Corona Politik

This tag is associated with 5 posts

COVID-19-Sterbestatistiken: Beruht Pandemie-Management auf „unbrauchbaren“ Zahlen?

Seit mehreren Wochen geht die Zahl der COVID-19-Fälle in Deutschland deutlich zurück. Die schwindende Zahl der belegten Betten auf Intensivstationen bestätigt diesen Trend. Dennoch könne es bei der Bekämpfung der Pandemie keine Entwarnung geben, so die Bundesregierung, die auf die mutierte Coronavirus-Variante verweist.

Die im Dunkeln sieht man nicht

Ein Standpunkt von Albrecht Müller.

Das Buch „Die im Dunkeln sieht man nicht“ gehört auf den Tisch der über Corona-Maßnahmen entscheidenden Politikerinnen und Politiker und der einschlägigen Wissenschaft. Sie haben im März, im Oktober und November 2020 wenig umsichtig, geradezu engstirnig entschieden. Diese Dokumentation soll deshalb ans Licht holen, was bisher von den Offiziellen der Corona-Politik höchst selten erwähnt und schon gar nicht beachtet wird: Die Corona-Maßnahmen haben für viele Menschen böse, bisweilen sogar tödliche Folgen – nicht nur wirtschaftlich, sondern auch menschlich, seelisch und gesellschaftlich.

In der öffentlichen Debatte um das neue Virus wird vor allem diskutiert, welche gesundheitlichen Gefahren von ihm ausgehen und was die Politik dagegen tun sollte. Als sogenannte Experten werden Fachleute aus dem Bereich der Medizin und der Gesundheitspolitik herangezogen. Ihre Gesichtspunkte, ihr Wissen und ihre Gedanken gehen dann in die politischen Entscheidungen ein.

Covid-19 Impfung – Blindes Vertrauen oder kritischer Weitblick?

Qualitätsstandards als Parameter der Glaubwürdigkeit

Ein Kommentar von Bernhard Loyen.

Wir erleben hier aufgrund der exzellenten Grundlagenforschung eine Entwicklung in atemberaubender Geschwindigkeit. Noch nie in der Geschichte waren Unternehmen so schnell in der Entwicklung von Impfstoffen und ganz wichtig ist bei aller Geschwindigkeit, die das Verfahren der Zulassung nun hat, die Prüfungsmaßstäbe bleiben auf hohem Niveau, das auch sonst bei der Zulassung von Impfstoffen angelegt wird. Ein Covid-19 Impfstoff muss sicher und wirksam sein , so wie jeder andere Impfstoff auch.

Und die Menschen werden genau an dieser Stelle nur Vertrauen haben, wenn er sicher und wirksam ist, wenn wir unsere üblichen Qualitätsstandards einhalten. Und die Genehmigungsbehörden werden, und das ist auch üblich, natürlich den Impfstoff auch nach der Zulassung weiter beobachten. Die Bundesregierung wird auch alles unternehmen, um die Bürgerinnen und Bürger um die Vorteile der Impfung aufzuklären, auch natürlich über mögliche Nebenwirkungen, die Impfungen mit sich bringen können.

Diese beeindruckenden Sätze sprach die Bundesministerin für Bildung und Forschung Anja Karliczek am 01. Dezember in die platzierten Mikrofone des Senders Phoenix (1). Man kommt weiterhin nicht mehr aus dem Staunen heraus, was die verantwortliche Politik meint den Bürgern fortlaufend unkommentiert durch das Gros der Medien offerieren zu können. Rundfunk, Fernseh – und Printmedien zitieren anstandslos die inhaltlichen Luftnummern, die den Menschen wissenschaftliche Seriosität und damit verbundene Glaubwürdigkeit suggerieren sollen.

Nun läge es in der Hand der einflussreichen Öffentlich-Rechtlichen Medien, dieser rhetorischen Glanzleistung eine wirklich wissenschaftlich fundierte Gegenantwort entgegen zu bringen.

Nie wieder so leben wie vor Corona? Was uns dieses seltsame Jahr tatsächlich lehrt

Mit dem Dezember beginnt die Zeit der Rückblicke und auch ich werfe diese Woche im Video einen Blick zurück auf dieses Jahr, das sicherlich für viele ein ganz anderes war als die Jahre davor. Mittlerweile hört man immer öfter: Unser Leben wird nie wieder so sein wie vor Corona. Aber stimmt das? Ist das, was wir in diesem Jahr erlebt haben, wirklich so „ganz anders“ als die Entwicklungen in den Jahren davor? Oder haben sich in diesem Krisenjahr nicht vielmehr viele Fehlentwicklungen nur zugespitzt und massiv verschärft, die im Trend schon lange da waren? Zeigt die Krise nicht wie unter einem Brennglas besonders klar, was schon vorher in unsrer Gesellschaft schief lief und sich jetzt in besonders schlimmer Weise ausgewirkt hat?

