Demokratie

This tag is associated with 192 posts

Das Grundgesetz verteidigen: Wie geht das?

Ein Kommentar von Anselm Lenz (Herausgeber der Wochenzeitung Demokratischer Widerstand)

Die »zweite Welle« bricht über uns herein und jede Frau und jeder Mann weiß es oder kann es wissen: Um unsere Gesundheit geht es dabei nicht. Wir sollen isoliert und gleichgeschaltet werden. Nun heißt es, sich mit Strategien des Überlebens im Neofaschismus unter Corona auseinanderzusetzen.

Zunächst einmal sei die Frage beantwortet, worin wir uns befinden. Dies kann derzeit nur unter der Voraussetzung einer echten Ermittlungshypothese geschehen. Wir finden uns unter »Corona« an einem Punkt der Geschichte wieder, in dem ein angeschlagenes Imperium einen totalitären Griff zur Macht unternimmt, um das eigene Herrschaftssystem absolut zu setzen. Die Offensive, die man auch als Dritten Weltkrieg bezeichnen kann, richtet sich diesmal gegen die eigene Bevölkerung. Das angeschlagene US-Imperium ist hochverschuldet und nimmt die Bevölkerung in seinem gesamten Herrschaftsbereich demnach in Geiselhaft.

Mit den Corona-Maßnahmen ist also zuerst die US-amerikanische Bevölkerung gemeint, die an ein drastisches Absinken ihres Lebensstandards im Schock-Verfahren gewöhnt und zugleich diszipliniert werden soll. Eine Rückkehr zu Freiheitsrechten und Demokratie ist dabei für kein Land der Erde eingeplant, sondern eine neofaschistische Weltherrschaft, für die Staaten und amerikanische Technikkonzerne verschmolzen werden. Durch die Einführung einer neuen weltweiten Digitalwährung sollen schließlich alle Geldströme an ein US-amerikanisches Tributsystem angeschlossen und das US-Handelsdefizit gestrichen werden.

Chancen und Risiken einer bundesweiten Verfassungsdebatte

Ein Standpunkt von Sean Henschel.

Notgedrungen haben die Corona-Maßnahmen bundesweit eine gesellschaftliche Debatte über das deutsche Grundgesetz entfacht. Es ist ein gutes Zeichen, wenn die Bewohner eines Landes sich intensiver mit den im Grundgesetz verankerten Grundrechten und Prinzipien beschäftigen. Dem Grundrecht der Versammlungsfreiheit wurde zweifellos besondere Aufmerksamkeit gewidmet, nicht zuletzt aufgrund der zahlreichen Demonstrationen, die in Deutschland trotz behördlicher Auflagen stattgefunden haben und in Zukunft stattfinden werden. Ausgerechnet in Deutschland, dessen Bürger im benachbarten Ausland klischeehaft als obrigkeitshörig und regelkonform beschrieben werden, mehrt sich der öffentliche Widerspruch gegen die bestehende Gesellschaftsordnung. Das Bürgertum politisiert sich wieder, vielleicht aus Angst vor dem sozialen Abstieg und einer Vereinnahmung durch das globale Großkapital; ein deutliches Zeichen für die politische Instabilität in diesem Land. Dies überrascht nicht, wenn man die massive Ungleichverteilung zu beobachten gelernt hat. Die Verschlechterung der allgemeinen Lebensbedingungen bleibt vielen Menschen nicht mehr verborgen.

Dr. Martin Haditsch

Mikrobiologe, FA für Hygiene und Mikrobiologie, Infektiologie und Tropenmedizin

„Unsere Demokratie ist in Gefahr“ – Renata Schmidtkunz im Gespräch mit Martin Haditsch, Facharzt für Hygiene und Mikrobiologie, Infektiologie und Tropenmedizin

Martin Haditsch wurde in Graz geboren. In einen Professorenhaushalt hinein, mit klaren Werten. Erstudierte Medizin, Biologie und Botanik und wandte sich schnell der Infektiologie und Tropenmedizin zu. Am Krankenhaus der Elisabethinen in Linz baute er ab 1991 ein Institut für Tropenmedizin und eine tropenmedizinische Ambulanz auf. Seit vielen Jahren ist er tätiges Mitglied der Internationalen Gesellschaft für Tropenmedizin. In Hannover leitet er ein virologisches Labor.
Man könnte also sagen:
Martin Haditsch ist ein Experte.

