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Die heilige Merkel, neue deutsche Kriege und die Rückkehr der mittelalterlichen Gesellschaft

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Donnerstag, 25.8.2016. Eifel. Haben Sie schon gehört? Der Papst hat jetzt Angela Merkel heilig gesprochen. Sie sitzt jetzt direkt links neben DEM HERRN (rechts sitzt Jesus) und man kann ganz offen zu ihr beten. Cool, oder? Haben Sie sich doch schon immer gewünscht, geben Sie es zu: „Oh heilige Angela, Mutter aller Syrer, erhöre meine Gebete und senke meinen Steuersatz“. Mist – jetzt habe ich „Syrer“ gesagt, ohne nachzuschauen, ob das noch politisch korrekt ist – oder ob der Sprachblogwart der Herrenkaste nicht schon längst andere Sprechregelungen angeordnet hat. Na – egal, war sowieso gelogen, diese Sache mit dem Papst. Die ist ja auch protestantisch, das geht also gar nicht. Was jedoch nicht gelogen ist, ist die Tatsache, dass wir zunehmend in einen Krieg rutschen – ist nur noch nicht klar, mit wem. Daran wird noch gearbeitet. Die Bevölkerung wird aber schon mal darauf vorbereitet: „Hamsterkäufe“ sind angesagt. 10 Tage bei Wasser und Brot soll man überleben können, ohne einkaufen gehen zu müssen.

Warum?

Einfach nur so, gehört zu vielen Maßnahmen der neuen „Resilienzstrategie“ für Bürger. Resilienz? „Widerstandsfähigkeit“ wäre ein gutes Wort dafür. Der Bürger soll sich auf harte Zeiten einstellen. Was dazu gehört, kann man ganz offen nachlesen (siehe german foreign policiy):

„Wie deutsche Massenmedien berichten, arbeitet die Bundesregierung an einer neuen „Konzeption Zivile Verteidigung“ zur Vorbereitung der deutschen Bevölkerung auf eine „existenzbedrohende Entwicklung“, die insbesondere die „zivile Unterstützung“ der Bundeswehr erfordert.[1] „Die wachsende Verwundbarkeit der modernen Infrastruktur und die Ressourcenabhängigkeit moderner Gesellschaften bieten vielfältige Angriffspunkte“, heißt es demnach in dem Papier, das voraussichtlich noch diese Woche vom Kabinett beschlossen wird. Um die „Selbstschutzfähigkeiten“ der Deutschen zu stärken, sollen diese den Berichten zufolge angehalten werden, Vorräte an Trinkwasser, Nahrungsmitteln und Medikamenten anzulegen. Offensichtlich geht die Bundesregierung bei ihren Planungen von schwerwiegenden Attacken feindlicher Kombattanten mit atomaren, biologischen und chemischen Waffen aus; vorgesehen ist unter anderem die Beschaffung entsprechender Schutzanzüge und die Einrichtung von „Dekontaminationsstellen“ vor Krankenhäusern. Zudem soll die „Härtung der Bausubstanz“ von Wohn- und Arbeitsgebäuden „verpflichtend“ werden, um diese gegen Explosionen zu schützen und das Eindringen giftiger Stoffe zu verhindern.“

Erinnert an Stalingrad 1942: jedes Haus soll eine Festung werden.

Eins stimmt auf jeden Fall: die demokratische Zivilgesellschaft ist gegen Terror von innen nicht zu verteidigen. Die Antwort darauf kann nur ein Polizeistaat sein, das weiß man schon lange, seit dem man sich Gedanken über den „Atomstaat“ gemacht hatte (siehe hierzu Spiegel von 1977) – auch der wäre ein Polizeistaat geworden. Nun haben wir ja flugs neue Bedrohungen aus dem Ärmel gezaubert: von außen den „Putin“ (so eine Art Molochteufelbeelzebub, mit dem man den kleinen Kindern Angst macht, wenn sie ihre Suppe nicht aufessen wollen), von innen die IS, der man jetzt durch Burkaverbot massiv Einhalt gebieten will: in Frankreich wurden sogar schon Frauen von der Polizei gezwungen, sich auszuziehen … am Badestrand (siehe Spiegel).

Alle nicken dies eifrig ab, aber wehe, einer bringt das in Zusammenhang mit „Flüchtlingen“ (die – nebenbei bemerkt – so gut wie gar keine Burkha tragen – und wenn, wäre dies eigentlich auch egal, was hat sich der Staat in unseren Modegeschmack einzumischen?): die hat uns die heilige Merkel beschehrt, wer die kritisiert, die Art ihrer Aufnahme, die Art der laufenden Selektion, die mangelnde Betreuung, die von oben befohlene Umwandlung der kleinen, dicht besiedelten Bundesrepublik in ein Einwanderungsland ähnlich den Riesenländern Kanada, USA und Australien begeht ein schweres religiöses Verbrechen und wird mit einem Bann belegt, zum „Unberührbaren“ erklärt – das Codewort dazu ist „rechtsoffen“. An Stelle des Atoms sind die „Gefährder“ getreten, die man sich schnell gebastelt hat, um seinen Polizeistaat zu bekommen, der den Sack zumacht und die Kriegsvorbereitungen im Inneren unterstützen kann. Könnte ja sein, dass der Bürger keinen Krieg will, auf die Straßen geht, um seine Kinder davor zu schützen, im Matsch vor Moskau oder in den Wüsten Afrikas erbärmlich zu verrecken – beim Versuch, Menschen zu töten, die uns nichts getan haben.

