Corona Politik

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CORONA INFO Revival Tour – 2021-07-25 – Halle + Erfurt

Dr. Bodo Schiffmann
Wolfgang Greulich
RA Ralf Ludwig
Samuel Eckert

Halle

Erfurt

K-Frage – welchen Opportunisten hätten Sie denn gerne?

Jens Berger

NachDenkSeiten-Podcast

Wer in den letzten Tagen Medien verfolgt hat, könnte glatt meinen, diese Woche sei eine Schicksalswoche für Deutschland. Die Unionsparteien und mit ihnen ihre Gremien und Verbände zoffen sich über die K-Frage und die Leitartikler sind aus dem Häuschen. Laschet oder Söder? Wer soll Kanzlerkandidat und eventueller Merkel-Nachfolger werden? Für einen Außenstehenden, der solche Fragen höchstens noch mit Zynismus betrachtet und den Politklatschbasen á la Robin Alexander oder Albrecht von Lucke bestenfalls amüsieren, ist diese Debatte ermüdend. Zwar verkauft sich Politik über Gesichter; der Versuch, die K-Frage analytisch zu betrachten, gleicht jedoch dem Versuch, einen Pudding an die Wand zu nageln. Welcher der beiden Großmeister des Opportunismus nun die C-Parteien in die Wahl führt, ist letztlich eher eine kosmetische Frage, da die Machtzentren im Hintergrund die gleichen bleiben.

Titelbild: Foto-berlin.net/shutterstock.com und photocosmos1/shutterstock.com

Die große Umkehrung

In einer sich rasant verändernden Welt müssen wir Orte schaffen, wo wir das Bewährte pflegen und dem Zukunftsschock widerstehen können.

Ein Standpunkt von Gunnar Kaiser.

Das einzig Konstante ist der Wechsel. Doch was geschieht, wenn dieser sich in einer Geschwindigkeit vollzieht, der der Mensch nicht mehr folgen kann? Was sich seit rund einem Jahr beobachten lässt, ist eine weitläufige und tiefgreifende Umkehrung von Werten, Normen und Sitten. Und das in einer Geschwindigkeit, die so atemberaubend ist wie das Symbol der Ächtung, welches wir tagtäglich im Gesicht tragen müssen. All dies wäre nicht möglich ohne die massive Disruption des rationalen Denkens in der Breite der Gesellschaft. In solch beispiellosen Zeiten des Aufruhrs bedarf es vieler Schutzräume — Orte, wo Zeit vielleicht nicht stillsteht, aber zumindest nicht im halsbrecherischen Galopp einer irre gewordenen Büffelherde vorwärts donnert.

Wir müssen einerseits fähig bleiben, Neues aus dem Strom der Zeit anzunehmen — so es dem guten gesellschaftlichen Miteinander zuträglich ist —; andererseits sollten wir uns die Freiheit bewahren, an dem festzuhalten, was sich bewährt hat und bewahrenswert bleibt. Die Balance zwischen beiden muss neu erlernt werden.

Worte zur aktuellen Lage

Ich möchte euch einen Ausblick geben auf die Frage: „Wo zieht es dich hin? Wo zieht es uns hin? Wo zieht es mich hin?“, weil mich in der letzten Zeit viele Nachrichten erreicht haben, die meinten: „Was sollen wir denn tun? Es ist ja gut und schön, dass du uns Bücher vorstellst und pseudointellektuelle Geschwurbel-Gedanken ins Internet stellst, aber was sollen wir denn tun?“
Im Grunde genommen ist alles gesagt. Wir alle sind uns gewahr, dass wir die Menschen nicht mehr aufwecken — zumindest nicht mit Fakten — und dass es, wenn es passiert, sowieso zu spät sein wird.

Das Corona-Labyrinth.

