Bilderberger

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Die Wahrheit hinter den letzten Weltkriegen – und dem nächsten.

Dienstag, 6.2.2018. Eifel. Interessieren Sie sich für Wahrheit? Sie arme Seele – besuchen Sie mal ein Einstiegsseminar in Philosophie und die Denker werden Ihnen alle Wahrheiten in der Luft zerreißen. Beliebt war damals ja die einfache Diskussion über einen Tisch – meistens den des Dozenten. Wehe dem, der auf die Frage „Was ist das“ sofort „Tisch“ in den Raum rief: er hatte verloren, bevor er überhaupt angefangen hatte. Wir waren immerhin nicht im Deutschkurs, sondern bei den Philosophen – wo mehr gedacht wird als in der Mathematik (die selbst kaum noch weiß, dass sie eher eine Sprache ist denn eine Wissenschaft).

Über Wahrheit gibt es viele Thesen und Theorien – mehr, als ich hier je hinstellen könnte. Die spannendste These fand ich, dass „Erkenntnisse“ grundsätzlich „einfallen“ – also von einem uns noch nicht näher bekannten höheren Bereich der Existenz geschenkt werden  – dazu gab es in der Wissenschaftsgeschichte Beispiele. Auf der anderen Seite gibt es die Meinung, dass Erkenntnisse – kurz gefasst – „einfach so“ entstehen: quasi aus dem Nichts. Ein quasi göttlicher Akt, dieses Erschaffen von neuen Erkenntnissen aus dem Nichts.

Eine der Wahrheiten, die mir mal als „ganz sicher“ erzählt wurde, war die, dass die „Geschichte immer von den Siegern erzählt wird“. Es war ein Professor für Japanologie, dem dieser Satz wichtig war und der seine Studenten gemahnte, äußerst vorsichtig mit historischen Erzählungen umzugehen: sie sind durch die Bank von den Siegern gefälscht worden. Heute dürfte dieser Mann das nicht mehr sagen: er wäre sofort Verschwörungstheoretiker und seinen Job los. Verschwörungstheoretiker- das wissen wir – sind „eine Gefahr für die Demokratie“ weil sie die Öffentlichkeit fragmentieren (siehe Süddeutsche). Längst ruft man nach einem „obersten Schiedsrichter“ – und das … wie peinlich … aus den Kreisen der Philosophie – der uns sagt, was wahr ist und was nicht (siehe NZZ). Das ist der offene Ruf nach einer Meinungsdiktatur – und er kommt zur rechten Zeit, weil … nun: die historische Forschung langsam die Lügen aufdeckt, die erzählt wurden, um eine Gruppe besonders krimineller Täter zu schützen. Und in der Tat: wer das tut, ist seinen Job los. Sofort.

Sicher, es gibt Unfug- und Mumpitzgeschichten, die jedwede Plausibilität vermissen lassen. „Flache Erde“ – ist so ein Unfug, gleich von Beginn an undenkbar, Nazibasen in der Antarktis oder auf dem Mond, ein immer noch lebender Hitler – alles ohne Substanz. Die Täterschaft bei nine-eleven jedoch: umstritten. Beide Seiten haben sehr stichhaltige Argumente – und ich persönlich neige inzwischen den Kritikern der Bushadministration zu, sehe eine größerer Wahrscheinlichkeit dafür, dass die Bin-Laden-Geschichte ein Fake war – wie die Einzeltäterhypothese bei der Ermordung Kennedys (nun – die Akten dazu bleiben ja auch trotz Trumps entschlossenem Vorpreschen geschlossen – was schon für die normale Alltagsvernunft schwer hin zu nehmen ist: was soll da noch groß herauskommen – außer: das es ganz andere Täter gab, deren Klubs heute noch Macht haben). Was nun regelmäßig geschieht: in jeder ruhigen und sachlichen Diskussion zur Entlarvung von Regierungslügen hat man ganz schnell jemanden an der Backe, der steif und fest behauptet, der Führer säße im Elbenreiche fest und würde bald mit einer Horde Orks Berlin überrennen – und schon ist die ganze Runde diskreditiert. (Nein: das mit dem Führer und den Orks habe ich gerade erfunden, das ist keine neue Theorie!). Hat inzwischen System, das Ganze – weshalb man sich sachlich kaum noch auseinandersetzen kann.

Und dann erzählt man uns natürlich auch noch von unserem schwachen Schimpansenhirn, dass hinter jeder Regung der Umwelt eine Absicht vermutet – ganz automatisch (siehe NZZ):

„Diese Vermutung einer Absicht hinter den Entwicklungen stammt aus unserer evolutionären Vergangenheit: Lieber einmal zu viel an Absicht glauben als einmal zu wenig. Wenn es im Gebüsch raschelt, lieber einen hungrigen Säbelzahntiger oder einen feindlichen Krieger vermuten als den Wind. Sicher gab es auch Menschen, die regelmässig den Wind vermuteten – die konnten sich in 99 Prozent der Fälle zwar die Kalorien fürs Davonrennen sparen, wurden aber irgendwann jäh und unschön aus dem Genpool entfernt.“

Was hier plausibel klingt, hat einen Haken: im Bereich der Natur kommen wir mit Absicht nicht sehr weit, aber in der menschlichen Geschichte schon: hier geschieht gar nichts ohne Absicht – auch wenn mal eine führende Mitarbeiterin von GWUP in einem Interview äußerte, dass „Kriege einfach so wie Naturkatastrophen“ geschehen und dabei ganz außer Acht lies, dass ohne Planung und Absicht nicht ein Soldat existieren würde, seine Ausbildung und Ausrüstung bedarf langer Planung, ebenso gibt es Planungen für jede Form von „Ernstfall“ – und menschliche Entscheidungen, die diesen herbeiführen … es sei denn, man akzeptiert die Sicht indigener Kulturen, die – allgemein gesagt – „böse Geister“ für den dann ausbrechenden Wahn verantwortlich machen, der die Menschen in den Krieg gegeneinander treibt: dann, wenn die Schamanen bei der Abwehr dieser Geister verloren haben. Das möchte ich GWUP aber nicht unterstellen.

Es soll in dieser kurzen Abhandlung nun um Kriege gehen – die letzten beiden Weltkriege. Schon muss man vorsichtig werden: es lauern immer noch finstere Gestalten in der Gesellschaft, die der Faszination des von Gott (bzw. „der Vorsehung“) gesandten „Führers“ erliegen, der alles wieder heil machen wird. Ja – in dieser Hinsicht lebt der Führer noch und genießt sogar bei den slawischen Völkern größte Verehrung (siehe Tagesschau), obwohl die slawischen Völker wie die Juden als „Untermenschen“ der völligen Vernichtung preis gegeben wurden (siehe Zeit):

„Auch die ausführlicheren »Wirtschaftspolitischen Richtlinien des Wirtschaftsstabes Ost, Gruppe Landwirtschaft« vom 23. Mai 1941 nennen »mehrere 10 Millionen von Menschen«, die verhungern müssten, da die agrarischen Überschussgebiete der Schwarzerdezone für die deutsche Versorgung von der russischen Waldzone und den Industriegebieten um Moskau und Leningrad abgeschnitten würden. Auf etwa dreißig Millionen Menschen konkretisierten andere Planungspapiere die Zahl der zu erwartenden Hungertoten.“

27 Millionen Slawen starben allein in Russland, Polen verlor 16 Prozent seiner Gesamtbevölkerung – und das war volle Absicht:

„Die slawischen Bewohner dieses »Lebensraumes«, in den Kategorien der Nationalsozialisten zu biologisch minderwertigem Menschenmaterial erklärt, sollten allenfalls noch in der Zwangsarbeit für die dort siedelnden deutschen Herrenmenschen eine Existenzberechtigung finden.“

Die Zahl der zu Tode gebrachten Menschen übertrifft die Zahl der ermordeten Juden um ein vielfaches – und doch sind sie nicht so in unserem Bewusstsein verankert wie die jüdischen Mitbürger, die der Vernichtungsindustrie zum Opfer fielen – umso irritierender ist es, dass nun gerade Slawen den „Führer“ für sich entdeckt haben. Nun – es ist nur eine kleine Nachricht am Rande, die den kleinen Nebeneffekt hat, dass wir wieder auf die Spur gebracht werden, dass der Slawe an und für sich (und erst recht ihr Oberteufel Putin) nicht alle Tassen im Schrank hat: in einem Land, in dem sich Polenwitze größter Beliebtheit erfreuen (Harald Schmidt: „Kaum gestohlen- schon in Polen“ – um nur ein Beispiel zu nennen) und Polen offenen Rassismus erdulden müssen (ja – da verfüge ich selbst über einige Liveberichte aus der Eifel … die unglaubhaft klingen würde, hätte man sie nicht selbst erlebt) eine passende Geschichte.

Ich merke: es wird Ihnen gerade mulmig zumute – wie immer, wenn die Finger der Geschichte auf einen selbst zeigen. Zeigen wir woanders hin – zu einem jungen Wirtschaftswissenschaftler, der uns eine andere Geschichte der Weltkriege aufzeigt – und deshalb in den ganzen großen Vereinigten Staaten von Amerika keinen Job mehr bekommt und seine Anstellung verlor: Guido Giacomo Preparata, dessen Buch „Wer Hitler mächtig machte“ uns darüber aufklären möchte, „Wie britisch-amerikanische Finanzeliten dem Dritten Reich den Weg bereiteten“ (Perseus Verlag, Basel, hier: 3. Auflage September 2012).

Bevor der deutsche rechtsnationale Block jetzt jubelt (oder die geschulten Geheimdienstler den Jubel dieses Blocks vorspielen): Hitler bleibt auch in diesem Werk ein Teufel, nur wird er auch noch zu einem dummen Teufel. Es ist aktuell nur noch schwer erhältlich (ähnlich dem Werk „Wall Street und der Aufstieg Hitlers“, für dass man bei E-Bay gerade 2000 Euro bezahlen darf – siehe E-Bay) und kostet aktuell 167 Euro – das letzte Exemplar, dass noch erhältlich ist.

Worum es da geht?

Nun: lauschen wir Preparata selbst:

„Zweitens scheint es, als würde eine ins Detail gehende Analyse des Entstehens des Nationalsozialismus gemieden, weil dabei vielleicht zuviel entdeckt werden könnte. Es könnte dabei die Wahrheit zutage treten, dass die Nazis niemals eine Kreatur des Zufalls waren. Die These dieses Buches unterstellt, dass sich die angelsächsischen Eliten über einen Zeitraum von fünfzehn Jahren (1919-1933) in die deutsche Politik mit der bewussten Absicht einmischten, eine reaktionäre Bewegung hervorzubringen, die sie dann als eine Art Pfand in ihren geopolitischen Intrigen verwenden konnten. Als diese Bewegung unmittelbar nach dem Ersten Weltkrieges als religiöse, antisemitische Sekte in der Verkleidung einer politischen Partei (das heißt der NSDAP) auftauchte und Gestalt annahm, nahmen die britischen Klubs sie unter ständige Beobachtung, gingen 1931, als die Weimarer Republik in der Krise zerfiel, dazu über, sie halboffiziell zu unterstützen, und beendeten diese Entwicklung schließlich mit der vorgetäuschten Umarmung der Bewegung in den dreissiger Jahren.“ (Preparata, a.a.O., Seite 20)

Natürlich haben diese Klubs Hitler nicht erschaffen – so fährt Preparat fort – aber sie „haben die Bedingungen geschaffen, unter denen ein solches Phänomen erscheinen konnte“.

Der Hintergrund dieser „Umarmung“ war ein älterer: das britische Empire fürchtet schon seit 1900, dass sich das neue Deutsche Reich Russland annähern würde – eine Allianz, die die Macht des Empire hätte erschüttern können. Was lag näher, als diese beiden Völker immer wieder gegeneinander  zu hetzen, was näher, als einen Irren gewähren zu lassen, der Lebensraum im Osten erobern wollte – und dabei zig Millionen Slawen vernichten?

Wer waren nun diese „Klubs“ – die wir aus vielen trivialen Filmen als frauenfeindliche Plauderstübchen der britischen Oberschicht kennen, wo man bequem zeitungslesend in seinem Ohrensessel saß, Zigarre und Whisky genoss und mit seinesgleichen in Ruhe ein paar klare Worte reden konnte?

„Mit „Klubs“ und „Eliten“ meinte ich die etablierten und selbst erhaltenen Bruderschaften, die die angelsächsischen Gemeinwesen beherrschten. Diese setzten sich zusammen (und tun das noch immer) aus Vertretern von Familiendynastien, die aus den Bankhäusern, dem diplomatischem Korps, der Offizierskaste und der Regierungsaristokratie kamen und die auch heute immer noch fest im konstitutionellen Gewebe der modernen „Demokratien“ eingesessen sind. Diese „Klubs“ handeln, herrschen und vermehren sich und denken wie eine kompakte Oligarchie und kooptieren die Mittelklasse, um sie als Filter und Puffer zwischen sich und ihrem Kanonenfutter zu benutzen: den Gemeinen, den einfachen Menschen. Tatsächlich übt die Wählerschaft im so genannten „demokratischen Verfassungsgebiet“, das heute das avancierte Modell oligarchischer Herrschaft darstellt, keinerlei Einfluss aus und politische Fähigkeit bedeutet hier nichts Anderes als die Fähigkeit der Überredung, die nötig ist, um für (bedeutsame) Entscheidungen, die bereits anderswo getroffen wurden, einen Konsens aufzubauen“ (Preparata, a.a.O., Seite 20-21).

Wild, oder? Eine wirklich wilde Verschwörungstheorie, will man meinen. Eine Theorie, die Preparata über 500 Seiten lang detailliert beweist – und etwas modifiziert, indem er die Ergänzung der britischen Klubs durch adäquate US-Klubs beschreibt. Doch je mehr man in der Welt der Fakten unterwegs ist, umso weniger wird dies eine Theorie. Hören wir dazu Professor Quigley, hier zitiert bei dem deutschen Reichtumsforscher Kryszimanski (siehe UniMünster):

„Carroll Quigley schrieb damals: „Es gibt in der Tat, und zwar seit einer Generation, ein internationales anglophiles Netzwerk, das bis zu einem gewissen Grad so operiert wie die radikale Rechte es sich hinsichtlich einer organisierten kommunistischen Verschwörung vorstellt. Und dieses transnationale Netzwerk, welches ich als die Round Table Groups identifizieren möchte, hat tatsächlich keinerlei Aversionen, mit den Kommunisten oder irgendwelchen anderen Gruppen zusammenzuarbeiten – und tut das auch häufig. Ich weiß von den Aktivitäten dieses Netzwerks, weil ich es zwanzig Jahre lang studiert habe und weil man mir in den frühen Sechzigern erlaubt hat, seine Papiere und geheimen Unterlagen zu studieren. Ich habe nichts gegen diese Gruppen und die meisten ihrer Ziele und bin ihnen und vielen ihrer ‚Instrumente‘ während der längsten Zeit meines Lebens nahe gewesen. Allerdings habe ich mich schon früher und auch in jüngster Zeit gegen einige Aspekte ihrer Politik gewendet … wobei mein Haupteinwand gegen diese Gruppen ist, dass sie unerkannt bleiben wollen, ich aber meine, dass ihre Rolle in der Geschichte wichtig genug ist, um bekannt gemacht zu werden.““
 Das sind jene Gruppen, die analog zu den britischen Klubs in den USA heranwuchsen. Manche dieser Klubs kennen wir mit Namen, Namen, die wir kaum noch erwähnen dürfen, ohne in Gefahr zu laufen, öffentlich als „Verschwörungstheoretiker“ gebrandmarkt zu werden, jene Menschen, deren einzige Leistung es ist, die Verschwörungen der Klubs öffentlich zu machen – Schritt für Schritt. Und diese Wahrheiten kommen Schritt für Schritt auch im Mainstream an, verhaltener, vorsichtiger, weniger bestimmt: aber klar benennbar. Ein Beispiel? Gern (siehe Spiegel):

„Vermögen verhilft zu Unabhängigkeit, Macht – und Einfluss. Global gesehen gibt es durch die Vermögenskonzentration Tendenzen zu Plutokratie und Refeudalisierung.“

Und die Demokratie?

„Die sogenannte Demokratie ist ein Schwindel, die Stimmabgabe eine Travestie. In moderenen, bürokratisierten Systemen, die ab Mitte des 19. Jahrhunderts entstanden sind, ist die Feudalorganisation sozusagen auf die nächtes Stufe gehoben worden. Ein Hauptzweck dessen, worauf sich Thukydides in seiner Epoche als Symomosiai (wörtlich: Austausch von Eiden) – das sind die nicht offen sichtbaren Bruderschaften, die hinter der herrschenden Klasse agieren – bezieht, ist es, das Eintreiben von Renten aus der Bevölkerung (also „freies Einkommen“ in der Form von Zins, Finanzgebühren und ähnlichem Diebstahl) so unergründlich und undurchsichtig wie möglich zu machen.“ (Preparata, a.a.O., Fußnote 2 Seite 24).

Soviel zur Demokratie. Und zu nun Ihnen.

„Der Westen hat sich von einem agrarischen Establishment das auf niedriger technische Stufe auf die Rücken von leibeigenen Knechten aufgebaut war, zu einem hochmechanisierten, postindustriellen Bienenstock herangearbeitet, dessen Stärke auf nicht weniger entrecheten Sklaven mit weißem oder blauem Kragen beruht, deren Leben hypothekarisch belastet sind, um sich in die jeweiligen Modewellen des Konsums einzukaufen. Die Grundherren der heutigen Tage treiben ihre Tribute nicht mehr sichtbar ein, weil sie sich zur Erreichung dieses Zwecks auf die Mechanik des Bankkontos verlassen können, während die Zwischenklasse, in Gestalt von Akademikern und Publizisten, den Synomosiai stets treu ergeben geblieben sind“

Und diese Menschen bekämpfen natürlich jede Aufklärungsarbeit an sich vehement als „Verschwörungstheorie“ – im Dienste der gar nicht mehr so geheimen Bruderschaften.

Eine irre Welt, oder? Erklärt aber, wieso deutsche Panzer gerade Kurden jagen, die wir zuvor mit deutschen Panzerabwehrwaffen ausgerüstet haben, weshalb deutsche Soldaten alternativlos im Bombenkrieg in Jugoslawien dienten, deutsche Truppen in Afghanistan, Mali und vor der Küste Jemens im Einsatz sind: weiter, als Hitler je gekommen ist, während die Oberklasse sich in Thüringen – bezeichnenderweise in alten Nazibunkern – „Wellnessbunker“ zum Überleben baut (siehe MZ).

Und wir? Alle Sklaven? Deshalb auch „Die ärmsten Würstchen der EU“ (siehe Stern). Nun: wir müssen als Menschen wohnen, kommen aber ohne Besitz zur Welt. Schauen Sie mal, wieviele Rechnungen jeden Tag in ihr Haus flattern – und welche Ihnen die zukünftige Bundesregierung bescheren wird (siehe Spiegel):

„Die Aufbereitung von Trinkwasser könnte teurer werden – Schuld ist auch die Landwirtschaft mit ihren Düngemitteln – doch die Kosten sollen nach SPIEGEL-Informationen andere tragen: die privaten Haushalte.“

Die Elite macht den Dreck – wir zahlen brav und alternativlos für dessen Beseitigung. Nur ein Beispiel von vielen. Die Elite macht auch den Krieg – und wir marschieren. Wieder in den gleichen Bahnen wie früher (siehe FAZ):

„Amerikas Verteidigungsminister Jim Mattis hatte angekündigt, die Streitkräfte Amerikas würden sich nach mehr als eineinhalb Jahrzehnten des Anti-Terror-Kampfes stärker auf Russland und China konzentrieren. Die beiden Staaten seien eine wachsende Bedrohung und wollten eine Welt schaffen, die nach ihren autoritären Modellen funktioniere, sagte Mattis anlässlich der Veröffentlichung der neuen Strategie. In dem elfseitigen Dokument werden die Prioritäten für die Verteidigungspolitik aufgeführt.“

Wie schon Zbigniew Brzezinski in seinem Werk „Die einzige Weltmacht“ ausführt – in erschreckender Deutlichkeit – hat das Handeln der USA drei Ziele: „Absprachen zwischen den Vasallen zu verhindern und ihr Abhängigkeit in Fragen der Sicherheit zu bewahren, die tributpflichtigen Staaten fügsam zu halten und zu schützen und dafür zu sorgen, dass die „Barbarenvölker“ sich nicht zusammenschließen.“ (Kopp-Verlag, 4. Auflage 2017, Seite 57-58).

Die Barbarenvölker sind … wie immer … Russland und China. Folgen wir nun den Ausführungen der leider verstorbenen Friederike Beck über „Die geheime Migrationsagenda“ (Koppverlag, 1. Auflage 2016, nur eingeschränkt zu empfehlen, da es krasse Fehldarstellungen enthält: das komplette Kapitel 11 über „Politische korrekten Sex in der Migrationsgesellschaft“ entpuppt sich bei der Quellenkontrolle als glatte Lüge), so macht die Einmischung großer reicher weißer Männer in die Asylpolitik, die Vorbereitung und Steuerung von Masseneinwanderung auf einmal einen tiefen Sinn: zum Einen haben wir wieder eine Partei, die am äußersten rechten Rand wächst und für allerlei Unfug benutzbar ist (hier vor allem der immer mächtiger werdende „Flügel“) – eine voraussehbare Reaktion, wenn man bedenkt, dass es sich hier um eines der dichtbevölkersten Länder der Welt handelt, in dem das Migrationsexperiment unvorbereitet gestartet wurde (Kanada, Neuseeland, Australien und die USA liegen unterhalb der durchschnittlichen Bevölkerungsdichte, Deutschland hat das 5-6 fache der durchschnittlichen Bevölkerungsdichte) – zum anderen bekommen wir mehr „Kanonenfutter“ … nicht umsonst wurde von Jochen Bittner (ich darf nicht sagen, welchen transatlantischen Klubs der angehört – da gabe es schon mal eine Auseinandersetzung mit der Satire-Sendung „Die Anstalt“ und es wurde verboten, darüber zu reden) kurz nach der Öffnung der Grenzen die Aufstellung einer „deutsch-syrische Brigade“ gefordert, die aus der deutschen Armee eine ganz besondere Einheit machen sollte (siehe Zeit):

„Die Bundeswehr jedenfalls bekäme mit einer Öffnung für Flüchtlinge die Chance, die kulturell kompetenteste Truppe für die Dauerkrisenregion des Mittleren Ostens zu werden: mit nicht nur den meisten regionskundigen Soldaten, Übersetzern und Aufklärern, sondern auch mit dem besten Frühwarngefühl für falsche Wege.“

Und damit hätten wir eine Einheit, die auf dem „Eurasischen Schachbrett“ (Brzezinsiki, a.a.O., Seite 539) ideal an der Südfront einsetzbar wäre – während Europa die Westfront bildet und Japan die Ostfront. Und dann: marschieren wir wieder gegen die Slawen – und die Gelben. Die alten Feinde des britischen Empire.

Wie seit über einhundert Jahren schon – als wäre nichts geschehen.

Aber man weiß auf einmal, warum aus einem einst geachteten Politiker der Russenteufel Putin wurde: man braucht solche unmenschlichen Feindbilder, um die Massen für den Krieg zu begeistern, der  – natürlich – wie immer in Russland ausgefochten werden wird.

Es bleibt nicht unbemerkt, das wir medial wieder auf den Krieg vorbereitet werden (siehe Zeit):

„Ebenso bemerkenswert: Das Misstrauen in die Medien und in den Westen nimmt mit der Höhe des Bildungsabschlusses und des Einkommens zu. Am höchsten ist die Zahl derjenigen, die die Medienberichterstattung für einseitig und politisch gelenkt halten, bei den Befragten mit Abitur und Hochschulabschluss sowie dem höchsten Monatseinkommen. Tendenziell ähnlich ist es bei der Frage, ob der Westen oder Putin für den Konflikt mit Russland hauptverantwortlich ist.“

Es sind nicht die Dummen, die misstrauisch werden – doch dürfte es zu spät dafür sein.

Die Würfel in den Klubs sind gefallen.

(Foto: Grabstätte für russische Kriegsgefangene in der Eifel)

 

Bürgerkrieg und Hexenjagd in Deutschland: die unaufhaltsame Dämmerung der totalitären Kultur

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Freitag, 29.7.2017. Eifel. Willy Wimmer hat mir ein Buch geschenkt. Sein Buch. Akte Moskau heißt es, erschienen dieses Jahr im Zeitgeistverlag. Ich habe spontan meine Lesepläne umgebaut und muss sagen: es hat sich gelohnt. Willy Wimmer? 33 Jahre im Deutschen Bundestag – für die CDU. Parlamentarischer Staatssekretär im Bundesministerium für Verteidigung und Vizepräsident der Parlamentarischen Versammlung der KSZE/OSZE. Was machen die? Mit 57 Mitgliedstaaten daran arbeiten, dass eine Milliarde Menschen in Frieden leben können (siehe osce.org). War auch für den Mittelmeerraum/Nordafrika angedacht – doch die USA hatten daran kein Interesse … dabei sieht man heute, wie dringend das gebraucht worden wäre, um Kriege zu verhindern.

Schon jetzt kann ich sagen: es lohnt sich, das  Buch zu lesen. Man erfährt nebenbei von einem kleinen Eklat: während einer militärischen Großübung wurde von unseren Verbündeten der Atomangriff auf Dresden und Potsdam simuliert, fester Bestandteil der militärischen Abwehrplanung – Willy Wimmer bewog die Bundesregierung zum Ausstieg. Man erfährt, dass schon damals die Bundesregierung nicht erfreut davon war, wenn Bundestagsabgeordnete zu viel wussten (was damals noch üblich war) und lieber „Regierungswissen“ für sich behalten hätte (was man auch „Herrschaftswissen“ nennt und in einer Demokratie nichts zu suchen hat). Wie das heute ist: einfach mal die Interviews zu Abgeordneten angesichts der Bankenrettung anschauen – die wissen nichts mehr, stimmen dafür für alles.

Es ist sehr entspannend, wenn man im Plauderton erfährt, was für ein bescheidener Charakter der viel gehasste Putin ist – der einen ganz anderen Auftritt hinlegt als seine westlichen Kollegen: menschennah, bescheiden, freundlich und verbindlich. Es wundert ein wenig, dass nicht ganz breit in der Öffentlichkeit diskutiert wurde, dass die USA sich aus allen Friedensprozessen verabschiedet hatten (die Folgen davon sieht man in Nordafrika, dem Balkan und der Ukraine) und auch 1990 die enge Zusammenarbeit mit der BRD aufkündigten – was erklärt, warum wir nun wie Irak und Nordkorea abgehört werden, ohne dass die Bundesregierung sich aufregt: unser Atompapa hat uns aus der Familie herausgeschmissen, schickt uns aber Privatdetektive hintereher.

Es ist erfreulich, einen Mann zu lesen, der Ahnung hat – und nicht nur Meinung. So etwas macht ihn heute schon verdächtig. Früher hätte man ihn „links“ geschimpft, heute „rechts“. Das passt auch, wenn man sich den USA anbiedern will: neben dem Kampf gegen den Sozialismus haben die sich den Kampf gegen Nazis auf die Fahne geschrieben, Filme, Bücher, Theaterstücke formen einen gigantischen Mythos des heldenhaften Kampfes der kleinen US-Kavallerie gegen die überlegenen, unmenschlichen, sadistischen Schlächter der Waffen-SS – einen Feind, den man insgeheim bewundert und dessen Kriegsstrategien noch heutzutage an allen militärischen Akademien gelehrt werden: „Blitzkrieg“ hatte gezeigt, wie eine unterlegene Armee mit durchschnittlichem Material unglaubliche Erfolge erzielen konnte – das lernt jeder US-Offizier und ist voller Bewunderung. Doch davon lesen wir selten in unseren Medien.

Ein Satz von Willy Wimmer ist mir besonders hängengeblieben … bzw eine Frage (a.a.O., Seite 58):

„Was hat sich in unserem Land eigentlich so verändert, dass die Bundeskanzlerin die Motive für ihr Handeln oder Nichthandeln nicht öffentlich darlegen muss? Rede und Antwort stehen: das zeichnet ein demokratisches Gemeinwesen schließlich aus.“

Ganz richtig – und deshalb darf es auch keine geheimen TTIP-Verhandlungen geben, keine vier-Augen-Gespräche mit dem US-Präsidenten, über deren Inhalt wir nichts erfahren, keine geheimen Bundeswehroperationen in der Ukraine, keine privaten Geburtstagsfeiern im Kanzleramt mit dem Hochadel der Wirtschaftsverbrecher und Steuerhinterzieher.

Und doch gibt es das alles.

Wir wissen, dass Deutschland lückenlos von der NSA überwacht wird: hier macht niemand auch nur ein Telefonat, ohne dass ein Geheimdienst mit nicht immer ehrbaren Absichten davon erfährt. Wir wissen von dem wahnhaften Mythos der USA, einen ewigen Krieg gegen den Nazi zu führen (den man insgeheim bewundert und dessen Methoden zur Bevölkerungskontrolle man – neben dem Blitzkrieg – auch gerne nachahmt – aber über die „Homeland-Security“ dürfen wir ja ebenfalls kaum reden).

Was hat sich eigentlich in unserem Land so verändert … seit 1990?

Nun – wir haben eine Bundeskanzlerin und einen Bundespräsidenten aus den neuen Bundesländern, die einen frischen Wind in die Politik gebracht haben. Darf ich vermuten, dass hier auch ein großer Einfluss aus den USA eine Rolle spielte – jenen USA, die viel diktiert haben, um ihre Zustimmung zur Wiedervereinigung zu erhalten? Verschwörungstheorie? Ich bitte Sie: da die Regierung immer mehr privates Herrschaftswissen anhäuft und die offene Kommunikation mit dem Volk zugunsten der Austeilung von Parolen und Sprechblasen aufgegeben hat, bleibt mir auf dem Weg zur Wahrheitsfindung gar nichts anderes übrig, als Theorien zu bilden – und Willy Wimmer zu lesen.

Wir haben uns von der sozialen Marktwirtschaft verabschiedet und uns in Richtung US-System auf den Weg gemacht: der deutsche Sozialstaat war dem Bankenclan schon immer ein Dorn im Auge, er schützte die Deutschen vor der Ausbeutung ihrer Lebenskraft durch skrupellose Geschäftemacher. Statt Sozialstaat haben wir nun eine eigene „Homeland-Arbeits-Security“, die pauschal Hausarrest verhängt, allgemeine Reiseverbote erteilt und verdeckte Todesurteile (vornehm: Sanktionen genannt) aussprechen kann, um die Masse der Bevölkerung zu disziplinieren. Absolute Befehlsgewalt wegen Leistungsverweigerung – als ob nicht jeder von denen gerne ein Jahresgehalt von 100 000 Euro hätte. Wissen Sie eigentlich, wie viele Deutsche 2012 in den Archiven der ARGE erfasst waren? Schade, dass wir uns nicht live sehen, ich würde sie gerne raten lassen. 42 Millionen waren es 2012. Nicht alle sind arbeitslos – aber existieren in ihrem Lebensumfeld. 42 Millionen absolut gläserner Bürger – weil die Kinder Hartz IV beantragen. Macht Ihnen keine Sorge? (die Zahl entstammt einem Artikel von Alan Posener über Beamte, von einem Beamten im Jobcenter, der die Zwangsenteignungen von Arbeitlosen „pervers“ nennt, siehe Welt).

Was hat sich noch geändert?

Nun – wir dulden seit Jahrzehnten subersive Lobbyorganisationen, die ungehemmten Zugriff auf höchste Regierungsämter haben und deren Aktivitäten … wie üblich … geheim sind. Sie sind öffentlich bekannt – doch nichts kann sie dazu zwingen, ihre Aktivitäten öffentlich zu erklären. Trilaterale Kommission, Atlantikbrücke, Bilderbergertagung: unsere politische Welt ist völlig durchsetzt von undurchschaubaren Netzwerken höchster staatlicher, militärischer, politischer, wirtschaftlicher und gesellschaftlicher Macht, die die absolute Kontrolle über die Geschicke der Völker ermöglichen … weshalb wir es fraglos hinnehmen, wenn Fußballer und Sangeskünstler eine breite mediale Front bekommen, um politische Urteile zu fällen (oder für Konsumartikel Reklame machen) … obwohl sie von der Thematik keine Ahnung haben. Da könnte man besser meine Kinder fragen, die werden vom System nicht fürstlich für ihre Meinung belohnt. Es wird doch wohl nicht einen unter Ihnen geben, der die Märchen glaubt, dass all´ diese teuren Treffen nur aus Jux und Dollerei finanziert werden (mal abgesehen davon, das wir unsere Politiker nicht dafür bezahlen, dass sie mit unbekannten Gruppen aus unbekannten Gründen unbekannte Themen behandeln – aus völlig unbekannten Motiven heraus). Nein: das ist noch keine Verschwörungstheorie – ich kritisiere nur allgemein den Rahmen, der ist schon daneben, selbst wenn die nur über die Qualität der gereichten Buttercremetorte diskutieren.

Wir wissen über die „Plutonomie“ Bescheid. Wir wissen, dass z.B. die Atlantikbrücke sich als Agenten dieser Plutonomie verstehen (ja- ich drehe den Spieß hier mal um … und frage mich nebenbei, wo denn unsere Moskau- und Pekingbrücken bleiben), die die Interessen der zweihundert reichsten Familien der USA in Deutschland vertreten – und eine enormen, ja, beherrschenden Einfluss auf Politik, Wirtschaft und Gesellschaft ausüben, so sehr, dass unsere „soziale Marktwirtschaft“ in einem Putsch (oder Blitzkrieg) einfach hinweg gefegt werden konnte. Als ausführendes Organ dieser Macht braucht ein Bundeskanzler wirklich nicht mehr mit dem verhartzen Volk zu reden – im Gegenteil, Zug um Zug wird der Bürger in die Enge getrieben, von Agenten der Plutonomie an der Nase herumgeführt, einfach mit dem Ziel, an sein Geld zu kommen – was schon großflächig gut gelungen ist. Übrigens – nicht dass wir uns falsch verstehen (ich muss mich hier gegen aufdringliche Leser von Rechts schützen, die hier gerne mal herumwildern): „Plutonomie“ ist ein Begriff, den amerikanische Banken (Citybank) erfunden haben – er hat nichts mit dem Märchen der großen jüdischen Weltverschwörung zu tun, das Kapital in den USA (und die politische Macht) ist WASP: white anglo-saxon Protestant … und somit nicht jüdisch. Doof für eure Märchen, aber das ist halt Fakt.

Zurück zu Deutschland, zurück zu der Frage, was sich hier geändert hat.

Ich finde, die Antwort ist einfach: wir fallen – diesmal unter dem großen Banner des Kampfes „gegen Rechts“ – wieder zurück in urfaschistische Verhaltensweisen. Es gibt nur noch „gut“ (der Gutmensch) und „böse“ (der Nazi), wir haben ein Konfliktlösungsniveau und soziales Klima wie zu Zeiten der Hexenverbrennungen: es reicht ein Ruf – „die ist eine Hexe“ – und der Mob marschiert los, Folter, heiße Glut und gellende Schreie im Sinn. Ja, hört sich hart an: aber so endet Hysterie, wenn man sie nicht frühzeitig bremst, brennen lebendige Menschen an Laternenpfählen (oder in Gaskammern). Ein Grund, weshalb ich den „Gutmenschen“ sehr skeptisch betrachte, weil er ohne Selbstreflektion irgenwelchen Parolen hemmungslos und voller Inbrunst hinterher rennt – wie den Befehlen seines Führers. Demokratie aber – ist anders. Demokratie ist das harte Ringen um eine für alle tragbare und lebensfähige Wahrheit, eine Wahrheit, die auch den politischen Gegner einschließt; Demokratie ist Erörterung – und kein Parolenbrüllen.

Beispiele für die Hexenjagd?

Gern. Ich bleibe bei der Linkspartei – normalerweise sollte man dort eine Bastion der Vernunft, des Verständnisses und der Menschenliebe vorfinden – erst recht, wenn man schaut, was einst Basis dieser Bewegung war. Da haben wir aktuell eine Sarah Wagenknecht (diese Frau habe ich mal live erlebt – ich finde ihre Reden aber nicht so zündend), die „Hexe“ geworden ist. Bevor wir jetzt alle wieder in den Hysteriemodus verfallen („verbrennt die Hexe!!!!“), will ich ganz kurz auf der Metaebene bleiben. Was ist geschehen? Frau Wagenknecht hat die Allmacht Angela Merkels öffenlicht angezweifelt – und wird dafür von einer breiten Front ihrer eigenen Parteigenossen und einer breiten Front merkeltreuer Medien angegriffen (siehe Spiegel) … dabei sollten diese Lumpenluschen doch eigentlich Opposition sein. Was hat sie eigentlich gesagt, diese Sarah Wagenknecht, die das erstaunliche Potential hat, durch nüchterne Faktenanalyse auch Unternehmer und politische Gegner zu beieinflussen (siehe Spiegel):

„Die Ereignisse der letzten Tage zeigen, dass die Aufnahme und Integration einer großen Zahl von Flüchtlingen und Zuwanderern mit erheblichen Problemen verbunden und schwieriger ist, als Merkels leichtfertiges ‚Wir schaffen das‘ uns im letzten Herbst einreden wollte.“

Die Aufnahme und Integration von 1,5 Millionen Menschen – viele traumatisiert, einige hochfanatisch, einge mit völlig überzogener Anspruchshaltung – soll irgendetwas anders sein als hochproblematisch? Dieses Mammutprojekt soll durch eine einzige Parole „wir schaffen das“ zu lösen sein? Ich kenne Menschen, die arbeiten – leidenschaftlich und mit hoher Motivation – vor Ort an der Integration im Rahmen der Erwachsenenbildung … und sind verzweifelt, weil die jungen Männer von Frauen keine Anweisungen entgegennehmen. Man ist hoch geachtet als Lehrer – aber halt „Frau“. Also: vier Kamele wert. Zudem … haben wir hier eine Million pubertierender Jünglinge ohne Aufsicht, weitab von ihren Eltern, denen sie Respekt schulden – völlig ohne Blick auf Religion, Herkunft, Hautfarbe muss man sagen: jeder Pädagoge, jeder Lehrer auf Klassenfahrt weiß, wie brisant so eine Mischung ist – selbst wenn es eine Million Biodeutscher wären. Und machen wir eigentlich wirklich viel anderes, als sie in ein Lager zu sperren und sich allein zu überlassen? Dieses „wir schaffen das“ reicht noch nichtmal aus, den neuen Bürgern die Benutzung einer mitteleuropäischen Toillette zu erklären … weshalb sie dann aus reiner Not die Duschrinne dafür benutzen, worüber sich dann gleich jeder aufregt (ja: das erlebt man in der Eifel). So – schaffen wir gar nichts.