Irgendwann Ende März 2020, mitten in den Lock-Down hinein, meldete er sich öffentlich zur Corona-Krise zu Wort. Er könne nicht mehr schweigen, sagte er in einem seiner YouTube-Videos. Die Corona-Maßnahmen brächten vielerorts die Demokratie in Gefahr, da dürfe man nicht tatenlos zusehen. Im Juli 2020 gründete er mit einer Gruppe Gleichgesinnter die Plattform „Respekt“. In einem offenen Brief fordern die Unterzeichner/innen die Regierung auf, die Gründe für den Lock Down mit all seinen verheerenden Konsequenzen offen zu legen.

Ken Jebsen – Der private Mensch hinter KenFM

Wenn Ken Jebsen etwas macht, dann zu 200 %, schnell, voller Energie und Hingabe. So kann man emotional auch die politische Landschaft zutiefst erschrecken und sich auch schnell viele Feinde machen.

Das hat Ken Jebsen scheinbar nie wirklich beeindruckt. Man kann von ihm halten, was man will, doch verkauft oder angepasst hat er sich nie. Auch wenn es seinen Kopf gekostet hat, dann war es halt der Preis, den er bereit war, für seine Authentizität zu zahlen.

So geschehen in der Zeit von KenFM beim RBB. Hier mixte der junge Moderator coolen Sound mit heißen politischen und sozialen Inhalten, wie abgereicherte Uranmunition, 9/11, PTBS oder anderen sehr brisanten Themen.

Die Radiozeiten waren vorbei und Ken Jebsen erfand sich neu, jetzt auf der politischen Bühne und das mit Bravour und einem neuen „Open-End-Talk“ auf YouTube.

Er wurde zum Wegbereiter vieler anderer YouTube-Kanäle und prägte damit auch die jetzige Querdenken-Bewegung der Erwachten.

Ken Jebsen war sich für nichts zu schade. Auch eine einstündige Meditation auf dem Dach eines Wohnmobils während einer der ersten Demonstrationen für Grundrechte in Berlin, war für ihn keine Frage. Er fängt erst da an, wo es weh tut und das macht ihn aus.

Man kann sich auf ihn verlassen. Er ist wie er ist und das ist gut so.

Stiftung Aufarbeitung der Verbrechen des Corona-Schreckensregimes

Ein Standpunkt von Anselm Lenz, Herausgeber der Wochenzeitung Demokratischer Widerstand.

Nun, da sich der Wind gedreht hat und eine neue starke Demokratiebewegung in Deutschland den Weg in die Zukunft weist, ist ein Moment der inneren Einkehr angebracht: Die Deutschen gehen den Weg der Verfassungserneuerung, der Neutralität, der umfassenden Volksentscheide. Sie werden mehr Demokratie wagen. Doch die Zeit unter dem Corona-Regime forderte auch Opfer ab.

Seit den großen Demonstrationen vom August 2020 in Berlin weiß es das Land, weiß es die Welt: Die Deutschen erneuern ihre Demokratie von innen, aus ihrer Mitte heraus. Mit den Demonstrationen gegen das Corona-Regime und der Ausrufung einer Verfassungsgebenden Versammlung haben die Deutschen an große demokratische Traditionen des 19. und 20. Jahrhunderts angeknüpft und ein Licht in die Dunkelheit zum Ende der Corona-Zeit gesetzt. Das findet weltweit positiven Anklang und inspiriert Demokratiebewegungen etwa in Madrid, Paris und in London.

Corona, Freiheit und die neoliberale Marktwirtschaft

Freiheitliche Demokratie oder Neoliberalismus? Beides zusammen geht nicht.

Ein Standpunkt von Christian Kreiß.

Milton Friedman sagte 1991 in einer Rede: „Politische Freiheit (…) hat die Tendenz, die wirtschaftliche Freiheit zu zerstören“1. Milton Friedman ist nicht irgendwer. Er ist einer der Hauptarchitekten und Vordenker des heute fast weltweit verbreiteten Neoliberalismus und dürfte damit der einflussreichste Ökonom der letzten 50 Jahre sein. Er stellt in dieser Rede eine wichtige Frage: Ob wirtschaftliche und politische Freiheit miteinander vereinbar sind oder nicht. Dieser Frage soll im Folgenden nachgegangen werden, aber unter umgekehrtem Vorzeichen: Hat eine neoliberale, wenig regulierte, wenig soziale Marktwirtschaft die Tendenz, die politische Freiheit und die Demokratie zu zerstören?