Von Magda von Garrel

NachDenkSeiten-Podcast

Mittlerweile haben die täglichen Corona-Schreckensmeldungen einerseits und die in die Länge gezogenen und dabei immer rigoroser werdenden Einschränkungen andererseits ein solches Ausmaß erreicht, dass man am liebsten gar nichts mehr davon hören, sehen oder lesen möchte. Doch sobald wir tatsächlich den Kopf in den Sand stecken, ist erst recht keine (“von oben” kommende) Besserung zu erwarten. Da ist es schon klüger, wenn wir trotz aller Verdrossenheit selbst noch einmal gründlich über das Geschehene nachdenken und die daraus abzuleitenden Fragen und Forderungen zur Diskussion stellen.
[…]
Magda von Garrel ist Sonderpädagogin und Diplompolitologin. Seit Beginn der Neunzigerjahre war sie als Integrationslehrerin an Grund-, Haupt-, Sonder- und Berufsschulen tätig. Ihre auch in verschiedenen Bereichen der politischen Verwaltung gesammelten Erfahrungen führten zu einer immer kritischeren Auseinandersetzung mit schulpolitischen Fragestellungen. Seit der immensen Zunahme marktwirtschaftlicher Eingriffe in das Schul- und Bildungswesen beschäftigt sie sich vor allem mit der dadurch für arme Schüler/innen kontinuierlich schwieriger gewordenen Situation.

Wir sind enttäuscht

Albrecht Müller und Jens Berger

NachDenkSeiten-Podcast

Die Beschlüsse von gestern zeigen: die politisch Entscheidenden im Bundeskanzleramt und in den Landesregierungen nehmen die menschlichen und sozialen und wirtschaftlichen Folgen ihrer Lockdown-Entscheidungen immer noch nicht ernst. Nach wie vor sind die willkürlichen Inzidenzwerte ihre einzige Zielgröße. Anstatt die Risikogruppen gezielt zu schützen, wird lieber das ganze Land stillgelegt – und das für mindestens vier weitere Wochen. Massive soziale, psychische, ökonomische und auch gesundheitliche Kollateralschäden werden dabei billigend in Kauf genommen. Dabei fällt auf, dass Politik und Medien ein Verhältnis unerträglicher Kumpanei eingegangen sind. Die gestrigen Beschlüsse werden nicht kritisch hinterfragt, es werden, vermutlich im Blick auf die kommenden Bundestagswahlen, Politikerinnen und Politiker von CDU und CSU hofiert.

Mittelstand sieht schwarz fürs Jahr 2021: „Die Stimmung ist gekippt“

Der größte deutsche Mittelstandsverband, der Bundesverband Mittelständische Wirtschaft (BVMW), sieht düstere Prognosen für das Wahljahr 2021. Eine aktuelle Umfrage der BVMW bestätigt: Jeder zweite Betrieb lehnt die Corona-Politik ab.

Macht das Tor auf. Bitte

Dies ist ein Appell an die entscheidenden Politikerinnen und Politiker, die sich am Mittwoch über die weitere Corona-Politik austauschen. Wir können ja Ihre Vorsicht verstehen. Aber bitte beachten Sie, dass es nicht nur Inzidenzwerte zu beachten gibt. Gravierend und von Bedeutung für Ihre Entscheidungen sollten auch die Folgen sein. Die Folgen für unsere Kinder und Jugendlichen und sehr viele oft weniger privilegierte Mitmenschen sind jetzt schon so gravierend, dass eine Revision, dass eine differenzierte Öffnung not-wendig ist und nicht verzögert werden sollte.

Viele Kinder und Jugendliche sind jetzt schon seit Monaten eingesperrt, werden sowohl der Bildung als auch ihrer sozialen Kontakte beraubt, und nicht jeder hat dabei das Glück, dass diese herben Einschnitte von einem intakten Familienverband aufgefangen werden können. Beim digitalen Fernunterricht bleiben vor allem die Kinder auf der Strecke, die eine gute pädagogische Betreuung nötiger haben als andere. Auch Studierende sind auf sich gestellt. Vielen sind die Nebenjobs weggebrochen, die sie dringend brauchen, um ihr Studium zu finanzieren. Wer keine finanzstarken Eltern im Rücken hat, bleibt oft auf der Strecke.