Aber vielleicht will man ja auch gar nichts schaffen – bis heute hält Angela Merkel geheim, welche Absichten ihr spontaner Entschluss, geltendes Recht zu brechen, verfolgte. Dafür aber … bereitet man sich gezielt auf einen Bürgerkrieg vor, der … Reichen einen ungeheuren Vorteil verschafft, wenn das Volk wirklich völlig ausrastet. Einerseits – wird eine Privatarmee geplant (siehe NTV):

„Laut Grundgesetz darf die Bundeswehr nicht im Inneren eingesetzt werden. Um im Krisenfall trotzdem schnell reagieren zu können, hat die Bundesregierung offenbar Pläne zur Aufstellung einer Reservisten-Armee in der Schublade.“

Begründet wird dieser Schritt durch „islamistisch motivierte Anschläge“… die man auch als Ausraster von Pubertierenden interpretieren könnte – wenn man wollte.

Doch man will noch mehr (siehe NTV):

„Die Bundeswehr will sich künftig für Flüchtlinge öffnen. Diese sollten in zivilen Fähigkeiten ausgebildet werden, so Verteidigungsministerin von der Leyen.“

Eine deutsch-syrische Brigade wurde von Jochen Bittner schon vor über acht Monaten gefordert (siehe Zeit) – ja, jener Bittner, dessen Vernetzungen die ZDF-Sendung „Die Anstalt“ so unvorteilhaft dargestellt hatte, dass Aussagen darüber nun verboten sind.

Wissen Sie, was ein anderes Wort für diese Armee aus Syrern ist, die im Inneren eingesetzt werden? „Fremdenlegion“. Junge Menschen ohne Verankerung in einem fremden Land an der Waffe auszubilden und gezielt Einheiten aus ihnen zu machen, stellt eine gewaltige Bedrohung der Bevölkerung dar, die in dieser besonderen Brigade keine Brüder, Onkel, Vettern oder Cousins hat, vom Idealbild des „Bürgers in Uniform“ verabschieden wir uns damit völlig, denn: diese Rekruten sind gar keine Bürger.

Umso mehr beunruhigen mich dann Wimmers Worte, dass bei strategischen Planungen auch Flüchtlingsströme genauestens eingeplant werden. Diese Flüchtlinge – und die Art, wie sie als heilige Kühe behandelt werden – werden das Gesicht des Landes verändern, das wurde ja schon gesagt. Aber vielleicht ganz anders, als man sich das vorstellt. Heilige Kühe? Ja – wer etwas „gegen Flüchtlinge“ sagt, ist eine Hexe. Es reicht sogar schon, wenn man „Flüchtling“ sagt. Soviel Politikunterricht hat hier wohl niemand mehr, um sofort umsetzen zu können, zu welcher Form von Politik Denk- und Sprechverbote gehören – völlig unabhängig, welches Thema es betrifft. Da soll wieder stramm im Gleichschritt marschiert werden – und Linke sorgen für Disziplin in Reih´ und Glied.

Das Ziel ist klar und wird auch offen formuliert: Bürgerkrieg. Das jedenfalls will der „IS“ in Europa erreichen (siehe Spiegel). Es ist jedoch nicht der IS, der den Irak destabilisierte – und Syrien oder Libyen. Es ist auch nicht der IS, der den Ausnahmezustand für Frankreich erklärte. Es ist auch nicht der IS, der wegen 1000 Putschisten (viele davon Wehrpflichtige ohne Ahnung) 10000 Soldaten und 50000 „sonstige“ verhaften läßt – verhaften und foltern (siehe Spiegel).

Ach ja: heilige Kühe. Als Antifaschist habe ich etwas gegen die Implementierung von Herrenmenschen – denn damit fängt der ganze Wahnsinn an: mit den „besseren“ Menschen. Wenn sich eine Sprecherin der Linksjugend bei ihren Vergewaltigern bedankt (siehe z.B. mmnews) und so Vergewaltigung als nebensächliches Kaverliersdelikt darstellt, dann haben wir wieder Herrenmenschen im Land – und die waren schon als „groß-blond-blauäugig“ eine absolute Seuche – ich nehme nicht an, dass die in anderen Farben besser sind.

Wir erleben die Widergeburt eines abscheulichen Totalitarismus im Land, der „Refugees“ nur als willkommens Mittel missbraucht, eine ganz neue Staatsform durchzusetzen, eine „urdeutsche“ Staatsform. Urdeutsch? Ja, das habe ich von einem Syrer gelernt, der unseren Wahn – akademisch geschult – etwas von außen beobachtet (siehe audiatur-online.ch):

„Ich lebe seit 54 Jahren unter Deutschen und auf der Basis dieser Erfahrung glaube ich, ein Urteil fällen zu können. Ich beobachte, dass die Deutschen unausgeglichen sind. Entweder sie sind für etwas oder dagegen. Ein Mittelmass gibt es nicht. Das sage aber nicht nur ich. Zwei deutsch-jüdische Philosophen haben dasselbe beobachtet. Helmuth Plessner schrieb, dass die Deutschen immer wieder «dem Zauber extremer Anschauungen verfallen». Theodor W. Adorno spricht von einer deutschen Krankheit, die er «Pathos des Absoluten» nennt.“

Der neue „Jude“, die neue „Hexe“ wird als „rechts“ bezeichnet (war früher gleichbedeuend mit „Kommunist“) – ohne ihm die Chance zu geben, seine politische Position zu erklären, ohne ihm einen Prozess zu gestatten, in dem er seine Meinung differenziert darlegen kann, ohne Erörterung des für- und widers seiner Ansichten: eine totalitäre Kommandowirtschaft etabliert sich, die nun bald auch ihre eigene Privatarmee im Inneren einsetzen kann … wenn sie will.  Es läuft auf einen Bürgerkrieg hinaus – für den sich die „Elite“ jetzt schon rüstet (siehe hierzu auch: Informationsstelle für Militarisierung zur laufenden flächendeckenden Militarisierung der zivilen Bereiche der bundesrepublikanischen Zivilverwaltungen).

Was charakterisiert den Feind?

Die Ablehnung des totalitären Führungsanspruches der Bundeskanzlerin. Völliger Irrsinn, oder? Wird – so sieht man an der Kritik der Linken an Frau Wagenknecht – auch von führenden Linken getragen, die sich hemmungslos hinter die Bundeskanzlerin stellen. Soviel zu unserer „Opposition“.

Da nun der Autor dieser Zeilen auch unter Verdacht gerät, eine jüdisch-kommunistisch-rechte Hexe zu sein, ein paar persönliche Worte über meine Erfahrungen vor Ort. Mein privater Park (das Freibad in dem Dorf Rurberg, wo ich meinen Sommerurlaub verbringe) ist voller Menschen aus Kriegsgebieten. Es ist ein unglaublich schönes Gefühl, die Frauen und Kinder zu sehen, die hier Sonne und Natur genießen können – fernab der Bomben der durchgeknallten Großmächte. Es ist unterhaltsam zu sehen, wie die Refugee-Jungmannen splitternackt (nein, ist hier nicht erlaubt) in den See springen und sich mit den gleichen pubertären Allüren gebärden wie ihre biodeutschen Altersgenossen (was in meinen Augen das wirkliche Problem ist – wäre Mama in der Nähe, würden sie sich anders verhalten – aber Mama ist ja in Syrien, dem Irak oder Afghanistan … wird also Zeit, sie einzuladen, um nach ihren Kindern zu schauen). Gleichsam macht es sehr nachdenklich, dass völlig irritierte Verhalten von gläubigen Familien beobachten zu müssen, die züchtig gekleidet neben fast völlig nackten deutschen Badenixen lagern und keine Sprache finden, das ihren ebenfalls sehr züchtig gekleideten Kindern erklären zu können. Seltsam ist die Erfahrung, dass die Flüchtlingshilfe vor Ort (CDU-Mitglieder und ihr nahestehende bürgerliche Kreise) meine Mitarbeit bei der Sprachschulung ablehnen und keinen Bedarf für meine Kleiderspenden sehen … dafür war ich wohl zu links, Flüchtlingshilfe soll von der CDU besetzt werden.

Dabei denke ich dann an die Kinder, die immer noch im Mittelmeer ertrinken – und die ich lieber ausgelassen mit ihren deutschen Freunden im Park spielen sehen würde: da geschieht Integration ganz automatisch. Das weiß auch die Regierung (siehe Zeit):

„Hundert Familien ließen sich besser integrieren, als hundert allein reisende Männer. „Die Kinder haben eine hohe Integrationskraft“, betonte Schwesig. „Sie leben sich schnell in Kita und Schule ein und bauen ihren Familien Brücken.““ – so Frau Schleswig, deren Meinung nicht als rechtsradikal gilt, obwohl man sie leicht „gegen Flüchtlinge“ interpretieren könnte. Nun – Minister dürfen das vielleicht, trotzdem hat die Regierung beschlossen, den Familiennachzug auszusetzen … was deutlicher als alles andere zeigt, dass hier keine humanitären Absichten im Spiel sind, allen Propagandasprüchen zum Trotz.

Im Park erlebe ich einen alten Traum – den Sieg der Vernunft, die Etablierung einer planetaren Zivilgesellschaft, die Gestaltung eines „ewigen Friedens“.

Doch in den Medien erlebe ich die Etablierung eines (urdeutschen?) Wahns, die Herrschaft des Irrsinns, des willkürlichen Aburteilens, die Rückkehr des Kadavergehorsams und der öffentlichen Hexenjagd auf Andersdenkende.

Das dies nicht durch Zufall geschieht, sondern Teil eines größeren strategischen Planes des US-Militärs und staatstragender Kreise ist, ist eine Vermutung, die sich durch die Lektüre von Willy Wimmer nahezu aufdrängt. Ob es wahr ist, wäre zu erörtern.

Aber … das dürfen wir ausch schon nicht mehr.

Was wir nun brauchen, ist ein Aufstand der Anständigen (die gerne aus jeder Partei kommen können – außer NPD, dort gibt es keine Anständigen, meiner Meinung nach) – gegen den Putsch der kriegslüsternen Irren und ihrer treudoofen Mitläufer.

Aber dafür haben die Menschen jetzt schon zuviel Angst….was sehr bezeichnend ist.

Der Marschtritt der totalitären Kultur schüchtert halt alle ein … weshalb nun aktuell ein Buch über islamischen Faschismus nicht veröffentlicht wird. Aus Angst (siehe Spiegel).

Bilderberger 2016: die wichtigsten Themen

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Freitag, 3.6.2016. Eifel. Nächste Woche ist wieder Bilderbergtreffen. Sicher fiebern Sie diesem Ereignis genauso entgegen wie der EM? Quatsch – Scherz beiseite. Bilderbergerköpfe gibt es nicht auf Kinderschokolade – dabei gehörten sie genau dorthin. Unglaublich: da trifft sich eine Gruppe von Menschen – von politisch und gesellschaftlich einflussreichen Menschen – ganz öffentlich Jahr für Jahr und kungelt dann im Geheimen herum, ohne dass das irgendjemand stört – so, als wären wir eine Geheimbunddemokratie, die von unbekannten Gestalten aus dem Hintergrund regiert wird. 2008 verlieh die Frankfurter Rundschau diesen Leuten sogar den Titel einer „Weltmacht“ (siehe Frankfurter Rundschau):

„Trotz der Geheimniskrämerei: Bilderberg ist keine große Verschwörung, sondern verweist im Wesentlichen auf eine Art vom vorgelagerten, wenig demokratischen politischen Formationsprozess. Aufgrund des Einflusses und der Hochrangigkeit der Teilnehmer ist davon auszugehen, dass die dort geäußerten Ideen auch in die gesellschaftspolitische Realität eingewoben werden.“

Dieser Satz ist ein absolutes Kunststück: erst wird erklärt, es gäbe keine Verschwörung – und dann wird die Verschwörung mit anderen Worten erläutert. Ein „wenig demokratischer politischer Formationsprozess“ beschreibt nicht weniger als eine Geheimregierung hinter den Regierungen – und demaskiert unsere Demokratien als reine Fassade. Ja: das ging schon 2008, ist heute noch perfekter organisiert. Wenig überraschend: alte Feinde der Demokratie sitzen wieder am Spieltisch:

„130 Persönlichkeiten aus Politik, Wirtschaft, Militär, Adel, Forschung und Medien.“

Ja, Sie lesen richtig: der Adel ist wieder da! Versammelt die Funktionäre der demokratischen Republik um sich, um der ganzen Angelegenheit wieder den richtigen, feudalen Kurs zu geben: das Volk muss beherrscht werden, das Volk will beherrscht werden … und das Volk kann beherrscht werden.

Organisiert wird das Treiben von den neuen Haushofmeistern der Macht (siehe Handelsblatt):

„Organisiert wird das geheime Treffen von einem Lenkungsausschuss unter Führung von Henri de Castries, Vorstandschef des französischen Versicherungskonzerns Axa. Dem Lenkungsausschuss gehören auch eine Reihe von Bankern führender Investmentbanken wie Goldman Sachs, Morgan Stanley und Lazard sowie Ex-EZB-Chef Jean-Claude Trichet und der frühere Deutsche-Bank-Chef Josef Ackermann, aber Alcoa-Chef Klaus Kleinfeld und der EADS-Chef Thomas Enders.“

Ich sage es gleich: da hat kein Politiker etwas zu suchen. Was würden Sie davon halten, wenn ihre Angestellten während der Arbeitszeit drei Tage lang zu einer privaten Party gehen würden? Wir bezahlen die Leute fürs Arbeiten, nicht fürs Schaulaufen in der Nobelherberge. Gleiches gilt für unser Militär. Als Medienmensch hätte ich da auch nichts verloren: wenn ich nicht darüber schreiben darf, will ich da auch gar nicht hin: es besteht die akute Gefahr einer emotionalen Korruption.  Forschung – gut, privat können die dahin. Aber bitte: Urlaub nehmen. Für unsere mit hoheitlichen Aufgaben betrauten Angestellten jedoch gilt: kein Ringelpitz mit Anfassen in Geheimbünden. Sowieso sollte so etwas auf deutschem Boden verboten sein – wegen der Terrorgefahr, die von diesen Kreisen ausgehen könnte. Wer weiß, was die da kungeln? Wäre es harmlos, wäre es nicht geheim. So einfach ist das.

Wissen Sie, wer trotzdem während seiner Dienstzeit kackfrech dort aufläuft? Alle (siehe TAZ):

„Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) sowie die Minister Sigmar Gabriel, Wolfgang Schäuble, Ursula von der Leyen, Peter Altmaier und Frank-Walter Steinmeier sind zur diesjährigen Bilderberg-Konferenz eingeladen. Dies bestätigte die Bundesregierung auf eine Anfrage der Linken im Bundestag.“

Eine ganz besondere Konferenz: diesmal ist die ganze Regierung da. Während der Arbeitszeit. Als ob es sonst keine Probleme zu lösen gäbe. Zudem ist der Tagungsort diesmal besonders dreist (siehe TAZ):

„Die Organisatoren bevorzugen meist abgeschiedene Tagungsorte; 2015 fand die Konferenz in Telfs-Buchen in den österreichischen Alpen statt. Aus Sicherheitsgründen und um Demonstranten fernzuhalten, werden die Konferenzen aufwendig von der Polizei gesichert.

„Seit Pegida ist Dresden politisch polarisiert. Mit der Konferenz dürften zwei gegnerische Gruppen, Pegida und Teile der linken Szene der Stadt, ein gemeinsames Demonstrationsziel haben.“

Wenigstens ein Medium, das andeutet, dass man sich der Brisanz der Entscheidung bewusst ist: man tagt absichtlich mal mitten in der Öffentlichkeit, wohl wissend, dass man mit Pegida eine Bewegung direkt vor der Haustür hat, die solchen Geheimmauscheleien nicht wohlgesonnen gegenübersteht, ja, sie geradezu als Beweis für die Richtigkeit ihrer Theorienbildung ansehen wird. Eine absolute Machtdemonstration – so sicher sind sich die Verschwörer schon.

Natürlich dürfen wir sie nicht Verschwörer nennen – da marschieren sofort politische Sittenwächter auf – mit schlagenden Argumenten (siehe Spiegel):

„Jedes Jahr treffen sich die Mächtigen der Welt nämlich tatsächlich an einem abgeschiedenen Ort, um über die Geschicke von Millionen Menschen und Milliarden Dollar zu bestimmen – mitten in den Schweizer Alpen, in dem kleinen Örtchen Davos. Auf dem Weltwirtschaftsforum.“

Ja: Bilderberg ist keine Verschwörung, weil die echte in Davos stattfindet: das ist ein überzeugendes Argument – für Menschen mit dem IQ von Kohlrabi. Aber: dank „Medien“ sind ja schon viele auf dem Niveau angekommen. Nochmal: wäre es harmlos, wäre es nicht geheim. Wieso sollten auch nicht Kameras alle Vorträge live senden? Wieso hat eigentlich eine private Gruppe die Macht, über die Arbeitszeit der deutschen Regierung zu bestimmen … und ihnen vorzuschreiben, zu welchen Themen sie sich äußern sollen?

Es gibt auch eine Annäherung aus den Reihen der Soziologie – allerdings ist diese Seite nicht mehr aktuell. Wie auch – ist ja alles geheim, da macht Forschen keinen Spaß (siehe Bilderbergerkonferenzen.de):

„Die Wahrnehmungen der Menschen, die von den Bilderberg-Konferenzen wissen geht sehr stark auseinander. Auf der einen Seite ist die Rede von einer geheimen Weltregierung. Auf der anderen Seite von offenen Diskussionen zu verschiedenen Themen der Weltpolitik, welche politisch keine direkten Folgen haben. Dies sind die Extrema, welche den Diskurs kennzeichnen. Die Realität wird sich sicherlich irgendwo zwischen diesen Aussagen einpendeln. Eine zentrale Frage ist schlichtweg weshalb die Medien nicht über diese kleine Gruppe von einflussreichen Menschen berichten, welche sich seit nunmehr über 50 Jahren jedes Jahr zusammenfinden.  Insbesondere da Medienvertreter selbst den Konferenzen teilnehmen (aus Deutschland etwa  die Zeit und der Medientycoon Hubert Burda). Daran anschließend stellt sich die Frage wieso die Sozialwissenschaften sich über das Thema ausschweigen.“

Nun – ganz so hilflos sind die Sozialwissenschaften nicht. Immerhin ist es ihnen gelungen, eine Theorie zu formulieren, die stichhaltig ist – und folgenlos. Aber sie erklärt hinreichend, was dort besprochen wird – bzw. welche Funktion diese Treffen haben (siehe bilderbergerkonferenzen.de)

„Der Geldmachtkomplex lässt sich zunächst in vier Machtsphären diffenzieren. Im Kern stehen die Superreichen. Um sie herum ist ein Kreis von Konzern- und Finanzeliten, der CEO-Komplex (vgl. Krysmanski 2004: 58). Sie haben die Macht das Geld der Superreichen erhalten und vermehren zu können. Sie verfügen demnach über Verwertungsmacht. Erst im dritten Ring des Komplexes sind die politischen Eliten angesiedelt. Sie haben die Macht über Steuern auf einen Teil der Geldmacht zuzugreifen und damit gesellschaftlich-gestaltend aktiv zu werden. Die vierte Sphäre ist die Sphäre der Funktionalen und Wissenseliten. Die Medien, Universitäten, private Think Tanks, hohe Beamte oder Stiftungen sind nur einige Akteure, welche sich in dieser Sphäre tummeln. All diese Institutionen und Akteure verfügen auf Grund ihrer gesellschaftlichen Rolle über Wissensmacht.“

Lesen Sie den letzten Abschnitt ruhig zwei, drei Mal, kaum etwas ist wichtiger in Ihrem Leben. So läuft die Welt – und so wird die Bilderbergertagung zu einem ganz normalen Vertriebsmeeting einer Vertriebsorganisation, wo einfach mal alle zusammenkommen und miteinander reden, ihre Erfahrungen austauschen, Kontakte erneuern. Und Bericht erstatten. Sich erklären. Ja – die gehören alle der gleichen Firma an – und es ist auch überhaupt kein Geheimnis, welcher (siehe Peter Sloterdijk in der NZZ):

„Die Unterwürfigkeit Europas gegenüber den USA bezieht sich auf praktisch alle Realitätsbereiche, auch auf die digitale Welt. Letztlich geht es stets um die fast protestfreie Unterwerfung des tötungsunwilligen Vasallen unter das Diktat des tötungsfähigen Souveräns.“

Wir lassen „kommissarisch töten“ – unsere Geschichtsschreibung ist eine große Illusion. Sowas kann man wohl nur in der Schweiz offen abdrucken:

„Die Wahrheit hinter dem Illusionsdesign des europäischen Modus Vivendi war freilich eine durchaus andere. Den dominanten Weltbildzeichnern war willig oder unwillig entgangen, dass die USA nach dem Ende des Zweiten Weltkriegs auch auf der Ebene der heissen Kriege zu keiner Zeit eine reelle Abrüstungsära erlebten. Nachdem man in Washington den Hauptfeind Hitler gegen Stalin ausgewechselt hatte, begann für Amerika ein 70-jähriger Krieg, den seine Betreiber und Profiteure zurzeit für noch weniger beendbar halten als je zuvor. Bereits heute weist er die Qualitäten eines 100-jährigen Krieges auf, da das Pentagon mit dem nach 2001 geschaffenen neuen Such-Bild «Terror» eine Feindwahl getroffen hat, die die kommenden Jahrzehnte zuverlässig überdauert. Die US-Rüstungsindustrie hat auf lange Sicht keine Rezession zu fürchten.“

Ein hundertjähriger Krieg – mit bislang 10-13 Millionen Toten. Ein Krieg, der ohne großes Aufsehen geführt wird, weil die Unterordnung unter den Geldmachtkomplex oberste Priorität für alle Eliten des „dritten Ringes des Geldmachtkomplexes“ ist – für Präsidenten, Kanzler, Könige.

Nun – die Themen der Bilderbergerkonferenz sind auf deren eigener Internetseite offen einsehbar – soviel hat der öffentliche Druck schon geleistet (siehe bilderbergmeetings.org), doch was hilft es uns zu wissen, dass „Demokratie“, „Nato“, „Deutschland“, „Griechenland“ Themen waren, die sich dort „Ring 2“ von „Ring 3“ erklären läßt? Wobei jeder, der mal bei so einer Tagung dabei war, weiß, dass – neben der Erzeugung eines einheitlichen Gruppenbewusstseins („wir sind eine Firma – die sich teuerste Hotels leisten kann“ – anders als „die da draußen“) – die eigentliche Arbeit außerhalb der Vorträge stattfindet … und mit wenigen Worten zu erledigen ist. Man muss ja auch nicht alles mit jedem besprechen, Hauptsache ist nur: man hat alle vor Ort, damit jeder die Worte vermittelt bekommt, die nur für ihn gedacht sind: innerhalb von „Ring 3“ brauchen die Leute sowieso nicht mehr zu wissen, als sie für die Erledigung der ihnen zugeteilten Aufgaben wissen müssen.

Nein: das ist jetzt keine „Verschwörungstheorie“ sondern eine nüchterne soziologisch fundierte Beschreibung der Einflussnahme des Geldmachtkomplexes auf die Politik, jenes Komplexes, der an einem geheimen Ort in Tschechien den größten privaten Bunker der Welt gebaut hat, in dem man 10 Jahre mit viel Luxus überleben kann (siehe Forbes). Wissen Sie, wann der gebaut wurde … jener Bunker für Milliardäre? 1984 – da war das noch Warschauer Pakt. Der Bau ging fort bis 1994, überlebte Regimewechsel, den Zusammenbruch der Sowjetunion und jede Wahl in Tschechien. Daran erkennen Sie die wahre Macht des Geldmachtkomplexes: die herrschten auch schon im Warschauer Pakt über den Warschauer Pakt.

Es ist aber „verbotenes Wissen“ – das man am Besten in aller Öffentlichkeit versteckt. „Die“ dürfen ja auch ruhig alles wissen, „Die“ dürfen nur nicht ins Handeln kommen, „Die“ sollen ruhig mit fragmentiertem (also aus dem Zusammenhang gerissenem Wissen) gefüttert (überfüttert) werden – nur muss man das Defragmentieren der Fakten (also: das Zusammenfügen) verbieten – in dem man ein Schmachwort einführt wie: Verschwörungstheoretiker. Wichtig ist, dass „die“ den Sieg von Dortmund über Bayern München in ihrem kleinen Leben wichtiger erachten als zum Beispiel die Bilderbergerkonferenz in Dresden.

Wenn Sie aber ein paar Themen haben wollen, die hinter den verschlossenen Türen in „vier-sechs-Augen-Gesprächen“ geführt werden – auch die sind nicht geheim und finden sich in den Programmpunkten sogar wieder.

Zum Beispiel die wahren Hintergründe von „nine-eleven“ – wie üblich hatten die „Verschwörungstheoretiker“ die Nase vorn, die alte Geschichte ist nicht mehr haltbar (und was noch alles nicht mehr haltbar ist, werden wir dann in Zukunft erfahren), die Sendung Monitor vom ARD berichtet aktuell darüber (siehe ARD). Wie es aussah, steckten führende Gruppierungen in Saudi-Arabien hinter dem Anschlag – nicht nur der nierenkranke Osama mit seinen 19 zumeist saudi-arabischen Räubern.

Wirtschaftlich kracht es weiter: fast 1000 Hedgefonds – die Motoren der Geldvermehrungsindustrie – haben 2015 dicht gemacht: das Ende des Kapitalismus kann man kaum deutlicher beschreiben (siehe Spiegel).

Was Ring 1 und Ring 2 angesichts dieser Entwicklung umtreiben, war schon 2013 bekannt: sie fürchten den „Aufstand der Massen“ (siehe Welt), der mit aller Gewalt verhindert werden soll – so erklärt sich wohl der ominöse Schulterschluss zwischen Managern, Medienfürsten und Fussballgöttern in Deutschland (siehe Manager-Magazin) die schon lange die Querfront der Millionäre forcieren – gegen den Rest der Welt … bzw. „das Pack“.

Schauen Sie sich mal genau an, welche Kriegsziele die USA in Deutschland hatten – sie wären überrascht, welchen Schluss dies auf unseren „Stellenwert“ in den Augen unseres „großen Bruders“ hat (siehe Spiegel):

„Doch sowohl für sowjetische Metropolen als auch für Ost-Berlin führte das US-Militär ein weiteres Angriffsziel auf. Es heißt schlicht: „Bevölkerung“.“

„Stephen I. Schwartz, langjähriger Direktor des „U.S. Nuclear Weapons Cost Study Project“, schrieb bereits 1998 ein Buch über die Atomwaffen der Vereinigten Staaten. Er nennt die Zielliste „grauenvoll und einfach abstoßend“.“

Trotzdem ist immer noch das gleiche politische System an der Macht … dass noch immer nicht viel von Deutschland hält, wie der folgenlose NSA-Skandal gezeigt hat.

Während bei uns das Nachsinnen über „Chemtrails“ schon einer Diagnose gleich kommt, reden Wissenschaftler ganz offen darüber, mit welch´ wenigen Mitteln die Methoden des „Geoengineering“ massiv in die Klimaregulation eingreifen könnten – ein paar Transportmaschinen der US-Luftwaffe reichen schon (siehe Spiegel). Der Klimawandel selbst – von „Experten“ der AfD belächelt – treibt die Verwüstung der Welt immer weiter voran (siehe Spiegel), nebenbei erfahren wir in dem Artikel, was unsere „Flüchtlingspolitik“ wirklich bedeutet – eine brutale, tödliche Selektion zwischen reich und arm:

„Denn diejenigen, die am stärksten von den Folgen der Erwärmung betroffen sind, sind gleichzeitig diejenigen, die sich die Ausreise in ein fernes Land am wenigsten leisten können. „Die Migranten, die es über die Grenze ihres Landes schaffen“, sagt Uno-Forscherin Warner, „gehören zu den Privilegierten.““

Die andern verrecken erbärmlich – vor allem an Wassermangel, nicht an den Kriegsfolgen.

Man wird auch über die bevorstehende Umpolung des Erdmagnetfelde reden müssen – kann sein, dass es noch tausend Jahre dauert, aber (siehe Spiegel):

„Das Magnetfeld der Erde schwächelt schon seit 150 Jahren. Zuletzt hat sich der Rückgang des Feldes sogar noch beschleunigt.“

Hieße für uns: kompleter Zusammenbruch der Stromnetze. Und: massiv steigende Krebsraten wegen mangelndem Schutz vor kosmischer Strahlung. Kommt garantiert.

Vielleicht berichtet auch die Forschung darüber, dass sie jetzt Spinnennetze herstellen kann, deren Fasern stärker als stärkste Körperpanzerungen für Elitekommandos sind (siehe Spiegel) – was wäre das für eine Option, ein paar Millionen dieser Tiere über Gebiete abzuwerfen, in denen die Massen die Kontrolle über ihr Leben zurückgewonnen haben – nach zehn Jahren kann man wieder aus dem Bunker heraus, ohne eine einzige Bombe abgeworfen zu haben, ohne Strahlung befürchten zu müssen: die großen Städte wären eingesponnen in unzerstörbaren Spinnenweben, die keine Bewegung mehr erlauben. Doch doch: Philosophien, die gezielt die durch internationale Abkommen besonders geschützte Zivilbevölkerung angreifen, traue ich solche Gedanken zu – oder irre ich da?

Ein weiteres Thema: die Entscheidung des deutschen Bundestages bezüglich des systematischen, satanisch verbrämten Kindesmissbrauches (siehe Ärztezeitung):

„Niemand mag sich die Hände in der Aufklärung schmutzig machen, und schnell sind Verschwörungstheorievorwürfe bei der Hand. Immerhin heißt es in dem Bericht der Enquete-Kommission des Deutschen Bundestages: „Von der Existenz solcher Kulte ist auszugehen.““ 

So erfahren wir aus seriöser Quelle „die traurige und entsetzliche Wahrheit, die seit den öffentlich gewordenen Skandalen um Dutroux in Belgien und die organisierte sexuelle Ausbeutung in Rotherham (England) nicht mehr so leicht zu leugnen ist“ – eine Erkenntnis, die trotzdem folgenlos bleibt, weil wir auch hier auf die Sphäre der Geldmachtelite stoßen (Ring 1), ein Thema, das mit einem Tabu belegt ist.

So werden wir gezielt dressiert, nur zu glauben, was uns erlaubt ist und vor Themen zurück zu weichen, die die Geldmachtelite mit einem Fluch belegt hat. Ja: wir „modernen“ Menschen sind wieder zurück in der Welt mittelalterlichen Aberglaubens, in der es „Tabus“ gibt, an die man nicht anrührt – wie diese geheimen Tagungen der Geldmachtelite selbst.

Dressiert?

Ja, die Wirkung der Dressur habe ich an mir selbst erfahren dürfen, als ich meine zurückhaltende Reaktion auf ein eigentlich sehr brisantes Thema beobachten konnte: da gibt es einen US-Astronauten, der ziemlich sachkundig über Außerirdische spricht, weiß, wie sie aussehen und was sie wollen (siehe Focus). Ich bin innerlich sofort zurückgezuckt – wie Sie jetzt wahrscheinlich auch. Daran merken Sie, wie stark die Konditionierung der Geldmachtelite schon geworden ist. Oder an Ihrer Überzeugung, dass die EM wichtiger ist als das Wissen über Bilderbergertagungen und das sofortige Verbot derselben, weil sie – wie jede Form von Terrorismus und Kartellbildung – eine Gefahr für die demokratische Zivilgesellschaft sein könnten … und wir nicht riskieren zu können, weiter zu warten, bis wir erkennen: ja, da war eine Gefahr.

Wir warten bei Terroristen ja auch nicht, bis es knallt.

Die Bertelsmann-Party – Motor der Re-Feudalisierung

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Dienstag, 19.5.2015, Eifel. Im September soll es losgehen, so munkelt man. Ab September – so hört man aus in der Regel gut informierten Kreisen – soll es zu großen Verwerfungen kommen, Politik, Wirtschaft, Gesellschaft – alle werden betroffen sein. Wer da munkelt? Nun – so etwas erfahren Sie von erfahrenen Journalisten nicht, weil die ihre Quellen nicht preisgeben wollen und ich demonstriere mal journalistische Qualitätsarbeit in dem ich sage: von mir erfahren Sie das auch nicht. Natürlich ist das unseriös, aber von der etablierten „Lügenpresse“ nehmen Sie das ja auch hin, oder? Auch dort munkelt man über Informationen, die diesem oder jenem „Kreis“ „nahestehen“ oder aus einem „Ministerium“ stammen.

Es ist auch gut, dass so etwas gemunkelt wird, es ist auch gut, dass es hier informelle Kanäle gibt, es ist auch gut, wenn Theorien jeder Art diskutiert werden: wenn ihr Hund bellt, erwarten Sie auch nicht jedesmal einen Einbrecher – aber wenn der Einbrecher kommt, dann erwarten Sie, dass ihr Hund bellt – oder ihre Gans Alarm schlägt.

Nun sprechen wir heute über die Re-Feudalsierung der Gesellschaft, nicht über ihren Zusammenbruch. Die Re-Feudalisierung geht ihr voraus, gespeist nur aus der Angst der Mächtigen vor dem, was kommt, wenn ihre so sorgsam ausgetüfftelten Hierarchien erschüttert werden, wenn neue Anführer im Land enstehen, die sich ihren eigenen Teil am Kuchen einfach mit Gewalt nehmen wollen – und nehmen werden. Nichts fürchtet man mehr als eine Wiederkehr von 1929 – auch wenn man das nicht so offen diskutiert, weil man das Volk nicht beunruhigen will.

Die Schweizer – die sind da ganz anders drauf, sie proben im September schon mal für die Zukunft (siehe basellandschaftlichezeitung):

„Die Führung der Schweizer Armee hat offensichtlich kein grosses Vertrauen in den Frieden in der Europäischen Union. Nur so ist zu erklären, dass das Militär erneut eine Truppenübung plant, bei der die Gefahren eines in Anarchie versinkenden Kontinents abgewehrt werden müssen. Anlässlich der «Conex 15» im September werden 5000 Angehörige der Armee in der Nordwestschweiz den Ernstfall üben. Dieser lautet: Europa zerfällt.

Für uns noch undenkbar – für die Schweiz eine denkbare Realität, auf die man sich schon jetzt vorbereiten möchte:

Das «Conex»-Szenario sieht schwarz für die Nachbarländer. «In einem fiktiven Europa der Zukunft mit neuen Ländern und Grenzen herrscht Wirtschaftskrise», heisst es darin. Die Folgen: «Verknappung der Vorräte, Schwarzhandel, kriminelle Organisationen». Die Schweiz werde nach ethnischen Spannungen im Ausland von «grösseren Flüchtlingsströmen» überrollt. Die Vorräte müssen geschützt werden.“

So denken Länder, die sich vor dem anstehenden Chaos in Sicherheit bringen wollen, die die Schweiz wieder einmal in eine Oase inmitten des Chaos verwandeln wollen. Auch unsere Eliten bereiten sich auf diesen Zusammenbruch vor, sie machen das, was Menschen immer machen, wenn Gefahr droht: sie schließen sich zusammen, scharen sich hinter Anführern mit überdurchschnittlichem taktischem und strategischem Geschick (oder genug  Geld, sich das eventuell kaufen zu können) – in der Hoffnung, dass diese schon einen Weg finden werden, wie man die eigene Haut ohne große Mühen durch die anstehende Apokalypse des – „unbezahlbaren“ – demokratischen Rechtsstaates retten kann.

Das machen sie nicht etwa im Geheimen, sondern ganz offen – nur die Themen, die Gespräche, das „konspirative Element“ bleibt geheim. Das können Sie alles im Deutschlandfunk nachlesen – wahrlich keine linksradikale Quelle sektiererischer Kommunisten oder zur offenen Paranoia neigender Verschwörungstheoretiker (siehe Deutschlandfunk):

„“Es ist ja schon so, dass wenn sich die Reichen und Mächtigen zusammensetzen und über die Welt reden und was da passiert und was da passieren soll, dass wir als Bürger davon in irgendeiner Art und Weise früher oder später dann betroffen sind.“
So wundert sich auch der Münchener Mediensoziologe und Publizist Rudolf Stumberger über diese Auffassung von privaten Treffen:
„Das sehen wir ja gerade ganz konkret an dem, was auf den Finanzmärkten passiert. Und daher ist das schon ein merkwürdiges Gefühl, wenn diese Treffen fern ab jeder demokratischen Öffentlichkeit stattfinden.““

Es geht dort um die großen Treffen (z.B. Bilderberger, Davos), deren Brisanz inzwischen schon einer breiteren Öffentlichkeit bekannt ist – nicht dank der Tätigkeit „investigativer“ „Qualitätsjournalisten, sondern dank der Aufmerksamkeit ehrenamtlicher Tastenstümper, die Fragen formulierten, auf die sie selbst keine Antwort hatten. Die Wissenschaft jedoch – hat hier schon längst eine:

„Auch wenn Greiner zu Recht daran erinnert, dass die Reichen und Mächtigen nicht allein auf der Welt sind: Wer in diesen elitären Kreis eingeladen wird, darf von sich glauben, dazuzugehören. Er wird alles dafür tun, dass das so bleibt, wird sich korrumpieren lassen. Rudolf Stumberger zumindest behauptet:
„Dass praktisch zwischen die Welt der Wirtschaft und die Welt der Politik kein Blatt mehr passt. Also diese beiden Bereiche gehen zunehmend nahtlos ineinander über, wenn wir das an den Personen festmachen.““

Sie sind nicht allein auf der Welt, diese Reichen und Mächtigen – und das wissen sie auch. Sie haben jedoch einen Vorteil: sie können sich alles Wissen, alle  akademische Qualifikation auf einem übervollen, von Massenarbeitslosigkeit geprägten Akademikermarkt hinzukaufen, einem Markt, der durch potentiell tödliche Sanktionsandrohungen des Sozialstaates an Schärfe enorm zugenommen hat – eine Entwicklung, an der das Haus Bertelsmann maßgeblich beteiligt war. So ist es ihnen ein leichtes, zu lernen, wie man große Mengen von Menschen für sich einnimmt, wie man öffentliche Aufmerksamkeit lenkt und formt, wie man durch geschickte Etablierung von Netzwerken auf allen gesellschaftlichen Ebenen eine feste Front schafft zwischen sich und den anderen, den Parias, den … vom Arbeitsplatz existentiell abhängigen Untermenschen, die einfach zu blöd dafür sind, ihre Kapitalerträge für sich arbeiten zu lassen, kurz gesagt: dem Pöbel.

