Dirk Müller

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Dirk Müller: Evergrande – Auslöser für „The Big One“?

Auszug aus dem Cashkurs.com-Update vom 16.09.2021.

Dirk Müller: Machtkampf in China & Auswirkungen auf westliche Tech-Konzerne

Bildrechte: Cashkurs.com, TeleTrader Software GmbH, Handelsblatt.com & Sundry Photography, Poring Studio, Gil Corzo / Shutterstock.com

Dirk Müller: Löschung und Sperrung – Facebook-AGBs sind unwirksam!

Satire

Georg der Grüne

Behörden-Posse: Nach Umbau passen Busse nicht mehr durch Kreisel

Eigentlich geht es am Kreisel im oberbayerischen M. ganz normal zu: Autos, Busse und LKW fahren ein und aus – und ab und an auch drüber! Damit sollte Schluss sein: Damit die Verkehrsregeln eingehalten werden, hat die Gemeinde den Kreisel um weitere 6 cm erhöht. So konnte zwar kein Auto mehr die Kreisel-Grenzen überschreiten, doch Busse, Laster und Landmaschinen passten auch nicht mehr durch – die Fahrbahn schlicht zu schmal. „Unfassbar, was da Steuergelder verschwendet werden“, „Die Kinder kamen mit dem Bus nicht mehr in die Schule, das ist doch ein Witz“, zeigen sich die Anwohner verärgert.

Eure Themen sind gefragt | Die Echse und der runde Tisch

Die Echse hat eine neue Idee und Ihr seid gefragt. Regelmäßig möchte die Echse fortan echsklusiv hier auf YouTube mit ihrem Ensemble Eure Themen besprechen. Was bewegt Euch? Was sollte das Kompetenzteam rund um die Echse mal diskutieren? Das können gesellschaftliche und philosophische, aber natürlich auch private oder berufliche Themen sein. Je persönlicher aus Euerm Leben um so besser. Ihr habt Fragen zum Jobwechsel? Gibt es gesundheitliche Probleme mit Eurem Haustier? Eins ist klar: diese Runde kennt die Antwort. Notfalls verschiedene. Stellt Euch und Euer Anliegen also in einem kleinen Kommentar unter dem Video vor. Aus allen Kommentaren von YouTube, Facebook und Instagram wird die Echse einige auswählen und in der nächsten Ausgabe am runden Tisch mit der Gruppe besprechen.

Annalena Baerbock und der klimaneutrale Krieg

Annalena Baerbock erlebt gerade einen krassen Höhenflug. Angeblich soll sie kurz davor sein, Reinhold Messner zu fragen wie man über 8000 Meter mit wenig Sauerstoff gut auskommt. Letztlich werden wir erst nach der Wahl sehen, ob Deutschland mit den Grünen erblüht oder ob man mit Annalena den Baerbock zum Gärtner macht.

BABY LASS UNS IMPFEN ☠️💉

Ganz Deutschland hasst diese Meinung.

Corona, Impfen, Klimawandel: Christina Schlag wird von allen für ihre Meinung gehasst.

Sind Risikogruppen ein Risiko?

Die bislang kaum beachtete Frage rührt an jenem Stillschweigen, das uns seit Anbeginn durch die Krise begleitet. Erstmalig bietet nun ein Gesundheitsmagazin Nichtsymptomatischen die Gelegenheit, in die Haut eines Positivismusverseuchten zu schlüpfen, die uns unsere Leitmedien nicht müde werden in dicken Sossen zuzubereiten. In der Nebenrolle als Herbert Stöcklin glänzt ein völlig unbekannte Herbert Stöcklin, 65 Jahre.

Glauben sie keinen Gerüchten !

POLENTE HEUTE #1

Die Polente heute.

Best of Annalena Bockbier

Russen und Grüne – Urban Priol

Kaum Kanzlerkandidatin, schon kommen die Skandale und Affären. Urban Priol hat da aber einen Rat an Annalena Baerbock.

Kinder in der Pandemie

Christoph Sieber fragt sich, ob die Kinder und Jugendlichen den Erwachsenen verzeihen werden? Verzeihen, dass die Bedürfnisse der jungen Generation in der Corona-Pandemie oft vernachlässigt wurden. Mehr dazu gibt´s auch am 29. Mai, ab 21.40 Uhr in den Mitternachtsspitzen im WDR.

Grunzen und Stottern

Sprach- oder Lebensrealität – was hat mehr Gewicht? Das fragt sich auch Michael Hatzius.

Neulich bei der Bundespressekonferenz – Kommissar Klaus

Hat Klaus das Zeug zum Kommissar? Bei der BPK wird er erstmalig geprüft.

Die Grüne Zukunft „Best Of CoronaBullshit 20/21“ Idiokratie

Musik in diesem Video

Titel
Die Maus: Das alte Ägypten
Interpret
Spoken Word
Lizenziert an YouTube durch UMG (im Auftrag von Karussell); UMPG Publishing und 3 musikalische Verwertungsgesellschaften

Die Giftspritze

Dieses Video ist als reine Satire und Hommage an die großartigen Beiträge der Bundesverdienstkreuzträgerin Mai Thi Nguyen-Kim zu verstehen.
Glauben Sie NUR Ihren Regierungen, deren Experten und Beratern.
Die Corona-Impfungen sind alle sicher, ausreichend getestet und staatlich zertifiziert.
Für Fragen zu Impfungen wenden Sie sich an Ihr Gesundheitsministerium.

QUELLENVERZEICHNIS https://docs.google.com/document/d/1pFBTa6ja3YHjZlF7NMhkaDHD9ROBHMN0XvS20RUi8zM

MUSIK
Gemafreie Musik von https://www.musicfox.com
Ducklings Parade von https://www.evermusic.de/lizenzfreie-musik-kostenlos-downloaden.html

 

Rima-Spalter mit Marco Rima

Corona unser im Lockdown
Infektiös werde dein Name.
Dein PCR-Test komme

Leben wir nicht in herrlichen Zeiten? Nachdem wir uns jahrelang in Eigenverantwortung und unter Lebensgefahr umarmen, herzen und küssen mussten, hat nun endlich unsere Regierung auf Grund von Corona, der schlimmsten Pandemie seit «Dschungelcamp und Modern Talking», die Zügel in die Hand genommen und den selbsternannten, wachen Bürgern, diesen «Schwurblern», «Aluhüten», «Covidioten», «Verschwörungstheoretikern», «Coronaleugnern», «Massnahmenkritiker» und «Impfverweigerern» – unter uns… alles Nazis – wegen ihrer komplett überzogenen Forderungen nach Freiheit und Demokratie endlich einen Riegel geschoben.

