Coronafreie Nachrichten

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Im Süden nichts Neues

Die Rolle Deutschlands im Zeitalter der neuen Stellvertreterkriege

Ein Standpunkt von Jonas Ecke.

Armenien: Ein Stellvertreterkrieg in der Anfangsphase?

Wie viele Konflikte der letzten Jahre, droht sich der kürzlich ausgebrochene Konflikt zwischen Aserbaidschan und Armenien in einen globalen Stellvertreterkrieg zu entwickeln. Die Konfliktgründe an sich sind lokal: Seit vielen Jahren wurde der Disput zwischen Armenien und Aserbaidschan um die Herrschaft über die Bergregion Berg-Karabach als einer der „eingefrorenen Konflikte“ der Welt beschrieben. Auch wenn der Disput über die Vorherrschaft über das Territorium ungeklärt blieb, kein diplomatischer Fortschritt zu verzeichnen war, und es vorübergehend zu Scharmützeln kam, konnte man bis vor kurzem noch nicht von einem anhaltenden Krieg zwischen Armenien und Aserbaidschan sprechen.

Typisch für die momentane Geopolitik ist der Konflikt deshalb, weil schon kurz nach dem Ausbruch des Krieges externe Staaten als indirekte Konfliktparteien auftraten. Auf der einen Seite liefert Russland Waffen an beide Seiten, ist aber Schutzmacht von Armenien. Gründe für die russische Unterstützung sind die gemeinsamen russisch-orthodoxen kulturellen Wurzeln und Bündnisverpflichtungen seitens Russland gegenüber Armeniens.

Zunehmende Entfremdung

Weder bei Putin, Trump und Chinas Xi sind sich die politischen Lager in der Ablehnung so einig wie bei Erdogan und der Türkei. Die Sichtweisen des westlichen Mainstream werden dabei weitgehend vorbehaltlos sogar von jenen übernommen, die sich ihm sonst verweigern. Moralische Empörung jedoch kann die sachliche Analyse nicht ersetzen.

Ein Standpunkt von Rüdiger Rauls.

Ungeliebte Volksvertreter

Es ist das vorherrschende Muster in der Darstellung des Wertewestens, dass die Schuld an der Verschlechterung der Beziehungen immer bei den anderen liegt: Putin, Xi Jingping, Lukaschenko, Maduro und natürlich auch Erdogan. Sie sind die Störenfriede in der Welt, denn sie halten sich aus der Sicht der Meinungsmacher nicht an die Maßstäbe, die der Wertewesten für die ganze Welt als verbindlich erklärt hat. Das nimmt man zum Anlass für Strafmaßnahmen, meist in der Form von Sanktionen.

Man muss Erdogan nicht mögen. Man muss auch Putin oder Trump oder Merkel oder Chinas Xi nicht mögen. Aber bei aller persönlichen Abneigung darf eine wesentliche Tatsache nicht übersehen werden: Sie vertreten Hunderte Millionen Menschen.

Wie sehr die EU von einer Zusammenarbeit mit Russland profitieren würde

Ist Russland ein europäisches oder ein asiatisches Land? Diese Frage ist nicht leicht zu beantworten, denn Russland ist beides. Russland ist Teil der europäischen Kultur und der Großteil der russischen Bevölkerung lebt im europäischen Teil des Landes. Aber der größte Teil Russlands liegt in Asien und in Russland leben viele asiatische Völker. Schon die Übersetzung des Namens des Staates als „Russische Föderation“ ist falsch. Korrekt übersetzt müsste es „Russländische Föderation“ heißen.

Fall Navalny: Desinformation im Spiegel über Putins Aussagen auf dem Valdai-Forum

Ich sage es immer wieder: Lügenpresse ist nicht schlimm, denn der Leser kann eine Lüge entdecken. Schimm ist Lückenpresse, denn was der Leser nicht weiß, kann ihm auch nicht auffallen. Und genau nach diesem Muster ist der Spiegel heute in seinem Artikel über die Frage an Putin über Navalny vorgegangen, die ihm auf dem Valdai-Forum gestellt wurde: Der Spiegel hat einfach alles weggelassen, was nicht ins gewünschte Bild passt.