In unzähligen Berufen und Wirtschaftsbereichen herrscht die nackte Panik. Wie viele Kneipen, Restaurants, Cafés, Hotels, Friseursalons, Buchhandlungen, Boutiquen oder Fitnessstudios wieder öffnen können, ist ungewiss. Fest steht nur, dass die Zahl der Pleiten mit jeder Woche Lockdown steigt. Vor allem die kleinen, oft seit Generationen bestehenden Familienbetriebe sind gefährdet, während sich die Großkonzerne mit ihren anonymen Filialgeschäften und Franchisemodellen bereits die Hände reiben.

Es gibt nicht nur Menschen, die an oder mit Corona sterben oder an diesem Virus erkranken. Vor allem die psychischen Folgen des Lockdown, die Depressionen und Suizide werden kaum beachtet. Vom Homeoffice im Grünen heraus ist es nun einmal nicht so leicht, sich vorzustellen, wie es ist, wenn man monatelang mit seinen Kindern in einer Zwei-Zimmer-Wohnung eingesperrt ist, an Ängsten um die eigene Zukunft und die Zukunft der Kinder verzweifelt und keine Perspektive auf Besserung hat. Es gibt nicht nur den Tod, es gibt auch noch das Leben. Dies scheinen viele vergessen zu haben.

Wir appellieren auch an unsere Kolleginnen und Kollegen in den Medien, in Fernsehen, Hörfunk und Zeitungen. Machen Sie sich bitte stark für eine Abwägung zwischen Gesundheitsrisiken und den Risiken für unsere Familien, für unser gesellschaftliches Leben, vor allem für die Kinder und Jugendlichen.

Die NachDenkSeiten

Clemens Arvay, Biologe: „Ich lasse mir von der Wikipedia nicht meine Identität stehlen“

Jens Berger im Interview mit dem Biologen Biologen Clemens Arvay | NachDenkSeiten-Podcast | 04.02.2021

Die Wikipedia feiert in diesem Jahr ihr 20-jähriges Bestehen, doch es gibt wenig Grund zum Feiern. Erst vor wenigen Wochen attestierten Forscher der Europa-Universität Viadrina der Wikipedia „verworrene“ und „intransparente“ Strukturen und kamen zum Schluss, dass die Wikipedia keine seriöse Quelle mehr sei. Wie unseriös die Wikipedia in Teilen arbeitet, zeigt das Beispiel des österreichischen Biologen Clemens Arvay. Nachdem er sich kritisch zur Corona-Impfstoffentwicklung geäußert hat, wurde er Opfer einer regelrechten Rufmordkampagne, die immer absurdere Züge annimmt. Im Gespräch mit den NachDenkSeiten schildert Arvay, wie sein Wikipedia-Eintrag von interessengesteuerten Nutzern manipuliert wurde und wird und warum der Kampf gegen derartige Kampagnen einer Sisyphos-Arbeit gleicht. Von Jens Berger.
[…]
Clemens Arvays Buch „Wir können es besser“ https://www.buchkomplizen.de/buecher-...​ mit dem Untertitel „Wie Umweltzerstörung die Corona-Pandemie auslöste und warum ökologische Medizin unsere Rettung ist“ ist im stationären Buchhandel sowie online für 20 Euro erhältlich. Sein neues Buch „Corona-Impfstoffe: Rettung oder Risiko?“ https://www.buchkomplizen.de/buecher-…​ erscheint in diesem Monat und ist für 10 Euro im stationären Buchhandel sowie online vorbestellbar.

 

Von Maskendebakel zu Impfkrise – teures Krisenmanagement der Bundesregierung

Überteuerte Masken, dubiose Firmen, Polit-Seilschaften und Partei-Filz – ein Betroffener erzählt aus erster Hand darüber, was sich hinter der Fassade des Regierungs-Krisenmanagements verbirgt. Und wie eigene Fehler mit Steuergeld vergoldet werden.