Ach ja – Wüste. Mali. Ursprünglich war das mal eine Ausbildungsmission, die EUTM. Zwei Batallione der Armee Malis sollten ausgebildet werden, Kampfeinsätze waren ausgeschlossen (siehe Augengeradeaus):

„Das Bundeskabinett hat, wie angekündigt, am (heutigen) Mittwoch eine Beteiligung der Bundeswehr an einer Ausweitung der EU-Ausbildungsmission in Mali beschlossen. Nach dem Mandat, das dem Bundestag zur Abstimmung vorgelegt wird, sollen die europäischen Ausbilder und damit auch die deutschen Soldaten die Streitkräfte des westafrikanischen Landes nicht mehr nur in Koulikoro (Foto oben) im vergleichsweise sicheren Süden des Landes ausbilden, sondern auch im deutlich gefährlicheren Norden“.

Das war im April 2016.

Vier Monate später erfahren wir nebenbei, dass sich da irgendetwas geändert hat: Kampfhubschrauber werden entsandt – mit deutlichem Auftrag (siehe Spiegel):

„Angedacht ist im Moment eine Mischlösung. Mündlich haben die Kanadier bereits zugesagt, mehrere Rettungshubschrauber vom Typ „Chinook“ nach Mali zu schicken. Die modernen deutschen „Tiger“ würden dann den Schutz der Retter übernehmen und außerdem bei Gefechtssituationen aus der Luft eingreifen.“

Der Tiger hat ein ganz besonders Aufgabenspektrum (siehe Deutsche Heer):

„Der Tiger ist für folgende Missionen vorgesehen: Kampf gegen Hochwertziele wie Führungseinrichtungen, gepanzerte Kampftruppen, gegnerische luftmechanisierte Kräfte, logistische Einrichtungen und abstandsfähige Waffensysteme.“

Gebaut für einen Krieg gegen hochmoderne Streitkräfte. Die Gegner in Mali sind Tuaregs, die für ein eigenes Land kämpfen. Sie sind arme Viehzüchter, keine hochgerüstete Armee, ein Volk, dass einen eigenen Staat möchte … bzw. Befreiung von der Unterdrückung und Ausbeutung durch den reichen Süden. Ein Volk, das Selbstbestimmung sucht, eine Heimat möchte (siehe NZZ). Sie sind jahrzehntelang unterdrückt worden – doch darüber spricht man heute nicht mehr. In der alten Bundesrepublik hätte man sie „Freiheitskämpfer“ genannt – heute reicht es, sie diffus und ohne nachhaltige Belege als „islamistisch“ zu bezeichnen, um sie zum Abschuss durch deutsche Kampfhubschrauber freizugeben. Ja – das ist das neue Land der Kanzlerin Merkel: in der Bundesrepublik wird der Islam begrüßt, gehegt und gepflegt, man gibt sich weltoffen, human und äußerst sozial – im Ausland wird der Muslim, der seinen Glauben ernst nimmt, für seine Freiheit und sein Land, gegen Marginalisierung und Unterdrückung kämpft ohne Verfahren ermordet. Wer hierzu Fragen stellt, wird sozial geächtet und in die Subkategorie „rechtsoffen“ verbannt, ein Terminus Technikus (Arbeitsbegriff), der zur Selektion von Kritikern staatlicher Politik dient.

Ach – was habe ich da wieder getan: alle gewünschten Sichtweisen sind verdreht, habe sogar unterschlagen, dass die Kampfhubschrauber ja nicht für EUTM unterwegs sind sondern für MINUSMA (siehe UN), eine Aktion, die den reichen Süden bei der Unterdrückung der Tuareg unterstützen soll, damit das Uran weiter in französische Atommeiler gelangt, während die Kinder der Tuareg in der Armut verrecken.

Ja – das ist das neue Deutschland – und damit kommen wir auf SIE zu sprechen … und auf das, was sich für Sie geändert hat im Reiche der Angela Merkel. Das ist einiges – wie die NZZ für uns zusammenfasst (siehe NZZ):

„Das Land steckt mitten in der grössten Krise der Nachkriegszeit – und es herrscht Friedhofsruhe. Wer die Probleme beim Namen nennt, wird schnell in die rechte Ecke gestellt.“

Das ist eine Meinung aus der Schweiz, denen die wunderbaren Denkverbote (weithin unterstützt durch selbsternannte „linke“ Gesinnungswächter, die Abweichler vom Merkelkurs gnadenlos verfolgen … es sei denn, sie sind homosexuell oder „Promis“) übel aufstoßen, Denkverbote, die es schon riskant erscheinen lassen, zum Thema Flüchtlinge überhaupt irgendeine Meinung zu haben, die den Verdacht nahe legt, nicht „hörig“ genug zu sein.

