Dänemark

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Massaker in Norwegen: Hintergründe und Schreckensmeldungen

Wieder einmal hat der Terror zugeschlagen - diesmal in einem Land, das als ausserordentlich friedlich gilt: Norwegen. Jahrzehntelang hat man uns vor dem islamistischen Terror gewarnt. Spätestens seit dem 11.9.2001 hätte doch die ganze westliche Welt wissen sollen, das die Zeiten der friedlichen Koexistenz vorbei sind, das ein brutaler Krieg tobt, der auch und gerade vor Unschuldigen nicht halt macht, der sich nichts dabei denkt, auch Kinder in Gefahr zu bringen und nun demonstriert, das er auch vor der Regierungsgewalt nicht halt macht und nicht zögert, selbst den gewählten Ministerpräsidenten eines friedlichen europäischen  Landes in Gefahr zu bringen.  Wie üblich bei allen Terroranschlägen der letzten Jahre ist der Täter ... reich, gebildet und weiß. Darauf jedoch ... werden wir eigentlich nie hingewiesen.

Wieder einmal hat der Terror zugeschlagen – diesmal in einem Land, das als ausserordentlich friedlich gilt: Norwegen. Jahrzehntelang hat man uns vor dem islamistischen Terror gewarnt. Spätestens seit dem 11.9.2001 hätte doch die ganze westliche Welt wissen sollen, das die Zeiten der friedlichen Koexistenz vorbei sind, das ein brutaler Krieg tobt, der auch und gerade vor Unschuldigen nicht halt macht, der sich nichts dabei denkt, auch Kinder in Gefahr zu bringen und nun demonstriert, das er auch vor der Regierungsgewalt nicht halt macht und nicht zögert, selbst den gewählten Ministerpräsidenten eines friedlichen europäischen  Landes in Gefahr zu bringen.  Wie üblich bei allen Terroranschlägen der letzten Jahre ist der Täter … reich, gebildet und weiß. Darauf jedoch … werden wir eigentlich nie hingewiesen.

Wir wissen ja, wo die Gefahr herkommt: wenn da so ein Ölauge mit Bart und Turban die Straße entlanggeht, dann wollen wir doch am liebsten schon im Schützengraben Stellung beziehen.  Oder die klassische Hartz-IV-Familie: Papa, Mama und drei Kinder, die als Takko-Lords die Straßen unsicher machen: da möchten wir doch gleich schießen. Wie wohler ist es uns, wenn da ein blonder, blauäugiger Unternehmer in feiner Kutte entlangschreitet, der klassische Musik liebt, Body Building betreibt, dem adeligen Sport des Jagens frönt und als Lieblingslektüre Kants Kritik der reinen Vernunft angibt, wie die Welt berichtet: da wird uns gleich warm uns Herz, wir eilen, um unsere Töchter vorzuzeigen und unsere Söhne zum Vorstellungsgespräch zu treiben.

Doch genau solch ein edler Mensch hat jetzt gerade mindestens 91 Menschen in den Tod befördert – eine Tat, die umso bedrohlicher ist, als wir noch einige Millionen Menschen mit dem handelsüblichen Täterprofil in unserer nächsten Umgebung herumlaufen haben. Kein Wunder also, das sich die Medien nach Kräften bemühen, den Täter klein zu reden.

„Der Täter ist offenbar ein Rechtsextremist!“ – so urteilt heute erstmal die Welt.  Das soll uns beruhigen. „Der ist nicht wie wir, der ist irgendwie anders“ … das soll die Angst davor nehmen, das ortsansässige Unternehmer ebenfalls zur Waffe greifen und sich der „viel-zu-vielen“ Mitmenschen entledigen, die diese Erde mit ihren schmutzigen Füssen treten, die zu dick sind, zu krank, zu arm, zu schwach, zu links, zu dumm,  zu ausländisch oder zu unchristlicht, als das man sie in unserer Mitte dulden könnte.

Die norwegische Polizei ist sich laut „Focus“ über den rechtsextremistischen Hintergrund noch nicht so ganz sicher – aber offensichtlich reicht es, wenn man ein christlicher, konservativer Biobauer ist, der keinen ausgesprochen islamfreundlichen Hintergrund hat, um als rechtsradikal zu gelten. Warum uns das Handelsblatt unbedingt darüber informieren muss, das islamistische Terroristen den Anschlag feiern, erschließt sich einem nur dann, wenn man sich vergegenwärtigt, das Präsident Obama sich laut Berliner Zeitung schon recht schnell zu dem Anschlag geäußert hat:

US-Präsident Obama rief zu einer stärkeren Zusammenarbeit im Kampf gegen den Terror auf. „Es ist eine Mahnung, dass die gesamte internationale Gemeinschaft dazu beitragen muss, dass solch ein Terrorakt nicht passiert“, sagte Obama in Washington.