Pflegeheimbetreiberin verzweifelt an Corona-Politik: Tests nicht aussagekräftig

Die Betreiberin zweier Pflegeheime im baden-württembergischen Kirchheim unter Teck soll Bewohner und Mitarbeiter drei Mal in der Woche testen lassen. Soldaten sollen dabei helfen. Doch die Tests seien nicht aussagekräftig und eher gesundheitsschädigend. Ein Interview mit RT DE.

Die Betreiberin zweier Seniorenpflegeeinrichtungen im baden-württembergischen Kirchheim unter Teck Isabell Flaig hat von der Stadtverwaltung unter anderem die Auflage erhalten, Mitarbeiter und Bewohner der Einrichtung drei Mal wöchentlich auf das Coronavirus testen zu lassen und dies gegenüber den Behörden zu dokumentieren. Auch Bundeswehrsoldaten sollen dabei unterstützen. Flaig sprach darüber mit RT DE und meint:

„Man muss ja auch mal überlegen, was tut man den Bewohnern damit an. Da kommen wildfremde Leute rein, die vermummt sind wie Marsmenschen und wollen sie testen. Das heißt, man macht wieder den Leuten Angst: ‚Oh ja, wir müssen Sie testen, vielleicht haben Sie ja den Coronavirus.‘. Wir sind vom Fach, wir haben Fachkräfte, die können sehr gut feststellen, wenn irgendwelche Symptome vorliegen. (…) Wenn Symptome da sind, dann testen wir und sollte der Test positiv sein, ergreifen wir selbstverständlich auch die Maßnahmen. Der Mensch muss dann isoliert werden und dann wartet man ab, bis die Krankheit wieder vorbei ist. Und bei uns ist bis jetzt auch noch keiner an Corona gestorben.“

Zum Thema Impfung hat sie eine zurückhaltende Einstellung. Die Heimleiterin findet:

„Ich denke, es sollte immer freiwillig sein. Wenn jemand eine Impfung möchte, dann kann er die auch bekommen. Aber: Ich finde, die Aufklärung sollte dementsprechend sein. Jetzt erklären Sie aber mal einem demenzkranken Bewohner eine Aufklärung für eine Impfung. (…) Wir wissen, es gibt eine Impfung, die nachweislich noch gar nicht sicher ist, ob die überhaupt vor diesem Virus schützt oder ob die überhaupt eine Verringerung der Krankheit darstellt. Vielmehr haben wir jetzt die Erfahrung gemacht bzw. hören wir es aus den Medien und auch von Kollegen, dass viele Heimbewohner sterben, die geimpft werden. (…) Und da denke ich mir, eine Impfung zu geben, die wissenschaftlich noch gar nicht lange erforscht ist, halte ich nicht für sinnvoll.“

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Die Stadtverwaltung bestätigte gegenüber RT DE, dass Heimbetreiberin Flaig ein Zwangsgeld drohe, wenn sie den Auflagen – einschließlich der wöchentlichen Dokumentation – nicht nachkomme. Parallel sei „aufgrund von Verstößen gegen die Corona-Verordnung“ auch ein Bußgeld festgesetzt worden. Mit einer Schließung der Einrichtungen werde der Betreiberin jedoch nicht gedroht.

Widerstände gegen die behördlichen Anordnungen aus anderen Pflegeheimen oder gar Klagen seien bislang nicht bekannt. Auf die Frage, welche medizinische Schulung die Soldaten vor dem Einsatz in Pflegeheimen erhielten und wie sie auf den sensiblen Umgang mit pflegebedürftigen Menschen vorbereitet werden, antwortete die Stadtverwaltung so:

„Die Soldatinnen und Soldaten, die in Pflegeeinrichtungen unterstützen, wurden vom DRK virtuell geschult. Zudem haben alle Soldaten eine Schulung im Airport Medical Center am Flughafen Stuttgart direkt vor dem Einsatz erhalten. Die Einrichtungen haben die Soldatinnen und Soldaten auch noch in die jeweiligen Gegebenheiten vor Ort eingewiesen. Die Rückmeldungen sind sehr positiv und die Einrichtungen sind sehr froh und dankbar um die Unterstützung. Die beiden Einrichtungen, um die es geht, haben keine Unterstützung durch die Bundeswehr. Dort werden durch die Bundeswehr somit auch keine Tests durchgeführt.“

TONGHUA: WIE DIE NULL-COVID-POLITIK IN CHINA AUSSIEHT

Es ist nun ein Jahr her, seitdem das neuartige Coronavirus in der zentralchinesischen Stadt Wuhan ausgebrochen ist. Die WHO hat nun endlich eine Expertengruppe nach China geschickt mit der Aufgabe die Herkunft des Coronavirus in Wuhan ausfindig zu machen.

Ob die Experten von der Ausstellung beeindruckt sind, wissen wir noch nicht. Was uns allerdings bekannt ist, dass viele Chinesen und auch westliche Politiker tatsächlich davon überzeugt sind, dass das Virus in China besiegt wurde. Und das alles, dank des blitzschnellen Handelns von Chinas „Null-Virus-Politik“.

Wohin diese „Null-Virus-Politik“ führt, zeigt der aktuelle Lockdown der Stadt Tonghua im Nordosten Chinas.
Was dort abgeht und warum chinesische Städte in kürzester Zeit zig Millionen Menschen testen … Darüber sprechen wir im heutigen Video.

Die heutigen Themen:
00:00​ Null-Virus-Politik von Chinas Führung
01:23​ Dramatische Szenen in Chinas Nordosten
03:40​ Typische Problemlösung für Chinas Regime
04:47​ Warum Lockdown bei kleinen Fallzahlen
06:07​ Aktienkurse und Corona
07:11​ Testmarathon und Testmethoden
09:17​ Ist China wirklich ein Beispiel für den Westen?

#Covid​-19 #ChinasRegime​ #NullVirusPolitik​

 

Die Quellen:
https://bit.ly/3rdt1Jt​
https://bit.ly/2MohGHK​
https://bit.ly/2LeUIT4​
https://bit.ly/2L9ADNO​
https://bit.ly/2YCneRC​
https://bit.ly/2MhfSAz​
http://bit.ly/3tjCl0o​
https://www.bgi.com/us/​
http://bit.ly/2MkJ9dE​
http://bit.ly/39FMaht​
http://bit.ly/39FE34z​
https://bit.ly/3oC5VuB​

 

 

Basta Berlin LIVE: Sie fragen, wir antworten!

Es ist der erste Montag im Monat und das bedeutet: Die Jungs von Basta Berlin sind ab 18 Uhr wieder eine Stunde lang LIVE für Sie da. Kommentieren Sie gerne mit, stellen Sie Ihre Fragen, oder seien Sie einfach unser stummer Gast. Wir freuen uns auf Sie!

COVID-19-Sterbestatistiken: Beruht Pandemie-Management auf „unbrauchbaren“ Zahlen?

Seit mehreren Wochen geht die Zahl der COVID-19-Fälle in Deutschland deutlich zurück. Die schwindende Zahl der belegten Betten auf Intensivstationen bestätigt diesen Trend. Dennoch könne es bei der Bekämpfung der Pandemie keine Entwarnung geben, so die Bundesregierung, die auf die mutierte Coronavirus-Variante verweist.

Die im Dunkeln sieht man nicht

Ein Standpunkt von Albrecht Müller.

