu tun – auch wenn wir die Grenzen der Vernunft jederzeit detalliert herunterbeten können. Der Begriff Philosophie beschreibt ein Liebesverhältnis zur Wahrheit, kein Vernunftverhältnis – und von der Liebe wissen wir, das sie völlig unvernünftig sein kann … mein Konto kann davon ein Lied singen. Unser Verhältnis zur Wahrheit ist ein leidenschaftliches Liebesverhältnis – und dieser Liebe widmen wir uns mit Inbrunst, ohne Rücksicht auf die Konsequenzen – und ecken da normalerweise sehr an. „Normalerweise“ ist hier eine Einschränkung, denn: wer heute Philosophie studiert, wird feststellen, das an den Universitäten fast ausschließlich verbeamtete Philosophiehistoriker sitzen, die gerne reisen, gute Weine schätzen und Philosophenbiografien samt einschlägiger Zitate auf jeder Familien- oder Betriebsfeier fehlerfrei referieren können, sich dafür aber – mit Rücksicht auf die Pensionen – aus dem politischen Geschäft heraushalten.  Dabei ist die Vergewaltigung der Wahrheit durch jene, die sie nicht lieben, sondern nur ge- und verbrauchen wollen unser zentrales Problem. Nehmen wir mal ein Beispiel, das völlig an den Haaren herbeigezogen ist, aber zeigt, wie tief die Manipulation durch das CIA IN UNS ALLEN SITZT – ohne das wir es merken: die Ufos.

Was sind Ufos? Im Prinzip „Unbekannte Flugobjekte“. Ich habe selbst zweimal welche gesehen – einmal an der Ostsee, dort war es ein Flugkörper mit Bundeswehrmarkierungen, der sehr langsam flog – ohne erkennbaren Antrieb (wenn es Düsen waren, dann waren die sehr leise und erlaubten einen sehr langsamen Flug) und offensichtlich ferngesteuert durch ein Bundeswehrflugzeug, die dieses Objekt immer in einigem Abstand begleitete. Da ich mich bei militärischen Flugzeugen etwas auskenne, dieses Teil aber überhaupt nicht zuordnen konnte, war es für mich ein Ufo. Und ich war froh darüber, zeigte es doch, das nicht nur in der Area 51 moderne Flugtechnik getestet wird. Ein anderes mal saß ich in einer windigen Nacht am eifeler Lagerfeuer und wachte darüber, das der Wind den Brand nicht neu entfachte, als am Horizont ein helles Licht auftauchte. Das war nicht ungewöhnlich – Brüssel, Köln, Düsseldorf sind nicht weit (jedenfalls nicht für Flugzeuge) und die Landescheinwerfer werden oft schon bei uns eingeschaltet. Dieser wirkte orange, was mich nicht weiter irritierte – leichte Schleierwolken können auf die Entfernung schon mal Lichter verfärben. Kurz nach dem ersten kam allerdings direkt dahinter ein zweites, dann ein drittes und viertes Objekt – wie Perlen auf einer Schnur. Alle orange, alle recht schnell (für Zivilmaschinen) und alle augenscheinlich relativ niedrig (das schloss ich aus dem Lichtrand, der nicht so unscharf war wie bei weiter entfernten Objekten). Ich dachte an eine Kette von Transportmaschinen, während das fünfte, sechste und siebte Objekt über den Horizont kam – und wartete auf den Schallkegel, als die erste Maschine über mich hinweg zog. Während das achte, neunte und zehnte Licht am Horizont erschien und es immer noch totenstill war, habe ich die Kinder aus dem Haus geholt, damit sie das Schauspiel sehen konnten. Die Lichter hatten exakt die gleichen Abstände, die gleiche Geschwindigkeit – und produzierten absolut keine Geräusche – zu diszipliniert für im Wind tanzende thailändische Ballons (so die damalige Standarderklärung bei ähnlichen Sichtungen über Deutschland).  Wieder mal: Ufos. Diesmal ohne erkennbare Hoheitskennzeichen. Wegen der nicht vorhandenen Unschärfe an den Lichträndern waren die entweder sehr niedrig – oder aber sehr groß und weiter weg. Erinnerte an nichts, was ich kenne – und ich habe in meinen Archiven sogar Beschreibungen über die echten (nie gebauten) Flugscheiben des Dritten Reiches  – geplant von den völlig unesoterischen BMW-Werken.

