COVID 19

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Dr.Rüdiger Dahlke im Schweizer Privatfernseheh: Die Corona Opposition und einige links vor allem von ihm, zusätzlich noch ein Video des Lebensmittelchemikers Udo Pollmer über Dengue Fieber, das dem Covid 19 Virus sehr sehr ähnlich ist

Was die Grippeimpfung betrifft, so werden die vom geschätzten Kollegen Dahlke vorgebrachten Vorbehalte gegenüber der Grippeimpfung noch durch weitere Studien erhärtet: https://www.disabledveterans.org/2020/03/11/flu-vaccine-increases-coronavirus-risk/

sciencedirect.com

Auch Professor Dr.Klaus Püschel bei Lanz im ZDF schafft Klarheit: merkur.de. Die Todesursachenstatistik des Robert Koch Institutes wird erheblich bezweifelt. Vor allem Kranke und Menschen mit einem geschwächten Immunsystem verstarben in Hamburg.

Sehr interessant: Ein Video über Dengue Fieber, mit großer Ähnlichkeit zum Corona Virus. Bei Impfung ein wesentlich schlechterer Verlauf. Könnte es sein, dass  versehentlich Dengue Fieber Patienten, wegen schlechter Tests, als Covid 19 Fälle bezeichnet werden?

Leben Sie gesund, bewegen Sie sich viel, schauen Sie auf keinen Fall Prof. Drosten mit seiner Weltuntergangsstimmung an und bauen Sie kräftige gute Ideale und Gedanken auf! Sie werden sie brauchen!

 

 

Dr.Wodarg in einem Interview zu Ostern, ein Gedanke dazu: Rotkäppchen und der Wolf

Wenn wir uns die Stellungnahme von Prof.Sucharit Bhakdi anschauen, die mein Kollege Parkwächter veröffentlicht hat, so sieht alles triste aus. (Quelle: nachrichtenspiegel.de). Ich assoziiere ein wenig das Märchen „Rotkäppchen und der Wolf“. Ja Rotkäppchen, das ist Deutschland,und andere Länder,  die Wölfe kennen Sie nur zu gut! Die Jäger, Dr.Wodarg, Prof. Sucharit Bhakdi, Dr.Bodo Schiffmann, Prof. Hockert, Prof. Haditsch, Prof.Wittowski, Dr. Heiko Schönig, Ken Jebsen, Prof. Hendrick Streeck, Dr.Köhnlein, Dr.Wilfried Schmitz, unsere Kollegen Parkwächter und Eiphelphilosoph, Nachdenkseiten, Rubikon, NRHZ, https://swprs.org/ Klagemauer.TV, sicher noch viele andere Privatsender, die ganzen Wirtschaftsexperten z.B. fällt mir Ernst Wolff ein, zusätzlich sehr gut recherchierende Experten, wie Olaf Kretschmann und sehr sehr viele andere. Der erste, den man wohl über 2 Millionen Mal gehört hat, die Speerspitze war Dr.Wolfgang Wodarg, der wieder ein neues Video hervorgebracht hat.

 

 

Um ganz aus dem Bauch des Wolfes heraus zu kommen, wo wir alle doch äußerlich unsere Schrammen abgekriegt haben, und noch erhebliche bekommen werden, gibt es viele Möglichkeiten. Da es, in einiger meiner Beiträge durchaus ersichtliche Zusammenhänge zwischen der Mobilfunkstrahlung, in Italien wurden sogar schon die sehr problematischen hohen Frequenzen versteigert, sowohl in der Lombardei als auch in China sind die Installationen des Funk übertragenen 5G schon weit, so haben Sie jetzt noch immer die Möglichkeit beim internationalen Appell gegen 5G zu unterschreiben: https://www.5gspaceappeal.org/sign-individual Damit Sie wissen, was Sie da unterschreiben können, stelle ich Ihnen nochmals den Appell hinein: https://www.5gspaceappeal.org/the-appeal

Alle verantwortlichen Experten fordern ein verkabeltes, weitgehend auf Glasfaser gestütztes 5G! Da die Funkübertragung gesundheitsschädlich und auch sonst unsicher ist.

Auch gibt es eine ganz neue Petition, die Sie unterschreiben können, wenn Sie Zwangsimpfungen vermeiden wollen: www.change.org/p/europaparlament-europ%C3%A4ische-komission-europarat-respekt-f%C3%B6rderung-und-individuelle-wahl-bei-impfungen-nach-information-und-zustimmung , ich denke, es ist hoch an der Zeit, dass wir diese Fragen, mit guter Beratung, selber und individuell lösen wollen.

Wenn Sie wollen, so können Sie auch diese Petition unterschreiben: https://petitions.whitehouse.gov/petition/we-call-investigations-bill-melinda-gates-foundation-medical-malpractice-crimes-against-humanity

Da die restliche Wirtschaft sicher, einen Kollateralschaden auch durch korrupte Vorgänge in der Medizin erleiden wird, so wäre es hoch an der Zeit, die Verflechtungen der Medizin mit der Industrie ganz genau unter die Lupe zu nehmen.

Wenn wir nicht aufstehen und aktiv werden, so werden andere für uns oft so aktiv, wie wir es nicht wollen. Wir sind keine Schafe, oder Hunde, wir sind der Souverän, das Volk! Es ist hoch an der Zeit, eine unabhängige Berichterstattung zu erreichen und damit auch eine direkte Demokratie entstehen kann. Die kann bestehen aus vertrauensbildenden kleinen Gruppen, die dann vertrauenswürdige Expert-innen wählen können, die uns dann in unseren Anliegen in den Gremien und bis zur Regierung vertreten. In der Sowjetunion gab es Wahlen, die immer gleich ausgingen. Die letzten Tage, haben gezeigt, wie nahe die DDR uns ist. Es war vor allem die originelle Anwältin Dr. Bahner, die man mit sowjetischen Methoden zur Ordnung zwingen wollte. Aber auch das erinnert an sowjetische Methoden, wenn beim Schwarzen Block 2017 beim G20 Gipfel Polizisten, die nicht einschreiten, mitmarschierten. (Quelle: spiegel.de). Vielleicht haben wir viel mehr Entscheidungsträger oben, die die DDR Methoden erlebt haben, aber noch nicht abgelegt haben. Alle wertvollen Wissenschaftler, und Denker, die sehr aktiv und wahrhaftig sind, sind in Psiram, dem Nachschlagewerk der GWUP, einer atheistischen, sehr mächtigen pseudoreligiösen abgeschlossen Vereinigung, die keinen inneren Widerstand duldet,  enthalten. Sie entstammt der Gesinnungskontrolle des letzten DDR Chefs Erich Honecker. (Quelle: nachrichtenspiegel.de). Wenn also eine mächtige Sekte, die weltweit agiert, alle ehrlichen Forscher, die so wie Prof. Gerald Hüther, Daniele Ganser etc stigmatisiert, und ihre Kontakte wohl bis in die Wikipedia hat, es gibt viele Beispiele dafür, dann zieht die DDR wieder ein.

Sie sind Ihres Glückes Schmied! Sie können sich wehren, in vieler Form aktiv werden, sich informieren und vor allem eigene Gedanken bilden! Das sind ihre Gedanken, ihre Ideale, die im Normalfall oft deutlich besser sind, als die durch die oben Abhängigen Politiker, Medien, die von Werbeeinschaltungen abhängen, Drittmittel-abhängigen und beeinflussten Forscher, es gibt sie ja auch, die ehrlichen, die es sicher ehrlich meinen, wie Wodarg, oder sicher gibt es auch ehrliche Journalisten und Politiker, doch werden sie immer seltener, die Sie, letztlich dem Bauch des Wolfes gerade noch entkommen, zur Freiheit führen! Wenn Sie in Ihr Zimmer blicken, so waren alle Gegenstände auch einmal Gedanken. Pläne sind kombinierte Gedanken. Haben Sie vertrauen auf Ihre Gedanken, die können in einer Krise Wirklichkeit werden!

 

 

 

Corona: die Zeit danach – eine Dystopie

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Sonntag, 5.4.2020. Eifel. So, wie lange dauert Corona jetzt eigentlich noch? Eine Frage, die sicher viele interessieren wird – mich auch, weil meine berufliche Arbeit liegen bleibt und bald irreparable Schäden zu erwarten sind. Für andere sind die Schäden schon da: je kleiner das Unternehmen, umso größer die Not – und die Panik. Ich habe da drei Auskünfte, alle ohne Gewähr. In Belgien sollen die Ausgangssperren bi 3.5 verlängert werden – mindestens. Mein Hausarzt sprach schon vor drei Wochen von mehreren Monaten, auf die ich mich einzustellen habe, eine befreundete Unternehmerin bekam von ihrer Bank den Rat, mit dem Kredit der Regierung sparsam umzugehen: vor Ende des Jahres sei mit einer Normalisierung der Situation nicht zu rechnen.

Unschöne Aussichen, aber ich hätte halt gerne Planungssicherheit für die Zukunft – auch für meine. Der Corona-Sonderurlaub war ja ganz gut und schön, aber es gibt da draußen nun viele Probleme zu lösen, täglich mehr.

Die Frage, wie lange Corona noch dauert, hängt direkt ab von dem Kontext, in dem Corona gedeutet wird. Hier haben wir aktuell zwei Extreme.

Extrem A ist die These, dass wir aktuell eine Pandemie haben, einen nie dagewesenen Supervirus, dessen Gefährlichkeit momentan wissenschaftlich gar nicht bestimmt werden kann – weshalb 99 Prozent der Virologen sehr nervös werden. Natürlich sind Virologen auch Menschen, einige sind froh, ihr Gesicht endlich mal wieder in eine Kamera halten zu können, andere hatten schon seit zehn Jahren keinen öffentlichen Auftritt mehr und einige wittern neue Geschäfte: tolle Studien mit 20000 Patienten, um Vergleiche zwischen normalen Grippeviren und Corona anstellen zu können: diese Studien bringen den Durchführenden viel Geld, dauern Jahre und die Ergebnisse sind wegen der Mutation der Viren veraltet, wenn sie auf den Markt kommen.

Die Datenlage für die Beurteilung dieses Virus – da kann ich immer nur drauf hinweisen – ist gering, das geben Virologen auch offen zu, nur verhärten sich die Daten beständig Richtung „Gefahr“ (siehe z.B. die Studie im „Lancet“ über 191 Patienten aus Wuhan – siehe br).

Soviel zu Extrem A, den Rest dazu kann man der Tagesschau entnehmen, die sich aktuell dafür bedankt, dass sie nie dagewesene Zuschauerzahlen hat (siehe Tagesschau) – mit einem kleinen Seitenhieb auf die alternativen Medien.

Extrem B ist die Antithese: der Virus ist absolut ungefährlich (außer bei überflüssigen Menschen, die nicht schützenswert sind, den Alten und Kranken, von denen einer der letzten Grippewellen 25000 allein in Deutschland zum Opfer gefallen sind), die ganzen Maßnahmen zur Einschränkung des bürgerlichen Lebens dienten nur der Vernichtung der deutschen Wirtschaft. Diese These mutiert jedoch beständig und modifiziert sich gerade noch, nachdem die großen Helden Trump/USA und Johnson/GB vor der Gewalt des Virus eingeknickt sind und die Zahl der täglichen Todesopfer sich dem vierstelligen Bereich nähern – und bald schon 2600 am Tag erreichen sollen (siehe Tagesschau). Das ist aber nur ein Teil der Thesenflut, die durch alternative Medien geistert – und die schwächste sicherlich, weil die arrogante Annahme, 99 Prozent aller Virologen würden lügen und 99 Prozent aller Regierungen wären Teil einer Superverschwörung zur Vernichtung deutscher Kleinbetriebe eher in den Bereich einer Diagnose denn einer Theorie geht.

