Corona Panik

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RUBIKON: Im Gespräch: „Der Untersuchungsausschuss“

Reiner Fuellmich und Flavio von Witzleben

Im Rubikon-Exklusivinterview erläutert Rechtsanwalt Dr. Reiner Fuellmich, warum eine unabhängige juristische Aufarbeitung des Regierungshandelns der letzten Monate zwingend notwendig ist.

Prof.Homburg klärt auf, ein dramatisches Video vom 1.Mai

Vielleicht eine kleine Info dazu: Sowohl in der Ukraine, als auch im Deutschen Sprachraum, als auch in Italien wurde versucht alle Verstorbenen, als Covid 19 Tote zu bezeichnen? Sehr merkwürdig!

Prof. Ioannidis, einer der meist zitierten, das bedeutet wichtigsten Epidemiologen der Welt

Prof Ioannidis ist wohl fast der wichtigste Experte über die Covid 19 Infektion

 

https://www.youtube.com/watch?v=PC3nptwY50I

Teil 2 War der Lockdown unnötig Prof Homburg stellt sich den Fragen

https://www.youtube.com/watch?v=RzVJkpOkap4

War doch Schweden vernünftiger indem es keinen Lockdown, allerdings mit Problemen in den Altersheimen, die die Todeszahlen vergrößerten,durchführte? https://www.tagesspiegel.de/wissen/kampf-gegen-corona-liegt-schweden-am-ende-doch-richtig/25750526.htmlHier die gleiche Frage im Wissenschaftsjournal Nature: nature.com

Bill Gates ist die Frage des Chips für die Bevölkerung viel wert: https://newspunch.com/robert-f-kennedy-jr-bill-gates-invested-21m-microchip-tag-track-system-scan-us-citizens/

Die Schweden lassen sich aber den Einbau eines Chips relativ freiwillig einbauen: https://www.spiegel.de/karriere/schweden-tui-mitarbeiter-tragen-mikrochips-unter-der-haut-a-1287060.html

Merkwürdig, dass Schweden, einem Staat, wo Bürger bei der Abschaffung des Geldes und beim Chip eher weiter in der Richtung der Digitalisierung sind, die viele Vorteile hat, wenn sie über Glasfaser und ohne Mobilfunk Endstrecke aufgebaut ist, möglicher Weise die Wirtschaftskrise erspart bleibt? Die Wirtschaftskrise wird alles andere als lustig. (Quelle: spiegel.de ).Es gibt das Projekt der Digitalisierung (Quelle: de.digital/DIGITAL). Dafür läuft alles nach Plan. Denn die Corona Krise hat überall, home-office, digitales learning, online Shops etc. sehr gefördert! Südkorea und Schweden gehören zu den Spitzenreitern im Glasfaserausbau, der sicher sehr sinnvoll ist. In China und Italien ist vor allem in der Lombardei 5G sehr weit ausgebaut, leider in der gesundheitsschädlichen Mobilfunkvariante. Laut Prof. Klaus Buchner ein Brandverstärker für den Corona Virus. (Quelle:klaus-buchner.eu wobei hier, etwas missverständlich, die Verbreitung der Viren im Körper wohl gemeint ist, und nicht die Verbreitung von Mensch zu Mensch. Ich habe das auch zunächst nicht verstanden).

Wer einen nicht geliebten großen Bruder, wie China, in der Nähe hat, im Falle Südkoreas, der braucht eine sichere Verbindung, denn Mobilfunk, als Datenleitung, hat nicht nur viele Gesundheitsprobleme, sondern auch sehr große Sicherheitslücken, die sowohl für die Überwachung, als auch für Terroristen verlockend sind. Aus diesen Gründen versichert keine Haftpflichtversicherung Schäden durch Mobilfunk. (Quelle: inside-it.ch/de, aber auch www.golem.de/news ). Norbert Häring beschreibt auch Indien als Überwachungsstaat was von Bill Gates  als vorbildlich bezeichnet wurde (Quelle: norberthaering.de)

Digitalisierte Gesundheitsakte haben durchaus große Vorteile, denn man kann die Medikamente und auch Diagnosen der anderen Kollegen sehen und auch Nebenwirkungen und Interaktionen der Medikamente untereinander sehen. Doch was geschieht, wenn der Arbeitgeber oder vielleicht der Anwalt, der einer gegnerischen Klagspartei, auf welchem Wege auch immer, Einblick in die Diagnosen, die natürlich auch Fehldiagnosen sein können, bekommt, und der Patient dadurch zusätzlich unter Druck kommt. Was geschieht in China..  was ist in Honkong geschehen, wo eine intelligente, smarte Wegeaufzeichnung geholfen haben soll das Covid 19 Virus einzudämmen, aber ziemlich gleichzeitig wurden die Mitglieder der Opposition eingesperrt. Eine Technik ist wie ein Messer, das man sowohl zum Herausschneiden eines bösartigen Hautkrebses, lebensrettend verwenden kann, man kann aber auch mit dem Messer Leben töten. Man kann die Digitalisierung über das strahlungsfreie Kabel, dafür verwenden, Operationen ferngesteuert zu assistieren, sich mühsame Wege ersparen, ein diktatorisches Regime oder andere Gruppen können damit die gesamte Welt diktieren und überwachen.

Es gibt über 5G eine relativ neue Studie im Auftrag des europäischen Parlamentes: europarl.europa.eu

Seite 10 unten des Dokumentes:

