Diktatur

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Digitale Zentralbankwährungen – die Geld-Apokalypse

Ein Kommentar von Ernst Wolff.

Während fast alle Regierungen der Welt ihre Völker unter dem Vorwand der Bekämpfung einer Pandemie in Angst und Schrecken versetzen und sie durch immer härtere Maßnahmen drangsalieren, findet im Hintergrund ein Prozess statt, der unsere Zukunft erheblich stärker bedroht als es das aktuell grassierende Virus jemals könnte. Dabei handelt es sich um die Entwicklung der digitalen Zentralbankwährung, die von mehr als drei Dutzend Zentralbanken in Zusammenarbeit mit zahlreichen Tech-Konzernen vorangetrieben wird.

Die Pole-Position nimmt zurzeit die People’s Bank of China ein, die in mehreren Millionenstädten Großversuche gestartet und zum Teil bereits erfolgreich abgeschlossen hat und die mit der Digitalen Neuen Seidenstraße seit 2015 auch außerhalb des eigenen Landes die Vorbereitungen für eine Einführung der neuen Währung getroffen hat.

https://www.wiki-tube.de/videos/watch/42e6eb7a-f0c3-4b32-a47d-04647000c3f9

Die Tyrannin

Deutschland hat sich unter der Herrschaft von Angela Merkel in eine Diktatur verwandelt und ist Teil einer weltweiten Tyrannei.

Ein Standpunkt von Ullrich Mies.

„Wer zu Grunde gehen soll, der wird zuvor stolz;

und Hochmut kommt vor dem Fall.“ (1)

Bibel, Buch der Sprüche 16:18

Bis Ende Februar 2020 glaubte ich, eine Ahnung davon zu haben, wie bösartig die Zentren der Macht agieren. Meine Vorstellung zerschellte jedoch an der Wirklichkeit. Transnationale Kapitalistenklasse und Machtelite, Oligarchen und Plutokraten sowie ihre Satrapen in den Regierungen sind bei weitem zu mehr in der Lage, als sich jeder „Verschwörungstheoretiker“ ausdenken kann. Sie zusammen sind die Feinde der Menschheit. Verschwörungstheoretiker sind verglichen mit dem, was die Herrschenden weltweit in praxi an Verbrechen, Terroraktionen, Geheimdienstoperationen, Kriegen, regime-changes und Komplotten aller Art zu verantworten haben, absolute Stümper. Kein Verschwörungstheoretiker kann sich das ausdenken, was aktuell vor unseren Augen geschieht: die Herrschaftscliquen zerlegen unsere Gesellschaften und Staaten, entfalten eine weltweite Tyrannei ohne Beispiel in der Menschheitsgeschichte. Zivilisatorische Errungenschaften wie Aufklärung, Freiheit, Menschenwürde fahren sie restlos an die Wand. Innergesellschaftlicher und zwischenstaatlicher Frieden stehen auf des Messers Schneide.

Lockdown – Sieht so eine moderne Diktatur aus?

Kurt ist bedient! Für ihn gilt: keine weiteren Regeln. Keine weiteren Einschränkungen. Die Politiker scheint das aber nicht zu interessieren. Gut, dass Horst Seehofer und Angela Merkel vorbeikommen, um sich ihre Standpauke persönlich abzuholen.

Die haben sich beide aber auch wirklich verdient. Sich generell an #Regeln​ zu halten, ist das eine, sich aber immer wieder neue schwachsinnige Maßnahmen einfallen lassen, ist was anderes. Wozu Abstandsregeln beachten, wenn man doch schon eine Maske trägt? Für Kurt unvorstellbar. Vor allem jetzt, wo er doch kurz davor war, seinen Imbiss in ein #Restaurant​ umzubauen. Aber in Zeiten von Corona kann er das Geld dafür lieber zum Heizen in den Ofen werfen. Wenn das in Deutschland weiter so geht, ist dieser Gedanke vermutlich nicht einmal völlig abwegig. Auf staatliche Hilfe muss man hier nämlich nicht hoffen. Da hilft es auch nicht, dass die #Mehrwertsteuer​ mal befristet von 19 Prozent auf 16 Prozent gesenkt wurde.