«Hallo und herzlich willkommen zum Verfassungs-Quiz!
Die Verfassung nicht gelesen zu haben, ist nicht
schlimmer, als die Verfassung zwar gelesen, sie aber nicht
verstanden zu haben! Und hier ist er, unser Kandidat aus
der Innerschweiz: Marco Rima. Auf los geht’s los!»

Marco Rima für den Nebelspalter: Meine lieben Freunde der heiteren Satire. Nein, es muss nicht immer «Corona» sein. Zuprosten geht auch mit einem Aargauer «Feldschlössli», einem Bündner «Calanda-Bräu» oder einem Appenzeller «Quölfrösch»

Dirk Müller – Steuer-Posse: US-Billionäre verhöhnen die Bevölkerung

Realsatire

Kurznachrichten

Dirk Müller – Wollen wir die Kontrolle jedes Einzelnen? Respekt bewahren!

WIE DIE POLIT-VERBRECHER UNS ZUR IMPFUNG ZWINGEN WOLLEN: ERST HARTER LOCKDOWN DANN ARMEE !?

Aktuelles und etwas über die Dummen

„Respektlos“: Wie Maas und Twitterblase die Moralkeule gegen #allesdichtmachen​ schwingen

Das Framing hat funktioniert. Anstatt sich mit den Kritikpunkten der #allesdichtmachen​-Kampagne auseinanderzusetzen, sind Empörung über angeblichen Zynismus und die Moralkeule die einzig mögliche Reaktion auf die Aktion. Ein Überblick.

Fasbenders Woche: #Allesdichtmachen​: Kritik ist Nazi

Fasbenders Woche: Proteste gegen die Notstandsgesetze 1968 – kritische Linke war einmal | Freiwillig in die Öko-Verbotsdiktatur: ein Zeitgeist namens Kuckucksnest | Shitstorm nach Schauspieler-Aktion #Allesdichtmachen​: Kritik ist Nazi.

35 Jahre nach Tschernobyl-Katastrophe: Von der Todeszone zum Weltkulturerbe?

Vor 35 Jahren ereignete sich in Tschernobyl die schlimmste Atomkatastrophe der Welt. Die Katastrophe ereignete sich am 26. April 1986. Der Zugang zu diesem Gebiet der Ukraine ist noch jetzt streng kontrolliert. Gebiete, in denen das Strahlungsniveau immer noch hoch ist, sind eingeschränkt. Teile des Geländes könnten für Jahrhunderte radioaktiv sein, aber die Werte sind niedrig genug, damit Touristen sie besuchen und Wissenschaftler ihre Arbeit machen können. Die Ukraine verbietet langfristige Besiedlung innerhalb der Zone, obwohl etwa 100 Menschen – hauptsächlich ältere ehemalige Bewohner – sich der Anordnung widersetzen und weiterhin dort leben.

Die Sperrzone von Tschernobyl bleibt ein riesiges, leeres Denkmal für die massiven menschlichen Fehler, die von den Behörden vor 35 Jahren gemacht wurden, als Reaktor Nummer 4 explodierte, Feuer fing und dann radioaktives Material in die Atmosphäre spuckte. Die Organisation IPPNW bringt in einem Report von 2016 Hunderttausende Todesfälle statistisch in Verbindung mit der Nuklearkatastrophe. Mindestens dreißig Arbeiter des Werks kamen in direkter Verbindung mit der Katastrophe innerhalb weniger Monate ums Leben. Millionen von Menschen leiden unter gesundheitlichen Spätfolgen.

Die sowjetischen Behörden versuchten, die Katastrophe geheim zu halten, und die Welt erfuhr erst, dass etwas passiert war, als Strahlungswerte bis in den Norden Schwedens festgestellt wurden. Derzeit sind alle vier Reaktoren im Abbau begriffen. Der Abbau kann frühestens 2064 abgeschlossen werden.

Nach der Katastrophe wurden etwa 600.000 sogenannte „Liquidatoren“ eingesetzt, um die Folgen der Strahlung einzudämmen. Rund 350.000 Menschen, darunter alle 45.000 Einwohner der Arbeiterstadt Prypjat, mussten die Region verlassen. Eine neue Stadt, Slawutytsch, wurde gegründet, um Kraftwerksarbeiter und Wissenschaftler rund 30 Kilometer vom Reaktorstandort entfernt unterzubringen.

Erst jetzt trauen sich Beamte in der Ukraine vorzuschlagen, dass die Sperrzone, Prypjat und sogar der begrabene Reaktor irgendwann ein Touristenziel sein könnten – ein Denkmal nicht nur für die Fehler der Menschheit, sondern auch für ihre Fähigkeit, sich aufzurappeln und weiterzumachen. „Unser Tourismus ist einzigartig, es ist kein klassisches Konzept von Tourismus“, sagte Bohdan Boruchowski, der stellvertretende Umweltminister der Ukraine. „Dies ist ein Gebiet der Meditation und Reflexion, ein Gebiet, in dem man die Auswirkungen menschlichen Versagens sehen kann, aber auch den menschlichen Heroismus, der es korrigiert.“ Der ukrainische Präsident Wladimir Selenskij kündigte 2019 Pläne an, die Umgebung von Tschernobyl in eine touristische Zone zu verwandeln.

Durch die Ausstrahlung der gleichnamigen HBO-Serie verdoppelten sich die Touristenzahlen im Jahr 2019, sagen die Behörden, bevor die COVID-19-Pandemie sie bis Mitte 2020 vollständig zum Stillstand brachte. Wenn die globale Pandemie zurückgeht, hoffen die Behörden, dass sie das touristische Potenzial von Tschernobyl nutzen können. Derzeit, um in die 30 Kilometer lange Sperrzone zu gelangen, benötigt jeder Tourist einen Tagespass, der nur von zertifizierten Reiseagenturen ausgegeben werden kann.

Wie ein ZDF-Moderator als Spaltpilz arbeitet. Eine Polemik

 

Quellenverweis:

Dokumente zu den Inhalten der Videos und auch weiterführende Dokumente finden Sie immer unter:

https://clubderklarenworte.de/dokumente/

Artikel zum Video:

https://clubderklarenworte.de/boehmer…

Herman und Pop: Fortpflanzungsprobleme durch die „Impfung“?