Angesichts der Aushebelung vieler Grundrechte und der zahlreichen Freiheitseinschränkungen im Zuge der Corona-Maßnahmen stellt sich diese Frage heute sehr viel intensiver als früher: Ist freiheitliche Demokratie mit neoliberaler Marktwirtschaft vereinbar? Meine Antwort: Nein. Die freiheitseinschränkenden Corona-Maßnahmen zeigen wie im Vergrößerungsglas lediglich eine Entwicklung auf, die im Hintergrund schon lange im Gange war, sie beschleunigen nur diesen Trend und spitzen ihn zu. Es dürfte daher kein Zurück zum status quo ante geben, kein Zurück zu den Jahren vor 2020.

NachdenKEN über: Kritische Massen auf den Straßen der Hauptstadt!

Das System „Marktkonforme Demokratie“ in der BRD stößt auf immer massiveren Widerstand in der Mitte der Gesellschaft. Die beiden Großdemonstrationen Anfang und Ende August 2020 in der Hauptstadt haben, sowohl was die Zahl der Teilnehmer als auch die Zusammensetzung des Publikums angeht, gezeigt, hier ist die sonst eher unpolitische bürgerliche Mitte auf der Straße. Diese Menschen lassen sich lange viel gefallen, aber nicht immer alles. Ab Punkt X erheben sie sich dieser Bürger.

Die Corona-Maßnahmen kann man in diesem Zusammenhang als Zünder verstehen. Gezündet wird dabei ein Sprengstoff, der von der Regierung selber zusammengerührt wurde, als man begann immer mehr Bürger auf immer mehr Gebieten von politischer Mitbestimmung dauerhaft auszuschließen.

Wer die Demokratie an der Spitze der Machtpyramide verrät, muss damit rechnen, dass sie durch Demokraten an der Basis verteidigt wird. Ken Jebsen begrüßt dieses sich Erheben der Massen ausdrücklich. Die Geschichte darf sich nicht wiederholen. Die Würde des Menschen ist unantastbar.

Lasst uns als Bürger auf der Straße bleiben, damit auch unsere Kinder und Enkel in einem Land leben können, das noch als Demokratie erkennbar ist.

Ausbruch aus der Corona-Schreckensherrschaft

Seit 28. März 2020 stellen sich immer mehr Menschen hinter das Grundgesetz und die Demokratiebewegung — für eine basisdemokratische Verfassungserneuerung. Der Widerstand aus Berlin ist international geworden. Am Wochenende versammelten sich Millionen Menschen in Berlin, Paris und London. Aus ihnen entsteht die Zukunft nach Corona.

Ein Standpunkt von Anselm Lenz (Herausgeber der Wochenzeitung Demokratischer Widerstand).

Es war vorhersehbar gewesen: „Selbstverständlich wird das Corona-Regime seltsame bis verleumderische Bilder erzeugen. Zu erwarten ist, dass diese Bilder wieder von Agents Provocateurs des Regimes produziert werden. Es sind Phänomene, wie sie noch vom Ende der DDR bekannt sind.“ So hieß es auf dem Titelblatt unserer Wochenzeitung Demokratischer Widerstand, erschienen zum 29. August 2020.

Und schon am Abend löste das Regime das ein, was wir seit Monaten von ihm kennen: Während Hunderttausende im Tiergarten friedlich demonstrierten, sendeten die gleichgeschalteten Medienbetriebe Bilder von der Erstürmung der Treppen des Bundestags durch Party People, Menschen mit Fahnen der USA, der Türkei, der Niederlande, der Bundesrepublik, der bunten Friedensfahne — und, oh Wunder, des Deutschen Reiches, der Trikolore in Schwarz, Weiß und Rot aus dem späten 19. Jahrhundert. Wie durch ein zweites Wunder stoppen alle vor drei fuchtelnden Polizisten vor dem Panzerglas vor dem Plenarsaal ab und feiern.