Aber Angela Merkel und Horst Seehofer haben ja dafür nur müde Lacher und Schulterzucken übrig. Bevor man die Unsicherheit aus den Gesichtern der Anzugträger liest, heißt die erste und beste Entscheidung: Lockdown! Davon gibt es ja viele Variationen. Doch ob das über die Fehler der Vergangenheit hinwegtäuschen kann?

Der Aufstieg der Gottkönige

Die Maßnahmen gegen die COVID-19-Pandemie bringen erhebliche Einschnitte in die Grundrechte mit sich. Neu ist diese Entwicklung nicht. Schon seit einigen Jahren bewegen wir uns – wie an der Schnur gezogen – in die Richtung einer Dystopie.

Die Diktatur-Depression

Weil die Regierung essenzielle menschliche Bedürfnisse mit Füßen tritt, steuert Deutschland in den dunkelsten Winter seit Langem.

Ein Standpunkt von Roland Rottenfußer

Es ist bedauerlich, dass so viele Berufene zum derzeitigen massiven Angriff auf die Freiheit schweigen. Künstler, Intellektuelle, Oppositionspolitiker, Juristen … Die Psychologen schweigen nicht, sie reden sogar ziemlich viel. Allerdings oft auch das Falsche. Im Prinzip rät die eingebettete Psychotherapie dieser Tage den Menschen zur Anpassung an ein krankes System als Weg, gesund zu werden. Das ist fatal, denn selbst dem „Mainstream“ ist mittlerweile aufgefallen, dass wir in eine massive Epidemie psychischer Störungen hineinlaufen. Vor allem betrifft dies Depressionen. Diese Entwicklung ist logisch, sie dürfte im Zuge der kurzen Tage und des Winterwetters sowie sich verschärfender „Corona-Maßnahmen“ eskalieren. Was zu wenig gesehen wird: Diese Depressionen können auch die Folge nicht ausgelebter Wutgefühle gegen die Unterdrücker sein, die sich als Autoaggression gegen den Unterdrückten selbst wenden. Den Betroffenen in dieser Situation zu raten, sich zu fügen und ihre Gefühle „bei sich“ zu behalten, könnte das Problem verschärfen. Solche Psychologie ist zwar bequem für die Mächtigen, grenzt jedoch an Verrat an den Kranken.

Schöne Neue Post-Corona-Welt

Ein Kommentar von Mathias Bröckers.

”Es wird, in der nächsten Generation oder so, eine pharmakologische Methode geben, um die Menschen dazu zu bringen, ihre Knechtschaft zu lieben und eine Diktatur ohne Tränen zu errichten, sozusagen eine Art schmerzloses Konzentrationslager für ganze Gesellschaften, so dass den Menschen zwar tatsächlich ihre Freiheiten genommen werden, aber sie werden es genießen, weil sie durch Propaganda oder Gehirnwäsche oder mit durch pharmakologische Methoden verstärkter Gehirnwäsche von jedem Wunsch nach Rebellion abgelenkt werden. Und dies scheint die letzte Revolution zu sein”.

Dies sagte Aldous Huxley Anfang der 1960er Jahre in einem Rückblick auf seinen Roman “Schöne neue Welt”, der 1932 erschienen war. Dessen dystopisches Szenario war in einer sehr fernen Zukunft, im Jahr 2540, angesiedelt, die der Autor 30 Jahre nach Erscheinen des Buchs aber schon als erschreckend nahe gerückt empfand. Und heute, im ersten Jahr einer globalen “Pandemie”, scheint das Jahr 2540 fast schon zum Greifen nah.

Covid-19 Impfung – Blindes Vertrauen oder kritischer Weitblick?

Qualitätsstandards als Parameter der Glaubwürdigkeit

Ein Kommentar von Bernhard Loyen.

Wir erleben hier aufgrund der exzellenten Grundlagenforschung eine Entwicklung in atemberaubender Geschwindigkeit. Noch nie in der Geschichte waren Unternehmen so schnell in der Entwicklung von Impfstoffen und ganz wichtig ist bei aller Geschwindigkeit, die das Verfahren der Zulassung nun hat, die Prüfungsmaßstäbe bleiben auf hohem Niveau, das auch sonst bei der Zulassung von Impfstoffen angelegt wird. Ein Covid-19 Impfstoff muss sicher und wirksam sein , so wie jeder andere Impfstoff auch.