Rechtsanwalt Ralf Ludwig ruft zur Verteidigung des Rechtsstaats auf

1. Mai, Weimar

Nachdem ein Weimarer Richter unter Druck gesetzt wird, weil er ein politisch ungewolltes Urteil gefällt hat, kündigt Rechtsanwalt Ralf Ludwig die Niederlegung einer weißen Rose vor dem Gericht in Weimar am 1. Mai an.

Bill Gates meldet baldige Überschüsse an Corona-Impfstoffen und Normalisierung bis Ende 2022

Mit Milliarden unterstützt Microsoft-Gründer Bill Gates die Produktion von Corona-Impfstoffen. In einem Interview sagte er, die COVID-19-Pandemie habe reichere Länder schlimmer getroffen. Deshalb sei es nicht überraschend, dass diese die Impfstoffe priorisieren.

Steimles Weltmusik Schallplatte (Vinyl LP )+ Zeit heilt alle Wunder Doppel CD von und mit Uwe Steimle

„Vorhang auf, hereinspaziert, hier in Steimles Welt“

Liebe Steimle Fans,

hiermit wollen wir Euch zwei musikalische Juwele an die Ohren geben, die Ihr hier direkt bei Uwe Steimle mit Autogramm bestellen könnt. Mit Eurer Bestellung unterstützt Ihr direkt Uwe Steimle in seiner Zuhause-Arbeit (Homeoffice) und die Sendung „Steimles Aktuelle Kamera“, die hier jeden Sonntag 19:00 Uhr auf Sendung geht.

Bestellinfos unter dem Video

Großdemo gegen Bürgerrechtseinschränkungen – Regierung nennt Protest ein „Verbrechen“

In der slowenischen Hauptstadt Ljubljana sind am Dienstag rund 10.000 Menschen gegen die rechts-konservative Regierung unter Premier Janez Janša auf die Straßen gezogen. Es war die erste große Anti-Regierungs-Kundgebung, nachdem im Herbst ein monatelanger Lockdown verhängt wurde.

Die Demonstranten werfen der Regierung vor, die Corona-Krise auszunutzen, um Bürger in ihren Rechten zu beschneiden, die Opposition einzuschränken und Pressefreiheit zu beschneiden.

Der umstrittene Premier äußerte sich auf Twitter zu der Demonstration in Ljubljana und nannte diese ein „Verbrechen“.

Er schrieb: „Mit über 10.000 aktiven COVID-19-Infektionen im Land und einer epidemiologischen Beschränkung der Sammlung von bis zu 10 Personen wird diese heutige massive Ausbreitung des Virus in den kommenden Wochen zu Hunderten von Schwerkranken und Toten führen. Verbrechen!“

Nach „Masken-Urteil“: Wohnung und Büro von Weimarer Richter durchsucht

Anfang April untersagte das Amtsgericht Weimar per einstweiliger Anordnung an zwei Schulen unter anderen das Tragen von Gesichtsmasken. Richter Christian Dettmar argumentierte mit einer Gefährdung des Kindeswohls. Die Staatsanwaltschaft leitete daraufhin ein Ermittlungsverfahren gegen ihn ein. Nun wurden seine Wohnung und sein Büro sowie sein Auto durchsucht.

„WER DAS BARGELD ABSCHAFFEN WILL, DER HAT NICHT MEHR ALLE LATTEN AM ZAUN“ DIRK MÜLLER

Dirk Müller – Abwarten! Es gibt noch keinen Wahlsieger!

Auszug aus dem Cashkurs.com-Marktupdate vom 10.11.2020.

Dirk Müller zur Krise

China, „One World“, CumEx und Friedrich Merz

Crashs sind in der Regel eine Umverteilung von unten nach oben

Vor zehn Jahren stürzte die geplatzte Kredit-Blase der Investmentbank Lehman Brothers die Welt in eine tiefe Finanz- und Wirtschaftskrise. In den USA, aber auch in Europa mussten große Banken mit Finanzspritzen vom Staat gerettet werden. Die Summe des Rettungspaketes betrug allein in den Vereinigten Staaten enorme 700 Milliarden US-Dollar. Nicht nur dort, sondern auf der ganzen Welt stieg die Verschuldung um ein Vielfaches.

Dirk Müller und Willi Wimmer über den kommenden Krieg in Europa

 

Den Toningenieur bitte auf einen Grundkurs für angehende Toningenieure schicken.

Einsatz der Gedankenpolizei in Deutschland: willkommen in 1984!

Einsatz der Gedankenpolizei in Deutschland: willkommen in 1984!

Mittwoch, 17.7.2013. Eifel. Momentan ist Sommer. Mein Urlaub beginnt in wenigen Tagen. Aktuell studiere ich Arbeiten zur Wirtschaftskrise, speziell zur Struktur von „Derivaten“. Damit das Hirn nicht einseitig belastet wird und wie die Trommel einer Waschmaschine aus der Fassung gerät, studiere ich nebenher zur Entspannung Schriften des englischen Mystikers R.J.Stewart. Stewart distanziert sich von allen New-Age-, Okkultismus- oder Spiritismusphantasien und hat vor allem eins  aufzuweisen: nachproduzierbare, nachprüfbare Ergebnisse – insofern ist er den Derivaten schon weit überlegen. Es sind ja auch gerade diese Ergebnisse, die einen dazu anhalten, gerade ihn als Vertreter moderner keltischer Mystik auszuwählen: ja – Menschen, die nach seinen Techniken Reisen in die Anderwelt unternehmen, machen unabhängig voneinander die gleichen Beobachtungen. In der Regel ein Zeichen dafür, dass sie einer Wahrheit begegnet sind. Bei Derivaten ist das nicht so – man kann – wie Michael Moore in seinem Film „Kapitalismus – eine Liebesgeschichte“ viele Leute fragen – Fachleute sogar, echte „Experten“ – bekommt aber keine Antwort, weil alle sich unter Derivaten etwas anderes vorstellen. Die Frage ist jetzt: wer ist hier eigentlich der Zauberer?

