Der Kommentar

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Liebe KollegInnen, wie konnte es nur soweit mit uns kommen

Den vollständigen Tagesdosis-Text (inkl ggf. Quellenhinweisen und Links) findet ihr hier: https://kenfm.de/liebe-kolleginnen-wie-konnte-es-nur-soweit-mit-uns-kommen-von-gerald-ehegartner/

Ein Kommentar von Gerald Ehegartner.

Offene Worte eines Lehrers zum fehlenden Mitgefühl und Schutz für Kinder und Jugendliche in der Pandemie.

Liebe KollegInnen, wie konnte es nur soweit mit uns kommen

… dass wir uns nicht für unsere SchülerInnen einsetzten und sie nicht schützten?

Sie nicht schützten vor einem Staat, der immer übergriffiger wurde und wird?

Nach Pflichttests, Masken, Abstand, Lockdowns, Fernlernen usw. geraten unsere „Schützlinge“ nun immer stärker in den Fokus der Impfpolitik.

Kinder und Jugendliche sind von Corona selbst kaum betroffen, werden aber verstärkt als Bedrohung geframt.
Liebe KollegInnen, wie lange spielen wir hier noch mit?

Wie lange drehen wir uns mit unserer Gewerkschaft noch um uns selbst, ohne zu bemerken, dass viele Kinder und Jugendliche an Maßnahmen leiden, die als alternativlos verkauft werden.

Die einzigen Triagen in dieser Pandemie fanden in Kinder- und Jugendpsychiatrien statt. Lässt uns das etwa kalt?

Zucken wir bloß mit den Achseln?

Treibt man nun auch die Jungen und Jüngsten im Namen der Solidarität und Gesundheit in das größte Impfgeschäft der Geschichte?

Merken wir LehrerInnen nicht mehr, was hier läuft?

Wir feiern Pippi Langstrumpf und wünschen uns brave SchülerInnen, wir lesen mit ihnen „Die Welle“ und schlittern parallel in einen Gehorsamskult, wir diskutieren das Milgram-Experiment und geben uns mit stolzer Brust expertenhörig. Wir predigen Demokratie und lassen keine kritischen Meinungen mehr zu, wir erklären die Pathologie eines ehemals entfesselten Gehorsams und sitzen selbst in der Gehorsamsfalle. Während wir das Denunziantentum linker und rechter Diktaturen der Vergangenheit beklagen, fördern wir dieses parallel.

Was ist mit uns nur los, dass wir uns als PädagogInnen erklären lassen, wie Solidarität und Empathie zu sein haben? Denken wir selbstständig oder geben wir die Freiheit freiwillig auf, nur um zu den fremddefinierten Guten zu gehören?

Für mich ist nun endgültig eine rote Linie erreicht, sollte der Unterricht in Zukunft nur geimpften Kindern und Jugendlichen vorbehalten sein. Es darf keinen direkten oder indirekten Druck zur Impfung geben. Die

SchülerInnen werden jetzt immer stärker in den Fokus geraten – mit immer neuen Infektionszahlen und gefälligen Studien, während geimpfte Erwachsene nicht mehr getestet werden. Der Druck wird sich erhöhen. Das ist klar und wir wissen nun, dass die Politik interessegeleitet ihr Ding durchziehen wird, wenn wir nicht aufstehen.

Ich appelliere an alle LehrerInnen mit Herz, Hausverstand, Empathie und Solidaritat gegenüber Kindern: 
Stehen wir auf für diese!

Setzen wir dem unverantwortlichen Konformitätszwang ein Ende.

Wir sind mehr als sicherheitsverliebte Beamte. Wir sind gegenüber der Freiheit der Kinder verantwortlich, gegenüber der Zukunft des Lebens. Dies ist unsere heilige Pflicht.

Die Anwesenheit eines Kindes an der Schule soll in Zukunft nicht, wie von der WHO bereits gefordert, als Einwilligung zur Impfung interpretiert werden. Die Anwesenheit gilt ausschließlich als Einwilligung zur Bildung und Förderung der Persönlichkeit. Das Recht auf Bildung darf nicht an einen Impfpass oder Ähnlichem gebunden sein.

Unsere Kinder und Jugendlichen dürfen letztendlich nicht in eine „solidarische Geiselhaft“ genommen werden, nur weil sie keine Lobby besitzen.

Wenn wir PädagogInnen nicht für sie eintreten, wer dann?

Wenn wir sie nicht als HoffnungsträgerInnen statt VirenträgerInnen sehen- wer denn dann?

Lasst unsere Kinder und Jugendlichen aus dem Spiel, sie gehören euch nicht!!! Lasst sie spielen, statt sie zu kleinen Robotern zu erziehen! 
Ihre Würde ist unantastbar!

Ein widerständiger Pädagoge mit Herz – es reicht!

Gerald Ehegartner ist Lehrer und Autor des gerade im Kamphausen-Verlag erschienen Romans „Feuer ins Herz – Wie ich lernte, mit der Angst zu tanzen“.

Wir sind Demokraten. Was seid ihr?

Den vollständigen Tagesdosis-Text (inkl. ggf. Quellenhinweisen und Links) findet ihr hier: https://kenfm.de/wir-sind-demokraten-was-seid-ihr-von-hendrik-sodenkamp

G-7-Gipfel feiert sich und den menschenrechtswidrigen Corona-Putsch der Konzerne. Demokraten fordern Inhaftierung der politisch Verantwortlichen und bereiten Verfassungsgebende Versammlung vor. Die Deutschen verständigen sich neu auf Basis des Grundgesetzes.

Ein Kommentar von Hendrik Sodenkamp, Herausgeber der Wochenzeitung Demokratischer Widerstand.

Der Monarch machte klar, was er so sehr liebt: „Politischer Wille auf Initiative der Wirtschaft und öffentliche Mobilisierung“. Übersetzt heißt das: Krieg mit allen Mitteln gegen das eigene Volk.

Der ewige Thronfolger Prinz Charles bekam sich kaum ein vor Glück: Der Corona-Putsch habe „bewiesen, was möglich ist“. – Wenn Milliardäre und ein paar abgehalfterte Regierungschefs die Welt zerrütten wollen. So ging es zu beim G-7-Gipfel am abgeschieden Südwestzipfel Englands unter tätiger Mithilfe der Marionetten Ursula von der Leyen und Konzernkanzlerin Angela Merkel.

Doch gegen die Corona-Verschwörung wächst der Widerstand seit 15 Monaten mit jedem Tag. Demokraten weltweit fordern bereits ein Kriegsverbrechertribunal in der Art der Nürnberger Prozesse. In Deutschland bereiten Millionen Bürger eine Verfassungserneuerung vor. …

Wann platzt die Geld- und Schuldenblase?

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Lockdowns, hohe Fremdwährungsschulden und stark steigende Lebensmittelpreise bei gesunkener Wirtschaftskraft sind ein toxischer Cocktail für einige Schwellenländer. Das könnte eine weltweite Finanz- und Wirtschaftskrise auslösen.