Eine weitere UFO-Beobachtung habe ich von unsere Kollegin vom Kopfständlerblog übernommen:

Als Hale-Bopp verschwunden war und sich die Aufregung gelegt hatte, wurde ich eines nachts Zeuge von zwei UFO-Bewegungen. Ein gleißendes Licht, verursacht von zwei kugelähnlichen Gebilden, war auf einem der Hügel des Shenandoah Valley’s sichtbar. Zunächst hielt ich das für die Scheinwerfer eines Autos, das auf dem Knoll geparkt hatte, aber plötzlich hoben die Gebilde ab und flogen wie Sternschnuppen mit riesiger Geschwindigkeit senkrecht aufwärts und waren Sekunden später nicht mehr zu sehen.

Herabfallende und verglühende Meteoriden hatte ich häufig beobachten können, aber die kamen vom nächtlichen Himmel herunter. Die von mir beobachteten Flugobjekte waren jedoch anderer Art, sie flogen mit rasender Geschwindigkeit aufwärts.

Einer unserer Freunde, der ca. 20 km von uns entfernt wohnte, war ein ehemaliger Marineleutnant, der bei internationalen Einsätzen genügend Erfahrungen gesammelt hatte, um natürliche von merkwürdig fremdartigen Himmelserscheinungen unterscheiden zu können.

Als ich ihm von meinen Beobachtungen einige Tage später berichtete, sagte er, dass er das auch in jener Nacht beobachtet hatte und diese Lichterscheinung für beunruhigend hielt.

Als Mensch mit einem Liebesverhältnis zur Wahrheit hört man sich das an … und urteilt einfach nicht. Das geht. Man lernt, die Perspektiven zu ändern. Natürlich gibt es auch in der Ufologie Menschen, die die Wahrheit nicht lieben und sie lieber vergewaltigen wollen, die keine Achtung und keinen Respekt vor dem Phänomen selber haben, keine kritische Distanz zum eigenen Urteilsvermögen und überhaupt keine Hemmungen, sich selbst gnadenlos in den Vordergrund zu spielen, weil sie detalliert wissen, was hinter dem UFO-Phänomen steckt und schon persönlich Freundschaft mit führenden Abgesandten anderer Planeten geschlossen haben.  Das wir es hier möglicherweise mit einem Phänomen natürlicher Elektrizität zu tun haben, mit Lichterscheinungen, die auf ganz natürliche Weise hervorgerufen werden, wird völlig ausgeblendet.  Ebenso plausibel wie die Dampfmaschine vom Mars als Besucher könnten die Lichter Belege für die Existenz von Elfen, Drachen und Dämonen liefern – und  in manchen Kulturen wird das auch so interpretiert.

Nach Angaben von Mitarbeitern des Disclosureprojektes sind der US-Regierung 50-60 verschiedene außerirdische Rassen bekannt – und ich muss sagen: das halte ich für sehr wahrscheinlich – einfach aus Liebe zur Wahrheit. Schaue ich mir nämlich die vielen tausend Beobachtungen an, so bleibt für mich nur eine Lösung als kleinster gemeinsamer Nenner übrig: das Weltall ist voller Zivilisationen, von denen viele Millionen Jahre älter sind als die Menschheit.  Sehe ich mir den Unterschied zwischen einem US-Bürger und einem Stammesmitglied aus Papua-Guinea an, so kann ich einigermassen abschätzen, wie groß die kulturellen Unterschiede sein werden – und habe eine Erklärung für das seltsame Verhalten jener Gefährte: wir liegen hier an einer unbedeutenden Nebenstraße der Galaxis, wo man nur hält, wenn es nicht anders geht – Reifenpanne, Klobesuch, Füße vertreten … so etwas in der Art. Da ich bei jenen Besuchern auch von ein wenig Intelligenz ausgehe, kann ich annahmen, das sie ähnliches wahrnehmen wie ich: einen moralisch vollkommen heruntergekommenen Planeten mit nuklearer Ausstattung.  Ähnlich fühlten sich unsere Forscher, als sie mit ihren Segelschiffen zwecks Wasseraufnahme an Inseln anlegten, auf denen ein Vulkan aktiv war und die Bevölkerung aus Kannibalen bestand.