Was die Wirtschaft in Europa dringend braucht, sind Erholung und eine Spitzenposition bei der Einführung digitaler Technologien sowie anhaltendes Wachstum. Allerdings ist es auch notwendig, die möglichen negativen Begleiterscheinungen zu berücksichtigen. Bezüglich der wirtschaftlichen Aspekte von 5G liegen auf dem Weg zur Verwirklichung einer „Gigabit-Gesellschaft“ viele Herausforderungen. So hat die Industrie beispielsweise Bedenken, ob die Pläne für die kommerzielle Einführung von 5G angesichts der technischen Komplexität und der notwendigen Investitionen im Jahr 2020 umgesetzt werden können.
Andere Bedenken beziehen sich darauf, ob eine ausreichende Nachfrage nach 5G erzeugt werden kann, oder auf Aspekte der Unbedenklichkeit und Gesundheit, Sicherheit und Umweltverträglichkeit.21 Diese Bedenken erfordern die Sensibilisierung und einen Konsens einer breiteren Öffentlichkeit, was jedoch angesichts der womöglich schädlichen Auswirkungen auf die Gesundheit und der unvermeidlichen Dauerexposition der Bevölkerung in einer 5G-Umgebung in doppelter Hinsicht kritisch ist. Die aktuelle wissenschaftliche Literatur zeigt, dass dauerhaft einwirkende drahtlose Strahlung wahrscheinlich biologische Auswirkungen hat, was für die speziellen Merkmale von 5G in besonderer Weise zutrifft: die Kombination aus Millimeterwellen, einer höheren Frequenz, der Anzahl der Sender und der Anzahl der Verbindungen. Verschiedene Studien deuten darauf hin, dass 5G die Gesundheit von Menschen, Pflanzen, Tieren, Insekten und Mikroben beeinträchtigen würde – und dass bei 5G ein vorsichtiger Ansatz angebracht wäre, da es sich um eine nicht getestete Technologie handelt. In der Allgemeinen Erklärung der Menschenrechte der Vereinten Nationen, der Schlussakte von Helsinki und anderen internationalen Verträgen wird anerkannt, dass im Vorfeld von Maßnahmen, die die menschliche Gesundheit beeinträchtigen könnten, die Zustimmung nach Inkenntnissetzung ein wesentliches, grundlegendes Menschenrecht ist, das noch brisanter wird, wenn es um die Exposition von Kindern und Jugendlichen geht.“

 

 

Jetzt wieder zurück zur Covid 19 Infektion: Australien möchte die Rolle der WHO, deren heimlicher Chef Bill Gates ist (Quelle: zeit.de), untersuchen lassen, da der Rat der WHO am Anfang der Pandemie, der war, die Grenzen nach China nicht zu schließen.(Quelle: berliner-zeitung.de). Wie Sie wissen kündigt Präsident Trump an, die Zahlungen an die WHO, die sich leider in den letzten Jahrzehnten, von einer Gesundheitsorganisation, in eine Pharmaspenden abhängige Organisation, entwickelt hat, zu stoppen. (Quelle z.B.: aerzteblatt.de).

Wie würde eine richtige Reaktion von Regierungen aussehen, wenn vereinzelte, sehr mächtige Menschen, oder Gruppen, global schädliche Projekte fördern und damit immensen Schaden anrichten? Sperrt man dann die Kritiker ein? Der Schweizer Kollege Dr.Binder wurde wegen wegen Kritik an den Maßnahmen  zwangspsychiatriert  kenfm.de

und der österreichische Kollege Dr.Eifler bekommt Probleme mit der Standesführung: youtube.com

Als die Corona Pandemie vor ca einem Monat losbrach, da hatten wir nur die Zahlen aus China und aus Italien. Da kann man eigentlich wenig Vorwürfe machen. Man handelte, wie man es z.B. in Osteuropa und in Ostasien gewohnt war. Doch jetzt wissen wir, dass unsere Gesundheitssysteme, selbst in Corona Zentren, alles andere als ausgelastet waren. So wenig war noch nie zu tun. Viele andere Patient-innen wurden verschoben und viele trauten sich nicht ins Spital. Und trotzdem beharren Politiker und Gremien steif und fest, recht zu haben. Die Kritiker, ob Dr.Bodo Schiffmann, Dr.Wodarg, Prof.Hockerz , Prof.Sucharit Bhakdi, Prof. Homburg, Prof. Knut Wittowski und viele andere mehr, sind die nicht die Warner vor einer Zeit, die wir nicht mehr heraufbeschwören wollten? Was geschieht in einer Wirtschaftskrise, die durch problematische Entwicklungen vorhersehbar war? Sperrt man dann die Kritiker ein, die verhindern wollen, dass Antisemitismus, Spaltung der Gesellschaft, große Armut entsteht? Oder hört man rechtzeitig auf die ehrlichen Stimmen und gibt zu, dass man Fehler gemacht hat, damit vielleicht das Ärgste noch verhindert werden kann? Will man in der schönen, warmen Jahreszeit, wo wir eine gute Abwehrkraft haben, die Herdenimmunität, das heißt, so wie in Schweden, die  Durchseuchung der Bevölkerung, mit Immunität erreichen? Oder will man die Ängste der Bevölkerung, durch Hinhalten der Lockerungen, noch deutlich schüren? Angst ist ein gutes Geschäft: Angst bringt hohe Versicherungsabschlüsse, große Autos, und die allerteuersten Medikamente und Impfungen! Wenn wir die Zahlen, die Prof. Homburg, aber auch Prof.Hamburg und auch Prof.Giesecke vorlegen (Quelle: nachrichtenspiegel.de), ernst nehmen, dann wäre ein sehr rascher Übergang zur Normalität eigentlich die Folge? Wenn wir aber Prof. Drosten, von dem Heiko Kretschmann bei Schrang TV berichtet, dass er Zuwendungen der Industrie bezieht, sowie auch das Robert Koch Institut (Quelle:nachrichtenspiegel.de),dann werden die Massnahmen nur langsam gelockert, damit sich die Menschen dann über die Errungenschaften der Pharmaindustrie ausreichend freuen können? Es war während der Schweinegrippe auffallend, dass kritische Kommentare in Zeitungen unterdrückt wurden, diesmal habe ich wenig diesbezüglich probiert. Wenn der Staat Interesse an den Bürgern und weniger an den Wünschen der Pharmaindustrie hat, dann könnte man vielleicht derzeit auch Angstmache verbieten?

Bitte tun Sie das was von den Behörden gefordert wird! Sie ängstigen durch Nichtbefolgung der Maßnahmen der Behörden, Ihre vielleicht zu einer Risikogruppe gehörenden Mitmenschen!

