Die Grünen

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Einfamilienhäuser verbieten? Die Grünen & eine absurde Debatte

In dieser Woche hat sich die GroKo auf einem Wohngipfel für ihre „Wohnraumoffensive“ gefeiert. Doch bezahlbarer Wohnraum wurde kaum geschaffen! Alle 12 Minuten verschwindet eine Sozialwohnung vom Markt. Mindestens 650.000 Menschen sind wohnungslos. Über 11 Millionen Menschen haben Probleme, ihre Miete zu bezahlen. Kein Wunder: In manchen Großstädten haben sich die Grundstückspreise in den letzten fünf Jahren vervierfacht, die Mieten trotz “Mietpreisbremse” verdoppelt. Statt unsinnige Diskussionen über angeblich „unökologische“ Einfamilienhäuser zu führen, sollte man endlich die Immobilienmafia ins Visier nehmen: Konzerne wie Deutsche Wohnen, Vonovia, Akelius, die aus der Wohnungsnot ihren Profit ziehen. Und die sich im Gegensatz zum einfachen Häuslebauer sogar um die Grunderwerbssteuer drücken können, weil die Regierung bis heute nichts gegen derartige Steuertricks unternimmt. Die CDU macht eben lieber Politik für Immobilienhaie und diese bedanken sich bei ihr mit millionenschweren Großspenden. Doch der Kampf gegen die Immobilienlobby nimmt Fahrt auf – nicht nur, aber besonders in Berlin, wo das Volksbegehren zur Vergesellschaftung großer Immobilienkonzerne läuft und hoffentlich erfolgreich sein wird.

Merkels eigenes Süppchen, grüner Populismus und Päckchenterrorismus – Kartoffelmus (Folge 3)

Gönnen Sie sich die dritte Folge von „Kartoffelmus“! Jeden Sonntagabend hält unsere Moderatorin Margo Zvereva Sie auf dem Laufenden mit einem frischen Überblick über relevante Ereignisse der Woche. „Kartoffelmus“ ist eine knackige Auswahl von den meistgeklickten Videos, gewürzt mit Faktencheck sowie Entlarvungen von Fake News und gepfeffert mit den Aufregern der Woche.

00:00:23​ Beschwörung der Chefköchin im Kanzleramt
00:02:13​ Hat der Impfstoff-Nationalismus gesiegt?
00:02:58​ Was wollen die Lifestyle-Diktatoren in grün?
00:03:29​ Wofür wird Deutschland selbst in Brüssel angegriffen?
00:04:15​ Corona-Sünder von dieser Berlinerin melden lernen

Auf Youtube, unserer Webseite oder in unseren Social-Media-Kanälen: Lehnen Sie sich abends mit uns entspannt zurück. Wir servieren nur das Nötigste und Leckerste. Vertraut und sättigend, wie die Kartoffeln – nur auf frische Art und Weise wiedergegeben. „Kartoffelmus“ eben.

Basta Berlin (Folge 70) – Söder, Baerbock, Kanzleramt: Die schwarz-grüne Impfpflicht

Kommt die Corona-Impfpflicht? Glaubt man CSU-Chef Söder, so ist das zumindest eine Option. Doch wie stehen eigentlich die Grünen zu dem Thema? Die Partei könnte nach der kommenden Bundestagswahl einen Teil der neuen Regierung stellen. Unsere Recherche zeigt: Die Grünen sind einer Zwangsimpfung nicht abgeneigt. Und das ist noch lange nicht alles…

SNA Radio-Moderator Benjamin Gollme und SNA News-Politikchef Marcel Joppa werfen heute einen ganz genauen Blick auf die politischen Ambitionen der Grünen. Die einstige Öko-Partei hat sich schon lange von ehemaligen Idealen verabschiedet, der neue Kurs ist klar: Das Kanzleramt. An der Spitze möglicherweise Parteichefin Annalena Baerbock. Doch auch dem CSU-Chef Markus Söder werden entsprechende Ambitionen nachgesagt. Was würde wohl eine schwarz-grüne Bundesregierung für Deutschland bedeuten? Und kommt dann tatsächlich die Zwangsimpfung, wie sie schon gegen Masern eingeführt wurde? Basta Berlin, der alternativlose Podcast: Wir zeigen den Grünen heute die rote Karte.

 

 

https://bit.ly/3bEisup

 

00:00:46 Begrüßung und Themenübersicht

00:02:41 Zuschauerpost

00:13:22 Das Super-Wahljahr

00:16:52 Markus Söder

00:25:53 Die Grünen

00:29:42 Die grüne Impfpflicht

00:41:58 Schwarz-Grün?

00:43:38 Wer wird Kanzler?

00:46:13 Web-Tipp

00:49:03 Schreddern

Nord Stream 2: Eine mutige Ministerpräsidentin und die unehrliche Empörung von Grünen und Bild

Trotz gewaltigen Drucks der USA und der transatlantischen Kräfte hält die Ministerpräsidentin Mecklenburg-Vorpommerns weiterhin an dem deutsch-russischen Projekt Nord Stream 2 fest. Das ist aller Ehren wert – und empört die Grünen ebenso wie die Springer-Presse.

Ein in vielerlei Hinsicht bemerkenswerter Aufsatz von den Vorsitzenden von den Grünen und dem DGB

Jens Berger

Robert Habeck und Reiner Hoffmann haben für die FAZ einen gemeinsamen Aufsatz verfasst. Es geht darin um Staatsverschuldung und Investitionen, aber auch um die Corona-Krise und um Steuerpolitik. Dieser Aufsatz ist gleich aus vielerlei Hinsicht bemerkenswert. Er enthält sehr viel Kluges und Progressives; das jedoch auch nicht wirklich neu ist und auch von den NachDenkSeiten schon seit Ewigkeit so gepredigt wird. Der Aufsatz ist zudem ein raffinierter macht- und parteipolitischer Zug. Die Grünen suchen und finden den Anschluss an die Gewerkschaften, die sich wiederum ihren Zugang zur Macht in einer politischen Zukunft ohne SPD oder gar Linkspartei absichern. Gleichzeitig ist der Aufsatz jedoch auch eine Hintertür für die Grünen, um sich einer progressiven Steuerpolitik in den Weg zu stellen. Die größte Schwäche des Textes ist es jedoch, dass Habeck und Hoffmann antreten, um die Widersprüche linker Forderungen aufzulösen, sich dabei jedoch selbst in Widersprüchen verheddern.

Die Grünen als Steigbügelhalter der globalen Finanzelite

„Nur wo Grün draufsteht, ist echte Diktatur drin“- das Plakat eines Demonstrierenden gegen die Verabschiedung des neuen Bevölkerungsschutzgesetzes irritierte mich. Und veranlasste eine Revision meiner Geschichte mit den Grünen.

Ein Standpunkt von Antonia von Fürstenberg.

Damals, in den siebziger Jahren, war ich jung und verliebt in einen Ökobauer aus Schleswig-Holstein. Die Grünen gab es noch nicht, dafür Alternative, die in Kommunen wohnten und staubtrockene Biobrote backten. Das Bewusstsein erweiterte sich durch LSD und Lesezirkel zu Marx und Menstruation. Anti-Atomkraft-Demos einten die Progressiven aus den Städten und die Biohippies auf dem Land. Meine Schwester, die ich als Landei so oft wie möglich besuchte, lebte in West-Berlin.

Direkt gegenüber ihrer Wohnung war eine von bärtigen Elementen frequentierte Kneipe. Da trank man Bier, rauchte Gitanes und wollte den Kapitalismus abschaffen. Im Keller wurde der Extradienst gedruckt, ein von der Stasi gefördertes SEW Organ. Als er eingestellt wurde, kam dort der Stachel heraus – bis heute das Organ der Grünen.

Der Stachel war aus der Zeitschrift „Rebell“ der marxistisch-leninistischen „Revolutionären Jugend“ hervorgegangen. Einige Jahre später zog ich nach West-Berlin und wurde Theaterschaffende in der alternativen Szene. Wir waren „die Guten“, progressiv und kreativ. Allerdings störte mich schon damals eine Neigung zur moralischen Rigidität „der Guten“, was die Meinung und das Verhalten von Andersdenkenden betraf. Erinnerte es mich doch an die Enge und Doppelmoral meiner katholisch geprägten Jugend.

Tacheles #47

 

Links zur Sendung

(mehr …)

Steimles Aktuelle Kamera / Ausgabe 3

Uwe Steimle ist zurück auf YouTube mit seiner DRITTEN Sendung „Steimles Aktuelle Kamera“

Dass die zweite Sendung noch nicht gelöscht wurde, macht uns überglücklich. Nun freuen wir uns darauf, gemeinsam mit Ihnen die neue Ausgabe zu genießen. Wir sind gespannt, wer sich nach dieser Sendung noch eine Scheibe Stollen gönnt.

Viel Freude mit der neuen Ausgabe von „Steimles Aktuelle Kamera“ und lassen Sie sich das Back- und Film-Werk schmecken.

Konsum = Patriotismus | Grüne Schocktruppen kommen | EU-Parlament verleugnet Assange | 451 Grad

451° war schon immer ein leuchtendes Symbol für Aufklärung. Da wir unseren Bildungsauftrag ernst nehmen, bitten wir Anetta Kahan, Annalena Baerbock, Peter Altmaier, Markus Blum, Jessica Rosenthal und sämtliche Quotenfrauen, sich hinzusetzen. Die Nachhilfestunde beginnt gleich.

Kennt einer von euch den Unterschied zwischen #Antisemitismus und Verschwörungstheorien? Nein?! Nicht schlimm. Dann geht es euch wie der Journalistin und Vorsitzenden der Amadeu-Antonio-Stifung, Anetta Kahan. Die hat sich letztens nämlich mit ihren Aussagen in der Bundespressekonferenz keinen Gefallen getan. Wer nämlich denkt, dass man diese wilden Corona-Leugner und Demonstranten minimiert, indem man ihre Verschwörungsideologien mit der Abneigung von Juden gleichsetzt, der sollte definitiv mehr als eine Nachhilfestunde nehmen.

Für echte Patrioten wie unseren Bundesminister für Wirtschaft und Energie, Peter Altmaier, und den CSU-Generalsekretär, Markus Blum, sind solche wahnwitzigen Vergleiche doch ein alter Hut. Als Beherrscher des Schulhofes machen sie sowieso, was sie wollen. Alles unter der Fahne des #Patriotismus versteht sich. Dabei sind selbst normale Dinge wie Shoppen und Impfen ein Ausdruck ihrer Liebe zum Vaterland. Die Querdenker haben wohl zwei neue Mitglieder gewonnen. Über die Filmrechte wird gerade verhandelt. Regisseure die für das Projekt zur Auswahl stehen sind Roland Emmerich, Michael Bay und der verstorbene Akira Kurosawa.

Niemand, wirklich niemand, setzt sich so für Deutschland ein wie unsere Annalena Baerbock von Bündnis 90/Die Grünen. Die Grünen-Chefin ist ein besonders ernster Fall. Nachsitzen und Schulverweise interessieren sie einen Dreck. Annalena will jetzt zur Bundeswehr und ihrem Land dienen. Am Bücherwurm Annegret Kramp-Karrenbauer und den aufgetakelten #Quotenfrauen vorbei und mit Karacho zum deutschen Militär. Wer braucht schon Differentialrechnung und zwischenmolekulare Wechselwirkung, wenn man ein Sturmgewehr G36 haben kann. Krieg ist geil. Besonders wenn er grün ist. Schließlich ist Erdöl doch ein natürlicher Rohstoff! Wenn dafür also Menschen kämpfen und ihr Leben verlieren, müsste das für eine wahre Öko-Aktivistin doch absolut tragbar sein, oder?

Gott sei Dank ist der Unterricht bald vorbei. Doch eine Schülerin haben wir noch. Eine, die immer ganz vorne am Lehrertisch sitzt und beim Melden den Zeigefinger so gespannt streckt, dass der Fingernagel schon ganz weiß wird. Jessica Rosenthal von den Jungsozialisten (Jusos). Die gibt sich mit dem Gesocks hinter sich erst gar nicht ab. Jessica strebt nämlich nach Höherem. Eine Bewerbung hat die junge Sozialistin auch schon fertiggemacht. Sie hat sich neulich beim Bundeskongress der SPD als Nachfolgerin von Kevin Kühnert beworben. Und ihre Ambitionen klingen gar nicht schlecht. Jessica Rosenthal will schlussmachen mit den ganzen kapitalistischen Wirtschaftssystemen. Na, wenn das ihre Juso-Sponsoren von McDonald‘s und Microsoft hören, sehen wir die Jessica mit Sicherheit in der nächsten Nachhilfestunde wieder.

Frauenquote – am Leben vorbei | New York Times – Journalismus oder Fantasy? | 451 Grad

451° hat heute ein Paket für gelangweilte Gelockdownte zusammengeschnürt. Wir eröffnen euch nämlich neue Job-Chancen in Russland, zeigen euch, was es bei virtuellen Grünen-Parteitagen zu sehen gibt und bereiten euch darauf vor, ein Quotenmensch zu werden.