Nehmen wir den aktuellen Lockdown: Wer eine starke Lobby hat, bekommt weniger Einschränkungen, leiden müssen jene, die nicht die Mittel haben, sich die Unterstützung der Politik zu sichern. Einzelne große Konzerne wurden mit mehr Milliarden unterstützt, als alle kleinen Unternehmen, Solo-Selbstständigen und Freiberufler zusammen bekommen haben. Entscheidungen werden in Kanzleramtsrunden getroffen und danach in Gutsherrenart verkündet, das Parlament darf anschließend vielleicht noch debattieren – demokratisch ist das nicht. Aber: Wie demokratisch war unser Land vor der Krise? Eine Wahl alle vier Jahre macht noch keine Demokratie aus, sondern dass im Interesse und dem Willen der Mehrheit entsprechend gehandelt wird. War das in den vergangenen Jahren etwa der Fall?

Oder nehmen wir das schwindende Vertrauen in die Wissenschaft: Wir müssen uns nicht wundern, dass immer mehr Menschen anzweifeln, was als wissenschaftliche Erkenntnis vorgetragen wird, kommt doch immer wieder ans Licht, wer alles Studien und Stellen finanziert. Natürlich ist eine Studie mit dem Ergebnis das Rauchen nicht schädlich sei kaum glaubhaft, wenn sie von Malboro bestellt und bezahlt wurde. Aber eine unabhängige Wissenschaft hat es in Zeiten von Privatisierungen und Drittmittelfinanzierung schwer – auch das nicht erst seit Corona.

Der schwindende Zusammenhalt, sinkendes Vertrauen in den Staat und staatliche Institutionen, Vereinsamung, soziale und kulturelle Spaltung – all das sind Prozesse, die in der Pandemie zwar verschärft, aber schon vor Jahren, teils Jahrzehnten ausgelöst wurden. Weil die Wirtschaft den allseits flexiblen, ständig mobilen Menschen braucht. Aber wollen wir wirklich so leben?

Selbst wenn die Impfstoffe funktionieren sollten und keine ernsten Nebenwirkungen haben – was nicht sicher ist – wird das Ende der Pandemie nicht das Ende all unserer Sorgen bedeuten. Aber es kann eine Chance sein: Die vielen Probleme und Baustellen in unserer Gesellschaft haben wir in diesem Jahr deutlich vorgezeigt bekommen. Nach diesen Erkenntnissen müssen wir aber auch handeln.

Was steckt hinter der Corona-Politik?

in Standpunkt von Paul Schreyer.

Die öffentliche Debatte in Deutschland und anderswo scheint festgefahren: aus „Fallzahlen“ und „Inzidenzen“ folgen „Sachzwänge“ und „Maßnahmen“ – zumeist alternativlos. Kritiker sind „Leugner“, Widerspruch „unwissenschaftlich“. Was bleibt, ist das große Paradox, der sprichwörtliche Elefant im Raum: Die vorliegenden Daten zur Tödlichkeit des Virus, zur Übersterblichkeit, zur Intensivbettenbelegung, zur Infektiosität von Asymptomatischen und zur Aussagekraft des PCR-Tests rechtfertigen die politischen Entscheidungen nicht ansatzweise. Der Eindruck, dass es bei all dem nicht um den Gesundheitsschutz geht, verstärkt sich. Was aber motiviert dann die von Regierungen in aller Welt energisch durchgesetzten Freiheitsbeschränkungen?

Offiziell scheint die Situation im Jahr 2020 eindeutig und klar – die Welt befindet sich im Ausnahmezustand und das mit Recht, denn ein neues Virus bedroht alle. Nur Vereinzelung, Isolation, Maske und Impfstoff können die Menschen retten, denn – so erklärt es die Bundesregierung, so sieht man es jeden Tag in den Nachrichten und auf zahllosen Warnhinweisen im öffentlichen Raum – das „neuartige Coronavirus“ bleibt hochgefährlich. …

Die letzten 100 Artikel