Wir sind aufgerufen: Wer in der Demokratie schläft, der kann in der Diktatur aufwachen! Also wachen wir auf, beginnen zu denken und den Entscheidungsträgern zu helfen, richtig zu entscheiden! Der Weltranglisten Erste Tennisspieler will sich weigern, sich unter Zwang impfen zu lassen. (Quelle: sport.orf.at). Was soll eine Impfung bringen, wenn die meisten Menschen kaum merken, dass sie überhaupt infiziert waren? (Quelle: https://www.suedtirolnews.it/chronik/coronavirus-in-suedtiroler-dorf-bereits-50-prozent-immun). So wie bei der Grippeimpfung, die auch die sehr häufigen Rekombinationen der Viren, nicht voraussagen können, sind Rekombinationen, des Covid 19 Erregers sehr wahrscheinlich. Z.B. Peking fürchtet sich vor einer zweiten Welle und macht wieder Quarantänemassnahmen, die nur durch eine Rekombination des Virus entstehen kann (Quelle: faz.net ). Eine Rekombination ist auch durch eine Impfung nicht völlig abzudecken.(Quelle:  Max Planck Institut ). Es gibt in seriösen TV Medien immer wieder die veröffentlichte Information, dass das Virus besonders auf die Gene der Asiaten geht, deren hundert Tausende (Quelle: faz.net)  es auch in Italien gibt. Bitte lassen Sie sich durch die Werbefinanzierten Medien, die wieder Angst vor den Lockerungen schüren, nicht verunsichern. Angst bringt einerseits Geschäft, je negativer die Überschrift, umso eher wird der Artikel gelesen, aber auch Werbeanzeigen der Industrie. Sie selbst können durch viele Maßnahmen, sowohl Dr.Rüdiger Dahlke, oder Andreas Bircher haben hier im Nachrichtenspiegel mehrmals viele wertvolle Informationen weitergegeben, Ihre Gesundheit stärken! Ich habe das auch versucht, im Beitrag  https://www.nachrichtenspiegel.de/2020/03/26/corona-grippe-und-wahrscheinlich-ein-gesundheitlich-gutes-ende/ Wenn Sie gesund sind oder werden, dann können Ihnen das Virus, aber auch eine Rezession der Wirtschaft weniger anhaben. Eine Änderung kann auch eine Chance sein! Das Wirkungsvollste ist ein klarer schöner Gedanke, den Sie selbst geboren haben!!

Nachricht von White Eagle (Weißer Adler), Hopi Indianer, Nordamerikanischer Stamm

Dieser Moment, den die Menschheit gerade erlebt, kann als Pforte oder Loch betrachtet werden.

Die Entscheidung, ins Loch zu fallen oder durch die Pforte zu schreiten, liegt an Euch.
Wenn Ihr das Problem bedauert und rund um die Uhr Nachrichten konsumiert,
mit negativer Energie, dauernd nervös, mit Pessimismus, werdet Ihr in dieses Loch fallen.
Aber wenn Ihr die Gelegenheit ergreift, Euch selbst zu betrachten, Leben und Tod zu überdenken, für Euch und andere Sorge tragt, dann werdet Ihr durch das Portal gehen. Sorgt für Euer Zuhause, sorgt für Eure Körper. Verbindet Euch mit Eurer spirituellen Heimat.
Wenn Ihr Euch um Euch selbst kümmert, kümmert Ihr Euch gleichzeitig um alle anderen. Unterschätzt nicht die spirituelle Dimension dieser Krise.

Nehmt die Perspektive eines Adlers ein, der von oben das Ganze sieht- mit erweitertem Blick.
Es liegt eine soziale Forderung in dieser Krise, aber genauso eine spirituelle. Beide gehen Hand in Hand.
Ohne die soziale Dimension fallen wir in Fanatismus. Aber ohne die spirituelle Dimension fallen wir in Pessimismus und Sinnlosigkeit.
Sie sind vorbereitet, um durch diese Krise zu gehen.

Nimm deinen Werkzeugkasten und verwende alle Werkzeuge, die Dir zu Verfügung stehen.
Lerne Widerstand am Vorbild indianischer und afrikanischer Völker:
Wir wurden und werden noch immer ausgerottet. Aber wir haben nie aufgehört zu singen, zu tanzen, ein Feuer anzuzünden und Freude zu haben.
Fühle Dich nicht schuldig Glück zu empfinden während dieser schwierigen Zeiten. Es hilft überhaupt nicht, traurig und energielos zu sein.

Es hilft, wenn jetzt gute Dinge aus dem Universum kommen.
IT IS THROUGH JOY THAT ONE RESISTS!
Durch Freude leistet man Widerstand!
Auch wenn der Sturm vorübergezogen ist, wird jeder einzelne von Euch sehr wichtig sein, um diese neue Welt wiederaufzubauen.

Ihr müsst stark und positiv sein.
Und dafür gibt es keinen anderen Weg, als eine schöne, freud- und lichtvolle Schwingung zu bewahren.
Das hat nichts mit Weltfremdheit zu tun.
Es ist eine Strategie des Widerstands.
Im Schamanismus gibt es einen Ritus des Übergangs, genannt „ die Suche nach Weitsicht“.

Sie verbringen ein paar Tage allein im Wald, ohne Wasser, ohne Nahrung, ohne Schutz.
Wenn sie durch die Pforte gehen, bekommen sie eine neue Sicht auf die Welt, weil sie sich ihrer Ängste, ihrer Schwierigkeiten gestellt haben.

Das ist es, was nun von ihnen verlangt wird:
Erlaube dir, diese Zeit dafür zu nutzen, deine Rituale zum Suchen deiner Visionen auszuführen. Welche Welt möchtest du für dich erschaffen?
Das ist alles, was du momentan tun kannst: Gelassenheit im Sturm. Bleib ruhig, bete täglich. Mach es dir zur Gewohnheit, das Heilige jeden Tag zu treffen. Gute Dinge entstehen daraus. Was jetzt aus dir kommt, ist das allerwichtigste. Und singe, tanze, zeig Widerstand durch Kunst, Freude, Vertrauen und Liebe! Widerstehe!

Psychologische Kriegsführung

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Zuvor waren Auszüge bereits bekannt geworden, so durch die gemeinsame Recherchegruppe der Sender WDR, NDR und der „Süddeutschen Zeitung“ (SZ), die darüber am 27. März berichtete. Die vermeintlich investigativen Journalisten privater und öffentlich-rechtlicher Medien konzentrierten sich aber vorrangig auf die in dem Papier vorgeschlagenen Massentests nach dem Modell Südkorea. Dass in dem Material davon geschrieben wurde, massiv Angst unter der Bevölkerung zu schüren und dabei auch vor Kindern nicht Halt zu machen, kam in dem Beitrag auf der ARD-Webseite nicht vor. Dabei hat es das, was in dem vertraulichen 17-seitigen BMI-Dokument vom 22. März zu lesen ist, in sich.