Was ist aber nun mit den ganzen aufklärerischen Arbeiten der letzten Jahre – an denen auch wir hier uns beteiligt haben? Ist es denn nicht wirklich so, dass es Verschwörungen gibt? Brutkastenlügen? Lügen über Massenvernichtungswaffen – die den Tod von einer Million Menschen nach sich zogen? Und das Celler Loch – war das nur ein Fake? Nun – gewiss nicht. Ebensowenig wie die Existenz von Kinderschändern in höchsten Kreisen, die vor Mord nicht zurückschrecken – was auch schon mal im Tatort massentauglich publiziert wurde (siehe: Jagdgesellschaft) – wie auch die unschönen Ereignisse um Detroux und die toten Zeugen (siehe Welt). Da draußen geht etwas dunkles vor sich, dass das Potential hat, Bürger sehr zu änstigen – und zwar zurecht.

Nun – es widerspricht sich nicht, beides gleichzeitig wahrnehmen zu können: die Existenz einer Supergrippe – und die Existenz einer geisteswissenschaftlichen Strömung, die man gut und gerne plakativ als „satanistisch“ beschreiben kann, obwohl ihre geisteswissenschaftlichen Wurzeln eher in der Überzeugung des Marquis de Sade liegen (siehe hierzu die ausführliche Arbeit von Guido Giacomo Preparata, „Die Ideologie der Tyrannei“, Dunker und Humblot 2015). Es kann nämlich in der Tat einen Supervirus geben – und gleichzeitig ein Netzwerk des Bösen (ich möchte heute mal plakativ bleiben, es geht um die Ausarbeitung von Prinzipien, da sei das erlaubt).  Man müsste sich also gar nicht streiten – nur hier müssen zwei weitere Faktoren berücksichtigt werden: das eine ist die menschliche Art und Weise, mit Trauer (bei Sterbenden) umzugehen (siehe z.B. Kübler Ross bei Basenio). Dort finden wir die fünf Phasen der Emotionen, die bei Sterbeprozessen auftreten: Phase 1 ist Leugnen, Phase 2 Aggression, Phase 3 Verhandeln, Phase 4 Depression, Phase 5 – letztendlich – Akzeptanz … eine übrigens für die Abwehr einer Pandemie völlig unzureichende Strategie, weil sie zu lange dauert. Auch die Regierung war erst in Phase eins (wie auch Donald Trump), dann in Phase 2 (Lockout) – und ist jetzt am Verhandeln: bitte bitte, lieber Virus, wir opfern 1,5 Billionen Euro (während die Jugend das Leben der Alten als Opfer anbietet): aber geh an uns vorüber.  Steigen die Opferzahlen weiterhin kontinuierlich an, weiß man, welche Phasen folgen werden.

Das andere wären die laufenden Desinformationskampagnen auf allen Ebenen, die nur ein Ziel haben (und dies wunderbar erreicht haben): die Spaltung der demokratischen Zivilgesellschaft in kleine, unvereinbare Grüppchen von „Gläubigen“ – für oder gegen Klimawandel, für oder gegen vegane Ernährung, für oder gegen Diesel, für oder gegen Viren, für oder gegen FC-Bayern, für oder gegen Merkel, für oder gegen rechts … so dass letztlich nur vereinzelte Individuen übrigbleiben – oder Parteisoldaten, die die jeweiligen Dogmen widerspruchslos schlucken.

Und „die Bösen“? Nun – es ist ganz klar zu sagen: wer die eigenen Bürger in den Tod schickt, um Männer, Frauen und Kinder im Ausland zu töten (was wir hoffentlich als Fakt ansehen dürfen – natürlich kann man das genau so in Frage stellen wie die Grippetoten in Italien oder den Kugelcharakter der Erde), wer die eigenen Hochhäuser in die Luft jagt, die eigenen Präsidenten ermordet, ganz offen Pläne zur Unterjochung der ganzen Welt hat und auch schon tausende jährlich willkürlich durch Drohen ermordet, dem wird diese Situation sehr gelegen kommen.

Spricht eigentlich etwas für diese These, dass die Virusgeschichte nur hochgeputscht wurde, um ganz andere Maßnahmen durchzusetzen? Nun – die Verklammerung des Virusthema mit dem Verlust der Bürgerrechte ist der erste ganz geschickte Trick, denn die Manipulateure des öffentlichen Debattenraums anwenden, um substantielle Debatten gar nicht erst aufkommen zu lassen. Es spielt keine Rolle, ob das Virus echt oder unecht ist, wenn man nur medial die Macht hat, es echt zu machen. Gleichzeitig kann man auch das echte Virus zum Ausgangspunkt für gesellschaftlich große Umwälzungen benutzen – es wäre ein willkommener Ausgangspunkt und … ganz ganz wichtig … man bräuchte dafür viel weniger Verschwörer.

Recht plausibel wäre die Theorie, dass China die Informationen über Covid-19 so geschickt manipuliert hat, dass es nun als Superlöser von Problemen dasteht … und nebenbei mit seinen Dollarreserven nun amerikanische und europäische Firmen in Mengen aufkauft, so dass es nach der Krise wesentlich stärker ist – und die erste Schlacht im unvermeidbaren Krieg mit den USA gewonnen hätte – allerdings deuten momentane Erkenntnisse nicht darauf hin, dass das Virus künstlich geschaffen wurde (siehe NZZ)  das braucht man aber auch nicht, um die gewünschen Effekte z erzielen.

Wir konzentrieren uns sehr auf die Virusdebatte – und nehmen wenig am Rande war, so zum Beispiel die Empfehlungen aus dem Innenministerium, die nahelegen, den Deutschen Angst zu machen, um sie für die angedachten Maßnahmen zu disziplinieren (siehe Focus). Nebenbei erfährt man, dass man von einer großen Bereitschaft für Massensterben von Alten ausgeht, weil wir sowieso zu viele Menschen auf der Erde sind, die Alten die Wirtschaft enorm belasten und man vielleicht ja früher erben könnte – ein nicht unwichtiger Aspekt, der sich in der Tat in den Folgetagen bestätigt hatte.

Was auch seltsam ist: das große Schweigen in der Wirtschaft. Wenn ich daran denke, was es für ein Getöse um die Einführung von Hartz IV gab, wo sogar ganze Zeitungsseiten von der Wirtschaft gekauft wurden um klar zu machen, dass ohne Hartz IV Deutschland zum Dritte-Welt-Land wird, so wundere ich mich jetzt über die Stille, ja, die demütige Bescheidenheit, mit der die großen Lenker der Republik diese Maßnahmen hinnehmen. Ich meine: gut – sie werden dafür bezahlt, haben immer noch enorme Boni und für ihre Firmen kriegen sie auch reichlich aus dem Säckel … aber dass diese „liberalen“ Apostel des „freien“ Marktes solche Beschränkungen einfach hinnehmen – und sich nicht den „Virusgegnern“ (also: den Kritikern der akademischen Mehrheitsmeinung) anschließen, finde ich erstaunlich.

Und was ich gleichfalls merke: ohne großes Getöse werden hier in der Umgebung Landstriche abgesperrt – das Hohe Venn in Belgien (siehe bfr), die Narzissentäler bei Monschau und „Traumpfade“ bei Ahrweiler (siehe WDR) … ich war allerdings noch nicht persönlich vor Ort, um mir das mal anzuschauen. Wäre auch risikoreich: es wurden Polizeikontrollen angekündigt.

Ebenso auffällig: der Zerfall der EU und der Bundesrepublik Deutschland – also: der Zerfall der föderalen Struktur. Kaum gibt es die erste Krise – zerfällt die EU in lauter Einzelstaaten, die alle ihr eigenes Ding durchziehen. Doch nicht nur das: auch die Bundesländer machen Front gegeneinander: man lese sich mal durch, was das Land Mecklenburg-Vorpommern seinen Touristen empfiehlt (siehe MV) … also: den Deutschen. Wer da ´rein möchte, muss draußen bleiben, wer drin ist, sollte das Land so schnell wie möglich verlassen. Die Fähren nach Schweden fahren noch. Das ist dann die gelebte Solidarität unter Deutschen – die von den Bundesländern gebeten werden, gefälligst dahin zu verschwinden, wo sie hergekommen sind.

Es scheint mir nicht so plausibel zu sein, Menschen weiterhin das Einkaufen zu erlauben, ihnen aber den Aufenthalt in freier Natur zu verbieten. Aber da kommen wir gleich zu den nächsten Maßnahmen, die „die Bösen“ unternehmen werden – die jedes machtbessene, narzistische, verantwortunglose, ich-bezogene Individuum unternehmen würde: die Lebensmittelläden werden geschlossen. Alle. Und die Tankstellen. Gleichzeitig wird das Internet und die Telekommunikation ausgeschaltet. Das so etwas geht, dürfte Ihnen bekannt sein, dass mit so etwas zu rechnen ist, dürfte den Lesern dieses Blogs nicht fremd sein.

Im Anschluss an die Sperrung der Läden werden Großräume abgesperrt: 2/3 der Deutschen – vor allem die Jungen – leben in Städten, mehr sogar: Statista weist für 2017 aus, dass 77,3 Prozent in Städten wohnen (siehe Statista), dank moderner Überwachungstechnologie und Massenvernichtungswaffen (nicht umsonst haben die modernen Panzer der Polizei MG-Halterungen … und man darf sich auch mal überlegen, warum die Polizei überhaupt Panzer angeschafft hat – siehe Morgenpost) wäre das auch durchsetzbar. Wie zufällig sind die zum richtigen Zeitpunkt da.

Das kann man mit der Bevölkerung nicht machen? Und wieso sollte man das tun? Lesen Sie nochmal gründlich das Papier des Innenministerium im Focus, wie bereit die moderne, junge Bevölkerung ist, Alte in großen Mengen sterben zu lassen: es gibt billige Wohnungen, günstige Wohnungseinrichtungen, Arbeitsplätze werden frei (auch für Migranten), Erbe droht – und man braucht sich keine Sorge mehr um die Überbevölkerung zu machen, also: keine Angst davor haben zu müssen, selbst auf Pool, SUV und Fernurlaube verzichten zu müssen, weil noch andere Menschen auf der Erde leben.

In den abgesperrten Zonen sorgen dann Hunger, mangelnde mediznische Versorgung und der Kleinkrieg um Ressourcen (Stichwort: Toilettenpapier) für den nötigen Abbau von Volk – wesentlich preiswerter als in jedem Konzentrationslager. Womöglich findet man auch genug Freiwillige für private Sicherheitsdienste, die derzeit ja schon Läden bewachen: die können dann in den Straßen dafür sorgen, dass sich da kein Widerstand rührt, es empfiehlt sich da Personal aus dem Ausland einzusetzen, die keine persönlichen Bindungen haben.

Na – schon Angst bekommen?

Das ist das Szenario, dass sich – als „worst case“ – entfalten wird, wenn die „Bösen“ … also: die Ausbeuter, die Machtgeilen, die Egomanen, die Sadisten, die Psychopathen … sich soweit vernetzt haben, dass sie Geschichte bewegen und schreiben können wie in Deutschland 1933-1945. Ja – da kann deutsche Historie auf einmal nützlich sein, um zu belegen, wie so was selbst in dem damals zivilisiertesten Land der Welt (Michael Moore) geschehen kann … denn wenn es da möglich ist, ist es überall möglich.

Und wir diskutieren darüber, wie schlimm der aktuelle Schnupfen ist.

Wir haben seit Jahrzehnten eine Blitzkrieg dessen, was man verharmlosend „Neoliberalismus“ nennt, was aber im Kern eine dunkle, antichristliche (nicht im kirchlichen Sinne, die Kirche ist hier schon lange Bestandteil der Gegenbewegung), extrem menschenfeindliche Bewegung darstellt, die erstaunlich offen auftritt – ich habe da mal ein interessantes Beispiel: Dr. Mark Benecke („Dr. Made“, ein Mann mit Vorliebe für düstere Symbolik) wurde mal gefragt, ob er an eine höhere Macht glaube (siehe Benecke), die Antwort war erstaunlich, siehe Zitat:

„Ich bin Naturwissenschaftler und Rationalist. In meiner Welt ist kein Platz für höhere Mächte oder Gedanken an Gerechtigkeit. Es existiert nur die Wahrheit.“

Ja – Geisteswissenschaftler könnten so einen Horrorsatz nicht schreiben. Naturwissenschaftliche  „Wahrheit“ war mal, dass man die Qualität von Menschen anhand von Schädelvermessungen feststellen konnte – und wer den falschen Schädel hatte, wurde von Naturwissenschaftlern zu tödlichen Menschenexperimenten verbraucht. Ja – das geschieht, wenn man nicht mehr im Ansatz eine Ahnung hat, wozu „Gerechtigkeit“ gelebt werden darf.