Das sind Sie und ich.

Es gibt nun mehrer Methoden, Meinungen zu gestalten („beeinflussen“ … wäre hier wirklich das falsche Wort). Es dauert etwas, kostet einiges an Zeit und Geld – aber wenn man das hat, ist alles möglich. Wirklich: alles. Die Methoden sind im Prinzip denkbar einfach: Identifikation der „Entscheider“ in einem System, Beeinflussung der Entscheider durch professionelle Gesprächsführung (die sich unter anderem darin auszeichnet, dass man über das zentrale Anliegen die ersten vier- fünf Treffen gar nicht spricht, sondern die Gesprächszeit nutzt, um den Partner zu analysieren, seine Schwachstellen herauszufinden, die man als Angelpunkt nutzen kann – so arbeiten Lobbyisten im Bundestag), zusammenführen der Entscheider auf Kongressen, Vorträgen, gesellschaftlichen Ereignissen (auch: Geburtstagsfeiern im Kanzleramt), wo man etwas Besonders erzeugt: das WIR-Gefühl, das bei vielen schon ausreicht, um – weitab jeglicher konkreter „Verschwörung“ – eine geschlossene Front gegen „die anderen“ zu bilden, die eben nicht feinst gewandet bei Champagner und Kaviar Sonetten im Schlosshotel genießen, sondern draußen vor dem Fernseher sitzen und sich vor der Arbeitslosigkeit fürchten.

Das sind: Sie und ich.

Einer dieser Verantstaltungen, die dazu dienen, das „WIR“ zusammenzuschweißen, sind die beliebten Bertelsmannpartys, die in aufgeklärten Demokratien schon längst verboten gehörten. Ich habe Ihnen mal eine Gästeliste aus dem letzten Jahr mitgebracht – sie werden staunen, wen man da alles vorfindet (siehe Bertelsmann): den Vorstandsvorsitzenden der Commerzbank, den Vorsitzenden des Innenausschusses des deutschen Bundestages, den Geschäftsführer von Brandt Zwieback und Schokoladen, den Bundesminister des Inneren, Botschafter von Irland, Frankreich, der USA, Spanien, Kanada, Russland, der Schweiz, Indiens, Israel, Island, Belgien, China, Casten Maschmeyer, viele nahmhafte Moderatoren und Moderatorinnen (die uns unter der Woche die Welt erklären), den Bundesminister für wirtschaftliche Zusammenarbeit, die Vizepräsidentin des deutschen Bundestages, Cem Özdemir, den Vorsitzenden der GRÜNEN, den Geschäftsführer des SPIEGEL, den Herausgeber des FOCUS, den Intendanten des Norddeutschen Rundfunks, mehrer nahmhafte Ex-Minister, den Generalsekretär der CDU, den regierenden Bürgermeister von Berlin (SPD), einen ehemaligen Box-Profi, eine Starkoch, einen Star-Friseur, viele Schauspieler, ein Model, die Inhaberin von SIXT, Senatoren, einen Dschungelkönig, eine Dschungelkönigin, Musiker, Verleger, Aufsichtsratsvorsitzende und Geschäftsführer namhafter Unternehmen, ein Dutzend Staatssekretäre – kurz: alles, was ich brauche, im eine große Masse zu beeinflussen.

Was oft unterschätzt wird: die Macht von Schauspielern und Moderatoren, die wir dort in großer Zahl finden – mehr als z.B. freie Journalisten. Stundenlang bewegen sie sich im Kreise der wirklich Reichen und wirlich Mächtigen, assimilieren ihren Lebensstil, um nachher als Moderatoren von „Talkshows“ diesen Lebensstil vehement zu verteidigen – oder ihn uns als Schauspieler via TV vorzuleben. In einer Gesellschaft, die vier Stunden täglich vor dem Fernseher sitzt  – also nahezu jede freie Minute, die nicht für Arbeit, Einkauf und Verwaltung draufgeht – sind Schauspieler Stellvertreter unseres eigenen Lebens, Identifikationsfiguren für das eigene Ich … und somit machtvolle Steuerungsinstrumente, die mit wenig Aufwand großen Eindruck hinterlassen können.

Auf dieser Party treffen sich politische und wirtschaftliche Kräfte, die eigentlich im energischen Widerstreit liegen sollten – aber dort stundenlang bei bester Laune miteinander vereint sind.

Aus dem Jahre 2007 haben wir noch Aufnahmen von der glücklichen Atmosphäre dieser Eliteschmieden, schauen Sie sich an, wie ausgelassen die feiern können (siehe: am Ende des Tages)- Dieter Bohlen, Guido Westerwelle, Frau Sixt und Frau Mohn, der Regisseur Helmut Dietl, schon wieder Wowereit, Rita Süßmuth, Alice Schwarzer uvm: das „Oben“, der neue Feudaladel samt Hofstaat (inklusive Narren, Gaucklern, Musikanten, schönen Frauen und mächtigen Wirtschaftsbossen), feiert seit Jahrzehnten feste Geschlossenheit, bilden Jahr zu Jahr mehr eine undurchdringliche, geschlossene Oberschicht, wo der Herausgeber des Sterns mit dem „linken“ Bürgermeister von Berlin und dem DSDS-Hansel Dieter Bohlen fröhlich in edelstem Ambiente feiern können (wie z.B. hier), während Millionen von Kindern unter der Hartz IV-Knute ihre Zukunft verlieren.

Darf ich nochmal den Mediensoziologen zitieren, der – fern ab der breiten Öffentlichkeit, nur für jene interessant, die noch nicht von Schule und Dieter Bohlen völlig verblödet wurden – deutliche Worte spricht (nochmal: Deutschlandfunk):

„Und so kommt der Mediensoziologe zu diesem Ergebnis: Wir erleben derzeit, so sein Eindruck,
„Tendenzen der Re-Feudalisierung. Das heißt, dass neben den offiziellen Strukturen, neben den demokratischen Strukturen, dass die inoffiziellen Strukturen zunehmend wieder an Gewicht gewinnen. Und diese Eliten, diese selbst ernannten Eliten, die oben sitzen, die schotten sich zunehmend ab.““

Das war 2010.

2015 sind wir etwas weiter, am Horizont erscheinen derzeit die nächsten Schritte der Elite, jene Maßnahmen, die man so wunderbar auf jenen „Partys“ besprechen kann – ganz zwanglos und unverbindlich, bis eifrige Staatssekretäre sie hinter den Kulissen durchpeitschen: so soll ja auch Hartz IV seine endgültige, mehr auf staatliche gewollte Verarmung und menschenunwürdige Gängelung ausgerichtete Form erhalten haben … munkelt man.

Aktuell melden die Deutschen Wirtschaftsnachrichten mit Bezugnahme auf den britischen Guardian spannende Experimente im britischen Raum, Experimente, die sich auf der Bertelsmannparty für Gesprächsstoff sorgen (siehe Deutsche Wirtschaftsnachrichten):

„Die englische Königin wird in Kürze die Einführung drakonischer Gesetze verkünden. In Großbritannien sollen Bürger nicht mehr danach beurteilt werden, ob sie sich an die Gesetze halten, sondern ob sie einem bestimmten Wertekanon entsprechen. Presseerzeugnisse sollen demnach künftig nur nach Genehmigung durch die Polizei erlaubt werden. Mit den neuen Gesetzen setzt sich eine gefährliche Entwicklung in der EU fort.

Wie der Guardian aus der Rede vorab berichtet, sollen die Gesetze zwar zunächst dem Krieg gegen den Terror gelten, und die Aktivitäten von islamischen Extremisten im Keim ersticken. Doch die Gesetze sind so allgemein formuliert, dass sie faktisch auf jede Meinungsäußerung angewendet werden können, die den Positionen der Regierung widerspricht.“

Auch wenn die DWN schon gelegentlich wegen ihres nicht ganz so wissenschaftlichen Stils gescholten wurden … so kann man sich ja beim Guadian selbst überzeugen (siehe Gurdian):

They would include a ban on broadcasting and a requirement to submit to the police in advance any proposed publication on the web and social media or in print.

Die Zustimmung der Polizei zu jeder Veröffentlichung … auch im Internet. Demnächst werden meine Artikel also einen Genehmigungsstempel der örtlichen Polizeiwache brauchen.

Natürlich gelten die Gesetze erstmal in Großbritannien – aber sie werden via Botschafter ganz schnell auf der Bertelsmannparty ihre Runde machen und viele begeisterte Anhänger finden – z.B. bei den Staatssekretären, die man auffällig häufig auf der Bertelsmannparty findet. Anders als Politiker sind die Beamte, nicht abwählbar – und mit interessanten Neigungen ausgestattet (siehe ZDF):

„Ich liebe Strippenziehen“, sagt Gerd Billen. „Ob ich ein kleines oder größeres Rädchen bin – darüber nachzudenken, habe ich gar keine Zeit“, sagt Hans-Joachim Fuchtel. Willkommen im Reich der Staatssekretäre! Kaum einer kennt sie, doch ohne sie geht in der Regierung nichts. Sie stehen in der Hierarchie gleich unter den Ministern – und haben manchmal doch die größere Macht.

Wen wundert es da … das Gerd Billen auch auf der Bertelsmannparty war. Dort konnte er Strippen ziehen, von denen er in seinem Amt zuvor nur träumen konnte.

Der Öffentlichkeit steht leider nur ein Auszug der Gästeliste zur Verfügung, real sind noch mehr große „Namen“ dort, die als „inoffizielle“ Eliten einen ganz „offiziellen“ Griff zur Macht demonstrieren, um „den Westen“ wieder in das zu verwandeln, war er jahrtausendelang war:

einen Feudalstaat, wo der Adel ungehemmt das Volk ausplündert.

Wäre ich doch nur Schweizer … dann könnte mich die Armee davor schützen.

Stattdessen … werde ich wohl schon mal die richtige Art der Verbeugung üben, wenn der demnächst ein „Star-Friseur“ an mir vorüberzieht.

Oder ich plane schon mal die Gründung einer wilden Räuberbande. So was wie Robin Hood. Die verhartzen Kinder könnten gut ein wenig materielle Zuwendung gebrauchen.

Und sowieso: immer bücken … ist schlecht für den Rücken.

Und der ist bei mir schon im Eimer.

 

 

 

 

 

Bilderberger

Warum bin ich eigentlich so aufgeregt? Warum gibt es diese Wutbürger? Warum gibt es Verschwörungstheoretiker? Warum interessieren sich plötzlich immer mehr Menschen für Geopolitik und warum sind diese für die „anderen“ nur noch extrem? Die Antwort lautet: Verschwörung gegen die Menschheit.

(mehr …)

Bilderberger 2013 – und ihre Erfolge: die Feudalisierung Europas samt Plünderung der Vermögen und Schaffung von Abfallmenschen

Donnerstag, 13.3.2013. Eifel. Früher war alles besser, oder? Hat man ja früher auch schon gesagt, also muss es stimmen. Die Politik zum Beispiel - die war früher besser. Es gab die SPD, die dafür sorgte, dass genug von dem staatliche gedruckten und verbürgtem Geld bei allen Bürgern ankam, die CDU, die dafür sorgte, dass der Geldkreislauf effektiv funktionierte und die FDP, die zwar dauernd regierte dafür aber streng auf die Bürgerrechte achtete. Man konnte sich halt als Bürger zurücklehnen und das Land steuern. Wollte man mehr soziale Gerechtigkeit, wählte man SPD, hielt man aber Dezentralisierung für wichtig, wählte man CDU, damit nicht alle kleinen Gemeinden von dem Moloch Großstadt aufgesogen wurden. Heute ist das anders. Soziale Gerechtigkeit, Dezentralisierung oder Bürgerrechte sind komplett aus dem Angebot verschwunden, wir dürfen wählen, was übrig bleibt: soviel zu der Macht des Konsumenten.

Donnerstag, 13.3.2013. Eifel. Früher war alles besser, oder? Hat man ja früher auch schon gesagt, also muss es stimmen. Die Politik zum Beispiel – die war früher besser. Es gab die SPD, die dafür sorgte, dass genug von dem staatliche gedruckten und verbürgtem Geld bei allen Bürgern ankam, die CDU, die dafür sorgte, dass der Geldkreislauf effektiv funktionierte und die FDP, die zwar dauernd regierte dafür aber streng auf die Bürgerrechte achtete. Man konnte sich halt als Bürger zurücklehnen und das Land steuern. Wollte man mehr soziale Gerechtigkeit, wählte man SPD, hielt man aber Dezentralisierung für wichtig, wählte man CDU, damit nicht alle kleinen Gemeinden von dem Moloch Großstadt aufgesogen wurden. Heute ist das anders. Soziale Gerechtigkeit, Dezentralisierung oder Bürgerrechte sind komplett aus dem Angebot verschwunden, wir dürfen wählen, was übrig bleibt: soviel zu der Macht des Konsumenten.

Wir wissen auch, woran es liegt. Führende Leute aus Politik, Wirtschaft und Medien werden regelmäßig zu geheimen Konferenzen eingeladen – und das schon ÜBER EIN HALBES JAHRHUNDERT LANG! Bilderbergerkonferenzen heißen diese Veranstaltungen und man hat uns versichert, dass dort alles ganz harmlos ist. Die wichtigsten Neoliberalisten der Welt treffen sich dort und besprechen, wie man die Welt schöner machen kann … schöner für den Neoliberalismus. Wer ist dieses Jahr aus Deutschland dabei?

Josef Ackermann. 

Die von Ackermann angepeilte Eigenkapitalrendite von 20 bis 25 Prozent sei nur möglich, „weil er genau weiß, dass die Deutsche Bank ein Systemrisiko darstellt und daher von den Steuerzahlern gerettet würde, falls ein Konkurs droht“.

Paul Achleitner … ehedem Goldman-Sachs, jener Bank, die sich erfolgreich in viele Regierungen eingekauft und den Griechenlanddeal einfädelt hat.

Thomas Enders … ehedem Atlantik-Brücke, jenem Verein, die die Interessen der 200 reichsten US-Amerikaner in Deutschland sichern hilft.

Ulrich Grillo … Präsident des BDI, der sämtliche relevanten Industriezweige Deutschlands und ihre Lobbyisten repräsentiert

Roland Koch … Chef eines Konzerns, der an dem Flughafen des ehemaligen Ministerpräsidenten Roland Koch gut verdient hat. Außerdem bekannt für seine brutalst mögliche Aufklärung:

Im Zusammenhang mit der Spendenaffäre der Bundes-CDU wurde auch eine Affäre der hessischen CDU bekannt. Unter anderem hatten der ehemalige Innenminister Manfred Kanther und der frühere CDU-Landesschatzmeister Casimir Prinz zu Sayn-Wittgenstein mehrere illegale Parteispenden als angebliches Vermächtnis von verstorbenen Juden verbucht.

Roland Koch erklärte, diese Vorgänge seien ihm nicht bekannt gewesen, und er versprach die „brutalstmögliche Aufklärung“. Auf einer Pressekonferenz am 10. Januar 2000 verschwieg er trotz mehrfacher Nachfrage die Rückdatierung eines Kreditvertrags über 2 Mio. D-Mark, der Geldflüsse in der Parteibuchhaltung rechtfertigen sollte

Kurt J. Lauk … Mitglied der Trilateralen Kommission , die dazu dient, gemeinsame kulturelle und strategische Konzepte zu entwerfen und spezifische Formen der Interaktion und Identifikation der Eliten zu erzeugen. Dies schließt ein Bekenntnis zu einer mehr oder weniger liberalen internationalen Wirtschaftsordnung ein.

Der Soziologe und Volkswirt Rudolf Stumberger stellt fest, dass zwischen Wirtschaft und Politik alle Schranken verschwunden sind, und dieses auch an Personen festzumachen ist. Stumberger erkennt Tendenzen der Re-Feudalisierung, d. h. dass neben den offiziellen Strukturen, eben den demokratischen Strukturen, die inoffiziellen Strukturen selbsternannter Eliten zunehmend wieder an Gewicht gewinnen.

Christian Lindner … Euroabstimmungsmanipulierer und Pleitemanager – wie viele der deutschen Bilderberger (siehe eurodemostuttgart). Außerdem: Atlantikbrücke.

Peter Löscher … Trilaterale Kommission. Siehe oben.

Klaus Kleinfeld … sitzt im Steuerungskomittee der Bilderbergerkonferenz, arbeitet gerade in den USA – und ist in Deutschland durch die Siemens-Schmiergeldkassen bekannt geworden.

Wer sich für den Rest interessiert: Worldtruth hat sie alle.

Ob das auch Versager, Kriminelle und Galgenvögel sind, konnte ich auf die Schnelle nicht ermitteln – und außerdem ist ja auch alles geheim. Dient ja nur dem Meinungsaustausch – oder eben der jährlichen Absprache der Strategie zu einer erfolgreichen Errichtung einer neoliberalen Gesellschaftsordnung, die sich politisch durch die Errichtung eines neuen Feudalsystems auszeichnet, das durch die inoffiziellen Strukturen der neuen Elite geschaffen wird.

Aus Erfahrung kann ich sagen: das Treffen ähnelt sehr den üblichen Konzerntagungen, wo nichts weiter passiert, als das der Chef mal mit jenen Leuten kurz direkt reden möchte, die für den Konzern vor Ort arbeiten, um einen persönlichen Eindruck vom Fortschritt der gemeinsamen Arbeit zu bekommen.

So ist es halt: man reist an, erzählt kurz, wie es vor Ort läuft, macht viel Smalltalk in den Pausen, lauscht den anderen beim Vortrag ihrer Erfolgserlebnisse – und fährt dann wieder hochmotiviert nach Hause, weil man weiß, dass man dabei ist … bei dem Jahrtausendprojekt der Auslöschung von Demokratie, Freiheit und Wohlstand in Europa.

Welche Erfolgsmeldungen werden wohl dieses Jahr verkündet?

Einige schöne gibt es aus Griechenland. Sie müssen mit auf die deutsche Liste, weil Deutschland mit seiner Spardiktatur maßgeblich die politische Verantwortung für die Entwicklung trägt.

Hören wir dazu das Neue Deutschland:

Wegen der schweren Wirtschaftskrise und dramatischen Finanzlage arbeiten in Griechenland illegal rund 100.000 Kinder. Das teilte der für Kinderschutz zuständige stellvertretende Ombudsmann Giorgos Moschos am Dienstag mit.

Wiedereinführung der Kinderarbeit in Europa? Abgehakt. Wird auf die restlichen europäischen Staaten übertragen.

Weitere Erfolge meldet die Süddeutsche:

Am Ende war das Bild nur noch schwarz. Damit endet eine 75-jährige Geschichte des staatlichen Rundfunks ERT in Griechenland. 1938 wurde das erste Signal gesendet, am 11. Juni 2013 um kurz nach 23 Uhr das letzte. Die Regierung in Athen hat die Schließung angeordnet – um zu sparen.

Eliminierung der unabhängigen Berichterstattung? Abgehakt. Wird auf die restlichen europäischen Staaten übertragen.

Andere Meldungen kommen aus Italien, siehe Neopresse:

Die italienische Polit-Mafia will jetzt gnadenlos zurückschlagen und dem Pöbel mal zeigen wo der Barthel den Most holt. Das fängt exakt bei der beabsichtigten Reform des Wahlgesetzes an … welche neuen Parteien wie Beppe Grillos fünf -Sterne -Bewegung keine Chance mehr lässt, an die Macht zu kommen.

Verhinderung politischer Alternativen? Abgehakt.

Doch gibt es auch positive Berichte aus Deutschland.

Die privatisierte Post zum Beispiel hat jetzt so effektiv Mitarbeiter abgebaut, dass viele Filialen gar nicht mehr aufmachen (siehe Handelsblatt). Die Post braucht ja auch wirklich nur der Pöbel – andere schicken ihre Chauffeure.

Großer Erfolg im Pharmabereich: was der Patient verordnet bekommt und zu schlucken hat, wird immer direkter in den Konzernzentralen entschieden (siehe Spiegel).

Deutschlands Banken, Versicherer und Bausparkassen? Alles betrügerische Drückerkolonnen mit Aussicht auf Sexreisen, siehe Handelsblatt.

Sie machen ihre Arbeit gut, die Vorgabe, deutsche Vermögen zu vernichten oder ins Ausland transferieren, wird hervorragend erfüllt, vor allem die Konzentration des Volksvermögens auf eine wenige leicht steuerbare „Elite“-Geschöpfe läuft rund, siehe politische Bildung:

Die Armut in Deutschland ist in den letzten Jahren weiter angestiegen. Die Reichen werden immer reicher, die Ärmeren und der Staat hingegen immer ärmer. Dies geht aus dem Entwurf des 4. Armuts- und Reichtumsbericht der Bundesregierung hervor, der für heftige Diiskussionen sorgte und nun vom Kabinett nach viermonatiger Verspätung verabschiedet wurde.
In Deutschland sind rund 13 Millionen Menschen von Armut bedroht, trotz sinkender Arbeitslosenquote und Wirtschaftswachstum. Hingegen gehört den vermögensstärksten zehn Prozent der Haushalte mehr als die Hälfte des gesamten Nettovermögens.

Auch ist man sehr stolz auf die Entwicklung des Rentnermarktes. Die Verarmung der Rentnermassen läuft gezielt weiter und führt – neben menschenrechtsverachtender Arbeitsmarktpolitik – zu einer deutlichen Disziplinierung der arbeitenden Restbevölkerung, siehe Wirtschaft und Gesellschaft:

laut Jahresstatistik der Deutschen Rentenversicherung erhielt 2012 beinahe jeder zweite Rentner weniger als 700 Euro Rente. Rund 50 Prozent der Alters- und Erwerbsunfähigkeitsrentner müssen mit weniger als der Grundsicherung einschließlich Miete und Heizung, mit Hartz IV also, auskommen. Hinzu kommt, dass die Zahl der Minijobber, die älter sind als 65 Jahre, in den vergangenen zehn Jahren um rund 40 Prozent gestiegen ist.

Dem großen Ziel, aus Menschen Abfall zu machen, kommt man immer näher. Der Feudalstaat, der Adel, braucht diesen Abfall halt sehr dringend, um sich deutlich abzuheben und den Rest besser Steuern zu können. Ein Soziologe klärt aktuell über die Mechanismen auf, die dort zum Einsatz kommen.  Seine Argumentation ist strikt logisch – und man merkt, man hat es so oder ähnlich schon vor vierzig Jahren gehört- siehe 3sat:

 „Ökonomischer Fortschritt bedeutet letztlich die Fähigkeit, Dinge, die man früher hergestellt hat, nun mit weniger finanziellem Aufwand und weniger Arbeitskraft herzustellen. So steigt unsere Effektivität. Sobald man das tut, werden Menschen arbeitslos. Denn sie verharren in Tätigkeiten, die weniger effektiv und weniger profitabel sind. Sie können ihren Lebensunterhalt nicht mehr auf ihre traditionelle Art verdienen. Auf diese Weise produzieren wir überflüssige Menschen, menschlichen Abfall“, sagt Bauman.

Wie wird man zum Abfall? In dem man seinen Mitgliedsbeitrag nicht mehr bezahlt:

In der Gesellschaft der Konsumenten, sind Menschen nur so lange wertvoll, wie sie konsumieren können. Der Konsum ist quasi ihr Mitgliedsbeitrag. Der Konsument wird selbst zum Konsumierten, er wird zu einer Ware, die benutzt wird von der Industrie und der Abfallgesellschaft. Ist der Nutzen einer Ware nicht mehr vorhanden, wird sie weggeworfen.

Das unterscheidet ihn von seinem früheren Status als industrielle Arbeitsreserve.

Ein disqualifizierter Konsument hat einen ganz anderen sozialen Status als die industrielle Reservearmee. Ein disqualifizierter Konsument ist völlig nutzlos“, so Baumann weiter. „Ein hoffnungsloser Fall für die Gesellschaft. Wenn man absolut zynisch ist, würde man sagen, unserer Gesellschaft ginge es viel besser, wenn diese armen Menschen, die keine richtigen Konsumenten sein können, einfach verschwinden würden.“

Das merken wir in Deutschland gerade ganz deutlich, dass ist der Hintergrund von Hartz IV. In Wirklichkeit will man in Zukunft gar nichts mehr für Arbeitslose ausgeben – man feilt nur noch an den gesellschaftlichen Rahmenbedingungen, die solch eine Lösung in diesem Jahr bis September nicht zulassen. Dann aber schon – unabhängig davon, wer gewählt ist. Die jahrelange Bilderbergerarbeit zahlt sich halt aus.

„Die Kürzung von Sozialausgaben ist heute die Zielsetzung sowohl rechter als auch linker Politik. Egal welche Partei an die Macht kommt, alle verfolgen das gleiche Ziel: Das Kürzen, Beschränken, Eingrenzen, Verringern von Sozialausgaben, einfach weil sie, wie es heißt, ökonomisch keinen Sinn machen“, so Zygmunt Bauman.

Zygmunt Baumans Ergebnisse würden – so vorgetragen bei den Bilderbergen – wahre Begeisterungsstürme in ihren Reihen hervorrufen, die vor allem eins im Sinn haben: soviel Geld wie möglich so schnell wie möglich abzugreifen, damit man selbst noch lange seinen Konsumbeitrag (inklusive der daraus resultierenden Umweltvernichtung) leisten kann.

Bei den Wegen dazu darf man nicht zimperlich sein – wer will schon gerne als menschlicher Abfall enden?

Darum ist mit Manipulationen des Goldmarktes zu rechnen (siehe Wall Street Journal) oder mit riskanten Investmentgeschäften, die Traumrenditen von 371 % einbringen (siehe Handelsblatt).  Geht irgendetwas schief – keine Sorge, auf der Bilderbergerkonferenz wird man schnell internationale Lösungen finden, den deutschen Steuerzahler zur Kasse zu bitten.

Politischer Widerstand gegen das System ist nicht mehr zu erwarten. Durch die gezielte Vernichtung der familiären Strukturen in Deutschland ist der Bürger einzig und allein auf den Staat angewiesen – jenen Staat, der bewiesen hat, dass er sich jederzeit willkürlich aus der Verantwortung stehlen kann, egal, wer gerade im Auftrag der Organisatoren der Bilderberg-Netzwerke  regiert.  Das macht aus freien Bürgern abhängige Angestellte, die leicht zu kontrollieren sind.

Und die restlichen Abfallmenschen?

Dafür hat man ja die deutsche Lösung parat – in den vierziger Jahren des letzten Jahrhunderts erfolgreich erprobt.

Jeder, der noch Arbeit hat, wird dieser Lösung begeistert zustimmen … aus Angst, selbst zu Abfall zu werden, sollte er mal krank oder alt sein.

Zu gruselig?

Einfach mal die Lebensläufe der Bilderbergerteilnehmer durchgehen, der Elite unserer Gesellschaft – und dann die Frage stellen, wie die wohl zum Umgang mit Abfallmenschen stehen.

Schon kennt man die Zukunft Deutschlands und weiß: früher war wirklich alles besser.

Man hatte noch Zukunft.

 

 

 

 

Codex Alimentarius – Regelwerk der Superlative

Sagt Ihnen der Begriff: Codex Alimentarius (CA) etwas?
Ich selber gehörte zur der Gruppe (die Mehrheit), die noch nie etwas von diesem Codex vernommen hatte. Aufgrund einer Randnotiz in einem Blog erfuhr ich von diesem monströsen Regelwerk. Monströs daher, weil der Codex über 5000 Seiten dick und in etlichen Sprachen verfasst ist – ausser deutsch. Dazu scheint er noch derart kompliziert strukturiert zu sein, dass man sich im Verweisdschungel sehr schnell verirren kann.

Was ist eigentlich der CA?
Geschichtlich wurde er zum ersten Mal im Jahre 1893 von Österreich-Ungarn erwähnt und sollte als Regelwerk für Gerichte bei Streitigkeiten im Lebensmittelbereich dienen. Er war gültig bis ins Jahr 1918. Erst 1962 entschieden die Vereinten Nationen, den Codex zum „Schutze“ der Verbrauchergesundheit weltweit wieder einzuführen. Die Finanzierung erfolgte zu zwei Dritteln durch WEO (World Economic Outlook) und ein Drittel von der WHO (World Health Organisation). Die USA ist derzeit federführend in der Umsetzung und Leitung des CA. Sämtliche Mitgliedstaaten, momentan sind es 180, fügen sich mehr oder weniger kampflos der amerikanischen Diktatur.

Folgende Punkte regelt der CA:

Allgemeine Regelungen
– Lebensmittelkennzeichnung (insbesondere für Bio- und Genfood)
– Hilfsstoffe
– Grenzwerte für Giftstoffe und Nahrungsergänzungsmittel
– Nahrungsergänzungsmittel (Vitamine, Mineralstoffe, usw.)
– Rückstände aus Land- und Viehwirtschaft
– Methoden zur Risikoanalyse von biotechnischen Produkten (Pflanzen, Microorganismen, Allergene)
– Nahrungsmittelhygiene einschließlich HACCP
– Analysemethoden und Probenentnahme
– Futtermittelzusätze und Lagerung

Spezielle Regelungen
– Fleischprodukte
– Fisch und Fischereiprodukte einschließlich Wasseranbau
– Milch und Milchprodukte
– Diätische Lebensmittel und Kindernahrung
– Frische und bearbeitete Gemüse und Früchte sowie Fruchtsäfte
– Getreide und abgeleitete Produkte, getrocknete Hülsenfrüchte
– Fette, Öle und abgeleitete Produkte, z.B. Margarine
– Diverse Nahrungsmittel (Schokolade, Zucker, Honig, Mineralwasser)

Ziel der USA mit Hilfe des Codex Alimentarius
Der Codex lässt sich zusammenfassend mit vier Worten beschreiben: Bevölkerungskontrolle mit allen Mitteln. Dabei spielt es keine Rolle, ob die Methoden legal sind oder nicht. Sie werden direkt oder indirekt durch die USA gesteuert und von den Pharmariesen kontrolliert – mit dem Ziel, die Weltbevölkerung von ihren derzeit geschätzten 7 Milliarden auf tragfähige 500 Millionen zu dezimieren. Dies ist unter anderem auch ein wesentliches Ziel der NWO (New World Order/Bilderberg -Konferenz).
Die WEO und die WHO schätzen, dass allein die Einführung der Vitamin- und Mineralstoffrichtlinie innerhalb von zehn Jahren mindestens drei Milliarden Todesopfer fordern wird. Eine Milliarde Menschen werden verhungern, und zwei Milliarden werden an vermeidbaren, durch Unterernährung verursachten degenerativen Krankheiten sterben, z. B. an Krebs, Herzkranzgefäßerkrankungen und Diabetes.

Folgende Richtlinien sind im Codex enthalten und für die meisten Mitgliedstaaten seid 2010 gültig:

– Alle Nährstoffe (z. B. die Vitamine A, B, C und D, sowie Zink und Magnesium), die irgendeine gesundheitsfördernde Wirkung aufweisen, werden in therapeutisch wirksamen Mengen als unzulässig erachtet. Sie sind anteilsmäßig so zu reduzieren, dass ihre Wirkung für die Gesundheit vernachlässigbar wird.

– Alle Nährstoffe (z. B. Vitamine und Mineralien) sind als Giftstoffe anzusehen und aus allen Lebensmitteln zu entfernen, da der Codex die Verwendung von Nährstoffen zur “Vorbeugung, Behandlung oder Heilung von Leiden oder Krankheiten” untersagt.

– Krebserregende und tödliche organische Pestizide werden wieder in erhöhten Mengen in Lebensmitteln erlaubt sein. Darunter sind sieben der zwölf Gefährlichsten (z. B. Hexachlorbenzol, Toxaphen und Aldrin), die auf der Stockholmer Konvention für langlebige organische Schadstoffe im Jahre 2001 von 176 Staaten – auch den USA – verboten wurden.

– Der weltweite Einsatz ungekennzeichneter genmanipulierter Organismen in Feldfrüchten, Tieren, Fischen und Pflanzen wird vorgeschrieben.

Diese Punkte stellen nur einen kleinen Teil dessen dar, was im Codex vorgeschrieben wird.

Die Qual der Wahl
Messungen aus den Jahren 1985 und 2002 zeigen, dass in diesem Zeitraum der Gehalt an Calcium in Brokkoli um 73 Prozent abnahm, der von Folsäure um 62 Prozent und der von Magnesium um 55 Prozent. Äpfel enthielten vor acht Jahren 60 Prozent weniger Vitamin C als im Jahre 1985 und Erdbeeren hatten sogar knapp 90 Prozent ihres ursprünglichen Vitamin-C-Gehaltes verloren. Möhren lieferten 75 Prozent weniger Magnesium und Bohnen 77 Prozent weniger Vitamin B 6. Kartoffeln hatten seit 1985 78 Prozent an Calcium und 48 Prozent an Magnesium verloren.
Man sieht aus diesen Zahlen, dass die Agrarindustrie erfolgreich den Nährwert von angeblich gesunden Nahrungsmittel auf den Wert eines “Magenfüllers” reduziert hat. Der Konsument wird zunehmend auf Zusatzpräparate aus der Pharma- und Chemieindustrie angewiesen sein, wenn er den Nährwert hoch halten will. Dummerweise hat es aber in den Nahrungsergänzungsmitteln vermehrt Gifte wie Aspartam, Jod, Fluor, Glutamat und Aluminium. Diese sind bereits in bedenklich hohen Mengen darin enthalten. Also verzichtet man auf die Zusatzstoffe und erhöht dafür das Risiko für Kreislauferkrankungen und Krebs, was wiederum der Pharmaindustrie dient. Der scheinbar einzige Weg, sich dem Teufelskreis der Vergiftung zu entziehen ist die Verwendung von unverändertem Saatgut und dem damit gewonnenen Biogemüse aus dem eigenen Garten. Doch auch hier hat es einen Haken. Dank der weltweiten Zunahme von Chemtrails und den darin enthaltenen Stoffen wie Aluminium und Barium, sind die Böden teilweise schon derart kontaminiert, dass es schlussendlich keine Rolle mehr spielt, welchen Vergiftungsweg man beschreiten will.

Das Komitee für Ernährung und diätetische Lebensmittel
Im November 2007 fand in Deutschland die 29. Sitzung des Codex-Komitees für Ernährung und diätetische Lebensmittel statt. Anwesend war auch Paul Antony Taylor, Leiter des Ressorts Auslandbeziehungen der Dr. Rath Health Foundation und vertrat die NHF (National Health Foundation). Sie ist eine verbraucherorientierte und für eine natürliche Gesundheitsfürsorge eintretende Organisation. An den Sitzungen hat sie nur Beobachterstatus und war als einzige Verbraucherorganisation anwesend. Während der Codex- Sitzungen waren folgende Aussagen von Mitgliedern zu hören:

“Wenn Verbraucher die Vorzüge von gentechnisch veränderten Lebensmitteln jetzt noch nicht realisieren, werden sie mit der Zeit ihre Meinung über diese Lebensmittel ändern.“
Dr. Rolf Grossklaus, Vorsitzender des Komitees

„Die gegen Nahrungsergänzungsmittel eingestellten Extremisten innerhalb der Europäischen Kommission behaupten unaufrichtigerweise, dass die oberen Sicherheitsgrenzwerte für Vitamine und Mineralstoffe in Nahrungsergänzungsmitteln wissenschaftlich berechnet werden.“
Basil Mathioudakis, Vertreter der Europäischen Kommission

Ausserdem verlangte Basil Mathioudakis die Streichung des Wortes „unabhängig“ aus dem Codex-Text, nachdem die NHF das Komitee bat, auf den Teil des Textes „unabhängige Quellen zur wissenschaftlichen Beratung“ näher einzugehen. Danach wurde das Wort „unabhängig“ nicht mehr verwendet. Ein weiterer Punkt der NHF war die Nährstoffverarmung der Böden in den letzten 50 Jahren. Der Vorsitzende Dr. Grossklaus gab zu verstehen, dass das deutsche Institut für Risikobewertung eine Erklärung zu diesem Thema herausgegeben hat. Ihr zur Folge gibt es keine wissenschaftlichen Beweise, dass die Böden unter Nährstoffverarmung leiden. Einen mutigen Vorstoss wagte Dr. Anne MacKenzie. In ihrer Präsentation „Globale Strategie“ stellte sie die Frage, welche Mechanismen für die Kommunikation und die Zusammenarbeit zwischen Komitees zur Verfügung stünden und schlug vor, Rat von der WHO und FAO einzuholen. Ihr Vortrag wurde daraufhin auf eine unbedeutende Position der Tagesordnung unter der Rubril „Sonstige Themen und zukünftige Projekte verlegt. Die anschliessende Diskussion, welche nichts konkretes hervorbrachte und nach Aussage des Codex Sekretariats, vertreten durch Dr. Jeronimas Maskeliunas, eher einen verwirrenden Eindruck machte, beschloss man die Diskussion über eine „Globale Strategie“ auf nächstes Jahr zu vertagen.