Und die Menschen werden genau an dieser Stelle nur Vertrauen haben, wenn er sicher und wirksam ist, wenn wir unsere üblichen Qualitätsstandards einhalten. Und die Genehmigungsbehörden werden, und das ist auch üblich, natürlich den Impfstoff auch nach der Zulassung weiter beobachten. Die Bundesregierung wird auch alles unternehmen, um die Bürgerinnen und Bürger um die Vorteile der Impfung aufzuklären, auch natürlich über mögliche Nebenwirkungen, die Impfungen mit sich bringen können.

Diese beeindruckenden Sätze sprach die Bundesministerin für Bildung und Forschung Anja Karliczek am 01. Dezember in die platzierten Mikrofone des Senders Phoenix (1). Man kommt weiterhin nicht mehr aus dem Staunen heraus, was die verantwortliche Politik meint den Bürgern fortlaufend unkommentiert durch das Gros der Medien offerieren zu können. Rundfunk, Fernseh – und Printmedien zitieren anstandslos die inhaltlichen Luftnummern, die den Menschen wissenschaftliche Seriosität und damit verbundene Glaubwürdigkeit suggerieren sollen.

Nun läge es in der Hand der einflussreichen Öffentlich-Rechtlichen Medien, dieser rhetorischen Glanzleistung eine wirklich wissenschaftlich fundierte Gegenantwort entgegen zu bringen.

Willkommen in der Diktatur 3.0

Ein Kommentar von Hermann Ploppa.

So unspektakulär ist noch nie zuvor eine Demokratie in die Diktatur überführt worden wie jetzt gerade am letzten Mittwoch, dem 18. November 2020. Keine landesweiten Straßenschlachten. Keine LKWs, angefüllt mit verhafteten Regimegegnern. Noch nicht.

Stattdessen normales Leben auf den Straßen. Wenn man einmal absieht von den Gastwirten, die darauf warten, dass mal jemand in fast food-Manier bei ihnen etwas zu essen und zu trinken bestellt und im gebotenen Abstand abholt. Dazu zwei Menschenansammlungen in der Hauptstadt Berlin. Jeweils einige tausend Teilnehmer. Keine zwei Millionen, die nötig gewesen wären. Die eine am Brandenburger Tor, deren Bilder durch die Medien gingen. Wasserwerfer. Verletzte. Strafandrohungen der Polizei gegen Sanitäter. Wenn sie ihrer Pflicht zum Helfen nachkommen, drohe ihnen die Verhaftung. Also Schleifung von zehntausend Jahren Zivilisation in zwei Stunden.

Ich war auf der anderen Kundgebung an und auf der George Marshall-Brücke, an der Längsseite des Deutschen Bundestages. Während ein Bundestagsabgeordneter aus Bautzen, der gegen das Infektionsschutzgesetz stimmen wollte, von der Polizei gewaltsam zu Boden geschmissen wurde, stieß Pharmalobbyist und Sozialdemokrat Karl Lauterbach mit einem Kampfgefährten mit Sekt auf die Abschaffung der Demokratie an, wie er seine Fans auf Twitter wissen ließ. Draußen auf der Marshall-Brücke ging es einigermaßen zivilisiert zu. Polizisten zeigten in die Menge und pickten sich dann vornehmlich harmlose junge Frauen aus der Menge heraus, um diese sodann erkennungsdienstlich zu behandeln und dann wieder freizulassen.

Wie alles im Corona-Regime absolut willkürlich und in keiner Weise nachvollziehbar. Vorbeifahrende Züge und Schiffe ließen aus Solidarität ihre Sirenen vernehmen.

Erhält Jens Spahn sein finales Ermächtigungsgesetz?

Ein Kommentar von Bernhard Loyen.

Am Mittwoch, den 25.03.2020 wurde ein Epochenwandel für dieses Land eingeleitet. Unter Tagesordnungspunkt 1, Unterpunkt C kam es im Deutschen Bundestag zur ersten Beratung des von den Fraktionen der CDU/CSU und SPD eingebrachten Entwurfs eines Gesetzes zum Schutz der Bevölkerung bei einer epidemischen Lage von nationaler Tragweite (1). 469 Abgeordnete stimmten für den Antrag, drei lehnten ihn ab, es gab 55 Enthaltungen (2). Bis auf die AFD stimmten alle Fraktionen für das Gesetz. Über drei Nachberatungen erfolgte die finale Umsetzung, durch die notwendige Weiterleitung an den Bundesrat. Am 27.03. erfolgte die Zustimmung, ohne Gegenstimmen (3).