„Immerhin darf mittlerweile darüber geredet werden, dass offene Grenzen auch Menschen anlocken, die den Islam als Aufforderung zu Terror verstehen. Hätte man das nicht ahnen können? Natürlich. Doch diejenigen, die schon im Herbst der Euphorie gewagt haben, Wasser in den Wein zu giessen, dürfen nicht darauf hoffen, im Nachhinein für ihre Weitsicht gewürdigt zu werden. Kritische Stimmen wurden von vornherein dahin gestellt, wo es in Deutschland kein Entrinnen gibt: in die rechte Ecke.“

Ja – zu denen gehörte auch der Autor dieser Zeilen … und diese Neigung zur Skepsis war nicht auf meinem eigenen Mist gewachsen, immerhin gab es seit 2001 gezielte Warnungen vor dem Islam … mal mehr, mal weniger differenziert. Dass über Nacht sich dies auf einmal geändert hat war so überraschend wie die Tatsache, dass Atomkraftwerke für Frau Merkel innerhalb eines Tages von „völlig sicher“ zu „unerträglich“ umettiketiert wurden. Heilige können sich halt alles erlauben, das macht ihr Wesen aus.

Diese Hetzjagd erinnert an das Mittelalter, wo jeder, der irgendwie auffällig war, damit rechnen musste, „Hexe“ genannt zu werden und auf dem Scheiterhaufen bei lebendigem Leibe verbrannt zu werden. Sehe ich mir an, mit welchem Hass, welcher Ignoranz, welchem Vernichtungswillen bar jeder demokratischen Kultur Einrichtungen wie die Amadeu-Antonio-Stiftung Andersdenkende verfolgen (natürlich nur im Namen des „Guten“ – wie Hitler, Stalin und Pol Pot auch), dann fürchte ich, dass wir gar nicht mehr weit von neuen Umerziehungslagern entfernt sind – und ganz ehrlich gesagt, fürchte ich mich vor diesen Deutschen mehr als vor jedem Iraker, Syrer oder Afghanen.

Mittelalter – ja, das war das Stichwort, auf das ich gewartet habe. Ich wollte ja über Ihren Job bei der ganzen Aufführung reden – und über ihren sozialen Stellenwert.

Wenn Sie sich mit der Geschichte des Mittelalters beschäftigen, dann stoßen Sie auf den Alltag in dieser Zeit (siehe z. B. DeutschlandimMittelalter), wir finden da den Begriff des „Hörigen“, damals meistens Bauern. Das System des mittelalterlichen Feudalismus war ganz einfach: die Machthaber liehen den Schlägern Land (Land, dass durch blossen Raub angeeignet wurde, die alten Eigentümer kamen zum Teil erst spät davon mit … wenn der Ritter mit Schwert und Schild auf den Hof ritt), damit sie ein arbeitsfreies Einkommen hatten. So läßt es sich Leben. Bezahlt wurde mit Gänsen, Stroh, Schweinen, Kindern, Arbeitsleistung, später mit Geld. Sie kennen das vielleicht aus der Schule: der „Zehnte“ wurde von Staat und Kirche gefordert (siehe Bundesfinanzministerium). Was für ein Paradies – heutzutage zahlen Sie mehr als die Hälfte, also 52 Prozent (siehe z.B. Welt), während die neuen Gutsherren mit 12 Prozent noch nahe am alten Zehnten sind (siehe ManagerMagazin). Ja – die Fronherren sind wieder zurück – und wir sind ihre Roboter (früher: robota). Das haben auch alle verstanden – weshalb die Welt wieder aus den Fugen geraten kann.

Früher war es einfach das Recht auf Bauernausbeutung mit Waffengewalt, für das man sein „Lehen“ bekam, heute bekommt man anstatt Land (und alten Titel) zinsgünstige Kredite (und neue Titel … „Manager“ entsprich hier dem alten „Ritter“) – wenn man zu den Auserwählten gehört, die in den Augen der Geldfürsten brutal genug sind, Rendite zu erwirtschaften. Wie das heute gelebt wird, beschreibt einer dieser neuen Ritter (siehe Spiegel):

„Das fängt schon in der Einarbeitungszeit an: Selbst wenn man für eine mittlere oder obere Managementposition eingestellt wird, muss man erst mal durch die sogenannte Filialphase, das heißt eine Filiale führen. Da geht es nicht darum, das Unternehmen kennenzulernen. Da geht es darum, die Leute zu brechen. „Die müssen erst mal im Schlamm liegen, die müssen fertiggemacht werden – und wenn sie es überleben, dann behalten wir sie“, hat mir einer meiner Vorgesetzten mal gesagt.“

Der Ritter, der zum Beweis der Ernsthaftigkeit des Willes des Gutherrens erstmal den Erstgeborenen Sohn des Bauern erschlägt, um Gefügigkeit zu erzwingen: die Prinzipien sind wieder gleich. Die Worte und Methoden sind seit 1789 (ja – was war denn da gleich nochmal…) softer geworden, Absicht und brutaler Vernichtungswillen zwecks persönlicher Bereicherung sind wieder voll da. Wir haben sogar wieder die „Frontänze“, wo der Bauer zur Belustigung seiner Herren demütigende Tänze aufführen muss (heute geschieht das im Fernsehen bei DSDS, „Bauer sucht Frau“ im Dschungelcamp und ähnlich geistlosen Formaten, mit denen wir aktuell überschüttet werden).