Ein Kommentar von Christian Kreiß.

Entwicklung der Weltschulden

Mitte Mai veröffentlichte das Institute for International Finance (iif), eine globale Vereinigung von Finanzinstituten und Lobbyorganisation der Finanzindustrie1, seinen jüngsten Global Debt Monitor, in dem vierteljährlich die weltweiten Schulden analysiert werden.2 Demnach stiegen die Schulden weltweit vom ersten Vierteljahr 2020 bis zum ersten Vierteljahr 2021 um 36 Prozentpunkte auf 360 Prozent vom Welt-Sozialprodukt, einem neuen all-time-high. 360 Prozent der Weltwirtschafskraft heißt, der Großteil der arbeitenden Bevölkerung der Erde müsste etwa dreieinhalb Jahre lang ohne Lohn und Brot arbeiten, um die Schulden an die Gläubiger, das sind im Wesentlichen die oberen 10 Prozent der Weltbevölkerung, zurückzuzahlen.3 Mit etwas gesundem Menschenverstand betrachtet kann und wird das nicht stattfinden.

Die Schulden der Entwicklungsländer (inklusive China) erreichten Ende März 2021 den neuen Höchststand von 86.200 Milliarden bzw. 86,2 Billionen Dollar. Das sind 11 Prozent mehr als Ende März 2020. Ihre Staatsschulden sind seit Ende 2019 von 52 auf 60 Prozent ihrer Wirtschaftskraft angestiegen, der Medianwert der Staatsschulden in Schwellenländern stieg in diesem Zeitraum gar um 15 Prozentpunkte vom BIP. Dazu kommt noch ein Anstieg der Medianschulden von insgesamt knapp 10 Prozent bei privaten Haushalten, Unternehmen und Finanzdienstleistern, sodass sich im Median der Entwicklungsländer die Schulden seit den Lockdowns um knapp 25 Prozentpunkte vom BIP erhöht haben.4 Um diese zusätzlichen Schulden wieder abzutragen, müssten die Menschen in den Entwicklungsländern ein weiteres Vierteljahr ohne Lohn und Brot arbeiten. Die Lockdowns haben viele ärmere Länder also in eine deutlich stärkere finanzielle Abhängigkeit gebracht.

Aufschwung abgesagt? – Es fehlt Material!

Den vollständigen Tagesdosis-Text (inkl ggf. Quellenhinweisen und Links) findet ihr hier: https://kenfm.de/aufschwung-abgesagt-es-fehlt-material-von-hermann-ploppa

Nach dem starrsinnigen Beharren der Bundesregierung auf dem Lockdown kommt die deutsche Wirtschaft nicht mehr richtig auf die Füße

Ein Kommentar von Hermann Ploppa.

So schnell kann der Traum vom eigenen Haus vorbei sein: da hat der Bauherr die Planung schon fertig. Kredite sind bewilligt. Die Baufirma kann anrücken. Genehmigungen sind in trockenen Tüchern. Und dann der Knall: das Haus kann nicht gebaut werden. Es gibt in Deutschland schlicht kein Bauholz mehr! (1). Das ist Realität im Jahr Eins nach Corona-Beginn.

Während in Deutschland die Wirtschaft in Fesseln liegt, brummt die Konjunktur in Ostasien, und nach der Lizenz zum hemmungslosen Gelddrucken neuerdings auch in den USA. Diese Länder sind derart gedopt, dass sie für Bauholz jeden Preis der Welt zahlen. Für Konstruktionsholz blättern die Kunden das Doppelte, und für Dachlatten gar das Dreifache des Vor-Corona-Preises auf den Tisch (2). Auch Holzpaletten, Träger der meisten Waren auf dieser Welt, sind selber Mangelware geworden.

Schon tummeln sich die Holzhändler bei Wirtschaftsminister Peter Altmaier zur Holz-Runde. Im Gespräch ist, Einschlagbegrenzungen für Fichtenholz, die bis zum September gelten, aufzuheben und die Bäume jetzt schon zu fällen. Da stoßen die Holzunternehmer allerdings an die nächste Grenze. Zum einen setzen Naturschutzgesetze dem Baumeinschlag in den Sommermonaten enge Grenzen. Zum anderen sind jahrelang die deutschen Wälder derart unsachgemäß mit so genannten Harvester-Baumschälmaschinen ruiniert worden, dass Dürre und Käferbefall den traurigen Forst-Resten massiv zu schaffen machen (3). Der Traum vom Eigenheim ist an dieser Stelle leider oft ausgeträumt. Denn auch alternative Baustoffe sind stark verteuert. Selbst für Metallschrott muss man jetzt 62.7 Prozent mehr hinlegen als vor einem Jahr (4).

Der Schluck Benzin an der Tanksäule für das eigene Auto kostet mittlerweile ein Drittel mehr als vor Corona. Das liegt daran, dass der Öldurst in Fernost enorm zugenommen hat, und die großen Öllieferanten wie Russland und Saudi-Arabien sich augenblicklich nicht gegenseitig unter Druck setzen, ihre Förderquoten zu erhöhen. Aus Öl macht man Polyethylen, und daraus wird Plastik. Achtzig Prozent aller Unternehmen in Deutschland klagen über einen schmerzhaften Mangel an Kunststoff. Die Lieferzeiten für das synthetische Material erstrecken sich auf vierzehn bis sechzehn Wochen.

Mara Hancker, Sprecherin der Industrievereinigung Kunststoffverpackungen: „… aktuell steht die Partnerschaft von Erzeugern und Verarbeitern unter Stress. Denn Rohstoffe nahezu aller Kunstofftypen sind knapp und die Preise explosionsartig gestiegen. Der Boom in Asien saugt Rohstoffe geradezu auf.“ (5).

Der Hase und der Igel. Deutschland und China. Zu spät aus dem Corona-Winterschlaf aufgewacht. Der Lockdown-Wahn als empfindlich spürbarer Wettbewerbsnachteil, um in der Sprache der Ökonomen zu bleiben.

Und weil im letzten Jahr der Seetransport durch Corona-Beschränkungen in den Boden gestampft wurde, kommen die Container-Kapazitäten jetzt nur mühsam wieder in Fahrt. So kostet der Container-Transport von einem beliebigen chinesischen Hafen nach Amsterdam jetzt achtmal so viel wie vor Corona. Das zahlt selbstverständlich der Endverbraucher.

Wer kennt schon Georg Thiel und Mike Schuster?

Ein Blick in das Leben eines inhaftierten Mitbürgers und eines Associate Director Public Affairs.

Ein Kommentar von Bernhard Loyen.

Beginnen wir mit dem Zweitgenannten, da er nichts Ungewöhnliches für dieses Land darstellt. Er dient mehr dem erneuten Einblick in die Eine-Hand-wäscht-die-andere Welt des schon ewig existierenden Zusammenspiels von Politik und Interessenvertretungen.