Der Schaden, den R.J.Stewart mit seinen Anderweltreisen anrichtet, ist äußerst gering, vielfältig bringen seine Aktionen sogar Nutzen: die Teilnehmer an seinen Seminaren gehen mit ihrer Umwelt achtsamer um, weil sie gemerkt haben, dass die Welt in der Tat lebendig ist. Sie verbringen ihre Zeit lieber still in freier Natur als eingepfercht in Fliegern und Hotels – da könnte natürlich eine Gefahr für die Tourismusindustrie entstehen. Nun – während ich diese Zeilen schreibe, bin ich fast versucht, die Erlebnisse der Teilnehmer als „gesteuerte Tagträume“ zu bewerten und so etwas zu tun, was eines Philosophen nicht würdig ist: die Erfahrungen anderer Menschen in meine Wertekategorie einzufügen. Ein großes Pfui für Rechtsstaat und Demokratie – trotzdem hält die Sorge an, was denn geschehen könnte, wenn ich es nicht tun würde.

Die Gedankenpolizei würde auf den Plan gerufen.

„Gedankenpolizei“ ist nun ein Begriff aus der Welt von George Orwell´s  „1984“, einer Welt, in der durch allgegenwärtige Beeinflussung und Überwachung und psychologische Techniken die Gedanken der Bürger kontrolliert und gegebenenfalls bestraft wurden.

„1984“ war ein Gruselroman, ein Werk mit deutlich geringerem Realitätsanspruch als die Werke des Mystikers Stewart für sich einnehmen – und doch ist aus diesem Schauerstück 2013 Realität geworden. Wir haben eine allgegenwärtige Beeinflussung durch Schule, Medien und Werbung, wobei letztere immer ausgefeiltere Techniken zum Einsatz bringt, die selbst dann Wirkung zeigen, wenn das Produkt in der Werbung kaum genannt wird. Und die allgegenwärtige Überwachung erfahren wir gerade durch den NSA-Skandal, den unsere Regierung am liebsten nicht wahr haben will … und den wir alle nach dem Urlaub vergessen haben werden.

So funktioniert halt ein totalitäres System. Hören wir uns mal an, wie George  Orwell sich das gedacht hat:

Die allgegenwärtige „Gedankenpolizei“ überwacht permanent die gesamte Bevölkerung. Im nicht abschaltbaren und in beide Richtungen funktionierenden Staatsfernsehen, mit dessen Hilfe alle Wohnungen visuell überwacht und abgehört werden, wird Hass auf einen unsichtbaren „Staatsfeind“ namens Emmanuel Goldstein geschürt, der angeblich die gegen die Partei gerichtete Untergrundorganisation der „Bruderschaft“ leitet. Dieser Hass wird den Menschen täglich neu eingehämmert und dient dazu, die Bevölkerung durch das gemeinsame, allgegenwärtige und anscheinend übermächtige Feindbild zusammenschweißen und von ihrem entbehrungsreichen, von harter Arbeit geprägten Leben abzulenken. Die englische Sprache ist von schädlichen Begriffen – wie etwa Freiheit – gereinigt und wurde durch eine neue Sprache („Neusprech“) ersetzt. Zudem beeinflusst die Partei das Denken in ihrem Sinn mit ständig wiederholten Parolen wie „Krieg ist Frieden“ und „Freiheit ist Sklaverei“. Im Laufe der Handlung wird auch die Frage aufgeworfen, ob die Partei den Krieg mit den anderen Ländern und den Terror der verfemten Untergrundbewegung Goldsteins nicht vielleicht insgeheim selbst inszeniert, um mit dieser „Strategie der Spannung“ einen Vorwand für die massive Überwachung, den permanenten Ausnahmezustand und die umfassende Unterdrückung zu schaffen.

Unser Emmanuell Goldstein hieß Osama bin Laden – und auch sein Tod hat die Bedrohung durch ihn nicht im geringsten gemindert, weil seine Bruderschaft – Al Kaida genannt – immer noch aktiv ist: in jedem Land der Erde, hinter jedem Strauch, in jeder Wohnung kann sie jederzeit zuschlagen, weshalb wir alle immer und ewig rund um die Uhr zu unserer eigenen Sicherheit überwacht werden müssen.

Gruselig, oder? Da hat ein Konstrukteur politischer Wirklichkeiten George Orwell als Blaupause für unsere Gesellschaft genommen, ohne das wir es merken – aber das ist ja hier nicht das Thema, wir wollen uns auf die Gedankenpolizei konzentrieren, denn sie sorgt dafür, dass es in Deutschland keinen Widerstand gibt.

Gehen wir mal von diesem in Deutschland unbekannten Mystiker fort und setzen ein anderes Thema ein: Chemtrails, bzw. Kondensstreifen. Merken Sie schon das Unbehagen in der Magengegend, wenn sie dieses Wort sehen? Natürlich gibt es sie – jeder von uns sieht sie jeden Tag. Sie kommen aus Flugzeugen, bleiben den ganzen Tag am Himmel, wobei sie sich langsam ausdehnen und oft genug am Abend einen feinen Schleier über den ganzen Himmel gespannt haben. Da Flugzeuge nicht mit Duftwässerchen angetrieben werden, kann man davon ausgehen, dass dort auch chemische Substanzen enthalten sind – trotzdem tritt hier aber die Gedankenpolizei auf den Plan und „bestraft“ die Bürger durch öffentliche Verachtung, wenn sie sich Gedanken darüber machen, was denn da so alles drin sein könnte – und warum sich diese Kondensstreifen so seltsam verhalten.

Noch ein Thema?

Da gibt es viele. Kornkreise zum Beispiel – komplexe Muster, die über Nacht in Kornfeldern entstehen, magnetische und biologische Anomalien aufweisen und zum Teil so komplex sind, dass man sie kaum in der gleichen Zeit am Schreibtisch hätte auf Papier bringen können. Ich schaue gelegentlich bei Andreas Müller vorbei, dessen kritische Einstellung und Sorgfalt ich schätze und ich muss sagen: wir haben keine Ahnung, was da in unseren Feldern vorgeht – aber die Gedankenpolizei sagt uns, was wir uns darunter vorzustellen haben bzw. verortet uns in die Reihen der Geisteskranken, wenn wir uns überhaupt ernsthaft mit dem Thema beschäftigen wollen.

Noch mehr verbotene Themen? Ufos, Telepathie, Remote Viewing (funktioniert übrigens erstaunlich gut, ist nur völlig nutzlos, weil man den Rahmen der Beobachtung nicht kennt), Wunderheilung durch Gebete oder Handauflegen: „Grenzwissenschaften“ informieren täglich über Beobachtungen, die aus dem erlaubten Rahmen fallen und rufen beständig Gedankenpolizisten auf den Plan, die genau wissen, was man glauben darf – und was nicht.

