Coronamaßnahmenterror

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Der Todesstoß

Die Regierenden machen aus dem Notstand einen Dauerzustand — wehren wir uns jetzt, sonst war‘s das mit Freiheit und Demokratie.

Ein Standpunkt von Roland Rottenfußer.

Die Regierung zieht wieder mal die Zügel an und hat einen neuen Lockdown beschlossen — vermeintlich „light“, als handele es sich um fettarmen Quark. Sie signalisiert uns damit, dass sie es bitter ernst meint mit dem organisierten Wahn. Unser Schnupperpraktikum als Bürgerinnen und Bürger einer Diktatur wird in eine Festanstellung umgewandelt. Wir werden weiter dauerhaft mit Ängsten regiert und in unseren Freiheitsrechten beschnitten werden. Dabei werden uns rhythmisch und gnadenhalber Lockerungen in Aussicht gestellt werden, wird man uns mit fein dosierten Hoffnungs-Häppchen gefügig halten. Freiheit gibt es immer nur im Vorgriff auf ihre jederzeit mögliche Einschränkung. Eine reduzierte, eingehegte Freizügigkeit unter Virusvorbehalt. An der Schwelle zu einem neuen globalen Zeitalter des Despotismus müssen wir uns jetzt entscheiden: Wollen wir eine weitestgehende Absicherung gegen das Sterberisiko um den Preis, ein eigentlich lebloses Leben zu führen? Wie wir wählen, ist auch eine Frage des Mutes. Denn Freiheit und Lebendigkeit gibt es nie ganz ohne Risiko — wie alles, was wirklich von Wert ist.

„Gruppen feiernder Menschen sind inakzeptabel“, sagte Angela Merkel verkniffenen Munds und sichtlich mit der Schwere ihrer Entscheidung ringend. Und Karl Lauterbach, der SPD-Dementor, dessen Ausstrahlung jede Lebensfreude und jede Zuversicht verschluckt wie ein schwarzes Loch, wurde deutlicher: „Die Unverletzbarkeit der Wohnung darf kein Argument mehr für ausbleibende Kontrollen sein.“.

Bedrohung für Europa. Der Feind heißt Corona-Fatigue

Ein Kommentar von Bernhard Loyen.

Es hat ein Weilchen gedauert. Wie kommt man auf so ein Wort? Corona-Fatigue, also Corona-Müdigkeit. Ursula von der Leyen hat sich per Video zu Wort gemeldet (1). Besorgt sei sie, denn es seien zwei eindeutige Feinde aus dem Brüsseler Hauptquartier heraus gesichtet worden, die das Leben der Europäer akut gefährden.

Sie werden von der Politikerin benannt, mit – Corona, das Virus und eine Corona-Fatigue, zu verorten bei den aufmüpfigen Bürgern. Die wollen sich einfach nicht mehr an die Corona-Regeln halten. Diese seien aber momentan von hoher Priorität und Wichtigkeit. Wo sie diese Corona-Müdigkeit erlebt, bzw. gesehen hat, verriet sie nicht in ihrem Video. Wahrscheinlich wurden ihr separate Videos zugespielt aus Italien, England, Frankreich. Aus Deutschland, aus Spanien. Demonstrationen von unzufriedenen Europäern. Von verzweifelten und gebeutelten Menschen.

Sie verstehe, dass die Menschen dieses Virus leid seien. Zitat: Wir bringen alle seit Monaten Opfer, und mich beeindruckt, was die Menschen, über eine so lange Zeit in Kauf nehmen. Sie zahlen einen hohen Preis, sozial und wirtschaftlich, viele Menschen leiden auch seelisch sehr stark unter den anhaltenden Einschränkungen ihrer persönlichen Freiheit und natürlich auch unter der sozialen Isolation, die wir alle erleben. Aber es ist jetzt nicht die Zeit locker zu lassen.

Da war dann aber auch schon Schluss, mit dem in entsprechenden Momenten so gerne missbrauchten Wir seitens der Politik, weil es geht am Ende doch nur um die Interessen der ausübenden Erfüllungsgehilfen. Nicht um die realen Bedürfnisse von uns, dem Fußvolk.

Wie kam es nun zu dieser Kreativität einer Feindesbenennung?

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