Das beginnt bei dem Ausgangspunkt, einem „Worst-Case-Szenario von über einer Million Toten im Jahre 2020 – für Deutschland allein“. Davon würden die meisten Experten ausgehen, heißt es, was so nicht stimmt. Die Autoren aus dem Ministerium berufen sich aber auf ein Expertenteam aus Robert-Koch-Institut (RKI), RWI – Leibniz-Institut für Wirtschaftsforschung, Institut der deutschen Wirtschaft (IW), Stiftung Wissenschaft und Politik (SWP), Universität Bonn, University of Nottingham Ningbo China, Universität Lausanne und Universität Kassel. Diese würden das Worst-Case-Szenario stützen, dessen Vermeidung „oberste strategische Priorität“ habe. Interessant ist dabei der Aspekt, dass RKI und SWP der Bundesregierung unterstehen bzw. von dieser finanziert werden. Die beiden Wirtschaftsforschungsinstitute RWI und IW sind bekannt für ihre neoliberale Ausrichtung.

Dieser schlimmste Fall wird als gegeben hingenommen, obwohl verschiedene Experten bereits darauf hingewiesen haben, dass die korrekte Covid-19-Sterberate nicht genau einzuschätzen ist. Das liege auch an der bisher nicht bekannten Dunkelziffer an vom Virus infizierten Bundesbürgern. Die wiederum sei begründet in den nach allen bekannten Informationen oftmals milden Symptomen der erkältungsähnlichen Krankheit, so dass nicht alle Infizierten zum Arzt gehen. Zum anderen sorge die fehlende Massentestung und bisher nicht vorgenommene repräsentative Stichproben für eine hohe Dunkelziffer.

Diese Aussagen werden im BMI-Papier ignoriert und stattdessen behauptet, dass die Dunkelziffer die Sterberate in die Höhe treiben könne, wenn sie ans Licht gerate. Einen Hinweis auf erhöhte generelle Sterberaten in der Bundesrepublik seit Ausbruch der Corona-Pandemie sind aber bisher nicht bekannt. Zur Erinnerung: Im Jahr 2018 starben laut Statistischem Bundesamt in der Bundesrepublik 954.874 an verschiedenen Ursachen, etwa 20.000 mehr als im Vorjahr. „In der Sterbefallstatistik wären die Auswirkungen der Corona-Krise vermutlich erst deutlich nach der saisonalen Grippe erkennbar“, erklärte das Amt am 26. März. „Das heißt: Falls ab Mitte April die Zahl der Corona-Toten zunimmt, kann man dies auch in der Sterbefallstatistik an den tagesgenauen Zahlen ablesen.“

All die von verschiedenen Fachleuten aus Wissenschaft und Praxis festgestellten unsicheren Daten, die bisher zu Corona-Krise vorliegen, hinderten die Ministerialen nicht, in ihrem Papier weiter vom schlimmsten Fall auszugehen. Was da zu lesen ist, ist aber mehr als ein Gedankenspiel, sondern scheint tatsächlich bereits in die Realität umgesetzt worden zu sein. Davon künden nicht nur die verlängerten Einschränkungen des gesellschaftlichen Lebens und individueller Freiheiten, sondern auch die Art und Weise, wie viele bundesdeutsche Medien sich zum Sprachrohr der Regierungskampagne machen.

Da heißt es zum Beispiel im Bereich Kommunikation: „Der Worst Case ist mit allen Folgen für die Bevölkerung in Deutschland unmissverständlich, entschlossen und transparent zu verdeutlichen.“ Um diesen zu verhindern müssten Politik und Bürger „als Einheit agieren“. Und: „Die Bürger müssen nachvollziehen können, dass folgende Maßnahmen nur mit ihrer Mithilfe zu ihrem Wohl umgesetzt werden müssen und können.“ Dem folgt dann eine Aufzählung von Maßnahmen von den Kontaktverboten über Massentestungen und Ausbau der medizinischen Kapazitäten bis hin zu einer Mobilisierungskampagne unter der Bevölkerung.

Letztere sei notwendig, da die Corona-Krise ein „harter Schlag für das Vertrauen in die Institutionen“ sei. Dem wollen die BMI-Autoren entgegenwirken, „weil die Regierung zu einem mobilisierenden Faktor werden muss“. Die Devise sei dabei: „Es kommt etwas sehr Bedrohliches auf uns zu, wir haben die Gefahr aber erkannt und handeln entschieden und überlegt.“ Deshalb werde „ein Zusammenkommen und Wirken von allen Kräften in der Gesellschaft“ gebraucht: „Dann werden wir die Gefahr noch abwenden». Der schlimmste Fall dürfe nicht verschwiegen werden, „um die gesellschaftlichen Durchhaltekräfte zu mobilisieren“. Das wird so begründet: „Wer Gefahr abwenden will, muss sie kennen.“ Dass diese Gefahr bis heute selbst den Beratern der Regierung wie dem Virologen Christian Drosten nicht eindeutig bekannt ist, stört die Strategen aus dem Innenministerium nicht

Sie stützen sich auf Modellrechnungen, die sie zu einer Sterblichkeitsrate der Erkrankten von 1,2 Prozent führen, auch wenn die eben bisher nicht auf harten Fakten basieren. Für die Bundesrepublik gibt es bisher keine solchen Daten, auch weil das tonangebende RKI, dem Bundesgesundheitsministerium unterstehend, eine entsprechende Studie bis heute nicht begonnen hat. Darauf hat der Bonner Virologe Hendrick Streeck mehrfach in den letzten Tagen aufmerksam gemacht, als er eine repräsentative Studie für den Hotspot Landkreis Heinsberg ankündigte. Streeck wunderte sich nach eigener Aussage über das Desinteresse der RKI an einer solchen Studie, die repräsentative Daten liefern und so zeigen könnte, welche Eindämmungsmaßnahmen angemessen und verhältnismäßig wären.

Die Autoren aus dem BMI nehmen ebenso ungeprüft die Situation in Italien als Maßstab, ohne weiter auf die Unterschiede in der Ausgangslage dort und im Vergleich zur Bundesrepublik einzugehen. Dagegen sind für sie die Bilder aus dem südeuropäischen Land willkommenes Material, um der Bevölkerung weiter Angst zu machen. Gleichfalls wird von einer Ausbreitungsgeschwindigkeit ausgegangen, nach der sich die Zahl der Infizierten „etwa alle drei Tage“ verdopple, ohne darauf einzugehen, dass schon allein mehr Teste die Zahl der erfassten Infizierten steigen lassen.