Ich persönlich hoffe sehr, dass der Grad der Vernetzung der Apostel De Sades noch nicht so weit fortgeschritten ist, dass es zur offenen Machtübernahme ausreicht – aber denkbar wäre es schon. Wir haben noch nicht mal Ansatzweise eine Ahnung, mit wie vielen Desinformationskampagnen wir überschüttet werden, noch wissen wir auch nur im geringsten ewas über die wirklich Mächtigen der Erde (die nicht Soros oder Gates heißen, wie man uns oft einreden möchte) und ihre Absichten.

Trifft Extrem A zu, haben wir es jedoch ebenfalls mit großen Verwerfungen zu tun, erinnern Sie sich an die große Wirtschaftskrise 2008: dort haben im Anschluss (2009) 55000 Firmen Kurzarbeit anmelden müssen (siehe Statista) … bei uns sind es im Anfang der Krise schon 470 000 – also fast zehn mal soviel (siehe Tagesschau). Damals schrumpfte die deutsche Wirtschafstleistung um fünf Prozent (siehe Spiegel). Darf ich davon ausgehen, dass uns dann ein Schrumpfen um 50 Prozent bevorsteht?

Ich denke schon. Und wie werden die Reichen, die Schönen, die Mächtigen mit einer so geschwächten Bevölkerung umgehen? Werden sie der totalen Machtübernahme über die „viel zu vielen“ widerstehen können?

Nun ja – die Entscheidung darüber kann ich Ihnen nicht abnehmen. Das ist der Sinn des Wortes „krinein“, aus dem später das Wort „Krisis“ wurde: scheiden, trennen (siehe Wiktionary).

Sowohl Extrem A wie auch Extrem B verlangen das gleiche Verhalten: Ruhe bewahren, zusammenhalten, aufmerksam beobachten und Vorurteile vermeiden. In einer Krise ist für Spalter kein Platz, sorry, ich weiß, das ist nicht schön, aber ist so: Streit um Kleinkram ist gerade extrem nervend und destruktiv – zumal unnütz: zum Jahresende wissen wir Bescheid, so oder so: warum sich also jetzt darüber aufreiben? In einer Krise muss man auch Entscheidungen treffen, ohne genügend Informationen zu besitzen – das ist ein Element, dass jede Krise begleitet. Ist unangenehm – aber nicht zu ändern. Kann man also weder Virologen noch Regierung vorwerfen.

Beide Extreme beinhalten auch persönliche Herausforderungen, die gleich sind – Extrem B allerdings viel mehr, und das ist: Überleben. Erstmal nur: die Säuberungen überleben. Damit es Menschen gibt, die den Widerstand organisieren können, die verstehen, warum Gerechtigkeit ein unabdingbares Menschenrecht ist und wieso wir gut beraten sind, die allgemeine Erklärung der Menschenrechte nicht in Frage zu stellen.

Extrem B wurde in den neunziger Jahren schon mal angedeutet – von der reizenden 80-jährigen Schriftstellerin Viviane Forrester, die ihrer Zeit weit voraus war … und zeigte, wie es enden wird, wenn wir uns der „Diktatur des Profits“ und dem „Terror der Ökonomie“ (so die Titel ihrer Bücher) nicht widersetzen werden: wir werden Superzentren für Superreiche bekommen (der Paypal-Chef plant sowas aktuell als Inseln, siehe Horizonworld – ja, das ist der gleiche, der auch Menschenblut konsumiert – siehe Zeit), Organfarmen mit Menschenvieh im direkten Umfeld … und unsägliches Ödland drumherum.

Das kann aber noch zwanzig Jahre dauern.

Und wie lange dauern jetzt die Corona-Maßnahmen?

Bei Extrem A … noch Monate bis Jahre, hängt aber von der Infektionsgeschwindigkeit ab.

Bei Extrem B: ewig. Bzw: bis zur nächsten französischen Revolution.

Ich entscheide mich aus ganz pragmatischen Gründen für: Extrem A. Auch wenn das beinhaltet, dass Rente mit 90 und die 60-Stunden-Woche feste Bestandteil unseres Alltags werden wird, um die Kosten der Krise ausgleichen zu können. Das geht ja nur mit Arbeit – jedenfalls, wenn man die Renditen nicht gefährden will.

Ich kann mich aber irren – und gleichzeitig kann die Wahrheit irgendwo in der Mitte liegen.

 

 

 

Corona und der Schlaf der Vernunft: Überleben in hysterischen Zeiten

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Sonntag 29.3.2020. Eifel. Lassen Sie uns zuersteinmal eins klar stellen: wie heute mal wieder jeder bemerkt hat, war die große Mehrheit der Bürger, die gegen die permanente Zeitumstellung war, völlig nutzlos – es wird wieder umgestellt. Das sich hier eine gewissen Politikmüdigkeit breit macht, scheint angemessen: man kann wählen und machen was man will – geliefert wird, was „oben“ will.

Nun zu dem Thema, das alle umtreibt: Corona, aktuell als Covid-19 unterwegs. Ich gestehe: zu dem Thema kann ich nichts sagen – trotz medizinischer Grundausbildung und 17 Jahren Pharmaindustrie. Ich habe versucht, mir eine Meinung darüber zu bilden – vergeblich. Zwar sind die sozialen Medien momentan voll von ehrenamtlichen Hobbyimmunologen, die ganz genau wissen, was da vor sich geht – nur sind sie sich so schrecklich uneins, dass ich mir kein klares Urteil bilden kann. Die Meinungen reichen von „Viren gibt´s gar nicht“ bis hin zu „dieser Virus ist so gefährlich, dass er 80 Prozent der Weltbevölkerung auslöschen kann“ – die letztere Meinung war sogar ausführlicher begründet … sollte ich dazu noch Material bekommen, werde ich das umgehend veröffentlichen.

Veröffentlichen – ja, das kann ich ja jetzt. Gehöre zu den Corona-Gewinnern – habe fünf Wochen Ferien, drei davon extra. Für einen Arbeitnehmer unglaublich. Für mich persönlich – ein Segen, weil ich meine angeschlagene Gesundheit daheim kurieren und die angedachte Reha-Maßnahme erstmal weit verschieben kann. Bekomme jetzt langsam wieder Zeit, zu schreiben, was in letzter Zeit – abgesehen von morgendlichen Kurzkommentaren bei Facebook – nicht so der Fall war. Ich kenne sehr viele Corona-Gewinner, die es genießen, der Arbeitshölle entkommen zu sein (wobei meine Arbeit keine Hölle ist, ich darf die seltene Kombination von Arbeit und Sinn erleben, die einen freudig zur Arbeit fahren läßt).  Ein Geschenk von Freiheit, wie ich es die letzten 60 Jahre kaum genießen durfte – dazu noch die unglaubliche Stille des ausbleibenden Verkehrs, der unendlich blaue Himmel, die leeren Geschäfte … ich gehöre zu denen, für die die Maßnahmen der Regierung gar nicht lang genug dauern können.

Klar – natürlich: die Freiheitsrechte. Auf einmal sind sie ein großes Thema. Wo waren eigentlich diese edlen Verteidiger der Freiheitsrechte, als alles noch „normal“ verlief und wir Lohnsklaven jeden Tag in den Betrieb MUSSTEN – ob sie wollten oder nicht? Egal, ob da Asbest im Teppich war, die Klimaanlage falsch eingestellt, die Neonröhren krank machten, die Arbeitsverdichtung uns unter Dauerstreß setzte und das „Bossing“ uns jeglicher Würde beraubte? Wo waren sie, als inoffiziell die 50 Stunden-Woche eingeführt wurde – die von Baumarktverkäuferin bis zum angestellten Architekten Norm war – weil man ja gern für seinen Konzern arbeitet, auch unentgeldlich in seiner Freizeit (fünf Milliarden Überstunden – Tendenz steigend, siehe Welt)? Und wo werden sie sein, wenn die Zeit der Ruhe vorbei ist und wir wieder zu den Ausbeutungsplätzen gerufen werden? Ja – ich rede von Ausbeutungsplätzen, weil das Kapital nie Gewinn machen würde, wenn Sie einen Lohn bekommen würden, der dem Wert Ihrer Arbeit entspräche. Ich kann Ihnen garantieren: die, die jetzt für „Freiheitsrechte“ streiten, werden wieder fort sein, wenn die Ausbeutungsmaschine wieder ans Laufen kommt – dabei wäre jetzt auch der Zeitpunkt, mal über die Vier-Tage-Woche zu sprechen, nachdem jeder mal erlebt hat, wie schön so eine Auszeit sein kann – nach dem Motto „Free Day for Future“ – weil Arbeit dem Klima schadet (siehe Zeit).

Gut, ich muss sagen: ich habe leicht reden. So wie Sie jetzt ihre Coronapause verbringen, verbringe ich meinen Urlaub. Aus gesundheitlichen und familiären Gründen bin ich „ans Haus gefesselt“, Theaterbesuche, Restaurantbesuche und sogar das gute alte Kino sind für mich aus Kostengründen schon seit Jahrzehnten gestrichen – und Fernurlaube waren mir schon immer ein Gräuel, auch wegen der Umweltvernichtung und dem Kulturimperialismus. Ich vermisse also derzeit nichts, habe aber viel Gewinn, Zeit für lange, ärztlich dringend angeratene Wanderungen, Zeit für Bücher und Studien, die lange schon brach lagen. Ich kann mir vorstellen, dass das nicht alle so entspannt sehen können – besonders rührt mich das Schicksal vieler kleiner Dienstleister, die von heute auf morgen null Einkommen haben und noch nicht mal ihre Miete zahlen können – Menschen, die eher von der Hand in den Mund leben, anders als die großen Konzerne, die jetzt absichtlich keine Mieten zahlen wollen, um ihre reichhaltigen Gewinne noch mehr zu erhöhen (siehe Manager-Magazin). Da erwarten uns schreckliche Schicksale – wie immer bei großen Katastrophen.

Und der Virus? Nun – es gibt ja viele Experten, die inzwischen von Massen von aufgeregten Hobbyvirologen durchs Netz getragen werden – so wie Heiligenbilder auf katholischen Prozessionen.   Wolfgang Wodarg, 73, zeitweise stellvertretender Vorsitzender der sozialistischen Fraktion des Europaparlaments, auch bekannt durch seine freie Mitarbeit am „Entscheidertraining“ der Firma Metaplan (siehe wodarg.com) gehört dazu, oder auch – ganz beliebt – Professor Hockertz, Biologe und geschäftsführender Gesellschafter der Technologieberatungsfirma TPI-Consul (siehe tpi). Leider redet Hockertz ganz offen dummes Zeug – wenn man ihm nur zuhören würde, anstatt nur beständig seinen Namen zu nennen, als würde man zu Heiligen beten – (siehe Tagesschau):

„In einem Interview des Radiosenders RS2, das derzeit ebenfalls massenhaft im Netz geteilt wird, behauptet der Immunologe Stefan Hockertz, lediglich fünf Prozent der Bevölkerung seien überhaupt gefährdet, die Krankheit Covid19 „auszubilden“. Zu dieser gefährdeten Gruppe zählt er „Alte, Kranke, vorgeschädigte Menschen, Raucher“. 

In Deutschland rauchen rund ein Viertel aller Erwachsenen. Mehr als 20 Millionen Menschen sind älter als 60 Jahre alt. Und es gibt eine Reihe von Risikofaktoren bei Millionen Menschen durch Vorerkrankungen. Auch wenn es Schnittmengen gibt, entspricht dies deutlich mehr als fünf Prozent der Bevölkerung. Die meisten Experten sprechen zudem nicht von einer Risikogruppe von lediglich fünf Prozent, sondern befürchten, dass bei 20 Prozent der Infizierten Covid19 schwer verlaufe. Dies könne aber auch jüngere Menschen treffen, die gesund sind.“

Ja – würde Professor Hockertz einfache Grundrechenarten beherzigen, würde er verstehen, warum das Robert-Koch-Institut nervös wird – unser in den letzten Jahren massiv eingespartes und privatisiertes Gesundheitssystem wird dieser Belastung nicht stand halten – den privaten Kliniken laufen ja inzwischen sogar schon die Ärzte weg, weil die Arbeitsbedinungen unter der Knute der Gewinnmaximierung unerträglich sind – für Arzt und Mensch (siehe FAZ).

