Die Veda-Prophezeiung

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Armin Risi: Hölderlin und die Veda-Prophezeiung

Armin Risi zu Friedrich Hölderlins visionärer Dichtung: „So kam das Wort aus Osten zu uns“

Friedrich Hölderlin (1770 – 1843) beschrieb auf poetisch-visionäre Weise den zyklischen Wechsel der Zeitalter. Er sah die gegenwärtige „Nacht der Götterferne“, er erinnerte sich an den vergangenen „Tag“ und kündete das Kommen des neuen Tages an, dann wenn „das Wort aus Osten“ wieder „vom Schlafe die Völker weckt“. Hölderlin war der erste Dichter des Abendlandes, der die Namen „Indus“ und „Ganges“ in der poetischen Literatur nannte.

2020 wird Hölderlins 250. Geburtstag gefeiert. Als er starb, war er unverstanden und seit Jahrzehnten für verrückt erklärt. Erst zu Beginn des 20. Jahrhunderts wurde sein Werk wiederentdeckt.

Heute gilt Hölderlin als einer der größten und genialsten Dichter der deutschen Literatur. Doch seine visionären Botschaften werden immer noch verkannt, obwohl sie aktueller sind als je zuvor, schrieb er sie doch, wie prophetisch sah, für uns, die „Enkel, … das Geschlecht der kommenden Jahrhunderte“.

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