Mike Schuster ist ein wunderbares Beispiel für erlernten politischen Karrierismus. Dem klassischen Geklüngel von Connections zu den zuarbeitenden, also einfordernden Großindustrien. Politisch gedüngter Lobbyismus.

Herr Schuster ist 32 Jahre alt. Geboren in Nördlingen (Bayern), kam er im Jahre 2006 in die Bundeshauptstadt und begann auch dort seine Ausbildung bei der CDU (1). Eine Ausbildung bei dieser Partei, wozu? Die Online-Seite der CDU präsentiert für das Jahr 2021 folgende Offerte, Zitat: Durch unsere langjährige Ausbildungserfahrung und Weiterbildungsangebote haben Sie die Chance auf einen gelungenen Start ins Berufsleben. Im Laufe Ihrer Ausbildung schnuppern Sie in die verschiedenen Fachbereiche wie Eventmanagement, Programm und Analyse, Marketing sowie Buchhaltung und Verwaltung hinein (2).

Als bekennender Katholik (3) vollzog er nebenbei die Tätigkeit als stellvertretender Vorsitzender und Medienansprechpartner der Initiative Pontifex (4). Seinen beruflichen Schwerpunkt hatte er von 2014 bis 2018 als Referent im Bundestagsbüro von Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (5). Eine wichtige Station in seiner jungen Karriere. Von 2018 an arbeitete er dann für ein Jahr beim Verband Forschender Arzneimittelhersteller (vfa). Von dort wechselte Schuster wiederum im Jahre 2019, mit solider Grundausbildung bei der CDU, als Lobbyist in das Unternehmen AbbVie (6).

Nicht überraschend ein Biotechnologie- und Pharmaunternehmen. Gelernt ist gelernt bei Herrn Spahn. Rückblende.

Angela Merkel will ihren parteiinternen Kritiker Jens Spahn als Gesundheitsminister ins Kabinett einer möglichen großen Koalition holen. Der Haken: Spahn verdiente schon vor Jahren an Lobbyarbeit für den Medizin- und Pharmasektor, so ein Artikel aus dem Jahre 2018 (7).

Jens Spahn gründete 2006 eine GbR. Der gehörte wiederum die Agentur „Politas“ (Schwerpunkt: Beratung des Medizin- und Pharmasektors) Ein Mitgesellschafter der GbR war zu diesem Zeitpunkt ein klassischer Lobbyist par excellence, da er für den Pharma-Großhändler Celesio und für die Rhön-Kliniken tätig war (8), während Spahn parallel im Bundestag über die Liberalisierung des Apothekenmarkts debattierte (7).

Der Focus schrieb 2012: Das Geschäftsmodell des Abgeordneten Spahn ist so klug wie anrüchig: Als Politiker entwickelte er die neuesten Gesetze und Reformen im Gesundheitsbereich, während sein Kompagnon Müller die Kunden aus der Gesundheitsbranche in Echtzeit hätte informieren und beraten können. Der andere Partner Spahns, Chef zweier Beratungsgesellschaften, u.a Politas, hatte ebenfalls Zugang zu den Informationen: Er leitete bis 2006 das Bundestagsbüro des Abgeordneten Spahn. Danach arbeitete er in Teilzeit weiter und gleichzeitig als Lobbyist(8). Diese Tatsachen überstand der heutige Bundesgesundheitsminister nachweislich ohne bemerkenswerten Knick in seiner Karriere.

Zurück zu Mike Schuster. Er wechselte, wie erwähnt, im Jahre 2019 in das Unternehmen AbbVie. Sein fast schon symbolischer Titel dezente Realsatire: Manager Government Affairs, Leiter Regierungsangelegenheiten.

Im November des Vorjahres 2018 informierte eine Pressemitteilung, Zitat: Das Unternehmen Pfizer Inc. … gab heute die Unterzeichnung von Lizenzvereinbarungen mit AbbVie bekannt, mit denen alle globalen Fragen des geistigen Eigentums für das von Pfizer vorgeschlagene Adalimumab-Biosimilar geregelt werden (…) Pfizer kann sein Adalimumab-Biosimilar nach Genehmigung durch die Europäische Arzneimittelagentur in Europa auf den Markt bringen (9). Ein Biosimilar ist ein Nachahmerprodukt eines Biopharmazeutikums, beispielsweise eines biotechnologisch erzeugten Proteins (10).

Die etwas derbere Redewendung Pack kennt sich – Pack hilft sich findet nun seine erneute Wahrheit im Jahre 2021. Seit Beginn diesen Monats ist Herr Schuster nämlich frisch ernannter Associate Director Public Affairs, also Stellvertretender Direktor für öffentliche Angelegenheiten, bei einem sehr großen und erfolgreichen Pharma-Unternehmen aus Deutschland (11). Dem Unternehmen BioNTech des Regierungslieblings und Helden, Bundesverdienstkreuz-Trägers Ugur Sahin (12). Wir lernen – Schuster-Spahn-Abbvie-Pfizer-Sahin-BioNTech. Pack kennt sich – Pack hilft sich.

Kommen wir zum beeindruckenden und tragischen Fall des Georg Thiel…

Corona: Das angebliche „Nichtwissen“ ist politisch gewollt

Tobias Riegel

NachDenkSeiten-Podcast

Das ZDF stellt nun (viel zu spät) Fragen zu Corona-Daten, für die man gestern noch in die „rechte“ Verschwörungsecke gestellt wurde. Einmal mehr muss man zu dem Schluss kommen, dass das offizielle angebliche „Nichtwissen“ bezüglich der zentralen Frage der Corona-Daten politisch gewollt ist.

Titelbild: zimmytws / Shutterstock

Quellen/Links im Beitrag:

https://www.zdf.de/nachrichten/zdf-mo…

https://www.nachdenkseiten.de/?p=73021

Die Lügenwalze

6Den vollständigen Tagesdosis-Text (inkl. ggf. Quellenhinweisen und Links) findet ihr hier: https://kenfm.de/die-luegenwalze/

Ein Kommentar von Rüdiger Lenz.

Diesen Menschen hast du dann abgeschrieben. Wenn es ein Rechtsradikaler ist, ein Rechtsextremer oder Rechtspolitisierter, dann ist er für mich automatisch gestorben. Das heißt, du hast diesen Menschen abgeschrieben. Wie soll sein Bewusstseinswandel vonstattengehen, wenn du diesen Menschen abgeschrieben hast? (B-LASH)

Das zusammengefasst, was B-LASH mir in einem Interview sagte, ist ein Grundsatz der Jugendsozialarbeit. Und das schon seit sehr Langem. Ich, der Autor, habe selbst mehrere solcher Sozialtrainings erstellt, geleitet und durchgeführt. Ich frage mich schon seit längerem, ob die Politik in Deutschland, die solche Trainings hauptfinanziert, sie willentlich in allen nur erdenklichen Formen auch unterstützt, ja es zum Leitsatz der Sozialarbeit gehört, niemanden aufzugeben, das genau das Umgedrehte in politischen Narrativen gilt, seit den Jahren von Angela Merkel als deutsche Bundeskanzlerin, doch sehr auffällt. Welcher falsche Grundsatz führte dazu, alle vermeintlichen falschen Gesinnungen mit einer no mercy-Politik zu übersäen und so zu tun, ja möglichst Generationen damit zu konditionieren, dass Fehler im Verhalten oder in den Narrativen, den Weltbildern, nie und niemals korrigierbar seien.