Alles noch harmlos, meinen Sie?

Da haben Sie recht. Im Prinzip alles keine Themen, die die innere Sicherheit eines Landes gefährden – aber trotzdem werden sie mit großer verbaler Gewalt angegangen, Seiten von anonymen Betreibern wie „Esowatch“ (eine Art Bürgerwehr der Gedankenpolizei, aktuell unter dem Titel Psiram aktiv) scheuen auch nicht vor übler Nachrede zurück, um Menschen, die aus dem erlaubten Ruder laufen, zurück ins Glied zu holen. Auch die Psychiatrie hat sicherheitshalber eine Diagnose erschaffen, die die Möglichkeit gibt, verirrte Schäfchen wegzusperrren, wenn Gefahr besteht, siehe Wikipedia:

anhaltender, kulturell unangemessener, bizarrer und völlig unrealistischer Wahn lautet die Diagnose, die auf jeden Kritiker des Systems anzuwenden ist und schon morgen dafür sorgen kann, dass Menschen, die die staatlichen Verschwörungstheorien über die Attentate vom 11.9.2001 in Frage stellen, für immer von der Bildfläche verschwinden können.

Wir haben uns sehr daran gewöhnt, ihre Position als „Wissenschaft“ zu akzeptieren, dabei hat die pauschale Ablehnung von Gedanken und Theorien nichts mit Wissenschaft zu tun, sondern eindeutig mit Dogmatismus, der sogar von einer großen Anzahl freiwilliger Ideologieblockwarte unterstützt wird, um den allgegenwärtigen und übermächtigen Feind in die Schranken zu weisen. Wir haben uns auch daran gewöhnt, die Positionen der Derivatekünstler als Wissenschaft zu akzeptieren – mit schlimmen Folgen für unseren Staatshaushalt. Wir sehen also: das wirkende Prinzip erstreckt sich nicht nur auf „Geisterseher“ und „Religionen“ (wie z.B. aktuell den Islam oder – in schwächerer Form – dem Katholizismus), sondern hat auch Folgen für unseren Alltag.

Nehmen wir den Fall Ralph Boes, der es sich als „Arbeitsloser“ erdreistet, in der staatlichen Talkshow der Rotarierin Maischberger aufzutreten, um für die Idee des bedingungslosen Grundeinkommens einzutreten: sofort tritt die Gedankenpolizei auf den Plan – hier in Form einer Putzfrau, die zuvor schon mehrfach als mediale Geheimwaffe eingesetzt wurde.

Oder nehmen wir den Fall des Gustl Mollath, der unter unglaublichen Umständen in die Psychatrie entsorgt wurde, weil er über betrügerische Bankgeschäfte informieren wollte, die heute – dank staatlicher Rettungsmilliarden – zum normalen Allgemeinwissen gehören.

Oder – ganz aktuell – die mediale Hinrichtung des Börsenexperten Dirk Müller, der etwas Unglaubliches behauptete: in der Tat ging er davon aus, dass Geheimdienste, die in vielfältiger Form durch die Welt wandern – ausgestattet mit Unsummen an Steuergeldern – ihre Arbeit tun. Das reicht schon, um einen Inquisitor, einen Gedankenpolizisten auf den Hals gejagt zu bekommen.

Nun – bezüglich der Grenzwissenschaften betrifft der Einsatz der Gedankenpolizei nur die Gebiete der Religionsfreiheit, Gebiete die wir – wie ich unlängst erfahren durfte –  inzwischen gerne kampflos preisgeben um dem Staat (bzw. den dominierenden Interessengruppen) hier vollkommen die Deutungshoheit zu überlassen. Gleichzeitig überlassen wir damit aber einen Teil der Meinungsfreiheit ebenfalls der beliebigen Deutung durch „Experten“, deren Irrtümer in Griechenland verbrannte Erde zurückgelassen haben: die komplette Volkswirtschaft wurde vernichtet, weil in den USA ein Professor einen Rechenfehler gemacht hat – siehe Zeit.

Was aber will die Gedankenpolizei? Wo ist der kleinste gemeinsame Nenner zwischen Müller, Mollath, Boes und den Kornkreisen?

Die Antwort ist erschreckend einfach.

Der Staat (bzw. der politisch-ökonomische Komplex, vor dem Transparency International regelmäßig warnt) will nichts weiter als die Deutungshoheit über die Wirklichkeit in all´ ihren Facetten: nur so kann man die Massen steuern, wie „1984“ es sich erträumt hat. Grundsätzliche philosophische Fragen – wo kommen wir her, wo gehen wir hin – und was machen wir hier – werden vollständig durch den Staat und seine Agenten beantwortet anstatt nüchterner, ideologiefreier Analyse unterzogen. So – indem man den ganz großen Rahmen definiert – erschafft man das Gehege, in dessen Grenzen man die Menschen relativ frei herumlaufen lassen kann.

Aber wehe, man nähert sich der Grenze. Ufos, Kornkreise, unbekannte Tierarten, heilende Beter sind an sich überhaupt kein Problem …. aber wer sich diesen Themen nähert, der stellt die Deutungshoheit des Staates über die Wirklichkeit in Frage. Der fromme Moslem entzieht sich so genauso der staatlichen Definitionsmacht über Wirklichkeit wie der Kommunist, außerdem macht er noch etwas viel Unverzeihlicheres … er stellt einen terroristischen Angriff auf die Konsumpflicht des Bürgers dar, jenem ungeschriebenem Gesetz, auf dem der ganze Kapitalismus beruht und ohne den das System nicht mehr funktionieren würde.

Man stelle sich einfach mal vor, die Menschen würden ihre Zeit mit Versuchen verbringen, telepathischen Kontakt mit UFO-Besatzungen herzustellen anstatt täglich vier Stunden manipulative Botschaften des TV zu empfangen: wie schnell könnte man die Kontrolle verlieren. Oder sie würden im Urlaub 40 Tage in der Wüste mit ihren eigenen Teufeln ringen … anstatt in fremde Länder zu fliegen um dort Umwelt, Landschaft und Kultur zu vernichten.

Das muss auf jeden Fall verhindert werden – denn sonst könnten staatstragende Parteien schnell ihren Einfluß über die Schaltzentralen der Macht verlieren.