Sie sehen: der Krieg geht nicht nur die Freiheitskämpfer in Mali an, der Feudalismus ist in vollem Umfang wieder da und nährt prächtig die Fettlebe am Ende der Zinsleistungskette. Gut – die Hexenjagd gehört eigentlich nicht zum Mittelalter, sondern eher zur Neuzeit, wo Ärzte und Rechtsanwälte Jagd auf Kräuterweiber machten, weil man gut daran verdienen konnte … aber sie ist halt ein probates Mittel der Unterdrückung im Zuge der gruppenbezogenen Menschenfeindlichkeit – und da ist der Terminus „rechtsoffen“ nicht weniger zu verachten als die Termini „Jude“, „Kommunist“, „Zigeuner“ oder „Hartzer“. Und alle (außer der mutige Linke Wolfgang Streek, siehe FAZ) leben begeistert auf in ihrer Rolle als hörige Fronbürger, marschieren im Gleichschritt mit, suchen selbst ständig neue Fronleistungen, die sie den Herren darbieten können (wie zum Beispiel den „Veganismus“, den wir noch mal gesondert betrachten müssen) und merken gar nicht, in welch´ finstere Zeit sie wieder marschieren, denn der Zinsdurst der Geldsäcke ist ungebrochen: Rente mit 77 wird schon eingeführt in Europa (siehe Focus), Rente mit 85 wird für Deutschland gefordert (siehe Wiwo). Exekutoren, die sich dabei besonders hervortun wie Jens Spahn (siehe Focus) (besonderes Qualitätsmerkmal: bekennender Homosexueller, deshalb ist er auch nicht rechtsoffen, obwohl der die Migrationspolitik Merkels massiver angriff als viele, die als „Nazi“ gelten), zeichen sich vor allem dadurch aus, dass sie selbst so gut wie nie gearbeitet haben (Jens bringt es wenigstens auf ein ganzes Jahr bei einer Bank – plus Lehre, im Alter von 36).

In einem haben sie natürlich Recht: als Fronherr kann man auch mit 99 noch gut kommandieren und kassieren (was die so „ihre Arbeit“ nennen). LKW-Fahrer sind da schon nach zehn Jahren durch („Rücken“).

Kommen wir nach dem Streifzug durch die aktuelle gesellschaftliche Situation – in der Sie erst fertiggemacht werden, um dann bis 85 im Schlamm kriechen zu dürfen, damit der Fronherr in Mali Kreuzzug spielen kann – zurück zu unserer Falschmeldung über die heilige Merkel … und zu meinem Geständnis, dass diese Meldung gar nicht falsch ist. Ein deutsch-afghanischer Medienmanager des Holtzbrinkkonzerns verfilmt ihr Leben für ein internationales Publikum. Der Film kommt im Wahljahr 2017 heraus – und wird die Menschen sicher von der heiligen Angela überzeugen, so dass sie in Strömen zur Wahlurne rennen.

Ein Kommentar aus dem Jahre 2015 dazu (siehe Gastkommentar von „Ghost“ bei Filmstarts.de):

„Meine Kristallkugel sagt mir einen mordsmäßigen Flop voraus. Wieso müssen wir uns mit so einer Propaganda abgeben? Das sind ja Zustände wie 1933. :(„

In der Tat. Oder Zustände wie im Mittelalter.

Reich gegen arm – das Endspiel.

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Samstag, 11.11.2015. Eifel. Bereiten Sie sich schon auf die Apokalypse vor? Kaufen Sie schon Nahrungsmittelreserven, damit es Ihnen nicht so geht wie den Griechen? Wissen Sie überhaupt, was den Griechen passiert ist? In einem Anfall von Wahrheitswahn hat der Spiegel kürzlich einige Fakten über Griechenland veröffentlicht (siehe Spiegel): die Renten sanken um 45 %, die ärmsten Haushalte verloren 86% ihrer Einkommen. Verglichen mit Deutschland wären hätten die Ärmsten einen Hartz IV-Regelsatz von 55 Euro im Monat – was unsere Wirtschaft begeistern würde. Ja – die „Wirtschaft“ (eigentlich nur ein Synonym für zahlungskräftige Lobbygruppen – ich habe in der Eifel mal ein paar „Inhaber“ gefragt: die waren sich sicher, nicht zur „Wirtschaft“ zu gehören) begrüßt Sanktionen, wie sie gegen Russland, den Irak, Griechenland oder deutsche Arbeitslose verhängt werden (siehe OTZ) – ach: hoppla, nein, da begrüßt nur ein Funktionär die Sanktionen gegen deutsche Arbeitslose, die anderen Sanktionen kamen mir selbst in den Sinn.