Jeder Sozialarbeiter in den Brennpunkten Deutschlands könnte den eingefahrenen Politikern und Journalisten von heute ein Training anbieten, bei dem sie gründlich ihre Meinung zur Irreversibilität von Weltbildern, Einstellungen und Meinungen zum Einsturz bringen könnten. Denn so ist der Mensch ganz grundsätzlich nicht, unverrückbar und vollkommen uneinsichtig, sobald er auch nur einmal denkt!

Was wir in Wahrheit erleben ist das Einengen des Debattenraums. Dieser ist aber für eine Demokratie wie die Nabelschnur zu einem Embryo im Mutterleib. Wird dieser zu früh gekappt, stirbt der Embryo. Die Nabelschnur ist der Debattenraum in einer Demokratie, sein Nahrungslieferant. Sie, die Demokratie ist gerade auf der Intensivstation. Sie wird sterben, wenn wir das Wir alle gegen ein Wir alleine eintauschen.

Politische Lügenfantastereien

Doktorarbeiten werden oft zusammengestrickt oder gleich ganz gefälscht, Lücken in Lebensläufen einer Kanzlerkandidatin, Handydaten werden gelöscht, es juckt niemanden, dass die Kanzlerin von der NSA abgehört wird, Maskendeals ohne Ende, Kokain in den Toiletten des Bundestages, Embryonalzellen in Impfstoffen, Impfstoffe die in Wahrheit Gentherapien sind, Heils- und Immunversprechen, die in Wahrheit eingespritzte Trombosenfabriken sind, humanistisches Abmühen, das in Wahrheit sein genaues Gegenteil ist, Vollverimpfung der Massen, was in Wahrheit eine genetische Veränderung der Massen ist, usw.

Was ist die Aufgabe von Politikern? Nun, ein Großteil ihrer Aufgaben macht das Schauspielern aus. Sie wollen gewählt werden und da muss man den Leuten versprechen, was das Zeug hält. In dieser Art der Täuschung werden einige so meisterhaft, dass sie ganz nach oben gewählt werden. Oben angelangt merken sie dann, dass sich fast alle Medien an dieses Schauspielern gewöhnt haben und mitmachen bei dem Spiel. Die Medien verteilen dann gerne ihre Oscars und auch ihren Daumen nach unten, ihren Vernichtungs-Shitstorm, falls du das Spiel verrätst. Fast das ganze Volk ist darin konditioniert, da munter mitzumachen. Frei nach Hans-Joachim Maaz ist dies die Normopathie, die Macht der Normopathen, die Irrationalität zur Norm zu erklären und nicht mehr bemerken, dass fast ihr ganzer Stamm nicht mehr in der Lage ist, den Schein vom Sein zu trennen. Ein sozialer Tsunami baut sich da vor unseren Augen auf.

Die Macht selbst hat ihr Ungeheuer geboren. Es ist eine Symbiose aus Verrat, Untreue, Illoyalität, Bestechung, falscher Urkunden und falscher Lebensläufe oder gar Titel, so dass diese Gemeinschaften zusammen falsche Realitäten erschaffen, in denen sie die ganze Gesellschaft mal so oder so hineinmanövrieren. Politischer Wille ist somit im Grunde totgeschlagen. Es gibt nur noch die herrschende Meinung der Herrschenden. Denn die Möglichkeit, das ganze Narrenschiff von einer Katastrophe des Überlebens in eine neue Katastrophe des Überlebens zu transformieren, scheint eine Dauer-Pseudologia-Phantastica dieser Kriminellen geworden zu sein. Eine durch die eigene Lügen-Fantasie zusammengemogelte Persönlichkeit, an die oft noch selbst mit der nötigen Inbrunst geglaubt wird. In diesen Tagen scheint die Pseudologin Annalena Baerbock, die Kanzlerkandidatin der Grünen, nicht einmal die Spitze dieser Lügenwalze zu repräsentieren.

Die Impfkrake Gates oder, Ken Jebsen hatte doch recht

Ja, möchten die Massen doch so sehr ihre Fantasiewelten in den Experten sehen, so wird hier die Lüge oder der Schwindel als effektive Realität wahrgenommen. Die Retter und Retterinnen, gottgleich und edel sollen sie sein. Simsalabim, nichts einfacher als das, meine lieben Schäflein da draußen, denn es ist sehr einfach, euch in unsere Lügen, Schwindeleien und erfundenen Realitäten hineinzulotsen, weil ihr es in eurer großen Mehrheit einfach unterlasst, euch mündig und nicht lenkbar zu machen. Ihr wollt gelenkt und geleitet werden, ihr wollt Führung weil ihr sie glaubt, zu benötigen. Und da uns keine großen Aufgaben mehr zufallen, wir im Großen sogar überflüssig sind, da sich Gesellschaften immer besser auch ohne unseren Überbau leiten lassen, müssen wir euch von etwas überzeugen, in dem unser Legitimationsgrund zum Herrschen verborgen liegt. Wir müssen euch quasi anlügen, denn ihr schreit ja förmlich nach Leadership, nach Visionen, die uns einen Grund geben, damit ihr an uns hochschaut und nach Führung ruft. Die Täuschung der Täuscher ist eine verborgene Sehnsucht in der Masse. Wir werden dieser nur gerecht und da muss auch mal eine Lüge akzeptiert oder einfach von euch übersehen werden. Wir wollen nur euer Bestes und um das zu bekommen, hijacken wir eure Gehirne. In der Schule haben wir euch frei von Schutz gemacht und so können alle Viren des Geistes sich euch bemächtigen, damit wir…, naja, ihr wisst schon was, wie einen Parasiten nur für unsere Interessen ausschlachten können.

Fällt den Täuschern dann mal ein Zacken aus deren Kronen, so glaubt der gewöhnliche Mensch, dass dieser Täuscher nun ganz gemein war…

Die Kämpfe des TV-Doktors

… namens Eckart von Hirschhausen, der die Agenden der Eliten bewirbt.

Ein Kommentar von Peter Frey.

Agenden der Eliten werden unter anderem beim Weltwirtschaftsforum von Davos (WEF) geplant. Hier treffen politische Entscheider die superreichen „Weltverbesserer“ — reich geworden auf Kosten anderer —, um deren Geschäftsmodelle, die geeignet sind, deren Reichtum weiter zu mehren, in praktisches Handeln umzusetzen. Dafür wurden die Spitzenpolitiker der westlichen Hemisphäre in jahrzehntelanger, zäher Arbeit reif gemacht.