Wer aber nun immer noch denkt, dass seien insgesamt unbedeutende Erwägungen und Schlußfolgerungen, den möchte ich an die deutsche Arbeitsmarktpolitik erinnern: Stichwort Hartz IV, jene Sozialreform, die überhaupt keinen Einfluss auf die Beschäftigungsentwicklung gehabt hatte, siehe Agitano:

Institut für Makroökonomie und Konjunkturforschung (IMK) in der Hans-Böckler-Stiftung: Positive Beschäftigungsentwicklung kein Effekt der Agenda 2010 / Gute Konjunktur und interne Flexibilität entscheidend

Dafür hat sie etwas anderes gebracht: Deutschland hat endlich eine Unterschicht, deren Entwertung, Diskriminierung und Entmenschlichung täglich weiter fortgetrieben wird, siehe Welt:

Fleisch wird zum Lebensmittel der Unterschicht

Kürzlich war es noch verpönt, überhaupt von der Existenz einer Unterschicht zu sprechen – jetzt ist sie in aller Munde. Biertrinkende, TV-glotzende, ungebildete Untermenschen, die sogar noch nicht einmal davor zurückschrecken, ihre Mitgeschöpfe zu verspeisen.

Wie unglaublich bösartig doch dieser Bodensatz der menschlichen Kultur ist – und wie unglaublich mächtig der Einfluss der Gedankenpolizei, die es in kurzer Zeit geschafft hat, dieses Bild der lebensuntüchtigen, lebensunwerten, amoralischen und schädlichen Kreatur in unserem Bewusstsein zu verankern, Menschen, die vor kurzem noch Nachbarn, Arbeitskollegen, Verwandte waren, nun aber der öffentlichen Verachtung preisgegeben werden.

Wie gut, dass unsere Arbeitsagentur vom Militär geleitet wird, Personal, dass ganz offen für die Militarisierung der Bevölkerung wirbt, siehe Wiwo:

„Mit Basisdemokratie hat man keinen Erfolg“ Der Chef der Bundesagentur für Arbeit (BA) und Oberst der Reserve erklärt, was die BA mit der Bundeswehr gemein hat und warum die Armee ein Karrieresprungbrett sein kann.

Ganz heimlich still und leise wird die demokratische Gesellschaft wieder umgebaut … in ein System, das von Militärs gelenkt werden soll. Das geht prima – weil weit im Vorfeld schon die Gedankenfreiheit ausgeschaltet wurde.

Wir können das auch ganz einfach anhand der Verwendung von Sprache im Alltag erkennen: einfach mal in die nächste Eckkneipe gehen und „verbotene“ Themen ansprechen: was folgt?

„Das glaube ich nicht!“.

Ein Standardsatz, der millionenfach in Kommentaren auftaucht – egal zu welchem Thema. Regierungsbeteiligung an nine-eleven, Spionage durch die NSA, false-flag-Operationen, Manipulationen von Arbeitslosenzahlen, Börsenkursen, Staatsbilanzen und Zinsen: an die Stelle wissenschaftlicher Untersuchung und Analyse hat ein (erlaubtes und gefördertes) religiöses Element von uns Besitz ergriffen und ist ein breit akzeptiertes und öffentlich oft angebrachtes Argument geworden: der persönliche „Glaube“.

Was im Prinzip als Grundlage der Meinungsfreiheit zu schätzen ist, wird selbst bizarr, wenn man feststellt, das der „Glaube“ sehr enge Grenzen hat, denn es gibt viele Dinge, an die wir nicht glauben dürfen, uns aber gar nicht mehr wundern, warum das so ist.

„Ich gehorche der staatlich gewünschten Wirklichkeit“ wäre da eine angemessene Übersetzung von „ich glaube“ – und hier kommen wir zum letzten Grund für den Einsatz der Gedankenpolizei: überall, wo der Verdacht entsteht, es könnte Wirklichkeiten geben, die stärker, besser, ehrlicher oder mächtiger als „der Staat“ sind, greift der Staat blindwütig an: es darf keinen Gott neben ihm geben, weil sonst die Wirtschaft die Macht über die Alltagsgestaltung der Konsumenten verlieren würde.

Und deshalb wird die öffentliche Beschäftigung mit einem harmlosen britischen Tagträumer zu einer Gefahr für die persönliche Sicherheit: einen Job würde ich mit dem Hintergrund nicht mehr bekommen.

Aber als Militär stünden mir inzwischen alle Führungspositionen offen.

 

 

 

 

 

 

 

Dirk Müller vs. Markus Lanz: peinlicher Showdown finsterer Mächte: korrupte Medien in Deutschland?

Samstag, 13.7.2013. Eifel. Heute morgen liegt etwas schwer Verdauliches auf dem Tisch. Offenbar hatte es vor zwei Tagen eine Fernsehsendung mit einem gewissen Herrn Lanz gegeben, den ich bislang nur als Nachrichtenlückenfüller kannte, der mit seiner Sendung "Wetten Das" Peinlichkeiten produzierte, die selbst für das öffentlich-rechtliche Fernsehen Seltenheitswert hatten. Der Spiegel hatte damals Ratschläge geben, wie dieser Herr Lanz sich zukünftig verhalten soll:

Samstag, 13.7.2013. Eifel. Heute morgen liegt etwas schwer Verdauliches auf dem Tisch. Offenbar hatte es vor zwei Tagen eine Fernsehsendung mit einem gewissen Herrn Lanz gegeben, den ich bislang nur als Nachrichtenlückenfüller kannte, der mit seiner Sendung „Wetten Das“ Peinlichkeiten produzierte, die selbst für das öffentlich-rechtliche Fernsehen Seltenheitswert hatten. Der Spiegel hatte damals Ratschläge geben, wie dieser Herr Lanz sich zukünftig verhalten soll:

Machen Sie früher Schluss, wenn es möglich ist. Sicher haben Sie noch ein paar Überstunden abzufeiern oder Sie haben vielleicht Gleitzeit? Tun Sie etwas ganz anderes. Erlauben Sie sich eine Auszeit. Denken Sie mal an sich, und zwar ohne jedes schlechte Gewissen. Setzen Sie die Schmeichler vor die Tür. Lassen Sie sich von einer Person Ihres Vertrauens vorsichtig den Stock aus dem Hintern ziehen. Sie werden sehen: Danach geht es Ihnen besser. Wir wollen alle, dass es Ihnen bald wieder besser geht.