Warum Deutschland Politik gegen seine eigenen Interessen macht

Deutschland macht eine explizit anti-russische Politik. Das ist aus vielen Gründen tragisch, denn die beiden Länder haben in den Weltkriegen gegeneinander gekämpft und die meisten Opfer in den Kriegen zu erleiden gehabt.

Es waren die deutschen Regierungen unter Willy Brandt und Helmut Schmidt, die mit ihrer Ostpolitik die Versöhnung eingeleitet haben. Und Helmut Kohl, der zunächst ein Gegner dieser Politik war, hat sie als Kanzler auch aus Überzeugung weitergeführt. Der Kern dieser Politik war, dass man trotz aller Differenzen auf den (wenigen) gemeinsamen Interessen aufbauen sollte, die es auch im Kalten Krieg gab. Mit der Zeit sind dadurch immer mehr gemeinsame Interessen und ein echtes politisches Vertrauen entstanden, das Merkel aktuell mit ihrer Politik wohl endgültig zerstört. Das politische Kapital aus 50 Jahren deutscher Ostpolitik wird derzeit durch den Kamin gejagt.

Aber schon die gemeinsame Geschichte und vor allem die schrecklichen Kriege sollten Grund genug sein, aus der Geschichte zu lernen und den politischen Fokus auf Völkerverständigung setzen und nicht auf Konfrontation. Deutschland und Frankreich haben auf vorbildliche Weise vorgemacht, dass und wie es funktioniert. Leider ist das zwischen Deutschland und Russland nie wirklich passiert.

Trotz Verdachts auf Staatsterrorismus: Deutsche Geheimdienste dürfen bald WhatsApp-Chats mitlesen

Die Bundesregierung hat beschlossen, dass Verfassungsschutz, Bundesnachrichtendienst und Militärischer Abschirmdienst künftig bei WhatsApp mitlesen dürfen. Ein weiterer Schritt in den Überwachungsstaat ist damit getan. Besonders besorgniserregend ist, wer uns da überwachen soll.

Ich bin natürlich ein alter Sack, aber als ich zur Schule gegangen bin, wurde uns noch beigebracht, dass das Post- und Telefongeheimnis heilig seien und dass dieser Schutz der Privatsphäre unsere „freiheitliche Demokratie“ von den bösen Diktaturen im Osten unterscheidet, wo die Stasi alles und jeden abhört. Dass das schon damals nicht galt und dass die Geheimdienste nach Lust und Laune Briefe geöffnet haben, wusste damals noch niemand. Heute macht sich die Regierung aber nicht einmal mehr die Mühe, so zu tun, als würden diese demokratischen Freiheitsrechte noch irgendeinen Wert haben.

Der Linkshänder-Test!

Eine kleine Corona Sience-Fiction-Erzählung von Walter Schönthaler: Der Linkshänder-Test!

Polen – Die Politik von gestern hat schon gestern nicht funktioniert

In dieser Woche analysiere ich in einer Sonderreihe, welche Folgen die anti-russische Politik des Westens für einzelne EU-Staaten hat, die diese am stärksten forcieren. Heute geht es um Polen.

Im Gegensatz zu den baltischen Staaten, über die ich gestern berichtet habe, geht es Polen wirtschaftlich sehr gut und seine anti-russische Politik richtet in der polnischen Wirtschaft nicht solche Schäden an, wie es in den baltischen Staaten der Fall ist. Trotzdem steht Polen sich mit seiner Politik oft selbst im Weg.

Johannes Bröckers: Alexa, ich mach Schluss mit Dir!

chnauze Alexa!