All das wird in deren Selbstbetrug eingehüllt, der Missionen vorgaukelt, die zum Wohle der ganzen Menschheit umgesetzt werden müssten. Was aber hat das mit Eckart von Hirschhausen zu tun? Der immer freundlich lächelnde TV-Arzt machte mich stutzig, als er dem Paniktreiber „Karl Lauterbach, der sich wirklich exzellent mit den aktuellen Studien auskennt“ seine Bewunderung zollte (1). Das ist insofern richtig, als Lauterbach sich in Studien, die seine Angstpsychose pflegen, tatsächlich ganz hervorragend auskennt. Der wissenschaftliche Gehalt dieser Arbeiten in Bezug auf die Herausforderung einer realen oder angenommenen Pandemie ist allerdings mehr als zweifelhaft.

Der tiefe Fall von Dr. Amerika

Ein Kommentar von Rainer Rupp.

“Expect the Unexpected” lautet das jüngst mit großen Medien-Hype überall in den USA beworbene Buch von Amerikas bekanntestem Arzt, Dr. Tony Fauci. Jahrzehntelang wurde er von den Medien als der Doktor und Wissenschaftler aufgebaut, dem die Amerikaner angeblich das „größte Vertrauen“ entgegenbringen. Aber mit dem Vertrauen ist das so eine Sache, denn nicht selten ist es über Nacht zerronnen. Das musste nun auch der GUTE Dr. Fauci am eigenen Leib erfahren.

Bis Mittwoch dieser Woche konnte man noch in den USA sein Buch mit dem übersetzten Titel „Erwarte das Unerwartete” bei den großen Buchhandlungen des Landes vorbestellen. In dem Werk beschreibt Fauci angeblich, wie er eigenhändig die USA durch die Covid-19 Pandemie gesteuert hat. Als hätte er mit dem Buchtitel eine Vorahnung gehabt, ist jetzt sein neues Buch ganz unerwartet von den größten US-Buchhändlern wie Amazon oder Barnes & Noble aus dem Angebot entfernt worden (Anmerkung R.Rupp: Das Buch ist nun wieder bei Amazon vorzubestellen, mit dem Veröffentlichungsdatum 02. November 2021)

Nicht einmal mehr auf der Webseite seines Herausgebers gibt es Hinweise auf das Werk, das offensichtlich möglichst schnell im kollektiven Gedächtnisloch entsorgt werden soll.

Faucis plötzliche Vertreibung aus dem Paradies dürfte im Zusammenhang stehen mit den 3.200 Seiten seiner Emails, die nun aufgetaucht sind und ein ganz anderes Licht auf den berühmtesten Doktor Amerikas werfen. Denn diese Emails scheinen Berichte zu bestätigen, dass Dr. Fauci das chinesische Wuhan Laboratory of Virology für Gain-of-Function Auftragsforschung mit US-Steuergeldern bezahlt hat.

Bei der Gain-of-Function Forschung experimentieren Virologen im Labor mit Krankheitserregern, um sie entweder ansteckender oder tödlicher zu machen. Das geschieht angeblich mit dem Zweck, eine eventuell in Zukunft auftauchende Pandemie besser bekämpfen oder ganz verhindern zu können, indem z.B. schon im Voraus gewonnen Erkenntnisse eine schnellere Produktion von Gegenmitteln oder Vakzinen erlauben. In der Wissenschaft ist das jedoch eine höchst umstrittene Praxis, die von der US-Regierung in der Zeit von 2014 bis 2017 einem Moratorium unterworfen war.

Aber bevor wir in die Einzelheiten einsteigen, wollen wir die schillernde Persönlichkeit des werten Dr. Fauci etwas näher kennen lernen:

Obwohl er nie als praktischer Arzt Erfahrungen gesammelt hat, hatte Fauci schnell seine wahre Begabung entdeckt, nämlich die Klippen aus behördlichen Gesundheitsvorschriften im Interesse von Big-Pharma sicher zu umschiffen. Dabei war ihm auch sein enges Beziehungsgeflecht zu der inzwischen mehrheitlich von Big-Pharma und von privaten Stiftungen finanzierten Behörde eine große Hilfe, die unter dem irreführenden Namen „Weltgesundheitsbehörde (WHO) firmiert. Sein Pakt mit den Teufeln brachte Fauci bei interessierten Kreisen Aufmerksamkeit und in den Medien viel Lob ein, was irgendwie seine Karriere ungemein beförderte.

In einem ebenfalls von ihm verfassten Kinderbuch mit dem Titel „How a Boy from Brooklyn Became America’s Doctor“ (Wie aus dem Bub aus Brooklyn Amerikas Doktor wurde) (1), das am 29. Juni erscheinen soll, verkauft sich der 80 Jahre alte Fauci sogar als die Personifizierung des „Amerikanischen Traums“. Darin erzählt er, wie er schon als Kind einer Einwandererfamilie im New Yorker Arbeiterviertel Brooklyn für seinen Apotheker-Vater mit dem Fahrrad Rezepte ausgefahren hat, um später dann zum Top-Mediziner des Landes und Chef des „National Institutes of Health, (NIH)“ zu werden. In dieser Funktion hat er ununterbrochen sieben US-Präsidenten beraten.

Seine Beziehungen zum republikanischen Präsidenten Trump hatten sich jedoch sehr kontrovers gestaltet. Denn Fauci forderte – im Gleichklang mit Biden und den Demokraten – von Trump Unterstützung bei der Durchsetzung strikter Masken-, Lockdown- und anderer anti-Corona-Maßnahmen. Details über die häufig heftigen Meinungsverschiedenheiten zwischen den beiden wurden regelmäßig an die Trump-feindlichen Medien durchgestochen. Dennoch hatte Trump nicht den Mut aufgebracht, den in der US-Öffentlichkeit hochgeschätzten Dr. Fauci zu feuern. Der hat sich gegen Trump erfolgreich auf seinem NIH-Direktoren-Platz behauptet und wurde anschließend von der Biden-Regierung übernommen.

Und ausgerechnet jetzt – unter Demokratischer Präsidentschaft – scheint das Glück den guten Dr. Fauci verlassen zu haben…

Meine nicht gehaltene Rede auf der Berliner Pfingstdemo

Ein Kommentar von Ernst Wolff.

Der indische Philosoph Krishnamurti hat einmal gesagt: „Es ist kein Zeichen von Gesundheit, an eine zutiefst kranke Gesellschaft angepasst zu sein.“ Wie krank unsere Gesellschaft ist, haben wir in den vergangenen 14 Monaten erlebt:

Politiker, die jahrzehntelang dafür gesorgt haben, dass die Gesundheitsversorgung in unserem Land systematisch abgebaut wurde, haben im Frühjahr 2020 eine 180-Grad-Kehrtwende vollzogen und uns im Namen der Gesundheit historisch einmalige Maßnahmen aufgezwungen.