Unsere Erwartungen wären natürlich andere: wir erwarten Staatsbesuche von hohen Würdenträgern der außerirdischen Zivilisationen, dabei – angesichts deren denkbar hohem Alter – ist der intellektuelle und moralische Unterschied zwischen denen und uns wohl eher so wie der zwischen uns und dem nächstgelegenen Ameisenhaufen … dem wir auch keinen offiziellen Staatsbesuch mit Botschafteraustausch anbieten würden, obwohl wir den Haufen sogar als Staat („Ameisenstaat“) erkennen.

So etwas wollen wir  hier aber gar nicht denken – obwohl es ein riesengroßer Skandal ist: trotz jahrhundertelanger Aufklärung haben die Spitzen unsere materialistischen (pseudo)rationalen Wissenschaft immer noch das katholische Bild vom Menschen als Krone der Schöpfung im Auge – und setzen arroganter weise einfach so (auf höchst unwissenschaftliche Art und Weise) voraus, das DER GESAMTE REST DES UNIVERSUMS DAS EBENSO ZU SEHEN HAT!

Kaum zu glauben, oder?

Es wird aber noch schlimmer – noch viel viel schlimmer.

Als Antwort auf einen ziemlich getürkten Artikel der Mainstreammedien finden wir einen Kommentar veröffentlicht bei Grenzwissenschaften.aktuell, der zeigt, wie die Wahrheit manipuliert wird:

UFOs und journalistische Sorgfaltspflicht
Auf eine faire und neutrale Berichterstattung der großen Medien zum UFO-Thema hofft man in Deutschland leider vergeblich. Viel zu tief scheint das Thema tabuisiert zu sein, als dass sich einmal ganz ernsthaft darüber berichten ließe. Das „Robertson Panel“ (einer Empfehlung eine CIA-Studie über UFOs, die darauf abzielte, das öffentliche Interesse am UFO-Thema durch gezielte und gelenkte Desinformation und Diskreditierung klein zu halten), quasi eine mediale Kriegserklärung gegenüber der ernsthaften UFO-Berichterstattung in den Medien, hat möglicherweise auch in Deutschland Spuren hinterlassen. So warten die erwähnten Artikel neben einem ironischen Unterton mit absurden Schlussfolgerungen und einem erkennbaren Unwillen auf, sich ernsthaft und unvoreingenommen mit der Materie auseinanderzusetzen.

Nun – die CIA-Studie war eher klein, hatte aber in der Tat großen Einfluss auf die Berichterstattung. Das Thema wurde Tabu – seit 1953. Und jetzt, lieber Leser, einfach mal bei Dir selber schauen: wie fühlt man sich, wenn man rational geschrieben über UFO´s liest?

Unangenehm, nicht wahr? Mein weiß instinktiv, das man es mit etwas Verbotenem zu tun hat – und ganz schnell wünscht man sich, ganz vorne mit dabei zu stehen und laut zu rufen: „Ufo´s gibt es nicht!“ – um vorschriftsmässig die Erwartungen des CIA zu erfüllen, dabei … gäbe es kein wirkliches, reales Phänomen, gäbe es auch keine Notwendigkeit, die Spekulationen darüber lächerlich zu machen – nebenbei bemerkt.

Viel zentraler ist jedoch bei diesem kleinen Exkurs auf ein allenfalls erkenntnistheoretisch interessantes philosophisches Thema die in Deutschland erlebbare Wucht, mit der dieses Thema unterdrückt wird – obwohl es für uns im Alltag doch gar keine Bedeutung hat. Denken wir doch mal andersherum: was wäre denn, wenn wirklich tagtäglich Touristen aus allen bekannten Welten bei uns landen würden? Wir in der Eifel haben uns an Holländer gewöhnt, da werden wir uns auch an kleine grüne Männchen gewöhnen – das kann nicht das Problem sein.