Die Beziehung von Johannes Bröckers zum Logistik Giganten Amazon klang schon im letzten Jahr nicht mehr nach Flitterwochen. Jetzt legt er mit „Alexa ich mach Schluss mit Dir!“ noch mal nach. Und streitet sich mit seinem Bruder Mathias Bröckers, der sich immer noch von den Annehmlichkeite der Datenkrake Amazon einwickeln lässt. Aber wohl nicht mehr lange… Unser 3. Jahrtausend Spezial zur Buchmesse. Buch von Johannes Bröckers: Alexa, ich mach Schluss mit dir! Nichts wie raus aus der Amazon-Beziehungsfalle

https://www.westendverlag.de/buch/ale…

https://youtu.be/vCCskXO95AYVersandhandel

Ist die Meinungsfreiheit in Gefahr? Albrecht Müller und Wolfgang Kubicki im Gespräch

Wie ist es um die Debatten- und Meinungskultur in Deutschland bestellt? Wie ist der Zustand der Medien hierzulande? Wie demokratisch ist unsere Demokratie? Vor dem Hintergrund, dass viele Bürgerinnen und Bürger Angst haben, ihr Grundrecht auf freie Meinungsäußerung auszuüben, diskutieren Albrecht Müller und Wolfgang Kubicki über sich verengende Meinungskorridore, Social Media, Haltungsjournalismus, die Macht der Großkonzerne, Lobbyismus und Einflussnahme auf deutsche Wirtschaft und Politik sowie den Zustand der Parteien hierzulande.

Willy Wimmer im Gespräch mit Albrecht Müller: Konfrontation mit Russland statt gemeins. Sicherheit?

Von dem Ziel der gemeinsamen Sicherheit in Europa unter Einbeziehung von Russland hin zu neuerlicher Konfrontation und Feindbildaufbau gegen Russland

Wie konnte es soweit kommen?
Was könnte uns in Europa durch verantwortungslose Außenpolitik bevorstehen?
Wie dramatisch ist die Kriegsgefahr?
Ist es nötig und vorstellbar, dass sich die Europäer von der Vorherrschaft der USA befreien?
Was können wir tun, um aus diesem gefährlichen Dilemma herauszukommen, Konfrontation abzubauen und hin zu positivem Wandel zu kommen?

Im Gespräch: Michael Buback („Der General muss weg!“: Siegfried Buback, die RAF und der Staat)

Tatort Karlsruhe. Gründonnerstag, der 7. April 1977. Der damalige Generalbundesanwalt Siegfried Buback wird auf offener Straße im Auto von einem vorbeifahrenden Motorrad aus erschossen. Alle Insassen, darunter der Fahrer Wolfgang Göbel und der Justizbeamte Georg Wurster, sterben. Bis heute ist der Tathergang nicht vollständig aufgeklärt. Die wichtigste Frage bleibt unbeantwortet: Wer hat geschossen und vor allem warum? War Buback ein Symbol, das verschwinden musste oder wusste er zu viel? Warum wurde er damals nicht als politische Geisel genommen oder erpresst? Hatte der Staat seine Finger im Spiel?

In seinem neuen Buch „Der General muss weg! – Siegfried Buback, die RAF und der Staat“ geht der Sohn, Prof. Dr. Michael Buback, dem Geschehen tiefgründig auf die Spur und hält aktuellste Erkenntnisse sowie die Verhandlungen am Oberlandesgericht Stuttgart aus dem Jahr 2010 akribisch fest. Verena Becker, offiziell nur wegen Beihilfe verurteilt, steht dabei unter Generalverdacht. Auf einer der letzten noch lebenden Zeuginnen liegt eine große Last, denn viele Indizien weisen darauf hin, dass sie die Frau gewesen sein könnte, die letztendlich den Abzug drückte. Doch selbst ein Geständnis hätte heute keine Konsequenzen mehr. Der Fall ist abgeschlossen.