Niemand konnte im März ahnen, dass schon im Mai der Entwurf eines Zweiten Gesetzes erfolgen würde. Der Grund, die Bevölkerung brav erduldend, die Opposition schweigend. In seiner Rede zur Notwendigkeit der Erweiterung dieses Gesetzes erläuterte Minister Jens Spahn im Bundestag, Zitat: Der neue Alltag erfordert eine neue Balance. Soviel Normalität wie möglich, so viel Schutz wie nötig. (4)

Betrachtet der Bürger die seit dem beschlossenen und durchgeführten Maßnahmen, seinen neuen Alltag; wirft man einen Blick auf die Entwicklungen in diesem Land, hinsichtlich massiver Einschnitte in das individuelle Dasein, den epochalen Bruch in Millionen Biografien, kann man hinsichtlich der Formulierung „Soviel Normalität wie möglich“, bei Betrachtung der Gegenwart nur noch müde, ja auch mehrheitlich verzweifelt den Kopf schütteln.

Anfang Mai regte sich zumindest zarter Widerspruch seitens der Opposition. Im Rechtsausschuss diskutierten die Abgeordneten über zu weitreichende Kompetenzen für Minister Spahn. Das Thema: Erlass von Rechtsverordnungen. Das Tor wurde im Reichstag dafür weit geöffnet, nun zeigten sich erste Zweifel an dem leichtsinnigen Abnicken.

Windelpflicht auf dem Mond

Ein Kommentar von Rüdiger Lenz.

Wenn wir die Gefängnismauern niederreißen, um in die Freiheit zu laufen, landen wir unweigerlich im Hof eines noch größeren Gefängnisses. Yuval Noah Harari

So langsam wachen die Wirte und ihr Personal auf. Haben doch gerade sie in Schutzmaßnahmen gegen das Todesvirus eine Menge Geld investiert. Auch das Geld, das sie dadurch verloren haben, weil sie Sitzplätze dezimiert haben, um Abstände zu garantieren. Viele der Gastwirte glauben jedoch noch immer, dass die Bundeskanzlerin und ihr Corona-Regime bloß falsch denken und daher falsche Maßnahmen in Verordnungen pressen. Viele wollen in Videos an die Vernunft dieses Regimes appellieren. Viele, denen der jetzige Lockdown-light zu weit geht, denken, dass die Verantwortlichen die falschen Dinge tun. Leute, schüttelt mal eure Hirne kräftig herum. Nichts an den Verordnungen ist irgendwie aus deren Sicht falsch oder irre. Alles ist perfekt nach deren Wünschen orchestriert. Das war es seit Februar 2020, alles ist perfekt und das Corona-Regime macht alles super – nach ihrer Agenda. Freilich, wer diese nicht durchschaut, der denkt noch in alten humanistischen Wunschbildern, dass die Regierung für das Volk alles gut macht oder gut machen will. Alles, was die Regierung gerade tut, was das Parlament gerade nicht tut, was die Gerichte gerade verschlafen, die Staatsanwälte nicht sehen wollen und die überragende Anwaltschaft gerade möglichst durch Wegschauen innerlich wegzaubert, ist alles nach der Agenda der neuen Normalität voll im Plan. Und in dieser neuen Normalität ist euer Platz beim Jobcenter, bei HARTZ IV. Was falsch läuft, und zwar so was von falsch, das ist euer Hinterschauen all dieser Pandemie.

Der zweite Lockdown: Merkel ruiniert Deutschland

Aktuelle News aus Politik und Wirtschaft aufgeschlüsselt und erklärt.

RUBIKON: Im Gespräch: „Friedlicher Widerstand“ (Daniele Ganser und Flavio von Witzleben)

Im Rubikon-Exklusivinterview führt der Friedensforscher, Historiker und Autor Dr. Daniele Ganser aus, wie ein friedliches und achtsames Miteinander in Anbetracht der aktuellen Lage möglich wäre und wie wir die Friedensbewegung stärken können.

https://youtu.be/tPHf-5LfC4QFriedensb

Die Selbstkrönung

Anleitung zur Machtübernahme: Das Corona-Regime musste die Kontrolle über den Kapitalverkehr bekommen, Staatsapparat und Presse säubern und Mittelstand und Gewerbe zerstören. Mit dem Gesundheitskult wurde nur ein Zweckbündnis eingegangen. Symbolpolitik ist kostengünstig zu haben.