Das Buch „Die im Dunkeln sieht man nicht“ gehört auf den Tisch der über Corona-Maßnahmen entscheidenden Politikerinnen und Politiker und der einschlägigen Wissenschaft. Sie haben im März, im Oktober und November 2020 wenig umsichtig, geradezu engstirnig entschieden. Diese Dokumentation soll deshalb ans Licht holen, was bisher von den Offiziellen der Corona-Politik höchst selten erwähnt und schon gar nicht beachtet wird: Die Corona-Maßnahmen haben für viele Menschen böse, bisweilen sogar tödliche Folgen – nicht nur wirtschaftlich, sondern auch menschlich, seelisch und gesellschaftlich.

In der öffentlichen Debatte um das neue Virus wird vor allem diskutiert, welche gesundheitlichen Gefahren von ihm ausgehen und was die Politik dagegen tun sollte. Als sogenannte Experten werden Fachleute aus dem Bereich der Medizin und der Gesundheitspolitik herangezogen. Ihre Gesichtspunkte, ihr Wissen und ihre Gedanken gehen dann in die politischen Entscheidungen ein.

Covid-19 Impfung – Blindes Vertrauen oder kritischer Weitblick?

Qualitätsstandards als Parameter der Glaubwürdigkeit

Ein Kommentar von Bernhard Loyen.

Wir erleben hier aufgrund der exzellenten Grundlagenforschung eine Entwicklung in atemberaubender Geschwindigkeit. Noch nie in der Geschichte waren Unternehmen so schnell in der Entwicklung von Impfstoffen und ganz wichtig ist bei aller Geschwindigkeit, die das Verfahren der Zulassung nun hat, die Prüfungsmaßstäbe bleiben auf hohem Niveau, das auch sonst bei der Zulassung von Impfstoffen angelegt wird. Ein Covid-19 Impfstoff muss sicher und wirksam sein , so wie jeder andere Impfstoff auch.

Und die Menschen werden genau an dieser Stelle nur Vertrauen haben, wenn er sicher und wirksam ist, wenn wir unsere üblichen Qualitätsstandards einhalten. Und die Genehmigungsbehörden werden, und das ist auch üblich, natürlich den Impfstoff auch nach der Zulassung weiter beobachten. Die Bundesregierung wird auch alles unternehmen, um die Bürgerinnen und Bürger um die Vorteile der Impfung aufzuklären, auch natürlich über mögliche Nebenwirkungen, die Impfungen mit sich bringen können.

Diese beeindruckenden Sätze sprach die Bundesministerin für Bildung und Forschung Anja Karliczek am 01. Dezember in die platzierten Mikrofone des Senders Phoenix (1). Man kommt weiterhin nicht mehr aus dem Staunen heraus, was die verantwortliche Politik meint den Bürgern fortlaufend unkommentiert durch das Gros der Medien offerieren zu können. Rundfunk, Fernseh – und Printmedien zitieren anstandslos die inhaltlichen Luftnummern, die den Menschen wissenschaftliche Seriosität und damit verbundene Glaubwürdigkeit suggerieren sollen.

Nun läge es in der Hand der einflussreichen Öffentlich-Rechtlichen Medien, dieser rhetorischen Glanzleistung eine wirklich wissenschaftlich fundierte Gegenantwort entgegen zu bringen.

Nie wieder so leben wie vor Corona? Was uns dieses seltsame Jahr tatsächlich lehrt

Mit dem Dezember beginnt die Zeit der Rückblicke und auch ich werfe diese Woche im Video einen Blick zurück auf dieses Jahr, das sicherlich für viele ein ganz anderes war als die Jahre davor. Mittlerweile hört man immer öfter: Unser Leben wird nie wieder so sein wie vor Corona. Aber stimmt das? Ist das, was wir in diesem Jahr erlebt haben, wirklich so „ganz anders“ als die Entwicklungen in den Jahren davor? Oder haben sich in diesem Krisenjahr nicht vielmehr viele Fehlentwicklungen nur zugespitzt und massiv verschärft, die im Trend schon lange da waren? Zeigt die Krise nicht wie unter einem Brennglas besonders klar, was schon vorher in unsrer Gesellschaft schief lief und sich jetzt in besonders schlimmer Weise ausgewirkt hat?