Wer kennt das nicht: Man sitzt gebeutelt durch Corona zu Hause herum und fragt sich: Was fange ich mit meinem Tag an? Wir von 451° haben die Lösung! Wer sich nämlich wegen der Pandemie jetzt nach einem neuen Job umschauen muss, dem raten wir, die New York Times durchzublättern. Die haben jetzt eine wirklich brisante Stellenausschreibung in den Äther geschossen. Wenn ihr mal so richtig Bock hattet, investigativer Berichterstatter aus Russland zu werden, dann endet diese Motivation vermutlich mit dem Lesen dieser Berufsbeschreibung. Die #NewYorkTimes – oder die CIA selbst – hatten anscheinend noch ein Hühnchen mit Wladimir Putin zu rupfen und beschrieben die Arbeit als Russland-Korrespondent, na sagen wir, als nicht gerade attraktiv. Als Arbeitssuchender bekommt man dann leider eher Lust, ein unterbezahlter Feuerwerkskörperlieferant für Hochöfen zu werden. Da muss nachgebessert werden.

Bewerbungen schreiben kostet Nerven und sorgt meistens für miese Stimmung. Schaut man sich dann noch das virtuelle politische Medienangebot an, steigt die eigene Laune nicht unbedingt. Warum? Na, weil sich Bündnis 90/Die Grünen auf ihrem virtuellen #Parteitag wieder einmal ordentlich schlecht verkauft haben. Annalena Baerbock, Robert Habeck oder Ricarda Lang waren da nur die Kirschen auf der veganen Waldmeistertorte. Viele schlechte Reden und noch schlechtere Kamerafahrten sorgen dafür, dass die Wände während so einer Quarantäne immer näher kommen. Ach, und wer die Aussagen von Katrin Göhring-Eckhardt auf den einschlägigen Medien-Formaten zum Pazifismus noch nicht gehört hat, der hat hier gleich richtig etwas zum Augenverdrehen und Stirnrunzeln.

Wir denken, dass es nun Zeit ist, sich zu stärken. Was gibt es denn heute Leckeres? Ah, Kohlsuppe und einen ordentlichen Löffel weitere schlechte Laune durch Politiker-Irrsinn. Die ehemalige Doktorin Franziska Giffey will #Quotenmenschen erschaffen. Wie die verrückte Professorin – nur ohne den Titel „Professorin“ – erschafft sie in den Laboren des Deutschen Bundestages eine neue Elite für die Chefetagen dieser Welt. Nur zur Verdeutlichung: Eine weibliche Person, die aufgrund von Quotenregelungen eine bestimmte Position einnehmen darf, nennt man Quotenfrau. Das armselige Patriarchat, welches weiterhin niedere Jobs machen soll, bezeichnet man gemeinhin als Quotenmann.

Feministen werden diesen Teil des Textes hassen. Wie dem auch sei: Franziska Giffey bekommt bei ihrem Quoten-Wahnsinn auch noch tatkräftige Unterstützung von der stolzen Quotenfrau Katharina Schulze. Sehr quotesk ist das alles. Penetranz schafft vermutlich eben nicht immer Akzeptanz. Und mit Sicherheit schafft es erst recht nicht, die Langeweile wegzuspülen, die eingesperrt zu Hause herrscht.

Todesgrüße an Trump | Grüne Doppelmoral Episode 129 | Bundestag hat grippefrei

Neue Runde, neues Glück. Auf dem 451°-Jahrmarkt gibt es viel zu erleben. Die hippen Ökos sind zwar mal wieder mit Twitter beschäftigt. Aber Dr. Drosten macht Aluhut-Werfen und die Politik-Familien wollen es mit der belarussischen Achterbahn aufnehmen. Immerhin.
Doch bevor man den Jahrmarkt im schönen Konstanz betreten darf, gilt natürlich eines: Maskenpflicht! Es sei denn, man ist Bundestagsabgeordneter. Dann ist das Tragen dieser blöden Gesichtsbedeckung absolut überflüssig – über Quarantäne brauchen wir erst gar nicht zu reden. Wir wussten es doch schon immer: Mitarbeiter des Deutschen Bundestages sind einfach die besseren Menschen – Übermenschen sozusagen. Und da bessere Menschen auch gleichzeitig ein besseres Image verkaufen, lassen wir sie auch kostenlos auf den Jahrmarkt. Außer Olaf Scholz, der kann mal schön den Vollpreis blechen.
So, dann schauen wir uns mal ein bisschen um. Und da sehen wir auch schon die absolut freshen Twitter-Kids. Ralf Stegner, Margarete Stokowksi, Dunja Hayali und die kleine Luisa Neubauer. Doch anstatt jetzt Spaß auf dem Rummel zu haben, stehen alle vier nur herum, schauen auf ihre Handys und verbreiten Posts auf Twitter zur Corona-Infektion des amtierenden Präsidenten. Aber so schnell diese Euphorie kam, umso schneller ist sie bei #LuisaNeubauer auch wieder verschwunden. Die steht jetzt mit verschränkten Armen da und schmollt. Sie hat gerade erfahren, dass ihr Zug wegen eines Kabelbrandes ausfällt und sie jetzt mit einem Mietwagen über die A49 nach Hause fahren muss. Und dabei hasst Luisa (nicht nur) diese Autobahn so sehr. Sobald sie über die Autobahn zu wichtigen Terminen fährt, lenkt sie sich ständig mit Telefonaten mit Bündnis90-Kollegen ab. Doch die können dieses ständige Gejammer und Geläster auch nicht mehr hören und legen meistens sofort wieder auf. Tja, da muss Little Miss Sunshine jetzt wohl durch. Hoffentlich versucht sie nicht wieder, solange die Luft anzuhalten, bis sie bekommt, was sie will. Das wäre nicht nur gefährlich für sie, sondern auch für andere Verkehrsteilnehmer.
Aber wir lassen uns diese Oktoberfeststimmung von dieser kleinen Göre nicht verderben und streifen weiter über den Platz der guten Laune. Und da sehen wir unseren Lieblingsdoktor: Christian Drosten. COVID-19-Matador, PCR-Test-Schummler und nach unseren Recherchen ein echter Querdenker. #ChristianDrosten hat Lust auf Aluhut-Werfen. Das ist wie Ringe werfen, nur muss man hier Aluminium-Hüten auf die Köpfe von Verschwörungstheoretikern werfen. Nichts für Weicheier. Man benötigt eine ruhige Hand und Nerven aus Stahl. Dr. Drosten macht das sehr gut und trifft einen Kopf nach dem anderen. Respekt. Als Preis winkt ihm ein echtes Bundesverdienstkreuz. Das hat er sich aber auch wirklich verdient.
Zu guter Letzt kommen wir zum Highlight. Die belarussische Achterbahn. Familie Barley, Familie Steinmeier und Familie Merkel machen zusammen Urlaub und sind extra nur für diese Attraktion angereist. Schade nur, dass es keine der drei Gesellschaften bis in die Achterbahn geschafft hat. Familie Barley war falsch abgebogen und ist nun ohne Essen in Ungarn gestrandet. Frank-Walter, das Oberhaupt der Familie Steinmeier, hat sich mit Axel Springer am Würstchen-Stand verquatscht und Kleinstfamilie #Merkel war so respektvoll und hat alle Oppositionellen vorgelassen, bis dass die Achterbahn vor ihrer Nase wegen zu hoher Teilnehmerzahl geschlossen wurde. Pech gehabt.
Der Tag neigt sich dem Ende, und doch war es trotz einiger Enttäuschungen eine erfolgreiche Veranstaltung. Wir hoffen, dass ihr im nächsten Jahr wieder mit dabei seid. Dann soll es dort ganz nostalgisch eine echte republikanische Geisterbahn geben.

Kriegsgeile Grüne vergiften mit Nowitschok unsere Hirne

Ein Kommentar von Rainer Rupp.

Abgesehen von einigen wenigen durchgeknallten US-Stiefelleckern in den Regierungsparteien, wie z.B. CDU-Möchtegern-Kanzlerkandidat Friedrich Merz, CDU-Außenpolitiker Norbert Röttgen und die große SPD-Nebelkerze Heiko Maas, kommen die lautstärksten Schreihälse für mehr Konfrontation mit Russland – bis hin zum Risiko eines bewaffneten Konflikts – aus der kriegsversifften Partei „Die Grünen“.

Mit aller Macht versuchen sie derzeit mit dem Nowitschok-Nervengift-Märchen die Hirne der Menschen in unserem Land real zu vergiften. Das tun sie, indem sie gemeinsam mit anderen transatlantischen Kriegstreibern den russischen Internet-Blogger Nawalny als Opfer eines Giftanschlages hinstellen, zu dem Präsident Putin persönlich den Befehl erteilte habe. Dabei werden sie unterstützt von einem riesigen TamTam unsere selbsternannten „Qualitätsmedien“, die längst zu Schrottmedien verkommen sind.

Grüne laden Kriegsverbrecher*IN ein | Annes Transatlantiker-Talk | Assange-Schauprozess

Heute bei 451 Grad: Sevim Dağdelen gegen ein Politiker-Patriarchat und Vorverurteilungen. Zum Wohle der Umwelt verbünden sich Die Grünen mit einer Kriegsverbrecherin, und Julian Assange verteidigt sich in London. Ach, und Sarah Pagung ist heute auch mit dabei.
Es ist Sonntagabend, und das Event der Woche ist zum Greifen nah. Der große Fight um die Aufklärung des „Nawalny-Komplotts“ (ein Danke an den Spiegel für diesen Titel) und die Eroberung des Vereins Atlantik-Brücke steht in Berlin an. Analysieren wir die Sendung vom 06.09.2020, so gleicht das Studio einer Kampfarena. #AnneWill übernimmt den Part der Moderatorin und scheint es mit der Neutralität – zumindest wenn es um auswärtige Politik geht – nicht immer so genau zu nehmen. Schließlich ließ sie es zu, dass kaum für Chancengleichheit im Nord Stream 2-Ring gesorgt wurde und Schwergewichte und Transatlantiker wie Norbert Röttgen, Jürgen Trittin sowie Wolfgang Ischinger beherzt auf Sevim Dağdelen einschlagen konnten. Das tat schon beim Zuschauen weh. Immer feste mit der Rechten auf Die Linke. Sarah Pagung von der DGAP war auch da – nur der Vollständigkeit halber. Jedenfalls hinterfragte Frau Dağdelen die drohenden Sanktionen gegen Russland und die kritischen Äußerungen der Politik. Erst einmal Beweise offenlegen und eine faire Aufklärung erreichen, ist ihre Devise. Wer weiß, vielleicht hat ja sogar der Westen etwas mit dem #Giftanschlag auf Nawalny zu tun. Das hören Norbert „Euro-Kurs“ Röttgen, „Jab Jab“ Jürgen und „Die Biene“ Ischinger so gar nicht gern und strömen wie russisches Gas aus, um Sevim Dağdelen von allen Seiten in die Mangel zu nehmen. Wer den Ring wohl als Gewinner verlassen wird? Wir als Kommentatoren sind natürlich unvoreingenommen und gönnen jedem der Talkgäste bei Anne Will den Sieg. Ach ja, Sarah Pagung war auch da.
So, und wer jetzt meint, dass Jürgen Trittin schon genug dafür getan hätte, den Stern der Grünen zum Sinken zu bringen, den nehmen wir in der heutigen Episode mal auf eine kleine Zeitreise in die 1990er-Jahre mit. In eine Zeit, in der das Wort der ehemaligen amerikanischen Außenministerin Madeleine Albright anscheinend noch etwas bedeutete. Wie eine Frau, die das Massensterben von Kindern als notwendiges Übel ansieht oder Menschen dazu drängt, den sogenannten „Friedensvertrag von Rambouillet“ zu unterschreiben, und unsere Umweltpartei zusammenpassen? Bei uns erfahrt ihr es. Und nur nebenbei: Vermutlich war Sarah Pagung bei diesem #NATOKriegsverbrechen auch irgendwo mit dabei. Gesehen haben wir sie nicht, aber was heißt das schon. Madame Albright sprach sich jedenfalls auf der Fraktionsklausur von Bündnis90/Die Grünen für einen dringenden Handlungsbedarf im Klimawandel aus. Doch können wir eine Person ernst nehmen, die nach ihren Handlungen und Aussagen in der Vergangenheit noch immer im politischen Geschehen aktiv ist?
Und zum königlichen Abschluss erzählt euch Arthur noch etwas zu #JulianAssange. Der WikiLeaks-Gründer muss sich seit dieser Woche vor einem Gericht in London verteidigen – und wie es aussieht, wird auch hier das Wort „Chancengleichheit“ nicht großgeschrieben. Oder was meinen Sie, Frau Will? Sind Sie nicht auch der Meinung, dass dies wohl kein fairer Prozess wird?

Die grüne Inquisition

Der zu Zeiten der Parteigründung saftig grüne Baum der Grünen ist mittlerweile entlaubt. Das dürfte für die kritischen Beobachter des politischen Zeitgeschehens nichts Neues sein. Deshalb war abzusehen, dass dieses in seinen Werten tote Geäst in der Corona-Krise neue giftige Früchte hervorbringen würde — zum Beispiel einen Grünen-Bundesvorsitzenden, der für die Impfpflicht und damit für das Ende der körperlichen Selbstbestimmung plädiert. Solche den ursprünglichen Werten der Grünen diametral gegenüberstehenden Positionen können sich selbsterklärend nur durchsetzen, wenn es eines nicht gibt: Widerspruch in den eigenen Reihen. Diese Erfahrung musste neben vielen weiteren Parteimitgliedern der Grünen auch der Verwaltungswissenschaftler und ehrenamtliche Initiator einer Free-Julien-Assange-Mahnwache Andreas Roll machen, als er auf Facebook frei von der Leber sprach und die Corona-Maßnahmen heftig kritisierte. Nun läuft ein Parteiordnungsverfahren gegen ihn.

