Chemtrails

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Warum ich aus der Merkelkirche ausgetreten und überzeugter Verschwörungstheoretiker geworden bin

Die Skeptiker_weiseAffen


(Foto: „Neujahr“ / parkwaechter, 1. Jan. 2019)

2 + 2 = ?  

Aus der Chronobiologie weiß man, dass Sonnenlicht für unseren Organismus DER Taktgeber schlechthin ist. Nicht nur der Schlaf-/Wachzyklus, auch Hormonzyklen, der Vitamin D-Spiegel, vegetative Funktionen und der Status unseres Immunsystems hängen vom Sonnenlicht ab. An sich ist das Prinzip ganz einfach: Gelangt das Sonnenlicht, an das wir über Millionen Jahre evolutionär gewöhnt sind, mit seinem gesamten Spektrum an unsere Haut und in unsere Augen, dann fühlen wir uns gesund, unser Immunsystem kann Belastungen schnell ausgleichen und auch entartete Zellen zielsicher eliminieren. Ist das Spektrum des Lichts jedoch nur bruchstückhaft oder verzerrt, so wie dies z.B. bei LED-Licht in denkbar schlechtester Weise der Fall ist (ein Thema, über das wir uns ein andernmal unterhalten sollten), dann steht die Gesundheit des Menschen unter keinen besonders guten Vorzeichen.

Als Menschen reagieren wir ausgesprochen sensibel auf Lichtverhältnisse. In der Wohnbauforschung existieren wissenschaftliche Studien, wonach die Depressions- und Suizidrate nachweislich ansteigt, wenn der Gesamtlichtdurchlassgrad Tau von Fensterscheiben (bedingt durch mehr Glasmasse oder leichte Tönung) nur um wenige Prozent vermindert ist. Was es also bewirkt, dass uns durch stehende Kondensstreifen das natürliche Sonnenlicht breitflächig verschleiert wird, mag sich jeder, der 2+2 zusammenzählen kann, selbst ausrechnen.

Die – diskussionsbedürftigen – Turbinen-Schadstoffe, die da am Firmament en masse rausgeblasen werden, sind womöglich noch das kleinere Übel. Der chronisch verschmierte Himmel, an den sich viele offensichtlich bereits gewöhnt haben, macht ein extrem mieses, diffuses Licht, natürliche Sonnenstrahlung kann man nur noch selten genießen.

Boeing back to school

Vielleicht sollten sich Kerosinhersteller von Exxon & Co. und die Flugingenieure von Boeing & Co. mal zusammensetzen und wieder Turbinen konstruieren, bei denen die Kondensstreifen einfach schnell wieder verschwinden – in den 80er Jahren war man ja schon mal so weit. Wäre doch ein echter Fortschritt, der für mehr Lebensqualität sorgen würde.

Damals haben wir als Kinder, in der Wiese liegend (was für ein Idyll: es gab nicht nur azurblauen Sommerhimmel, sondern auch noch jede Menge Schmetterlinge, Vögel und Käfer, bei jedem Schritt durchs Gras sind unzählige Grashüpfer nach links und rechts zur Seite gespritzt) leidenschaftlich gerne Flugzeuge beobachtet: Die Jumbos haben damals auch Kondensstreifen hinter sich hergezogen. Diese Streifen waren aber wie Sternschnuppen, sind nach wenigen Sekunden wieder verschwunden und waren aus unserer Perspektive nie länger als ein Zeigefinger.

Man schreckt ja heute in Zeiten akribischer Abgasmessungen nicht einmal davor zurück, den Diesel und den Verbrennungsmotor überhaupt – also die Zugpferde unserer Wirtschaft –, umgehend zu schlachten, wenn man merkt, dass sie zuviel rußen oder Stickoxide ausstoßen. Warum man dann aber beide Augen zudrückt, wenn es um die Abgase von Flugzeugen geht, obwohl der Flugverkehr ja exponentiell ansteigt und die hässliche Optik der am Himmel schwelenden Abgasmelange selbst für Kurzsichtige mit sechs Dioptrien unübersehbar ist, bleibt dem marktkonformen, streng wissenschaftlich denkenden Bürger ein Rätsel. Nach Aussage einer Professorin für Atmosphärenphysik der renommierten Schweizer ETH ist die chemische Zusammensetzung der Flugzeugabgase ein weitgehend unerforschtes Gebiet und existieren diesbezüglich keine Limits (siehe Youtube).

Arbeitslose Diesel-Ingenieure als Klimaretter

Ein Vorschlag zur Güte: Man könnte doch ein paar Diesel-Ingenieure, die gerade arbeitslos werden, auf das Problem ansetzen. Die haben sich von der Euro-1-Norm bis zur Euro-6-Norm durchgearbeitet und kennen die Schadstoffproblematik von Verbrennungsmotoren nun aus dem ff.  Effektive Möglichkeiten zur Filterung bzw. rückstandsarmer Verbrennung sind für diese Jungs state of the art. Ich bin mir sicher: Die könnten das Problem mit den Schmierwolken am Himmel im Handumdrehen lösen.

Wachsfiguren in Merkels Altmaier-Kabinett

Soweit wir von besagter Professorin erfahren, ist Ruß-Feinstaub der hauptsächliche Bestandteil von Flugzeugabgasen. Dass laut ETH-Analyse auch 16 verschiedene Metalle wie Aluminium und Barium gefunden wurden, die in Triebwerksabgasen eigentlich gar nichts verloren haben, lassen wir jetzt mal außen vor, bleiben wir beim Ruß. Da wurde der fernsehende Spiegelbildbürger gerade von der Regierung genötigt, seinen halbneuen Diesel einzustampfen, da er zuviel rußt, und dann muss er über sich Schmierfinken kreisen lassen, die mit ihren Rußwolken das ganze Firmament nachhaltig verschmieren, ohne dass das im Altmaier-Kabinett der Kanzlerin offensichtlich irgendjemanden juckt.

Wir sind doch sonst so kompromisslos mit Klimasündern. Da sagt Ryan Air-Chef-Michael O’Leary in einem Interview ganz offen heraus, wie er es im Flugbusiness mit Umweltbelastung halte: „Die Umwelt interessiert mich einen Dreck!“ (Quelle: sueddeutsche) und wir lassen ihn und seine Kumpels ganz ungeschoren davonkommen. Sogar als vollkommen verschwörungsresistenter Bockbierbürger drängt sich einem unweigerlich ein Fragezeichen auf: Hält da womöglich irgendjemand die Hand auf die Flugindustrie? Wurde das Flugzeug etwa zur neuen heiligen Kuh erklärt? Und das ehemalige Volkswirtschaftsheiligtum Auto – mit Ausnahme des SUVs – nun zum räudigen Köter?

Absolut vodka, absolut meier.

Doch es kommt noch dicker: Nicht nur der Turbinenkuh wurde der Heiligenstatus verliehen. Die aus dem After dieser heiligen Kuh ausgestoßenen Abgase werden gerade zum neuen Weihrauch der neoliberalen Messfeier erklärt, der uns entgegen allen Gesetzen der Ökologie noch ein paar Jährchen länger in Konsumseligkeit schwelgen lassen wird.

Was vor Kurzem noch als übelste Verschwörungstheorie bezeichnet wurde, wird laut Berichten in den Leitmedien und dem öffentlich-rechtlichen Rundfunk nun allen Ernstes als Klimalösung propagiert: Das Versprühen von chemischen Aerosolen mittels Flugzeugen. „Lobbyisten-Verbände in den USA, die erst den Klimawandel bestritten hätten, schwenkten jetzt um und propagierten Climate Engineering als das Allheilmittel (…) Das ist sehr weit, sehr konkret geplant. Dort wird an der Machbarkeit gearbeitet, an der technischen Umsetzung.“  (Quelle: orf). Zufolge jüngster Pressemeldungen werden Wissenschaftler der Harvard-Universität bereits in den nächsten Monaten offiziell mit Versuchen beginnen, die Sonnenstrahlen durch das Ausbringen von chemischen Aerosolen in der Atmosphäre abzuschatten (Quelle: msn). Geoengineering oder Climate Engineering lautet die euphemistische und politisch korrekte Bezeichnung für diese Maßnahme. Auf internationalen Messen wird von potenten US Konzernen bereits um die Finanzierung gefeixt. Solche gewaltigen Technologien haben die  Klimaingenieure selbstverständlich nur im Labor-Reagenzglas zur Marktreife gebracht. Wie auch immer – jetzt wollen sie return of investment und mit ihrer Forschungsarbeit Kasse machen.

Die Mutter aller Verschwörungstheorien

Auch CIA-Chef John O. Brennan – bekanntlich ein berüchtigter Verschwörungstheoretiker –  lässt seinen Mund überquellen, wovon sein Herz voll ist und bricht eine Lanze für „Chemtrails“: „Ein weiteres Beispiel ist die Reihe an Technologien, oft kollektiv als Geoengeneering bezeichnet … Eines was meine persönliche Aufmerksamkeit gewonnen hat, ist das stratosphärische Aerosolsprühen, oder SAI, eine Methode, die Stratosphäre mit Partikeln zu besamen, die dabei helfen können, die Sonnenwärme zu reflektieren, auf die gleiche Weise wie Vulkanausbrüche es tun…“ (Zitat aus Rede Brennans am 29. Juni 2016 vor dem Council on Foreign Relations in Washington / Quelle: Website der CIA )

Der Spiegel rechnet uns sogar vor, was solches Climate Engineering kosten würde – im Vergleich zu seinem Nutzen nur einen Klacks: „Dies würde mit Ballons oder Geschossen jeweils etwa 30 Milliarden Dollar pro Jahr kosten. Mit Militärflugzeugen würden die Kosten zwischen 40 und 800 Millionen Dollar liegen“ (Quelle: Spiegel).

Wir haben also wieder einmal eine klassische win-win-Situation, in der sich die gewohnte Art des Wirtschaftens gemäß dem US Fracking-Prinzip („Put in poison, get out money“) mit unserem SUV-Lebensstil die Hand geben bzw. sich die Katze in den Schwanz beißt. Ich stelle mir bereits lebhaft die Grünen vor, wie sie dem Aerosolsprühen zur Rettung des Klimas applaudieren – es wird dann wohl „Ökotrails“ heißen. Und Torben und Annegretchen werden Wimpel schwingen und jeden, der da was dagegen hat, als Nazi angeifern.

Wie es aussieht, ist also die Mutter aller Verschwörungstheorien, die es laut herrschendem Narrativ gar nicht geben dürfte, sondern die nur im Reich der Mythen einiger spinnerter Aluhüte existiert, nun drauf und dran, einen Wechselbalg zu gebären, der uns alle – im wahrsten Sinne des Wortes – in den Schatten stellen will. So wie das, was uns Edward Snowden eröffnet hat (die lückenlose Überwachung all unserer Kommunikation und deren Speicherung in gigantischen unterirdischen Serverhallen der NSA) zuvor als paranoide Vorstellung belächelt wurde, so wird uns womöglich auch das Besprühen unserer Köpfe mit streng wissenschaftlichen Substanzen demnächst als alternativlos verkauft werden.