Das zentrale Problem ist: allein schon der Gedanke an UFO´s (oder Elfen, Geister und Götter) löst uns aus dem gedanklichen Käfig heraus, den man braucht, um uns beherrschbar zu machen.  Wir Eingeborenen könnten möglicherweise auf seltsame Gedanken über das Verhalten unserer Häuptlinge und Medizinmänner kommen, wenn wir mit Kulturen in Kontakt treten, die den demokratischen Gedanken schon hunderttausend Jahre weiter entwickelt haben.  Wir könnten anfangen, ganz merkwürdige Fragen zu stellen:

Wie kann es eigentlich sein, dass man ohne irgendeine gewinnbringende Leistung für die Patienten zu erbringen mit dem Verkauf von privaten Krankenversicherungen Mulitmillionär werden kann – als einfacher Vertreter (siehe Handelsblatt)?.

Wie kann es eigentlich sein, dass der Insolvenzverwalter einer deutschen  PLEITEBANK 800 Millionen Euro bekommt (siehe Handelsblatt)?

Wie kann es eigentlich sein, dass Konzerne straflos die gesamte Gesellschaft terrorisieren können, ohne das die Streitkräfte aktiv werden (siehe Welt, die hier den Kampf eines mutigen Managers gegen das System beschreibt)?

Und auf einmal sind wir bei unserem harmlosen UFO-Thema mittendrin in unserem Alltag mit steigenden Preisen bei sinkendem Einkommen – ein  Zustand, der bei jedem normal denkenden Wirtschaftler Alarmstufe Rot auslösen müsste, wenn nicht … die Beraterverträge in Gefahr geraten würden.  Zudem: wenn der CIA schon bei einem so harmlos erscheinenden BallaBalla-Thema wie UFO´s die bis heute wirksame Manipulationskeule herausholt – darf man dann fragen, bei welchen anderen viel relevanteren Themen die Berichterstattung manipuliert wird?

Ich denke an Themen wie … Demokratie, Gerechtigkeit, Gleichheit, Menschenrechte, Islamismus und nine-eleven, Irakkrieg, Afghanistankrieg, Wirtschaftskrieg gegen den Euroraum im Allgemeinen und gegen Deutschland im Besonderen? Frankreich wird momentan eine „Zeitbombe im Herzen Europas“ (siehe Welt), weil es an einem demokratischem Gesellschaftsmodell festhält? Bloßer Zufall, das nach Griechenland, Portugal, Irland, Italien und Spanien jetzt Frankreich kaputtgeredet wird – obwohl wir wissen, das gerade dieses „Gerede“ die Märkte sehr beunruhigt … was sehr teuer werden kann?

Natürlich ist nichts davon Zufall – das zeigt allein schon die Behandlung des UFO-Themas durch das CIA. Dort jedoch dürfen wir erfahren, was das CIA zur Wahrheitskontrolle anstrebte, bei anderen Themen bleibt es uns versagt. Beim UFO-Thema können wir jedoch aufgrund persönlicher Erfahrung einschätzen, wie tief diese Manipulation bei uns wirkt – einfach mal auf dem nächsten Stammtisch von der eigenen UFO-Sichtung erzählen, man wird sehen, wie viele Experten sich plötzlich auf dem  philosophischem Gebiet der Erkenntnistheorie tummeln, obwohl sie nur mit Ach und Krach den Hauptschulabschluss geschafft haben.

Die Themen lassen sich beliebig ausweiten, der Stammtisch (als Manipulationsindikator gut geeignet) findet immer seine Experten dazu: faule Griechen, faule Arbeitslose, stinkende Ausländer – man kennt die Themen, die die Medien in die Gesellschaft tragen. Man vergisst nur, wer diesen Prozess in Auftrag gegeben hat. Erst später dann, im Alltag, merkt man, wie diese Impulse das Leben dort verändern, wo es auch den Stammtisch persönlich trifft, so Norbert Blüm in der Welt:

Die Leitfigur des neuen Scheidungsrechts ist ein Vorteilsmaximierer ohne Gedächtnis und Moral. Er ist vergleichbar der Existenz eines Idioten. Das moderne Scheidungsrecht ist ein idiotisches Eherecht. Idiotie erfüllt seine griechische Herkunftsbedeutung, mit der das Verhalten eines Privatmannes bezeichnet wurde, der hemmungslos nur für sich lebt.