… und die Moral von der Geschicht’
Der Codex Alimentarius könnte ein äusserst wichtiges und wertvolles Instrument für die Industrien und Endverbraucher sein, in dem beide Parteien gleichermassen gewichtet werden. Infolge der Arbeitsweise und Einstellung des Komitees und deren Mitglieder ist eine Übervorteilung zugunsten der Industrie unübersehbar. Die Rechte der Endverbraucher werden immer mehr beschnitten und ignoriert. Wehren kann man sich schlecht in diesen Komitees. Sämtliche Verhandlungen und Diskussionen sind nicht öffentlich. Einzig das Konsumverhalten jedes Einzelnen kann diese Entwicklung ändern, da der politische Weg vielfach zu lange dauert, teuer ist und die Karrieremöglichkeiten eines Politikers enorm einschränkt.
Jeder sollte sich Wissen über den Codex aneignen und diese Erfahrungen anderen zukommen lassen. Erst ein grossflächiger Druck der Bevölkerung auf die Weltpolitik hat eine Chance gespürt, respektive ernst genommen zu werden. Sei es durch verändertes Konsumverhalten oder Konsumverweigerung gegenüber giftigen Produkten.

Folgende Links können helfen, ein tieferes Verständnis für den Codex Alimentarius zu entwickeln. Der fachliche und zitierte Inhalt dieses Berichtes stammt zum grossen Teil aus diesen Seiten.

http://www4ger.dr-rath-foundation.org/DIE_FOUNDATION/codex2007-badneuenahr.html

http://gnosis4you.wordpress.com/codex-alimentarius/

http://www.gesundheitlicheaufklaerung.de/codex-alimentarius-anschlag-auf-die-volksgesundheit

http://www.bag.admin.ch/themen/internationales/11103/11513/11517/index.html?lang=de

http://www.codexalimentarius.org/codex-home/en/

Mit Dank an Zigorio für die Übersendung dieses Artikels.

 

Peer Steinbrück: ein deutscher Held – oder Prinz der Konzernwelt? Über griechische Verhältnisse in Deutschland.

Montag, 1.10. 2012. Eifel. Aus der "Welt" erfahre ich, das gerade nachrichtenarme Zeit ist. Darum hat Günter Jauch Ackermann und Cohn-Bendit miteinander reden lassen - wie unglaublich brisant. Das ist ungefähr so, als hätte man früher den Fürst von Sachsen mit einem Landgrafen aus dem Rheinland diskutieren lassen: beide baden in den Trögen, die das Volk mit immer größeren Mühen zu füllen hat. Gut, man hat sich darauf geeinigt, das die Politik den Banken mehr Regeln geben sollte, weil die sonst so weitermachen wie bisher.  Was die "Welt" im Kommentar zu dieser Sendung nicht bemerkte, war, das der Herr Ackermann hier das Bankenwesen generell als kriminelle Bande darstellte, die keinerlei ethische oder soziale Richtlinien anerkennen, sondern weiterhin als professionelle Soziopathen deutsche Vermögen plündern wollen. Früher hätte der Sheriff solche Leute gleich nach der Sendung weggesperrt - an irgendeinen Ort, wo die ihr Monopoly mit Falschgeld weiterspielen dürfen anstatt mit unseren Steuern und Spareinlagen.  Wir jedoch lassen sie weiter nach Rendite jagen, auch wenn diese durch Bestechung erzielt wurde. So zitiert das Handelsblatt aktuell eine interessante Studie:  „Jeder Dollar Schmiergeld erhöht den Marktwert eines Unternehmens im Durchschnitt um rund elf Dollar.“ Das entspricht einer Rendite von 1100 Prozent. Da die Märkte Rendite wollen, können wir uns vorstellen, wozu das führt: es wird bestochen, was das Zeug hält. Und in dieses Haifischbecken kommt jetzt ein ganz besonderer Fisch, der gerade in allen Medien wichtige Nachrichten verdrängt (und somit ein Hauptverursacher der nachrichtenarmen Zeit ist): Peer Steinbrück, der neue Kronprinz der SPD.

Montag, 1.10. 2012. Eifel. Aus der „Welt“ erfahre ich, das gerade nachrichtenarme Zeit ist. Darum hat Günter Jauch Ackermann und Cohn-Bendit miteinander reden lassen – wie unglaublich brisant. Das ist ungefähr so, als hätte man früher den Fürst von Sachsen mit einem Landgrafen aus dem Rheinland diskutieren lassen: beide baden in den Trögen, die das Volk mit immer größeren Mühen zu füllen hat. Gut, man hat sich darauf geeinigt, das die Politik den Banken mehr Regeln geben sollte, weil die sonst so weitermachen wie bisher.  Was die „Welt“ im Kommentar zu dieser Sendung nicht bemerkte, war, das der Herr Ackermann hier das Bankenwesen generell als kriminelle Bande darstellte, die keinerlei ethische oder soziale Richtlinien anerkennt, sondern weiterhin als professionelle Soziopathen deutsche Vermögen plündern wollen. Früher hätte der Sheriff solche Leute gleich nach der Sendung weggesperrt – an irgendeinen Ort, wo die ihr Monopoly mit Falschgeld weiterspielen dürfen anstatt mit unseren Steuern und Spareinlagen.  Wir jedoch lassen sie weiter nach Rendite jagen, auch wenn diese durch Bestechung erzielt wurde. So zitiert das Handelsblatt aktuell eine interessante Studie:  „Jeder Dollar Schmiergeld erhöht den Marktwert eines Unternehmens im Durchschnitt um rund elf Dollar.“ Das entspricht einer Rendite von 1100 Prozent. Da die Märkte Rendite wollen, können wir uns vorstellen, wozu das führt: es wird bestochen, was das Zeug hält. Und in dieses Haifischbecken kommt jetzt ein ganz besonderer Fisch, der gerade in allen Medien wichtige Nachrichten verdrängt (und somit ein Hauptverursacher der nachrichtenarmen Zeit ist): Peer Steinbrück, der neue Kronprinz der SPD.

Der Normalbürger interessiert sich eigentlich eher für andere Themen. So trägt das Aachener Friedensmagazin Informationen zusammen, die den Verbleib der Bundeswehr in Afghanistan bis zum Jahre 2020 prognostizieren – viele Jahre über das offizielle Abzugsdatum hinaus. Die Bundeswehr scheint sich hier an den Überlegungen von „The Intelligence“ anzuschließen, die von „Konflikten ohne Ende“ sprechen – eigentlich genug Material für Nachrichten … und genug Stoff zum nachdenken:

Entweder ist die Menschheit nicht fähig, aus der Vergangenheit zu lernen – oder die Fäden werden von Individuen gezogen, denen es sowohl an Vernunft als auch an Skrupeln mangelt.

Welch´ ein gewagter Satz. Erinnert man sich allerdings an Ackermanns oben genannten Auftritt und die Renditen, die durch Verbrechen zu erzielen sind, dann ist der gar nicht mehr so gewagt: man kennt auf einmal schon ein paar von diesen Individuen, die seit vielen Jahren dafür sorgen, das immer wieder Ereignisse eintreten, die uns dann als „Zufälle“ verkauft werden:

Doch plötzlich gibt es auch Spannungen zwischen den traditionellen Rivalen China und Japan. Es geht um eine unbewohnbare Inselgruppe. Insbesondere die Tatsache, dass sich die beiden Staaten wirtschaftlich näherkamen, seit 1. Juni direkten Währungshandel betrieben, also ohne Umweg über den US-Dollar, lässt den entflammten Inselstreit äußerst sonderbar erscheinen.

Europaweit gehen die Bürger auf die Barrikaden (siehe z.B. Handelsblatt, Welt), auch in Deutschland gab es Demonstrationen, die aber von der Presse weitläufig ignoriert wurden, denn die Presse (so das Handelsblatt in seiner aktuellen Presseschau) wünscht einhellig, das die Regierungen die Sparkurse zu Lasten der Ärmsten weiter beibehalten, damit die Konzerne weiterhin großformatige Hochglanzanzeigen schalten können. Währenddessen machen in Spanien die Zinszahlungen schon ein Viertel des Gesamtbudgets aus (siehe Handelsblatt). Nebenbei erfahren wir, das es weitere Indizien für Ungereimtheiten im Umfeld der amtlichen Verschwörungstheorie zu den Anschlägen des 11.9.2001 gibt (siehe 911 Archiv), Ungereimtheiten in Form von weiteren Explosionen, um die wir uns aber wegen der aktuellen Nachrichtenflaute nicht weiter kümmern können.

Während nun die Welt den Bach ´runtergeht und wir vor lauter Krisen und Problemen überhaupt nicht mehr wissen, wovor wir zuerst weglaufen sollen (Plastik in der Umwelt, Pestiziden in Kindern, bakterienverseuchter Nahrung, Kriegen, kriminellen Vermögensverwaltern, geldgierigen Politikern oder dem bösen Moslem von nebenan), wird uns ein Retter präsentiert, der schon in der Schule demonstriert hat, das Wissen und Intelligenz nicht unbedingt seine Stärken waren (siehe Welt).

Er hat aber andere Qualitäten: seinen biographischen Angaben kann man entnehmen (siehe Wikipedia), das sein Urgroßonkel einer der Begründer der Deutschen Bank war. Vielleicht erklärt das die Tatsache, das Peer Steinbrück in seinem ganzen Leben noch nicht einen einzigen Tag richtig gearbeitet hat, sein ganzes berufliches Dasein bestand darin, als Referent und Hilfsreferent von Pöstchen zu Pöstchen gereicht zu werden: alten preussischen Adel (siehe Wikipedia zur Familie Dellbrück) hat die SPD immer gerne in ihren Reihen, man weiß ja nie, wann die Konterrevolution wieder das ganze demokratische Geschmeiß in die Kerker wirft. Wie viele andere Menschen auch, die in ihrem Leben nur von dem Geld anderer Leute existieren (eine Tatsache, die viele Politiker in diesem Land gerne vergessen), hat Peer Steinbrück eine Anzahl von zeitaufwendigen Hobbys: die Lektüre von Krimis, Thrillern und historischen Biographien, das Schachspielen (mit bemerkenswerten Erfolgen … und noch bemerkenswerteren Spendenaufrufen an die Konzernwelt, siehe Der Westen) und den Schiffsmodellbau (siehe Wiwo). Schaue ich in mein eigenes Zeitbudget, so muss ich sagen, das ich mir auch nicht eins dieser Hobbys leisten kann: ich muss halt noch richtig arbeiten.

Dafür ist er in anderer Hinsicht sehr geschäftstüchtig, wieder Wikipedia:

Im April 2012 wurde bekannt, dass Steinbrück von allen Abgeordneten des Deutschen Bundestages die höchsten der veröffentlichten Nebeneinkünfte erhält. So kam er zwischen Oktober 2009 und Februar 2012 auf mehr als 75 Vorträge, bei denen er fast immer ein Honorar von mindestens 7000 Euro erhielt. Zusätzlich wurde er in seiner Funktion als Aufsichtsrat beim Stahlkonzern ThyssenKrupp im Geschäftsjahr 2009/2010 mit knapp 50.000 Euro vergütet. Insgesamt habe Steinbrück laut Medienberichten in der Zeit zwischen 2009 und 2012 mindestens 500.000 Euro an Nebeneinkünften verdient. Verschiedene Beobachter schätzen seine Nebeneinkünfte mit knapp 1.000.000 Euro noch höher ein.

Das flößt doch gleich Vertrauen ein. Genau der richtige Kanzler für dieses Land: hochsubventioniert von der deutschen Industrie, die ihrerseits wieder vom Staat hochsubventioniert wird: so läuft das Geschäft – und da bleibt auch Zeit für das eine oder andere Schiffsmodell.

Der Focus nennt Details, die selbst Fachleute verblüffen: so bekam Peer Steinbrück viel Geld für ein Interview von Bilfinger Berger – jenem Konzern, in dem Roland Koch so gut untergekommen ist. Mindestens 7000 Euro flossen dort und erschloßen so dem deutschen Abgeordneten erstmalig eine neue Einkommensquelle: bislang gab es Interviews noch gratis. Schauen wir uns das Interview aber nochmal genauer an – immerhin baut Bilfinger Berger für das hoch verschuldete Deutschland Schulen, Gefängnisse, Kreishäuser, Thermalbäder und Autobahnen, in Großbritannien betreiben sie auch Polizeiquartiere, sind also bald umfassene Darbieter aller staatlichen Leistungen (siehe oepp-Plattform) und damit Vorreiter einer Übernahme des Staates durch die Konzernwelt.  Im Geschäftsbericht 2010 finden wir Steinbrücks teuer bezahlte Meinung zu dem Thema:

Es wird kritisiert, durch ÖPP werde die öffentliche
Verschuldung kaschiert. Ist der Vorwurf
berechtigt?


Eine öffentliche Kreditfinanzierung schlägt sich
natürlich sofort in einer erhöhten Kreditaufnahme
der jeweiligen Gebietskörperschaft nieder.
Dagegen addieren sich die Mieten bei einem ÖPPProjekt
erst über viele Jahre zu der Summe, an
der sich die Gesamtbelastung für den Haushalt
ablesen lässt. Es findet also eine andere Verteilung
der Kosten statt. Als öffentliche Hand kaufe ich
mir mit solchen Projekten auch Zeit; ich verteile
die Belastung über den gesamten Zeitraum.

Man hätte die Frage auch einfach mit „JA“ beantworten können. ÖPP verschleiert einfach die Nettokreditaufnahme. Aber nicht nur das – Peer Steinbrück bekennt sich auch noch zu brisanteren Themen:

Was ist dran an dem Vorwurf, die öffentliche
Hand erleide Kontrollverluste durch ÖPP?

In der subjektiven Wahrnehmung derjenigen, die
bisher bei der öffentlichen Hand Projekte verwaltet
haben, gibt es diese Kontrollverluste. Und ich
bin mir ziemlich sicher, dass es sie auch de facto
gibt. Denn Sie werden keinen privaten Partner
finden, der durch Veränderungen der politischen
Mehrheiten von geschlossenen Verträgen abrücken
wird. Aber ich glaube, dass man diesen
Kontrollverlust auch zugestehen kann. Die öffentliche Hand darf nicht der Vorstellung erliegen,sie könne den Kuchen gleichzeitig essen und behalten.

Welchen Kuchen? Die Kontrolle über die Finanzen. Nun – wer will die schon. Ist ja immerhin nicht das eigenen Geld, das dort dem Konzern gegeben wird – und es sind nicht die eigenen Schulden, die mit Hilfe des Konzerns verschleiert werden.

Darf ich nochmal an die Kritik der ÖPP-Projekte erinnernm, siehe Wikipedia?

In Deutschland ist die mangelnde Neutralität der ÖPP Deutschland AG Ziel von Kritik, da Banken, Berater und Baukonzerne Anteile an der ÖPP Deutschland AG halten und gleichzeitig von Öffentlich-Privaten Partnerschaften profitieren. Ulrich Müller, Vorsitzender der Organisation Lobbycontrol, forderte, die ÖPP Deutschland AG aufzulösen, da sie eine Einladung zu Lobbyismus zulasten der Bürger sei. Die Vorsitzende von Transparency Deutschland, Edda Müller, äußerte, dass „klare Auftraggeber- und Auftragnehmerbeziehungen öffentlich-privater Partnerschaften aus Sicht der Korruptionsprävention eindeutig vorzuziehen“ seien.

Vielleicht sollten wir solche Warnungen ernst nehmen – denn dadurch könnten wir uns so seltsame Erscheinungen mit „Geschmäckle“  ersparen, wie sie die Süddeutsche ausgemacht hat:

Roland Koch soll Chef des Baukonzerns Bilfinger Berger werden. Dabei profitiert das Unternehmen von einem Projekt, für das Koch als hessischer Ministerpräsident massiv kämpfte.

So kriegt der Mann, der fleißig für eine neue Landebahn geworben hat, einen Posten bei dem Konzern, der die Bahn baut. Auch ein deutscher Held.

Offensichtlich hat Frau Edda Müller noch nicht gewusst, welch´ wunderbare Renditen man mit Korruption erzielen kann – und wie viel Geld dann auch für Interviews zur Verfügung steht.

Im Jahre 2007 äußerte sich die FAZ mal zu den Renditeaussichten jener ÖPP-Projekte:

Interessant ist eine Geldanlage in Infrastrukturprojekten vor allem, weil die Anleger in der Regel eine stabile Ausschüttung erwarten können. „Die Einnahmen des Fonds sind im Normalfall auf viele Jahre festgeschrieben“, beschreibt Raeke eines der zugkräftigen Verkaufsargumente. Die Ausgestaltung von PPP-Fonds ist im Entwurf zur Änderung des Investmentgesetzes, den das Bundesfinanzministerium in der vergangenen Woche vorgestellt hat, schon ziemlich konkret formuliert.

So können „Anleger“ sichere Zinszahlungen erwarten, auch wenn das Volk schon längst kein Geld mehr hat, die Projekte der Politiker zu bezahlen. Der Vorteil: Volk merkt das erst später – siehe Griechenland. Dort merkt man gerade, was es heißt, die Kontrolle zu verlieren, siehe Welt:

„Die Griechen werden eine Liste von Reformen erhalten, die zu einem bestimmten Datum vom Parlament abgesegnet werden müssen“, zitierte das Magazin Quellen in der Euro-Gruppe. Das Geld werde freigegeben, wenn die Abgeordneten zugestimmt hätten.

Da bekommt ein Parlament von Außen Dinge gereicht, die sie absegnen müssen: so geht man mit besetzen Ländern um. Und da die Abgeordneten das Geld ja auch für ihre eigenen Diäten brauchen, kann man sich vorstellen, wie groß der Widerstand gegen die Entmachtung des Parlamentes sein wird. Da haben wir auch einen Ausblick darauf, wie es in Deutschland aussieht, wenn die Finanzminister merken, das ihre Vorgänger via ÖPP viel zu viel Geld für Projekte ausgegeben haben, die ihnen dann einen Posten bei entsprechenden Firmen eingebracht haben – oder eben Geld für Interviews.

Und für diese Entwicklung steht in Deutschland: Peer Steinbrück. Toll, oder? Man merkt: wir werden den Kuchen wohl wirklich nicht behalten können.

Wer war übrigens Finanzminister, als in Deutschland die Bahnen für ÖPP freigeräumt wurden? Peer Steinbrück, der in dem Jahr als die FAZ über diese Entwicklung schrieb den Big-Brother-Award für die Einführung der Steuer-Identifikationsnummer erhalten hatte, Peer Steinbrück, der laut Süddeutscher Zeitung in NRW einen verfassungwidrigen Haushalt zu verantworten hatte, die Kritiker der Agenda 2010 in seiner Partei als „Heulsusen“ beschimpfte (siehe Der Westen) und zudem bis 2008 der Deregulierung der Finanzmärkte das Wort redete … wozu sich der Sprecher des „Seeheimer Kreises“ der SPD in beispielhafter Art und Weise im Deutschlandradio äußert:

Es gibt bestimmte Faktenlagen, die sind nicht wegzudiskutieren, dass wir 2008 diesbezüglich oder bis 2008 eine entsprechende Entscheidungssituation hatten, die da so zu entscheiden gewesen sind, wie Sie sie umschrieben hatten. Aber ich denke, es ist auch wichtig, dass man eine Haltung an den Tag legt, nämlich indem man seine Entscheidungen überprüft, und wenn man zu anderen Ergebnissen kommt, jetzt beispielsweise, dass Deregulierung an der einen oder anderen Stelle absolut falsch gewesen ist, denke ich, dass macht einen nur stärker, nicht schwächer.

„Eine Entscheidungssituation, da da so zu entscheiden gewesen ist“ – wer diktierte eigentlich diese Entscheidungen, die alternativlos über den armen Herrn Steinbrück hereinbrachen – und mit welchen Riesenirrtümern müssen wir in Zukunft rechnen, wenn er wieder in Situationen kommt, die „so zu entscheiden sind“?  Kriegen wir noch mehr verfassungswidrige Haushalte, müssen aber dafür für Kanzlerworte bar bezahlen?

Nun, der „Spitzenreiter bei Nebenjobs im Bundestag“ (siehe Fokus) oder notorische „Parlamentsschwänzer“ (siehe Spiegel) wird sich wohl in Zukunft im Vorstand des BVB mit Friedrich Merz von der Atlantikbrücke darüber abstimmen können, inwiefern deutsche Politik den Märkten (d.h. den zweihundert reichen Familien in den USA) noch genehm ist.  Und von diesem Mann erwarten wir nun jene Regeln, die selbst ein Ackermann anmahnt. Ich denke, wir werden in Zukunft mit mehr sprachlichen Konstrukten wie denen des Seeheimer Kreises rechnen müssen, hinter denen sich zunehmende Staatsverschuldung (Hand in Hand mit Bilfinger Berger) und zunehmender Einfluss von Lobbyisten in der Regierung (zu den in die Ministerien eingebetteten Banken-Lobbyisten bekannte sich Steinbrück noch im Jahre 2009, siehe Spiegel) verbergen, gepaart mit alternativlosem Sozialabbau.

Schade nur, das die Verschwörungstheoretiker mir ihren Orakeln schon wieder recht hatten: Steinbrücks Besuch bei den Bilderbergern scheint ihn wirklich als Kanzlerdarsteller qualifiziert zu haben.

Das gibt uns aber Hoffnung, denn wenn das oben genannte Zitat aus „the Intelligence“ stimmt und Politik wirklich durch Individuen manipuliert wird, denen es an Vernunft und Skrupeln mangelt, dann … haben wir als Menschheit eine Chance, aus Geschichte zu lernen – hoffentlich noch vor der nächsten Wahl.

Aber immerhin wissen wir jetzt, was 2013 zur Wahl steht: griechische Verhältnisse in Deutschland.

 

 

 

Die wahre freie Presse in Deutschland gegen Wohlfühlfunk und Nutzviehmedien und ihre Rolle im Widerstand gegen Armut, Korruption und Weltkrieg

Dienstag, 12.6.2012. Eifel. Schauen Sie noch Fernsehen? Lesen Sie noch Zeitung? Besuchen Sie die Internetportale großer Nachrichtenmagazine? Nein? Sie glücklicher, ich muss. "Nachrichtenspiegel" ohne Nachrichten ist schlichtweg undenkbar. Nun - ich beschränke mich auf die Onlinemedien (das schont den Wald und meine Nerven). Manchmal - vor allem beim lästigen Autofahren - bevorzuge ich ehemals reine Wortsender wie WDR 5.  Da fällt mir dann etwas auf, was es dereinst beim "Frühstücksfernsehen" gab. Da sitzen gut gelaunte Moderatoren mit einer Ich-könnte-platzen-vor-Glück-das-ich-diesen-Job-habe-und-ihr-nicht-Laune und flöten die aktuellen Nachrichten in feinstem Gewande durch den Äther. Das ist der staatliche Wohlfühlfunk. Ich noch niemand aufgefallen, das diese Art der Präsentation eine massive Manipulation ist? Wo sind die Menschen, die in der Schule noch gelernt haben, das eine Botschaft durch die Form der Präsentation ihren Wert verändern kann - weil es halt noch etwas anderes als die reine Sachebene gibt?

Dienstag, 12.6.2012. Eifel. Schauen Sie noch Fernsehen? Lesen Sie noch Zeitung? Besuchen Sie die Internetportale großer Nachrichtenmagazine? Nein? Sie glücklicher, ich muss. „Nachrichtenspiegel“ ohne Nachrichten ist schlichtweg undenkbar. Nun – ich beschränke mich auf die Onlinemedien (das schont den Wald und meine Nerven). Manchmal – vor allem beim lästigen Autofahren – bevorzuge ich ehemals reine Wortsender wie WDR 5.  Da fällt mir dann etwas auf, was es dereinst beim „Frühstücksfernsehen“ gab. Da sitzen gut gelaunte Moderatoren mit einer Ich-könnte-platzen-vor-Glück-das-ich-diesen-Job-habe-und-ihr-nicht-Laune und flöten die aktuellen Nachrichten in feinstem Gewande durch den Äther. Das ist der staatliche Wohlfühlfunk. Ich noch niemand aufgefallen, das diese Art der Präsentation eine massive Manipulation ist? Wo sind die Menschen, die in der Schule noch gelernt haben, das eine Botschaft durch die Form der Präsentation ihren Wert verändern kann – weil es halt noch etwas anderes als die reine Sachebene gibt?

Die Botschaft, die so permantent verkündet wird, ist: Wir sitzen hier im Studio (und ihr Zuschauer irgendwie auch) – und dieser Ort ist absolut sicher. Da draussen, ja, da geschehen noch schreckliche Dinge, die wir – sehr eingeschränkt – auch mal zeigen, aber über die wollen wir uns keine Gedanken machen, das lenkt uns nur von den absolut phantastischen Ergebnissen der neuen Spielsaison im Fußball ab. 

Schlimmer noch ist der („private“) Nutzviehfunk, den ich so nenne, weil der das Publikum eher wie Nutzvieh betrachtet. Da sie keine Gebühren einkassieren und somit vollständig von „der Wirtschaft“ und vor allem von „den Märkten“ abhängig sind, stellen sie das direkte Herrschafts- und Propagandainstrument der neuen Weltordnung da, die den Menschen wie eine Herde Nutztiere betrachtet. Alle sollen eng beieinander in die gleiche Richtung laufen, gelenkt von den Hunden des Privatmedien, die darauf achten, das jeder sich so einrichtet, wie man soll, seine Kinder so erzieht, wie man soll, seine Partner so wählt, wie man soll, sein „Outfit“ so wählt, wie man soll, seine Freizeit so verbringt, wie man soll, hasst wen man soll und anbetet wen man soll.  Wer aus der Reihe tanzt kommt ins Dschungelcamp oder in den Big Brother Container – da hat unsere Medienschickeria schon längst dereinst utopisch klingene Horrorbilder von Gesellschaft mit realem Leben gefüllt.

Was die Protagonisten dieser Schein- und Täuschreporterszene eint, ist die Kleidung.

Die Kleidung – (der feine Zwirn) – hat eine weitere Botschaft, die über das Radio natürlich nicht so gut ´rüberkommt: WIR GEHÖREN DAZU – IHR AUCH?

Bei den Nutzviehmedien wurde das lange Zeit ganz offen gehandhabt (ich habe seit jetzt acht Jahren nichts mehr von denen gesehen, bin deshalb etwas schlecht informiert über die aktuelle Lage): unser Moderatoren wurden ausgestopft von Dings & Bumms, Karl Lagerware und Chef Boss, damit auch jeder Zuschauer wußte, WAS MAN SO TRÄGT.

Das System ist etwas komplizierter als das frühere mit den Hakenkreuzarmbinden, hat aber den gleichen Sinn: das man auf der Straße, im Geschäft, im Personalbüro und auf der Behörde gleich erkennt, wer dazugehört … oder einfach bereit ist, alles – aber auch wirklich alles – zu geben, um dazu zu gehören.

Was die mediale Wirkung angeht, so arbeiten alle zusammen – die einen sorgen mit brutalen Hirtenhundgebelle für die Disziplin der Herde, die anderen sorgen dafür, das die sich auf dem Weg wohl fühlen.

Und wohin führt dieser Weg wohl? Dahin, wo alle Wege von Nutzvieh führen: auf die Schlachtbank. Das sieht man aber nur, wenn man mal aufsteht, mutig den Kopf über die gebeugten Rücken der anderen erhebt und weit nach vorne schaut. Das kann jeder machen – einfach mal ausprobieren. In der Schweiz ist man ja schon der Meinung, das Deutschland hier gerade eine europäische Vorreiterrolle innehat, siehe Schweiz Magazin:

Die deutschen Massenmedien haben den Einfluss auf ihre Leserschaft verloren. Kaum noch ein Beitrag der den Redakteuren nicht links und rechts um die Ohren gehauen wird und kein Tag an dem der „Dritte-Macht“ Anspruch der Journaille brutal immer und immer wieder scheitert.

Nun, ich dachte immer, es wäre die Vierte Macht – aber die zählen in der Schweiz vielleicht anders. Ich habe diesen Beobachtung gleich mal ausprobiert – bei zwei sehr wichtigen Themen: Weltkrieg und Korruption. Das eine zerstört ein Land von außen, das andere zerstört es von innen – also eigentlich wichtige Themen.

Über die Weltkriegsgefahr habe ich ja schon öfter geschrieben – und in der Tat ist dieses Thema jetzt in den Bezahlmedien aufgetaucht (was mir übrigens häufiger begegnet – ich glaube, die holen sich ihre Ideen auch aus den vielgescholtenen Blogs, weil ihnen sonst nichts mehr einfällt): endlich nimmt man die neue Machtballung im Osten war – hier im Handelsblatt wird die „unbemerkte Allianz“ zwischen Russland und China offiziell für die Öffentlichkeit mit einer neuen Abkürzung (SCO statt SOZ) als Gesprächsgegenstand eingeführt.

Was meint der Leser dazu – hier der „Numismatiker“?

Unbemerkt?

Wer in den letzten fünf Jahren Zeitung lesen/fernsehen konnte, hat bestimmt immer mal wieder Meldungen registrieren können, daß Rußland und China immer mehr zusammenrücken. Aber unsere Politiker und Firmenbosse, die sich selbst in ihrem Wahn gerne als „Elite des Landes“ bezeichnen, nehmen längerfristige Entwicklungen eben nicht wahr.

Das würde ich als Nachrichtenkonsument auch so sehen. Da ich aber auch Blogkonsument bin, wurde ich schon früher informiert – zum Beispiel durch die AG Friedensforschung der Uni Kassel, die den neuen Machtblock schon 2005 wahrnahm:

Das Treffen der Regierungschefs der Mitgliedsländer der Schanghaier Organisation für Zusammenarbeit (SOZ) hat ein starkes Echo ausgelöst. Zunächst sah die „Christian Science Monitor“ darin einen Versuch, ein östliches Gegengewicht zur Nato herzustellen. Danach erklärte Russlands Präsident Wladimir Putin ohne Umschweife, die Organisation sei in den fünf Jahren über den Rahmen der „ursprünglich erklärten Aufgaben“ hinausgegangen, schreibt die „Nowyje Iswestija“ am Donnerstag [27. Oktober].

Sieben Jahre hinken Wohlfühlfunk und Nutzviehmedien hinter der Realität her – mindestens sieben Jahre. Deshalb lohnt es sich, weiter im aktuellen Internet zu bleiben, um zu sehen, worüber ARD und ZDF im Jahre 2019 berichten werden. Zum Beispiel bei Antikrieg.com:

Die Vereinigten Staaten von Amerika richten ihre Kanonen auf China

Die Gesamtstrategie der Vereinigten Staaten von Amerika ist jedoch klar. Nicht anders, als die Vereinigten Staaten von Amerika seinerzeit versuchten, die Sowjetunion in den Griff zu bekommen, indem sie sie mit amerikanischen Alliierten und Stützpunkten einkreisten, plant Washington mit China in gleicher Weise vorzugehen.

Amerika schafft einen umfassenden Bogen von Alliierten und Basen, der in Singapur beginnt, sich nordöstlich zu den Philippinen fortsetzt, dann nach Taiwan, Okinawa, Japan und Südkorea weitergeht, wodurch er Chinas expandierende Seestreitkräfte umfasst.

Und – so denkt sich der informierte Leser – schafft so eine Basis für „Zwischenfälle“, die ganz schnell „eskalieren“ können. Weil das nicht nur der Leser sieht, sondern neben China und Russland auch Indien, sein Erzfeind Pakistan, der Iran und Afghanistan, die aktuell „Beobachterstatus“ haben, hat man eben mal einen Verein gegründet, der im Notfall Beistand leisten und vor Eskalationen schützen soll – ein Angstbündnis, sozusagen.

Angesichts dieser Front wirkt die Drohung Chinas, US-Angriffe auf Pakistan militärisch zu beantworten, viel ernster als sonst. Hier sammeln sich die US-Opferstaaten zum Widerstand, gegen den wir Deutschen die USA dann im „Rahmen der Bündnisverpflichtungen“ verteidigen dürfen. Das heißt dann: Dschungelcamp für alle, während daheim „Big-Brother“-Verhältnisse eingerichtet werden.

Dieser Weltkrieg wirft schon jetzt seine Schatten voraus – Schatten, die die Wohlfühlmedien durch günstige künstliche Beleuchtung ausblenden – siehe nochmal Antikrieg.com:

Nachdem ans Licht kommt, dass die Gewalt in Syrien von Planern des Westens vorbereitet wurde, Jahre ehe der arabische Frühling losging, und nachdem die Fassade von „demokratischen Hoffnungen“ zusammenbricht angesichts eines religiös angestifteten Blutbads, haben Vertreter der Vereinigten Staaten von Amerika und westlicher Denkfabriken im Gespräch mit Bloomberg festgestellt, dass ihre Botschaft an Russland in Hinblick auf den Beginn eines Regimewechsels grundsätzlich diese ist: die Gewalt wird weiterhin gezielt gesteigert werden, bis der Regimewechsel erreicht ist – Russland kann jetzt nachgeben und dabei mitreden, wie ein Übergang stattfinden soll, oder später nachgeben und ausgeschlossen werden wie im Fall Libyens.

So in etwa wird „westliche“ Aussenpolitik im Rest der Welt wahrgenommen … und deshalb schließen sich die zukünftigen Opfer jetzt zusammen, obwohl sie seit Ewigkeiten untereinander verfeindet sind: um das zu erkennen, braucht man doch wohl noch nicht mal Abitur, oder?

Doch wir wollten ja nicht über den neuen Weltkrieg reden (hier schreiben wir analog gerade das Jahr 1913 bzw. 1938),  sondern über die deutschen Medien und ihre Leser, weshalb wir uns jetzt dem zweiten Beispiel zuwenden: der Korruption.

Da hat ja jetzt  – laut Handelsblatt – ein großer Energiekonzern zur Schaffung eines „günstigen Klimas für Gas“ 200 Millionen in den Bilanzen versteckt, die als Korruptionskapital nach Russland geflossen sind. Zu dem Artikel gibt es zwei Kommentare. Da schreibt zum Beispiel „Thomas“:

Deutschland ist ein Sumpf wie jeder Bananenstaat. Hier werden Arbeitsplätze gestrichen, die Strompreis ins unendliche getrieben und zeitgleich werden hunderte Millionen verschenkt. Wie die Verteilung stattgefunden hat, sollte man auch prüfen.

Oder „babsack69“:

Wie bitte? Gibt man sich jetzt nicht mal mehr Mühe den Schein von Seriosität zu waren und geht gleich zum Kasperltheater über?
Diese alten Stromkonzerne haben wirklich ihren Zenit überschritten.Schluß mit dieser Mischpoke und zwar so schnell wie möglich.

Man versteht, warum der „Stern“ seine Kommentarfunktion zu Artikeln ganz eingestellt hat – jedenfalls verstehen es die Stern-Leser:

Leider antwortet die Stern Redaktion selten bei unangenhemen Fragen.

Früher war es ja so, dass bei bestimmten Artikeln die Kommentarfunktion von Anfang an deaktiviert war.

Ich habe mehrmals angefragt, welche Person im Vorraus entscheidet, wann die Kommentarfunktion zu deaktivieren ist – und aus welchen Gründen.

Doch das mag leider niemand beantworten…

Die Gründe für das ganzheitliche Abschalten der Kommentarfunktion sind eigentlich klar.

Die Kommentare der Leser standen in letzter Zeit im straken Kontrast zu den Artikeln und vorallem zu den Interessen der Verlagsgruppe (G+J gehört zu fast 80% der Bertelsmann-Gruppe, einfach mal den Wikipedia-Artikel über Bertelsmann lesen)

Ohne gegenteilige Kommentare wirken die Artikel wahrscheinlich besser und werden eher als „Wahrheit“ als als „Meinung“ betrachtet.

Man sieht – die Schweizer scheinen Recht zu haben: der Leser ist längst nicht mehr so blöde wie die Medien ihn gerne hätten. Der Leser scheint den Beruf des Journalisten genau zu kennen. John Swinton hat dazu mal etwas gesagt, hier bei Eu-Austritt zitiert:

«Eine freie Presse gibt es nicht zum gegenwärtigen Zeitpunkt der Weltgeschichte. Sie wissen das, und ich weiss es. Nicht ein einziger unter Ihnen würde es wagen, seine ehrliche Meinung zu schreiben, und wenn Sie es täten, wüssten Sie im voraus, dass es nie im Druck erscheinen würde. Ich werde wöchentlich dafür bezahlt, meine ehrlichen Auffassungen aus der Zeitung draussen zu halten, mit der ich verbunden bin. Andere von Ihnen erhalten ähnliche Saläre für ähnliche Dinge, und jeder von Ihnen, der so töricht wäre, ehrliche Überzeugungen zu schreiben, wäre auf der Strasse, um sich nach einem anderen Job umzusehen. Wenn ich zulassen würde, dass meine ehrlichen Meinungen in einer Ausgabe meiner Zeitungen erscheint, ginge es keine 24 Stunden und meine Berufstätigkeit wäre vorbei. Das Geschäft des Journalisten ist es, die Wahrheit zu zerstören, rundheraus zu lügen, zu verdrehen, zu verleumden, zu Füssen des Mammons zu kriechen und sein Land und sein Geschlecht für sein tägliches Brot zu verkaufen. Sie wissen es, und ich weiss es. Und was für eine Dummheit ist dieses Anstossen auf eine freie Presse? Wir sind die Hampelmänner, die tanzen, wenn sie an den Fäden ziehen. Unsere Fähigkeiten, unsere Möglichkeiten und unsere Leben sind alle das Eigentum anderer Leute. Wir sind intellektuelle Prostituierte.»