Im Irak haben Sie 500000 Kinder gekillt (siehe AG-Friedensforschung), die Zahl der Toten in Griechenland oder Russland sind noch nicht ermittelt worden – angesichts der Tatsache, dass der Zusammenhang zwischen Sanktionen (dem Abschneiden der Versorgungsleistungen) und toten Kindern bekannt ist, darf man wohl zurecht den Schluss ziehen, dass Sanktionen heutzutage mit einer Tötungsabsicht gegen die Zivilbevölkerung verbunden sind, oder – wenn ich nach Griechenland schaue – einem Vernichtungsprogramm für Arme gleichen.

Dieses Programm kann man auch in Deutschland erkennen – nur darf man hier nicht drüber reden. Vernichtung gilt erst dann als Vernichtung, wenn sie in Ausschwitz mit Gas an Juden vollzogen wird: darüber wachen die Rechtssozialisten der Republik, die – auf die Folgen von Hartz IV angesprochen – seltsam stumm werden.

Die Frankfurter Rundschau erläutert, wie lebensgefährlich Hartz IV ist (siehe fr-online.de):

Arbeitslosigkeit wirkt sich jedoch auch gesundheitlich aus. Mehrere Studien haben unabhängig voneinander ergeben, dass Arbeitslose besonders häufig und besonders schwer krank sind. Nach einer Studie des Deutschen Gewerkschaftsbundes aus dem Jahr 2010 waren Arbeitslose doppelt so häufig an Krebs und viermal häufiger psychisch erkrankt als Erwerbstätige. Nach einer 2006 veröffentlichten Untersuchung des Institutes für medizinische Psychologie der Universität Leipzig steigt das Sterblichkeitsrisiko von Arbeitslosen bereits kurz nach Beginn der Arbeitslosigkeit deutlich an.

Gründe sind unter anderem Suchterkrankungen, Bluthochdruck bis hin zum Herzinfarkt und Depressionen. Und nach einer jüngst veröffentlichten Studie der Universität Zürich liegt die Suizidrate von Erwerbslosen deutlich über der Suizidrate von Erwerbstätigen. Die „soziale Hängematte“ ist keine.

Eine tödliche Verachtung schlägt jenen Menschen entgegen, die aus der religiösen Anbetung von Arbeit ausgeschlossen sind, getragen von den Besserverdienern des Landes in Politik, Gesellschaft und Medien, Besserverdiener, die ihr Kapital maximal verzinst sehen möchten. Zwecks Kapitalvermehrung stellt ihnen die EZB gerade eine Billion Euro zur Verfügung – eine Summer, mit der man im Schlaf Millionär werden kann. Das werden ja auch viele: die Zahl der Millionäre steigt ständig, ihr Privatvermögen wird 2019 weltweit über 200 Billionen Dollar liegen (siehe Spiegel) – damit können sie die gesamten Waren und Dienstleistungen der Welt mehrfach kaufen. Woher das Geld stammt? Zu 73 Prozent aus Zinsleistungen, wie man sie aktuell aus Griechenland herauspresst.

Menschenleben spielen dabei nur eine untergeordnete Rolle – wenn überhaupt. Sie sollen froh sein, wenn sie noch einen Bullshitjob ergattern – auch wenn ihnen der ihre ganze Lebensqualität wegfrisst (siehe Spiegel). Weltweit haben nur noch 25 % der Menschen einen festen Job (siehe Spiegel), 75 % zittern täglich um ihre Existenz. In Deutschland hat sich die Zahl der befristeten Arbeitsverträge in den letzten zwanzig Jahren verdreifacht, 42 Prozent aller neu abgeschlossenen Arbeitsverträge sind befristet (siehe Law-Blog). Schön, wenn man unter Ratten wäre, die haben jetzt wissenschaftlich bewiesen, dass sie „Empathie zeigen und die Not von Artgenossen wahrnehmen“ (siehe Standard.at) – eine Fähigkeit, die reichen Menschen immer mehr abgeht.

Wundert es einen, das die IWF-Chefin für ihre 37000 Euro im Monat keine Steuern zahlt (siehe t-online)  – aber den Griechen die Existenzgrundlage nimmt? Das ist doch das ganz normale asoziale Verhalten der neuen feudalen Oberschicht, die sich gerade zementiert – und einzementiert. In der Tat bauen sich die Superreichen in Deutschland gerade einen Superbunker – und zwar in der Nähe der Stadt Rothenstein. Schauen Sie ihn sich ruhig mal an, die britische Zeitung Daily Mail hat ein paar Aufnahmen davon veröffentlicht (siehe DailyMail). Bei den Preisen, die dort aufgerufen werden, können die gar keine Steuern zahlen – oder Rücksicht auf die Unterschichten nehmen, jene Unterschichten, die heute noch meinen, durch exesszive Quälerei aus ihren Kindern Geldbarone machen zu können und ihnen deshalb die Ferien stehlen: 55 % aller Eltern pfeifen auf Ferien (siehe Spiegel) – die aus gutem Grund so lange dauern, damit die Kinder auch mal ihre sozialen Qualitäten ausprobieren und zu sich selbst finden können.