Die neue Hackordnung – Tacheles #35

Der Artikel von Putin über den Beginn des Zeiten Weltkrieges hat sehr unterschiedliche Reaktionen hervorgerufen, von Zustimmung bis Ablehnung. Ein Grund für Röper und Stein, sich die Rede anzuschauen und danach zu fragen, warum Putin den Artikel geschrieben hat.
Außerdem gab es wieder jede Menge anderer Themen, wie die «Prinzipientreue» der Grüne, Neuigkeiten aus dem Korruptionssumpf von Joe Biden, den wirtschaftlichen Folgen der Corona-Maßnahmen, den geplanten Corona-Impfstoffen und noch einiges mehr.

Links zur Sendung:

Putins Artikel
Zum Nachlesen https://www.anti-spiegel.ru/2020/uebe…
Zum Anhören https://www.youtube.com/watch?v=kz2Mh…

Was ist die «neue Jalta-Konferenz»?
https://www.anti-spiegel.ru/2020/aus-…

Manipulation in den Medien: Zufall oder Absicht?
https://www.anti-spiegel.ru/2020/klei…

Neue Telefonmittschnitte von Biden und Poroschenko
https://www.anti-spiegel.ru/2020/neue…
Für Hintergrundinfos hier der Link zur «Ukraine-Sendung», das Thema «Joe Biden und die Ukraine» beginnt ab Minute 25 https://www.youtube.com/watch?v=i-wfI…

Wie es 1999 fast zum 3. Weltkrieg gekommen wäre
https://www.anti-spiegel.ru/2020/12-j…

Wofür die Grünen NICHT stehen
https://www.anti-spiegel.ru/2020/fakt…

Die Kamikaze-Politik der EZB
https://www.anti-spiegel.ru/2020/auge…
Nach der Aufzeichnung der Tacheles-Sendung wurde dieser Artikel auch als Podcast veröffentlicht, hier der Link zum Anhören: https://www.youtube.com/watch?v=5S8vT…

Was sind Corona-Impfstoffe?
https://www.anti-spiegel.ru/2020/entw…

https://soundcloud.com/rubikonmagazin…

Achtung Falschmeldung

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Eilmeldung!!!! Merkel wird Spitzenkandidatin des Bündnis Grüne

Wie fast überall in der Natur wird das Weibchen vom Männchen zu ihrem Glück gezwungen.

 

Bild: pixabay.com CCO

 

Deshalb sind Verhältnisse wie in Freiburg, der spiegel berichtete, ja an und für sich biologische Verhältnisse, die nicht weiter aufregen sollten? Es kommt nur selten vor, dass das umgekehrt ist. (Quelle:nachrichtenspiegel.de)☺. Auch die Ereignisse in Chemnitz, wo ein Bürger von zwei Afghanen getötet wurde, sind in der Natur vollkommen natürlich und sollten nicht hochgespielt werden? Es geht eben um den Kampf ums Dasein. Daher sind die Verhältnisse, die die geschätzte Frau Bundeskanzler Merkel in Deutschland geschaffen hat, ja durchaus in einem zurück zur Natur zu verstehen.

Wenn Menschen trainiert wurden Widerstand gegen ein hirnloses Regime aufzubauen, was seit Jahren zunächst in Otpor in Serbien geschah (Quelle: sueddeutsche.de), und die dann noch zu Nahkämpfern durch Schulungen des Pentagons ausgebildet wurden (Quelle: taz), dann kann man die doch nicht nach Europa hereinlassen, wo so viele ohne ihr Hirn einzuschalten herumlaufen? (Quelle:nachrichtenspiegel). Doch ist es nicht genau umgekehrt? Ist nicht die in Otpor den Revolutionären gelehrte Strategie: http://Das Regime lächerlich machen, kreativ sein und Ausdauer beweisen: Die serbische Demokratie-Aktivistengruppe Otpor schult weltweit Oppositionelle – auch in Ägypten, Tunesien und Iran. gerade in Mitteleuropa, wo gerade so kurzsichtige Politik gemacht wird, genau die richtige Strategie? Brauchen wir nicht Menschen, die erfolgreich Umstürze in Ägypten und Tunesien, und Oppositionspolitik in Syrien gemacht haben, bei einer Elite, die uns mitten in einen fatalen Krieg mit Russland hineinführt? (Quelle:defensenews.com).  Das heißt lächerlich machen, muss man die derzeitigen Entscheidungsträger-innen nicht? Sind sie das nicht schon? Doch zum Umsturz hat es bei einer Erziehung, die folgsame Schafe erzeugt, bis jetzt noch nicht gereicht. Doch vielleicht können das die erfahrenen Nahkämpfer aus Süd und Ost ja viel besser als wir, die wir selbst ja nur im Gewaltfreien Widerstand geschult sind???

Da die Frau Bundeskanzler sowohl bei der Bundestagswahl, als auch bei den folgenden Landtagswahlen Rekordergebnisse erreicht hat, wird sie natürlich auch die weiteren drei Jahre noch im Amt bleiben. Allerdings wechselt sie im fliegenden Wechsel zu den Grünen, die ihre Politik scheinbar doch besser verstehen können, als die CDU.

Die Erfolge ihrer Politik sind allerdings wirklich herausragend:

Besonders erwähnen sollte man ihren unermüdlichen Einsatz für den Frieden. (Quelle:spiegel.de). Vor allem in Europa: (Quelle:spiegel). Die Ursache für die Spannungen liegt sicher bei Russland und nicht bei Soros. (Quelle:cnn.com). SOROS: Well, I set up a foundation in Ukraine before Ukraine became independent of Russia. And the foundation has been functioning ever since and played an important part in events now.☺Meinte er einige Monate nach dem Euromaidan, der nach einem nicht verfassungsmäßigen Umsturz, zu anhaltenden Spannungen des Westens mit Russland führte. Es ist dem Westen erfolgreich gelungen, die sonst aussterbende Minderheit der Ex-Sowjetischen-jetzt wirtschaftlichen Elite des Landes unter bleibenden Naturschutz zu stellen. (Quelle:süddeutsche.de und nachrichtenspiegel.de). Auch konnten die derzeit staatlichen Felder der insolventen Ukraine für Monsanto und Co erfolgreich reserviert werden. (Quellen:Ostinstitut , heise.de, die Zeit). Das wird wieder die Firma Nestle freuen, da das Grundwasser der Ukraine, als Trinkwasserreserve der Menschen dort, durch intensive Landwirtschaft unbrauchbar wird. So kann eben die FA Nestle ein gutes Trinkwassergeschäft machen. So hilft einer dem anderen für eine bessere ökologische Welt. Siehe dazu auch: infosperber.ch

Auch ihr Einsatz für die Ökologie Deutschlands ist beachtlich☺: (Quelle:oekologischer-fussabdruck-und-biokapazitaet). Das heißt es bleibt Angela bei den Grünen noch über viele Jahre sehr konstruktive Tätigkeit, auf diesem Gebiet.

Auch in der Frage der Armutsbekämpfung hat Angela unbeschreiblich viel geleistet☺: (Quelle:spiegel.de/millionen-menschen-in-deutschland-an-der-armutsgrenze).

Auch in Südeuropa ist die Hilfe der Bundesregierung sehr effektiv. Es wurden die ganz großen Firmen ausgespart und die Reformen auf Kosten der Rentner, der normalen Bürger und des Mittelstandes durchgeführt.(Quelle:sueddeutsche.de und http://www.ralf-brauksiepe.de/fileadmin/Fraktion/fd150130.pdf .Unter anderem muss sie-die griechische Regierung (Anmerkung des Verfassers), garantieren, dass die Reichen auch Steuer zahlen„.

Der durch Angela Merkel still und heimlich immer mehr gestärkte Wirtschaftsliberalismus, der den Mittelstand und die Armen noch mehr verarmen lässt, gemeinsam mit einer unkontrollierten Einwanderung führt zu Harmonie, Sicherheit, Toleranz und Menschenfreundlichkeit in Europa? (Quelle: NZZ). Ja eine Spaltung zwischen rechts und links wird gerade durch eine solche  kluge Voraussicht absolut im Keim erstickt? Zuerst Revolutionen aufbauen, Waffen verkaufen, dann fünf Jahre lang die Flüchtlinge in den Flüchtlingslagern in Nahost verrecken lassen und dann sagen, kommt alle zu uns, auch ohne Papiere?

Zum einen hat sie den Wirtschaftsliberalismus eben gestärkt. Hat sie manches, was sie in der  Vergangenheit, die sie in der DDR, im Sowjetsystem gelernt hat, doch erfolgreich anwenden können? Oder war sie daran so gewöhnt, dass sie alles kritiklos hingenommen hat? 2015 bekamen alle Asyl, auch ohne Papiere und Edward Snowden, der seine Karriere, wegen der Veröffentlichung der Wahrheit seine Karriere aufgegeben hat, der bekommt nicht Asyl? Folgen hat die Information, die Snowden uns weitergegeben hat allerdings überhaupt keine gehabt. Es besteht weiterhin eine Überwachung, die die der Sowjetüberwachung um Potenzen übersteigt. Des weiteren gibt es  Polizeigesetze in Bayern, wo unbescholtene Menschen, ohne Gerichtsurteil inhaftiert werden können, ein geplantes Wahrheitsministerium und vieles mehr. Und noch eines hat sie mit Größen aus dem Sowjetsystem, wie Erich Honecker gemeinsam: Einen Hang den Lebensabend in Südamerika zu beschließen? (Quelle:news for friends).

Das heißt Angela hat nicht nur in Deutschland Großartiges geleistet, sie hat auch Europa, im Gegensatz zu ihren Vorgängern, in eine Rüstung- wirtschaftlich sehr spannende Konfrontation mit Russland gebracht☺?

Eigentlich gebührt ihr der Friedensnobelpreis☺☺☺. (Quelle:welt.de/politik/Friedensnobelpreis-Da-ist-Merkel-ein-heisser-Tipp. Und orf.at). Doch was hat das jetzt mit dem Titel zu tun? Ökologisch sollte man doch das Übel an der Wurzel packen und beseitigen? Das ist doch klar? Und da der Mensch die Wurzel der weltweiten Umweltverschmutzung ist, so wird doch eine überzeugte Ökologin, Physikerin oder was auch immer, klar sehen, dass diese Wurzel, eben die Menschheit, eben durch einen Atom-Weltkrieg beseitigt werden sollte? Ökologisch ganz einfach konsequent und geradlinig? Wir schaffen das!!!  

P.S: Warum schreibe ich so locker über diese Dinge? Zunächst habe ich eine Versicherung bei der Münchner Rückholversicherung gegen Schäden durch einen Atomkrieg abgeschlossen. Die hat sogar sehr undurchschaubare Schäden am WTC komplett bezahlt. Die zahlt sicher auch den Weltuntergang? Beziehungsweise den Untergang der Menschheit, denn nach einem atomaren Weltkrieg ist es sehr fraglich, ob wir Menschen auf diesem Planeten noch existieren können? Des weiteren habe ich mich an einem Bunker anteilsmäßig beteiligt, damit ich für alle Fälle gerüstet bin. Dort komme ich wahrscheinlich dann nicht mehr heraus, denn die Erde ist sehr lange verstrahlt, doch zumindest habe ich hier alles versucht. Dann habe ich mit seiner Heiligkeit Franziskus ausgemacht, dass ich oben im Himmel ein sehr schönes Zimmer bekommen werde. Das kostet oben zwar ordentlich Miete, aber was tut man nicht für sein Seelenheil? So rasch könnten wir also im Himmel sein? Und da soll noch jemand sagen, die herrschenden Kräfte bringen uns nicht erheblich dem Licht näher?

Denn wenn uns jemand hinter das Licht führen will, so könnte das für uns ja ein großartiges Training unserer Fähigkeiten sein, die Wahrheit zu erkennen? Eine Schulung, die man vielleicht durch nichts ersetzen kann? Wenn uns jemand wiederholt immer wieder die Unwahrheit sagt, dann kann das für den, der die Unwahrheit sagt, so sein, dass er selbst die Unwahrheit glaubt. Doch für den, dem die Unwahrheit gesagt wird, kann das nicht nur eine Willens und Gedankenschulung sein, sondern er kann sogar seinen Humor dadurch schulen!?

DIE GRÜNEN – das verdiente Ende einer überflüssigen Partei

Freitag, 29.4.2017. Eifel. Ja, was waren das für Zeiten – Ende der siebziger Jahre. Die Gesellschaft war im Umbruch. Ganz große treibende Kraft: die Musik – besonders die „Negermusik“ mit „Stromgitarren“. Aber es gab noch mehr: ein Erwachen an Spiritualität, an Verantwortungsgefühl für den ganzen Planeten, zunehmen mehr Menschen wurde klar: es ist unwichtig, ob die Fabrik vom kapitalistischen Ausbeuterbaron der Union oder vom Kommissar der KPD geleitet wird: die Fabrik musste weg, sie verseuchte den Lebensraum ganzer Generationen. Es war ja damals auch eine gefährliche Zeit: gegen Kapitalismus zu sein war verboten und führte per Berufsverbot schnell zur Arbeitslosigkeit, überhaupt war echtes „links-sein“ gefährlich, damals war man dann sofort ein „RAF-Sympathisant“ so wie man heute bei jeder Kritik an staatlichem Handeln ganz schnell „rechts“ wird (…also ob „links sein“ in diesem Land jeweils „gut“ war). Darum war es elegant, den Protest gegen die Nato, gegen die Atommeiler, gegen die grassierende Umweltzerstörung auf einer bislang unbeobachteten Flanke durchzuführen: dem Kampf um die Umwelt. Das verunsicherte das Establishment (das sich gerade positionierte, um die Oberherrschaft über die Musikkultur wieder zurück zu gewinnen – was heute zu 95% gelungen ist), war man sich doch nicht klar, ob „Umweltschutz“ nicht vielleicht doch irgendwie „antiamerikanisch“ war – oder vielleicht sogar irgendwie „links“.