Auch aus Russland sind laut Welt Töne zu vernehmen, die ebenfalls  irgendwie den Eindruck hinterlassen, das man etwas sagen möchte, obwohl man eigentlich nicht weiß, was los ist:

Kremlchef Dmitri Medwedjew verurteilt den Doppelanschlag als ungeheures Verbrechen. „Die Organisatoren dieser sinnlosen Tat müssen zur Verantwortung gezogen werden“, schreibt er in einem Telegramm an die Regierung in Oslo. Für die Ermordung friedlicher Bürger gebe es keine Rechtfertigung.

„Organisatoren der Tat“ … weiß der mehr als wir? Oder hat der zuvor „Deutsche Welle“ gehört, die über einen US-Geheimdienstskandal in Norwegen berichtet hat:

Leiter der im Jahr 2000 gegründeten Organisation SDU (Surveillance Detection Unit) sei ein pensionierter Ex-Chef der Antiterror-Einheit der norwegischen Polizei, hieß es in den Berichten. Neben dem früheren Antiterrorchef sollen mehrere ranghohe ehemalige Beamte der Kriminalpolizei, des Militärs und der Zivilbereitschaft als SUD-Mitarbeiter tätig gewesen sein und sich so ein Zubrot zu ihren Pensionen verdient haben. Sie sollen von einem Gebäude in der Nähe der US-Botschaft in Oslo die Überwachung mehrerer hundert Einheimischer organisieren.

Nun … solche Verwicklungen könnten erklären, warum der Täter für die norwegische Polizei nach Angaben des „Spiegel“ „aus dem Nichts“ kam, obwohl man gleichzeitig mutmaßt, das er seine Anschlag schon seit 2009 geplant hatte … und extra deshalb eine „Farm“, einen „Biobauernhof“, eine „Gemüsezucht“ oder einen „Betrieb“ gründete, der es ihm erlaubte, an Düngemittel zur Bombenproduktion heran zu kommen.

Woher er das Geld hatte, werden wir vielleicht nie erfahren, brauchen wir auch nicht, weil wir ja schon ausreichend informiert sind: im Hintergrund der Tat lauern – nur für den Fall, das die rechtsradikalen Ansichten nicht ausreichen, auch noch die gemeingefährlichen „Videospiele“ und der auch in Deutschland schon mehrfach in Verdacht geratene „Schützenverein“.

Wir werden wahrscheinlich auch nie erfahren, was einen Menschen, der Kant liest (eine Arbeit, die laut meines ersten Philosophiedozenten mit einer Seite pro Tag im Studium anzusetzen ist – wegen der Komplexität der Materie), klassische Musik hört und sich als christlich definiert dazu in die Lage versetzt, kaltblütig ohne Erfahrung mindestens 84 junge Menschen zu erschiessen – und zum Teil gezielt mit Kofpschüssen hinzurichten. „Kalt wie Eis“ soll er sein … was in meinen Augen dem Profil jener Menschen entspricht, die den Sozialstaat zum Minimalstaat ausbauen wollen wie der Nato-Generalsekretär Rasmussen, der als vorheriger dänischer Regierungschef einen Kurs fuhr, der den Massenmörder aus Norwegen wohl gefreut hätte:

Im Golfkrieg 2003 unterstützte die Regierung Fogh Rasmussen die USA und entsandte ein dänisches Kontingent in den Irak. Wie in anderen europäischen Staaten war dieser Krieg auch in Dänemark sehr umstritten.

Die Regierung nahm restriktive Änderungen in der Ausländerpolitik vor. Das dänische Ausländerrecht gilt seitdem als das schärfste Europas und wurde 2004 vomMenschenrechtskommissar des Europarats gerügt. 

Natürlich distanziert sich Rasmussen jetzt von den Taten, laut Spiegel rügt es sie als „abscheulichen Akt der Gewalt“, ähnliches dürfte Gaddafi über die von der Nato geworfenen Bomben denken. Natürlich dürfen wir den Nato-Generalsekretär jetzt nicht als „rechtsradikal“ beschimpfen, er dürfte sich gegen solche Vorwürfe wohl auch erfolgreich wehren können.

„Reich, gebildet, weiß“ scheint ein ziemliches Sicherheitsrisiko zu sein, eine Terrorgefahr nicht nur für linke Jugendliche in Norwegen. Wenn ich jetzt noch bedenke, das der gute Mann sich auch für die Freimaurerei interessierte, habe ich keinerlei Zweifel mehr, das er guten Stoff für viele Verschwörungstheorien abgeben wird.