Diese Maßnahmen haben allerdings nicht bewirkt, dass die Krankheit eingedämmt, die Versorgung der Bevölkerung verbessert oder das Gesundheitssystem saniert wurden. Im Gegenteil: Die Krankheit hat sich weiter ausbreiten können, der Gesundheitszustand der meisten Menschen hat sich auf Grund der Maßnahmen verschlechtert und es hat zahllose vermeidbare Kollateralschäden gegeben…

Weißkittel mit finsteren Plänen

Mit den Forderungen nach einer COVID-19-Impfstrategie für Kinder verletzt der 124. Deutsche Ärztetag sein Berufsethos.

Ein Kommentar von Kathrin Schmidt.

Wenn es um Kindeswohlgefährdung geht, dauerte es für gewöhnlich nicht lange, bis ein Chor von Empörungsschreien aufgebrachter Eltern ertönte. Doch angesichts der ungeheuerlichen Vorschläge des 124. Deutschen Ärztetages — die Corona-Impfung bei Kindern betreffend — ist das Schweigen im Wald unerträglich laut. Dabei steht Deutschland mit diesem gedanklichen Vorstoß eine Kindeswohlgefährdung von historischem Ausmaß ins Haus. Vor diesem Hintergrund muss die Frage erlaubt sein, ob der Nürnberger Kodex noch gilt oder ob dieser zum Lippenbekenntnis verkommen ist.

Die Bundesärztekammer (BÄK) als die deutsche Spitzenorganisation der ärztlichen Selbstverwaltung ist selbst keine Kammer oder eine sonstige Körperschaft des öffentlichen Rechts und fungiert als nichteingetragener Verein ohne eigene Rechtsfähigkeit. Sie bündelt aber mit den Ärztekammern der Länder siebzehn Körperschaften des öffentlichen Rechts (Nordrhein-Westfalen verfügt über zwei eigenständige, regional organisierte Kammern). Während sie durch die Unterstützung der Landesärztekammern mittelbar gesetzliche Aufgaben übernimmt, erwuchsen ihr in den letzten Jahren auch unmittelbare gesetzliche Aufgaben, zum Beispiel in der Transfusions- oder Transplantationsmedizin.

Wieder einmal: Deutscher Sonderweg in den Abgrund

Auf der ganzen Welt gibt es Lockerungen des Corona-Regimes. Nur in Deutschland werden die Daumenschrauben noch weiter angezogen.

Ein Kommentar von Hermann Ploppa.

Am Zürcher Limmat-Ufer sitzen die Besucher fröhlich und ohne irgendwelche Beschränkungen in Cafés und Kneipen. In den Gartenlokalen. In Parks. Sie genießen einfach mal das Leben. Mensch sein nach harten Entbehrungen. Beglückt dem Gesang der Vögel lauschen ohne Angst vor der Corona-Polizei.

Nicht ohne einen Ausdruck der Verwunderung stellt die Neue Zürcher Zeitung fest, dass die Inzidenzwerte der Schweiz sowie des Nachbarlandes Deutschland sich nicht groß voneinander unterscheiden (1).

Dessen ungeachtet droht in Deutschland schon wieder für viele Landkreise die Bundesnotbremse. Hier unterziehen sich nämlich die Leute einem Corona-Test, um im Lokal ein Eis zu schlecken. Wenn der Test jedoch positiv ausgeht, rennen sie ohne Speiseeis ganz verängstigt zum nächsten PCR-Test und werden sodann als „Corona-infiziert“ in die Statistik aufgenommen. Eine perfide Sprach-Erfindung der Pharma-Industrie, um neue Kunden zu kreieren: Gesunde werden ab sofort als „asymptomatisch Infizierte“ bezeichnet. Wobei dann die so erzeugte Statistik keinen Unterschied kennt zwischen Personen, bei denen Virenpartikel im Körper herumzirkulieren ohne irgendwo angedockt zu haben (das nennt man in Fachkreisen: „Kontamination“) und jenen Personen, bei denen das Virus bereits im Körper angedockt hat und sich fortpflanzt (was man als „infiziert“ zu bezeichnen pflegt).

Auf diese Art liefern die verängstigten Selbst-Tester unfreiwillig den Anlass zu ihrer erneuten Einsperrung und zur erneuten Schließung der Restaurants. Sie liefern den Vorwand zum nächsten Lockdown. Eine steigerungsfähige Feedback-Schleife. Nach oben hin offen, bis hin zur totalen Sicherungsverwahrung der gesamten Bevölkerung. Während die deutsche Bundesregierung ihren Bürgern nur noch finsterste alttestamentarische Zukunftsperspektiven anzubieten hat, verkündet derweil der Schweizer Gesundheitsminister Alain Berset am Tag seiner Lockerungsmaßnahmen (21. April 2021) ganz entspannt: „Heute ging es darum, den Menschen eine Perspektive, einen Weg aus der Krise heraus, aufzuzeigen“(2).

Welch‘ ein Kontrast zu den apokalyptischen Reitern in Berlin!

Zum Beispiel im Nahen Osten. Israels Gesundheitsministerin Yuli Edelstein verkündet: „Israel geht zurück zur Normalität “ (3). In Paris sitzen die Leute in Straßencafés, gießen sich ihren Pernod ein und schauen den entspannten Flaneuren zu. Allerdings zunächst nur bis zum frühen Abend. Dann müssen die Franzosen leider noch immer in die Heia (4). Die Niederländer haben ihre Bewegungsfreiheit tapfer wieder erkämpft, wobei sich salutierende Militärveteranen mutig zwischen Demonstranten und Polizei gestellt haben (5).

Am Nationalfeiertag zum Geburtstag von König Willem feierten die Niederländer so unerschrocken in der Öffentlichkeit, dass die Polizei angesichts der schieren Menschenmassen die Übersicht verlor (6). Die Regierungen haben nunmehr ein Einsehen. Die Corona-Politik kann und darf dort nicht so weit gehen, dass die eigenen Lebensgrundlagen nachhaltig in den Boden gerammt werden. Ein gewisses Maß an basaler Vernunft geht in diesen Kreisen denn doch um. Also soll bald wieder ganz normales Leben einkehren. In Großbritannien wird definitiv am 21. Juni mit allen Corona-Regeln Schluss sein (7). In den USA ist in vierundzwanzig Bundesstaaten schon jetzt wieder alles normal (8).