Sicher hat auch Dr. Wodarg wichtige Argumente, die zu berücksichtigen sind: viele ältere Corona-Patienten werden an Krankenhauskeimen sterben – Keime, die jedes Jahr zehntausenden das Leben kosten. Nur – der Umkehrschluss, dass Corona deshalb harmlos ist wie eine Grippe funktioniert nicht. Ja – wir hatten eine Grippe, die 25000 Menschen das Leben gekostet hat (siehe RKI) und oft genug wird diese Zahl ja zitiert … aber niemand kommt auf die Idee zu sagen: ist das nicht schrecklich? Wir haben 25000 Menschen sterben gelassen, nur damit der Betrieb weiterläuft? Ach ja – hat ja nur die Alten getroffen. Das die weg können, scheint langsam eine Grundüberzeugung zu werden.

Darf ich mal das Bulletin des RKI zitieren (siehe RKI)?

„Es hat sich bestätigt, dass ältere Menschen und solche mit vorbestehenden Grunderkrankungen ein höheres Risiko für einen schweren Krankheitsverlauf bei COVID-19 haben, so wie es auch bei saisonaler Influenza der Fall sein kann. Dennoch gab es bei COVID-19-Patienten mit schweren Krankheitsverläufen einen höheren Anteil jüngerer Menschen und einen höheren Anteil an Pa-tienten ohne Vorerkrankungen als man bei Patienten mit Pneumoniediagnose während saisonaler Influenza-wellen beobachtet hat. Der Anteil an COVID-19-Patienten mit ARDS und Beatmungspflichtigkeit in China scheint deutlich höher zu sein als bei Pneumoniepatienten zu Be-ginn der jährlichen Grippewelle in Deutschland. Nach Daten einer Studie aus China muss zudem mit vergleichsweise deutlich längeren Beatmungs-zeiten gerechnet werden. Während der Influenza-pandemie 2009 wurden allerdings im ARDS-Netz-werk in Deutschland ähnlich lange Beatmungs-zeiten berichtet.

Also, auf deutsch: nach vorliegendem Datenmaterial ist Covid-19 für jüngere Patienten schlimmer als eine normale Grippe.

Ich kann jedem nur empfehlen, sich mit diesem Bulletin zu befassen: es ist ausgewogen, nüchtern, sachlich und weit jenseits von irgendeiner unsinnigen Panikmache – trägt aber der Tatsache Rechnung, dass wir momentan die Lethalität des Virus nicht einschätzen können – also Menschenleben riskieren, wenn wir uns dumm stellen. Anders die Panikmache in den alternativen Medien: dort ist ganz klar, dass der Virus vom CIA gemacht wurde – andererseits aber harmloser als die Grippe ist (wieso das CIA viel Arbeit in einen harmlos Schnupfen steckt – nun ja, „Schlaf der Vernunft“ eben), dort warnen Menschen, die die weltweite Machtübernahme des Kommunismus  – vor allem in Europa – fürchten (eine Theorie, die ich persönlich noch alberner finde als selbst die Reptiloidentheorie – wonach wir von außerirdischen Echsenwesen unterwandert wurden, die sich als Menschen verkleiden können) mit dem Sozialisten Wodarg: es wird halt alles benutzt, um mehr Klicks zu bekommen, mehr Werbeeinnahmen, mehr Spenden, mehr Aufmerksamkeit – gemäß den Parametern der Transaktionsanalyse versuchen gerade viele die Konstruktion von Drama-Dreiecken, in denen sie selbst die edle Retterrolle spielen, das doofe Volk natürlich das Opfer ist und die Regierung samt aller Ärzte die bösen Verfolger … so können sich selbst unsicherste Existenzen enorm aufwerten. Diese Dramen jedoch selbst: bringen nur Zwist und Unfrieden in einer Gesellschaft (wie auch in jede Beziehung), das „Spiel der Erwachsenen“ „mein Experte ist aber unermesslich besser als Dein Experte“ zerstört nicht nur Ehen sondern auch Gesellschaften – und gerade in Notzeiten kann das tödlich sein.

Heißt das denn, dass alle Gesellschaftskritik nur Unfug war, Zeitvertreib, lustige Unterhaltung? Nun – vernunftbegabte Wesen dürfen wahrnehmen, dass die Hochhäuser am 11.9.2001 in New York nicht durch das Feuer eingestürzt sind, hier liegen inzwischen evidenzbasierte Fakten vor, die die Verschwörungstheorien der US-Regierung um Osama bin Laden als Fake-News offenbaren (siehe Grenzwissenschaften): nur ist die Zivilgesellschaft inzwischen so ohnmächtig geworden, dass sie mit solchen Fakten nicht mehr umgehen kann. Ebenso darf man wahrnehmen, dass wir alle in den Auseinandersetzungen eingereiht werden, die sich aus den USA kommend weltweit ausbreiten – „Roosevelt gegen Rockefeller“ wurde das mal genannt (siehe Cicero), es lohnt sich, diesen Artikel zu lesen um ein Gefühl dafür zu bekommen, welche Kriege gerade wirklich ausgefochten werden – und schon seit 150 Jahren toben: der Krieg des großen Geldes gegen die kleinen Leute, begonnen als der Krieg der Ölkonzerne gegen den Staat, jetzt als Krieg Konzern gegen planetare Zivilgesellschaft (… in dem Szenario ist allerdings überhaupt kein Platz für Fantasien über die Machübernahme ominöser „Kommunisten“, dafür aber viel für den beständigen Machtzuwachs der großen Räuberbarone – mit denen sich aber keiner wirklich anlegen will).

Der letzte Schlag der Konzernwelt gegen die Gesellschaft war die Priorisierung des „Shareholder Value“ in jeder Unternehmensführung – sollten Sie wenig Geld für Ihre Arbeit bekommen und für dieses wenige Geld miserable aber überteuerte Produkte, so verdanken Sie das der Strömung, die in den neunziger Jahren alle Firmen erfasst hat – weltweit, obwohl es ja gar keine Verschwörungen gibt – und die verlangt, dass wir alle nur noch für eins schaffen: für die Maximierung der Renditen großer Kapitaleigner. Die wirklich Reichen unter ihnen – so die Reichtumsforscher – kennen wir überhaupt nicht, wir kennen nur die eitlen Gockel, die Forbes unbedingt erzählen müssen, wie viel Geld sie haben. Ja – wer das nicht freiwillig angibt, wird nicht erfasst.

Eine Folge des „Share Holder Value“ (ich hoffe, Sie haben überhaupt schon mal von dem Begriff gehört – er prägt Ihr persönliches Leben bis ins Detail, ist hauptverantwortlich für Hartz IV und Rente ab 67) ist: während unser Lohn im Laufe der Jahre um das zweieinhalbfache gestiegen ist, steigen unsere Kosten um das vierfache (siehe Handelsblatt), eine Entwicklung, die beständig fortschreitet, bis Sie komplett bankrott sind. Zu diesem Denken gehört auch, dass man selbstverständlich für Polizeieinsätze zusätzliche Rechnungen schreibt – wie aktuell in Deutschland eingeführt (siehe Telepolis). Schauen Sie sich doch einfach mal an, wer wirklich hinter den grassierenden Mietsteigerungen steckt (siehe lokalkompass.dortmund) – wo die letzten Gewinne aus Arbeitskraft wieder entzogen werden. „Rockefeller“ ist wieder ganz groß im Vormarsch, „Roosevelt“ würde heute – da „Rockefeller“ die sozialen Medien weitgehend infiziert hat – als „Kommunist“ angesehen, der die Weltherrschaft an sich reißen will: schon geschickt, wie die Publik Relations Abteilungen der neuen Weltherrscher historische Entwicklungen verdrehen und alle zu Rockefellers Gefolgsleuten machen, die fleißig für die Konzernwelt arbeiten – ohne es selbst zu bemerken.

Selbstverständlich müssen wir damit rechnen (seit dem Celler Loch auch in Deutschland) dass Geheimdienste, Konzerne und Regierungen (man denke an die Brutkastenlüge oder die Massenvernichtungswaffen im Irak – eine Regierungslüge der USA, die eine Million Menschen das Leben kostete), dass wir manipuliert werden. Wir kennen auch die Hebel, mit denen wir durch´s Leben geschubst werden, obwohl wir doch Souverän sein sollten: sie entstammen alle samt und sonders aus der Konzernwelt, die ihren Willen direkt durchdrücken kann – jener Konzernwelt, für die – auch bar jeder Vernunft – unendliches Wachstum in einer endlichen Welt eine Selbstverständlichkeit ist und die über tausende von „Unternehmensberatern“ ihre neue Weltordnung seit Jahrzehnten offen predigt und durchdrückt – was kaum einer merkt, weil alle in die Zukunft schauen und dort irgendeine NWO erwarten … die schon seit den achtziger Jahren bittere Realität ist.

Doch Corona? Mal abgesehen davon, dass dieses Thema von vielen Medien (auch alternativen) dazu benutzt wird, ihre Umsätze mit ständig neuen Bedrohungsszenarien zu steigern („Das Böse kommt und wird siegen“), ist es in erster Linie eine Naturkatastrophe. Bei Vulkanausbrüchen, Erdbeben und Sturmfluten stört sich auch keiner an den Einschränkungen der Freiheitsrechte im Katastrophengebiet – noch würde einer freiwillig dorthin reisen. Virenkatastrophen sind nun anderer Natur – aber trotzdem eher Naturkatastrophen als politische Verschwörung. Sie verlangen notwendiges, der Art der Katastrophe angemessenes Verhalten, dass aber nicht aus politische Willkür entspringt, sondern aus der Art der Katastrophe selbst. Kommunisten Anarchisten, Faschisten und sonstige -isten reagieren auf Naturkatastrophen alle gleich: da ist kein Platz für Ideologien, da geht es um die Rettung von Menschenleben. Die Tagesschau – mal zur Kontrolle angeschaut – informiert nüchtern und sachlich über die Fakten, die in erster Linie darin bestehen, dass offen zugegeben wird, dass momentan niemand weiß, wie gefährlich das Virus wirklich ist (siehe Tagesschau) – wo ist da Virenpanik? Andere reden von Millionen von Toten – allein 500 000 in Großbritannien – wenn wir die Ausbreitung nicht stoppen (siehe Tagesschau): aber all´das sind nur Berechnungen.

Sicher … nur „Berechnungen“.

Aber seien wir mal ehrlich: wie viele Menschenleben möchten Sie persönlich opfern, um Ihren alten Lebensstil beibehalten zu können? Wie viele Menschen dürfen frühzeitig sterben, damit Sie wieder schön bekocht und im Theater unterhalten werden? Wie viel wären sie persönlich bereit zu erledigen?

Halten Sie diese Fragen bitte nicht für rhetorisch, faktisch bringt unsere Lebensweise schon hunderte von Millionen Menschen um – aufgrund von Corona wird das nur greifbarer. Schlecky Silberstein zum Beispiel wäre bereit, die „Alten“ zu opfern, damit genüg für ihn übrig bleibt (siehe Welt) – und wie es scheint, wächst da eine ganze „Generation Rücksichtslos“ nach (siehe News4teacher).  Und in Frankreich … nun ja, da zitiere ich mal die Medien (siehe t-online):

„Nadelöhr seien die zu beatmenden Patienten, heißt es in dem Papier. Seit dem Wochenende würden Patienten, die älter sind als 80 Jahre, an der Straßburger Klinik nicht mehr beatmet. So werde auch verfahren mit Patienten in Pflegeheimen in dem Alter, die beatmet werden müssten. Sie sollen durch den Rettungsdienst eine „schnelle Sterbebegleitung“ erhalten.“

„Schnelle Sterbebegleitung“ … das ist auch: Euthanasie. Das in Kombination mit „Generation Rücksichtslos“ sehe ich persönlich als viel gefährlicher an als Covid-19. Als sehr viel gefährlicher. Der Schlaf der Vernunft … gebiert Ungeheuer (siehe Goya).