In dem Dokument aus dem Ministerium werden verschiedenen Szenarien durchgerechnet, auch mit Blick auf die wirtschaftlichen Folgen. Diese würden nur im günstigen Szenario das Ausmaß der Schäden in Folge der Weltwirtschaftskrise 2009 erreichen, ansonsten weit schlimmer ausfallen. Und es heißt darin: Um den schlimmsten Fall zu verhindern, „müssen die Maßnahmen zur Reduktion physischer Kontakte viel weitreichender sein“. Sollten die vorgeschlagenen Eindämmungs- und Kontrollmaßnahmen nicht greifen, „könnten im Sinne einer „Kernschmelze“ das gesamte System in Frage gestellt werden“, heißt es. „Es droht, dass dies die Gemeinschaft in einen völlig anderen Grundzustand bis hin zur Anarchie verändert.“

Den Autoren ist aber ebenso bewusst: „Nur mit einem absehbaren Ende der Ausgangsbeschränkungen kann eine Rückkehr zum bisherigen wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Leben gewährleistet werden.“ Also brauchen sie die von ihnen „gewünschte Schockwirkung“, damit eine erstarrte Bevölkerung nicht zu früh unruhig wird. In ihrem dritten Szenario gehen sie schon von einem „langen Leiden“: „Ausgangsbeschränkungen von vier Monaten sind notwendig, also bis zu den Sommerferien Mitte Juli.“

Die Kommunikationsstrategie, die sie in ihrem Papier für den Schock vorschlagen, der die Bevölkerung von den getroffenen Maßnahmen überzeugen soll, erinnert an etwas, was der kanadische Medizinwissenschaftler und Pathologe Etienne de Harven so beschrieb:

„Zunächst wird das Risiko einer verheerenden Katastrophe erfunden und als Horrorstory an die Wand gemalt und dann wird ein schwer fassbarer Erreger als Schuldiger an den Pranger gestellt; anschließend werden alternativ in Frage kommende Ursachen einfach ignoriert und zugleich die Epidemiologie mit nicht-nachweisbaren Daten manipuliert, um so die falsche Wahrnehmung einer unmittelbar bevorstehenden Katastrophe zu pushen und der Öffentlichkeit als Wahrheit zu verkaufen; und zu guter Letzt wird dann auch noch versprochen, dass man mit Impfstoffen wird aufwarten können und mit ihnen die großen Heilsbringer in den Händen hält. All dies garantiert aber vor allem nur Eines: üppige finanzielle Gewinne für die Pharmakonzerne und die Spitzenforscher. Doch wie ist es überhaupt möglich, so etwas zu erreichen? Ganz einfach: Man bedient sich schlicht des machtvollsten Instruments, um menschliche Entscheidungsprozesse zu beeinflussen: Furcht!“
(Quelle: Vorwort von Etienne de Harven in „Virus-Wahn“ von Torsten Engelbrecht und Claus Köhnlein, emu-Verlag, 2009).

Die Strategen aus dem Bundesinnenministerium setzen für die von ihnen gewünschte Schockwirkung und Angst vor der Durchseuchung der Bevölkerung mit dem neuen Corona-Virus auf Folgendes: Es müsse gezeigt werden, dass im schlimmsten Fall viele Schwerkranke von den überlasteten Krankenhäusern abgewiesen werden und qualvoll ersticken würden. „Das Ersticken oder nicht genug Luft kriegen ist für jeden Menschen eine Urangst. Die Situation, in der man nichts tun kann, um in Lebensgefahr schwebenden Angehörigen zu helfen, ebenfalls. Die Bilder aus Italien sind verstörend.“

Auch die Angst der Kinder wollen sie in ihre Abschreckungskampagne einbeziehen. Die seien gar nicht weniger betroffen, sondern würden sich leichter anstecken und das Virus an ihre Eltern weitergeben. Die BMI-Autoren spinnen den Faden weiter, dass, wenn ein Elternteil dann „qualvoll zu Hause stirbt und sie (die Kinder) das Gefühl haben, Schuld daran zu sein, weil sie z.B. vergessen haben, sich nach dem Spielen die Hände zu waschen, ist es das Schrecklichste, was ein Kind je erleben kann“.

Auch mögliche Spätfolgen bei Erkrankten, die genesen, malen sie in schwarzen Farben an die Wand. Und fügen dann hinzu: „Außerdem sollte auch historisch argumentiert werden, nach der mathematischen Formel: 2019 = 1919 + 1929“. Diese tatsächlich unmathematische Formel fügt die Spanische Grippe 1918/19 mit Millionen Toten weltweit mit der Weltwirtschaftskrise 1929 zusammen, um an die Wand zu malen, was derzeit drohe.

Interessanterweise behaupten sie, dass die Fallsterblichkeit durch Covid-19 vorläufig europaweit bei 1 Prozent liege, was sie als „naiv“ bezeichnen. Dann, so schreiben sie, „muss davon ausgegangen werden, dass die Anzahl der Toten nicht richtig gezählt wird“. Worauf sie das stützen, erklären sie nicht, gehen aber ebenso nicht darauf ein, was RKI-Chef Lothar Wieler zur bisherigen Zählung der mutmaßlichen Corona-Toten sagte: „Bei uns gilt als Corona-Todesfall jemand, bei dem eine Coronavirus-Infektion nachgewiesen wurde“.

Das relativiere die Anzahl der Todesfälle stark, erklärten Experten dazu, da die Betroffenen in sehr vielen Fällen an ihren Vorerkrankungen sterben und nicht am Virus. Durch die RKI-Methode die Zahl der Corona-Toten hochgerechnet. Doch das kümmert die ministeriellen Panikmacher anscheinend nicht. Sie wollen stattdessen durch mehr Teste einfach hundertmal so viele Infizierte im Verhältnis zu den Toten finden, wozu mindestens 20mal so viele Teste im Vergleich zu den bisherigen notwendig wären, also bis zu 200.000 Teste pro Tag.