Man konnte derzeit interessante Beobachtungen machen: es ging das Gerücht herum, dass Wale intelligent seien … und die Aktivitäten des Greenpeaceschiffes wohlwollend begleiteten. Die große Liebe meines Lebens brach damals zu einer Wochenendreise zu einem Bauernhof auf (heute würde man sagen: Öko- oder Biohof), wo der Kohl nach Mondzyklen gepflanzt wurde: ich war sehr interessiert an den Ergebnissen – leider starb mein großer Schwarm auf dieser Reise bei einem Autounfall – kam nie am Zielort an. Es gab diese erstaunlichen Berichte vom schottischen Dorf Findhorn, wo Biologen und Theologen aus aller Welt anreisten, um einem Mysterium auf die Spur zu kommen: auf kargstem Boden wuchsen dort Riesenkürbisse … weil man mit Naturgeistern sprach. Der amerikanische Ethnologe Carlos Castaneda brachte der Welt die spirituelle Sichtweise indigener Völker nach (wobei es egal ist, ob er es selbst erlebt hat oder es eben nur aus den alten Schriften über die Indianer herausfilterte), in Deutschland reagierte die wissenschaftliche Welt positiv auf diese Veröffentlichungen, mit seinen Werk „Der Wissenschaftler und das Irrationale“ vereinte Hans-Peter Duerr Dutzende von Wissenschaftlern, die Beobachtungen gemacht hatten, die das materialistische Weltbild des Kapitalismus massiv in Frage stellten – und so seine Wurzeln angriffen. Es ging nicht nur um ein „kleines bischen Umweltschutz“ (Dosenpfand) – es ging um eine ganz andere Art zu leben, eine Art, die den nichtmenschlichen Lebewesen auf diesem Planeten auch noch eine Chance gab, das nächste Jahrtausend zu überstehen.

Es gibt sie auch heute noch, diese Informationen, die unser pseudowissenschaftliches, kapitaldogmatisches Weltbild in Frage stellen – zum Beispiel die Existenz von Pilzen, die zwei Milliarden Jahre älter als erlaubt sind und ohne Licht und Sauerstoff überleben konnten (siehe Grenzwissenschaften) … was zeigt, das älteste menschliche Vorstellungen von „Leben“ als eigenständigem Element (in China neben Feuer, Wasser, Erde und Luft als „Holz“ beschrieben) der Wahrheit näher kommen als der barbarische Steinzeitmaterialismus der Moderne, der aber unabdingbar zum Betriebssystem des umweltvernichtenden Kapitalismus gehört. Was aus diesem Fund folgert? Nun – wir dürfen mit einem Universum voller Leben rechnen, dass sich überall – aus eigener Kraft – manifestiert. Da wir ein sehr junger Planet sind, wird es wahrscheinlich, dass „dort draußen“ Zivilisationen existieren, die Milliarden von Jahren älter sind als wir – und deren Technik uns so unbegreifbar ist wie dem Neandertaler ein I-Phone. Ja- damals behandelten wir im Philosophiestudium die Intelligenz von Walen und Delfinen – gemäß den Definitionen der Philosophie waren sie als intelligent anzusehen, gemäß den Definitionen des Kapitalismus waren sie nur verwertbare Biomasse … woran Sie schon jetzt erkennen können, welche Qualifikationen ein Biologe haben muss, um eine Festanstellung in der Industrie zu bekommen.

Aus dieser gewaltigen, die ganze Republik umfassenden Gegenbewegung erwuchsen bald die GRÜNEN – eine Partei, die der politische Arm der alternativen Kultur sein sollte, eine Partei, die den Satz „Mehr Demokratie wagen“ (Willy Brandt, SPD) in die Realität umsetzen wollte: Basisdemokratie war gefragt, alternativ zu Ämterhäufung und Machtkonzentration.

Und heute – 37 Jahre nach ihrer Gründung: sind die Grünen am Ende. Es ging schnell. Innerhalb nur eines Jahres verloren die Grünen zwei Drittel ihrer potentiellen Wähler, aktuell drohen sie aus den ersten Landsparlamenten (NRW) zu fliegen. Die Hälfte der deutschen Wähler könnte insgesamt ganz auf die Partei verzichten (siehe Mopo) – und schaut man genauer hin, versteht man auch warum (siehe Basisgruen):

„Zu Beginn machten Studenten einen Großteil der Grünen aus. Daher galt die Partei nach ihrem Einzug in verschiedene Landesparlamente und den Bundestag als Nachfolger der sogenannten Außerparlamentarischen Opposition (APO) auch 68er-Bewegung genannt. In den Anfangsjahren sahen auch viele Erwerbslose und Hausbesetzer ihre Interessen von den Grünen vertreten.

Heute stellen Beamte und Angestellte des öffentlichen Dienstes mit rund 45 Prozent fast die Hälfte aller Parteimitglieder von Bündnis 90/Die Grünen. Hinzu kommen jeweils etwa ein Viertel Freiberufler und Angestellte. Lediglich vier Prozent stammen aus der Arbeiterschaft.“

Die Grünen sind … die Partei der Staatsdiener geworden. Eine Partei von Bessermenschen, deren Mitglieder vor allem eins im Sinn haben: aus der Position der wirtschaftlichen Gewinner des Kapitalismus heraus andere als unvollkommene Untermenschen zu definieren, weil sie Fleisch essen, Diesel fahren oder kein Haus mit steuerlich subventionierten Solarzellen auf dem Dach haben … und kein Geld für Einkäufe im Bioladen (siehe Bpb):

„Seit Gründung der GRÜNEN hat sich das Alter ihrer Wählerschaft geändert: Von 80 Prozent ist der Anteil der unter 35-Jährigen auf 10 Prozent gesunken. Auch die soziale Zusammensetzung hat sich gewandelt. Die Wähler der Partei haben überdurchschnittlich hohe Einkommen und sind vornehmlich im Dienstleistungs- und Bildungsbereich beschäftigt.“

Koalitionen mit dem „Klassenfeind“ – der Banken- und Kapitalpartei CDU – sind inzwischen nicht nur möglich, sondern sogar ausdrücklich erwünscht – und sie funktionieren auch gut … wie man in Hessen und Baden-Würtemberg sieht.

Die Ergebnisse grüner Politik? Das größte Artensterben seit den Dinosaueriern (siehe ntv), wobei als Ursache gerne „der Mensch“ genannt wird – und nicht der Moloch Kapitalismus mit seiner eindimensionalen „Macht-euch-die-Erde-untertan“-Wissenschaft. Menschen an sich – das beweisen die indigenen Stämme – können sehr wohl mit der Natur in Einklang leben; wo Natur jedoch nur aus geistlosem Urschlamm hervorgekrochene Biomasse ist,  kann man bedenkenlos frei schalten und walten: völlig ohne Hirn und Verstand. Das Umweltbundesamt sieht inzwischen das Artensterben noch nicht mal mehr als Problem an, in seinen Datensammlungen (siehe Umweltbundesamt) sucht man vergeblich nach dem Feldhamster – so vergeblich wie auf unseren Feldern. Unglaublich, oder? Es dreht sich alles nur noch um das Einfamilienhaus des Grünbonzen: es will für sich möglichst saubere Luft, gesundes Essen, ein feines Gewissen und einen SUV der Marke Audi – uninteressant sind die 1,7 Millionen Kinder, die jedes Jahr an Luftverschmutzung sterben (siehe Zeit), die Tatsache, dass unsere Umweltgifte jetzt schon in 10000 Metern Tiefe die Fische vergiften (siehe Zeit) oder das der kapitalistische Lebensstil selbst einzig und allein Ursache für das ökologische Desaster ist und zu neuen Herrenmenschentypen führt, wie wir sie aus der Kolonialzeit kennen (siehe Zeit):

„Je freizügiger und egozentrischer sich die Abkömmlinge der konsum- und technikaffinen Kulturen aufführen, desto überlegener dürfen sie sich fühlen, und desto gedemütigter stehen die Zurückgebliebenen da. Kulturen, die an traditionellen, zumal religiösen Maßstäben ausgerichtet sind, verlieren jeden Schutz davor, ihren Modernisierungsrückstand vorgeführt zu bekommen“

Der pseudogrüne Herrenmensch zeigt sich als besonders widerlicher Verwandter des alten Kolonialherren und seines Schwagers, des Industriebarons. Er sieht sich gerne in der Rolle als Ankläger und Lehrmeister der ganzen Nation, jagt die Fleischesser mit besonderer Niedertracht … vergisst aber ganz zu erwähnen, dass die Zustände in der Massentierhaltung im Prinzip erstmal nichts mit dem Fleischkonsum zu tun haben, sondern mit der industriellen Mechanisierung der Nahrungsmittelproduktion. Hier würde man aber die Wurzeln das Kapitalismus angreifen … wer möchte das schon wirklich. Nachher streichen die Arbeitgeber wohldotierte Pöstchen für verrohte Grüne. Verroht? Ja – das kommt von der Ex-Grünen Jutta Ditfurth, die die Grünen als „Partei der vorrohten Mittelschicht“ ansieht – und uns darüber aufklärt, warum das so ist (siehe Spiegel):

„Die Täuschung irgendwie „anders“ zu sein gelingt nur, weil die heutigen grünen Wähler getäuscht werden wollen und selber täuschen. Die Grünen sind die Partei der gehobenen und auch der verrohenden Mittelschicht. Man attestiert sich wechselseitig ein alternatives Image. Mittvierziger in gutbezahlter Position mit zwei Kindern, Eigenheim, Vermögen, Aktien und regelmäßigen Flugreisen, die die Grünen wählen, weil sie schick sind, werden sich von mir nicht davon überzeugen lassen, dass die Grünen keine soziale Partei sind, weil sie das gar nicht interessiert.“

Wir erfahren sogar noch mehr von den Dimensionen des grünen Verrats an den eigenen Idealen … und dem knallharten Willen unserer Leitkultur, alle politischen Alternativen in Europa umgehend zu kontrollieren:

„Özdemir war 2002 nach der Bonusmeilen-Affäre und dem Skandal um einen Privatkredit, den er von dem PR-Berater Hunzinger bekommen hatte, eine Zeitlang aus der deutschen Öffentlichkeit verschwunden. Er war in den USA, gefördert vom German Marshall Fund, und hat eine Art Zusatzausbildung gemacht. Danach folgte der steile politische Aufstieg – und plötzlich sitzt er in allen möglichen Gremien, die immer etwas damit zu tun haben, wie sich Europa und Deutschland zu den USA verhalten. Im Oktober 2010 veröffentlichte Wikileaks rund 400.000 Geheimdokumente zum Irak-Krieg. Das fand Cem Özdemir ethisch bedenklich. Aber die Grünen waren mal für Transparenz!“

Klingt irgendwie nach „Verschwörungstheorie“ … allerdings ist „Verschwörungstheorie“ ja nur ein Terminus Technikus für „verbotene Wahrheiten“ – an die wir uns längst gewöhnt haben. Noch eine Wahrheit aus dem Hause Ditfurth (… die ja selber gerne Verschwörungstheoretiker jagt)? Gerne, aus gleicher Quelle:

„Ich habe die Einflussnahme der US-Regierung auf hiesige Politiker ja selbst erlebt: Als ich Bundesvorsitzende der Grünen war, wollte das US State Department Kontakt zu mir aufnehmen. Ich sagte: kein Interesse. Bei meiner Vortragsreise 1987 durch die USA haben sie es trotzdem versucht. In der Georgetown University in Washington stand ich plötzlich vor einem geladenen Publikum – darunter jede Menge Uniformträger und CIA-Mitarbeiter. Wir haben uns lautstark gestritten – ein ehemaliger Stadtkommandant von Berlin brüllte los: „Wenn wir gewollt hätten, hätte es die Grünen nie gegeben!“ Mein Gastgeber von der Universität versuchte nach der Veranstaltung, mich dazu zu überreden, an einer Studie über die Grünen mitzuschreiben. Da hätten auch schon andere Grüne zugesagt – „gute Freunde“ wie Otto Schily und Lukas Beckmann.“

„An einer Studie mitschreiben“ heißt auf Deutsch: Geld nehmen. Jetzt führt der Mann mit der unklaren Anbindung an ausländische Machtapparate die Grünen … und es wird einem fast schon übel, wenn man liest, wo er sich so herumtreibt (siehe Deutsch-türkische Nachrichten):

„Cem Özdemir gehört zu den wichtigsten deutschen Unterstützern der neokonservativen US-Denkfabrik „Project for a New American Century“ (PNAC). Die wichtigsten Mitglieder des PNAC sind unter anderem Dick Cheney, Donald Rumsfeld, Paul Wolfowitz oder auch der Ex-CIA-Chef James Woolsey.“

Was man da nicht alles erfährt: Abschaffung des Kündigungsschutzes – für Grüne kein Problem, Abschaffung des Antidiskriminerungsgesetzes – Grüne voll dabei; Jagd auf Wikileaks – der Cem ist ganz vorne mit dabei – zum Schutz der geopolitischen Ziele der USA … weshalb der gute Cem auch mit dem Baron von Guttenberg einer Meinung war, dass Deutschland sich an der Zerstörung des lybischen Staates hätte beteiligen sollen.

