Die neue Seidenstrasse

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Machtdemonstration im Suezkanal?

Ein Kommentar von Ernst Wolff.

Wer in der vergangenen Woche in den Nahen Osten schaute, der dürfte sich verwundert die Augen gerieben haben. Während die Menschheit bereits konkrete Pläne für die Besiedelung des Mars trifft, blockierte im Suezkanal ein auf Grund gelaufenes Containerschiff sechs Tage lang den maritimen Welthandel und sorgte durch die Unterbrechung von Lieferketten international für erhebliche wirtschaftliche Probleme.

Da weder von den Mainstream-Medien noch aus Kreisen der Politik Informationen über die Hintergründe der vermeintlichen Havarie und die völlig unangemessen wirkenden Bergungsversuche zu erwarten sind, gibt es nur eine Möglichkeit, der Wahrheit auf die Spur zu kommen: …

Die neue Seidenstraße: Chinas Weg zur Weltmacht

2013 kündigte der chinesische Präsident #XiJingping in einer Rede eine neue Seidenstraße an. Schnell folgten den Worten Taten, Milliarden wurden in das ambitionierte Projekt bereits investiert, doch das ist erst der Anfang. Bis 2050 gehen die Planungen, dann soll die „One Belt, One Road“-Initiative vollendet sein, mit der sich China mit Zentralasien, Europa, Afrika, Russland, ja, sogar mit Südamerika vernetzen will. Autobahnen, Bahnstrecken und neue Wasserwege entstehen, um Handel zu treiben, schon jetzt sind über 90 Staaten bei dem Projekt involviert. China will #Weltmacht werden – möglicherweise kann es in 15 Jahren schon so weit sein – und dabei eine alte Tradition wieder aufleben lassen, denn schon vor mehr als 2000 Jahren gab es eine Seidenstraße und war China bereits ein Weltreich. Während – nicht erst seit der Präsidentschaft von Donald #Trump – die Macht der USA schwindet, erlebt China einen rasanten Aufstieg. Doch was bedeuten die neuen Seidenstraßen für die Weltwirtschaft? Werden sie geopolitische Konflikte verstärken? Und droht Europa und Afrika der große Ausverkauf?

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