Berlin 29.08 – Videos und Interviews

Berlin invites Europe – Fest für Freiheit und Frieden – Querdenken 711

Spontan Versammlung – Querdenken 711

Berlin 30.08.20 – Querdenken 711

Hundreds detained at massive anti-COVID-restrictions rally in Berlin – RT

RUBIKON: Vor Ort: „Bericht aus Berlin“ (Anselm Lenz und Jens Lehrich)

RUBIKON: Vor Ort: „Illegaler Polizeikessel

RUBIKON: Vor Ort: „Bericht aus Berlin“ (Jens Lehrich)

KenFM am Set: 29.08.20 – Statement von Querdenken-Anwalt Markus Haintz zum Verhalten der Polizei

KenFM am Set: Demo Berlin 29.08.2020 (Teil 2)

BERLIN LIVE!!!!! – Samuel Eckert

POLIZEI LÖST CAMP AUF !!! – Samuel Eckert

451 LIVE: Querdenken711 gegen Corona-Politik

Demonstration gegen Corona-Politik der Regierung in Berlin – Sputnik

M-PATHIE: Markus Haintz und Friederike Pfeiffer-de Bruin – Mehr Demokratie und Menschlichkeit wagen

Markus Haintz ist Rechtsanwalt und mittlerweile, niemand wird das bestreiten, auch Bürgerrechtler. Er tritt ganz besonders für die Querdenken-Bewegung in ganz Deutschland als Redner auf. Dort kümmert er sich hauptsächlich um die verfassungsrechtlichen Fragen im Sinne der Versammlungs- und Menschenrechte und schreitet ein, wenn unrechtmäßige oder spitzfindige, oft für den normalen Bürger nicht durchschaubare Rechtsverhältnisse bestehen.

Friederike Pfeiffer-de Bruin ist Geburtshelferin und Sterbebegleiterin, allein das ist schon spannend genug. Sie ist Mitgründerin der Querdenken-Bewegung in Oldenburg und weiß, dass vornehmlich Frauen die Querdenken-Bewegung ins Leben gerufen haben. Was den Moderator Rüdiger Lenz spontan dazu veranlasste, die heutige Sendung M-Pathie mit zwei Gästen abzuhalten.

1989 und 2020 – die Friedliche Revolution wird vollendet

(Anmerkung der Redaktion: Der heutige Tagesdosis-Text wurde verfasst, bevor der Berliner Innensenator Andreas Geisel die Berliner Demonstration, offiziell mit Pressemitteilung vom 26.8.2020, verboten hat.)

Die Fake-Pandemie ist vorüber: Ab Donnerstag beginnt die Rückbindung unseres Polit- und Wirtschaftssystems an die Menschen. Die Deutschen verständigen sich neu auf Basis des Grundgesetzes.

Ein Kommentar von Anselm Lenz, Herausgeber der Wochenzeitung Demokratischer Widerstand.

Zum Wochenende werden Millionen von Menschen in der Hauptstadt der Bundesrepublik Deutschland erwartet. Die friedliche Kundgebung auf dem Berliner Stadtgebiet markiert den Höhepunkt des »Sommers der Demokratie«, in dem sich die Bundesbürgerinnen und Bundesbürger neu verständigen. Auf Basis des Grundgesetzes vollenden die Deutschen damit den Prozess der Friedlichen Revolution von 1989. Denn vor 30 Jahren war versäumt worden, dass sich die Deutschen eine neue gemeinsame und demokratische Verfassung geben. Über Währung, Wirtschaftsgesetzgebung und vernünftige Ausgestaltung der politischen Repräsentation muss in Zukunft per Volksentscheid abgestimmt werden.

Mindestaufstand in Sachen Demokratie

Seit Beginn der Corona-Pandemie gehen in Sachsen immer mehr Menschen auf die Straße, um gegen die ihrer Meinung nach völlig unverhältnismäßigen Schutzmaßnahmen zu protestieren. Millionen Arbeitslose, zig tausende Insolvenzen werden in der Folge entstehen.Und obwohl wir angeblich in einer Gesundheitskrise stecken, hatten die Krankenkassen noch nie einen deratigen Überschuss (Gewinn) erzielt aufgrund zahlreicher nicht in Anspruch genommener Kassenleistungen während der Pandemie.Jan Gärtig hat in Sachen Demokratie ermittelt und die Protestler über viele Wochen begleitet.