Nehmen wir den aktuellen Lockdown: Wer eine starke Lobby hat, bekommt weniger Einschränkungen, leiden müssen jene, die nicht die Mittel haben, sich die Unterstützung der Politik zu sichern. Einzelne große Konzerne wurden mit mehr Milliarden unterstützt, als alle kleinen Unternehmen, Solo-Selbstständigen und Freiberufler zusammen bekommen haben. Entscheidungen werden in Kanzleramtsrunden getroffen und danach in Gutsherrenart verkündet, das Parlament darf anschließend vielleicht noch debattieren – demokratisch ist das nicht. Aber: Wie demokratisch war unser Land vor der Krise? Eine Wahl alle vier Jahre macht noch keine Demokratie aus, sondern dass im Interesse und dem Willen der Mehrheit entsprechend gehandelt wird. War das in den vergangenen Jahren etwa der Fall?

Oder nehmen wir das schwindende Vertrauen in die Wissenschaft: Wir müssen uns nicht wundern, dass immer mehr Menschen anzweifeln, was als wissenschaftliche Erkenntnis vorgetragen wird, kommt doch immer wieder ans Licht, wer alles Studien und Stellen finanziert. Natürlich ist eine Studie mit dem Ergebnis das Rauchen nicht schädlich sei kaum glaubhaft, wenn sie von Malboro bestellt und bezahlt wurde. Aber eine unabhängige Wissenschaft hat es in Zeiten von Privatisierungen und Drittmittelfinanzierung schwer – auch das nicht erst seit Corona.

Der schwindende Zusammenhalt, sinkendes Vertrauen in den Staat und staatliche Institutionen, Vereinsamung, soziale und kulturelle Spaltung – all das sind Prozesse, die in der Pandemie zwar verschärft, aber schon vor Jahren, teils Jahrzehnten ausgelöst wurden. Weil die Wirtschaft den allseits flexiblen, ständig mobilen Menschen braucht. Aber wollen wir wirklich so leben?

Selbst wenn die Impfstoffe funktionieren sollten und keine ernsten Nebenwirkungen haben – was nicht sicher ist – wird das Ende der Pandemie nicht das Ende all unserer Sorgen bedeuten. Aber es kann eine Chance sein: Die vielen Probleme und Baustellen in unserer Gesellschaft haben wir in diesem Jahr deutlich vorgezeigt bekommen. Nach diesen Erkenntnissen müssen wir aber auch handeln.

Was steckt hinter der Corona-Politik?

in Standpunkt von Paul Schreyer.

Die öffentliche Debatte in Deutschland und anderswo scheint festgefahren: aus „Fallzahlen“ und „Inzidenzen“ folgen „Sachzwänge“ und „Maßnahmen“ – zumeist alternativlos. Kritiker sind „Leugner“, Widerspruch „unwissenschaftlich“. Was bleibt, ist das große Paradox, der sprichwörtliche Elefant im Raum: Die vorliegenden Daten zur Tödlichkeit des Virus, zur Übersterblichkeit, zur Intensivbettenbelegung, zur Infektiosität von Asymptomatischen und zur Aussagekraft des PCR-Tests rechtfertigen die politischen Entscheidungen nicht ansatzweise. Der Eindruck, dass es bei all dem nicht um den Gesundheitsschutz geht, verstärkt sich. Was aber motiviert dann die von Regierungen in aller Welt energisch durchgesetzten Freiheitsbeschränkungen?

Offiziell scheint die Situation im Jahr 2020 eindeutig und klar – die Welt befindet sich im Ausnahmezustand und das mit Recht, denn ein neues Virus bedroht alle. Nur Vereinzelung, Isolation, Maske und Impfstoff können die Menschen retten, denn – so erklärt es die Bundesregierung, so sieht man es jeden Tag in den Nachrichten und auf zahllosen Warnhinweisen im öffentlichen Raum – das „neuartige Coronavirus“ bleibt hochgefährlich. …

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