Er tritt damit in die Fußstapfen eines ganz großen Grünen – Joschka Fischer – der die Grünen in den Krieg gegen die Armen im In- und Ausland geführt hat, einen Krieg, den der deutsche abhängige Eigenheimbesitzer nur zu gern führt, hält er ihm doch die lästige Konkurrenz vom Markt: im Ausland wurde Jugoslawien bombardiert (begleitet durch eine kriegslüsterne Medienkampagne in Deutschland, die auch mal zu platten Lügen griff – siehe Nachdenkseiten), im Landesinneren wurde der Krieg „Reich“ gegen „Arm“ vom Zaun gebrochen, in dem man einfach mal den Spieß umdrehte und den Arbeitslosen selbst dafür verantwortlich machte, dass sein Stahlwerk abgebrochen, seine Autofabrik geschlossen oder seine Drogeriekette bankrott gegangen war. Er selbst war auf einmal verantwortlich dafür, dass die Konzerne lieber Kinderarbeit in Asien in Anspruch nahmen anstatt Qualitätsarbeit aus deutschen Landen: der grüne Herrenmensch brauchte keine Arbeiter, er wurde ja von den Herren gewählt, die peinlich darauf achteten, sich ein Werteuniversum zu schaffen, in dem sie – vegan, kosmopolitisch, amerikagläubig – die Krone der Menschheit darstellten.

Ja – Joschka Fischer, der sich einer „strategischen Partnerschaft“ mit Madelein Albright rühmt (siehe Stern), jener Frau, die den Tod von 500 000 iraktischen Kindern für „akzeptabel“ hät (siehe Fembio) und von Professoren in den USA selbst als Kriegsverbrecherin gehandelt wird (siehe claremontindipendent): kein Problem für einen echten Grünen von Schrot und Korn, der bis heute nicht gegen die Aussage des RWE-Chefs vorgegangen ist, dass er ihn gekauft hätte (siehe Stern, wie oben). Für solche Grünen – die den Menschen im allgemeinen als das große Übel des Planeten ansehen – sind Massen von Toten nur gut für die Umwelt – wenn es denn ungrüne Untermenschen sind, die ihren Müll nicht ordentlich trennen und kein Geld für den grünen Bioladen haben.

Selbst aktuell erleben wir heute die andere supergrüne Führungskraft – Katrin Göring-Eckhard – als äußerst klassenkämpferisch … wahrscheinlich, ohne dass sie es noch selbst bemerkt (siehe Tagesspiegel):

„Ich habe dafür gekämpft, dass das Schulessen in die Hartz-IV-Pauschale aufgenommen wurde. Das hatte zur Folge, dass das Essen nicht mehr vom Amt bezahlt werden musste, sondern von der Familie. Leider meldeten daraufhin viele Eltern ihre Kinder vom Schulessen ab. Kinder wurden dadurch ausgegrenzt. Das war für mich eine bittere Erfahrung.“

Nun – der Hartz-IV-Abhängige ist durch reine Not gezwungen, streng betriebswirtschaftlich (wie jeder Unternehmer) zu handeln: Schulessen ist teuer (bis zu 3,90 Euro pro Mahlzeit – siehe Der Westen) … das Mittagessen allein würde den Regelsatz für Kinder (2,90 Euro am Tag) weit übersteigen, der Arbeitslose hat aber nicht nur den grünen Gnadenakt zu bedienen, sondern auch für Frühstück und Abendbrot seiner Kinder zu sorgen. Zu hohe Mathematik für die abgebrochene Theologiestudentin – aber lebensnotwendige Handlung für die Entscheider und Finanzverantwortlichen in der Bedarfsgemeinschaft. Aber man darf ja auch „bitter“ reagieren und den Armen so einfach mal ein hohes Maß an Asozialität unterstellen … weil man dank staatlicher Subventionierung ganz oben auf der Leiter steht.

Klar gäbe es noch grüne Politikfelder, die zu bearbeiten wären. Umweltschutz, zum Beispiel. Doch dafür ist die Lehrerpartei einfach zu blöde – um es mal deutlich zu sagen. Ja, es gibt ein Fahrverbot der schwarz-grünen Landesregierung für Diesel in Stuttgart, um die Feinstaubwerte zu senken (siehe Zeit). Das Schiffsdiesel jedes Jahr 60000 Menschen töten und allen die 15 größten Dieselqualmer mehr Schwefeldioxyd produzieren als alle Autos der Welt zusammen (siehe 20minch) – uninteressant. Arme haben keine Schiffe. Dass man ohne Dieselautos in Deutschland das Klimaziel unmöglich erreichen kann (siehe Spiegel): unwichtig, dass Dieselautos deutlich weniger vom seltenen Rohstoff Öl verbrauchen: egal, Hauptsache, es lebe der selbstherrliche grüne Aktionismus, der uns schon das Dosenpfand eingebracht hatte.

Zu Zeiten, wo selbst Regierungsmitglieder vor einer drohenden Oligarchie der Reichen reden (siehe Tagesspiegel), wo der Finanzwirtschaft Billionengeschenke des Steuerzahlers zu neuen Höhenflügen durch Gratisspielgeld verhelfen (siehe Spiegel), wo eine gezielt von oben angekurbelte Inflation (siehe Tagessschau) eine breitflächige Enteignung von Armen befördert, wo Feministinnen bemerken, dass die vielgeliebte Abtreibung zu einem neuen Euthanasieprogramm (zur „eugenischen Selektion“) verkommen ist (siehe Standard), dass – seltsamerweise – die Kinder der Amish in den USA … ohne Impfung … deutlich gesünder leben (ohne Allergien!) als ihre Zeitgenossen (siehe Epochtimes) und inzwischen 40 Prozent der Arbeitnehmer keine Vollzeitstelle mehr haben (siehe Spiegel) gäbe es genug Themen … weit jenseits jenes „Elektroautos“ der NRW-Grünen, das sich bei genauerem Hinsehen auch als Trugschluss erweist (siehe Tagesanzeiger) … mal abgesehen davon, dass sich kaum einer (außer Joschka Fischer) so ein Gefährt für 170000 Euro leisten kann (siehe Teslamotors).

Es wird also dringend Zeit, dass die grüne Lüge in der Versenkung verschwindet – und Platz macht für echte, bürgernahe, realitätsbewusste humane Alternativen, die nicht vom Umweltschutz sondern für den Umweltschutz leben wollen. Alternativen gibt es schon – zum Beispiel die Humanistische Friedenspartei, die echte, zeitgemäße „grüne“ Politik macht – oder die Bewegung „Demokratie in Bewegung„, die sogar zur Bundestagswahl antritt und das alte basisdemokratische Element wieder aufleben läßt.

Was immer die auch bringen: alles wird besser sein als die grüne Lügenpest, über deren Ableben vor allem SPD und CDU erschrocken sind: sie verlieren ihren besten und treuesten Partner. Und echte Alternativen sind dringend nötig: ein Drittel aller Arten sind allein in Deutschland vom Aussterben bedroht (siehe Zeit), nach dem Insektensterben („Der Trend geht zur sauberen Frontscheibe“ – siehe FAZ) folgt nun das große Vogelsterben (siehe bund) – Fakten die zeigen, wie überflüssig, nutzlos und sogar schädlich der grüne Häuslebauer und seine Partei für dieses Land und diesen Planeten geworden sind.

 

 

 

 

 

Margarete Bause, DIE GRÜNEN – Rufmord gegen den Nachrichtenspiegel. Oder die Frage: was ist eigentlich „links“?

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Mittwoch, 15. Juni 2016. Eifel. Ja, es gab hier keine kleine ungewollte Pause meinerseits. Ein Jahrzehnt nach den „rot-grünen“ Reformen entwickelt sich Deutschland – streng nach Maßgabe von McKinsey – zurück zu einem Dritte-Welt-Land: zum ersten Mal seit 56 Jahren durfte ich erleben, wie es ist, eine Woche ohne Telefon und Internet zu sein. Hat es so etwas je gegeben in diesem Land? Klar – das gibt es immer häufiger: wird erstmal der Strom abgestellt, wird es auch mit der elektronischen Kommunikation schwierig, das erleben immer mehr Menschen in Deutschland. Nicht nur ich war betroffen: über 1000 Haushalte im Umkreis durften erleben, was „Krisenmanagement“ in einem dank McKinsey und Renditewahn maximal verschlankten Privatkonzern bedeutet – da geht dann eben gar nichts mehr. Schuld war – vielleicht ein Gewitter. Nun – es bedurfte mehr als ein Dutzend Telefonate (mit Prepaidhandy), bis ich überhaupt die Auskunft bekam, dass eine „Massenstörung“ vorlag, über die „die Techniker nicht gerne reden“. Wer redet denn auch gerne darüber, dass auch die Telekom sich wie jeder andere Privatkonzern (oder der Staat bei der Arbeitslosenversicherung) verhält – renditemaximierend, was heißt: fleißig kassieren, aber nicht liefern.

Es ist viel geschehen in der Zeit, viel, zu dem ich gerne etwas geschrieben hätte. Einiges wird hier noch nachzuarbeiten sein, allein die Anschläge in Orlando zeigen, das ultrarechtes Politikverständnis wieder zu Taten motiviert, die grauenvoll sind: der „Andere“, der „Fremde“, der „Außenseiter“ wird wieder radikal ausgemerzt, weil er kein Recht auf Leben hat – jedenfalls nicht in den Augen seiner selbsternannten Feinde.

Was aber noch geschah: es gab einen Rufmordangriff gegen den Nachrichtenspiegel, er bezog sich auch einen älteren Artikel von mir:

„Wir freuen uns über eine aktive und lebhafte Diskussion. Verlinkungen auf Blogs der neuen Rechten, die gegen unsere Netiquette verstoßen, werden jedoch nicht geduldet und wurden dementsprechend entfernt.“ 

Zu finden beim Facebookauftritt von Margarete Bausem, Fraktonsvorsitzender der Grünen im Bayrischen Landtag (siehe Facebook). Ein Leser hatte ihn dort verlinkt. Zugegeben, der Titel des Artikels „Die Grünen – der letzte Dreck“ (siehe Nachrichtenspiegel) ist wie üblich etwas drastisch gewählt. Da ich mir Gehör verschaffen möchte im Meinungsbildungsprozess der Republik und dies nicht dank der Arbeit meiner Vorväter erhalten kann (die haben mir leider keine Zeitung hinterlassen, dafür selbst gebaute Möbel), wähle ich lieber aufregende Titel als langweilige, gerne auch mit Emotionen untermalt – und als einer jener, die im DFG/VK, in der Bürgerintiative Umweltschutz, in der alternativen Zeitschrift Holzwurm (die „Zeit“ hat uns 1982 mal erwähnt: als „Hinterwäldler“ und „Plärrer“, siehe Zeit – wobei ich doch merke, dass der Eifelphilosoph einer gewissen Tradition treu geblieben ist), im antifaschistischen Aktionsbündnis und diversen anderen alternativen Projekten aktiv war und somit zu den Aktiven jener Bewegung gehörte, aus denen später die „Grünen“ wurde, erlaube ich mir auch das Recht, hier drastisch zu formulieren.

Was enthielt der Artikel?

Nun – einfach nur eine Sammlung von Fakten zu den „Grünen“, wie üblich aus „deutschen Qualitätsmedien“. Es ging um Grüne, die zur AKW-Lobby gewechselt sind, als Lobbyisten bei „Mars incorporated“ landeten, als Berater bei Siemens, BMW, RWE aktiv sind oder sich vom deutschen Zigarettenverband bzw. der Pharmaindustrie anwerben ließen – Menschen, die ihr politisches Mandat zum persönlichen Vorteil gebrauchten und so die „Basis“ verrieten. Nun – mit Verrat an der Basis haben die Grünen Erfahrung. Nur langsam sickert die Erkenntnis durch, dass die Friedensbewegung mit den Grünen eine bellizistische – also kriegstreiberische – Partei geschaffen hat – dank ganz besonderem „Personal“. Der Artikel zitiert eine Studie, die ich hier gerne noch mal bringe, weil sie aktuell bleibt (siehe Matthias Künzel):

Auf der einen Seite ist die Faktenlage über Deutschlands Rolle im Vorfeld dieses Krieges ganz eindeutig. Hier kommen Brigadegeneral Loquai, der kürzlich vom IPPNW für seine Studie über den Kosovo-Krieg geehrt wurde und und der aus dem Inneren des OSZE-Apparats heraus analysierte und mein Buch, dass von außen an diesen Konflikt heranging und besonders die einschlägigen englisch-sprachigen Publiktionen rezipierte, zu ein und demselben Schluß: „Zu einer Zeit“, schreibt General Loquai und ich stimme ihm darin zu, „als die anderen Nato-Mitgliedsländer noch nicht daran dachten, machte sich die deutsche Politik zu einer Speerspitze für einen direkten militärischen Einsatz im Kosovo.“

Ja – „rot-grün“ ist nicht „nur in den Krieg hineingezogen worden“ – sie waren die treibende Kraft hinter dem ersten Auslandseinsatz deutscher Soldaten seit Hitler.