Aber Millionen von uns haben nun mehr Zeit geschenkt bekommen, die man nutzen kann, um über die Zeit danach zu reden. Der „Generalstreik“, der von vielen kritischen Menschen immer gefordert wurde, ist da – allerdings hat Angela Merkel die Streikführung übernommen … was nicht ganz so günstig ist. „Generalstreik“ – das merken wir gerade – kostet Geld. Viel Geld. Wird auch Arbeitsplätze kosten – viele Millionen. Jetzt ist die Zeit gekommen, sich selbst zu fragen, wann eigentlich aus „Du sollst Deinen Nächsten lieben wie Dich selbst“ „Du sollst Deinen Nächsten ausbeuten wie Dich selbst“ geworden ist – und ob die erstere ethische Richtlinie nicht sinnvoller wäre als die letztere, auch für einen ganz persönlich.

Ich kann sogar noch weiter gehen, biblisch werden: jetzt ist die Zeit, sich noch einmal bewusst zu entscheiden, denn – man kann nur einem Herren dienen …. Gott oder dem Mammon, so wurde schon von 2000 Jahren gelehrt. Und der Mammon verlangt nach Menschenleben – und Geldopfern.  Und eine Entscheidung für Gott … ist sehr schwer und teuer in diesen Zeiten.

Politisch ist die Zeit außerordentlich gefährlich – das merken aber schon viele, denke ich mir. Wem wird nicht mulmig, wenn er solche Pläne der Bundeswehr wahrnehmen muss (siehe Spiegel):

„Und auch die möglichen Aufgaben, die auf die Soldaten zukommen könnten, listet der Plan präzise auf: „Massenunterbringung (z.B.: Container)/Quarantäneunterbringungen“

Wieso man Pläne für Massenunterbringung in Containern macht, während Kontaktverbot angesagt ist, bleibt im ersten Moment erstmal fraglich.

Welche Ungeheuer wird der Schlaf der Vernunft noch gebären? Je mehr Menschen sich gegenüber der Naturkatastrophe Virus (wussten Sie übrigens schon, dass ein Virus gar nicht lebt – jedenfalls nach unserer Definition von Leben? Sind spannende Dinger, diese Viren) ignorant sind, um so drastischer werden die Maßnahmen werden, mit denen die Regierung antworten muss, je mehr man Desinformation und Panikmache betreibt (bis hin zu „Bevölkerungsreduktion“ – wobei diese Thesen manchmal sogar von denselben Menschen propagiert werden, die zuvor noch „bewiesen“, dass der Virus nur eine normale Grippe ist ….) umso mehr spielt man jenen in die Hand, die die Macht, die solche Naturkatastrophen den Behörden sinnvollerweise geben, nicht gerne wieder abgeben möchten (siehe Frodo und die Problematik des „einen Rings“ im Herrn der Ringe).

Ebenso gefährlich ist das, was uns nun droht: die Hyperinflation. Da kostet die Rolle Klopapier schnell 5000 Euro. 50000 eine Woche später. 500000 am Monatsende. Das die droht, meint jedenfalls Mr. Dax (siehe finanzmarktwelt) – und beschreibt, wie die „Rockefellers“ nun dank Krise noch mächtiger werden. Wer viel Geld hat, kann jetzt richtig viel günstig einkaufen. Wer nichts hat … dem wird noch genommen werden.

Wir können auch gerne ein abschließendes Gedankenexperiment machen … und überlegen, was denn wäre, wenn „die“ jetzt wirklich beschlossen hätten, nach nine-eleven und dem Irak noch mehr Menschenopfer zu bringen? Nehmen wir für einen Moment an: das wäre so. Was würden wir denn dann tun? Nach draußen gehen und uns dem tödlichen Virus stellen? Ach ja- der ist ja gar nicht tödlich, jedenfalls nur für Uralte (stimmt nicht: aktuelle Zahlen aus Gelsenkirchen: 95 Erkrankte, davon 74 unter sechzig Jahren – siehe Gelsenkirchen.de). Was machen wir denn dann, wenn die Kabale uns das Licht ausmacht? Generalstreik? Was ähnliches läuft gerade schon, scheint also nicht zu reichen. Was machen war dann – konkret? Eine Petition an den (unterwanderten?) Bundestag einreichen, er möge das beenden? Da scheint mir beten erfolgversprechender zu sein. Also: was soll dann konkret getan werden … wenn die Militärregierung kommt? Hat jemand eine Idee die kräftig genug ist, das aufzuhalten – mit Personal, das schon der Mangel an Toilettenpapier an den Rand des Wahnsinns bringt?

Meine erste revolutionäre Idee wäre: Liebe Deinen Nächsten wie Dich selbst. Werden wir dringend brauchen in der Zeit nach Corona. Und das wäre nur der erste Schritt zu einer Werterevolution, um den Share Holder Value und seine Priester friedlich zum Teufel zu jagen. Alternativ zu dieser Revolution dürfen wir natürlich auch Hungersnöte und Massenarbeitslosigkeit erleben, die solche Hyperinflationen mit sich bringen. Nur: ich persönlich würde gerne auf die Erfahrung verzichten.

Wie mir aber scheint, werde ich mit dieser Devise recht allein auf weiter Flur stehen … weshalb ich auch gern allein zu Hause bleibe, um das Leben meiner Mitmenschen nicht weiter zu gefährden – und selbst wenn es „nur“ 25000 Menschenleben wären, die wir der letzten ernsteren Grippewelle noch gerne geopfert haben. Finde es auch schön, dass ich dafür nicht auch noch finanziell bestraft werde – und schön, dass es nun eine erste Form von „Grundeinkommen“ gibt. Bin schon ganz gespannt, wie diese Erfahrung verarbeitet wird und sich wirtschaftlich auswirkt.

Ansonsten … möchte ich dem Schlaf der Vernunft bis auf weiteres entgegenwirken so gut ich kann – denn mich schaudert vor den Ungeheuern, die er schon jetzt gebiert.

 

 

 

 

 

 

COVID-19 Nr. 2 – Aufruf zu parlamentarischem Untersuchungsausschuss

corona pixabay

A.d.R./pw: Datenlage und Expertenmeinungen zum Coronavirus sind derzeit widersprüchlich. Grundsätzlich besitzt jeder Krankheitskeim, so auch CoV-2, eine pathologische und potentiell letale Potenz, insbesondere zieht jede saisonale Welle an Influenza- und Coronaviren eine unzweifelhafte Anzahl an Todesopfern nach sich. Laut Statistik sterben täglich 1800 Menschen an Grippeviren. Die Zahl der täglich weltweit an Covid-19 verstorbenen Patienten wird mit 250 beziffert. Auch das regierungsnahe Robert Koch-Institut hat die Sterblichkeitsrate bei Covid-19 auf 0,3 Prozent heruntergestuft. Wie sich die Tendenz weiterhin zeigt, kann nicht mit Sicherheit abgeschätzt werden.

Auffällig ist jedoch, dass Stimmen, die zu einem sachlichen Umgang mit dem Coronavirus mahnen und die von der Regierung verhängten drastischen Maßnahmen aufgrund der verfügbaren Datenlage als nicht gerechtfertigt ansehen, massiv angefeindet und teilweise mit sachfremden Argumenten diffamiert werden. Inmitten einer sich zunehmend verschärfenden Coronovirus-Panik wird Kritik an den Regierungsmaßnahmen in Anbetracht von medial kolportierten Todeszahlen auch von bislang regierungskritisch eingestellten Personen vielfach schnell als „zynisch“ beiseitegedrängt. Gleichwohl realisiert eine immer größere Anzahl an Menschen, dass ein Andauern des „Shutdowns“ unter Stilllegung weiter Teile des Wirtschafts- und Kulturlebens womöglich sehr viel fatalere Konsequenzen und Opferzahlen nach sich ziehen wird als dasjenige Virus, vor dem uns diese Maßnahmen schützen sollen.

Ohne damit die Krankheit verharmlosen zu wollen, muss es daher gestattet sein, die Frage der Verhältnismäßigkeit aufzuwerfen. Dies insbesondere in Anbetracht der Tatsache, dass führende Epidemiologen und Mikrobiologen die Überzeugung vertreten, dass die derzeit angeordneten Maßnahmen durch die verfügbare Faktenlage in keiner Weise gerechtfertigt erscheinen und sich für die Gesellschaft als „suizidal“ (Prof. S. Bhakdi) erweisen könnten. In nachfolgendem Positionspapier fordert die strategische Analytikerin und im österreichischen Verteidigungsministerium als Juristin und Ministerialrätin tätige Mag.a iur. Monika Donner daher einen parlamentarischen Untersuchungsausschuss und eine umgehende Prüfung der aktuell verordneten Regierungsmaßnahmen.

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Strategische Analyse vom 22. 03. 2020
Ministerialrätin Mag.a iur. Monika Donner
PDF-Dokument
Offener Brief

Mehreren Experten zufolge liegt bei COVID-19 keine Epidemie oder Pandemie vor. Die allgemeine Sterblichkeitsrate im Winter 2019/2020 liege deutlich unter jener der Vorjahre. Bei COVID-19 handle es sich maximal um eine „schwerere Grippe“, weshalb die von der Regierung verhängten Maßnahmen völlig überzogen und teilweise auch schädlich sind. Den nationalen Parlamenten empfehle ich daher die sofortige Einsetzung von Untersuchungsausschüssen insbesondere zur Klärung, ob bei COVID-19 eine Krankheit vorliegt, welche die derzeitigen drastischen Maßnahmen rechtfertigt.

  1. „VIROLOGISCHE ENTWARNUNG“

Etliche medizinische Experten, die in den Leitmedien nahezu vollständig ignoriert werden, klären über die verhältnismäßige Harmlosigkeit des Corona-Virus‘ auf, bezeichnen die COVID-19-Krise als grundlose Massenhysterie und erklären die von der Regierung verordneten Maßnahmen nicht nur als sinnlos, sondern auch als gefährlich für Leib und Leben der Bevölkerung. In dieser Analyse kann zwar lediglich eine geringe Anzahl der warnenden Experten berücksichtigt werden, deren Aussagen sprechen jedoch für sich.

Geringe Sterblichkeit

Gemäß der ersten wissenschaftlichen Studie über die Auswertung von über 72.000 Corona-Infizierten in China sind mit 81 Prozent die deutlich überwiegende Mehrheit milde Fälle. Die Sterblichkeit liegt gegenüber anderen Viren bei verhältnismäßig geringen 0,4 Prozent.[1]

Die COVID-19-Sterblichkeit liegt daher nur knapp über jener der Influenza (echten Virusgrippe) mit 0,1 Prozent. Statistisch gesehen sind bereits Masern mit 0,5 Prozent Sterblichkeit gefährlicher als COVID-19. Das mit dem Corona-Virus verwandte SARS-Virus weist eine Sterblichkeit von knapp unter zehn Prozent auf, VERS ca. 35 Prozent und Ebola rund 50 Prozent.[2]

Corona = Grippe

Aus diesen Daten folgert der renommierte österreichische Privatdozent Dr. Stefan Wöhrer, dass COVID-19, salopp gesagt, nichts anderes ist als eine schwerere Grippe. Verglichen mit 117.000 Corona-Erkrankten und 4.275 Toten Mitte März 2020 sei die Grippe (Influenza) mit 49 Millionen und 52.000 Toten das weitaus größere Problem. Therapie gibt es zwar keine, die Selbstheilung liege jedoch bei 99,5 Prozent. Ärzte und Spitäler seien dringend zu meiden, weil dort die Infektionsgefahr am höchsten ist. Um Corona werde ein „Riesentheater“ gemacht. Die von der Regierung verhängten Maßnahmen seien zwar grundsätzlich richtig, aber aus medizinischer Sicht als „sehr, sehr drastisch“ einzustufen.[3]

Keine Epidemie / Pandemie

Dass bei COVID-19 keine Pandemie/Epidemie vorliegt, bestätigt auch der Vorsitzende des Europarat-Unterausschusses für Gesundheit Dr. Wolfgang Wodarg[4] am 13. 03. 2020 öffentlich. Die allgemeine Sterblichkeitsrate im Winter 2019/2020 liege deutlich unterhalb des Vorjahreswerts, wobei die Übersterblichkeitsrate durch Atemwegserkrankungen in Deutschland und Italien sogar relativ niedrig ausfalle. In sämtlichen EU-Ländern gebe es „keine vermehrten Atemwegserkrankungen“. Die relativ hohen Werte der positiven Corona-Testungen liege lediglich an deren einseitiger Vornahme in Spitälern, Arztpraxen udgl.[5]

Panik als Krankmacher

Dass „Corona kein schweres Killervirus“ ist, bescheinigt auch die vormalige Direktorin des Instituts für Medizinische Virologie an der Universität von Zürich Professorin Dr. Karin Mölling. Das wahre Problem sei die Panikmache.[6] Gerade hierbei scheint die von den Leitmedien mittels einseitiger Berichterstattung bzw. Nichterwähnung fundierter Analysen wie jene der hier vorgestellten ein treibender Faktor der Panikerzeugung zu sein.