Damit wäre der Journalist der natürliche Feind der Philosophie – und das schon seit dem 19. Jahrhundert … so alt ist dieses Zitat nämlich. Es führt uns aber zu der Kerneinsicht, das alle Artikel des 21. Jahrhunderts darauf untersucht werden müssen, inwieweit sie eher der Börse des Journalisten als der Wahrheit dienen und man gut beraten ist, jeden Artikel als Ergebnis erfolgreicher Korruption zu betrachten, für den sich auch leicht Geldgeber ausmachen lassen: „die Märkte“.

Heute gibt es eine freie Presse in Deutschland – jenseits des Mammon.

Sie lesen gerade etwas von ihr. Sie versucht mit viel geringeren Mittel die Verzerrungen der intellektuellen Prostituierten in den Medien zu entflechten – wie zum Beispiel jener „Thinktankjunk„, der dem ZDF auf die Finger schaut:

Rechtzeitig zur Primetime um 23:45 (04. Juni 2012), wo Otto Normalbürger bereits schlafen, publizierte das zweite deutsche Fernsehen ein Bericht zum Meeting, das dem Sender satte drei Minuten wert war. Dabei wurden acht Mal die Begriffe Verschwörung und Angst verwendet. Die Demonstranten (Verschwörungstheoretiker) hätten so große Angst und darum würden sie gegen die Bilderberger demonstrieren.

Ja, so wird „Stimmung gemacht“ und für ein „günstiges Klima“ gesorgt – genau genommen ist es eine Form der Psychiatrisierung von Gegenmeinungen … und etwas eleganter als die Komplettsperrung der Gegenmeinungen im „Stern“.

Es ist „normal“, das sich wichtige Funktionäre (und solche, die es werden wollen) hinter verschlossenen Türen mit der Großfinanz treffen, aber zeugt von krankhafter Angst, sich dagegen auszusprechen, dabei ist genau das Gegenteil der Fall: es gibt schlichtweg keinen vernünftigen Grund für diese Treffen, weshalb es im Prinzip krankhaft (im Sinne von „zwanghaft“) ist, seit sechzig Jahren an dieser Tradition festzuhalten und wertvolle Zeit mit „Meinungsaustausch“  zu verschwenden, für den jede Person im Schnitt während der Treffen sowieso nur siebzehn Minuten Zeit hat.

Normal ist es, zu vermuten, das mit der dort eingesetzten Energie eine ganz böse Suppe gekocht wird, deren Gerüche wir immer wieder wahrnehmen können. Sie reichen von der Angleichung der EU an die Regierungspraktiken des „obersten Sowjet“ (Bukowski zitiert bei Bundesblog) über Zunahme der Polizeistaatgesetze in den USA (hier bei Heise, denkwürdigerweise ist es ein Autor jenes „Christian Sciene Monitor“, der auch als erkennbar erstes Blatt über die neue Gegen-Nato im fernen Osten berichtet hatte, der hier gegen die USA klagt) bis zur vollständigen Demontierung der Zivilgesellschaft in Europa, die bis zur kompletten Auslöschung des Gesundheitssystems führen soll (hier hat Griechenland – siehe Welt – eine Vorreiterrolle übernommen).  Gleichzeitig sollen zunehmend mit Gewalt zusätzliche private Rentengelder eingetrieben und das Renteneintrittsalter kontinuierlich heraufgehoben werden (siehe die Welt über die neue OECD-Forderung), während uns eine Zukunft droht wie den Londoner Bürgern, die bei den von den Banken diktierten Preise „der Märkte“ nicht mehr mithalten können, siehe Freitag:

Im Londoner Stadtteil Newham müssen Menschen in Gartenhäusern, Garagen, Schuppen, Hütten oder sonstigen Anbauten leben, weil sie eine andere Bleibe nicht bezahlen können

Wohl gemerkt: wir reden hier nicht über Eritrea, Bangladesh oder Biafra, sondern von einer der reichsten Städte Europas – und DEM europäischen Finanzzentrum.

Wie reagiert der Bürgermeister von London im Übrigen auf diese Entwicklung?

Vorbildlich, wie ein Sportkanal des österreichischen Fernsehens  berichtet:

Wegen drastisch gestiegener Mieten hat der Bürgermeister des Londoner Stadtteils Newham zu drastischen Mitteln gegriffen: Er will 500 der ärmsten Familien, die Sozialleistungen der Kommunen beziehen, einfach ausweisen. Die Gemeindeverwaltung von Newham habe 1.179 Sozialwohnungsgesellschaften angeschrieben, mit der Bitte, die Menschen aufzunehmen. Teilweise liegen sie mehr als 200 Kilometer entfernt.

Da setzt ein Mann der Tat Zeichen, die zukunftsweisend sind.

Das wird uns in Zukunft auch drohen, wenn wir uns nicht genügend prostituieren: wegen Altersarmut Ausweisung nach Eritrea, Bangladesh oder Biafra.

Von dieser Zukunft werden Sie aber in den etablierten Medien nichts hören.

Niemand würde für diese Nachricht bezahlen …. aber dafür, das sie verschleiert wird, schon.

Deshalb werden wir von samtweichen Stimmen in völlig entspannter Stimmung vollgeflötet mit Nachrichtenbröckchen, die uns dazu bringen, das wir uns informiert fühlen, während rund um uns herum fleissig an der „Endlösung“ der Bürgerfrage  gearbeitet wird – von aussen durch Krieg, von  innen durch Korruption.

Und wir dachten, mit „1789“ wäre das Theater vorbei.

Dabei erleben wir gerade das Rückspiel „Edelmann“ gegen „Bürger“ – und wie es aussieht, verlieren wir diesmal ganz groß.

Aber: wir reden nicht mehr darüber.

Außer hier … und an vielen ähnlichen Orten.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Syrien und die Bilderberger: gekaufte Rebellen und ihre Financiers

Syrien und die Bilderberger: gekaufte Rebellen und ihre Financiers

Freitag, 1.6.2012. Eifel. Die deutschen Medien werden immer besser, das muss ich sagen. Was heißt: sie werden immer besser – sie lügen immer besser. Lügen? Nun ja – aus einer gewissen Sicht heraus ist es nicht unbedingt so richtig schweres Lügen, wenn man über Dinge schreibt, über die man keine Ahnung hat, die vermuteten Fakten aber so dreht, das letztendlich die Anzeigenkunden und die Vertreter deutscher Parteien zufrieden sind. Zum Beispiel über Syrien. Liest man da mal den „Daily Star“ gegen, so erfährt man Wunderbares: 300 libanesische Kämpfer aus dem Bekaa-Tal bilden die „Rebellen“ in Syrien. Nun – vielleicht sind das nicht alle Rebellen, vielleicht sind noch Al Kaida-Kämpfer dabei, ein paar libysche „Freiheitskämpfer“, ein paar Söldner … wer weiß das schon. Ich nicht – deshalb habe ich mal nachgeschaut. Bei Barth-Engelbart, dort klärt Dr. Lehmann darüber auf, wer da so alles für die Freiheit kämpft, wenn zum Freiheitskampf geblasen wird:

Sie sind die mit Al Kaida verbundene „Libyan Islamic Fighting Group“ mit mehr als 18.000 Kämpfern. Sie sind die von Saudi-Arabien unterstützte Al Kaida Omar Brigade. Sie sind der bewaffnete Arm der Muslimbruderschaft, finanziert von Katar, trainiert und stationiert in der Türkei. Sie sind Jordanier, Saudis, Iraker, Ägypter und anderer Länder Mietlinge und Söldner die von türkischen und NATO-Geheimdienstlern in Amman, Jordanien rekrutiert wurden. Das sind jene Mörder, die von der US-Regierung und dem Pentagon, der Türkei, Saudi-Arabien, Katar, Saad Hariris „Future Movement” im Libanon,  Walid Jumblatt von der sozialistischen Fortschrittspartei Libanons finanziert werden – Strohmänner der USA und Israels, die die Arabische Welt, Palästina, Syrien und Libanon gemeinsam mit Israel seit dem Bürgerkrieg im Libanon betrogen haben.
Das sind jene die von den US “Special Operations Forces” aus Fort Bragg, North Carolina trainiert und kontrolliert werden. Das sind französische Söldner und britische SAS-Teams. Das sind jene von denen du glauben sollst sie wären “die Freie Syrische Armee” und die “friedliche syrische Opposition”.

Ich weiß ja: „Blogs“ dürfen wir nicht glauben.  Die werden für ihre Meinung nicht bezahlt – also taugen die auch nichts. Aber der Daily Star ist ja gar kein Blog. Er ist eine Bildzeitung. Und – wie ich den Artikel verstehe, finden die das gut, das die Libanesen jetzt in Syrien Revolution machen. Darum glaube ich dem Blog eher, vor allem, weil Dr. Lehmann schon mal im Libanon war. Seine Beobachtungen von den Folgen des Einsatzes drogenbenebelter Horden sind jedoch nicht gerade für schwache Gemüter geeignet … erinnern aber sehr an die aktuellen syrischen Massaker.

Darf ich nun vermuten, das die Massaker vielleicht gar nicht von der syrischen Armee begangen wurden … sondern von diesen seltsamen Horden, die schon Gaddafi stürzten?

Erinnert man sich noch an Afghanistan? Sollte man – unsere Soldaten sterben gerade da. Da hat man einfach die „Warlords“ (alte Feinde, die nun für viel Geld sehr freundlich wurden) gegen die Taliban geschickt (alte Freunde, die nun für viel Geld feindlich gemacht wurden), um das Land ohne große Verluste an Herrenmenschen zu erobern.

„Herrenmenschen“ – das sind wir. Sterben tausend von „denen“, sprechen wir nicht darüber, stirbt aber „einer von uns“, dann gibt es Staatstrauer…nur mal so nebenbei erwähnt. Das sollte man im Hinterkopf haben – wenn man dem Parteibuch bei seinen Medienbeobachtungen folgt.

Dort kann man nachlesen, wie die Mörder der syrischen Zivilisten in den deutschen Medien von Freischärlern über Artilleriegranaten zu Regierungssoldaten wurden – womit klar ist: in Wirklichkeit hat die Tagesschau auch keine Ahnung, tut aber gerne anders. Sie bemühen sich, die Wirklichkeit so abzubilden, das Politiker und Anzeigenkunden keinen Anstoß daran nehmen.  Und wenn jemand zum Hitler erklärt wurde (weiß gar nicht – hat das einer schon über Assad gesagt? Solche Opfer der Geopolitik werden gerne „Hitler“ genannt, damit allen klar ist, wie böse die sind und welches Schicksal ihnen droht), dann kann man natürlich nicht mehr ausgewogen aus dem Land berichtet werden, es wäre geradezu ein Akt der Wehrkraftzersetzung, würde man untersucht haben wollen, ob nicht drogenverseuchte seelische Kriegskrüppel aus irgendeinem anderen Land in Syrien gerade Massaker begehen.

In einem späteren Artikel mutieren die „Granaten“ dann zu „regimetreuen Schlägertrupps„.

Vielleicht werden die ja sogar bezahlt?

Und wenn die bezahlt werden … werden dann unsere „regimetreuen Schlägertrupps“ auch bezahlt – jene Gülle- und Schmuddelfedern, die schon am liebsten morgen Scheiterhaufen für Langzeitarbeitslose einrichten würden?

In der TAZ finden wir Spuren jener Drogensöldner.  Hier werden russischen Medien zitiert, die eine seltsame Zunahme der Greueltaten beobachtet haben, seit dem die internationalen Beobachter anwesend sind … und seitens der Syrer selbst von einer ominösen „dritten Kraft“ ausgegangen, die zunehmend die Zivilbevölkerung ins Visier nimmt.

Nun – vielleicht ist das der Grund, warum Russland der gewaltsamen Verbreitung von McDonalds, Coca Cola und Disney im Nahen Osten nicht zustimmen wird.  Angesichts der vielen möglicherweise mal wieder inszenierten Massaker ist es natürlich verständlich, das die USA erwägen, mal wieder ohne Zustimmung von irgendwem irgendwo im Namen der „Menschlichkeit“ (man denke kurz bitte an die schon erwähnten „Herrenmenschen“, bevor man die Information einsortiert) einzumarschieren, weil der militärisch-industrielle Komplex der USA Kriege einfach zum Leben braucht. Der Einmarsch in Syrien wäre sozusagen als eine Art lebensichernder Mundraub zu betrachten.

Nun – wir wissen nicht, ob die libanesischen Kämpfer für Morde an der Zivilbevölkerung bezahlt werden. Was wir aber wissen ist, das die „Entscheider“ in den USA bezahlt werden. „Wahlkampfspenden“ sind nichts anderes als die direkte Finanzierung des Kandidaten, der sich natürlich im Anschluss an die Wahl für diese Spenden erkenntlich zeigen sollte. Das ist der „american way of life“, der dringend gegen Feinde in aller Welt verteidigt und hemmungslos verbreitet werden muss.  Wie man das am Besten macht, bespricht die Elite der Herrenmenschen – die „Gottmenschen“ – gerne im Rahmen der Bilderbergerclubs. Wir werden hier wohl vergeblich danach fragen, wer für Kaffee, Kuchen und Reisespesen aufkommt und ob außer wundersamen Karrieren noch etwas anderes  als „Profit“ für die Beteiligten herausspringt. Wikipedia liefert eine kleine Antwort auf die Frage nach der Finanzierung:

Die Auslagen für die Durchführung der Bilderberg-Konferenzen werden vollständig durch Spenden gedeckt, die Auslagen setzen sich zusammen aus den Kosten für das Sekretariat sowie die Druckkosten für die nicht-öffentlichen Protokolle der einzelnen Konferenzen.

Die Kosten für die jeweilige Bilderberg-Konferenz werden vom gastgebenden Land getragen, die Anreise von jedem Teilnehmer selbst, ebenso die Verpflegung. Private Stiftungen, welche der Gruppe zur Verfügung gestellt werden, erleichtern die jährlichen Planungen erheblich. Allerdings haben sich etliche bundesdeutsche Politiker die ihnen entstandenen Kosten über ihr Landes- bzw. das Bundes-Parlament finanzieren lassen,[20] in einigen Fällen wurden auch Studienreisen inoffiziell angeschlossen und über Steuergelder abgerechnet.

Tja – wir Deutschen finanzieren Gespräche über unseren eigenen Untergang lieber selbst.

Solche Treffen sind ja auch eigentlich nur zu begrüssen. Nirgends sonst findet man eine Gelegenheit, Frieden, Freiheit und Wohlstand für alle zu organisieren – und darum geht es der Welt ja auch immer besser, seitdem die Bilderberger sich regelmässig treffen. Besser? Nein, leider nicht. Der Welt geht es immer schlechter, die Ausstoß von Treibhausgasen nimmt Rekordhöhen an, die Wirtschaft tanzt auf einem Vulkan, der schon ausgebrochen ist (aber mit Werbetafeln vor den Kameras der Weltöffentlichkeit zunehmend verborgen wird) und die Kriegsgefahr wächst aufgrund der US-Politik enorm … was als Programm der Wohlstandsförderung Sinn gemacht hätte, scheint also eher ein Programm zur weltweiten Wohlstandsvernichtung zu sein – oder diese Treffen haben überhaupt  keinen Sinn und ebenso keinen Einfluss … doch das führt gleich zu der Frage, warum wir auf ihnen weiterhin deutsche Steuergelder verbraten.

Na – irgendeinen Nutzen werden die schon haben – man lässt sich als Politiker ja nicht umsonst seine knappe Lebenszeit stehlen.

Was natürlich auf solchen Konferenzen gut ginge, wäre eine minutiös orchestrierte Abstimmung großer strategischer Pläne zur Ausplünderung der Staatsfinanzen (was ja gerade geschieht – scheinbar zufällig und willkürlich und öffentlich durch die Schuld der Griechen und Arbeitslosen verursacht). Was sonst sollten die Herren Ackermann (deutsche Bank), Ischinger (Allianz Versicherungen plus Aussenpolitik), Roland Koch (Politik und Konzern), Löscher (Siemens), Reitzle  (Linde) dort zusammen mit anderen besprechen wollen?

Maßnahmen zur Eindämmung des Hungers in Griechenland wohl kaum. Ebenso dürfte man nicht über die Eindämmung der freifliegenden Söldnerhorden debattieren, die auf vielen Konfliktfeldern dieses Planeten auftauchen und immer wieder ein überraschend günstiges Klima für Interventionen schaffen, denen dann Investitionen von McDonalds, Coca Cola oder Disney folgen. Auch der Einfluss von Wahlkampfspenden auf die Regulierung von Finanzmärkten dürfte dort nicht kritisiert werden – und erst recht nicht, wie man mittels Wahlkampfspenden libanesische Söldner in Syrien arbeiten lassen kann.

Auf jeden Fall … wird man sich schnell wieder einig darüber sein, das die Ergebnisse dieser Konferenz wie auch die Ergebnisse aller anderen Konferenzen geheim bleiben – obwohl auch Journalisten dort sind wie Matthias Nass von der ZEIT.  Wenn dieser Journalist nun über die Konferenz befragt wird, dann wird man sehen, was heutzutage einen guten Pressemann auszeichnet: der Wahrheit ausweichen, ohne direkt zu lügen. Geht ja in dem Fall nicht anders, ohne die Interessen der Gastgeber zu verletzen

Und wer verletzt schon gerne Gastgeber … außer natürlich den Söldnern aus dem Bekaa-Tal.

Aber das sind ja – wie Syrer, Russen und Chinesen – keine Herrenmenschen.

 

 

 

 

Nachrichten vorm Wochenende

So richtig viel gabs leider nicht…

 Dem kann man nichts mehr hinzufügen und sollte täglich in der Tagesschau vorgelesen werden:

Hätte die EZB dieses Geld (529,irgendwas Milliarden zu 1% Zinsen für Banken, Rb) den Nationalstaaten direkt für genau das eine Prozent oder sogar drei Prozent geliehen, wäre die Eurokrise erledigt. So gab es wieder nur Subventionen für das Großkapital. Warum demonstriert eigentlich niemand gegen die EZB und ihre Machenschaften? Es ist doch kaum vorstellbar dass da nicht Bestechungsgeld fließt. Solche irrsinnigen Entscheidungen sind sonst einfach nicht zu erklären.

Da können die Deutschen noch was lernen:

Hundert aufgebrachte Franzosen haben in der Stadt Bayonne im Baskenland der französischen Präsidenten Nicolas Sarkozy in arge Bedrängnis gebracht. Sie buhten ihn aus und riefen wütende Parolen. Schließlich drückte die Menschenmenge immer stärker gegen den Tross von Sarkozy, sodass dem Präsidenten keine andere Wahl mehr blieb als in einer Bar Schutz zu suchen.

 

 Wir werden alle sterben (Wenn wir zuviel ungesundes und schädliches Gemüse essen. Fast- und Mikrowellen- Food ist da sicherer). Komisch, ich dachte, jetzt kommt die Eichhörnchengrippe:

Ehec – dieses Kürzel hielt im vergangenen Jahr die Bundesbürger in Atem. Vor allem im Norden Deutschlands verbreitete sich der aggressive Darmkeim damals rasch. Bundesweit erkrankten 3800 Menschen, 53 starben. Nun sind in Hamburg innerhalb kurzer Zeit erneut fünf Infektionen mit dem Erreger aufgetreten, für ein Kind endete die Erkrankung tödlich. Droht eine neue Ehec-Welle?

Die Bilderberger haben es eilig. Sagt Herr Flegelskamp (passt im Groben und Ganzen übrigens auch zu Fulfords Aussagen):

Ich glaube allerdings nicht, dass bei den Bilderbergern ausgekungelt wird, was zu geschehen hat. Dafür sind die Treffen zu kurz. Wenn also die Besucher der Bilderbergveranstaltungen berichten, dass dort lediglich über das Geschehen in der Welt debattiert wird, glaube ich das. Na ja, fast, denn es dürften einseitige Debatten sein. Aus meiner Sicht sind die Bilderbergtreffen Veranstaltungen, die eher mit einem Befehlsempfang zu vergleichen sind. Dort bekommen Teile der Besucher gesagt, welche Schritte sie als nächstes einleiten sollen, welche Politiker sie pushen sollen, damit sie in führende Ämter gelangen und wie die Berichterstattung in den Medien aufgebaut werden soll, damit der dumme Pöbel nicht begreift, dass man ihn am Nasenring zur Schlachtbank führt. Die Debatten, wie man weiter vorgehen will, werden wohl in anderen Organisationen geführt, wie dem Council on Foreign Relations, dem European Council on Foreign Relations, der Deutschen Gesellschaft für Auswärtige Politik, dem Royal Institute of International Affairs, der Trilaterale Kommission, die Atlantikbrücke, dem Aspen-Institut und vermutlich einigen anderen (z. B. der INSM und der Bertelsmannstiftung), denn dort sind sie vereinigt, ein paar der Superreichen und ihre Handlanger aus den Bereichen der Wissenschaft, des Finanzwesens, der Politik und der Banken. Dass die noch verbliebenen Feudal-Herrscher sich damit verbrüderten, lässt den Schluss zu, dass sie ihre alte vergangene „Herrlichkeit“ zurück haben wollen.

Am Sonntag, den 11.02 schon was vor?

Am Sonntag, den 11. März 2012, ein Jahr nach Beginn der atomaren Katastrophe in Fukushima, wird es sechs große Demos und Aktionen in verschiedenen Städten und an Atomstandorten geben.
Wenn ja, wenigstens unterschreiben:
Als Privatperson unterschreiben

Als Organisation unterstützen

Big Brother is watching you

Bei den Beratungen über eine Neufassung des europäischen Datenschutzrechts machen die USA ein Mitspracherecht geltend. Im Anschluss an Gespräche mit der EU-Kommission in Brüssel sagte der Chefjurist im US-Wirtschaftsministerium, Cameron F. Kerry, am Mittwoch in Berlin, seine Regierung betrachte sich in diesem Prozess als berechtigten Interessenvertreter.

Das Rechtsgutachten der EU-Juristen zu ACTA (das, was wir nicht lesen sollen weil es die Unterzeichnung verhindern könnte). In zwei Fremdsprachen gleichzeitig (Englisch und Juristisch). Und nein, ich habs mir nicht angetan.

In einer gemeinsamen Rechtsmeinung stellen die EU-Juristen fest, dass es „keine rechtliche Voraussetzung gebe, dass ein internationales Abkommen kompatibel zu rechtlichen Beschlüssen von EU-Institutionen sein müsse. Ein von der Union unterzeichnetes internationales Abkommen kann tatsächlich zu Änderungen im Sekundärrecht führen.“ (Frage 2, c), Legal Opinion Seite 15)

Ist das ein neues Geschäftsmodell? Wo hat der Kunde denn 14,4% Zinsen bekommen? Bestimmt nicht auf seinem Girokonto.

Der frisch gebackene Millionär konnte sich jedoch nur wenige Stunden an dem Geldsegen erfreuen: Die Online-Bank forderte ihr Geld nach einem halben Tag zurück. Dem Kunden sei nur „aufgrund eines technischen Fehlers fälschlicherweise ein deutlich zu hoher Betrag als verfügbarer Betrag angezeigt“ worden, sagte ein Banksprecher am Donnerstag. Zusätzlich verlangte das Geldinstitut noch 14,4 Prozent Zinsen. Diese 12 000 Euro Aufschlag, den die Online-Bank von seinem Konto einbehielt, will der Hesse jetzt zurück. Über seine Klage verhandelt am 3. Mai das Landgericht Itzehoe.

Mach den Schäuble:

Ob wohl so auch die Rettungspakete ausgewürfelt werden?

Christoph Hörstel am 11.9.11 in Karlsruhe:

„Neues“ von der Wissensmanufaktur (was für ein fürchterliches Vorschaubild):

FNORD

Der WWF, der WDR und der Schutz der Natur … für die Elite

Da hat mich mein Blogfreund Grilleau doch auf ein ekeliges Thema hingewiesen: den WWF. Da gibt es aktuell eine Fernsehdokumentation, die die Pandafreunde in einem etwas ungünstigen Licht dastehen läßt. Hässliche Flecken soll es auf der weissen Weste der Umweltschützer geben, die selbst sehr empört reagieren. Wie oft, wenn unangenehme Wahrheiten ans Licht kommen sollen, kommen die Gerichte ins Spiel, weshalb der WDR schonmal im Vorfeld Aussagen des Pressetextes dementiert.  

Ich habe mir den Film angeschaut. Und ich habe mir die Gegenargumentation des WWF Stück für Stück angeschaut. Wäre ich Richter - so bliebe bei mir eindeutig der Eindruck, das Herr Huismann vom WDR saubere Arbeit geleistet hat und der WWF nicht ganz so prächtig ist, wie ihn seine Angestellten gerne sehen würden.

Da hat mich mein Blogfreund Grilleau doch auf ein ekeliges Thema hingewiesen: den WWF. Da gibt es aktuell eine Fernsehdokumentation, die die Pandafreunde in einem etwas ungünstigen Licht dastehen läßt. Hässliche Flecken soll es auf der weissen Weste der Umweltschützer geben, die selbst sehr empört reagieren. Wie oft, wenn unangenehme Wahrheiten ans Licht kommen sollen, kommen die Gerichte ins Spiel, weshalb der WDR schonmal im Vorfeld Aussagen des Pressetextes dementiert.

Ich habe mir den Film angeschaut. Und ich habe mir die Gegenargumentation des WWF Stück für Stück angeschaut. Wäre ich Richter – so bliebe bei mir eindeutig der Eindruck, das Herr Huismann vom WDR saubere Arbeit geleistet hat und der WWF nicht ganz so prächtig ist, wie ihn seine Angestellten gerne sehen würden. Wer sich selbst von den Merkwürdigkeiten des WWF überzeugen möchte, ist herzlich eingeladen, sich auf ihrer Seite zu tummeln. Dort findet man das Kernstück der Arbeit dieser Gesellschaft: die Projekte.  Die globalen Ziele findet man schön bei Wikipedia formuliert:

Der WWF will der weltweiten Naturzerstörung Einhalt gebieten und eine Zukunft gestalten, in der Mensch und Natur in Harmonie leben. Der WWF setzt sich weltweit ein für:

Dabei war der WWF bislang sehr erfolgreich. Zu dem Einflussgebiet des WWF gehört inzwischen eine Fläche die „größer ist als Kanada oder China„.  Das übersieht man leicht.  Gezielt arbeitet man an der Ausweitung dieser geschützten (oder … für Menschen gesperrten) Flächen. Die schönsten, gesündesten, wertvollsten Flecken der Erde werden für eine Elite konserviert, während das Volk dem Panda weichen muss – so könnte man es formulieren.

Aktuell sucht WWF Deutschland gerade einen neuen Leiter Business und Industries, dessen Aufgabengebiet im Prinzip keiner weiteren Erläuterung bedarf:

Ihre Verantwortlichkeit umfasst weiterhin die Akquise von Unternehmenskooperationen zur Gewinnung finanzieller Ressourcen für den WWF.

So bekam man allein 2009 in Deutschland 613000 Euro an Firmenspenden zusammen.

Da werden die Gegenargumentationen zu dem Film Huismanns schon … nur noch mit Humor erträglich:

Der WWF ist nicht käuflich. Weil Unternehmen oft Teil des Problems sind, verhandeln wir mit Unternehmen, um möglichst viel für die Natur zu erreichen.

Und viel für die Natur erreicht man mit viel Geld.  Dieses investiert man dann in Projekte, die besuchenswert sind … wenn man das Geld hat, die Reise zu bezahlen.

Originalton WWF:

Ohne ursprüngliche Bergregionen, unverbaute Küsten, farbenfrohe und artenreiche Regenwälderwären Reisen lange nicht mehr so interessant und erlebnisreich. Für 80 Prozent der deutschen Reisenden ist das Erleben einer intakten Natur ein wichtiger Bestandteil des Urlaubs.

Wunderbare Reiseziele liegen direkt vor unserer Haustür: Besuchen Sie Kranichrastplätze an der Ostsee, spüren Sie Biber in den unglaublich klaren Flüssen und Seen der Uckermark auf oder lassen Sie sich von der Weite im Weltnaturerbe Wattenmeer beeindrucken.

Wen es in die Ferne zieht, der kann die Regenwälder Borneos und die unberührte Bergwelt des Kaukasus entdecken. Erfreuen Sie sich an Flussdelphinen im Mekong, dem Anblick von Gorillas in Zentralafrika oder den Lemuren auf Madagaskar. In diesem Jahr können Sie erstmals auch die Unterwasserwelt der Kapverden „erschnorcheln“ oder Millionen von Flamingos in Keniabeobachten.

Die Regenwälder Borneos haben mich als erstes interessiert. Immerhin wollte ich mich mal erkundigen, wie es denn dem Orang-Utang wirklich geht. Passenderweise hält der WWF einen Reisekatalog für mich bereit. Zweimaliges Anklicken verrät mir: Borneo kostet mich minimal 3430 Euro.  Für 7,8 Tonnen CO2 Emissionen darf ich dann noch einen freiwilligen Beitrag von 187 Euro leisten … von den anderen Kosten ganz zu schweigen.  Mir zu teuer und zu schmutzig … aber die maximale Teilnehmerzahl beträgt für diese Reise sowieso 14 Personen. Bei anderen Reisen dürften meine Kinder zum halben Preis mit, nehme ich nur zwei mit bin ich locker bei über 7000 Euro für zwei Wochen.

Man merkt, welchen Lohn der Leistungsträger dieses Landes erhält, wenn er seinen Preis zahlt: die unberührte Natur.

Zum Vergleich: der Staat stellt den Kindern von Langzeitarbeitslosen für die Ernährung pro Tag 2,67 Euro zur Verfügung, einen davon muss man im Rahmen des Bildungspaketes für das Schulmittagessen ausgeben. Für eine Reise könnte man also … wieviele Jahre essen?

Man merkt auch: WWF-Oasen sind nichts für jeden.  Allerdings dürften die Vertriebsmitarbeiter von Pro Futura dort mal auftauchen, siehe WWF:

Das Geheimnis des großen Erfolges von PRO FUTURA ist jedoch die Vertriebsarbeit: Mehr als einhundert VertriebspartnerInnen besuchen als WWF-BotschafterInnen Firmen, Institute und Verbände. Sie tragen dort die Idee des WWF vor und präsentieren die Produkte, die als Firmenpräsente hoch geschätzt sind und es den Unternehmen ermöglichen, durch den Erwerb zum Umwelt- und Naturschutz beizutragen.

Unterstützt und motiviert werden die PRO FUTURA-MitarbeiterInnnen vom WWF durch regelmäßige Informationen und Gruppenbesuche in Projekten vor Ort.

Das ist wohl die Ökoversion des Bordellbesuches für Versicherungsmitarbeiter. Wer sich dafür interessiert: Pro Futura sucht gerade Mitarbeiter

Derzeit sind rund 150 selbständige Vertriebspartner/ Vertriebspartnerinnen in Deutschland, Österreich und der Schweiz im PRO FUTURA – Außendienst tätig.

Unsere Gesprächspartner sind die Entscheidungsträger in der Wirtschaft, in Verbänden oder Behörden. Unsere Verkaufsgespräche werden also auf höchster Ebene geführt. Dafür sind Sicherheit und Niveau im Auftreten und der Sprache und gutes Einfühlungsvermögen erforderlich. Da wir einen guten Zweck vertreten, sind uns Interesse, Aufgeschlossenheit und Hilfsbereitschaft unserer Gesprächspartner sicher.

Natürlich: ein guter Zweck öffnet schnell Türen. Erst recht zu Weihnachten, wenn die Unternehmen Präsente für gute Kunden brauchen. Limitierte handsignierte Auflagen deuten auf ein erstklassiges Preisniveau hin, das dem Geldbeutel des durchschnittlichen Borneoreisenden entspricht: gerade bei Behörden wird man da wohl ein offenes Ohr finden. Kostet ja nur … Steuergelder. Vielleicht findet man da schöne Präsente für jenen Jobcentermitarbeiter, der 2001 die meisten Sanktionen verhängt hat?

Wie sich diese Hochglanzprodukte samt den Elitereisen mit dem Ziel der Eindämmung schädlichen Konsumverhaltens vereinbaren lassen, erschließt sich dem irritierten Leser nicht.

Auch andere Unternehmen sollen den Wert des WWF schätzen lernen:

Wählen Sie innovative Wege der Zielgruppenansprache. Machen Sie medienwirksam PR für Ihr Sponsorship. Wir bieten Ihrem Unternehmen hierfür eine umfassende Plattform. Sympathie, Glaubwürdigkeit, Kompetenz, Seriosität – dafür steht der WWF gemeinsam mit Ihnen in der Öffentlichkeit.

Umweltschutz als Marke. Vertrauen als Ware. Artenschutz durch Sammelbildchen … der aktuelle Weg, schädliches Konsumverhalten einzudämmen. Was gibt es sonst noch an Kooperationen?

Zum Beispiel Iglo:

Pro verkaufte Packung iglo-Fischstäbchen spendete das Unternehmen im Aktionszeitraum bis zum 30. April 2007 einen Cent für Projekte zur bestandserhaltenden Fischerei an den WWF und als Lizenzgebühr an die Panda Fördergesellschaft. Begleitet wurde die Kampagne von einem Gewinnspiel, bei dem eine Reise nach Barcelona zu echten Pinguinen in Europas größtem Aquarium und 999 Sachpreise verlost wurden.

Oder Stada:

Mit den Aktionen will STADA Ärzte und Apotheker aufmerksam machen. Jedem STADA-Antibiotikasaft für Kinder liegt ein Einnahmekalender in Form eines Rubbelbildes bei, der die kleinen Patienten spielend dazu motiviert, den Saft regelmäßig einzunehmen, denn bei jeder Einnahme kann das Kind ein Feld frei rubbeln. Am Ende entsteht ein Bild des „Aktionstieres“. Der Einnahmekalender kann dann an STADA geschickt werden, um ein Geschenk zu bekommen.

Samsung hilft Tigern in Not, Kaiser hilft mit Motivkuchen, Vileda mit Topfreinigern. Das weite Feld der modernen Konsumkultur wird mit Pandabären versehen, von den Erlösen werden zusätzliche Flächen … besetzt und für den Edeltourismus zugänglich gemacht. Wenigstens enthält der WWF-eigene Warenkatalog keine Gummibärchen und Kerzen aus Schlachtabfällen mehr – und vielleicht hilft die Kritik von Sir Paul McCartney auch, das der WWF seine Unterstützung für millionenfache Tierversuche einstellt.

Glaubwürdig … wird es immer weniger, je länger man sich mit der Struktur auseinandersetzt.

Und geht man den anderen Behauptungen des Filmes nach, wird es richtig ungeheuerlich. So findet man in der Tat jenen Club 1001, deren Mitglieder durch großzügige Spenden die Arbeit des WWF erst möglich machen. Ihm gehörten sehr unheimliche Gestalten an, siehe Süddeutsche Zeitung:

Prinz Bernhard der Niederlande, der erste Verbandspräsident, gründete auch den „Club der 1001“, ein Art WWF-Förderverein, in dem sich noch heute die Eliten des Westens treffen. Dessen Mitglieder sind überwiegend Industrielle. Früher gehörten zum Club auch führende Figuren des südafrikanischen Apartheitsregimes, der argentinischen Junta und Staatsterroristen wie Zaires Diktator Mobutu Sese Seko.

Im MeinParteibuchwiki findet man noch mehr – ungeheure – Namen von Großspendern, die ansonsten gerne geheim bleiben. Auch Drogenhändler waren mal gern gesehen.

Mit Prinz Bernhard der Niederlande begegnet man wieder einer Gestalt, die sich auch ansonsten durch Vernetzung und Lobbyarbeit sehr hervortut: er sorgte für die Etablierung der Bilderbergerkonferenz, bei der man einfach mal im Geheimen miteinander reden kann … wenn man Macht, Geld oder Einfluss hat. Hier darf man jetzt nicht weiterlesen, denn wir begegnen hier der unheimlichen Welt der Verschwörungstheorien, die hinter den harmlosen Aktivitiäten der adeligen Geldelite des Planeten ein unheimliches Ziel wittern: die rücksichtslose Reduzierung der Weltbevölkerung zum Wohle der Natur.

Mal ehrlich: ganz so unsinnig ist dieses Ziel doch nicht, oder? Auch wir Normalbürger wissen, das es so nicht weitergeht. Würden wir alle nach Borneo fliegen oder als Individualtouristen die Schönheiten der Welt bereisen wollen: wir wären schnell am Ende mit unseren Ressourcen. Das ist lange bekannt. Da muss eine Auswahl getroffen werden. Wie man sich das in adeligen Kreisen vorstellt, enthüllt uns das Schillerinstitut:

Vom Standpunkt des Umweltschutzes komme es „auf die Gattung an“ und „nicht auf das Individuum.“ Das begriffen viele Leute nicht. „Man muß dabei ziemlich hartherzig sein. Umweltschutz ist keine romantische Angelegenheit, sondern eine sehr praktische Sache“, bei der man in einigen Fällen bestimmte Arten kontrollieren müsse, um eine größtmögliche Artenvielfalt zu erreichen.

Das ist derselbe Prinz Philip, der einmal seinen Wunsch äußerte, als tödlicher Virus wiedergeboren zu werden, um beim Kampf gegen die „Überbevölkerung“ zu helfen.

Merkt man langsam, wohin die Reise gehen könnte? Welche Ware hier mit dem Pandaaufkleber verkauft werden könnte? Es ist auf jeden Fall ein Einblick in die Welt professioneller Fuchsjäger und … Religionsgründer.

So finden wir bei den Gründungsmitgliedern des WWF nicht nur die schon zitierten Prinzen, sondern auch Eugeniker mit Träumen von einer neuen, vom alten Menschen gereinigten Menschheit im Namen des Transhumanismus oder des evolutionären Humanismus:

Der Begriff des Evolutionären Humanismus bezeichnet eine neuere, wissenschaftlich geprägte Strömung innerhalb der humanistischen Weltanschauungen. Sie wird historisch zurückgeführt auf Julian Huxley, den ersten Generaldirektor der UNESCO, welcher dieser Bewegung ihren Namen gab und sich für eine neue Religion aussprach, die kompatibel mit der Wissenschaft sei.