(Bild: pixabay/parkwaechter/creative commons)

Adieu

Wie auch immer. Wer sich die offiziellen Pressemeldungen einmal nüchtern vors Gemüt führt (wir haben Februar – die letzte Hoffnung ist ja, dass das alles nur Faschingsscherze und es bloß die Gwup-Horrorclowns sind, die uns Aluhüte da ein bisschen auf den Arm nehmen wollen) … – nun, der kann ja eigentlich kaum noch anders als entgegen aller Erziehung, entgegen aller massenmedialer Macht und entgegen allem gutbürgerlichen Gewissen aus der transatlantischen Merkelkirche auszutreten und überzeugter Verschwörungstheoretiker zu werden.


P.S.: Wer Angst hat, dass er im Falle eines solchen Kirchenaustritts mit ewiger Verdammnis und Höllenqualen zu rechnen hat, der sei beruhigt: Es ist geradewegs das Gegenteil der Fall: Man kann als Ketzer endlich wieder seinen Kopf aus dem Sulz heben und frische Luft atmen. Auch unter verdunkeltem Himmel wird sich die individuelle Immunkraft um ein Vielfaches steigern, sobald man sich eigene Gedanken macht. Toxische mediale Meinungsmache und Suggestionen können dann sofort identifiziert und aus dem eigenen Inneren ausgeschieden werden. Da man fortan nicht mehr der heuchlerischen Pestilenz der politisch-medialen Macht- und Meinungsmaschinerie unterliegt, kann man sinnbildlich seine Hütte auf einem Berggipfel aufschlagen, wo klares Gebirgswasser fließt und man den Schrei des Adlers hört.

Mit klarem Adlerauge kann man dann auch in die smogbedeckten Niederungen blicken und Pläne schmieden, wie man da oder dort wieder hinabsteigen und dem von Jean Ziegler als „kannibalisch“ bezeichneten System ein bisschen Sand ins Getriebe streuen könnte. Wenn das Räderwerk der Altmaierkiste dann zum Erliegen gekommen ist, wird es zwar zunächst viel aufgewirbelten Staub und verbrannte Erde geben. Es wird dann aber auch Menschen brauchen, die es nicht zugelassen haben, dass ihre Köpfe von der neoliberalen Pestilenz vergiftet wurden und die sich einen klaren Geist bewahrt haben. Menschen, die sich dann auf dem Trümmerhaufen an die Arbeit machen – für den Aufbau einer menschenwürdigen, nachhaltigen Zukunft. Eine Zukunft, von deren Warte aus man den Kindern von der heutigen Zeit wie von einem bösen Traum erzählen wird, in dem der reine Wahnsinn fast den Endsieg errungen und die Menschheit um ein Haar ausgelöscht hätte.

Klimawandel und kein Ende – über verwirrte Köpfe und versponnene Himmel

Wie ich sehe, hat der letzte Artikel des Eifelphilosophen über den Klimawandel einigen Staub aufgewirbelt. Sogar langjährige treue Leser reagieren empört und wittern Holocaustleugnung. Dabei hat der Eifelphilosoph nur auf ein paar Knorkse in der scheinheiligen Logik der SUV-fahrenden Klimaretter hingewiesen.

In der fast nur noch auf die CO2-Thematik verengten Klimadebatte geht indes vollkommen unter, welche Unmengen an neurotoxischen VOCs (Lösemitteln) und sonstigen Industrieschadstoffen wir jedes Jahr in die Atmosphäre pumpen. Diese Schadstoffe gelangen über Niederschlag wieder in unsere Nahrungskette. Sogar in der Muttermilch sind bereits mehrere hundert sehr bedenkliche, da biopersistente Schadstoffe wie PCB und Dioxine nachzuweisen (siehe FAZ). Seit den 1970er Jahren hat sich z.B. die Belastung der Muttermilch mit der Flammschutzchemikalie PDBE alle fünf Jahre verdoppelt. Die Weltgesundheitsorganisation WHO hat daher bereits ernsthaft darüber diskutiert, ob das Säugen von Kleinkindern überhaupt noch verantwortbar ist.

Ebenso die Gifte, die aus den fungiziden Putzen von EPS-Fassadendämmung ausgewaschen werden, mittlerweile im Grundwasser nachweisbar sind und sogar die Fischpopulation degenerieren (siehe NDR-Doku „Wahnsinn Wärmedämmung“). – Aber kaum jemand redet darüber, einfach, weil „thermische Sanierung“ ein Bombengeschäft ist.

Dabei sind die vorgenannten Dinge nur kleine Aspekte aus der Umweltmedizin, von denen ich jetzt unzählige aufzählen könnte. Selbst wenn es gelänge, den CO2-Ausstoß zu reduzieren, würde uns die Vergiftung durch die vorgenannten Schadstoffe über kurz oder lang den Garaus machen. Obwohl bereits der OECD-Report „Umweltausblick bis 2030“ aus 2008 zum Schluss kommt, dass Luftschadstoffemissionen die wichtigste umweltbedingte Ursache vorzeitiger Todesfälle  sein werden, erhalten diese Warnungen nicht einmal ein Promille derjenigen Aufmerksamkeit, die man der CO2-Thematik zollt.

Von der Feinstaubproblematik oder der derzeit auf Hochdampf vorangetriebenen Nanotechnologie will ich jetzt gar nicht reden. Als wenn wir aus der Asbestthematik rein gar nichts gelernt hätten, werden derzeit vollkommen ohne Grundlagenforschung und Abschätzung der Langzeitfolgen en masse nanotechnologisch veränderte Materialien in Baustoffen, Kosmetik etc. auf den Markt geworfen, die zwar nicht „giftig“ sind, von denen man aber weiß, dass sie z.T. eine kanzerogene Reizstruktur aufweisen. In einer marktkonform gewordenen Demokratie juckt das aber anscheinend niemanden. Bereits 2010 hat die damalige Bundesforschungsministerin Schavan einfach aus ihrem Bauchgefühl heraus grünes Licht gegeben und zum Thema Nanotechnologie gemeint: „Wir dürfen keine Angst haben, im Innovationswettbewerb zu gewinnen“ (siehe bundesregierung.de).

In Anbetracht der aktuellen Schadstoffbelastung erscheint die derzeitige Klimadebatte unglaublich trivialisiert und verkürzt. Und wie alles in heutiger Zeit wird sie auch sofort kommerzialisiert mit Zertifikatehandel, Lobbyismus, interessensgeleiteter Wissenschaft etc. Nicht nur die finanzkräftige Atomindustrie wittert die CO2-Debatte als Möglichkeit, sich als supersauberer Energielieferant zu präsentieren und generiert mit hochkarätigen Expertenstudien wieder kräftigen Rückenwind für die nach Fukushima bereits am Abstellgleis gesehene Kernkraft. Auch andere Technologiekonzerne  und aufs „Mitschneiden“ spezialisierte Global Players entwickeln rund um die Treibhausproblematik profitable Geschäftsmodelle.

Was vor Kurzem noch als üble Verschwörungstheorie bezeichnet wurde, wird laut Bericht im österr. Staatsfernsehen nun offiziell als Klimalösung propagiert: „Lobbyisten-Verbände in den USA, die erst den Klimawandel bestritten hätten, schwenkten jetzt um und propagierten Climate Engineering als das Allheilmittel (…) Das ist sehr weit, sehr konkret geplant. Dort wird an der Machbarkeit gearbeitet, an der technischen Umsetzung.“  (Quelle: orf). Solche gewaltigen Technologien haben die Klimaingenieure selbstverständlich nur im Labor-Reagenzglas zur Marktreife gebracht. Wie auch immer – jetzt wollen sie return of investment und mit ihrer Forschungsarbeit Kasse machen. Mittlerweile wird die Idee von „Chemtrails“ sogar vom ehem. CIA-Chef John O. Brennan offiziell angepriesen (siehe Rede Brennans am 29. Juni 2016 vor der Council on Foreign Relations in Washington auf der Website der CIA:  „Ein weiteres Beispiel ist die Reihe an Technologien, oft kollektiv als Geoengeneering bezeichnet … Eines was meine persönliche Aufmerksamkeit gewonnen hat, ist das stratosphärische Aerosolsprühen, oder SAI, eine Methode, die Stratosphäre mit Partikeln zu besamen, die dabei helfen können, die Sonnenwärme zu reflektieren, auf die gleiche Weise wie Vulkanausbrüche es tun…“ Der Spiegel rechnet sogar vor, was solches Climate Engineering kosten würde – im Vergleich zu seinem Nutzen nur einen Klacks: „Dies würde mit Ballons oder Geschossen jeweils etwa 30 Milliarden Dollar pro Jahr kosten. Mit Militärflugzeugen würden die Kosten zwischen 40 und 800 Millionen Dollar liegen“ (Quelle: Spiegel). Ich stelle mir jedenfalls bereits lebhaft die Grünen vor, wie sie dem Aerosolsprühen zur Rettung des Klimas applaudieren – es wird dann wohl „Ökotrails“ heißen.

Bei all diesen Lanzenbrüchen für die Ökologie sollten wir vielleicht auch einmal anfangen, wissenschaftlich zu evaluieren, wie solche Klimamaßnahmen auf den Menschen wirken. Drückt doch bereits jetzt der durch Kondensstreifen verschmierte Himmel ordentlich aufs Gemüt. Aus der Wohnbauforschung weiß man immerhin, dass der Einsatz von Fenstergläsern, die nur wenige Prozent weniger Lichtdurchlass zulassen als klare Gläser, sich nicht nur in erhöhten Depressionen, sondern sogar in einer erhöhten Suizidrate auswirkt. Was bewirkt da erst die breiige Abgasmelange, die uns den Großteil des Jahres die Sonne verschleiert und nur diffuses Licht durchlässt? Und jetzt hegt man ernsthafte Pläne, uns auch noch die wenigen verbliebenen Sonnentage zu verschatten? Um das Klima zu retten? Und wer rettet uns dann …? – Nun ja, vielleicht sollte ich aber einfach wieder aufhören, selbständig zu denken und einfach Tagesschau gucken, sonst riskiere ich noch einen Kurzschluss in meinem Oberstübchen.