Es gibt nur einen, der sich über die Tat nicht wundern wird, der keine weiteren Fragen dazu haben wird noch umfangreiche Theorien zu ihrer Erklärung braucht: Pater Pedro Barrajón, der laut Welt in Rom Kurse für angehende Exorzisten gibt:

Der Teufel ist überall gegenwärtig, wo Böses innerhalb der normalen Naturgesetze geschieht. In jedem, der sagt, ich akzeptiere die Liebe nicht, die Liebe zu meinen Brüdern und Schwestern, die Liebe zu Gott. Also an sehr vielen Orten, in allen Massakern, in jedem Mord, in physischen Katastrophen, in jedem Konzentrationslager, in jedem Bösen. Manchmal manifestiert er sich merkwürdigerweise aber auch in Fällen von Besessenheit. Sehr viel gefährlicher ist er aber, wo er sich nicht zu erkennen gibt und nicht mit einem Exorzismus vertreiben läßt. Keine Frage.

Man spottet gerne über sie, gerade im Kreise der Atheisten mokiert man sich über die Vielzahl neuer Exorzisten, die der Vatikan gerade ausbildet, über ihre Erwartung einer Zunahme der Fälle von Besessenheit, die ganz normale Bürger in … Mörder … verwandeln.

Ich denke da auch gerade an Jakob Lorber, der innerhalb der christlichen Kirchen ja den Status einer „Neuoffenbarung“ hat und uns eine Beschreibung teuflischen Wirkens hinterlassen hat:

Tanz, Hurerei, Groll, Schelten, Fluchen, Rauben, Stehlen, Lügen, Stolz, Hochmut, Prahlerei, Ehrabschneidung, Neid, Geiz, Hoffahrt, Fraß, Völlerei, Spott und Hohn gegen Jesus, Pracht, Mode, Luxus u.ä als vollkommene, untrügliche Zeichen des allerintensivsten Besessenseins 

Wie gut, das wir wissen, das das alles Unfug ist … denn schaue ich mal in das Programm des Privatfernsehen – oder einfach in die alltägliche Welt der reichen, gebildeten weißen Menschen dann könnte ich mir vorstellen, das ein Herr Lorber Panik bekommt … und ich würde verstehen, warum die Kirche die Zahl ihrer Exorzisten aufstockt.

Wie es scheint, erwarten die noch mehr.

„Allerintensivstes Besessensein“ … könnte man vergleichen mit einer ansteckenden Geisteskrankheit. Wie gut, das es so etwas  nicht gibt, außer … in einem Spiegelartikel aus dem Jahre 1979, dessen Link leider nicht funktioniert:

…sondern wahrscheinlich „Rassismus die einzig ansteckende Geisteskrankheit“ sei, mithin „Rassismus das öffentliche Gesundheitsproblem …

Und da sind wir wieder mitten in Norwegen.

Das Abwenden von der natürlichen Welt der Schöpfung und das Aufgehen in der künstlichen Zivilisation treibt uns in Wahnsinn und Dekadenz

So urteilen Esoteriker, beziehen sich auf die „Wetiko-Seuche“, die der „Weiße Mann“ über die Welt gebracht hat. Noch eine Perspektive, aus der man sich nicht wundert – Indianer sind vielleicht auch leichter zu tolerieren als Exorzisten, obwohl beide zu einem ähnlichen Ergebnis kommen: es läuft gerade etwas gewaltig schief in unserer Welt … in der Massaker schrecklich normal geworden sind – ebenso wie Rassismus, Tanz, Hurerei, Groll, Schelten, Fluchen, Rauben, Stehlen, Lügen, Stolz, Hochmut, Prahlerei, Ehrabschneidung, Neid, Geiz, Hoffahrt, Fraß, Völlerei, Spott und Hohn gegen Jesus, Pracht, Mode, Luxus.

Ob es da Zusammenhänge geben könnte … mit den Werten, die Medien tagtäglich vermitteln? Mit der Tatsache, das es in Ordnung ist, Menschen zu verachten, weil man ihnen ihr Geld stehlen konnte und sie ihre Arbeitskraft nicht mehr gewinnbringend verkaufen können, das es in Ordnung ist, mit Bomben um sich zu schmeißen, weil einem der Nachbar nicht gefällt oder in andere Länder einzumarschieren, weil man einen „Verdacht“ hat?

Ich denke … darüber wird man in den westlichen Medien seltener nachdenken: über die schlichte Tatsache, das die norwegischen Massaker keine Ausnahme in einer Kultur sind, sondern eine direkte Folge ihrer Werte und ihres Lebensstils.

 

 

 

 

 

 

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