Wie ein politischer Mord für beendet erklärt werden kann, inwieweit der Verfassungsschutz mit der Hauptverdächtigen Verena Becker in Kontakt stand und wie ein Sohn mit dieser Situation umgeht, klären wir im Gespräch – detailreich, investigativ und spannender als jeder Kriminalfilm. Drehbuchautor: Der Tiefe Staat.

https://tube.kenfm.de/videos/watch/d08caa6e-cf80-4320-b887-0019f8ec8656?start=2m19s

CIA-Memos belasten Clinton: Wie in Russland über den Skandal berichtet wird

Am Sonntag waren die innenpolitischen Ereignisse in den USA wieder Thema im russischen Fernsehen. Und im Gegensatz zu deutschen Fernsehberichten erfahren die Zuschauer in Russland auch von den Skandalen rund um Hillary Clinton.

Ich übersetze schon fast traditionell, was Sonntags in der russischen Sendung „Nachrichten der Woche“ aus den USA berichtet wird, da sich die russischen Berichte extrem von dem unterscheiden, was deutsche Zuschauer aus den USA zu sehen bekommen. Das wurde gestern wieder besonders deutlich, denn im Gegensatz zu den deutschen „Qualitätsmedien“ hat das russische Fernsehen nicht nur über die Kritik der Demokraten an Trump berichtet, sondern auch über die letzten Veröffentlichungen von CIA-Memos zur Affäre um die angebliche Wahleinmischung Russlands 2016.

Ermittlungen des Senats: Das kriminelle Netzwerk der Biden-Familie

YouTube verwarnt KenFM und sperrt neue Uploads für eine Woche!

Statement von KenFM:

NuoViso:

KenFM auf Telegram: https://t.me/KenFM

NuoViso auf Telegram: https://t.me/nuoviso

KenFM auf dailymotion

 

Twitter Censorship Reaches New Level!

Twitter have taken it upon themselves to censor a link from the New York Post that claimed to expose corruption in the Biden family. Twitter shouldn’t get to decide what is and isn’t news.

Bidenleaks: Neue Mails belasten Joe Biden, aber die Medien schweigen

In den USA sind weitere Informationen über Bidens Korruption veröffentlicht worden. Der Fall zeigt anschaulich, wie Medien und Internetkonzerne durch Zensur und Desinformationen den Menschen verschweigen, was nicht ins gewollte Bild von Biden als Heilsbringer und Trump als Bösewicht passt.

Leser des Anti-Spiegel sind über die korrupten Geschäfte von Biden informiert, die längst durch abgehörte Telefonate und veröffentlichte Kontoauszüge belegt sind, deren Echtheit nicht bestritten wurde. Darüber wurde in westlichen Medien praktisch gar nicht berichtet, es wurde den Menschen im Westen verschwiegen.

Spezial #7: Ausverkauf der DDR? Dr. Marcus Böick über die Geschichte der Treuhandanstalt

Die #Treuhandanstalt ist bis heute eine der umstrittensten Institutionen der deutschen Geschichte. Ihre Aufgabe bestand darin, die Volkseigenen Betriebe der #DDR im Zuge der #Wiedervereinigung zu privatisieren. Während einige diese Praxis als neoliberalen Ausverkauf der ostdeutschen Wirtschaft kritisieren, stellen andere das Handeln der Behörde als alternativlos dar.
Der Historiker Dr. Marcus Böick hat sich mit der Geschichte der Treuhand intensiv auseinandergesetzt und spricht im siebten „WfA-Spezial“ mit Ole Nymoen über seine umfangreiche Forschungsarbeit.

Ex-OVCW-Chef liest bei der UNO blockierte Aussage zum Syrien-Fall vor

Im UN-Sicherheitsrat haben die USA, das Vereinigte Königreich, Frankreich und Verbündete die Aussage von José Bustani, dem ersten Generaldirektor der OVCW, zum Vertuschungsskandal der chemischen Aufsichtsbehörde in Syrien blockiert. The Grayzone erhielt Bustanis Aussage und veröffentlichte sie. acTVism Munich übersetzte es ins Deutsche, da in der Medienlandschaft mangelnde Berichterstattung zu diesem Thema herrscht.

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