Sie wollen Big Data ebenso einsetzen wie das Handy-Tracking, um die Infizierten zu finden und zu kontrollieren. „Alle positiv getesteten Personen müssen isoliert werden, sei es zu Hause oder in einer Quarantäneanlage; dies muss noch genauer abgeklärt werden.“ Dabei wird gewarnt: „Selbst Einzelquarantäne zu Hause (ohne Mitbewohner) kann bei unsachgerechter Handhabung leicht zu weiteren Infektionen im gleichen Wohnblock führen.“ Also soll das wegfallen, so die Ministeriumsstrategen, die noch weitergehen: „Sobald diese Massnahmen einmal eingespielt sind, können sie relativ kostengünstig über mehrere Jahre hinaus die wahrscheinlich immer wieder aufflackernden kleinen Ausbrüche sofort eindämmen.“

In dem Papier vom 22. März wird die angeblich notwendige „soziale Distanzierung“, zu der Bundeskanzlerin Angela Merkel bereits aufforderte, noch weiter ausgebaut: „Heimarbeit, Verbieten von Massenanlässen in Sport und Kultur, Schliessung der Schulen und Universitäten, Schliessung von selbst kleinen sozialen Anlässen wie Sportclubs, Schliessung von Restaurants und Bars, Schliessung von allen nicht lebens-wichtigen Läden, bis hin zur Schliessung von allen nicht lebenswichtigen Betrieben.“ Allerdings meinen Autoren, dass das nur kurzzeitig möglich wäre: „Eine längere Periode der Ausgangsbeschränkungen ist weder wirtschaftlich noch sozial aufrecht zu erhalten.“

Diese einschneidenden und schon weitgehend beschlossenen Beschränkungen nicht nur des sozialen Lebens, sondern auch der Grundrechte der Bürger müssen diesen als notwendig und sinnvoll verkauft werden. Denn, die so die Autoren: „Die gegenwärtige Krise durch COVID-19 hat das Potential das Vertrauen in die demokratischen Institutionen in Deutschland nachhaltig zu erschüttern. Dem kann und muss entgegengewirkt werden.“ Dazu müsse der Staat mit seinen Institutionen von Bund bis zu den Städten und Gemeinden „als mobilisierender Faktor tätig und sichtbar“ werden.

Die entsprechende Propagandakampgange soll zeigen: „Das Virus ist ein Risiko für alle. Es wird unser Leben kurz-, mittel- und langfristig verändern.“ Doch der Staat handele, um das Virus einzudämmen solle den Bürgern gezeigt werden. Das gelinge aber nur unter „Mithilfe aller Bürgerinnen und Bürger“, so die Botschaft. Und auch ein „gemeinsames Narrativ“ halten die ministeriellen Strategen für notwendig: „#wirbleibenzu-hause, oder «gemeinsam distanziert“ – „physische Distanz – gesellschaftliche Solidarität“. Die Kampagne solle von Prominenten, Politikern, und Wissenschaftlern unterstützt werden. Ein Blick in die Medien zeigt, dass diese Kampgange angelaufen ist.

Das Papier fordert ebenso, die sogenannte Zivilgesellschaft mit einzubinden, damit Vereine, Initiativen und Gruppen von aktiven Bürgern die Behörden unterstützen. Zugleich wird vor „Falschinformationen“ im Internet gewarnt, die zu Radikalisierung führen könne. Dagegen solle die Online-Gemeinschaft selbst vorgehen, wünschen sich die Strategen aus dem BMI. Sie schlagen unter anderem gemeinsame „Fakten-Checks» von Informationen und weitere „Hackathons“ vor, mit denen Hacker das Corona-Virus digital bekämpfen sollen. „Auch hier gilt es ein Gefühl des ‚gemeinsam distanziert‘ zu fördern.“ Auch das ist bereits umgesetzt, auch durch „Fakten-Checks“ in etablierten Medien, die angeblich zeigen, dass kritische Stimmen wie die des Lungenarztes Wolfgang Wodarg oder des Infektionsepidemiologen Sucharit Bhakdi nicht nur falsch liegen, sondern auch gefährlich seien.

Den Autoren des Dokuments aus dem BMI geht es um nichts weniger als „eine neue Beziehung zwischen Gesellschaft und Staat“, die erreicht werden könne, wenn die Krise „gemeinsam distanziert“ und „mit nicht allzu grossem Schaden“ überstanden werden könne. Auf Grundlage nachweislich nicht gesicherter Fakten und darauf gestützter Modellrechnungen wollen sie nicht mehr als den massiven Eingriff in demokratische Grundregeln der Gesellschaft und Grundrechte der Bürger. Die bisherigen politischen Maßnahmen folgen der strategischen Grundlinie des BMI-Dokuments

Das was darin beschrieben und vorgeschlagen wird, ist das gezielte Ausnutzen der Angst der Menschen vor einer unbekannten Gefahr. Es ist das, was der Wahrnehmungsforscher und Psychologe Rainer Mausfeld so beschrieb:

„(Dem) Zweck einer Verdeckung eigener Ziele und Absichten dient eine Angsterzeugung durch propagandistische Deklaration einer großen Gefahr X, der die Bevölkerung durch einen ‚Kampf gegen X‘ entschlossen entgegentreten müsse. Eine derartige propagandistische Warnung begleiten die staatlichen Apparate durch ‚die gegenwärtig alles beherrschende Verheißung des Schutzes vor Terrorismus und Bösem aller Art‘. X kann dabei so ziemlich alles sein, was sich irgendwie wirksam zur Angsterzeugung nutzen lässt. X kann also für ‚Kommunismus‘ stehen, für Migranten, ‚Sozialschmarotzer‘, Terrorismus, Fake News und Desinformation, Rechtspopulismus, Islamismus oder für irgendetwas anderes. Durch die propagandistische Ausrufung eines ‚Kampfes gegen X‘ lassen sich in ‚kapitalistischen Demokratien‘ gleichzeitig mehrere von den Zentren der Macht gewünschte Ziele erreichen: Zum einen wird der für Machtzwecke nutzbare Rohstoff ‚Angst‘ produziert, zudem lässt sich die Aufmerksamkeit sehr wirksam auf Ablenkziele richten, und schließlich lassen sich unter dem Vorwand eines Kampfes gegen X demokratische Strukturen abbauen und auf allen Ebenen der Exekutive und Legislative autoritäre Strukturen etablieren.“
(Quelle: Rainer Mausfeld „Angst und Macht – Herrschaftstechniken der Angsterzeugung in kapitalistischen Demokratien“ Westend Verlag 2019, S. 39)

Fragen und Zweifel an den Maßnahmen in der Corona-Krise und den dafür Verantwortlichen werden diffamiert, selbst wenn diese von sach- und fachkundigen Experten kommen. Dabei zeigt sich mustergültig, was die Historikerin Anne Morelli über das Prinzip aus der Kriegspropaganda „Wer unsere Berichterstattung in Zweifel zieht, ist ein Verräter“ schrieb: „In jedem Krieg werden Leute, die sich erst nach Anhörung der Argumente beider Lager eine Meinung bilden oder die offizielle Darstellung der Fakten in Zweifel ziehen, sofort als Komplizen des Feindes betrachtet.“ Die Medien machen laut der Historikerin dabei ganz aktiv mit, weil sie „dermaßen abhängig von den politisch Verantwortlichen“ seien, „dass sie in einem solch heiklen Moment unmöglich pluralistisch bleiben können“. Sie fügte hinzu:

„Natürlich enthält keine einzige europäische Verfassung einen Passus, der in Kriegszeiten das Recht auf freie Meinungsäußerung aufhebt, doch in der Realität ist das tatsächlich der Fall. Nach einer weit verbreiteten Ansicht sollte man sich in Kriegszeiten jeglicher Opposition zur eigenen Regierung enthalten. Die Unterstützung der heiligen Union ist Pflicht. Nun sollte aber gerade in Kriegszeiten, wo Fehlentscheidungen der Regierung besonders fatale Folgen haben können, das Recht auf freie Meinungsäußerung garantiert sein, um die Regierung an Irrtümern hindern zu können.
Sollte man sich, um nicht als Verräter zu gelten, jeglichen Widerspruchs enthalten?“
 (Quelle: Anne Morelli „Die Prinzipien der Kriegspropaganda“ zu Klampen Verlag 2004, S. 121ff.)

Das gilt nicht minder in der Corona-Krise, denn es geht tatsächlich um mehr als nur den Kampf gegen ein neues, bedrohlich wirkendes Virus. Das Vorgehen der Ordnungsbehörden gegen Verstöße der Bürger gegen die „Eindämmungsverordnungen“, die jegliche Versammlungen ebenso untersagen wie selbst das Sitzen, um eine Bratwurst zu essen und ein Bier zu trinken, zeigt, was jenen droht, die auf die Idee kommen, Widerstand gegen widersinnige Verordnungen und Vorschriften zu leisten.

Der Titel des Dokuments aus dem Innenministerium lautet „Wie wir Covid-19 unter Kontrolle bekommen“. Es liest sich streckenweise wie eine Strategie, um die Bürger unter Kontrolle zu bekommen. Und es erinnert an noch etwas Anderes: „Shock and awe“, Schock und Furcht, wurde die militärische Strategie der USA im Krieg gegen den Irak 2003.

Wie deren Prinzipien auch im Inneren eingesetzt wurden und werden, hat Naomi Klein 2009 in ihrem Buch „Die Schock-Strategie“ über den „Aufstieg des Katastrophen-Kapitalismus“ beschrieben, dieses neoliberale asoziale Gebilde. Diese Strategie habe System, so die Autorin:
„Ob in Bagdad oder Afghanistan, ob in New Orleans nach ‚Katrina‘ oder in Sri Lanka nach dem Tsunami: Während die Menschen noch gelähmt von der Katastrophe sind, werden sie einer weiteren, diesmal ökonomischen „Schock-Behandlung“ unterzogen.“

Klein meint in ihrem Vorwort:

„Die Anhänger der Schock-Strategie sind davon überzeugt, dass nur ein großer Umbruch – eine Überschwemmung, ein Krieg, ein Terroranschlag – ihnen die riesige saubere Leinwand liefern kann, nach der sie sich sehnen. In diesen gestaltbaren Augenblicken, denen wir alle psychisch hilflos und physisch entwurzelt sind, krempeln diese Künstler des Realen die Ärmel hoch und beginnen mit ihrem Neuaufbau der Welt.“ (Quelle: Naomi Klein „Die Schock-Strategie – Der Aufstieg des Katastrophen-Kapitalismus“ Fischer Taschenbuch Verlag 2009, S.37)

Die im Papier aus dem Hause Seehofer erwähnte „neue Beziehung zwischen Gesellschaft und Staat“ ist eher eine Drohung gegen das, was Demokratie eigentlich ausmacht: Widerspruch, Debatte und auch Widerstand, wo er notwendig ist. Noch heißt es in Artikel 20 des Grundgesetzes: „Gegen jeden, der es unternimmt, diese Ordnung zu beseitigen, haben alle Deutschen das Recht zum Widerstand, wenn andere Abhilfe nicht möglich ist.“

Einiges deutet in der aktuellen Situation daraufhin, dass dieser Satz nicht vergessen werden sollte. Die Corona-Krise wirkt wie ein Stresstest für die demokratische Immunität der Gesellschaft gegenüber dem Virus der Macht, der zur Lähmung führt.


Redaktionelle Anmerkung: Das Papier geistert seit Tagen durch die Medien – nun wurde es, weitgehend im Wortlaut der bisher bekannten Auszüge, für uns glaubwürdig im Volltext geleakt. Um unserer journalistischen Sorgfaltspflicht genüge zu tun, haben wir dennoch bei Frag den Staat angefragt, ob es sich nicht um einen Aprilscherz des Portals handelt – bisher aber keine Antwort erhalten. Nach unserer Einschätzung und Prüfung aller vorhandenen Quellen halten wir das Papier für echt.

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Home Office #10

Als „psychosozialen Schock“ bezeichnet Prof. Hans-Joachim Maaz die derzeitige Situation. Im Home Office besprechen wir mit dem Psychotherapeuthen die Auswirkungen globaler Ausgangssperren.

Ebenso begrüßen wir Hubert Krimbacher in der heutigen Sendung. Er verrät uns, warum sein Geschäft als Bio-Bauer plötzlich boomt. Er sieht viele positive Veränderungen für die Landwirtschaft am Horizont aufsteigen.

Schluss mit Irreführung: „Wir brauchen harte, gesicherte Fakten statt scheinbar objektive“

Neue Ansage durch die Bundeskanzlerin: Bis mindestens 19. April bleibt der Shutdown der Gesellschaft bestehen. Erst wenn sich der Anstieg der Infiziertenzahlen deutlich verlangsamt hat, sollen Lockerungen denkbar sein. Die Zielvorgabe ist so schwammig, wie sie mit immer mehr Tests praktisch unerreichbar wird. „Dann kann man noch Monate so weiter machen“, meint Statistikprofessor Gerd Bosbach. Im Interview mit den NachDenkSeiten appelliert er an die Bundesregierung, endlich belastbare Daten zur Verbreitung des Corona-Virus in der Gesamtbevölkerung zu liefern. Erst dann könne man sich ein Bild zur Gefährlichkeit der Krankheit machen und die Ausgangs- und Kontaktbeschränkungen auf ihre Sinnhaftigkeit prüfen.