Kein Wunder jedenfalls, dass die ganze Klimadebatte dem Eifelphilosophen als dialektisch denkendem Menschen gegen den Strich geht und er ein paar Zeilen dagegen verfassen wollte. Leider wird man heute nicht allzuviel erreichen, wenn man gegen die herrschenden Klimamodelle argumentiert. Auch mir stinkt die unglaublich verkürzte und scheinheilige Klimadebatte ganz gewaltig, habe aber eher die Strategie gewählt, widersprüchliche Studien nicht zu bekämpfen, sondern geradewegs noch zu überspannen, indem ich sage: Ja, natürlich, den Klimawandel gibt es und er ist dramatisch. Aber schauen wir uns bitte einmal genau an, was denn alles wirklich dazu beiträgt, dass heute das Wetter verrückt spielt, wir versautes Sonnenlicht haben und unsere Lebensmittel bis hin zur Muttermilch immer mehr intoxiniert werden. – Wir würden auf erschreckende Dinge draufkommen, die die bisherige Art Wirtschaftens gemäß dem US Fracking-Prinzip („Put in poison, get out money“) und unseren SUV-Lebensstil nicht mehr zuließen, so uns unsere eigene und die Weiterexistenz unserer Kinder lieb wäre. Damit aber eine solche grundlegende Diskussion gar nicht erst aufkommt, investiert man lieber Milliardensummen in „wissenschaftliche“ Studien, die den anthropogenen Klimawandel auf bloße drei Buchstaben verkürzen: CO2.

Im Zuge der Klimaforschung würde ich des Weiteren die Einbeziehung des medialen und soziopolitischen Klimas fordern – denn was heute täglich über abertausende Medienkanäle an Lügenwolken, Manipulationen und emotionalen Spasmen in die kollektive Atmosphäre geblasen wird, die wir alle einatmen müssen, geht in Wirklichkeit auf keine Kuhhaut mehr (lt. Peter Sloterdijk ist „der Lügenäther heute so dicht wie zu Zeiten des Kalten Krieges“). – Wer weiß, womöglich übergibt sich das Wetter auch deshalb und schlägt Kapriolen. Also, zumindest ich, wenn ich das Wetter wäre, hätte mich schon längst übergeben …

Aber was rede ich Ökoschwein da, habe ja gerade selbst eine ganze Tankladung Diesel verfahren, um dem miesen Wetter und dem spinnwebversponnenen städtischen Himmel zu entkommen und in südlicheren Gefilden ein paar Atemzüge in einer vermeintlich noch heileren Natur zu machen – habe also Grund genug, ein bisschen kleinlauter zu sein und hier keine großen Reden zu schwingen …

In diesem Sinne wieder einmal: „Good night. And good luck!“

Wolkenreste

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© Werner Menne

 

Chemtrails und die Wahrheit

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Freitag, 19.6.2015. Eifel. Zum Thema Chemtrails könnte ich es mir sehr einfach machen: „aus in der Regel gut informierten Pilotenkreisen habe ich erfahren, dass da eine große Sache läuft, über die man nicht redet, wenn man seinen Job behalten will“. Dieser Satz ist wahr und wurde mir von vertrauenswürdigen Menschen überliefert. Seriöse Nachrichtenmagazine benutzen diese Floskel gerne, wenn sie Nachrichten verbreiten wollen, zu denen man einfach keine Quelle angeben kann: im Prinzip sollte es diesen Satz gar nicht geben, er ist alles andere als seriös – also kann ich diesen Satz nicht verwenden, ebenso wenig wie die Information aus Pilotenkreisen, die regelmäßig die Linie Deutschland-USA befliegen. Streichen Sie also diesen Satz bitte aus ihrem Gedächtnis.

„Chemtrails“ beschäftigen mich schon eine ganze Weile – aus einem einfachen Grund. Ich bin auch Fotograf, fotografiere gerne Natur, Licht und Wolken … und seit einiger Zeit auch gerne Gittermuster am Himmel. Ich hatte mir zuerst nichts dabei gedacht, bis mir auffiel: solche Aufnahmen waren in den siebziger und achtziger Jahren gar nicht möglich, ich fand sie erst im nächsten Jahrtausend. Natürlich wurde mir hier vehement widersprochen, ich bekam Aufnahmen aus dem Zweiten Weltkrieg zugesandt, die einen ziemlich „zugesprühten“ Himmel zeigten, auf dem allerdings 1000 US-Bomber über Deutschland schwebten und Kondensstreifen hinter sich ließen – das überzeugte mich nicht (Beispiele: siehe hier). Wieso auch: ich bestreite ja nicht die Existenz von Kondenzstreifen, die mich schon als Kind faszinierten: es gab „Flugzeuge am Band“, das konnte ich sehen.

2004 gab es in der Zeitschrift „Raum und Zeit“ einen Artikel, der den Gittermustern am Himmel eine besondere Bedeutung zuwies (siehe chemtrails.ch): im Rahmen der Ausnutzung des Welsbach-Patentes würden hier flächendeckende Versuche zur Eindämmung der Klimakatastrophe durchgeführt – eine überaus plausible wie auch der Zeit angemessene Argumentation: wer erinnert sich nicht an die Panik von Regierung, Grünen und Umweltschutzorgansationen  wegen dem globalen Klimawandel – eine Panik, die jedes überzogene Handeln rechtfertigen würde … auch ohne Einweihung der Bevölkerung.

Zudem kommt noch hinzu, dass Konzerne, Regierung und Geheimdienste einen enormen Vertrauensverlust habe, so dass jede Theorie, die ihnen ungeheuerliche Verbrechen unterstellt, schon aus diesem Misstrauen heraus an Glaubwürdigkeit gewinnt, während die Geheimdienste aktuell das Erstellen von Theorien über geheime Aktivitäten von Regierungsorganen generell unter den Verdacht von Geisteskrankheit stellen, bezeichnet mit dem Begriff „Verschwörungstheorie“. Gibt es also keine geheimen Aktivitäten von Regierungsorganen? Dann zeigen Sie mir doch bitte mal das Gesprächsprotokoll des „Vier-Augen-Gespräches“ zwischen Angela Merkel und dem amtierenden US-Präsidenten – und erklären Sie mir, warum unsere von Steuergeldern durchgefütterte Bundeskanzlerin selbst das Tabu wahren musste, nicht über das Thema NSA zu sprechen – obwohl ihr eigenes Handy abgehört wurde!

Hier befinden wir uns in einem Zustand völliger Konfusion und Unwissenschaftlichkeit – und können von Seiten der Regierung und Wissenschaft keinerlei Hilfe mehr erwarten, weil wir nicht wissen können, welche Tabus noch in der Hemisphäre der Lenker und Denker aktzeptiert werden müssen, um den „Ruf“ nicht zu gefährden.

Nur hilft mir das bei der Erklärung meiner Gittermuster nicht weiter.

Natürlich habe ich Freunde gefragt – „Facebook-Freunde“ – ein kleines, sehr heterogenes Beratergremium von momentan 341 Menschen, die ich regelmäßig zu vielen Themen – auch sehr privaten – befrage. Von dort habe ich Antworten bekommen, die plausibel klangen: es fliegen einfach viel zu viele Maschinen am Himmel herum – eine Antwort, mit der ich leben könnte, zumal der Flugverkehr in der Tat immer bedrohlicher für die Umwelt wird … trotzdem aber mit enormen Steuermittel subventioniert wird, was darauf hindeutet, dass der Regierung der Klimawandel entweder völlig egal ist, sie wissen, dass er nur ein Fake ist oder sie wollen wirklich die Überlebensrate von Rentnern minimieren. Hören wir dazu die Grünen aus Österreich (siehe Sauberer Himmel)

„Der zunehmende Flugverkehr bringt allerdings tatsächlich große Umweltprobleme mit sich und leistet einen enormen Beitrag zum globalen Klimawandel. Schon heute verursacht der weltweite Flugverkehr Emissionen in der gleichen Größenordnung wie die des Autoverkehrs. Nach Angaben der OECD wird der Einfluss des Flugverkehrs auf die Klimaerwärmung im Jahre 2030 mehr als dreimal so groß sein wie im Jahre 1990. Der internationale Flug- und Schiffsverkehr ist zudem der einzige treibhausgasintensive Sektor, der in seinen Emissionen nicht durch das internationale Kyoto-Protokoll beschränkt wird.“

Brauchen wir wirklich Urlaubsflüge in alle Länder dieser Welt, wenn sie gleichzeitig diese Welt vernichten? Können Geschäftsreisen wirklich nicht durch Skype ersetzt werden? Rational betrachtet: nein. Wird also Zeit, die radikal zu verbieten und maximal zu besteuern, um unseren Kinder noch Welt zu hinterlassen.

Trotzdem konnte ich nicht umhin, weiterhin unzufrieden zu sein mit diesen Gittermustern, die sich langsam auflösen, in den Himmel fließen und letztlich eine äußerst häßliche Schicht voller Unlicht bilden, dass mich als Fotograf sehr stört, weil es keine guten Bilder erlaubt.

Zudem: kann man wirklich ausschließen, dass Regierungen und ihnen angeschlossene Behörden geheime Maßnahmen gegen die Klimakatastrophe durchführen – zur Rettung der Menschheit? Ich war also zu Besuch bei Martin Wagner, der sich als Anti-Chemtrail-Fachmann präsentiert (siehe martinwagner.org):

„Auf dieser Seite werden fast alle Chemtrails-Argumente mit aussagekräftigen Teleskopaufnahmen und rationalen Argumenten entkräftet! Ich schließe allerdings nicht mehr aus, daß es in anderen Ländern, z.B. in den USA, Chemtrails gibt. Die Entlaubungsmittel-Versprühungen der USA im Vietnamkrieg waren natürlich auch im weiteren Sinne „Chemtrails“. Da alle meine Teleskop-Fotos auf der Schwäbischen Alb entstanden sind, kann ich nicht ausschließen, daß es eventuell anderswo in Deutschland echte Chemtrails-Sprühungen gibt, auch wenn ich es für unwahrscheinlich halte.“

Ein seriöser, wissenschaftlicher Ansatz – der schon im Ansatz enttäuscht: ich will etwas über die Gittermuster in der Eifel erfahren, es hilft mir nicht zu wissen, dass man sie in der schwäbischen Alb nicht fotografieren kann. Zumindest erfahre ich, dass auch im Allgäu ein blauer Himmel inzwischen eine Seltenheit ist. Außerdem habe ich immer noch meine Piloten im Ohr – auch wenn ich sie nicht zitieren darf, noch überhaupt über die Information reden, so darf die Information mich persönlich doch motivieren, weiter zu suchen.

Doch die Suche ist gefährlich – besonders in Deutschland, schnell ist man ein Nazi, wenn man über Chemtrails spricht, weil professionelle V-Leute der Nachrichtendienste ein geschicktes Gegenfeuer entfacht haben (wobei man sich gleich fragen sollte: warum eigentlich): Hitlers Ufos von hinter dem Mond oder unter der Antarktis vertreiben die bösen jüdischen Weltbesprüher – ein Mumpitz, den man nur tumbsten braunem Mob verkaufen kann … aber das eben sehr erfolgreich.