Ganz real landen wir bei Menschen, die sich gezielt überlegen, wie schön die Welt … mit weniger Menschen sei. Wir sind auf einmal mittendrin in der Religion des Bohemian Grove, wo die Machtelite des Planeten (hoffentlich) simulierte Menschenopfer praktiziert – über die wir nicht reden dürfen.

Das alles … sind nun keine Verschwörungstheorien. Es sind seltsame Informationssplitter, denen man begegnet, wenn man sich in jenen Kreisen umschaut, die gerne als tödlicher Virus wiedergeboren werden möchten um die Menschheit zu dezimieren. Wilfried Huismanns ist mit seinem Film gerade in jene Welt eingedrungen … und hat gemerkt, wie stark auf einmal der Gegenwind wird, wenn man an gewissen Themen rührt. Wie weit die Religion des evolutionären Humanismus schon führende Persönlichkeiten dieser Welt infiziert hat, wissen wir nicht. Das bleibt geheim wie die Mitgliederliste jenes „Clubs 1001“, der mit den Zinserträgen seiner Spenden die Arbeit des WWF erstmal möglich macht.

Ob die Prinzen und ihr Gefolge mit ihren Träumen ernst machen, wird die reale Geschichte der Zukunft zeigen: das ist der Ort, an dem zurecht über Verschwörungstheorien geurteilt werden wird- und nicht das Feuilleton der Bezahlmedien. Humanisten töten eigentlich keine Menschen, aber Religionen … nun, da werde ich unsicher.

Auf jeden Fall sorgt der WWF jetzt schon mal dafür, das möglichst viel unberührte Natur zum Bereisen übrig bleibt – wenn man es sich leisten kann.

Und die Medien sorgen dafür, das sich nicht allzuviele Menschen den Film Huismanns ansehen, nochmal die Süddeutsche:

Die ARD sendete den 45-minütigen Film spätabends – und wird damit immerhin dem Auftrag gerecht, Kinder und Jugendliche vor 23 Uhr vor verstörendem Programm zu verschonen.

Das hat das ARD gut gemacht, denn ich habe den Film gesehen … und bleibe nachhaltig verstört.

Eine Zukunft, in der Mensch und Natur in Harmonie miteinander leben können, bedeutet bei gleichbleibendem Anspruch auf Borneoreisen und Fuchsjagden die Reduzierung von Individuuen der Gattung Mensch in großem Umfang. Das hat der Prinz schon ganz richtig erkannt. Ob er diese Erkenntnis auch in praktische Politik umsetzt … bleibt der Phantasie des Lesers überlassen.

Aber vielleicht ist gerade das die große Vision, mit denen Mitglieder für den Club 1001 geködert wurden: die Rettung der Welt vor der Menschheit durch den Adel.

 

 
Update:
Link zum Film in den Kommentaren.
 

 

 

Stuttgart 21, die Weltherrschaft der Konzerne und die Ohnmacht des Bürgers

Stuttgart 21 wird ja nun weitergebaut. Das verwundert mich nicht weiter. Die Macht der Konzerne, die Vernetzung ihres Personals mit Medien und Politik ist inzwischen so dicht, das nur ein freiwilliger Verzicht der Mächtigen in diesem Land das Projekt aufhalten könnte. Wieder einmal werden die Bürger Zeugen ihrer eigenen Hilf- und Machtlosigkeit, dürfen ihre Ohnmacht im Detail erleben.

Stuttgart 21 wird ja nun weitergebaut. Das verwundert mich nicht weiter. Die Macht der Konzerne, die Vernetzung ihres Personals mit Medien und Politik ist inzwischen so dicht, das nur ein freiwilliger Verzicht der Mächtigen in diesem Land das Projekt aufhalten könnte. Wieder einmal werden die Bürger Zeugen ihrer eigenen Hilf- und Machtlosigkeit, dürfen ihre Ohnmacht im Detail erleben. Spätestens nach dem die „Bekenntnisse eines Oeconomic Hit Man“ erschienen sind sollte man wissen, mit welcher Systematik Wirtschaft Politik in den Griff bekommt und auch vor Mord nicht zurückschreckt. Eher als Legende einzustufen sind wohl die Bekenntnisse eines „Bankinsiders“, der Beobachtungen zur Bezahlung von Auftragsmorden gemacht hat – allerdings sollte man der Legende zugute halten, das sie zwar wenig Greifbares enthält – ausser dem Interview mit irgendeinem Unbekannten – das sie aber andererseits ohne weiteres wahr sein kann. Geheimdienste aller Welt unterhalten Konten bei Banken – und die Kommunikation durch handgeschriebene kleine Zettel, die erst dechriffiert werden müssen, ist für beide Seiten deutlich sicherer als die Auftragsbestätigung per E-Mail. Seit der Existenz von Wikileaks müssen schwarze Konten halt alternativer geführt werden.

Man könnte solche Berichte ins Reich der Legenden verweisen und sie dort belassen, wenn sie alleine für sich stünden. Stehen sie aber nicht. Es gibt nun mal Geheimdienste und ihre Methoden sind nicht zimperlich. Wenn ein deutscher Bundespräsident und ein deutscher Verteidigungsminister in dieser Zeit schon offen darüber schwadronieren können, das die Bundeswehr die Wirtschaftsinteressen des Landes sichern soll, dann ist das ein eindeutiges Indiz dafür, wie derangiert die politische Kultur in diesem Lande ist und lässt nur Übles vermuten über das, was sich mitlerweile in der Welt der Geheimdienste abspielt. In den USA ist die Verflechtung von Wirtschaft und Politik gang und gebe,  die Älteren von uns Deutschen sind mit dem sicheren Wissen großgeworden, das der CIA jederzeit mittels Militärputsch für optimales Renditeklima sorgt – in Argentinien, in Chile … oder auch in Griechenland, ein Land, das aktuell wieder für Schlagzeilen sorgt.

Das Muster der ökonomischen Okkupation ist immer gleich, die Oeconomic Hit Man arbeiten immer nach dem gleichen Prinzip: erst billige Kredite aufschwatzen, dann die Rechnung präsentieren: die „harte Hand“ muss wieder durchgreifen, wie Unionsfraktionschef Kaufer unlängst den Griechen gedroht hat.  Ob er damit die erneute Förderung einer Militärdiktatur in Griechenland meinte, möchte ich erstmal nicht glauben, die Forderung des FDP-Abgeordneten Chatzimarkakis, mit 200 EU-Beamten Griechenland auf Kurs zu bringen hört sich aber schon bedenklich nach Forderungen in diese Richtung an. Wie eine harte Hand aussehen kann, sieht man vielleicht gerade in Saudi-Arabien, deren Säbel gerade neue Hinrichtungsrekorde erzielen während ihre Öldollars den saudischen way of life in Ägypten und Lybien ausbreiten wollen.  Diktaturen im Aufwind?

Es scheint so. Unlängst forderte das Wall Street Journal im Zusammenhang mit dem illegalen Krieg in Lybien die Diktatur des Präsidenten: es schämt sich langsam keiner mehr, die Notwendigkeiten, die sich aus der Korporatokratie, der Herrschaft der Konzerne, ergeben, offen anzusprechen, zumal die ihre Macht offen ausspielen: wer zahlt befiehlt, wer empfängt, hat zu gehorchen. Nach England und den USA droht man jetzt auch Frankreich offen mit einem miesen „rating„. Nun – die Chinesen halten die USA sowieso schon für zahlungsunfähig, auf Bundes- und Gemeindeebene drohen Zahlungsausfälle in Höhe von hunderten von Milliarden Dollar.

Den Konzernen geht es mitlerweile prächtig, sie und ihre Kassen sind dank Dollarflut prall gefüllt, was zu vermehrten Aufkäufen und höherer Machtkonzentration führt – finanziert durch das billige Geld des Steuerzahlers … und die EZB setzt alles daran, das das so bleibt.

Die Macht der Konzernwirtschaft wächst in diesen Tagen ins nahezu Unermessliche, sie haben die demokratischen Systeme infiltriert und instrumentalisiert, so das Politik alternativlos geworden ist – und damit der Berufsstand des Politikers auch vom Militär gut und effizient ausgefüllt werden kann. Wo es nur noch darum geht, Befehle auszuführen, sind Soldaten nützlicher als schwerfällige Parteischergen, die alles immer erst in Arbeitsgruppen ausdiskutieren wollen.

Dabei haben wir noch Glück. Deutschland ist der neue Hauptstützpunkt der US-Wirtschaft in Europa,  hier geniert man sich noch etwas. Wir waren ja auch fleissig, unsere Politiker, die wie Cem Özdemir oder „KaTe“ zu Guttenberg „erfolgreiche“ US-Aufenthalte mit nützlichen Kontakten hinter sich gebracht haben, haben dafür gesorgt, das dieses Land den Kurs der Agenda 2010 beibehält. Das beschützt uns etwas vor der „harten Hand“, die ansonsten gerne auch aus Kindern Arbeitssklaven macht: schätzungsweise 200 Millionen erarbeiten den Grundstock für die Gewinnmarge der Großkonzerne.

Und da regen wir uns über einen Bahnhof auf.

Wir sollten mit diesem Protest vorsichtig sein. Ganz schnell könnte auch unser Rating wackeln, ganz schnell  könnte man uns andere Rechnungen präsentieren, ganz schnell könnten auch wir Opfer der „harten Hand“ werden, die wir für die Griechen jetzt herbeibeschwören wollen, um uns vor weiteren Kosten zu schützen.

Die Kosten jedoch … sind unser Lebenssinn. Wir sind zum Zahlsklaven geboren worden und werden den Job bis ans Ende unserer Tage zu machen haben. Wir werden solange bezahlen, bis nichts mehr da ist und sich die Konzerne gnädig von uns abwenden, uns ohne Wasser, Energie und Lebensmittel in den Ruinen unserer einst blühenden Städte verkommen lassen, während sie sich in Asien neue Wirte suchen, die sie aussaugen können.

Vielleicht dürfen wir dann noch dankbar für die Chinesen Hemden nähen und unsere Kinder für sie in den Minen Afrikas arbeiten.

Unvorstellbar? Die USA warnen doch schon ganz offiziell davor, das sie sich die europäischen Hampeleien nicht ewig anschauen werden … womit nebenbei die nächsten Schritte zur Verschlechterung unseres Ratings angemahnt werden, denn eine Erhöhung der Rüstungsausgaben würde angesichts leerer Kassen über noch mehr Staatsschulden laufen müssen.

Merkt man jetzt, wie perfide und dicht gewoben das Netz ist, in dem wir stecken, wie alternativlos unsere Zukunft geworden ist, seitdem wir zu Kriegen „ja“ gesagt haben? Die Kriege werden unsere Kosten erhöhen, die Kosten verschlechtern das Rating, was unsere Kosten erhöhen wird, was wiederum das Rating verschlechtert und zu höheren Kosten führt. Und wenn wir uns den Kriegen entziehen? Dann kriegt man uns eben über die gestiegenen Kosten für das Gesundheitswesen, für EU-stimulierte Modernisierungsaktionen unserer Badezimmeramaturen oder über den Zwang zum neuen Elektroauto, das selbst dann wiederum den Gebrauch von Atomkraftwerken unverzichtbar werden lässt.

Stuttgart 21 ist alternativlos, weil die Bedienung des Renditewahns alternativlos geworden ist. Wir zahlen oder wir zahlen. Wir dürfen aber noch wählen, ob uns ein roter, schwarzer oder grüner Oberkellner die Rechnung serviert.

Das sich Spitzen von Wirtschaft, Bankenwelt und Medien jetzt mit dem nagelneuen Kanzlerkandidaten Steinbrück im Rahmen der Bilderbergertreffen beschnuppern dürfen, ist vor dem Hintergrund der sich ausbreitenden Herrschaft der Konzerne alles andere als unbedenklich. Selbst wenn man der Argumentation der Bilderberger folgt und die Treffen nur der zwang- und sinnlosen Plauderei dienen und man einfach mal glaubt, das Menschen, die ihre Terminkalender ansonsten minutiös verwalten lassen einfach mal eine Woche ihrer kostbaren Arbeitszeit sinnlos verplaudern können, gäbe es gute Gründe, diese Treffen vom Verfassungsschutz durchleuchten zu lassen – allein, weil ihre Inhalte und Ergebnisse geheim und ihre Teilnehmer ziemlich mächtig sind.

Mehr und mehr driftet die Welt in eine Richtung, in der Konzerne ihre Interessen widerstandslos durchsetzen können – und da sollen wir es einfach so hinnehmen, das es seit sechzig Jahren ein Gremium gibt, das wirtschaflicher Macht die Möglichkeit gibt, mit Politik und Medien unter Ausschluss der Öffentlichkeit jedes Jahr eine Woche „einfach nur reden“ zu können?

Wir müssen es einfach hinnehmen – genau wie diesen Bahnhof und den zukünftigen Kanzler Steinbrück, der sich vielleicht jetzt gerade bei den Bilderbergern das Ok für seine Kanzlerschaft holt und sich für die Verzögerungen beim Bahnhofsbau entschuldigt.

 

Bilderberger

Es gibt Worte, die mag man gar nicht mehr hören, weil man zuviel von ihnen hört, ohne das etwas zu hören ist. Eins dieser Worte ist: Bilderberger. Es wird gerade wieder aktuell, denn in drei Tagen findet mal wieder das jährliche Treffen dieser Gruppe statt, diesmal in der Schweiz. Die treffen sich in der Tat seit 1954, ursprünglich organisiert von einem Altnazi, der auch wegen selbstfinanzierter Söldnereinsätze in Afrika auf sich aufmerksam gemacht hat. Die Treffen sind natürlich ganz harmlos, das habe ich ja selbst schon mal feststellen können. Also eigentlich kein Grund, ein Wort darüber zu verlieren.

Es gibt Worte, die mag man gar nicht mehr hören, weil man zuviel von ihnen hört, ohne das etwas zu hören ist. Eins dieser Worte ist: Bilderberger. Es wird gerade wieder aktuell, denn in drei Tagen findet mal wieder das jährliche Treffen dieser Gruppe statt, diesmal in der Schweiz. Die treffen sich in der Tat seit 1954, ursprünglich organisiert von einem Altnazi, der auch wegen selbstfinanzierter Söldnereinsätze in Afrika auf sich aufmerksam gemacht hat. Die Treffen sind natürlich ganz harmlos, das habe ich ja selbst schon mal feststellen können. Also eigentlich kein Grund, ein Wort darüber zu verlieren.

Vielleicht sollte man sich darüber mokieren, das die Kosten für teilnehmende Politiker von dem Steuerzahler übernommen werden, was die Politiker in Ordnung finden, weil es sich um keine private Veranstaltung handelt. Sieht man sich die ursprünglichen Ziele der Bilderbergerbewegung an, so verwundert diese Einstellung nicht: sie sind hochpolitisch und … hochverschwörerisch:

Für die Grundlage müssen wir bis zum Jahre 1948 zurück gehen, da Josef Retinger und Churchills Schwiegersohn Duncan Sandys kurz nach dem Haager Kongress in die USA fuhren, um dort für die europäische Integration zu werben. In ihren Gesprächen mit dem Begründer der CIA, William J. Donovan, und Allen Dulles, deren künftigem Direktor, wurde klar, dass die USA ein Interesse daran hatten, die Schaffung eines vereinigten Westeuropas zu unterstützen. Einige Forscher und Historiker sind der Meinung, dass das American Committee on a United Europe (ACUE) von 1949 bis 1960 vom State Department dazu benutzt wurde, das Projekt eines Vereinigten Europas in Form einer „liberalen Verschwörung“ voranzutreiben. Auf jeden Fall ist klar, dass Amerika nach dem Ende des Zweiten Weltkrieges auf dem alten Kontinent einen politischen, militärischen und wirtschaftlichen Brückenkopf schaffen wollte, der in der Lage war, dem Sowjetreich entgegenzutreten und dabei die expansionistische Doktrin der USA voranzubringen.

Um diese Aufgabe erfüllen zu können, braucht das Personal besondere Qualifikationen:

„Offensichtlich“, so Retinger, müssen die Teilnehmer an den jährlich stattfindenden Bilderberg-Konferenzen „einflussreich und allgemein respektiert sein sowie über Spezialwissen oder reichlich Erfahrung“ verfügen, um durch ihre „persönlichen Kontakte und ihren Einfluss in nationalen wie internationalen Kreisen den von Bilderberg gesetzten Zielen“ genügen zu können. Die Teilnehmer sollten von großer Offenheit sein, keine offensichtlich nationalen Überzeugungen vertreten und nicht mit Vorurteilen belastet sein, sowie die westlichen kulturellen und ethischen Werte teilen, um so dem Ziel, so viele Personen wie möglich aus den verschiedensten Kreisen zu erreichen, entsprechen zu können. Die Organisatoren achten darauf, parteipolitisches Gleichgewicht zu halten, denn „es kann nicht schaden, wenn Kontroversen auch im Rahmen […] [dieser] Konferenz polar ausgetragen werden“. Für die jeweilige Zusammensetzung jedes Treffens, so Retinger, wird ein Gleichgewicht angestrebt, welches so gut wie möglich die vorherrschende Meinung des jeweiligen Landes zu den vorgegebenen Themen widerspiegelt.

Man sucht gezielt einflussreiche Mulitplikatoren für das … geheime Ziel. Einer davon ist Cem Özdemir, in Deutschland bekannt geworden durch seine Offenheit für Privatkredite aus einflussreichen Wirtschaftskreisen. Nebenbei ist er auch Vorsitzender der Grünen. Doch zurück zu den zentralen und allgemeinen Qualifikationen der Bilderbergteilnehmer.

„Grosse Offenheit“ … wofür? Für neue Horizonte, die man ihnen erschließen möchte? Keine nationalen Überzeugungen … weil die geheimen Ziele den nationalen Volkswirtschaften schaden könnte? Keine Vorurteile … weil die Konferenz schon für „richtige“ Urteile sorgen wird? „Parteipolitisches Gleichgewicht“ …. weil man rechts und links gleichermassen für sich einnehmen möchte?

„Ein Netzwerk von einflussreichen Persönlichkeiten mit unklaren Zielen sucht Mitarbeiter ohne eigenen Standpunkt“ … so könnt eine Stellenanzeige der Bilderberger aussehen, nur wird es leider keine Stellenanzeige geben: der Kreis ist hochelitär und streng geschlossen. Da wird ordentlich gesiebt, bis man zur Teilnahme zugelassen wird. Das sorgt natürlich für Spekulationen:

Für die einen ist es eine Art „Weltregierung“ im Schatten, für die anderen nur ein überholter Gesprächskreis

So beschreibt es N-Tv.

Manche sehen in ihr eine Art „Schatten-Weltregierung“, andere nur einen überholten elitären Debattierclub

So beschreibt es der Spiegel.

Es ging um das Treffen 2010, man könnte den Eindruck bekommen, das da Formulierungen übernommen wurden, das ein gemeinsamer „Sprachcode“ für die Medien herausgegeben wurde, um zu verhindern, das allzu früh herauskommt, was dort wirklich geschieht. Die Sonntagszeitung in der Schweiz darf das ganz offen aussprechen:

Kees Van der Pijl, Professor für Internationale Beziehungen an der Universität von Sussex in England, sagt: «Wenn sich Leute von politischem und gesellschaftlichem Gewicht treffen, geht es um wichtige Dinge.» Wie wichtig, schilderte er in einem Interview mit dem österreichischen «Standard». Von der Bilderberg-Konferenz 1989, kurz vor dem Mauerfall, seien ihm Dokumente zugespielt wurden, die belegten, dass dort die Bereitschaft Deutschlands abgeklopft wurde, mit Sowjet-Chef Michail Gorbatschow zusammenzuarbeiten. Reiner Debattierklub?

In der Tat ist das kein Debattierclub mehr, wenn dort Geschäfte eingefädelt werden. Auch wenn man das hundertmal behauptet, wird es nicht wahrer, vielmehr reicht ein belegter und dokumentierter Fall zum den Verdacht nahezulegen, das es sich hier um ein inoffizielles Steuerungsinstrument für Weltpolitik handelt, bei gleichzeitiger Verheimlichung der Ziele ist der Verdacht ohne jeden Zweifel gerechtfertigt, das es sich um eine Verschwörung handelt, umso mehr, als bei der Einladung drauf geachtet wird, das die Teilnehmer ein gewisses – konturloses – Profil aufweisen. Nochmal aus der Sonntagszeitung zu dem Thema:

Hans-Jürgen Krysmanski, emeritierter Soziologie-Professor aus dem deutschen Münster, betrachtet Konferenzen wie Bilderberg, aber auch das WEF in Davos als Teil einer informellen Strategie der globalen Elite, wie er der «Frankfurter Rundschau» sagte. Diese Konferenzen gehörten zu den «Begegnungen, bei denen die Reichen und Mächtigen aus Wirtschaft und Finanz unserer politischen Klasse auf den Zahn fühlen und ihnen sozusagen Schnellkurse darin verpassen, wie sie ihre Macht ausüben sollten.» Der nächste Kurs beginnt am Donnerstag.

Normalerweise sollten solche Erkenntnisse umgehend Folgen haben. Teilnehmende Politiker sollten umgehend aus ihren Ämtern entfernt werden, weil nicht mehr sichergestellt werden kann, wem nun ihre Loyalität gehört, welche Ziele sie in ihrer Amtsausübung nebenbei verfolgen und wie weit sie eigentlich noch in der Lage sind, autark und selbstbestimmt zum Wohle des Volkes zu handeln oder ob sie die Vorstellung einer „Diktatur der Finanzmärkte“ kritiklos übernommen haben und bereit sind, sich einer solchen zu beugen.

Ein bei Lobbycontrol vorhandener Artikel zeigt deutlich die Brisanz der Veranstaltung:

Als der US-Aktivist und Filmemacher Alex Jones 2006 nach Ottawa flog, um die dortige Bilderberg-Konferenz zu dokumentieren, wurde er 16 Stunden lang von Beamten der kanadischen Einwanderungsbehörde auf dem Flughafen festgehalten (der Ottawa Citizenberichtete am 8.6.2006). Der Journalist Campbell Thomas landete für acht Stunden im polizeilichen Gewahrsam, als er 1998 im schottischen Turnberry in der Umgebung des Konferenz-Hotels Leute interviewte (UK Press Gazette, 22.5.1998). Von einer zehnstündigen Befragung durch den deutschen Geheimdienst auf dem Münchner Flughafen berichtet BilderbergBuchautor Daniel Estulin aus Spanien, als er 2005 auf dem Weg nach Rottach-Egern war. Auch sein kleines Hotel in Rottach-Egern, wo er anschließend übernachtete, sei voller Geheimdienstler gewesen.Interessant ist dabei, dass die Konferenz offensichtlich von staatlichen Sicherheitsorganen geschützt wird, wo doch die Organisatoren stets betonen, das Treffen sei rein privat – ergo müssten eigentlich auch die Kosten für die Sicherheit privat getragen werden.

Die Ausübung von Staatsmacht zum Schutze eines konspirativen Treffens, der Einsatz von Geheimdienstlern zur Abschottung einer privaten Veranstaltung (für die wohl letztlich der Steuerzahler aufkommen darf) gehört nicht in das Umfeld eines demokratischen Gemeinwesens. Das sehen auch andere so, siehe Frankfurter Rundschau:

Der Mediensoziologe Rudolf Stumberger sprach im Deutschlandradio von „Tendenzen der Re-Feudalisierung“ durch Bilderberg. Und der Niederländer Kees van der Pijl, Professor für Internationale Beziehungen, rügt: „Die dort vertretenen Interessen haben nicht viel mit Demokratie zu tun.“

Es ist überhaupt gar keine Frage, das Geheimdienste und Verfassungsschutz auf diesen Veranstaltungen aktiv werden sollten. Uns als Bürger, als souveräne Herrscher dieses Landes interessiert es brennend, was dort vor sich geht. Vielleicht ist alles ja ganz harmlos – ich würde mir aber wünschen, das der Verfassungsschutz jeden Teilnehmer aus Deutschland gründlich befragt – und nicht die Journalisten. Dafür ist er da, siehe Website:

Gemäß § 3 Bundesverfassungsschutzgesetz (BVerfSchG) hat das BfV gemeinsam mit den Landesbehörden für Verfassungsschutz (LfV) „Auskünfte, Nachrichten und sonstige Unterlagen“ zu sammeln und auszuwerten über
1. Bestrebungen, die

  • gegen die freiheitliche demokratische Grundordnung oder
  • gegen den Bestand und die Sicherheit des Bundes oder eines Landes gerichtet sind oder
  • durch Anwendung von Gewalt oder darauf gerichtete Vorbereitungshandlungen auswärtige Belange der Bundesrepublik Deutschland gefährden oder
  • gegen den Gedanken der Völkerverständigung (Art. 9 Abs. 2 GG), insbesondere gegen das friedliche Zusammenleben der Völker gerichtet sind,

2. geheimdienstliche Tätigkeiten für eine fremde Macht (Spionagebekämpfung).

3. Ferner wirkt das BfV nach § 3 Abs. 2 BVerfSchG beim Geheim- und Sabotageschutz mit.

Offensichtlich wirken informelle Treffen einer nach undurchsichtigen Gesichtspunkten auserwählten Machtelite nicht im Sinne der freiheitlich demokratischen Grundordnung und sind in der Tat gegen den Bestand und die Sicherheit des Bundes gerichtet … der in der EU konturlos aufgehen soll.

An der Uni Münster gibt es zu diesem Thema ein Forschungsprojekt: Wem gehört die EU?, eine Website widmet sich speziell den Bilderbergern und einer in diesem Zusammenhang eigentlich recht brisanten Fragestellung:

Eine zentrale Frage ist schlichtweg weshalb die Medien nicht über diese kleine Gruppe von einflussreichen Menschen berichten, welche sich seit nunmehr über 50 Jahren jedes Jahr zusammenfinden.  Insbesondere da Medienvertreter selbst den Konferenzen teilnehmen (aus Deutschland etwa  die Zeit und der Medientycoon Hubert Burda). Daran anschließend stellt sich die Frage wieso die Sozialwissenschaften sich über das Thema ausschweigen.

Ich wage mal zu bezweifeln, das wie zu diesen Fragen auch Antworten bekommen. Gegen ein kleines Häuflein von Fragestellern wirkt ein ganzes Imperium an Desinformationsprofis, die mit allen Mitteln der publizistischen und rhetorischen Kunst einen undurchdringlichen Schleier um das Phänomen Bilderberger weben und dabei auch vor Verleumdungskampagnen nicht zurückschrecken – oder vor Zensur.

Ganz ehrlich: wäre Bilderberger wirklich nur ein harmloser Debatierclub, würde man sich dann eine solche Mühe machen, seine Kritiker zu diffamieren?

Andererseits sollten sich auch alternative Medien nicht wundern, wenn ihr antizionistischer und antiisraelischer Marsch sie angreifbar macht – dieser Marsch erfolgt im Gleichschritt mit antisemitischen und rechtsradikalen Bewegungen. Man kann schlecht „Antizionist“ sein, ohne gleichzeig rechtsextremen Fahrwassern gefährlich nahe zu kommen. Das haben auch schon die LINKEN gemerkt. Und das in den alternativen Medien neurechte Bestrebungen aktiv sind, ist keine reine Erfindung der Bilderberger und schadet der Glaubwürdigkeit alternativer Medien generell. Deshalb werden die Bilderberger in aller Ruhe weiter ihr geheimes Süppchen kochen können, das offensichtlich hochpolitisch ist.

Und wir können uns sicher sein, das wir es auslöffeln dürfen.

Einige Zutaten habe ich in meiner Suppe schon entdeckt:

Einsatz der Bundeswehr im Ausland

Deregulierung der Finanz- und Arbeitsmärkte

Politische Neuorganisation des europäischen Raumes

Umfassende Privatisierung staatlicher Hoheits- und Versorgungsstrukturen

Wachsender Einfluss privatwirtschaftlicher Machtballungen auf den politischen Raum

All das … will mir nicht wirklich schmecken.

 

 

 

Rotarier: selbstloser Dienst im Detail – in Deutschland und der Welt

Gestern haben wir die Rotarier kennengelernt. Das sind gute Menschen, die sich offen zu einer Verschwörung bekennen: einer Verschwörung der Anständigen. Es ist eine internationale Verschwörung, die dazu beitragen soll, die Welt endlich so zu gestalten, wie sie eigentlich gedacht war, als man noch unter dem Banner von "Freiheit, Gleichheit, Brüderlichkeit" daher zog und damit nicht nur die Mitglieder des eigenen Vereins meinte, sondern einfach ALLE Menschen, auch Frauen, Kinder, Alte, Kranke, Behinderte, Ausländer, Schwule, Linke, Träumer, Individualisten, Denker und Gläubige, was, wie ich meine, heute oft vergessen wird.

Gestern haben wir die Rotarier kennengelernt. Das sind gute Menschen, die sich offen zu einer Verschwörung bekennen: einer Verschwörung der Anständigen. Es ist eine internationale Verschwörung, die dazu beitragen soll, die Welt endlich so zu gestalten, wie sie eigentlich gedacht war, als man noch unter dem Banner von „Freiheit, Gleichheit, Brüderlichkeit“ daher zog und damit nicht nur die Mitglieder des eigenen Vereins meinte, sondern einfach ALLE Menschen, auch Frauen, Kinder, Alte, Kranke, Behinderte, Ausländer, Schwule, Linke, Träumer, Individualisten, Denker und Gläubige, was, wie ich meine, heute oft vergessen wird.

Heute wollen wir uns mal um einzelne Rotarier kümmern, jene Helden, die sich vollkommen einem selbstlosen Ziel unterworfen haben, siehe Rotary.de:

Rotary International ist eine weltweite Vereinigung von Männern und Frauen, die sich unter dem Motto „Service above Self“ – Selbstlos dienen – in Clubs zusammengefunden haben. Frieden, Völkerverständigung und die Schaffung menschenwürdiger Lebensbedingungen überall auf der Welt sind die Hauptziele.

Fangen wir an mit den beiden wichtigsten deutschen Rotariern, erstmal der deutschen Bundeskanzlerin Angela Merkel, bekannt geworden durch eine Reise in die USA, während der sie bedauerte, das sie keine deutschen Soldaten in den Tod im Irak schicken durfte:

Im Vorfeld des Irakkriegs bekundete Angela Merkel ihre Sympathien für die Irak-Politik der USA und die „Koalition der Willigen“. Sie kritisierte als deutsche Oppositionsführerin vom Boden der USA aus die Außenpolitik der Bundesregierung, was ihr scharfen Widerspruch aus Berlin einbrachte. Der SPD-FraktionsvorsitzendeFranz Müntefering beurteilte Merkels Äußerung als „Bückling gegenüber der US-Administration“.

Wer jetzt schon Rotarier als fünfte Kolonne des Pentagon diskreditieren möchte, urteilt sichtlich zu früh. Allerdings … war das schon ein seltsam dämlicher Auftritt, dessen Sinn sich mir heute noch nicht erschließt. Aber was verstehe ich schon von Politik. Sicher kann man mit völkerrechtswidrigen Kriegen Frieden, Völkerverständigung und die Schaffung menschenwürdiger Lebensbedingungen herbeibomben, die Iraker stellen momentan ja auch ein leuchtendes Beispiel für diese Entwicklung da.

Ebenfalls unter den berühmten Rotariern befindet sich der amtierende Bundespräsident: Christian Wulff, bekannt geworden durch seine großzügige Diätenerhöhungen im niedersächsischen Landtag, seine Freude über Air Berlin, seine Warnung vor „Progromstimmung“ gegen deutsche Manager sowie seinen Einsatz für „Pro Christ“ und den „Arbeitskreis christlicher Publizisten“, zu dem man eine sehr kritische Meinung haben kann:

Wulffs Auftreten beim „Arbeitskreis Christlicher Publizisten“ (ACP) mit einem Grußwort im Jahr 2004 und einem Vortrag im Mai 2010 wurde vom Sektenbeauftragten der evangelischen Landeskirche WürttembergHansjörg Hemminger, der den ACP für eine „Splittergruppe am äußersten rechten Rand des Protestantismus“ hält, als „politisch bedenklich“ bezeichnet.

Ein Rotarier kommt gerade besonders in die Schlagzeilen: Friedrich Merz, bekannt geworden durch die Erfindung der deutschen Leidkultur … nein, Leitkultur,  die Ablehnung des betrieblichen Mitbestimmungsrechtes von Arbeitnehmern sowie seiner Forderung nach Laufzeitverlängerung der deutschen Atomkraftwerke. Der demonstriert jetzt gerade, wie sich selbstloser Dienst am Vaterland auszahlen kann, siehe N 24:

Der frühere CDU-Fraktionschef Friedrich Merz erhält nach Medienangaben täglich 5000 Euro für seine Beratertätigkeit bei der angeschlagenen WestLB. Wie das Magazin „Stern“ unter Berufung auf einen Vermerk des staatlichen Bankenrettungsfonds Soffin berichtete, zahlt die Landesbank dem Wirtschaftsanwalt für die Suche nach einem Käufer für das Institut ein Tageshonorar von 5000 Euro. Dieser Tagessatz sei „als marktüblich akzeptiert“ worden, heißt es in dem „Stern“ vorliegenden Vermerk.

Na, bei den Honoraren ist es kein Wunder, das die Bank angeschlagen ist: solche Traumeinkünfte kann man halt nicht ewig zahlen. Neben Merz findet man mindestens noch einen Rotarier, der die Lebensbedingungen der Menschen durch Laufzeitverlängerung von Atomkraftwerken verbessern wollte: Gerhard Cromme, jener Mann, der sich durch die feindliche Übernahme von Hoesch und die Schließung der Hüttenwerke Rheinhausen einen Namen machte.

Mit Dieter Hundt, dem Präsidenten der deutschen Arbeitgeberverbände, haben wir dann auch den dritten Rotarier, der sich für den Verbleib der Atomkraft in Deutschland ausspricht … trotz der Erfahrungen von Fukushima, siehe Energiewende Waldkirch:

Arbeitgeberpräsident Dieter Hundt sagte heute in Stuttgart, die Kernkraft schone das Klima und sei dadurch umweltfreundlich.

Natürlich darf in dieser illustren Runde ein Name nicht fehlen, siehe Rotary1880.org:

Seit  dem Wochenende gibt es also nun einen „Freund Guttenberg“ – so sprechen sich die Rotarier gegenseitig an – in Kulmbach. Aus gutem Grund, wie Jan-Peter Büning erläuterte: „Als Bundesverteidigungsminister hat er einen immens großen Wirkungskreis und große Verantwortung, und bei all dem steht Herr zu Guttenberg für die Werte der Rotarier.“ An den Minister gewandt betonte Büning in seiner Rede: Sie haben auch unpopuläre Maßnahmen, wie in der Opel-Krise schnelle Staatshilfen zu verweigern, vertreten oder jetzt die Aussetzung der Wehrpflicht durchgesetzt und blieben dabei stringent der Sache dienend und sich nicht der Mediendemokratie ergebend.“ Und dies sei die Verkörperung der rotarischen Grundsätze: Wahrheit, Fairness, Gemeinwohlorientierung, Förderung von Freundschaft und gutem Willen.

Er ist nicht der einzige, der für die Werte der Rotarier steht. Adenauers Enkel  Dr. Patrik Adenauer, gemäß Deutschlandradio ebenfalls Rotarier, sagt ganz deutlich, was er von sozialer Marktwirtschaft und dem Sozialstaat hält:

In seiner Antrittsrede geht er mit den „Sozialkleptokraten“ hart ins Gericht. Von „Vollkasko-Staat“ und „Sozialer Stallfütterung“ ist die Rede, aber auch von dem Willen zum Wiederaufbruch. Sein Unternehmer-Verständnis ist Programm: „Wiederherstellung von Freiheit, Selbständigkeit, Eigentum“. Sehr schnell wird er zum anerkannten Repräsentanten in Politik, Wirtschaft und Medien. Daher verwundert auch nicht, dass Bundeskanzlerin Angela Merkel ihn in ihren Innovationsrat holt. Das Gremium setzt sich aus renommierten Persönlichkeiten aus Wirtschaft, Wissenschaft und Politik zusammen, an der Spitze Prof. Dr. Heinrich v. Pierer, Vorsitzender des Aufsichtsrates Siemens AG. Die Aufgabe der illustren Runde ist es, die Kanzlerin in Sachen neue Technologien und Transfer, aber auch in Standortfragen zu beraten.

Dieser „Innovationsrat“ ist im Kern die Schaltzentrale für den Umbau der sozialen Marktwirtschaft in etwas ganz Neues, das durch die Vernetzung von Wirtschaft, Wissenschaft und Staat geschaffen wird. Ergebnisse für das Volk, dessen Lebensbedingungen dadurch enorm verbessert werden: Hartz IV, Rente mit 67, Lohnsenkungen, Rentenkürzungen.

Der Rat für Innovation und Wachstum war ein informelles Beratungsgremium für die Bundeskanzlerin Angela Merkel in allen Innovationsfragen im Zeitraum vom 24. Mai 2006 bis zum 28. April 2008. Er war der Nachfolger des Gremiums Partner für Innovation, das Gerhard Schröder ins Leben rief.

In seiner letzten Sitzung wurde eine neue Beratungsstruktur diskutiert. Die Bundesministerien BMBF und BMWi sollen gemeinsam mit Acatech einen Konzeptvorschlag für eine neue Beratungsstruktur für die Bundesregierung erarbeiten.[1]

Die 13 Mitglieder wurden von der Bundeskanzlerin berufen. Heinrich von Pierer leitete den Rat, dem führende Persönlichkeiten aus Wirtschaft und Wissenschaft angehörten. Er tagte nicht öffentlich in vier Arbeitskreisen:

  • Patente
  • Unternehmensgründungen
  • Mittelstand
  • Austauschprozess (Gemeint ist die Vernetzung von Wirtschaft, Wissenschaft und Staat)

Wieviele Rotarier dort noch im Einsatz sind, weiß ich nicht, es ist aber gut zu wissen, das wenigstens zwei von ihnen selbstlos für Frieden, Völkerverständigung und bessere Lebensbedingungen eintreten. Hoffentlich leben sie ihren Auftrag nicht so wie der Rotarier Bischoff Mixa, der wegen Misshandlung Minderjähriger, Veruntreuung und Devisenvergehen ins Gerede kam. Einen dritten Rotarier haben wir da noch in diesem Rat: Thomas de Maizière, der die Geschichte der Bundesrepublik in nahezu unvorstellbarer Weise geprägt hat:

Thomas de Maizière hat 1990 seinem Cousin Lothar de Maizière, dem ersten frei gewählten Ministerpräsidenten der DDR, nach der Volkskammerwahl empfohlen, Angela Merkel als Pressemitarbeiterin in sein Team aufzunehmen, in das er dann ebenfalls als Berater aufgenommen wurde.