Ein Standpunkt von Anselm Lenz,

Herausgeber der Wochenzeitung Demokratischer Widerstand.

Sie wollen eine Diktatur errichten? Versetzen Sie die Menschen in Angst und Schrecken, bedrohen Sie sie an Leib und Leben, nötigen Sie ihnen undurchsichtige Regeln auf, treiben Sie die Menschen in den Wahnsinn. Denn die neue Normalität bestimmen Sie – und nur Sie.

Isolieren Sie die Individuen voneinander. Zerstören Sie Familien. Sorgen Sie dafür, dass die Menschen Angst voreinander haben. Verhindern Sie Versammlungen. Schalten Sie Gewerkschaften und große Verbände gleich. Unterdrücken Sie die Bewegungsfreiheit. Behindern Sie den Nachschub der Gegner, indem Sie deren wirtschaftliche Existenz vernichten.

Unruhen in Thailand: Was will die Protestbewegung? – Weitestgehend Coronafrei

Jinthana Sunthorn

Die ersten Proteste seit dem Militärputsch 2014 begannen im Studentenmilieu, nachdem das Verfassungsgericht am 21. Februar die Auflösung der 2018 neugegründeten Future Forward Partei angeordnet hatte. Diese Partei war bei den Parlamentswahlen im März 2019 drittstärkste Partei geworden und bei der Jugend sehr beliebt. Die Proteste beschränkten sich ursprünglich auf verschiedene Universitäten, allen voran die Thammasat-Universität in Bangkok und kamen infolge der Anti- Covid-19-Maßnahmen, der damit verbundenen Beschränkungen und der Ausrufung des Ausnahmezustandes bereits Ende Februar wieder zum vorläufigen Stillstand. Bevor wir näher auf die jüngsten Proteste in Thailand eingehen, wollen wir aber erst einmal die Hintergründe skizzieren, vor denen sie sich abspielen. Von Jinthana Sunthorn, Hongkong.

Übersetzung aus dem Englischen durch die NachDenkSeiten-Redaktion.

Globale Wirtschaft: Die Ruhe vor dem Sturm

Ein Kommentar von Ernst Wolff

Wir erleben in der Weltwirtschaft und im globalen Finanzsystem in diesen Tagen die sprichwörtliche Ruhe vor dem Sturm. Der Einbruch an den Finanzmärkten im März ist in der öffentlichen Aufmerksamkeit ebenso in den Hintergrund gerückt wie die Stilllegung ganzer Industriezweige und die Unterbrechung globaler Lieferketten in den Monaten März und April.

Zwar ist inzwischen allgemein bekannt, dass wir es zurzeit mit der schlimmsten Rezession der Neuzeit zu tun haben, dass das Finanzsystem diesmal nur durch Billionenspritzen am Leben erhalten werden konnte und dass es noch nie in der gesamten Geschichte der Wirtschaft eine solche Entlassungswelle und so viel Kurzarbeit wie in diesem Jahr gegeben hat – aber das scheint für die Mehrheit der Menschen momentan kein Thema zu sein.

Knebelungen statt Lockerungen

die Errichtung der Willkürherrschaft

Ernst Wolff

„Eine Lüge muss nur oft genug wiederholt werden, dann wird sie auch geglaubt.“ Josef Goebbels’ Rat stammt aus den Dreißiger Jahren und ist seither von vielen Regierungen befolgt worden. Doch die Zeit ist nicht stehen geblieben und die Mechanismen der Massenmanipulation haben sich weiterentwickelt und sind erheblich verfeinert worden.

Wie wir im Zuge der aktuellen Pandemie feststellen können, wird in unseren Tagen nach einem Prinzip verfahren, das sich folgendermaßen beschreiben ließe: „Eine Lüge muss, sobald sie akzeptiert ist, unter den Tisch gekehrt und nicht mehr erwähnt werden.“

Wie sonst lässt sich erklären, dass wir in den vergangenen Wochen weder von den Mainstream-Medien noch der Politik auch nur ein einziges Wort darüber gehört haben, dass sämtliche Voraussagen zur Gefährlichkeit der derzeitigen Pandemie vollkommen überzogen waren? Dass keine Übersterblichkeit eingetreten ist und sich Schreckensmeldungen wie die von der hohen Ansteckungsfähigkeit symptomfreier Infizierter nicht bewahrheitet haben?