Er hat einen Stock im Hintern, der Herr Lanz. Was immer das heißen mag.

Der Ratschlag ist etwas älter – offensichtlich ist der Stock immer noch da – was ihn aber nicht hindert, sich weiterhin auf Kosten des Beitragszahlers ein schönes Leben zu machen. Das geht nur im deutschen Fernsehen: mit Stock im Hintern Karriere machen.

Nun gab es eine Sendung, eine der üblichen hanebüchenen Talkshows, in denen sinnfrei und ohne Hand und Fuß einfach mal so in den Raum geplappert werden darf: ein Eldorado für Leute, die von nichts eine Ahnung aber zu allem eine Meinung haben. Am 11.7. kam Dirk Müller, Autor des Buches „Showdown“ zusammen mit anderen Menschen ins Studio um einfach mal ihre ahnungslose Meinung auszutauschen.

Was nun als harmloses „Talk-Event“ geplant war, uferte schnell aus, denn Markus Lanz hatte Angst – und zwar vor Dirk Müller. Sagte er jedenfalls. Der hatte ja so ein Buch geschrieben, in dem er Informationen präsentierte, die der Zweite Deutsche Beruhigungsfunk so nie bringen würde. Der Spiegel hatte seine Leser schon einmal angewiesen, was davon zu halten sei:

Müller überhöht die Euro-Krise in seinem neuen Buch zum Schlachtfeld geopolitischer Interessen. Dabei legt er dem Leser eine, nun ja, originelle Interpretation nahe: Die Krise in Griechenland sei womöglich bewusst durch die USA ausgelöst worden. Die Amerikaner wollten das Land vom Rest der EU abspalten und sich die angeblich riesigen Öl- und Gasvorkommen im östlichen Mittelmeer sichern. Ach ja, und außerdem wollten sie die Euro-Zone destabilisieren, um den Aufstieg des Euro zur weltweiten Leitwährung zu verhindern.

Klingt verrückt? Steht aber so in Müllers Buch.

Nö, klingt nicht verrückt. Klingt sogar deutlich weniger verrückt als Meldungen über den Militärgeheimdienst NSA, der europäische Botschaften verwanzt, Deutschland neben China, Saudi-Arabien und dem Irak zum Hauptangriffsziel auf der Welt deklariert oder die Geschichten über einen US-Präsidenten, der persönlich mit dem russischen „Zar Putin“ über die Auslieferung des Informanten verhandelt, der die freie Welt erstmal darüber aufklärte, dass es mehrere Klassen von US-Verbündeten gibt – und wir allenfalls dritte Wahl sind … wenn nicht sogar Feindesland.

Bekannt ist das schon lange, ein Blick in die Süddeutsche Zeitung vom Jahre 2010 reicht aus, um das zu erkennen:

Der vom Europaparlament in Auftrag gegebenen STOA-Studie zufolge (STOA steht für die Abteilung für Technikfolgenabschätzung des EU-Parlaments) unterhält die NSA aufgrund eines Abkommens aus dem Jahre 1948 (Ukusa-Vertrag) gemeinsam mit Partnerdiensten aus Großbritannien, Kanada, Australien und Neuseeland das weltumspannende Abhörsystem Echelon.

Während es zu Zeiten des Kalten Kriegs ausschließlich der Kontrolle militärischer Aktivitäten des Ostblocks gedient habe, werde es heute gezielt auch zur Überwachung der multimedialen Kommunikation westeuropäischer Unternehmen eingesetzt, heißt es darin.

Alter Tobak, oder? Eigentlich nicht, weil aktuell wieder ein amerikafreundlicher Innenminister in den USA weilt, um über die NSA-Verbrechen zu sprechen – und wieder geht es … wie in den Jahren zuvor – um Abwiegelung, siehe Süddeutsche:

Bemüht, bemüht zu wirken: Die Washington-Reise von Innenminister Friedrich illustriert die gefährliche Haltung der Bundesregierung im NSA-Skandal. Weil sie die Tragweite der Snowden-Enthüllungen nicht begreift, lässt die Kanzlerin ihren Minister politische Aktivität simulieren. Das ist fatal – denn es geht nicht um eine kleine Krise, sondern um den Lehman-Moment der Bürgerrechte.

Ja, Menschen mit Bildung kriegen jetzt Angst. Nicht nur vor dem Abhören als solchem (und vor den Konsequenzen hinsichtlich erpressbarer Wirtschaftsführer, Regierungsmitglieder und Parlamentarier) sondern auch wegen der Positionierung Deutschlands als „Schurkenstaat“ – oder wegen den Milliardenaufträgen, die unserer Wirtschaft so durch die Lappen gehen.

Auch Markus Lanz hat Angst – aber nicht vor der NSA, sondern vor Dirk Müller. Lanz (nach eigener in der Sendung geäußerter Meinung ein „schlichtes Gemüt“) hat Angst vor Dirk Müller, bzw. vor den „finsteren Mächten“, den „Schlapphüten“, den angeblichen Weltuntergangsszenarien, die er in Dirk Müllers Buch „fühlt“. Da hilft es auch nicht, dass Herr Müller beständig versucht, den Unterstellungen zu entkommen.

Doch Herr Lanz, seines Zeichens Tiroler Funker der italienischen Alpini und Kommunikationswirt, läßt nicht locker. Ein spannender Moment im Fernsehen – denn Herr Müller wird ganz offen auf seine Verantwortung angesprochen. Es hätte Folgen, wenn er behaupten würde, dass da Typen herumlaufen, die Griechenland destabilisieren wollen – die Menschen könnten ihm das glauben.

Ja – aus dem gleichen Grund möchte Obama jetzt Edward Snowden hinrichten lassen (wenn ich der Argumentation russischer Politiker folge): die Leute glauben ihm.

Dirk Müller wehrt sich fleißig:

„Es muß doch erlaubt sein, über solche Dinge zu berichten, wenn man belegbare Quellen hat.“

Nein, ist es nicht. Noch während Daniel Bahr, der Gesundheitsminister, die Existenz der Rohstoffe im Mittelmeer zugegeben hat (lediglich die Besitzrechte seien noch umstritten) schlägt die Geheimwaffe des Beruhigungsfunkes wieder zu.