Wenn auch in dem Land der unbegrenzten Möglichkeiten augenblicklich vieles schiefgeht, sind doch gewisse Grundätze seit den Gründertagen von Thomas Jefferson unverrückbar. Dazu zählt die Unabhängigkeit der US-Bundesstaaten von der Zentralregierung in Washington in ganz wichtigen Bereichen. Und auch die Biden-Administration im Weißen Haus hat unmissverständlich klargestellt, dass sie nicht daran denkt, eine Impfpflicht einzuführen und auch keine Impfpässe verordnen will – schließlich hat ein freier Amerikaner auch keinen Personalausweis (9). In China, in Russland und in vielen asiatischen Ländern herrscht schon lange wieder Normalität. In keinem dieser Länder soll die Impfpflicht eingeführt werden. Man beschränkt sich darauf, für Risikogruppen passende Präparate vorrätig zu halten.

Nur in Deutschland wird das öffentliche Leben immer weiter heruntergefahren, gerade so als würde bei uns die Pest wüten. Bundesgesundheitsminister Spahn bringt einen Inzidenzwert von 20 als kritische Grenze für einen erneuten Lockdown in die Diskussion ein. Und ungeachtet des Gleichbehandlungsgrundsatzes in unserer Verfassung steuert die Bundesrepublik Deutschland de facto auf ein System der Apartheit zu: wer sich nicht impfen lassen will, muss eben, genauso wie Nachbars Wauwau, draußen vor den Fachgeschäften, Kneipen und Theatern bleiben und sich die Nase platt drücken an den Fensterscheiben, während Geimpfte feiern dürfen. Die Spaltung der Gesellschaft wird dabei von den Impfprofiteuren gerne in Kauf genommen. Währenddessen wurden bei den Berliner blutigen Pfingsttagen Andersdenkende von aufgeputschten Schlägerbanden in Uniform krankenhausreif geprügelt…

Die Verengung des Korridors

Die Meinungsfreiheit ist von einer puren Selbstverständlichkeit zum Gegenstand erregter Debatten geworden.

Ein Kommentar von Milosz Matuschek.

Meinungsfreiheit ist die Freiheit, innerhalb eines eingeschränkten Spektrums alles zu sagen. Lassen Sie die Menschen über 50 Grauschattierungen debattieren, tun Sie aber so, als ob Schwarz und Weiß gar nicht existierten. Damit erschaffen Sie einen Gedankenkäfig, aus dem Ihre Gefangenen gar nicht ausbrechen wollen, weil sie die Gitterstäbe nicht einmal bemerken. Wir Bürger sind durch Jahrzehnte der „Erziehung“ seitens der großen Medien anspruchslos geworden. Wenn in einer Talkshow neben Karl Lauterbach und Jens Spahn ausnahmsweise mal auch Wolfgang Kubicki und Boris Palmer eingeladen sind, betrachten wir dies als Beweis für die Funktionstüchtigkeit unserer Demokratie und für lebhafte Debattenkultur. Dagegen wäre eine Einladung an Wolfgang Wodarg oder Boris Reitschuster ein Ding der Unmöglichkeit. Nichts dokumentiert den Verfall der Meinungsfreiheit in unserem Land so sehr, wie die Tatsache, dass über deren Gültigkeitsbereich und deren Grenzen derzeit andauernd diskutiert wird — so als sei sie keine schlichte demokratische Selbstverständlichkeit. Wissen wir noch, warum bestimmte Grundrechte so eminent wichtig sind? Auftakt zur neuen Serie über Meinungsfreiheit.

Neulich erreichte mich ein Brief von Leser L. aus B. Er hatte sich mit einem Anliegen an den Petitionsausschuss beim Deutschen Bundestag gewandt, über das er mich freundlicherweise meint informieren zu müssen. …

Auftrag: Angst – Wie Wissenschaftler sich andienen, die Corona-Panik zu schüren

Tobias Riegel

NachDenkSeiten-Podcast

Psychologen, die vorsätzlich und gezielt irrationale Ängste bei den Bürgern wecken. Sozialwissenschaftler, die Strategien entwerfen, um die auch auf solchen Ängsten basierende „Impfbereitschaft“ zu erhöhen: Beispiele für Wissenschaftler auf Abwegen.

Ein Kommentar von Tobias Riegel.

Illustrationen: Anonym „FMST2020“

Ivan Rodiunov – #BTW2021 – ZDF schießt den Bock

Das Murmeltier aller großen Wahljahre grüßt nun wieder: die russische Einmischung legt ihren Schatten über die Bundesrepublik. Das ZDF warnt davor mit einem vorgeblich exklusiven Insider. Der Sender hat mehrmals ein gutes Händchen für fulminanteste Spinner und Verschwörungstheoretiker beim Thema Russland bewiesen. Doch mit dem neuen Protagonisten hat das ZDF einen Bock besonderen Kalibers geschossen.

Einsatzphilosophie der Dresdner Polizei

Wer aus der Verfassung liest, wird mit Knie im Rücken auf dem Boden fixiert.

Ein Kommentar von Norbert Häring.

Ein verstörendes Video ist im Internet zu sehen. Darin liest jemand in Dresden aus der sächsischen Verfassung vor. Polizisten aus NRW werfen ihn brutal zu Boden und knien minutenlang ohne erkennbaren Grund auf ihm. Die Medien interessiert das kaum. Deshalb habe ich mit dem Betroffenen gesprochen und die Polizei gefragt, was da los war.

Auf dem Video vom 18.4. ist zu sehen (1), wie der Architekt und Zimmermeister Sascha Wolff laut aus der sächsischen Verfassung vorliest. In beträchtlichem Abstand um ihn herum stehen einige Menschen einzeln und in Zweiergruppen und applaudieren gelegentlich. Ein Gruppe Polizisten kommt angefahren und hört zunächst zu.

Wolff beendet seine Lesung und will, sein Fahrrad schiebend weggehen. Die Polizistinnen und Polizisten auf deren Uniformrücken NRW zu sehen ist, scheinen seinen Weg zu verstellen. Er wechselt die Richtung. Als er auf sein Fahrrad steigen will, wird er von von zwei Polizisten angesprungen, von denen ihn einer in den Schwitzkasten nimmt, der andere ihn am Kopf nach unten reißt. So wird er vom Fahrrad zu Boden geworfen. Dann knien sich die Beamten auf ihn und fixieren ihn minutenlang am Boden.

Gegenwehr ist nicht erkennbar. Ein anderer Grund für das zu Boden Werfen und das lange Fixieren auch nicht.

Herr Wolff, wann und wo hat sich der Vorfall auf dem Video ereignet?

Das war am Samstag 17. April gegen 19 Uhr auf dem Postplatz in Dresden.

An dem Tag sollte es eine Demonstration gegen die Corona-Maßnahmen in Dresden geben, die verboten wurde. Hatte ihre Lesung etwas damit zu tun, war das eine Art Demonstration?

Nein. Ich habe mich nur auf einen Platz gestellt und aus der Verfassung vorgelesen, ohne Ankündigung und wie man auf dem Video sieht, vor kleinem Passantenpublikum. Ich lese zwar auch manchmal bei Demonstrationen aus Grundgesetz oder Verfassung vor, aber meistens tue ich das als Einzelaktion. Gern auch vor dem Landtag.