Im Weiteren schrieb ich über den Herrn Kretschmann: ein begeisterter Fan der „Löwendivision“ und Freund der Bundeswehr, deren Jugendoffiziere er gerne in Schulen sieht, wo er erstmal 11600 Lehrer abgeschafft hat. Dafür will er satellitengestützte PKW-Maut – wodurch man jedes Auto gezielt überwachen kann. Ja: so ein echer Grüner ist ein professioneller Wendehals. Dies zu verlinken, verstößt jedoch gegen die „Netiquette“. Habe mir die mal angeschaut (siehe Bause/Facbook): bin weder fremdenfeindlich, noch rassistisch, noch diskriminierend, noch persönlich beleidigend (gut – „der letzte Dreck“ – ist nicht gerade freundlich – aber nichts im Vergleich zu den Leichen, die der Bombenfischer im Kosovo hinterlassen hat – oder der Hartzfischer in dem von ihm selbst erstmal definierten, geschaffenem und in Szene gesetzten „Prekariat“). Der Link hatte einen eindeutigen Bezug zur grünen Partei (die man als solche wohl nicht beleidigen kann), wurde nicht penetrant wiederholt und mir war klar, dass ihn alle lesen können. Sehe da also keinen Verstoß gegen die Netiquette – es sein denn, es gibt noch eine geheime: wer nicht die Grünen und ihre Funktionäre bejubelt, soll draußen bleiben.

Was aber diskriminierend ist: die öffentliche Beschreibung dieses Blogs (und seines Autors sowie die anderen frei schaffenden Akteure) als Teil der (ominösen) „neuen Rechten“. Gut – es war nicht Frau Bause selbst, es war ihr „Team“ – nehme mal an, die üblichen teilgebildeten Praktikanten der „Generation Y“, die gerne mehr Flüchtlinge aufnehmen, damit die Regierung endlich echte Jobs für sie schafft.

Ja, der Autor dieses Artikels wird von dem Herrn Ströbele zu Pressekonferenzen eingeladen, seine Artikel erscheinen unter anderem im „Freidenker“, dem Magazin des deutschen Freidenkerverbandes, in dem Erich Honecker bis zu seinem Lebensende Mitglied war. Wir haben schon für Flüchtlingscamps im Libanon Geld gesammelt, Jahre bevor dieses Thema „in“ wurde, weil arbeitlose Sozialarbeiter im Flüchtling eine günstige Beschäftigungsmöglichkeit und renditegierige Unternehmer in ihnen eine gute Verdienstmöglichkeit sahen – und sammeln auch für jene, die dank „rot-grüner“ Politik in einem der reichsten Länder der Welt vom Hungertod bedroht sind.

Ja: dieser Blog wird im Sinne der alten, antifaschistischen Freidenker geführt: sozial, human, ökologisch, orientiert an Gerechtigkeit und Frieden – und damit sind wir natürlich ein Dorn im Auge der selbstverliebten Pseudolinken, die außen chemisch grün, innen aber eher verwesend bräunlich sind und vor allem dem von McKinsey und Konsorten unterstützten „Putsch von oben“ (siehe hierzu Arno Luik über die „rot-grünen Sozialreformen“ im Stern vom 21.10.2004) treu ergeben. In dem Artikel (im Netz kaum noch zu finden, also: bei Bürgerwelle schauen) warnt Luik:

„Werden die Reformen umgesetzt – und die politisch Handelnden sind dazu verbissen entschlossen -, wird diese Republik eine radikal andere Gesellschaft sein: ein entkernter Staat ohne Gemeinsinn, eine entzivilisierte Gesellschaft. Anfällig für individuelle Aggressionen und für Rechtsextremismus.“

Und was haben wir heute, 2016? Genau das, was er prophezeit hat: eine entzivilisierte Gesellschaft mit starkem Trend Richtung vollbraun, die ihre „Werte“ durch Kindermord in Afghanistan verteidigt und die „Diäten“ ihrer Abgeordneten durch industrielle Massenproduktion von Sondermüll auf vier Rädern erwirtschaften. Ja – unsere Kernindustrie „Auto“ ist vor allem eins: hochgiftig. Man weiß es seit 1989 (siehe Spiegel). Notwendige Konsequenz: die Forderung nach der kompletten Abschaffung des Problems „Auto“. Tatsächliche Konsequenz? Massive Steuererleichterungen für Großkonzerne, die Gemeinden massive Probleme bescheren (aktuell: den Standort Sindelfingen (siehe die Linke BW, auch eine Folge von „rot-grün“, die augenscheinlich ihre „Politik“ wohl als Bewerbungsschreiben für Pöstchen in der Industrie verstanden – und immer noch verstehen).

Jenseits des großen, von Politikberatern anempfohlenen Wortgeklingels offenbart sich grüne Politik als „rechts vom CDU-Mainstream“ – so schreibt jedenfalls Mariam Lau über Winfried Kretschmann (siehe Zeit), der Ex-Chemielehrer und Ex-Kommunist ist neuer „Genosse der Bosse“ (siehe FAZ) und fährt selbstverständlich Mercedes (siehe Abendblatt), „rollenden Luxus“ für 109 677 Euro (minimal, mit Extras kommt man auch über 150 000) und einem Verbrauch von über 10 Litern auf 100 Kilometer (siehe FAZ, wo man auch erfährt, dass man mit dem Elektroantrieb nur 33 Kilometer weit fahren kann – kein Wunder: der Wagen wiegt über zwei Tonnen). Ein Arbeitsloser müßte mit dem Geld für Kretschmanns Auto 22 Jahre auskommen.

Und was finden wir politisch rechts von der CDU? Früher mal nur die NPD, heute auch die Grünen (die schon mal – wie die Piratenpartei – enorme Probleme mit braunen Gesellen in der Gründungsphase in Berlin hatten. Leider – finde ich da im Netz nichts. Sollte man mal eingeben – bevor es ganz vergessen wird).

30 Jahre Grüne – was hat es uns gebracht? Schauen wir uns das Thema „Frauen“ an, ein Schwerpunkt von Frau Bause. Dazu finde ich etwas aus dem Jahre 2013 (siehe Süddeutsche):

„Aus Japan, den USA und Arabien reisen Männer mittlerweile nach Deutschland, ins Bordell Europas. Wie schlimm es um die Sexindustrie hierzulande tatsächlich steht, beleuchtet ein großartiger Film im Ersten. Ohne Pathos und ohne Anklage zeigt er eine Welt, die sich eine Gesellschaft nicht wünschen kann.“

Aber wir haben Dosenpfand. Und sehr problematisch zu entsorgende Energiesparlampen. Eine Frau als Kanzlerin? Kam von der CDU. Ein homosexueller Außenminister? FDP.  Ein Minister mit Migrationshintergund? FDP. Ein Behinderter als Finanzminister? CDU. Ja, schwarz-gelb erfüllte die Forderungen der grünen Basis aus den achtziger Jahren, ohne großes Wortgeklingel, das überließ man lieber den Grünen, der Speerspitze der „verrohten verrohten Bürgerlichkeit“, deren Wählerschaft vor allem aus jenen älteren Herrschaften besteht, die im Bildungs- und Dienstleistungsbereich überdurchschnittlich gut verdienen (siehe Bundeszentrale für politische Bildung) und inzwischen gut ausgebildete Fachkräfte für Lippenbekenntnisse jeder Art sind.

Wie geht es der Umwelt – dank der „grünen Bewegung“? Schlechter denn je. Ökostrom schützt nicht vor Artensterben – oder Klimakatastrophen (siehe aktuell: Spiegel), jedenfalls nicht, wenn man sich dafür ein Automonster gönnt, dessen Umweltschäden sich im Preis überhaupt nicht mehr abbilden lassen. Die grüne Partei: eine Gemeinschaft von Trittbrettfahrern zur Optimierung des eigenen Kontostandes – man lebt „von“ dem Thema Umwelt – nicht „für“ das Thema Umwelt, strebt an, zu jenen „Besserverdienern“ zu gehören, die hauptverantwortlich für die Zunahme der Menschenfeindlichkeit in Deutschland sind (siehe schwäbisches Tagblatt, erläuternd dazu das Handout der „Deutschen Zustände“, Uni Bielefeld).

Ach ja: Thema Frauen. Wie weit die Emanzipation vorangeschritten ist, erlebe ich in unserem Urlaubsort jeden Tag: beim Radfahren fährt der Mann vorne weg, die Frau folgt, im Automobil sitzt das Weibchen still und fügsam auf dem Beifahrersitz – gerade bei kostspieligen Sondermüllderivaten auf vier Rädern. Zustände wie – in Anatolien.

Die Liste des Wählerverrates ließe sich noch ziemlich weit fortsetzen, bleiben wir aber erstmal bei einem Punkt, wegen dem einer unserer Leser (und Gelegenheitsautor) unseren Artikel verlinkt hatte: die Preisverleihung an Joschka Fischer, dessen eigene Firma dank der strategischen Partnerschaft mit Madeline Albright gut floriert, jener Frau, die – roh, wie diese Leute nun mal sind – den Tod von Millionen Kindern billigend in Kauf nimmt (siehe AG-Friedensforschung, Stand 2012):

„Im Mai 1996 wurde die damalige US-Außenministerin Madeleine Albright im US-TV-Magazin »60 Minutes« zu den Folgen der auf Druck Washingtons verhängten UN-Sanktionen gegen den Irak befragt. 500000 Kinder seien gestorben, »mehr als in Hiroschima«, hieß es in der Moderation. »Glauben Sie, daß es den Preis wert ist?« Es sei eine »sehr schwere Entscheidung«, meinte Albright und bekräftigte dann: »Wir denken, es ist den Preis wert.« Bis heute sterben jedes Jahr mehr als 300000 Kinder im Irak.“

Ja – das ist das Umfeld, in dem sich grüne Helden bewegen. Wer genauer hinschaut, den wundert es nicht (siehe den Artikel über Joschka Fischer im Stern). Jutta Dithfuhrt hielt ihn für ihren „historischen Fehler“ (siehe Frankfurter Rundschau).

Doch bleiben wir beim Thema: dem „neurechten“ Nachrichtenspiegel. Geübt in linker Selbstkritik (ja: sowas machen „Linke“ – auch wenn sie wissen, dass es sie erstmal schwächt) habe ich schnell mal zwei Tests gemacht. Einen in der FAZ („Glückwunsch, Sie sind ein Linker aus altem Schrot und Korn! Sie sind sich treu geblieben und können stolz darauf sein.“) und einen bei Metronaut („Gratulation! Du hast 88% erreicht. Ab 50% bist du linksradikal, ab 75% bist du linksextrem“) … Ergebnisse, die mich erschrecken: offenbar sind ganz normale, humane Ansichten einer demokratischen Bürgergesellschaft schon „linksextrem“ – was zeigt, wie rechtsradikal unsere Wirklichkeit geworden ist (ganz entgegen den verdrehten Annahmen gewisser Strömungen, die unter jahrzehntelanger CDU-Herrschaft eine „links-grün-versiffte“ Republik erkannt haben wollen – was man nur mangelnder Bildung zuschreiben kann).

Meine Ansichten? Nun – habe 2700 Aufsätze darüber geschrieben, die will ich jetzt hier nicht wiederholen. Sie decken sich mit denen des José Pepe Mujica (siehe Netzfrauen):

Schmeißt die Reichen aus der Politik„.

Die Demokratie – hat keinen Platz für Kapitalmacht, die eine repräsentative Demokratie sinnentleert. Demokratie hat auch keinen Platz für Dauerplatzhalter und Berufspolitiker – weshalb es bei den Grünen mal „Rotation“ gab – aus guten Gründen.

Wenn man unter „links sein“ allerdings versteht, dass man so lange Krach macht und „Mollys“ wirft, bis man selber einen Beraterposten geschenkt bekommt – dann bin ich gerne was anderes. Vielleicht gerne so, wie es mal die Piratenpartei sein wollte: nicht links, nicht rechts, sondern: vorne. Da, wo wir 239 Milliarden Euro nicht in den Ausbau von Autobahnen investieren (auch wenn das 50000 „Spiegel“-Leser so wollen, siehe Spiegel), sondern – gemäß den Ausführungen des IBM-Mannes Prof. Dr. Gunter Dueck in seinem Werk „Aufbrechen“ – für eine „Exzellenzgesellschaft“, die Zukunft hat. Eine Zukunft, die unseren – immer mehr werdenden – rot-grün „verhartzten“ Kinder nicht mehr haben.

Für die diskriminierende und rufschädigende Äußerung des „Team Margaret“ hätten wir gerne eine Enschuldigung.

Ich persönlich habe übrigens drei grüne Freunde, eine war Bundestagsabgeordnete der ersten Stunde, hat sich aus der Politik verabschiedet, ein weiterer ging angeekelt von den „Jünglingen, die nur Karriere machen wollten“, eine dritte hadert mit der Partei und hängt noch alten grünen Träumen nach – jenen alternativen Träumen, die die „Realos“ ihrer eigenen Karriere wegen geopfert haben.

Zu den Träumen gehört, dass eine wirkliche Demokratie nur mit einem starken Staat ohne kapitalistische Gegenmacht möglich ist, die Erkenntnis, das Kapitalismus immer und überall in seinem Entstadium faschistische Züge annimmt (diese Entwicklung begleiten wir ja seit sieben Jahren, weshalb wir staatliche „Sanktionspolitik“ als Anfang der Endlösung ansehen) und das eine demokratische Gesellschaft Meinungsfreiheit braucht – und keine Löschaktionen.

In dem Sinne würde ich mir wünschen, dass auch die Aussagen des „Team Margaret“ konkretisiert werden:

„Wir freuen uns auf aktive und  lebhafte Diskussionen … die voller Lob und Begeisterung für unsere Führer sind. Kritik jeder Art verstehen wir als Beleidigung, auch wenn sie noch so gut fundiert ist. Sie wird mit Auslöschung der virtuellen Meinungsäußerung bestraft … bis wir Mehrheiten für Säuberungsaktionen anderer Qualität zusammen haben…“

Da weiß man dann, wo man „rechts von der CDU“ dran ist und bräuchte keine Mogelpackung mehr wählen.