„Was heißt hier nachweisbare Fakten – waren Sie unten und haben gebohrt und geguckt, ob da Gas ist?“

Das ist echte journalistische Hochleistung eines Kommunikationswirts und Alpini. Wahrscheinlich zweifelt er auch die Existenz der Sonne an, weil noch niemand auf ihr gelandet ist und geguckt hat, ob sie wirklich heiß ist. Auch die Existenz Neuseelands ließe sich so anzweifeln – falls man nicht wirklich schon mal selbst da war: wir sind mitten im Kasperletheater gelandet … und der Kasper schlägt noch weitere Kapriolen:

„Müßte man jetzt sehr tief eindringen ich nenne ihnen nur ein anderes Beispiel und damit wollen wir das Thema auch beenden“

So tief wie der Stock im Hintern? Liefert Herr Müller Beweise, wird das Herrn Lanz zu anstrengend. Aber offensichtlich will er noch selber eine finstere Geschichte bringen – anhand von angeblichen Rohstofffunden auf Grönland.

„Es gibt ein großes politisches Interesse, diese Legende aufrecht zu erhalten“ – sagt der Herr Lanz einfach so und setzt damit eine „gute Verschwörungstheorie“ in die Welt. Das ist erlaubt. Währenddessen greift auch die Redaktion ein und diskreditiert Herrn Müller, neben dessen Name eine Erläuterung erscheint:

„steht aktuell wegen seines neuen Buches heftig in der Kritik“

Da weiß der Zuschauer gleich, was Sache ist. Hilft aber nicht, es kommt zu weiteren Peinlichkeiten. Dirk Müller versucht sich, gegen die Kritik zur Wehr zu setzen – immerhin hat er echte belastbare Quellen für seine Aussagen und nicht nur Legenden; er wehrt sich gegen Journalisten, die die Quellen nie gesehen haben und trotzdem sagen „Alles Quatsch„.

Sofort kontert Herr Lanz:

„Das ist mein Job als Journalist“.

Tja – da bleibt man im ersten Moment fassungslos. Gut – Journalist kann sich jeder nennen – aber so offen bekennen sich selbst die übelsten Gurken nicht zu ihrer antidemokratischen Stabilisierungsfunktion für Regierungsmythen.

„Hinstellen und sagen: alles Quatsch – das ist mein Job als Journalist“.

Hängt das mit dem Stock im Hintern zusammen?

„Die Erde ist eine Kugel“

„Alles Quatsch“ – Hauptsache, die Quote stimmt.

„NSA spioniert in Deutschland“

„Alles Quatsch“ – das sind unsere Freunde.

„Der Mond hat keine Atmosphäre“

„Alles Quatsch – waren Sie da?“

Da fehlen einem die Worte, oder? Wahrheitsfindung a´ la Lanz ignoriert elementare Bestandteile und Funktionsweisen der westlichen Wissensgesellschaft zugunsten einer Selfmademan-Comedyshow: Volksverblödung put.

Über die Bohrarbeit des US-Konzerns Noble Energy, die Ende 2011 stattfanden und die Erdgasvorkommen im Mittelmeer berichtete das Handelsblatt im März 2013 – wahrscheinlich auch „alles Quatsch“ wie die vielfältigen von Dirk Müller auf Cashkurs gesammelten Quellen, die in der Tat ein beängstigendes Bild unserer politischen Wirklichkeit  zeigen:

In 2008/2009 gab es gezielte Versuche eines westlichen Geheimdienstes Griechenland zu destabilisieren und den Sturz des amtierenden Präsidenten Karamanlis zu betreiben. Die Hintergründe und Zusammenhänge sind im Buch ausführlich geschildert und beziehen sich unter anderem auf einen Bericht des russischen Geheimdienstes FSB über diese Aktivitäten. Die dort dargestellten Abläufe klingen so unglaublich, dass ich lange gezögert habe darüber zu berichten, da mir der russische Geheimdienstbericht als Quelle nicht genügte. Ich behaupte bis heute NICHT, dass es so gewesen ist, aber nachdem ich darauf gestoßen bin, dass die griechische Staatsanwaltschaft 2012 nach umfangreichen Voruntersuchungen genügend Anhaltspunkte gesehen hatte, um in diesem Zusammenhang Anklage wegen Hochverrat, versuchtem Staatsstreich und Mordversuch an Karamanlis zu erheben, war mir das Beweis genug um ZUMINDEST im Buch über diese Dinge zu berichten.

Klingt so unglaublich wie die Abhöraktionen der NSA. Manchmal sind allerdings auch unglaubliche Dinge wahr, weil die Wahrheit sich nicht nach unserem Glauben richtet sondern lieber ihre eigenen Wege geht.

Nichtsdestotrotz haben wir hier einen Showdown finsterer Mächte erlebt – einen Showdown zwischen der Arroganz der politisch indoktrinierten Medienmacht und aufklärerisch arbeitenden Börsenspezialisten.

Folge ich Transparency International, so haben „Talkshows“ dieser Art inzwischen einen deutlichen Eindruck auf die deutsche Bevölkerung hinterlassen:

Berlin, 09.07.2013 – Die Antikorruptionsorganisation Transparency International hat heute die Ergebnisse des Globalen Korruptionsbarometer 2013 vorgestellt. Die Bevölkerungsumfrage in 107 Ländern untersucht, wie korrupt einzelne Sektoren wahrgenommen werden. In Deutschland schneiden auf einer Skala von eins (überhaupt nicht korrupt) bis fünf (höchst korrupt) Justiz (2,6), Polizei (2,7), aber auch das Bildungswesen (2,7) besonders gut ab.

 Spitzenreiter – im negativen Sinne – sind die politischen Parteien (3,8) und die Privatwirtschaft (3,7). Auch weltweit werden die politischen Parteien am häufigsten als die korruptesten Institutionen wahrgenommen. Auffällig ist das vergleichsweise schlechte Abschneiden der Medien (3,6) in Deutschland

Deutsche Medien gelten als korrupt.

Warum überrascht mich das nach dem Genuss dieser Sendung nicht.

Was ich aber verstehe ist, wieso man für diese unseriösen Machwerke staatlicherseits Zwangsabgaben einführt: freiwillig würde für dieses Kasperletheater wohl niemand Geld ausgeben.

 

 

 

 

 

Dirk Müller über den verarschten Bürger

Wie lange darf der eigentlich noch seine staatszersetzenden Reden halten?

[Video, bitte Beitrag anklicken]

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