Eine günstige Nebenwirkung: seriöse Forschung, seriöse Diskussion wird unmöglich, die Debatte wird reduziert auf plumpes schwarz-weiß Denken: zwischen „es gibt keine Chemtrails“ und „wir werden alle (von Juden) absichtlich totgesprüht“ gibt es keine Positionen mehr. Dabei … gibt es seriöse, wissenschaftliche Beobachtungen, die sehr zu denken geben (siehe dlr):

Die Kondensstreifen-induzierte Bewölkung bildet die größte Komponente des gesamten Strahlungsantriebs des zivilen Luftverkehrs – damit trägt sie heute stärker zur Erderwärmung in einem Jahr bei als das gesamte bislang von der modernen Luftfahrt ausgestoßene Kohlendioxid im gleichen Zeitraum.

Kondensstreifen-Zirren treten häufig in Reiseflughöhe auf, zwischen acht und dreizehn Kilometern Höhe. Kondensstreifen bilden sich aus Wasserdampf in Verbindung mit den Rußpartikeln, die von Flugzeugen ausgestoßen werden. Nach kurzer Zeit entstehen Eiskristalle in der eisigen Atmosphäre. Aus diesen Kondensstreifen können sich später  Zirruswolken entwickeln. Diese durch den Menschen verursachten Eiswolken sowie die Kondensstreifen werden zusammengefasst als „Kondensstreifen-Zirren“ bezeichnet. Bislang gab es keine Informationen zu dieser Wolkenklasse.

Es gibt keine Chemtrails, aber eine neue Wolkenklasse, zu der wir bislang keine Informationen haben?

In dem Ergebnis bereits berücksichtigt sind Wechselwirkung mit natürlichen Wolken. Denn die zusätzlich entstandenen Kondensstreifen-Zirren entziehen der Atmosphäre Feuchtigkeit, so dass die natürliche Bewölkung zurückgeht.

Das sagt das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt im Jahre 2011. Alles Nazis? Nein, ein normaler Beitrag über Klimaerwärmung durch Kondensstreifenzirren, ein Beitrag, der nahelegt, sofort allen Flugverkehr lahm zu legen. Man kann sich vorstellen, wie viele Feinde man sich aus dem Kreise der Genussmenschen mit dieser Forderung macht. Was wird aus dem westlichen Herrenmenschen, wenn er nicht mehr überlegen durch die Luft fliegen kann – schon immer eine Atribut der Götter?

Ich fange auf jeden Fall an, meinen Sinnen wieder mehr zu trauen und erneut das Tabu von Regierung und Wissenschaft zu hinterfragen – denn dort. wo dass Tabu anscheinend noch nicht bekannt ist – im Zentrum für Luft- und Raumfahrt – machte man im Jahre 2011 noch ganz andere Beobachtungen.

Doch … meine „in der Regel gut informierten Kreise“ sprachen noch von anderen Dingen – und damit meine ich nicht die angeblich heimlich angebrachten Sprühdüsen, die jeder Laie jederzeit an jedem Flughafen finden könnte, wenn er nur mutig genug wäre, dass Rollfeld zu betreten. In der Tat scheinen die Theorien der Chemtrail-Befürworter oft aus der Hysterie entstanden, aus der Angst, dass die Allianz von Konzernen und Regierung wieder mal (ja: wieder mal – man denke nur an Contergan, Agent Orange, Zyklon B oder DDT) Leben kostet -und so überschlagen sich in Folge der Hysterie die Hypothesenkomplexe („Chemtrails unterstützen HAARP bei der Gedankenkontrolle der Menschheit … durch ALIENS!!!) und man verliert den Blick für die Plausibilität: die Gegenprobe. Welcher Politiker würde die Vergiftung seiner eigenen Familie – und seiner selbst – durch Sprühflieger gefährden wollen? Nun – ein, zwei Idioten könnte ich persönlich nennen, aber für so ein Projekt sind mehr Idioten notwendig, als selbst Siemens oder die Deutsche Bank zu bieten hätte – und je mehr Idioten man einbindet, umso höher ist die Gefahr der Entdeckung … was die Wiederwahl gefährdet. Zwar gibt es auch eine allgemeine Klimahysterie, die solche Maßnahmen fördern könnte … aber nicht über einen solch´ langen Zeitraum hinweg, in dem die Klimakatastrophe als solche schon in Frage gestellt wurde.

Ich muss also noch ein wenig weiter suchen, immer auf der Spur nach neuen Wolkenarten, die eigentümlicherweise an den Orten mit dem meisten Flugverkehr entstehen: über Europa und den Südosten der USA dlr, siehe oben).

Und dabei stieß ich auf etwas Interessantes – die Anhörung von Ärzten, Biologen, Anwälten, Technikern aus dem Verteidungssektor in Shasta County, Californien (siehe z.B. zeitzumaufwachen). Mich interessierten allerdings nicht die Schlußfolgerungen der Chemtrailbefürworter, sondern ihre Fakten: bis zu 61 000 Mikrogramm Aluminium in Bodenproben, die eigentlich den Wert NULL aufweisen müßten, ein Sterben von Insekten in Höhe von 80 Prozent, eine enorme Zunahme an Krankheiten wie ADHS, Alzheimer, Autismus, die in Zusammenhang mit erhöhten Konzentrationen von Alumunium einhergehen, eine Intensivierung von Waldbränden durch Alumuniumnanopartikel – Fakten, die Nahe legen, dass dort etwas geschieht, dass nicht ganz normal ist. Und dann: das fehlende Puzzelteil. Ein Teilnehmer berichtet von NASA-Experimenten mit Triebstoffzusätzen aus Aluminiumoxyd, die dazu führen, dass „die Effizienz der Motoren“ erheblich gesteigert wird.

Wir finden Spuren dieser Experimente im Netz, der Raketentreibstoff Aluminium plus Eis (Al-ice) ist erstaunlich effektiv und leistungsstark (siehe Spiegel).

Man kann also Sprit sparen – wenn es gelänge, die Verbrennung von Treibstoff durch Zugabe von Aluminiumoxyd zu intensivieren: ein enormer Wettbewerbsvorteil für manche Firmen. Sagte ich schon, dass ich bislang keine Meldungen von Gittermustern aus Taiwan, Südkorea oder Japan vorliegen habe? Möglich, dass nicht alle Flugfirmen den effektivierteren Treibstoff benutzen … doch Vorsicht: da bildet sich gerade eine unseriöse Hypothese.

Bleiben wir bei den Fakten: Aluminium befindet sich in zunehmender, nachweislicher Konzentration im Boden – und im Menschen. Aluminiumoxyd kann Spritkosten sparen, hinterläßt aber Aluminium-Nanopartikel in der Umwelt – so viele, dass der Konzern Monsanto schon … zukunftsorientiert … an aluminiumresistenten Pflanzen arbeitet (allerdings scheint man aktuell hier noch kaum an Informationen zu kommen, wie holitisch-leben erfahren hat).

Brauchen wir mehr Fakten zur Erstellung einer Theorie?

Nein.

Und wer die Entscheidungsprozesse in Konzernen kennt (verweise hierzu auf den Film Corporation über das Wesen von Konzernen), weiß, dass man damit rechnen kann, dass Umweltprobleme keinerlei Rolle spielen, wenn es um Rendite geht: dort werden Entscheidungen, die Politikern schwer fallen würden, tagtäglich getroffen, weil im Prinzip niemand Verantwortung hat – außer der, beständig den Gewinn zu maximieren.

Damit wäre meine Aufgabe als Geisteswissenschaftler beendet: eine Erklärung für ein Phänomen mit der kleinsten Anzahl von Hypothesen zu bilden. Die Erklärung lautet: manche Luftfahrtkonzerne benutzen (vielleicht nur gelegentlich) Aluminiumoxyd zur Verbesserung der Verbrennung von Flugzeugtreibstoffen. Ob das möglich ist, kann ich nicht entscheiden, dafür braucht man hochspezialisierte Treistoffspezialisten, die unabhängig von privaten und staatlichen Einrichtungen arbeiten, um Einflussnahme aus Eigeninteresse oder infolge kostenintensiven Lobbyismus ausschließen zu können.

Ansonsten … hätte ich gerne eine andere plausible Erklärung für die steigende Konzentration von Aluminium in der Umwelt – und für die Gittermuster über der Eifel.

 

 

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Wie Verschwörungstheorien in Wirtschaft und Politik Demokratie und Marktwirtschaft retten: der große Auftrag der „Friedensdemos“

eifelphilosoph_200

eifelphilosoph_200Samstag, 23.8.2014, Eifel. Ein wunderbarer Tag zum Rasenmähen, Auto waschen, baden und Sportschau gucken. Haben wir früher so gemacht, haben schon unsere Eltern so gemacht, werden auch unsere Kinder so machen. So sieht man uns ja auch gerne: funktionierend und berechenbar wie Arbeitsameisen.

Das ist eigentlich neu. In meiner Schulzeit (von irgendwann bis 1979) wurde von uns kritisches Denken verlangt, sogar die Religionslehrerin forderte uns auf, religiöse Dogmen in Frage zu stellen. Das schien auch gut so zu sein: immerhin lebten wir in einer Demokratie, die vor allem eins gelernt hatte: wie eng ihr Überleben von der Freiheit der Meinung der einzelnen Bürger abhing … und wie erschreckend und vernichtend es sein kann, wenn ein Filzteppich von Partei und Wirtschaft, von Medien und Polizei diese freie Meinungsbildung unterstützt, ja, als Regierung sogar vorgibt, wie das Volk die Welt zu sehen hat. Letzteres hat sogar unsere Bundeskanzlerin gemacht: „Deutschland geht es gut“ (siehe CDU mit Bezug auf ein Interview mit SuperIllu).

Gleiches behauptet sie sogar in der Neujahrsansprache 2011 (siehe Badische Zeitung). Wer würde der beliebtesten Politikerin Deutschlands auch widersprechen wollen?

Nun – eigentlich sollte das jeder machen, einfach,  um die Aussage im Sinne Helmut Kohls, dem Ziehvater von Frau Merkel, zu  überprüfen: Entscheidend ist, was hinten ´rauskommt. (siehe: Zitate-online)

Sehen Sie den Unterschied zwischen Westkanzler und Ostkanzlerin? Der Westkanzler fordert auf, Politik zu beurteilen – die Ostkanzlerin bestimmt, wie das Urteil auszusehen hat, nimmt der Ergebnis vorweg. Da hat ein Wandel in der Politik stattgefunden, unmerklich, schleichend, leise, aber im Ergebnis deutlich zu erkennen: was Meinung ist, gibt das Establishment vor. Viele Journalisten springen auf den Zug der Kanzlerin auf – es ist immer schön, auf der Seite der Sieger zu stehen, erst recht, wenn ab und zu ein Job als wohlbegüteter Pressesprecher der Regierung dabei herauskommen kann.

Mit Speck fängt man Mäuse, möchte man meinen.