Gartentipps mit Röper & Stein

Ohne das Virus geht es heute nicht. Trotzdem haben Röper und Stein versucht, auch Themen zu behandeln, die nicht in erster Linie mit der Pandemie zu tun haben. Aber wenn heute gemeldet wird, Russland würde den Westen destabilisieren wollen, dann wird als Grund heute keine Wahleinmischung oder russische Hacker genannt, sondern das Virus.

Wenn die EU Staaten einander Hilfe verweigern, aber Russland und China Hilfe schicken, dann ist auch wieder Russland böse.
Wenn die UNO fordert, die Sanktionen wenigstens vorübergehend aufzuheben, dann… nein, dann ist nicht Russland böse, dann berichten die deutschen Qualitätsmedien einfach nicht.

„Pandemie“ der Bundesregierung 2012: Uli Gellermann

Acht Jahre Untätigkeit.

Deutschland befindet im Shutdown-Modus. Artikel 8 des Grundgesetzes wurde auf unbestimmte Zeit auf Eis gelegt. Es darf sich nicht mehr öffentlich versammelt werden. Das hat es in der BRD sei ihrer Gründung 1949 noch nicht gegeben.

Die Bundesregierung verteidigt diesen massiven Einschnitt in die Grundrechte mit dem Infektions-Schutzgesetz, konkret Paragraph 28. Berechtigt? Nur, wenn die Regierung vom Corona-Virus überrascht worden wäre. Das aber ist nicht der Fall.

Am Telefon zur Gesetzeslage in Zeiten der Corona-Krise: Dietrich Murswiek

Dietrich Murswiek ist Rechtswissenschaftler. Bis zur Emeritierung 2016 war er Professor für Staats- und Verwaltungsrecht und gehörte von 1972 bis 2015 der CDU an. Er berät Bundestagsabgeordnete, erstellt Rechtsgutachten und übernimmt Prozessvertretungen für Parteimitglieder der CDU, der GRÜNEN und der AfD.

Diskutiert man aktuell über die Auswirkungen des Coronavirus, steht die medizinische Komponente mehrheitlich im Vordergrund. Wie schaut es aber mit der juristischen Betrachtung aus?

Angesichts der globalen Corona-Pandemie suspendiert auch dieses Land seine in den Verfassungen verbrieften Bürgerrechte, ohne dass darüber auch nur ein Parlament beratschlagt hätte. Die anfänglichen Ohnmachtsgefühle der Politiker mutierten binnen weniger Wochen zu Allmachtsfantasien.

Ausgehverbote. Amüsierverbote. Arbeitsverbote. Abstandsgebote. Versammlungsverbote.

Die Verunsicherung eines Großteils der Bürger, hinsichtlich dieser einzigartigen Situation, sorgt nicht nur für Irritationen bei Betrachtung der diskutierten gesundheitlichen Gefahren, sondern stellt zusehends auch eine elementare Beeinträchtigung im alltäglichen Dasein und entsprechenden Abläufen dar.

Welchen politischen und verfassungsrechtlichen Handlungsspielraum hat gegenwärtig die Bundesregierung? Inwiefern spielt hier das parlamentarische Kontrollrecht eine Rolle?

Wäre ein Gesetz, dass Gesundheitsbehörden ermächtigen würde Zwangstest, Zwangsimpfungen und Zwangsbehandlungen zur Eindämmung des Coronavirus durchzuführen in Deutschland verfassungsgemäß?

Hat der Bürger individuelle Chancen, sich den Anordnungen der Politik zu widersetzen?

Diese und weitere Fragen der juristischen Ebene in der Corona-Diskussion sind Bestandteil des heutigen KenFM am Telefon.

Neues aus dem Robert-Koch-Studio + Durchhalten. Bis zum 20. April.

Uhrenvergleich:Heute ist der 1.April. 5 vor 12 ! Die Henkersmalzeit um die es heute geht, wird aktuell vor unseren Augen zubereitet. Ein Klassiker mit dem wohlklingenden Namen „Ciao Grundgesetzt“. Nachkochen kann dieses Rezept im Grunde jeder. Auch wenn davon auszugehen ist das man es satt hat bevor es fertig ist. Wer dennoch Lust verspürt sich an „Ciao Grundgesetzt“ im heimischen Käfig zu versuchen dem sei das folgende Video empfohlen um sich entsprechend vorzubereiten.

 

Das HauptquarTIER Merkel hat dem Virus den Kampf angesagt. Sie ist nicht allein.
Im Verbund mit den anderen Alliierten, Robert-Koch-Institut, Charite, WHO, sowie der $-Bill & Melinda Gates Foundation, ist man fest entschlossen den Blitzkrieg gegen Corona zum Sieg zu führen.

Der Kampf kann nur gewonnen werden wenn sich alle Bürger zu 100% hinter die Regierung stellen und deren Befehle bis zum Sieg durchhalten. Wichtig: Bleiben Sie zuhause. Tragen Sie Mundschutz. Immer. Überall. Stellen Sie verbale Kommunikation auch innerhalb der Familien weitgehend ein. Wenn Sie über mehrere Zimmer verfügen, wohnen Sie so isoliert wie möglich.
Nutzen Sie ausschließlich „offizielle Quellen“. Melden Sie verdächtige Personen. Wer offen Kritik an der Regierung übt, oder nicht offizielle Quellen zitiert, muss als subversives Objekt angesehen werden. Denunzieren ist hier erste Bürgerpflicht!

Corona-Krise: Offener Brief an die Bundeskanzlerin von Prof. Sucharit Bhakdi

Prof. Dr. med. Sucharit Bhakdi, Facharzt für Mikrobiologie und Infektionsepidemiolgie, leitete 22 Jahre das Institut für Medizinische Mikrobiologie und Hygiene der Universität Mainz. Er hat einen offenen Brief an die Bundeskanzlerin geschrieben mit 5 Fragen, die nach sofortigen Antworten verlangen, um festzustellen, wie begründet die derzeitigen massiven Einschränkungen unserer Grundrechte sind. Das Video erläutert die Fragen und deren Hintergrund.

Der Corona-Rebell

Dr. Wolfgang Wodarg wurde zum Gesicht des Widerstands gegen die Virus-Hysterie — im Exklusiv-Interview mit Jens Lehrich fordert er das sofortige Ende des Notstandes im Land.

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