„Das ist ein täglicher Verfassungsbruch!“

Der ehemalige Polizist und Sicherheitsexperte Stefan Schubert hat bereits mehrere Bestseller geschrieben und widmet sich in seinem neuen Buch mal wieder brenzligen innenpolitischen Fragen. Margarita Bityutski hat sich mit ihm über die aktuelle Situation in der Bundesrepublik unterhalten und darüber, ob das Buch bereits auch vor der Corona-Krise „Vorsicht Diktatur!“ hätte heißen können.

ANSELM LENZ ‚Ruhe vor dem Sturm‘ – Update

Rede am Vortag der #BerlinDemo

Am Vortag der großen Demo in Berlin hatte der Journalist Anselm Lenz, Mitherausgeber der Zeitung „Demokratischer Widerstand“, einen Auftritt vor dem Reichstag, um die Leute auf die Bedeutung des bevorstehenden Ereignisses einzustimmen.

und bei KenFM:

Ein Rückblick von Anselm Lenz und Batseba N‘Diaye (Herausgeber der Wochenzeitung Demokratischer Widerstand).

Aus Berlin ging ein Zeichen der Liebe und des Friedens in die Welt: Am 1. August versammelten sich nach unterschiedlichen Schätzungen, über den Tag verteilt an die 1 Million Menschen in der Bundeshauptstadt gegen das Corona-Regime. Der »Sommer der Demokratie« hat begonnen, die Menschen in Deutschland verständigen sich neu

Stand der Partei, Lage der Nation

Der Vorsitzende der Partei , Dr. Bodo Schiffmann, WIR 2020 zum Thema: Stand der Mitgliedsaufnahme und stand der Partei. Ein Bericht zur Lage derDemokratie in der Deutschland . Denkt alle daran: Jeder kann schon heute aktiv mitmachen, Dazu braucht es keine Mitgliedsnummer sondern einen gemeinsamen Geist und ein gemeinsames Ziel. Dass „Wir“ Gefühl

Rainer Mausfeld – Vorträge

Angst und Macht

Aus machttechnischer Sicht haben Ängste den Vorteil, dass sie leicht zu erzeugen sind und sehr viel tiefergehende psychische Auswirkungen auf unser Handeln und Nichthandeln haben als beispielsweise Meinungen. Das Erzeugen von Angst gehört zum Handwerkszeug der Macht.

Professor Dr. Rainer Mausfeld lehrte bis 2016 Psychologie an der Universität Kiel und erreicht mit seinen Beiträgen zur neoliberalen Ideologie und zu den Techniken des Meinungsmanagements eine Vielzahl an Interessierten. Da die längerfristigen und spürbar negativen Folgen neoliberaler Transformationsprozesse für die Bevölkerung nicht im Verborgenen bleiben, wird aus macht-technischer Sicht eine gezielte und manipulative Verbreitung von Angst notwendig, um soziale Machtordnungen aufrecht zu erhalten und Herrschaften zu sichern. Die Bewusstseinsmanipulation durch Angst ist einerseits durch deren relativ leichte Erzeugung, sowie deren große evolutionsgeschichtliche Bedeutsamkeit im Hinblick auf soziale Beziehungen, sowie soziale Ordnungen besonders wirksam.

Demokratie erneuern

Demokratie lebt von der Debatte.

Demokratie heißt: Interessenunterschiede in einem öffentlichen Debattenraum friedlich austragen, um zu einem gemeinsamen gesellschaftlichen Handeln zu finden.

Doch: Wie können wir unsere eigenen kognitiven und gefühlsmäßigen Beschränktheiten und Vorurteile erkennen? Warum reagieren wir so aggressiv, wenn unsere selbstverständlichsten Vorurteile in Frage gestellt werden? Wir sind so beschaffen, dass wir dazu neigen, unsere Gewohnheiten für Überzeugungen zu halten. Unser Geist produziert gleichsam instinktiv „Meinungen“. Ideologien sind gewissermaßen die kollektiven Vorurteile, die den Status quo als selbstverständlich erscheinen lassen.

Wie lassen sich nun die eigenen Interessen objektivieren? Wie gewinnen wir eine gemeinsame Kommunikationsbasis für ein demokratisches Gespräch, das sich an Argumenten orientiert?

Prof. Rainer Mausfeld (u.a. 2019 am DAI mit „Warum schweigen die Lämmer?“) spricht über Demokratie, Ideologien und Wege des Denkens.