Unzuverlässige Tests

Laut dem deutschen Internisten Dr. Claus Köhnlein ist der Großteil der künstlich erzeugten Panik auf die hohen italienischen Zahlen zurückzuführen, die dringend hinterfragt werden müssten. Die sündteuren Corona-Testserien seien unsinnig, weil höchst unzuverlässig. Sie liefern angeblich zu 50 Prozent falsche Ergebnisse. Die Panik und angstbedingte falsche medizinische Behandlungen erhöhen die Sterblichkeit.[7]

Getäuschte Regierungen

Laut Dr. Wodarg, der immerhin ausgewiesener Experte des Europarates ist und bereits beim Ausbruch der „Schweinepest“ – rechtzeitig und korrekt – auf die Sinnlosigkeit der Impfungen von Menschen hingewiesen hatte, wurden die Regierungen von übereifrigen Experten getäuscht. Nun wage es aber niemand, dem Kaiser zu sagen, dass er nackt ist.[8]

Sinnlose Maßnahmen

Professor Dr. Sucharit Bhakdi, der vormalige Leiter des Institut für Medizinische Mikrobiologie und Hygiene an der Johannes Gutenburg Universität Mainz und einer der angesehensten Infektiologen und meistzitierten Medizinforschern Deutschlands, erklärt COVID-19 als Spuk und die von der Regierung beschlossenen Maßnahmen für sinnlos. Von 10.000 mit Corona infizierten Deutschen haben 99,5 Prozent keine oder nur leichte Symptome. Es ist daher falsch, Infizierte mit Erkrankten gleichzusetzen. An COVID-19 sterben täglich rund 30 Menschen, die Mehrheit davon seien Alte und Vorerkrankte, wobei Corona eine untergeordnete Rolle spiele. Allgemein sterben in Deutschland täglich ca. 2.200 alte Menschen. In einer allgemeinen Panik versuche man nun zu verhindern, dass alle dieser 2.200 Alten an COVID-19 sterben.[9]

 Lebensverkürzende Maßnahmen

Folglich beurteilt Dr. Sucharit Bhakdi die von der Regierung verordneten Maßnahmen als „horrend“, „grotesk“, „überbordend“ und „direkt gefährlich“. Schließlich gefährden und verunmöglichen staatliche Anordnungen geradezu lebensverlängernde Maßnahmen wie Hobbies, Sport, soziale Kontakte etc. Daher sei davon auszugehen, „dass diese [staatlichen] Maßnahmen insgesamt die Lebenserwartung dieser 2.200 Menschen verkürzen werden!“ Ganz abgesehen von den allgemeinen horrenden wirtschaftlichen Folgen, habe man jetzt schon Engpässe in der medizinischen Versorgung, die alte Menschen zusätzlich gefährden. Daher sind besagte Maßnahmen selbstzerstörerisch. Ihre gesellschaftliche Akzeptanz und Durchführung gleiche einem „kollektiven Selbstmord“.[10]

 Selbstheilung

Entsprechend der hohen Selbstheilungsrate von 99,5 Prozent (siehe oben) empfiehlt Dr. Claus Köhnlein, die Patienten sollen zuhause bleiben und sich auskurieren. Es gebe keine neue Erkrankung. Würde man den Corona-Test abschaffen, wäre das Leben wie vorher. In Deutschland gebe es derzeit keine erhöhte Sterblichkeit: „Es ist überhaupt nichts los im Moment!“ Ärzte und Politiker überreagieren, um ihre eigene Verantwortlichkeit zu senken und die Eindämmung einer nie dagewesenen Epidemie als politischen Erfolg zu verbuchen.[11]

 Prävention

Warum die etablierte Medizin bei COVID-19 zwangsläufig versagen muss und sogar schädlich ist, erklärt der Präventionsmediziner Professor Dr. Jörg Spitz sehr anschaulich. Der seit Millionen Jahren mit Viren lebende Mensch benötige derzeit lediglich der Zugabe von mehr Vitamin D, um gegen die Erkrankung an COVID-19 vorzubeugen.[12]

  1. EMPFEHLUNG

Aufgrund der Stringenz obiger Darlegungen und der hochrangigen Funktionen ihrer Ersteller empfehle ich hiermit dringend deren Beachtung bzw. eingehende Prüfung. Hierzu sollten sofort und gleichzeitig parlamentarische Untersuchungsausschüsse zur Beantwortung folgender Fragen eingesetzt werden:

  1. Liegt bei COVID-19 eine Epidemie/Pandemie vor?
  2. Rechtfertigt diese Krankheit die kürzlich verhängten Maßnahmen?
  3. Wie kann die Öffentlichkeit möglichst rasch und effizient über die Aufhebung der kürzlich verhängten Maßnahmen informiert werden?
  4. Durch welche weiteren Maßnahmen kann der Selbstheilungsprozess unterstützt und proaktiv gefördert werden?
  5. Welche konkreten Maßnahmen sind zur sofortigen Wiederbelebung und nachhaltigen Stärkung der Wirtschaft – insbesondere von kleinen und mittleren Unternehmen – vorzusehen?
  6. In welcher Höhe ließen sich die bereits vorgesehenen COID-19-Euro-Milliarden zumindest teilweise für die allgemeine Stärkung a. des Gesundheitswesens und b. der Exekutive (Polizei, Heer, Grenzschutz) umwidmen?
  7. Welcher Maßnahmen bedarf es, um künftig einseitige Darstellungen in den Leitmedien hintanzuhalten, diese in ihrer grundlegenden Funktion als Wächter der Meinungsvielfalt und Demokratie verstärkt in die Pflicht zu nehmen sowie generell eine seriösere Berichterstattung und ein vielfältigeres Meinungsspektrum zu fördern?

Diese strategische Analyse darf und soll im Volltext möglichst weit verbreitet werden!
Hyperlink: http://www.monithor.at/analysen/covid-19-nr-2/

Ministerialrätin Mag.a iur. Monika Donner

[1] Siehe die JAMA-Studie Characteristics of and Important Lessons From the Coronavirus Disease 2019 (COVID-19) Outbreak in China vom 24. 02. 2020: https://jamanetwork.com/journals/jama/fullarticle/2762130?guestAccessKey=bdcca6fa-a48c-4028-8406-7f3d04a3e932&utm_source=For_The_Media&utm_medium=referral&utm_campaign=ftm_links&utm_content=tfl&utm_term=022420

[2] Siehe https://youtu.be/d2GfTm0hRRs

[3] Siehe ebendort

[4] Siehe www.wodarg.com/vorstellung/ausf%C3%BChrlicher-werdegang/

[5] Siehe www.wodarg.com/

[6] Siehe www.radioeins.de/programm/sendungen/die_profis/archivierte_sendungen/beitraege/corona-virus-kein-killervirus.html

[7] Siehe https://youtu.be/TzTr_RjtgUk

[8] Wie Fn 5 sowie https://youtu.be/p_AyuhbnPOI und https://youtu.be/WhJB8xjaSrw

[9] Siehe https://youtu.be/JBB9bA-gXL4

[10] Siehe ebendort

[11] Siehe Fn 7

[12] Siehe https://youtu.be/IiHSzIEH3cE

Foto: pixaby/CC0

 

Gesund bleiben im „Lock Down“-Modus – Über Verlust und Wiedergewinnung des Atemraums in der Coronakrise

(Artikel übernommen CC BY 4.0 von politeia.press / Text: Mario E. Nette, Fotos: Creative Commons – no attribution)

In fast stündlichem Abstand werden neue, rigorose Maßnahmen zur Eindämmung des Coronavirus verordnet. Wie gebannt harren wir den Pressekonferenzen und Entscheidungen von Politikern. Sind wir in dieser Situation nun zum bloßen Zuschauerdasein verurteilt und ist die Lösung der Krise Sache von „Experten“? Dürfen wir uns jetzt in die Hand politischer Maßregelung begeben, der die Bürger ansonsten laut statistischer Erhebungen so wenig Vertrauen entgegenbringen wie noch nie? Oder fordert uns die gegenwärtige Krise nicht geradewegs auf, selbst Regie zu ergreifen und uns zu eigenständigem Denken durchzuringen?

Denn trotz aller staatlich verordneter Schutzmaßnahmen wird von Regierungssprechern offen ausgesprochen, dass die Ausbreitung des Virus damit nur verlangsamt werden könne, ein weiterer exponentieller Anstieg an Neuinfektionen jedoch nicht vermeidbar sei. Nach Einschätzung anerkannter Experten u.a. der Harvard-Universität werde der neue Virus im Laufe der Zeit ca. 60-80% der Gesamtbevölkerung erfassen. Die Gefährlichkeit des neuen Coronavirus CoV-2  im Vergleich zu bisherigen, saisonal auftretenden Influenza- und Coronaviren wird von Experten kontrovers beurteilt und kann nach derzeitiger Datenlage noch nicht valide abgeschätzt werden (auch den gewöhnlichen Grippeviren werden alleine in Deutschland jährlich zwischen 20.000 und 30.000 Todesfälle zugerechnet; siehe auch eine aktuelle Riskobeurteilung auf swprs.org und euromomo.eu). Was Anlass zur Sorge gibt, sind neben einer erhöhten Übertragbarkeit des Virus u.a. Studien aus China, wonach bei als geheilt entlassenen Patienten mitunter bleibende Lungenfunktionsschäden festgestellt wurden. Zum Nachdenken gibt auch die Schilderung eines Kölner Internisten (siehe Youtube-Interview ab 14:45), wonach eine im führenden medizinischen Journal „The Lancet“ publizierte Coronavirus-Behandlung mit einer fragwürdigen Kombination an immunsuppressiven und zum Teil hochtoxischen Substanzen tödlich verlaufen könne und aus ärztlicher Sicht ein eindeutiger Kunstfehler sei. Auf diese Weise kämen auch vergleichsweise jungen Patienten zu Tode, die gar nicht einer Risikogruppe zugehören und die den Virus ansonsten mit größter Wahrscheinlichkeit überlebt hätten.

Auch gibt es Indizien, dass SARS CoV-2 nicht bloß natürlichen Ursprungs ist, sondern in einem mikrobiologischen Labor hergestellt worden sein könnte (dass derartige Experimente durchgeführt werden, ist aus seriösen Quellen belegt – siehe z.B. eine Publikation im wissenschaftlichen Fachjournal „Nature“ aus 2015: „An experiment that created a hybrid version of a bat coronavirus that causes SARS …“)

Antikörper und Information

Unabhängig von seinem noch ungeklärten Ursprung ist jedenfalls absehbar, dass über kurz oder lang auch unser eigenes Immunsystem vor die Herausforderung gestellt sein wird, den neuen Coronavirus zu bewältigen. Ob das individuelle Immunsystem eines Menschen in der Lage ist, einen Krankheitskeim zu bewältigen oder ob es ihm unterliegt, hängt insbesondere auch von den Informationen ab, über welche die in unserem Blut und Gewebe zirkulierenden T- und B-Lymphozyten verfügen, um maßgeschneiderte Antikörper zu bilden. Sind unserem Immunsystem bestimmte Merkmale körperfremder Stoffe bekannt, dann kann bei Kontakt mit einem Antigen eine effektive Abwehrreaktion und Ausscheidung erfolgen.