So kann es kommen. So ist alles irgendwie mit allem verbunden. Gut das der jetzt den Rotarier Guttenberg im Verteidigungsministerium beerbt hat. So bleibt der selbstlose Dienst auch dort erhalten und er kommt nicht mehr auf die Idee, eine neue Zensurbehörde fürs Internet zu schaffen, die Artikel wie diesen hier von vornherein verbietet.

Verlassen wir aber einfach mal die trostlose deutsche Filzwirtschaft, bevor uns auffällt, das die „Initiative neue soziale Marktwirtschaft“ ihre Finger inzwischen überall im Spiel hat, das die Unterzeichner des „Energiepolitischen Appels“ quasi eine politische Partei der Dax-Konzerne bilden und das nebenher mit „Pro Christ“ das „Maschinengewehr Gottes“ Billy Graham Einfluß auf die deutsche Politik nimmt und so wiederum … einen deutlichen antichristlichen Aspekt in die Arbeit von Rotary aufzeigt, wenn man dem Theologen folgt:

Die Veranstalter von ProChrist93 erklärten, mit Hilfe von Billy Graham auf Christus hingewiesen und die „christliche“ Botschaft vermittelt zu haben. Deshalb nannte sich das fünftägige Medienereignis ja auch „ProChrist93“. Angesichts der Gegensätze zur Botschaft Jesu kann man jedoch fragen: War es wirklich „ProChrist93“? Oder war es nicht eher „AntiChrist93“?

Gehen wir fort von diesen unerquicklichen Themen, kehren wir zurück zum Ursprung: den edlen Rotariern und ihrem Wirken in der Welt. Da haben wir gleich zwei, die über Billy Graham mit Pro Christ in Verbindung stehen: Richard Nixon, bekannt für seinen unermüdlichen Einsatz in Vietnam und seine seltsamen Wahlkampfmethoden, siehe Watergate, sowie George W. Bush, der sich durch den Irakkrieg verewigt hatte. So stehen Bush, Nixon und Wulff gleich mehrfach miteinander in Verbindung.

Neben Ronald Reagan gibt es auch noch einen weiteren selbstlosen Diener der Rotarier, der es zu öffentlichem Ansehen gebracht hat: Tom DeLay, Mehrheitsführer der Republikaner im Senat:

Am 24. November 2010 sprach ein Gericht In Austin nach 19 Stunden Geschworenenberatung DeLay wegen Verschwörung und Geldwäscherei für schuldig.[1][2] Am 10. Januar 2011 wurde er wegen Verschwörung von einem Richter zu drei Jahren Haft verurteilt. Wegen Geldwäscherei wurde er zu zehn Jahren auf Bewährung verurteilt. Er hat Berufung angekündigt und bleibt bis zur Verhandlung dank Zahlung einer Kaution von 10.000 US-Dollar auf freiem Fuß.

Das ist natürlich nichts gegen das, was sich ein pakistanischer Rotarier geleistet hat: Asif Ali Zardari, Präsident Pakistans, ist wegen ganz anderer Dinge ins Gerede gekommen:

1990 wurde er wegen Erpressungsvorwürfen festgenommen, da er den pakistanischen Geschäftsmann Murtaza Bukhari zwang, ihm Geld zu geben.[1] Als 1993 die Partei seiner Frau an die Macht kam, wurde die Anklage jedoch fallengelassen.

In den letzten Tagen der zweiten Amtszeit seiner Frau, kurz bevor die Regierung vom damaligen Präsident Farooq Leghari aufgelöst wurde, kam sein Schwager Murtaza Bhutto bei einem Mordanschlag ums Leben. 1996 wurde er wegen Mordverdachts verhaftet, aber der Druck der Öffentlichkeit verhinderte eine vollständige Aufklärung des Falles.

Von 1997 bis 2004 war er wegen Anklagen inhaftiert, die von Korruption bis Mord reichten. Im November 2004 wurde er gegen Kaution entlassen, wurde aber bereits am 21. Dezember 2004 erneut festgenommen, nachdem er einer Anhörung ferngeblieben war. Er wurde auch der Bildung einer Verschwörung zur Ermordung eines Richters und dessen Sohnes im Jahre 1996 angeklagt.

Im August 2004 gab Zardari zu, ein großes Grundstück im Wert von 4,35 Millionen englischen Pfund in Surrey (England) zu besitzen. Zuvor hatten er und seine Familie bestritten, Grundbesitz in England zu haben. Die pakistanischen Behörden beschuldigten ihn, diese Besitzungen mit durch Korruption erlangten Mitteln erworben zu haben. Vor dem Hohen Gericht von England und Wales laufen deshalb Gerichtsverfahren gegen Zardari. Diese wurden von der vorigen pakistanischen Regierung angestrengt, um den Erwerb des Besitzes zurückzuverfolgen und ihn gegebenenfalls für den pakistanischen Staat mit Beschlag belegen zu können. Im Oktober 2006 wurde ein Antrag Zardaris abgewiesen, der die Zuständigkeit des Gerichts in Frage stellte.

Man muß jedoch nicht so weit in die Ferne schweifen, um denkwürdige Praktiken von Rotariern im Einsatz zu erleben. Gleich nebenan, in Holland, wohnte jemand, der nicht nur durch seine SS-Mitgliedschaft auf sich aufmerksam gemacht hatte: Prinz Bernhard zur Lippe-Biesterfeld, Initiator der Bilderbergerkonferenz und Mann mit merkwürdigen Geschäftspraktiken:

Prinz Bernhard war in den so genannten Lockheed-Skandal verwickelt, bei dem der US-amerikanische Konzern Schmiergelder von 1,1 Millionen US-Dollar dafür zahlte, dass Flugzeuge vom Typ Starfighter F-104 für die Koninklijke Luchtmacht gekauft wurden. Nach Bekanntwerden des Skandals – der ähnlich in verschiedenen weiteren Ländern ablief – gelangte in der niederländischen und internationalen Presse auch der Kauf eines luxuriösen Appartements in Paris für seine Geliebte Helene Grinda an die Öffentlichkeit. Der Prinz unterhielt weiterhin ziemlich intensive Kontakte zu Tibor Rosenbaum, dem Schweizer Bankier und Strohmann des Mafia-Finanziers Meyer Lansky und mit Robert Vesco. Vesco benutzte Amsterdam als Postadresse, als er erhebliche Summen aus den Fonds des von ihm kontrollierten Offshore-Finanzkonzerns Investors Overseas Services zweckentfremdete.

Wie weit man manchmal doch im selbstlosen Dienst gehen muß. Manchmal muß man sogar Söldner dafür anwerben:

Die Truppe von Prinz Bernhard hatte nicht nur den illegalen Handel infiltriert, sie nahm auch daran teil. Der irische Reporter Kevin Dowling enthüllte, dass die südafrikanische Armee ebenfalls an dem Handel beteiligt war, was darauf hindeutete, dass es Verbindungen mit dem Kampf der „Weißen“ für den Fortbestand der Apartheid gab. Überdies bezichtigte er Mitglieder der südafrikanischen Spionageabwehreinheit Koevoet, die unter dem „Projekt Schloss“ trainiert wurden, für das Boipatong-Massaker 1992 verantwortlich zu sein.

1995 rief der erste schwarze südafrikanische Präsident Nelson Mandela die Kumleben-Kommission ins Leben, die neben anderen Fragen die Rolle des WWF in der Zeit der Apartheid in Südafrika ermitteln sollte. Im Untersuchungsbericht wurde angedeutet, dass die Söldner des „Projekt Schloss“ Anschläge auf ANC-Mitglieder geplant hatten. Dazu hatten sie sogar militärische Trainingscamps in den Naturschutzreservaten eingerichtet, in denen Kämpfer der UNITA und der Renamo ausgebildet wurden. Obwohl Prinz Bernhard niemals in diesem Zusammenhang angeklagt wurde, schadete auch das „Projekt Schloss“ dem Ruf des Prinzen weiter.

Wer jetzt wie ich denkt: „Mir reichts, ich kann nicht mehr!“ hat mein vollstes Verständnis. Auch ich mag eigentlich nicht mehr tiefer Graben. Doch einen letzten Rotarier kann ich den Lesern nicht ersparen, zumal er über das Datum „11.September“ sehr direkt mit Pakistan (daher stammte ja das Geld für die Attentäter) und George W. Bush (Präsident zum Zeitpunkt des Attentates) in Verbindung steht, da er selbst durch dieses Datum zu einiger Berühmtheit gelangt ist: Augusto Pinochet:

Nachdem er am Putsch gegen den damaligen sozialistischen Präsidenten Salvador Allende beteiligt war, regierte er Chile vom 11. September 1973 bis zum 11. März 1990 diktatorisch, erst als Vorsitzender einer Militärjunta und später als Präsident (ohne jemals gewählt worden zu sein). Auf die enorme Zahl an Menschenrechtsverletzungen, darunter mehrere Tausende Ermordete und ‚Verschwundene‘, während seiner Regierungszeit reagierte ein Teil der Weltöffentlichkeit mit Anklage und Kritik. Dagegen wurden die wirtschaftsliberalen Strukturreformen, die während seiner Regierungszeit stattfanden, international vor allem von US-Wirtschaftsexperten viel beachtet.

Sein selbstloser Dienst im Sinne von Frieden, Völkerverständigung und Schaffung menschenwürdiger Lebensbedingungen nahm sonderbare Formen an:

Seit dem Putsch Pinochets am 11. September 1973 wurden fast 17 Jahre lang Menschen systematisch verfolgt und gefoltert. Die Valech-Kommission hat 27.255 politische Gefangene anerkannt. Andere Quellen vermuten einige 10.000 Opfer mehr. 13 % der Inhaftierten waren Frauen, 94 % wurden gefoltert. Folterungen wurden in allen Regionen Chiles vor allem in Konzentrationslagern, Gefängnissen, Kasernen und auf Schiffen durchgeführt.

Die Wahl der Methoden … und da kommen wir zum Anfang des Artikels zurück … erinnert ein wenig an die Einstellung der deutschen Bundeskanzlerin Angela Merkel:

Ein Blick in die gleiche Geschichte mahnt aber auch, dass ein falsch verstandener, radikaler Pazifismus ins Verhängnis führen kann und der Einsatz von Gewalt – trotz des damit einhergehenden Leides – in letzter Konsequenz unausweichlich sein kann, um noch größeres Übel zu verhindern.

Gut, das man sich als Blogger kurz fassen muss. Ich weiß nicht, worauf man sonst noch alles stoßen würde, wenn man weitergräbt. Ich weiß, das ich möglicherweise vielen Rotariern in diesem Moment nicht gerecht werde, die sich unter der „Verschwörung der Anständigen“ wirklich etwas Ehrenhaftes vorgestellt haben, möchte aber darauf hinweisen, das man zum selbstlosen Dienst bei den Rotariern berufen wird … das heißt, hier schaut man sich die Kandidaten vorher genau an. Ist es so unverständlich, das man angesichts der Ballung von Feinden von Demokratie, Mitbestimmung und sozialer Marktwirtschaft in diesem Club so langsam ins Grübeln kommt und nicht ganz versteht, wie Krieg, Betrug, Unterschlagung, Folter, Mord mit selbstlosem Dienst für Frieden, Völkerverständigung und Schaffung menschenwürdiger Lebensbedingungen in Einklang zu bringen sind?

Es sei denn … die Werte sollen letztendlich nur für Rotarier gelten. Darf ich einen Abschnitt aus Peter Wendlich, Die Macht der Geheimbünde, Bassermann 2006, Seite 151 zitieren?

„Das Zahnrad auf blauem Grund hat sich aus einem einfachen Sechs-Speichen-Rad entwickelt uns soll das offizielle Rotationsprinzip symbolisieren. Im Knopfloch getragen, weist es den Träger als Zugehörigen zu einem „besseren Kreis“ aus, der die Entwicklungsstufe zum Menschen nach dem Motto „Affe-Mensch-Rotarier“ erfolgreich hinter sich gelassen hat. “

Und da haben wir ihn, den Herrenmenschen. Hoffentlich behandeln die Rotarier uns Menschen besser als wir die Affen behandeln. Aber so edel wie die sind, werden die sicher nicht Tierversuche an Menschen unternehmen wollen. Wären ja dann auch Menschenversuche. Und sicher würden sie die Menschen nicht so ausbeuten, wie wir die Affen ausbeuten.

Rotarier sind edle, gute, wohltätige Menschen – nur jene altertümlichen Geister, die zuviel Märchen lesen und Bilder von Wölfen im Schafspelz im verdrehten Hirn haben, würden hier Übles denken.


 


 

Windsor, Bilderberg und die Neue Weltordnung

Windsor, Bilderberg und die Neue Weltordnung

Die folgende Zusammenfassung wurde aus diversen unterschiedlichen Quellen* zusammengetragen. Die Fülle an Informationen in diesem Artikel ist enorm und verlangt eigene Recherchen und eine tiefgründige Auseinandersetzung mit den globalen Machtstrukturen. Diese Informationen wurden erst kürzlich für die Öffentlichkeit zugänglich gemacht, weshalb das Thema weiterer Nachforschungen bedarf.

In einer Zeit in der Politik ohne Prinzipien, Wissenschaft ohne Menschlichkeit und Reichtum ohne Arbeit zu einer Selbstverständlichkeit geworden sind, finden wir uns in einer Erklärungsnot und einer gefährlichen Orientierungslosigkeit wieder. Das grösste sichtbare Problem dieser Welt; die Armut in Verbindung mit fehlender Bildung, stellt uns vor eine scheinbar unlösbare Aufgabe. Wir haben zwar gelernt, die Luft zu durchfliegen wie die Vögel und das Meer zu durchschwimmen wie die Fische, aber nicht die einfache Kunst, als eine Menschenfamilie in Frieden zusammen zu leben. Doch genau dieser Zusammenhalt, eine Einheit aller Hautfarben, Nationen, jeder politischer Couleur und Religionen, ist nicht nur wünschenswert, sondern unbedingt notwendig.

Weshalb wollen wir übermässigen Konsum, Luxus, Unterhaltung, Genussmittel und sind ohne Skrupel in der Lage, damit uns selber und den Mitmenschen zu schaden? Warum wird eine abhängig machende Technologie und Medizin vorangetrieben, während Alternativen benachteiligt oder (im Fall von Krebs, AIDS usw) sogar verheimlicht, unterdrückt und bekämpft werden? Warum wird ein globales Finanzsystem, das mit künstlicher Geldschöpfung und ausbeuterischer Zinswirtschaft arbeitet und alle Nationen der Welt in die Verschuldung getrieben hat, mit allen Mitteln, durch fantastische „Bail-Outs“ und nicht zuletzt durch Kriege, aufrechterhalten? Warum werden immer extremere Formen der Wissenschaft (Genmanipulation, Nuklear-, Mirko-, und Nano-Technologie) und der Wirtschaft (Globalisierung, Zentralisierung, Monopolisierung) gefördert, während alternative Technologien, Forschungen und Weltbilder ignoriert und unterdrückt werden? Wer organisiert das und warum wird zugelassen, dass dies bereits seit Jahrzehnten vor sich gehen kann? Wie die obigen Fragen zeigen, wird der Kurs der Menschheit in eine ganz bestimmte Richtung vorangetrieben.

Je weiter man sich Einblick in die Biographien der einzelnen Exponenten (Ted Turner, Maurice Strong, David Rockefeller, Bill Gates, Prince Phillip) der mächtigsten Institutionen verschafft, desto klarer wird ihre erschreckende Absicht der Bevölkerungskontrolle. Die unzähligen Probleme denen wir heute gegenüberstehen, hätten wir uns selber zuzuschreiben, da wir als Menschheit nicht fähig sind unsere Verantwortung dem Leben gegenüber wahrzunehmen und in Frieden und Harmonie zu leben. Geht man aber genau diesen globalen Problemen auf den Grund und zieht die enorme Vorbereitung und Organisation der wichtigsten Weltereignisse in Betracht, findet man durchs Band immer wieder dieselben Muster.

Der Kampf um die ‚Weltherrschaft’ ist in der Historie der Menschheit nichts Neues. Das streben nach der Herrschaft über die gesamte Menschheit – stammt Geschichtsschreibern zufolge – aus den antiken ägyptischen und babylonischen bzw. sumerischen Zeiten. In vielen verschiedenen Bruderschaften und geheimen Zirkeln (Pythagoreer, Assassinen, Gnostiker) wurde ein okkultes Wissen weitergegeben, mit welchem die Macht aufrechterhalten wurde. Meist verfeindet, aber demselben Ziel verschrieben, waren diese Geheimbünde die Urheber der grössten Kriege und Schlachten. Vergleicht man die Rituale, Symbole und Zeichen (z.B. in Wappen, Flaggen und Logogramme)der Herrscherfamilien der Antike mit den reichsten Familien der heutigen Zeit, stellt man grosse Ähnlichkeiten fest. Durch das Inzuchtverhalten und der kontrollierten Weitergabe des Erbguts, versuchten sie die Zukunft nicht nur durch ihre Ideale sondern auch durch die daraus resultierenden Blutlinien zu steuern. Man kann durch sämtliche genealogische Nachschlagewerke selber entdecken, wie sich die alten Blutlinien bis heute erhalten haben.

(Bild übernommen von www.infowars.com, Copyright wahrscheinlich www.spiegel-online.de)

Kanzler Schmidt im kalifornischen Bohemian Club
DER SPIEGEL 30/1982:„Unter riesigen Mammutbäumen, nahe einem kleinen See, steht eine rund zehn Meter hohe, moosüberwachsene Eulenskulptur. Davor sind Holzkloben zu einem Scheiterhaufen aufgeschichtet. In lange rote Gewänder gekleidete Männer tragen eine Figur herbei, bringen sie zum Scheiterhaufen und entzünden ihn unter Sang und Klang.“

Ein weiterer wichtiger Aspekt sind die okkulten Einflüsse dieser Gesellschaften in den Lebenswandel und die Psyche eines Individuums. Heutzutage werden die Persönlichkeiten z.B. in Lions-Clubs, Rotaries, sowie auch in Freimaurergesellschaften geformt und auf ihre Aufgabe vorbereitet. Nicht die Netzwerke an sich, sondern die Möglichkeit der Geheimhaltung und Diskretion machen die verborgenen Netzwerke für diese Blutlinien interessant. Vielfach haben die Gründer dieser Organisationen nur den Zweck, die entsprechende Plattform herzurichten, meistens mit einer philanthropischen Tarnung (wie z.B. Stiftungen, Okö-Fonds). Diese Geheimhaltung trägt auch dazu bei, dass in den höchsten Ebenen ein Spannungsfeld zwischen Anonymität und gegenseitiger Überwachung entsteht, und sich diverse ‚abtrünnige‘ unter die Reihen der Bünde mischen.

Zwiegespräch zwischen Henry Kissinger und Helmut Schmidt zum Thema „Global Power and Order“

Die Umsetzung einer neuen Weltordnung, sowie sie demnächst entstehen soll, wurde hauptsächlich von den selbst ernannten erleuchteten, den Illuminaten vorangetrieben. Durch die daraus entstandenen Logen und Netzwerke konnten sich diese Blutlinien in die katholische Kirche, in die Regierungen und hauptsächlich in die Wissenschaft (Eugenik, Gentechnik, Atomwaffenforschung, Medizin, etc.) einschleusen. Die Geschichte der Geheimbünde in den letzten tausend Jahren wurde geprägt von den Freimaurern, Rosenkreuzern, Satanisten und okkulten Esoterikern. Einerseits die legitime Macht zu verkörpern und andererseits den Widerstand zu infiltrieren, ist die Taktik dieser Eliten. So verursachten genau diejenigen Herrscherfamilien die aktuellen Probleme, für die sie uns nun in ihrer neuen Weltordnung eine Lösung anbieten.

Diese Darstellung, stellt Einflüsse der selbsternannten ‚Illuminaten‘ in verschiedene elitäre Gruppierungen dar und soll keineswegs vermitteln, dass diese Institutionen der ‚Illuminati‘ hörig sind.

Als Veranschaulichung für die engen, teils familiären Beziehungen mit den Adelshäusern können die Familien Rothschild und Rockefeller analysiert werden, berüchtigt durch ihren immensen Einfluss in die Weltwirtschaft und Hochfinanz. Bei näherer Betrachtung der bekanntesten Stiftungen (Rockefeller, Ford, Carnegie, Rhodes, UN Foundation, WWF) wird klar, welche wirklichen Ziele angestrebt werden.

Der ewige Streit unter den Weltreligionen, wurde durch dieselbe Blutlinie (Ramses IIJulianische/Flavianische DynastieWindsor/Bush) geschürt und war das grösste Instrument zur Bevölkerungskontrolle, vor der Aufklärung und industriellen Revolution. Der Name Pontifex Maxiumus (Oberpriester) welcher vom ägyptisch/babylonischen, zum römischen und dann zum Namen des Papstes wurde, bedeutet die nächste Verbindung zum übersinnlichen, allmächtigen (Pontifex = der Brückenbauer).
Und mit diesem Namen wollten sie sich die alleinige Herrschaft über das göttliche Wort sichern und die Ungläubigen missionieren. Diese alten ‚heiligen’ (im englischen: heilig = holy von whole im deutschen: ganz, ganzheitlich) Überlieferungen sind kryptische Texte welche angeblich nur von den Adepten (Schüler von Mysterienschulen) entschlüsselt und verstanden werden können. Jede Bruderschaft pflegt jedoch eine andere Auslegung, sodass das Chaos (Problem) entsteht und eine Lösung von den ‚Eingeweihten’ angeboten werden kann. Der Leitspruch des höchsten Freimaurergrades lautet „Ordo ab Chao“ (dt.: Ordnung aus Chaos).

Für das ungeschulte Auge erweist es sich als äussert mühsam, unter all den irritierenden Informationen die wichtigen Punkte zu finden und diese zu einem Gesamtbild zusammen zu fügen. Wenn man die False-Flag Operations, feindliche Übernahmen von Staaten, die Plünderung von Staatskassen und diverse politische Attentate verfolgt, ergibt sich ein Muster aus dem diese spaltenden Kräfte unzählige, statistisch unmögliche ‚Zufälle‘ zustande brachten. Woher diese Blutlinien* entstammen ist immer noch das grösste Rätsel; sie selber glauben direkt von den Göttern bzw. gefallenen Engeln zu stammen.
* Zu dieser Blutlinie gehören: Ramses II, Cleopatra, Julius Cäsar, Markus Antonius, Ptolemäus XIV, Alexander der Grosse, König Herodes ‚der Grosse‘, die römischen Urheber des neuen Testaments; die Pisos, Konstantin der Grosse, König Ferdinand von Spanien, King James von England, die Merovinger, Haus Tudor, Haus Stuart, die Hannoveraner, das Haus Avis, die Visconti-Dynastie aus Mailand mit dem berüchtigten Wappen, die Familie De Medici, das Adelshaus Habsburg-Lothringen, Daniel Payseur in Amerika der trotz seines übermässigen Einflusses auf die Morgans und Carnegies noch keinen gerechten Platz in der Geschichte gefunden hat, die Delanos, die Bush’s und natürlich die Windsors (Sachsen-Coburg und Gotha). Es wären noch viele prominente Namen aufzulisten wie z.B. Celine Dion, Tom Hanks, Brad Pitt oder auch Obama um diese Aufzählung zu vervollständigen…

Dank des Informationszeitalters, sind in den letzten zehn Jahren enthüllende Bücher erschienen, welche auf die politischen, ideologischen und geheimen Hintergründe des Weltgeschehens eingehen. Leider werden solche Bücher immer wieder pauschal als Schund und Propaganda hingestellt und lächerlich gemacht. Sollen dadurch die intelligenten Menschen abgeschreckt werden, gerade diese Bücher zu lesen?

Jedoch gibt es Weltverschwörungstheorien, die behaupten, EINE geheime Weltmacht beherrsche die ganze Welt. Diese Theorien sind möglicherweise gezielte Desinformationen, um den Pessimismus voranzutreiben und sich den Umständen zu fügen. Es dürfen keine Feindbilder geschaffen werden, vielmehr muss ein Verständnis erarbeitet werden, mit welchem wir imstande sind, uns von diesen negativen Mächten zulösen, ohne ihre Mittel zu gebrauchen.

„Wichtig ist das Erkennen, dass das Negative in dieser Welt genauso existiert wie das Positive und dass man die negativen Mächte nicht unterschätzen sollte, denn sie sind raffiniert organisiert und auch verschworen. […] Tatsache ist, dass es nicht nur eine Gruppe, sondern viele Gruppen gibt, die das Ziel der grösstmöglichen Macht anstreben. Doch sie alle haben eines gemeinsam: ihre egoistische Mentalität[…]. Sie wollen die Menschen im Namen einer „neuen Weltordnung“ oder „im Namen Gottes“ manipulieren, damit sie gemäss ihrem Plan handeln. Sie meinen: Weil die unerleuchteten Massenmenschen keine Übersicht haben, würden sie ohne Führung nur Chaos verursachen; also sei es legitim, sie über den Weg des Leidens in eine neue Weltordnung zu führen. “
Armin Risi – Zur Frage einer „Weltverschwörung“

Die äusseren Einflüsse auf uns Menschen setzen einen inneren Prozess in Gang

Der bedeutsamste Krieg wird gegen unser Bewusstsein geführt. Die Verdummung und Demoralisierung muss weit fortgeschritten sein, wenn sich immer noch ganze Nationen, solche kriminellen Aktionen gefallen lassen.

Der Widerstand organisiert sich durch die Informationsvielfalt im Internet. Dabei hilft die Zunahme von geomagnetischen Stürmen, Sonnenaktivitäten und intergalaktischen Strahlen, um im Menschen Wirkungsprozesse anzustossen, die zwar in diesen elitären Kreisen bekannt sind aber gefürchtet werden (morphogenetische Felder, Massenbewusstsein, etc.).

Der wichtigste Wandel findet in uns statt, da wir NUR in uns die Wahrnehmung und das Denken ändern können. Alles was in der Aussenwelt geschieht, ist demnach ein Ergebnis der inneren Prozesse. Deswegen wird unsere Aufgabe offensichtlich, die eigene Lebensenergie zu entdecken. Denn nur wenn wir verstehen wer oder was wir sind, werden wir den Schlüssel zur Lösung erhalten, ohne dass wir tiefer in die Fänge des alten Systems fallen.

Dominic

Mit freundlicher Genehmigung von http://www.wearechange.ch

Quellen:

* Andreas von Rétyi: Bilderberger: Das geheime Zentrum der Macht. Kopp, Rottenburg (2. November 2006)
Andreas von Rétyi: Skull & Bones. Amerikas geheime Macht-Elite. Kopp, Rottenburg; Auflage: 1., Aufl. (29. August 2003)
Andreas von Bülow: Die CIA und der 11. September: Internationaler Terror und die Rolle der Geheimdienste. Piper; Auflage: 7 (März 2009)
Andreas von Bülow: Im Namen des Staates: CIA, BND und die kriminellen Machenschaften der Geheimdienste. Piper; Auflage: 12., Aufl. (Juli 2008)
Antony C. Sutton: Wall Street und der Aufstieg Hitlers.Perseus Verlag; Auflage: 1., Aufl. (24. November 2008)
Armin Risi: Machtwechsel auf der Erde: Die Pläne der Mächtigen, globale Entscheidungen und die Wendezeit. Heyne Verlag (5. Februar 2007)
Daniele Ganser: Nato-Geheimarmeen in Europa: Inszenierter Terror und verdeckte Kriegsführung. Orell Fuessli; Auflage: 3 (1. April 2009)
Daniel Estulin: Die wahre Geschichte der Bilderberger. Kopp, Rottenburg (25. Juli 2007)
David Icke: Das Grösste Geheimnis: Dieses Buch verändert die Welt. Mosquito; Auflage: 4., Aufl. (Oktober 2009)
David Rockefeller: Memoirs. Random House; illustrated edition edition (October 15, 2002)
Gary Allen: Die Insider: Baumeister der ‚Neuen Welt-Ordnung‘. Vap, Verlag für Außergewöhnliche Perspektiven; Auflage: 15., erweiterte Auflage. (September 2008)
Gerhard Wisnewski: Verschlußsache Terror: Wer die Welt mit Angst regiert. Droemer/Knaur (1. Januar 2007)
H.G. Wells: Die offene Verschwörung. Aufruf zur Weltrevolution. Zsolnay-Verlag; Auflage: Science Fiction (1983)
James Bamford: NSA. Die Anatomie des mächtigsten Geheimdienstes der Welt. Goldmann Verlag; Auflage: zweite auflage (2002)
James Webb: Die Flucht vor der Vernunft: Politik, Kultur und Okkultismus im 19. Jahrhundert. MATRIXVERLAG; Auflage: 1., Neuerscheinung (15. September 2009)
Jean Ziegler: Das Imperium der Schande: Der Kampf gegen Armut und Unterdrückung. Pantheon Verlag; Auflage: 4 (15. Januar 2007)
Marco Pasi: Aleister Crowley und die Versuchung der Politik. ARES Verlag; Auflage: 1 (Oktober 2006)
Masaru Emoto: Die Botschaft des Wassers: Sensationelle Bilder von gefrorenen Wasserkristallen. Koha (10. Januar 2010)
Milton William Cooper: Die Apokalyptischen Reiter. Michaels-Verlag (Mai 1996)
Milton William Cooper: MJ 12. Die geheime Regierung. Michaels Vertrieb (August 1996)
Niccolò Machiavelli: Der Fürst. Rabaka-Publishing; Auflage: 1., Aufl. (2. September 2007)
Nicholas Goodrick-Clarke: Die okkulten Wurzeln des Nationalsozialismus. Marixverlag; Auflage: 1., Aufl. (10. September 2004)
Noam Chomsky und Michael Haupt: Media Control: Wie die Medien uns manipulieren. Piper; Auflage: 4 (März 2010)
Noam Chomsky: Die Verantwortlichkeit der Intellektuellen: Zentrale Schriften zur Politik. Kunstmann, Antje, Verlag (3. September 2008)
Preston B. Nichols , Peter Moon: Das Montauk-Projekt 1: Experimente mit der Zeit. Michaels-Verlag (1994)
Wolfgang Eggert: Erst Manhattan – Dann Berlin: Messianisten-Netzwerke treiben zum Weltenende. Chronos Medien (April 2005)

Die Wiederkunft Christi, die Bilderberger … und Kommissar Columbo

Was mich persönlich an Verschwörungstheorien stört, ist, das sie „andersherum“ selten funktionieren, d.h. wenn man sich – in guter alter hermeneutischer Tradition – in die Täter hineinversetzt, die Tat selbst plant (in vielen Zügen, wie ein Schachspieler) merkt man schnell, das es an vielen Stellen hakt.  Die zentrale und erste Frage ist: WARUM sollte ich das tun. Es ist die Frage des Kriminalisten (auch so ein Verschwörungstheoretiker) nach dem Motiv. Denken wir uns doch einfach mal einen Kriminalbeamten (am besten: Fritz Falk als Columbo) der diesen Fall untersucht.

Ich sehe schon, das man zu Vereinigungen wie den Bilderbergern viel Material zusammentragen kann und dabei auf weitere Vereinigungen ähnlicher Art stößt, bis man ein großes Netzwerk unterschiedlichster machtvoller Menschen hat, die … die Welt in eine Richtung lenken könnten.

Weitere Indizien deuten darauf hin, das sie es tun ( so sollen die Bilderberger die deutsche Einheit samt Verträgen ausgearbeitet haben) jedoch ist der Nachteil von Indizien, das sie zwar logisch sein können, aber noch nicht erschöpfend sind. Hierzu bedarf es immer … eines Motivs.

Ja, werden manche jetzt sagen, Geld und Macht sollten doch Motiv genug sein? Nun, davon haben die doch genug.

Kriminalisten haben es bei ihren Verschwörungstheorien einfacher: meist liegt eine Leiche irgendwo herum, Geld fehlt, ein Haus brennt. Andererseits … unsere Leiche ist die Demokratie und die soziale Marktwirtschaft der Bundesrepublik Deutschland, Geld fehlt in Massen (wir wissen aber genau, in welchen Taschen es angekommen ist, nicht wahr, Herr Fischer? Was zahlt den Goldman Sachs so für die Vorträge?)  und die soziale Lage brennt wie Häuser auf Sylt und Autos in Hamburg, Köln und Berlin.

Was wir sehen ist, das Gesetze geschaffen werden, die große Mengen Geld von der Mehrheit der Bevölkerung auf eine kleine Minderheit lenken, die sich dumm und dämlich verdient – eben nicht durch ihre Leistung, sondern durch die staatlichen Gesetze, die die Verteilung regeln.

Warum macht man so etwas? Blinder Aberglaube an die „unsichtbare Hand des Marktes“? Das mag sein. Es könnte erstmal ausreichen, wenn man diese Menschen für so blöde hält, wie man selbst ist. Sind die aber nicht.

Gestern habe ich Stunden um Stunden daran gesessen um eine Motivation zu finden, die einen David Rothschild samt europäischen Hochadel dazu treiben könnte, sechsundsechzig Jahre lang jedes Jahr ein bis zwei Konferenzen abzuhalten, mit viel Mühe die vielbeschäftigten Leistungsträger mit ihren achtzig-Stunden-Wochen einzuladen, sie mit Sicherheit auf Geheimhaltung einschwören zu können, sie, die Könige und Herren der Welt sogar dazu zu verpflichten zu können, das sie während der Tagung unter keinen Umständen die Tagung verlassen dürfen. Eigentlich – bei den Egomanen, die man dort findet – schon an sich eine Unmöglichkeit.

Trotzdem klappt es.

Von Unternehmensberatern kann man lernen, das sie selbst große Konzerne eine durchschnittliche Lebensdauer von vierzig Jahren haben.  Es gibt aber einen Konzern, der eine deutlich längere Dauer aufweist: die katholische Kirche. Ähnliche Erfahrungen kann man auch in Wohngemeinschaften machen (das entnahm ich mal einer Ausgabe von Eurotopia): dort, wo religiöse Dimensionen mit ins Spiel kommen, halten Gemeinschaften (auch Zweckgemeinschaften) deutlich länger.

Kein Wunder also, das manche Autoren auf die Idee kommen, aus den Bilderbergern die fünfte Kolonne Satans zu machen, ein verführerischer Gedanke – der aber in meinen Augen nicht weit trägt.  Zwar wäre es denkbar, das Unternehmensberater auf die Idee kommen, eine künstliche (z.B. satanische – wegen des zwanglosen Umgangs mit Sex, Drogen und Gewalt) Religion zu schaffen um einer gemeinschaftlichen Unternehmung/ einem Konzern ein langes Leben zu verschaffen – und bei relativ geschlossenen Gruppen wie dem Bohemian Grove könnte so etwas sogar funktionieren. Bilderberger jedoch werden nach Macht eingeladen … und die Wahrscheinlichkeit, das dort Leute auflaufen, die mit diesen religiösen Inhalten per se nichts anfangen können und somit (trotz Orgien) nicht eingefangen werden können, ist sehr groß, so daß man meiner Meinung nach in diese Richtung nicht weiter denken braucht.

Irgendetwas muß die Bilderberger aber in ihrem Inneren zusammenhalten, das ist die einhellige Meinung ihrer Kritiker, die unter anderem schon direkt von „Druckmitteln“ sprechen, die die Teilnehmer dazu zwingen, sich dem Prozedere zu unterwerfen.

Jeder, der mal Menschen motivieren mußte, weiß aber, das die Motivation, die von innen kommt, die aus einem selbst entstammt – die intrensische – viel stärker ist als die, die mit Geld, Druck, Macht, Strafe von außen erzeugt wird. Eine Mutter leistet mehr aus Liebe zu ihrem Kind als aus Angst vor der ARGE. Hat man aber die intrensische Motivation der Menschen, kann man ihnen bedingungslos vertrauen.

Also wäre die Frage … welche Information kann Menschen dazu bringen, einem Weg zu folgen, der nicht der ihre ist … was wissen die, was wir nicht wissen?

Baldige Invasion von der Wega … basierend auf einer Äußerung von Ronald Reagan?

Baldiger Meteoreinschlag mit verheerenden Folgen?

Oder zerreißen 2012 die Kontinentalplatten?

All diese Hypothesen reichen nicht aus, tragen nicht allzuweit – und funktionieren bei manchen Charakteren einfach nicht. Außerdem bedürfen sie einer immensen Überzeugungsarbeit, großen, umfangreichen Beweisführungen, die immer zweifelhaft bleiben, wenn sie zu umfangreich werden.

Und dann fand ich eine, die funktionierte immer besser, je mehr ich mit ihr herumspielte – und die war sehr einfach weil schon lange „bekannt“. Zwar nur in unserem Kulturkreis … aber die Bilderberger und ihre Schwesterorganisationen arbeiten nur dort.  Es ist quasi eine Organisation, die nur im christlichen Kulturraum beheimatet ist.  Die Information ist einfach und überzeugend – und erklärt auch die spontane Spendenbereitschaft der amerikanischen Milliardäre.

Die denkbare Botschaft, die funktionieren würde, wäre … die Rückkehr Christi. Der sichere Glaube/Beweis, das seine Rückkehr dicht bevorstünde. Man versetze sich nur in die Reichen und Mächtigen … wenn man sie überzeugen könnte, das es wahr wäre, wüßten sie, das ihre Tage gezählt sind – zumindest als Reiche und Mächtige. Möglicherweise kriegen sie noch Extrastrafpunkte wegen diverser Sünden, aber das ist nebensächlich, weil es nicht primär um Angst geht sondern um Verlust – um den Verlust der ganzen Lebensleistung, der Macht, des Einflusses, des ganzen Selbstwertgefühls, der ganzen Spielzeuge und Prestigeobjekte, für die man so „hart gearbeitet“ (oder rücksichtslos geplündert) hat.  Sie reagieren wie Kinder auf Mama, die ins Wohnzimmer kommt und den Fernseher ausstellt.