Und erzählt mir nicht, dass man 2 Billionen Euro Staatsschulden nicht mit 5,3 Billionen Euro Privatvermögen in den Griff bekommen kann – wenn man nur will. Nur: da müßten auch Grüne was abgeben, will man den Abwärtstrend im Land aufhalten.

 

Geburtstag Eifelphilosoph – Reflexionen über Leben und Politik vom Kind aus der Abstellkammer

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Mittwoch, 9.12.2015. Eifel. Ja, es ist wahr: ich hatte gestern Geburtstag. Wie jedes Jahr. Und wie jedes Jahr ziehe ich mich zu meinem Geburtstag weit in die Natur zurück, zum Zwecke der Besinnung, der Kontemplation, der Rückschau und der Vorausschau. Diese Tradition hat ihren Grund: als Vater von sieben Kindern und berufstätiger Mensch mit 80 – 120 Stundenwoche hat man wenig Zeit für sich selbst. Wenigstens an einem Tag im Jahr wollte ich – nach Ableistung aller Feierlichkeiten – mal Zeit nur für mich alleine haben, um  mal zu schauen, wie das Leben, in das mich viele meiner eigenen Entscheidungen hineingepresst haben, noch mit meinen Vorstellungen, Idealen und Wünschen zusammenpasst. Eine Zeit lang war das hochbrisant – ich war in der Pharmaindustrie gelandet, was nie Lebensziel war – noch wusste ich damals überhaupt, was das für eine Branche ist. Doch hierzu später mehr.

Ich war nun ein Wunschkind, damals, 1959, aber ich sollte niemals leben dürfen. Mein Tod war beschlossene Sache der Ärzteschaft gewesen. Drei Tage vor meiner Geburt verfrachteten sie meine Mutter und ihr ungeborenes Kind in eine Abstellkammer – zum Sterben zwischen Besen und Putzmitteln. Ja – das waren noch die guten alten Kriegsärzte, da wurde nicht ums Leben gekämpft, da wurde selektiert. Kaum jemand weiß noch, dass diese Mediziner überwiegend in Crashkursen zum Doktortitel gekommen waren: eine Folge der Kriegsverluste, die auch vor Ärzten nicht halt machten. Diese Menschen hatten eine Ausbildung auf einem  Niveau, das heute von Krankenpflegern übertroffen wird, sie hatten hunderte, tausende von Menschen elendig krepieren sehen und wussten, was das Leben in Kriegszeiten für einen Wert hat: gar keinen. Was auch kaum noch jemand weiß: die Ärzteschaft war die Berufsgruppe mit dem höchsten Organisationsgrad in SA und SS, sie war – auch lange in die Nachkriegszeit hinein – ein Hort braunen Gedankengutes, lange vor dem ersten Weltkrieg hatte man in ihren Kreisen schon von der Vernichtung unwerten Lebens geträumt … weshalb ein Hitler für sie die Erfüllung eines großen Traumes darstellte. Das hatte ein Vorsitzender der Ärzteschaft dem Führer zum Geburtstag geschickt: das große Lob, dass dank ihm die deutsche Ärzteschaft endlich die Stellung im Gesellschaftswesen hatte, sie ihr gebührt – Herren über Leben und Tod zu sein und „unwertes Leben“ einfach vernichten zu können, wie es einem beliebt.

Infolge eines kompletten Nierenversagens war der Körper meiner Mutter völlig vergiftet – und ich auch. Da war nichts mehr zu machen. Nun – wie Sie hier lesen, rebellierten wir gegen den Beschluss der Ärzteschaft. Wunder gibt es halt immer wieder. Mein Vater saß drei Tage und drei Nächte an dem Bett meiner Mutter, wich nicht von unserer Seite: da bahnte ich mir spontan meinen Weg nach draußen. Vielleicht konnte ich mir sein Leiden nicht mehr ansehen. Er hatte eine schlimme Kindheit hinter sich: seine Ehe wäre fast gescheitert, als er kurz vor dem Hochzeitstermin erfuhr, dass er ein uneheliches Kind war – damals ein Horrordrama. Warum das so war? Nun – die Geschichte ist schnell erzählt. Meine Großmutter väterlicherseits verliebte sich in einen jungen, hübschen Mann von einem Nachbarhof, die Ehe war beschlossene Sache. Der Auserwählte erhielt von seinen Eltern eine reichliche Mitgift … und verschwand auf Nimmerwiedersehen. Die Kindheit meines Vaters war ein einziges Drama: der Stiefvater mochte ihn nicht, warf ihn mit vierzehn Jahren aus dem elterlichen Hause. Mein Vater kam bei einem Schreiner als Lehrling unter: Prügelstrafe inklusive. Heimat fand er bei der Hitlerjugend, die ihn schnell beförderte, weil er eine rasche Auffassungsgabe, ein großes Verantwortungsbewusstsein für andere hatte und recht arisch aussah: damals wie heute ein deutliches Plus für Karrierechancen.

Was aus meinem echten Großvater wurde? Ich werde mich die Tage mal auf die Suche nach ihm machen. Die Behörden geben keine Auskunft über ihn – angeblich gibt es Gesetze, die dies verhindern. Eine Zeit lang hing der Verdacht über mir, dass mein Vater das uneheliche Kind einer Nazigröße war (in der Tat sehen wir diesem Himmler ein wenig ähnlich), doch meine Ermittlungen im letzten Jahr führten zu der oben erwähnten Geschichte. Manche vermuten, dass er mit dem Geld abgehauen ist (hinter solchen Vermutungen steckt jedoch meisten nur die Kenntnis von der Niederträchtigkeit des Charakters des Erzählers, der sich selbst kaum vorstellen kann, dass jemand anders handeln würde). Denkbar ist auch, dass er als Moorleiche immer noch in der Gegend herumliegt und wegen der Mitgift erschlagen wurde – es war eine größere Summe.

Meine Mutter war im Bund deutscher Mädels – was meinen Großvater mütterlicher bis zu seinem Tode mit 81 Jahren sehr grämte. Wegen den Quälereien, die seine geliebte Tochter (die einzige Überlebende: damals gabe es in vielen Arbeiterfamilien das eine oder andere tote Kind – ganz anders wir heute hatten die noch Realitäten, die wir heute für undenkbar halten) bei den Nazis erfuhr, hat er sie gehasst wie die Pest. Doch – über diese Zeiten wollen wir ja nicht viel reden. Nur soviel: hätte der Krieg drei Monate länger gedauert, hätte ich meinen Großvater nie kennen gelernt. Sein Haftbefehl war schon ausgestellt, er sollte ins Konzentrationslager: er hatte beständig KZ-Insassen zur Arbeit an den Panzersperren im Osten angefordert … und diese so der Vernichtung entzogen. Das war dem Staat irgendwann zu bunt – zumal mein Großvater (kein Parteimitglied, kein Mitglied in irgendeiner „ordentlichen“ Organisation – ganz anders als viele Nachkriegspolitiker) den Häftlingen Essensrationen spendierte und medizinische Versorgung zukommen ließ, die sie wieder zu Kräften kommen ließen: so konnte Vernichtung durch Arbeit ja nie gelingen, meinte der Staat.

Ich weiß nicht, wie viel so kleine Kinder wirklich von ihrer Geburt mitbekommen – aber gestern dachte ich daran, dass dieses Ereignis zu meinem Leben passt: zu der Tatsache, dass ich von klein auf mit Misstrauen auf meine Umgebung geblickt hatte. Vielleicht waren es aber auch die Geschichten von Eltern, Großeltern, Großtanten und Großonkels in aus der NS-Zeit, als Sadisten und Psychopathen den Staatsapparat übernommen hatten und ihre Gelüste hemmungslos ausleben konnten. Ja – hier mal ein kleiner Seitenhieb für die Leser aus der rechtsradikalen Ecke (haben wir zwar keine – dafür wird hier zu umfangreich geschildert – aber man sollte immer auf Nummer sicher gehen): auch wenn der Holocaust nur eine Erfindung von Siegermächten wäre (was er definitiv nicht ist, was man schnell erkennen kann, wenn man mit den Opfern persönlich spricht – und nicht permanent unkritisch steile, krumme Thesen sozial fragwürdiger Sonderlinge konsumiert, die sich der Herrschaft des Sadismus sehnlichst zurückwünschen), ändert das nichts daran, dass die Totalherrschaft der Sadisten ein absolut verabscheuungswürdiges System war: und eine tödliche Gefahr für jedermann wurde, je länger das System andauerte. So wie heute eine angebliche (aber nicht wirkliche) „Linke“ den „Nazi“ in jeder Ecke verfolgt, so wurde früher der Staatsfeind verfolgt … und man konnte schnell einer werden, es genügte schon, wenn der Gauleiter gierig auf das Eigentum des anderen blickte – oder auf seine Frau.

Nun denn: am 8. Dezember 1959 kam ich dann zur Welt – zum Trotz der deutschen Ärzteschaft. Meine Mutter erholte sich schnell wieder. Es folgte eine Zeit der Isolation: meine Eltern waren nach dem Verlust meines Bruders (mit neun Monaten an Lungenentzündung gestorben) sehr ängstlich geworden. Ich durfte selbst entscheiden, ob ich in den Kindergarten wollte – da ich das nicht kannte, wollte ich da nicht hin, denn: ich hatte daheim genug soziale Kontakte. Im Haus meiner Großeltern – wo ich täglich zu Gast war und auch übernachten durfte – gab es zwei Familien mit fünf Erwachsenen und sechs Kindern. Wir hatten Viehzucht, Ackerbau, Obstwiesen – es war eine herrliche Kindheit dort. Großfamilienleben – die natürliche Form des Zusammenseins – ist gelegentlich anstregend, aber in der Bilanz unterm Strich ein großer Gewinn: Langeweile ist unbekannt.

Natürlich hing der Schatten des Dritten Reiches über meiner Kindheit, er war oft Gegenstand der Tischgespräche. Für meinen Vater war es ein besonderer Schock: dass seine Hitlerjugend, die ihm Schutz, Freundschaft und Heimat geboten hatte, Teil eines verbrecherischen Systems war, hat ihn zu einem sehr misstrauischen Menschen werden lassen, der den Staat und seine Träger mit Argwohn betrachtete: wenn so etwas möglich war – was hatte die Welt sonst noch so auf Lager? Oft sprach er darüber, dass „der kleine Mann“ in dieser Welt keine Chance mehr hat – und jetzt, im Jahre 2015 – kann ich ihm kaum widersprechen. Wer nicht den Segen der „adeligen Geburt“ hat, hat es schwer im Leben: jetzt schon ist Abitur Minimalanforderung für die Eintrittskarte ins Berufsleben, bald wird es wohl der Hochschulabschluss sein – obwohl der selber aus wissenschaftlicher Sicht von zunehmend geringerer Qualität ist.

Es war trotzdem eine wunderbare Kindheit, ich war beim Schlachten von Hühnern, Kaninchen und Schweinen noch leibhaftig dabei, das war ganz natürlich für uns – weshalb wohl erst meine Kinder eine Neigung zum Vegetariertum entwickelten. Fleisch – war „Hauptgericht“ für arbeitenden Männer: wer schwer arbeitet, sollte auch „ordentlich“ essen. Wir hatten auch kleine Felder, wo ich beim Anbauen half. Und einen Friedhof, auf dem ich jede Woche meinen Bruder besuchen musste. Der Tod – war Teil des Lebens … und Preis des Lebens, Teil einer natürlichen Ordnung – und nicht der „große Feind“, der er heute ist.

Natürlich gab es auch Schulzeit: ich war eines der Opfer der Experimente in der Bildungspolitik. „Kurzschuljahre“ hießen sie: der Staat brauchte Arbeiter, die Schüler sollten durch die Grundschule gepeitscht werden (die Arbeiter holte man aber damals dann doch lieber aus dem Ausland). Durch sie – wurde ich im Laufe der Jahre zum jüngsten Schüler der darauf folgenen Klassen – eine Katastrophe für einen kleinen Menschen, der allen andern in allem hinterher hinkte, aber nie schlecht genug war, um ein „Sitzenbleiben“ zu rechtfertigen. Ich wurde mittelmäßiger Hauptschüler (eine andere Schule gab es in unserem Zechenort nicht), mein Leben war ja auch vorgeplant: ich sollte Handwerker werden um meinem Vater bei dem Aufbau einer eigenen Werkstatt zu assistieren. Meine Pläne waren andere, also fuhr ich mit 14 gegen den Widerstand meiner Eltern allein in die große, ferne Stadt um im Rahmen eines Kollegschulversuches das Abitur zu machen. Eine gute Entscheidung, denn: wegen Lehrermangel wurden wir von Universitätsprofessoren unterrichtet. Die ältesten Schüler in der Klasse waren 28 – ich musste da schnell viel dazulernen, was „Sozialverhalten“ anging. Mit fünfzehn war deshalb mein Leben vorbei: ich las zum ersten Mal Platon und wusste – das ist meine Welt. Auch das wieder: eine wunderbare Zeit, in der ich mehr Arbeit mit Selbsterfahrungsgruppen, Stadtteilzeitungen, Bürgerinitiativen, Musik machen und Demonstrationen gegen alles und jeden verbrachte (und auch mal eine Tagung der NPD sprengte, in dem wir in ihre Stammkneipe einmarschierten) … und ein sehr positives Bild unserer erwachenden Zivilgesellschaft bekam. Natürlich war ich für „Willy wählen“ und hörte diesen Kanzler (Willy Brandt) auch mal persönlich auf einer Rede in Recklinghausen sprechen. Die Gesellschaft schien bereit, sich auf eine neue, urdemokratische Zukunft zuzubewegen – bis 1980 der große Bruch kam.