Ist es möglich, uns analog zur Funktionsweise des Immunsystems durch richtige Information bzw. innere Haltung auf eine Bewältigung des Coronavirus vorzubereiten?

Während wir zum Thema Coronavirus gerade in einer Informationsflut an Zahlen und Statistiken untergehen, von der in einem Artikel auf Rubikon treffend festgestellt wird: „Die wesentlichen Fragen zu Corona werden gar nicht erst gestellt — sie stünden Profitmaximierung und Grundrechteabbau nur im Weg“, so fehlt es an Informationen, die dem Menschen ein tieferes Verständnis der gesamten Situation ermöglichen und ihm seine individuelle Handlungsfähigkeit wiedergeben.

Im Gegensatz zu den „Lösungen“, die uns derzeit von Politik und Pharmaindustrie in Aussicht gestellt werden, ist eine Bewusstwerdung des übergeordneten Kontextes der aktuellen Krise mühsam. Wer diese Mühe nicht scheut, der kann in einer aktuellen Betrachtung des Heilpraktikers und Buchautors Heinz Grill fündig werden: „Der Coronavirus: Die Auseinandersetzung mit den Ängsten und Suggestionen stärkt die Abwehrkraft“

Krank durch Überfremdung

Nach Ansicht des Autors sei es das manipulative und suggestive Potential unserer Zeit, das den Menschen regelrecht überfremde und in Konsequenz auch krankmache.  – Wobei es aus einer philosophisch-metaphysischen Sicht bereits die grundlegende Lüge unserer Zeit sei, den Menschen auf eine rein materialistische Existenz zu reduzieren und ihm seinen Geist abzusprechen. Auf diese Weise werde der Mensch nicht nur seiner Würde und seines Selbstvertrauens beraubt, sondern auch seiner Fähigkeit zu einer wirklichen Neugestaltung der Lebensumstände. Der Mensch müsse sich dann ausschließlich von den materiellen Umständen, also auch Viren und sonstigen Krankheitserregern determiniert fühlen und vergesse dabei, dass er selbst maßgeblich zu einer Immunstärkung und Bewältigung von pathogenen Einflüssen beitragen könne. Indem der Einzelne nun von Angst dirigiert wird und seine Fähigkeit zu überschauender Bewusstheit und Handlungsinitiative verliert, erschöpfe sich hingegen sein Immunsystem in nicht ungefährlicher Weise. Durch die gegenwärtigen Maßregelungen werde der Mensch in seiner Selbstbestimmung, Selbstverantwortung und Beziehungsmöglichkeit drastisch reduziert. Er sei dann umso mehr auf staatliche und konzernwirtschaftliche Systeme angewiesen, in deren Abhängigkeit er sich begeben muss, um vermeintlich existieren zu können. Obwohl er sich in dieser Hoffnung am fortwährenden Bande getäuscht sieht und die rein profitorientierten und zerstörerischen Motive des neoliberal-konzernwirtschaftlich organisierten Systems inzwischen mehr als offensichtlich sind, wird dem Bürger ein vermeintlich bequemes Bild suggeriert: „Experten“ würden die heute anstehenden Probleme für ihn lösen.

Die Verantwortungsabgabe des Bürgers wird hierbei durch ein psychologisch raffiniertes Ansprechen seines Angst- und Sicherheitsdenkens  erkauft. Doch während es zu den Mechanismen der Manipulations- und Herrschaftstechniken heute bereits umfangreiche und sehr scharfsinnige Abhandlungen gibt (siehe z.B. Prof. Mausfeld: „Wie werden Meinung und Demokratie gesteuert“), so bleibt die Frage offen, warum so viele Menschen den bereits offenkundig zerstörerischen Machenschaften weiterhin Folge leisten.

In seiner Schrift „Die Gefallsüchtigen“ spricht der ZDF-Reporter Wolfgang Herles von einem unsichtbaren „Deal“ zwischen Herrschenden und Beherrschten: Politiker werden dafür honoriert, dass sie Tabu-Themen, die das bequeme Weltbild der herrschenden Lehre schlichtweg zerstören würden, erkennen und umschiffen (>> Interview Herles bei KenFM). Herles bezeichnet diese trügerische Form der Stabilität als „chronische Ignoranz“, innerhalb welcher die meisten Menschen systematisch belogen werden wollen. Der konsumorientierte Bürger wolle eigentlich mit Politik „in Ruhe gelassen werden“ und Verantwortung abgeben. Aufklärer haben in einem solchen gesellschaftlichen Milieu naturgemäß keinen leichten Stand. Herles:

„Politische Journalisten stören den Seelenfrieden. Vor allem den all jener Personen, deren Zurechtkommen mit der Wirklichkeit ausschließlich auf Selbstbetrug und Selbsttäuschung beruht.“

Dass auch von Einrichtungen führender demokratischer Staaten aktiv in Richtung Betrug und Täuschung der Bevölkerung hingearbeitet wird, wurde von CIA-Direktor William Casey offen zugegeben:

„Wir werden wissen, dass unser Desinformationsprogramm wirksam ist, wenn alles, was die Öffentlichkeit glaubt, falsch ist.“ (William Casey, 1981)

Wer die Analysen von Prof. Mausfeld verfolgt, kommt nicht umhin festzustellen, dass wir diesen von Casey postulierten Zustand nun womöglich erreicht haben. Eine mittlerweile perfektionierte Medien- und Meinungsmaschinerie hilft dabei, diesen Zustand abzusichern und kritische Stimmen auszugrenzen. Gab es im Falle der Zensur von system- und globalisierungskritischen Stimmen bisher doch auch deutliche Kritik, so drohen derartige Stimmen nun mundtot gemacht zu werden. Inmitten eines  zunehmend in den Panikmodus übergehenden Pandemie-

Szenarios kann ein Hinterfragen der herrschenden Meinung schnell als unverantwortliche Gefährdung ausgelegt werden. Geht es jetzt doch um Leben und Tod (als ob das im Gang der Welt nicht auch schon bisher der Fall gewesen wäre) und um die Bekämpfung eines „unsichtbaren Feindes“, wie es der französische Präsident Macron bezeichnete.  Laut Ansage von Macron „befinden wir uns nun im Krieg“. Wer solche Aussagen unwidersprochen entgegennimmt, sollte bedenken, dass in einem Krieg bisher gültige Maßstäbe zivilgesellschaftli

chen Lebens suspendiert sind. Auch wie im Krieg mit „Deserteuren“ und „Wehrkraftzersetzern“ verfahren wird, die sich den Einsatzplänen der Herrschenden entgegenstellen, sollte aus der Geschichte bekannt sein. Im Falle von Frankreich darf sich Präsident Macron bereits freuen: Die sozialen Proteste der „Gelbwesten“, die seine Macht beinahe ins Wanken gebracht haben, werden nun durch rigorose Notstandsverordnungen von den Straßen verbannt. Der Einzelne muss sich in seine Wohnung zurückziehen und dort den Anweisungen der Regierung harren.

In einer lesenswerten Betrachtung stellt der Gefängnispsychologe Götz Eisenberg fest, dass ein von der Regierung verordneter Mundschutz auch ein Maulkorb sei und dass „Chinesische Verhältnisse“ nun auch in Europa nicht mehr fern scheinen (>>Mundschutz und Maulkorb – Vom Doppelcharakter der Prävention“). Eisenberg:

„Man übt Praktiken der präventiven Konterrevolution. Der Virus, um den es letztlich und eigentlich geht, ist der Virus des Aufstands, den die Macht fürchtet wie die Pest.“

Immunsystem und Lüge

In seiner vorgenannten Betrachtung, welche sich insbesondere den geisteswissenschaftlichen Hintergründen der Viruserkrankung widmet, zieht Heinz Grill eine Analogie zwischen der Überfremdung des menschlichen Organismus durch einen Virus und der Überfremdung durch Lügen und Manipulation. Auch letztere setzen sich bis ins Innere des Menschen fort und entwickeln ein pathologisches Eigenleben. Wenn sich der Mensch diesem zwar verdrängten, aber mittlerweile unerträglich gewordenen Zeitgeschehen mutig und erkenntnisfreudig gegenüberstelle, dann könne er die in ihn eingedrungenen schädlichen Wirkungen wieder aussondern. So wie auch das Immunsystem krankmachende Keime unschädlich machen kann, sobald es in der Lage ist, diese anhand geeigneter Codierungen zu identifizieren. Die Immunkapazität reife sogar an einer solchen Auseinandersetzung mit dem Destruktiven und werde dadurch stärker, ein ängstliches Zurückziehen und Nichtbeachtenwollen bewirke das Gegenteil: Der Mensch würde auf diese Weise immer schwächer und apathischer, auch seine Gesundheit werde dabei untergraben.

„Lügen besitzen ihren Charakter in ihrer besonderen heimtückischen Determination, wenn sie auf unbewusste Weise von dem Menschen übernommen werden. Die reife Selbstbestimmung, die mit einer guten und objektiven Vorstellungsbildung ausgerichtet ist, stärkt die Regsamkeit des Immunsystems. Nicht nur den Erregern behagt diese Tätigkeit nicht, es beginnen auch die Lügen, die durch Erkenntnis nach Außen in die Ansicht gerückt werden, zu zappeln. Es ist wie wenn Eis in die Sonne gestellt würde. So wie ein Virus im Inneren schleichend und parasitär arbeitet und in geschwächtem Moment des Menschen überhand nehmende Fremdeiweiße mit nachfolgenden Toxinwirkungen produziert, im gleichen Maße werden heute Menschen von Suggestionen überschwemmt und in verhängnisvolle Zustände geführt. Eine Lüge verträgt keinen objektiven Blick, denn wenn dieser mit seiner Souveränität ihr gegenübertritt, wird die heimtückische Reaktion unterbunden.
(…)
Die Auseinandersetzung mit dem sogenannten Bösen, mit dem Antimoralischen, bildet einerseits eine größte Herausforderung für den Menschen, aber sie beinhaltet andererseits die Möglichkeit, die Immunkraft des phagozytären Systems auf intensive Weise zu fördern. Wenn es dem Menschen gelingt, Vorstellungen aus objektiver Anschauung zu bilden, überschreitet er eine Grenze seines eigenen Körpers und entwickelt daraus langsam und sicher jene Kräfte, die er zu einem selbstbestimmten und freien Leben benötigt. Überreaktionen des Immunsystems, die an den Organstrukturen destruierend arbeiten, treten dann ebenso wenig auf, wie passive Erschöpfungen der zellulären Abwehr. Nicht die Viren sollten die Zellsteuerung im Menschen übernehmen, sondern das reife geschulte und freie Bewusstsein des Menschen. Diese Art von Heilspotential müsste für die Zukunft in breitem Maße gefördert werden.“

Resilienz vs. Vulnerabilität

In der Medizin ist es bekannt, dass die Immunfunktion bzw. die Disposition zu Erkrankung oder zu relativ souveräner Bewältigung eines Krankheitserregers auch eine wesentliche psychosomatische Komponente hat. Bei Menschen, die aufgrund ihrer inneren Einstellung auch inmitten widriger Umstände zu einer Aufrechterhaltung oder raschen Wiederherstellung ihrer Gesundheit fähig sind, spricht man von Resilienz. Das Gegenteil von Resilienz ist Verwundbarkeit (Vulnerabilität).

In der Resilienzforschung werden als wesentliche Faktoren „personale, kognitive Faktoren“ genannt, wobei insbesondere „Deutungs- und Sinngebungs-Modelle der Realität“ (Wikipedia) ausschlaggebend seien, ob ein Mensch einer Belastungssituation gewachsen ist oder an ihr zerbricht.