Natürlich wissen die Journalisten das. Sie wissen aber auch, dass sie mit ihrem Job Profiteure des Systems sind – was die Sache etwas schwierig macht. Hören wir dazu Harald Schuhmann:

„Medien können niemals als die Speerspitze eines gesellschaftlichen Umbruchs fungieren. Es sind ja die Jounalisten, die Medienarbeiter, die dies tun müssten. Und die sind tief eingebettet in unsere Gesellschaft. Woher sollte denn plötzlich ein avantgardistisches Bewusstsein unserer Medienarbeiter kommen? Neunundneunzig Prozent unserer Kollegen wären damit überfordert, nicht nur intellektuell, sondern auch von der Ausbildung her“. (Dirk C. Fleck, Die vierte Macht, Hoffmann und Campe 2012, Seite 11)

Tief eingebettet in ein System, das so marode ist, dass jedes Hinterfragen die Börse zum Absturz bringen könnte – des jedenfalls wissen die Chefredakteure, die enorm von ihrem Wissen und ihrem Einfluss profitieren, führende Kräfte auf der Titanic sind – mit der gezielten Aufgabe, die dritte Klasse ruhig zu halten, während die erste Klasse bei laufender Musik ins Rettungsboot steigt. Börse – das wissen sie – ist in erster Linie Psychologie. Ist die Stimmung gut, kaufen die Leute; ist die Stimmung schlecht, wandert das Geld in Gold und Silber und wird unterm Kissen versteckt. Als oberste Spaßmacherin steigt deshalb die Kanzlerin der Bundesrepublik Deutschland in die Bütt und verkündet wo immer sie geht und steht: DEUTSCHLAND GEHT ES GUT!!!

Hans Ulrich Jörges vom Stern hat dazu noch eine eigene Meinung – und ein paar Zahlen (Fleck, a.a.O., Seite 267)

„Das Unglück ist, das die spannendsten Geschichten im Wirtschaftsteil der Zeitung stehen. Dort kann man zum Beispiel lesen, dass im vergangenen August in Deutschland etwa 884000 verschiedene Finanzderivate gehandelt wurden, aber nur zum kleinen Teil an der Börse, der Rest ging unkontrolliert über den Banktresen“.

Wahnsinn, oder? Das Schicksal des Landes in der Hand von Zockern, die sich einen Dreck scheren um den Erhalt der gesellschaftlichen Solidargemeinschaft der Republik, um den volkswirtschaftlichen Nutzen ihres Treibens, um die Erhaltung der lebensnotwendigen ökologischen Grundfunktionen der Welt oder um die finanzielle Absicherung der Rechte, die die Erklärung der allgemeinen Menschenrechte garantierte.

Hans Ulrich Jörges (dessen Interview mit dem Zitat „Über uns hängt ein großer Hammer“ überschrieben ist), erläutert uns aber noch mehr – zum Beispiel die Herausforderung, die diese Zeit an den Normalbürger stellt.

„Das Unglück für normale Menschen ist, dass sie viele unterschiedliche Medien beobachten müssen, wenn sie sich ein einigermaßen zutreffendes Weltbild machen wollten. Dieses Weltbild muss aus vielen Bruchstücken zusammengesetzt werden“.

Darf ich das mal auf Deutsch übersetzen – für uns normale Menschen? OHNE VERSCHWÖRUNGSTHEORIEN SIND ABBILDUNGEN DER WAHRHEIT NICHT MEHR DENKBAR.

Es gibt keine Medienformate mehr, die – ganz im Sinne Helmut Kohls – einmal nüchtern analysieren, was „hinten herauskommt“.  Über allem steht Angela Merkels Dogma, dass es Deutschland gut zu gehen hat, damit man an der Börse so richtig gut verdienen kann – das wir in der Realwirtschaft in Deutschland eine Arbeitslosigkeit von über 60 % vorliegen haben (nach den strengen Regeln von Joseph Stieglitz – wir berichteten), ist so eine Information, die man nur erhält, wenn man Bruchstücke zusammensucht.

Nun – beim Thema Wirtschaft schalten die meisten Menschen leicht ab – was nicht verwunderlich ist: das Thema ist nur schwer verdaulich. Vielleicht hilft ein letzter Weckruf von Herrn Jörges, der klar macht, dass wir hier nicht nur um die richtige Form der Alterssicherung feilschen:

„Bei der Finanzkrise geht es in Wahrheit um die Frage, wer die Welt beherrscht, ob Politik und Demokratie überleben. Oder ob uns Demokratie aus der Hand genommen wird und wir von Mächten manipuliert werden, auf die wir keinen Einfluss mehr haben“.

Wir sehen: es geht hier nicht um Kleinigkeiten. Ich wage mich sogar noch etwas weiter vor – mit einem der inzwischen fast schon verbotenen Vergleiche mit dem Dritten Reich … einer für eine demokratische Zivilgesellschaft sehr lehrreichen Zeit, die umsonst durchlitten wurde, wenn man sie einfach nur auf billigste Art und Weise verdrängt und zu einer großen Ausnahme (die nie nie nie wieder geschehen wird) um- und abwertet: was werden die Herren Edelzocker mit jenen Menschen machen, die sie als Parasiten empfinden, als Ballast, als Renditeblocker, als Kosten auf zwei Beinen – wenn diese Menschen arm, alt, krank oder behindert sind? Können wir uns auf ihren großen Edelmut verlassen, auf ihren untadeligen humanen Charakter, auf ihre ausgeprägte soziale Ader, ihr hochethisches Verantwortungsbewusstein … oder werden sie industrialisierte Problemlösungen aus der deutschen Geschichte vorziehen, die Kostenminimierung bei größtmöglichen Profit garantieren?

Denken sie bitte gründlich nach, bevor sie antworten. Es könnte ihr Schicksal werden – ihre ganz persönliche Zukunft.

Liegen wir in unserer Analyse richtig, so werden wir aus dem Kreis der überforderten neunundneunzig Prozent des deutschen Journalismus einen heftigen Gegenwind gegen jene Wahrheiten bekommen, die sich der Normalbürger aus den Bruchstücken der Medienflut herausgearbeitet hat – wobei hier über „richtig“ und „falsch“ gar nicht zu urteilen wäre, weil Meinungsbildung in einer Demokratie IMMER erstmal richtig ist, bevor der Diskurs über ihren Wahrheitsgehalt beginnt – ein Diskurs, der IMMER subjektiv geprägt ist und im Prinzip überhaupt kein „richtig“ und „falsch“ kennt.

Dieser Gegenwind ist auch aktuell da – und die etablierten Systemmedien schließen sich zu einer merkwürdigen „Allianz der Überforderten“ zusammen und versuchen eine Bewegung im Keim zu ersticken, die Michel Chossudovsky in seinem Buch „Das Szenario eine Dritten Weltkrieges“ deutlich gefordert hat, um die Kriegsanstrengungen der Rüstungswirtschaft und bellizistischer Kreise in der Politik aufzuhalten … Anstrengungen, aufgrund derer wir im Jahre 2014 aktuell in einer heftigen Auseinandersetzung mit dem Wirtschaftspartner Russland stehen (siehe Chossudovsky, Das Szenario eines Dritten Weltkrieges, Kopp Verlag 2012, Seite 137):

„Gegenwärtig ist die Entwicklung eines umfangreichen Basisnetzwerkes erforderlich, das in seiner Mobilisierung darauf abzielt, gegen Amtsmissbrauch und Entscheidungsprozesse vorzugehen, die den Krieg betreffen. Dieses Netzwerk sollte auf allen Ebenen der Gesellschaft angerichtet werden: in Städten und ländlichen Regionen, an den Arbeitsplätzen und in den Gemeinden. Gewerkschaften, Landwirtschaftsorganisationen, Berufsverbände, Wirtschaftsvereinigungen, Veteranenverbände und kirchliche Gruppen sollten aufgerufen werden, sich in die Organisationsstruktur der Friedensbewegung zu integrieren. Von entscheidender Bedeutung ist auch, dass diese Bewegung das Militär nicht ausschließt, sondern umfassen mit einbezieht, um den Männern und Frauen, die dem Militär dienen, deutlich zu machen, dass es für den Krieg keine moralische Legitimierung gibt.“

Wir erleben in Deutschland gerade, wie sich ein solches Netzwerk bildet – und müssen feststellen, wie weitblickend die Entscheidungen des ehemaligen Verteidigungsministers von Guttenberg waren, aus der Bundeswehr eine Freiwilligenarmee zu machen, wodurch eine gewissen Selektion stattfindet, die den Einschluss einer Friedensbewegung deutlich erschwert (gestern erhielt ich die – ungeprüfte – Information, dass inzwischen 80 % der Bundeswehrsoldaten Russlanddeutsche sind … vielleicht kann der jemand mal nachgehen?).

Wie reagieren aber die neunundneunzig überforderten Prozent der deutschen Journalisten darauf?

Die linke TAZ läßt eine Volontärin antreten, die Friedenbewegung niederzuschreiben:

Bei einigen mag politische Naivität eine Rolle spielen, andere dürften sich freuen über den Sumpf aus Antisemiten, Reichsbürgern, Neonazis, Chemtrail-Theoretikern, Anhängern der Truther-Bewegung und all den anderen obskuren Rechten, die um ein Mehr an Einfluss buhlen – getreu dem Motto: Deutschland erwache.

Nun – Antisemiten findet man in Deutschland reichlich, es gibt einen Artikel der Bundeszentrale für politische Bildung aus dem Jahre 2006, der gerade hochgradig aktuell erscheint:

  1. wenn, gerade in Deutschland, Vergleiche von Aktionen des Staates Israel mit den Untaten des Naziregimes vorgenommen oder entsprechende Andeutungen gemacht werden (z.B. Israel betreibe die „Endlösung der Palästinafrage“). Denn diese Vergleiche zielen tendenziell oder eindeutig fast immer darauf, die Opfer von einst zu den Tätern von heute zu machen. Sie gründen sich zumeist in einer Erinnerungs- und historischen Verantwortungsabwehr („Schlussstrich“) in bezug auf die Untaten der NS-Vergangenheit.
  2. wenn Israel isoliert wird als ein Staat, der sich fundamental unterscheide von allen anderen und kein Existenzrecht habe.
  3. wenn Juden in Deutschland kollektiv für die Politik der israelischen Regierung verantwortlich gemacht werden oder Kritik an Israel sich in eine generelle Kritik an allen Juden oder Juden in anderen Ländern wandelt.

Da wird sich manch ein „linker“ wiederfinden.

„Reichsbürger“ (der Link funktioniert bei der TAZ nicht mehr) sind im Vergleich zu der riesigen antisemitischen Strömung  eine „wirre, irre Sekte“ (siehe Berliner Kurier), die mit spitzfindigen Methodiken ein juristisches Überleben des Dritten Reiches (oder des Kaiserreiches) dokumentieren wollen – dass man mit der gleichen Methodik auch belegen könnte, dass die Erde eine Scheibe ist, wird kaum zur Kenntnis genommen, durch die Vermengung jener Sekte mit dem Antisemitismus in Deutschland wird dieser jedoch mit einem Schlag ziemlich verharmlost und klein geredet.