Anders als man Ihnen erzählt kam er von der Industrie –  nicht nur von der Politik. Ich weiß dies von Menschen aus der Musikbranche. Man hatte erkannt, dass Rockmusik eine treibende Kraft für Bewusstseinsbildung war und entschloss sich kurzerhand, dies selbst in die Hand zu nehmen, um nicht wieder von wilden Hippiemillionären und ihren irren Träumen überschwemmt zu werden. Fortan baute die Industrie selber ihre Gruppen auf und sorgte mit aller Werbegewalt dafür, dass sie erfolgreich wurden, „angesagt“ waren, während die kreativen, leidenschaftlichen und idealistischen Musiker verbannt wurden – fortan gab es auch einen gewaltigen Bruch in der Qualität der „Popmusik“, die sich eher in Richtung „Fahrstuhlmusik“ entwickelte und geeignet war, in jedem Kaufhaus als Hintergrundgeräusch störungsfrei abzulaufen. Es folgte – logischerweise – die „Generation Doof“.

Doch nicht nur das: die „Grünen“ – einst Sammelbecken der gesamten, so Hoffnung verheißenden „alternativen“ Kultur, die der Zivilisation einen gewaltigen Fortschritt hätten geben können, wurden staatstragende Partei. Hatte ich sie in ihren Anfängen begeistert begleitet, so wurde sie schnell von Lehrern und Juristen überflutet, die dort ihr sicheres Tickte zur umfangreichen Vollversorgung auf fürstlichem Niveau im Parlament erkannten, mit den Lehrern kam auch der Wunsch nach Sex mit Kindern auf – die Basis verstand die Welt nicht mehr. Ich währenddessen – hatte mich aus dem politischen Leben verabschiedet, tauchte ein in die Welt der Geisteswissenschaften – dort, wo die Freiheit der Gedanken erste Bürgerpflicht war. Gut – da war auch eine Frau (sehr bald meine Ehefrau) im Spiel, die mich gerade noch davor gerettet hatte, als Freiwilliger nach Nicaragua zu gehen – wie viele meiner Kollegen – um dort der Zivilbevölkerung bei dem Wideraufbau ihrer Dörfer zu helfen.

Es kamen eigene Kinder – gewollte – und der Bedarf nach Geld. Was soll ich sagen: „ich war jung und brauchte das Geld“. Zudem musste ich meine Bafög-Schulden zurückbezahlen. Es war ein reiner Zufall, dass ich in die Pharmaindustrie kam (nachdem ich zuvor als Hilfsarbeiter in einem Lager für schwere Bergbaumaschinen arbeitete, wo Unfälle schon mal tödlich endeten) … ohne jenes Essen mit Kollegen der philosophischen Fakultät hätte ich nie gewusst, dass es diese Jobs überhaupt gibt. Nach vielen Jahren Studium war in mir auch der Wunsch gewachsen, auch mal „echtes Leben“ zu leben – jenseits des Elfenbeinturmes. Ich fand, so etwas gehört zu einer echten philosophischen Qualifikation dazu – wie soll man „Arzt der Seele“ werden, ohne das „Salz der Erde“ (Rolling Stones) gekostet zu haben. So verschob ich die Einladung meiner von mir sehr angetanen Prüfer zur Doktorarbeit (wie sich herausstellte: für immer und ewig) und ging in eine Branche, die mir tiefe Einblicke in die realen Mächte dieser Gesellschaft bescherte, Einblicke, ohne die ich die ganzen Texte heutzutage nicht schreiben könnte. Gleichzeitig merkte ich auch, dass mir die philosophische Bildung half, jenen Grad an Aufmerksamkeit zu haben, um die Erfahrungen zielgerichtet auszuwerten. Was Bildung nicht alles bewirken kann. Kein Wunder, dass sie zunehmend abgeschafft … „gestrafft“ … wird.

Ich machte Karriere in dieser Industrie, verdiente viel Geld (das half bei der Zurückzahlung der Bafög-Schulden), eckte überall an, setzte viele Impulse zur Reformation und merkte schnell: so ein Koloss wie ein Konzern (damals der erfolgreichste Konzern auf deutschem Boden) ist weder von Innen noch von Außen zu ändern – dafür aber ist der Schaden, den er für Umwelt, Politik, Gesellschaft und die Zukunft der Menschheit anrichtet, gewaltig. Was für eine Riesengefahr wurde dort mit Steuergeldern herangezüchtet – und viele hundert Milliarden jährlich in den Sand gesetzt. Nein – da lasse ich nicht mit mir drüber debatieren: die 300 Milliarden für „Gesundheit“ (zwölf mal soviel wie für „Hartz IV“) sind zum größten Teil völlig ´rausgeschmissenes Geld. Nur am Rande: wäre dies nicht so – wir wären doch das gesündeste Land der Welt. Sind wir aber nicht. Das meiste Geld hierfür wird übrigens auf Pump erschaffen, was unseren Staatsbankrott sicher werden läßt – doch hiervon ein andermal mehr.

Ich wurde immer älter – und brauchte wegen der Kinderschar immer noch das Geld. Ich reiste viel und lange in der Welt umher, Europa, Afrika, Amerika und merkte, dass ich immer weniger Leben hatte – und meine Kinder kaum noch sah. Sicher – für die Philosophie und die politische Bildung hatte ich viel Zeit, doch für Familie – immer weniger. Ständig suchte ich nach Möglichkeiten, aus dem Zirkus auszubrechen – doch letztlich war es mein Rücken, der mich mit einem doppelten Bandscheibenvorfall dort herausholte. Natürlich verlor ich alles, was ich besaß: Häuser, Wohnungen, Grundstücke … und meine Familie. Zudem auch sehr viele Freunde, die mehr Freunde meines Geldes waren als meiner Person. Eigentlich … waren es alle.

Was für ein Glücksfall, dieser Rücken. Nach langem Begutachten und Prozessieren bekam ich eine kleine Rente, die mir – wenn auch nur unter sehr eingeschränkten Bedingungen – das ermöglichte, was seit meiner Jugend mein Traum war, ja: mein Lebensinn: die Philosophie wieder zurück zu den Menschen zu bringen. Nicht nur als „Ethik“ und „Moral“ – jene Ecke, in die sie so oft abgestellt wird, sondern als Kunst des freien Denkens. Anders als die meisten meiner Mitstreiter war ich der Meinung, dass Philosophie eine Kunst ist, die jedermann – auch mit Hauptschulabschluss – leicht erlernen kann. Sie „bringt“ nichts – so jedenfalls die Meinung von Arthur Schopenhauer, aber: nach seiner Meinung erspart sie einem vieles – und schützt sicher vor Manipulationen durch Industrie und Staat.

Vielleicht braucht man so ein Leben, um zu sehen, dass der Faschismus wieder zurück ist. Schade, dass wir uns nur auf die Judenfrage konzentrieren (die an sich auch schon abscheulich genug ist) … und so viele andere Facetten komplett überspringen, die ebenso vernichtend und tödlich waren. Erst letzte Woche begegnete ich dem Dritten Reich wieder – im Fernsehen beim Besuch einer Freundin (wie gelegentlich erwähnt, habe ich „Fernsehen“ bei mir abgeschafft – seit zehn Jahren. Kinderfilme, Videospiele, spannende Unterhaltung – das ist ok, aber nicht die Dauermanipulation durch Werbung und Regierungssprecher). „Hochzeit auf den ersten Blick“ hieß die Sendung – der Lebensborn der SS war wieder da, der Alptraum einer aus den Fugen geratenen Pseudowissenschaft, junge Mädels, frisch von der Uni, die nach „wissenschaftlichen Kriterien“ den idealen Heiratskandidaten für den doofen kleinen Mann aussuchen. Klappt natürlich nicht – aber wie schon unter Hitler erfreut sich eine gewisse, degenerierte Elite daran, das Leben bis ins Detail zu regeln. Platon lesen wäre preiswerter und billiger, hülfe, den Verstand und die Beobachtungsgabe zu schärfen (was auch im Verkauf sehr hilfreich sein kann – wie bei allen Formen, wo erfolgreiche Kommunikation gewünscht ist) – doch wir machen lieber kostspielige, perverse öffentliche Sozialexperimente, hier, wie auch im Dschungelcamp … und an vielen anderen Orten, wo die „Elite“ öffentlich  mit medialer Gewalt in die Familien einbricht, ihre Erziehung kritisiert, ihre Haushalftsführung öffentlich bloß stellt, sich ihre Beziehungen und ihre Wohnungseinrichtung einmischt: die Palette ist inzwischen erschreckend weit.

Wissen Sie, was die geheime Botschaft dieser Experimente für IHR Unterbewusstsein ist? „Seht her, was WIR alles mit EUCH machen können„. Daran haben viele aus der (Lumpen)-Elite ihren – sadistischen – Spaß. Ja – der Sadismus wird wieder gesellschaftsfähig. Wir hatten noch in der Schule gelernt (Deutschunterricht Höhere Handesschule Recklinghausen, Klasse 11), dass der Nationalsozialismus eine wichtige Voraussetzung hatte, ohne die er nie hätte funktionieren können: das VORURTEIL (dem Lehrer Schäpers für seine unermüdliche, oft als lästig empfundene Predigten an dieser Stelle vielen Dank). Ja: damals konnte man noch erleben, was „radikale antifaschistische Arbeit“ wirklich hieß. Heute – ist das Vorurteil wieder die einzige Urteilsarbeit, die Medien und Bürger leisten können: Hartz IV-Empfänger sind faul, Asylanten auch, Flüchtlinge sind perfekt und nützlich, Systemkritiker sind „Nazis“ – auch wenn sie nur Bedenken gegen Gentechnik oder Handelsabkommen haben, die „dem kleinen Mann“ den Arbeitsplatz kosten werden.

Was blieb nun über nach der gestrigen Rückschau auf 56 Jahre leben? Für mich persönlich – trotz aller Ärgernisse und Quälereien – ist es eigentlich ganz sinnvoll gelaufen. Nicht „gut“, aber „sinnvoll“ – wenn man anstrebt, Philosoph zu werden. Und für die Politik, die Gesellschaft? Wir gehen mit Riesenschritten zurück, wieder zurück in die Träume der Hitlerei, wo Wissenschaftler im Namen des „Guten“ größte Verbrechen begingen im vollem Bewusstsein, dass sie etwas „Besseres“ als der kleine Mann sind und alles Recht der Welt haben, über das Leben (und den Tod) ihrer Mitmenschen zu bestimmen. Wir marschieren mit großen Schritten auf ein Viertes Reich zu – und gestern wurde dazu der nächste, große Schritt verkündet (siehe Spiegel):

„Facebook muss wegen seines Umgangs mit Hasskommentaren in Berlin vorsprechen und gelobt Besserung. Das Justizministerium richtet eine Task Force mit sozialen Netzwerken ein“

Das ist der Schulterschluss zwischen Regierung und Konzern, die weitere Gleichschaltung aller gesellschaftlich meinungsbildenden Elemente, vor denen uns  unsere Lehrer noch gewarnt haben. Schon längst … ist der Protest gegen TTIP als rechtsradikaler Hassmüll gewertet worden – bald werde ich schreiben dürfen, dass dies auch für alle Äußerungen gegen die Parole der Kanzlerin gilt: „Deutschland geht es gut.“

Wer dem widerspricht … steht unter Verdacht, „Feindsender“ gehört zu haben und wird … selektiert. Gelöscht. Ausgelöscht.

Welche Wahrheiten werden nicht gern gehört? Die bevorstehende deutsches Staatspleite – neben zwei Billionen öffentlicher Schulden haben wir noch fünf Billionen Verbindlichkeiten, die in den Büchern versteckt sind; d.h.: wir marschieren voller Begeisterung auf einen Tag zu, andem weder Rentner noch Angestellte des Staates noch Mitarbeiter des Gesundheitswesens  noch Arbeitslose monatlich Geld überwiesen bekommen, um Überleben zu können. Alles bislang: auf Pump und Kredit gekauft. Doch dazu – ein andermal mehr. Ich denke: da wartet noch viel Arbeit auf mich, um dem Sinn meines Lebens gerecht zu werden.

Heute jedoch – dienen diese vielen Zeilen nur dem Dank für die vielen Glückwünsche, dem Dank an die Leser und Mitstreiter, die den vielen Gedanken, Eindrücken und Urteilen zu folgen, die ich fast täglich produziere – Impulse, die wir brauchen, um die Widergeburt des Faschismus als politische Ordungsinstrument der Finanzwirtschaft gleich zu Beginn entgegentreten zu können. Zusätzlich auch: vielen Dank in die inzwischen zahlreichen Kommentatoren, dank derer wir ein sehr hohes Arbeitsniveau haben, die Texte auch kritisch gegenlesen, sinnvoll ergänzen oder konstruktiv loben: wichtige Voraussetzung, dass ich weiterhin Arbeiten abliefern kann, die flüssig zu lesen sind aber gleichzeitig ausführlich genug, um eigenes Denken anleiten zu können.

Momentan haben wir – leider, so wurde mir gestern deutlich klar – die dunkelste Stunde der Menschheit, die als solche  noch nie derart in Gefahr war. Das … muss aber nicht so bleiben.

PS. und besonderen Dank an meinen Freund Werner Menne, der mich zum Abenteuer Nachrichtenspiegel mit Nachdruck eingeladen hatte. Ohne ihn – wäre das alles hier nicht existent, noch würde es Zukunft haben.

 

 

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