Weitere resilienzfördernde Faktoren wie intakter sozialer Austausch, Angstfreiheit, Selbstbestimmungsfähigkeit („Selbstwirksamkeitserwartung“) sowie Frischluft, Bewegung und Sonnenlicht sind durch aktuell verordnete Maßnahmen stark eingeschränkt. Durch fortwährend verschärfte Bestimmungen zu Quarantäne, Ausgangssperren und Vermeidung des Kontakts zwischen Alt und Jung (auch in Pflegeheimen und Krankenhäusern sollen bettlägerige Großeltern nicht mehr von ihren Enkeln besucht werden) verbleibt uns womöglich bald nur noch der vorgenannte „personale, kognitive Faktor“, um Resilienz aufzubauen.

Doch was ist unter „personaler, kognitiver Faktor“ konkret zu verstehen? Und wie trainiert man die „personale Deutung und Sinngebung“, zu der dieser personale Faktor, den jeder von uns in sich trägt, fähig ist?

Verlust des Atemraums

In einer weitgehend von ökonomisch-technokratischem Nutzendenken geprägten Zeit, in welcher dieser Faktor gerne wegrationalisiert wird, fällt es nicht leicht, über ihn zu sprechen. Tiefgründige Denker wie Erich Fromm konstatieren nicht nur ein Verschüttet-Sein dieses personalen Faktors des Menschen, sondern stellen sogar fest, dass gegen ihn heute regelrecht „Krieg geführt“ werde. Denn in einer zu Normierung und Utilitarismus tendierenden Gesellschaft empfinde man ihn als Störfaktor. Gleichzeitig sei er das Wertvollste, was der Mensch als Individuum besitzt.

Es steht zu befürchten, dass dieser personale Faktor durch die rigorosen Einschränkungen der Persönlichkeits- und Freiheitsrechte nun noch weiter unter Druck geraten und in seinem Atemraum beschränkt wird. Wie können wir diesen Atemraum, der uns aktuell nicht nur im metaphorischen Sinne, sondern auch ganz real eingeschränkt wird, wieder erweitern?

Wer in der derzeitigen, von Angst und existenzieller Verunsicherung beherrschten Situation über die Wiedergewinnung des personalen Atemraums spricht, läuft Gefahr, angefeindet zu werden. Denn dieser personale Faktor des Menschseins ist elementar mit den Fragen von Freiheit, Selbstbestimmung und Wahrheit verbunden. Genauer gesagt: Er kann eigentlich nur in einem Klima von Freiheit, Selbstbestimmung und Wahrheit gedeihen. So darf es in einem Zeitalter der massenmedialen Meinungsmanufaktur nicht verwundern, dass man von Seiten der meinungsbildenden Polit-, Wirtschafts- und Medienorgane einer Emanzipation des individuellen Menschen sehr abhold ist und lieber auf „handfeste“ Maßnahmen setzt – Maßnahmen, mit denen der Mensch von obrigkeitlichen Systemen abhängig bleibt und die bei Ausrufung einer Pandemie und des nationalen Notstands wohl kaum jemand zu hinterfragen wagt, ohne sich sogleich dem Vorwurf auszusetzen, ein „Gefährder“ der Volksgesundheit zu sein.

Es sei hierbei nicht in Abrede gestellt, dass Maßnahmen zu Hygiene und einer Verlangsamung der Infektionsausbreitung tatsächlich sinnvoll und angemessen sind. Allerdings besteht nun die ebenfalls reale Gefahr, dass das Kind mit dem Bade ausgeschüttet wird und der von immer mehr Regierungen beschlossene „Lockdown“ nicht nur zu einer Abwärtsspirale und einem Kollaps der Wirtschaft führen wird (deren Stabilität von Ökonomen bisher bereits bei rückläufigen Wachstumsprognosen von nur wenigen Prozent- bzw. Zehntelprozent-Punkten als bedroht angesehen wurde – aktuell sprechen Ökonomen von einem zu erwartenden Einbruch des BIP im 2. Quartal dieses Jahres von 28%), sondern womöglich auch zu einer in Europa bislang nicht für möglich gehaltenen Außerkraftsetzung von Grund- und Freiheitsrechten und autoritären Verhältnissen. Wie der Journalist R. Rottenfußer in einem jüngsten Artikel auf Rubikon ausführt, sind die Bestrebungen zu lückenloser Überwachung und Abbau der Grundrechte mittlerweile unübersehbar:

„Hat die Panik ein gewisses Ausmaß erreicht, wird die Freiheit obsolet, Selbstbestimmung zum unverantwortlichen Risiko für die Volksgesundheit. Dann hat die Macht erreicht, was ihr ohnehin am liebsten ist: ein Volk, das von Angst getrieben seiner eigenen Entrechtung zustimmt.“

Ein Blick in eine in Dänemark vor wenigen Tagen beschlossene Gesetzesnovelle lässt erahnen, in welche Richtung die Reise nun geht, wenn wir nicht wachsam sind. Demnach hat sich die Regierung unter anderem folgende Befugnisse eingeräumt:  Enteignung von Privateigentum, Zwangstestungen, Zwangsbehandlungen und Zwangsimpfungen, die nötigenfalls durch exekutive Gewalt durchgeführt werden. Ein Gesetzesentwurf, wonach die Polizei die Möglichkeit hat, Räumlichkeiten ohne gerichtliche Anordnung zu betreten, wurde vorerst abgelehnt (Quelle: Stern).

Auch die Pharmaindustrie wittert wie bereits zu Zeiten der Schweinegrippe-Pandemie ihre Chance zu astronomischen Umsätzen mit Impfungen, die das Problem lösen sollen – wenngleich das für vormals kerngesunde Menschen mitunter nicht ohne Nebenwirkungen vonstatten geht. So wie etwa bei hunderten jungen Skandinaviern, die im Zuge der Schweinegrippe-Pandemie von 2010 aufgrund einer Impfung, die sie vor der Krankheit schützen sollte, stattdessen unheilbar krank wurden und nun unter Narkolepsie bzw. Schlafkrankheit leiden (Quelle: DiePresse;  vgl. Studie von Keil et al, 2011: „The invention of the swine-flu pandemic”). Zur Erinnerung an die Verknüpfung von Pharmaindustrie und Politik hier ein schon etwas älteres Statement des damaligen deutschen Gesundheitsministers Horst Seehofer (>>Youtube).

Auch die Gelegenheit zur Zentralisierung und Bündelung von Macht erscheint günstig wie noch nie. In einem jüngsten Artikel des Spiegel wird sogar eine bis vor Kurzem noch als Verschwörungstheorie bezeichnete Forderung offen ausgesprochen: „Krisen wie diese bräuchten eine Art Weltregierung.“

Wiedergewinnung des Atemraums

Doch kommen wir zurück auf das produktive Feld der Betrachtung, zur Resilienz und zum „personalen Faktor“ des Menschseins. Ob sich der Mensch dem Coronavirus resilient oder vulnerabel (verletzbar) gegenüberüberstellt, hängt nach Aussage von Heinz Grill im eingangs erwähnten Artikel wesentlich von seiner inneren Aktivität ab.

Zur Erkraftung des Immunsystems bedürfe es geradewegs jener Auseinandersetzung, die heute aus vermeintlicher Bequemlichkeit zumeist vermieden werde: Die Konfrontation mit den Lügen und Manipulationen unserer Zeit. Um diese Fremdeinflüsse aus dem eigenen Inneren zu eliminieren, muss man deren Wirkungsmechanismus verstehen. Dieser ist allerdings einigermaßen raffiniert:

„Die Einflüsterungen der Zeit mit ihren suggestiven Elementen und die Bindungen, die man in sich trägt, gehören in der Regel wie zwei Geschwister zusammen … die Vernunft ist durch die Angstsituation des Verlustes von Bindung vielfach bestimmt. Das Bindungspotential tritt in eine Art unausgesprochene, ungesehene Symbiose mit den Einflüsterungen der Interessenslage der Zeit.“

Diese unterbewusste Kondition – welche auch der Grund dafür ist, dass so viele Bürger Politikern folgen, deren unlautere Motive bereits für jedermann längst offenkundig sind (vgl. dazu oben W. Herles) – sorgt somit dafür, dass wir uns mit krankmachenden Einflüssen, die wir von unserem Innersten eigentlich nicht tolerieren und abwehren müssten, verbinden. Es besteht heute allerdings die große Aufforderung, alte Anlagen zurückzulassen, sich neue Gedanken und Sichtweisen zu erarbeiten und das Leben mit eigenständig formulierten Idealen neu zu formen. Indem man es nun vermeidet, im kollektiv-medialen Suggestivgeschehen mitzuschwimmen, Reservehaltungen und ängstliche Zwänge überwindet und die Auszeit, die uns nun durch Ausgangssperren auferlegt ist, dazu nützt um mit umso größerer Entschiedenheit neue Gedanken und persönliche Ziele zur Erkraftung zu führen (wem dazu die Ideen fehlen: z.B. einfach ein gutes, altes Buch aus dem Regal ziehen) und dabei gegenüber seinem Umfeld bewusst empathisch, wahrnehmend, beziehungsfreudig und interessiert bleibt, der kann seinen Immunstatus gegenüber herandrängenden Viren wesentlich stärken – und nicht nur seinen, auch den seiner Mitmenschen. Wer dies bewerkstellige, habe damit die besten Voraussetzungen für eine stabile Gesundheit und Psyche, auch in Zeiten einer kollektiven Krise:

„Das Immunsystem arbeitet in praktischer Hinsicht immer zur maximalen Wahrung der Integrität des Menschen. Diese Integrität des Menschen bedeutet, dass der Mensch keinesfalls von Fremdem bestimmt wird, sondern dass er sich von dem, was seiner Entwicklung angemessen ist, in das Leben hineinbringen lernt.
(…)
Die Angst in diesem Ausmaße, wie sie unbewusste, ergreifende Reaktionen freisetzt, umhüllt den Menschen wie eine vergiftete Atemluft. Die aufkommenden Reaktionen heißen ja nichts anderes, als dass der Bürger den Mut nicht aufbringt, zu seinem eigenen Potential und zu seiner Fähigkeit, dass er eine Sache objektiv denken, vorstellen und beurteilen kann, zu stehen. (…) Da heute die Wege bestehen, die Menschheit vor der Wirklichkeit abzulenken und sie sogar zu steuern, kann man eine individuelle Erkraftung des Einzelnen verhindern und neue Abhängigkeiten fördern. Der Virus aber ist tatsächlich wie symptomatisch, er übernimmt eine Art Steuerung bis hinein in die Erbstrukturen und der Mensch selbst ist diesem ausgeliefert.
(…)
Nun darf man nicht dem Fehler verfallen und sagen, dass Integrität eine Art Konservierung sei, bei der der Mensch zu alten und scheinbar sicheren Strukturen zurückkehrt. Zur Entwicklung bedarf es immer einer gesunden Anschauungsbildung und einem lebendigen Ablösen von subjektiven Eigenheiten. Er lernt, Urteile und Erkenntnisse zu entwickeln, die er nicht aus seinem Genetischen schöpfen kann, sondern die er in Kraft seiner Auseinandersetzung mit den verschiedenen Phänomenen der Wirklichkeit entwickelt. Er kann dann einen Erreger besser abwehren oder gegenüber diesem souverän bestehen. Wie bildet sich der Mensch seine Vorstellungen? Bildet er sie sich aus wirklicher Anschauung oder übernimmt er die Suggestionen, die ihm eingeflüstert werden und denkt, dass es seine eigenen Überlegungen seien? Zur Heilung einer Virusinfektion muss die Fähigkeit, die mit dem 30. Lebensjahr in die Entwicklung kommt, genützt werden. Der Einzelne lernt, die verschiedenen Verhältnisse eigenständig zu ordnen (…)  dann kommt das, was nicht nach innen gehört, nach außen und das, was gesunderweise von außen herein organisiert werden soll, nach innen und somit entwickelt man eine gesunde Integrität. Solange der Virus über den Körper reaktiv ist, fällt es dem Menschen schwer, eine freie Zukunftsvision zu entwickeln. Er braucht eine weit ausgedehnte Denk- und Vorstellungstätigkeit, die sich nicht aus den Ängsten und Emotionen des Leibes bildet, sondern aus einer freien Tätigkeit des Bewusstseins selbst.“

(Quelle: Heinz Grill – „Der Coronavirus: Die Auseinandersetzung mit den Ängsten und Suggestionen stärkt die Abwehrkraft“)

 

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