Der „run“ auf die Plätze im Superbunker beginnt sehr früh – „the winner takes all“ wird einen von einer Million Menschen dorthin bringen. Der Rest vergeht in der Apokalypse – die scheinbar die Reichen mit ihren unendlichen Informationsmöglichkeiten viel eher kommen sehen als die Arbeits- und Konsumameisen der Unterschicht mit ihrem Trash-TV und staatlichem Beruhigungsfunk, die ganze Generationen zu lebensuntüchtigen Yuppies erzieht, die vor allem eins können: überzogene Erwartungshaltungen perfekt formulieren und mit äußerstem Nachdruck vertreten (siehe Welt) und so völlig fern von jener Welt leben, in denen kriminelle Elemente armen Menschen die Nieren klauen (siehe Spiegel).

Nun denn – zurück zur Apokalypse, auf die sich die Reichen vorbereiten, während die Armen noch vom Aufstieg träumen – einem Aufstieg, für den bei den enormen Zinserwartungen der Reichen überhaupt kein Geld mehr dasein wird.

Die Reichen – wissen halt mehr als wir. Sie wissen, dass das Spiel vorbei ist. Sie haben die Geschichte genau studiert, haben genug Geld, jene Fachbücher zu kaufen, in denen harte Fakten den Rahmen beschreiben, der unsere Zukunft bestimmt. Eins dieser Bücher hat mir jetzt ein Hartz-IV-Empfänger geschenkt – ein Moment, in dem ich meine Armut verwünschte, denn gerne hätte ich ihm das Geld dafür erstattet – was mein Geldbeutel jedoch momentan nicht hergibt. Es kostet hundert Euro, stammt von dem US-Ökonom Guido Giacomo Preparata und lautet „Wer Hitler mächtig machte“. 400 Seiten kompakte Information, die – würde es nach mir gehen – an jeder Schule, jeder Universität und jeder betrieblichen Ausbildungsstätte weltweit gelehrt werden sollten, Informationen, die man im Internet (noch) kaum findet.

Schon recht früh stößt man auf die Information, warum Bismark eigentlich die Sozialgesetzgebung einführte – nicht etwa, weil er das Empathieniveau von Ratten hatte, sondern weil er sah, dass das Gespenst des internationalen Sozialismus den feudalen Gesellschaften jener Zeit den Boden unter den Füßen wegzuziehen drohte. Gut bezahlte Rechtssozialisten wurden dann als „Gegenfeuer“ installiert (wir kennen sie heute als SPD), um die drohende weltweite Allianz von Normalmenschen zu verhindern. Es lohnt sich, dieses Buch zu lesen – auch wenn es einem einen kalten Schauer über den Rücken jagt, wenn man sieht, dass die gleichen Finanzeliten gerade wieder einmal für einen neuen, großen europäischen Krieg trommeln – mit exakt den gleichen Methoden wie zu Beginn des 20. Jahrhunderts, vor dem großen Krieg, dem ersten großen Massenvernichtungskrieg, dessen grundlegenden Elemente man schon 1860-1865 im amerikanischen Bürgerkrieg studieren konnte.

Die Reichen wissen halt, dass die Zeit reif wäre für eine neue internationale Bewegung von Menschen, die kooperativ ein recht vernünftiges Ziel verfolgen, dass Immanuel Kant den „Ewigen Frieden“ genannt hat und eine kooperative, friedliche Gemeinschaft von vernunftbegabten Menschen mit gleichen Rechten beschreibt, die er als unaufhaltsam ansah. Nun – er hatte nicht mit dem Intrigenpotential der (hauptsächlich nichtjüdischen) Hochfinanz gerechnet. Wie beendet man eine solche Gemeinschaft? Man erstickt sie schon im Keim – in dem man sie einfach mal wieder gegeneinander marschieren läßt. Klappte schon zwei mal – die Verdienstaussichten waren phantastisch. Im Superbunker überlebt man die wirren Jahre zudem wie im Urlaub.

Diesmal jedoch – scheinen sie nicht so lange warten zu wollen, bis sich die ersten Ansätze produktiver Kooperation zeigen (wie ich sie z.B. in den umfangreichen Planungen von TREEEC wiederentdeckt habe, mit dessen Initiator man aktuell gerne mal selbst plaudern kann – siehe blog.treeec.xyz).

Die Zeit für Gegenmaßnahmen wird knapp … umso knapper, als das unsere Umwelt die kapitalistischen Produktionsmethoden nicht mehr aushält und wir langsam aber sicher flächendeckend mit Mikroplastik verseucht werden (siehe Zeit), doch noch knapper ist die Zahl jener Menschen, die versteht, dass man sich solchen Problemen besser in Gemeinschaft stellen kann. Lieber träumt man seinen Selbstversorgertraum (also ob die Söldner der Finanzfeudalisten die Ernte nicht mit Waffengewalt an sich nehmen würden), vom Auswandern (als ob es eine Fluchtmöglichkeit vor der Globalisierung gäbe) oder von der Million (mit der man in Deutschland endlich Vollbürgerstatus hätte) … d.h. man spielt das Spiel, dass US-Medien vorgeben: „Einer kam durch“.

Ich denke, diese Botschaft wird mit Absicht verbreitet, um den Solidargedanken im Menschen zu töten – wodurch er sozial weit unter ethische Normen fällt, die selbst im Tierreich Gültigkeit haben. Aber auch vor dieser sozialen Apokalypse kann man sich im Superbunker schön schützen, bis alle Leichen komplett verwest sind.