Es wäre auch eine Erklärung dafür, warum man so viele Jesuiten nahe wichtigen politischen Charakteren findet (hierzu später mehr, das ist ein umfangreiches anderes Thema) – ihre Dienste wären aus anderen Gründen notwendig.

Nun ist unser kleiner Kommissar, der die Umtriebe der Bilderberger untersucht, schon ein ganzes Stück weiter, denn er hat ein Motiv, das selbst Atheisten beeindrucken würde … käme Christus wieder, wäre ihr Atheismus wertlos. Es würde zu weit führen, aus dieser Annahme jetzt auch den Krieg gegen den Islam ableiten zu wollen – sie würde höchstens eine kleine Nebenrolle spielen können aber eben auch funktionieren.

Aber er wäre zurecht noch nicht ganz zufrieden, denn die historische Entwicklung wäre ja eigentlich angesichts des baldigen endgültigen Endes von „Geschichte“ egal – das ist der kleine Haken an der Geschichte.

Warum noch Leid und Elend in die Welt bringen und nochmehr substanzlose Zahlen in virtuellen Welten aufhäufen, wenn das Spiel sowieso bald vorbei ist und man mit der eigenen Lieblosigkeit konfrontiert wird? Hier wäre die Spekulation zu Ende, denn die Erklärung wäre nicht erschöpfend, es sei denn, wir denken uns noch eine weitere Information: das man die Wiederkunft Christi aufhalten kann.

Davon hat man noch nie gehört? Nein, nicht im Religionsunterricht, aber es gibt Denkschulen, die davon ausgehen, das es  möglich ist. Die kennt nur nicht jeder:

{jl.Advt.103} (Jesus:) »In eine Welt voll materieller, selbstsüchtiger Menschen kann ich nicht kommen, sie müssen erst geistig geläuterte Seelen, Mir zugetane Wesen sein, die dann auch Mich zu ehren, zu lieben und zu verstehen wissen…«

Quelle: Jakob Lorber

Und damit hat man alle in der Hand, die reich und mächtig sind – und gibt ihnen ein gemeinsames Ziel, das ihr eigenes ist – ganz ohne künstliche (satanische) Nebenreligion (die sich aber in dem dann herrschenden Klima in inneren Zirkeln gut entfalten könnte – aber mit Sicherheit aus rein ästhetischen Gründen trotz Orgienversprechens nicht jedermanns Dingen ist). Das wäre der ideale Verkäufertrick: erst das Problem beschreiben … und dann die Lösung bieten. Verwandelt die Menschheit in selbstsüchtige materielle Menschen und die Wiederkunft wird aufgeschoben!

Unser Kriminalist ist begeistert.

Aber … dieser Lorber, ist er eine hinreichende gut belegte Quelle (hinreichend hier als weniger denn ausreichend oder erschöpfend – es ist eine kleine Hilfshypthese), d.h. könnte man ihn reichen dummen Leuten als glaubwürdig verkaufen?

Ja.

Die Legenden um ihn reichen aus, um ihn als „echten Propheten“ verkaufen zu können:

In Lorbers Schriften finden sich zahlreiche Aussagen und Konzepte, die von seinen Anhängern als Hinweise auf die Quantenphysik interpretiert werden. Er schrieb über ein Zeitalter der Technologie, über drahtlose Kommunikation mittels des Blitzes, Flüge über die Ozeane und über Eisenwägen, die schneller als Pfeile dahinfliegen. Ebenso warnte er vor den klimatischen Veränderungen und Katastrophen, vor Luftverschmutzung und Entwaldung. Er prophezeite Zeiten, die von „Gottleere“, „Vielkrieg“ und einer „geistigen Sündflut“ geprägt sein würden.[13]

Quelle: Wikipedia

Aber wer weiß – vielleicht ist die Botschaft auch von Nancy Reagan bei ihren Seancen übermittelt worden … nein, das paßt zeitlich nicht.  Und wäre megapeinlich.

Somit haben wir ein denkbares Motiv.

Wie bei allen Indizienprozessen jedoch gilt: das muß nicht die Wahrheit sein. Es bleibt eine reine intellektuelle Spielerei – erstmal. Kriminalisten müssen das machen – Philosophen dürfen das machen.

Ob es erschöpfendere Erklärungen jenseits dieses Konstruktes gibt … darf sich jeder selbst überlegen. Mir persönlich reicht, das ich eins gefunden habe, das lange bei vielen Menschen unterschiedlichsten Charakters  intensiv wirken würde, ohne das man auf viele Hilfshypothesen zurückgreifen muß.

Es wäre eine mögliche denkbare Wahrheit, die erklären könnte, warum so viele mächtige reiche Menschen sich auf einmal so merkwürdig verhalten – in unterschiedlichster Form.  Es ist eine denkbare mögliche Wahrheit hinter den Verschwörungstheorien, die all die Menschen vereinen kann, die ja ansonsten in Wirtschaft, Politik und Gesellschaft erbitterte Konkurrenten sind – und diese Einigkeit ist ein weiteres seltsames Indiz.

Da ist doch ein Cem Özdemir Mitglied der Atlantikbrücke, dessen Vorsitz ein Friedrich Merz führt. Und das geht so einfach?

Aber die Seltsamkeiten der Atlantikbrücke … müssen erstmal bis morgen warten.

Bilderberger? Ganz harmlos. Und Erde? Scheibe. Demokratie? Tot.

Nehmen wir einmal an, Sie hören im Radio davon, das die Vertreter der fünf größten Ölmultis in einem Hotel getroffen haben. Völlig von der Öffentlichkeit abgeschottet tagen sie dort, sogar das Personal wird ausgetauscht.  Sie sind ein gut funktionierende Bürger der stolz auf seine leichte Regierbarkeit ist und denken sich nichts dabei.

Drei nach dem Treffen steigen die Bezinpreise an allen Tankstellen im ganzen Land um 10 Cent pro Liter.

Was denken Sie dann?

Sie denken nicht, sie handeln und rufen das Bundeskartellamt an, dessen Aufgabe es ist, solche hinterhältigen Machtspielchen zu untersagen.

Nehmen wir einmal an, Sie hören im Radio davon, das die Vertreter der fünf größten Ölmultis in einem Hotel getroffen haben. Völlig von der Öffentlichkeit abgeschottet tagen sie dort, sogar das Personal wird ausgetauscht.  Sie sind ein gut funktionierende Bürger der stolz auf seine leichte Regierbarkeit ist und denken sich nichts dabei.

Drei nach dem Treffen steigen die Bezinpreise an allen Tankstellen im ganzen Land um 10 Cent pro Liter.

Was denken Sie dann?

Sie denken nicht, sie handeln und rufen das Bundeskartellamt an, dessen Aufgabe es ist, solche hinterhältigen Machtspielchen zu untersagen.

Das Hauptaugenmerk des Amtes bei der Kartellverfolgung richtet sich auf die sog. Hardcore-Kartelle – schwerwiegende Wettbewerbsbeschränkungen, zu denen in erster Linie Preisabsprachen, Quotenabsprachen und die Aufteilung von Märkten zwischen Wettbewerbern zählen.

Aber wen rufen Sie an, wenn sich Herr Schröder (SPD) und Frau Merkel (CDU) treffen um unter völligem Ausschluß der Öffentlichkeit miteinander zu reden? Was denken Sie und wen rufen Sie an, wenn die SPD zuvor die Hartz-Politik von ultrarechts gefahren hat, dann überraschend Neuwahlen ausruft und die CDU infolge eher linker Politik macht? Was denken Sie, wenn ich Ihnen sage, wer noch alles bei dem Treffen im Mai 2005 dabei war:

D Ackermann, Josef Chairman, Group Executive Committee. Deutsche Bank AG
D Burda. Hubert Chairman of the Board of Management, Hubert Burda Media
D Döpfner, Mathias CEO, Axel Springer AG
D Kleinfeld, Klaus President and CEO, Siemens AG
D Kopper, Hilmar Chairman of the Supervisory Board, DaimlerChrysler AG
D Merkel, Angela Chairman, CDU; Chairman CDU/CSU-Fraction
D Nass, Matthias Deputy Editor, Die Zeit
D Pflüger, Friedbert Member of Parliament, CDU/CSU Fraktion
D Schily, Otto Minister of the Interior
D Schrempp , Jürgen E. Chairman of the Board of Management, DaimlerChrysler AG
D Schröder , Gerhard Chancellor
D Schulz, Ekkehard D. Chairman of the Executive Board, ThyssenKrupp AG
D Wissmann, Matthias Member of Parliament, CDU/CSU Fraktion
D Zumwinkel, Klaus Chairman of the Board of Management, Deutsche Post AG

Quelle: G.Flegel

Menschen, die gerne auch wie folgt beschrieben werden: eine Gruppe supranationaler Interessenvertreter, zum Teil aus Berufslügnern, Finanz- und Steuerbetrügern, Kriegstreibern, Medienmogulen und Wirtschaftsbossen mit menschenverachtenden Praktiken

Quelle: G.Flegel

Gut, man sage Ihnen, es sei alles ganz harmlos, denn das ganze läuft schon seit sechsundsechzig Jahren:

Alljährlich im Frühsommer treffen sich die reichsten Unternehmer der westlichen Welt mit den führenden Politikern und Herausgebern und Chefredakteuren der wichtigsten Medien zu einer zweieinhalbtägigen Konferenz. Diese trägt den Namen "Bilderberg" nach einem Hotel in Holland, wo die Konferenz 1954 zum ersten Mal stattgefunden hat. Was bei den Bilderberg-Konferenzen genau besprochen wird, bleibt der Spekulation überlassen. Denn die Konferenzen finden stets in abgeschirmten Luxushotels außerhalb urbaner Zentren statt. Mini-Armeen von privaten und staatlichen Sicherheitsagenten sorgen dafür, dass sich die Einfahrtstore vor den Nasen neugieriger Journalisten schließen. Für die Teilnehmer ist es Bedingung, dass sie später nichts über den Inhalt der Gespräche verlauten lassen und die Vertreter hauptamtlicher Nachrichtenmedien sorgen persönlich dafür, dass nichts in ihren Presseorganen zu lesen sein wird.

Quelle: Heise

Schauen wir uns die Teilnehmer mal an:

Jürgen Schrempp:

Auch die Deutsche Schutzvereinigung für Wertpapierbesitz begrüßt den Rücktritt. Schrempp habe Milliardenwerte vernichtet. Der Aktienkurs sei entgegen der Philosophie des Shareholder Value – für die Schrempp stand – von 101 auf knapp 35 Euro gefallen. Neben vielen kleineren Pleiten, wie den Beteiligungen an Mitsubishi oder dem Smart, sei auch der von Schrempp angestrebte Umbau des Unternehmens von einem multinationalen zu einem weltumspannenden Konzern nicht gelungen.

Gerhard Schröder

Der Regierungsstil Schröders zeichnete sich dadurch aus, dass er, insbesondere für seine Reformprojekte, neben den im Grundgesetz dafür vorgesehenen Institutionen auf eine Vielzahl von beratenden Gremien und Kommissionen zurückgriff. Derartige Kommissionen arbeiten meist sehr öffentlichkeitswirksam. Laut Schröder sollten sie dazu dienen, einen breiten Konsens der Experten bei den angestrebten Reformen sicherzustellen. Kritiker warfen ihm vor, damit grundlegende Mechanismen der Demokratie auszuhebeln. Befürworter hingegen stellten fest, dass diese Gremien und Kommissionen lediglich im Vorfeld von Gesetzesinitiativen aktiv seien und keinerlei Auswirkung auf den späteren Gesetzgebungsprozess hätten, der genau wie bei allen anderen Gesetzen auch ablaufe.

Zu den Kommissionen gehören das Bündnis für Arbeit, Ausbildung und Wettbewerbsfähigkeit, der nationale Ethikrat, die Weizsäcker-Kommission zur Zukunft der Bundeswehr, die Süssmuth-Kommission zurZuwanderung nach Deutschland, die Kommission Moderne Dienstleistungen am Arbeitsmarkt (Hartz-Kommission), die Rürup-Kommission zur Zukunft der Sozialsysteme sowie ab dem 27. Juli 2005 eine Kommission unter Vorsitz von Kurt Biedenkopf, die Vorschläge für eine Reform der Unternehmensmitbestimmung unterbreiten sollte. Bemerkenswert ist, dass Schröder bevorzugt Mitglieder der CDU als Vorsitzende dieser Kommissionen bestellte, vermutlich, um eine möglichst breite Akzeptanz der Ergebnisse im damaligem Bundestag zu erreichen.

Ekkehard Schulz

Anschließend trat er als Vorstandsassistent bei der Thyssen-Niederrhein AG in die Thyssen-Gruppe ein. 1985 rückte er in den Vorstand der Thyssen Stahl AG auf, wo er die Fusion der bislang eigenständigen Stahl- und Edelstahlsparten einleitete und zwischen 1992 und 1996 die Zahl der Beschäftigten von 58.000 auf 35.000 massiv reduzierte.

Klaus Zumwinkel:

Am 26. Januar 2009 wurde Klaus Zumwinkel von der 12. großen Strafkammer des Landgerichts Bochum wegen Steuerhinterziehung zu einer zur Bewährung ausgesetztenFreiheitsstrafe von zwei Jahren verurteilt.

Im Rahmen der Telekom-Bespitzelungsaffäre hat zudem die Staatsanwaltschaft Bonn Ermittlungen gegen Klaus Zumwinkel eingeleitet. Er steht im Verdacht, die Ausspähung von Telefondaten über mehr als ein Jahr lang angeordnet zu haben.[19][20][21] Wegen der noch nicht vollständig geklärten Rolle Zumwinkels in der Überwachungsaffäre verschob die Hauptversammlung der Telekom am 30. April 2009 die Entscheidung über seine Entlastung auf die nächste Hauptversammlung in 2010.[22]

Mathias Wissmann:

Der fliegende Wechsel von der Politik in die Wirtschaft, der unter anderem von der Initiative LobbyControl regelmäßig kritisiert wird, fand bei Wissmann am 1. Juni 2007 statt, als er aus dem Bundestag ausschied und sein neues Amt als Präsident des Verbandes der Automobilindustrie antrat.[3] Außerdem vertritt er die Interessen der Automobilwirtschaft als Vizepräsident im Lobbyverband Pro Mobilität.

(Alle Angaben aus Wikipedia – siehe dort)

Nun … sparen wir uns den Rest. Bank und Presse waren auch komplett da. Kein Wunder, das diese Konferenzen nicht so gut ankommen:

Eine simple Google-Recherche zum Stichwort genügt, um in den Bilderbergern die Drahtzieher hinter der Ölkrise in den Siebzigerjahren, der deutschen Wiedervereinigung, dem Irak-Krieg und – natürlich – der aktuellen Wirtschaftskrise ausfindig zu machen. Der amerikanische Publizist Des Griffin bezeichnet den Klub schlicht als „Luzifers fünfte Kolonne“. Sein Landsmann Jim Tucker, legendärer Bilderberg-Hasser und Herausgeber einer rechten Postille, schreibt von „Puppenspielern, die den Internationalen Währungsfonds, die Weltbank, die G8-Staaten, die Nato, die UNO, die USA und die EU beherrschen“. Der spanische Journalist Daniel Estulin hat ein Buch zum Thema geschrieben, das sich weltweit 750.000-mal verkauft hat. Er sieht in der Bilderberger-Gruppe ein „virtuelles Spinnennetz von ineinandergreifenden finanziellen, politischen und industriellen Interessen“.

Quelle: die Presse

Auch Mitglieder der Bilderberger selbst bestätigen, das dort nicht nur über Merkels Frisur diskutiert wird.

Willy Claes, ehemaliger NATO-Generalsekretär und zweimaliger Teilnehmer an der Bilderberg-Konferenz, bestätigte dieses Prozedere in einem Interview auf dem belgischen Sender Radio 1 (VRT): Die Konferenzteilnehmer erhalten demnach zu einem bestimmten Thema je zehn Minuten Zeit für einen Vortrag, wobei eine spezifische Sitzung von einem Rapporteur begonnen wird, gefolgt von Beiträgen der anderen Teilnehmer. Das Bilderberg Steering Committee übermittelt die Diskussionsergebnisse in Form von Synthesen an alle Teilnehmer, die im Laufe des folgenden Jahres die in den Synthesen ausgegebenen Strategien im jeweiligen politischen, unternehmerischen oder anderen Umfeld in ihren Heimatländern implementieren sollen.[2]

Quelle: Wikipedia

Strategien, die … auf breiter Front in den Heimatländern "implementiert" werden? Seit Jahrzehnten? Und das soll … harmlos sein?

Prinz Bernhard von den Niederlanden … war ja 22 Jahre lang der Vorsitzende dieser Konferenz, bis er 1975 über diese Lookheed-Affäre stürzte:

Die Lockheed-Skandale umfassen eine Reihe von Bestechungen durch Lockheed-Offizielle in den 1950er- bis 1970er-Jahren. Um die Jahreswende 1975/76 fand ein Unterausschuss des US-Senats heraus, dass Angehörige der Lockheed-Geschäftsführung Mitglieder befreundeter Regierungen bezahlten, um den Verkauf von Militärflugzeugen sicherzustellen. 1976 wurde bekannt, das insgesamt 22 Millionen US-Dollar an Bestechungsgeldern gezahlt worden waren.

Einer der Empfänger war eben Prinz Bernhard:

Prinz Bernhard erhielt 1,1 Millionen US-Dollar Bestechungsgelder von Lockheed, um eine Entscheidung zugunsten der Lockheed F-104 und gegen die Dassault Mirage herbeizuführen. Ministerpräsident Joop den Uyl ordnete eine Untersuchung des Falls an. Prinz Bernhard wies zunächst alle Vorwürfe zurück, musste sich aber dennoch von allen öffentlichen Ämtern zurückziehen. Nach seinem Tod am 1. Dezember 2004 wurde der Untersuchungsbericht veröffentlicht, mit dem seine Schuld zweifelsfrei belegt werden konnte.

Auch in Deutschland waren die Dollar gern gesehen:

Untersuchungen durch Fritz-Josef Rath, dem Leiter des Antikorruptions-Referats, ergaben, dass Lockheed etwa 1,1 bis 1,3 Millionen DM an Bestechungsgeldern zahlte, wobei eine "beträchtliche Summe" an den Leiter der Abteilung "Luftwaffengerät" im Bundesamt für Wehrtechnik und Beschaffung der Bundeswehr in Koblenz, Heinrich Sellschopp, geflossen sein soll.[4] Laut Aussagen des ehemaligen Lockheed-Verkäufers Paul White erhielten der Bankier Hermann Josef Abs und Franz-Josef Strauß Gelder im Zusammenhang mit dem Verkauf von Flugzeugen des Typs Lockheed Constellation und Electra an die Lufthansa. Beim Verkauf der F-104 sei Lockheed ähnlich vorgegangen:

(Quelle: Wikipedia)

Strauß und Abs? Teilnehmer an Bilderberg-Konferenzen.

Bleiben wir aber bei Prinz Bernhard, dem langjährigen offiziellen Kopf der Bande:

Er hat Jura studiert und trat 1935 als Referendar in den Dienst der IG-Farben. Dazu muss man ein wenig abschweifen. Die IG-Farben war 1935 eines der mächtigsten Monopole der Welt, das bereits damals global agierte. Schon 1904 hatten sie ein Kartell gebildet, die IG Farbindustrie und sich dabei an den amerikanischen Trusts orientiert. Das IG stand für Interessen-Gemeinschaft und bestand aus den Unternehmen AGFA, BASF und Bayer. Man beschränkte sich zunächst darauf, Erfahrungen auszutauschen und gegenseitige Konkurrenz durch die Herstellung gemeinsamer Produkte zu vermeiden. Während des ersten Weltkriegs schlossen sich weitere Chemieunternehmen dem Kartell an. Dazu gehörten: Cassella & Co. KG, Chemische Fabrik Griesheim-Elektron, die Chemischen Fabriken Uerdingen, die Hoechst AG und die Calle & Co. KG.

1925/26 gründete dann die BASF die IG Farbindustrie AG und nahm die anderen Unternehmen auf, die nunmehr nur noch Niederlassungen waren, also ihre rechtliche Selbständigkeit aufgaben. In Frankfurt entstand dann das Bürogebäude der IG-Farben, das damals größte Bürogebäude Europas (heute Uni Frankfurt).

Mit den Nazis hatten sie sich mehr als arrangiert. Sie haben dazu beigetragen, dass Hitler an die Macht kam, zusammen mit den damaligen Magnaten der Stahlindustrie, hier sind besonders Thyssen und Krupp von Bohlen Halbach zu nennen und der Kohleindustrie. Für die Wahl 1933 haben die IG-Farben Hitler mit der größten Einzelspende in Höhe von 400.000 RM unterstützt. Da nahmen sich die 100.000 RM von Thyssen schon fast mickrig aus. Während des 2. Weltkriegs haben die IG-Farben auf eigene Kosten (1 Milliarde RM) eine Buna-Fabrik (Herstellung synthetischer Kautschuk und aus Kohle synthetisiertes Benzin) in Auschwitz gebaut. Die mit dem Bau beauftragten Häftlinge wurden in dem eigens errichteten KZ Auschwitz III (Monowitz) untergebracht. Eine Tochter der IG-Farben hat das berüchtigte Zyklon B geliefert. Alleine in Monowitz sollen nach Untersuchungen mindestens 25.000 Häftlinge ums Leben gekommen sein, ganz zu schweigen von den mit Zyklon B vergasten Häftlingen.

Quelle: G.Flegel

IG-Farben – ein klassischer Fall für das Kartellamt. Verfolgen wir aber den Prinzen weiter, den die Führer der westlichen Welt jahrzehntelang alsVorsitzenden ihres Debatttierclubs aktzeptieren konnten:

Gleich im ersten Jahr wurde er Direktionssekretär der Niederlassung Paris. Er war Mitglied der SS und dort in der Reiterstaffel, später im NSKK (nationalsozialistisches Kraftfahrer Korps). 1936 lernte er die Prinzessin Juliane, Tochter der niederländischen Königin Wilhelmine der Niederlande kennen und wurde von ihr als Schwiegersohn akzeptiert, weil er Protestant und adelig war.

Seine erste Reise als Mitglied des Königshauses führte ihn in die Reichskanzlei von Hitler. Die öffentliche Diskussion über einen möglichen Verrat niederländischer Interessen führte dazu, dass er aus allen Gruppierungen der Nazis austrat und brav ins Exil nach London ging.

Damit war er erstmal fein ´raus und hatte … eigentlich Glück gehabt, bei seiner Nähe zur SS und NSDAP hätte er in der Nachkriegszeit ohne diesen Schritt keine bedeutende Rolle mehr spielen können.

Auch seine vorbehaltlose Aktzeptanz esoterischer Lehren (was ihn ja mit der NSDAP, Hitler, Himmler und dem Bohemian Grove verbindet) konnte seiner Aktzeptanz bei den Bilderbergern nicht schaden … wie die Affäre um die Wunderheilerin Greet Hofmanns zeigt:

Hofmans war 1948 auf Initiative von Prinz Bernhard von den Niederlanden am Hofe eingeführt worden, um eine Augenkrankheit von Prinzessin Marijke Christina zu behandeln. Die Krankheit war durch eineRötelnInfektion Julianas während der Schwangerschaft verursacht worden.

Außerhalb der Niederlande fand die Hofmans-Affäre ein großes Echo in den Medien. Am 13. Juni 1956 erschien ein Artikel in der Zeitschrift Der Spiegel mit dem Titel Die Gesundbeterin [1].

Das Kabinett von Willem Drees verbot den Import dieser Ausgabe von Der Spiegel

Quelle: Wikipedia

Man sieht: die Freiheit der Presse wurde auch schon damals gerne mal eingeschränkt, wenn es um Bilderberger und ihre Umtriebe ging.   Man bedenke: 22 Jahre lang haben die vielen Besucher der Bilderbergertreffen keine Probleme damit gehabt, solch einem Mann die Leitung zu überlassen … und selbst als er endlich die Segel streichen mußte, arbeitete er im Hintergrund noch kräftig weiter:

1988 verkauften Prinz Bernhard und die Königinmutter Juliana zwei Gemälde aus ihrer Privatsammlung, um Geld für den WWF zu sammeln. Die Gemälde wurden für 700.000 £ verkauft, die auf ein Schweizer Bankkonto des WWF eingezahlt wurden. Trotzdem transferierte 1989 Charles de Haes, der Generaldirektor des WWF, 500.000 £ zurück an Prinz Bernhard – wie de Haes erklärte, für ein „privates Projekt“. 1991 meldeten Zeitungen, dass mit dem Geld überwiegend britische Söldner angeworben worden waren, die Wilderer in den Naturreservaten bekämpfen sollten. Die Söldner infiltrierten solche Organisationen, die vom illegalen Handel mit Elfenbein profitieren, um sie aufzurollen.

Dieses „Projekt Schloss“, wie es genannt wurde, war in das Gegenteil umgeschlagen. Die Truppe von Prinz Bernhard hatte nicht nur den illegalen Handel infiltriert, sie nahm auch daran teil. Der irische Reporter Kevin Dowling enthüllte, dass die südafrikanische Armee ebenfalls an dem Handel beteiligt war, was darauf hindeutete, dass es Verbindungen mit dem Kampf der „Weißen“ für den Fortbestand der Apartheid gab. Überdies bezichtigte er Mitglieder der südafrikanischen Spionageabwehreinheit Koevoet, die unter dem „Projekt Schloss“ trainiert wurden, für das Boipatong-Massaker 1992 verantwortlich zu sein.

1995 rief der erste schwarze südafrikanische Präsident Nelson Mandela die Kumleben-Kommission ins Leben, die neben anderen Fragen die Rolle des WWF in der Zeit der Apartheid in Südafrika ermitteln sollte. Im Untersuchungsbericht wurde angedeutet, dass die Söldner des „Projekt Schloss“ Anschläge auf ANC-Mitglieder geplant hatten. Dazu hatten sie sogar militärische Trainingscamps in den Naturschutzreservaten eingerichtet, in denen Kämpfer der UNITA und der Renamo ausgebildet wurden. Obwohl Prinz Bernhard niemals in diesem Zusammenhang angeklagt wurde, schadete auch das „Projekt Schloss“ dem Ruf des Prinzen weiter.

Quelle: Wikipedia

Mal ehrlich: wäre Prinz Bernhard ihr Nachbar … wäre das Ihr Mann der Wahl für die Leitung der Bürgerversammlung? Würden Sie sich überhaupt einem Gesprächskreis anschließen, der offiziell eigentlich keinen Nutzen hat aber viel Zeit und Geld kostet? Erst recht, wenn Sie zu den Menschen mit der 80-Stunden-Woche gehören, die diese Leistungsträger immer für sich in Anspruch nehmen?

"Wer Amt innehat, tut nichts, das rein privat ist."

Hans-Jürgen Krysmanski, emeritierter Professor für Soziologie an der Universität Münster, glaubt nicht, dass sich Vertreter europäischer Königshäuser, des transatlantischen Geldadels und der hohen Politik rein privat treffen können.

"Abgesehen mal von familialen Bezügen, aber alles, was mit politisch relevanten Inhalten und Diskussionen und Entscheidungen zu tun hat, ob das in vertraulichen Beratungen erfolgt oder im Parlament selber, kann niemals privat sein beziehungsweise ist immer irgendwie öffentlich."

Aus Deutschland waren in den 50er-Jahren unter anderen Hermann Josef Abs und Otto Wolf von Amerongen dabei, seit 2004 darf man Josef Ackermann als Stammgast dort bezeichnen. Auch Joschka Fischer, Angela Merkel, Wolfgang Schäuble, Otto Schily und Günter Verheugen waren dort.

Quelle: Deutschlandfunk

Herrmann Josef Abs?

1937 nahm Abs ein Angebot als Nachfolger des verstorbenen Vorstandmitgliedes Gustaf Schlieper zur Deutschen Bank zu wechseln, und wird 1938 wird er in den Vorstand berufen, dessen Mitglied er bis Kriegsende 1945 blieb. Ebenfalls ab 1937 war er Aufsichtsratsmitglied der IG-Farben. 1941 wurde er Mitglied des Aufsichtsrates der Kontinentale Öl AG und Aufsichtsratsvorsitzender der Leipziger Pittler AG, einem Werkzeugmaschinenhersteller für die Produktion von Waffensystemen und Munition. Ende 1942 waren hier ein Drittel Zwangsarbeiter und Kriegsgefangene beschäftigt. Auf Initiative von Abs wurden bei der Pittler AG im Juni 1944 110 beschäftigte Kriegsgefangene mit geringer Arbeitsleistung abgestoßen, die man kurze Zeit darauf im KZ Buchenwald einlieferte.
Im Herbst 1944 war Abs Aufsichtsratschef der Mechanik GmbH Rochlitz einem Hydraulik-Hersteller für die Kriegsproduktion,
die bei Leipzig ein unterirdisches KZ-Außenlager (Tarnname "Kali-Werk Georgi") mit ca. 1.000 Zwangsarbeitern und Häftlingen betrieb.

Als Vorstand der Deutschen Bank war er auch für die Arisierung von Unternehmen und Banken zuständig mitverantwortlich. Zu nennen sind hier das Bankhaus Mendelssohn und der Lederproduzent Adler & Oppenheimer, die neu gegründete Erft AG (die Familie Abs hält 50 % der Anteile) übernimm die Hubertus AG, ein Unternehmen, das mehrheitlich zum Konzern der jüdischen Petschek-Brüder gehört.

Otto Wolf von Amerungen?

Otto Wolff von Amerongen ist bzw. war ein weiterer ständiger Gast auf den Bilderberg-Konferenzen. Er gehört zum inneren Kreis der Bilderberger. Er ist ein Großindustrieller, von dem man weiß, dass unter seiner Führung Aktien, Gold und Wertpapiere von enteigneten Juden beschafft und für die Nazis in der Schweiz angelegt wurden. Der Regisseur Gerhard Friedl hat in einem mit Auszeichnungen versehenen Film Amerongens Rolle bei einigen Konkursen näher beleuchtet. Doch das alles hat von Amerongen nicht geschadet. Er war 20 Jahre lang Präsident des deutschen Industrie- und Handelstages und ist auch heute noch in zahlreichen Organisationen Ehrenpräsident, z. B. bei der Kölner IHK, dem Deutschen Industrie- und Handelskammertag, der Deutschen Olympischen Gesellschaft, der Deutschen Gesellschaft für Auswärtige Politik und auch dem Verband der Deutschen Wirtschaft in der Russischen Föderation.

Quelle: G. Flegel

Ist es angesichts dieser erstklassigen Besetzung verwunderlich, das manche die Bilderberger für eine fünfte Kolonne der Waffen-SS halten, die Mitte der vierziger Jahre ins Leben gerufen wurde um den Geist der Bewegung über die militärische Niederlage hinaus zu erhalten … den Geist einer Bewegung, die im Rahmen der Waffen-SS schon immer als "europäische Bewegung" verstanden wurde.

In einem Artikel der Daily Mail legt Adam Lebor offen, wie er den US Military Intelligence Report EW-Pa 128, der auch als „The Red House Report “ bekannt ist, enthüllte, in dem beschrieben wird wie sich Nazi-Größen am 10. August 1944 im Bewusst sein des drohenden Untergangs bei einer geheimen Zusammenkunft in dem Straßburger Hotel Maison Rouge trafen, um eine gesamteuropäische wirtschaftliche Großmacht zu gründen, die auf einem gemeinsamen Markt Europas basieren sollte. Großindustrielle der Naziherrschaft wurden von SS-Obergruppenführer Dr. Scheid bestimmt, im Ausland Unternehmen zu gründen, um unter dem Anschein demokratischer Vehältnisse in die dortige Wirtschaft einzudringen und so den Grundstein für eine Wiederbelebung der Nazi-Herrschaft zu legen

Quelle: Grilleau

Jetzt werden Sie wahrscheinlich sagen: Nein, mit einem Joschka Fischer geht das nicht. Der ist grün, links und antifaschistisch.

Das dachte ich auch mal. Vor den Bomben auf Bosnien, vor der Schaffung neuer Juden durch die Agenda 2010. Und bevor ich von Jutta Ditfuhrt etwas über die Vergangenheit Joschkas und der Grünen erfuhr:

Immer wenn zum Beispiel ein CDU-Hinterbänkler den hessischen Umweltminister in den 80er Jahren wegen seiner Vergangenheit attackierte, wurde er zurückgepfiffen. Sogar das Bundeskriminalamt (BKA) nahm Fischer 1998 gegen weitergehende Vorwürfe in Schutz. Andere Linke, die nur mal ein radikales Flugblatt unterschrieben hatten, bekamen bis heute keinen Job. Josef Fischer wurde Außenminister.
Was immer in jenen knapp zwei Tagen Haft geschehen ist. Josef Fischer war nach den Ereignissen im Mai 1976 nie wieder eine Bedrohung für den Staat. Er übernahm eine nützliche Aufgabe: die Integration ehemaliger Linker in den Staat.

Statt der heute behaupteten antiautoritären Kultur herrschte in Fischers Männerbund die

nackte Gewalt und verleugnete Hierarchie. Noch in den 80ern kokettierte Josef mit seiner "Lust am S

chlagen", einem "tendenziell sadistischen Vergnügen".
Fischer war 1986 ein Politiker an der Leine des

"Spiegel", als er dem Blatt gestand, daß er selbst "im engsten Realokreis" häufig daran gedacht habe,

Probleme mit der Faust zu lösen: "Dann stand die Gewaltfrage im Raum."

Joschka Fischer … ein unpolitischer Schläger, der 1976 verhaftet worden ist.

Die Spontis waren am Ende, die Frauenbewegung wurde stark. Um sich dieser neuen Macht anzubiedern,

entschied sich der szenebekannte Prügelmacho und ewige schwäbische Katholik Josef Fischer für

Selbstgeißelung: die Strukturen seiner Gruppe "Revolutionärer Kampf‘ seien militarisiert gewesen. Es

hätten "Befehl und Unterordnung geherrscht.

"Wahnsinnige Angst" habe er "vor bestimmten Sachen" in

sich: "Bartsch* und Honka** sind Extremfälle, aber irgendwo hängt das als Typ in mir drin."

* Metzger Jürgen Bartsch quälte vier Jungen zu Tode, starb 1976 in einer Heilanstalt

** Nachtwächter Fritz Honka erschlug und zersägte vier Frauen, starb 1998 im Gefängnis

QueWlle: Ulrich Wegener

Bomben auf Bosnien, Hartz IV, Bilderberger, Altnazis …mit Joschka kein Problem. Man könnte fast meinen: die haben sich ihn ausgesucht, weil er als Charakter gut geeignet wäre, auch Aufseher in Ausschwitz zu werden.

Wissen Sie, lieber Bürger, was sehr schade ist?

Das wir kein Kartellamt für Politik haben, kein Amt, das uns vor Machtkartellen asozialer Schläger, NS-Räubern und machtgierigen Altadeligen schützt, denn die rotten sich gerade zum Zwecke der Refeudalisierung zusammen und nennen das harmlos:  Bilderberger

Rudolf Stumberger zumindest behauptet:

"Dass praktisch zwischen die Welt der Wirtschaft und die Welt der Politik kein Blatt mehr passt. Also diese beiden Bereiche gehen zunehmend nahtlos ineinander über, wenn wir das an den Personen festmachen."

Und so kommt der Mediensoziologe zu diesem Ergebnis: Wir erleben derzeit, so sein Eindruck,

"Tendenzen der Re-Feudalisierung. Das heißt, dass neben den offiziellen Strukturen, neben den demokratischen Strukturen, dass die inoffiziellen Strukturen zunehmend wieder an Gewicht gewinnen. Und diese Eliten, diese selbst ernannten Eliten, die oben sitzen, die schotten sich zunehmend ab."

Das ganze gibt es aber auch im Kanzleramt, dafür braucht man nicht nur Bilderberger. Die nationale Feinabstimmung der Implementierung der

Strategien fndet hier statt:

Als "privat" wurde auch ein Spargelessen im Kanzleramt bezeichnet. Die Kanzlerin hatte es im Frühjahr 2008 gegeben, Deutsche Bank-Chef Ackermann hatte einen runden Geburtstag. Zu Tisch saßen Vorstände und Aufsichtsräte großer deutscher Unternehmen, Stars aus dem Showgeschäft sowie Friede Springer und der "FAZ"-Herausgeber Frank Schirrmacher.

Quelle: Deutschlandfunk

Erinnert sich noch jemand daran, was eine Demokratie ausmacht? Richtig, die Gewaltenteilung.

Heute wird das Prinzip der Gewaltenteilung überwiegend als Bestandteil jeder Demokratie betrachtet. Allerdings wird diskutiert, ob die Verschränkung der Gewalten durch eine enge Zusammenarbeit und Verzahnung der Staatsorgane dem ursprünglichen Gedanken der Trennung der Gewalten zuwiderläuft und durch Lobbyismus und andere Einflussnahme die zentrale Stellung des Parlaments in Frage gestellt wird. In der öffentlichen Wahrnehmung wird die Bedeutung einer unabhängigen Presse oft höher eingeschätzt, weshalb diese gelegentlich informell auch als Vierte Gewalt bezeichnet wird.

Quelle: Wikipedia

Was das nun sechsundsechzig Jahre Bilderberger und Spargelessen im Kanzleramt für die Demokratie bedeuten … das mag sich jeder selbst denken. Und wer sich bei "Bilderberger" zusammenrottet, kann man sich auch selber zusammenreimen. Aber wehe es wird eine Verschörungstheorie daraus … das ist alles ganz harmlos. Ehrlich. Harmlos und streng geheim – eben weil es so harmlos ist.


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