„Chemtrail-Anhänger“ wiederum führen eigentlich nur den klassischen Medienauftrag durch, ihre Umwelt kritisch zu beobachten und eigene Schlüsse daraus zu ziehen – der Verweis auf die Wikipediaseite führt ungewollt direkt zur Skepsis der Kritiker: zwei Bilder von Kondensstreifen aus dem Jahre 2012 und aus dem Jahre 1944 verdeutlichen das Problem: was sich deutlich erkennbar 1944 hinter der Maschine auflöst, bleibt im Jahre 2012 starr am Himmel hängen – eigentlich Grund für eine nüchterne, wissenschaftliche und vor allem ideologiefreie Auseinandersetzung mit dem Thema, die Methode, auf ein in erster Linie naturwissenschaftliches Thema mit dem Vorwurf des „Rechtsextremismus“ zu antworten, könnte in anderen Zusammenhängen dazu führen, dass die Erde wieder zur Scheibe wird … weil „Rechte“ behaupten, sie sei eine Kugel.

Die Anklage gegen „Truther“ jedoch führt mitten ins Herz der demokratischen Meinungsbildung: hier werden im Rahmen der „Truther-Bewegung“ kritische Fragen zur Regierungstheorie über die Vorfälle der Attentate am 11.9.2001 in den USA gestellt. Ich habe hier beständig ein Buch von Christian C. Walther aus dem Jahre 2003 zur Hand: 119 Fragen zum 11.9., unterhaltsam als „Test“ gestaltet, der dem Leser die freie Wahl gibt – ich warte bis heute darauf, dass die US-Regierung mir die 119 Fragen beantwortet, so dass ich das Buch zur Seite legen kann (siehe C.C. Walther, 119 Fragen zum 11.9, Heyneverlag 12/2003), bislang warte ich seit 11 Jahren vergeblich auf glaubwürdige Antworten und habe ich die Hoffnung aufgegeben, dass ich als demokratischer Bürger eines demokratischen Rechtsstaates irgendwann einmal eine zweifelsfreie Version der Vorfälle erhalten werde – was DER Lieferauftrag an Medien und Regierung wäre.

Ich würde der Verdammung der Truther sogar zustimmen wenn … ja, wenn ich keinerlei Zweifel an der hohen Ethik der US-Administration hätte, die sind aber seit der Brutkastenlüge und dem durch ebensolche Lügen über Massenvernichtungswaffen im Irak hinreichend legitimiert: wer grundlos einen Angriffskrieg mit einer Million Toten (Zählung läuft aktuell noch, die Folgen des Krieges sind noch nicht ausgestanden) in Kauf nimmt, dem sollten man im Prinzip ALLES zutrauen.

Aber nicht nur die Linken laufen Sturm gegen den Normalbürger, der versucht, sich eine eigene Meinung zu bilden, auch der Spiegel reiht sich in den Marsch gegen die Basisfriedensbewegung ein – aktuell der von mir hoch geschätzte Georg Diez in einer Auseinandersetzung mit einem mir nicht bekannten Rapper (siehe Spiegel):

Das sind die Gedanken und Codes, die in der alten Bundesrepublik in rechten Kreisen herumgereicht wurden, das ist der Lackmus-Test für politische Dummheit, der heute noch gilt: Sind wir befreit worden 1945 oder haben wir den Krieg verloren? Und nur wenn wir den Krieg verloren haben, wenn die Alliierten uns also keinen Gefallen damit getan haben, dass sie Hitler besiegten, nur dann macht das Gerede überhaupt Sinn, dass Deutschland „immer noch besetzt“ ist.

Jemand, der sich eine andere Meinung bildet als „Der Spiegel“ ist deshalb noch nicht dumm – außerdem kann man ohne Weiteres der Meinung sein, dass wir 1945 befreit wurden, aber trotzdem immer noch besetzt sind. Bevor man hier als vermeintlich „Besetzter“ meutert, sollte man sich nochmal mit der unseligen Geschichte Deutschlands befassen, mit den unheimlichen, wachsenden Paralellen unserer „sozialdemokratisch-grünen“ Sozialreform zur „Aktion Arbeitsscheu Reich„, der NS-Version des Kampfes gegen die „Parasiten“ (siehe hierzu auch: labournet): es ist vielleicht ganz sinnvoll, dass der „deutsche Geist“, der 1933-1945 sich vollumfänglich austobte, im Zaum gehalten wird: im Prinzip spricht nichts dagegen, dass eine der ältesten und stabilsten Demokratien der Welt auf jene Gesellschaften ein besonderes Auge hat, die schon mal bewiesen haben, dass sie kollektiv zur ungebremsten Massenvernichtung ihrer Mitbürger in der Lage sind.

Trotzdem darf man sich die Frage stellen: wie unabhängig und frei ist Deutschland eigentlich, wie frei sind unsere Politiker. Wer hier nach US-Besatzungstruppen schielt, schielt falsch – und hat wohl echte Besatzungstruppen noch nie erlebt, aber die Intention der Frage ist richtig … und wird von einem Journalisten wie Hans Ulrich Jörges geteilt, der die gesamte Demokratie durch die Finanzwelt gefährdet sieht.

Natürlich macht der Normalbürger Fehler bei der Erstellung seiner Analysen: es wäre Aufgabe des Journalisten, ihm bei der Meinungsbildung zu helfen – durch AUSGEWOGENE Berichterstattung, die beide Seiten eines Konfliktes in Augenschein nimmt. Stattdessen geht man den bequemen Weg als Claqueur der Regierung: „Deutschland geht es gut, Verschwörungen (oder kriminelle Elemente in Politik und Wirtschaft) gibt es nicht, die gesellschaftliche Elite ist durch und durch edel, hilfreich und gut und wir sind auf dem besten Wege, das Paradies auf Erden schon morgen zu verwirklichen – außerdem ist die Welt im Prinzip ein lustiger Ponyhof, voller Spaß für jedermann.“

Natürlich gibt es bei der sich formenden Friedensbewegung auch Hitlerfans – die gibt es aber auch in Sozialverbänden, bei Feuer- und Bundeswehr, bei Aldi und McDonalds, beim Jobcenter und in den Kirchen – ohne das diese gesellschaftlichen Erscheinungsformen damit automatisch rechtsradikal werden … dies ist der hauptsächlich unsaubere Kurzschluss, den die Kritiker der Friedensbewegung gedankenlos unternehmen – weil sie mit dem notwendigen gesellschaftlichen Umbruch von der Ausbildung her und intellektuell überfordert sind.

Demgegenüber stehen Normalbürger, die sich anschicken, Demokratie und Marktwirtschaft zu retten, in dem sie sich eine eigene Meinung (genannt: „Verschwörungstheorie“) bilden … was wohl im Jahre 2014 schon verdächtig ist, ohne das jemand auffällt, wie sehr dieses „verdächtig sein“ an den Grundfesten der Demokratie rüttelt.

Und mit etwas Glück werden diese Bürger auch den Beginn des Dritten Weltkrieges verhindern … wenn wir alle ihnen helfen, anstatt sie auszugrenzen, abzuurteilen und mit bösen Flüchen zu belegen.

„Dialog“ – wäre da ein urdemokratisches Stichwort, was jetzt fallen sollte.

Wäre auch im aktuellen Konflikt Nato-Russland empfehlenswert.

 

 

Schon wieder ein Wolkenbild

Wolken

© Werner Menne

Keine Chemtrails, nur Wolken

wolken

© Werner Menne

 

Chemtrails versus Geo-Engineering

Das neue Video der PHO: Chemtrails vs. Geo-Engineering. Gezielt das Klima beeinflussen incl. der Bundeswehr als „Erklärbär“.  Wie man dem „Kind“ einen anderen Namen gibt. (Watch Fullscreen and HD)

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Hier auch eine Datei vom Bundesministerium für Bildung und Forschung

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Aktion Sauberer Himmel im Februar 2012

Aktion Sauberer Himmel im Februar 2012

Liebe Freundinnen und Freunde eines Sauberen Himmels,

es gab in den letzten Wochen viele Ereignisse für einen spannenden Newsletter.
Viel Freude beim Lesen – und dabei, selbst aktiv zu werden bzw. zu bleiben.

Mit herzlichen Grüßen für die Bürgerinitiative
Andrea Fischer
Dominik Storr

1. 3.500 Teilnehmer-Marke geknackt!
2. Versäumnisurteil gegen Jörg Kachelmann: Weiterer Etappensieg vor dem Landgericht Berlin errungen
3. Es geht voran: Positiver Chemtrail-Beitrag in Regionalzeitung.
4. Chemtrailing ließe sich auf Flughäfen nicht geheim halten. Von wegen, sagt ein Pilot!
5. Wie kommt Barium ins Regenwasser?
6. Brandaktuelle Mikroskopaufnahmen von Polymerfasern veröffentlicht
7. Rechtliche Aspekte des Climate Engineering
8. Spenden
9. Ausblick

1.
In der Zwischenzeit haben sich knapp über 3500 Teilnehmer aus dem gesamten deutschsprachigen Raum in die Liste der Bürgerinitiative Sauberer Himmel eingetragen. Und täglich werden es mehr …. Dies zeigt das große Interesse vieler Menschen an diesem Thema. Es zeigt aber auch, dass viele Menschen es satt haben, sich mit metallischen Feinstäuben und anderem chemischen Dreck aus der Luft besprühen zu lassen. Wir dürfen daher nicht locker lassen und müssen wirklich alles geben, damit dieser unkontrollierbare Feldversuch an diesem Planeten und dessen Bewohnern ein rasches Ende findet. Wir bitten Sie daher, gemeinsam mit uns aktiv zu werden bzw. zu bleiben und sich für unser gemeinsames Ziel, einen sauberen Himmel und eine Natur ohne Wettermanipulation, einzusetzen.

2.
Am 17.02.2012 kam es zur mündlichen Verhandlung im Fall Jörg Kachelmann, dem zuvor durch eine einstweilige Verfügung des Landgerichts Berlin die Verwendung der Formulierung untersagt wurde, dass man es bei Chemtrail-Anfragen mit “Neonazis oder Verrückten” zu tun habe. Die ca. 2-stündige Verhandlung endete mit einer faustdicken Überraschung, denn unser Rechtsanwalt Dominik Storr rügte vor Gericht, dass der Anwalt von Herrn Kachelmann bis heute keine Vertretungsvollmacht vorgelegt habe. Anschließend beantragte er ein Versäumnisurteil. Nach einer ca. 20-minütigen Unterbrechung erließ das Landgericht Berlin daraufhin ein Versäumnisurteil gegen Herrn Kachelmann, da dieser in der mündlichen Verhandlung nicht ordentlich vertreten wurde. Der Teilnehmer unserer Bürgerinitiative hat somit einen weiteren wichtigen Etappensieg gegen Herrn Kachelmann errungen. Herr Kachelmann kann gegen dieses Versäumnisurteil Einspruch einlegen, womit es zu einer erneuten mündlichen Verhandlung vor dem Landgericht Berlin kommen würde. Dies würde uns erneut die Möglichkeit eröffnen, die breite Öffentlichkeit auf unser Thema aufmerksam zu machen. Die Presse hatte nämlich bundesweit über dieses Gerichtsverfahren und unser Thema berichtet.