Wie ist die Reaktion der Behörden darauf?

Nicht sehr freundlich. Ich bin schon mehrmals abgeführt worden, unter anderem, weil man vor dem Landtag nicht demonstrieren dürfe. Mir ist schleierhaft, wie man das Vorlesen aus der Verfassung mit einer Demonstration gleichsetzen kann und wie man eine Straftat oder Ordnungswidrigkeit daraus konstruieren kann.

Hatte das rechtliche Folgen für Sie?

Bisher nicht. Die Verfahren sind jeweils sehr schnell eingestellt worden. Es sind wohl auch in den Behörden maßgebliche Menschen der Auffassung, dass das Vorlesen aus der Verfassung nicht strafbar ist. Auch wegen des Vorfalls am 17. April habe ich noch keinen Strafbefehl oder Ähnliches bekommen.

Und Sie, wollen Sie sich gegen die Behandlung durch die Polizisten wehren?

Ja. Ich werde straf- und zivilrechtlich dagegen vorgehen, unter anderem wegen Körperverletzung im Amt.

Haben Sie den Polizisten Grund gegeben, Sie so zu behandeln? Haben Sie sich einer Aufforderung, stehen zu bleiben, widersetzt oder entzogen?

Nein, eine solche Aufforderung gab es nicht. Ich hatte auch keinen Grund anzunehmen, dass die Polizisten etwas an meinem Verhalten auszusetzen hatten, nachdem sie zunächst einfach zugehört hatten und dann, einen Bogen um mich machend, vor mir vom Postplatz weggingen.

Wissen Sie, warum die Beamten Sie so lange am Boden fixiert haben?

Sie suchten mich nach einem Ausweisdokument ab. Ich hatte aber keines bei mir. Ich habe ihnen aber anstandslos gesagt, wer ich bin und wo ich wohne.

Wie ging die Sache weiter?

Nachdem man mich irgendwann aufstehen ließ, wurde ich längere Zeit am Polizeiauto festgehalten und sollte schließlich mitgenommen werden. Sächsische Polizisten, die dazukamen, sorgten aber schließlich dafür, dass diese unfassbare Situation ein Ende fand.

Haben Sie gesundheitliche Schäden davongetragen?

Durch den Sturz aufs Pflaster habe ich eine Knieverletzung erlitten, wegen der ich noch in Behandlung bin und Probleme habe.

Vielen Dank für das Gespräch, Herr Wolff.

Die Impfung, ein geplanter Homozid?

Ein Kommentar von Rüdiger Lenz.

Übungsdiktat eines Kindes der dritten Schulklasse in Bayern: Heute gehe ich zur Impfung. Ich möchte etwas für meine Gesundheit tun. Ich bin tapfer. Als Belohnung kauft mir Mama saftige Früchte und ein fruchtiges Eis.

Die heutige Tagesdosis beinhaltet zunächst eine gekürzte Version eines längeren Textes von Dr. Vernon Coleman, der die wissenschaftlichen Vermutungen zur Impfung von Dr. Geert Vanden Bossche kommentiert. Ich halte seinen Inhalt für so ungeheuerlich, dass ich ihn hier anstelle eines Kommentars von mir veröffentliche.

Geimpfte werden sterben.

von Dr. Vernon Coleman

„Ich glaube, dies ist der wichtigste Artikel, den Sie jemals lesen werden.

Erinnern Sie sich an das Video, in dem Bill und Melinda Gates saßen und darüber lachten, wie die nächste Pandemie die Menschen reagieren lassen würde?

Nun, ich glaube, ich weiß, was passieren wird. (…) Millionen von Menschen sind dem Untergang geweiht, und ich befürchte, dass viele sterben werden, wenn sie das nächste Mal mit dem Coronavirus in Kontakt kommen.

Etwas ist bei den Plänen der Elite ernsthaft schiefgelaufen.

Der Covidianische Kult

Die Gemeinschaft der Corona-Gläubigen gleicht einer Sekte — mit der Mitgliederzahl einer Weltreligion.

Eine wirre Ideologie, die einen Plan verfolgt, ihre Anhänger Schritt für Schritt zu transformieren. Totale Kontrolle des Bewusstseins und der Versuch, Menschen radikal aus ihrem bisherigen Lebensumfeld herauszureißen. Systematische Erzeugung eines Ohnmachtsgefühls. Ein rigides System von Belohnung und Verhaltenskontrolle. Autoritäre Strukturen und die Neigung, Abweichler zu brandmarken und zu verstoßen (…) Denkt man da nicht automatisch an einen gefährlichen religiösen Kult? Nur weil die Anzahl der betroffenen Menschen so groß ist, fällt den meisten Beobachtern des Corona-Geschehens der Begriff „Sekte“ nicht ein. Aber auch ein Wahn mit sehr vielen Anhängern bleibt ein Wahn. Bereits im Oktober 2020 schrieb der Autor einen Aufsatz mit dem Titel „Der Covidianische Kult“ (1), in dem er die sogenannte Neue Normalität als eine globale totalitäre ideologische Bewegung beschrieb. Die Entwicklungen der letzten sechs Monate haben die Richtigkeit dieser Analogie bewiesen.

Ein Kommentar von C. J. Hopkins.

Ein volles Jahr nach der anfänglichen Verbreitung der äußerst schockierenden und völlig fiktiven Fotos von auf der Straße tot umfallenden Menschen, der prognostizierten 3.4 Prozent Todesrate und dem ganzen Rest der offiziellen Propaganda, trotz des Mangels an jeglichen tatsächlichen wissenschaftlichen Beweisen für eine apokalyptische Seuche — und der Fülle der gegenteiligen Indizien —, verhalten sich Millionen Menschen weiterhin wie Mitglieder eines riesigen Todeskultes, laufen in der Öffentlichkeit mit medizinisch aussehenden Masken herum, wiederholen roboterhaft nichtssagende Plattitüden, quälen Kinder, ältere Menschen, Behinderte, verlangen, dass jeder sich gefährliche experimentelle „Impfstoffe“ injizieren lässt, und verhalten sich einfach generell wahnhaft und psychotisch.

Es kommt auf Wien an! Nahost und die Hoffnung

Ein Kommentar von Willy Wimmer.

Man sollte sich nichts vormachen. Das ist jedenfalls eine Konsequenz aus dem, was sich seit langer Zeit um Nahost abspielt. Man weiß nicht, wo man anfangen soll, wenn es daraum geht, den Konflikt zu verstehen oder gar Lösungsansätze zu formulieren.

Das fängt schon damit an, nachdenkliche Worte zu den Möglichkeiten zu finden, die mit dem Namen des derzeitigen israelischen Miniterpräsidenten verbunden sein könnten. Wer das unternimmt, wird in Europa von denjenigen in die Zange genommen, die zu den erklärten Gegnern des israelischen Ministerpräsidenten nicht nur die besten Verbindungen haben.

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