Und … was waren nochmal Ihre Pläne für die Zukunft?

Ich kann Ihnen noch ein paar Tips geben: gründen Sie doch einfach internationale Solidargemeinschaften mit kapitalunabhängigen Medien, die untereinander in eigener Währung handeln. Sie wären verblüfft, wie viele Freunde sie in der Produktivwirtschaft finden, die unter dem Höhenflug der Finanzwirtschaft ebenfalls leidet – und ebenfalls keine soziale, atomare oder okologische Apokalypse gebrauchen können noch sich einen Platz im Superbunker leisten können. Sprechen Sie doch einfach mal jene 60 Prozent der Deutschen an, die nicht mehr an die Demokratie in Deutschland glauben.

Aber ich sehe: dafür haben Sie keine Zeit: sie müssen Ihre Kinder durch die Ferien peitschen. Ja – Sie haben recht: vielleicht kommt ja eins durch. Vielleicht sogar Ihres.

 

 

 

Notausgang

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© Werner Menne

Warum die Regierungen Bunker bauen und was der Lebensberechtigungsschein aktuell kostet

Mittwoch, 11.April 2012. Haben Sie schon Ihren Bunker gebaut? Nein? Wirklich nicht? Seltsam ... die großen Regierungen der Welt haben angeblich sehr große Schutzräume ... und die reicheren Menschen unter uns sind auch gerade dabei, sich etwas zu bauen - aus gutem Grund, wie es scheint, siehe Manager-Magazin:

Mittwoch, 11.April 2012. Haben Sie schon Ihren Bunker gebaut? Nein? Wirklich nicht? Seltsam … die großen Regierungen der Welt haben angeblich sehr große Schutzräume … und die reicheren Menschen unter uns sind auch gerade dabei, sich etwas zu bauen – aus gutem Grund, wie es scheint, siehe Manager-Magazin:

Die Sonne durchläuft gerade das Solarmaximum, das 2013 einen neuerlichen Höhepunkt erreichen wird. 1859 legte ein Sonnensturm sämtliche Telegrafen lahm. Was wäre, wenn so etwas heute passierte? Wenn die Stromversorgung zusammenbricht, gibt es nichts mehr: Kein Wasser, kein Essen, die komplette Infrastruktur bricht zusammen. Und Leute werden zu Anarchisten, wenn sie nichts zu essen haben. Unsere Schutzräume sind moderne Festungen, in die sich unsere Mitglieder zurückziehen und überleben können, wenn der Rest der Welt brennt. Europa ist sehr verwundbar.

Man würde sich als Bürger eines Landes wünschen, das man über solche Entwicklungen informiert wird. Immerhin haben wir alle unseren Schutzraum – unseren Staat, für den wir viel Geld, Geduld und Lebenszeit opfern, um ihn funktionstüchtig zu halten. Schon klug, so ein Staat: Sinnbild der Überlebenskraft der Menschheit, die als Gemeinschaft Eiszeiten in Hamburg, Säbelzahntiger in Bielefeld oder die Pest in Frankfurt überstanden hat. Einzelgänger hatten da nicht so viel Erfolg.

Heute hat uns der Gemeinschaftsgedanke einen Lebensstandard beschert, wie ihn die Menschheit noch nie kannte – und womit macht man das große Geschäft?

Mit Bunkern.

Ich glaube nicht, dass die Katastrophe plötzlich kommen wird. Es wird sich allmählich entwickeln. Es wird eine Serie von Ereignissen geben. Wir wissen nicht wann, wir wissen nicht, was, aber es ist besser, vorbereitet zu sein als das Nachsehen zu haben. Die Regierungen der Welt haben große unterirdische Schutzräume gebaut. Was wissen die, was wir nicht wissen? Finden Sie es richtig, dass nur die Elite und die Regierung überleben sollen?

Es wird sich allmählich entwickeln. Was wir jedoch zuvor brauchen, ist die Erosion des Gemeinschaftsgedankens. Unser Bunker ist eigentlich unser Staat … aber der versagt zusehends, in Berlin führt er sogar schon offenen Krieg gegen die eigenen Bevölkerung – oder wie soll ich das sonst verstehen, was sich hier laut Welt abspielt:

Noch nie wurden bundesweit so viele Hartz-IV-Empfänger bestraft wie im vergangenen Jahr. Spitzenreiter ist Berlin. Gleichzeitig erhalten Bedürftige immer weniger Geld vom Staat.