So kommen wir vom UFO zur Ehe – denn dieser Vorteilsmaximierer wird mit großem Getöse als Held der Gegenwart gefeiert, sein „Heldentypus“ gezielt von den Medien in breiter Front propagiert – frei nach dem Motto „Allah ist groß, aber Dallas ist größer“ (siehe Welt), mit dem der TV-Fiesling Larry Hagman als  Leitbild der Leistungsträger vorgestellt wurde … ein medial gezielt gesetzter Gegenpol zur damals weltweit wachsenden Ökologiebewegung. Damals hatte die Wirtschaft noch über diesen Coup gejubelt: auf einmal hatten alle große Sympathien für texanische Ölbarone, während der grüne Idealist von „Comedians“ verspottet wurde. Heute jammern die gleichen Leute darüber, das diese Vorteilsmaximierer die Wirtschaft, den Staat und die Familie gleichmassen vernichtet haben.

Wie gut, das das CIA über unsere Wahrheiten wacht – und nicht nur über die intergalaktischen Wahrheiten, zu denen schon die griechische Philosophie vor 3000 Jahren sagte, das wir uns darüber gar kein Urteil bilden bräuchten, weil wir dafür zu blöde sind. Wir sind inzwischen sogar viel blöder geworden: wir verbieten heute das Nachdenken über Themen, die uns eigentlich gar nichts angehen, ja, wir verbieten sogar das Nachdenken generell – siehe das Thema „Verschwörungstheorien“.  Würden wir nachdenken, kämen uns Sätze wie „Allah ist groß, aber Dallas ist größer“ gar nicht über die Lippen, weil wir sofort wüßten, wie dämlich und gefährlich diese Aussage ist.

Darum: eigentlich eine Hochzeit für Philosophen.

Leider hat die Allianz der Vorteilsmaximierer dafür gesorgt, das sich diese an den Universitäten auch nur noch als Funktionsorgan des Neoliberalismus sehen – sind halt Staatsbeamte mit einer besonderen Verpflichtung.

Selbst wenn wir jetzt wissen, das – nach eingehender genetischer Analyse – selbst der Bigfoot (ein Urgestein des „Paranormalen“) existiert (siehe Grenzwissenschaften-aktuell) und wir erneut die Begrenztheit unserer diktierten Wahrheiten erleben müssen, werden wir aber trotzdem weiter den Vorgaben des CIA bei der Beurteilung von Wahrheit folgen … weil die Liebe zur Wahrheit schon lange nicht mehr gelehrt wird.

Sie steht den Vorteilsmaximierern bei der Maximierung ihrer Vorteil ganz dick im Wege – denn wohin kämen die Versicherungsvertreter, Anlageberater, Börsengurus und Insolvenzgewinnler, wenn die strikt moralisch handeln müssten?

Das es einen strikten Zusammenhang zwischen dem Gebrauch der Vernunft bei der Wahrheitsfindung und der Moral gibt, wissen wir seit Kant. Würden wir dieses Wissen verbreiten, dann wüsste jeder Stammtisch, das Denkverbote über Ufos die gleiche Quelle haben wie die Unmoral der Leistungselite: jene Kreise (die schätzungsweise weit über das CIA hinausgehen), die sich zum Ziel gesetzt haben, „Wahrheit“ für sich zu beanspruchen und sie mit aller Gewalt durchzusetzen.

Das nennt man dann „Diktatur“ – und das ist mit den Franzosen nicht zu machen.

Deshalb das fiese Rating.

In Ländern, in denen der Einfluss des CIA nicht so groß ist wie in Deutschland, wird übrigens auch viel entspannter und lockerer öffentlich im Fernsehen darüber berichtet: ist halt ein nettes Hobby verschrobener Zeitgenossen, das recht unterhaltsam sein kann.

Dort gibt es auch mehr Widerstand gegen den ausufernden Neokolonialismus. Man sollte doch mal darüber nachdenken, ob es da nicht Zusammenhänge gibt.

 

 

 

 

 

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