Auch unsere Aktion vor dem Landgericht Berlin war ein großer Erfolg. Es erschienen zahlreiche Teilnehmer unserer Bürgerinitiative. Das Interesse an diesem Prozess war so groß, dass viele Interessierte nur noch einen Stehplatz im Gerichtssaal ergattern konnten.

Lesen Sie mehr dazu hier:

http://www.sauberer-himmel.de/versaeumnisurteil-gegen-jorg-kachelmann-weiterer-etappensieg-vor-dem-landgericht-berlin-errungen/

http://www.sauberer-himmel.de/die-irrtumer-des-herrn-jorg-kachelmann/

3.
Mutige Journalisten trauen sich langsam aus der Deckung. Im Stadtanzeiger für Hamm und Bönen (www.stadtanzeiger-hamm.de) ist in der Ausgabe vom 19. Februar 2012 unter „Lokales” ein wirklich sehr positiver Artikel über „Chemtrails” mit der Überschrift „Schmutziger Himmel – Immer mehr Menschen fürchten sich vor Chemtrails” erschienen. Die Zeit ist jetzt wirklich reif und immer mehr Menschen erfahren von diesem Thema. Unser besonderer Dank geht an den Teilnehmer unserer Bürgerinitiative, Herr Ulrich Pauly, sowie an den Redakteur Herr Andreas Tiggemann, die diesen Artikel möglich gemacht haben.

4.
Dass sich das Chemtrailing auf den Flughäfen nicht geheim halten ließe, ist eines der Hauptargumente der so genannten Chemtrail-Zweifler. Diese Behauptung ist schlichtweg falsch! Herr Rechtsanwalt Dominik Storr hatte ein sehr wichtiges Gespräch mit einem aktiven Piloten, der für eine namhafte Fluggesellschaft fliegt. Dieser Pilot bestätigte, dass es überhaupt kein Problem sei, das Chemtrailing auf den Flughäfen geheim zu halten.

Lesen Sie mehr dazu hier:

http://www.sauberer-himmel.de/chemtrailing-liese-sich-auf-flughafen-nicht-geheim-halten-von-wegen-sagt-ein-pilot/

5.
Diese Frage hat sich der Autor dieses sehr interessanten Beitrags gestellt. Und diese Frage stellen wir uns auch, nachdem unsere letzten Regenwasserproben folgende Ergebnisse für Barium aufwiesen:

Probe: 17.12.2011 (77723 Gengenbach)
0,045 mg/l – Verfahren DIN EN ISO 17294-2 (E 29) (UST)
Probe: 23.12.2011 (77723 Gengenbach)
0,027 mg/l – Verfahren DIN EN ISO 17294-2 (E 29) (UST)

Auch die Aluminiumwerte waren sehr hoch:

Probe: 17.12.2011 (77723 Gengenbach)
0,057 mg/l – Verfahren DIN EN ISO 17294-2 (E 29) (UST)
Probe: 23.12.2011 (77723 Gengenbach)
0,052 mg/l – Verfahren DIN EN ISO 17294-2 (E 29) (UST)

Referenzwerte aus den Jahren 2005 und 2006 finden Sie [hier]. Andere Referenzwerte aus früheren Jahren haben wir leider nicht, da Regenwasser praktisch nie auf Metalle untersucht wird. Sofern Sie ältere Referenzwerte ausfindig machen können, wären wir Ihnen dafür sehr dankbar. Ihre Mithilfe ist hier gefragt.

6.
Unter http://www.sauberer-himmel.de/untersuchungen/ haben wir brandaktuelle Mikroskopaufnahmen von Polymerfasern veröffentlicht, die vor wenigen Tagen vom Himmel gefallen sind.

7.
Auf unserer Webseite finden Sie unter http://www.sauberer-himmel.de/rechtliche-aspekte/die neue Rubrik “Rechtliche Aspekte” mit einer juristischen Betrachtung des Climate Engineering von Rechtsanwalt Dominik Storr. Dabei handelt es sich um einen Auszug aus dem Buch “Kriegswaffe Planet Erde” von Dr. Rosalie Bertell mit freundlicher Genehmigung des Verlages. Unser Rechtsanwalt kommt dabei zu dem ziemlich eindeutigen Ergebnis, dass das Chemtrailing illegal ist.

8.
Spenden sind für unsere Arbeit elementar. Jede Spende hilft uns bei unserer wichtigen Arbeit.

Spendenanderkonto:
Rechtsanwalt Dominik Storr
Sparkasse Mainfranken Würzburg
BLZ: 790 50 000
Kt.-Nr.: 46819074
IBAN: DE84 7905 0000 0046 8190 74
BIC-/Swift-Code: BYLADEM1SWU
Verwendungszweck: Sauberer Himmel

Unter http://sauberer-himmel.de/spenden können Sie auch per PayPal spenden.

An dieser Stelle wollen wir uns bei all denjenigen, die unsere Arbeit finanziell unterstützen, ganz herzlich bedanken.

8.
Wir arbeiten gerade intensiv daran, die hinterlistigen Sprühaktionen nachzuweisen. Unter http://www.sauberer-himmel.de/untersuchungen/ haben wir die ersten hochauflösenden Mikroskopbilder einer Schneeprobe veröffentlicht und die Bilder muten wie Aufnahmen aus einem Science-Fiction-Film an. Zudem haben wir dort, wie oben bereits berichtet, brandaktuelle Mikroskopaufnahmen von Polymerfasern veröffentlicht, die vom Himmel gefallen und teilweise mehrere Meter lang sind. Wichtig wird es sein, auch Messungen in der Luft vorzunehmen. Hierzu müssen wir sehen, ob dies finanziell und technisch durchführbar ist. Zudem arbeiten wir gerade an einem Kriterienkatalog für Haarmineralanalysen bzw. Blutproben. Dazu benötigen wir Freiwillige, welche die Kriterien erfüllen und sich entsprechenden Untersuchungen unterziehen. Mehr Infos hierzu werden in Kürze in einer Rundmail erfolgen. Dann wollen wir in Kürze mit der Aktion „Teilnehmer werben Teilnehmer“ starten, damit unsere Bewegung immer größer wird.

Ach ja, dann müssen wir berichten, dass es den Behörden nicht mehr glaubhaft gelingt, das Chemtrailing zu bestreiten. Das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt e.V. (DLR) hat unsere Frage vom 18.11.2011, ob es ausschließen kann, dass über Deutschland chemische Wolken versprüht werden, bis heute nicht beantwortet, obwohl es unserem Anwalt mit Schreiben vom 02.12.2011 mitgeteilt hatte, dass die Beantwortung unseres anwaltlichen Schreibens vom 18.11.2011 noch Zeit in Anspruch nehmen wird. Mittlerweile haben wir Ende Februar 2012 und wir wundern uns wirklich sehr, warum diese Frage so schwer zu beantworten ist, wenn es angeblich keine ”Chemtrails” gäbe. Dazu muss man wissen, dass sich das Umweltbundesamt im Rahmen seiner im Internet veröffentlichten Wischi-waschi-Stellungnahme vor allem auf das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt e.V. beruft. Wie glaubwürdig das ist, kann sich jeder selbst ausmalen.

Lesen Sie hierzu http://www.sauberer-himmel.de/korrespondenz-mit-behorden/ und http://www.sauberer-himmel.de/vertuschungssystem/.

Und wenn Sie Lust und Zeit haben, können Sie sich zum Abschluss dieses sensationelle Chemtrail-Video ansehen, sofern Sie es noch nicht kennen: http://www.youtube.com/watch?feature=player_embedded&v=LF-VDjMMhNI#!

Ihre Bürgerinitiative Sauberer Himmel

Kriegswaffe Wetter

Eine Dokumentation der Verschwörungstheoretiker von n-tv:

Chemtrails … gibt es nicht.

Digital StillCamera



Wir wissen ja: Chemtrails gibt es nicht. Ich habe darum gleich mal ein paar aufgenommen – in verschiedenen Zerfallsgraden.

Und wenn die dann so richtig erfolgreich waren, dann war es das mit dem blauen Himmel. Irgendwann … ist das dann eine einzige gräuliche Masse.

Dies ist jedoch ein schlechtes Beispiel dafür, denn hier … formen die Wolken seltsame Muster. Erinnert mich daran, das es HAARP ja auch nicht gibt und somit keine unheimlichen Wellen Muster in Luft stanzen können.  Ganz aktuell haben wir eine neue Form von Wolken. Sie tauchen bislang nur selten auf, nur einmal habe ich eine aufnehmen können, die sich gerade zur Seite geöffnet hatte.

Die neuen seltsamen Wolken zeichnen sich dadurch aus, das man ihren Rand nicht erkennen kann, es wirkt unscharf (hier nur noch die linke Seite) wie ohne Brille gesehen.

Sicher gibt es für all das eine plausible Erklärung. Ich bin halt kein Meteorologe. Aber ich musste mir mal ein Thema aussuchen, bei dem ich das Einfügen von Bildern üben kann. Wie es aussieht, habe ich eine neue Fähigkeit. Das Copyright der Bilder liegt selbstverständlich bei mir. Und jetzt hätte ich gerne eine Erklärung für diese Dinger da oben am Himmel – oder Photos von „Chemtrailhimmeln“ vor 1980, jener Zeit, als die Kondensstreifen sich noch ordentlich auflösten und einem nicht den Tag versauten.

Das sind übrigens alles Aufnahmen aus unserem Garten und die Aussicht aus meinem Arbeitszimmer. Solche „Aufführungen“ stören zuweilen sehr die Konzentration und Arbeitslust, darum würde ich jetzt gerne überzeugende Argumente hören, warum ich mir über diese Himmelsphänomene keine Gedanken machen brauche.

Ich lebe gerne sorgenfrei, muss man wissen.

Im Übrigen habe ich mir schon Gedanken über diese neue Streifenkultur gemacht lange bevor es den Begriff „Chemtrails“ gab. Als Mensch, der sein Leben draussen verbringt, konnte ich nicht umhin den Eindruck zu bekommen, das sich da etwas Neues zusammenbraut:

Aber ich weiß ja: Chemtrails gibt es nicht.

Aber was ist dann da oben los? Wahrscheinlich nur ich mit meiner überbordenden Phantasie. Will man deshalb die Leute alle „beschäftigen“, damit keiner merkt, das es gravierende Veränderungen in der Umwelt gibt?