Im Gespräch: Hans-Joachim Maaz (“Das gespaltene Land”)

Der Mensch ist ein soziales Wesen. Menschen sehnen sich nach Zusammenhalt, Gemeinschaft und nach sozialen Kontakten – das macht uns zu dem, was wir natürlicherweise sind: selbstbewusst, innovativ, frei.

Was im Moment in Deutschland und auch weltweit unter dem Schlagwort „Social Distancing“ praktiziert wird, ist das genaue Gegenteil von dem, was dem Menschen gut tut. Es ist unnatürlich und verstärkt Misstrauen sowie Isolation. Gleichzeitig wird Gehorsam gefördert, da durch die Einschränkung von Gruppenaktivitäten (Schließung von Spiel- und Sportplätzen, Verbot von Großveranstaltungen) und durch das Verbergen der Gesichtszüge (Mundschutz) soziale Interaktion nur noch schwer möglich ist.

Vollständige Kommunikation besteht aus Mimik, Gestik, Körperhaltung. Fehlt davon ein Aspekt, so wird ein Gespräch unecht und führt zu Missverständnissen – Ein Gespräch mit Mundschutz ist so, als würde man durch eine Glasscheibe versuchen, ein Eis zu essen – halbgar, unbefriedigend, Fake.

Ob nun diese so genannten „Schutz-Maßnahmen“ begründet sind oder nicht, steht hier nicht zur Debatte. Fakt ist, die Bewegungs- und Verhaltensfreiheiten, die wir noch im letzten Jahr genießen durften, sind eingeschränkt. Hinzukommen Eingriffe ins Grundgesetz, der politisch gewünschte „aufmerksame“ Bürger sowie eine direkte Ausgrenzung von Skeptikern und Andersdenkenden.

Aktuell existiert eine ganze Liste von Werkzeugen, die das Potenzial für eine massive gesellschaftliche Spaltung haben. Gefährliche Zeiten für Menschen, die die Freiheit lieben und Dinge sagen wie: „Parallelen zur DDR – Überwachungsstaat dank Corona-App – Die Maske muss weg, sie ist ein Symbol der Angst“.

Die Antworten sind immer ähnlich: „Ach, der Vergleich hinkt doch! Quatsch, ist doch alles Open-Source! Krude Verschwörungstheorie!“

Im Gespräch fragen wir Hans-Joachim Maaz nach seiner Meinung zum geistigen Zustandes der Bürger in Zeiten von „C“. In seinem Buch „Das gespaltene Land“ beschreibt der Psychiater und Psychoanalytiker was passiert, wenn eine Gesellschaft die Sehnsucht nach einem/r FührerIn noch nicht überwunden hat.

Hören wir mal, was laut Maaz eine gesunde Gesellschaft ausmacht, wie wir aus den Spaltungsprozessen wieder herauskommen und zu einem aktiven, selbstbestimmten Zusammenleben zurückfinden können.

Die ewige Gelbe Gefahr

Wie die Berichterstattung der deutschen Medien dabei hilft, China zum Feindbild Europas und der NATO aufzubauen. China ist ein furchtbares Land. Eine Diktatur, ein korrupter Einparteienstaat, der die Menschenrechte mit Füßen tritt, in dem die Zensur regiert und dessen kommunistische Partei sich allein durch Unterdrückung der eigenen Bürger und massive Propaganda der Staatsmedien an der Macht halten kann. Wer die Entwicklung der letzten Jahre und Chinas stetig wachsenden Einfluss auf der internationalen Bühne mitverfolgt hat, der muss den Eindruck gewinnen, dass das chinesische Regime seinen absoluten Machtanspruch auch auf den Rest der Welt auszubreiten gedenkt. Die Expansion des autoritären China ist eine Gefahr für die freiheitliche westliche Welt und damit auch für Deutschland. So oder so ähnlich muss der Eindruck sein, wenn man deutsche Medien liest.

USA: vom Bürgerkrieg zur Militärdiktatur?

Hermann Ploppa

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