Die größte Verfassungskundgebung der Geschichte

Anselm Lenz und Batseba N’Diaye

Niemals in der Geschichte der Menschheit haben Regierungen Freiheitsrechte freiwillig gewährt. Diese mussten immer auf Druck der Bevölkerung eingeführt oder zurückgeholt werden — eine Einleitung zum bevorstehenden Wochenende in drei Schritten.

Und? Welche Farbe haben Sie so? Gelb, Grün, Rot, Schwarz — gar Blau? Die seit Jahren medial zelebrierte Identitätspolitik der politischen Farben geriet umso drastischer, je weniger sie noch irgendetwas über politische Gestaltungsabsicht aussagte. Politische Gestaltungsabsicht zeigt sich in einer Demokratie mit Gewaltenteilung und Repräsentation zuletzt darin, dass der Legislative ein Gesetz zur Abstimmung vorgelegt wird. Die gesetzgebende Gewalt, das Parlament, entscheidet dann darüber. Der Idee nach im Sinne der Bürger, also im Grunde aller anwesenden Menschen.

Liebe Kinder! Die Masken sind Quatsch. Die Regierung hat gelogen.

Ein Standpunkt von Batseba N’Diaye, Herausgeberin der Wochenzeitung Demokratischer Widerstand

Die Erwachsenen haben gerade Streit. Die Regierung und ein paar mächtige Wirtschaftsbosse sagen: „Alle müssen große Angst haben! Der Virus ist sehr gefährlich für Euch alle! Wir bestimmen jetzt, was mit Euren Körpern gemacht wird!“

„Nein!“, sagen dagegen die besten Ärzte der Welt. Sie sagen: „Der Virus ist nicht neuartig und auch nicht gefährlicher als eine Grippe. Die Masken sind ekelig und nutzlos. Die Einschränkungen sind fast alle unberechtigt!“

Das weiß auch die Regierung. Und auch die meisten Erwachsenen in unserem Land wissen es. Aber sie haben Angst, große Angst vor der Regierung und den großen Bossen.

Die meisten Menschen tragen die Masken nur, weil sie völlig verängstigt und mutlos sind. Sie hoffen, dass das alles vorbeigehen würde, ohne dass sie sich wehren müssten. Aber das wird nicht geschehen.

Am Telefon zu „Gemeinsam für Grundrechte-Demos Münster“

Mit Beginn des politisch verordneten Corona-Maßnahmen-Katalogs im März 2020 erleben Millionen Menschen in diesem Land eine völlig neue Situation in der Bewältigung ihres Alltags.

Eher wenige Menschen fanden in den letzten Wochen den Weg auf die Straße, um ihren Unmut, ihr Unverständnis in diesen massiven Eingriff der bürgerlichen Grundrechte auf diese Art zu äußern. Wer den Weg findet, um für seine Rechte zu protestieren, sieht sich weiterhin mehrheitlich einer starken Kritik ausgesetzt.

„Corona-Leugner“, „Aluhüte“, „Verschwörungstheoretiker“ und immer vermehrter auch „Antisemiten“ sind die gängigen Vorwürfe an die Demonstranten.

Seit Wochen versucht nichtsdestotrotz eine Gruppe von 100 – 150 Menschen in Münster unter dem Titel „Gemeinsam für Grundrechte“ auf ihre Bedenken, ihre Sorgen und Nöte hinzuweisen.

Ihr Anliegen lautet:

„Friedlich stehen wir gemeinsam für Grundrechte. Wir hinterfragen die Verhältnismäßigkeit der Corona-Maßnahmen und stehen gewaltfrei für lösungsorientierten Umgang mit unserer Zukunft. Für aktive Mitbestimmung, auch in Krisenzeiten. Für transparente, offene und nachvollziehbare Politik, die dem Gemeinwohl verpflichtet ist. Für eine offene Debatte und Meinungsfreiheit. Wir sind unabhängig von Parteien und Religionen und organisieren uns als Gemeinschaft ähnlich Denkender.“

Von Beginn erlebten die Teilnehmer eine starke und nervenaufreibende Opposition durch die lokale Antifa. Die Partei DIE LINKE sah sich auch auf der Seite der Gegendemonstrationen und nicht bei den besorgten Bürgern. Die Lokalpresse positionierte sich ebenfalls gegen die Organisatoren und Demonstranten.

Die letzten 100 Artikel