 

Chemtrails, künstliche Erdbeben, die Krise der USA und der unglaubliche deutsche Aufschwung

Chemtrails gibt es nicht. Das habe ich gelernt. Viele Piloten kommentieren engagiert im Internet, das es sie nicht geben kann. Piloten haben ja in der Regel auch sonst nichts Besseres zu tun. Ich bin ja nun etwas älter und gesundheitlich ein wenig angeschlagen, weshalb man mir verzeihen sollte, das ich immer wieder verwundert darüber bin, Himmelsbilder zu sehen, die es in meiner Jugend so nicht gab. Gestern war es wieder soweit. Ich habe erst überlegt, das mal zu photographieren, dachte mir aber dann selbst: lasse das mal lieber sein, es kommen ja sowieso nur die Fachleute, die mir detalliert erklären, wieso das alles normal ist. Heute jedoch mache ich die Erfahrung, das We Are Change dieselbe Erfahrung in Zürich gemacht haben:

Heute gab es in vielen Orten der Schweiz wunderschönes Wetter mit einen Vorgeschmack auf den Frühling. In Zürich wurde der stahlblaue Himmel allerdings schon gegen Mittag stark in mittleidenschaft gezogen.

Genauso sah es bei uns auch aus. Potthäßlich. Und wie üblich bildete sich im Laufe der Zeit ein häßlich-schmieriger Schleier von … Wasweißich. Nun ja – vielleicht fliegen ja wirklich einfach nur zu Viele der steuersubventionierten Billigflieger durch die Luft. Warum ich allerdings deren Sprit subentionieren soll, damit die dem häßlichen Dunstschleier entkommen und in der Türkei ausspannen können, erschließt sich mir nicht ganz.

Ebensowenig wie die Tatsache, das manche „gefühlte“ Wirklichkeiten keinen Widerhall in den Nachrichten finden, wie zum Beispiel die hier bei BND:

Die Erdbebenrate rund um den Planeten nimmt drastisch zu. Auch was die Intensität der Eruptionen angeht steigt der Seismogarphenausschlag vielerorts rapide an. Woran liegt dies? Man liest davon, dass die magnetischen Pole pro Jahr um ca 10 Km wandern und auch, dass ein genereller Pol-Shift (Polsprung) bevor steht. Wenn dem so sein sollte und sich die Rotation der Erde an den neuen magnetischen Polpositionen orientiert und anpasst erklärt das die Zunahme an Erdbeben.

Warum berichten die Massenmedien nur vereinzelt darüber und stellen keine Zusammenhänge dar?

Eine interessante Frage. Die Antwort ist einfach: sie berichten nicht darüber, um Panikkäufe zu vermeiden. Die werden momentan dann auch eher von Staaten vorgenommen, wie Wirtschaftsfacts berichtet:

Rohstoffhändler warnen vor ersten Anzeichen für Panikkäufe durch Staatsregierungen, die große Bedenken über die politischen Auswirkungen der steigenden Preise für Lebensmittel sowie bestimmte Gemüse- und Fruchtsorten hegten.

Vielleicht gibt es da ja auch noch andere Hintergründe. Auch bei den Erdbeben gab es ja Gerüchte, manche Hobbyforscher entdeckten merkwürdige Synchronizitäten, andere sprachen gar davon, das Erdbeben auch von Menschen ausgelöst werden könnten. Das das nicht geht, ist uns ja allen klar … allen, außer den Schweizern, wie die Welt berichtet:

Am 8. Dezember hatte ein Beben der Stärke 3,4 viele Menschen in Basel und Umgebung erschreckt. Es war von Arbeiten am Geothermie-Projekt ausgelöst worden, in mehreren Kilometer Tiefe wurde Wasser mit hohem Druck ins Gestein gepresst. Das Gestein sollte so stärker zerklüftet werden, um später Wasser zur Wärmegewinnung hindurch leiten zu können. Eine Woche nach dem Erdstoß wurde Basel von einem Nachbeben der Stärke 2,5 erschüttert. Das dritte schwere Nachbeben wurde dann am vergangenen Wochenende registriert.

Nach dem ersten Beben war das Erdwärme-Projekt vorläufig gestoppt worden. Die Basler Regierung wird voraussichtlich Ende Januar über die Zukunft der Pionierarbeiten entscheiden.

Es geht also doch … nur nicht in Haiti.

Das etwa zeitgleich mit dem Auftreten der Chemtrails das Ozonloch verschwunden ist, das uns fast alle zu Asche verbrannt hätte, begrüße ich. Seitdem habe ich auch keinen „Ozonalarm“ mehr in den Nachrichten vernommen. Ob jetzt alle Erdbeben künstlich ausgelöst werden, weiß ich nicht, ich denke aber schon, das man prinzipiell fragen darf, was denn in den Geheimkammern der Militärs weltweit so herumliegt, vor allem da es jetzt eine Nation gibt, die mir große Sorgen bereitet und deren offizielle Waffensysteme schon bedrohlich genug sind. Bei „das-bewegt-die-Welt“ gibt es Zahlen zu diesem Land:

Die US-Regierung hat 2010 alleine fast genau so viel Schulden angehäuft wie alle anderen Regierungen weltweit zusammen – nämlich

fast 2 Billionen US-$. Bei den Militärausgaben das gleiche Bild – hierfür wenden die USA alleine in etwa soviel Geld auf, wie der Rest der Welt zusammen! Und der Militärhaushalt ist in den USA als einzelner Posten fast so groß, wie alle anderen Ausgabenbereiche ( Soziales, Infrastruktur, Gesundheit, Forschung, Bildung usw… ) zusammen genommen.

Die unteren 40% der US-Einkommensbezieher besitzen zusammen weniger als 1%des nationalen Reichtums.

32 US-Staaten sind nicht mehr in der Lage, ihren Verpflichtungen nachzukommen, Arbeitslosengelder auszuzahlen. Nun muss die US-Regierung für die Staaten einspringen. Alleine Kalifornien musste sich von dort über 7 Milliarden Dollar ausborgen.

40 % der Amerikaner arbeiten in Billigjobs, 40 Millionen überleben nur noch mit Essensmarken … da steht einem Land aber das Wasser bis zum Hals. Und die Entwicklung geht immer so weiter, wenn man der FTD trauen kann:

Für das vergangene Jahr entlohnen die US-Banken ihre Mitarbeiter so großzügig wie noch nie: 135 Mrd. Dollar schütten die 25 größten Finanzunternehmen insgesamt aus. Dabei gelten die umstrittenen Prämien als eine Ursache der Finanzkrise.

Das ist mehr als das Bruttosozialprodukt von Neuseeland, Marokko, Kuweit … oder vieler anderer Länder dieser Welt, die am Hungertuch nagen, wie man bei Index mundi nachlesen kann.

Ob Hillary Clinton deshalb 180 US-Botschafter in die USA zurückbeordert hat, vermag ich nicht zu sagen – noch, ob da Pläne besprochen worden sind, wo bald welches Wetter herrscht und welche Beben zu erwarten sind. Aber ich weiß, das ich nichts darüber erfahren werde, welche Pläne dort zur Sprache kamen, und ohne the Intelligenz hätte ich das auch nicht wahrgenommen:

Es handelt sich um ein historisches Ereignis. Die US-Botschafter aus 180 verschiedenen Ländern wurden vergangene Woche nach Washington einberufen. Als Anlass für dieses seltene, wenn nicht überhaupt beispiellose, Treffen können die politischen Spannungen in Tunesien und Ägypten nur teilweise angenommen werden, nachdem es angeblich schon seit längerer Zeit geplant war. Seit den Veröffentlichungen diplomatischer Nachrichten durch Wikileaks, dürfte den üblichen Kanälen zur Übermittlung von Informationen nicht mehr ausreichendes Vertrauen geschenkt werden. US-Außenministerin Hillary Clinton sprach von „kritischen Zeiten für die amerikanische Weltherrschaft“.

Ich kann mich nicht des Eindrucks erwehren, das hinter den Kulissen der Weltpolitik neue „Erdbeben“ geplant werden, verborgen hinter neuen den Himmel verdunkelnden Schleierwolken.

Wie gut das wir in Deutschland leben und mit all dem Treiben nichts zu tun haben. Wir machen uns eher Gedanken über das Privatleben unserer Promis, den Tabellenstand unseres Fußballvereins oder das unglaubliche Glück, mitten in der Krise in einem Aufschwungland zu leben, wie Querschüsse darstellt:

Das Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie (BMWI) berichtete heute von einem gesunkenen preis-, arbeitstäglich- und saisonbereinigten (X-12 ARIMA) Auftragseingang der deutschen Industrie im Dezember 2010 von -3,4%, im Vergleich zum Vormonat (+5,2% im November). Die Inlandsaufträge sanken saisonbereinigt um -2,4%, während die Auslandsaufträge um -4,2% sanken.

Wären nicht diese Minuszeichen, so würde man die Zahlen ganz dick und breit von jedem Massenmedium um die Ohren gehauen kommen, ebenso wie die Wahrheit, das es keine Absprachen und Pläne  hinter den Kulissen der Weltpolitik gibt, das die Tagesschau uns immer und überall beständig über alles informiert, was wirklich in der Welt los ist und wir alle glücklich und zufrieden bis an unser Lebensende im bundesdeutschen Paradies leben, tagtäglich versorgt mit ständig neuen Talkshows, damit wir nicht mehr selber reden brauchen – selber denken ist ja sowieso schon out, weil das unter „Verschwörungstheorie“ läuft.

Wahrscheinlich ist der Zweifel am deutschen Megaaufschwung selbst auch schon … Verschwörungstheorie, die nicht gern gesehen ist. In Wirklichkeit ist die Welt ja in guten Händen, wie das Handelsblatt berichtet:

Jahrelang verkaufte die Deutsche Bank an Hunderte Firmen und Kommunen hochkomplexe Zinswetten. Am Dienstag entscheidet erstmals der Bundesgerichtshof über die Schadenersatzklage eines Mittelständlers – und womöglich darüber, ob die Bank ihre Kunden mit den Derivaten hinters Licht geführt hat. Das Urteil könnte für die Bank weitreichende Folgen haben.

Auch im Manager Magazin gibt es da beruhigende Perspektiven:

Die Finanzaufsicht in Südkorea untersucht die Rolle der Deutschen Bank bei einem ungewöhnlich starken Kursverfall an der Börse im November. Die Behörden prüften, ob Abteilungen der Bank in Hongkong und in Südkorea durch Marktmanipulationen oder unfaire Handelspraktiken den Kurssturz ausgelöst hätten, sagte ein Sprecher der Finanzaufsicht am Montag in Seoul.

An den aufschwunghemmenden Praktiken der Staatsanwaltschaften muß noch etwas gefeilt werden, denke ich. Aber sonst … ist doch bis zum ganz großen Beben alles in Ordnung, mal abgesehen von Rekordwintern, Rekordstürmen, Rekordfluten …


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