Ich kenne da so eine Bedürftige – und auch eine ganze „Bedarfsgemeinschaft“. Eine Modellbauerin mit Kind. Erst Abitur gemacht, dann eine Lehre, Auslandsaufenthalt, letztlich sogar eine eigene Firma. Dann kamen die Computer – und die Ära der Modellbauer war vorbei. Architekten ließen die schönen Modelle am PC entwerfen – niemand brauchte mehr echte Modelle, sieht man auch in dem Artikel des Manager-Magazins: das Luxusinterieur der Privatbunker kann man rein virtuell am eigenen Rechner genießen. Das Ganze war schlecht für handwerklich spezialisierte Fachkräfte, die wurden dann mit 46 Jahren arbeitslos – ein Alter, in dem niemand mehr eine Umschulung bezahlt, keiner einem eine Lehrstelle gibt und auch das Arbeitsamt nur noch eins kann: abstempeln. Die Zeit, wo die Politik wusste, das sie Menschen schützen muss, weil sie im Gegensatz zu Firmen älter und schwächer werden, war vorbei. Die Zeit, wo man die Lebensarbeitsleistung von Menschen anerkannte, war ebenfalls vorbei – die Zeit der Bunker war angebrochen.

Im Dezember bekamen die 3,3 Millionen Hartz-IV-Bedarfsgemeinschaften im Schnitt 807,29 Euro. Das ist so wenig, wie nie zuvor in einem Dezember seit der Einführung des Arbeitslosengeldes II.

Und darauf ist man noch stolz – als Staat.  Man sollte stolz darauf sein, das man von Jahr zu Jahr mehr Wohlstand schafft und den Menschen mehr Geld zahlen kann, nicht aber darauf, das man von Jahr zu Jahr weniger ausgibt – dieses Denken führte 1943 direkt in Gaskammern … die Häftlinge waren zu teuer geworden. Das wissen aber die jungen Politiker von heute nicht, deshalb fällt es  ihnen leicht, wieder Selektionsmechanismen zu entwickeln, die sogar die Kirche beunruhigen.

Im Gegensatz zu der Wirtschaftselite des Landes zeigen sich die Hartz-Abhängigen erstaunlich gesetzestreu, während der Staat wieder zur Folter zurückkehrt … jedenfalls in seinen Gefängnissen. Arbeitslose sind nun nicht gerade die anarchistischen Horden, vor denen man sich im Bunker verstecken muss. Verstecken müsste man sich eher von anderen, die sich bemühen, die anarchistischen Horden vor der Bunkertür gezielt zu züchten, siehe Handelsblatt:

Wer Zeitarbeit stranguliert, läuft Gefahr, die in den vergangenen mühsam gebauten beschäftigungsbrücken für Geringqualifizierte einzureißen. Wer die Berufsausbildung mit Reglementierungen überfrachtet, läuft Gefahr, die mühsam erstrittene Bereitschaft der Betriebe zu einer Ausbildung über Bedarf wieder zu zerstören.

Solche offenen Drohungen kann man sich in diesem Land erlauben: „Haltet die Klappe, oder wir verhartzen auch noch den Rest der Republik!“.  Die Politik gehorcht, druckt Geld, mit denen dann die „Heuschrecken“ zehntausende Wohnungen in Deutschland aufkaufen, bezahlt vom Geld der Steuerzahler, deren Mieten dann bei stetig sinkender Wohnqualität und Serviceleistungen deutlich erhöht werden. Von dem Gewinn kauft man sich dann Plätze in den privaten Bunkern. Die Heuschrecken haben sich auch schon im Nordseewindpark eingekauft und blockieren erstmal Helgolands nobelstes Hotel für zehn Jahre, was dem Tourismus auf der Insel einen derben Schlag versetzt … und mehr Menschen in Hartz IV treibt, auch dank der üppig sprudelnden Geldquellen der EZB, die durch diverse Rettungsschirme noch viel besser fließen.

Gut, das es – mal wieder – neue Griechenlandrisiken gibt und man auch mit Spanien drohen kann, da traut sich keiner, den Heuschrecken den Geldhahn zuzudrehen, auch wenn die noch so viel Realwirtschaft vernichten.

Merkt man nun, woher der Trend zum Bunkerbau kommt?

Die wissen, das sie sich brauchen werden.

Nur wir … wir wissen mal wieder überhaupt nichts, ausser … das unser Bunker gerade ausgeplündert wird, damit viele kleine luxuriös ausgestattet werden können.

Man rechnet damit, das wir ziemlich wütend sein werden, wenn wir nichts mehr zu essen haben, obwohl wir als Staat eigentlich mal superreich waren. Man möchte in Sicherheit sein, wenn die Früchte der aktuellen Politik aufgehen. Vielleicht schafft man ja sogar einen Atomkrieg mit China, die Häufung von Wetteranomalien ist ja auch kaum noch zu verstecken … und dann haben wir da ja auch noch die nicht enden wollende Serie von schweren Erdbeben, die den Planeten seit Jahren zunehmend durchschütteln und Rekordverluste für die Versicherer nach sich ziehen.

Falls das aber alles nicht hilft: gut, dann haben wir noch unsere Politiker und unsere „Wirtschaft“.  Die schaffen den Weltuntergang schon ganz allein.

Schade, das nicht jeder 26000 Euro für einen Platz im ersten Privatbunker des o.g. amerikanischen Unternehmens erübrigen kann, jenes Bunkers, der jetzt schon in „Zentraleuropa“ steht.

Wir würden ihn gut brauchen können.

Jetzt haben wir nebenbei auch den konkreten Preis für unseren „Lebensberechtigungschein“.

26000 Euro.

Und wir wissen, was auf uns andere wartet:

Hunger.

 

 

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